LS321 – Schnittlauch drüber - podcast episode cover

LS321 – Schnittlauch drüber

Aug 10, 20251 hr 26 minEp. 321
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Das Haiku

Der Witz

Hotel-Draft Einleitung

Hotel- / Zimmer-Draft

PAUSE – 51:34

Frühstücks-Draft

Transcript

Speaker1

Kraken im Fangtopf. Die verwehenen Träume im Mond des Sommers. So, in diesem Sinne, hallo.

Speaker0

Das klingt für mich nach Matsuro Basso.

Speaker1

Lass mich kurz nachgucken.

Speaker2

Was war das? Krakentopf viel?

Speaker0

Krakentopf. Völlig natürliche Situation. Ja, stimmt.

Speaker2

Okay.

Speaker1

Ich muss mal kurz sagen, frag doch nicht nach. Ich habe das Buch wieder zugeschlagen. Ich habe es nicht gemerkt.

Speaker2

Was soll man ein bisschen drüber nachdenken?

Speaker1

Ja, ich habe bei allen diesen Heikussi so ein bisschen das Gefühl. Wobei das eine, was ich vorhin noch gefunden habe, das war sehr direkt. Ja, damit herzlich willkommen. Ich würde mal ein Disclaimer machen für die Folge.

Speaker0

Si, claro.

Speaker1

Wir sind so doof, Termine auszumachen. Wir dachten, heute machen wir eine Folge mit Philipp. Stellt sich raus, nee, dafür war Sarah so lieb einzuspringen.

Speaker0

Und hallo Sarah.

Speaker2

Hallo Armin.

Speaker1

Hallo Hannes. Nice. Vielleicht kannst du mein L vorne noch rausschneiden, damit es geflüssiger klingt. Und den Satz. Oh naja, du weißt schon. Ich schneide ja.

Speaker0

Ich kann auch schneiden.

Speaker1

Ja okay, perfekt. Da passt mein Auto auch besser. Genau. So, sagst du. Deswegen machen wir gesagt, scheiße haben wir gesagt. Wir haben das Wort heute glaube ich auch wirklich gesagt. Wir machen heute eine kurze Folge. Und deswegen reißen wir jetzt erstmal kurz die Standards runter. Nämlich das Heiko war da.

Speaker0

Eiko war da, jetzt kommt der Witz. Kurz geguckt nach aktuellen Witzen 2025. Ich glaube, sowas gibt es gar nicht. Und alles, was man darunter findet, sind alte Witze. Also habe ich den Witz mit dem Titel Mofa aus der Kategorie Manta-Witze.

Speaker2

Seit wann haben Witze Titel, frage ich mich auch.

Speaker0

Seit wann sind Manta-Witze aktuell?

Speaker1

Also Witze Titel, naja, du kannst ja Fritzchenwitze überschriften.

Speaker2

Ja gut, also eine Kategorie.

Speaker1

Achso, du meinst wie Mofa. Achso, ja. Obwohl, Fritzchenwitz und dann der Radiergummi. und dann kann ich ein Witz zu erzählen, aber nicht jetzt.

Speaker0

Okay, ich lege mal los. Steht an einer Kreuzung ein hochgetunter Manta und ein Mofa nebeneinander in der ersten Reihe. Der Manta-Fahrer will es dem kleinen Mofa voll zeigen und gibt bei Grün Vollgas. Von 0 auf 100 in 4,6 Sekunden. Er freut sich gerade, wie cool er ist, als er nach rechts schaut und den Mofa-Fahrer neben sich fahren sieht. Er beschleunigt also noch mehr. Der Mofa-Fahrer hält weiter mit.

An der nächsten Ampelkreuzung ist rot. Da koppelt der Manta-Fahrer die Scheibe herunter und fragt wohl den Tiger im Tank. Der Mofa-Fahrer? Nee, Jacke in der Tür.

Speaker1

Ich wollte gerade fragen, womit hat er sich verfallen? Also erstmal, 4,6 Sekunden, ist das gut?

Speaker0

Für einen Manta, ja.

Speaker1

Tiger im Tank, meinst du, junge Menschen heutzutage verstehen die Anspielung noch?

Speaker0

Ich glaube, junge Menschen wissen nicht mal, was ein Manta ist.

Speaker2

Ich glaube, ganz ehrlich, von der Sprache, auch mit dem Vollgas, ist es gelogen, dass der aktuell ist. Der ist aus den 90ern oder so.

Speaker1

Sagt der Tiger im Tank dir was?

Speaker2

Nein.

Speaker1

Okay, guck mal, man muss gar nicht so weit zurückzugehen, dass der Tiger im Tank nicht mehr...

Speaker2

Also ich denke an Frostries. Und das ist sogar schon eine alte Referenz. Ich glaube, kein Kind heutzutage ist noch Kellogg's Frosties.

Speaker1

Genau, und der Tiger-Tank ist praktisch die Öldynastie-Variante von Frosties. Das ist Esso. War Esso, ne?

Speaker0

Esso war immer der Tiger im Tank in der Werbung, weil die hatten auch einen Tiger als Markenbotschafter.

Speaker1

Und dann, also da konnte man, also gefühlt zu vielen Tankstellen früher sehr viele Sachen sagen, zum Beispiel, hier bei dir,

Speaker0

Hier tanken sie auf.

Speaker2

Genau. Das war eine BP-Tankstelle, eine grüne. Das war immer die Tankstelle meiner Kindheit.

Speaker0

Die hatten aber keinen Spruch, oder wie?

Speaker1

Die hatten aber diese geile Werbung, wo der Pizzamann in den Fahrstuhl reingeht, unten, Stockwerk 0, und dann geht es immer wieder zwischendurch so eine Etage auf und dann bist du auf so einer Etage, wo so Formel-1-Autos gemacht werden und eine andere, bis er dann irgendwann so im Weltraum ankommt, weil BP auch irgendwie, weiß ich nicht, Raketensprit herstellt oder so. Die war recht legend, ja. Aber stimmt, ein Spruch fällt mir nicht ein.

Und bei Aral musst du immer 500 Meilen laufen, bis du eine Tankstelle findest. Da gab es eine Wärmung, dass einer halt irgendwie liegen geblieben und hat so diesen I walk 500 Meils.

Speaker0

Nee, das war I'm walking.

Speaker1

Ja, scheiße, stimmt, ich nehme zurück.

Speaker0

Aber man musste weit laufen.

Speaker1

Man musste weit laufen und er ist mit so Kanister in der Hand gut gelaunt zu Aral gelaufen, weil er da Sprit für sein liegen gebliebenes Auto bekommt.

Speaker2

Ich glaube, niemand wird gut gelaunt zu irgendeiner Tankstelle.

Speaker1

Doch, bei Aral schon, weil bei Aral?

Speaker0

Weiß nicht. Alles ist super, oder? Ach so, alles ist super Aral. Aber ich weiß nicht mehr, was da die Krux aus dieser Werbung war. Egal.

Speaker1

Ja. So, genau. Und dann heute hier, schnelle Folge. Nein, wir haben für die Zukunft was geplant und haben festgestellt, dass es wahrscheinlich viel zu umständlich ist, wenn man das ganz lange vorbereitet. Und deswegen habe ich heute kurz mit Hannes und Sarah gesprochen und haben gedacht,

vielleicht machen wir heute mal wieder einen Draft. Ihr könnt euch vielleicht noch an unseren großartigen Weihnachtsdwarft erinnern, wo wir die schlimmsten Weihnachten versucht haben zusammengestellt, zusammenzustellen. Ich glaube, Philipp hat gewonnen. Kann man in unseren Storys irgendwo nachgucken.

Speaker0

Ich kann mich nicht mal mehr genau erinnern.

Speaker1

Nicht?

Speaker0

Also, ob irgendwer wie die Gewinner Weihnachten aussahen. Das ist so lange her. Aus der Erinnerung, Armin, wie waren Philipps Weihnachten ungefähr?

Speaker1

So, dass ich da auf keinen Fall teilnehmen wollte. und ich bin ganz irritiert. Ich glaube, wir wollten eigentlich ursprünglich die schönsten Weihnachten machen und sind dann aber relativ zügig abgebogen. Ich weiß noch, bei Konrad war irgendwie das Event, was da stattfindet, das Streiten mit Familien wollen oder sowas. Da ich das ja online stelle, werde ich hoffentlich irgendwo noch diese Sachen finden und dann schicke ich die.

Speaker0

Vielleicht gibt es einen Link. Schauen wir dann.

Speaker1

Naja, auf jeden Fall, Draften macht sehr viel Spaß. Wir haben keine Reihenfolge ausgemacht, fällt mir gerade auf. dann geht es darum, dass wir versuchen diesmal unseren perfekten Hotelaufenthalt zu draften Reihenfolge

Speaker0

Von uns dreien jetzt jung zu alt.

Speaker1

Ja, so machen wir das und zwar haben wir diesmal kurz draft erklärt, wir haben verschiedene Kategorien, die ich gleich vorstellen werde und reihum werden wir in jeder Kategorie sozusagen unser das, was das perfekt machen würde raussuchen und am Ende müssen wir halt schauen, wer hat die besten Hotelaufenthalt für sich zusammengedraftet bekommt und in jeder Runde versetzt es sich sozusagen, wer als erstes aussuchen darf, damit jeder mal als erstes ziehen darf.

Und wir haben das in zwei Teile aufgeteilt, einmal das Hotel im Allgemeinen und einmal Hotelfrühstück, weil das sind einfach die zwei wichtigsten Sachen, die man bei einem Hotel hat. Also wenn man Frühstück hat, ist das Frühstück wichtig und das Hotel, naja, da ist man ja eh. Wir haben folgende Kategorien. Fürs Hotel Das Motto oder das Thema des Hotels, die Lage, Check-in, Gemeinschaftsraum, Zimmerlage und Zimmerfeature.

Wir werden bestimmt ausführlich ausdrücklich sein, was einzig ist, bevor wir das sagen. Und Frühstück haben wir die Kategorien getränkt, Eispeise, eine Spezialität unseres Podcasts, Gebäckaufschnitt, Special und Condiments, das ist mir besser eingefallen, wie wir das nennen sollen. von jung nach alt das heißt also Motto oder Thema des Hotels ist die erste Kategorie und gibt es noch Fragen

Speaker0

Äh, nee. Ich habe gerade, als du in deiner Erklärung noch drin warst, überlegt, wie ich Zustimmung am besten ausdrücke und mir ist es jetzt später eingefallen, es war Rede.

Speaker2

Rede.

Speaker1

Das Thema haben wir natürlich auch noch, da müssen die anderen beiden dabei sein.

Speaker2

Aber ich habe auch noch kurz gedacht, ist Frühstück immer gesetzt? Bucht man immer mit Frühstück?

Speaker0

Nee, aber es ist schon sehr wichtig für Hotels. Es ist schon wichtig.

Speaker2

Um das zu bewerten.

Speaker1

Genau, ich finde also, ich mache gerne, wenn es so gute Frühstückpreis inbegriffen, nehme ich das immer gerne mit. Aber ich werde keine 25 Euro für ein Hotelfrühstück.

Speaker2

Aber man liest sich schon ein paar Reviews natürlich, wie andere so das Frühstück fanden.

Speaker1

Wenn es ein Preis inbegriffen ist, überhaupt nicht. Das ist mir wirklich egal. Da gehe ich einfach hingucken, mir an und denke, oder? Ist okay.

Speaker0

Wie ist die Formulierung bei Booking? Steht da nicht immer irgendwie inklusive hervorragendem Frühstück oder sowas?

Speaker2

Ja, sowas in der Art.

Speaker0

Die bewerten das ja schon vor für dich.

Speaker2

Aber du kannst oft ja auch ohne und dann ist es auch, diese 14 Euro, wie teuer so Frühstücke manchmal sind, günstiger und dann gucke ich mir schon ein paar Reviews an und wenn dann die Leute irgendwie sagen, nee, dann denke ich, ach, dann gehe ich lieber zum Beispiel Japan, gehe ich lieber zum Family Mart gegenüber und hole mir da was.

Speaker0

Ich dachte nur, dass es halt, ich glaube, bei Booking eben diese Formulierung immer gibt, wenn das Frühstück da mit drin steht in dieser Zimmerkategorie und dass die das wahrscheinlich dann aus den Bewertungen für das Frühstück einfach nehmen.

Speaker1

Ach so, meinst du?

Speaker0

Ich werde das glaube ich nicht selber testen.

Speaker2

Also dann ist gut die schlechteste Kategorie.

Speaker0

Wahrscheinlich gut ist dann so ein Stern.

Speaker1

Nee, ich habe hier glaube ich die wenigste Kategorie, weil ich habe gerade geguckt, ich hatte Sachen gebucht für den nächsten Urlaub und dann ist tatsächlich bei einem Breakfast Included, wie ich gerade feststelle, und da steht halt Breakfast Included.

Speaker0

Es gibt etwas.

Speaker2

Es gibt Essen.

Speaker1

Es wird frittiert. Das ist doch schon was. Genau, gut, dann fangen wir einfach mal an mit Motto slash Thema des Hotels.

Speaker2

Müssen wir das jetzt aufschreiben?

Speaker1

Das macht der Schnitt.

Speaker0

Was?

Speaker1

Wir können ja unsere eigenen Sachen einfach mal aufschreiben und dann können wir das rüberschicken, dann ist das nicht so.

Speaker0

Und wir haben Thema. Naja, es gibt unterschiedliche Sachen. Ich weiß nicht, ob jemals jemand von euch in diesem Musikhotel beim alten Universal Gebäude war. Das ist was, was mir als erstes immer einfällt. Da ist so dieses, wo früher MTV war, da haben die daneben so ein Hotel gebaut, was so auf, ja, wir haben Tonstudios im Hotel, wir haben Gitarren auf allen Zimmern und sowas. Und das ist ein Thema, was mich absolut ankotzt. Da bin ich richtig eklig.

Speaker1

Aber du bist nicht dran. Sarah ist dran. Ich wollte nur die Art

Speaker0

Der Kategorie einarbeiten, weil ich glaube, wir waren ja alle noch nicht in diesem Hotel.

Speaker2

Weil ich glaube, das Wort selbst schreckt mich schon eigentlich ab, weil ich mag so, also wenn es so ein bisschen ist, Thema ist jetzt und dann irgendwie Superhelden oder so und alles ist irgendwie Marvel-mäßig aufgemacht oder so. Das kann aber auch ein Baumhaushotel sein,

Speaker1

Ne?

Speaker2

Aber, ja. Weil ich würde sagen, bei mir ist, ich mag das gerne, wenn das so ein bisschen entweder schlicht ist, schlicht modern. Oder gerne traditionell und verwinkelt und so. Und dass man irgendwie ein bisschen das Gefühl hat, man ist in so einem kleinen Labyrinth. Also so ein japanisches Ryokan oder so. Wenn es da ganz viele weirde Flure gibt und man weiß nie genau, wo man ist. Nicht cool.

Speaker1

Wie so ein Bettenbunker. Also Antwort ist Ryokan oder wie.

