LS310 – Das K ist taub - podcast episode cover

LS310 – Das K ist taub

Feb 23, 20251 hr 38 minEp. 310
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Episode description

Der Witz

Die Kacki-Corner Nachtrag

Die Kacki-Corner Zweiter Teil

Die Blue Man Group und andere Franchise Künstler

Konrads A-B-C-Story

Unsere ersten CDs / Kasetten?

Grundschulerinnerungen

Kinogeräusche

Höhlenforschung

Berlinale

Armin über Oscar-Nominierungen

Reisen für den Brutalismus

Italien statt Rom

Wir erwähnen noch einpaar Städte…

Transcript

Speaker3

Klingt doch toll.

Speaker1

Ja, hallo Sarah.

Speaker2

Moment, hallo Konrad, geht das so?

Speaker1

Nee, du musst...

Speaker2

Zurück, hallo Armin.

Speaker0

Hallo Hannes.

Speaker3

Hallo Konrad.

Speaker1

So, weil Sarah, lass es dann Sarah heute auf den Witz erzählen. Was?

Speaker2

Oh nein. Ich möchte dir dann anmerken, dass Hannes ja letztens meinen einzigen Witz, den ich so kenne, schon aufgesagt hat, deswegen.

Speaker1

Aufgesagt, finde ich schön, das ist so wie in der Schule. So Hände an die Seite.

Speaker3

Habe ich schon wieder vergessen. Welcher war das?

Speaker2

Mit der Fettarmmilch.

Speaker3

Die Fettarme.

Speaker2

Die fetten Arme.

Speaker1

Die fetten Arme sind vorbei.

Speaker0

Aber dann musst du jetzt ein Backup haben.

Speaker1

Ich habe zu Not ein Backup.

Speaker2

Ich hatte mit meinen Schwestern auch die Mickey Mouse abonniert und da gab es ganz oft die schlechtesten Witze überhaupt. Fritzchenwitze und sowas. alles. Und da habe ich wirklich in der Zeit damals die auswendig gekonnt. Also das war ja schon so in der Grundstuhl, dass man sich so Witze erzählt hat. Aber die sind alle weg. Ich versuche gerade dran zu kommen. Ich brauche nochmal vielleicht fünf Minuten.

Speaker1

Dann denken wir kurz nochmal über die Mickey Mouse nach hinten. War hintergut, alles gut, aber das war nicht die Witze,

Speaker3

Das war bei Tricks 17. Die Witze-Seite war in der Mitte, oder?

Speaker1

Nee, da war der Tricks 17. Wie hieß diese Seite?

Speaker3

Witze und irgendwas.

Speaker1

Witzetipps und Tricks hieß die Seite. Richtig.

Speaker0

Comics-Action-Abenteuer.

Speaker4

Musst du kennen.

Speaker2

Muss es immer drei sein?

Speaker1

Ja, immer dreifache Aufzählungen. Sonst bist du kein guter deutscher Texter, wenn du nicht drei Adjektive benutzt und so.

Speaker0

Ist das nicht eine Grimmsche-Regel?

Speaker1

Weiß nicht, macht mich aber wahnsinnig, wenn du Werbetexte liest, wo immer drei Aufzählungen sind. Jetzt wird es schwer, mal gucken, was dir als drittes einfällt. Ah, da ist das gerade. Also lassen wir mal auch durchgehen.

Speaker2

Aber das sind Sachen, glaube ich, die Chat-GPT auch ganz gut jetzt inzwischen dann übernehmen kann. Also so, ich brauche noch ein drittes Wort für diese Aufzählung.

Speaker1

Einfach mal Trauen wegzulassen.

Speaker2

Oder so. Müssen es drei sein.

Speaker1

Müssen es immer Adjektive vor jedem Wort, aber Substantiv sein. Kann es nicht einfach auch mal Essen geben und nicht lecker essen?

Speaker2

Aber wenn du was bewirbst, dann macht das ja schon Sinn, auch irgendwie positive Attribute davor zu setzen, oder?

Speaker1

Also wenn du sagst, es gibt deutsches Essen, asiatisches Essen, um das einzupreisen, ja, aber lecker ist. Ich hoffe, dass du lecker Essen bestellt hast. Also mit widerwärtigem Essen. Das wäre ja nicht einladend.

Speaker0

Ja, aber es ist raffiniert.

Speaker1

Oder es ist eine heiße Kaffeespezialität.

Speaker3

Gibt es auch in Kalt. Mhm.

Speaker1

Aber es können einfach Kaffeespezialitäten sein, weil es die heiß und kalt gibt.

Speaker0

Weiß man ja nicht. Manche können ja keine kalten Kaffees machen.

Speaker1

Mich nervt Adjektivisierung auf jeden Fall sehr stark.

Speaker0

Ist auch ein Häschenwitz.

Speaker1

Was? Hast du heiße Kaffeespezialitäten? Nein.

Speaker0

Man kann ihn auch mit Spezialitäten erzählen. Das war genau andersrum gewesen, was das Heiß-Kalt-Verhältnis angeht, aber sonst super. Was ist jetzt dein Backup? Witzig, dreh durch.

Speaker1

Ich muss noch mal ganz kurz reingucken, damit ich nicht komplett falsch rum anfange.

Speaker2

Ach.

Speaker0

Wir haben ein Pferd, oder was?

Speaker1

Nee, ein Hai macht ein Kreuzworträtsel. Und dann kommt ein Barracuda vorbei. Und da fragt der Hai die Barracuda. Raubfisch mit drei Buchstaben. Sagt der Barracuda. Denk doch mal an dich selber. Sagt der Hai. Na, Uwe. Sorry. Ich bin witzlos für die nächste Folge. Also bitte, ihr was?

Speaker2

Ein bisschen hatte ich Angst, dass es der Hai, und dann sagt der andere auch hi und dann fragt der andere wo denn oder sowas.

Speaker1

So waren wir bis jetzt noch nicht so flach hier.

Speaker3

Naja.

Speaker1

Naja. Also geht ein Pferd ins Kino.

Speaker2

Macht ein langes Gesicht.

Speaker1

Genau.

Speaker0

Es gab, ich versuche den zusammenzubekommen. Ich glaube es war, also mein Vater hat nicht, also erzählt nicht viele Witze, aber einer war glaube ich, ein Mann und eine Frau sitzen zu Hause und fragt die Frau, tu, wollen wir heiraten? Und nimmt der Mann einen Hammer ab, haut dir den auf den Kopf, hat sie wieder aufwacht, sagt sie, Hammerhai. Fantastisch, oder?

Speaker1

Ich war so gefangen im Kopf davon zu überlegen, wie der eine Witz von meinem Vater war. Ich weiß nicht, dass du dir das erzählt hast.

Speaker0

Dass du direkt meine Pointe reinschreien musstest.

Speaker1

Hammerhai, ich muss die Gedanken Hammer heilen, damit ich wieder an den Witz von meinem Vater denken kann. Komm ich noch drauf. Gib mir Zeit.

Speaker3

Ich glaube, in meiner Erinnerung war der Hammerhai-Witz immer länger, dass man sagt so von wegen ja und dann kommt der Krankenwagen und dann irgendwie drei Monate Koma, Krankenhaus, Frau wacht auf und dann Hammerhai.

Speaker1

Ich finde auch Witze länger machen sehr wichtig. Also solch ein Pferd kommt ins Kino.

Speaker2

Ich traue mich das jetzt gar nicht mehr zu sagen, aber ich verstehe den Witz nicht.

Speaker3

Welchen?

Speaker2

Den Hammerhai-Witz.

Speaker3

Heiraten.

Speaker1

Lass heiraten.

Speaker3

Die haben heiraten gespielt.

Speaker2

Ah, okay. Ah, jetzt, jetzt. Jetzt ist es aber sehr witzig.

Speaker0

Ich glaube, es wird auch so eine Dreifaltigkeit gewesen. Ich kriege es leider nicht mehr ganz zusammen. Aber es ist im Wesentlichen so etwas. Ein Schwachsinniger geht ins Musikgeschäft und sagt, ich hätte gerne irgendwie, die rote Trompete und die Ziehharmonika oder sowas. Und er sagt, pass auf, die Feuerlöscher kann sie haben, aber die Heizung bleibt hier. Ja, stimmt.

Speaker3

Auf jeden Fall auch so ein Vaterwitz.

Speaker1

Mein Vater war es so ein Fritzchenwitz. Ich kriege ihn nicht mehr ganz zusammen.

Speaker0

Mörn?

Speaker1

Nee, irgendwie Schule, also der Witz muss so aus den späten 50er Jahren wahrscheinlich sein. Fritzchen sitzt in der Schule und der Lehrer hat die Schüler gerade gefragt, was sie denn auf den Grabstein schreiben würde, wenn der Lehrer denn nicht mehr sein würde.

Speaker0

Ach so, und da fällt der Radiergummi runter.

Speaker1

Da fällt der Radiergummi runter von Fritzchen und er fängt an, ihn zu suchen. Und dann weiter kommt halt Hans ran. So Hans das Wüste und schreibt, hier liegt unser geliebter Lehrer. Irgendwas. Toll, danke. Welchen Namen habe ich gerade gesagt?

Speaker0

Hans.

Speaker1

Was würdest du hinschreiben? Heinz. Ah, unser lieber Tutor, irgendwas hat mir alles beigemacht. Mir ruht er jetzt im Frieden. Ah, das ist so schön. Heinz. Und was würdest du hinschreiben, Fritz? Und er findet gerade den Radiergummi wieder. Ach, hier liegt ja der alte Kräpel. Tada. Das Wort Kräpel ist das einzig gut an den Witzen, glaube ich, oder?

Speaker0

Ja, wie wir auch häufig gesagt haben zum Ratzefummellrecht. Ich glaube, das reicht, ne?

Speaker1

Ja.

Speaker0

Tschüss, dann hören wir uns beim Bildern.

Speaker1

Wenn es so kurz ist, dann schaffst du es auch noch super.

Speaker3

Muss ich bis heute Abend noch schneiden, ne?

Speaker1

Damit ich das noch vor der Wahl hören kann. Oder in der Wahlkabine.

Speaker0

Ich wollte nur anmerken, also ich hätte Updates aus Kacki Corner. Ihr müsst nur sagen, wann. Und dass wir Leute rechtzeitig warnen, dass sie das Nutella-Brötchen weglegen.

Speaker1

Kacki, das ist nicht das gleich. Nein, nein, gut. Wann dann?

Speaker0

Wir haben ein Update zu einem früheren Thema. Den weißen Hundecode. Wir haben Hörerpost. Wir haben zu abwechslung mal einen Kommentar bekommen. Armin hat die rechtliche Situation geklärt. Wir dürfen vorlesen. Ähm. Aber ich kenne das schon, ne? Kennst du das schon? Nein.

Speaker1

Das Publikum guckt ja nun auch nicht.

Speaker0

Ja, aber weißt du, der Vortrag ist so schwer, wenn man das zwei Leuten sagt, bei denen man ganz genau weiß, was sie gelesen haben.

Speaker1

Ich sag mal so, ich hab's überflogen.

Speaker0

Gut, alles klar, ist fast wie neu für dich. Hörerpost. Schmo schreibt, Ha, weißer Hundekot ist mir neulich auch seit langem mal wieder unter die Füße geraten. Meine Begleitung meinte, es handele sich um Pudelkot. Eine Top-Antwort, warum auch nicht, sollte so eine zurechtfrisierte, edle Locken- Wollrinden-Eule, sich auch anhand der Farbe des Kots vom gemeinen Fellvolk abheben. Wenn auch, beste Antwort ever, ich blieb misstrauisch, also Recherchemodus an.

Weißer Hundekot, alias Knochenkot, Schauder. Flauschige Vierbeiner, also die zum Candlelight Dinner ihr Date vernascht haben? Falsch. Knochenmehl, Top-Ingredient im Hundefutter, reich an Calcium, nur oftmals zu viel für die Körper der kleinen Racker, um was damit anzufangen. Ergo, alles muss raus, aber halt, bitte nicht unter den Fuß, also ab in die Tüte. Übrigens, ein Grund, warum weiße Hundehäufchen nicht mehr so stark das Stadtbild prägen.

Ein weiterer ist wohl, dass auch die Hundesneckeria-Industrie festgestellt in der Hundesneckeria-Industrie festgestellt wurde, zu viel Calcium bringt Nierensteine zum Funkeln, Knochen zum Knöscheln und Äschel zum Brennen. Also, ciao, Streckmittel Knochenmehl.

Speaker3

Was machen die Leute mit den ganzen Knochen jetzt?

Speaker1

Das heißt also, wenn wir ganz Knochenmehl essen würden,

Speaker2

Als Nierensteine.

Speaker4

Ja, stimmt, das wollen wir nicht.

Speaker0

Ich weiß auch, also für mich ist ja das Interessante, ich weiß nicht, wie viel Rechercheaufwand sie jetzt wirklich da reingesteckt hat.

Speaker1

Aber... Wahrscheinlich genauso viel, um das rauszufinden.

Speaker0

Genauso viel, um das rauszufinden, sozusagen. Aber ich meine jetzt mal so zeitlich betrachtet.

Speaker1

Also ich meine, es ist ja die regelhörende ersten Stunde, also würde ich sagen, mindestens eine Stunde.

Speaker0

Mindestens eine Stunde Recherche. Ja, okay. Aber das wäre mir dann doch zu viel. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass, wenn wir uns ein bisschen mehr Mühe geben würden, mit dem Scheiß, den wir erzählen, dass man vielleicht auch mal zu antworten käme. Aber manchmal sind die Fragen noch etwas spannend, ne?

Speaker1

Du meinst, dass wir das selber nachschlagen würden?

Speaker0

Wir sind ja bekannt dafür, dass wir Fässer aufmachen und nicht wieder zu.

Speaker1

Also ich finde es ja schön, dass wir was Menschen geben zur Unterhaltung und sie etwas uns zurückgeben, nicht im Sinne von Antworten.

Speaker0

Also irgendwas war mir nicht klar, dass wir das machen.

Speaker3

Ich dachte, du meinst, es war dir nicht klar, dass Armin das schön findet.

Speaker0

Auch das nicht natürlich.

Speaker3

Ja, aber ist doch gut, dann kann Philipp, wenn er den Podcast hört, weiß er dann auch, dass er nicht verschimmelt war, der Kot, wie er, oder vergammelt, was meinte er?

Speaker1

Vertrocknet schon.

Speaker0

Die Nährstoffe sind entzogen und die Fahrer ist dadurch in die Atmosphäre verdammt.

Speaker3

Die Tauben haben die Nährstoffe schon rausgezuzelt,

Speaker1

Sowas, glaube ich. Deswegen ist der Taubenkot auch weiß, weil sie muss das Weiß rauszuzeln und alles selber rauszuzeln.

Speaker3

Nee, das Weiße bleibt übrig.

Speaker1

Ja, genau, aber bei den Tauben auch die Zuzeln.

Speaker0

Wann ist die Tauben raus? Wann fliegen die, die jetzt rausgezogen haben? Wann ist die Tauben raus?

Speaker3

Wann fliegen die jetzt auch nicht weg?

Speaker2

Also kann ich ein Veto in irgendeinem Gespräch haben?

Speaker0

Aber ich habe doch noch einen neuen Teil. Der ist auch eklig.

Speaker2

Okay, dann müssen wir da jetzt durch.

Speaker0

Na komm.

Speaker1

Okay.

Speaker0

Ich wohne ja in einer einigermaßen vielbefahrenen Kreuzung mit einer exponierten Hauseingang. Das wurde gerne vollgetaggt. Jetzt nehme ich mal an, dass das im Auftrag der Hausverwaltung stattgefunden hat. Wurde neulich unser Hauseingang frisch geweißt und die Tür frisch geblaut. Und die Scheibe, die oben drüber ist, gereinigt. Das heißt, keine Tags mehr dran. Das hat erstaunlich lange gehalten. Jetzt hat jemand da mit gelb so kreideartigen Stiften was herangeschrieben.

Auch okay. Aber viel schlimmer ist, dass irgendjemand seine Notdurft in der zur Straße, also im Hauseingang, verrichtet hat. Und zwar muss er, mein Eindruck ist, also du stehst vor dem...

Speaker1

Oder sie.

Speaker0

Er oder sie. Habe ich er gesagt? Ja. Ah, verzeihung. Also eine Person. du hast den Hauseingang, links ist das Klingelbrett, gerade zu die Türen und rechts ist halt einfach nichts frisch geweist und da muss sich diese Person, für mein Gefühl, wie eine Fünf irgendwie da so hingehockt haben und hat einfach einen.

Speaker1

Unfassbaren dünnen Sprühschiss da an die weiße Wand gemacht.

Speaker0

Aber doch nicht, also ohne mich jetzt zu doxen, aber doch nicht an, also da ist doch 24 Stunden was los.

Speaker1

Ja, das finde ich ein bisschen irritiert. Ich meine doch, also Nacht sind die Straßen ja auch schon verhältnismäßig leer, auch da. Aber man hat ja nun wirklich von dem Park, der gegenüber ist und der anderen Straßenseite, der Straßenmann halt einfach von überall Einblick auf eure Tür. Da muss schon echt wenig los gewesen sein oder die Not einfach sehr hoch.

Speaker2

Aber was du gerade meintest, ein Park ist gegenüber. Wäre das nicht vielleicht erstmal doch so die Adresse?

Speaker1

Da kommt man schlecht hin. Da muss man erst ein Stück die Straße hoch, dann die Treppe hoch, weil das ist so eine Mauer an der Ecke.

