Da kann man noch was mit draus machen.
Das ist eine gute Taktik.
Ja. Und dann gehe ich, meistens beim Spazieren kommen ja so Ideen, und dann gehe ich im Kopf schon durch und dann sagt Hannes, und dann sagt Sarah. Und dann sitze ich irgendwann hier und gucke auf die Notizen und denke so, nee, nee, ist gar kein gutes Thema. Das ist ein total scheiß Thema, warum hast du denn das aufgeschrieben?
Ja, mal gucken, ob das bei dem, was ich aufgeschrieben habe, dann funktioniert oder nicht. Weil ich habe mir auch gedacht, dann kann Philipp das sagen.
Genau, genau, kennt sich damit aus.
Genau.
Hallo Sarah.
Hallo Philipp.
Hallo Hannes.
Hat das klappt?
Ich habe kurz überlegt, ob du mir Hallo Philipp gleich sagst. Und ob ich an die Reihenfolge denke.
Ich habe auch gedacht, okay, jetzt muss ich auch, warte mal, zurück oder in die andere Richtung oder an wen nochmal.
Ja, weil wir so wenig sind heute, ist immer komplizierter, da Hallo zu sagen.
Ja.
Ja, sonst ist es ja mal in diesen Zweierpaaren. Aber dann ist jetzt so ein Dreieck.
Ja. Und es ist gerade so planerisch aufwendig. Und einmal habe ich es verbaselt auch. Aber das passiert gerade viel, auch privat mit anderen Terminen.
Das ist ja schon länger her. Letztes Mal mussten wir wegen Krankheit absagen. Da ging es uns allen nicht so gut.
Ja, das kann man ja sagen, mir ging es nicht so gut. Ich war krank.
Aber jetzt bist du wieder gesund.
Jetzt bin ich wieder fit wie ein Turnschuh. Ja. Und fahre nach London.
Wann fährst du nach London? Am Samstag guckst du ja Wicked.
Jetzt gucke ich am Samstag erst mal Book of Mormons. Und dann haben wir ein bisschen Programm die Tage, wollen auch einen Tag nach Brighton fahren. Und am Dienstag gucken wir Wicked. Wicked.
Also wird das so ein Theater, Musical.
Mein Urschwungsplan war mal einfach nur ein paar Musical-Tage in London zu machen. Und dann habe ich zu einer Freundin erzählt, die meinte, auch kann ich mitkommen. Und dann haben wir die Tage ein bisschen verlängert und haben ein bisschen in dem Gespräch uns erzählt, worauf wir sonst noch Lust hätten und haben da eine Liste draus gemacht und haben da jetzt 5 ja, wenn wir jetzt mal den An- und Abreisetag jetzt einen Tag zusammen akkumulieren, dann ist es 5 Tage, die wir noch in London haben.
Ja, plus dann den Brighton Trip.
Inklusive dem Brighton Trip. Ah, genau.
Wie lange dauert das? Ich war einmal in Brighton, kann mich aber nicht mehr genau erinnern, wie ich hingekommen bin, wie lange es gedauert hat.
Ich war plötzlich da.
Einfach aufgewacht?
Das muss irgendwann in den 90ern gewesen sein, auf jeden Fall.
Ich habe jetzt keine genaue, ich kann jetzt nicht von der Fahrkarte ablesen, aber es soll eine Stunde sein ungefähr.
Also nicht mit dem Bus, mit dem Zug?
Nee, mit dem Bus kommen wir vom Flughafen, obwohl ich habe hier das Ticket und da steht aber nicht die Abfahrtszeit. Sondern mit dem Zug.
Mit dem Bus vom Flughafen heißt, ihr fliegt nicht London City.
Nee, auch nicht looten. Kreistest du das für dich schon ein oder soll ich weitermachen? Nee, ist okay.
Bleiben ja nur noch drei übrig.
Ja, bleiben nur noch drei übrig, ja.
Also Stansted.
Genau.
Das ist ein Ryanair, ne?
Ach so, ist das so trackbar? Das Ryanair, ja.
Ich glaube, ja.
Aber ich kann sagen, das ist ja der Vorteil gewesen, dadurch, dass die Freundin gesagt hat, Mensch, da schließe ich mich an, hat sie komplett die Orga übernommen.
Uh, ja.
Und da bin ich ja dankbar, wenn ich die nicht machen muss. Ich mach die, aber so. Und der einzige, also, ich hatte ja, erinnert ihr euch mit diesem ganzen Israel-Ding und Neapel-Ding vor zwei Jahren? Hatte ich ja so ein bisschen Hudelein am Ende, das umzubuchen und so.
Und war ja eigentlich an dem Punkt, dass ich gesagt habe, mit Booking muss ich keine Reisen mehr booking.com ja genau mit booking muss ich also keine mehr planen zumindest jetzt wurde wieder eine reise geplant mit booking und zwei wochen oder zweieinhalb wochen müssen wir genau aus rechtlichen gründen wurde uns das apartment storniert mit begründung überbuchung wo ich dann nur mal geguckt habe was das jetzt kosten würde und hat das einfach doppelt so viel
gekostet dann dachte ich mir so na ist ja pfiffig aber ist natürlich auch blöd weil ähm Ja, jetzt mussten wir nochmal neu suchen, ging dann aber auch ganz schnell.
Aber das heißt, wenn man selber dann so hat, hier von wegen, ja, können sie bis einen Tag vor Anreise stornieren, das bedeutet im Endeffekt, dass die auch stornieren können, oder wie?
Also, es gibt Rechte, die du dann hast, insofern ist es nicht so super einfach. Hätten wir das privat gebucht, hätten die uns was anderes suchen müssen. Das Wesentliche, alle noch aus der Hotelfachzeit, war ja auch so, wir mussten ja dann auch irgendwie dafür sorgen, wenn wir einen Rohrbruch im Hotel hatten, hatten wir relativ häufig, möchtig, möchtig sagen, dass da Zimmer nass waren und wir Leute woanders hinschicken mussten.
Insofern kann ich auch privaten Leuten nicht vorwerfen, dass die da mehr Geld draus machen wollen, wenn Hotels die Taktik verfolgen, dass sie sagen, wir machen mal Sicherheit, du buch mal fünf drüber, die werden wir schon, da sagen schon noch welche ab, ja. Mit der Taktik wird dann gerne im Hotel gebucht und dann muss man irgendwann, wenn die Taktik nicht so aufgeht.
Ich kann mich gar nicht richtig erinnern, bei mir, als ich im Hotel gearbeitet habe, da war es ja auch immer so, okay, willst du nicht irgendwie im Booking arbeiten? Und wir mussten ja an der Rezeption auch immer viel mit dem Booking halt zusammenarbeiten, weil wir ja auch Buchungen quasi angenommen haben oder halt Walk-Ins hatten oder so.
Ja.
Aber ich kann mich nicht so erinnern, dass wir da so viele Rohrbrüche hatten.
Nee.
Nee, gar nicht. Aber unsere Preise waren auch nicht so fluktuativ. Die waren, okay, Silvester und Weihnachten, doppelte oder dreifache, aber sonst immer sehr sehr neutral. gleichbleibend.
Aber du warst im Hotel nicht im Hostel, oder?
Beides.
Also bei uns, als ich mal in einem Hostel gearbeitet habe, war das ja dann auch so, da kannst du nochmal flexibler sein, ne? Da kannst du nochmal sagen, Mensch, ja, ich weiß, die hatten eigentlich maximal sechs Bettzimmer, aber jetzt ist es doch der Zwölfer Dorm geworden. Weil wegen Rohrbruch. Aber im Hotel wird halt schon, also in Hotels habe ich das schon öfter erlebt, dass dann einfach ein bisschen mehr gebucht wird, damit die ein Sicherheitsnetz haben, falls zu viele Leute abzahlen.
Ja, das Hotel war auch nicht so groß, von daher.
Ja, vielleicht ist es nochmal ein Unterschied. Ja. Und jetzt haben wir aber eine Alternative gefunden. Ist alle relativ in der Nähe von Camden Town.
Ja.
Genau. Freue mich drauf.
Wo ist denn Camden?
Norden, ja.
Genau. Was die Kollegin sagt.
Ich überlege jetzt. Die letzte Reise, die wir nach London hatten, war ja sehr viel London City und der Weg London City Paddington Station ist mir noch sehr präsent und, glaube ich rundherum weiß ich nicht mehr so viel East London, ja, im Osten glaube ich.
Angenommen West London, wo würdest du sagen?
Gibt es das?
Mal nur ein Versuch mal zu gucken wie es mit der Haare nicht ohne Seife waschen geht West
Campton ist dann einfach sagen wir mal von, Ist das Piggatelli Circus Richtung Norden oder wie?
Ja, schon. Also glaube ich zumindest auch. Ich glaube, es ist jetzt schon noch nicht super weit draußen.
Aber es ist schon ein bisschen nördlicher.
Aber ein bisschen nördlicher, genau.
Da kommt doch dann erstmal irgendwie Regents Park.
Ja. Ja, ich glaube da so ungefähr.
Und dann dahinter wahrscheinlich. So davon ein bisschen östlich.
Aber jetzt, ich weiß nicht, ob man sich jetzt ein gefährlicher Verweser hat. Ich habe keine Karte von mir, aber ich glaube so in der Art. Weil ich war da früher, also die ersten London-Reisen, die ich so als Teenie dann gemacht habe, war ich halt viel da bei Camden Market, weil das dafür bekannt war, dass man da super günstig auf diesem Markt coole Klamotten kaufen kann. Und dann habe ich da einige von gekauft.
Ich war wirklich vor allem in den 90ern und früher, also in den Nullerjahren quasi in London und war seit 2009 nicht mehr. Und 2009 war ja, da habe ich ja einen Monat gearbeitet da. also für das Hotel gearbeitet.
Die haben jetzt da so ein Riesenrad an der Themse.
Ist so? Da muss ich mal was drüber lesen. Muss ich mal ein Auge draufwerfen. Da bin ich wirklich gespannt. Ich will so ein paar Sachen ablaufen, wo ich da gewohnt habe in der Zeit. Ja, nee, aber sonst nichts Spektakuläres. Obwohl, ist alles spektakulär, aber also jetzt nichts, ja.
Und warum Brighton? Weil einfach so ein bisschen die raue Seeluft und...
Weil ich noch nicht in Brighton war und die Freundin auch noch nicht und wir haben jeder einen Wunsch geäußert, wo wir hinwollen und das war eins von, also auf der Wunschliste quasi. Weil ich glaube,
Brighton hat ja dann noch so eine Musikszene und sowas alles.
Wir haben alle an dem Tag erforscht.
Hat. Habe ich es als Kind nicht mehr bekommen.
Ja, ich meine, als Kind nicht.
Da gab es ein Pier und da gab es Videospielautomaten und Fahrgeschäfte.
Ja, das gibt es ja in vielen Städten. Ich war ja auch einmal in Blackpool, wo es so sehr taurig war. Haben wir uns mal vielleicht auch darüber unterhalten?
Ja, ich war nur einen Tag da. Das war so ein ganz verrückter morgens um fünf hingeflogen, dann in London einen Zug genommen, dann bis Blackpool die zwei Stunden, oder drei, keine Ahnung. Und dann waren wir zwei Stunden in Blackpool bei einer Firma, mit der wir zusammengearbeitet haben. und sind eigentlich, also wir haben uns nicht richtig hinsetzt, haben nicht richtig was getrunken, sondern sind eigentlich wieder los in den Zug und fahren dann um 22 Uhr wieder in Berlin.
Ich glaube, das reicht auch als Zeit, weil ich das damals als Zwischenstopp hatte mit meiner Familie, haben wir ja so eine Wohnmobiltour durch Großbritannien gemacht und dann weiß ich nicht, wer auf die Idee gekommen ist. Ich glaube, mein Vater hat das irgendwie alles geplant.
Haben wir dann auch einen Nachmittag im Blackpool gehalten und das war wirklich der traurigste Nachmittag auf dieser ganzen Reise, weil da, erst mal, es war auch so trübes Wetter, ich glaube, es hat auch ein bisschen geholfen, es hat geregnet, aber da waren nur so Junggesellenabschiede unterwegs, die sich komplett betrunken haben und dann bist du da irgendwie so als, wie alt war ich denn da, so 16 oder so mit meiner Familie und lauf da mit diesen ganz betrunkenen
Junggesellenabschieden über diesen traurigen Pier, der komplett auch damals heruntergekommen aussah und ja, irgendwie ist man da eher mit so einem leicht depressiven Gefühl dann wieder raus.
Klingt ganz schön.
Ja, vielleicht würde ich es jetzt auch anders bewerten.
Jetzt, wo ich es erzähle, finde ich es eigentlich auch.
Ja, damals war es wirklich so ein schnell weg. Lieber zurück nach Liverpool. Nee. Gibt schon schönere Küstenstädte, glaube ich. Aber so ein Pier oder sowas hat schon ein bisschen was. Gibt es sowas in Deutschland eigentlich? So Rügen? Gibt es da so ein Pier?
Es gibt Seebrücken, aber nicht mit dem Völkungspark drauf.
Ja, ich hätte jetzt auch eher so Promenaden und Seebrücken damit verglichen. Da sind ja meist auch so Geschäfte. Wo waren wir denn? In Bansin, glaube ich, war das. Hier links auf Bansin, wo auch so eine Seebrücke ist, wo sogar in der Mitte nochmal ein kleiner Einkaufsplatz. Bereich drauf ist irgendwie so.
Rügen?
Usedom, glaube ich. Ich glaube Usedom, ja.
Doch kommt mir auch dann bekannt vor. Also das fehlen die Videospielautomaten. Wo sind die Junggesellenabschiede?
Und dann gibt es ja noch auf Usedom in Aalbeck dieses, wo Papa Ante Portas gedreht wurde. Habt ihr Papa Ante Portas mal geguckt?
Die Schlussszene, wo sie dann mit der ganzen Familie...
Ja. Dieser Geburtstag der Mutter. Meine Mutter. Naja, likes wer es kennt. Genau.
Ich frage mich, wie sich auch London dann für dich, also kannst du ja dann berichten, wenn du wieder da bist, verändert hat von 2009 zu 2025. Das ist bestimmt krass.
Ja, obwohl jetzt, ich war gerade, ich kam jetzt gerade darauf nochmal das aufzusplitten, weil du gerade so noch gut die so vor Augen hast, wo was ist. und ich merke, dass selbst in Paris ich das nicht mehr so vor Augen habe und in London auch nicht mehr, manchmal fällt es mir schon in Hamburg schwer zu zuordnen und das waren alle Orte, wo ich eigentlich relativ häufig gewesen bin und ich kriege das nicht mehr so ordentlich hin zu sagen.
Also ich weiß ungefähr, wo der Hyde Park ist und dass da auch die Olberthal also südlich vom Hyde Park ist und da wird es total schwierig für mich noch, also quasi in Relation zu sehen, wo ist eigentlich Buckingham Palace oder der Tower oder kriege alle nicht mehr so gut hin, muss ich ehrlich sagen.
