LS308 – Mit Ananasrand - podcast episode cover

LS308 – Mit Ananasrand

Jan 26, 20251 hr 24 minEp. 308
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Episode description

Der Witz

Das Buch zum Film?

Youtube-Kommentare zu klassischer Musik

Euer Execution Song?

Berliner Lieblingsstationen

Wieviel Budget? Wohin Auswandern?

PAUSE – 56:46

Nochmal der Witz

Kunstwerke mal wieder

Bisschen Architektur

Armin schaut auf einen Balkon

Der FC Bayern der Kunst

Transcript

Speaker0

Okay, hallo Armin.

Speaker2

Hallo Hannes.

Speaker1

Hallo Konrad.

Speaker0

Das hat ja richtig gut geklappt.

Speaker2

Ich dachte, du startest jetzt einfach mit dem Witz, aber dann leg doch mal los mit dem Witz für die Folge.

Speaker0

Oh, dann bin ich nicht vorbereitet. Bin ich dran?

Speaker1

Also eigentlich, Armin, bist du ja immer dran.

Speaker2

Achso, das ist... So was finde ich ehrlich eine Kackregel. Ich habe einen dabei, deswegen wollte ich gucken, ob du einen aufgeschrieben hast.

Speaker0

Das findest du aber nur eine Kackregel, weil du betroffen bist. Weil ich möchte dich daran erinnern, wie wunderbar witzig das war, als Frau Gärtner im Englischunterricht immer gesagt hat, Today is the 15th, 21st, 31st. That means Paulchen.

Speaker2

Komplizierte Matheaufgabe, Paulchen. Das stimmt. Da war ich nicht betroffen, das stimmt. Aber trotzdem, also fährt geht ins Kino und geht zur Kasse, sagt Hallo, einmal Saal 1 bitte, 20 Uhr. Ja, hier weiß ich, was kostet Kino, 15 Euro, 15 Euro ausgetauscht, geht noch an die Theke, kauft sich Popcorn und eine Spreit und Pile und Ems.

Und geht dann mit Sack und Pack, dann so, weiß ich nicht, Reihe 15, setze ich dann so, Entschuldigung, kann ich mal, setze ich dann so hin, so als riesiges Pferd, ne, und hinter ihnen so eine Frau, Entschuldigung, Sie sind ja ein Pferd, was machen Sie denn hier? Und das Pferd sagt, ich mochte das Buch. Gut, hat ja keiner gesagt, dass es ein guter Witz sein soll. War nun witzig, noch nicht kannte und frisch gehört, habe ich mir aufgeschrieben.

Speaker0

Ja, das ist ein...

Speaker2

Knaller, mach besser.

Speaker0

Nee, nee, so war ich... Also zum einen, mein erster Gedanke war, ist einer für Philipp vielleicht? Obwohl, ist vielleicht umgekehrt, ist Philipp so ein Buch zum Film lese?

Speaker1

Ja, ja, eher so eine... Ich lese nochmal schnell das Buch, bevor ich ins Kino gehe.

Speaker0

Okay, aber nicht das Buch zum Film, ne? Da will ich ihm jetzt nicht unrecht tun.

Speaker2

Stimmt, man geht wahrscheinlich selten, wenn man das Buch macht, extra dazu in den Film und denkt sich, das wird bestimmt eine richtig gute Verfilmung von meinem Lieblingsbuch.

Speaker1

Freu sie dich? War vielleicht damals bei Herr der Ringe so?

Speaker2

Ich ja kein großer Verfechter von Büchern bin. Wie war es denn, als jemand, der die Bücher gerne gelesen hat? War es eine gute Verfilmung? Ja, das war schon schön. Was ist denn der Tenor da so?

Speaker0

Doch, doch, haben sie gut gemacht.

Speaker2

Haben sie gut gemacht, ein bisschen mehr Hobbits, aber sonst, ne?

Speaker1

Ja, mehr Hobbits wäre schon gut. Aber, weiß ich nicht, dafür haben wir ja mehr Zwerge bekommen dann im Hobbit.

Speaker0

Also ich muss immer mal sagen.

Speaker2

Cool.

Speaker0

Ich weiß, das ist immer das gleiche Thema, wo ich da hängen bleibe, beim Herr der Ringe, aber wie ich mich bei den Ends da durchgequält habe, 150 Seiten irgendwie die Bäume, die ganz langsam sich fortbewegen und sich irgendwie eine Geschichte erzählen.

Speaker1

Na, das haben sie doch gut umgesetzt. Das haben sie schön gekürzt.

Speaker0

Schön gekürzt. Und die waren aber so, was die schnell waren. Die konnten ja richtig sprinten.

Speaker2

Es ist dann ganz schlimm, wenn man das im Buch sieht, dass du sein Kopf durch das Lesen sich super langsam also ganz anders vorgestellt hast, als es im Film, dann zeigen sie ja, wie es gemeint war. Wenn das nicht so übernachend geht, das ist schwierig.

Speaker1

Ja, ich habe damals aber auch noch sehr langsam gelesen. Da waren alle, ich dachte, die Elben, die sind ja langsam.

Speaker2

Ja, da hat man auch so gelesen, dass man auch wirklich das Wort liest und die Geschichte versteht und nicht so dieses, ah, drüber gehen, Kontext reich.

Speaker1

Meinst du, das Unilesen hat man da noch nicht gemacht?

Speaker2

Ja.

Speaker0

Ach, das gibt es? Von dem Dreck hat mir niemand erzählt.

Speaker2

Das heißt nicht, dass man was behält, sondern bloß den Kontext. Das ist ja das Schwierige.

Speaker0

Das ist dieses Querlesen, wo ich immer gedacht habe, man muss wirklich versuchen, um so aus jeder Zeile das nächste Wort zu nehmen.

Speaker2

Reihe 1, erstes Wort. Reihe 2, logischerweise zweites Wort.

Speaker1

Ganz viele Geheimnisse gefunden.

Speaker2

Genau. Ich, er und sowieso.

Speaker0

Also es ging um mindestens zwei Leute in dem Text.

Speaker2

So, jetzt greifen wir hier mal in ein Buch und machen. Nein. Nein.

Speaker0

Ich weiß nicht aus welchen Gründen, ich habe mich, könnt ihr euch an unser klassisches Musikquiz erinnern, was Philipp so sagenhaft lösen konnte, wo Sarah ein Lied gesucht hat.

Speaker2

Ah ja.

Speaker0

Und am Ende stellte sich heraus, dass es die Sarah Bande war. Ich hatte irgendwie gedacht, ich habe es nicht mehr im Kopf, wie es klingt, wollte es mir nochmal anhören und bin ein bisschen über die Kommentare rübergeflogen und dachte mir, ach ja, das war also in dunklen Zeiten, YouTube-Kommentare unter so klassischen Musikstücken, das kann ich wieder raushauen.

Speaker2

Oh Gott.

Speaker0

Also jeder Dritte hat natürlich den gleichen Witz gemacht und gesagt so, I can't handle this.

Speaker2

Ah, ja.

Speaker0

Aber no pistol duel would be complete without this masterpiece. Weil die dann irgendwie alle, dann haben sie sich gegenseitig dazu gratuliert, dass sie verstanden haben, dass das ja auch in Barry Lyndon lief. Aber this barocked my heart. Ist zu hart für euch. Looking forward to his new album. Da habe ich auch kurz gelacht.

mein Liebling war eigentlich play this at my execution, naja und irgendeiner hat halt was geschrieben von hier so nach dem Motto stell dir vor, du bist einer der größten Kommunisten der Zeit und 400 Jahre später wird das irgendwie für Waschmittelwerbung genutzt und so, wo man in meinem Kopf dann wieder losging, ich kann einfach den Radetzky-Marsch nicht hören, ohne an Bonn-Duell.

Speaker1

Zu reden das geht einfach nicht der Mais muss dabei sein Ja,

Speaker2

Ich habe gerade so ein bisschen gedacht, das war natürlich YouTube, deswegen war es total falsch. Ich dachte, kannst du mir so ein klassisches Stück, sich Leute streiten und sagen so, also die Version von Phidomenie-Orchester aus San Diego, die gefällt mir ja viel besser. Der dritte Sopranist-Streicher, so irgendwas, Mensch hat ja da hier irgendwie, das nicht mit der Dynamik gespielt, die ich mir vorgestellt habe. Das sehe ich nicht so.

Speaker0

San Diego, das sind ja nicht europäische Geigen.

Speaker2

Genau. The Places of my Execution finde ich auch ganz schön. Okay, was wäre euer Execution-Song?

Speaker0

Was Glattich ist, meinst du?

Speaker2

Ist egal.

Speaker0

Ich glaube, da müsste ich nochmal drüber nachdenken.

Speaker2

Ding Dong Zwobot ist tot.

Speaker1

Aber das wäre es dann Zwobot?

Speaker2

Naja, also bloß damit jeder weiß, hier geht es nicht weiter sozusagen. Das ist das Erste, was mir jetzt gerade einfällt.

Speaker0

Da muss man wirklich drüber nachdenken. Also auch, welche Botschaft man senden möchte, ob man das Ganze ins Sicherliche zieht oder ob du es wirklich dramatisch aufbauen möchtest.

Speaker2

Wenn du verbrannt wirst, wie ein Star zu feiern?

Speaker0

Ich dachte...

Speaker2

Ein Schatz ist Sheriff, wenn man erschossen wird?

Speaker0

Wenn man Sheriff ist vorher.

Speaker2

Wenn man deswegen, weil man Sheriff erschossen hat.

Speaker1

Wie, und das Erschießungskommando muss das singen?

Speaker2

Das wäre natürlich die Korsche.

Speaker1

Aber dann kriegst du nicht mehr mit, weil du singst erst danach.

Speaker0

Hast du nicht gerade auch Exekution gesagt. Also für dich ist Verbrennen eine Exekutionsoption.

Speaker1

Bei Hexen war das auch so.

Speaker0

Also wollen wir den Part vielleicht mal zuerst klären. Wie möchtet ihr dann exekutiert werden?

Speaker1

Guillotine.

Speaker0

Ja?

Speaker1

Wirklich? Ich glaube schon.

Speaker0

Oh nee, das Suspense wäre mir zu hart. Liegst du da?

Speaker2

Ich bin überlegen, Guillotine oder Nackenschuss?

Speaker1

Ja, Nackenschuss kann sein, dass du irgendwie nochmal so zuckst und dann schießen die irgendwie erstmal dein Ohr ab und dann bei der Guillotine ist der Kopf fest. Das ist zack weg.

Speaker2

Ich möchte nicht erhangen werden, ich möchte nicht spritzen, ich möchte nicht elektrischen Stuhl, bitte. Und diese ganze Stuhl mit so steinigen und Feen und so, das lassen wir mal alles wechseln, alterst du nicht. Wobei dieses in einem bronzenen Stier gekocht werden.

Speaker1

Du siehst ja den Stier nicht mal von innen.

Speaker2

Oder hier, wo sie dir so ein bisschen das Aufsteigen, nicht auf so ein Boot und dann Honig und dann kommen die ganzen Fliegen und Mahnen und essen dich langsam auf. Das ist auch nicht cool. Also mittelalterliche Sachen lassen wir mal grundsätzlich vielleicht weg. Und ich würde Guillotine nicht mehr ins Mittelalter zählen, weil ich glaube, die ging ja bis ins 1900 irgendwas gut.

Speaker1

Ja, das ging gut.

Speaker2

Ich finde die Option, die Nordkoreanische mit einem Flak-Stattengewehr, auch nicht schlecht. Hat mehr Wumms.

Speaker1

Da bist du vielleicht auch dann schneller weg.

Speaker2

Ja, ich glaube, da erschrickst du dich nicht mal mehr.

Speaker0

Da erklärt sich die Sachen mit dem Einäschern und so auch von alleine.

Speaker1

Aber wie weit müssen die wegstehen bei einer Flak?

Speaker0

Moment mal.

Speaker2

Die turniert die auch bei Aufschlag?

Speaker1

Ah ne, Flak ist ja Flugabwehr, die schießen ja eigentlich nach oben. Das ist ja sowas, was eigentlich so durch Stahl gehen soll und gar nicht detoniert.

Speaker2

Naja, also oder halt ab einer Stundenhöhe detoniert, damit halt die Erschütterung Flugzeug, also das war es ja früher so. Ah, stimmt. Ich weiß nicht, ob heutzutage Flaks immer noch so funktionieren, aber hat nicht, ich weiß nicht, ob der aktuelle oder der vorige nordkoreanische Ober-Generalfelschmarschall seinen Onkel-Cousin irgendwas mit einer Flak hingerichtet.

Speaker1

Ja, das ist nicht, Dicker.

Speaker2

Und ich stehe. Coole Antwort.

Speaker0

Darf ich jetzt mal eine Frage stellen dazu? Kommt die Flak zum Exekutierenden oder kommt der Exekutierende zum Flak? Weil eigentlich müsste man ja sagen, wenn die Option ist, so bouncy-mäßig immer hochgeschossen zu werden, weil die Flak ja einen großen Winkel trägt.

Speaker2

Ja, wir müssen uns noch ein bisschen schauen.

Speaker0

Hui! So ein bisschen Bainji-Jumping anders.

Speaker2

Ich glaube, das ist schon, ich glaube auch beim Erschießungskommando hast du auch Augenverbunden. Heutzutage, ne? Also ich meine jetzt nicht auf dem offenen Feld im Krieg, sondern ich meine halt ja wirklich als Exekution.

Speaker1

Boah, heutzutage, wie oft passiert das denn?

Speaker2

2010 in Utah, glaube ich, das letzte Mal. Echt? Erschießungskommando.

Speaker0

Ist aber auch schon ein bisschen her, ne?

Speaker2

Habe ich gerade eben erst gesehen. Habe es dann um das 15 Jahre.

Speaker1

Aber hast du darüber was gelesen? Sind das dann spezielle Erschießungsschützen oder ist das das Militär oder?

Speaker2

Ich weiß nicht, also ich glaube, ich hoffe schon, dass die Profis nehmen. Also jetzt nicht, dass es sich hin zu Kunst tut macht, weil ich glaube, dass auch emotional vielleicht von jemandem, der dafür ausgebildet wurde, vielleicht ein bisschen besser wegzustecken ist. Oder wenigstens Profi-Hanker oder sowas.

Speaker0

Du meinst so wie Schöffendienst oder was? Du bist heute dran mit Leuten erschießen.

Speaker2

Oh nee, ja. Ich hatte das bloß gerade zufällig irgendwo im Laufe der letzten Woche gesehen, dass es irgendwie 2010, doch 2010, zuletzt mal irgendwie in Utah vorkam, in Salt Lake City, dass ein Erschließungsgemann jemanden gerichtet hat.

Speaker0

Wie ist denn das mit der Giftspritze? Das ist kacke. Aber dauert das auch so lange und ist das so quält oder ist das so schön wie eine Narkose?