Speaker2

Ja, dann mache ich das.

Speaker0

Ja, dann bist du dran, Armin, glaube ich.

Speaker1

Ich habe gerade überlegt, ob ich einfach sage, das klassische Business Hotel. Weil das ist meistens sehr wunderbar unkompliziert. Man muss nicht so viel in den Zimmern suchen, wo Dinge sind, weil das ist alles da, wo es so hingehört. Es ist meistens sauber und meist auch gut gelegen. Aber auf der anderen Seite, so eine Fünf-Sterne-Hütte ist auch nicht schlecht. Wobei, da gehen sie mit dem Service ein bisschen auf den Sack. Ich nehme das Business-Hotel, das Klassische, tatsächlich.

Speaker0

Es ist ja tatsächlich so, Armin, dass ich und Sarah, wir waren in Catania, naja, nochmal in dem gleichen Hotel, wo wir damals mit Ehe waren.

Speaker1

Ah, du bist also eher so auf der Abteilung Barock. Bist ein bisschen überdekoriert, möchte ich sagen. Zu viel Deko.

Speaker0

Leider hatten wir halt ein Zwei-Personen-Zimmer und nicht das klassische Drei-Personen-Zimmer, was wir mit Ehe damals hatten.

Speaker1

Voll klassisch auch gewesen.

Speaker0

Mit der Bettcouch gegenüber vom opulenten Ehebett.

Speaker1

Das Zimmer war so schräg. In meiner Vorstellung hat es auch keine, also die Wände waren auch nicht mehr verputzt, die waren so grau irgendwie. Keine Haut ist hin? Oder waren da fiese Tapete dran?

Speaker0

Ich glaube, da waren noch irgendwie so barocke Malereien dran, die aber nicht mehr ganz da waren. Also genau, ich glaube an der Decke auf jeden Fall. Also es gab Fresco.

Speaker1

Ja.

Speaker0

Und das Ding ist, das war in unserem Zimmer alles nicht, weil wir waren in einer günstigeren Zwei-Personen-Kategorie.

Speaker1

Und die haben renoviert?

Speaker0

Nee, nee, das war nicht renoviert. Aber die Art der klassischen Einrichtung mochte ich doch ganz gern, muss ich sagen.

Speaker1

Also Deko-Hotel.

Speaker0

Ich weiß gar nicht, ob ich Deko-Hotel sagen würde. Wahrscheinlich würde ich eher so sagen, wie so ein klassisches Airbnb, was sich irgendwie seit den 50ern keine neuen Möbel gekauft hat, aber vielleicht trotzdem nicht Airbnb, sondern B&B. Sorry. B&B, so ein Bed and Breakfast, was halt so klassisch ist, sich nicht neu einrichtet. Wir waren auch mal in Görlitz in so einem Hotel. Das war gruselig.

Speaker2

Es gab zu viele Puppen.

Speaker0

Ja, weil das war so auch in dem Stil eben nicht italienisch alt eingerichtet, sondern deutsch alt eingerichtet, aber dann mit zu viel Quatsch. Das heißt, aber ein neuer Whirlpool war schon ins Bad eingebaut, den haben wir nicht benutzt, aber es war schon gruselig alt und dann standen da so alte Kinderwegen, so Spielzeuge, so Zeugs rum und eben auch ganz viele Puppen.

Speaker2

Also ich glaube, vielleicht auch um das Bild nochmal zu vervollständigen, dass da eine Treppe noch hochgeführt hat zu so einem Speicher oder irgendwie sowas.

Speaker0

Stimmt, aus unserem Zimmer raus.

Speaker2

Aus unserem Zimmer raus und auf dieser Treppe waren ganz viele Puppen und so Deko-Zeug. Und ich dachte, ich kann keine Nacht in diesem Zimmer schlafen.

Speaker1

Aber ich finde, das passt zu euch, wenn ich hinter mich gucken würde.

Speaker0

Ja, ja.

Speaker1

Das ist ein Bild, was ich sagen würde, es würde eine Puppe auf mich gucken nachts, wenn das in meinem Schlafzimmer.

Speaker0

Also es war schon stimmungsvoll, sag ich mal. Aber zu weird für alte Leute eingeregt.

Speaker1

Da fanden wir zwei Sachen zu eins. Zum einen, wir haben mal, als wir ein Schleusingen in einem Konzert gespielt haben, das erste Mal glaube ich, haben wir in einem kleinen Hotel in irgendeinem stillgelegten Bahnhof geschlafen. So ein altes Bahnhofhäuschen. Da musste man auch so eine Treppe hochgehen, eine viel zu enge Treppe. Und da stand eine Schaufensterpuppe, die halt angezogen war wie so ein alter Bahnschaffner.

Speaker0

Stimmt, das war ein altes Bahngebäude.

Speaker1

Und die stand halt so auf dem Treppenabsatz.

Speaker2

Lebensgroß?

Speaker1

Ja, ja, also du musstest halt so zwei Teile der Treppe halt hoch, um den ersten Stock zu kommen und dann stand die da. Und wir sind halt mitten in der Nacht, einige von den Teilnehmern auch ziemlich nicht mehr so fokussiert. Und da war noch diese andere Band dabei mit Poomans Memory. Und da sind wir da reingepoltert und haben uns, glaube ich, jeder Einzelne, wo wir hier ja schon einmal, da steht ein Mensch, und gesagt hat, oh, Poom ist kein Mensch, hat man sich trotzdem erschrocken,

wenn man da nachgelaufen ist. Das war sehr gruselig. Und das andere, was ich meine, ist gerade so eingerichtet und sich nicht geändert hat. ich hatte mal das Vergnügen, durch ein, zwei Arbeitseinsätze relativ zeitnah hintereinander in Maritimhotels unterzukommen. Also ich weiß noch, Würzburg und Kiel, aber irgendwo anders noch. Und die waren alle wirklich so, als hätten ich weiß nicht, die spätsten 80er, die frühen 90er Als wäre die Zeit nicht vergangen. Helles Holz, alles so abgerundet.

Es gab irgendwo so eine Steckdose, wenn du in die was reingesteckt hast, kam kein Strom, wenn du nicht den Lichtschalter vorne bedienst hast, weil er für die Stehlampe war. Alles war so bemusterte Bezüge auf den Couchen und Betten und Stühlen, die sie halt hatten. Alles war so eine Vitrine, eine kleine, so mit Glas. Da denkst du so, hier ist die Zeit stehen geblieben. Und zwar nicht die gute Zeit. Also nicht, die designtechnisch gut war.

Speaker0

Ja, aber ich finde das interessant.

Speaker1

Ja, einmal fand ich das auch lustig, aber ich war halt dreimal hintereinander da.

Speaker0

Das Ding ist, ich mag auch diese ein bisschen zu alten, schlichten Business Hotels in Japan alle sehr gern, aber da du ja jetzt Business Hotel schon hast, gehe ich dann mal auf Retro vielleicht? Wie hast du es genannt?

Speaker1

Deko.

Speaker0

Klassisches europäisches Deko-Hotel.

Speaker1

Ist es denn eigentlich Deko? Das ist nicht einfach, was dir Zeit geschaut ist?

Speaker0

Es ist tatsächlich alles. Es ist sehr viel Deko auch dabei. Es ist sehr viel Zeug drin, was eigentlich nicht in ein Hotel gehört.

Speaker1

Also ich würde sagen, die Kategorie geht an Sarah oder mich.

Speaker0

Hey.

Speaker1

So, jetzt rutschen wir ein weiter und jetzt machen wir einfach einen Kreis um. Dann ich jetzt. Haben wir die Lage? Also eigentlich wäre es jetzt der schöne Moment, irgendwas Verrücktes zu nehmen. So wie Flughafen oder sowas. Aber ehrlich gesagt, das ist gar nicht der...

Ich habe jetzt hier und da es schon so gemacht, dadurch, dass man in Asien ja gerne nachts zurückfliegt oder spätabends, dass so dieses, wenn du um 11 Uhr auschecken musst und den ganzen Tag noch unterwegs bist, was machst du denn jetzt, vor allem wenn es warm ist, dass ich mir häufig für den letzten Tag nochmal ein Hotel irgendwo im Flughafen näher oder auf den Weg zum Flughafen genommen habe, um andere Ecken der Stadt nochmal zu sehen, beziehungsweise halt näher am Flughafen zu sein,

wenn ich da spätabends hin muss oder sehr, sehr früh morgens, was es auch schon gab. Und deswegen so lag ich eigentlich näher im Flughafen, Aber eigentlich bin ich dann glaube ich schon eher so Abteilung, ich nehme gerne Stadtzentrum, auch wenn es vielleicht nicht so hottest place to be ist, aber meistens kommst du halt in alle Ecken ganz gut hin.

Also zumindest in Städten, in denen ich noch nicht war. Also wenn ich in Städten schon häufiger war, nehme ich natürlich irgendwas, wo es mir gefallen hat. Aber wenn ich jetzt erstmal so die, wenn ich überhaupt von Städten spreche bei der Reise, dann würde ich eher was so zentral. Gerne, ah jetzt weiß ich, Lage, Nähe Bahnhof, das ist meistens gut.

Speaker0

Ich wollte gerade nachfragen, ist es so dieses, klar muss ich das nicht überschneiden, aber so näher Hauptbahnhof.

Speaker1

Genau, also gerade wenn ich alleine unterwegs total gerne, dann reist man ja gerne mit Zug im Ausland oder kommt vom Flughafen in die Stadt gefahren mit Zug und dass man nicht den Koffer noch 200 Meilen durch irgendwelche vorliegende Busse oder sowas schleppen muss im Berufsverkehr, wenn Pech hat, gerne Bahnhofnähe. Also zur Not auch Chinjuku und dann ins Rotlichtviertel, hauptsache es nah am Bahnhof. Deswegen würde ich jetzt sagen, Bahnhof, nee Stadtzentrum würde ich sagen.

Speaker0

Ja, wäre bei mir auch die erste Wahl, ist jetzt leider weg. Aber wenn ich so drüber nachdenke.

Speaker2

Aber Stadtzentrum ist auch sehr eine große Kategorie.

Speaker0

Stadtzentrum ist eine Riesenkategorie. Aber ich glaube, man kann glaube ich verargumentieren, wenn man jetzt einen anderen Punkt im Stadtzentrum hat, der nicht Nähe Bahnhof ist, dann kann man das glaube ich verargumentieren und als andere Kategorie nehmen.

Speaker1

Sädebezirk zum Beispiel oder Rotlichtviertel, also ich weiß nicht, was man mag.

Speaker0

Ja, wenn ich überlege, als wir in Barcelona waren, wir waren ja nicht wirklich in Bahnhofsnähe, wir waren ja einfach an der Sagrada Familia direkt dran. Wir waren auch nicht in Strandnähe. Es war Stadtzentrum, aber weder das eine noch das andere. Es war gefühlt der größten Sehenswürdigkeit der Stadt und das ist ja normalerweise nicht am Bahnhof.

Speaker1

Ja, kommt doch auf, wenn der Bahnhof die größte Sehenswürdigkeit ist. Also Leipzig hat jetzt nicht so viel.

Speaker2

Also ich hatte auch gesagt, das mit dem Bahnhof ist ja dann das, was ich jetzt noch näher sehe.

Speaker0

Aber ich glaube, ich würde dann jetzt in eine Richtung gehen, wo ich sage, wenn es jetzt eine Stadt am Meer oder eine Kleinstadt am Meer ist. Weil ich einfach unser Hotel, als wir in Taumina waren, Sarah, extrem schön fand. Du warst halt in Strandnähe, aber du warst nicht so, das war kein Strandhotel. Und deswegen würde ich jetzt, meine Wahl wäre jetzt Küstennähe.

Speaker2

Küstennähe.

Speaker1

Strandhotel sozusagen.

Speaker0

Nein, aber nicht direkt am Strand. Sondern das war so, da waren unten die Strandhotels, wo man die Liegen mietet normalerweise.

Speaker1

Und dahinter ist halt am Rhein. Also eine reine Straße dahinter.

Speaker0

Da hast du eine Straße dahinter und da Hotels.

Speaker1

Also Küstennähe.

Speaker0

Und ich glaube auch Küstennähe in anderen Städten, wenn es eine Küste gibt, finde ich auch gut.

Speaker2

Ja, dann hast du mir das jetzt eigentlich ein bisschen auch weggenommen.

Speaker1

Ja, Effekt, so sollst du auch.

Speaker0

Ja, Armin hat meins weggenommen.

Speaker2

Ich habe gedacht, nämlich, ah, Klippe. Also so, dass man irgendwie aufs Meer guckt, aber hinter sich irgendwie so ein bisschen so Berge oder sowas hat. Dann gehe ich jetzt auf kleinere Stadt. Also sowas so, dass man irgendwie, man hat so nette kleine Cafés und so weiter. zwar schon noch irgendwie da, aber es ist keine Großstadt. Und dann, so hat man Natur und ein bisschen kleine Stadt. Studentenstadt. Studentenstadt zum Beispiel. Das ist dann jetzt meine Kategorie.

Ist das irgendwie, kann man auch als Lage bezeichnen.

Speaker0

Ja, kann man auch.

Speaker1

Wir können es ja machen, wie wir wollen. Es ist ein guter Bereich.

Speaker0

Fallen mir auf jeden Fall auch viele Städte ein.

Speaker1

Leipzig. Kleine Stadt, Studentenstadt. Und wenn du nicht an der Nähe vom Bahnhof bist. dann haben wir die nächste Kategorie wäre Check-In

Speaker0

Check-in und ich bin dran. Check-in. Ich mag tatsächlich einen klassischen Check-in an der Rezeption. Klar kann immer passieren, dass es da super voll ist, dass die genervt sind, dass man gerade zu einer Zeit einchecken muss, wo da eine riesige Schlange steht mit 80 Leuten, die nicht wissen wohin mit ihrem riesigen Koffer. Aber wenn ich mich zurückerinnere, war Check-in mir immer am liebsten, man geht an die Rezeption, man redet mit dem, man gibt da irgendwie seinen Pass oder seinen Ausweis hin.

Dann wird das kopiert, dann muss man so einen Zettel ausfüllen, irgendwie.

Speaker1

Unterschreiben, dass man nicht raucht.

Speaker0

Unterschreiben, dass man rauchen will. Das Zimmer nochmal auf Raucherzimmer enden.

Speaker1

Aber ich glaube, da würde ich das genau die Final-Round zu machen, weil ich habe es also es gibt ja dieses Check-in, wo halt also du sagst, ich bin doch angemeldet, was braucht ihr hier so lange? was schreibt ihr da jetzt alles in euren Computer rein? Also wo du halt wirklich da stehst und das Check-in dauert 20 Minuten. 10, 15 Minuten oder 5 bis 10 Minuten wahrscheinlich. Aber es fühlt sich ja lange an, wenn man nach einer Reise kommt.