Speaker0

Wir hören gleich auf, aber die Konsistenz sah wirklich so aus, als wenn auch jeder Schritt zu viel gewesen wäre. Aber trotzdem. Ich glaube, ich wäre doch wenigstens in die Seitenstraße gegangen.

Speaker1

Aber vielleicht waren auch wirklich die Schritte schon zu viel.

Speaker2

Oder lässt man es einfach geschehen und läuft dann beschämt nach Hause und kümmert sich da um den Rest.

Speaker0

Das können wir auch machen. Oder sollte ich vielleicht den Schnapper an der Tür wieder aufmachen, dass man reingehen kann und guckt, ob wir nicht wieder eine Papiertonne haben, die man früher so gern genutzt hat. Wir haben keine Papiertonne.

Speaker1

Aber die wäre vielleicht so...

Speaker2

Vielleicht das zu reinigen.

Speaker1

Ich vermute, es klingt eher so, als wäre es eine Person, die wirklich aus allerletzter Not so gehandelt hat, irgendwie als jemand, der sagt, zu meinem täglich Brot gehört es mir eine Haustür auszusuchen.

Speaker0

Ich denke nicht, dass, also ich denke, der Vorsatz war tatsächlich nicht da, ja. Ich würde aber auch sagen, Teufel Alkohol war bestimmt das Spiel.

Speaker1

Vielleicht hat es die Person ja gerade aus den Teufel Alkoholladen rausgeschafft.

Speaker0

Aber Teufel Alkohol, naja, vielleicht meinst du, der eine war besetzt, der eine.

Speaker1

Naja, aber vielleicht einfach dieser Punkt von, ich schaffe es nicht zurück, es tut gerade so weh, die einzige Option, die noch ist, ist Hose runterlassen und hoffen, dass ich mich nicht voll scheine.

Speaker0

Vielleicht war letzte Runde und dann haben sie geklingelt und die Tür zugemacht und dann war er draußen und konnte nicht mehr.

Speaker1

Oder sie.

Speaker0

Der Person.

Speaker2

Und hat es irgendwer ja schon sauber machen müssen?

Speaker0

Es lag zum Glück ja noch ein bisschen Schnee.

Speaker1

Haben die Hunde gegessen?

Speaker0

Menschen aus meinem Haushalt haben etwas Schnee drüber gemacht, damit es jetzt dadurch vielleicht etwas weggespült wird.

Speaker1

Und Hunde essen ja tatsächlich sehr interessiert an Menschen, einen Kot habe ich bekommen.

Speaker0

War nicht viel zu kauen.

Speaker1

Vielleicht kann ich nicht kauen, aber wegschlecken. Ich hoffe, dass Sarah sehr wichtig unterwegs ist. Dann lass uns doch mal das Thema weg sein. Sarah, Blumen. Die Blumen Gruppe.

Speaker3

Ist bald nicht mehr in Berlin, ne?

Speaker1

Was? Wie? Nein, überhaupt nicht.

Speaker2

Ich habe einfach gedacht,

Speaker1

Ich wollte einfach Blumen. Ich dachte, wie sexistisch. Ich meine natürlich die Blumen Gruppe.

Speaker0

An welchem Blumen hast du am liebsten gebrochen?

Speaker1

Oder Haare.

Speaker2

Aber ich glaube, daran merkt man, dass du nicht viel U-Bahn fährst, sondern mehr zu Fuß gehst, weil das war die große News im Berliner Fenster, dass die Blumen-Group nach 20 Jahren Berlin verlässt.

Speaker1

Nein, wo geht sie hin? Nach Düsseldorf.

Speaker2

Ich glaube nicht.

Speaker1

Also zu Gast, aber ich meine, die wohnen ja hier, also die, wie sagt man, Residents sind die ja hier.

Speaker3

Es gibt doch mehrere als eine Blue Man Group, oder?

Speaker1

In Deutschland?

Speaker3

Weiß ich nicht.

Speaker0

Ist das, also es gibt mehrere weltweit.

Speaker3

Oder?

Speaker1

Ja, das schon. Ich glaube, es gibt London und Las Vegas und so, aber in Deutschland war es doch die Einzelne. Deswegen frage ich mich, wo geht sie hin?

Speaker3

Weiß ich nicht. Vielleicht widmen sie sich neuen schauspielerischen Herausforderungen.

Speaker2

Ja, vielleicht ist das Projekt Blue Man Group einfach vorbei. Jeder, der es einmal sehen wollte, hat es gesehen und hat sich irgendwie auserzählt.

Speaker1

Das hat sich einfach auserzählt jetzt? Jetzt kommt Stomp.

Speaker2

Vielleicht auch, also ich meine, ich weiß, frag mich auch, wie das Casting da aussieht und so. Also ist das ein Wunsch von so, also ich habe auch keine Vorstellung. Tanzen die? Singen die? Trommeln die nur? Was passiert denn da überhaupt?

Speaker1

Wir waren noch gar nicht da, die können gar nicht weggehen.

Speaker0

Ist das nicht auch, hatten wir nicht neulich diese Kategorie, Dinge muss ich nicht machen, um zu wissen, dass ich sie doof finde?

Speaker1

Ja.

Speaker0

In meiner Vorstellung, also aber von den wenigen Sachen, die trommeln auf irgendwas rum, wo so ein bisschen Wasser oder Farbe drauf ist, damit halt immer irgendwas durch die Gegenspritzt und ansonsten ziehen sie irgendwelche Rohre in verschiedenen Längen, um halt unterschiedliche Töne beim Draufklopfen zu erzeugen.

Speaker1

Vielleicht war das doch stomp, ich weiß es nicht.

Speaker3

Ich kenne es nur aus der Intel-Inside-Werbung. Ja, vorher habe ich danach auch nie wieder was davon gesehen. Und ich weiß nicht, bei Arrested Development, als Tobias sich dafür beworben hat, hat man glaube ich nicht gesehen, was er da geübt hat. Er hat sich nur blau angemalt.

Speaker1

Also quergelesene Zusammenfassung der Geschichte. Sie hatten 8500 Aufführungen bei knapp 5 Millionen Besuchern. Rückläufige Besucherzahlen, deswegen wurde da dicht gemacht. 66 Beschäftigte sind betroffen. Ich weiß nicht, ob das alles Bluemänner sind oder auch hier Kartenabreißer oder so. Und selbst in New York ist nach 33 Jahren am 2. Februar Schluss gewesen. feste Spielorte der Show befinden sich noch in Boston, Las Vegas und Shanghai in Orlando soll die Produktion am 5.

April 25 eröffnen vielleicht ziehen die nach Orlando

Speaker3

Aber siehst du die USA hat ja anscheinend mehrere Blue Man Groups wer? die USA

Speaker2

Kommt ja wahrscheinlich aus den USA, oder?

Speaker3

Ich denke auch.

Speaker0

Ich weiß nicht, wie ich das finde, dass das nicht die einen gibt, sondern dass die das so McDonalds-mäßig überwägen.

Speaker1

Bei Tabu.

Speaker0

Bei was?

Speaker1

Tabu, diese russische Band hier.

Speaker0

Tattoo meinst du?

Speaker2

Tattoo, ja.

Speaker1

Weißt du das?

Speaker0

Tabu. Ja, Tabu.

Speaker2

Das ist so viel.

Speaker1

Ich habe Tabu-Thema angesprochen. Die gab es auch mehrfach. Nee. Wirklich? Ja, die sind ja in vier Ordnern in Europa gleichzeitig aufgetreten.

Speaker2

Nein. Aber es gab doch Musikvideos. Man wusste doch, wie die aussehen. Und wenn das nicht die sind, die auf der Bühne gehen, dann...

Speaker1

Komm, wir kasten junge Mädels und schneiden in dieselbe Frisur ab, geht der Peter. Ich glaube, das ist irgendwie nicht so... Aber auf jeden Fall hat Conor laut dem Bild hier auf jeden Fall sehr gut beschrieben. Jetzt sind da mit dir auf Plasterohren rumknobbeln. Ich glaube, du hast einfach richtig...

Speaker3

Warst du mal da, Conor?

Speaker0

Nein.

Speaker1

Das ist ja auch fürchterlich angestrebt.

Speaker0

Das ist aber schon wieder der nächste Rechercheauftrag, den du hier rausgeworfen hast, ne? Mit Tattoo irgendwie vierfach auf der Welt unterwegs.

Speaker1

Guck doch mal, wie der guckt.

Speaker0

Konzentriert. Stimmt, aber der sieht aus wie Irmantrout.

Speaker3

Aber Armin, gab es die Village People auch mehrmals?

Speaker1

Ja, das ist glaube ich so eine wahrscheinlich Zeit zu früh, um so Eurodance-mäßig die Crew gibt es mehrfach durch die Welt zu reisen.

Speaker0

Und meinst du, Darf Punk hat mehrfach?

Speaker3

Auf jeden Fall einfach.

Speaker1

Ich denke, so eine Maske macht es einfacher, ja.

Speaker3

Ja, und so Musik, wo man nichts können muss.

Speaker0

Also Sido zum Beispiel.

Speaker1

Sido, ja, genau. Oder Kroh. Tattoo-Band.

Speaker0

Nee, ist okay. Ich brauche keine Live-Recherche.

Speaker3

Gerne in den Kommentaren. Armin, schreib es doch einfach in die Kommis.

Speaker0

Schmeiße, genau.

Speaker1

Ich schreibe da gar nichts rein. Ich freue mich immer, wenn mein E-Mail-Programm vollläuft mit Oh, ein Spam-Bot ist auf der Seite vorbeikommt und schreibt jetzt unter jede Episode eine Spam-Nachricht. 300 E-Mails später, alle löschen.

Speaker0

Ich bin neulich mit der M10 gefahren vom Nordbahnhof, so Richtung Warschauer Straße, also würde ich vom Nordmannhof kommen, bin gar nicht weit gekommen, dann sprach mich jemand, der vorher auf so einem Viererabteil gesessen hat, an und meinte, Entschuldigung, können Sie mir einen Krankenwagen rufen? Ich glaube, ich habe einen Schlaganfall. Was? Armin, habe ich A gesagt, setz dich hin, wir wollen alle nach Hause.

Habe ich B, bin ich B aufgestanden mit ihm raus, habe eins an zwei gerufen und gewartet, bis der Wagen kam. C, hat sich jemand anders mit dem Helfersyndrom direkt aufgedrängt, ihm zu helfen. Oder D, hat er gesagt, Psyche, wir machen eigentlich hier Psychologiestudium an der FU und wollen einfach nur gucken, wie die Leute reagieren.

Speaker1

Ah, scheiße, C oder D. You got punked. C.

Speaker3

Ach, ich gehe mit B.

Speaker2

Ich hätte auch B gesagt, jetzt muss ich was anderes nehmen. Nö, kann man was sagen. Dann sage ich D.

Speaker1

Ich würde sagen, wenn ich die nehme.

Speaker0

Hannes hat recht, ich bin mit ihm aufgestanden, habe draußen einen Krankenwagen.

Speaker2

Also dann hatte ich aber auch recht, weil das wollte ich auch. Ja, natürlich.

Speaker0

Ich glaube, der hat einfach nur eine Panikattacke gehabt. Also irgendwie kam er, glaube ich, selber dann nach einer Weile auf die Idee, aber war ganz spannend, dass der Typ da bei 112 Sachen abgeklopft hat. Wie alt ist irgendwas auffällig? Und dann hat er so diverse Tests mit mir gemacht. Ich soll mal gucken, ob irgendwie die Augen, also wenn er blinzelt, ob die sich gleich schließen. Er soll mal die Arme ausstrecken, ob irgendwie da irgendwas unterschiedliches und so weiter.

Aber ich dachte, Schlaganfall ist doch im Kopf. Ich hätte gedacht, dass irgendwie, bei Schlaganfall sind die Sachen unterschiedlich.

Speaker3

Das sind ja so Nervensystems.

Speaker0

Und Herzinfarkt ist das, wo man irgendwie so einen tauben Arm hat oder sowas.

Speaker3

Schlaganfall auch.

Speaker0

Auch? Okay.

Speaker2

Aber ich glaube, also es war doch so ein stechender Schmerz, dachte ich, bei Herzinfarkt, oder? Also es ist ja bei Frauen so oder so anders auch, aber...

Speaker1

Das ist nicht so erforscht, ne?

Speaker2

Ja, also das... Weiß ich alles nur aus einer Serie und der es dann eine Folge gibt, in der eine Frau dann einen Schlag, äh nicht einen Schlag, weil Herzinfarkt hat.

Speaker1

A, Grace, B, Amsterdam, C, Scrubs und D, Good Doctor. Okay, wer war es?

Speaker2

Es war keine A-Serie.

Speaker4

Vielen Dank.

Speaker2

Ich weiß auch nicht, ob das zu persönlich ist, aber ich habe tatsächlich sowas ähnliches mal durchgemacht. Also das war die einzige Panikattacke anscheinend, die ich irgendwie je hatte, aber ich dachte, ich hätte einen Schlaganfall und das war genau so. Also das ist so plötzlich da so ein Shutdown wie einfach, also ich saß da einfach so ganz normal irgendwie am Schreibtisch und dann ist alles so runtergefahren.

Mir wurde plötzlich so schwarz vor Augen und dann bin ich wieder so hochgefahren und dann hatte ich überall so ein taubes Gefühl und hab halt auch gedacht, irgendwas stimmt nicht, irgendwas ist gerade verkehrt.

und dann musste Hannes mich abholen und dann habe ich mit meiner Schwester auch extra telefoniert, weil ich dann ihr die ganzen Symptome so, also sie hat Medizin studiert, erklärt habe und dann meinte sie, ja klingt schon komisch, aber weiß jetzt auch nicht, ja geh mal vielleicht lieber doch irgendwie zu einem Arzt oder so, aber am Ende war da nichts und dann war auch irgendwie Vermutung, dass vielleicht einfach nur eine Panikattacke war, aber es war so random,

weil ich irgendwie einfach nur ganz normal gearbeitet habe und gar nicht so krass im Stress oder so.

Speaker0

Ich fand ganz gut, dass der es halt irgendwie geschafft hat, zu sagen, so ey, irgendwas ist nicht in Ordnung, ich brauche mal Hilfe. Ich glaube, ich hätte total Hemmung gehabt, irgendwie jemanden in der Bahn einfach mal anzusprechen. Aber ich habe auch gemerkt, also ich weiß gar nichts. Ich wüsste weder, wie ich eine Panikattacke bei mir identifizieren kann, noch irgendwie Schlaganfall, Herzinfarkt oder so. Also jetzt mal abgesehen von irgendwie, wenn es wirklich in der Brust sticht oder so.

Und ich weiß auch gar nicht, ob das so schlau war mit ihm. Ich habe mir gedacht, okay, komm, wir steigen aus, bevor wir hier in einem fahrenden Gerät sind. Aber ich habe auch vergessen, ihm irgendwie den Arm anzupieten, der kann mir ja da auch abklappen oder fällt dann halt, wir waren da im Gedenkstätte Berliner Mauer, da musst du ja noch so einen Schritt runter aus der Bahn, weil es nicht ebenerdig der Ausstieg ist.

Also war ja alles gut und so, er hat mir da noch ein bisschen was erzählt davon, was heißt ich, Burnout hat sich gerade krank gemeldet auf Arbeit und so. Das passt natürlich dann alles irgendwie gut zusammen, dass er da ein bisschen eher eine Panikattacke hatte als andere. Er war aber auf jeden Fall irgendwie spannend, wie gezeigt ist. gar nicht weiß, wie ich damit umgehe.

Speaker1

Vielleicht noch krass, mal ganz kurz das Burnout und Panikattacke, weil das hat meine Mutter mir erzählt, die hatte ja Burnout gehabt, dass sie das Problem hat, sie konnte nicht zu ihrer Arbeitsstelle fahren. Früher war es halt eine Straße weit weg, bevor sie angefangen hat zu heulen sozusagen und dann war es zwei Straßen und der Radius wurde immer größer. Und das hat ja auch so Ähnlichkeiten wie Panikattacken hat man gehabt,

wenn sie Richtung Arbeit fuhren. Vielleicht war es für ihn halt irgendwie, ein Teil des Wegs zur Arbeit. Oder wo kann man ja arbeiten? Und auf einmal hast du so dieses Ding und weißt gar nicht, wo das herkommt. Muss voll krass sein.

Speaker2

Aber so eine Situation, dass man irgendwie merkt, jemandem geht es nicht gut und man muss irgendwie sofort helfen. Hatte ich auch einmal in Japan. Da war ich zum Glück mit jemand anderem unterwegs. Und da ist dann einfach so eine Frau an der U-Bahn-Haltestelle so plötzlich zur Seite so zusammengeklappt. Und dann sind wir da so schnell hin und haben versucht, sie auch so ein bisschen zu stützen, weil sie sonst so irgendwie auf dem Boden lag.

Und dann ist halt auch so dieses, dass, also zwar kann ich Japanisch, aber dass dann irgendwie trotzdem so eine Paniksituation irgendwie dann das zu koordinieren, irgendwie Leute herzuholen, weil im ersten Moment, ich glaube dadurch, dass dann irgendwie, ach da war ja schon jemand, dann hat sich irgendwie erstmal niemand irgendwie weiter darum gekümmert, aber natürlich, also gerade da wissen wir ja nicht, wie jetzt irgendwie in so einer Paniksituation man auch am besten in der Fremdsprache

oder auch in einem Land, wo man sowas noch nicht mitgemacht hat, agiert und dann irgendwie versucht, Aufmerksamkeit halt auf uns zu ziehen und dann hat irgendwer endlich mal jemand, der da am Bahnhof arbeitet, geholt und dann haben die dann eben jemanden, also so einen Rettungsdienst oder so, gerufen und dann irgendwann haben die auch gesagt, ja, ihr könnt jetzt gehen. Reicht jetzt.