Speaker2

Also ich habe das Gefühl, man hört nur von Dingen, die schief gehen. Und ich glaube, selbst wenn, dann lebt es ja erst. Also eigentlich soll es so laufen, dass du erst etwas bekommst, was dich halt nervlich so wegmacht, dass du es nicht mehr mitbekommst. Und dann kriegst du das Zeug, was alles langsam nach deinen Organen und Muskeln ausschaltet. Und der erste Part geht wohl immer sehr schief.

Speaker1

Ja, da gab es so Überlebende, die mal gesagt haben das ist wie wenn du denkst von innen verbrennt dein Blut oder so, ganz schlimme Geschichten

Speaker0

Also ich kann nicht fassen dass Guillotine hier wirklich zur gangbarsten Option wird Also ich.

Speaker2

Würde irgendwas haben wollen, was halt so von einem Moment an und nächsten Moment aus also es wäre für die Guillotine oder halt und dann ist es nicht so erschießen so auf Herz und so wo du Pech haben kannst und boah, dann verblutest du noch so gleich Kopfgenick,

Speaker1

Whatever Ich weiß aber auch, ich kann mir Verbluten nicht so richtig vorstellen ist das nicht auch mehr so, okay, es ist vielleicht ein bisschen eklig von außen anzusehen.

Speaker2

Aber es ist nicht auch deuer Schmerz?

Speaker1

Schläft man da nicht auch einfach so weg, weil einfach dann ist ja irgendwie kein Blut. Aber wo kommt...

Speaker2

Der Schmerz ist ja von der krassen Wunde in deinem Herzen. Das tut bestimmt ganz schön doll weh, wenn man da geschossen wird. Deswegen also lieber 10 Leute auf dem Kopf als 10 Leute aufs Herz. Weil das auch ganz schön Matschelpampe dann ist, aber das ist mir ja egal.

Speaker0

Du musst ja nicht mehr wischen.

Speaker1

Das machen ja Profis.

Speaker2

Das machen ja Profis, ja.

Speaker1

Gab es nicht in Korea auch mal dieses Ding, diese Erzählung von Hunden zerfleischt?

Speaker2

Auch nice, aber nein. Weiß ich nicht. Bestimmt. Von Schweinen gegessen gibt es auch.

Speaker1

Ja, aber das erst nach dem Tod.

Speaker2

Ach so. In der Ukraine haben doch irgendwelche, ich sag jetzt mal, dass das hier die Wagner-Menschen waren, wahrscheinlich nicht die normale russische Armee, die so mit einem Hammer. Also.

Speaker1

Ach stimmt, so gängiger Selbstmord im Krieg ist ja zur Zeit so Handgranate, ne?

Speaker2

Handgranate unter den Helm, ja. Auch bei den Nordkoreanern gerne gemacht, bevor sie gefangen werden.

Speaker1

Was für ein Thema.

Speaker2

Also wir hätten es auch einfach bei Guillotine tatsächlich abrechnen können, weil ich glaube, es ist auf eins oder zwei bei mir, glaube ich. Obwohl bei Guillotine macht es ja vielleicht Ja,

Speaker0

Aber das Rauschen.

Speaker2

Also wenn es sehr gut geschmiert ist, dann ist es glaube ich gut.

Speaker1

Die muss schon gut gewartet sein. Also es ist ja irgendwie einfach nur so ein Stück Metall auf dein Hals fällt und dann will ich das auch nicht.

Speaker2

Bei dem Henker mit einem großen Ball, selbst wenn er Profi ist, hat man zu viel Angst,

Speaker0

Dass er es nicht hinkriegt.

Speaker1

Guillotine, also so ein bisschen Maschine muss schon dabei sein.

Speaker0

Äh, also wir müssen uns ja nicht einigen, aber vielleicht loggen wir Guillotine ein und kommen mal zu den fröhlicheren Themen.

Speaker2

Ja, okay.

Speaker1

Ach so, ich weiß gar nicht, was denn bei dir jetzt?

Speaker2

Das ist ja, glaube ich, auch bei dir. Wir haben überzeugt.

Speaker0

Ja, ich hätte Giftspritze genommen, weil es irgendwie so ein Lazy. Also in der Annahme, dass das ist, wie wenn du für eine intensivere Zahn-OP betäubt wirst und dann halt wegdämmert. Aber ist es wirklich.

Speaker1

Wieso machen die das eigentlich nicht so mit Schlaftabletten einfach?

Speaker2

Ich glaube, man bekommt immer die Sachen, mit die schief laufen. Ich glaube, wenn so eine Giftspritzen-Exekution gut läuft, dann ist es halt so, dass du davon nichts mehr mitbekommst. Dein Körper natürlich noch reagiert, aber du nichts mehr mitbekommst durch die erste Spritze. Und dann kriegst du ja elf weitere oder so. Das ist ja hier so ein großes Gemisch. Und dann kriegst du zwar nichts mit, dein Körper reagiert ist ein bisschen eklig für außen, aber das geht halt.

Aber wenn das erste halt nicht funktioniert, dann hast du halt die Leute, die gelitten haben. Und ich glaube, das ist dann halt scheiße.

Speaker0

Okay, da sind die lustigen Handel-Kommentare aber ganz gehörig falsch abgebogen jetzt.

Speaker2

Wir sind wieder auf dieses morbide Thema gekommen. Was wollte ich gerade noch nachhauen zu dem Thema?

Speaker0

Ist egal, ist egal. Dann machen wir mal eine Vollbremsung. Habt ihr eine Lieblingsstation in Berlin? Egal welches Verkehrsmittel?

Speaker2

Das ist eine hervorragende Frage, wenn ich nachdenken muss.

Speaker1

Ich mag ja U-Bahnhof Tierpark. Der hat so eine ganz spezielle Architektur. Da ist, sind so, also der sieht halt sehr, ich weiß nicht wann der gebaut wurde, 60er oder so, vielleicht 70er. Der ist halt an sich relativ schlicht, aber der hat so ungewöhnliche Bauten drin. So dieses hier Schaffnerhäuschen oder so ist da so ein bisschen erhöht in dem U-Bahnhof eingesetzt, so dass man von oben ein bisschen runter gucken kann.

Und das hat so eine andere, so ein bisschen anderen Vibe als andere U-Bahnhöfe in Berlin.

Speaker0

Waren da so Tiermosaiken?

Speaker1

Tiermosaiken hat der auch, aber ich glaube nicht auf dem Bahnsteig. Ich glaube mehr so dann beim Rausgehen. Aber die sind natürlich auch nice.

Speaker0

Ich würde das ganze Rausgeerlebnis sogar mit reinzählen.

Speaker2

Ah, okay.

Speaker0

Aber ich habe mich extrem schwer getan damit, weil man geht ja im Kopf so die Stationen durch, die man entweder viel befahren hat oder die irgendwie in der Nähe von Wohnorten waren, wo ich sage, das ist dann häufig jetzt nicht so interessant gewesen oder halt auch nicht so schön. Also ich meine, U-Bahnhof Eberswalder, finde ich, hat immer eine große Rolle gespielt. da war viel ein-aus-umsteigen so, aber das ist jetzt kein toller Bahnhof.

Speaker1

No, ist schon schön.

Speaker2

Ich darf vorhin sagen, der ist eigentlich so, weil also für eine U-Bahn halt überirdisch, was es halt besonders macht. Ich finde das mit dem Grün ganz nice.

Speaker0

Und dem links-rechts, wo man nie weiß, ob es einen Knigge gibt, wie man hoch und runter geht eigentlich.

Speaker2

Also den finde ich schon ganz okay. Ich glaube, das ist mein Lieblingsfahrt, also hübsch ist da.

Speaker1

Aber Baswalde hat ja auch das Schöne von wegen, dass du unten noch diese unterschiedlichen Straßen hast, dass es nicht einfach nur eine Kreuzung ist, sondern dass du auch noch Kastanienallee und Pappelallee hast, die so quer durchgehen. Das war ja früher immer ziemlich ätzend, wegen den zwei Ampeln an der Pappelallee von der Straßenbahn zum U-Bahnhof, was sie ja jetzt dann zusammengelegt haben.

Also umsteigen war dann immer ein bisschen doof und vor allem auch dieses Schönhauser runterkommen und dann zur M10 gehen, das war dann auch immer so die Straßenbahnhaltestelle in der Mitte auf der Richtung Bauernpark. Da hast du ja immer die Straßenbahn verpasst und hast sie immer wegfahren sehen, wenn du quasi von der Treppe runterkommst. Das war immer kacke. Also da gibt es, der Bahnhof ist schön, aber der hat viele Probleme in meiner Erinnerung.

Speaker2

Ich glaube, man müsste sich nochmal die überbewussten angucken. Was das jetzt so schön angeht, ist ja hier an der U7, möchte ich behaupten, Richtung Norden raus, haben die ja diese ganzen, wir machen kacheln da ran. Und da gibt es echt ein paar hübsche Dinger, die so zum Angucken ganz nett sind. Hier Paul-Sternstraße oder sowas, alles da oben hinten, wo heißt die, aber ich weiß jetzt nicht, ob das jetzt deswegen meine Lieblingsbahnhof ist.

Speaker0

Ich habe das Gefühl, es gibt noch mehr so klassische Bauten. Es gibt keinen Plan, was das für Linien ist oder ob es Richtung S-Bahn ist, aber halt so um und bei Bayerischer Platz und diese ganzen Sachen, dass da halt mehr, klassische nur für die weiß ich nicht, also was ist das?

Speaker2

Bayerischer Platz ist, weil ich mich jetzt nicht komplett irre, unterirdisch U7. Das ist relativ moderner Ausgang, weiß ich der eine, aber sonst weiß ich nicht genau. Ich fand den Yorkbahn, Yorkstraßenbahnhof, U-Bahnhof, als sie ihn renoviert haben, ganz geil, weil der halt einfach nur Putz war. Das war irgendwie ganz nett, das sah aus so wie so eine trendige Flieseinwohnung in den 2000ern.

Speaker1

Aber Yorkstraße ist doch das Geile, wo du immer nicht weißt, bist du bei der richtigen S-Bahn gerade,

Speaker2

Oder? Yorkstraße ist abscheulich, ja. Wobei da wiederum geil ist, dass diese S-Bahnhöfe, also ich weiß nicht, ob der hintere, da bin ich ja quasi nicht, aber der vorderen auf jeden Fall wirklich noch so ist, der ist so breit wie dein Tisch hier, gefühlt, links, rechts von S-Bahn, der ist in der Mitte auch ordentlich gebogen, also einfach nur aus, Leute stehen halt mehr öfter an der S-Bahn als in der Mitte vom Bahnhof über ein Jahrhundert wahrscheinlich.

Speaker1

Das ist halt so ein altes Holzgestell als Dach oder so.

Speaker2

Was ich da jetzt sage, komplett unebener Pflastersteinboden, also dass du bei jedem Schritt denkst, der nächste Schritt haut dich in die Fahrbahn. Ja, das ist echt ganz geil.

Speaker0

Und wie steht ihr so zu diesen Fanservice-Bahnhöfen, die jetzt irgendwie neu gemacht sind, wie ich glaube Rotes Rathaus, wo man dann halt an so einer Glasscheibe oben lang gehen kann, um halt auf Bahnsteige und Zeug zu gucken?

Speaker2

Ich meine gerade Rotes Rathaus, da kann man da runter gucken. Boah, ja.

Speaker0

Ich finde es sehr modern, sehr clean so. Also es ist gut ausgeleuchtet. Ich glaube, das machen sie bei den Sanierungen von alten Bahnhöfen jetzt auch immer besser so.

Speaker2

Ich weiß jetzt, was meine Lieblingsbahnhof ist.

Speaker0

Stadtmitte, ne?

Speaker2

Nee, eh mal, also ich weiß jetzt nicht, der wird renoviert. Ich bin lange nicht mehr bewusst da ausgestiegen. In Klosterstraße war es eigentlich immer. Geile Bilder von alten BVG, also Verkehrsmitteln. Damals die schwingenden Uhren, gab es da auch mal. Und der war halt in so einem okay weiß-gelben Kachelzeug gehalten.

Speaker0

Aber war das nicht auch der, wo so ein angedeuteter Wagen rausgefahren ist.

Speaker2

Das auch noch und überhaupt so ein richtig geiles, altes DJ-Gebäude da in der Mitte. Ja, Klosterstraße. Das würde ich wahrscheinlich revidieren, wenn ich die heutzutage nochmal angucke, aber in meiner Erinnerung ist es Klosterstraße.

Speaker0

Ich muss nochmal im Nachgang irgendwie hier. Hat sich bestimmt irgendein Stadtblock die Mühe gemacht, die schönsten zehn Bahnhöfe zusammenzustellen. Muss man die nochmal begehen, ne?

Speaker2

Und falls die RBB so ein Panel-Ding macht, wir sind bereit.

Speaker0

Weiß ich. ich fast nochmal ein bisschen schlau machen wollen vorher.

Speaker2

Da sagst du, hier, das ist doch da drüben im Westen, da kenne ich mich nicht aus, wenn ich hier fahre.

Speaker1

Wer hat da Stadtbahnhof? Ja, das war früher immer auch schön,

Speaker2

Wa? Ich habe auch die ganze Zeit natürlich an die Bahnhöfe gedacht, die ich halt häufiger benutze, was halt Stadtmitte finde ich schlimm. Wobei der U2-Bahnhof fast sowas hat.

Speaker0

Viel Zeit haben wir auch am U-Bahnhof Pankow verbracht, wenn noch nicht die erste Bahn des Tages gefahren ist.

Speaker2

Dann denke ich an den Meerigenbahn, wo ich, wenn ich nicht zur Arbeit fahre oder zurückfahre, sondern dann irgendwie von woanders komme und deswegen mit einer anderen Bahn ankomme, weil ich weiß, wo vorne und hinten ist an dem Bahnhof. Also wo ich dann wirklich auf die Schilder gucken muss, um ein Gefühl dafür zu haben, wo ich rechts rum oder links rum muss. Weil die fahren der U7 und 6 in die eine Richtung auf dem einen Bahnhof,

in die andere Richtung im anderen Bahnhof. Und wenn du dann einmal steigst. Gleis, genau.

Speaker0

Nee. Gleis ist das, wo der Zug drauf fährt.

Speaker2

Gleis.

Speaker0

Perron.

Speaker2

Perron. A. Platz der Luftdrücke ist, glaube ich, auch ganz geil, wenn du da so runterkommst, auf diesen ganzen Bahnhof gucken kannst, von der einen Seite, das ist eigentlich auch ganz geil. Kreiswalderstraße ist super, nur eine Seite Zugang und alles ist Treppen. Also zwei eigentlich.

Speaker0

Und Untertunnelung zur Straßenbahn.

Speaker2

Ja, stimmt. Prenzlauer Allee genauso gut, nur einen Ausgang, weil sie nur bei Baumaßnahmen mal sich zur Dunkelstraße eine extra Treppe hinbauen.

Speaker1

Ja, weiß ich nicht. Prenzlauer Allee hat halt dieses Klassische noch, wie früher halt auch Schönhauser und so aussahen, mit diesem kleinen Häuschen.

