LS305 – Die räumliche Nähe der Zeit - podcast episode cover

LS305 – Die räumliche Nähe der Zeit

Dec 17, 20241 hr 31 minEp. 305
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Episode description

Der Bäcker-Witz zum Anfang

Wieder Wollwäsche

Neue Drucke an der Wand

Halbwegs interessante Kunst-Unterhaltung

Unterscheidbarkeit aktueller Jahrzehnte

Der Machine-Gun-Kelly-Charakter und andere

TAN oder Tan?

Die unteren vier Apps?

Weihnachtsselfie (haben wir nichtmehr gemacht)

Philipp war beim Frisör

Armin war beim Hautarzt

Die Frage mit der Packstation

Wie Klassenarbeiten unterschreiben?

Flüssignahrung mit Hall https://www.instagram.com/reel/DAjQTYDqhM1/?

utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Partyreihe: Free D*** Straße

Redselige Nachbarn

Autofahrer in Leipzig

Leipziger Sehenswürdigkeiten

Transcript

Speaker1

Genau, bewegt euch bitte nicht.

Speaker5

Das kann ich nicht versprechen.

Speaker0

Was hört ihr?

Speaker2

Das ist aber nur der Monitorweg. Wenn wir dann nichts mehr hören, sagen wir kurz, wie ihr hören müsst.

Speaker5

Dann würden wir euch kurzzeitig über den Raum hören.

Speaker0

Ja.

Speaker4

Jetzt wird es ein bisschen komplizierter.

Speaker1

Ich versuch mal.

Speaker4

Ich gehe mal am Uhrzeiger sehen.

Speaker2

Hallo Konrad.

Speaker0

Hallo Armin.

Speaker1

Hallo Nils.

Speaker2

Hallo Philipp.

Speaker5

Hallo Hannes.

Speaker2

Ich höre einen Drum.

Speaker1

Das macht auch von den Weg.

Speaker2

Okay.

Speaker1

Weil ich höre auch keins.

Speaker0

Aber hören wir dich laut genug?

Speaker2

Hört ihr mich laut genug? Ja, schon.

Speaker1

Solange da ein Ausschlag ist.

Speaker2

Hauptsache, alle sind gleich laut.

Speaker1

Macht auch von Nick.

Speaker5

So, Armin, hast du einen Witz mitgebracht?

Speaker0

Einen ganz speziellen.

Speaker1

Ich hatte letztes Mal über die Busfahrer erzählt.

Speaker5

Du wolltest die letzte Mal einen Witz mitbringen, aber ich kann mich nicht erinnern.

Speaker1

Ich habe letztes Mal gefragt,

Speaker4

Busfahrer...

Speaker0

Beckerwitz. Bei mir steht Beckerwitz. Habe ich mir notiert?

Speaker1

Den Beckerwitz, den keiner lustig findet, außer wir beiden.

Speaker0

War es so ein Backup?

Speaker1

Ich weiß nicht, sonst habe ich dir mit dem Steak schon erzählt.

Speaker4

Hat er Becker oder Backup gesagt?

Speaker0

Beckerwitz als Beckerwitz.

Speaker4

Also beide.

Speaker5

Beides.

Speaker1

Fand er auch nicht von euch schön, dass das Witz ist, dass jeder mal einen mitbringt?

Speaker5

Nein, nein. Jetzt erst mal nicht ausweichen. Du wolltest dieses Mal beginnen mit dem Beckerwitz. Okay.

Speaker1

Geht ein Mann zum Bäcker und hat gesagt, ich hätte gerne 20 Brötchen, 30 Brötchen sagt der Bäcker, nehmen Sie auf 50, da platzt die Tüte.

Speaker0

Ja, 40, aber als 40.

Speaker4

So finde ich ihn gut.

Speaker1

Ja, jetzt mit den 40 Wenn Waldorf und Steak zusammen

Speaker0

Keh mehr Sinn.

Speaker1

Ich wollte mich nicht mehr daran erinnern, welche Zahlen das sind. Das hätte ich bloß noch den mit dem Steak gemacht, aber den hatte ich letztes Mal schon.

Speaker0

30, 40, also so Parität.

Speaker1

30, 40, 20, 20, 20 verdoppelt?

Speaker3

Nee.