Speaker1

Mein Kopf ging sofort Icajunga los und hilft niemanden. Das ist irgendwie auch, was so, Inuit, hier heißt das Hilfe, das hat mir mal im Englisch. Und ich dachte mir, was würde ich denn machen, Icajunga? Ach nee, Quatsch, das hilft niemanden.

Speaker0

Weiß man nicht, ob es nicht die Aufmerksamkeit auf dich gelingt.

Speaker1

Icajunga, oh Gott, der Mann hat auch einen Schlaggern. Ich hatte das mal, dass im Bus einfach einer, der Bus bremst und der Typ kippt einfach nur nach vorne um sozusagen. War danach auch gleich wieder ansprechbar. Es ist einfach nur kurz weggeknickt gewesen, wahrscheinlich einfach Blutdruck runtergepitcht oder so. Wo jemand dann den Bus halt angehalten hatte, dann an der Heidestelle. Und die meinten, wir holen jetzt mal kurz den Rettungswagen und dann fahren

wir erst weiter. Also wir müssen raus und so. Und dann wollten sie die Füße so hoch machen. Da war eine dabei, die dann kam, die Krankenschwester, die würde sich jetzt kümmern. Um Gottes will nicht die Füße hochlegen, weil gerade das Herz so angestrengt ist und so überfordert wäre von dem Blut, was dann kommt, dass das noch viel schlimmer sein könnte. also, wenn jemand umkippt, nicht die Füße hochlegen, versus alle Leute, die gesagt haben, leg mal die Füße hoch.

Speaker4

Ja, ja.

Speaker2

Erster Reflex noch.

Speaker3

Und stabile Seitenlage, wie geht das?

Speaker1

Du meinst, ob das möglich ist?

Speaker3

Ob das gut ist?

Speaker1

Na, ich vermute, weil dann ist es, glaube ich, ein Problem, wenn ich die Füße hoch mache, ist es ja wirklich, dass Blut zurückfließt und das Herz dann mehr verarbeiten muss, was ja gerade eben offensichtlich unterrepräsent war.

Speaker0

Aber stabile Seitenlage ist doch nicht nötig für so...

Speaker1

Du schadet, glaube ich, nicht, oder?

Speaker0

Ich dachte, es ist eher, wenn du so Atemwege was hast oder nicht weißt, dass halt also, dass man halt nicht an eigenen Erbrochenen erstickt oder so.

Speaker1

Ja, aber weißt du, was da noch kommt? Ich glaube, wenn du erstmal sagen kannst, du kannst die Person hier eine stabile Seitennage hinlegen, ist glaube ich schon erstmal grundsätzlich nicht schlecht, oder?

Speaker0

Ja, vielleicht müssen wir es doch nochmal auffrischen. Ich glaube, dass man nicht immer direkt...

Speaker1

Wir wollen ja den nächsten Mal in der Firma mal für alle einen Erste-Hilfe-Kurs machen, vielleicht frage ich dann mal. Und ist das jetzt hier grundsätzlich ganz gute Idee oder sollte man das irgendwann nicht machen? Ich frage für den Podcast.

Speaker3

Wenn die dir dann erzählen, dass man immer erstmal die Füße hochlegt.

Speaker1

Das habe ich von der Krankenschwester anders gelernt, Fräulein.

Speaker0

Das hängt ja auch davon ab. In einem Verkehrsunfall solltest du vielleicht die Leute jetzt nicht unbedingt direkt erst mal drehen, wenn du nicht weißt.

Speaker1

Was angeknallt ist. Ja, genau. Und wenn du das Bein da ran oder nicht.

Speaker0

Genau. Mach ich jetzt wieder ran? Löten?

Speaker1

Erst mal legen wir es kühl? Was machen wir denn da jetzt? Halt ich Feuerzeug oben ran, um es anzuüden?

Speaker0

Aber ich meine, Finger und so weiter, die soll man ja dann kühl legen. Die kann man ja wieder ran.

Speaker1

Genau. Aber was ist mit einem Appenbein? So viel Kühlung hat man wahrscheinlich meistens nicht.

Speaker3

Muss man nicht Finger und so erstmal in den Mund stecken, bis der Krankenwagen kommt?

Speaker1

Mit dem Mund des Patienten?

Speaker4

Nein, je nachdem.

Speaker1

Aber warum?

Speaker3

Nee, war ein Scherz.

Speaker2

Ja, Spuck, ja desinfiziert, ja.

Speaker3

Na klar.

Speaker1

Stimmt, ja. Drei-Sekunden-Regel.

Speaker3

Da ist da keine Kühlbox dabei.

Speaker1

Ja, weil mir ist der Mund jetzt kälter sozusagen.

Speaker0

Richtig schöner, dicker Daumen von dem Fleischer.

Speaker2

Weil ich gerade immer für den Notfall so eine kleine Mini-Kühlbox irgendwie einfach mitzunehmen ist und immer dann so ein abgetrennt Fingerhack.

Speaker1

Da muss gerade voller Eis immer einen Finger reinpassen. Das ist nicht schlecht.

Speaker2

Notfallparkiert.

Speaker1

Hört nicht auf uns. Wir dürfen keine Gesundheitsberatung geben.

Speaker0

Das ist keine Gesundheitsberatung. Rechtsberatung.

Speaker1

Hathaway waren übrigens die Leute, die gleichzeitig mit verschiedenen Teams auf Tour waren und dann...

Speaker2

Ich sag's nicht ein einziger, ich sag's wäre ein einziger Künstler, ein Musiker. War gar nicht so. Weil der ist doch danach noch 10 Jahre, 15 Jahre später...

Speaker1

In den 19ern gab es nicht, dass Hathaway mit mehreren Teams gleichzeitig auf Tour waren, wobei verschiedene Sänger als Hathaway auftraten. Das war möglich, weil Eurodance oft Playback-Performance nutzte und das Publikum meist nur den bekannten Studiogesang kannte.

Speaker2

Aber es gibt eine Person, die sich als Hathaway bezeichnet hat.

Speaker1

Einer wird ja das aufgenommen haben. Genau wie bei Las Ketchup. Da Leute gesungen haben, aber im Video andere Personen waren.

Speaker2

Wirklich?

Speaker1

Meine Schwester hat mit einer der Tänzer entweder mit einer der Tänzerinnen aus dem Video oder der Sängerin zusammengearbeitet. Die waren auf jeden Fall nicht in derselben Situation. Eine war im Studio und die anderen haben da rumgetanzt. Alles betrug diese Musikindustrie.

Speaker2

Ich glaube vor allem, wenn es halt um was geht, was so also möglichst catchy ist und einfach viele abholt und am besten noch einen Tanz hat.

Speaker0

Aber man sieht doch, dass es dann nicht der Kollege Heddaway ist, der da vor einem auf der Bühne steht. Ich verstehe, dass das Fernsehen war noch nicht HD, aber es gab ja Poster, die man sich...

Speaker1

Stimmt, Poster. Ich habe gesagt, so viel Viva hast du ja wahrscheinlich dann auch nicht geguckt, dass du sagen kannst, Ich konnte mir Hathaway den ganzen Tag angucken, aber wenn er über dem Bett hängt, ja, stimmt schon. Aber vielleicht war man weit genug weg.

Speaker0

Oder waren die Hathaway-Poster in den Niederlanden ein anderer, also war da ein anderer Mensch drauf?

Speaker2

Ja.

Speaker1

Das wurde, du meinst, die haben für jede Region auch noch ein eigenes Video gedreht?

Speaker0

Regional Hathaway. Nee, das Video ist einfach Qualität.

Speaker1

Achso, 4 zu 3 und so.

Speaker0

Ja, dunkle Szenarien.

Speaker3

Aber es gab doch dann bestimmt auch ein Foto irgendwie im Booklet oder hier von der CD oder so.

Speaker1

War Hathaway nicht so ein eher glatzköpfiger junger Mann, also vielleicht sahen die halt wirklich, wenn du jetzt nicht gerade vor ihm stehst, sondern so zweite Reihe schon nicht mehr so, also nicht so

Speaker2

Und wenn sie beim Macarena waren die Opis auch gar nicht, die das gesungen haben Das

Speaker1

Könnte ich mir tatsächlich wirklich vorstellen Ja,

Speaker3

Das haben eigentlich die Tänzer gesungen.

Speaker1

Genau.

Speaker0

Aber also am Skatman rütteln wir ein bisschen nicht Nee.

Speaker1

Der Skatman, der ist ein John Das ist einfach der, wo es...

Speaker0

Das gibt nur einmal.

Speaker3

Das kann ja auch sonst keiner Ah ne,

Speaker1

Playback Ja, aber wie kommen wir jetzt hier den ...

Speaker0

Sach es.

Speaker1

Captain Jack. Der liebt den DJ und so. Wie liebt den DJ?

Speaker2

Mit weh, ne?

Speaker1

Ja, der hier.

Speaker0

Wendler.

Speaker1

Wendler, genau. Wenn du den Wendler nimmst, ja, und nimmst halt irgendwie so eine ungefähr selbe Figur mit nach oben gegritten schwarzen Haaren-Typ, stellst den irgendwie auf eine Bühne, die 30 Meter von dir weg ist, weil da noch ein Graben und so ist, erkennst du doch nicht, ob das der echte Wendler ist, wenn der Playback singt, oder?

Speaker3

Meinst du, der ist auf so einer großen Bühne, der Wendler ist, der nicht eher in so einer Malle-Disco, wo die Leute sehr nah dran sind? Okay, sind alle sehr betrunken.

Speaker1

Wenn er da ist, vielleicht schon, aber wenn er hier gerade Autohauseröffnung machen will, machen die es vielleicht so zum Geld für, also ich sage jetzt nicht, dass er es auch macht, aber ich meine, die Faszination von Hathaway damals, eine ähnliche Person ist genauso, wie wenn du den Wendler da hinstellst.

Speaker0

Ich sehe gerade hier, Holger Kraus ist ein Wendler. Welcher von den vier ist Michael Wendler?

Speaker2

Auf jeden Fall oben rechts, oder?

Speaker3

Nee, unten links.

Speaker0

Ich würde sagen, also ich glaube, es ist keiner. Das ist immer der gleiche Double.

Speaker2

Aber ich glaube, ich würde dann einfach denken, der Bandler hat irgendwas im Gesicht machen lassen oder so. Also wenn er dann irgendwie da ein Double steht, was ein bisschen anders aussieht, würde ich glaube ich auch gar nicht erstmal davon ausgehen, dass es der gar nicht ist.

Speaker1

Einen ähnlichen Fall betrifft Tour Unlimited. What? Die Produzenten hatten ursprünglich geplant, verschiedene Live-Performer für unterschiedliche Regionen einzusetzen. Später gab es Streit, weil die eigentlichen Gesichter der Band, Ray und Anita, nicht die Musik produzierten. Okay, das ist eine Überraschung.

Speaker3

Da habe ich sogar die CD. Die Maxi-CD hieß das damals.

Speaker1

No, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no.

Speaker2

Selbst gekauft oder geschenkt bekommen?

Speaker3

Das weiß ich nicht mehr. War das noch? War das noch Grundschule, ne? Bei uns.

Speaker4

Das war 93, 94.

Speaker3

Ich weiß nicht, ob ich damals mein Taschengeld für CDs gespart habe. Ich kann mich nicht genau erinnern.

Speaker0

Ich weiß nicht, ich bin jetzt hier abgerutscht, aber ich würde total gerne mal zu Mr. Fantastic gehen.

Speaker3

Der sieht nach Fun aus.

Speaker0

Der sieht nach einem guten Abend aus.

Speaker2

Also musst du ja jetzt screenshotten, damit alle, die zuhören.

Speaker1

Die können ja selber googlen.

Speaker0

Mr.

Speaker1

Fantastic. Mr. Lover Lover. Maxi King Alright.

Speaker2

Hattet ihr schon mal das Thema, was die erste CD war dir? euch gekauft habt oder so.

Speaker3

Ich glaube tatsächlich. Too Unlimited.

Speaker1

Wirklich? Ich weiß es nicht.

Speaker3

Ich glaube, es war so mit die erste CD, die ich besessen habe. Ich bin mir recht sicher,

Speaker0

Dass CD, ich glaube, ich hatte früher Kassetten schon.

Speaker1

Ich weiß aber nicht,

Speaker0

Ob die gekauft war oder einfach nur sehr gut fotokopiertes Einlegedings hatte. Irgendwas von Michael Jackson.

Speaker1

Also?

Speaker0

CD kann ich ziemlich sicher beantworten, war Ace of Base.

Speaker1

Cool. Ich habe recht lange noch mit Kassetten rumhantiert, weil meine erste CD war irgendwie, wie hieß dieses Hamburger Platten? Maisy Platten 1995 Hip Hop bla, irgendwas Sempler mit massive Tönen noch Vorkopfnicker und so. Also irgendwie so ein Zeug war die erste CD. Weil ich spät mit CDs erst angefangen habe, weil ich kein CD-Player hatte. Aber Kassette war entweder die Rockset Look Sharp oder die Bravo Hits 5 von Polmark aka Zucker Bravo Hits 4.

Speaker0

Oder eine FIPS Asmosen, die dann bei den Großeltern geblieben ist.

Speaker1

Nee, Fibs Asmussen war von mir kein Thema. Was? Nee, gar nicht. Fibs Asmussen habe ich erst später in meinem Leben kennengelernt.

Speaker3

Ach, bei uns auch nicht, Fibs Asmussen.

Speaker0

Kennen und lieben gelernt, wolltest du sagen.

Speaker1

Kennen und lieben gelernt, natürlich. Aber auch später erst. Später erst. Wo ich die Witze angefangen habe zu verstehen.

Speaker0

Ja. Hörbares Augenrollen.

Speaker1

Look sharp von Roxette, glaube ich, ja.

Speaker2

Also ich glaube, dass meine erste CD, die ich geschenkt bekommen habe, so eine Bravo-Hits war. War jetzt 14 oder sowas?

Speaker1

Was, auch noch 10 Bravo-Hits? Von meiner entfernen wir. Ich gucke gerade mal.

Speaker2

Ich weiß auch, dass da von Spice Girls Wannabe, glaube ich, war das da drauf war. Auf jeden Fall irgendein Spice Girls Song. Das war auch dann der erste, den ich von den Spice Girls gehört habe und danach den großen Wunsch hatte, wenn ich mal in die Mini-Playback-Show komme, dann würde ich die Spice Girls nachmachen.

Speaker1

Du hast recht, es ist die 14, habe ich gerade hier ergoldern können.

Speaker0

Alle abwechselnd oder eine spezielle?

Speaker2

Ja, genau so sah die aus. Also ich wollte dann mit meinen Schwestern zusammen. Aber dann wären wir nur zu dritt gewesen. Ich habe halt damals gedacht, man darf die Klamotten mit nach Hause nehmen. Und das war eigentlich der Grund, warum ich das machen wollte. Weil ich durfte keine Plateauschuhe tragen. Das fanden meine Eltern nicht gut als 10-jähriges Kind oder 9-jähriges.

Speaker0

Okay, Plateauschuhe, das grenzt es ein. Sporty Spice kann es schon mal nicht sein, weil die hat ja immer Sportschuhe getragen.

Speaker2

Nee, fand ich nicht cool.

Speaker3

Also es könnte sein, Baby Spice hatte die Plateauschuhe?

Speaker2

Ja, es war Baby Spice.

Speaker3

Wer war Baby Spice nochmal? Emma?

Speaker2

Ja. Die Blonde.

Speaker3

In solchen Kategorien sehe ich das gar nicht.

Speaker1

Ich sehe keine Farben oder was?

Speaker3

Nee, wir hatten ja, wir hatten mal in der Grundschule so Fake-Mini-Playback-Show und da habe ich mit meinen Freunden Fantastische Vier gemacht.

Speaker4

Wer warst du?

Speaker3

Wie viel war die?

Speaker1

Warst du zwei?

Speaker0

Ich und meinen Bruder. Du hast einen Bruder, nein.

Speaker3

Warte mal, waren wir überhaupt vier? Doch, doch. Einer war der DJ.

Speaker1

Ich bin der Andi Y. Ich war Andi Y in den Mini-Playback-Shows.

Speaker3

Ich war auf jeden Fall nicht Andi Y, aber ich war hier, ich war Michi Beck, weil ich war natürlich nicht einer von den beiden Frontleuten damals, sondern dann der dritte.

Speaker1

Der ohne Text.

Speaker3

Der hatte schon auch Text in den Liedern, die wir performt haben. Ich glaube, ja.

Speaker2

Ich glaube, ihr habt die Klamotten behalten?

Speaker3

Nee, wir mussten uns selber ausstatten. Unsere Schule war nicht von Linda Demol geleitet.

Speaker1

Also ich merke tatsächlich,

Speaker0

Dass Marei Kamado.

Speaker3

Achso, stimmt.

Speaker0

Traumhochzeit.

Speaker4

Das ist, woran du denkst.

Speaker1

Dass die Mr. Wayne hieß noch. Also ich habe das Gefühl, dass diese Bravo-Hits, die ich auf dem Polenmarkt gekauft habe, wie sagt man heutzutage noch? Polenmarkt-Kings, was soll

Speaker0

Man das nicht mehr sein?