Meinst du so einen richtig ausführlichen ich lerne die Leute, die das Check-in schon kennen und man dreht sich immer über das Zimmer

Speaker0

Und wird immer hochgerucht? Also aber, dass die Leute, die da arbeiten, einen schon mal gesehen haben, finde ich schon gut. Weil die sind ja dann wahrscheinlich auch nicht jeden Tag, aber öfter da. Und wenn man einen längeren Aufenthalt hat, dann, dass man so eine Beziehung einfach schon mal hat mit den Leuten, die da arbeiten. Das war zum Beispiel in diesem Hotel in Catania.

Speaker1

Wo du meintest so, ah, Senior, Sie sind doch der, der diesen Bargen bei uns auf den Hof geparkt hat einst.

Speaker0

Genau. Zum Beispiel bei der Frau damals, als wir waren, oder jetzt, als ich mit Sarah da war, war die Frau vom Check-in dann auch einmal die, auch die uns nachts die Getränke auf der Terrasse serviert hat.

Speaker1

Richtig ausgenutzte Studenten sozusagen.

Speaker2

Die waren ein bisschen älter.

Speaker0

Ja, ich glaube, die waren ein bisschen älter.

Speaker1

Abgebrochene Studenten.

Speaker0

Nee, aber ich mag so einen intensiven Rezeptions-Check-in. Da bin ich bei, das ist meins.

Speaker2

Ja, hätte ich ja auch eigentlich so gesagt. Aber dann gehe ich jetzt einfach in die komplett andere Richtung. Dann mag ich die Anonymität. Und man checkt einfach selbst da an so einem Tablet ein. Und da hat man auch niemanden, wenn man rausgeht, der irgendwie beobachtet, jetzt geht der raus und dann schon wieder rein. Sondern man kann einfach immer ganz umbearbeitet. Wie oft kann

Speaker1

Man in ein Kombi gehen?

Speaker2

Man ist komplett unbeobachtet. Man muss nicht immer irgendwem begrüßen, Hallo sagen, sondern es ist mehr so, als ob man da wohnen würde, vielleicht so ein bisschen.

Speaker1

Da habe ich also auch jetzt gerade die ersten Erfahrungen so richtig mitgemacht in den letzten Reisen, da gab es eine Rezeption, wo Leute stehen, ich gehe da hin und dann sagen, dann kommen die einem mit, weil sie ja mit einem nicht reden, weil man die Sprache nicht kann und stellen einen vor den Automaten, nehmen die alles weg und machen das an dem Automaten. Das finde ich auch ganz crazy. Aber gerade im Ausland finde ich dieses Check-in-Zeug irgendwie, weiß nicht, nervt mich das.

Ich habe das jetzt in Deutschland mal machen müssen, in so einem sehr, sehr, sehr, sehr günstigen Hotel. Es hatte sich extra einen Namen gemacht, wo das Wort, also die Buchstaben MC, also Mac, das Wort günstig, gemacht, das war sehr gut.

Ich würde dann tatsächlich so ein bisschen bei Hannes aber anders, weil das ist nämlich eine Erfahrung, die ich jetzt zuletzt gemacht habe und ich ganz geil finde, ist wirklich dieses, du gehst zur Rezeption, dann gibst du einfach noch den Pass quasi ungefragt rüber.

Damit machen die dann halt immer ihre Passmagie und das nächste, was zurückkommt, ist einfach keine Minute später, also du siehst die praktisch bloß Sachen kopieren, auf Enter drücken und dann kommt die Chipkarte und dann kriegst du noch auf diesen kleinen Pappdingen, in denen die Chipkarte drin ist, steht immer drin, Breakfast oder was auch immer und Checkout und dann und zeigt der drauf und sagt, meistens in Landessprache, du nix, weil du ja weißt, was er hoffentlich meint,

und dann gehst du halt weg, also ein Minuten-Check-in mit echten Menschen. Ich mag nämlich auch dieses Beziehungsding, dass du halt reingehst und sagst, ja, hallo, das finde ich schon irgendwie ganz nett, vor allem, wenn du dann irgendwann mal deine Wäsche waschen möchtest und die Kreditkarten der Angestellten benutzen musst dafür, dann ist es schon mal nett, die gesehen zu haben vorher.

Speaker0

Das Ding ist, ich hatte auch damals, als ich immer über längere Zeiträume in Japan, in Sapporo war, da war es auch immer so, also wenn du da so lange, wenn du da einen Monat bist oder ein bisschen länger sogar manchmal, dann weiß ich nicht, du lernst ja die Leute kennen, die Leute wissen, dass du da lange lebst, so irgendwie gefühlt. Und das ist natürlich was völlig anderes, als wenn du da irgendwie vier Tage bist.

Aber da war es auch so, da habe ich mir Sachen hinschicken lassen zur Rezeption, die ich bestellt habe. Da habe ich irgendwie im ersten Jahr, als ich in Sapporo war, mir eine PSP gekauft, die ist kaputt gegangen.

Dann habe ich die, als ich im zweiten Jahr war, zur Reparatur geschickt und dann wussten die an der Rezeption das für mich regeln mit dem Kundenservice von Sony, dass das da irgendwie wieder hinkommt und wieder zurück und mit denen klären, weil die sind ja super freundlich, mit denen klären, dass ich da bald abreise und dass die doch mal jetzt da eine Lösung finden müssen und solche Sachen.

Aber andererseits auch, wo war das in Spanien, Armin, als wir in dieses komische Hotel waren, wo es diese kleine Treppe hochging und diese unfreundlichen Leute hinter dieser ganz dunklen kleinen Rezeption saßen.

Speaker1

Oh mein Gott, das wirkte ja auch ehrlich gesagt so was, wo man eher so Frauen von der Straße aufgrabbelt oder Herren.

Speaker0

Ja, da haben wir aber auch ewig gewartet, bis die da irgendwie fertig waren, mal mit uns irgendwie zu reden. Aber der Prozess, den fand ich nicht so schlimm. Also es war weird.

Speaker1

Aber ich fand das schon. Also Mindestanforderung ist, dass man ohne zu sprechen oder im holprigen Ja,

Speaker0

Wir konnten uns ja nicht verständigen, auf jeden Fall.

Speaker1

Im holprigen Englisch oder halt mit Händen und Füßen das so vorbereitet hat, dass man irgendwie einen Check-in von einem Gast und einen Check-out hinbekommt. Das ist so meine Mindestanforderung. Häufig ja auch schon ohne Sprache gemacht. Aber die wollten ständig Sachen von uns wissen und haben uns ja halb angebrüllt, weil es dahinter so laut war. Ich glaube, die wollten wissen, wo wir geparkt haben. Kann das sein?

Speaker0

Stimmt, ich glaube, das Parken war das große Problem.

Speaker1

Und nach fünf Minuten uns anbrüllen lassen, haben wir verstanden, dass die hier unser Wort hier geparkiert haben.

Speaker0

Aber dann haben die gesagt, ja, da wo es jetzt steht, ist okay.

Speaker1

In Granada, glaube ich.

Speaker0

Es war so ein lustiges Hotel und dass die auch alle, okay, vielleicht sind da nicht so viele Ausländer, aber dass die kein Englisch gesprochen haben.

Speaker1

Also normalerweise hast du gerne in so einer Situation so einen Zettel, den du in die Hand bekommst, den du dann halt irgendwie durchliest und dann gibst du ihnen die Sachen, die da draufstehen und da schreibst du welche Sachen, die du nicht verstehst.

Speaker0

Aber selbst diese Art von Prozess, das gibt mir was.

Speaker1

Aber auch nicht nach 24 Stunden geflogen bin.

Speaker0

Nee, natürlich nicht.

Speaker2

Also ich bleibe jetzt bei meinem Selbstcheck-In, um es ein bisschen spannender zu machen, aber eigentlich denke ich auch, das ist irgendwie, also wenn ich auch an andere Erlebnisse denke und wenn man auf beim Frühstück immer einen frischen gemachten Kaffee kriegt und dann nochmal ein paar Worte mit denen wechselt. Ja, also es hat eigentlich schon was Schönes, aber ich bleibe bei dem anonymen Self Check-In.

Speaker1

Ich hatte tatsächlich auch einmal beim Check-In, da war ich mit Steffi in Seoul, als wir zum ersten Mal in Korea waren, 2017 oder so, und das waren Hilton, glaube ich, also irgendwas von sowas Großem und beim Check-In und die Pässe abgehend war auch noch so ein bisschen ein länglich und 50-Minuten-Tippen-Ding und er stellt halt nebenbei so freundliche Fragen von wegen, hey, seid ihr gut angekommen, habt ihr es gefunden, es ist das erste Mal's toll und so, und dann macht man so, hast du das erste

Mal und so von mir, ach, ihr wart wirklich noch nicht hier, wie lange seid ihr da, ach, nur acht Tage, was wollt ihr denn machen, ach, wir bleiben nur in der Stadt und so weiter, und dann hat er so, keine Ahnung, ob der es jetzt wirklich für uns gemacht hat, aber in dem Moment uns fühlen lassen von wegen so, ich gucke gerade mal, ob ich noch ein anderes Zimmer finde, ach hier, ich buche euch mal hoch auf, und dann hatten wir riesen, also es war nicht nur so ein Bett,

Schrankzimmer, sondern mit nochmal so Sitzgelegenheiten irgendwie unter großen Fensterwand, wo du halt genau auf den Damsan drauf gucken konntest, auf den Tower sozusagen. Also richtig geil. Vielleicht hatten wir das auch schon vorher, keine Ahnung. Aber es fühlte sich an, wie das war ein Feature, was man nur mit Check-in bekommt, weil ein Computer würde ja nie sagen, sie sind ja sympathisch. Ihre Art zu drücken auf die Tasten. Sie kriegen was ganz oben.

Okay, dann haben wir als nächste Kategorie den Gemeinschaftsraum und jetzt ist die Frage, machen wir wieder rückwärts oder gehen wir einfach weiter? Okay, dann darf Sarah wieder.

Speaker2

Gemeinschaftsraum. Ja, dann finde ich eine Lobby gut, in der man erstmal Internet auf jeden Fall hat und auch noch ein bisschen abhängen kann gemütlich, wenn man eigentlich schon auschecken musste, aber irgendwie nochmal kurz ein bisschen planen muss, was man jetzt als nächstes macht. Also würde ich sagen, eine gemütliche Lobby mit besten auch so gepolsterten Möbeln, wo man aber auch ein bisschen länger ...

Speaker0

Okay, als du Internet gesagt hast, habe ich gedacht, es gibt so irgendwie so Büronischen, wo man sich irgendwie so ransetzen kann.

Speaker1

Ich habe häufig schon Hotels gehabt, wo du im Zimmer Internet hast, aber im Lobby-Bereich nicht. Ich weiß nicht, wie meine Booking-Nummer ist, kann ich dir nicht sagen. Aber wir haben kein Internet.

Speaker0

Also gemütliche Lobby.

Speaker1

Ja, mit Hotel. Ich habe erst gedacht, ja, Lobbys, ja. Und dann habe ich mir eingefallen, ich habe durchaus schon Hotels gehabt, also wo gar keine Lobby war. Da stand meistens alles gefühlt immer aus Fliesenmarmor. Irgendwie so ein Scheiß. Kommst halt rein, einen Tisch mit einer Blume drauf und so ein ganz kleines Rezeptionsding und dann irgendwo geht eine Treppe rauf, von der anderen Seite das Fahrstuhl.

Speaker0

So wie in Granada auch.

Speaker1

Ja, genau so im Prinzip. Und dann habe ich gesagt, ja, stimmt, eine Lobby ist eigentlich ganz geil. Da habe ich schon gar nicht so gedacht, auch wenn ich sie nicht nutze. Aber alleine die Leute durchzugehen, ist ja schon nett.

Ja, ich bin dran. Ich schwanke tatsächlich durch mein Alleinreisen, ob ich nicht als Gemeinschaftsraum es total toll finde, wenn es einen Ort gibt, wo man Wäsche waschen kann, damit man halt nicht irgendwo in der Stadt mit seiner Wäsche durch die Gegend eiern muss und dann da stundenlang rumsitzen, dass es fertig wird, sondern eher so wieder aufs Zimmer oder einkaufen und wiederkommen. Oder ob ich noch irgendwas anderes haben will, aber ehrlich gesagt mache ich andere Sachen.

Ich gehe für gewöhnlich nicht in die Bar, also habe ich schon mal gemacht, aber mache ich halt nicht. In der Lobby hänge ich seltener rum. Der Frühstücksraum ist nett, aber davon gehe ich mal aus, den gibt es, wenn es Frühstück gibt. Also insofern würde ich gerne, sag ich mal, nicht Waschraum, wie sagt man denn dazu? Waschsalon.

Speaker0

Ja doch, Waschraum.

Speaker1

Waschraum klingt für mich so, als würde man sich da selber waschen.

Speaker0

Achso.

Speaker2

Wäscheküche.

Speaker1

Waschküche, das ist ein schönes deutsches Wort, das was ich meine.

Speaker0

Waschküche habe ich immer nur die Vorstellung von meiner Oma, vom Bauernhof, der Raum, zwischen man geht aus dem Haus raus, aber man ist noch nicht aus dem Haus raus.

Speaker1

Ach nee, bei meinen Großeltern war das anders. Die hatten da so einen Vorbau, aber du musstest raus und wieder rein und da war die Waschküche praktisch da, wo früher der Stall war, aber die vorderen Räume sozusagen, war halt wirklich, wo in dem Fall so ein großer Pott war, wo man so heißen Wasserküche, auch Kartoffeln machen konnte, aber auch heiße Wäsche, eine Waschmaschine und einen Trockner.

Speaker0

Das war bei meiner Oma direkt am Haus. Die Stallungen gab es noch. Du bist immer durchgegangen. Immer wenn du ins Haus bist, durch die Waschküche gegangen.

Speaker1

Das ist ja geil. Also ich hatte jetzt gerade den, ich glaube, ich hatte es am Mittwoch schon erzählt, deswegen jetzt die lange Weile für dich.

Ich hatte ja mit dem Waschsalon sozusagen jetzt auf meiner letzten Reise so den schönen Moment, dass ich im Fahrstuhl Großwerbung war, hier, du kannst hier auch Wäsche waschen, das war genau richtig, weil es die Zeit in der Reise war, wenn ich jetzt Wäsche wasche, muss ich mich nicht mehr über das Wäsche waschen kümmern in der Reise Und dann bin ich dann mal in den, es war so im Parkhaus, im Keller sozusagen, bin ich da hingefahren, bin da hingelaufen, hab das gefunden,

bin rein, oh alles total neu und so, super und dann, da geh ich heute Abend Wäsche waschen und dann bin ich dann runtergetiert mit meinen Beuteln, hab da meine Sachen reingemacht, steh vor so einem Automaten, geb alles ein, was ich irgendwie mir übersetzen konnte und Hauptsache schrumpft nicht das Zeug, was ich da halt habe.

so und dann kam der Moment des Bezahlens mit Kreditkarte kannst du vergessen, Korea, ne, also Kreditkarte geht nicht, Barzahlen kannst du nicht gibt keine Option, du hättest dir eine App runterladen können wenn du Koreaner wärst vielleicht, aber ich konnte sie nicht runterladen, also bin ich dann irgendwie zur Rezession gestiefen und hab gefragt so, ja, also Wäsche waschen also auch kein Wort Englisch natürlich ähm wie sieht's denn so aus mit Wäsche waschen

können wir da irgendwie was machen, ist ja ein internationales Hotel, was ihr hier habt und nach so ewigen Hin und Her hat die Frau mich mit zur Deutung gegeben, so gib mir mal Geld. Und dann habe ich ihr praktisch so für die Wäsche das Geld gegeben und dann sind wir zusammen da runter gestiefelt. Sie hat halt ihre Kreditkarte da rangehalten und ich habe meine Wäsche da nochmal reingetan und Wäsche gewaschen.