Speaker2

Und in der Schluchthälterin und so.

Speaker1

Aber der Laden da ist so scheiße geworden. Früher mochte ich den lieber, Prenzlauer Allee. in Greifswald, da hast du halt das Ding, da ist irgendwie mehr Bahnhof.

Speaker0

McDonalds ist da nicht mehr.

Speaker2

Was?

Speaker1

Ist nicht mehr da?

Speaker0

McDonalds ist zu.

Speaker1

War ich lange nicht mehr.

Speaker0

Nee, ist noch nicht so lange zu, Ende des Jahres.

Speaker2

Da kommt das richtige Ditzsch rein wahrscheinlich.

Speaker0

Gegenüber ist einer. Oder? Ist das nicht?

Speaker2

Weiß ich nicht.

Speaker0

Nein, ich meine halt in Markstadt.

Speaker1

War das schon.

Speaker2

Aber ich weiß nicht, ob ein normaler S-Bahnhof, der nichts mehr kann als S-Bahnhof sein, mir McDonalds und sonstige Läden bieten muss eigentlich.

Speaker1

Da würde ich schon mit reinzählen. Also wie jetzt an der Eberswalder auch ich so ein bisschen das Umfeld mit reinzählen würde.

Speaker2

Ich bin ewig nicht mehr Eberswalder Prenzlauer ausgestiegen. Ist denn, also abgesehen von den Läden, die da oben sind, die Dönerschina-Pfanne und so und der Reiseshop daneben, dittendrin war ja früher ein Blumenladen und ein S-Bahnladen.

Speaker0

Ich glaube, da war mal echt ein Blumenladen. Der ist aber schon seit vielen, vielen Jahren doch nur von, wir stellen die Blumen draußen hin und kommen mit dem Transporter dahin.

Speaker2

Gar kein Bewusstsein, weil ich gehe eigentlich gefühlt immer nur straight die Treppe hoch und gucke nicht nach links und rechts und gehe nicht durch den Bahnhof. Deswegen weiß ich gerade überhaupt nicht, was da ist.

Speaker1

Aber es ist natürlich schöner an der Prenzlauer, dass du quasi vorher noch diese Brücke hast, wo du über die Gleise gehst.

Speaker0

Quarkäulchen.

Speaker1

Und da hast du an der Greifswalde ja leider diese blöde Unterführung. Die ist ein bisschen uncooler als die Brücke.

Speaker0

Es riecht auch nur leicht mehr nach Pisse.

Speaker1

Ja.

Speaker2

Boah, es riecht enorm nach Pisse in letzter Zeit, oder? Das war früher nicht so schlimm.

Speaker0

Alles klar, Opa.

Speaker2

Naja, was denn, aber früher war das da,

Speaker0

Also das ist einfach nur so ein alte Mann-Sache. Ja, das stimmt schon, es hat früher weniger nach Pisten gemacht.

Speaker2

Ich habe nicht das Gefühl, dass der Greifswalder Bahnhof vor zehn Jahren Problembahnhof war. Also wo du zu bedenkst, boah, der ist keimisch. Also der war vielleicht ein bisschen gruselig, weil er früher in den Nazi-Jugden gewohnt hat, so. Aber ich fand die nicht sonderlich keimisch.

Speaker1

Wohren die da nicht mehr?

Speaker2

Das ist mir jetzt ein bisschen egal, die Nazi-Jugend da hat, weil ich mich persönlich verhauen möchte jeden Tag.

Speaker0

Ich finde, der ist ja noch Reißfelder, also der war auch früher schon ordentlich Taubenschiss so.

Speaker2

Ja, Taubenschiss, aber halt nicht irgendwie rumgelungen.

Speaker0

Ja, aber das ist ja eine dicke slimy Schicht, wo du da wegrutschst. Aber wir mögen Tauben.

Speaker1

Aber kennt ihr beim Reißfelder, also diese Unterführung, wenn man von innerstädtisch zum Bahnhof geht. Ist ja oben rechts dann noch so eine Kante unter der Brücke. Und da sind, glaube ich, mittlerweile so Obdachlosenzelte stehen da. Als Kind bin ich da ganz oft hochgeklettert mit so Freunden, dass wir da oben unter der Brücke rumgespielt haben.

Speaker2

Aber konnte doch da sogar auf die andere Seite rüber, das war die Straße oben.

Speaker1

Ja, oben ist noch die Straße rüber, genau. Und unter, also quasi unter der Brücke, aber über dem Fußweg, das ist dann so eine Steinwand und da konnte man so drum rumklettern.

Speaker2

Als Kind war mir nicht bewusst, dass das ging, aber dass da jetzt Leute wohnen, habe ich schon mitbekommen, ja. Haben wir natürlich nicht erzählt, keiner ruft die Polizei, so.

Speaker1

Hey, das ist ja das ist ja Wow, das ist ja über 30 Jahre her.

Speaker2

Ach nee, ich wollte, dass die Leute nicht da verscheucht werden.

Speaker1

Achso, nee, da wohnt keiner.

Speaker2

Nein, nein, da wohnt keiner.

Speaker0

Achso, du hast uns jetzt verknackt für irgendwie Toben als...

Speaker2

Oh ja, das böse Toben.

Speaker0

Sie haben vor 30 Jahren ja mal illegal getobt.

Speaker2

Sie haben ja mal mit Torben getobt.

Speaker1

Da war bestimmt ein Schild, dass man da nicht hin darf.

Speaker0

Hast du einen Freund Torben?

Speaker1

Nee.

Speaker2

Tobe Torben.

Speaker0

Torben war der Backladen auch, ne?

Speaker2

In Backlava?

Speaker0

Backladen. Backlava kannten wir damals noch nicht.

Speaker2

Das stimmt. Wir hatten ja nichts. Unser Bäcker hatte heute zu, wegen Krankheit schon seit einer Woche geschlossen.

Speaker1

Sheesh.

Speaker2

Bestimmt Grippe.

Speaker0

Unser Bäcker ist der am Platz?

Speaker2

Ja.

Speaker1

Sagen wir den Namen nicht mehr? Als wir den großen Brötchentest gemacht haben, haben wir den Namen noch auch gesagt.

Speaker0

In meinem Kopf, ich habe fast gar nicht richtig zugehört. Als er angefangen hat, mit Unser Bäcker ging ich schon wieder, weil er hat gerufen.

Speaker2

Unser Bäcker ist immer noch Boris.

Speaker0

Ui, bum bum.

Speaker2

Bum bum Boris.

Speaker1

Er hat dieses Eis erfunden, ne?

Speaker2

Weil er so einen roten Kopf hat.

Speaker1

Und blaue Beine.

Speaker0

Und weil er wie ein Schläger aus.

Speaker2

Und weil er Kaugummis gar nicht übergessen hat. Genau. Gut. Das war eine richtige Glanzleistung.

Speaker0

Roter Kopf, blaue Beine. Boris bist du es.

Speaker1

Apropos Haltestellen. Ja. Die klassische Straßenbahn in Ransdorf fährt jetzt nicht mehr lange.

Speaker2

Nein.

Speaker0

Ich bräuchte nochmal einen Primer, wo Ransdorf ist.

Speaker2

Bei Berlin.

Speaker1

Irgendwo hinten nach Köpen nicht raus.

Speaker0

Ach so, da musst du Armin fragen, das ist seine Gegend.

Speaker1

Da gibt es irgendwie so eine Straßenbahnlinie, die nur irgendwie Espanhof-Ransdorf oder so, keine Ahnung, so ein Stück da rein, drei Stationen fährt. Bis zur Woltersdorf-Schleuse Ost,

Speaker2

Oder?

Speaker1

Genau. Da fuhr so eine uralte, winzig kleine Einwagenstraßenbahn ewig und die sollte ausgetauscht werden. Fährt jetzt aber noch ein bisschen länger, aber nicht mehr lange.

Speaker0

Aber eine Tatra so mit Treppen hoch?

Speaker1

Eine Tatra noch älter, vorm Krieg.

Speaker2

Ransdorf. Da sagt man auch noch Straßenbahn nicht, Tram wahrscheinlich, ne? Ja, sehr schön.

Speaker1

Also falls da noch mal jemand hin will. Weil die Haltestellen habe ich gar nicht so auf dem Schirm jetzt im Ranking.

Speaker2

Ja, das ist auch... Man kann ja bloß das Ranking, was man kennt, ne? Was der Bauer nicht fährt, kann er nicht bewerten.

Speaker1

Wo wir wieder beim Pferd wären.

Speaker0

Und ist das so um und bei dort, wo man auch, ist das ein Müggelort oder was, wo man unterm?

Speaker2

Da hinten, diese kleine rote Linie ist das, glaube ich, die da hinten so abzwackt.

Speaker0

Ach, das ist noch weiter. Das ist doch hier, hier ist doch beim Müggelsee, da kann man auch irgendwie so einen Tunnel drunter durchgehen, oder? Ich dachte, da fahren auch irgendwelche alten Straßenbahnen noch, aber.

Speaker1

Weiß ich nicht.

Speaker0

Aber ihr kennt den, die Unterwasserführung?

Speaker1

Habe ich dunkel im Kopf, aber kein richtiges Bild.

Speaker2

Hier fährt sogar der Straßenbahn nach Rüdersdorf raus. Wer fährt denn so? Vielleicht müssen wir mal Straßenbahn fahren gehen. Nein, müssen wir nicht.

Speaker1

Aber apropos Straßenbahn, ich finde das schon ziemlich gut, dass die da jetzt über diese Displays angebracht haben, nachdem es auch viele Haltestellen, auch Bushaltestellen, gab ohne eine Verkehrsleitanzeige da, wann der nächste kommt.

Speaker2

Keine Daisy.

Speaker1

Keine Daisy mehr, sondern jetzt so richtige Vollfahrt-Displays.

Speaker2

Ja, die aber auch, wenn du die falschen Fahrzeiten anzeigen,

Speaker1

Das stimmt, letztens stand ich an der Grünberger, da stand da, nächste Bahn kommt in 35 Minuten, aber ich konnte sie schon sehen. Aber dass es das jetzt generell auch an Bushaltestellen gibt, finde ich schon auch toll.

Speaker2

An meiner Bushaltestelle gibt es sowas leider gar nicht. Bei uns ist es nämlich noch ganz klassisch ein Schild und diesmal so eine Säule.

Speaker1

Was?

Speaker2

Da ist kein Platz auf dem Bürgersteig. Ich wollte gerade überlegen, ob beim Bürgersteig voll fancy abgibt. Es ist kein Büschdeh oder sowas.

Speaker1

Aber gibt es da so einen Unterstand?

Speaker2

Da gibt es ein Häuselchen. Das ist aber auch so ein bisschen am Rand und neben die Terrasse von dem libanesischen Restaurant. Da ist praktisch der Unterstand sozusagen. dran und da steht da so ein gelber Stock mit dem Fahrplan dran und oben ist ein Höch.

Speaker1

Weil hier vorne beim Unterstand bei der Bushaltestelle, da ist quasi das Display einfach so neben dem Berlinplan da im Unterstand, wo da immer so ein bisschen Anschlag ist, da ist das Display rein.

Speaker2

Okay, da muss ich nochmal, das könnte, da habe ich natürlich jetzt nicht geschaut.

Speaker1

Und da kann man quasi im Unterstand gucken, wann der nächste kommt.

Speaker2

Ah, den traue ich zu, dass diese drei Bushaltestellen, die da runter zur Kreiswahl sind, ja, wo ich die vernachlässigsten, gefühlt vernachlässigsten Bushaltestellen auf der ganzen Linie.

Speaker0

Ich glaube, da fährst du aber auch nur du lang, also.

Speaker2

Der Berufsverkehr sagt anderes.

Speaker0

Die sind aber schon vorher eingestiegen.

Speaker2

Nee, ich meine, wenn du um sieben Uhr rumlos fährst, dann ist das schon ganz schön Betrieb. Vor allem, weil dann auch lauter Kinder immer irgendwo zu irgendwelchen Schulen in die Mitte fahren. Das ist ganz komisch.

Speaker0

Sagst du wirklich Bürgersteig? Ich habe mir gedacht, das fühlt sich irgendwie komisch an. Bürgersteig?

Speaker2

Ja.

Speaker0

Also wenn du jemanden anpöbelst, weil er mit seinem Rad dort auf dem Trottoir unterwegs ist, dann sagst du runter vom Bürgersteig, du Affe.

Speaker2

Fuß, Fuß, was soll ich sonst sagen?

Speaker0

Fußweg, Gehweg?

Speaker2

Gehsteig? Tortoir halt vielleicht noch.

Speaker0

Nee, das macht man nur, wenn jemand mit dem Pnö drauf parkiert.

Speaker1

Ja.

Speaker2

Aber ich glaube, vielleicht auch Gehweg, ja, kann sein. Aber GW braucht man nicht so gut abkürzen. GW. Sonst habe ich noch eine Notiz mitgekommen. Wie viel Geld muss man bekommen, um Deutschland für immer zu verlassen? War Thema in einem Podcast, die ich noch nicht gehört habe.

Speaker0

Wie viel Geld muss man bekommen, um Deutschland für immer zu verlassen?

Speaker2

Ja, also ich fand die Diskussion, die wir hatten, insofern ganz spannend, weil im Prinzip sagst du von wegen wahrscheinlich so viel, dass du deinen täglichen Unterhalt gut abnehmen kannst. Vielleicht noch eine Mark mehr so. Und dann ist aber dieses Thema. Achso, damit du darfst halt auch wirklich nie wieder zurück.

Speaker0

Auch nicht besuchen kommen.

Speaker2

Auch nicht besuchen. Also das Land betreten ist für dich verboten sozusagen.

Speaker0

Aber andersrum, die Leute, die man hier besuchen würde, dürften einen besuchen kommen?

Speaker2

Genau, also das ist egal, nur du darfst da nicht hin. Da fing es dann nämlich an, die Preise wurden dann auf einmal immer höher, immer höher, weil du sagst, naja, dann möchtest du vielleicht deine Freundin und Familie auch einfach einladen oder sowas, damit die nicht besuchen kommen.

Speaker1

Wie ist die Prämisse, dass man da, wo man hingeht, kein Geld mehr verdient?

Speaker2

Ich weiß nicht mehr, wie sie darauf gekommen sind, warum sie das Land verlassen.

Speaker0

Ich glaube, es ging darum.

Speaker2

Dass das halt so ein Ding ist, du darfst, also einfach Prämisse, du musst das Land verlassen, kriegst aber Geld dafür. Wie viel müsste es sein, dass du sagst, das mache ich?

Speaker1

Oh, für ein Zehner gehe ich.

Speaker2

Macht's gut. Das ist eine günstige Sache, da rufe ich da gleich mal an, vielleicht können die sich verscheuchen oder so, keine Ahnung.

Speaker1

Naja, ein Euro Haus in Italien. Hat man schon mal ein Haus.

Speaker2

Und für neun Euro versuchst du den Bürgermeister zu bestechen, dass du auch eine Ausfahrt auf die Straße fahren darfst?

