¶ Einführung in Das Leben der Anderen
Lektion 1, Seite 17, Aufgabe 2, Abschnitt 1 Um 22.30 Uhr im ZDF Das Leben der Anderen von Florian Henkel von Donnersmark Ost-Berlin, November 1984 Der linientreue Stasi-Hauptmann Wieseler, hervorragend gespielt von Ulrich Mühe, wird auf den erfolgreichen Dramatiker Dreimann, Sebastian Koch, und dessen Lebensgefährtin eine Theaterschauspielerin angesetzt. Wieseler verspricht sich von dem Auftrag einen Karriereschub. Doch das Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel.
¶ Künstlerische Merkmale des Films
Denn das Eintauchen in deren Leben, in dem freies Denken und Reden ganz selbstverständlich sind, macht Wieseler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst. Mit seinem Kinodebüt stellt sich Florian Henkel von Donnersmark als epochales Talent vor. Zuerst fallen die Bilder auf. Schöne, sorgfältigste Kinobilder. Kein Dogma, sondern Klassik. Dann die Figuren. Ebenso präzise. Ohne überflüssige Schnörkel. Jede Nuance stimmig.
Die Geschichte. Ein Jahr lang hat der Regisseur nur recherchiert, viele Monate am Drehbuch geschrieben. Die DDR hat ihn gereizt, weil sie eine ideale Folie für große Dramen bietet. ein Drama über die Mechanik des Terrors und ein Film der Geschichte schreiben wird. Einer der besten deutschen Filme seit vielen Jahren.