Speaker1

Ja, stimmt. Wirklich aus einer Mischung aus Bravo-Hits 4 und 5 ist, was die Inhalte anging. Da waren sogar Sachen drauf wie Informer, I Saw a Sign, A House in the Middle of the Street.

Speaker3

Aber war die dann so gebrannt oder wie?

Speaker1

Irgendwann Kassetten noch.

Speaker3

Ach so, Kassette. Und dann immer so, aber komisch abgeschnitten, die Lieder am Anfang und am Ende.

Speaker1

Schon relativ gut gemacht. Du hattest halt nur so ein Papierding, wo halt die ganzen Tracks drauf standen und stand Bravo Hits immerhin im Bund vorne drauf. Aber auf so einem Blau-Liedern-Hintergrund in meiner Erinnerung. Und da war dann halt so ein bisschen die Mischung aus den, also ich gucke mir die beiden Settlisten an und sage, ja, das war dabei und noch ein paar andere Sachen, die da wahrscheinlich gar nicht hingehörten.

Speaker4

Das war toll.

Speaker1

Von Ace of Base waren sogar zwei, die da waren. Das war eine andere von Ace of Base. I saw the sign und

Speaker0

All that she wants.

Speaker1

Ja.

Speaker0

In meiner Grundschulklasse hat Roy am Samstag immer die, ich weiß nicht, Top 40 oder so aus dem Radio auf Kassette aufgenommen.

Speaker3

Ja, das haben viele bei uns auch gemacht.

Speaker0

Und so ein richtiges Archiv dann sich aufgebaut. Also nicht Top 40.

Speaker3

Aber ja.

Speaker0

Und das war heilig, der konnte am Samstag ja nichts machen in der Zeit. Und das dauerte nur so eine Top 40. Und wie der sich dann aufgeregt hat, wenn da rüber gelabert wurde.

Speaker3

Aber da kamen ja dann auch die Songs auch doppelt in den Wochen, oder? Ist ja nicht jedes Mal alle 40 Lieder ausgetauscht.

Speaker0

Ja, ja. Aber er würde ja jetzt nicht eine große Schnitttechnik gehabt haben. Der würde dann da mit seinem kleinen Kinderkassettenrekorder irgendwie einfach die, also als die Sendung angefangen hat, aufgenommen haben, bis sie zu Ende war.

Speaker2

Aber meinst du, das war mehr, er wollte das so archivieren oder wollte er dann einfach so die Musik sich immer mal wieder anhören oder war es einfach irgendwie sowas, was er sich einmal vorgenommen hat und dann einfach immer so minutiös gemacht hat?

Speaker1

Hatte keine Freunde, ja.

Speaker0

Mit meiner heutigen Menschen, kennst du Roy auch, ja?

Speaker1

Ist Roy nicht der dann auf unsere Schuhe? Wir sind doch Roy kennig. Roy war doch der, nee, da warst du nicht in der E.

Speaker0

Was ist ein E?

Speaker1

Wir hatten ja fünf Stränge damals und eine wurde aufgelöst.

Speaker0

Als ihr dazugekommen seid, meinst du?

Speaker1

Nee.

Speaker0

Du bist doch an meiner Grundschule nicht Original Gangster, oder? Du bist doch von einer anderen.

Speaker1

Achso, ja, aber da gab es halt die, also wir waren in der 1-B, wir waren in der B-Klasse und dann gab es auch eine E-Klasse. Die E-Klasse wurde aufgelöst in der 5. möchte ich meinen. Da kamen mich diese ganzen grenzdebile.

Speaker0

Hilf mir mal, meine Erinnerung verschwimmen lassen. Wir waren nicht in der gleichen Grundschulklasse. Ich war mit Paulchen.

Speaker1

Mit Paulchen warst du in der selben Grundschule. Wir waren aber in der selben Grundschule, oder?

Speaker0

Naja, ja, später dann.

Speaker1

Naja, also nachdem Wende war und wir Grundschule hatten und nicht mehr OS.

Speaker0

Ja, aber wir haben neulich die Diskussion gehabt, was ist Originalschule und so weiter. Und ich muss sagen, du bist an meine Schule gekommen.

Speaker1

Das mag sein, aber die E-Klasse wurde dennoch aufgelöst. Und ich hätte gedacht, dass da der Roy drin gewesen wäre.

Speaker0

Carsten war da drin.

Speaker1

Ja genau, Carsten war da auch drin.

Speaker0

Carsten kam zu unserer Klasse. Und Simon.

Speaker1

Nee, nicht Simon. Der komische Typ.

Speaker0

Auf einem Werk?

Speaker1

Ja genau, der mit Serumsstein reingeworfen hat. Genau. Und ich hätte gedacht, dass da auch Roy drin gewesen wäre und dann vielleicht auch erst dann in deine Klasse vielleicht auch reingeplumpst wäre. Deswegen dachte ich, Roll kenne ich so ein schwarzhaariger Junge.

Speaker0

Ja, ein bisschen größerer. Aber Roll war von Anfang an da. Carsten hat Unruhe reingebracht.

Speaker1

Und Simon auch.

Speaker2

Das waren die Klassen-Clowns.

Speaker0

Clowns?

Speaker1

Straftäter vielleicht?

Speaker0

Nee.

Speaker2

In der Grundschule?

Speaker0

Carsten war gut im Clown, aber Simon war Clown.

Speaker1

Carsten war ja so in meiner Erinnerung so Abteilung gewalttätig. Nötig, aber gewalttätig, wenn er einen nicht mochte.

Speaker0

Aber Carsten war ja nicht in deiner Klasse.

Speaker1

Aber man kannte sich ja trotzdem. Also man kannte Carsten.

Speaker0

Natürlich.

Speaker1

Und Simon, ich schmeiße sie hier.

Speaker0

Musst du kennen.

Speaker1

Komm ich echt schon aufs Maul.

Speaker3

Ich glaube, bei mir auf der Grundschule war der Carsten Danny. Danny ist auch ein guter Name für so jemanden.

Speaker2

Dann haben wir auch einen, da wird einmal gesagt, ja, da kommt jeden Tag mit einem anderen Fahrrad zur Schule.

Speaker1

Das ist halt in seiner Familie so.

Speaker3

Hat Roy seine Kassetten auch verliehen an dich?

Speaker0

Das kann ich mir nicht vorstellen, dass die damals das Haus verlassen haben.

Speaker3

Nicht?

Speaker0

Er hat auch keinen Labelmaker gehabt. Ich glaube, die waren handbeschriftlich.

Speaker3

Auch kein Walkman. Also nicht so unterwegs gehört?

Speaker0

Das bin ich mir jetzt unsicher, ob er einen hatte. Kann ich mir schon vorstellen, aber ich glaube, es ist eher für den Heimgebrauch gewesen. Kann man ja verlieren unterwegs.

Speaker3

Was Ihnen noch eingefallen ist, Armin, wegen Polenmarkt. Meine allererste Aladin-Videokassette von dem Kinofilm von Disney, die war vom Polenmarkt und ich glaube, das war zu einer Zeit, als es noch nicht die deutsche Videokassette gab. Das heißt, das war zwar der Originalfilm da, aber die Tonspur war aus dem Kino aufgenommen auf der Videokassette. Und dann hört man immer so Leute lachen oder Popcorn essen. Das war ein sehr lustiges Erlebnis.

Speaker2

Also es ist wirklich eigentlich so ein Live-Kino-Erlebnis, was du dann zu Hause hast. Genau.

Speaker3

Nur ohne Leute, nur die Geräusche.

Speaker2

Das, was man am meisten mag, wenn man ins Kino geht.

Speaker1

Das dumme Gequatsche.

Speaker2

Wir sind noch gerade wieder beim Thema Kino und Popcorn. Wir hatten uns ja diesen Nosferatu wirklich aus den 20ern im Film angeguckt. Also immerhin gab es ja dann Orchester, das heißt, es war nicht komplett still und leise, aber wir hatten ja uns eine große Popcorn gekauft und da hatte ich das erste Mal, dass mir krass mein eigenes Kaugeräusch auf

Speaker3

Den Herden ging.

Speaker2

Krass aufgefallen ist. Weil in letzter Zeit immer wieder ich so von Leuten gehört habe, die sich darüber beschweren, wenn jemand irgendwie Popcorn isst im Kino und so weiter und ich glaube, ich habe das vorher gar nicht so krass irgendwie immer wahrgenommen und da habe ich das bei mir selbst immer genommen und da habe ich mich selbst genervt irgendwann auch so beim Essen.

Speaker3

Lag das mehr daran, dass da auch Live-Musik dazu war?

Speaker2

Vielleicht.

Speaker1

Vielleicht Stumpffilmartig war, oder?

Speaker2

Ja, auch das. da relativ ruhig ist, gerade in ruhigeren Passagen und dann immer halt zwischendurch so.

Speaker1

Das ist irgendwie so komisch, weil eigentlich Geräusche, die ja erlaubt sein sollten im Kino, sind ja gerade Popcorn essen, vielleicht ein bisschen Tütengerasche, wenn man in jemanden eine M-Stüte reinpackt und vielleicht ein Gluck-Gluck oder so.

Speaker3

So ein Schluch, wenn der Becher leer ist und man auf dem Strohhalm unten den Rest rauszieht.

Speaker0

Entschuldigung, Entschuldigung.

Speaker1

Also, dass man dann sagt, okay, wenn das jetzt die ganze Zeit passiert, ist natürlich irgendwie nervig, aber so eine Tüte ist auch irgendwie alle sind ja so, aus der Abteilung müsste erlaubt sein, so, dass man sich da irgendwie, vielleicht auch deswegen, wie du halt meintest, so, dass ich nie darauf geachtet habe, so, wirklich, ich kann mich an das Geräusch rascheln vom Kopfkorn, was nicht von mir selber ist, nicht erinnern gerade, so.

Speaker2

Also woran ich mich erinnern kann, was aber wirklich auch zu lustig war, war das dann, wir haben Spider-Man, glaube ich, irgendeinen von den Tom Holland im Kino geguckt und hinter uns war so eine Gruppe, ich nenne sie mal Jugendliche und dann hat der eine gesagt, reich nochmal eine Wiener rüber, Brudi. Wir haben dann ihre Wiener Würstchen anscheinend mit ins Kino genommen.

Speaker1

Das ist aber ganz gut. Das ist ja so großbelästig.

Speaker3

Fast wie Döner essen im Kino. Es hat schon nach Wiener gerochen.

Speaker0

Ich weiß nicht, ob ich noch richtig ins Kino gehen könnte. Also ich habe auch, allein durch dieses Corona-Zuhause-Arbeiten neulich wieder so ein Rappel im Büro bekommen, weil ich irgendwie da in unserem, Daily war und dachte, jedes Mal, wenn ich angesetzt habe, irgendwas zu sagen, hat der Kollege, der in einem anderen Daily war und mir gegenüber sitzt an dem Tisch, angefangen in einer Lautstärke da irgendwas zu sagen. Also du erschrickst dich, kriegst den eigenen Gedanken nicht mehr hin und wir

waren zu zweit. Also es war sonst leer. Vielleicht hat der Grundgeräusche pegelgefühlt. Aber das geht einfach nicht mehr.

Speaker1

Ja, ich gehe zum Glück noch schon lange genug ins Büro, um so kleine Menschengruppen hinzugehen.

Speaker0

Aber gehst du ins Kino?

Speaker1

Freiluftkino war ich dieses Jahr, glaube ich, zwei, drei Mal. Das war okay.

Speaker2

Dieses Jahr?

Speaker4

A. Ja. B.

Speaker1

Nein. C. Natürlich meine ich die vergangene Saison.

Speaker3

Ich glaube B ist die Antwort.

Speaker1

Ist nicht falsch.

Speaker2

Was hast du da geguckt?

Speaker1

Einmal habe ich hier das Outdoor-Festival geguckt. Das gucke ich hier. Ich glaube, Steffi, das sind so Kurzfilme über irgendwelche Outdoor-Menschen. Und diesmal waren es nur keine Höhlenforscher dabei, weil es war das eine Mal so, ich sage mal so, Höhlen, das ist nicht so mein Ding. Also diese Krabbelei da, wo dann die Füße oben raushängen. Ja, den kriegen wir nicht mehr raus, den lassen wir jetzt. Tschüss, war schön, dich kennenzulernen. Ah, nicht meine Welt.

und dann haben wir noch was haben wir denn noch geschaut? Irgendeinen Film und noch irgendeinen Film.

Speaker0

Ich hab neulich irgendwie so ein kurzes, weiß nicht, auf YouTube, Instagram, Sonstag gesehen, wo Leute halt irgendwie so in ehemalige oder stillgelegte, Untergrundsysteme dann so reingehen. So mit nur der Geschichte, wir haben einen neuen Eingang gefunden hier in diesen Untergrund in Berlin oder sowas und dann ist der so ein super kleinen Schacht reingerutscht und ich dachte, ich sterbe einfach, jetzt muss ich sofort weg.

Wer geht denn da, also man muss doch wissen, dass man auch wieder rauskommt. Ich gehe doch nicht, was wie so eine Rutsche ist irgendwo rein.

Speaker3

Ja, es gibt auch viele so Videos aus Frankreich mit Katakomben da, wo einfach auf der Straße irgendwie okay, das ist jetzt so ein kleines Loch und dann gehen da irgendwie so drei Leute hin und sagen, okay, wir haben gefunden, das hier ist ein Eingang zu den Katakomben und dann schieben sich da so rein.

Speaker1

Also wirklich, dass so wie die sich da verbiegen, also ich sage so, also wenn ich mich so verbiegen muss, um da durchzukommen, dann ist doch die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich zwei Zentimeter der weiter mich nicht mehr so verbiegen kann, dass ich da weiterkomme.

Speaker3

Ja, gerade bei einer Höhle, die nicht angelegt ist.

Speaker1

Es ist so absurd. Nee, nee, da waren schon Leute, da weiß ich jetzt, da muss ich hier die Schlangentechnik anwenden mit dem Doppelknopffuß und dann drückt man sich da durch und wenn man da die Hüfte, da muss man sich so ein bisschen ausrecken, das geht schon und dann zieht man sich, kann man mit den Händen, aber die eine Hand ist halt dann an der Stelle hinten, das ist schwierig, da muss man mit der anderen greifen. Hör auf, so eine Sache zu sagen, wenn du mit einem Strohhalm steckst.

Speaker2

Also wenn man in so eine Höhle reingeht, dann finde ich, Das ist immer schon unangenehm, wenn man nicht mehr ganz normal gerade aufrecht laufen kann. Und das ist schon so, jetzt muss ich mich bücken, um da durchzugehen.

Speaker1

Wenn du dich bücken musstest, machen wir Schlupfknien. Das finde ich auch so, wenn Höhlen so ausgeleuchtet groß sind, das ist hübsch wie mit so einem Seil, wo man weiß, wo es lang geht und so. Das ist schon ganz geil. Wie kommt man darauf?

Speaker2

Höhlenforscher zu werden.

Speaker1

Ja, also wirklich. Damals okay, aber heutzutage kann man doch bestimmt eine Drohne, ein vierräderiges Ding mit einer Kamera und Licht vorne.

Speaker0

Endoskop.

Speaker2

Und es gibt ja noch die Stufe schlimmer. Das ist ja, wenn du dann halt Höhlentaucher oder Taurerin.

Speaker1

Das war in die Richtung 100 Meter, mal gucken, was passiert.

Speaker2

Mal gucken, wie lange der Sauerstoff reicht.

Speaker1

Wo war jetzt zurück? Oh, mein Seil ist weg. Naja, dann sterbe ich hier. Naja, ist mein Beruf.

Speaker0

Aber erstmal kann ich noch einen Ausgang suchen.

Speaker1

Genau. Und zwar unten. Ja, das ist krass, gibt da wirklich diese, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, diese Geschichte von diesem einen Höhlenforscher, wo man halt genau wusste, hey, der will da irgendwie lang und dann steckt der ja fest und man wusste, man kriegt ihn da halt jetzt nicht mehr raus und der wird jetzt halt einfach über die nächsten wahrscheinlich zwei, drei Tage, obwohl wahrscheinlich ein bisschen schneller, weil es Blut in den Kopf fließt, aber halt da einfach verändern,

weil du den halt nicht rausgehst. Da bist du so ein Foto von Füßen, die so aus dem Loch rausgucken. Und da geht's halt nicht weiter. Und ich so, ne. Suche ich euch raus, wie ich schon noch? Ne, ne, ne.

Speaker3

Ach, lass mal.

Speaker2

Da reicht schon die Erzählung. Das finde ich wirklich schlimm. Das war so, auch wie die Vorstellung damals hier mit diesem U-Boot auf dem Weg zur Titanic, so dieses, wenn die jetzt da wirklich einfach nur orientierungslos so lange rumschwimmen, bis dann irgendwann halt Sauerstoff knapp wird. Aber die sind ja implodiert, also dann geht es ja doch ein bisschen schneller. Nicht so dieses nicht wissen, was passiert und langsam einfach ersticken.

Speaker1

Bei Sauerstoff Notersticken ist ja, dass man wenigstens vorher einschläft, ne?

Speaker2

Achso, ja gut, das geht ja.