Speaker1

Wie, wo soll denn das Auto herkommen?

Speaker2

Das kannst du ja gar nicht leisten.

Speaker0

Aber du hast ja neun Euro, um dann halt das Haus wieder auf den Stand zu bringen, wie das ja in dem Vertrag ist.

Speaker1

Das machst du ja selber.

Speaker0

Also du würdest quasi deinen alten Job weitermachen remote?

Speaker1

Nee, aber du bist so... Ich weiß ja nicht, ob man überhaupt den Job weitermachen darf.

Speaker2

Also die Bedingung ist, Du musst das Land verlassen, dafür kriegst du Geld.

Speaker1

Okay, ich meinte das mit den 10 Euro nicht so ernst.

Speaker0

Jaja, aber für dich geht es nach Italien und würdest du jetzt das Budget mit einkalkulieren, um das Haus auch wieder fit zu machen erstmal, damit du sagst, okay, dann haben wir einen Grundstein und dann kannst du überlegen, ob du dir vorne ein kleines Café reinsetzt oder so?

Speaker1

Naja, da so auf dem Land, da kann man ja ein bisschen mauscheln. Das heißt, Baustoff kriegt man vielleicht zusammen und den Rest macht man ja selber dann so renovieren.

Speaker2

Wie willst du die regelmäßigen Zahlungen an die örtlichen Mafia-Leute machen, stemmen?

Speaker0

Ganz kurz, Amin, Wer stemmt denn das Budget dafür, dass man sich verprünscht?

Speaker2

Das ist scheißegal. Es ist keine Nachfrage. Es gibt einfach, du musst, also du kriegst, die Aufgabe ist, du kannst auch in Deutschland bleiben, kriegst kein Geld, alles ist egal. Das ist egal. Wir machen jetzt auch den Punkt, du musst Deutschland verlassen, wie viel Geld müsstest du dafür kriegen?

Speaker0

Ich frage mich halt, warum Hannes gar kein Geld nehmen möchte.

Speaker2

Verstehe ich auch nicht. Ich würde ja auch gucken, was Geld ist belastend.

Speaker1

Guck mal hier, zurück zu deiner Frage. Wie willst du die monatlichen Zahlungen stemmen? Gefälligkeiten. Ah, okay.

Speaker2

Kein Gürtel, gut.

Speaker0

Kein Gürtel?

Speaker1

Ja, weiß ich nicht, so ein Botendienst. Was macht man so?

Speaker0

Ackerbohnen pflücken.

Speaker1

Ackerbohnen pflücken, genau.

Speaker0

Radiccio war es schon irgendwo.

Speaker1

Irgendwo mal aufpassen, dass da keine Kinder spielen oder so.

Speaker2

Mal einen Pferdekopf ausliefern.

Speaker1

Ja, du, wenn die örtliche Pferdefleischerei da Bedarf hat,

Speaker2

Dann bin ich für zu haben. So ein Dreiradtransporter, die die Malay-Kanzlerküren.

Speaker1

Ein Bollerwagen, was weiß ich.

Speaker0

Aber sag mal, in diesen schwierigen Zeiten, in denen wir leben, müsste man die Frage nicht eigentlich eher umkehren und sagen, wie viel Geld müsste man jetzt mal beisammen haben, um endlich das Land verlassen zu können?

Speaker2

Vielleicht ist es ja genau die Summe, die du sagst, das ist das, was du halt brauchst, um das Land zu verlassen. Also vielleicht ist es einfach das. Kannst du ja aussuchen. Also ich fand es bei der Diskussion, die sie hatten, ganz spannend, einer fing halt auch an mit so relativ wenig, naja, ich muss halt irgendwie da hinkommen und ich würde halt gerne meine Wohnung da bezahlt haben, wo auch immer ich hin wollte. England, absurderweise.

Speaker0

Was haben die denn so für Zeiträume sich vorgenommen? Also ich frage mich halt, jetzt muss ich so bis zu meinem eigenen Ableben denken und das dann so auf ein Jahrbrauch?

Speaker2

Naja, du kannst, du kriegst halt einmal Geld und darfst nie wieder nach Deutschland. Das ist die einzige Prämisse, was du dann machst, ob du dann nochmal umziehen möchtest, ist alles scheißegal.

Speaker0

Auch wo man hinzieht, einfach nur erstmal raus.

Speaker2

Nur noch nicht nach Deutschland. Der eine meinte, die Wohnung bezahlen, dann kann man sich einen Job suchen. Ich kann ja auch Englisch und Trallern in Amerika. Und andere waren halt von wegen so, ja, ich würde halt schon gerne mehr haben, dass ich sage, wenn ich schon das Land verlasse, möchte ich halt aber auch den Rest der Welt mir dann einfach auch dann angucken können. Und dafür brauche ich halt mehr Geld und regelmäßig.

Also brauche ich eine gewisse Summe, um die entweder zu investieren oder die einfach zu haben. Dann fiel die anderen auf, dass er seine Freunde und Familie nicht wiedersehen kann. Und würde gerne nach, ich weiß nicht mehr, keine Ahnung, wo weit weg ziehen, Japan oder so. Oder das können sich die Familie nicht leisten, also muss er seine Eltern immer einladen, das kostet halt also Geld, also das staute sich halt einfach so auf.

Es ging jetzt halt nicht nur um ich hasse Deutschland, es braucht mir keiner Geld geben, ich mache das freiwillig.

Speaker1

Also du kommst auf jeden Fall schon mal besser weg, wenn du deine Familie nicht mehr sehen willst.

Speaker2

Das ist ja schon mal ganz praktisch, weil die können sich ja immer noch besuchen, aber müssen es halt selber finanzieren, weil sie sagt, gerade nichts in der Hosentasche, da sind 10 Euro gut. Oder 100 Euro, um jetzt nicht bei 10 Euro zu bleiben.

und ich weiß tatsächlich auch nicht, ich glaube aber diese Bedingungen diese Idee von, egal wo du halt hinziehst, ich wüsste tatsächlich auch nicht so richtig wohin wäre aber cool, wenn man zumindestens eine Bleibe hätte, die einem dann dort, also entweder genug Geld hast um die immer zu finanzieren oder zu haben erstmal, dass halt dieses Grundbedürfnis gedeckt ist und dann kannst du lieber gucken mit ich kann ja gar kein Japanisch ich muss ja erstmal einen Job finden

ist das dann erstmal gedeckt, dass du erstmal irgendwo unterkommst und so weiter Und ich glaube, die Summe wäre schon relativ hoch. Man kann sich fantasievoll sagen, eine Milliarde Euro, weil dann musst du nie wieder tun. Aber ich weiß nicht, ob das so richtig die Frage ist, sondern was so ein bisschen die Grundbedingung daran ist.

Speaker0

Ich glaube, man braucht ja viel weniger, wenn man sinnvoll in ETFs investiert dann.

Speaker2

Genau. Oder in Rheinmetall einfach mal sein ganzes Geld stecken hat und mal gewinnen.

Speaker1

Ja, vielleicht ist es interessanter, weniger jetzt über die Regeln nachzudenken, sondern wo will man hin?

Speaker2

Immer interessanter als über die ganzen Regeln.

Speaker1

Wo willst du denn hin, Armin? Auch wenn du nicht genau weißt, wo du hin bist.

Speaker0

Ich fand ganz, sorry, muss leider dazwischen gehen. Ich fand ganz interessant, dass Armin, der für mich ein lebenslanger Mieter und Verfechter des Mietens und nicht besitzen ist.

Speaker2

Das wäre gleich gesagt, oder die Wohnung finanziert.

Speaker0

Ah, okay, weil es klang so wie, oder man hat da was. Also ich dachte dann so, okay, wenn es darum geht, ich muss das Land verlassen, dann einfach für die mentale Ruhe würde ich auch sagen, hier ist mein Vierseitenhof mit Hühnern.

Speaker2

Das war so das Staple bei denen, war es ganz toll, so von wegen was zu haben. Wobei da zwei von denen auch in den Häusern wohnen. Deswegen ist es, glaube ich, noch mal ein bisschen anders. Oder halt einfach zu sagen, hey, wenn ich das Land schon verlassen muss, brauche ich dann halt da irgendwie eine Sicherheit. Weil so ist ja mein Gedanke immer so, du ziehst halt um, so nach dem Motto und hoffst, dass du nicht rausgeworfen wirst. Das geht schon immer. und hab dann halt nichts.

Genau, die Frage ist halt, ja, wohin ist es wirklich so? Ich glaube, das macht halt auch ganz viel den Unterschied, wo es hingeht. Möchtest du nach Paraguay? Brauchst du wahrscheinlich ein paar Marken, also weniger, vielleicht weniger Finanzen, als wenn du gerade irgendwie nach Hongkong ziehen möchtest oder so.

Und ich kann es halt schwer einschätzen. Ich glaube eigentlich ja, dass in ein englischsprachiges Land den Vorteil hätte, dass es wahrscheinlich a, einfacher ist, da zurechtzukommen oder b, vielleicht tatsächlich, wenn man mal von dem Geld nicht mehr leben kann oder so, vielleicht mal einen Job zu finden, den man halt machen kann. je nachdem, wie sprachaffin man ist und wie schnell man da auf Sprache Fremde lernt. Vielleicht auch welche, die man noch gar nicht so im Auge hatte.

Auf der anderen Seite kannst du halt einfach auch nur nach Portugal ziehen und sagen, cool, keine konservative Regierung, ich möchte einfach hier hin. Aus dem ist hier Strand und man kann den ganzen Tag surfen. Was ich nicht mache.

Speaker1

Und viele reiche amerikanische Experts.

Speaker2

Und lauter Deutsche, die da Urlaub machen die ganze Zeit. Das heißt, du siehst so ein bisschen deine Heimat. da so ein bisschen. Vielleicht ist Mallorca dann auch ganz geil. Da kann man ja auch irgendwie so ein Paar-Eherstand irgendwie aufmachen oder so.

Speaker1

Ein Paar-Eher. Haben die da noch gar nicht.

Speaker0

Ich finde es ein bisschen schwierig. Man muss ja irgendwie eigentlich die Regeln so ein bisschen verschärfen. So nach dem Motto, du musst jetzt einen Betrag sagen und jetzt mal, ne, wenn jetzt aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer wirklich dieser Betrag morgen auf deinem Konto ist, dann bist du weg. So, dann musst du auch, also dann ist jetzt kein, weil sonst ist es so ein bisschen rumfantasieren.

Dann sagt man so, ja, so wenn ich mal so rechne, komme ich vielleicht mit einer halben Million hin und dann kaufe ich mir da was und dann nehme mir was und dann komme ich erstmal auch ein paar Jahre zurecht, bis dahin habe ich was gefunden, bin integriert, habe die Sprache gelernt. Aber eigentlich, äh, hast du, setzt du glaube ich einen anderen Betrag an, wenn du sagst, okay, aber jetzt ist es wirklich so, jetzt sind hier alle Brücken abgebrochen.

Speaker2

Ich finde es immer total faszinierend, wie wir anfangen hier irgendwie über die Regeln auseinanderzufügen, das Ding ist, du kriegst Geld und du musst verschwinden. Ob das jetzt eine Woche dauert, bis du deine Kisten gepackt hast, einen Tag oder drei Monate, das ist ja dann alles nehmlich.

Speaker1

Es gibt ja noch Regeln wie Einbürgerung und so.

Speaker2

Nein, das ist alles egal. Alles wurscht. Die Prämisse ist, du musst das Land verlassen, das geht los, du kriegst Geld. Die Frage ist nur Geld und welches Land.

Speaker1

Aber das ist halt auch kostenintensiv. Wenn ich sage, ich gehe in der EU weg, dann ist es für uns wesentlich einfacher, auch monetär, als außerhalb der EU.

Speaker2

In deinem Kopf musst du wissen, welches Land du vielleicht hättest, damit du den Geldbetrag bestimmen kannst. Aber die Frage, und wir können ja jetzt drüber nachdenken.

Speaker0

Sag mal, du hast ja längere Zeit nachgehabt, drüber nachdenken.

Speaker2

Ich weiß halt, mein Problem ist,

Speaker0

Ich weiß nicht, welches Land.

Speaker2

Mein Problem ist, ich weiß nicht, welches Land. Ich hänge bei den Punkten zu, möchte ich mich integrieren, sage ich jetzt mal, also möchte ich da halt irgendwie wohnen und arbeiten und ein normales Leben weiterführen, dann wäre für mich wahrscheinlich einfacher, ein englischsprachiges Land wir hatten glaube ich neulich mal über Irland gesprochen oder sowas, da versteht man die Sprache wenn man Glück hat ein bisschen kannst du dir aber keine Wohnung leisten

das heißt du brauchst halt wahnsinnig viel Geld oder Amerika grundsätzlich eigentlich eine schöne Idee gerade so ein bisschen, äh, müsste man noch mal ein bisschen beobachten wie es da so weiter geht, ob man da halt wirklich wohnen möchte in unseren Zerrissen dann oder geht man halt die Route von, ich will genug Geld haben, dass sich halt sozusagen sich das mehr oder weniger, wenn es schief geht, selber refinanziert und ich halt mich do und dem nicht reisen kann außerhalb,

hauptsächlich fliege nicht über Frankfurt und so. Und das ist glaube ich die Entscheidung, die man treffen muss und das ist glaube ich die, die mir besonders schwer fällt, weil natürlich klingt erstmal dieses immer Urlaub haben und kostet was, das wollen um die Welt reisen, weil es einfach scheißegal ist, super schöne Idee, aber macht das am Ende halt wirklich glücklich.

Und da hänge ich glaube ich gerade eher so ein bisschen fest, weil sonst würde ich halt sagen, ich kann mir vorstellen, in Taiwan zu wohnen. Klar, voll schön, wenn ich mir da eine Wohnung kaufen kann und ja, ich glaube, du kommst auch so zurecht, so halbfix. Ich glaube, in meinem Kopf

Speaker0

Wäre das gewesen, ich bin dann, also ich habe mein Leben wie jetzt nur in einem anderen Land und würde halt wahrscheinlich genauso irgendwie arbeiten, genauso Urlaub machen und drum kommen. Ich kann halt nur nicht mehr nach Deutschland einreisen. Das ist ja das Einzige, was nicht mehr geht. Also ich muss ja jetzt nicht direkt irgendwie zum Globeschotter werden.

Speaker2

Also ich hätte schon gerne noch tatsächlich, also wenn ich das schon machen muss, sozusagen die Heimat zu verlassen, wo ich mich zu Hause fühle, in der Stadt vor allen Dingen jetzt hier, also weniger das Land, vielleicht eher die Stadt. Da möchte ich mir das auch vergolden lassen an der Stelle. Da würde ich nicht sagen, von wegen ein gutes Grundeinkommen in einem anderen Land. Da würde ich schon gerne noch mal ein gutes Grundeinkommen obendrauf haben, damit ich regelmäßiger irgendwo hin kann.

