Dann legen wir los. Live-Radio.
Unnützes Wissen der 90er Jahre.
Der Live-Radio 90er Podcast.
Mit Silly Riegler und Andi Hohenwater.
Hier wir go. Oh, meine Kinder.
Entschuldigung, hast du das jetzt gesehen?
Ja, sicher. Ich schaue dir ins Gesicht. Das war auch schwer zu übersehen. Bist du müde? Bissi. Okay, vielleicht kann ich dich munter machen. Ich habe einen historischen Fernsehmoment heute für dich. rausgeschnitten aus YouTube, wo man richtig ein Gänsehaut kriegt, wenn man den noch einmal miterlebt.
Oh, das klingt ja super.
Darum starten wir los mit dem unnützen Wissen von dieser Woche und Platz 2. Nein, probieren wir es mit Platz 3. Es geht um einen der bekanntesten Zeichentrick Eichhörnchen der 90er. Vielleicht erinnert sie euch an Chip on Tap. Hören wir mal kurz in das Intro rein. oben könnt ihr euch gerne später bedanken oder gerne per E-Mail unter podcast.live.radio.at und ich hoffe, ihr habt ein Bild der beiden Eichhörnchen vor Augen. Falls nicht, vielleicht könnt ihr später googeln.
Die hatten nämlich, also da gibt es quasi, sagt man, ein Easter Egg oder so. Oder vielleicht ist es ja auch kein Easter Egg. Es ist ja ziemlich offensichtlich, aber es ist so witzig, wenn man es weiß. Aber ich habe es nicht checkt.
Also ich habe es, da wäre mir nie irgendwie aufgefallen.
Vielleicht, wenn wir damals auch nur Kinder waren. Ja. Weil wenn ihr euch die beiden anschaut und das Outfit, das Outfit verrät euch, welchen bekannten Fernseh- und Kinofiguren der 90er, die danach empfunden worden sind, beziehungsweise 80er eigentlich, muss man sagen.
Genau. Einer hat ein rotes Hawaii-Hemd an, der andere so ein Lederjacken und Lederhut,
Muss ich sagen.
Lederhut und dementsprechend können wir uns irgendwie zusammenreiben, aha, einer schaut aus wie Magnum und der andere wie Indiana Jones.
Und wenn man das einmal gesehen hat, man kriegt so süß. Bitte schaut euch noch Fotos an von den beiden. Zwei. So, jetzt sind wir da, wo jetzt dieser historische Moment kommt. Das müssen wir jetzt schon aufklären, auflösen. Es geht um, wer wird Millionär? Das ist ja generell so ein Quizshow-Franchise, gibt es weltweit. In Deutschland ist gestartet mit Günther Jauch am Quiz-Sessel, bei uns ist er Rassinger, am 3. September 1999.
Und da haben wir recherchiert, wann denn das erste Mal jemand die Million gewonnen hat. Obwohl immer, wir haben sehr viele Hörer übrigens in Deutschland, haben jetzt wieder neue Ausweitungen gekriegt.
Ja, geil, eigentlich die meisten sogar. Sehr toll. Freut uns.
Freut uns, dass wir der deutschen Sprache so mächtig sind, dass sie uns wirklich Vielen Dank. versteht.
Ja, oder vielleicht verstehen Sie uns gar nicht und Sie nehmen uns zum Einschlafen und denken, es ist so ein Wahlgesang oder so. Genau.
Statt die Regengeräusche. Auf alle Fälle, ihr könnt es euch sicher noch erinnern, das war damals der erste Kandidat, der die Million gewonnen hat, Professor Eckart Freise.
Hat ein bisschen gedauert eigentlich, also 99 gestartet, wie du schon gesagt hast, und erst am 2. Dezember 2000 hat es dann die erste Million gegeben.
Okay, und da habe ich jetzt einen Mitschnitt davon.
Ah, das habe ich gar nicht gewusst.
Das heißt, diesen Moment können wir jetzt miterleben, falls ihr euch nicht erinnert. Vielleicht erinnert ihr euch, das war ein Uni-Professor. So ein ganz total sympathischer Kerl. Dem hat das damals jeder gegönnt. Vor allem auch, weil er gleich am Anfang einmal klargestellt hat, was er mit dem Gewinn macht.
Ich würde gerne etwas abgeben und deswegen gehe ich diese Million noch an. Ich lasse es mir jetzt einfach mal zeigen.
Wissen Sie denn schon, wohin Sie was abgeben würden? An wen?
Das würde ich mir sehr gut, wir würden uns das sehr gut überlegen. Also Sie wissen es jetzt noch nicht? Wir wissen es jetzt noch nicht. Außerdem hat meine Frau ganz eindeutig gesagt, man soll das Fell des Bären erst verteilen, wenn er erlegt ist.
Schönes Bild.
Auf alle Fälle hat er dann die Millionenfrage angegangen, weil er hätte auch die halbe Million nehmen können, aber mit der Millionenfrage ist das Risiko eingegangen, dass es zurückrutscht auf 32.000. Also da ist ganz, ganz viel gegangen. Und vor ihm, muss man sagen, ist schon über ein Jahr gelaufen. Die Show hat es keinen gegeben, der die Millionenjagg. Die Millionenfrage Dann kam die Frage.
Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest? Mit Nasreddin Hoca, mit Nurzai Pimson, mit Tenzing Norgay oder mit Abrindranath Singh?
Das war die Frage. Seine erste Reaktion von Herrn Doktor war dann folgende.
Ja, die Frage habe ich verstanden. Ich habe auch ein Bild vor Augen. Und zwar, dass zwei Männer vermummt, eine schwingt ein Eispickel. Hillary ist Neuseeländer und hat, soweit ich weiß, einen sogenannten Sherpa mit nach oben genommen. Einen Sherpa, also einen Einheimischen aus den Gebirgstälern des Himalaya.
Und der Typ blitzgescheit, der hat sich dann echt die richtige Antwort versucht herzuleiten. Das muss man machen mit den Antworten, ja.
Dieser Sherpa hieß mit Sicherheit nicht Nasreddin Hoca. Hoca ist wohl ein geistlicher. Hoca ist ein geistlicher, ja. No Sai Pimsaun, das hört sich Pimsaun, hört sich so thailändisch an. 10 hört sich nach dem Volk der SIG an und wenn ich also diese drei aus, also Sie sehen, ich praktiziere die Kulturtechnik des Heranrobbens, was für Examenskandidaten dringend empfohlen wird, wenn man nicht genau weiß, wie es ist.
Ich würde auf C. Tenzing Norgay tippen, das heißt eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass es Tenzing Norgay ist.
Ich meine, tippen. Wir sind bei der Millionenfrage. Er rutscht runter auf 32.000 und sagt tippen. Es ist so genial. Und lockt dann ein und dann passiert Folgendes. Wenn ich Knopf finde.
Kürze es jetzt ab. Andere wollen auch noch dran. Frage C. Frage C. Die Frage würde ich mit Antwort C beantworten. C, Tenzing Norgay.
Ich brauche nicht erklären, 32.000 Mark, da würden Sie darauf zurückfallen. Dann haben Sie alles verstanden.
Ich habe gerade Blanche, meine Frau stirbt vielleicht gerade in Hellentod. Das mag sein.
Sie riskieren das und sagen Tenzing Norgay. Joker haben Sie nicht mehr. Überreden jetzt meinerseits nützt nichts.
Ich bin jetzt Point of No Return, nennt man das so schön, nicht? Point of No Return.
Gut, Sie haben das so gewollt.
C, Tenzing Norgay.
Tenzing Norgay, sagt er.
C.
Und Sir Edmund Hillary stand 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest. Und er stand zusammen mit Tenzing Norgay.
Schau, ich habe so eine Gänsehaut, obwohl ich ja gewusst habe, dass er es schafft. Das ist auch komisch, wie das Hirn funktioniert, oder?
Ja.
Es war ja jetzt klar, dass er Millionär wird und trotzdem habe er eine Gänsehaut. Es war auch spannend, obwohl man es nicht...
Aber wie der das gemacht hat, also total beeindruckend.
Mega, mega. Ja, der ist super gescheit. Der ist super gescheit. Den hat man auch später noch in diversen Quizshows gesehen als Experte.
Super gescheit ist ja meistens auch wahnsinnig unsympathisch, aber der schafft es, dass das sehr sympathisch ist.
Ja, obwohl kennst du das mit dem Jäger, Gefraggejagd, auf dem ARD?
Nein.
Da ist auch so ein sympathischer Jäger. Manche ja nicht, aber manche schon. Also nur so brandevoll ist, interessiert.
Eins.
So, und jetzt haben wir noch eine Gute-Nacht-Geschichte für euch hier auf Platz 1. Die ist wirklich extrem schräg und ist extrem witzig. Ist aber wirklich passiert in England im Jahr 1997. Es geht um einen Engländer und eine innige Freundschaft zu einer Eule.
Also der Mann ist ein Jahr lang in der Nacht immer in seinen Garten rausgelaufen mit einem Eulenruf. Und es hat ihm tatsächlich immer eine Eule geantwortet. Er hat das dann sogar aufgenommen und wirklich eine Mord zur Freude gehabt, bis seine Frau draufgekommen ist, dass es sein Nachbar war, der als Eule geantwortet hat.
Der auch geglaubt hat, er redet mit einer Eule.
Ja, also beide haben geglaubt, es ist ein Eulenflüsterer, aber beide waren einfach nur Nachbarn.
Ja, man sagt ja schon immer Huhu zum Nachdenken. Super Geschichte. Und mit der entlassen wir euch heute und wir hören uns nächste Woche wieder. Achso, übrigens, wenn ihr uns was sagen wollt, sehr gern. Wir lesen irrsinnig gerne eure E-Mails. Ich weiß ja, ich sage es gerne immer wieder. Aber es ist wirklich das Schönste, wenn man mal ein Gegenüber hat. Weil ich bin ja wunderbares Gegenüber, dass du ständig gehst.
Aber ein Gegenüber, das vielleicht nicht geht, sondern eine E-Mail schreibt, wäre auch mal schön. Podcast at live radio.at. Gerne mit Inputs zum Podcast, wo ihr sagt, ey, 90er, da denke ich an XY, da hätte ich gerne ein bisschen mehr Unnützes Wissen. Schaut euch da mal ein bisschen was an. Genau.
Lassen wir es jetzt? Ja.