Und dann bin ich eine Runde einkaufen gegangen und dann war die Wäsche fertig und bin ich mir da hingewiesen. Entschuldigung, also trocken hätte ich es auch gern. Und sie so, ah ja, ja, ja. Sie hat bezahlt, habe ihr das nächste Geld gegeben. 1A-Service? aber totaler Scheiß, wie man in einem Hotel, was auch für internationale Gäste ist, halt dieses klassische Kreditkartenproblem erzeugen kann.

Oder dass man nicht mal sagt, dass sie dann nicht eine Option haben, an der Rezeption zu sagen, von wegen, ja, ist uns bekannt, hier ist so eine Plastikkarte.

Speaker0

Ja, dass die einfach so eine Aufladkarte dir geben oder irgendwas.

Speaker2

Ja, das hätte ich auch erwartet.

Speaker1

Naja, aber deswegen ist mir das Waschsalon sehr wichtig, weil da muss man nicht so viel Wasch zu Hause waschen.

Speaker0

Ja, jetzt muss ich überlegen. Ähm, Was ist denn noch so für Gemeinschaft?

Speaker1

Also vorhin, als wir kurz drüber sprachen,

Speaker0

Es gibt natürlich einen Sportraum, Fitnessstudio, Swimmingpool, öffentliche Toiletten, Sauna, das kann es alles geben.

Speaker1

Bar.

Speaker0

Bar ist auch ein guter Punkt. Ein Badezimmer.

Speaker1

Bei dir hätte ich gedacht, dass deine Antwort sofort ist, naja, Spielautomatenzimmer, was es früher auch häufig gab.

Speaker0

Ja, in Italien gab es sowas manchmal.

Speaker1

Ja, in Taiwan auch.

Speaker0

Ja, aber ich glaube, ist mir glaube ich jetzt für ein Hotel nicht so wichtig.

Speaker1

Aber das wäre geil.

Speaker0

Und in Japan gibt es ja immer diese, wenn du da so ein Sparhotel hast, an einem Onsen dran, also nicht Sparhotel, sondern Spa-Hotel. Dann hast du immer noch so einen Tischtennisraum, wo du so im Yukata Tischtennis spielst dazu. Aber das ist ja auch, ich meine, da ich jetzt ein europäisches Dekohotel pitche, im Endeffekt auch ein bisschen blöd. Aber ich glaube, eine Bar ist schon cool.

Speaker1

Aber wäre es nicht geil, wenn dein europäisches Deko-Hotel das hätte?

Speaker0

Nee, ich glaube, ich würde dann, auch nicht so in so ein öffentliches Spar-Ding, das ist nichts für mich.

Speaker1

Ja, wenn die ganzen anderen Deutschen da rumhängen.

Speaker0

Das ist nichts für mich.

Speaker1

Was hast du jetzt? Bar.

Speaker0

Ich glaube, die Bar ist die Bar.

Speaker1

Das ist halt leider meistens so teuer.

Speaker0

Ja, Hotelbar, aber du kannst halt da, es kommt auch aufs Hotel an.

Speaker2

Ich finde, das ist halt ein bisschen was so, dass man ganz gut romantisieren kann. Also so, da sitze ich und schreibe an meinem Roman oder so.

Speaker0

Naja, das nicht.

Speaker1

Der eine so, der andere so, ja. Ich überlege, ich glaube, ich war nur in Hotelbars, also jetzt abgesehen von, wenn ich mit der Arbeit unterwegs war, da kam das tatsächlich mal vor, weil man sich abends mal treffen wollte, aber nur in Hotelbars, wenn es auch mindestens ein Freigetränk gab.

Speaker0

Ja, das ist gut.

Speaker1

Also dass du dich da hingelockt hast. Also dann habe ich das tatsächlich schon, aber sonst bin ich, glaube ich, ich will nicht wie so ein armer Dropster sitzen und sagen, Ich halte mich jetzt hier an meinen alkoholfreien Cocktailfest, der 47 Euro kostet.

Speaker0

Ja klar, wenn man sich betrinkt, ist das nochmal ein ganz anderes Gefühl.

Speaker2

Aber es war schon nett, also wenn wir wieder über dieses Hotel in Catania sprechen, weil die ja eine Dachterrasse hatten.

Speaker0

Eine Dachterrasse, genau. Die haben uns ja die Getränke hochgebracht, das war schon auch geil.

Speaker2

Ja, das war dann irgendwie nett, gar nicht jetzt irgendwie rumzulaufen, um sich abends nochmal was zu finden, wo man sich nett hinsetzen kann und einen schönen Blick über die Stadt hat. Und am Ende gehst du

Speaker0

Halt einfach ins Zimmer und das wird aufs Zimmer geschrieben. Du musst ja nicht mal dann noch irgendwas machen.

Speaker1

Der Schock kommt erst bei der Abreise.

Speaker0

Genau.

Speaker1

Und meistens hast du die Karte hinterlegt und kannst eh nichts mehr machen.

Speaker0

Ist alles weg.

Speaker1

Ja, alles weg.

Speaker0

Sei verarm. Ja, keine Erdnüschen mehr, bitte.

Speaker1

Stimmt, tatsächlich ist das doch ganz nett. Wie gesagt, ich mache es ganz selten, aber ich weiß, ich bin, als ich auch das erste Mal in Bangkok war, hatte ich das auch, dass wir irgendwie, warum auch immer in dieses Ruftop-Bar gefahren sind und dann irgendwie zwei Getränke da getrunken haben und konntest halt irgendwie nachts auf die Stadt runtergucken. War halt irgendwie auch geil. Also hat jetzt so einen kleinen Event-Charakter mal gehabt.

Speaker0

Oder als wir hier mit Konrad in dem ehemaligen Business-Riokan in Kanazawa waren. Da war ja quasi, also das war so ein altes Business-Riokan.

Speaker1

Das ist das, wo die Fenster gequetscht haben und man dachte,

Speaker0

Dann kommen die Bärwölfe. Das Horror-Riokan, genau. Und da war ja so der normale Hotelbetrieb, den gab es da nicht mehr. Und das war halt so von Privatleuten, die da so dran gewohnt haben, übernommen und als Airbnb umgemodelt. und quasi die normalen Eincheck-Bereiche, das war alles geschlossen. Die Lobby war immer noch groß und schön, aber eben alles, da hingen die Lampen runter und es hat geflackert und so. Aber die ehemalige Bar, die hatte so große, ich glaube, drehbare Sessel.

Mit so dicken Armlehnen. Mit so dicken Armlehnen. Und da war dann die Rezeption. Das haben sie dann als Rezeption benutzt. Das heißt, wir haben das nicht als Bar benutzt. Aber die Vorstellung, da als Bar zu sitzen, ist schon auch cool.

Speaker1

So eine Schachtel-Ziaretten wegzuziehen, die sich eins zu eins ziehen.

Speaker0

Genau, mit Schachtel Seven Stars hintereinander weg.

Speaker1

In die Polster reingeht. Ach geil, hab ich auch Bock drauf jetzt. Gut, sind wir durch mit Gemeinschaftsraum. Ich glaub, da haben wir alle was Gutes. Zimmerlage, wer ist denn dran? Ecke, glaub ich. Zimmerlage ist gemeint, also wo ist das Zimmer sozusagen innerhalb des Hotels gelegen?

Und ich habe eigentlich immer gedacht, das Schönste, was man so haben kann, also gerade wenn man länger da ist, ist es halt recht weit oben, weil man kann man häufig gerne über die Stadt rüber gucken oder auf die Landschaft, was auch immer. So weit oben wie möglich. Nach meinen Tokio-Erfahrungen, wie lange man da stehen kann, bis man an einen Fahrstuhl kommt, der einen die 27 Etagen wieder nach unten fährt, weil es da nämlich nur einen Fahrstuhl gab, glaube ich.

Weil die anderen die letzten Etagen übersprungen, um zum Beruf Penthouse zu fahren oder so.

Speaker0

Ja, die fahren dann immer nicht in alle Etagen, sondern halten dann immer nur in bestimmten.

Speaker1

Deswegen sage ich mal, nicht so weit oben. Ich würde gerne, skalierbar, ich meine, beim 5-Etagen-Hotel ist es auch schön, in der dritten Etage zu sein. Und bei einem 20-Etagen-Hotel in der 10, ich würde gerne in der Mitte. Ich würde gerne am Mitte und gerne mit der Aussicht nicht auf den Hof. Also Mitte-Stadt-Stadtblick. Mittel-Hoch-Stadtblick. Das wäre meine perfekte Lage, glaube ich. Sodass man über vielleicht ein, zwei Häuser noch rüber gucken kann,

die da so sind. Und vielleicht muss man aufs andere auch ein bisschen drauf gucken. Auf andere kann man vorbeigucken. Und nicht auf die Fritteuse vom Restaurant sozusagen. Das wäre so Mittelhochstadtblick.

Speaker0

Ja, ich glaube, Stadtblick ist auch ganz gut von der Richtung, wenn man jetzt irgendwie, also, dass man nicht irgendwie Lieferverkehr vom Hof oder sowas dann die ganze Zeit hat oder sowas. Weil man ist nach außen. Ja, aber die Frage ist, was gibt es da noch für Optionen, außer ganz unten Hof und ganz oben, weiß ich nicht.

Speaker1

Also man kann ja auch nach innen, also ins Atrium hin. Also das hatte ich in Hiroshima, hatte ich das, glaube ich, dass ich keinen, ach nee, ich hatte auch einen Blick nach außen, aber auch ins Atrium, stimmt, das war was anders.

Speaker2

Aber pssst, pssst, pssst, das möchte ich dem.

Speaker3

Achso.

Speaker0

Ja, okay, dann nehme ich einfach so jetzt, abgesehen davon, was das für ein Haus ist, ob es jetzt hier so ein Bungalow, 30 Stöcker in Kabukicho ist oder, einfach nur drei Etagen alte Stadtvilla in Catania, ich würde einfach sagen, ganz oben. Fertig.

Speaker1

Kurz vor dem Ruftau, da ist es auch nicht so weit zur Bar.

Speaker0

Ja, genau.

Speaker2

Ein Blick, wohin?

Speaker0

Wenn man ganz oben ist.

Speaker1

Dann ist selbst der Hof, glaube ich, egal.

Speaker0

Ich fand, es war aber okay, als wir in Catania waren, wir hatten ja den Blick zum Hof, aber es war okay, weil wir halt einfach direkt daneben die Treppe zur Dachterrasse hatten. Also es ist, ja, Stadtblick finde ich auch gut, aber fällt Stadtblick jetzt aus, Armin, weil du das schon genommen hast? Muss ich jetzt ganz oben nicht Stadtblick?

Speaker1

Nee, du kannst auch den Meerblick nehmen, wenn du willst.

Speaker0

Ist egal, ich nehme einfach ganz oben. Also egal, in welche Richtung.

Speaker2

Also ich habe ja auch schon schön meinen Ryokan gepitcht und deswegen hatte ich nämlich auch gedacht, also ich würde zum Hof hin den Blick nehmen und vor allem, wenn es dann halt ein schöner Garten ist.

Speaker0

In den japanischen Garten rein.

Speaker2

In den vielleicht möglicherweise bei diesem Ryokan existierenden japanischen Garten, wo man dann irgendwie so ein bisschen Sendengefühle bekommt, wenn man da rausguckt.

Speaker1

Gleich runtergefahren, wenn man die Hotels überlegt.

Speaker2

Also Vögel zwitschern hört, keine Lieferwagen.

Speaker0

Ich glaube, Ausblick auf das Onsen wird es ja auch nicht geben.

Speaker2

Hoffe ich nicht.

Speaker1

Ach naja, vielleicht mit so einem bezahlbaren Fernlass, wo man sich da 100 Jahren reinstecken kann.

Speaker2

Vielleicht kann man dann ein paar Affen, die da baden, beobachten Stimmt,

Speaker0

Das kann sein Ich finde es frech.

Speaker1

Wie du Männer männerzeichnest Okay, dann hätten wir als nächstes das Zimmerfeature und Hannes ist dran Zimmerfeature

Speaker0

Und ich bin dran Okay, was gibt es denn da so? Wir haben natürlich standardmäßige Feature wie Fenster Fernseher Was gibt es noch?

Speaker1

Ich möchte nicht alles aufziehen Ich überlege Schreibtisch Schreibtisch, Sitzgelegenheit, Stehlampe, Schrank, Wasserkocher, Schrank, Schuhanzieher, Schuhanzieher, Balkon. Stimmt, das habe ich nicht, aber das ist ein richtig geiles Zimmer.

Speaker0

Gute Sachen eigentlich.

Speaker1

Also ich habe jetzt drei Sachen aufgeschrieben, die wir...

Speaker0

Minibar.

Speaker1

Weil die tatsächlich auch extrem nachlassen. Ich habe gerade keine Minibars mal gesehen und wenn das ist, halt leere Kühlschränke. Also eher so für selber Bad reinstellen, habe ich so das Gefühl.

Speaker0

Telefon, WLAN zählt nicht. Das setzen wir einfach raus. Klimaanlage? Na, ich ist jetzt bei einem Hochhaus mit ganz oben natürlich schwierig, aber wenn man auf nicht so hohe Häuser geht, ich gehe auf Balkon.

Speaker1

Wieso ist das beim Hohen Haus ein Problem? Ist auch geil.

Speaker0

Nee, ist so zugig, man ist so weit oben. Ja, ist auch geil. Okay, Balkon-Terrasse, Balkon-Terrasse ist geil.

Speaker2

Und vielleicht kann man da sogar eine Zigarette rauchen oder so.

Speaker0

Ja, wahrscheinlich. Auf der Terrasse ja, aber ich glaube auf dem Balkon normalerweise nicht.

Speaker1

Was sollen sie da oben machen, nicht runterbeschubsen?

Speaker0

Wobei, glaube ich, in Taumina, wo wir waren, also wir hatten ja so ein Terrassenzimmer auch, da konnte man auf jeden Fall rauchen. Und ich glaube, die Leute in den Balkons unter uns haben auch geraucht.

Speaker1

Und wenn du ganz oben in so einem ganz hohen Hotel bist, kannst du auch einfach deine Zerrate fallen lassen. Die fliegt nach oben. Also erst ist und dann irgendwann fünf Straßen weiter, dann warst du es ja nicht.