Ja, aber ich glaube, es ist vorhin auch durchgekommen. Ich bin mir da auch mega unsicher, weil ich immer auch mit so Orientierungen, auch auf Karten, einfach generell Probleme habe. Ja. Und ich ohne Google Maps mich einfach noch nicht mal durch Berlin gefühlt bewegen kann. Also, dass dann immer ich irgendwie, ja, vielleicht sollte man das mal ein bisschen trainieren.
Ein bisschen weniger Google Maps und ein bisschen mehr einfach mal seiner Instinkt, seinem inneren Orientierungssinn oder wie auch immer folgen.
Aber das schätzt man dann auch irgendwie an falsch ein, glaube ich. Es gibt viele Strecken, die man so durch Berlin gelaufen ist, sein Leben lang, wo man denkt, okay, ich kenne die Entfernung und die Abstände und dann ist man irgendwo anders und denkt, das ist irgendwie am anderen Ende der Welt.
Aber auf der Karte ist es halt irgendwie, wenn man irgendwann mal drauf guckt, einfach um die Ecke und dann einfach, also man kann es, glaube ich, wenn man es mit dem internen Orientierungssinn einschätzt, nicht so gut einschätzen.
Ja und ich glaube auch, gerade auf Strecken bezogen ist es, also ja, Orientierung hat oft mit Strecken zu tun, aber mir ging es ja auch um die Frage, hier ist eine leere Karte von Berlin, zeigt mal, wo das Bramburger Tor wäre oder für London oder Paris, aber ich merke, bei Strecken geht es mir schon manchmal so, dass verschiedene Wege da hinführen würden, aber manchmal am Ende denke ich, ach stimmt, ich hätte auch so laufen, fahren oder irgendwas können.
Und da geht es mir in Berlin auch noch so, also auch häufig so.
Also ich wüsste jetzt nicht, wie ich von hier mit dem Fahrrad nach Charlottenburg zum Beispiel komme.
Das ist einfach immer geradeaus.
Immer geradeaus.
Dann von hier, ne?
Also fast immer geradeaus. Du musst halt zum Alex und dann...
Und dann links. Und dann immer geradeaus.
Linden, geradeaus. Bis zum Charlottenburger Tor. Dann bist du in Charlottenburg.
Man könnte aber auch zum Beispiel, wenn man jetzt, wir sind in Friedrichshain, da fährt ja die Verlängerung der Danziger Straße, Warschauer Straße, das wird ja dann zu Skarlitz. Also man würde auch nach Charlottenburg kommt.
Aus dem Rumpen.
Aus dem Rumpen, genau. Der Hundekopf, den Hundekopf abfahren.
Den Hundekopf rum. Der bringt mich mein Leben lang schon durcheinander, der Hundekopf. Weil ja die Tanz ja quasi, die man so, die ich als Kind immer von oben bis unten als gerade Straße im Kopf hatte, die ja einfach ein Halbkreis um die Stadt ist.
Was ist der Hundekopf?
Wirklich?
Sorry.
Warte mal, ich öffne mal für alle Hörer, ich öffne mal einmal.
Also früher, als wir noch bei Konrad aufgenommen haben, da haben wir den immer angeguckt beim Podcast aufnehmen.
Wenn du dir die Karte von Berlin anguckst, dann gibt es, das ist jetzt schwer zu sehen, dann gibt es hier so eine Straße, die einmal den Ring quasi ergibt, der wie ein Hundeknopf aussieht. Weiß ich nicht, ob du das jetzt hier so gut assoziieren kannst, die ginge dann hier so lang.
Okay, ja.
Das müsste für alle Zuhörernden mal gegoogelt werden, die jetzt gerade nicht verstehen, wovon wir reden.
Hör ich zum ersten Mal, ich wusste das.
Ja und Konrad hatte in seiner Wohnung eine Karte in der Küche hängen, wo wir die ganz zu Anfang aufgenommen haben und da mussten wir immer auf diesen Hundekopf gucken. Was heißt mussten? Konrad, no offense, wir haben ganz gerne auf den Hundekopf geguckt und immer mal betont,
Dass wir auf den Hundekopf gucken.
Ich kenne mich gerade, ob ich da einfach wirklich dachte, dass da irgendwo ein Bild von dem Hundekopf ist oder ob ich das geschaltet habe, dass das die Berliner Straßenlandschaft ist,
Die so aussieht. Und selbst wenn, völlig wurscht. Also völlig, das ist ja auch alle zu lange her.
Aber, also die Brücke kann ich jetzt nicht mehr schlagen, aber du hattest vorhin das Wort verbaselt gesagt. Und dann dachte ich, Basel.
Oh, nicht schlecht. Doch, doch.
Die Brücke kommt jetzt, glaube ich, eine halbe Stunde später. Aber hast du den ESC geguckt?
Nee, du, wirklich, ich habe gedacht, dieses Jahr habe ich so, also so sehr den ESC verpasst, wie noch nie in meinem Leben. Ich wusste nicht, dass es diese Woche ist. Ich habe an dem Abend mitbekommen, dass er läuft. Mich überhaupt nicht für interessiert und nichts nachgeholt. Ich weiß, Österreich hat gewonnen. Mehr weiß ich nicht. Ich weiß nicht, wie die Beiträge waren.
Ich weiß, Helse Brugger hat es moderiert. Unter anderem mit der... die bei Wetten, das auch mitgemacht hat, der Michelle Hunziger. Und mehr weiß ich gar nicht. Ich habe nichts geguckt, ich weiß gar nichts, ich kenne nicht ein Lied gefühlt, ich kenne natürlich, ich baller, lalala, lala, habe ich damals mitgekriegt, aber mehr, ich weiß nicht mal, wie weit sind wir gekommen?
Achso, den Namen Stefan Raab schon mal gehört.
Ja, gut, hallo.
Dann zumindest eine Sache. Ne, wir sind, wir, okay.
Also ich und mein Land. Ich als Patriot.
Ähm, 15.
Okay, war es 15? Ich weiß gar nicht mehr genau. Ich meine 15.
So ziemlich mittig.
Insgesamt sind es 26? Ja, dann wahrscheinlich 15, ja.
Bevor wir da jetzt nochmal einsteigen, darf ich mal sagen, als du gerade mit Basel, ich hab's nicht geschnallt, dass das jetzt gerade eine Brücke zum ESC war, bis du da ausgesprochen hast. Also ich dachte gerade, ach, war die in Basel?
Hast du den ESC wirklich verpasst?
Ich hab's wirklich verpasst. Habt ihr es geguckt?
Die zweite, natürlich war ganz die zweite Hälfte, aber ungefähr ab so mittendrin.
Ja, wir waren bei Jette abends was trinken und haben dann quasi später reingeschaltet.
Aber bei Jette noch.
Ja, ja, bei Jette noch und dann sind wir irgendwann nach Hause und haben dann noch die Punktevergabe halt hier so einschlafend auf dem Sofa, einschlafend quasi im Hintergrund laufen gehabt.
Erzählt mal.
Ja, also die Punktevergabe, ich glaube da gab es schon wieder ein paar ganz komische Leute, die sich da irgendwie zuschalten, dann ein bisschen zu viel reden. Ich glaube, einer hatte ein politisches Statement, weil er Equality oder sowas auf dem Shirt hatte. Also von der Punktevergabe her gibt es aber, glaube ich, jetzt keine Highlights zu berichten.
Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, glaube ich. Also es war, es ist ein Pledge, das war so vor sich hin, war wie immer. Also die baltischen Staaten geben sich gegenseitig die Punkte, so der Balkan.
Oh, ich glaube, das ist auch ein sehr kontroverses Thema.
Aber es war doch so, oder?
Also, weil ich habe das nur mitbekommen. Ich habe dann noch ein paar so Analyse-Videos danach mir angeguckt.
Auf TikTok.
Und dann hat er nämlich auch, weil Griechenland ist so relativ weit nach oben. Und aus der Balkan-Region, ich glaube nur Albanien und Griechenland waren es, die da mitgemacht haben. Und dass die sich halt gegenseitig viele Punkte gegeben haben. Und dann hat er ja gesagt, ja, war ja klar.
und auch die ganzen anderen Balkanstaaten dürfen ja trotzdem abstimmen, haben dann halt diesen beiden Ländern viele Punkte gegeben, dass beide relativ weit vorne in der Bewertung waren, wenn ich mich richtig erinnere und hatte das dann eben darauf so zurückgeführt und dann hatten ganz, ganz viele in den Kommentaren sich aufgeregt und meinten, aber Griechenland hatte wirklich einen guten Song und es ist gemein, dass du das sagst, dass es nur deswegen ist.
Aber es ist nicht jedes Jahr so gefühlt.
Ja, ich habe auch den Eindruck, aber mich würde interessieren, auch die Juroren oder ist der Vorwurf, Weil ich meine, dass die Leute so wählen, das kann es ja ganz wenig, also man kann es bestimmt beeinflussen, aber nur mit viel Aufwand. Und ob die wegen dem ESC, wegen des ESC ist mein Fehler, so einen Aufwand betreiben, ob so ein Aufwand deswegen betrieben wird, kann ich mir kaum vorstellen.
Es wäre natürlich was anderes, wenn man der musikalischen Jury vorwirft, dass die da in irgendeiner Weise sich nur geopolitisch die...
Ich glaube ein bisschen in dem Video, was ich gesehen habe, schwang das auch so mit. Also ich glaube, der hatte vor allem deswegen der Jury eher auch so kritisiert und dann auch gab es ja auch den klassischen Fall, dass die Jury aus Zypern auch Griechenland nämlich zwölf Punkte gegeben hat und solche Sachen.
wie gesagt, aber dass dann alle irgendwann ich weiß nicht, ob die aus Griechenland waren in den Kommentaren, aber auf jeden Fall nein, es war verdient ich kann mich, um ehrlich zu sein, an den Song aus Griechenland überhaupt nicht erinnern ich glaube,
Das.
War die mit der Brille die mit der Nase die Nase
Und den Ohren ich kann mich an sehr wenig erinnern, das ist auch schon wieder eine Weile her und diese ESC-Songs bleiben mir auch nicht so lange im Kopf aber es gab drei Songs, die auf Italienisch gesungen wurden das war wo war denn der mit dem Macchiato-Song? war Estland, dann hier Blue, nee, wie heißen die, wie hießen die denn?
Aus San Marino, ne? Ich weiß nicht, wie die hießen, aber von Ein Blue,
Damit die da. Von Eifel 65 war dabei, genau, der eine von Eifel 65 war mit dabei.
Die haben aber, ich glaube, die waren der letzte Platz dann am Ende.
Die haben, glaube ich, aber mehr Punkte von den, ne, die haben auch ganz wenig Publikumsvoting-Punkte bekommen. Die Schweiz war relativ weit oben noch am Ende in den Juroren-Rankings und hat dann aus dem Publikum null Punkte, glaube ich, bekommen oder zwei oder so. Ne, null. Das war auf jeden Fall sehr enttäuschend, weil sie halt relativ weit oben waren und dann sagen die ja null Punkte. Also richtig krass.
Ich finde auch, also Großbritannien auch,
Glaube ich, null Punkte Publikumsvoting.
Ja, noch wenig von der Thüri. Ich glaube, die waren nicht so.
Wer hat denn die deutschen Punkte vorgetragen? Barbara Schöneberger oder Anke?
Das war so ein Typ.
Den habe ich noch nie gesehen. Vielleicht kennen den Leute.
Vielleicht kennen den Leute.
Der hatte so blonde, lockige, bisschen längere Haare und so ein Bart. Und ich dachte, ich habe den noch nie gesehen. Ich weiß nicht, wer das ist. Aber es war nicht Barbara Schöneberger, da war ich auch sehr überrascht.
Ich bin mir sicher. Blaue Haare und Bart, aber war nicht bei Oma Schöneberger. Okay.
Ja, und ich finde, da ist was auf jeden Fall sehr Trauriges in diesen Momenten. Also eine Jury geht ja, da baut es sich ja immerhin so allmählich auf. Das heißt, da ist noch nicht so dieser krasse Fall, der kommt, wie du gerade meinst mit der Schweiz, wenn dann halt beim Publikum dann plötzlich es heißt, Null Punkte. Und es gab ja ein paar Null Punkte und auch die Leute haben unterschiedlich reagiert und ich glaube, die Britinnen waren super angepisst.
Also die haben wirklich so fuck you mäßig irgendwie oder irgendwie so ein bisschen geguckt in die Kamera. Und dann bei der Schweiz war es wirklich einfach irgendwie mega traurig.
Und war die Schweiz wieder Nemo oder hat ein anderer Act?
Es war so ein sehr ruhiges Lied. Eine Frau, die Bühne war komplett dunkel. Es wirkte wie so ein Kerzenlicht, was so immer um sie rum wandert. Also eine sehr schlichte Performance, glaube ich. Und daher vielleicht auch nicht so beliebt beim Publikum. Aber bei der Jury eigentlich gar nicht so schlecht angekommen.
Verrückt, wa?
Nemo hat am Ende natürlich nochmal gespielt. klar, der hat ja gewonnen. Aber ich kann mich nicht mehr erinnern, was für ein Lied hat er denn Neues gehabt. Achso, doch, das war das, wo er sich die Perücke runterreißt, dieses Emotionale. Das war eigentlich ganz cool.
Und ansonsten, glaube ich, gab es noch, das waren ja für Deutschland Österreicher.
In der Schweiz, das war eine Form, die ich super fand. Für Deutschland treten Österreicher in der Schweiz an, wie also quasi, wie dachmäßig zusammen denken kann man es machen.
Und dann gab es von der Jury aus Österreich gar keine Punkte für den Deutschen Act.
Das ist weird.
Das Publikum hat zwölf Punkte an Deutschland gegeben. Ach wirklich? Und deswegen ist es so ganz, also komplettes Gegenteil von hier Zyper-Griechenland-Connection oder sowas. Also wir sind komplett unparteiisch.
Ich muss auch ehrlich sagen, da habe ich ja wirklich lange gehadert mit, weil bei diesem Vorentscheid war ja auch eine Band, wo nur einer aus Deutschland war. Und der Rest waren Briten, er lebt in Großbritannien und wollte aber für Deutschland mit der ganzen Band antreten. Und ich finde das super, also der Grundgedanke, dass es dann diesen internationalen Spirit hat, finde ich ja super. Aber wenn es natürlich die Idee ist, dass die Länder antreten,
weiß ich nicht, wie ich es wirklich finde. Also nicht, dass ich dafür plädiere, dass es nationaler sein muss. Aber irgendwie finde ich es trotzdem weird, dass Österreicher wie eingekauft werden, weil in Deutschland kein Potenzial. das ist doch ein Schlag in die Fresse von in Deutschland ansässigen Musiker, Musikerinnen. Also so ein bisschen finde ich skurril. Aber ich finde es völlig in Ordnung und finde das ist auch wieder dieser Gedanke von ESC, den befürworte ich auch.
Aber ich will sagen, ich bin hin und her geworfen. Also das war schon, und diese Band hätte ich besser gefunden. Also das war mein Gedanke.