Speaker1

Okay, dann war es 30, 40. Also, dann fangen wir jetzt mal an. Geht ein Mann zum Bäcker und sagt, hallo, ich hätte gerne 30 Brötchen, sagt der Bäcker, nehmen Sie doch 40, da platzt die Tüte.

Speaker5

Das schneidest du aber nicht raus.

Speaker1

Oder wir machen es ganz anders. Geht ein Mann zum Bäcker und sagt, hallo, ich hätte gerne 30 Schrippen, sagt der Bäcker, nehmen Sie doch 40, da platzt die Tüte.

Speaker5

Haben wir nicht. Das hat gar keinen Sinn.

Speaker2

Brötchen?

Speaker1

Geht dein Mann zu den Bäcker und sagt, hallo, ich hätte gerne 30 Buckel. Wenn du so 40, dann passt es in die Tüte.

Speaker5

Gut, haben wir das. Mike, mal schnell ein Kreuz ran. Hallo, Konrad.

Speaker0

Ich wollte sagen, da bin ich einmal nicht da. Das stimmt ja nicht ganz. Aber da bin ich einmal wieder nicht da. Und dann redet ihr über mein Parade-Thema Merino. Letztes Mal, ich war sehr traurig.

Speaker4

Ja. Hast du noch Input? Stinkt dein Merino auch so, wie das passiert?

Speaker0

Sollte nicht, sollte nicht.

Speaker5

Soll sie nicht. Zurückgeschickt ist auch schon überwiesen. Hier mein Update.

Speaker0

Ich habe auch das Gefühl, dass eigentlich Merino-Wolle nach dem Waschen, also wenn es so ein bisschen nass ist, auch nicht riecht, während der sonst so normale Schuhrwolle immer, finde ich, so einen leichten Scheiße-Geruch hat. Da guck ich dich jetzt an, Nils.

Speaker3

Da guckst du dich dabei so an.

Speaker4

Wegen der Schuhrwolle, wegen der Mikros.

Speaker0

Ach so. Oh Gott, zum Nachdenken.

Speaker5

Dem muss ich nachhören.

Speaker1

Eigentlich, weil so kacke so dein Thema ist.

Speaker2

Ja, nee, da hätte ich auch mal eine Frage. Also, bei dem Podcast hat irgendwer von euch gesagt, dass ihr Angola-Wolle habt. Textilen aus Angola, hat das irgendwer gesagt?

Speaker5

Nee, ich glaube, das war eine Referenz auf verschiedene Tiere, die man noch, von denen man quasi Wolle gewinnen kann oder so.

Speaker2

Okay, weil das ist ja die brutalste Wolle mit, die man eigentlich nicht trauen sollte.

Speaker5

Nee, trägt hier auch keiner.

Speaker0

Was denn, Angola ist die brutalste Wolle?

Speaker2

Ja, schon.

Speaker1

Das ist, was du aus deinen eigenen privaten Angora-Häßen so ein bisschen rauszupfst.

Speaker0

Ah, okay.

Speaker4

Ich wusste das auch nicht. Sind das gezupfte Hasen, ja. Und werden die dann weggeworfen einfach, wenn die leer gezupft sind oder wächst es nach?

Speaker5

Oder weiter gegossen.

Speaker2

Die werden dann noch zum Tätowieren benutzt, aber für mehr. Die haut ja nicht mehr gut.

Speaker4

Aber das heißt, die werden nicht geschoren wie Schafe, meinst du?

Speaker2

Die werden gequält, richtig. Also es werden sowieso alle Tiere gequält. Man muss keine Textilien mehr aus Tierharen tragen.

Speaker5

Ja, aber da kann ich wirklich sagen, ich weiß, Armin hat so eine Tierfellaufzählungen gemacht, aber nicht quasi von Dingen, die wir selber tragen. Aber das ist gut, dass du das einbringst. Also, ich fühle mich bestätigt, es darf nicht stinken, es war richtig, dass ich das weggeschickt habe. Ich fühle mich auch ein Stück weit besser.

Speaker0

Hast du denn nachgelegt jetzt mit Proper?

Speaker5

Nee, fällt mir auch gerade schwer, den Quellen jetzt zu vertrauen. Also, ich habe mal geguckt, bei Uniqlo gibt es jetzt, das war glaube ich Saras Hinweis, da habe ich aber nicht Merino gefunden, sondern die haben halt so Thermounterwäsche aus Polyester-Tierchen.