Speaker1

Wenn du Sauerstoff machen wirst, wirst du wahrscheinlich einfach müde, weil zu viel Sauerstoff tritt. Also ich hoffe, dass man nicht kurz vorhin auch so äh, bevor es vorbei ist.

das wäre doof also wenn man so einschliffen es ist auch scheiße, aber es geht noch und implodieren ist halt so überraschend, glaube ich so lange bin ich ganz klar wenn ich so einen Zeiger habe, der sagt oh Gott, wenn es in den roten Bereich kommt implodieren wir und der geht immer nach oben zu, kommt der rote Bereich immer so

Speaker3

Hat sie da überhaupt so einen Zeiger? weiß ich halt nicht deswegen

Speaker1

Hoffe ich einfach, dass sie nicht so wussten wann es vorbei ist Nur, dass es vorbei ist.

Speaker0

Ich weiß nicht, ob dann auch... Das wissen die ja auch nicht.

Speaker1

Ja. Ach so, ja, die hoffen ja vielleicht auch.

Speaker3

Ob dann erst mal so in so Bolzen rausfliegen.

Speaker1

Das kann natürlich auch sein, ne?

Speaker0

Und so lange so ein Wasser reinschießen, oder was?

Speaker3

Naja, das nicht. Dann ist ja schon implodieren. Aber das ist irgendwie... Man merkt, dass es irgendwie so knirz,

Speaker1

Knarzt die ganze Zeit macht. Nicht eher so, dass der Druck so groß ist.

Speaker2

Keine schöne Vorstellung.

Speaker3

Also, Guillotine.

Speaker4

Ja.

Speaker0

Obwohl ich das mit Sauerstoffmangel, also jetzt vielleicht nicht unter Wasser?

Speaker3

Einschlafen?

Speaker0

Zu schön einschlafen, ist doch auch nett. War halt nur nicht im Angebot.

Speaker1

Ich weiß halt nur nicht, ob du, wenn du weißt, dass es das Einschlafen von Todes ist, es sich nicht viel panischer macht als so eine Guillotine.

Speaker0

Ja, guter Punkt. Okay, also wieder zurück.

Speaker1

Team Guillotine.

Speaker0

Ich habe neulich, willst du noch Guillotine?

Speaker1

Nee, ich überlege, ich versuche einfach rauszufinden, also mindestens einen Film haben wir noch gesehen und ich weiß aber nicht, was das war.

Speaker0

Bridget Jones wahrscheinlich. Okay, während das recherchiert wird Ich habe neulich festgestellt, dass ich eine gewisse Art von Witzstruktur, oder Erzählstruktur gemerkt habe, die ich sehr lustig finde Auch wieder auf Instagram, da steht so ein Typ mit einem Schraubenzieher in der Hand Meint so, die Leute fragen mich immer Nils, wie kannst du so schnell irgendwie eine Steckdose reparieren? Keine Ahnung, ich bin nicht Nils und das ist ein Lichtschalter Aber ich kann euch sagen.

Speaker1

Wo ihr ein super leckeres Brot bekommt Liebe ich, das mache ich so teilweise richtig Also man ist auch teilweise wirklich so,

Speaker0

Ich hätte mich gar nicht immer gedacht.

Speaker1

Dass mich das interessiert, was der mich jetzt da gerade fragt. Ich wüsste nicht, das bin ich ja nicht und das ist doch gar nicht das. Oh Mann ey, ich will nicht wissen.

Speaker3

Das ist mir doch gar nicht untergekommen.

Speaker2

Nee, mir auch nicht.

Speaker0

Naja, heute Nachmittag dann wahrscheinlich.

Speaker3

Aber mir ist eingefallen, dass ich mal so einen sehr spannenden Höhlen-Horrorfilm gesehen. Also falls ihr Lust drauf habt, The Descent.

Speaker1

Nee, bitte nicht.

Speaker2

Von dem habe ich auch nur gehört und das hat mir schon gereicht. so das Nacherzähl zu bekommen.

Speaker0

Da wäre mein Interesse dran auch sehr diszent. Es wird noch das Programm das letztjährige aus dem Freiluftkino studieren, was ja im Wesentlichen das von diesem Jahr auch sein wird, nur ein bisschen in einer anderen Reihenfolge.

Speaker3

Wahrscheinlich. Und wart ihr auf der Berlinale?

Speaker1

Natürlich nicht.

Speaker0

Wie jedes Jahr, nein. Hast du dir eine neue Tasche gekauft?

Speaker3

Eine Tasche?

Speaker0

Ich finde, Berlinale macht mit den hässlichsten Merch, die es gibt und trotzdem sind ja immer wieder mit Freude Leute unterwegs, die irgendwie so eine...

Speaker1

Ist das Design der Berlinale dieses Jahr das Schwächste der letzten zehn Jahre?

Speaker0

Also wahrscheinlich, mir ist nichts aufgefallen. Hängt irgendwas in der Stadt?

Speaker2

Ja, mit 275 oder so.

Speaker1

Und hier am Pfaff kannst du das auch so ein bisschen sehen. Das ist jetzt nicht wirklich schlechtes Design. Dafür, dass die sonst immer so, ich sag mal, richtig interessante, spannendere Sachen gemacht haben, ist es richtig so bäh.

Speaker3

Mir ist es auch nicht aufgefallen. Aber es ist nicht hier die Frau, die diesen Druck designt hat, die macht auch immer die Berlinale Plakate.

Speaker2

Aber nicht, glaube ich, dieses Jahr. Das ist meine Vermutung.

Speaker0

Hat nicht auch die Intendanz vor ein paar Jahren, wie heißt das, es gab doch immer Dieter Kosslick, heißt das Intendanz dann, was die machen? Also die Leitung der Berlinale, hat doch irgendwie vor einer Weile gewechselt. Vielleicht haben sie einfach gesagt.

Speaker3

Jetzt machen wir alles anders.

Speaker0

Möglichst plain. Also ist der Vorwurf, dass das Design zu langweilig ist?

Speaker1

Nein, vielleicht, ich habe das jetzt bewusst, ich weiß noch, ich habe irgendwann einmal das bewusst gesehen und weißt noch, wie Steffi meinte, warum ist das dieses Jahr so langweilig oder so hässlich? Ich möchte gar nicht sagen, dass es unbedingt hässlich ist. Wahrscheinlich fällt es nicht so langweilig.

Speaker2

Also es fällt halt überhaupt nicht auf, also wie man auch merkt, weil es euch ja auch nicht aufgefallen ist. Also es geht total unter.

Speaker1

Das sieht halt so aus. So und das 75. Das ist halt irgendwie...

Speaker0

Sieht auch nicht nach Kino aus für mich. War da jetzt noch ein Bär drin?

Speaker1

Da war halt einfach so moderne Schriften irgendwie.

Speaker0

Ah, das habe ich gesehen.

Speaker2

Ja, nicht so spannend.

Speaker0

War das jetzt schon ein anderes Jahr davor? Der Bär mit den Strichen?

Speaker1

Ja, genau. Das ist jetzt 23. Das ist jetzt 23 so hier, die Stilistik und so weiter. Da war halt immer irgendwie was los, was gestalterisch. und jetzt ist es halt so, vielleicht auch weil es die 75 ist oder so. Schade.

Speaker0

Ist es denn vorbei? Oder kommen jetzt die goldenen Bären erst morgen?

Speaker1

Ich weiß nicht, also am Pfaff hängen heute Morgen noch draußen die große 75 dran.

Speaker2

Ich habe nur mitbekommen, dass, glaube ich, Timothy Chalamet in der Stadt ist und mir da Videos bei Instagram zugespielt.

Speaker3

Habe ich auch nur gesehen, dass er da irgendwo im Publikum saß.

Speaker0

War er auf dem roten Teppich in einem weißen Unterhemd oder ist das ein Foto, was aus dem Zusammenhang gerissen ist?

Speaker2

Ja, mit so einem rosanen unter ihm, ja. Also er hatte irgendwie einen rosa Pulli an und hat ihn dann ausgezogen.

Speaker0

Cool. Weil er war ja noch kalt.

Speaker1

Ach, ist der von June, ne?

Speaker0

Das Bob Dylan.

Speaker4

Nein.

Speaker2

Er war dafür den Bob Dylan-Film. Ist er dafür nicht auch für einen Oscar nominiert oder so?

Speaker3

Ich habe auch nicht mitbekommen.

Speaker0

Oscars, da müssen wir eigentlich immer Armin fragen. Oh Gott, bist du vorbereitet? Überhaupt. Worum geht es denn?

Speaker1

Wer ist denn nominiert? Also es ist Bob Dylan nominiert. Es geht um einen Koch, der versucht irgendwie eine neue Soße, die man zu Fisch anrichten kann, zu finden. Und probiert so alles durch irgendwie. Und dann irgendwann reißt er durch die Welt, um ein Kraut zu finden, das man ranmachen kann, hat so ein richtig widerliches grünes Zeug gefunden und das kann man jetzt daran machen, frisst jetzt die ganze Welt, das heißt Dill.

Speaker0

Ui, okay. Und der hat sich danach benannt.

Speaker1

Oder? Nein, der hat das Kraut danach benannt, weil er war das Erste, der dieses widerliche Zeug gefunden hat und dann angeschafft hat, das zu kultivieren.

Speaker0

Was sind denn andere Entdecker, die irgendwie Kräuter nach sich benannt haben?

Speaker1

Na, zum Beispiel Klaus-Dieter Kerbel. Oder hier Kreuzkümmel.

Speaker2

Dr. Peter Silie.

Speaker1

Peter Silie, genau. Ich frage ihm Sellerie Vladimir Rapunzel Ja, also es gibt ja einige Samuel Aide Provence Kräuter der Provence Was

Speaker0

Ist Aide Provence?

Speaker1

Das ist eine Stadt der Provence Meinst du Aix-en-Provence? Äh Der Provence-Serie sagt doch, äh. Egal, auf jeden Fall Kräuter der Provence, genau.

Speaker3

Sagt man nicht eigentlich in Frankreich nur Ex?

Speaker1

Sagt man nicht nur, äh?

Speaker3

Ich glaube nicht.

Speaker1

Ich glaube, die sagt zu allen, äh.

Speaker0

Und Würzmann in Frankreich nicht mit einer italienischen Kräutermischung.

Speaker1

Wer hat sie gefunden?

Speaker0

Die Schweizer, genau.

Speaker1

Ja, das ist der Film, den ich kenne. Da gibt es noch einen Film, der jetzt für tausend Oscars nominiert ist, was so wie keiner nachvollziehen kann. Ich habe aber keine Ahnung.

Speaker2

Emilia Perez.

Speaker1

Ah, da geht es um, was hat denn die Perez? sie hat was hat mir von balkone balkone und irgendwelche anderen filme sind dafür nicht dominiert worden was keiner versteht keine ahnung habe es mitbekommen auch dass bei den grammys irgendwie große erstaunen war dass naja sie billy eilish ohne einen einzigen grammy weggegangen ist und dafür beyonce ihren zehntausendsten grammys für welche country leader bekommen hat oder so Aber auch das Ding, die ich so halb gehört habe, keine Ahnung.

Speaker0

Okay, also würdest du sagen, deine Begeisterung für Popkultur hat so in den letzten Jahren ein bisschen eher nachgelassen oder zugenommen?

Speaker1

Naja, Filme ja so oder so, nie so richtig mein Ding gewesen.

Speaker0

Aber Grammys hast du immer stark verfolgt oder was?

Speaker1

Musik nicht, aber ich sag mal so, es fiel mir schwer in den letzten Jahren irgendwie an Tina Turner sagen, an Taylor Swift und Billie Eilish vorbeizukommen, also deren Existenz und Größe wahrzunehmen.

und für das BD-Eilish-Greis so schlecht von den Sachen, die ich ab und zu mitbekommen habe und hatte so ein bisschen das Gefühl, dass von der Popularität auf der Welt der letzten zwei Jahre oder so, sie ist wahrscheinlich zu den drei, vier, fünf größten Künstlern mir erschienen zu gehören und dass sie da Greis bekommen hat, ist mir im Endeffekt egal, finde ich ein bisschen irritierend, sag ich jetzt mal. Aber als komplett Außenstehender, keine Ahnung, hat wer sonst Grammys gewinnt

und so. Ich hab bloß gehört, dass das wohl irgendwie viele Leute erstaunt hat.

Speaker2

Und dann wird es so weitergehen, wenn Emilia Perez alle Oscars abräumt.

Speaker1

Ich habe keine Ahnung, warum alle so böse sind ausgerechnet dieser Film. Ich weiß nicht, um was es geht, was daran wieder so besonders ist.

Speaker2

Also ich hatte mitbekommen, dass es, also glaube ich jetzt, verstanden zu haben, das Problem hauptsächlich ist, dass es ein französischer Regisseur ist, der diesen Film gemacht hat. Und es spielt ja in Mexiko. Und es basiert auf einem Buch auch, was ein Franzose über Mexiko und diese Kartellkriege und Drogenbosse und so weiter geschrieben hat. Und dass eben, dass einfach so ganz Mexiko in Anführungszeichen diesen Film und die Darstellung halt kritisiert und scheiße findet.

Und dass eben auch dann keine der SchauspielerInnen aus Mexiko kommt und dafür aber so Celina Gomez, also ich glaube, du brauchst wahrscheinlich auch ein paar Namen, die Sachen verkaufen. Und dass sie dann aber zum Beispiel auch in Spanisch spricht, was eben auch nicht nach einer Muttersprach darin klingt. Und dann haben sie es halt im Drehbuch so umgeschrieben, ja, aber sie ist ja auch nicht wirklich aus Mexiko, sondern nur da so, hat Wurzeln und ist dann zurückgezogen.

also dass die es dann extra so gedreht haben und dann hat die Casting-Direktorin auch noch gesagt es gab halt nicht Schauspieler oder Schauspielerinnen, die gut genug waren in Mexiko, sonst hätten wir ja auch die gecastet Was die

Speaker1

In der Gommels ist, ist natürlich die Top-Wahl

Speaker2

Und ja also so war das

Speaker1

So ein bisschen Also von meinem Gefühl her fast die aufgeklärte Variante, warum das so ist, weil mein Gefühl war eher so von wegen, dass Leute rumgemosert haben, dass halt, ich sag mal, dieser geile Actionfilm mit den geilen Effekten und diesen Scheiß irgendwie keinen Oscar bekommt, dafür aber diese Geschichte

Speaker3

Aber Actionfilme haben doch noch nie Ausgaben bekommen.

Speaker1

Ich weiß nicht, was die Leute machen, ich habe eher so das Gefühl, dass ein Nein-Gag böse darauf war,

Speaker3

Dass es jetzt Nein-Gag ist,

Speaker1

Dass es Emilia Perez ist, ich wusste bis eben nicht, dass es ein Film über Mexiko ist, ich hatte eher so Sorgen, dass es da rum gehen könnte von wegen... oh, da findet LGBTQ drin statt und deswegen kriegt er 13 Oscars.

Speaker3

Ein DEI-Hire, dieser Film.

Speaker1

Genau, dass deswegen die ganze Welt das wieder nicht verstehen kann und nicht nur, weil wir alle Mexiko hassen oder so.

Speaker2

Ich glaube, das wird halt auch noch kritisiert, weil also dieser französische Regisseur eher so dieses Transsein als so ein Plot-Device benutzt.

Speaker1

Ach, das findet wirklich drin statt? Ja, ja. Da brauche ich mich ja nicht wundern, warum es alle so doof finden.

Speaker2

Na, aber auch Leute aus der Trans-Community kritisieren halt auch den Film, weil er eben das so eindimensional darstellt und zum Beispiel die Hauptfigur immer, also wenn sie heißt ja Emilia Perez, wenn ich es jetzt richtig glaube ich verstanden habe, so wirklich wieder so böse er wird, dann plötzlich wieder mit so einer männlichen Stimme er spricht und so weiter. Also das ist irgendwie alles so sehr oberflächlich benutzt so.

Also deswegen glaube ich wurde von vielen Seiten kritisiert und dann gibt es bestimmt und auch die, die einfach alles, was irgendwie mit Transsein oder so zu tun hat, sowieso kritisieren wollen aus einer eher so konservativen Richtung her. Gibt es bestimmt auch.

Speaker1

Ich wollte gerade sagen, weil ich hatte erst das Gefühl, das ist echt so ein konservatives Publikum gewesen, was das halt Mist fand und dass irgendwelche anderen Filme deswegen keine Oscars bekommen. Und dachte, ah okay, das ist wegen jetzt hier, Franzose hat Mexiko falsch dargestellt, da kann ich das ja irgendwie vielleicht noch nachvollziehen. Aber sind wir ehrlich, das ist wahrscheinlich nicht das wirkliche Problem. Also in der USA.

Speaker2

Ja, Mischung vielleicht aus vielen verschiedenen Faktoren.

Speaker3

Aber es ist nicht eh so bei den Oscars, dass die jetzt immer kleiner werden und immer mehr in der Kritik stehen, als so eine Werbeveranstaltung für die Studios, die ihre Filme dann einfach am Ende hin und her schieben und genau wissen, wer was gewinnen wird. Weil irgendwie dann 90% der Academy die Filme eh nicht keine Zeit hat, alle Filme zu gucken.

Speaker1

Ist das neu?

Speaker3

Nee, aber dass es immer wichtiger wird, diese Kritik. Also neu ist es natürlich nicht.

Speaker1

Hat schon immer so viele Filme nominiert?

Speaker3

Weiß ich nicht.

Speaker2

Zehn oder so, ne?

Speaker3

Früher hat doch alle Filme Weinstein gemacht, oder? Bis er weg war.

Speaker1

Also es ist auch nominiert Complete Unknown, da weißt du aber gar nichts drüber. Konklam.

Speaker2

Ah, den hab ich gesehen, den mochte ich.