Speaker0

Aber ich glaube, das ist das, was ich vielleicht vorher nicht so richtig transportieren

konnte. Da ist so, was ich meine, wo man es vielleicht ein bisschen umkehren muss, ich habe das Gefühl, dass man, Einfach so ein Quatschgedanke, der so ein bisschen durch meinen Kopf ging, ist so, wenn sich das Ganze hier in Deutschland politisch in eine Richtung manövriert, wo man sagt, oh, da möchte ich eigentlich nicht mehr in Deutschland sein, was brauche ich denn Minimum, um mir das woanders aufbauen zu können?

Weil du kommst ja glaube ich so vom Maximum und was macht das attraktiv irgendwie Deutschland aufzugeben und ich komme glaube ich so vom, was braucht man mindestens um halbwegs auf dem Standard von jetzt irgendwie so über die Runden zu kommen. Aber egal, ich glaube Genau.

Speaker2

Ich glaube, was bei mir Kreativ, also Punkt halt ist, nicht eben über diese Tausendgleichkeiten nachzudenken und wann und wo und wie und Einreise und tralala, sondern es war einfach aus einem Gespräch gestanden, Dings, wo kam, was müsste man dir denn bezahlen, damit du Deutschland verlässt? Das war die Frage.

Speaker1

Ja, okay, ist mir zu offen. Also wenn es um Geld geht, dann muss man darüber nachdenken, wie viel Geld man braucht.

Speaker2

Ja, natürlich, aber du kannst auch einfach sagen,

Speaker1

Nee, aber die andere Frage ist, wo würdest du hinwollen, wenn du jetzt weg müsstest. Fertig. Also weil das Geld, da muss man halt kleinteilig drüber nachdenken. Da muss man halt sagen,

Speaker2

Ich brauche so und so viel,

Speaker1

Um mich einbauen zu lassen.

Speaker2

Wenn ich einen Businessplan dafür machen möchte, natürlich muss ich das denken. Aber in einer Gesprächsrunde, wir quatschen mal lustig und sagen, oh, also ich könnte mir vorstellen, ich wollte eigentlich, ich finde...

Speaker1

Ist mir zu stupide, da kann ich gleich sagen, ich will 30 Millionen.

Speaker2

Ja, dann mach doch halt 30 Millionen. Dann kannst du ja auch noch ein schönes Auto in Japan kaufen.

Speaker1

Ich will weder nach Japan noch 30 Millionen.

Speaker0

Also ich habe mir gerade ausgerechnet, ich möchte 5 Millionen. Und ich glaube, ich würde nach Schweden gehen. Einfach, weil ich die Sprache... Der ist positiv für mich. Also nicht 5 Millionen Kronen.

Speaker2

Das ist nicht... Immer die Währung dazu.

Speaker0

5 Millionen Euro.

Speaker2

5 Millionen Euro.

Speaker0

Wenn es gut läuft, da klopft ihr ja glaube ich immer, hat man vielleicht noch so 50 Jahre, 12 Monate und wie viel Geld will man netto haben, würde ich mir jetzt mal überschlagen und dann halt nochmal ein bisschen was drauf, dass man halt irgendwie diese Unterbringung dort ritzen kann. Aber stimmt, das war bei dir alles raus.

Speaker2

Also bei mir, wo ich so ein bisschen bin, ist es glaube, dass wenn ich in ein Land, wo ich integrieren arbeite, also praktisch wie jetzt vielleicht ein bisschen besser finanziell abgesichert sozusagen, weil ich auch, dass ich gesagt habe, wahrscheinlich liegt der Preis irgendwo zwischen 3 und 5 Millionen, damit du halt dir in Kalifornien im Zweifelsfall ein Haus kaufen kannst, was schon mal eine Million wegnehmen würde oder sowas, dann noch eine Million

Versicherungen dazu, keine Ahnung, dann hast du immer noch was, was du anlegen kannst und du kannst jeden Tag sagen, du Arbeitgeber gefällt es mir nicht, ich bin wieder ein Jahr weg und du brauchst dir halt quasi nie wieder Sorgen machen.

Speaker0

Du bist an sich jetzt nicht so heiß drauf auf regelmäßig einen Besuch von der Familie oder so, ne? das wäre ja natürlich in Schweden, Südschweden ein bisschen einfacher zu reden.

Speaker2

Also ich glaube, also tatsächlich, meine Eltern sind in einem Alter, die könnte ich noch ein paar Mal einladen, sozusagen von dem Geld, weil Geld bei drei nicht mehr so gut die Rolle stellt und ich glaube, meine Schwester, wenn die mich besuchen wollen, dann glaube ich, könnten die sich das tatsächlich auch bekommen.

Speaker0

Müssen die das bitte selber bezahlen?

Speaker2

Die wollen wir selber in die USA und sagen, dann nutzen wir die Chance, den Onkel mal zu besuchen, weil das machen sie auf der schwägerlichen Seite sozusagen eh die ganze Zeit.

Speaker0

Okay, okay.

Speaker2

Also das wäre so mein Punkt.

Speaker0

Aber du meinst irgendwie hier Englisch und Jobmöglichkeiten und so weiter, dass man da klarkommt. Ich habe irgendwie ein bisschen das Gefühl, die ganze Zeit, also wenn ich so Westeuropa abklappere, vielleicht mal Frankreich ausgenommen, würde man da überall klarkommen. Also du kommst in den skandinavischen Ländern, klar. Also ich glaube, selbst hier Finnland ist kein Problem mit Englisch. UK und so weiter ist kein Thema. Und dann Benelux ist auch nicht so ein Problem.

Speaker2

Ja, ich glaube, ich habe sofort, als die Frage gestellt wurde, nicht über Europa nachgedacht. Ja. Ach so, du hast da meinen Reiz außerhalb Europa nachgedacht. Wenn ich denke, Geld spielt keine Rolle, ich kann praktisch hin, wo ich will, war mein Gedanke sofort, weit weg zu sein und nicht über die Frankfurt-Uhrerbrücke zu fahren und sagen, ich kann Deutschland aber noch sehen. Sehen ist auch verboten. Das war nicht mein Gedanke, weil mir ging es halt sofort auf,

weil ich dachte von wegen so. Also die erste Gedanke war natürlich nie wieder arbeiten, woanders leben und die Welt angucken. Das war mein erster Gedanke, als das so aufkam.

Speaker0

Und du hast nicht den Gedanken gehabt, aber meine Freunde.

Speaker2

Das kam, als der eine meinte von mir so, ach das ist ja kacke, dann bin ich halt da hingezogen, total geil, hab eine geile Villa, aber da ist ja keiner, den ich mag. Also brauch ich noch mehr Geld, um meine Freunde noch einzuladen. Dann hätte ich dir gesagt, hier, Gyni, du musst nicht mehr arbeiten, du wohnst jetzt in, ey, keine Ahnung, irgendwas so. Und dann so, okay. und das ginge schon.

Ja, deswegen, also ich habe mich eher von der Idee, dass nirgends, also in Anführungsstrichen keine Verpflichtung mehr zu haben, wo es Verpflichtung haben, wenn du in Prinzip aber im Prinzip keine Verpflichtung mehr haben, überall sein zu können und praktisch muss ein, war die Frage, die nie geklärt wurde, ist auch, behältst du den deutschen Pass, weil du keinen deutschen Wohnort mehr hast, aber egal, bist halt Auslandsdeutscher.

Speaker0

Ja, das ist jetzt aber zu praktikabel gedacht.

Speaker2

Genau, aber über sowas habe ich halt gar nicht nachgedacht, weil es ist ja wurscht, das ist ja nicht mit Dingen und dieser ganzen Sache so. Und für mich war es halt irgendwo was in Ostasien, weil ich denke, da kannst du halt auf kurzen Strecken, also es ist ja schönste in Asien am Flughafen zu stehen und die Ziele zu sehen, versus am Flughafen Schönefeld, die Ziele zu sehen, weil das halt hat schon ein bisschen anderen Charakter so.

Und einfach durch die Gegend eiern zu können für einen schmalen Taler, als das in Europa zu machen.

Speaker0

Aber ich glaube, da fände ich es halt echt spannend, ob nicht doch so ein paar Sachen dranhängen, wie zum Beispiel du musst dir also wenigstens einen festen Hub aussuchen und da hängt die Staatsbürgerschaft mit dran. Was dann in deinem Fall vielleicht passt ist oder in meinem Fall hätte ich jetzt gedacht so, USA, weiß ich nicht, ob ich da nicht mehr Geld bräuchte, einfach um in den Versicherungssituationen so ein bisschen aus dem Weg zu gehen.

Dann halt vielleicht lieber nach Kanada zu gehen und immer, kannst halt in die USA reisen jederzeit, das ist ja nicht das Problem.

Speaker2

Und ich hatte da noch einen anderen Gedanken, der so ganz losgelöst ist von dem ersten Mal, halt einfach gesagt, da war ich zwar nie, aber vielleicht ist ja Australien ganz nett. Und dann habe ich gedacht, nee, Moment, das ist komplett dumm, das ist auf der anderen Seite der Welt und alles ist weit weg von Australien, außer vielleicht Indonesien.

Speaker1

Naja, Sarah war ja mal in Australien eine Freundin besuchen und das hat sie halt auch nur gemacht, weil sie da gerade lange in Japan war und die Flüge günstig waren. Also das geht schon. Du kommst aus Australien mit günstigen Airlines auch in Asien durch die Gegend.

Speaker2

Ja, aber das ist einfach zwölf Stunden Richtung Norden statt nach Osten.

Speaker1

Also so schlimm ist das nicht und so super teuer auch nicht.

Speaker2

Dann geht es vielleicht so.

Speaker1

Es gibt ja auch so viele, den Aspekt von so Community-Hubs. Also wenn man irgendwo ist und keine Freunde hat oder niemanden, der einen versteht, weil man halt irgendwie eine deutsche Kartoffel ist, da gibt es ja irgendwie auch so Communities. Weiß ich nicht.

Milwaukee. Milwaukee, genau. Little Germany in New York gibt es ja nicht mehr. Ja, aber ich hatte jetzt letztens auch das Gefühl, hier diesen Tisch habe ich mit Sarah bei Kleinanzeigen gekauft, da waren wir quasi Mercedes-Benz Town, also zwischen Eastside Gallery und Ostbahnhof, da stehen ja so ein paar neue große Häuser, wo ganz viele Leute wohnen. Und dann sind das so kleine Straßen, dann kommst du da rein und dann ist es erstmal leer auf der Straße.

Die Leute, die wir da getroffen haben, waren englischsprachig, also stand so einer vor dem Klingelschild, war englischsprachig. Leute, die da rumlaufen, komplett englischsprachig. Der, von dem wir diesen Tisch abgeholt haben, auch englischsprachig. Und du kommst halt in so einen großen Block, der hat drei Fahrstühle mit so einem Fenster drin. Du kommst dir nicht mehr vor wie in Deutschland. Und das sind gefühlt natürlich alles voller Experts, weil die es sich leisten können.

Das ist auch so ein bisschen eine andere Welt gewesen.

Speaker2

Das meinte halt auch einer, das Ding ist halt, man unterschätzt wahrscheinlich, also weil man ja, ich sag mal, im Alter der Freundeskreis so ein bisschen kleiner wird, aber halt nicht so regelmäßig wird, weil man halt so viel mit seinem Alltag beschäftigt ist, also die haben auch noch viele Kinder und so, das kommt noch dazu, dass es glaube ich unfassbar schwer ist, wieder Freundschaften halt zu knüpfen, also überhaupt auf Leute

zuzugehen und auch wirklich so offen, selber wieder so offen zu sein, neue Leute ins Leben zu lassen, klar, weißt du musstest, aber musstest du ja auch erstmal bereit sein. Das stelle ich mir auch total hervor.

Speaker1

Ich glaube, das ist halt schwierig, wenn du sagst, du willst nicht mehr arbeiten, weil die Leute, die du am meisten siehst, triffst du auf der Arbeit.

Speaker2

Auf der anderen Seite kann ich ja einfach mal Geld auf dem Tisch legen und sagen, werdet meine Freunde an dem Moment, wo funktioniert das nicht.

Speaker1

Naja, bei manchen Menschen funktioniert das schon so. Ja.

Speaker2

Nee, ich glaube, das ist ja auch das Ding, ich glaube total, viel reisen zu können, viel von der Welt zu sehen und das nicht sich vom Munde absparen zu müssen in diesem verrückten Beispiel. Ich glaube, das ist schon ein cooler Punkt, aber ich glaube, ich würde irgendwo hingehen wollen, wo ich die Zweitstelle von der Firma aufmache, bei der ich gerade arbeite, ich kann die halt bloß nicht mehr besuchen. So, und dann ist das halt so.

Speaker1

Aber ich glaube, ich wäre da, ich bin da schon eher so Richtung EU oder Großbritannien auch. Also bei dir ist natürlich die Affinität und die Gewöhnung auch mit Schweden, Konrad. Aber ich glaube, also auch bei mir so ein bisschen Gewöhnung mit Japan da ist, würde ich sagen, nee, da einfach jetzt so hinziehen. Auch, also für eine Weile, klar, aber es geht ja darum, irgendwo hinzuziehen, wo man für immer bleibt.

Und da ist mir Richtung, also da kann ich mir sogar Frankreich noch eher vorstellen, aber Italien ist halt, wirkt entspannt, Wetter ist nett, alles ist irgendwie so angenehm, kann sich sogar an den Verkehr gewöhnen.

Speaker2

Wobei ich gar nicht weiß, ob die Prämisse ist, dass du dann, wo du da hinziehst, da bleiben musst. Weil letztendlich war ja bloß die Frage, wie viel Geld bräuchtest du, um Deutschland zu verlassen letztendlich? Also du könntest wahrscheinlich auch sagen, ach naja, Japan, da kenne ich mich erstmal aus, da kann ich mich erstmal setteln, bis ich diese Situation durchdacht habe, sozusagen.

Speaker1

Das soll ja schon ein Ersatz für dein aktuelles Leben sein.

Speaker2

Naja, absolut. Wir hatten ja dieses Ausreisethema am Mittwoch schon so ein bisschen, wo Belgien in den Raum geworfen ist, wo ich dann über das überhaupt nicht nachgedacht habe.

Speaker1

Das ist quasi Deutschland, wo flämisch gesprochen wird.

Speaker2

Genau, mit lustiger Schrift und mehr Comics. Und also das wäre auch so, was ich sagen würde, wenn ich jetzt in der EU bleiben würde, wäre es wahrscheinlich irgendwie so, auch wenn ich keine Bindung dazu habe, bei mir wahrscheinlich, also Niederlande, Belgien, Luxemburg, frage ich auf gar keinen Fall.

Speaker1

Große Frage, wenn Bayern unabhängig wird, würdet ihr dann Bayern nicht?

Speaker0

Niemals. Aber ich würde mit Geld in den Topf einzahlen, wo Bayern abgespalten wird.

Speaker1

Okay, dann ist Österreich also auch raus.

Speaker2

Tatsächlich, Österreich könnte ich mir auch nicht vorstellen. Also weil, ich bin kein Bergmensch und gibt mir nichts. Außerdem ist es mir auch zu rechts gerade.

