Gänsehaut TV - podcast episode cover

Gänsehaut TV

Nov 07, 20259 minEp. 1218
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Episode description

Der erste Millionenshowgewinner der Geschichte, das Chip und Chap Outfit erklärt und Eulengeheule in England

Transcript

Speaker0

Dann legen wir los. Live-Radio.

Speaker3

Unnützes Wissen der 90er Jahre.

Speaker0

Der Live-Radio 90er Podcast.

Speaker2

Mit Silly Riegler und Andi Hohenwater.

Speaker0

Hier wir go. Oh, meine Kinder.

Speaker2

Entschuldigung, hast du das jetzt gesehen?

Speaker0

Ja, sicher. Ich schaue dir ins Gesicht. Das war auch schwer zu übersehen. Bist du müde? Bissi. Okay, vielleicht kann ich dich munter machen. Ich habe einen historischen Fernsehmoment heute für dich. rausgeschnitten aus YouTube, wo man richtig ein Gänsehaut kriegt, wenn man den noch einmal miterlebt.

Speaker2

Oh, das klingt ja super.

Speaker0

Darum starten wir los mit dem unnützen Wissen von dieser Woche und Platz 2. Nein, probieren wir es mit Platz 3. Es geht um einen der bekanntesten Zeichentrick Eichhörnchen der 90er. Vielleicht erinnert sie euch an Chip on Tap. Hören wir mal kurz in das Intro rein. oben könnt ihr euch gerne später bedanken oder gerne per E-Mail unter podcast.live.radio.at und ich hoffe, ihr habt ein Bild der beiden Eichhörnchen vor Augen. Falls nicht, vielleicht könnt ihr später googeln.

Die hatten nämlich, also da gibt es quasi, sagt man, ein Easter Egg oder so. Oder vielleicht ist es ja auch kein Easter Egg. Es ist ja ziemlich offensichtlich, aber es ist so witzig, wenn man es weiß. Aber ich habe es nicht checkt.

Speaker2

Also ich habe es, da wäre mir nie irgendwie aufgefallen.

Speaker0

Vielleicht, wenn wir damals auch nur Kinder waren. Ja. Weil wenn ihr euch die beiden anschaut und das Outfit, das Outfit verrät euch, welchen bekannten Fernseh- und Kinofiguren der 90er, die danach empfunden worden sind, beziehungsweise 80er eigentlich, muss man sagen.

Speaker2

Genau. Einer hat ein rotes Hawaii-Hemd an, der andere so ein Lederjacken und Lederhut,

Speaker0

Muss ich sagen.

Speaker2

Lederhut und dementsprechend können wir uns irgendwie zusammenreiben, aha, einer schaut aus wie Magnum und der andere wie Indiana Jones.

Speaker0

Und wenn man das einmal gesehen hat, man kriegt so süß. Bitte schaut euch noch Fotos an von den beiden. Zwei. So, jetzt sind wir da, wo jetzt dieser historische Moment kommt. Das müssen wir jetzt schon aufklären, auflösen. Es geht um, wer wird Millionär? Das ist ja generell so ein Quizshow-Franchise, gibt es weltweit. In Deutschland ist gestartet mit Günther Jauch am Quiz-Sessel, bei uns ist er Rassinger, am 3. September 1999.

Und da haben wir recherchiert, wann denn das erste Mal jemand die Million gewonnen hat. Obwohl immer, wir haben sehr viele Hörer übrigens in Deutschland, haben jetzt wieder neue Ausweitungen gekriegt.

Speaker2

Ja, geil, eigentlich die meisten sogar. Sehr toll. Freut uns.

Speaker0

Freut uns, dass wir der deutschen Sprache so mächtig sind, dass sie uns wirklich Vielen Dank. versteht.

Speaker2

Ja, oder vielleicht verstehen Sie uns gar nicht und Sie nehmen uns zum Einschlafen und denken, es ist so ein Wahlgesang oder so. Genau.