Speaker0

Das ist so ein bisschen bauchig, ne?

Speaker1

Ein Kammerspiel auch, ne? Konvex Konklam. Ist das Mädchen brav? Bleibt der Bauch konkav.

Speaker2

Ich habe gerade gedacht, ich wollte gerade erzählen worum es geht, aber dann eigentlich ist ja das, du musst ja sagen worum es geht, weil du hast ja alle gesehen.

Speaker0

Also einfach ganz schlechte Worte.

Speaker1

Also das ist das nämlich, also wir sind ja beim Kochen, das ist ja kochengroßes Thema. Achso. Chili con carne ist so weiß, dass Chili con clave.

Speaker0

Aha, ist das der Sänger, der irgendwie den König der Löwen in Hamburg gesungen hat?

Speaker1

Ja, den hat man nämlich in kleine Teile geschnitten und daraus eine große Chili gemacht.

Speaker0

Ich dachte, der hat jetzt einfach so Chili con Clubs, so ein Franchise auch gemacht.

Speaker1

Nee, nee, der steckt da drin. Ach was, deshalb hört man so

Speaker0

Wenig von ihm.

Speaker1

Er wurde einmal an die ganzen Obdachlosen in Hamburg verfüttert und großes Gejubel. Der nächste Film ist Nickel Boys. Das ist die Coming-out-of-Age-Geschichte von Nickelback.

Speaker0

Coming Out of Age.

Speaker1

Direkt raus. Ich muss irgendwie gerade mal hinkriegen, wie diese andere Band, die ich eigentlich meinte, nämlich Nickel & Black.

Speaker0

Also ist es eine Coming Out oder eine Coming-of-Age-Geschichte? Oder ist es ein Coming Out, während man aufwächst?

Speaker1

Das ist Off-Age, weil die Band wird halt groß, aber auch Out, weil sie sich feststellen, wir sind eine schlechte Band.

Speaker0

Ach, so ein Out ist das.

Speaker1

Dann haben wir Einstel hier. Da steht jemand hier, da wurde die ganze Zeit über eine Person geredet, die sagt, ich bin doch da, ihr könnt nicht so über mich reden. ganz schlecht über die geredet.

Speaker0

So ein bisschen Sixth Sense mäßig. Der denkt, der ist da, aber...

Speaker1

Nee, nee, der ist wirklich da. Die reden einfach über ihn.

Speaker0

Spielen an der Bushaltestelle, oder was?

Speaker1

Nee, in einem großen Raum, wo er in der Mitte steht. Alle tun so, als würden sie ihn wahrnehmen. Das macht die natürlich wahnsinnig, aber es wird sehr schlecht über ihn geredet.

Speaker0

Kommt da wieder, ist das so ein Marina Abramovic-Einfluss an der Stelle?

Speaker1

Das kann ich nicht verraten, das muss ich so viel spoilern.

Speaker0

Die Alte, die die ganze Zeit die Fresse hält. Das ist mir die letzten paar Wochen immer noch im Kopf geblieben. mir ist der Name auch nicht eingefallen zu meiner Schande, alles klar so, aber.

Speaker1

Meine Güte dann haben wir The Substance klart sich von selbst also hat nicht viel zu bieten in dem Film, aber ist okay immerhin steht Tim Biven mit keine Ahnung scheint aber wichtig zu sein an Platz 2 hier dann Duke Part 2 Das ist halt die Fortsetzung von Part 1, da haben wir letztes Jahr schon drüber gesprochen, also das ist halt einfach das Ende von dem Film.

Speaker0

Nur mit einem Bus statt einem Booten.

Speaker1

Wicked hat ja Philipp schon erklärt. Das ist jetzt hier mit dem hier, also nochmal kurz zusammenfassend, wenn du halt Cricket spielst, da hast du halt hinten diese drei Dinger zu stehen und die zwei kleinen Teile oben drauf sind die Wickeds, wenn du die Umstütze kriegst, die Punkte. Dann haben wir Anura,

Speaker0

Das ist eine Jacke auf Französisch.

Speaker1

Das K ist taub, stumm meine ich.

Speaker3

Das K ist taub.

Speaker4

Sehr gut.

Speaker1

Das K, der schreibt mal auf jeden Fall. Das K ist taub. So eine Modeschöpfer-Geschichte, total langweilig. Aber es ist ja mittlerweile alle Filme offensichtlich. Alle sind langweilig. außer das mit diesem Dill, der übrigens nicht dominiert ist, wie ich gerade feststelle.

Speaker2

Der I'm Still Here, glaube ich, ist das, ne?

Speaker0

Complete unknown, dachte ich.

Speaker4

Achso, okay.

Speaker2

Weiß ich nicht. Einer von den beiden dann.

Speaker1

Naja, und dann kommt The Brutalist. Das ist die Fortsetzung von The Substance.

Speaker0

Ich sag, so ein Fotograf, der durch aus Europa reist.

Speaker1

Oh, das ist die Geschichte von dem Wettbewerb, wo das Bostoner Rathaus gebaut wurde. Ist das jetzt wahr? Kann sein, weil es ist einer der schönsten brutalistischen Gebäude der Welt. Quelle?

Speaker3

Quelle Armee.

Speaker1

Quelle mein Geschmack.

Speaker3

Warst du mal da?

Speaker1

Ne, leider noch nicht, aber da würde ich mich sehr freuen, in Boston, wenn ich da mal ein paar Fuß machen könnte. Bei Boston natürlich, als das gebaut wurde, als man das neu machen wollte, hat man natürlich gedacht, Mensch, da werden wir natürlich etwas altmäßig aussehen, das ist wie bei uns hier das Humboldt-Forum. nicht Humboldt-Forum, sondern Schloss, halt irgendwie so hinballern, was irgendwie in die Altstadt passt, weil wir sind ja eine der ältesten Städte der USA und so.

Und dann kam der Mutalist vorbei und hat gesagt, ich kann günstiger mit Beton und setzte sich dann alle durch und das große Finale ist, wie praktisch das Rathaus eröffnet wird und das ist wirklich schlimm. Ich hoffe so stark, dass es Boston ist, was ich gerade meine.

Speaker2

Ich habe nachgeguckt, der Bob Dylan-Film ist a complete unknown.

Speaker0

Und was ist der andere?

Speaker2

Ah, der Amin erklärt kann.

Speaker0

Ah, stimmt.

Speaker3

Das ist mit dem, der immer sagt, ich kann euch hören.

Speaker1

Hallo. Boston City Hall, ist das nicht ein Prachtbaum?

Speaker3

Wunderschön.

Speaker0

Ja, weiß ich nicht, ob das das Schönste ist, was mir einfällt.

Speaker1

Naja, unter den brutalistischen Gebäuden, finde ich, das ist schon eins der cooleren.

Speaker2

Das ist mit der tschechischen Botschaft in Berlin.

Speaker1

Die ist auch cool, aber die ist ja ein ganz anderer brutalistischer Stil. Das ist doch die Braunverschalte mit dem braunen Fenster. Ja, das ist irgendwie anders.

Speaker0

Wow, ey Armin, also ich habe mich hier irgendwie vergoogelt, aber fünf brutalistische Gebäude, die man statt City Hall sich angucken kann in Boston, da kannst du ja richtig...

Speaker1

Oh, da kann ich ja richtig eine Tour machen.

Speaker0

Das Erich Lindemann Mental Health Center.

Speaker2

Warte mal. Ist er mit Till Lindemann verwandt?

Speaker0

Anzunehmen.

Speaker2

Also nächster Urlaub wird eine Ostküsten-Tour durch die USA.

Speaker1

Also es fehlen ja noch die Ost... Uh, ist ja wirklich sehr schön. Guck mal.

Speaker3

Wow.

Speaker0

Bist du auch Brutalismus-Fan?

Speaker3

Oh, ich finde das schon auch schick. Ja?

Speaker0

Okay. Da kommen wir unsicher.

Speaker1

Also ich mag das total in der USA. Du kommst in irgendeine Kleinstadt rein und mitten in die Stadt ist irgendwie so ein Betonklotz reingehämmert, weil das die Uni ist, das Gericht, irgendwas. Gibt es ganz häufig, dass du in den Kleinstädten von der USA riesige Betonklotz hast. Da gehe ich schon gerne einmal rundherum und fotografiere das mal ab.

Speaker0

Ich habe irgendwas in Erinnerung von irgendwie in einem Oklahoma, auch Rathaus oder so, aber.

Speaker1

Da gibt es auch einiges Klumpiges. Ja, da habe ich auch ein paar Fotos gemacht.

Speaker0

Okay, aber du warst also in Boston noch gar nicht.

Speaker1

Genau, da müssen wir noch hin. Es fehlen ja noch irgendwie die ganzen Ostküstenstaaten.

Speaker3

Keine Ahnung.

Speaker1

Es ist vielleicht ein Nordküstenstaat. Man streitet sich.

Speaker3

Wegen Staaten.

Speaker1

Ja, aber es ist Nordküste, glaube ich. Die fehlen noch alle. Da ist Boston auch noch dabei. Boston ist ein guter Ausgangspunkt, glaube ich. deswegen werde ich hoffentlich eines Tages einen Tag länger Zeit haben und Fotos von brutalistischen Gebäuden in Boston zu machen.

Speaker2

Und dann an der Küste so entlang? Was gibt es denn dann auch dann?

Speaker1

Also wir müssen ja oben erst in die ganze... Es ist halt gerade die Frage, wie teilt man es halt irgendwie auf? Also überlegen wir ja auch, wenn wir nicht einfach mal nach New York fahren und dann vielleicht einfach eine Woche von da aus irgendwie im Kreis ein paar Sachen abfahren. Oder du hast halt im Norden, du hast ja das ganze Vermont, New Hampshire, Rhode Island, Connecticut, Massachusetts,

New Jersey, in New York. Das Gerumpel ist ja alles da oben und dann geht es ja darunter weiter, wo du so was hast, wie ist Delaware? Wie willst du einen Tag in Delaware verbringen?

Speaker0

Da guckst du dich die Kirche an, in der immer Biden zum Beten gegangen ist.

Speaker3

Ich glaube, bei der Sitzensfolge, wo sie über Delaware reden, dann sagen sie, wenn das eine Delle wäre, kann ich nur an diesen Wortwitz erinnern.

Speaker1

Der wäre schon schwierig, glaube ich. Untergenommen hast du Maryland und Pennsylvania, Washington, Washington, Washington. Das ist so ein bisschen interessant, so glaube ich, die Ecke da unten. Und dann bist du ja schon bei den Virginias, dann North Carolina, Georgia und dann ist schon Florida, glaube ich. Und dann haben wir alles durch.

Speaker3

Florida ist ja lang. Da musst du ja bis die Keys runter.

Speaker1

Ach nee, da musst du ja bis oben. Jacksonville eine Nacht aushalten.

Speaker2

War das die erste Kolonie oder so? Wie hieß denn nochmal die erste Kolonie? Die ist ja in Virginia, ne?

Speaker1

Virginia, Plymouth? Ich dachte, es wäre New England, ist weiter oben.

Speaker2

Na gut.

Speaker3

Da liegt so ein Stein, so ein Gedenkstein rum. als sie da angekommen sind, die Pilger.

Speaker0

Du hast gerade gesagt, dann habt ihr alles.

Speaker1

Ah, Alaska und Hawaii muss natürlich auch.

Speaker0

Also so genau, weil ich gar nicht meinte wirklich von, sagen wir mal, Festland.

Speaker1

Dann haben wir überall mindestens eine Nacht.

Speaker2

Also ganz lustig, wenn ihr Alaska und Hawaii so an einem Trip macht, einfach so von kalt nach heiß oder umgekehrt.

Speaker1

Hast du auch gehört, dass Sarah uns das zahlt?

Speaker0

Ich weiß nicht, ob das teuer ist.

Speaker1

Wir haben schon öfter über Alaska auch mal wirklich nachgedacht, aber Alaska ist mir echt das Problem, dass es halt nicht günstig ist. Was Alaska halt irgendwie ganz nett wäre, wenn du es eher so aus Kanada heraus Roadtrips da so ein bisschen was machst und nach Kanada wieder zurückfährst, weil dann kannst du wie den Yukon oben noch mitnehmen. Das ist einfach wahnsinnig teuer. Das ist einfach, Mietwagen ist da teuer, Wohnen ist teuer, Essen ist teuer, alles ist da oben ist teuer.

Speaker0

Ich glaube wirklich, also falls du Ostküste jetzt irgendwie dann demnächst machst und du bist dann halt nur noch auf zwei übrig, dann spielen Preise immer keine Rolle mehr.

Speaker1

Dann musst du halt überlegen, wie machst du Hawaii, weil nur nach Hawaii von Europa aus, weil das ist schon ein Stück, metert sich ein bisschen, sag ich jetzt mal darüber.

Speaker3

Würdest du Osterinseln mitnehmen, meinst du?

Speaker1

Boah, das ist schon deutlich südlicher, oder? Da würde ich auch mal nach Pitca und Island, wenn ich schon da drüben bin irgendwo.

Speaker2

Oder von Japan aus. Bisschen in Japan und dann von Japan aus kurz nach Hawaii.

Speaker1

Stimmt, meine Bedingung, um den Bundesstaat gewesen zu sein, ist ja, also einen Tag da verbringen, aber man muss ja auch da geschlafen haben. Das heißt also, ich könnte praktisch auf dem Flughafen schlafen. Nee, Flughafen geht leider nicht. Ja, mal gucken.

Speaker2

Ja, ich meine, man kann ja bestimmt mal ein paar Tage auf Hawaii verbringen.

Speaker1

Ja, das ist bestimmt ganz nett, aber ich meine, wenn du schon irgendwie vorher deinen Heimurlaub, Jahresurlaub in Japan verbracht hast, den dann noch in Hawaii noch ein paar Tage.

Speaker2

Es geht ja darum, irgendwie musst du dich abhaken.

Speaker1

Ja, innerlich muss ich dich alle abhaken.

Speaker2

Haben wir Andorra ja schon nicht geschafft.

Speaker1

Das wäre ganz Westeuropa bei mir abgehakt, aber Andorra geht halt auch.

Speaker3

Hättest du ja nicht da übernachtet.

Speaker1

Das stimmt. Ist ja die Frage, wenn ein Ort so klein ist, ob man das dazuzählen muss. Bei Liechtenstein habe ich auch so auf dem Parkplatz.

Speaker0

Hast du im Vatikanstadt noch übernachtet?

Speaker1

Nee, da war ich noch nicht. War noch nicht in Rom. Wie? Ich war noch nicht in Rom.

Speaker0

Habe ich verstanden, aber wie?

Speaker1

Reizt mich null. Habe ich mich noch nicht beschäftigt, wie du unterhalten so von wegen europäischer Kurztrip-Orte. Und Rom war so, weiß nicht. Die Vorstellung von Rom ist anstrengend.

Speaker2

Aber Italien sonst?

Speaker1

Ja, doch Italien habe ich nicht viel gegen, aber ich glaube, ich würde gerade mal Süditalien mehr anschauen, als dass mich irgendwie Rom reizt.

Speaker0

Welche fünf Städte findest du interessanter in Italien als Rom?

Speaker1

Mainland, Genua Weiß ich gar nicht, ob in der Apel. Nee, in der Apel wahrscheinlich nicht. Bari.

Speaker0

In denen warst du schon?

Speaker1

Nee, aber ich finde es interessanter. Bari?

Speaker0

Letche.

Speaker3

Letche?

Speaker0

Was weiß man über Letche?

Speaker1

Florence hatte ich schon. Pisa wahrscheinlich auch. Livorno. Alles interessanter als Rom.

Speaker3

Es waren jetzt nicht sehr viele süditalienische Städte dabei, würde ich sagen.

Speaker0

Livorno ist schon die Bettwäschemarkt von Lidl, oder?

Speaker1

Parma.

Speaker0

Das sind ja jetzt irgendwie Städte, die dir einfallen, aber da weiß man noch nichts drüber.

Speaker1

Ja, alles interessanter als Rom.

Speaker0

Ach so, das ist der Punkt.

Speaker1

Brescher. Ich weiß nicht mal, wo Brescher liegt so genau. Bari ist schon im Süden, oder?

Speaker2

Aber also der Stiefel, die Hacke so da irgendwo.

Speaker1

Nee, Rom reizt mich wirklich überhaupt nicht. Rom ist so eine Vorstellung, als würdest du einem vollen Tag in die Allee-Akaden gehen. So stelle ich mir das vor. So einfach alles voll. Alles voller Amerikaner, die laut sind. Nur ohne Klimaanlage. Sie würden gerne ein Eis essen, 87 Euro. oh, sie haben unseren Stuhl im Restaurant für 20 Euro. Also so irgendwie stelle ich mir Rom vor. Also total anstrengend.

Und egal, wo du hin willst, du musst anstehen. Und so stelle ich mich unglaublich anstrengend vor.

Speaker3

Aber ich sage mal so, so stellt man sich Venedig auch vor. Und ist gar nicht.

Speaker1

Nee, Venedig nur zu bestimmten Jahreszeiten. Aber Rom irgendwie gefühlt immer.

Speaker3

Kein Interesse an Triest?

Speaker0

Eher als Rom, würde ich denken. Eher als Rom, ja.

Speaker1

Bolzano soll auch ganz nett sein. Como.

Speaker0

Wie realistisch ist die USA-Sache, um noch mal kurz zurück zu circlen und die alte Frage wieder aufzuwerfen. USA unter Trump, hast du eine Nicht-Einreise-Policy für dich selber?