Speaker4

Das sind die, die man so abwickelt.

Speaker5

Genau, aus der, genau.

Speaker1

Genau. Auch die werden gequält.

Speaker0

Ich glaube...

Speaker5

Pifas, ne? Da muss man ja auch wieder...

Speaker0

Ich glaube, Uniqlo hat nur so auf der Pulloverschicht was, nicht T-Shirt oder irgendwie. Unter Unterhose.

Speaker5

Genau. Also ihr habt ja jetzt erstmal noch nicht weiter mich mit beschäftigt. Ich habe noch ein paar quasi, das ist aber auch nur so Polyester-Baumwoll-Mischung, lange Unterhose. Die macht es jetzt erstmal für einen Moment, aber ich werde mich da weiter drum kümmern. I keep you updated hier.

Speaker0

Ist lange Unterhose das Einsatzgebiet, wonach wir suchen. Weil da habe ich auch keine Erfahrungen.

Speaker5

Und lange, also lange Unterwäsche quasi. Ich brauche gerade an den Extremitäten Wärme, sagen wir mal so.

Speaker0

Okay, also ich kann, wenn du dann mal Fragen hast, so einfach T-Shirt, Unterhose oder Socken aus Merino, dann können wir uns wieder unterhalten, aber die langen Varianten besitze ich nicht.

Speaker5

Socken und Unterwäsche habe ich, also Unterwäsche im Sinne von Schlüppi, habe ich, ist super. Wäschst du die im Wollprogramm oder normal? Entschuldigung.

Speaker0

Im Wollprogramm. Ohne Weichspüler.

Speaker5

Ohne Weichspüler. sowieso. Mit einem Schuss Essig?

Speaker0

Nee, wieso?

Speaker5

Soll man alternativ zum fehlenden Weichspüler. Ist gut für die Maschine, ist gut für die Fasern.

Speaker4

Aha.

Speaker0

Ja, Essig ist ja eh so ein Wundermittel.

Speaker5

Würde ich jetzt aber bei Wolle nicht machen.

Speaker0

Ich hätte auch immer das Gefühl, dass ich das irgendwie falsch dosiere und dann riecht das also aber erst recht.

Speaker5

Macht auch ein bisschen. Ich habe das ja jahrelang gemacht und ich fand immer, dass es am Ende doch ein bisschen nach Essig gerochen hat, die Wäsche.

Speaker2

Eigentlich erst, wenn man schwitzt. Machst du Parfüm mit dran?

Speaker0

Nee.

Speaker5

Weißt du Parfüm hier am Hals und so?

Speaker2

Nee, es gibt so Wäscheparfümen in so Pellets. Das ist eigentlich ganz geil. Mach ich auch nicht. Wenn man ohne Weißspüler wäscht. Wenn man den Geruch von gewaschener Wäsche gern hat, dann kann man das machen, ja.

Speaker5

Naja.

Speaker0

Das ist immer ganz schön zu sehen, wenn man sich über... Also das scheint so ein Themengebiet zu sein, was letztes Mal ausreichend behandelt wurde, weil wir hier schon drei Leute richtig langweilig geguckt haben.

Speaker1

Ich hab nur so nachgeguckt. Also wenn Essig-Essenz dann von Surich, ne?

Speaker5

Na klar, wieso Essenz denn gleich?

Speaker0

Ist das der Spruch von denen?

Speaker4

Wenn Essenz kommt von uns?

Speaker1

Ich habe neulich in einem anderen Podcast es geht auch um Essig und Waschmaschinen und so weiter und da hat einer genau das gesagt wenn Essig ist Essig von Surich und dann wollte ich jetzt mal kurz mal googeln, also ich habe nicht mal nach Surich gesucht, sondern Essig ist genau die, die ich auch erwartet hätte, die hier oben linke Hand.

Speaker5

Du kannst aber ganz normalen Essig nehmen, du musst nicht Essenz nehmen.

Speaker1

Ja, aber Essenz, da musst du weniger nehmen.

Speaker5

Das ist richtig.

Speaker0

Und du hast den von Kühne oder warst du zu Hause?

Speaker1

Nein, wenn dann Surich, sag ich doch.