Speaker0

Ja, das möchte man ja auch nicht.

Speaker1

Nee, möchte ich, aber kann man.

Speaker0

Nee, würde ich dann auch nicht machen.

Speaker1

Also mach das nicht zu Hause nach und so, ne?

Speaker0

Ja, da stelle ich mich lieber unten in die Rauchbox.

Speaker1

Das ist auch geil.

Speaker0

In der Lobby.

Speaker1

Ja, das fetzt auch. Oder hinten bei den Mitarbeitern.

Speaker2

Also, krass, ne? Im Hotelbereich, glaube ich. Also immer, wenn ich auf dem Weg zur Stabi am Potsdamer Platz, da läuft man immer in so einer Hotel-Seitenausgang vorbei. Immer Leute am Rauchen. Und immer fünf, sechs Leute, die da irgendwie arbeiten und so Anzug.

Speaker1

Wir hatten das, als wir mal die Aufnahme gemacht haben, als ich in Seoul war das erste Mal, wo wir dann die erste Fernschalte sozusagen gemacht haben. In dem Hotel ging um das Hotel einmal so ein Weg rum. Der führt da eigentlich zu einem anderen Bürohaus, was dahinter ist. Aber das war praktisch auch der Raucherweg und auf der anderen Seite war ein kleines Restaurant. Und dahinter war sozusagen der Raucherbereich. Und zwar von dem Restaurant, von dem Bürohaus, von dem Hotel, von allen.

Da hast du wirklich alles. von koreanischen Business-Männern am frühen Morgen bis halt laute italienische Reisenden irgendwie alles gehabt. Und da hat er wirklich gesagt, das ist so ein Raucherbereich im Freien, wo du sagst, boah, hier möchte ich nicht rauchen. Viel zu voll, viel zu laut, weil alle da irgendwie geredet haben halt auch die ganze Zeit und so.

Speaker2

Aber es ist halt so ein kleines Gemeinschaftsgefühl, was man da kriegt. Man ist so plötzlich auch einer der Locals.

Speaker1

Wenn man die alleine rauchen fetzt, da lernt man neue Leute kennen und so.

Speaker2

Bin ich dran eigentlich?

Speaker1

Zimmerfeature bist du dran jetzt, ja.

Speaker2

Ja, das hat der Hannes zwar jetzt auch in seiner Aufzählung genannt, aber ich wollte mit der Klimaanlage gehen, weil ich glaube, damit steht und fällt alles im Sommer, ob man eine hat oder nicht. Und im Winter, wenn es kalt ist, kann man die auch zum Heizen benutzen. Ganz klassisch, die Klimaanlage.

Speaker1

Ich finde die vor allen Dingen wichtig, weil du in vielen Hotels heutzutage die Fenster nicht mehr aufmachen kannst.

Speaker2

Stimmt, zum Durchlüften kannst du die auch noch benutzen. Und die hat die Drive-Funktion, wenn es irgendwie feucht ist, trocken zu das.

Speaker1

Wenn du eine geile Klimaanlage hast, ja. Mein Lieblingshotel in Taiwan, kannst du die Fenster auch nicht aufmachen. Und die Klimaanlage ballert halt die ganze Zeit. Und die haben mittlerweile im Raum noch einen extra Entfeuchter hingestellt. Da merkst du halt wirklich, gerade wenn du zu zweit in deinem Zimmer bist, dass du den einen Tag selber das Wasser da auch rausschütten musst. und so, weil das einfach so klamm wird, wenn du das Fenster nicht aufmachen

kannst. Auf deiner Seite, wenn du Regenzeit da hast,

Speaker2

Kannst du das Fenster auf und zu machen, wenn du willst.

Speaker1

Dann schimmelt er. So, ich habe Zimmerfeature, habe ich mir jetzt drei notiert. Ich habe zum einen Zimmerfeature für mich ein blickdichtes Bad. Das ist, wenn man alleine unterwegs ist, so ein bisschen egal, aber ich sage mal so, ich habe Dinge in meinem Leben gesehen, wo ich dachte so, boah, bin ich zum Glück alleine unterwegs oder zum Glück mag ich die Menschen, mit denen ich unterwegs bin.

Speaker2

Und auch vor allem mit Wand bis zum Boden, bitte.

Speaker1

Wand bis zum Boden oder auch nicht irgendwie was ihr jetzt gerade als euren Feature in den Einhotel gesehen habt, also die Toilette mitten im Zimmer, also ist auch ein bisschen strange. Gibt es aber alles, auch Badewanne so mitten im Zimmer,

Speaker0

Alles gut. Vor allem auch mit so einem Sichtschutz, der aussieht wie so ein durchlässiges Bücherregal. Also wenn du das Bücherregal hinter dir anguckst, so ungefähr, dass da keine Wand hinten ist, sondern du einfach so durchguckst und da steht da nur Toilette dahinter.

Speaker1

Also ich meine, dass das Waschbecken heutzutage häufig außerhalb des Bades ist, das finde ich nicht so schlimm. So, da kann man irgendwie Zähne putzen, tralala, alles gut so. Aber so Toilette und Dusche hätte ich schon gerne in so einem Raum. Wenn sie unbedingt eine Art Milchglas-Tür machen wollen, sollen sie es machen, aber dann sollte sie halt so sein, dass du, wenn du auf dem Bett liegst, nicht über den Spiegel in das Bad reingucken kannst. Finde ich auch skurril.

Aber bei einer anderen Sache, die ich noch habe, und das muss ich ein bisschen hinterher, das ist einmal beschriftete Lichtschalter, liebe ich. Ich war nämlich mal in ein Hotel, wo gefühlt zwölf Schalter waren. Drei davon haben für mich gar keinen Sinn ergeben, bis ich dann herausgefunden habe, dass die irgendwelche Steckdosen angemacht haben. Aber die waren halt in der Lichtschalter-Reihe mit drin. Ich glaube, das war so ein Kabuki-Dingsibum, Kabuki-Tcho.

Ich werde es nicht mehr als merken, wie das heißt. Shibuya. Und so Lichtschalter, wo du hast so ein indirektes Licht hinter dem Bett. Du hast zwei Lichtschalter, zwei Lampen links und rechts vorm Bett. Du hast einen Deckenstrahler, du hast einen Eingangsstrahler, du hast einen Schrankenstrahler, du hast, was weiß ich, einen Nachtlicht.

Speaker0

Aber bei denen merkst du ja, wenn du dir bedienst. Nur bei den Steckdosen merkst du es nicht.

Speaker1

Das ist richtig. Aber irgendwann bist du ja, wenn du länger im Hotel bist, total klar. du hast an deinem Bett deine drei Schalter, weißt du, die drei Links sind für mich zuständig, die anderen benutzt du gar nicht mehr. Aber es gab so häufig Situationen, wo ich abends durch das Sozialzimmer gelaufen bin und dachte, was muss ich denn jetzt drücken und diese scheiß Lampe auskriegen.

Und dann findest du halt irgendwann raus, dass ausgerechnet diese eine Lampe nicht über den Lichtschalter an der Wand funktioniert, sondern wenn du da eine Glühbirne in diesen Schirm reinguckst, dass da so ein Schalter ist, den ausmacht. Also gibt's so. Deswegen beschriftet ich den Lichtschalter eigentlich auch ganz geil oder einfach weniger Lampen, das wäre auch okay. und was ich jetzt auch festgestellt habe, Schuhanzieher im Hotel fetzen halt auch schon.

Gerade wenn du so, ich trage ja gerne mal Barfußschuhe und wenn du dich da so reinprügeln musst morgens, das ist schon geil, wenn du ein Schuhanzieher nicht mitschleppen musst die ganze Zeit. Aber dadurch, dass ich es nicht genommen habe, glaube ich gleich beim blickdichten Bad. Ich finde, das ist ein Feature,

Speaker2

Das ist nicht so zu unterschätzen.

Speaker1

Vor allem, wenn man mit mehreren Leuten reist, dann ist das schon ganz nett.

Speaker0

Ja, Schuhanzieher ist auch so ein Ding, also würde ich niemals mitnehmen. Und wenn es dann nicht da ist, dann ist es halt eher so, okay, zum Glück bin ich irgendwie auf Reisen unterwegs und habe so bequeme Schuhe, wo ich weiß, dass ich mir die nicht irgendwie, weil ich gehe ja dann nicht zum Ball abends oder so.

Speaker2

Ich benutze so gut wie nie Schuhanzieher, deswegen.

Speaker1

Ich habe mir extra versucht, als ich meine lange Reise gemacht habe, Schuheanzieher zu kaufen, damit ich Schuhe halt da reinkomme und so grundsätzlich einfach, dass man die Schuhe nicht kaputt dreht oder so. Und dann denkt man sich, da geht man halt in den Schuhladen und kauft einen Schuhanzieher. Ich habe meinen Wochenendspaziergang, diese 12 bis 20 Kilometer, die ich mache, benutzt, um an jedem Schuhladen, der mir einfällt, vorbeizugehen und Deichmanns und Co.

und ich wollte einen Plastisch-Schuhanzieher haben. Ob der lang ist oder kurz, wäre mir sogar egal gewesen. Keine Chance und ich bin Das Letzte, was ich gemacht habe, ist in den Orthopädiladen in der Bözo-Straße zu gehen. Auf den Nachhause, die machen was mit Schuhen. Keine Ahnung, ich gehe jetzt hier rein. Und hatte vorher schon so einen kleinen Metall, aber der gefühlten Kilowog, gekauft. Und bin so rein. Entschuldigung, haben Sie vielleicht so Schuhe anziehen? Meinen Sie hier sowas?

Hat sie mir so einen kleinen gelben Schuh anziehen? Da stand hier Bözo-Straße, Orthopädie-Service drauf. Ja, genau sowas. Was bekommen Sie? Werbegeschein, können Sie behalten. Wow.

Und du bist vorher 20 Kilometer gelaufen? Ich war am Hackschmark, ich war am Potsdamer Platz, ich war am Alex, ich bin im Rathauspassagen durch tobioseste Geschäfte gelaufen und dann letztendlich zu sagen beim letzten Ach okay, jetzt kaufe ich mir halt so ein Metallding dafür, was ein Kilo wiegt und 5 Euro kostet oder so. Und da war es dann. Deswegen Schuhernzieher, deine Plastikschuhernzieher. Ich habe irgendwo einen. Oder hol dir da einen?

Speaker0

Du, ich hole mir da einen. Wenn die kostenlos sind, hole ich mir da einen.

Speaker1

Ja, so. Kategorie Hotel ist abgeschlossen. hätten wir jetzt alle von unseren Sachen mitnotiert, hätten wir natürlich noch mal eine Zusammenfassung machen können. Habt ihr, ne?

Speaker0

Ich habe notiert, was ich habe.

Speaker2

Ich habe auch notiert,

Speaker1

Was ich habe. Perfekt, ich nämlich auch. Dann, Sarah, fass doch noch mal kurz dein Hotel zusammen.

Speaker2

Ja, also, ich habe ein Ryokan in einer kleinen Stadt. Man sieht da kaum eigentlich Leute, die aber arbeiten, weil alles über Selbstcheck-In läuft. Und dann gibt es auch noch eine gemütliche Lobby, in der man sich hinsetzen kann, wenn man das Internet braucht am letzten Tag, wo man dann eigentlich schon auschecken musste. Und man hat ein Zimmer mit einem schönen Gartenblick, keine lauten Geräusche, nur Vögel, die zwitschern und ein wichtiges Zimmer-Feature.

Bei mir ist die Klimaanlage, die man auch zum Heizen benutzen kann.

Speaker1

Gut, ich habe ein Business-Hotel im Stadtzentrum. Der Check-in ist persönlich aber rasch, nicht hier ewig auf der Tattoo ein Klappern hören und mit Windows Vista rumalbern. Dann mein Gemeinschaftsraum ist eine Waschküche, weil ich gerne meine Sachen irgendwann unterwegs wasche, damit ich mit weniger unterwegs sein kann. Die Zimmernlage ist idealerweise mittelhoch, egal wie hoch das Hotel ist, mit Stadtblick und mein Zimmerfeature ist ein blickdichtes Bad.

Speaker0

Und mein Hotel ist ein klassisch-europäisches Deko-Hotel in Küstennähe.

Speaker1

Du schreitst die ganze Zeit das Hotel in Katania einfach, oder?

Speaker0

Nein, das war doch gar nicht in Küstennähe.

Speaker1

Naja, die Küste ist weiter näher dran als in Berlin.

Speaker0

Das ist richtig. Der Check-in-Prozess bei mir ist sehr lang und persönlich an der Rezeption. Außerdem gibt es eine vorzügliche, angenehme, bequeme Raucherbar. Mein Zimmer wird ganz oben sein und es hat natürlich einen Balkon oder eine Terrasse.

Speaker1

Ich habe so ein bisschen das Gefühl, das ist auch ein geiles Hotel. Alles ändert sich beim Frühstück. Zum Jahresbeginn von vorher mir geblieben sind fünf Schäffel Reis.

Speaker3

So, apropos Essen.

Speaker1

Fünf was? Scheffel, das ist ein Kreuzworträtsel. Wir kommen zum Hotel Frühstück. Wollen wir dieselbe Reihenfolge anstreben?

Speaker2

Also ich fange an.

Speaker1

Es ist ja ein Geniestreich, dass wir zu dritt sind, weil es mit sechs Kategorien voll gut aufgeht. Das ist jeder mal Erster.

Speaker0

Wow. Aber warte mal, wir haben, ja stimmt, sechs Kategorien jetzt. Jetzt, wo ich mal hier hingucke auf die Liste.

Speaker1

Ja, dann fangen Sie doch an.

Speaker2

Was haben wir denn noch?

Speaker1

Achso, ja, wir fangen an mit Getränk. Getränk. Dann kommt die Eispeise, dann das Gebäckaufschnitt, Spezial und Kondiments.

Speaker0

Also. Salzwerfer suche ich also.

Speaker1

Vielleicht hat der noch was anderes.

Speaker0

Ja.

Speaker2

Ich sage dann, ich hätte gerne, dass man... Also kann man auch so die Umstände, weil ich würde da beschreiben, jemand kommt zum Tisch und fragt, ob man Kaffee oder Tee haben möchte und dann sage ich Kaffee und kriegt dann auch, ich sage mal einfach so ein Kännchen Kaffee hingestellt.

Speaker0

Ein Kännchen Kaffee.

Speaker2

Finde ich super.

Speaker1

Und ich finde, das ist eigentlich der wichtige Punkt, dieses, man geht da irgendwie so hin, sucht sich seinen Sitzplatz vielleicht aus und dann kommt einer und sagt, Tagchen, Zimmernummer, 1, 2, 3, Käffchen, Teechen und dann kannst du dir ja sagen, nein sagen, wie auch immer und dann bringen sie dir das an den Tisch, während du das Buffet niederreißt.

Speaker2

Ja, absolut.