Speaker1

Ich habe eher so eine, die lass mich nicht rein ansorge. Also weil die ja jetzt verhältnismäßig random sein können, musst du ja im Prinzip nur auf die falsche Person an der Grenze treffen und dann kannst du wieder nach Hause fahren. Das ist so ein bisschen meine Sorge an der Stelle. Ist das so? Ja, im Prinzip ja schon. Die können ja jeden ohne Grund zurückschicken.

Speaker2

Also wenn zum Beispiel mögen dein Bart nicht.

Speaker1

Guck mal, du musst ja jetzt beim beim es auf deiner ganzen sozialen medien irgendwie angeben natürlich hat man da ja dann extra accounts die nichts tun und so aber

Speaker0

Hat man das nicht schon länger und die einfach nicht angegeben?

Speaker1

Jetzt musst du ja. Früher musstest du nicht. Jetzt musst du ja. Seit letztes Jahr, vorletztes Jahr. Also seit ich mein letztes Esther gemacht habe, also soweit ich weiß, wurde mir gesagt, zumindest ist es jetzt Fisch geworden und vielleicht fragen sie dann auch nach. Ist mir auch egal. Auf jeden Fall wissen die eh über deinen Namen und deinen Scheiß wahrscheinlich eh mehr über dich, als du weißt.

Und dann musst du ja, also ich hoffe, dass ich nichts Böses gesagt habe, offiziell, aber die linke Socke, die lassen wir nicht rein. Wenn du so einen Typen hast, dann hast du halt Pech und kannst da auch nichts gegen tun. glaube jetzt nicht, dass das passiert, aber das ist halt so die einzige Sorge, die ich habe, weil...

Speaker2

Ja, man hat dann so viel Geld ausgegeben, den Urlaub geplant und dann...

Speaker1

Aber ich glaube nicht wirklich, dass das passieren würde. Und sonst ist halt die Regierung, aber der Rest der Menschen sind ja immer noch die gleichen, wie sie halt vorher da waren. Ich habe jetzt nicht unbedingt Bock, da hinzufahren. Also jetzt aber nicht wegen ihm gerade, sondern weil ich mich einfach andere Sachen interessieren. Und wie gesagt, das nächste wäre halt wahrscheinlich mal so New York besuchen. Das ist immer noch halbwegs demokratisch. Noch?

Speaker0

Ich glaube, da wäre meine Sorge tatsächlich größer, dass mal wieder das Flugzeug drei Tage ineinander nicht fliegt, als dass man da nicht reinkommt.

Speaker1

Oder sowas, ja. Also ich mache mir da wirklich als so, ja gemein, aber als weißer Europäer, da drüben irgendwie gerade wenig Sorgen. Also der Typ sagt, ah Deutschland, ihr seid doch unsere Feinde, du kommst hier nicht rein. Hier ist das Flugzeug nach Hause.

Speaker3

Na ja, nach New York verliegst du ja dann mit, am besten mit türkischen Airlines, dann ist die Kontrolle nicht so stark. Der Bürgermeister von New York hat da gute Beziehungen.

Speaker1

Ah.

Speaker2

Seinen Korruptionsskandalen.

Speaker3

Er überall mit türkischen Airlines hinfliegt, weil er da kostenlose Flüge kriegt.

Speaker1

Ah, das ist für uns recht umständlich. Ich hasse die Istanbul auf den Kaufen langsam, aber ja, warum nicht? Wenn ich damit auf jeden Fall reinkomme. Langsam.

Speaker2

Aber dann hast du ja nicht irgendwie sowas, dass du alle europäischen Hauptstädte mal abhacken willst, weil sonst müsstest du ja mal zwangsläufig nach oben.

Speaker1

Das habe ich tatsächlich innerlich gar nicht. E-Paris. Es ist wirklich, bei Paris, also Paris, Würde ich lieber sehen als London, glaube ich. Da habe ich aber auch so ein bisschen dieses Gefühl von...

Speaker3

Starke Meinung.

Speaker1

Was habe ich gerade gesagt?

Speaker3

Paris lieber als London.

Speaker1

Das auch, ja.

Speaker0

Aber da warst du nicht beide rum.

Speaker1

Aber ich war doch nicht in London. War?

Speaker0

Ach ja, stimmt, das haben wir schon mal.

Speaker1

Ich glaube, bei Paris habe ich so dieses... Ich glaube, ich würde gerne so... Es gibt ja so Dinge, die ich gerne mal sehen würde, um da zu sein und zu sagen, so, okay, krass, so sieht es hier wirklich aus. Das ist für mich war so ein Florenz, dieser komische... Wie heißt der Dom mit diesen grün-weißen großen Turmen draußen dran?

Speaker3

Der von Florenz. Ja schon, da wolltest du wegen Assassin's Creed hin.

Speaker1

Nee, weil ich mich, also daher kenne ich es halt auch, aber ich weiß halt mit diesem weiß-grünen Marmor irgendwie, das hätte mich halt irgendwie interessiert, wie das halt irgendwie aussieht, weil es ja damals der größte Ding war, der große Turm oder sowas. Dann kommst du über die Ecke und stehst halt da vorne und denkst dir so, okay, wow, das Ding steht halt echt da und das macht was mit mir, wenn ich die Dinge echt sehe.

So wie bei Canyon-Beispiel, immer lang so ein Loch im Boden, wenn du dann da stehst, denkst du, okay, wow.

Speaker3

Großes Loch im Boden.

Speaker1

Und so habe ich das halt so ein bisschen mit, das ist auch wie, wenn du in Tokio um den, wie heißt der Fernsehnturm, der Rot-Weiße, das ist das Tokio Tower. Also, wenn du dann da um diese kleine Straßenecke mal rumkommst und dieses rot-weiße Ding dann da mal stehen, sich denkst du, wow, okay, der steht da halt da. Und so geht es mir halt irgendwie mit Sacre Curdus an dem Park, was so in den Berg rauf geht, die Kirche. Montmartre.

So, einmal das irgendwie so, dieses, und ich möchte gerne mal der Fans sehen. So, das würde mich halt und einfach mal einmal so eine Klischee-Straße da, die irgendwie hübsch mit kleiner Boulangerie da an der Ecke und sowas ist. So, da habe ich irgendwie so ein, das würde ich schon gerne mal mit eigenen Augen sehen. Ich war jetzt schon mal ein, zweimal irgendwie kurz einmal in Paris oder zweimal in Paris? Ich weiß gar nicht.

Speaker3

Ich glaube nur einmal. Einmal.

Speaker1

So, da habe ich jetzt aber nicht so wahnsinnig viel von halt gesehen und die Stadt hat mich gegeben und ich würde bestimmte Orte halt gerne sehen. Und das reizt mich mehr als jetzt der Petersdom. Wahrscheinlich, wenn du dann da bist, sagst so, krass, der Petersdom. Aber der reizt mich halt gerade jetzt in diesem Moment halt überhaupt nicht, im Gegensatz zu La Defense oder so. Oder London, wo die alle auf der falschen Seite fahren.

Speaker0

Beschreib doch mal kurz La Defense mit Worten.

Speaker1

Während ich versuche, das mit Bildung. Ist das das Tor,

Speaker0

Wo man durchgehen kann?

Speaker1

Ja, genau. Dahinter fängt halt so ein bisschen Neubaugebiet Zeugs an und ich glaube, das finde ich zum Gucken reizvoll. So jetzt nicht Geschichte oder so, aber einfach zum Durchlaufen gucken. Wann ist das gebaut worden? Später 80er irgendwie fing es vielleicht eigentlich an oder so. 90er als Nicht früher?

Speaker3

Ich weiß gar nicht.

Speaker1

Keine Ahnung. Aber es würde mich halt mal irgendwie interessieren. Irgendjahr so San Juan oder so.

Speaker2

Ich habe gerade überlegt, sollen wir mal so ein Ranking machen? London, Paris, Europäische Hauptstädte? Ja, aber natürlich, also so fünf vielleicht.

Speaker1

Von Reiz mich hinzufahren? Oder war ich da?

Speaker2

Also schön, reizvoll, wie auch immer.

Speaker3

Na ja, Minsk.

Speaker1

Minsk ist bestimmt ganz hübsch, ja. Ja, Berlin ist halt ganz oben,

Speaker3

Warschau eher mitte, ja,

Speaker1

Ich hab bei Warschau auch so ein bisschen so ein Gefühl, dass es so ein Ding ist, jetzt wo man halt in einem Jahr nicht da war, dass ich schon eher so das Gefühl habe, von wegen, eigentlich war es ganz okay, ich glaube es war zu dem Zeitpunkt einfach ein bisschen, obwohl da war so mittel, es war einfach mittel, glaube ich. Ich weiß auch nicht, warum. Ich habe auch keinen Grund, aber Athen reizt mich irgendwie. Obwohl viele Leute sagen, boah, Athen macht bloß nicht.

So, weiß nicht. Aber irgendwie habe ich das Gefühl.

Speaker0

Hast du Istanbul schon mal außerhalb des Flughafens gesehen?

Speaker1

Istanbul, da bin ich immer so ein bisschen hin und her gerissen. Ob mich das reizt, da wirklich mal so eine Woche Istanbul zu machen?

Speaker0

Ich hätte nämlich bei Athen, also Athen, Istanbul sind so Hauptstädte, die ich einfach noch nicht hatte. Oder Großstädte, in denen ich noch nicht war. Die irgendwie interessant klingen. aber wo ich bei beiden sage, es klingt schon allein vom Namen so krass überlaufen, dass ich, glaube ich, gar keinen Bock auf den Stress. Also ich glaube, Istanbul noch mal mehr, weil vor meinem inneren Auge ist das so gedrängt und kleine Gassen und alles voll und du bist nur am Quetschen.

Speaker1

Das weiß ich genau, das ist aber genau der Punkt. Du weißt ja nicht, wo sind die touristischen Gebiete, wo es bestimmt so ist und wahrscheinlich in Rom genau das gleiche Bedingung ist, aber sobald du dahin gehst, wo die Leute wohnen, was ich ja doch meistens ganz nett finde, ist es wahrscheinlich nicht mehr so. Das ist wahrscheinlich in Rom auch nicht.

und deswegen Istanbul, ich glaube, das hat schon was und ich glaube, dass Athen auch was hat, Ljubljana, wo ich mir tatsächlich gerne mal anschauen Ich habe das Gefühl,

Speaker2

Dass es da dieses eine Bild von diesem See gibt mit so ein bisschen Bergen drumherum und das ist immer für mich das Ljubljana Touri-Bild Ich

Speaker1

Habe bei Ljubljana so ein bisschen die innere Hoffnung von osteuropäischer Hauptstadt, die ist aber irgendwie nicht so das Bild von, also ich kann die Schrift noch lesen, weißt du, so nicht Sofia oder Bukarest oder so, weil da habe ich auch mal interessieren, wie sich das entwickelt hat. Da hat Basti damals von geschwärmt, als er da gewesen ist.

Speaker3

Finde ich auch interessant.

Speaker1

Bukarest reißt mich mehr als Rom. Keine Ahnung warum.

Speaker3

Budapest.

Speaker1

War ich ja schon ein paar Mal. Ist aber auch nett. Wobei ich das auch ein bisschen gerne in Erinnerung halten möchte, wie ich das letzte Mal gesehen habe, 2008 oder so. Letztes Mal damals.

Speaker3

Mit der Veränderung ist es schwierig. Ich glaube, ich hätte jetzt auch nicht mehr so Lust nach Prag, wie jetzt noch vor 20 Jahren.

Speaker1

Genau, also das ist ein richtig guter Punkt, weil ich glaube halt, dass es einfach vielleicht sich das jetzt ein bisschen todgentrifiziert hat und man nicht mehr so dieselben Gefühle hat für die Gegenden, weil sie so ein bisschen unerforscht wirkten, um es mal übertrieben vielleicht ein bisschen auszuschlucken.

Speaker2

Das ist ja dann das Gute an Rom, Paris, London, da gab es das Problem ja eigentlich nicht.

Speaker3

Madrid weiß ich auch nicht.

Speaker1

Madrid würde ich zum Beispiel auch gerne nochmal machen. Ich war in Madrid mit meinen Eltern irgendwie 1994, irgendwie sowas, hab ganz, ganz wenig Erinnerungen dran. Das würde ich mir auch schon mal gerne angucken, genau wie die ganze spanische Nordküste. So, das wäre auch so. Porto. Bissabon brauche ich jetzt glaube ich auch nicht mehr, das würde ich auch gerne so in Erinnerung halten, wie ich es habe und nicht so, wie es jetzt ist. Mit jede Wohnung ist eine Airbnb-Wohnung.

Speaker2

Ja, ganz viele US-Expats, die da nehmen.

Speaker1

Dublin?

Speaker2

Kannst du mir einen Euro bezahlen.

Speaker1

Ah, immerhin. In Rom auch.

Speaker2

Aber in London nicht.

Speaker1

In der Slowakei auch, wie ich neulich gelernt habe. In Tschechien ja nicht. Britische Inseln reizen mich irgendwie nicht. Ich fahre irgendwie mal ein Glasfot. Das war irgendwie nett.

Speaker2

Hast du in Irland gerade als britische Inseln?

Speaker1

Nein. Das gehört auch zu den britischen Inseln, oder?

Speaker3

Weiß ich nicht.

Speaker1

Also nicht zu den Britannien.

Speaker3

Das Wort britisch kommt ja von der Britannien. und die ist ja in Frankreich.

Speaker0

Also streng genommen keines.

Speaker3

Weiß ich nicht, aber Isle of Man hätte ich mal Bock.

Speaker1

Aber nur mit Motorrad, ne?

Speaker3

Nur mit Motorrad richtig schnell. Ne, so generell.

Speaker1

Also die britischen Inseln scheint Irland dazu zu kommen.

Speaker0

Das ist wieder so eine Autosendungsreferenz von euch, oder was?

Speaker3

Ne, da ist noch mal so ein Motorradrennen, aber deswegen will ich da nicht hin. Isle of Man finde ich aber cool.

Speaker0

Isle of Sky, wie wäre es damit? Keine Ahnung, aber ich glaube da gibt es das Schottland oder so.

Speaker3

Das ist Schottland.

Speaker0

Ich glaube.

Speaker1

Was ist mit Gernsey? Oder wie das heißt. Keine Ahnung.

Speaker3

Du hattest doch mal so eine Baltikum-Reise, oder? Wie war das denn da mit den Hauptstädten?

Speaker0

Die ist aber sehr eingedampft. Ist da nur noch Riga geblieben.

Speaker3

War nur noch Riga am Ende. Riga warst du auch schon mal sauer.

Speaker2

Gibt sehr viel Jugendstil-Gebäude.

Speaker0

Ja, und sehr viel Kopfschmerzplatte.

Speaker2

Und sehr viel Schwarzbrot. Und auch so Pudding oder sowas aus Schwarzbrot, ist irgendwie so ein Ding. Ja, hab ich auch probiert. Oder war es sogar ein Joghurt, den man im Supermarkt mit Schwarzbrotgeschmack oder so kaufen hat. Irgendwie sowas, glaub ich, war es.

Speaker3

Das klingt doch schon mal gut.

Speaker2

Also ich hatte da ja...

Speaker1

Probier meises Kertjoghurt.

Speaker0

Meine Vorstellung war irgendwie so ein bisschen basierend auf die baltischen Länder sind alle irgendwie in der Digitalisierung so weit vorne und dass die so klein sind, dass die, ich dachte, die arbeiten alle super eng miteinander, dass sie vielleicht so ein gemeinsames oder wenigstens zusammenhängendes äh, Schienennetz haben oder sowas, aber es ist halt einfach gar nicht so.

Du kannst dann irgendwie bis kurz vor die Grenze fahren, dann musst du irgendwie einen Bus nehmen und rüberjuckeln oder am besten noch mit dem Bus durch die nächste, fast durch das ganze nächste Land. Und deshalb ist es so ein bisschen in sich zusammengefallen, irgendwie zu sagen, jetzt irgendwie Tallinn, Vilnius und so auch noch mitzunehmen.

Speaker3

Wäre dann wahrscheinlich einfach gewesen, immer mit der Fähre nach Helsinki und wieder zurück, ne, pro Land.

Speaker0

Wahrscheinlich wäre das einfacher gewesen, wenn nicht sogar irgendwie mit dem Flugzeugdrehkreuz Riga immer wieder.

Speaker1

Boah, eher Baltic Meilen sammeln, 150 dahin, 150 dahin. Hatte nicht Baruto mal so eine Reise gemacht nach Baltikum? Ich kann mich irgendwie entsinnen, dass sie mit Zug und Bus und dann Sturzbetrunken dann irgendwie am Ende in Tallinn landeten oder sowas.

Speaker3

Ich weiß nicht mehr. Eine 40-Stunden-Fahrt oder wie?

Speaker1

Ich weiß nicht mehr. Es ging um viel Alkohol und Wachpersonal in verschiedenen Ländern und Zug und Bus.

Speaker3

Armin, wie ist es bei dir im Norden mit den Hauptstädten?

Speaker1

Also Stockholm habe ich ja schon mal, als ich Konrad besucht habe, gesehen.

Speaker0

Das bin ich.

Speaker3

Kopenhagen waren wir auch schon mal.

Speaker1

Kopenhagen fand ich auch ganz nett. und das ist aber von den, ich nehme jetzt mal Oslo, Helsinki, Stockholm, Kopenhagen, auch die Stadt, die ich mir tatsächlich nochmal angucken wollen würde. Oslo, hm, weiß nicht.