Speaker0

Hast du Suche ich zu Hause?

Speaker1

Na sicher. Es gibt ja keinen anderen als Suche ich. Ich glaube, hier gibt es keine Ahnung.

Speaker0

Aber zum Kochen oder Waschen jetzt?

Speaker1

Ja, zum Entkalken.

Speaker0

Ich bin nur unsicher, ob er mich verarscht. Für mich ist Armin nicht so der Typ, der zu Hause am Wochenende da irgendwie Dinge entkalkt.

Speaker2

Machst du Essig an deine Linsen?

Speaker1

Oh, wenn ich Linsen machen würde, ja.

Speaker4

Aber Essenz dann?

Speaker1

Meine Oma hat bestimmt Essenz, wenn es knallt.

Speaker5

Mal weniger dann.

Speaker0

Ach so, ihr meint gar nicht die Kontaktlinsen. Meine Oma hat immer Essig. Zum Reini oder zum Sauermachen.

Speaker2

Vollkontakt-Brenzen dann, ja.

Speaker1

Wenn es brennt, sind sie drin.

Speaker4

Gibt es da eine Entwicklung, Philipp?

Speaker5

Ja, das läuft super mittlerweile.

Speaker4

Also auch keine Probleme, genau wie mit der Merino.

Speaker5

Nö, nö.

Speaker0

Ey, apropos Entwicklung, ich sehe, ist ja galeriemäßig einiges passiert. Das sind Szenen aus Venedig?

Speaker4

Nee.

Speaker0

Okay, dann habe ich keine weiteren Fragen.

Speaker4

Entschuldige, das ist eine Reihe von Yves Haltner, schweizstämmigen Druckkünstler und das ist der Piazza Maggiore in Bologna. In verschiedenen Jahren. Und Tageszeiten offensichtlich. Hängt aber noch falsch. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo eigentlich die Nacht nach links muss. Und die Markise unten in die Mitte. Aber weiß ich noch nicht genau. Aber Nacht würde ich nach links gehen, weiß ich noch nicht.

Speaker0

Ist das, weil für dich der Tag in der Nacht anfängt?

Speaker4

Wahrscheinlich, was?

Speaker0

Weiß ich, es gibt ja so Eulen und Lärchen-Typen.

Speaker4

Achso, das meinst du? Ja. Nee, bin ich nicht sicher. Gerade im Winter immer schwer, weil es da immer dunkel ist. Ob man ins Bett geht oder aufwacht, ist einfach immer tot.

Speaker1

Oder einen normalen Nachmittag einen Podcast aufnimmt.

Speaker4

Ja.

Speaker1

Da habe ich halbwegs interessante Unterhaltung mit meinen Kollegen.

Speaker0

Das beurteilen wir. Vor der Woche.

Speaker5

Halbwegs.

Speaker1

Und zwar gibt es von einem Londoner Museum auf Social Media Accounts so eine Frau, die halt immer rumgeht, mit einem Pinsel in der Hand, Mikrofon vorne dran und fragt die Leute immer, keine arschige Question about Art. Und dann fragt sie halt immer, wenn ihr ein Kunstwerk besitzen könntest, welches wäre das und warum sozusagen. sagen.

Ich habe mir den ganzen Abend mal angeguckt, weil ich das halt irgendwie ganz fasziniert finde, was Leute so für Kunst kennen und vor allem wie viele Skulpturen noch dabei sind, wo ich gar keine Ahnung habe. Und da habe ich meine Kollegen mal gefragt, was die für Kunst besitzen wollen würden und warum. Und das war irgendwie ganz spannend, weil dann jeder erstmal so anfängt, darüber nachzudenken, weil ich habe da noch nie drüber nachgedacht vorher.

Und meine, Hannes hat sich ja scheinbar gerade einen Traum erfüllt.

Speaker4

Die Yves Haldner-Reihe von Biazza Maggiore.

Speaker1

Ja, aber gibt es da irgendwas, was ihr spontan sagen würde, ja, diesen Hieronymus-Bosch-Liste, der ist so creepy, den wollte ich schon immer mal in A3 an der Wand haben.

Speaker4

Das Ding ist, finde ich schon geil, Hieronymus-Bosch, aber ich weiß nicht, kann man sich ja nicht schlecht hinhängen. Da braucht man schon ein Galerie-Zimmer für. Man kann sich nicht so in ein normales Zimmer hängen.