Speaker1

Das finde ich eigentlich am allerbesten. Nicht diese Vollautomaten, wo man der eine hat vorher gerade Tomatensuppe genommen und dann stellt man sein Kaffee-Ding da drunter und dann schmeckt es immer noch ein bisschen nach Tomatensuppe und so.

Speaker2

Und auch, wenn man noch so zum Beispiel auch ein Cappuccino oder so bestellen kann, dann machen die einfach frisch einen leckeren Cappuccino.

Speaker1

Da machen sie den in der Küche auf so Vollautomaten, aber es ist egal. Du musst ihn selber machen. Okay, also Kaffee mit Service sozusagen.

Speaker2

Ja, genau, Kaffee mit Service.

Speaker1

Ich bin ja durchaus auch Fan, was ich sonst im Alltag überhaupt nicht tue, aber von diversen Säften trinken zum Frühstück im Hotel, weil sie halt da sind. Was mich aber so richtig ankotzt, was ist das mit diesen 0,1

Speaker3

Gläsern?

Speaker2

Über die dünnsten, schmalzenden Gläser.

Speaker1

Genau, die dünnsten, kleinsten, schmalzenden Gläser, wo dann meistens noch Lippen und irgendwas draufsteht irgendwie von einer Saftfirma.

Speaker0

Völkel.

Speaker1

Völkel, ja, um mal ein paar zu nennen. International wahrscheinlich nicht so. Und dann ist es 0,1 und dann hast du irgendwie diesen, also wenn du Glück hast, hast du ja wirklich sowas wie einen Apfelsaft oder du hast halt wirklich diese wurde schon weiß, von wegen so, uh, da ist das, was wir uns früher aufgelöst haben, ein Wasser sozusagen drin.

Und also den Saft total gerne und gerne auch was anderes als Orange und Apfel, weil manchmal gibt es da auch so Birne oder Cassis oder sowas, keine Ahnung, Blaubeere, irgendwas. Also irgendwie noch so ein Saft, wo man an Tag drei denkt, heute mal einen anderen Saft, mal was anderes probieren. Und, ach ne, das ist vielleicht eine andere Kategorie, das Ding. Also ich bin Fan von Saftauswahl.

Speaker0

Eine einständige Saftauswahl.

Speaker1

In großen Gläsern.

Speaker0

Ich muss sagen, ich mag ja diese kleinen Säfte, weil ich kann nicht viel Saft trinken, vor allem nicht zum Frühstück, das ist mir immer zu säurig, aber hey, jeder wie er mag.

Speaker1

Ich möchte auch kein 1 Liter Glas haben oder 0,5er rum, sondern einfach so 0,2, 0,3, irgendwas was größer als 0,1.

Speaker2

Auch ganz nett, wenn man es dann mit Wasser mischen kann.

Speaker0

Wascher.

Speaker2

Wascher mischen.

Speaker0

Wascher mischen.

Speaker1

Oder einen Kaffee reingeht es.

Speaker0

Okay, die beste Option, Kaffee ja jetzt schon weg ist, nehme ich einfach ein gekühltes Zitronenwasser.

Speaker1

Oh geil.

Speaker0

Einfach so richtig kaltes Wasser mit so Zitrone drin, Gurke drin, Minze drin, Gurke muss nicht. Aber Zitrone und Minze in einer schönen großen Karaffe oder hier so ein Samovar, wo man unten so einen kleinen Hahn aufmacht und sich so ein Wasser abzopft. Finde ich geil.

Speaker1

Das ist gar nicht so schlecht. Arschloch. Aber wenn der Saft im großen größeren Lesern kommt, wäre ich auch zufrieden. Dasselbe größere Glas könnte man dann auch für das Wasser verwenden. Kommen wir zur Eisspeise. Eisspeisen sind ja vielfältig. Da kommst du ja auch ehrlich gesagt immer so ein bisschen drauf an. Zum einen hast du ja dieses klassische, im Buffet kommt irgendwann unter irgendeinem Deckel auch so ein totgebratenes Tetrapak-Ei.

Also nichts gegen Tetrapak-Ei. Das funktioniert und das macht auch irgendwie Sinn für so ein Hotel. Aber das ist meistens so Abteilungen staubtrocken halt irgendwie. Und ich bin ja schon Fan eigentlich, wenn ich mein Rührei mache davon, dass das quasi noch Küken werden könnten. Also das ist so richtig. Weiß nicht. Und ich glaube aber, und deswegen wäre jetzt die Frage, ob das dazugehört. Eigentlich wäre ich Fan von Pancakes, aber es ist Eispeise.

Speaker0

Ja, würde ich schon mit reinziehen.

Speaker1

Okay, dann möchte ich, weil es eine Ausnahme sozusagen ist zu den ganzen Sachen und Eispeisen, Rührei häufig dabei ist. Hätte ich gerne Pancakes? Und idealerweise natürlich nicht aus der Pancake-Maschine, sondern von irgendjemandem, der die persönlich für mich vorbrät, aber ansonsten nehme ich sie gerne auch vom Stapel. Deswegen Pancakes.

Speaker0

Ich bin einfach wirklich ein Riesenfan von Rührei zum Frühstück im Hotel tatsächlich. Und auch wenn das da schon ewig in dieser Warmhaltesache steht, ich habe das noch nicht so oft gehabt, dass das zu trocken ist. Meistens ist es eher zu flüssig und dann ist da unten immer so ein bisschen Suppe drin.

Speaker1

Das stimmt, die Suppe steht da, aber ja okay.

Speaker0

Ja, naja. Aber ich bleibe beim großen klassischen Rührei. Ob die das Rührei jetzt frisch machen, ist mir auch nicht so wichtig. Das Rührei ist mir, also das brauche ich im Hotelfrühstück.

Speaker1

Und weißt du, was das geil macht? Das hatte ich schon ein, zwei Mal. Wenn die einfach so eine kleine Schale frisch geschnittenen Schnittlauch daneben stellen, dann kannst du auch das Pappein nehmen und dann nimmst du dir so ein Löffelchen und schon ist jedes Ei frisch. Also das macht so viel.

Speaker2

Ja, so eine kleine grüne Sprengsel,

Speaker1

Bam, frisch.

Speaker0

Gerne ein altes Ei mit frischem Schnittlauch.

Speaker1

Bitte. Genau, und dann nimmst du noch so vertrockneten Bacon, ja.

Speaker0

Okay, bei mir ist es das Rührei.

Speaker2

Ja, also für mich ist das, glaube ich, die schwerste Kategorie, weil ich noch nicht so lange im Eier-Game bin, weil ich meine ganze Kindheit über irgendwie Eier eklig fand, wenn sie nicht im Kuchen waren oder so.

Speaker1

Das ist ja tragisch.

Speaker2

Aber die einzige, an die ich mich rangetraut habe bis jetzt, also Pancakes wäre ich auch dabei, aber Omelette.

Speaker1

CREP, also.

Speaker2

Also ich würde sagen, so ein Omelette vielleicht mit, also so einen schönen, kräftigen Käse irgendwie noch mit drin. Vielleicht so ein Crayon, Cheddar oder so.

Speaker1

Tomate, Zwiebeln?

Speaker2

Also ich mag eigentlich auch so Tomatenstückchen da drin. Zwiebeln muss nicht, das ist mir, glaube ich, morgens ein bisschen zu viel.

Speaker1

Pilze?

Speaker2

Nee, keine Pilze. Brokkoli? Nein. Also nur Käse und kleine Tomatenwürfel. Schnitzlauch.

Speaker1

Schnitzlauch oben drüber.

Speaker0

Und über die Pancakes.

Speaker1

Oh, dann wirken die gleich viel frischer und nicht so pappig.

Speaker2

Also Omelette de Fromage würde ich mal das nennen.

Speaker0

Omelette de Fromage.

Speaker1

Irgendwas hatte ich noch zu... Ja, ich kann mich entsinnen, das ist so, wir haben vor kurzem gesprochen, außerhalb des Podcasts, dass wir schon mal von Westen ins Auge oder beim Auge gestochen wurden. Und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als mir das passiert ist, waren wir so DDR-Zeiten noch im Urlaub an irgendeinem See. Und das war so FDGB-Heim-mäßig mit großem Frühstücksraum. Und da gab es wirklich Ei im Glas morgens. Also ein Glas, kein Begriff.

Speaker2

Sag mir überhaupt nichts.

Speaker1

Also das ist so, ich kenne das als klassisches Ich nenne es jetzt DDR-Frühstück, weil ich das da kennengelernt habe halt schon. Du machst halt ein, zwei gekochte oder drei gekochte Eier rein, wie auch immer du das möchtest.

Speaker0

Zucker-Ei.

Speaker1

Zucker-Ei, bist du, oder Zucker. Du machst halt ein Stück Butter, Salz und Pfeffer und dann zerkleinerst du das halt sozusagen, dass du halt so eine Eimatsche hast und dann kannst du es halt laufen. Super lecker, weil du halt einfach pures gekochtes Ei, was halt die richtige Konsistenz hat, also was nicht halt irgendwie gebraten wurde oder so hast und das wird dann so schwierig und da stand halt, das Ei vorbereitet in Gläsern immer zwei Eier drin.

Und da stand halt einfach so reihenweise da und dann kannst du dir so ein Ei wegnehmen und das war halt, das ist halt so gekocht, dass es nicht super weich ist, aber auch noch nicht fest. Also das ist halt so 6,5 Minuten Ei.

Speaker0

Also festes Eiweiß, schleimiges Eigelb.

Speaker1

Genau, das Eigelb ist halt schon so in Richtung, ich werde ein bisschen fest so.

Speaker0

Dann aber zermatscht.

Speaker1

Genau, und dann machst du es halt in Glas rein. Wichtig ist halt wirklich ein Stück Butter, damit du halt noch mal ein bisschen den Geschmack transportierst und dann halt Salz und Pfeffer machst du ja selber dran. Da stehe ich drauf, ein bisschen zu viel Salz nehmen, wie grundsätzlich beim Ei. Und dann machst du das halt einfach wirklich, hackst du es mit den kleinen Löffeln mit denen du das halt einfach klein und dann hast du so einen Eimatsch. Sieht scheiße aus, schmeckt unfassbar lecker.

Ein bisschen Schnittlauch drüber. Das hast du jetzt aber nicht genommen,

Speaker0

Ne?

Speaker1

Nee, hab ich nicht tatsächlich, weil ich die Fettkäse kann. Also ich hab neulich abends für was anderes Eier gekocht und die waren so scheiße, dass beim Pellen immer auf den letzten, also das letzte auf der nicht breiten Seite oben abpellen wollte, immer das Ei gerissen ist komplett. Also ich konnte machen, was ich wollte, Vorsicht, zusammen, alles, es ist immer kaputt gerissen. Und ich hab dann immer so halb voll Ei in der Hand gehabt und dann habe ich

so, das Ei hat gegessen. Ich habe sechs Eier gekocht.

Speaker3

Davon habe ich vier gegessen.

Speaker1

Und zwar auch da, und das hat recht, wenn ich die Hand tue. Wir waren ein bisschen anders dann. Aber war auch lecker. So ein Glas in der Hand gemacht quasi.

Speaker0

Wie Alfons Zitterbacke damals.

Speaker1

Ja, was? Alfons Zitterbacke.

Speaker0

Der hat mal ganz viele Eier gegessen.

Speaker2

Deswegen ist er berühmt geworden.

Speaker0

Auch.

Speaker1

Der ist auch nicht vom 3-Meter-Brett, 10-Meter-Brett gesprungen. Ich weiß gar nicht mehr, wie das war.

Speaker0

Ist auch mal sehr lange Kettenkarussell gefahren, weil er Kosmonaut werden wollte.

Speaker1

Aber nicht verwechseln mit Otto K. den Weltverbesserer.

Speaker2

Okay.

Speaker1

So, sind wir mit Eispeise durch? Ja, wir haben hier das Uwein. Nächste Katarie ist Jebeck.

Speaker0

Jebeck und ich bin Je dran, oder?

Speaker1

Ja, Jebeck ist bei uns gerade alles zwischen Süß und Dingsy bis hin zum Brotsort. Also alles, was so ein Bäcker machen würde.

Speaker2

Schwierig.

Speaker0

Nö. Und ich bin als erstes. Das heißt, man braucht ja im Hotel. Man braucht ja was. Und zwar Brot. Man kann ja nicht ohne Brot. Also man kann ja nicht nur mit süßem Gebäck frühstücken. Deswegen nehme ich das Toast, was man sich selber tosten kann.

Speaker2

In so einen kleinen Toaster, der sich im Kreis dreht?

Speaker0

Das ist natürlich Top-Level, dass du deine Toastscheiben wie im Japan-Business-Hotel ...

Speaker2

Gibt es auch in Großbritannien überall.

Speaker0

Gibt es, glaube ich, auch in Italien manchmal. Also habe ich in Deutschland, aber im Hotel noch nicht so gesehen. Ich auch nicht. Aber dass du deinen Toast in so einen kleinen Laufbandtoaster legst, da fährt das dann so eine halbe Minute durch, wird so von oben und unten geröstet und fällt am Ende hinten raus, also Toast.

Speaker1

Was ich hasse sind, da stehen zwei Toaster und 18 Leute, die sich einen Toast machen wollen und alle Menschen, weil die Durchlauferhitzer auch nicht so doll bräunen, weil die meisten Leute hier bei so Toaster einstehen, 18 und dann irgendwie 20.

Speaker0

Ich kann mich erinnern, du magst sehr labbriges Toast zum Frühstück, also so ein Hauch angetoastetes Toast.

Speaker1

Also es darf auch gleich schon ein bisschen Bräune bekommen, aber du stehst halt da und du hast irgendwie vier Toaster-Schnitze, vor dir stehen zehn Leute und alle toasten auf Opferkohl, das ist halt ätzend.

Speaker0

Das ist halt was, auch was ich mir zu Hause selten mache, weil wir nicht so oft Toastbrotter haben.

Speaker1

Ich gar nicht, nie habe ich Toastbrotter im Haus.

Speaker0

Aber im Hotel, da so dieses Rührei von der letzten Runde und dann so ein gerade richtig getoastetes, nicht zu krosses Toast, da bin ich bei.

Speaker1

Bisschen Brotter drauf, das Rührei drauf und ein bisschen Schlittloch drüber.

Speaker0

Toast.

Speaker2

Gut. Bist du oder bin ich?

Speaker1

Nee, du bist.

Speaker2

So, also ich glaube, ich gehe mit dem Süßen. Und zwar ein Croissant. Aber so ein richtig gutes, leckeres, was man das Gefühl hat, das ist auch frisch. Und nicht einfach nur irgendwie mit Konservierungsstoffen voll und mal eben aufgebacken. Und das dann auch... Das wird für ein Hotel sein.

Speaker0

Das ist ein Knack- und Backcroissant.

Speaker2

Ja.

Speaker0

Selbst gerollt.

Speaker1

Ah ja, ist okay, ja.

Speaker2

Aber genau, so eins, dass man irgendwie dann einfach mit so ein bisschen Marmelade, also süßen Abschluss von dem Frühstück essen kann.