Weil es gab auch so Gerüchte im Vorfeld, ob und ob Celine Dion vielleicht auftritt.
Ja, das habe ich gehört.
Weil sie ja, und das ist nämlich auch das, also sie kommt ja aus hier französisch-sprachiges Kanada und ist aber damals anscheinend für die Schweiz angetreten.
Stimmt.
Und hat dann gewonnen, nehme ich mal an.
Genau, das muss ich nachschlagen. Oh, nicht, dass sie mich aus dem Club rausschmeißen hier.
Wahrscheinlich war sie deswegen da gerumort, weil sie mal irgendwann für die Schweiz gewonnen hat.
Aber ich weiß auch nicht, wie das zustande kam. Also warum sie für die Schweiz denn überhaupt angetreten ist? Hat sie da mal gewohnt? Weil das ist ja, was du gesagt hast. Also da könnte man ja irgendwie im Fußball irgendwelche Stars einkaufen.
Aber das geht ja weiter. Das ist ja genauso wie irgendwie, finde ich es, um einen völlig bescheuerten Begriff zu nehmen, kultig, dass die Australier so Fans sind und da deswegen freundschaftlich eingeladen werden, aber irgendwie auch wieder inkonsequent.
Also nicht, also vielleicht ist es eher so diese spießige Inkonsequenz in mir, oder dieses Gefühl von in Konsequenz, was auch ein bisschen spießig ist, was in mir sagt, ha, eigentlich finde ich das komisch bei so einem europäischen … Dass Australien dabei ist.
Ganz gut, dass Armin und Konrad nicht da sind und jetzt nicht auf Sarahs Fußballvergleich eingehen können.
Also ich meine jetzt so im Liga.
Ist okay, ich will nicht.
Die werden sich alle beim Hören zuhören. Na, wie geht es euch gerade beim Zuhören?
Ist ja auch ganz gut, dass da jetzt niemand sich dazwischen kretschen kann mit irgendwelchen Fußballgeschichten, weil wir uns, nehme ich mal an, alle drei uns nicht so brennend dafür interessieren.
Ja, aber manchmal lerne ich auch was dabei, wenn man eine Lanzung brechen kann.
Freundschaft.
Ja, aber irgendwie diese internationale Competition, die ist ja glaube ich aber beim ESC auch nicht so wichtig. Also die Länder schicken ja nicht jetzt irgendwie den besten, meistverkauften nationalen Act dahin, sondern es ist ja immer noch irgendwie eine andere Art von Wettbewerb, die halt eigentlich Entertainment ist.
Und deswegen sagt ja auch ein Teil in mir, ist völlig okay, aber es ist trotzdem, ich merke, es macht schon trotzdem was mit mir gedanklich, dass ich denke, naja, aber wenn es so nach vorne, das ist ja genau wie die ganze Frage, wie politisch ist denn der ESC jetzt oder nicht, ja, also da ist manchmal das ganze Konstrukt irgendwie, also ich musste schmunzeln, als du gerade meintest, vielleicht hat die, die muss ja gewonnen haben, weil deswegen ist sie so berühmt geworden,
weil ich mir denke, wie viele Leute sind erster Platz geworden beim ESC und du hast keine Ahnung mehr, wer die sind.
Ich meine ja nicht, dass sie deswegen berühmt geworden ist, sondern dass sie deswegen gerumort wurde, dass sie dort auftritt. Ach so. Weil sie mal für die Schweiz gewonnen hat.
Ach so, nee, bei mir kam an, dass sie diese Bekanntheit nur wegen des ist.
Ja, und ich glaube auch, weil sie sehen die ja auch so ein Comeback irgendwie, gab es doch so eine Doku über sie oder so was.
Ja, ja, die hat ja so eine Krankheit gehabt, wo nicht klar war, ob sie jemals auf der Bühne wieder stehen kann. Und dann hat sie ja uns alle mitgenommen zum Beginn der Olympiade. Als sie auf dem Eifelturm Kann ich weiterreden?
Ich zieh mich.
Diese Thielina, du. Ja.
Ja, ich glaube, das andere Medienereignis aktuell ist ja die neue Taskmaster-Staffel,
Aber ich weiß nicht. Das andere Medienereignis nach dem ersten. Gleich kommt die neue Taskmaster-Staffel.
Das ist schon vergleichbar. Du, da habe ich aber auch eine Folge einzusetzen. Guckt ihr gerade aktiv?
Ja, immer wenn die Folge kommt. Parallel zu der aktuellen YouTube-Folge von Australien.
Obwohl Australien ist ja jetzt vorbei.
Nach Australien war jetzt die letzte Folge noch, stimmt, ja.
Bin ich auch ein bisschen rausgerutscht in meinem Wunsch, das zu verfolgen.
Ja, ich finde auch, das ist so auf und ab. Zwischendurch war es einfach auch ein bisschen zu langweilig, so, weil sich ja doch viel wiederholt und vielleicht ist dann auch mal ein Cast nicht ganz so spannend oder man klickt nicht so mit den Leuten und der Dynamik. Aber jetzt gerade ist glaube ich bei der UK Staffel wirklich so eine Gruppe da, wo man das Gefühl hat, das funktioniert wirklich gut, weil jeder so eine andere Position einnimmt.
Es gibt so die Ehrgeizigen, denen das irgendwie alles ein bisschen egal ist und dann funktioniert halt finde ich auch so ein Format viel besser, wenn nicht alle ungefähr gleich so ein bisschen uninteressiert und leicht sich mal anstrengen. Also wenn es so dieses Mittelmaß von allem.
Ich mach doch die erste Folge. Ich weiß gar nicht, warum es mich grad nicht so mitreißt, wenn da wieder steht neue Folge, dass ich es gucke, aber ist dann halt, also halte ich dann auch nicht durch, sondern dann breche ich es auch ab.
Ist aber auch das erste Mal, dass bei Taskmaster UK ein Amerikaner dabei ist, oder? Oder jemand, der auch.
Es gab mal eine Amerikanerin.
Jason?
Ja, Jason, den man aus Brooklyn Nine-Nine auch kennt.
Ja, genau. Doch, das war schon mal eine Amerikanerin dabei, aber die macht viel in Großbritannien. Ich glaube, die wohnt da auch so eine schwarze...
Ah, ja, kann mich dann sehr erinnern. Ich weiß nicht, wie sie heißt. Ich weiß, wen ihr meint.
Aber diesmal bauschen die das halt viel mehr auf, weil auch immer die auf diese sprachlichen Unterschiede, im Englischen und sowas alles eingehen.
Wahrscheinlich, weil er einfach dann nicht so aktiv in Großbritannien ist wie sie.
Ja, vielleicht, ne. Dass sie dann das so ein bisschen mehr ausspielen.
Fühlt sich mehr gueststarry an als starry.
Obwohl er auch, finde ich, so ganz gut in so ein Format reinpasst, weil er da auch so einen gewissen Ehrgeiz hat. Aber ich finde, er bringt halt so eine amerikanische Art rein. Ich kann das gar nicht so genau bestimmen. Ich kann da nicht genau meinen Finger drauflegen, was es ist. Aber ich glaube, er kann nicht so einfach mal ruhig so einen Moment da lassen, sondern muss noch so irgendwas dazwischen krätschen. oder irgendwie.
Das ist da Entertainment reinbringen.
Ja. So eine ein bisschen leichte Unentspannte.
Ist es vielleicht auch so ein bisschen das nicht schwarzhumorige, was den Briten so inne wohnt, sondern das meistens ja sehr direkte, was bei Amerikanern ist?
Ja, das vielleicht auch. Ja, doch, das passt ganz gut, glaube ich, zu dem Eindruck, den ich habe. Aber trotzdem mega. Also ich finde es schon ganz lustig. Aber so generell ist vielleicht auch mal so die Frage nach, ich glaube, es ist ja die 19. Staffel. Wie lange geht das noch weiter?
Ja, man muss immer dazu sagen, die haben auch mal zweimal pro Jahr Also wir gucken das nicht seit 20 Jahren. Aber seit 10 vielleicht. Ich habe jetzt gerade, also The Last of Us habe ich jetzt zu Ende geguckt. Habt ihr das mal gesehen?
Nein.
Ist wirklich eine Empfehlung. Also dann sage ich mal nicht mehr.
Wo läuft denn das?
Wow. Ich mache das ja jetzt immer so, dass ich mir das nur monatsweise abonniere, was ich gucke.
Ja, wir hatten ja für hier Lotus.
White Lotus.
White Lotus. Ja, für Lotus.
Der lila Lotus.
Der lila Lotus.
Nur kurz wow, aber jetzt auch nicht mehr.
Nee, hab ich auch jetzt nur dafür.
Aber ist schon die gleiche Geschichte wie im Spiel, oder? Hast du das Spiel zu Ende gespielt? Nur das erste. Die zweite Staffel ist ja jetzt das zweite Spiel. Ich weiß ungefähr, was da passiert. Aber ich hab's nicht gespielt.
Ja, also ich habe die erste Staffel schon vor einer Zeit geguckt und hab mir jetzt die Spiele gekauft. Und merke, es ist nicht mein Spielformat. Also ist mir zu... Jetzt krieg ich irgendeinen Finger nicht drauf. Jetzt bist du mir nicht dran. Kannst du nicht sagen. Ist also auch nicht so, dass das Spiel mich groß dran hält,
Aber... War es bei mir auch nicht. Also dieser Gameplay-Loop von, du musst hier zwischen diesen Pilz klickern dann da rum und dann läuft Ellie immer um sich rum und das war irgendwie... Das war für mich auch nicht angenehm zu spielen.
Ja.
Ist es ähnlich wie bei Uncharted? Oder nur mit Zombies?
Ist weniger actionlastig als Uncharted. Es ist mehr halt so sich verstecken, so Materialien suchen, dass man sich da seinen Molotow-Cocktail zusammenbaut und dann kann man wieder drei Pilz-Zombies tot machen.
Und du kämpfst nicht nur gegen Zombies, sondern auch gegen andere Gruppen. Aber vom Storytelling, also es wurde, wenn ich es richtig verstanden habe, das Spiel schon sehr gelobt für Storytelling, Musik und Bilder. Und die haben das nochmal, also die erste Staffel ist wirklich, also ich glaube ja, das ist eine der Serien, da werden wir genauso wie Game of Thrones in zehn Jahren noch drüber reden, deswegen müsst ihr es unbedingt gucken. Die erste Staffel auf jeden Fall.
Damit wir mitreden können, ja.
Ja, die haben ikonische Dinge da gemacht teilweise. Also die haben zum Beispiel Nebencharaktere eine ganze Folge gewidmet oder sind auf der anderen Seite dann wieder so nah am Spiel, dass es quasi mit dem Spiel vergleichbar ist. Das ist so die Kritik, die ich höre. Insofern, also ich finde, die erste Staffel muss man auf jeden Fall mal geguckt haben. Bei der zweiten war ich jetzt nicht ganz so mitgerissen wie bei der ersten. Das hätte mich immer interessiert. Deswegen habe ich gefragt überhaupt,
ob die geguckt haben. Weil bei der zweiten bin ich jetzt so ein bisschen...
Aber bist du schon mit der zweiten? Ja.
Ich glaube, jetzt kam die letzte Folge letzte Woche raus. Was komisch ist, weil die erste Staffel hatte neun Episoden, die zweite hatte jetzt nur sieben. Aber IMDb sagt jetzt mir nicht, da kommt nächste Woche noch was. Vielleicht Überraschung?
Aber es steht fest, ob das die Finale ist, weil die Spiele sind ja nicht weitergegangen.
Ja, die Spiele sind vorbei.
Also ob die das dann von der Serie her weiter machen?
Game of Thrones, dass sie sich den Rest für die Serie weiter ausdenken.
Dann muss es aber weitergehen. Dann gehen entweder noch zwei Folgen, die bei IMDb noch nicht stehen. Sonst hatten die aber schon die gesamte Staffelfolgenlänge schon drin. Aber da steht nichts weiter.
Hat sich es denn nach Finale angefühlt?
Nee, also eigentlich ist es offen. Es fühlt sich an wie, die Story muss jetzt noch weitererzählt werden.
Ja, wer weiß. Entweder sind da noch mehr Folgen oder die planen wirklich eine dritte Staffel und vielleicht wird das zweite Spiel da noch ein bisschen weitererzählt oder so. Vielleicht haben die ja gar nicht den Cut mit dem Ende des Spiels gemacht. Mal gucken.
Bist du dir sicher, dass kein drittes Spiel kommt oder ist es quasi nur die Story, es fühlt sich an wie es vorbei?
Ich hab's ja nicht zu Ende gespielt, ich kenn die Story gar nicht. Aber so wie es im Moment aussieht, wird's erstmal kein drittes Spiel geben. Also was das Studio sagt, was der Studio-Chef sagt und die Leute, die halt die Spiele gemacht haben.
Ja.
Ja, da ist was Neues in Planung. Das wurde, glaube ich, auch angekündigt, ne, mit der ähm, eine Schauspielerin, ich glaub, Täti irgendwas heißt sie, ähm, die bei You mitgemacht hat und bei dieser neuen Sabrina-Serie, Sabrina Total Facts.
Aber dieses, ähm, äh, äh, Space, Space, 80s-Space-mäßige Spiel.
Ja, genau, das war das, ne?
Also die arbeiten ja an Wie heißt.
Denn das Studium einmal?
Naughty Dog. Die arbeiten ja meistens an mehreren Spielen gleichzeitig. Ich habe glaube ich lange an einem Multiplayer Standalone Last of Us gearbeitet, was dann aber irgendwann gecancelt wurde und ich glaube da haben sie sehr viel Energie reingesteckt, aber es wirkte nie so und auch von den Gerüchten her so, als würden sie an einem dritten Teil arbeiten. Deswegen, keine Ahnung. Also ich glaube, ist nichts geplant an dem dritten Teil.
Und zumindest diese neue IP,
Was ja vielleicht ganz spannend ist. Genau, die machen diese neue IP und das einzige Projekt, was parallel war, war, soweit ich weiß, dieses Multiplayer-Spiel und neues Uncharted soll es ja auch nicht geben. Das sollte ja auch dann mit Teil 4 und den Spin-Offs beendet gewesen sein.
Teil 4 hat das auch ganz gut beendet. Ich glaube, das muss man nicht nochmal anfassen.
Okay.
Und erinnert mich auch wieder daran, dass wir diesen unsäglichen Fountain of Youth Film geguckt habe.
Ach ja.
Auf Apple war das.
Ich will jetzt aber trotzdem den Uncharted Film nicht nochmal gucken zum Ausgleich.
Ich meinte noch, also ganz echte Uncharted Film war besser.
Habt ihr den gesehen? Ich hab den Uncharted Film nicht gesehen. Ich glaube, Sarah hatte den damals im Flugzeug geguckt.