Speaker0

Statt die Regengeräusche. Auf alle Fälle, ihr könnt es euch sicher noch erinnern, das war damals der erste Kandidat, der die Million gewonnen hat, Professor Eckart Freise.

Speaker2

Hat ein bisschen gedauert eigentlich, also 99 gestartet, wie du schon gesagt hast, und erst am 2. Dezember 2000 hat es dann die erste Million gegeben.

Speaker0

Okay, und da habe ich jetzt einen Mitschnitt davon.

Speaker2

Ah, das habe ich gar nicht gewusst.

Speaker0

Das heißt, diesen Moment können wir jetzt miterleben, falls ihr euch nicht erinnert. Vielleicht erinnert ihr euch, das war ein Uni-Professor. So ein ganz total sympathischer Kerl. Dem hat das damals jeder gegönnt. Vor allem auch, weil er gleich am Anfang einmal klargestellt hat, was er mit dem Gewinn macht.

Speaker1

Ich würde gerne etwas abgeben und deswegen gehe ich diese Million noch an. Ich lasse es mir jetzt einfach mal zeigen.

Speaker3

Wissen Sie denn schon, wohin Sie was abgeben würden? An wen?

Speaker1

Das würde ich mir sehr gut, wir würden uns das sehr gut überlegen. Also Sie wissen es jetzt noch nicht? Wir wissen es jetzt noch nicht. Außerdem hat meine Frau ganz eindeutig gesagt, man soll das Fell des Bären erst verteilen, wenn er erlegt ist.

Speaker2

Schönes Bild.

Speaker0

Auf alle Fälle hat er dann die Millionenfrage angegangen, weil er hätte auch die halbe Million nehmen können, aber mit der Millionenfrage ist das Risiko eingegangen, dass es zurückrutscht auf 32.000. Also da ist ganz, ganz viel gegangen. Und vor ihm, muss man sagen, ist schon über ein Jahr gelaufen. Die Show hat es keinen gegeben, der die Millionenjagg. Die Millionenfrage Dann kam die Frage.

Speaker3

Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest? Mit Nasreddin Hoca, mit Nurzai Pimson, mit Tenzing Norgay oder mit Abrindranath Singh?

Speaker0

Das war die Frage. Seine erste Reaktion von Herrn Doktor war dann folgende.

Speaker1

Ja, die Frage habe ich verstanden. Ich habe auch ein Bild vor Augen. Und zwar, dass zwei Männer vermummt, eine schwingt ein Eispickel. Hillary ist Neuseeländer und hat, soweit ich weiß, einen sogenannten Sherpa mit nach oben genommen. Einen Sherpa, also einen Einheimischen aus den Gebirgstälern des Himalaya.

Speaker0

Und der Typ blitzgescheit, der hat sich dann echt die richtige Antwort versucht herzuleiten. Das muss man machen mit den Antworten, ja.

Speaker1

Dieser Sherpa hieß mit Sicherheit nicht Nasreddin Hoca. Hoca ist wohl ein geistlicher. Hoca ist ein geistlicher, ja. No Sai Pimsaun, das hört sich Pimsaun, hört sich so thailändisch an. 10 hört sich nach dem Volk der SIG an und wenn ich also diese drei aus, also Sie sehen, ich praktiziere die Kulturtechnik des Heranrobbens, was für Examenskandidaten dringend empfohlen wird, wenn man nicht genau weiß, wie es ist.

Ich würde auf C. Tenzing Norgay tippen, das heißt eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass es Tenzing Norgay ist.

Speaker0

Ich meine, tippen. Wir sind bei der Millionenfrage. Er rutscht runter auf 32.000 und sagt tippen. Es ist so genial. Und lockt dann ein und dann passiert Folgendes. Wenn ich Knopf finde.

Speaker1

Kürze es jetzt ab. Andere wollen auch noch dran. Frage C. Frage C. Die Frage würde ich mit Antwort C beantworten. C, Tenzing Norgay.