Speaker1

Seid ihr bei Croissants so, dass die so sein müssen, dass wenn man ein paar Schreien weiß, draußen die äußerste Schicht schon splittert, weil es so gebacken ist? Ich finde der Croissant sehr geil, wenn er so die innere Schicht noch nicht ganz durchgebacken ist.

Speaker2

Ja, da gebe ich dir recht. Also wenn es so eine luftig, Leichtigkeit hat. Also ich will das gar nicht jetzt knusprig oder sowas.

Speaker1

Also die typischen Aufbackbäcker, der wieder ziemlich zu spät, weil er noch eine rauchen muss.

Speaker2

So eine Art von Croissant mag ich auch gar nicht, deswegen ist es wirklich so, es muss irgendwie halbwegs frisch sein.

Speaker1

Dann würde ich jetzt einfach das klassische Brötchen nehmen. Weil ich finde, das ist so multifunktional einsetzbar, weil das ist nämlich mit Marmelade geil, was Toast allerdings auch ist, auch mit Aufschnitt geil und du kannst halt alles irgendwie drauf machen und wegen mir macht Körnerbrötchen, das brauche ich nicht. Da darf es auch so ein klassisches Aufbackbrötchen sein. Ich finde, es ist ein Hotelbrötchen.

Da regelt Aufschnitt, Butter, was auch immer du drauf machst, ob das lecker ist und nicht, das muss ein guter Träger sein. Weil ich tatsächlich Toast auch fast immer bevorzuge, außer bei einem Aufschnitt und mal gucken, ob ich den mir ergattern kann.

Speaker0

Also ich denke mal schon.

Speaker1

Moment, Brötchen, ich muss gerade, umso länger ich drüber nachdenke, muss ich über Brötchen nachdenken. Brötchen gibt es ja, vor allem gibt es ja Hotels, die machen immer sehr, sehr kleine Brötchen.

Speaker0

Aber da kann man dann unterschiedliche Sachen drum machen. Da kann man sehr viel mehr ausprobieren vom Buffet.

Speaker1

Ich muss halt 20 Mal was vom Buffet, also da mehrere Brötchen vollpacken. Also machst du das, dass du es dann an verschiedene Sachen probierst, an Tag zwei?

Speaker0

Naja, wenn es, also da sind wir jetzt eher beim Aufschnittthema. Also ich mache dann lieber irgendwie zwei, drei kleine Brötchen mit unterschiedlichem Aufschnitt, als ein, zwei so halbe Baguettebrötchen.

Speaker1

Aber wenn ich mir ungefähr 500 Gramm Ei genommen habe und 10 Riegel.

Speaker0

Feinkuchen meinst du? Pancakes?

Speaker1

Nein, Pancakes. Die esse ich nur mit Toast.

Speaker2

Ja, ich wollte gerade sagen, dann nimmst du dir eine Brotscheibe oder einen Toast. Das ist ja in deinem Hotel nicht möglich.

Speaker0

Das ist ja mein Hotel.

Speaker1

Genau, aber ich habe mir jetzt ein Brötchen. Und wenn ich mir da jetzt ein Rührei drauf tun würde.

Speaker0

Hast du ja gar nicht in deinem Hotel.

Speaker1

Habe ich nicht, aber wenn ich in deinem Hotel ernächtigen würde, dann habe ich keine Brötchen. Problem erlöst.

Speaker0

Ne, sorry, erzähl weiter.

Speaker1

Also da mache ich mir ein Schnittlauch drüber Und dann ist ja schon geil Also diese kleinen Brötchen, wo du so ein bisschen Ei drauf machst, hangen Die sind ja meistens ohne Scheiß mit einem Bissen weg Also so eine Hälfte, oder zwei Bissen Wenn man das mal ein bisschen übertreiben möchte, weil man nicht so gierig sein möchte Das ist ja praktisch schon das gesamte Brötchen In vier Bissen weg Das ist doch kein Frühstück Die wollen doch bloß, oh, der Mann holt sich schon das dritte

Mal Brötchen Aber die sind wahnsinnig klein Aber

Speaker2

Dann nimmst du direkt eine Handvoll mit Ja,

Speaker0

Da habe ich überhaupt keine Bedenken.

Speaker1

Dann nehme ich einen extra Teller für die Brötchen. Ich schmier mir auch fünf für unterwegs. Macht ihr sowas? Unterwegs schmieren, wenn ihr im Hotel seid? Ich finde, das ist eine sehr dolle Mutti-Aktion. Ich möchte mich noch nicht so alt fühlen.

Speaker0

Also ich habe es schon mal gemacht.

Speaker2

Als Kind wurde ich dazu auch angehalten für meine Eltern.

Speaker0

Schmier dir mal noch zwei für unterwegs.

Speaker1

Daher hast du wieder Hunger.

Speaker0

Wir fahren jetzt fünf Stunden weiter.

Speaker2

Wir sind ja auch häufiger mal hier in Berlin zu Besuch. Und die haben jetzt ein Hotel gefunden, wo sie das Frühstück phänomenal finden. und dann schmuggeln die immer diese kleinen süßen Gebäcksachen raus. Und dann, immer wenn wir jetzt was zusammen machen, hat meine Mutter einfach so einen kleinen Zipper-Polz.

Speaker1

Ich weiß nicht, wie deine Mutter heißt, deswegen werde ich jetzt einfach irgendein Frau nach. Barbara, die haben gerade nachgelegt. Schnell.

Speaker2

Original. So passiert sein.

Speaker1

Sehr gut. Ah, okay. Aufschnitt. Ich bin, ach nee, Sarah.

Speaker2

Aufschnitt. Oh, ich fang an. Ja gut. Ja, dadurch, dass ich ja auch kein Fleisch esse.

Speaker1

Da bleibt alles von so übrig. Ich kann dir niemals das wegnehmen. Pulled Pork ändern jetzt hier.

Speaker2

Gehe ich mit Käse. Aber da gibt es so ein paar Sachen, auf die ich dann achte. Zum Beispiel, ich mag gerne Käse, wenn er irgendwie mehr ein paar Löcher hat. Also, weil man hat ja oft nicht, dass da die Käsesorten stehen. Das heißt, man muss vom Aussehen ausgehen und dann der, der mehr Löcher hat und eine Farbe hat, die nicht irgendwie eklig aussieht.

Speaker0

Ich habe eine Frage.

Speaker2

Und dann kommt da noch so ein bisschen, vielleicht gibt es noch Gurkenscheiben daneben, dann nehme ich so eine noch mit.

Speaker1

Schnittlauch.

Speaker2

Also Käse in Klammern mit Löchern, würde ich sagen.

Speaker1

Also Löcher hin und her, aber warum ist jetzt Käse mit Löchern, also ist es, was macht, ich habe die Löcher-Theorie noch nicht verstanden, was ist der Vorteil?

Speaker2

Ich weiß auch nicht, was es ist, aber ich habe dann immer das Gefühl, dann ist es nicht einfach nur eine Scheibe Gouda, sondern ist es vielleicht so mehr sowas, was so ein bisschen kräftiger ist.

Speaker0

Die Theorie ist, glaube ich, dass du, wenn du einen Käse mit Löchern hast, die reifen ja länger, weil die Gase innen entwickeln, das sind Emmentaler oder so wahrscheinlich.

Speaker2

Das ist dann immer meine Hoffnung.

Speaker0

Und dass es ein bisschen intensiver schmeckt und nicht wie so ein Butterkäse. Was ich ja mag.

Speaker1

Ich finde ja Gouda nicht verachtend. Klar, es ist kein spannender Käse, aber Gouda ist schon auch mal lecker.

Speaker2

Aber wenn man halt kein Fleisch isst und man hat dann nur die Käseauswahl, dann will man auch mal ein bisschen mehr schmecken.

Speaker1

Ja, wobei ich da einfach so, wenn ich da so ein Hoteldinger, einfach so ein gelbes Vieh-Eck, wo du denkst, ja, wird wahrscheinlich Käse sein.

Speaker0

Das kommt ja eh auf die Wurst.

Speaker1

Das kommt ja eh auf ein Pancake. Ah, also mein Aufschnitt, also wenn es den gibt, dann bin ich immer glücklich, esse immer viel zu viel Frühstück und bin auch jeden Tag sehr früh da, um alles abzubekommen. Lachs. Lachs mit Meerrettich. Da ist auch wirklich, dann nimmt man sich ein Brötchen und Lachs für drei Brötchen und dann wird es da gestapelt und Meerrettich oben drauf und dann im ersten Bissen bleibt irgend so ein Faden zwischen den Schneidezähnen hängen und ziehst

den ganzen Lachs mit runter. Das ist aber nicht schlimm, du hast ja noch Lachs für das zweite Brötchen auf dem Teller. Also das ist mein Aufschnitt to go, Lachs und naja, der Meerettisch ist kein Aufschnitt, aber gehört irgendwie dazu. Ich habe Bock auf ein Hotel.

Speaker0

Lachs und Lachsbrötchen sind auch geil.

Speaker2

Tomate, Mozzarella. Die offensichtlichste Antwort.

Speaker0

Gibt es das auch oft beim Frühstück im Hotel?

Speaker2

In Italien, ja.

Speaker1

Also machen sie es schon gerne mal. Es gibt zwei Varianten. Entweder gibt es die Super-Etsen, voll dumm auf aufgespiezt kleine Mozzarella-Kügelchen mit kleinen Tomaten. Richtig blöd. Also weil ziehst du es jetzt hier runter und schneidest es auf und legst es aufs Frühstück? Nein. Also isst man das einfach so nebenbei. Und es gibt tatsächlich diese Teller, wo das immer alles ganz brav so nebeneinander ist und irgendein Mensch dann einfach eine ganze Mozzarella raussortiert hat.

Speaker2

Ja, das gibt es wirklich, also das gibt es wirklich häufiger, dass dann einfach nur noch die Tomatenscheiben da übrig sind. Ich bin auch gefragt, was da passiert.

Speaker1

Dann hast du ja dieses Tablett, wo das halt so drauf war und da ist halt immer so viel Öl drauf, weil Samico steht daneben, damit mag ja nicht jeder, dass die glaube ich am Ende des Tages das ganze Öl wieder in die Flasche füllen und am nächsten Tag wieder benutzen. Das kannst du nicht täglich wegschmeißen, das geht nicht. da hätten wir kein Grundwasser mehr.

Speaker0

Das kommt ins Meer.

Speaker1

Oder so.

Speaker0

Ja, ich weiß gar nicht, bei Aufschnitt, wenn ich so, wenn ich dann mein Rührei mit meinem Toast weg habe. Ich glaube, dann bin ich gar nicht mehr so heiß auf Aufschnitt. Und also in einem deutschen Hotel finde ich auch mal so eine Schmierwurst ganz gut. Also eine gute Leber- oder Teewurst.

Speaker1

Oder halt hier Mett aus der Plaste.

Speaker0

Oder Mettwurst, ja.

Speaker1

Stimmt.

Speaker0

Geht auch. Aber ich glaube, wenn ich dann im Ausland bin, ist es mehr so ein geräucherter, abgehangener Schinken, so hauchdünn geschnitten. Ich glaube, da bin ich eher bei diesem, weiß ich nicht, wie das heißt, Iberico oder was auch immer das in Italien heißt. Oder in Deutschland Schwarzwälder Schinken. Also diese ganz hauchdünnen Schinken-Speck-mäßigen, so geräucherten Sachen, da bin ich.

Speaker1

Aber das dann aber nicht auf Toast, oder?

Speaker0

Nee, ich weiß, das funktioniert in meinem Hotel dann nicht so gut, aber das ist mein Go-To-Aufschnitt dann eher.

Speaker2

Auf einer Brotscheibe, Kraubrot oder so.

Speaker0

Kraubrotbrötchen kann auch sein.

Speaker1

Und ehrlich gesagt, bei den Schinken auch so.

Speaker0

Ja, also das schmeckt einfach. Und dann, wie gesagt, je nach Region probiere ich mich gerne durch.

Speaker1

Hauptsache das Tier ist sehr dünn.

Speaker0

Genau, das Tier ist sehr dünn und lange im Rauch gehangen.

Speaker1

So, dann kommen wir jetzt zum Special. Ich muss anfangen, ne? Ist Special, wie weit fassen wir Special? Muss es ein Produkt sein, was man dort... Ist oder kann es auch der Butterautomat sein? Das ist jetzt meine Überlegung.

Speaker0

Also Armin, ich würde sagen, Special ist die Spezialkategorie. Es kann alles sein.

Speaker1

Alles sein, was da ist.

Speaker0

Es kann auch der Butterautomat sein.

Speaker2

Aber ein bisschen außergewöhnlicher. Damit sonst ist nichts Special.

Speaker1

Ja, genau.

Speaker0

Es hätte auch der Toastautomat sein können, aber war beim Toast nicht so wichtig.

Speaker1

Oder eine Servicekraft, die wirklich hinterher ist nachzuräumen. Dann nehme ich den Butterautomaten, weil ich weiß noch, wenn ich den zum ersten Mal gesehen habe und davon also unfassbar begeistert war, weil es ungefähr das dümmste Gerät ist, was ich hier gesehen habe. Also es macht natürlich total Sinn, aber es ist halt einfach unendlich groß dafür, dass unten eine Scheibe Butter rausfällt. Und ich war sehr begeistert, dass ich das zum zweiten Mal in meinem Leben gesehen

habe. Weil ich dachte, das hat sich mindestens zweimal verkauft. Und deswegen bin ich ganz großer Fan von den Butterautomaten. Und von dem Video, was es auf der Produktseite von Butterautomaten gibt, wo nämlich der, nicht Peter Zwegert, sondern der andere grauhaarige Restauranttester, der früher bei Vox mit in so Kochsendungen saß. Ich weiß nicht, wie der heißt. Zacher?

Speaker2

Gibt es einen, der so weiß?

Speaker0

Zacher ist der mit dem Badzeug.

Speaker1

Es gab früher eine Kostendorfox, wo Rainer Kallmund, noch irgendjemand und er immer in der Jury saßen und er war immer so mit den Rösterroben, so der feine Kritiker. Und der feine Kritiker, der immer alles Rösterroben war, macht nämlich Werbung für den Butterautomaten.

Speaker2

Warum hast du dir denn Werbung für den angeguckt?

Speaker1

Weil ich so fasziniert war. Ich war mit einem Kollegen in Kiel, in Marietin, so kreist sich der Kreis und stand halt morgens beim Frühstuhl da muss ich Butter geben und da steht halt wirklich so ein Dalek-artiges Ding ohne so einen Sorgnapp und dann steht da Butterautomat ganz groß drauf und dann haben mich da mal so ein Kollege erzählt, da stand halt Butterautomat und da sagt natürlich jeder normale Mensch nen Watt

nen Butterautomat und dann haben wir uns natürlich das Video davon auf der Produktseite angeschaut und dann stand da halt Peter Zwegert für Essen und hat gesagt das ist ein vorzügliches Rezept ja, Butterautomat. Next.