Ja, ich glaube so in der Art, vielleicht war es im Flugzeug, vielleicht habe ich den einfach mal auf dem Laptop irgendwann, als es mir langweilig war, geguckt. Aber das der auch jetzt irgendwie, also das ist ja leider immer nach Formel, so diese Abenteuersachen. Deswegen passiert da meistens nicht viel Spannendes. Aber immerhin hat der irgendwie interessant, also zumindest trotzdem irgendwie sympathische Charaktere gehabt, während dieser, also.
Und Tom Holland.
Ja, und Tom Holland.
War nicht auch noch Marky Mark dabei?
Oh ja, der war nicht so. Den würde ich eher minus Punkt geben.
Den habe ich auch nicht wahrgenommen. Der hat sich nicht abgespeichert. Fountain of Youth war mit wem?
Das ist mit Natalie Portman und dem Typen aus The Office. Ich hab seinen Namen leider jetzt.
Steve Corral. Nee, John Krasinski.
Ja, der.
Ach, ist das nicht der Sexiest Man Alive geworden letztes Mal? Ja, stimmt. Deswegen kriegt er jetzt solche Filmrollen.
Der produziert aber auch eine Menge mit seiner Frau Emily Blunt, die man ja kennt aus Der Teufel trägt Prada.
Ja, stimmt.
Unter anderem. Und andere Sachen fangen wir jetzt gerade irgendwas mit Tom Cruise.
Das ist Edge of Tomorrow, so hieß der, glaube ich. Wo er immer wieder so ein Loop ist, so ein Time-Loop.
Und den habt ihr gesehen und der wahrscheinlich nicht so gut?
Es ist jetzt ein Direct-to- Apple-TV-Plus-Film gewesen.
Okay.
In einem Mega-Budget, also über 100 Millionen.
Die ganze Zeit Werbung auch bekommen auf Instagram dafür. Und wir haben halt gedacht, wir essen Abendbrot, lass doch mal einen Abenteuerfilm gucken. Und der war wirklich einfach scheiße.
Ach, dann gucke ich den halt an.
Richtig von vorne bis hinten scheiße.
Ja, also ich glaube, man kann sagen, die haben ein paar ganz interessante Sets gehabt. Also zum Beispiel war Wien mal zwischendurch in so einer Bibliothek dabei. Dann gab es irgendwie ein Schiff, was so hoch aus dem Meer gehoben wurde und dann ein Wasserset irgendwie. Also ich glaube, man sieht schon da das Budget.
Und am Ende sind sie bei den Pyramiden in Ägypten.
Ja. Aber irgendwie ist das ganz komisch, dass, finde ich, man nie richtig da mal die Charaktere so kennenlernt, dass man halt auch ein bisschen mitfiebert oder die sympathisch findet. Das plätschert so dahin. Ist von Guy Ritchie auch, die Regie. Ach, wirklich? Ja.
So weird, oder? Die beiden Hauptcharaktere sind ein Geschwisterpaar, die halt früher mal irgendwann wird angedeutet, Abenteuer erlebt haben und er als Bruder will sie so ein bisschen dahin zurückholen, aus ihrem Familienstress und Arbeitsstress raus irgendwie wieder, wir machen Abenteuer und finden tolle Sachen und unser Vater hat ja schon immer die Quelle der Jugend gesucht und jetzt schaffen wir das. Das ist der Ansatz, aber du, also wirklich die Charakterisierung der Charaktere.
So sagt man.
Ist wirklich, da ist nichts, ne? Die schnauzen sich an von einer Szene zur nächsten, dann sind sie auf einmal wieder super befreundet, dann, also man merkt nicht, keine Motivation, man weiß nicht warum die Charaktere Sachen machen. Scheiße, das ist ein Job. Dann haben die noch so ein Team von Experten, von denen kriegt man wirklich gar nichts mit, bis am Ende dann irgendwie was mit denen passiert und die mal irgendwie ein bisschen miteinander reden dürfen. Aber gar nichts.
Und dann gibt es eben einen reichen Sponsor, der diese ganze Organisation finanziert, weil der natürlich irgendwie schwer krank. Er will die Quelle der Jugend finden und die müssen das für ihn machen. Aber von allen diesen Charakteren, also da passiert nichts.
Also man hat wirklich das Gefühl,
Und sie hat noch ein Kind, was mitkommt auf die Reise. Ganz wichtig, musikalisch hochbegabt.
So eine Zusammensetzung aus verschiedenen Abenteuerfilmen, also so ein paar Sequenzen aus Indiana Jones, die man so schon kannte. So irgendwas in der Bibliothek. Genau, auch so mit dem Kind, das so mitkommt.
Genau, Schorti ist auch dabei.
Hat auch so einen Hut.
Und dann ein bisschen National Treasure mit Nick Cage. Wie hieß das? Das Vermächtnis der Tempelritter, glaube ich, heißt er auf Deutsch. Ist auch noch so ein bisschen mit drin, weil es in diesem modernen Setting halt auch stattfindet. Aber dann wirklich irgendwie super, ich glaube, einfach so... Ja, ohne irgendeine Vision oder irgendwas so dabei, sich gedacht zu haben. Also es wirkt einfach wirklich wie so.
Und dann gibt es noch so ein Plot-Device, der glaube ich bei Nianus oder so nicht dabei ist. Ein Kommissar von Interpol, der die ganze Zeit auf der Jagd nach denen ist.
Der rosa-rote Panther ist das.
Wahrscheinlich. Inspektor Klusow.
Als Element mit drin, ja.
Also beschränkte Empfehlungen, würde ich sagen.
Also das war bis jetzt gar keine Empfehlung. Also eine Empfehlung nicht zu gucken. Das ist aber genauso wie die Apple Studios oder wie auch immer waren ja dafür so bekannt, dass sie jetzt eigentlich so qualitativ gute Sachen machen. Ich gucke gerade diese französische Serie Careme. Habt ihr da mal reingeguckt? Müsste auch nicht. Ihr verpasst nichts. Also die Grundidee ist, dass Napoleon an der Macht das Königshaus gestürzt in Frankreich des 18.
Ja, des späten 18. Jahrhunderts, frühes 19. Jahrhundert und es gibt den einen Koch, der hochbegabt ist, aber irgendwie auch Anfang 20 und alle stehen auf ihn und er hat an jeder Ecke hat er eine Mädchen und ist aber auch also der Spannungsbogen, der aufgebaut wird, ist immer da müssen wir hin und den müssen wir bekochen. Was kochen wir denn da? Oh nein, die Produkte sind schlecht geworden. Es ist so schlecht gespielt.
Klingt aber ganz spannend. Und es ist so überpathetisch.
Es ist wirklich, jeder Satz, der gesagt wird, ist so überbedeutungsschwanger. Deswegen wirklich, ich kann nicht mehr. Ich habe irgendwann mal gegen den Fernseher geworfen, weil ich so interessiert war.
Ist der Fernseher noch heil?
Der ist noch heiler. Kann man nur in die Richtung geworfen.
Kann man während der Folge mitkochen? Ist das so ein Mitmachadema? Nee, nee, nee.
Es ist nur so dieses, weißt du, ähm ... Ach, ihre geheime Zutat ist Geduld. Weißt du? So ist der Film. Das ist so, ja. Oh, Dauphin. Kartoffel Dauphin. Es steht für Frankreich. Es steht für Nationalstolz. Es steht für die Monarchie, das Alte und das Neue. Es ist so ein ganzes, das denkst, nee, jetzt sind Kartoffeln, die in dem Ofen gemacht hast. Mit ein bisschen Sahne.
Klingt aber ein bisschen wie hier bei diesem Anime, Food Wars. Wenn die immer so viel Gewicht in die einzelnen Zutaten und Gerichte und was auch immer legen.
Also so Metaphern. Also hier, die Karotte steht für, jetzt fällt mir nichts Gutes ein.
Aber das ist, was ich bedeutungsschwanger. Es ist ein bisschen zu viel von all diesem, also da wird manchmal so fünf Minuten lang von so einem Löffel gekostet und genossen. Und was haben sie mit dem Gericht getan? Nix, er hat sie kocht. Und diesen Carem gab es wohl wirklich, das war wirklich von den Nachfolgern von Louis Cessors. Ich weiß gar nicht, welcher es war. Der Hofkoch dann, den gab es wohl wirklich, aber der wird so mit Geschichte aufgeladen, die, glaube ich,
um ihn nicht passiert ist. Also, jedenfalls nicht, glaube ich, Und das macht das Ganze so ein bisschen nach. Einerseits denke ich jeden Mittwoch, auch die neue Folge ist raus. Andererseits denke ich, auch die neue Folge ist raus. Deswegen schon wissen, wie es ausgeht, aber mich nervt es auch ziemlich.
Ja, solche Serien kenne ich auch. Also man ist irgendwie so trotzdem da drin, so leicht gehuckt und man denkt, ach ich will jetzt auch nicht mittendrin dann aufhören, aber es ist das wert.
Und auf der anderen Seite, um jetzt mal was, was mir gut gefällt zu sagen ist, kennt ihr The Middle?
Malcolm in The Middle kenn ich.
Ist, finde ich, ein Abklatsch davon. War aber riesengroß in Amerika. Ich weiß gar nicht, wann das angefangen hat, 2009 und dann für neun Jahre in Amerika gelaufen. ist dasselbe Prinzip. Es heißt, deswegen sind sie mittel, weil es ist eine Mittelklasse-Familie in der Mitte der USA. Es sind drei Kinder und zwei Eltern. Die Tendenz ist immer so, naja, das ist so ein bisschen diese Problematische, die Mutter verkackt alles. Also die Mutter ist schuld an allem, was da nicht läuft.
Verschläft alle. Die Kinder sind aber auch super nervig. Es ist völlig überzogen gespielt. Es ist wirklich, manchmal denke ich mir so, mein Gott, aber es macht mir trotzdem Spaß, jetzt zu gucken, ich kann es nicht erklären. Es ist so, es ist wie eine Sitcom ohne die Lacher, also ohne, dass da Lacher im Hintergrund sind und aber die Grundstruktur ist Malcolm in the Middle. Auch ich finde so die Art, wie Malcolm gefilmt wurde und diese ganze...
Es ging ja nur andersrum bei den Eltern. Da war es ja eigentlich die Mutter, wie hieß die nochmal, Louis oder so? Nee, aber Lois.
Kann sein.
Dass die ja irgendwie genau wusste, wie irgendwie alles zu machen ist und so und den Plan hatte und der Vater war ja der komplett Verpeilte, der verlebt und alles.
Und hier ist jetzt so der Vater eher so der Ruhepol, dem auch alles manchmal ein bisschen zu doll egal ist, der dann manchmal so Momente hat, wo er auftaut, wo mal so ein Tränchen fließt. Weißt du, weil man mittlerweile so mitfühlt mit der Familie. So geht es mir mit. Dann gibt es den älteren Sohn, der so ein bisschen zu doll der Coole ist, also ein bisschen so der Basketball- und Football-Star der Schule, der dann aufs College kommt.
Dann ist die sehr, wie hießen denn diese Zooey Deschanel Mädchen, die so ein bisschen überdreht, aber kreativ und so.
Ja, Pixie, irgendwas.
Na, die meint das nicht, aber so ein bisschen quirky. Also ich wollte quirky sagen. Die Tochter ist ein bisschen überdreht und ihr passiert andauernd irgendwas, alle scheitert, aber sie zieht immer positive daraus und ist immer ein bisschen zu viel. Trägt ewig eine Zahnspange, ihr Kieferorthopäder sagt immer noch drei Monate und sie wird diese Zahnspange nie los.
Und dann gibt es den jungen Bruder, der also wirklich eine soziale Störung hat, nur liest in einer Minute nicht mehr weiß, was man ihm jetzt gesagt hat und dadurch entsteht da immer so ein bisschen Das komödiantische Element. Und dann gibt es den besten Freund, der der Boyfriend erst ist von der Schwester, der durchweg als Running Gag noch nicht weiß, dass er schwul ist.
Aber es wird andauernd angedeutet mit so wirklich zauberhaften Also in einer Szene will er sich verteidigen, will er sich zu verteidigen gegen die Raudi-Jungs, die da irgendwie ihr was geklaut haben. Und dann sagt er, wir sollten es kehren, wie man so eine Dinge kehren. Mit einem Dance-Off. So eine Sache. Also da gibt es schon sehr gute Momente. Und irgendwann kommt halt der Moment, wo er zu ihr sagt, du, ich muss dir was sagen. Und sie sagt, nee, weiß ich doch.
Es ist auch ein sehr rührender Moment, wie sie mit dem ganzen Thema umgehen, mit diesem ganzen Selbstfindungsthema. und irgendwie ist das also eine nervige, aber doch mich unterhaltende Prime. Gucke ich das gerade? Da kann man die Originalversion alle neuen Staffeln gucken. Und ich habe jetzt gerade mit der siebten Staffel angefangen und gucke das ganz gerne. Und wer das nicht gucken will und nicht durchhalten will, es gibt doch auf YouTube einen Best of Bread. Das lohnt sich.
Reicht auch?
Es reicht wirklich. Also weil ich finde, Bread ist der Comic Relief in der Comic, in dieser Sitcom-Geschichte.
Ist das der Freund?
Der Schulefreund. Das geht schon so, dass er sich vorstellt und die Tochter sagt, wir gehen in mein Zimmer, wir lassen aber die Tür auf und dann sagt der Vater, die könnt ihr ruhig zumachen, das ist kein Problem. Die Eltern sehr viel, sehr früh verstanden haben. Ja.
Ja, also krass auf jeden Fall, dass es noch Serien gibt, die dann auch wirklich so neun Staffeln halt laut.
Und die müssen irgendwie in Amerika riesig erfolgreich gewesen sein. Da spielen Leute mit. Also es gibt so eine White Trash-Familie, die nebenan wohnt, vor der alle Angst haben. Das ist Brooke Shields. Und hier der Dick Van Dyke spielt jetzt gerade in einer Folge mit. Der muss ja jetzt fast 100 sein. Ja, ja, der ist 100. Habe ich nachgeguckt. Der wird im August 100.
Und der Vater ist der Hausmeister von Scrubs?
Der Vater ist der Hausmeister von Scrubs, genau. und es ist wirklich also die besetzung ist irre als die besetzung Es gibt ein ikonisches Element, das wir am Anfang eingeführt haben. Die Mutter arbeitet bei einem Autohändler. Und immer wenn bei den Kindern was passiert, rufen die da an und sagen, du musst deine Kinder abholen gehen. Und das sagt immer irgendein Mitarbeiter über so einen Lautsprecher. Und dann unterhält sie sich auf dem Parkplatz von dem Autohändler immer mit
diesem Lautsprecher. Aber man erfährt aber nie, wer hinter diesem Lautsprecher ist. Also die haben schon eine ganz nette Serie daraus gemacht. Aber wie gesagt, ich finde, dass gerade die Kinder, die spielen ein bisschen zu gewollt ihre Rollen. Also der Sohn ist ein bisschen zu doll, immer der Genervte. Die Tochter ist ein bisschen zu doll, die Quirkige, immer grinsende Grinsebacke.
Also du meinst, es könnte auch schnell nerven?