Speaker3

Ich brauche nicht erklären, 32.000 Mark, da würden Sie darauf zurückfallen. Dann haben Sie alles verstanden.

Speaker1

Ich habe gerade Blanche, meine Frau stirbt vielleicht gerade in Hellentod. Das mag sein.

Speaker3

Sie riskieren das und sagen Tenzing Norgay. Joker haben Sie nicht mehr. Überreden jetzt meinerseits nützt nichts.

Speaker1

Ich bin jetzt Point of No Return, nennt man das so schön, nicht? Point of No Return.

Speaker3

Gut, Sie haben das so gewollt.

Speaker1

C, Tenzing Norgay.

Speaker3

Tenzing Norgay, sagt er.

Speaker0

C.

Speaker3

Und Sir Edmund Hillary stand 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest. Und er stand zusammen mit Tenzing Norgay.

Speaker0

Schau, ich habe so eine Gänsehaut, obwohl ich ja gewusst habe, dass er es schafft. Das ist auch komisch, wie das Hirn funktioniert, oder?

Speaker2

Ja.

Speaker0

Es war ja jetzt klar, dass er Millionär wird und trotzdem habe er eine Gänsehaut. Es war auch spannend, obwohl man es nicht...

Speaker2

Aber wie der das gemacht hat, also total beeindruckend.

Speaker0

Mega, mega. Ja, der ist super gescheit. Der ist super gescheit. Den hat man auch später noch in diversen Quizshows gesehen als Experte.

Speaker2

Super gescheit ist ja meistens auch wahnsinnig unsympathisch, aber der schafft es, dass das sehr sympathisch ist.

Speaker0

Ja, obwohl kennst du das mit dem Jäger, Gefraggejagd, auf dem ARD?

Speaker2

Nein.

Speaker0

Da ist auch so ein sympathischer Jäger. Manche ja nicht, aber manche schon. Also nur so brandevoll ist, interessiert.

Speaker2

Eins.

Speaker0

So, und jetzt haben wir noch eine Gute-Nacht-Geschichte für euch hier auf Platz 1. Die ist wirklich extrem schräg und ist extrem witzig. Ist aber wirklich passiert in England im Jahr 1997. Es geht um einen Engländer und eine innige Freundschaft zu einer Eule.

Speaker2

Also der Mann ist ein Jahr lang in der Nacht immer in seinen Garten rausgelaufen mit einem Eulenruf. Und es hat ihm tatsächlich immer eine Eule geantwortet. Er hat das dann sogar aufgenommen und wirklich eine Mord zur Freude gehabt, bis seine Frau draufgekommen ist, dass es sein Nachbar war, der als Eule geantwortet hat.

Speaker0

Der auch geglaubt hat, er redet mit einer Eule.

Speaker2

Ja, also beide haben geglaubt, es ist ein Eulenflüsterer, aber beide waren einfach nur Nachbarn.

Speaker0

Ja, man sagt ja schon immer Huhu zum Nachdenken. Super Geschichte. Und mit der entlassen wir euch heute und wir hören uns nächste Woche wieder. Achso, übrigens, wenn ihr uns was sagen wollt, sehr gern. Wir lesen irrsinnig gerne eure E-Mails. Ich weiß ja, ich sage es gerne immer wieder. Aber es ist wirklich das Schönste, wenn man mal ein Gegenüber hat. Weil ich bin ja wunderbares Gegenüber, dass du ständig gehst.

Aber ein Gegenüber, das vielleicht nicht geht, sondern eine E-Mail schreibt, wäre auch mal schön. Podcast at live radio.at. Gerne mit Inputs zum Podcast, wo ihr sagt, ey, 90er, da denke ich an XY, da hätte ich gerne ein bisschen mehr Unnützes Wissen. Schaut euch da mal ein bisschen was an. Genau.

Speaker2

Lassen wir es jetzt? Ja.

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