Speaker0

Ich glaube, mir fällt nicht so richtig was ein bei Specials. Das kann ja irgendwie eine lokale Spezialität sein, die es dann irgendwie nur da gibt oder es kann irgendwas oder ein Butterautomat sein oder halt irgendein Gerät, was es irgendwie zum Frühstücken nur irgendwo gibt. Aber da habe ich nicht so...

Speaker1

Besondere Frucht.

Speaker0

Besondere Frucht, also weiß ich nicht. Auf Okinawa wäre es jetzt dann vielleicht eine frische Mango aufgeschnitten.

Speaker2

Bittermelone.

Speaker0

Eine Bittermelone, genau. Will ich zum Frühstück gar nicht essen.

Speaker1

Eine Bittermelone?

Speaker2

Goya heißt die, glaube ich, im Japanischen. Das ist so eine Okinawa-Spezialität. Wonach es klingt, ist es eine Melone, die einfach nur bitter schmeckt.

Speaker0

Ich glaube, das gibt es auch ganz viel in südostasiatischen Gerichten.

Speaker1

Das sieht so aus, das sieht aus wie eine verkackte Gurke. Schrumpelgurke. Pickelgurke, würde ich sagen. Ich glaube, die muss man zum Hautarzt.

Speaker0

Nee, aber ich glaube, dann würde ich jetzt von meinem europäischen Deko-Hotel weggehen und einfach sagen, eine frische Miso-Suppe. Weil ich mag zum Frühstück, ich habe das damals in diesen japanischen Business-Hotels geliebt, wenn es einfach so Onigiri und eine frische Miso-Suppe gab. Fand ich immer richtig gut.

Speaker2

Gerade im Winter morgens.

Speaker1

Ah, das ist natürlich… Das

Speaker2

Ist sehr schön. Das hätte gut in meinen Ryokern gefallen.

Speaker0

Ich hoffe, das war nicht deine Wahl, aber es ist ja hier ein Draft.

Speaker1

In Vietnam war das auch total geil, weil du gehst halt einfach zum Frühstück, bist du halt hingegangen und hast so Fö gegessen. Du stehst halt bei 4,37 Grad auf der Dachterrasse, du fällst mir gerade ein, guckst auf die Stadt von oben und brüllst dir eine brünn-heise Suppe rein. Du gehst danach nochmal duschen, weil alles voller Suppe ist. Oh, das war ganz schön, fällst mir rein.

Speaker2

Also ich habe mir überlegt, bei Special gar nicht, also wollte ich gar nicht eine spezielle Frucht nehmen, aber generell einfach so, wenn es frische Früchte gibt und nicht so aus der Dose irgendwie und dann abgeschöpft und da irgendwo hin, sondern wirklich was Frisches, weil ich finde im Urlaub hat man oft das Gefühl, man isst irgendwie gar nicht jetzt vielleicht mal so gesund und viel irgendwie... Was?

Speaker1

Wobei ich den ganzen Tag nur Fleisch esse?

Speaker2

Und dass man dann irgendwie denkt, boah, ich habe das Gefühl, mein Körper braucht vielleicht ein paar Vitamine und dass man dann, und die sind ja teilweise absurd teuer, Früchte, Im Ausland, zumindest in Japan, dass man dann einfach richtig das Gefühl hat, Jackpot, ich muss jetzt hier so viele frische Früchte wie möglich mitnehmen, um meinen Körper wieder Energie zu geben.

Speaker1

Das ist die rosanste Melode, die ich je gesehen habe, aber ich werde sie essen.

Speaker2

Genau und deswegen würde ich sagen, ein frisches Früchtebuffet.

Speaker1

Ach so ein Obstsalat auch aus der Dose zur Not ist auch ganz geil. Doch, das hast du diese also das eine erkenne ich, das ist eine Honigmelone das andere ist irgendwie das was wie Apfel sich anfühlt, aber gar nicht danach schmeckt und so. Finde ich mal ein bisschen faszinierend. Gerne auch nicht aus der Dose.

Speaker2

Ja, das hat dann halt immer diese leicht gibblige Konsistenz. Das mag ich nicht so.

Speaker1

Ja stimmt, da hast du aber so eine Korsche, Korsche, Korsche, Korsche da drin.

Speaker2

Also im Notfall esse ich auch total, klar.

Speaker1

Außerdem ist da mehr Zucker dran.

Speaker0

Und diese zu Tode geätzten Mandarinenstückchen, wo alles Weiße weggeätzt wurde von der Säule.

Speaker1

So, kommen wir zu den, wie wir es nannten, Condiments. Ihr werdet sehen, was das ist. Hannes muss anfangen.

Speaker0

Nee, was?

Speaker1

Das ist das Letzte. Das müsstest du, dann sage dann ich.

Speaker0

Stimmt. Condiments, ja. Ich gehe Classic, weil ich glaube, dass, ich gehe jetzt meine Frühstückserfahrung, die ich aufgebaut habe, zurück und sage, ich glaube, gesalzen ist eigentlich immer alles okay. Das Ei kann manchmal nicht genug gesalzen sein, aber ich gehe einfach mit einer Pfeffermühle, weil frischen Pfeffer einfach da drauf hauen, ob es jetzt Ei ist oder Schinken.

Speaker1

Ich lösch schon meinen Pfeffer von der Liste.

Speaker0

Bei mir ist es der frisch gemalte Pfeffer. Muss nicht frisch gemalt sein, aber Pfeffer ist eine geile Nummer und die nehme ich.

Speaker1

Pfeffer ist sowas, was sie gerne weglassen beim Kochen, weil viele Leute keinen Pfeffer mehr haben und deswegen finde ich Pfeffer auch sehr gut.

Speaker2

Ja, Pfeffer ist echt gut. Dann sag ich einfach, und keine Ahnung, ob es das gibt, aber habe ich noch nie jetzt vielleicht gesehen, aber ich sage mal Zitronensaft. Das fände ich ganz gut, wenn es das gibt.

Speaker1

Gibt es gerne so einen kleinen Plastelbeutelchen?

Speaker2

Ja, genau. Sowas habe ich mir auch gerade gedacht. Du hast einfach nur Wasser, willst es aufkleppen. Auf deinem Lachs ist das ganz gut.

Speaker1

Pancakes?

Speaker2

Kannst du Wasser mit, kannst du in Schwarztee, ein bisschen Zitrone rein, oh, so viel besser gleich. Deswegen wäre mein Pitch, da Zitrone in so einem kleinen Hütchen.

Speaker0

Oder eine frische Zitrone.

Speaker2

Ja, kannst ja auch. Aber dann lass es ja schnitzige Hände.

Speaker1

Da hat es schon wieder einer vorher angefasst.

Speaker0

Da gibt es so einen kleinen Greifer. Da gibt es so eine große kühle Schale Zitronenscheibchen. Da gibt es so einen kleinen Greifer. So was gibt es manchmal.

Speaker1

Ich glaube, ich habe eine neue Antwort im Kopf. Ich habe erst überlegt, ob ich sage sweeter than ever. Das ist das Süßste, was ich in meinem Leben jemals zu mir genommen habe und es ist einfach nur spaßig, dass es das gibt, aber ich glaube, das ist selbst in der USA mittlerweile verboten.

Das ist so, wenn du in einen Diner gehst, dann hast du immer so die Karte und den Ketchup, das auch auf meiner Liste steht und so weiter und dann ist da, wo der Kartenhalter ist, das sind so Fächer für Süßstoffe und da gibt es so weißen und hellblauen und gelben, das sind so klassische Standardmarke, die es immer gibt. Und wenn ich die erste ein, zwei Mal in der USA war, als zwei Mal in der USA war, habe ich in manchen Diners, das Produkt sweeter than ever gefunden.

So in so einer rosanen Packung. Und das erste Mal, als ich da war, habe ich damals haben wir das auch probiert und wir haben uns eine Viertelpackung sweeter than ever an unseren Kaffee herangemacht. Und alleine das war das Süßeste, was ich je in meinem Leben hatte. Ich will gar nicht wissen, was passiert wird.

Speaker0

Der Kaffee mit diesem bisschen sweeter than ever drin war das Süßeste, was du hier... Oh Gott.

Speaker1

Also es war wirklich sweeter than ever. Das ist keine... Wahrscheinlich werde ich das jetzt nach all den Jahren ein bisschen überhöhen. Also es war aber auf jeden Fall unglaublich, unfassbar süß. Also genauso süß wie die Marmelade, die ich einst dort auch esse, am ersten Tag, die so süß war, dass meine Zunge gebrannt hat. Also so eine Süße hat.

Naja, aber das mag ich ja gar nicht. Und jetzt habe ich nicht nur mein neues Ding, irgendwo in Asien hattest du so drei kleine Töpfe auf dem Tisch und ich muss Korea gewesen sein, da war Kimchi, dabei hattest du Kimchi, irgendwo so diesen gelben Rettich und echt noch irgendwas Drittes und so kleinen Dingsis auf dem Tisch, wo du dir halt immer was rausnehmen konntest also

Speaker2

So kleine eingelegte

Speaker1

Sachen kleine eingelegte Dinger und eine kleine Auswahl von fermentierten Sachen sozusagen zum Frühstück? da stand da wahrscheinlich immer rum das tut dir nicht weh

Speaker2

Ich hätte nur gerade gedacht, ob ich morgens also so eine Miso-Suppe würde ich mitgehen da wäre es vielleicht ein bisschen zu kräftig aber jedem das seine

Speaker1

Ja, aber es ist glaube ich auch so dieser Rettich, so als zwischendurch um den Geschmack mal wieder gerade zu kriegen.

Speaker0

Ja, dieser gelbe Rettich ist schon auch geil. Das wäre echt lecker.

Speaker2

Ja.

Speaker1

Deshalb so, da gibt es ja von so einfach Rettichgeschmack bis hin zu sehr bitter. So, dann sind wir durch und wir brettern jetzt hier glaube ich einmal nochmal durch unsere verschiedenen Frühstück, Frühstückchen, die wir uns... Frühstückchen.

Speaker2

Sarah fängt an. Ich fang wieder an. Gut, dann gibt es bei mir, erstmal kommt man in den Raum, wird dann hingesetzt und dann direkt gefragt, ob man Kaffee oder Tee möchte. Das ist dann bei mir der Kaffee mit Service. Dann ein Omelette de Fromage als Eisspeise. Dann als Gebäck.

Speaker1

Ist es La Fromage?

Speaker0

Nee. De Fromage.

Speaker1

Ich meine, aber ist es Dürr oder De Fromage? Das weiß ich nicht.

Speaker2

Ich hatte ein Jahr Französisch.

Speaker1

Ich weiß, das darf. Ah, da kann ich mich dran erinnern, dass du in der Fall... Entschuldigung, ich wollte dich nicht unterbrechen. Habe ich aber, wie sich so hört.

Speaker2

Dann als Gebäck ein Croissant, was aber natürlich erst am Schluss kommt, wenn man dann immer mit was Süßen, ne, so Magen schließen oder sowas. Und dann der Aufschnitt der Käse, am besten einer, der ein bisschen kräftiger ist, gern ein paar mehr Löcher.

Speaker0

Passt aber auch zum Croissant, muss ich sagen. So ein schönes Käse-Croissant.

Speaker1

So ein schönes Croissant und einwickeln, ja.

Speaker2

Als Special ein frisches Früchte-Buffet. Und dann als letztes habe ich da den Zitronensaft, Zitronenscheiben für, wie haben wir die Kategorie nochmal genannt?

Speaker1

Condiments.

Speaker2

Condiments.

Speaker1

Bei mir gibt es eine Saftauswahl, allerdings mit größeren Gläsern. Meine Eisspeise sind Pancakes, weil warum nicht? Gebäck, die klassischen Brötchen, damit ich da kiloweise meinen Aufschnitt drauf machen kann. Ich lachs mit mir rettig. Unter den Lachs mit mir ritt ich gerne auch aus dem Butterautomaten zwei Stück Butter. Mein Special. Und als Kondiment hätte ich gerne eine kleine Auswahl fermentierter Dinge.

Speaker0

Klingt großartig. Ja, bei mir geht es leider nur Zitronenwasser zu trinken. Vielleicht mal ein bisschen Minze drin. Aber natürlich dazu das klassische Hotel-Rührei. Immer schön sapschig. Auf dem perfekt getoasteten Toast. Garniert vielleicht mit Räucherschinken, lokaler Ausrichtung. Dazu eine frische Misesuppe und das alles getoppt mit Pfeffer.

Speaker1

Ich bin so dumm, als dass ich bei Kondiments einfach den Schnittlauch nehme.

Speaker0

Rettich konntest du auch nicht nehmen. Achso, du hast ja den neuen Rettich. Aber mehr Rettich konntest du nicht nehmen.

Speaker1

Ja, so sieht es aus. Stimmt gerne in den Kommentaren ab, in welches Hotel ihr anliebsten wollt und welches Frühstück ihr lieber essen wollt. Oder vielleicht gibt es das gleiche im selben.

Speaker0

Ja, wir machen das diesmal nicht, dass wir abstimmen, welches das Beste ist, weil wir sind ja nur drei.

Speaker1

Nee, das ist ja keine. Conor und Philipp würden sich ausfeiten, wenn sie gerne bei uns im Hotel wären.

Speaker0

Das wäre schön, wenn die kommentieren würden.

Speaker1

Ja, auch wenn die beiden kommentieren würden, wäre das so schön.

Speaker2

No pressure.

Speaker1

No pressure. Philipp?

Speaker0

Wir haben noch Bierdecke.

Speaker1

Wir haben noch Bierdecke. Naja, die Bierdecke sind heil angekommen anscheinend. Falls hier noch jemand ein bisschen...

Speaker0

Danke für die Rückmeldungen.

Speaker1

Genau. Das hat einen Moment länger gedauert, als ich gedacht habe.

Speaker0

Mit dem Ankommen?

Speaker1

Ja.

Speaker0

Deutsche Post, ne? Deutsche Post.

Speaker1

So, haben wir noch was?

Speaker0

Nö, das war doch eine schöne Folge.

Speaker1

Das fand ich auch sehr unterhaltsam. Als die Lerche noch höher rast mir verheißend, zeigt sich der Pass.

Speaker0

Und damit, Tschüss.

Speaker1

Ein paar Tagchen. Läuft schon. ist eine Produktion von Läuft schon und geht los jetzt. Aufgenommen im krasse Schinken an der Wand Studio in Berlin. Stimmen können von Philipp, Konrad, Hannes oder Armin sein, je nachdem, wer da ist. Produziert von Hannes B., Armin I. Und sowohl Konrad und Philipp mit einem W. Schnitt, sehr wahrscheinlich Hannes, Veröffentlichung, meist Armin, verantwortlich für den Titel. Jeder hat eine Stimme, sogar die Gäste.

Apropos Gäste. Wenn ein Gast oder Gästin dabei war, vielen Dank für den Besuch. Auf Wiederhören und Tartachen. Eure Freunde von Läuftschon.

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android