Es kann auch nerven. Aber wenn man akzeptiert, Manchmal muss man Dinge akzeptieren im Leben. Dann wird es ganz, ganz rührend. Und jetzt war gerade eine Folge, die fand ich so toll, dass ich mal nachgeguckt habe, welche Bewertung die hatte. Die wurde insgesamt als ganz, ganz toll empfunden. Also die hat insgesamt eine 7,7 IMDB-Bewertung. Und die Folge hatte, glaube ich, 8,3 oder so. Und das hat man gemerkt, warum. Die haben da auch gute Serie trotzdem gemacht. Und über neun Staffeln.
Ich fand es unterhaltsam.
Ich glaube, es ist halt krass, gerade wenn du eine Serie machst mit Kindern. und die dann halt mit dieser Serie auch erwachsen werden. Und ich glaube, man kann halt noch nicht so hundertprozentig sagen, können die wirklich gut schauspielern oder nicht? Und dann, je älter die werden, desto mehr stellt sich das so ein bisschen heraus. Oder halt in die andere Richtung vielleicht. Aber das war ja auch, ich glaube, bei Daniel Radcliffe auch so, dass er sich gar nicht mehr...
Ich dachte, wir reden über die Olsen-Twins.
Das ist eine 90er-Referenz.
Da war ich auch großer Fan von den äußeren Filmen. Mary Kate und Ashley. Ich hatte sogar Bücher.
Ach, sind das drei?
Scherz.
Aber es sind ja drei lustigerweise, also nicht die Twins, aber die haben ja noch nicht was da.
Ja, die von WandaVision. Richtig. Die jetzt erfolgreichste eigentlich von denen.
Am Ende, ich weiß nicht, was die hier noch für ein Business haben. Aber du warst gerade noch mit mir.
Du warst noch bei Daniel Radcliffe.
Dass er sich gar nicht mehr so seine schauspielerischen Leistungen teilweise von Harry Potter angucken kann, weil er halt meinte, ich war so ein schlechter Schauspieler da und das sehe ich da halt auch richtig und finde das halt heilig.
Ich bin jetzt später Schauspieler eigentlich geworden, ja, ja.
Ja, genau. Also er ist viel, viel später so richtig reingekommen. Und ja, ich glaube, das ist halt oft so bei so Kinderstars oder gerade wenn die in der Serie so gecastet werden, wo sie dann halt erwachsen werden mit der Serie.
Ich finde nämlich das lustigerweise der kleine der wirklich sehr jung am Anfang war ich weiß nicht wie der gecastet wurde aber ich glaube am Anfang war der 8 oder so in der Rolle der wird immer besser, der hat sich dann irgendwann zu einem Schauspiel entwickelt, finde ich irgendwie und mir wurde es halt nur wegen dieses Best of Bread darüber bin ich gestolpert und ich dachte, was ist denn das und hab darauf geklickt und dann fand ich das so lustig diese Szene,
ich dachte, muss ich mal damit anfangen, weil vorher war mir das überhaupt nicht als Serie Ja,
Scheinbar lief das bei uns auf ZDF Neo, steht hier. Also deswegen hat das wahrscheinlich auch niemand mitbekommen.
Ja, also war irgendwo in der Mediathek vielleicht einfach.
Wenn überhaupt, auf jeden Fall, deutsche Premiere, 1.3.2012 auf ZDF Neo.
Ah ja, da hat Betty White noch eine Folge mit gespielt auch. Also es sind schon in den Nebenrollen manchmal, ab und zu haben die sich da Leute eingeladen, wo du denkst, heu, okay.
deswegen, also war mir der Eindruck auf jeden Fall so, dass es so groß in Amerika gewesen sein muss, wenn dann auch neun Staffeln lief und A20 folgen, deswegen aber es ist halt sehr klassisch amerikanisch ich glaube deswegen kommt es in Amerika ein bisschen besser an ich meine hat Rosanna am Ende auch und wahrscheinlich auch Malcolm mit drin irgendwie, aber scheinbar hat es eher einen Nerv in Amerika getroffen, kann es nicht besser
Ja und das wurde halt eben nicht einfach nicht übernommen in Deutschland vom richtigen Sender, dass es hätte auffallen können.
Steht da von wann bis wann es lief? 9 bis 16 oder sowas?
In Amerika 9 bis 18.
9 bis 18. Und Malcolm in the Middle war 10 Jahre vorher schon. Das haben wir ja schon zu Schulzeiten geguckt oder sowas. Also ich finde, dann war das irgendwie so eine Fortsetzung von der Idee, Malcolm in the Middle. Das Mittel steckt da ja auch drin. Also das sollte ja, Malcolm in the Middle war ja nicht nur, weil er der mittlere das mittlere Geschwisterchen war, sondern ja auch, weil alles Durchschnitt war.
Die war eine Mittelstandfamilie in der Mitte der USA auch Und dann nennen die ihre neue Serie dann auch noch The Middle, das ist ja so deutlicher, kann man ja nicht machen, dass sie eigentlich das Konzept übernimmt. ein bisschen.
Also klingt auf jeden Fall ein bisschen so. Ich glaube, also was finde ich bei Malcolm in der Mitte? Mittendrin. Mittendrin. Eigentlich so am meisten das Alleinstellungsmerkmal war, finde ich, weil ich habe das als Kind zum Beispiel gar nicht so realisiert, dass es diese mittlere Schicht, bla bla bla, irgendwie alles so sein soll, sondern der Humor war einfach so komplett seltsam und weird und irgendwie, glaube ich, was ich halt vorher noch nicht so richtig gesehen habe.
Der wirkte eher so wie so eine Nickelodeon, Cartoon Network, so eine komische Kinderserie auf so einem Nischensender.
Ja, genau.
Pete und Pete oder so, wo der Humor so weird war.
Ja, also auch mit so Fischaugenkamera habe ich irgendwie vor Augen. Ich weiß gar nicht, ob die überhaupt eingesetzt wurde, aber das ja auch hier meldet, wenn man mit dem Publikum, also mit uns so redet und einfach so, also wenn ich auch an Hal, hieß der glaube ich, denke und diese Folge mit diesen, wo die schnell gehen und er dann da so mitmacht und da gibt es irgendwie so viele absurde Szenen, die sich in meinen Kopf irgendwie eingeschweißt haben.
Ja, ich sehe gerade, lief ab 2000 und kürzer, nur sieben Staffeln.
Okay. Aber also ich würde auch sagen, The Middle hat gar nicht diese Elemente, diese, zum Beispiel Fischaugen und so weiter. Niemand redet mit der Kamera, sowas gibt es auch nicht. Es ist nur die Mutter erzählt.
Also die ganz am Anfang geht es immer so ein bisschen, es wird immer so das Thema der Folge eingeleitet, die Mutter am Anfang sagt, bei uns in The Middle tut man die Dinge so und so und dann wird in so sechs, sieben Bildern gezeigt, was so Traditionen sind oder das Thema halt eingeleitet, was Valentinstag dann irgendwie Liebesszenen oder irgendwie sowas und dann erzählt sie halt irgendwie was zu dem Thema.
Ja, mich unterhält's, ich kann mir vorstellen, dass es auch nervt, aber kann ich trotzdem sagen, gucke ich gerade gerne, ist sowas zum Einschlafen, da ist nicht schlimm, wenn du eine Folge verpasst hast oder so zum Kochen nebenbei oder so. Es ist irgendwie nicht schlimm, das zu verpassen, aber es unterhält mich auch trotzdem.
Ich finde es ganz gut, wenn man vielleicht so mehrere Serien im Petto hat, weil so eine, finde ich, ist auch immer ganz gut. Eine, wo man einfach immer mal wieder eine Folge anmachen kann. Es ist aber auch jetzt nicht so spannend, dass man das jetzt so krass durchbingen muss oder sowas, sondern so eine Entspannungshumorserie. Und dann hat man halt so eine Last of Us oder wie auch immer, die wirklich so spannend ist. Man weiß nicht, wie es weitergeht.
Und da sind die Bilder auch so toll, dass ich eigentlich nichts nebenbei machen möchte. Also kochen oder spielen auf dem Handy.
Oder auf der Switch.
Das mache ich nicht. Wie hieß denn diese Serie mit Lina Dunham, über die die bekannt geworden ist? Wisst ihr das gerade? Girls. Girls. Hast du das geguckt?
Ich habe damals die ersten zwei, drei Staffeln geguckt. Da bin ich aber irgendwie, ich glaube da hatte ich dann, also wenn ich mich richtig erinnere, ich glaube ich habe die so halb legal geguckt.
Solange du das nicht im Internet erzählst, ist das okay.
Ah ja, gut, dann piepen wir raus. und dann gab es das aber, oder ich habe dann aufgehört oder wollte auch nicht mehr so irgendwie gucken und dann gab es das aber nirgendwo damals richtig zu streamen. Das war irgendwie ein bisschen vor dieser Zeit und dann habe ich dann nicht weitergeschaut, aber die ersten Staffeln, ja.
Weil ich bin jetzt auf Lina Dunham nochmal gestoßen, weil die gerade mit Stephen Fry in einem Film auch auf Prime mit zusammenspielt und zwar ist es eine Buchverfilmung von einer Autorin, die in den 90ern das Buch schon geschrieben hat. Es geht darum, dass sie ihren polnischen und jüdischen Vater, der in Australien wohnt, überredet, mal ins Warschauer Ghetto zu fahren und mal seine Geburtsorte in Polen sich anzugucken.
Und er macht das irgendwann so, um was mit der Tochter zu machen, aber eigentlich ist er so immer in dem Zwiespalt, dass er da nicht hin will mehr. Da ist er geflohen aus Auschwitz, glaube ich auch. Die Eltern sind da umgekommen und deswegen hat er damit abgeschlossen und wollte da nie wieder hin.
und jetzt sagt sie, aber jetzt will sie mit ihrer Geschichte irgendwie sich auseinandersetzen und will ihnen da überreden hinzufliegen und sie lebt aber in New York, eher in Australien und das Buch heißt Zu viele Männer, das wird jetzt auch neu aufgelegt gerade und die Serie heißt, nicht Serie, das ist ein Film, heißt Treasure und ich habe nur die ersten Szenen gesehen und gedacht, oh nee, ich glaube ich will erst das Buch lesen, habe den Film abgebrochen,
aber da spielt nämlich Lina Dunham die Tochter und deswegen bin ich wieder darauf gestoßen und hab dann kurz überlegt, eigentlich hab ich Girls nie geguckt ich würde es gerne nachholen, muss ich mal gucken, ob es es irgendwo gibt
Ja, ich glaube, die Serie hat ja erst mal viel Lob bekommen, weil die eben auch dafür gefeiert wurde, dass sie so andere Körper darstellt. Also das wurde immer so, weil Nina Dunham ja jetzt nicht irgendwie vom Körper her dem krassen Schönheitsideal entsprach und so.
und auch so ein Adam Driver ist ja in der Serie erst überhaupt so zum Star geworden und war damals auch nicht irgendwie der sexy Held wie auch immer, der irgendwie vielleicht heute in ein paar Serien ist oder Filmen aber das dann und das halt auch sehr viel offen so mit Sex umgegangen ist, so ein bisschen das neue, modernere Sex and the City und dann ist es irgendwann so ein bisschen gekippt, weil ich glaube Lina Dunham als nervig, entitled Nepo Baby und so Also solche ganzen Sachen.
Ist sie irgendwie verwandt mit irgendjemandem berühmten?
Also ich glaube berühmt nicht, aber halt so Eltern, die in der Filmszene so sehr eng sind, wenn ich mich richtig erinnere.
Ah ja, okay.
Und dann auch, es hieß das, also weil sie hat ja auch die Serie produziert, geschrieben. Und ich glaube, dass auch einfach sehr viel damit, weil der Hauptcharakter, glaube ich, wahrscheinlich schon sie sehr von ihrem eigenen Leben so inspiriert war oder eigenen Gefühlen. Was ja auch nichts heißen muss, aber dass dann Leute einfach auch diesen bisschen nervigen Hauptcharakter einfach mit ihr so eins zu eins gleichgestellt haben.
Und dann hat sie aber, glaube ich, wahrscheinlich noch ein paar schwierige Takes irgendwann auf Twitter rausgehauen oder so, kann ich mir vorstellen. Aber auf jeden Fall war das damals, kann ich mich daran erinnern, so ein bisschen dann der Diskurs, dass so Girls Reputation so nachgelassen hat und das dann irgendwie nicht mehr so angesagt war. Ja, aber ich fand es eigentlich damals immer so ganz cool. Ich habe es auch mit einer Freundin dann regelmäßig geguckt und haben uns getroffen.
Und es war irgendwie dann ganz witzig.
Aber es lief nie irgendwo im deutschen Fernsehen, meine ich.
Ich glaube, es ist auch eine HBO-Serie gewesen. Und vielleicht lief die mal irgendwann bei ZDF Neo.
Wahrscheinlich lief alles auf ZDF Neo.
Ja, aber es lief da nicht.
Aber vielleicht war das auch noch so eine Zeit, wo die dann halt auch auf Deutsch liefen, also mit so einer Synchro.
Ich glaube aber auch, dass so ein bisschen das mit den Millennials angefangen hat, dass dann so junge kreative Regisseure und Producer so mit Erwartungen aufgeladen wurden, die sie auch ja gar nicht so, also ich erinnere mich an Xavier Dolan, als der angefangen hat, seine Filme zu machen, war das ja auch, der war 19, als er I Killed My Mother gemacht hat, was ein super Film ist.
Der hat danach immer noch super Filme gemacht, aber er war dann irgendwann, wurde er so abgecancelt als überbewertet, wo ich mir denke, naja, aber ihr habt ihn ja auch jahrelang total überzogen auf den Podest gehoben. Da kann er ja nur runterfallen. Also er hat ja gar keine Chance. Nicht einfach nur Filme zu machen.
Eben, also ich glaube auch, gerade wenn man so jung ist und dann solche Erfolge hat, dass man dann eigentlich gefühlt wartet so die Öffentlichkeit ein bisschen darauf, dass es auch wieder fällt.
Und ich glaube, das hat angefangen mit der Art von medialer Aufmerksamkeit, die da erst entstanden ist, so in den 2010er Jahren.
Ja, bestimmt also mit Social Media und allem dran.
Das ist mein Eindruck gerade, habe ich jetzt nicht verifiziert.
Keine Quellen jetzt in den Shownotes,
Aber Du kannst Quellen nachreichen.
Ja, schicke ich nachher.
Aber dieser Treasure-Film, sehe ich gerade, ist ja von einer deutschen Regisseurin auch.
Ja, aber mit der konnte ich gar nicht, ich habe mir den Wikipedia-Artikel angeguckt, aber könnt ihr jetzt gar nicht mehr sagen, was die noch gemacht hat?
Tatort, die hat gemacht, ich bin dann mal weg hier von HP Kerkeling.
Ah ja, das war ja schon ein größtes Projekt.
Fanny und Danny Frey hat sie gemacht.
Ja, aber sonst nicht so eine.