Speaker0

Da hast du aber, glaube ich, dann mit in Europa bleiben Probleme. Da hast du in Nordamerika Probleme.

Speaker2

Da habe ich extra heute Chat-GPG gefragt, ob ich mir nicht mal sagen könnte, welche deutschen Länder keine Regierungen haben, wo rechte oder konservative Dateien an der Macht sind.

Speaker0

Bundesländer jetzt oder was?

Speaker2

Europäische Bundesländer, genau.

Speaker1

Achso, du hast deutsche Länder gesagt.

Speaker0

Du hast dich versprochen und ich habe es so ernst genommen.

Speaker2

Also europäische Länder, meinte ich, wo die also keine konservativen Rechten mit einer Regierung sind und da haben wir genau vier aktuell.

Speaker0

UK?

Speaker2

Achso, in der EU habe ich gesagt. Weil ich nämlich wegen Arbeitsrecht und so einen Scheiß gedacht habe.

Speaker0

Das war viel zu praktisch.

Speaker2

Genau, viel zu praktisch. Und ja, UK, das ist auch bloß eine Wahl davon weg, wieder komplett anders zu sein.

Speaker0

Ja, ja, ja, das sagst du immer.

Speaker2

Es ist mal so, die haben es gewonnen und ungefähr zwei Wochen später was sich das Land eigentlich, das ist angeblich die größten Fehler aller Zeiten gemacht hat. Also insofern ist es irgendwie schon komisch. Portugal, Malta, Spanien oder Slowenien? Und da denke ich mir so, boah Malta, ein bisschen klein. Da kommt man mit Englisch ganz gut voran auch noch.

Speaker1

Ja, Malta, geht so.

Speaker2

Portugal ist halt so, Spanien, Portugal ist mir sprachlich zu schwierig,

Speaker0

Muss ich sagen. Ich habe das Gefühl, da kommst du mit Englisch nicht so super weit und einfach.

Speaker1

Also ich glaube, kann man auch gut lernen.

Speaker0

Portugiesisch?

Speaker1

Weiß ich nicht. Da war ich als Kind oft.

Speaker2

Und die haben so viele britische Touristen früher gehabt, da geht es mit Englisch umgestimmt.

Speaker1

Also auch britische Auswanderer, wie Spanien auch. Leute, die ihr Sommerhaus einfach in Portugal haben.

Speaker0

Okay, wir haben ja so viel Geld, dass wir quasi so eine Art Fixer dann engagieren können, die dann irgendwie mit dem Amt reden.

Speaker2

Ja, ja. Ankommen muss bezahlt werden.

Speaker0

Portugal, Malta, Slowenien, was weiß ich wieder?

Speaker2

Spanien. Slowenien vielleicht die günstige Variante von Italien. Das ist ja auch nicht wirklich. nicht.

Speaker0

Ich möchte trotzdem nach Spanien gehen. Stell ich mir vor, dass es mir leichter fällt, die Sprache zu lernen, wenn man doch mal irgendwie das Gefühl hat, man müsste sich sozial wieder negativ aufladen, damit man weiß, warum man eigentlich gar nicht mit Leuten abhängen will.

Speaker1

Ich glaube, Portugal wäre für mich auch eher ein Urlaubsland und Spanien eher ein Einwanderungsland. Bin ich bei dir.

Speaker2

Aber den ganzen Tag spanische Cuisine, obwohl deutsche Cuisine ist mir auch egal.

Speaker1

Insofern bist du halt Schinken.

Speaker2

Stimmt. Und Oliven, was war auch mal mehr.

Speaker0

Kartoffeln werden die auch haben. Non-Fritas.

Speaker2

Also wo ich von diesen vieren, also vorausgesetzt, das bleibt jetzt hier auch vielleicht haben die auch gleich den nächsten rechts rum, das steht hier gerade nicht. Er hat mir auch beim ersten Vorschlag noch Niederlande mit vorgeschlagen, wo ich vorsichtig gefragt habe, warum hast du die jetzt gerade mit vorgeschlagen und Ungarn ach ja, Moment, hab mich vertan.

Speaker1

Aber da kann sich ja auch was tun, weißt du, wenn sich da Schottland nochmal abspaltet oder Katalonien.

Speaker2

Ja.

Speaker1

Da gibt es vielleicht bald ein paar neue.

Speaker2

Das wäre auch die Frage, wo in Spanien? Richtig schön in die Mitte, da Madrid, 50 Grad, aber in alle Richtungen gleich weit entfernt. Oder eher so an die Mittelmeerküste oder lieber im Norden. Ich glaube fast lieber im Norden, aber ich wüsste ja auch nicht.

Speaker1

Schön in der Pyrenä. Was mit Andorra?

Speaker2

Sehr klein, sehr bergig.

Speaker0

Sehr rechts.

Speaker1

Sehr rechts, genau.

Speaker0

War ja nicht in der Liste dabei.

Speaker1

Wir haben ja nicht mal steuern.

Speaker2

Aber ist es nicht ein Flustentum oder sowas in die Richtung?

Speaker0

Bist du royal?

Speaker1

So schlimm wie Lichtenstein würde es nicht sein.

Speaker2

Größer auf jeden Fall.

Speaker1

Die sind doch komplett royal, oder? Lichtenstein. Da muss man doch auf den König schwören, oder was die da haben.

Speaker0

Ich würde sagen, es ist ein bisschen ein abseitiges Thema, aber Madrid ist die Stadt, die es bei mir geschafft hat zu sagen, ey, es ist okay, so schwitzen gehört einfach zum Leben dazu. Da ist da jetzt ein riesiger Fleck unter deinem Hemd, der wird auch wieder trocknen, ist ja schön warm. Insofern es gibt vielleicht viel Negatives und es ist laut und groß und stickig und super heiß, aber ich habe eine positive Sache aus Madrid mitgenommen.

Speaker1

Du schwitzt gerne.

Speaker0

Ich schwitze nicht gerne, aber weißt du, vorher war das immer so, mache ich mir jetzt hier noch irgendwie ein Wattepad unter den Armen, damit man das nicht so sieht, wenn man dann irgendwie auf Arbeit einen Vortrag halten muss.

Speaker1

Es ist egal. Seit dem letzten Mal Japan ist mir in Japan schwitzen unangenehm. Davor war es nie so schön. Aber ich weiß nicht, war vielleicht auch nie so in der Hitze da. Aber das letzte Mal war so, okay, ich fühle mich als Mitteleuropäer hier genetisch unwohl.

Speaker0

Hast du zu viele graue Sweatpants angehabt?

Speaker2

Nee, ich habe einfach bei dir einfach nicht schwitzt. Du stehst halt in der, also vor allem wo ich zurückfahre, nach dem ganzen Tag unterwegs warst und dann sagst du, ich bin jetzt am anderen in der Stadt und jetzt nach Hause laufen, ist mir zu weit und ich muss jetzt in diese U-Bahn da rein. Alle diese Menschen sind den ganzen Tag auch auf den Beinen und sind furztrocken. Und riechen nicht.

Ich ziehe jetzt mit diesem Pulli hier noch über, wegen der Klimaanlage, sprühe den ein mit dir und hoffe es zu überleben. Da bin ich komplett bei Hannes. Hat man dritt nicht auch eine autofreie Innenstadt? Oder wollten die es nicht haben?

Speaker0

Maybe, also ist ja auch schon ein bisschen her, dass ich da war.

Speaker2

Autofreie Städte Gent, Amstard, Oslo, Hydra, Athen zu Zeiten des Spartagekrieges war auch irgendwie autofrei.

Speaker0

War auch autofrei?

Speaker2

Ein Stück weit.

Speaker0

Streitwagen frei? Mit den rotierenden Messern?

Speaker2

Streitwagen. Das klingt auch so, als würde man auf so einen Wagen rastellen und dann kommt auf der anderen Seite raus und dann sagt man sich mal die Meinung. Gut gelaunt, zurück aus der Pause.

Speaker0

Was gibt's Neues?

Speaker2

Ich gucke mal, ob jemand eine Frage gestellt hat. Nein.

Speaker0

Ob jemand eine Frage gestellt hat?

Speaker2

Ich habe in den Kommentaren der letzten Folge geguckt, ob jemand eine Frage gestellt hat.

Speaker1

Auf welcher Plattform guckst du da?

Speaker2

Ich gucke da immer nur auf Instagram. Falls es euch nicht aufgefallen ist, Twitter ist nicht mehr.

Speaker1

Twitter gibt es nicht mehr.

Speaker0

Manchmal frage ich mich Armin, ob du überhaupt noch Lust hast.

Speaker2

Ich gucke mal, wirklich keiner was kommentiert hat. Ich weiß es nämlich ehrlich gesagt. Nein, kein Kommentar unter der letzten Folge.

Speaker0

Ja, das ist leicht zu beantworten.

Speaker2

Das ist meistens so, ne? Okay, dann guck mal hier mal den Pferde-Witz habe ich schon erzählt.

Speaker0

Das wollte ich zu dem Pferde-Witz sagen. Das ist so ein bisschen, ich habe den Begriff gesucht. Wie heißt denn das, wenn so Sachen in zwei Lager, haben wir nicht so eine Redewendung dafür?

Speaker1

In Sachen in zwei Lager.

Speaker2

Ja, ja, ich weiß ganz genau, was er meint.

Speaker1

Ich nicht.

Speaker0

Also hier, das Dumme ist, mir fallen dann immer so Sachen aus anderen Sprachen ein. Im Schwedischen heißt es irgendwie Vattendelare, also etwas, was das Wasser teilt.

Speaker2

Ja, ja, ich spalte die Gesellschaft. Ja, aber das meinst du nicht, du meinst was anderes.

Speaker0

Da scheiden sich die Geister.

Speaker2

Da scheiden sich die Geister. Das meinte er, genau.

Speaker1

Was ist bei dem Pferd?

Speaker0

Das ist, also Armin hat den vorgetragen und es war ja hier The Crowd Goes Mild. Und es ist so ein bisschen wie dieser Pfirsichkopf-Witz. Wo du sagst so, die eine Hälfte findet den fantastisch, das ist ein richtig, richtig guter, guter Witz und die andere Hälfte reagiert einfach gar nicht. Und dann weißt du halt, wer sind gute Menschen und wer sind schlechte Menschen.

Speaker2

Ich wollte gerade sagen, aber der teilt sich nicht im Geist, sondern teilt die Gesellschaft gut und böse.

Speaker0

Exakt. So ist er.

Speaker1

Wie so einiges. Aber ist es nicht einfach vom Lager her einfach so, okay, super funny, dass da jetzt ein Pferd ins Kino geht und dann guckt das einfach nur den Film, weil es das Buch mochte. Ist das nicht genauso wie, weiß nicht, warum flimmt der Elefant auf dem Rücken und man überlegt sich, damit die Socken nicht nass werden. Aber das ist so, man sucht aus einer absurden Situation eine normale Lösung und der Humor kommt daher.

Speaker2

Das Blöde ist halt wirklich, ich habe die nur aufgeschrieben Pferd im Kino und musste aus diesem das wieder zusammenbauen, wie das überhaupt ging. Und ich wusste noch, die Pointe war, weil ich das achte.

Speaker1

Ach, die Kinogarte hat eigentlich gar nicht 15 Euro gekostet.

Speaker0

Das verschiebe mir auch sehr teuer.

Speaker2

Ist 15 Euro teuer für ein Kino? Ich habe keine Ahnung.

Speaker0

Ich meine, wo hat ein Pferd das Geld her? Dann auch noch Popcorn und M&M's und eine Sprite zu kaufen. Und warum auch so ein Sprite?

Speaker1

Vielleicht kommt das Pferd gar nicht aus Deutschland und hat sich so viel Geld, wie es wollte, geben lassen, um nach Deutschland zu ziehen und ins Kino zu gehen.

Speaker0

Aber wo kann das Pferd nicht wieder hin?

Speaker1

Das ist die große Frage.

Speaker2

Island. Weil wenn Island-Ponys nicht einmal verlassen haben,

Speaker0

Aber Island-Ponys sind ja relativ klein. Die würden, glaube ich,

Speaker2

müssen sie nicht mehr zurück.

Speaker0

nicht angemacht werden von der Frau hinter sich.

Speaker2

Im Gegensatz zu einem Menschen sind die noch groß.

Speaker1

Aber Island-Ponys gehen ja im Passgang. Das heißt immer beide linke und beide rechte Beine nach vorne. Im Gegensatz zu einem anderen Pferd. Wie kann das Island-Pony dann die Popcorn-Tüte tragen, wenn das eine Bein unten ist und das andere oben?

Speaker0

Und wo du Passgang sagst, welchen Pass hat denn das Island-Pony?

Speaker1

Isländisch ist es nicht mehr.

Speaker0

Nee, aber ich meine, haben isländische DuPont ist ein Islanderischen Pass.

Speaker2

Die brauchen ja kein Pass, weil sobald sie einmal ausreisen, sozusagen sind sie, kann die ausgebürgert.

Speaker0

Und kein Geld bekommen dazu.

Speaker1

Ich glaube, wenn das Zuchtponys sind, dann haben die auch angemeldet in dem Land.

Speaker0

Aber haben wir auch überlegt, dass das Pferd in Deutschland ins Kino gegangen ist? Das war ja auch nicht ganz klar, oder?

Speaker2

Es hat einen Euro bezahlt. Das kann aber auch

Speaker0

Bei gehen sein.

Speaker1

Was hat das Pferd nochmal gegessen und getrunken?

Speaker2

M&M's und Popcorn. Das ist sehr individuell.

Speaker1

Und eine Sprite, ja. Das kann überall passieren.

Speaker2

Ja, vielleicht wärst du in Spanien er hat eine 7-Up. Weiß ich nicht.

Speaker1

Ja, die letzte Kinokarte, die ich bezahlt habe, waren 30 Euro, aber das war mit Live-Orchestra.

Speaker2

Trotzdem ein bisschen übertrieben.

Speaker1

War okay.

Speaker0

Ich meine, Orchester kostet doch schon 30.

Speaker1

Würde ich auch sagen.

Speaker2

Ach stimmt, Orchester, ja gut. Wir haben ja, ich glaube, da warst du auch die Miró mal gesehen, wie sie im Franz-Club Schwarz-Weiß-Filme vertont haben, oder einen Schwarz-Weiß-Film.

Speaker1

Kann sein, dass ich gar nicht da war.

Speaker2

Und danach noch ein komplettes Konzert gespielt habe. Warst du nicht bei LIA-DIN-DIN-Müro-Konzert?

Speaker1

Wann wird das gewesen sein? 1995.

Speaker2

2000, grob geschätzt, 7, 8.

Speaker1

Wo war da die Leinwand im Franz?

Speaker2

Die hing vor der Band. Da wurde der Film drauf gezeigt, sozusagen. Oder hing das neben der Band? Nee, vor der Band war es alles, was die Record-Release-Ding, wo hier Gerd Frank, nennt wir ihn Gerd Frank, und dem anderen, der seinen Bruder zusammen hinter so einer Wand so sphärische Musik gemacht haben. Da gab es einen Vorhang. Und bei Giardini Miro war an der Wand der Film und auf der Bühne die Band.