Speaker0

Ja, Oslo ist auch mehr so, hm.

Speaker1

Und Helsinki habe ich am Flughafen schon zweimal gesehen und auf die Stadt geguckt. Einmal sogar auf die Stadt drauf geguckt, reicht.

Speaker3

Helsinki kenne ich auch nur vom Flughafen.

Speaker2

Ich auch nur vom Flughafen, hm.

Speaker1

Also das Nordisch holt mich irgendwie nicht so ab.

Speaker2

Ich war noch nie in einem der nordischen Länder.

Speaker1

Nicht mal in Dänemark?

Speaker2

Noch nicht mal in Dänemark.

Speaker0

Nach der Übernachtungspolicy oder noch nicht mal, also kein Grenzübertritt.

Speaker2

Ja, also in Helsinki war ich am Flughafen, um von dort aus weiter nach Japan zu fliegen.

Speaker0

Das würde ich dann auch nicht als große Grenzflug.

Speaker1

Okay, das zählt nicht.

Speaker0

Aber du bist jetzt auch nicht so super heiß drauf, das zu ändern, oder?

Speaker2

Eigentlich, ich hätte schon Lust darauf, mal irgendwann.

Speaker0

Aber Hannes zieht nicht mit.

Speaker3

Ich habe nicht so Bock.

Speaker2

Ja.

Speaker1

Kann ich verstehen.

Speaker2

Ja, weine nicht. Einmal wäre ich fast, ich glaube, da hatten wir genau, auf Rügen war das, Urlaub gemacht mit meiner Familie und dann wollten wir eigentlich rüber nach Schweden und ich habe meinen Personalausweis vergessen und dann konnten wir das nicht. Und dann waren alle ein bisschen sauer auf mich,

Speaker1

Glaube ich. Da wussten sie dann auch wieder.

Speaker0

Wie alt warst du da? Hätte man dich nicht mit 20 D-Mark oder so zurücklassen können, dass du ein paar Eis kaufst den Tag über?

Speaker1

Kreidefelsen gucken, das wollte ich sagen. Genau, hier, guck, Kreidefetzen, wir fahren mal schnell rüber.

Speaker2

Ich glaube, 14 oder so.

Speaker0

Da kann man doch mal irgendwie sich einen schönen Tag auf Rügen machen.

Speaker1

Ja, bestimmt.

Speaker3

Ich glaube, ich war auch noch nie wirklich in Schweden. Nur einmal so mit der Fähre nach Trelleburg und wieder zurück. Mehr habe ich, glaube ich, in Schweden noch nicht erlebt.

Speaker2

Das sind so Top-Tipps für Schweden. Stockholm.

Speaker0

Also, ich hätte gedacht, dass ich kann mir euch beide, Hannes, vor allem irgendwie für jemanden mit so ein bisschen Eisenbahn-Romantik gut vorstellen. Und man kann nach Kopenhagen eigentlich relativ, Es ist jetzt ein Arbeitstag, so sieben, siebeneinhalb Stunden oder sowas über Hamburg mit dem Zug. Und dann ist das halt auch so ein Eurocity ab Hamburg. Das ist eigentlich ganz angeblich. Kann man auch machen, aber weiß ich nicht. Das ist ja ein...

Speaker2

Fällt die Eisenbahnromantik, wenn man fliegt.

Speaker0

Ja, natürlich, du kannst überall hinfliegen, das ist dann egal. Und ich meine, Schweden oder Norwegen, du bist doch ein passionierter Autofahrer, da ist es schön mit so einem Mietwagen.

Speaker3

Oh, eigentlich schon, ja.

Speaker0

Da mal so eine Runde drehen und dann von Campingplatz zu Campingplatz.

Speaker1

Das war es, so wie Sarah gerade guckt, wo ist euer nächster Urlaub ins Gehund?

Speaker3

Nee, das Ding in der Vorstellung fühlt sich das so kalt an, weil man könnte ja auch mit dem Auto durch Italien fahren, weißt du?

Speaker1

Na, schon, das ist schöner.

Speaker0

Ja, aber du kannst ja auch im Sommer da durchfahren und dann ist es halt so moderate Temperaturen.

Speaker1

Du warst doch in Montreal, ne?

Speaker3

Ja.

Speaker1

Ja, so.

Speaker3

Gott, das war schlimm.

Speaker2

Das ist so ein Trigger-Wort. Sag das Wort Montreal nicht.

Speaker1

Ach, scheiße, wegen dem anderen Zeug. Ich habe hier gar nicht daran gedacht. Ich habe mir gedacht,

Speaker3

Die Stadt war auch so sehr meh.

Speaker1

Ich bin es amerikanisch, vergiss, was ich gesagt habe. War ich denn am Oktober oder sowas? Da war es schon kalt, als ich bei euch war. Schnee weiß ich gar nicht, aber es war schon sehr kalt.

Speaker0

Ja, das kommt doch mal. Was wir machen mit. Also Stockholm, da brauchst du halt auch nicht super lang. Da kannst du auch einfach hinfliegen und irgendwie bekommst du, mit drei Tagen hast du genug gesehen, es ist zentral alles fußläufig, alles cool. Da kannst du die wichtigsten Sachen, die für dich wichtigsten Sachen irgendwie abhaken. Aber du musst es natürlich jetzt nicht im Winter Halbjahr machen.

Speaker2

Und Stockholm ist jetzt auch noch nicht so krass von dem Übertourismus oder so betroffen, oder? Dass da Menschenmassen sich irgendwie durchquetschen oder so?

Speaker0

Nein, glaube ich auch ganz stark saisonal ab und ob da irgendwie gerade noch so ein Kreuzfahrtschiff hinkommt. Also wenn, dann sind das halt mehr so ältere Leute, glaube ich, die da irgendwie ausgekippt werden und dann auch mit einem Reisebus durch die Gegend fahren.

Speaker3

Ist es teuer, so wie Dänemark?

Speaker0

Ich finde es ist... Nee, also ich finde Dänemark ist teurer. Die haben irgendwie auch einen stabileren Wechselkurs. Die Schweden haben irgendwie... Das läuft nicht... Also es ist immer... Man hat immer mehr Kronen zuletzt bekommen für den Euro als jetzt irgendwie sich das schwedische Kronen im Vergleich zu Dänemark und ja, es ist... Vielleicht 10-15% teurer gefühlt halt bei uns.

Speaker3

Ja, das ist in Italien auch anders, das ist alles günstiger.

Speaker1

Ich glaube, es lohnt sich nicht. Ich kann sich so vorstellen, Schweden, am See langfahren, schön durch die Gegend verlassen und dann hat es so Mietwagen,

Speaker0

Hier ein Espresso, da ein Espresso, dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.

Speaker1

Ab ins Bett. Schön durch die Toskana ballern.

Speaker3

So und jetzt mal Butter bei die Fische, was haltet ihr für unseren schönen europäischen Alpennationen. Was haben wir da für Städte? Bern?

Speaker0

Bregenz?

Speaker3

Nee, ich meine das Hauptstädte.

Speaker1

Bern und Wien.

Speaker3

Bern war ich noch nicht.

Speaker0

Aber Zürich ist schön. Aber Zürich ist sehr teuer.

Speaker1

Zürich war unangenehm teuer.

Speaker3

Luzern ist auch ganz hübsch.

Speaker1

Gossau?

Speaker3

Zum Beispiel Gossau. Aber Wien ist doch auch nett.

Speaker0

Wien hast du doch ausreichend gesehen.

Speaker3

Oder?

Speaker1

Aber es ist schon lange her.

Speaker3

In Berlin kann ich mich ja auch nicht satt sehen.

Speaker0

Ist das so? Das wusste ich nicht.

Speaker3

Wir wohnen ja alle noch hier.

Speaker0

Aber man kann doch satt sein und trotzdem hier wohnen.

Speaker3

Nö, noch nicht satt.

Speaker1

Ich hatte es neulich mit einer Kollegin, da ging es darum, wo sie alleine in den Urlaub kam, sie kam auch auf Wien und dann meinte ich so, ich kann mir halt Wien gut vorstellen, hab so ein bisschen von Wien so aus der Erinnerung kurz was erzählt und hab gedacht so, da war es das aber auch schon ein Stück weit nicht, könnte man vielleicht so ein verlängertes Wochenende jetzt mal mit Erwachsenen Augen auch mal wieder nochmal gucken. So, aber halt auch nicht mehr.

Speaker3

Ja, nicht lange Urlaub. Also immer so ein Tag da oder so zwei.

Speaker1

Du kannst glaube ich schon drei, vier Tage wahrscheinlich in Wien machen, ohne dass dir langweilig wird. Dann kannst du auch schnell nach Bratislava rüber.

Speaker3

Genau, noch mitnehmen.

Speaker2

Dublina vielleicht auch.

Speaker3

Und über Prag zurück.

Speaker0

Was möchtest du in Wien denn machen jetzt? Also ins Flex mal wieder?

Speaker1

Ja, ins Flex, schnitzel essen. An die Burg. Du kannst halt so ein bisschen in die Stadt einfach so gut weglaufen, einfach einen Tag lang, das kriegst du gut weg. dann kannst du einmal hier in

Speaker0

Den Skatepark fahren draußen.

Speaker1

Den versuchen wieder zu finden. Und dann hier das dusselige Schloss und so ein bisschen die Randbezüge außerhalb des Rings, so zum Prater rüber und so. Und dann gibt es doch hier die, wo waren denn diese Genossenschaftsbauten?

Speaker3

Meinst du mit dem Ring? Den Gürtel?

Speaker1

Den Gürtel, ja. Da waren es also Gürtel. Wie hießen die denn?

Speaker2

Also bei mir wäre ganz oben, also ich war letztes Jahr das erste Mal in Wien und ich wollte eigentlich in so ein Kaffeehaus, aber überall waren die Schlangen viel zu lang. Man muss das irgendwie krass im Voraus reservieren. Und dann gab es aber bei einem Kaffeehaus so einen kleinen Kaisermannstand, wo man halt Kaiserschmarrn stand, wo man dann das in so wie so eine Pommes-Tüte einfach so bekommen hat. Und das war das Leckerste, was ich je gegessen habe. Das war wirklich so unglaublich.

Speaker1

Sie müssen anpöbeln auch lassen und so, voll gut, ja.

Speaker0

Aber man bleibt auch zu Hause.

Speaker1

Sie können das besser. Ich werde nie vergessen, es gab eine NSFW-Folge, wo für drei Minuten Holger Klein und Tim Rittlopf Österreich nachgemacht haben, wie man dort angepöbelt wird, in einem Caféhaus oder Gasthaus und so. Und ich dachte, nie wurde Österreich besser beschrieben als in diesen drei Minuten. Gemeindehaus heißt das?

Speaker2

Aber so Wiener Akzent gut oder nicht gut? Ich finde den eigentlich ganz angenehm.

Speaker0

Schwieriges Thema für Armin.

Speaker4

Ich kann das nicht.

Speaker1

Ich war unterwegs mit zwei, die das sehr, sehr inhaliert haben.

Speaker0

Wir waren überzeugt von uns selbst.

Speaker1

Sehr überzeugt von sich selbst waren, dass ihre drei Sätze irgendwie nach oben klangen.

Speaker0

Aber ich meine, wir haben noch einen dabei gehabt, der war total verweigerer, das war auch lustig.

Speaker1

Es gibt ja diese Gemeindebauten hier in Wien, diese großen, ich weiß nicht wie die heißen, diese kommunistischen Gemeindebauten, so eine Sache, wo ich mir dann halt mal angucke.

Speaker3

Es gibt doch dieses eine Bauprojekt, wo sie so die Stadt in so Hochhäusern bauen wollten, was so angeschrägt nach oben geht. Kennst du das? So quasi wie ein Dorf in einem Haus, wo ganz viele, ich weiß auch nicht mehr wie es heißt, aber das ist auch eine sehr interessante, also wahrscheinlich auch so vor Ort Wien-mäßig eher.

Speaker1

Europa City müsste jetzt mittlerweile fertig sein, in Wien glaube ich wahrscheinlich zugebaut sein. Das war ja zuletzt, als man das letzte Mal da war, noch nicht so fertig. Also da gibt es schon noch so ein paar Sachen, die man halt irgendwie gucken könnte. Und das wäre schon so ein schönes verlängertes Wochenende halt. Mit viel Kaiserschmarrn, Pöbeleien, wieder Melange vielleicht,

Speaker0

Ein kleines Raun. Was bedeutet ein Dorf in einem Haus? Dass alles da ist, ein Friseur, ein Metzger?

Speaker3

Ja, dass es so geplant ist, dass es so in dem Hochhaus quasi alles gibt, was man braucht. dass man theoretisch nicht raus muss, aber...

Speaker2

Ist das nicht Ihr Corvessier mit seiner Wohnmaschine?

Speaker3

Ja, wahrscheinlich. Aber ich weiß nicht genau, wer der Architekt von dieser Siedlung in Wien war. Es ist aber auch so ein... Ja, genau, die Dinge. Das werde ich rausfinden. Aber eben genau, auch so ein sehr umfänglicher, sozialer Ansatz.

Speaker1

Altala, Wohnpark Altala.

Speaker3

Das ist bestimmt die ganze Welt außerhalb. Da muss man sich ein Fahrrad mieten.

Speaker1

Ja, das fährt den Baden.

Speaker0

Oder Flixen, wäre Armins Vorschlag.

Speaker1

Mit der braunen Linie bis Altala und dann ist es braune Linie. Ja, wie wir Deutschen das mögen, braune Linie und so. Da draußen geht schon.

Speaker3

Das geht ja. So ein Rückweg nach Schönbrunn.

Speaker1

Genau. Und schön mit der BIM fahren natürlich, dürfen wir nicht vergessen. Der BIM. Waren wir, wo wir dort gewohnt haben, als wir da die Nacht Zeit hatten, also den Tag länger Zeit hatten in Wien, sind wir dann in so einen Club gegangen, der irgendwie unter so einem U-Bahn-Ding oder so war, wo man so eine Treppe runtergehen muss.

Speaker0

Am Fluss? Geht die Treppe runter? Das war das.

Speaker1

Nee, nee, weil ich mit Hannes und Bender war.

Speaker3

Es geht um die Bandreise.

Speaker0

Diese Beschreibung, wo wir da gewohnt haben, trifft leider.

Speaker3

Das war einfach direkt gegenüber vom Prater.

Speaker1

Genau, dann ist man die Straße ein Stück runtergegangen und dann gab es da so eine Kneipe.

Speaker3

Wo wir uns da getroffen haben beim Essen haben.

Speaker1

Genau, wo sie so runtergehen musste. Das hatte so ein Fluck.

Speaker3

Ich weiß nicht, aber ich weiß, dass es so ein altes U-Bahn-Gebäude war. Also nicht wirklich alt, aber nicht mehr so richtig genutzt.

Speaker2

Das ist ja wieder ein Rechercheauftrag für alle, die gerade zuhören. Wie hieß das Ding,

Speaker1

Wo wir irgendwann mal irgendwie waren, aber es könnte sein,

Speaker0

Dass es Möchtet ihr noch so ein kleines Glas aus dem Flex haben? Jetzt habe ich es zu Hause noch als Andenken.

Speaker3

Hast du wirklich? Habe ich wirklich, ja. Steht da Flex drauf?

Speaker0

Da steht Flex drauf mit so einem Krokodil oder was das Ding da ist.

Speaker3

Wusste ich gar nicht, dass du dein Glas mitgenommen hast.

Speaker1

Wusste ich gar nicht, dass du so geklaut hast damals. Ups.

Speaker2

Setz dich raus, Conrad war eigentlich Carsten.

Speaker0

Sollen sie kommen? Schwarz feiert. Ich meine, du kennst Carsten nicht, ich weiß nicht, ob das jetzt für dich spricht.

Speaker4

Hahaha.

Speaker2

Ich weiß auch nicht mehr, ob das der war, der geklaut hat.

Speaker1

Ich würde sagen, wie viel Zeit ist auf der Uhr? War das eine gute Runde?

Speaker3

Ja, es war eine gute Runde.

Speaker1

Schön seid ihr gefühlt eine Dreiviertelstunde ausgetrönt, indem wir Stadtnamen aufgezählt haben.

Speaker3

Das schneide ich alles. Das ist wunderbar.

Speaker1

Kannst du die Unterhaltung rausschneiden, einfach nur noch die Stadtnamen machen?

Speaker0

Nee, die Stadtnamen raus und dass man raten muss, um welche Städte das geht.

Speaker1

Das hätte ich jetzt auch für Stadtnamen aufgezählt. Einfach so willkürlich.

Speaker2

Aber wir haben ja wahrscheinlich auch alle europäischen Hauptstädte einmal wenigstens und fast

Speaker0

Alle größeren Städte in Italien aufgezählt.

Speaker3

Weiß ich nicht. Sizilien war glaube ich nicht so beliebt bei Armin. Da hat er keine Stadt mehr genannt.

Speaker1

Er war ja auch noch nicht in Sardinien.

Speaker3

Spielt auch.

Speaker1

Nenn mir mal drei Städte auf Sardinien.

Speaker3

Keine Ahnung. Meine Mutter war da letztens im Urlaub, aber ich habe alles vergessen.

Speaker0

Irgendwas mit C.

Speaker1

Kayari, kann das sein?

Speaker0

Alles klar, jetzt wird es langsam leise.

Speaker3

Fadeout ist schon längst

Speaker1

Tschüss Tschüss Auf Wiederhören Tschüss an Bajo Porto Doris Alkiro

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