Ich habe mich nur gerade gewundert, weil ich auf den Artikel geschaut habe von dem Film und da stand halt deutsch-französische Produktion und sonst nix und dann habe ich nur geguckt, wer Regie geführt hat und das war Julia von Heinz.
Interessant, also auch dann so eine Mischung aus Stephen Fry, so Lena Dunham.
Ein Buch aus den 90ern, was auch irgendwie wieder rausgegraben wird, das ist ja auch, also habe ich auch gefällt, das Buch ist glaube ich von 2000 oder 2001, handelt aber von einem Besuch im Jahr 91,
Also könnte man mir vorstellen, aber ich glaube, das ist halt auch so ein Projekt, was in Deutschland ja auf jeden Fall auch gut umgesetzt werden kann, weil es finanziert wird.
Das Medienwort Berlin-Brandt, wo ist hinterher? Ja, das glaube ich auch.
Steven Fry auch, das finde ich schon krass. Der macht irgendwie, aber der ist gerade sehr umtriebig, habe ich das Gefühl, der macht gerade sehr viel. Der liest auch, Spotify hat ja jetzt so eine weirde Hörbuch-Ecke neu aufgemacht.
Ja, bezahlst du jetzt auch irgendwie für Hörbücher anders nochmal.
Ja, genau, ich habe es noch nicht, also es gibt ein paar, die sind drin, ein paar nicht oder so. Und dann wird mir die ganze Zeit so Geschichten aus der Odyssey und aus anderen griechischen Sagen und so weiter gelesen von Steven Fry. vorgestanden.
Das ist seine Bücher, die hat er rausgebracht über die letzten zehn Jahre, weil er hatte damals erzählt, dass ihn das total interessiert hat, oder das war schon seit Kindesbein, von Kindesbein an, sein Thema, die griechischen Götter, und da hat er eine Reihe rausgebracht, wo er so ein bisschen die Geschichte der griechischen Götter und Halbgötter und Sagen und so weiter zusammenfasst. Und da hat er glaube ich drei oder vier Bücher rausgebracht.
Er fasst die zusammen. Er liest die nicht nur vor, weil die lizenzfrei sind.
Weil es auch seine sind.
Nee, er fasst die Sagen zusammen.
Genau, er erzählt die so ein bisschen in seinem Erzählstil und vereinfacht die so, dass man, also am Ende erinnere ich mich, ich habe das erste auch als Hörbuch gehört und ich finde, irgendwann wird es sehr komplex und zwar ab dem dritten Absatz. Also das ist dann irgendwann so, am Anfang kriegst du noch mit, ja, das Kronos und die Zeit beginnt und dann haben die aber Kinder und Kindeskinder und dann rebellieren die irgendwann gegen Zeus und irgendwann kommst du nicht mehr mit.
Irgendwann ist, hab ich die Übersicht verloren. Vielleicht baue ich es nochmal als echtes Buch um.
Oder wie so ein YouTube-Video, dass es nochmal so ein paar Bilder dazu gibt, irgendwie einen Stammbaum, der mal eingeblendet wird oder so, dass man so ein bisschen was Visuelles noch hat, mit PowerPoint.
Naja, aber ich finde auch zum Beispiel, wenn viele Namen vorkommen, ist mir das Hörbuch schwerer, als wenn ich die Assoziation zum Namen mitlese. Vielleicht würde ich es auch anders aussprechen.
Geht mir aus, ja. Ja, ich kann mich daran erinnern, als ich so, ich war ja mal zwischendurch, als ich Kind war, super im Herr der Ringe fieber und hab dann auch das Simmerillion gelesen und da gibt's immer so Namensregister vorne und hinten oder so Stammbäume und dass ich immer zwischendurch, wer war das nochmal, wieder zurückgeblendet, geguckt habe im Stammbaum, ah, okay. Und das ging alle drei Seiten dann eigentlich so.
Also sowas vielleicht hilft dann. Aber ja, Lesen ist auf jeden Fall da leichter. Also generell habe ich bei Hörbüchern das Gefühl, die bleiben nicht so lange in Erinnerung wie so ein Buch, was ich gelesen habe. Das ist so ein bisschen flüchtiger vom Erlebnis her.
Ich habe als Hörbuch nämlich gerade angefangen auf Franks Empfehlung, Die Drei Sonnen. Das muss auch irgendwie verfilmt sein auf Netflix. und da merke ich schon am Anfang,
Das ist relativ, bei den Problemen oder so.
Ja, so heißt es, glaube ich, auf Englisch.
Genau, und mir geht es ja schon dann auch, also dann sind es chinesische Namen, die dann vorgelesen werden und vielleicht hilft es mir dann, um die zu unterscheiden, manchmal die auch nochmal zu sehen und da merke ich gerade, oh, vielleicht lese ich sie doch lieber.
Sind aber, glaube ich, ziemlich dicke Wälzer, wenn ich...
Weil letztens aber, als mein Hörbuch zu Ende war, habe ich auch gedacht, ach, das ist doch so dick, könnte ich das nicht als Hörbuch anfangen? Habe ich mich dann aber, ich glaube, ich habe es nirgends gefunden.
Und was hast du da gehabt?
Nee, ich wollte die drei Sonnen anfangen.
Ach so, okay.
Und dann habe ich irgendwas anderes angefangen.
Und dann war ich mal wieder im Theater gerade, die Tage, vor zwei Wochen, vor einer Woche. Und da habe ich mal nee, und ich habe Eduard Luiz Inszenierung von Im Herzen der Gewalt mir angeguckt. hast du das auch gelesen? Nee. Also Eduard Louis war ein Autor, ich habe ein komplettes Werk von ihm durch. Der ist aus ...
Ein Buch geschrieben?
Der hat ein Buch geschrieben, das Ganze. Ein Brevier, eine Anleitung, eine Gebrauchsanleitung hat er geschrieben. Der Föhn. Sein erstes Buch war das Ende von Eddie. Und da beschreibt er so das, wie es ist, im ländlichen, es ist eine Sozialstudie in Romanform über sein Aufwachsen.
In der Provinz im nördlichen Frankreich. Und da wurde er Eddie genannt und hat sich dann irgendwann emanzipiert aus dieser ländlichen Gegend und wurde zum Studium aufgenommen an einer Schule in Paris und hat sich ab da Edouard genannt, weil er sich auch abgrenzen wollte von dem ganzen Homophoben, was ihm begegnet ist. Und weil er ein sehr femininer Junge war, hat er es nicht leicht gehabt in seiner Aufbringung Und beschreibt aber das soziologisch, erklärt so ein bisschen, wo da viel herkommt.
Und das macht er in verschiedenen Büchern immer aus verschiedenen Perspektiven. Aber der Kern ist immer diese Geschichte. Und er erklärt, dass seine Mutter es schwer hatte, weil in so armen Strukturen du nicht viel über Intelligenz löst, sondern viel über Körperlichkeit. Deswegen sind oftmals viele Frauen relativ harsch, also körperlich und gewalttätig auch in ihrem Umgang und sehr manchmal maskulin zu lesen und da nähert er sich von vielen Seiten.
Und in einem Buch, das heißt, ich glaube sinngemäß, Macron hat meinen Vater getötet, geht es um den ganzen kapitalistische Kritik daran, dass das Gesundheitssystem also quasi den Vater an die Grenze getrieben hat und drüber hinaus gesundheitlich und er sich dann irgendwann nicht den Arztbesuch mehr leisten konnte und daran am Ende gestorben ist und so.
Ein Buch beschreibt aber, und das ist im Herzen der Gewalt, wie er eines Tages, als er schon in Paris, aber noch relativ jung in Paris gelebt hat, am Heiligabend, beziehungsweise am 25. von Freunden nach einer Weihnachtsfeier nach Hause geht, von einem Typen angesprochen wird, den mit nach Hause nimmt und der am Ende ihn beklauen will und als es auffällt, der eine Waffe zieht. Und also quasi aus dieser ganzen, da entsteht so eine Gewaltszene in seiner Wohnung.
Das muss wohl so passiert sein, laut seinen Angaben. Und dann hat der Typ ihn auch vergewaltigt. Und er beschreibt in dem Buch aber vor allem, was sein Umfeld rassistisch daraus gemacht hat. Weil der Typ kein kaukasischer Typ war, sondern irgendwie nordafrikanischer Typ. Und die Polizei, wie auch seine Familie, belabern ihn nur mit Klischees. So nach dem Motto, wie kannst du es überhaupt so jemanden mit nach Hause nehmen? Und die Polizei sagt, ah, hier typisch, ich weiß gar nicht, welches Land.
Das wurde inszeniert im Theater und war wirklich intensiv. Also auch Schaubühnenintensiv. Es war wirklich, du saßt dann da und das war dann schon krass. Also ich habe mich in einer Szene gefragt, ob der Schauspieler wirklich blutet oder ob das Kunstblut ist. Weil also wirklich, der hatte wie einen Riss am Oberschenkel. Alles an ihm war rot und du wusstest nicht, oh Gott, geht es ihm gut? Muss ich erste Hilfe leisten? Ich habe einen Ersthelfer.
Muss ich jetzt auf die Bühne oder ist noch alle der Rahmen?
Ich glaube, es muss dann schon einer von der Bühne um einen Arzt rufen, damit du aufspringen darfst.
Habe ich in der Schaubühne schon erlebt und dann war Teil der Show und das war Kurti Grümmer.
Das heißt, du würdest auch dann nicht aufspringen.
Und dann wurde sich bei meinem Vater entschuldigt.
Achso.
Daran erinnere ich mich noch. Daran entschuldigt. Der ist nämlich auf die Bühne, ist nach hinten, dachte, er muss jetzt helfen, weil auch gesagt wurde, da ist wirklich was passiert. Und dann hat man April, April gemacht und da fand mein Vater auch nicht so lustig.
Hat er das Geld für das Ticket wiederbekommen?
Das soweit nicht. Man hat sich aber selbst beim Verbeugen noch dreimal entschuldigt. Also es war wirklich...
Können wir Kurt Krömer vielleicht nochmal fragen?
Ich frage meinen Vater erstmal, ob der sich da nochmal zu äußern möchte, aber... Ah ja.
Und wie lange... War das so schaubühnenmäßig auch sehr intensiv und lang? Ja.
Am Anfang wurde gefragt, ob ich gesehen hätte, wie lang es geht. Ach witzig, habe ich vorhin gesehen. Zwei Stunden, fünf Minuten inklusive Pause. Diese inklusive Pause habe ich dazu addiert. Es
Gab keine Pause.
Gegen zwei Stunden und ich war dann schon so linke Beine auf rechte Beine, linke Beine auf linke Beine. Ich wusste irgendwann schon nicht mehr, wie ich sitzen möchte, weil es war nicht auszuhalten irgendwann von der Länge.
Der Popcorn-Verkäufer kam auch nicht mehr vorbei.
Kam keiner mit Eis durch. Und so einer Glocke.
Und war das Publikum involviert?
Dir zum Glück nicht, aber der Schauspieler saß, als wir reinkamen, schon auf der Bühne.
Eigentlich haben sie das ganz toll gemacht. Also ging die ganze Zeit auch so ein bisschen mit einem alten iPhone, was mitgefilmt, also was auf die Rückseite der Bühnenwand manchmal bestimmte Szenen gezeigt hat und dann wurden Leute gefilmt, dadurch wurden Perspektiven geändert und die haben mit so wenig Mitteln eine Menge draus gemacht und außer der Hauptdarsteller, der quasi die Rolle von Edouard Louis spielt, haben die anderen andere Rollen eingenommen. Punkt.
Nochmal kurz zum Verständnis, die haben auf der Bühne mit einem iPhone gefilmt und das Bild von dem Video auf die Rückwand projiziert.
Richtig, genau. Ja, und hat mir gut gefallen, war sehr intensiv zwischendurch, ein bisschen zu krass, also hat dann auch was mit mir gemacht, wo ich dachte, jetzt ein Päuschen, so eine kleine Cola oder so zwischendurch, fände ich jetzt ja nicht schlecht.
aber jetzt sind doch danach sofort alle aufgesprungen also ein Großteil, nicht alle, Jim nicht also ein Großteil ist aufgesprungen und ich konnte mich gar nicht mehr, also ich war gar nicht in der Lage ich habe mich gefragt, bewertig das so, dass ich aufstehen möchte ich konnte es gar nicht so schnell verarbeiten also für mich war das nicht so eindeutig total super einfach erstmal vorhin super intensiv ist ja ein Zeichen dafür,
dass es vielleicht gut war, wenn es mich so mitgenommen hat aber das ging gar nicht, also ich war danach wirklich ein bisschen baff.
Ja. Also ich finde es auch, weil wenn das, weil du hast ja auch gerade gesagt, da kommt auch eine Vergewaltigung drin vor und sowas. Also so intensive Themen. Und dann hat es irgendwas seltsames auch danach so aufzustehen. Also man will ja quasi das irgendwie mit dem Applaus so auch wertschätzen. Aber es ist auch irgendwie ein bisschen komisch, weil das ist so, ja, wir wollen entertainen, vielen Dank.
Es ging ja nicht nur um Vergewaltigung, sondern auch um die Frage, wie man mit Menschen umgeht und Rassismus und dann kommt zwischendurch so kleine Sätze, die ganz witzig formuliert sind.
Also zum Beispiel eine Schauspielerin war bei, die seine Schwester spielt, die halt ein bisschen einfacher als Charakter ist und die zwischendurch Sachen sagt, wo ich mir nicht sicher war, ob das okay ist, zu lachen, um ehrlich zu sein, weil das auch so ein bisschen lustig machen über eine Einfachheit, eine soziale ist, wo ich mir denke, naja, aber ich fühle es schon ein bisschen überheblich, jetzt da zu sitzen, zu sagen, aber hinter mir wurde gelacht.
Also das hat es mit mir mehr gemacht. also klar, das war auch intensiv diese Gewalt dann da zu sehen, aber das war nicht vorrangig mein Problem, sondern auch wirklich so diese, sich auch nochmal vor Augen zu halten, wo rassistische Strukturen in der Gesellschaft einfach oft noch festsitzen oder auch soziale Strukturen, klassistische Überheblichkeiten von so
Das ist mein erstes Gefühl, okay, ich habe jetzt einen kritischen Einblick in diese Problemwelten bekommen und weiß jetzt nicht. Also es ist wie, wenn man jetzt irgendwie einer, negativen Meldung in den sozialen Medien einen Like gibt, weil man es gelesen hat und man nicht weiß, habe ich jetzt einen Like gegeben, weil ich es gut fand?
Verstehen alle, dass ich gerade nicht sage, juhu, sondern 20 Menschen getötet. das ist es nicht, sondern so krass, gut, dass ihr genau
Die journalistische Arbeit wertschätzen, aber vielleicht jetzt nicht unbedingt die Inhalte gut heißen.
Und am nächsten Tag als ich das so ein bisschen habe sagen lassen, wäre ich mit aufgestanden, aber da war es zu spät für den Applaus und die Standing Ovations, da war alles schon durch, aber ich war wirklich so nee, kann jetzt so nicht ja aber es war auch sehr spontan weil ich gesehen hatte, das wurde schon vor einem Jahr oder zwei Jahren auf einer Schaubühne inszeniert und ist dann auf Tour gegangen.