Speaker0

Sag mal, und der Spanier sagt Giardini, ja?

Speaker2

Giardini Miro.

Speaker1

Wieso denn der Spanier?

Speaker0

Ich dachte Miro.

Speaker2

Das sind Italiener. Also wirklich das italienische Band.

Speaker0

Aber Miro ist doch kein italienischer Maler.

Speaker2

Ja, aber das ist doch kackegal.

Speaker1

Wird ja nicht anders gespielt.

Speaker2

Wir haben ja auch Dalli Dalli und nicht Dalli Dalli gespielt.

Speaker0

Willst du sagen, der Maler Miro hatte Grundbesitz in Italien und deshalb dort sich einen Garten rangezimmert.

Speaker2

Beantwortest du die Frage?

Speaker1

Ja. Also Louis de Finet heißt eigentlich

Speaker0

Barcelona und auf Palma gestorben am 25. 1983, was ein Jahr.

Speaker2

So ein gutes Jahr.

Speaker1

Hätte ich den ja noch treffen können.

Speaker0

Oh Mensch, 1893 bis 1983, das ist auch ein schöner Flippity-Switch, sagt man, glaube ich.

Speaker1

Müssen wir uns das überlegen für unsere Hinrichtungs-Action, in welchem Jahr das ist, damit das ein cooler Flippity-Switch wird?

Speaker0

Dann wäre es aber, nee, das geht nicht, wir haben ja 19 und jetzt 20.

Speaker2

Kann mir gerade mal jemand Flippity-Switch definieren?

Speaker0

Flippity-Switch ist, wenn die Zahlen 1,893 zu 1,983 wären.

Speaker1

Wir haben die blöde 2 da vorne. Aber ich habe eine 2 bei mir in der Jahreszahl. Nice. Boing!

Speaker0

Ich habe auch eine 2. Die könnte ich dann noch ganz woanders hin tun. In der Tageszahl.

Speaker1

Achso, die Tageszahl zählt nicht.

Speaker2

In der Monatszahl haben wir eine 2.

Speaker0

Wie? Wo hast du die 2 in der Jahreszahl?

Speaker1

Ich bin 82 geworden. Achso. Ich kann die 2 an Anzahl stellen.

Speaker2

2.800 sozusagen.

Speaker0

Dann müsste es aber richtig lang aussehen. Das Frühste wäre ja 2.189.

Speaker1

Meister, das schaffen wir nicht mehr

Speaker2

Bis 2000 was?

Speaker0

Musst du aber jetzt mal anfangen, ein bisschen intensiver zu cremen, glaube ich Miro hat schon echt extrem hässliche Sachen gemacht, ne.

Speaker2

Zeige ich mal.

Speaker0

Gefällt mir gar nicht.

Speaker2

Ach ja, das war Miro. Ja, ist okay.

Speaker1

Sind wir wieder bei deiner Armin-Frage vom letzten Mal, welches Kunstwerk wir uns an die Wand hängen würden. Konrad sagt kein Miro.

Speaker2

Würde ich aber auch nicht, würde ich sagen. Ich auch nicht. Also, meine Geschenk würde da auch genau in den Keller gestellt.

Speaker0

Aber mit der Bildseite an die Wand.

Speaker1

Aber nochmal zurück, weil ich gerade das Thema wieder aufgebaut habe zu dieser Kunstfrage. Ich glaube, wir haben die ja beim letzten Mal so ein bisschen sehr nah an unserem tatsächlichen Alltag beantwortet. Und ich glaube, eigentlich ist ja die Frage so gestellt von wegen, welches Kunstwerk, was irgendwie super weltbekannt ist, was man aber niemals bei sich zu Hause haben wird, würde man sich gerne hinhängen.

Speaker2

Ich glaube, die Frage ist so, wenn du irgendein Kunstwerk der Welt besitzen könntest, welches wäre das und warum?

Speaker1

Und ich habe das Gefühl, wenn ich höhere Decken hätte, ohne christlich zu sein, glaube ich, so ein Abendmahl über der Tür, wie da in dieser Kapelle, wo das rangemalt ist, fände ich dann doch schon ganz geil.

Speaker2

Du hast recht, aber nur das Original und ich würde es vor allen Dingen auch nur nehmen, um es den anderen Leuten wegzunehmen, damit sie es sich nicht mehr angucken können.

Speaker0

Aber warum da aufhören? Warum lässt du dir nicht gleich irgendwie die Decke anmalen?

Speaker1

Da muss man so doll nach oben gucken.

Speaker0

Du kannst doch auf dem Rücken legen, auf dem Boden.

Speaker1

Das stimmt, selbst auf dem Sofa, aber ich glaube, ich hätte es eher lieber im Blickfeld, es heißt so über der Tür.

Speaker0

Nee, ist mir zu plump, ich möchte schon, dass die Leute erst irgendwie von den Socken sind, wenn sie so langsam rumlümmeln.

Speaker2

Moment, das habe ich schon mal gesehen. Wieso ist denn das hier? Ja. Und dann drehe ich zur Seite und dann steht da so Michelangelo gemeißelt irgendwie rum. 2006 war übrigens das Soundfrake Live-Konzert.

Speaker0

Meinst du den David von Michelangelo?

Speaker2

Ja, den meine ich so.

Speaker1

Ich habe es mir verkniffen können.

Speaker0

Ja, deshalb bin ich ja da, dass wir uns gegenseitig vertreten können.

Speaker2

Philipp, wenn du nächstes Mal könntest, dann würde ich nicht können.

Speaker0

Super. Der hat aber auch so ein bisschen so Icebreaker-Charakter, ne? wenn man so, weiß ich nicht, ob du jetzt irgendwie viele Workshops gemacht hast, wo man dann die Leute erstmal zum Reden kriegen muss mit so einem Icebreaker. Welches Bild würden sie sich hinhängen? Wenn sie ein Gelato wären, welche Geschmacksrichtung?

Speaker2

Wenn sie ein Granita wären, welche Geschmacksrichtung wären sie?

Speaker0

Wenn sie ihr Leben lang nur noch eine Pizza essen könnten, welche wäre das? Oh, das war eine schwere Frage.

Speaker1

Hawaii natürlich.

Speaker2

Handgemenge.

Speaker0

Oh, die Firma muss mir auflösen.

Speaker2

Das war's, der Chef ist tot.

Speaker0

Ach, der Chef hat auch noch Hawaii gesagt. Sie tragen das meiste Geld aus dem Laden hier raus. Sie können mir immer eine große Hawaii.

Speaker2

Mit Ananasrand.

Speaker1

Warum gibt es das noch nicht? Pizza mit Ananas im Rand.

Speaker2

Das ist vor allem, kannst du ganz heimisch tun. Ah, eine schöne Prosciutto oder wie auch immer. Und auf Steinzeichen. Ihhh, da ist eine Ananas im Rand.

Speaker0

Vor allem, wenn du erstmal die Fresse verbreitst. Weil es so schön heiz ist.

Speaker2

Ich finde die Frage halt irgendwie so schön, weil ich vorher nie drüber nachgedacht habe. Ich habe diesen ganzen TikTok-Kanal hergeguckt, wie da halt irgendwie die wirsten Menschen halt dastehen und Dinge, Menschen und Dinge sagen, die ich noch nie gehört habe.

Speaker1

Hast du schnell nochmal TikTok hergeguckt, bevor es nicht mehr gibt oder?

Speaker0

TikTok.

Speaker2

Ich habe das Geld ja nicht bekommen, um in die USA zu ziehen. Das ist ja nur in die USA weg gewesen.

Speaker0

Ich habe neulich erst aber auch auf YouTube gesehen, wahrscheinlich das gleiche Format, wo die Frau dann halt hinging und einen Mann auf der Straße angesprochen hat. Also, der war sehr adrett gekleidet und der hat irgendwie versucht, nachdenklich zu sein. Ah, ja, es ist kein Kunstwerk. Es ist vielleicht auch ein Kunstwerk.

Speaker2

Der Typ, der dann drei Sachen gesagt hat?

Speaker0

Der hat gesagt, eine Hendricks-Gitarre.

Speaker2

Ah ja, die habe ich auch gesehen, ja.

Speaker0

Und dann hat er da rumgeeiert und konnte nicht erklären, warum, sondern, also, es ist ja schon so bedeutend. so wie man halt in der Schule versucht hat, wenn man eine Feuerwehr hat.

Speaker2

Er hat ja schon gesagt, dass damit Kunst geschaffen wurde, war ja dann glaube ich so seine Quintessenz von der ganzen Geschichte. Aber genau das ist die, mit diesem Pinsel, wo das Mikrofon dran war, mit diesem sehr britischen Akzent.

Speaker0

Und danach wurde dann Basquiat. Stimmt, der hat es doch noch gesagt.

Speaker2

Der hat dann drei Sachen gesagt.

Speaker0

Basquiat, weil es irgendwie, es ist so eine naive Malerei, aber es ist viel tiefgründiger, wenn man sich das anguckt.

Speaker2

Ich finde es halt total lustig, wenn es wirklich so Anorak-Leute, Also manchmal ist die so, uh, rätst du so zu Leuten, die wirklich nach Kunst schreien, wo die Klamotten alles total verrückt ist und dann kriegst du dann deine Dali-Antwort auf einmal irgendwie und dann gehst du so zu Anorak-Leuten, die gerade aus dem Museum rauskommen oder sowas und die haben dann so Antworten, irgendwelche verrückten Skulpturisten, die dann mit Metall und Dings und dann

so voll krasse Sachen machen, die haben nie gehört, nie gesehen, aber

Speaker1

Das war ein bisschen schwierig für die Wohnung, wenn es auch an die Wand soll.

Speaker2

Ich frage mich mal, wie kriegt man es da rein vor allen Dingen, ne?

Speaker1

Muss man dann drin bauen lassen.

Speaker2

Live bauen, was Eigenes machen lassen. Also ich würde mir von Dali was persönlich malen lassen.

Speaker0

Die letzten Sachen, die er macht, hat man nicht mehr so.

Speaker2

Bei dir wäre es ja auch 100 Wasser, glaube ich.

Speaker0

Ach, das ist schade, dass der nicht mehr lebt, um mir meine Wohnung umzubauen.

Speaker2

Du hast so richtig schön tief sitzen und harzt gegen 100 Wasser. Das ist echt nicht so dolle.

Speaker0

Mir ist es echt nicht so dolle, Also du hast es doch mal angeguckt Also jeder Mensch der Augen hat, der sieht ja offensichtlich dass das scheiße ist Also da ist ja nix Ja.

Speaker1

Das ist für mich auch Richtung dieser, ich weiß nicht, welcher Architekt das ist, der so ein paar Häuser in Berlin hat, die immer so ein bisschen verschwoben aussehen und dann so.

Speaker0

Wie am Steinberg, das beschissene.

Speaker2

Oh nee, das ist keine Prüfung. Oh, hier am Steinberg, wo die Straßenbahn um die Ecke fährt, wo du denkst, die 90er Jahre haben alle ihr Architekturistisches Denken genommen plus Doppelglas, deutsches Doppelglas. so eine Katastrophe, dieses Ding.

Speaker1

Ich meinte das, was immer so Metallgeländer auch außen hat, die so ein bisschen modern, aber auch klassisch aussehen. Gibt's am Winterfeldplatz ein paar Häuser, gibt's so die Rosen... Oder so wie die Rosenhöfe am Parkeschen Markt. Und es gibt noch mehr von diesen Häusern, auch Landsberger Allee, glaube ich, runter. Und das ist für mich so von wegen 100 Wasser in genauso scheiße modern.

Speaker2

100 Wasser in Gegenwart, ja.

Speaker0

Man kann doch mit der S-Bahn da irgendwo langfahren, Ostbahnhof raus oder irgendwie so die wo dann, wo dann es kürzt, da hat jemand versucht, die Fassade so ein bisschen zu kippen oder die Fenster sind halt richtig drin, aber die Aussparung.

Speaker2

Ja, und die Fassade sind so 20 Grad. Ja. Du meinst, es ist hier, ne?

Speaker1

So was. Ja, in die Richtung.

Speaker2

So ist jetzt bloß ein Ausschnitt, aber es gibt so auch so Häuser, wo ich mal denke, das muss auch so Architektur, der wir wahrscheinlich vermute 80er, 90er, ja, noch späten 80er, frühen 90er Jahre sein. Oder man schließt davon und denkt, das ist eine Schnittszene aus gute Zeit, schlechte Zeit. Oder so irgendwas Eckiges in so einem komischen helllila angestrichen mit so Balkonen mit so silbernen Geländern dran. Und du denkst, hier wohnt keiner.

Speaker1

Das Haus gehört gerne.

Speaker2

Und das da drüben, das ist da, wo die Richter ist. So.

Speaker0

Wie viel Geld müsste man dir denn zahlen, damit du ein 100-Wasserhaus ziehst?

Speaker2

Also Reicht es, dass die Miete gedeckt ist? Ich wollte sagen, solange der Fußboden in meiner Wohnung gerade ist Warte,

Speaker0

Warte, warte Wir machen es komplizierter Perfekt Also ist es nicht sehr viel komplizierter Weil in einem 100-Wasser-Haus wohnen heißt ja, dass man nicht aufs 100-Wasser-Haus gucken muss Du wohnst gegenüber, Okay Du hast die Fenster nur nach vorne raus.

Speaker2

Richtung 100-Wasser Das wäre mir, glaube ich, richtig scheißegal Wirklich? Das wäre mir egal, wenn ich sage, ich wohne, wo wohnst du?

Speaker0

Gehst du mal rückwärts in die Wohnung rein oder was?

Speaker2

Ich finde das jetzt auch nicht, aber ich habe nicht diese Aversion dagegen wie du, die kann ich auch nicht aufregen, weil das ist so... Könnt ihr euch erinnern, es gab zu DDR-Zeiten diese Kinderserie mit das Spielhaus, Spielschloss mit Kasimir, nee, Kasimir war das andere Bierum. Spielhaus. Naja, so wirkte das auf mich. 100-Wasser-Haus auf mich total. Ja, weiß ich nicht.

Speaker0

Okay, also deine Wohnung.

Speaker2

Die ich dir jetzt stelle,

Speaker0

Guckt auf ein 100-Wasser-Haus und hat also eigentlich nur Gläser. Also du hast nur Glaswände in die Richtung? Wie sagt man denn? Also Glasfassade.

Speaker2

Es gibt so viele hässliche Häuser,

Speaker0

Die heutzutage gebaut werden. Ich bin doch noch nicht fertig.

Speaker2

Die vergrößern alles.

Speaker0

Du hast die vergrößert. Genau, damit es richtig heiß wird für die. In die Richtung. Und du bist wie eine Ameise. Und an der Wand hängen nur Dali.

Speaker2

Nee, also meine Wohnungseinrichtung.

Speaker0

Ich bezahle die Miete. Reicht dir das?