Auch zusammen mit Eduard Louis quasi inszeniert und jetzt hatten die quasi wieder ein Gastspiel in der Schaubühne, drei Tage und dann habe ich gesehen, heute Morgen und übermorgen und dann hätte ich an dem Abend selber gekonnt oder am nächsten Tag und da gab es noch eine letzte Karte und ich hätte gekriegt. Wow. Das war wirklich Glück.
Also bist du auch dann alleine dorthin?
Ja.
Weil ich immer, wenn ich da irgendwie nach Tickets mal für was gucke, ist es auch immer ausgebucht eigentlich. Also schau, da ist wirklich, da musst du eigentlich, wenn die... Ist auch teuer.
Lass uns mal aufgesprechen. Also ich kann es offen sagen, ich habe 60 Euro für diese Karte, die ich zahlt.
Achso, als du vorhin meintest, hinter der wurde gelacht, meintest du, du saßt an der ersten Reihe.
In der dritten. In der dritten und mittig. Also ich saß schon auch sehr zentral. War manchmal unangenehm, weil ich saß, also, das waren nur 10 Minuten Einlass vorher und dann war ich einer der ersten, die mit drin waren und dann saß ich die ganze Zeit so und konnte dem Schauspieler, dem Hauptdarsteller, der da schon auf der Bank saß und alle so anguckte, dem konnte ich so ins Gesicht gucken und der guckte auch mich an. Hab ich mich noch nicht eingebildet? Es saß ja keiner.
Und dann hast du schon so im Moment, wo du so ein bisschen verschämt, immer mal guckst du die Schuhe zu. Ah, ich hab ja keine Schneersenkel heute. Guck mal, hier eine Decke.
Hast du nicht das Handy rausgeholt? Das wäre doch der klassische Buch.
Kein Instagram mehr drauf. Ja, stimmt.
Das ist ja kein Instagram. Guck ich in Nachrichten. Nee. Also, ja, war halt lange nicht mehr so mitgenommen im Theater.
Aber vielleicht, in der Mitte geht vielleicht auch noch, also weil ich denke, vor allem bei der Schaubühne, immer mit könnte es sein, dass das Publikum mit einbezogen wird. Kann sein, dass ich plötzlich da auf die Bühne muss oder so, weil die dann einen so mitnehmen oder so.
Und wo sitzt man dann gut? Weil wenn du dann mittig dritte Reihe sitzt, dann können sie ja schnell öfter dich mal zeigen. Also, du denkst ja nicht nur, weil du in der Mitte sitzt, wirst du nicht rausgeholt. Nee, nee, nee, nee, da sehen sie dich ja besser.
70 und so, ja. Also ich würde einfach sagen, hinten Mitte vielleicht oder so, also weil am Rand wirst du eher mal so mitgenommen. Weil dann, wenn jemand den Rand, also da am Rand mal auf und ab läuft oder so. Vorne Mitte auch schwierig, weil kann sein, dass so genau, die eben genau dich ansprechen oder sowas. Wenn die da irgendwie jemanden aus dem Publikum so ansprechen wollen.
Aber dann hatte Magdalena, eine Freundin von mir, auch noch erzählt, sie war an der Schaubühne und da mussten jemanden, also aus dem Publikum, singen und die haben dann einfach, also das war immer quasi der gleiche Platz und da wurde ein Scheinwerfer dann auf die Person und dann ein Mikrofon dann dahin gehalten und dann war auch die Person so, nein, nein, die ausgewählt wurde, hat sich halt geweigert, dass dann die Person daneben dann irgendwie angefangen hat zu singen.
Und das war dritte Reihe Mitte.
Das war irgendwo, also das war, also eigentlich diese ganze Sache, die ich gesagt habe, wir wurden dazu nicht gemacht, weil das war halt random irgendwo einer dieser Sitzplätze, wo man vielleicht denkt, hier bin ich safe.
Also ich erinnere mich bei dem Kurt, ich muss meine Eltern jetzt nochmal fragen, aber wenn ich mich richtig erinnere, war bei diesem Kurt Krömer stück das so, dass die ersten drei Reihen so eine Regenpelle bekommen haben und du würdest dir gefragt haben, warum? Wir waren in Reihe 4.
In den 90ern, weil Otto war auch so.
Und dann kann ich euch sagen, warum. Weil da wurde eine Spritze mit brauner Flüssigkeit aufgezogen, die suggerieren sollte, dass das das ist, woran wir alle jetzt gerade denken und das wurde ins Publikum gespritzt und ich weiß, dass meine Fantasie mit mir durchgegangen ist und ich wirklich gewirkt habe und kurz überlegt habe, oh, ist das eklig, ist das eklig.
Ich habe gemeint, dass du nichts bekommen hast, um dich zu schützen, aber genau in der Reihe teint.
Genau, da war die magische Wand. Nee, das hat mich nicht getroffen, aber der hätte mich treffen können. Das war ehrlich, also das hat juristische Gründe zu haben, dass du die ersten drei Reihen so eine Pelle bekommen zu haben, da wird irgendwo stehen, naja, in so einem Fall muss man nur, ja.
Ja, also ich hatte einmal dieses Erlebnis, deswegen bin ich da, glaube ich, jetzt auch ein bisschen vorbelastet mit, man wird auf die Bühne geholt. Es gibt ja in der Kulturbrauerei das Popkultur, dieses Musikfestival.
Ja.
Genau.
Aber ist das nicht immer in der Kulturbrauerei, ne? Ist das Popkulturfestival nicht?
Die letzten Jahre schon, oder?
Ist das jetzt da dauerhaft? Okay, gut, sage ich später was zu. Machen wir erstmal weiter.
Und das war dann so, dass ich da auch mit Magdalena, derselben Freundin, die ich vorhin schon erwähnt habe, war und wir auch dann so am Nachmittag schon bei so einem Konzert waren von einer, die so R'n'B irgendwie macht und das war halt in diesem Kino und da war kaum jemand anders.
Wir waren wirklich vielleicht zehn Leute oder sowas, was eine super komische Situation ist, weil dann hast du da diese Sängerin mit ihren, die hatte noch so Background-Sängerinnen auch, also so ein bisschen so Beyoncé-mäßig Musik, vielleicht Beyoncé, bevor sie das Country-Album rausgebracht hat. und dann genau und für so ein super kleines Publikum, die dann auch noch wie im Kino und nicht irgendwie wie vor so einer typischen Konzertbühne stehen, sondern halt so sitzen irgendwie.
Also es war ganz weird, schon da und dann ist sie irgendwann wirklich ins Publikum gegangen und hat so Leute an der Hand so gefasst und so komm mit mäßig. Und dann kam sie auf mich zu und hat das auch gemacht. Und irgendwie, ich wusste nicht, was ich machen soll und dann irgendwie stehe ich dann da auf und ich wusste ja nicht,
Was sie… Immer ohnmächtig werden das einfachste.
Ich glaube das nächste Mal ja.
Einmal kurz umkippen.
Weil ich wusste ja noch nicht, was sie da macht, ne? Ja. Dann dachte ich so, vielleicht wird's ja nicht so schlimm.
Und?
Und dann sollten wir hier folgen, also ich und noch so fünf andere, mit auf die Bühne gehen und tanzen.
Zu der Musik.
Immerhin nicht singen.
Für die fünf anderen Leute, die da im Publikum saßen.
Für die fünf restlichen.
Also 50 Prozent waren auf der Bühne.
Ja, vielleicht waren es noch ein paar mehr, die im Publikum saßen, aber es war halt wirklich so und ich meine, ich bin halt eine, also ich kann so tanzen, wenn die Aufmerksamkeit nicht auf mir ist, in einem Club ist okay, aber ich würde also ich nie auf einer Bühne zu A&B Musik und die dann, ach das ist ja alles so schrecklich.
War das erste Mal, dass ich getwört habe.
Und dann vor allem, da gab es auch dann eine so ältere Frau, die war voll drin, also der war das alles komplett egal, die hat so einfach so rumgetanzt. Dann halt irgendwie noch so ein Pärchen, die hatten immer in Sicht noch gegenseitig und dann war da noch eine andere einzelne Person, die nicht so drin war und ich. Und dann kamen nämlich diese Background-Tänzerinnen, die dann versucht haben, einen noch so mit zu animieren, ein bisschen mehr zu tanzen. Es war wirklich schrecklich.
Und Eukdalena meinte halt auch so, sie hat auch gesagt, sie war erst mal so froh, dass sie nicht ausgewählt wurde.
Und solidarisch.
Und sie hatte das Gefühl, man konnte richtig sehen, wie ich einfach nur noch weg wollte. Dass er also mit meinem Gesicht da so Bände gesprochen hat. Ich hatte so eine richtige Außerkörpererfahrung,
Weil ich war gar nicht so richtig da,
Würde ich sagen.
Lassen wir den Körper da unten mal allein.
Kituber hoch.
Und dann war ich auch ganz froh, dass dann Magdalena auch so solidarisch war, dass sie das nicht gefilmt oder das gemacht hat oder sowas. sondern dass es davon keine Beweismaterialien gibt. Und das ist nie passiert. Wir reden darüber nicht.
War das nicht auch, jetzt fällt mir gerade ein, ich glaube im Rahmen des Popkulturfestivals in der Kulturbrauerei waren wir doch bei Coco Rosi auch.
Ja, Coco Rosi war auch da.
Meinst du, das war das Silbi Jahr?
Nee, das war das Jahr danach, glaube ich. Oder zwei Jahre danach.
Wie rum meinst du es jetzt? Coco Rosi war das Jahr danach oder diese?
Nee, Coco Rosi war davor.
Mein, ich muss auf die Bühne gehen,
Erlebnis. Dein Out-of-Body-Erlebnis.
Das war ein, zwei Jahre danach.
Nee, weil ein Jahr war es im Schwutz. Da weiß ich noch, dass ich die Organisatoren damals kennengelernt habe und wir auch heute noch manchmal Kontakt haben vom Popkulturfestival durch die Schwutzarbeit. Und die hatte mich kontaktiert, weil die ... den Kontakt herstellen wollte, als es das erste Jahr wieder in der Kulturbrauerei war. Und ich hatte nur den Eindruck, dass ich danach irgendwann gelesen habe, dass es woanders stattfindet.
Und deswegen war bei mir gerade der Impuls, dass es gar nicht mehr da stattfindet. Aber ich irre mich wahrscheinlich nur. Und der Kontakt war nur hergestellt, weil ich dann ja spirituosenmäßig so gearbeitet habe, dass die gefragt haben, ob wir die sponsern könnten. Und dadurch entstand der, dadurch hatte ich überhaupt eine Karte für die, auch Coco Rosy.
Ah, ich glaube, du hast vielleicht recht, dass es irgendwie dieses Jahr auch im Silent Green ist.
Aber vielleicht vertue ich mich auch da. Ich bilde mir ein, dass es irgendwann in der Station sogar war und ich dachte, oh, das finde ich aber unper... Aber ich kann es gerade verwechseln, auch keine Ahnung.
Ja, also vielleicht lag es auch daran, dass dieses im Kinosaal sitzen nicht so die beste Musikatmosphäre.
Ja, also der Kinosaal, ja. Ich glaube aber, die kleine Gruppe war es nicht, weil ich kann ja sagen, in Hamburg war ich mal mit meinem Bruder zusammen bei Martha Wainwright im Grünspan und wir waren so 20 Leute, die also wirklich in so einem Halbkreis um die Bühne standen.
damals hatte ich mir eine Zigarette gedreht und sie meinte irgendwann ob sie mal ziehen darf und dann hat sie nochmal gefragt, was ist das für ein Kraut was du da rauchst und das war nur Tabak aber da hatten wir so eine kurze Unterhaltung da ist auch ein Foto gemacht worden danach wie wir arm in Arm uns, weil das sehr persönlich und sehr angenehm war und erinnert mich gerne dran an dieses Konzert, aber ich muss auch nicht du erzählst jetzt,
Du hast auf der Bühne getanzt nee.
Das war es nicht, aber wir haben wir waren auch sehr intim in der Runde Also ich hatte den Eindruck, dass da auch egal war, wie man sich so
Ja, hatte ich da nicht den Eindruck.
Höre raus. Wollte das auch nicht so.
Ich kann mir das auch gar nicht so richtig vorstellen, sich so in einen Kinosaal zu setzen und dann so ein Konzert sich anzugucken. Aber ich weiß nicht, das fühlt sich merkwürdig an.
Wie gesagt, es war auch alles merkwürdig. Und dann war da schon irgendwie, finde ich, die Stimmung halt so ein bisschen komisch, weil sie auch immer versucht hatte, so Leute auch so zu animieren, irgendwie mitzumachen oder was auch immer. Und ich glaube, das war nicht das Publikum dafür.
Und die falsche Location offensichtlich.
Falsche Location auch. Und dann halt wirklich, also dann mein persönlicher Albtraum.
Ich weiß nicht mehr, wer die Künstlerin war, die wir dann im Franz, möchte ich sagen, unten gesehen haben. Aber ist das der Franz-Club? Gleich an der Ecke, Schönhauser Ecke.
Ja, mit dem Thürmschirm.
Genau. Und auch da fand ich es so unangenehm, intim, dass es fast, also ich finde mal, wenn die Künstler und das Publikum sich zu doll in die Augen gucken können, Wir sind schon ein bisschen zu nah. Also da wäre ich noch sehr aufgeregt und unbeholfen auf der Bühne. So möchte ich es mal sagen.
Ich erinnere mich auch. Wir waren, also Patrick Wolf kennst du ja auch.
Ja, wir kennen uns. Wir haben uns ja mal unterhalten, habe ich dir erzählt.
Ach stimmt.
Hast du ihm auch eine Zigarette gedreht?
Nee, die wollte er nicht. Aber er hat mich ja auf die Gästeliste gesetzt, weil ich ihm ein Foto von meinem Salat vom Vortag als Mittagessen geschickt habe, weil das war so seine Prämisse. Du kommst auf die Gästeliste, wenn du ein Foto von deinem Mittag postest. Und ich war gar nicht beim Essen. Ich habe nur das Foto von Michael am Tag vorher geschickt. Hat er gepostet und ihn quasi geaddet oder wie auch immer man das erwähnt. Das war Twitter.
Und dann habe ich eine Karte gekriegt und hatte einen Beutel von einer Tour mit dabei. Und dann war ich da coole Tasche. Und dann hat er mich gefragt, was ich für ein Sternzeichen bin. Dann habe ich Gemini gesagt. Dann hat er gesagt, es ist pronounced Gemini. Seitdem weiß ich, dass es Gemini Pronouns wird. Und das war die komplette Unterhaltung. Achso, nee, danach haben wir noch fünf Minuten über, ob Liebe Quatsch ist oder nicht, gesprochen.
Und er war gerade frisch verknallt und verlobt und hatte so Sternchen in den Augen, dass ich ihm, glaube ich, vielleicht so, weiß ich nicht, ein bisschen erklärt habe, dass es jetzt auch ein bisschen pathetischer Quatsch ist, weil er gerade frisch verliebt ist. Ich glaube, so eine Unterhaltung haben wir miteinander.
Na klar.
Im Südblock hat es Nee, ich hab wirklich, also ich hab am nächsten Morgen mir da, was hast du denn gesagt, Patrick Wolf?
Er wird sein Leben ja nicht so krass verändern.
Ich hoffe nicht. Ich hoffe nicht. Vielleicht sind die besten Alben meinetwegen. Man weiß es ja nicht.
Weil der ja auch gerade so ein Comeback hat. Ja. Und da waren dann Hannes und ich, das ist ja zwei Jahre her, glaube ich.
Haben wir bestimmt hier erzählt auch.
Genau, bei dem Konzert. Vielleicht hab ich das dann da auch erzählt, aber das war nämlich so, dass wir ja relativ weit vorne standen Und dann hat er auch so meint, ja, und jetzt kommt nochmal so ein richtig alter Klassiker und ich möchte, dass ihr alle mitsingt. Und das war halt wirklich eins, ich habe das nie noch nie gehört. Und dann waren wir halt so direkt da vorne auch und irgendwie hat er auch die ganze Zeit so in unsere Ecke geguckt, wo dann halt null Reaktion kam so auf diesen Song.
Ich glaube, um uns herum konnten auch ein paar nicht so richtig, aber das war so ein bisschen, Also weil, das ist ja dieses komische People-Pleasing-Ding wahrscheinlich, dass man denkt, ja, ich will auch dann, dass er dann irgendwie, dass das Feedback aus dem Publikum auch stimmt, dass alle einen guten Abend haben, aber.
Es kam mir aber auch bei dem Konzert in London da sowieso so vor, als wären das jetzt nicht alles die größten Patrick-Wolf-Fans da im Publikum. Also ein paar, ja, die kamen mir vor wie Hardcore-Fans, die als erstes mit uns da in der Schlange standen, aber so der Großteil, glaube ich, war mehr so, ach, cool, ein Konzert, gehen wir mal hin.
Ja, vielleicht war es auch deswegen da nicht so.
Also auf jeden Fall die Leute, die um uns rum standen.
Deswegen, also ja, wenn dann irgendwie Sonja jetzt alle mitsingen und dann singt irgendwie keiner mit.
Hard times. Ich habe gerade so eine Molokow-Phase. Ich habe so ein paar Songs von Molokow im Ohr, die muss ich dauerhaft hören. Und habe deswegen mal auf YouTube...
Kommen die auch gerade zurück? Ich habe in letzter Zeit viel Molokow im Radio gehört.
Ja, ne. Roy Sheen Murphy hat ein paar Alben, aber ich glaube, die sind auch schon... Die hat gerade kein neues. Also das letzte halbes Jahr, Jahr alt.
Da habe ich aber vom irgendwas Ballroom in Paris eine Aufzeichnung gesehen, wo auch, also das Publikum steht in so einem, also das Publikum lässt nur so ein Oval von zwei Metern im Durchschnitt und, geht ja im Durchschnitt nicht, aber ihr versteht mich, und dann wird sie quasi durchs Publikum in dieses Oval getrieben, singt eine halbe Stunde Lieder und dann sind so drei Kameras, die sie filmen dabei und du siehst halt so zwei, drei Jungs, die ganz stark versuchen,
dass sie auf sie reagieren und dass die Kamera sie dabei auch einfängt. Und ich denke mir so, mein Gott. Und dann ist es mir eingefallen, dass ich 2004 oder 2005 in Hamburg mal auf einem Roy Sheen Murphy Konzert in der ersten Reihe genauso besoffen bis unter den Eistrich da vorne stand und versucht habe, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Und da dachte ich mir so, na halt, mach's mal. Aber das war wirklich, das war ihr Ruby Blue Konzert damals.
Das war ein sehr gutes Konzert, das weiß ich noch. Aber ich habe schon sehr versucht, guck mal, ich kann die Texte.
Ich habe mich vorbereitet.
Ja, genau. Ich habe gelernt, Frau Lehrerin.
Also ich habe noch eine kleine Sache vorbereitet.
Ein Spiel? Muss ich tanzen?
Verdammt, wir haben gar keinen Witz gehabt dieses Mal.
Ja, es hat damit zu tun. Oh. Weil, haha.
Nicht schlecht.
Und zwar dachte ich, wie man vielleicht das auch mal ein bisschen anders machen kann. Es gibt nämlich auf Reddit so ein Subreddit, das heißt, also Englisch jetzt, Two Sentence Horror Story. Und das ist eigentlich wie ein Witz so ein bisschen, weil du musst erst mal was aufbauen und der zweite Satz, anstatt halt so eine Punchline zu sein oder so, macht er halt so einen Grusel-Twist so da rein.
Und dann habe ich jetzt mal so ein Beispiel, ich habe es jetzt von ChatGPT auf Deutsch übersetzen lassen. Ein grinsendes Gesicht starrt mich aus der Dunkelheit meinen Schlafzimmerfensters an. Der zweite Satz, ich wohne im 13. Stock. Also sowas. Der ist jetzt ein bisschen lame, aber so funktioniert es.
Ich glaube, ich stehe auf dem Schlauch. ein grinsendes Gesicht startet mich aus der Dunkelheit an. Ich wohne im 13. Stock.
Durchs Fenster an, oder?
Ja. Achso.
Genau.
Und dann kannst du ja nicht. Okay.
Das Gruselige ist, dass es im 13. Stock durchs Fenster guckt.
Okay.
Also so ein bisschen wie, ich bin im Flugzeug und dann schaut mich ein Gesicht da plötzlich durchs Fenster an.
Ja, okay, verstanden.
Also so in der Art.
Hast du noch ein Beispiel?
Und genau, ich dachte, ich könnte ja einfach mal zwei, drei vorlesen und dann könnt ihr bewerten, wie gruselig die sind.
Sehr gut.
Erste würde ich erstmal sagen, schon mal mau.
Beim ersten stand ich jetzt auf dem Schlauch, da war ich noch nicht bereit. Entschuldigung.
Ich wollte auch nur meine Perspektive wiedergeben.
Gut. Dann Zweiter. Der Fahrer war nicht besonders gesprächig, also schaute ich auf mein Handy. Dann bekam ich eine Nachricht, hey, ich bin dein Uber, ich warte draußen.
Klassiker, oder?
Also wirklich sehr erregulich. Macht was mit mir.
Von fünf Geisterbahnen.
Ach so, von 5 Geister waren. Würde ich nur 4 geben. 4 von 5, finde ich schon. Also im falschen Auto sitzen.
Gehe ich mit.
Für meinen dritten und letzten Wunsch wünschte ich mir, dass meine Familie glücklich ist. Dann begann ich zu verschwinden.
Habe ich erwartet. Habe ich erwartet. Es ist wirklich nur eine 1 für mich.
Gruselfaktor 1, Humor 5 von 5.
7 von 5.
Okay, der ist ein bisschen länger. Ich versuche mal, mir das beim Vorlesen Mühe zu geben, dass man das nachvollziehen kann. Letzte Nacht hörte ich, wie meine Mutter mich aus der Küche rief. Als ich die Treppe hinuntergehen wollte, legte mir meine Mutter die Hand auf den Mund, zog mich ins Schlafzimmer und flüsterte, ich habe es auch gehört.
Aber was?
Dass die Mutter in der Küche gerufen hat, aber die Mutter nicht in der Küche war. Naja, ist ein bisschen zu lang. Ich glaube, es ist auch so eine Prämisse, die kommt einem so bekannt vor.
Ich bin auch im Kopfkino. Wer ist denn jetzt?
Das Gesicht im 13. Stock.
Achso, die gehören alle zusammen. Und war der der Fahrer?
Die Mutter gefahren? Ja, weiß nicht. Ich bin nicht mehr so bei drei von fünf, aber vielleicht sind die auf Englisch auch besser.
Das kann auch sein.
Preview-Finish, also vier von fünf kriegt es. Aber ich muss es auch erst mal verstehen.
Ja, die fangen immer halt auch so mittendrin an. Und dann immer so ein bisschen offen.
Ein bisschen Black-Story-mäßig.
Ja, da war ich ja damals schon sehr begeistert von.
Ist das ein Unterton, Hannes?
Ja.
Ich fand es immer süß, dass meine Katze mich scheinbar grundlos anstarrt, bis ich merkte, dass sie auf etwas direkt hinter mir schaut. Für alle Katzenbesitzer.
Fans.
Also auch so ein altes, Ding, dass man denkt, die Haustiere sehen was, was man selber nicht sieht. Irgendwelche Präsenzen im Raum oder so.
Oder riechen Krankheiten an dir.
Oder das.
Ja, vielleicht dann auch nicht ganz so hoch in der Bewertung, weil es so ein bisschen vorhersehbar ist. Oder mit Klischees so ein bisschen zu sehr.
Würde ich sagen, ja.
Man sagt, es gibt nichts Schöneres als das Lachen eines Kindes, außer es ist 2 Uhr morgens und du bist allein zu Hause.
Okay, aber das ist ja nicht gruselig, oder?
Naja, doch, Kinder, lachende Kinder sind gruselig.
Okay.
Ja, 2 Uhr morgens und du bist alleine zu Hause, wäre es schlecht aus so einer US-amerikanischen Perspektive, nicht so ein Wohnhaus mit direkten Nachbarn,
Sondern in the middle.
In the middle.
Ja, also ich sag mal so, vielleicht weil man auch annimmt, dass Kinder dann nachts eher heulen und wenn sie lachen, dann bespaßt werden müssen. Trotzdem eine 2 von 5.
Okay. Dann, also jetzt auch interessant, dass da so ein Perspektivwechsel drin ist, aber du kommst nach Hause und willst das Licht anmachen. Du greifst nach dem Lichtschalter und dort ist bereits eine andere Hand.
Ja, für mich auch ein Klassiker. So ein Gefühl, wo man denkt, wenn man nachts nach Hause kommt und denkt, okay, hoffentlich ist da jetzt keine Hand, wenn ich das Licht anmache.
Ja, okay. Also das denke ich so konkret nicht.
Das ist ein Gedanke, glaube ich, den man schon mal hat. Irgendwann, als Kind auch vor allem.
Ich hatte ja mal so eine Phase, wo ich um die Ecke das Licht anmachen musste, um ins Zimmer zu gehen. Da habe ich zu klein James Bond geguckt. Damals. Und dann habe ich also quasi, jedes Mal, wenn ich in ein anderes Zimmer bin, erst mal das Licht angemacht.
Damit du nicht in ein dunkles Zimmer gehen musst.
Aber meine Sorge war nicht, dass ich eine Hand berühre oder mir jemand die Hand abschlägt, sondern nur, dass ich sehe, was in dem Zimmer ist.
Die Hand abschlägt? auch falsch.
Ja, oder?
Naja. Muss ja nicht immer so sein, dass jemand versucht, dass beide das Licht anmachen wollen, sondern könnte auch sein, dass wenn ich schon das Böse da ahne.
Ich sage mal so, diese zwei Satz Horror-Stories sind auf jeden Fall nicht meine Kategorie von Unterhaltung.
Dann mache ich noch einen letzten.
Mach ruhig weiter, wenn euch das bespaßt.
Ich hörte ein Klopfen auf Glas. Ich dachte, es kommt vom Fenster. Aber es kam vom Spiegel.
Oh, das ist komisch.
Also das ist, ich glaube, da hat JGPT vielleicht auch nicht so gut übersetzt, aber ich finde, das ist für mich eigentlich mit die gruseligste.
Weil du ja auch Angst vor gebrauchten Spiegeln hast.
Weil ich spiegelgruselig bin.
Ach wirklich?
Ein bisschen, ja. Ich finde, das ist so dieses typische, man wäscht zum Beispiel sich das Gesicht am Waschbecken, guckt hoch und dann nur diese Vorstellung, was ist, wenn da plötzlich irgendwas in der Spiegelung drin ist.
Oder jemand anders hochguckt, oder?
Ja, genau. Es gibt so verschiedene Varianten.
Ich habe schon ein paar Mal gedacht, wie gruselig das war vor ein paar Jahrzehnten oder Jahrhunderten, dass Spiegel nicht so normal waren. Also man hat sich nicht einfach angucken können. Also wie selbstverständlich wir manchmal sagen, ich hatte ein ganzes Mal was am Zahn und habe es morgens im Spiegel nicht gesehen. Oder musst du direkt mit der Zunge über die Zähne fahren. Guck mal. Heute gucken wir einfach in den Spiegel oder machen das Handy auf. Das ging einfach, erzählt dir nicht.
Du musstest einen Teich finden, um irgendwie eine Reflexion von dir wahrzunehmen. Leute wussten nicht.
Oder seinen Silberteller stark polieren.
Oder den Silberteller, naja, wenn du keinen hattest, warst du arm. Du bist ja, warst du sehr arm. Also das finde ich schon beeindruckende Vorstellung. Obwohl Fenster gab's, vielleicht hat man sich dann im Fenster noch so ein bisschen gesehen.
Ich glaube, die waren auch so ein bisschen rauer und milchiger.
Dann hast du eben nicht gesehen.
Nicht so doll die Spiegelung wie bei heute.
Das ist doch eine irre Vorstellung, dass die Leute einfach nicht wussten, wie sie aussahen selber.
Ja.
Vielleicht auch ganz gut. Weniger Eintritt.
Vielleicht auch bei allen. Vielleicht machte die auch was mit den Menschen.
Ja. Aber naja, klar, du hast dann irgendwie reiche Leute, die haben sich malen lassen.
Ach so sehe ich aus.
Ich glaube, ich habe was am Zahn. Könnten sie mich eben malen? Ja.
Naja, weiss ich nicht. aber wenn du irgendwie eine Krankheit am Rücken hast und sagst hier, kannst du das mal aufmalen und meinem Doktor schicken? Ja. Das stimmt.
Haben das Leute früher so gemacht?
Keine Ahnung.
Ja, die haben sich dann einen Papierblock bauen lassen.
Nee, auf eine Kuhhaut natürlich, bevor es Papier gab. Ja, stimmt.
Schöpfen. Sie haben eben Papier schöpfen lassen. Etwas Granit.
Okay, wollen wir noch den Witz des Tages vom Kölner Express?
Sehr gerne. Dann würde ich mich ja sehr freuen.
Gut, dann habe ich also...
Jurt.
Schatz, gibst du mir bitte das Baby. Wir müssen warten, bis es weint. Hä, warum? Weil ich nicht weiß, wo ich es hingelegt habe.
Ah ja.
Guck mal, dann schließt sich der Kreis zu dem Baby.
Das ist das lachende Kind.
Wir müssen warten, bis es lacht. Hättest du daraus machen müssen.
Könnte ich so spontan nicht abwandeln. Du bist aufgefallen, ja. Na dann.
Machen wir Deckel drauf.
Noch mal ein bisschen die Sonne genießen heute.
Tschüss. Tschüss.