Speaker2

Dazu ist mir Dali auch wieder nicht hässlich genug. Ich finde Dali gar nicht so schlimm. Ich finde es halt irgendwie nicht so besonders.

Speaker0

Okay, und wenn, also okay, okay. Also ich sag mal, es ist immer ein Dali-Druck und daneben ist ein Poster von einem Hertha-Spieler. Immer im Wächter. Dass du so ein schönes Schachmuster hast.

Speaker2

Bezahlst du die Miete, wenn die Wohnung groß genug ist? Ich würde mich auch immer noch nicht so richtig stören.

Speaker0

Ich habe letztendlich immer das Licht aus, oder was?

Speaker2

Ja, zum Beispiel. oder reiß die Poster ab. Also ich gucke jetzt gerade noch mal ein paar hundert Wasserhäuser Fotos so an und sage, ey, da gegenüber wohnen ist wirklich kein Problem. Ich glaube, drin wohnen ist viel schlimmer.

Speaker1

Okay, was haltet ihr von Keith Haring? Das ist ja diese mit den dicken Strichmännchen. Dafür dagegen?

Speaker0

Für was denn jetzt im Haus haben?

Speaker1

Im Haus haben. Sag mal, du hast ein Zimmer wie das hier. Wände sind alle einmal rum Keith Haring.

Speaker2

Da würde ich ausziehen.

Speaker0

Aber gibt es nicht Keith Haring auch ohne, dass alles bunt ausgemalt ist? Also nur in quasi Shorts?

Speaker1

Nur in Outlines? Weil ich könnte das nicht ertragen. Ich hasse das auch.

Speaker2

Kannst du dir noch in diese Basketballturniere, wo wir früher teilgenommen haben? SFB-Turnier, genau. Da war es noch extremer, weil da waren die Figuren künstlich. aber es war auch so dieses Niveau. Wobei, ich finde, Keith Haring geht noch im Gegensatz zu dem, was ich im Kopf hatte, was er macht. Ja, ist nicht so... Nee, also alleine, weil der auch viel... Also unausgemalt ginge vielleicht noch.

Weil ich glaube, es kommt auch viel daher, dass er die Farbe gelb sehr wackelt, dass ich das nicht so gut finde.

Speaker0

Und wenn ein Zimmer komplett im Eve Klein blau gestrichen sein müsste bei euch?

Speaker1

Sagt mir gerade nicht.

Speaker2

Okay, ich google.

Speaker0

Das ist so ein bisschen, ich sag mal, es ist ein schöneres Schalke.

Speaker2

So würde ich meinen Link färben, wenn ich sage, ich klicke drauf, wenn ich so ein Schreibprogramm erfinden würde.

Speaker0

Ich glaube, es gibt eins, da hat er so ganz subtil irgendwie ein Kreuz reingemalt, was man aus einem ganz bestimmten Winkel oder wenn das Licht richtig drauf fällt, sehen kann. Das war dann immer sehr schön in der neuen Nationalgab. Die Leute dann immer davor schreien.

Speaker1

Versucht haben, die Position zu finden,

Speaker0

Um das zu sehen.

Speaker2

Also es ist wirklich, wirklich keine schöne Farbe, aber wenn du sagst nur ein Zimmer, wäre es okay, weil ich finde so als, solange man ein bisschen weiß unten an die Holzfußbohnen liegen.

Speaker0

Ne, ne, ne, auch der Boden.

Speaker2

Also alles. Oh Gott, stell mir vor, du kommst da rein, deine Augen gleich.

Speaker0

Wo ist oben, wo ist unten.

Speaker2

Und in der Mitte steht ein Aquarium.

Speaker1

Dann geht's eigentlich.

Speaker2

Dann geht's schon wieder. Dann hat man

Speaker1

Wieder so einen Blick fangen, dass man nicht an die Wand guckt.

Speaker2

Und im Aquarium ist ein viel zu großer Kugelfisch. Mir fällt das Wort nicht ein. Karpfen. Richtig schöner Karpfen, wo hinten so die Flosse raushängt.

Speaker0

Karpfen, finde ich, wohnt für mich in der Wadewanne.

Speaker2

Aber Karpfenblau.

Speaker0

Ah, smart, ja.

Speaker2

Ist eher so eine Installationskunst, versteht ihr nicht? Und das wäre auch eine schöne Kunst hier. Was willst du hier rechnen? Die Alte, die an dem Tisch sitzt und die ganze Zeit die Fresse hält.

Speaker0

Die Alte, die am Tisch sind.

Speaker2

Bis die Ex-Mann kommt. Wie hieß sie denn? Nee, Entschuldigung, Aktionskunst ist nicht so meins. Ja? Aber ich werde ein bisschen grob zusammenpassen.

Speaker0

Hört man jetzt nicht raus.

Speaker2

Ich finde es super unangenehm, dass da drüben hier auf dem Balkon sitzt und uns zuguckt.

Speaker1

Wo denn?

Speaker2

Genau da gegenüber auf dem Balkon.

Speaker0

Ist doch auch Aktionskunst.

Speaker2

Hinter der Lampe, der guckt, also ich kann

Speaker1

Ja mal bei uns das Licht ausmachen, dann sieht er dich nicht mehr.

Speaker2

Ja, ich posiziere meinen Kopf jetzt nämlich schon hinter diesen, vielleicht versuchen wir dann nach der Aufnahme einfach mal ein paar Bierdecke zu ihm rüber auf den Balkon zu schnipsen.

Speaker0

Mit Botschaften drauf?

Speaker2

Nee, aber einfach, wo es weiß, wonach er gucken muss. Weil jetzt sagt er nämlich zu seiner Freundin oder Frau Oh, die küssen mich. Also sie scheinen eine Beziehung miteinander zu haben. Vielleicht Schwester. Guck mal, die Typen da drinnen im Podcast auf. Aber sie interessiert sich mehr für ihn als für uns. Das ist gut.

Speaker0

Meinst du? Ah, die vapen. Also ich denke, die sehen ja vor allem dich, ne? Oder sehen die uns auch? Mich jetzt finde ich über Instagram.

Speaker1

Ich glaube mich nicht von hier.

Speaker2

Ja, wahrscheinlich sehen die mich.

Speaker0

Meinst du, du gibst jetzt für jemanden, der von der anderen Straßenseite ins Fenster reinguckt, den Vibe eines Podcasters her?

Speaker2

Entweder das oder ich sitze hier und mache gerade Fluglotse für irgendwelche Microsoft-Flight-Simulator-Menschen.

Speaker1

Ich könnte ja auch den Computer so in deine Richtung drehen, dann wärst du einfach nur im machen wir was gegen.

Speaker0

Achso, ja stimmt. Sonst ein Deutschlands trauigster CB-Funker oder so.

Speaker2

Das ist ja auch schön. Das habe ich gerade in so einem Video gesehen, wo einer sagte, die Firma sagt, die sollen alle wieder zurück zur Arbeit kommen oder sollen wieder ins Büro zurückgehen und so ein paar Sachen, die halt so im Büro passieren, die man so kennen, Kaffee-Maschine, alles gar nicht so spannend wird. Da denkst du, ja, okay, passiert halt. Und dann meint der so, naja, 80% des Tages sitze ich halt in Zoom-Calls.

Ja stimmt, das ist eigentlich ganz schön doch, wenn du 80% des Tages in Zoom-Calls sitzt, weiß ich nicht, ob ich für die 20% Socialisender noch ins Büro kommen würde. So ist gut, so sehe ich sie nicht und dann fühle ich mich auch nicht beobachtet. Ah, Tür zu, damit der Qual mich reinzieht. So, also wenn ihr nichts mehr habt, sonst beschreibe ich die ganze Zeit Balkonszenen.

Speaker0

Ist auch mal schön.

Speaker2

Das Fenster zum Hof ist das mäßig.

Speaker1

Schneidet sich auch so gut.

Speaker0

Ja, das machen wir mal vielleicht besser nicht mehr. Aber kannst deinen eigenen Podcast mit dem Format rausbringen dann.

Speaker1

Den kann ich dir auch hier rausschneiden, deinen eigenen Podcast.

Speaker2

Das Schlimme ist, der wäre wahrscheinlich am Ende erfolgreich. Was gibt es so? Oh, ein Balkon-Podcast, das habe ich ja noch nie gehört. Küchen-Podcast, das kenne ich. Aber was ist ein Balkon-Podcast?

Speaker0

Oder du kommentierst in Sonderfolgen, kommentierst du so Aktionskunst?

Speaker2

Das ist gut, mit meinem Fachprogramm-O-Labi zu heben. Können wir das rausschneiden, bitte?

Speaker1

Oh, würdet ihr euch so eine Fettecke in die Wohnung machen?

Speaker0

Oh, weiß ich nicht.

Speaker2

Ist Beustig Dali anders?

Speaker0

Jetzt gehen wir mal raus, bevor der Faust kam.

Speaker2

Ist Beustig das, was also so Menschen wie ich, die keine Ahnung von Kunst haben, so, Beustig, das ist schon cool.

Speaker0

Was ist es denn jetzt? Findest du Beuys jetzt cool oder findest du Beuys jetzt da lieb?

Speaker2

Na ich weiß nicht, ist Beuys der FC Bayern der Kunst? Wenn man keine Ahnung hat, kann man den gut finden? Und der mag vielleicht nicht schlecht sein, aber auch ein bisschen überbewertet so.

Speaker0

Ich glaube, Beuys ist nicht annähernd so bekannt wie FC Bayern.

Speaker1

Ja. Geh ich mit?

Speaker2

Auch in der Kunst nicht? Also wir müssen jetzt natürlich FC Bayern im Fußballverhältnis versus Beuys in dem Kunstverhältnis.

Speaker1

Vielleicht ist Beuys eher der St. Pauli der Kunst.

Speaker2

Achso, ist der so alternativ, ja? Also positiv alternativ.

Speaker0

Ist ja nicht eher eine Düsseldorf-Connection, ist ja nicht eher die Toten Hosen.

Speaker1

Ja, das wäre traurig, ne? Wenn Boys die Toten Hosen wären.

Speaker2

Für die Toten Hosen oder für Boys?

Speaker1

Für Boys, okay.

Speaker2

Das versuche ich ja gerade rauszufinden.

Speaker0

Aber FC Bayern der Kunstwelt. Ist das nicht eher Banksy?

Speaker2

Guter Punkt, guter Punkt. Was?

Speaker1

Aber Banksy ist ja nicht kommerziell.

Speaker0

Jo?

Speaker1

Für sich selbst.

Speaker2

Ja, aber da glaube ich...

Speaker0

Wo geht dein Geld hin?

Speaker2

Okay, aber Benski hat auch keine guten Flügelstürmer, aber ich überlege so von der Qualität.

Speaker0

Bayern München auch nicht, die spielen nicht jetzt übers Zentrum. Entschuldigung.

Speaker2

Ich wollte jetzt weniger auf den kapitalistischen Part hin, als aufs Fentum halt hin, dass man, wenn man Fußball kennenlernt, keine Ahnung hat und dann irgendwie, ich sag jetzt mal Erfolgsfan ist und wie auch immer und dann wird man halt FC Bayern Fan vielleicht, wenn man nicht gerade aus München kommt und ist dann Und Bensky finde ich, glaube ich, besser als bei Beuys.

Speaker0

Sagst du sieben oder sage ich sieben?

Speaker1

Ich sage sie nicht. Aber ja, okay, Banksy ist vielleicht, ja, vom Erfolg zurzeit und vom Beliebtheitsgrad geht das schon in Richtung FC Bayern, aber es ist ja, FC Bayern ist ja auch Gefährlichkeitsfußball, oder?

Speaker2

Nee, schon eher guter Fußball. Was meinst du mit Gefährlichkeits?

Speaker1

Naja, Banksy ist zwar jetzt beliebt und teuer und alle finden es geil und das super Message auch, aber das hatte der FC Bayern ja nie. Der war ja nie, also der ist ja nicht irgendwie aus der Streetart irgendwie hier in so einen Hochfinanzbereich, alle finden es geil, Dinge reingewachsen, oder?

Speaker0

Ich weiß gar nicht mehr.

Speaker2

Woher kommen die? Zu einer anderen Zeit. FC Bayern war kein Gründungsmitglied der Bundesliga, ist erst aufgestiegen.

Speaker1

Die kommen aus dieser Wurstfabrik, ne?

Speaker2

Am Ende mehr oder weniger ja. Also die haben sich halt erst in den 70er Jahren also stark etabliert. Und ich glaube mit der Übernahme von Hoeneß und der so als erster auf die Idee kam, hier halt so Marketing Kram zu machen und dann den ganzen Verstrecke mit Kirch und so. Also es passt wiederum nicht, weil Bayern zu gierig ist, glaube ich. Und das ist Wenski halt wirklich nicht.

Speaker1

Vielleicht ja doch.

Speaker2

Also ja.

Speaker1

Aber vielleicht können wir das so festhalten, dann ist das vielleicht tatsächlich so.

Speaker2

Es ist Bayern nicht gut, weil Bayern ist zu lokal. Im Vergleich zu Europa sind sie halt auch nicht mehr so.

Speaker1

Nee, die sind schon weltweit beliebt und überall im Ausland kennt man Deutschland für den FC Bayern.

Speaker2

Und Thomas Müllach, Oliver Kahn, stimmt.

Speaker1

Ja, Oliver Kahn, das ist so ein Ding, das ist nicht so.

Speaker2

Ist Benski Oliver Kahn, das ist die Frage.

Speaker1

Die Überkanntheitsgrad ist auf jeden Fall nicht lokal.

Speaker2

Ja, das stimmt, ja.

Speaker0

Man müsste mal...

Speaker2

Und ich meine das auch gar nicht abwerten.

Speaker0

Ich fände es ziemlich gut, wenn du mal quasi den Champions-League-Reiseschedule von Bayern München so zu der Zeit als Oliver Kahn aktiv war, drüberlegst, über wann kamen irgendwelche neuen Dinge, Streetart Geschichten von Bengtschi raus.

Speaker2

Weil Spartak Moskau gespielt hat.

Speaker0

Ja, ganz heiß ist heiß.

Speaker2

FC Benski München. Wenn das so wie beim Basketball ist, wie wir das letzte Mal hatten, Alba und so.

Speaker0

Wollen wir damit in den Abend gehen?

Speaker2

Also, ich kriege nichts mehr. Schon seit 20 Minuten.

Speaker1

Das schneide ich raus. Konrad Hannes Armin Hannes Konrad Armin Müssen wir noch von vorne anfangen Ja Konrad Hannes Armin Hannes Einen schönen Abend euch Einen

Speaker2

Schönen Abend dir auch Hannes Ja euch auch

Speaker1

Können wir auch noch von vorne anfangen Ja können

Speaker0

Wir nochmal machen.

Speaker1

Konrad Hannes Armin Konrad Das

Speaker0

Gibt's doch nicht Wie schwer kann das denn sein? Haben wir das nicht schon richtig?

Speaker1

Macht euch doch alleine Tschüss Tschau Tschüss Hannes

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