Speaker1

Man kriegt vielleicht auch ein paar Fragen gestellt, wenn man Besuch bekommt. Warum? Also ich finde den ja schon ganz cool.

Speaker4

Ja, deswegen.

Speaker1

Ich bin so ein bisschen hinterher geschwungen. Es gibt so eines, ich habe den Namen schon wieder vergessen, so einen Maler, der so Mid-Century-Architecture-Los-Angeles-Häuser so malt als Bilder, ganz, ganz minimalistisch. Und Namen vergessen, die finde ich ganz cool. Und es gibt hier von, wie hieß der mit dem Bahn der Ecke Hopper? Der hat eins gemacht, irgendwie so eine Tankstelle, wo einfach so ein Tankstellenwerter an so zwei Säulen steht und dann ist da so eine halbe Tankstelle.

Ich finde irgendwie, warum auch immer, weil es so ein bisschen wie außen neben mal schnell einen Schnappschuss gemacht, bloß halt gemalt, finde ich total super. Das sind so zwei Sachen, mein Fall.

Speaker5

Ich kann gar nicht so, ach guck mal, wollte ich gerade drüber nachdenken, nämlich so japanische Marktszenen haben meine Großeltern hängen, keine Ahnung, ob das wirklich ein Hokusai ist oder nicht, aber Hokusai finde ich da ja schon schön vom Stil, das ist das Einzige, was mir gerade aber auch einfällt, so spontan. Und deswegen habe ich, weil das bei meinen Großeltern schon immer diese japanischen Marktszenen immer schon hängen, die würde ich nehmen. Die würde ich doch bei mir auch hängen.

Speaker4

Frag doch deine Großeltern.

Speaker5

Ja, da würden wir mal fragen. Aber sonst wüsste ich jetzt keinen Künstler.

Speaker0

Also es ist Minimalismus an der Grenze zu langweilig, aber ich finde Lucio Fontana ganz gut. Der hat einfach so Leinwände gemacht, die sind schwarz hinterlegt und dann einmal so reingeschnitten.

Speaker5

Okay.

Speaker0

Das würde ich aus der Preisklasse unbezahlbare Sachen, die ich mir zu Hause dann doch hinhängen würde.

Speaker4

Also ich würde sagen, das Werk von Philipp war ein bisschen aufwendiger, aber du hast ja seine Sitzfläche aus deiner alten Küche hängen. Hab ich ja. Ihr geht in die Richtung.

Speaker5

Genau.

Speaker0

Wie meinst du, es war aufwendiger? Es hat mehr Sitzungen gebraucht?

Speaker5

Es hat länger gebraucht. Da habe ich ja wochenlang Monate dran gesessen.

Speaker4

Durch den Hintern immer so trainiert, dass es auch weitergeht.

Speaker0

Ich bin mir nicht 100% sicher, aber im 80%-Bereich, ich glaube, es ist die zweite Sitzfläche, die kaputt war. Und die ist nämlich deutlich schneller durchgerührt. also der Sitz an sich Wenn es mir da.

Speaker5

Um Weltfrieden ging Ich

Speaker0

Würde sagen, also man merkt natürlich auch, dass du gereift bist, auch in deinem Produktionsprozess Heute mache.

Speaker5

Ich dir die täglich Hauptsache schnell Weltfrieden Du

Speaker0

Überlegst noch?

Speaker2

Nö, eigentlich also ich habe nur zwei Künstler bei uns in der Wohnung hängen Richard,

Speaker4

Ne?

Speaker3

Drei Künstler drei Künstler haben.

Speaker2

Einmal Sladezslav Beksinski, den mag ich sehr. Der wird auch Nightmare Artist genannt oder wurde so genannt. Der hat dann irgendwann angefangen so 3D-Kunst zu machen, das war ja nicht so geil. Aber die alten Sachen, wo er so ein bisschen seine zweite Weltkriegszeit verarbeitet, die sind eigentlich ganz geil.

Heißt nicht umsonst Nightmare Artist, die sind sehr brutal eigentlich von der Art her, sehr unmenschlich, so mit Händen, die dann in den Körper reinwachsen und sowas, so ein bisschen Body-Horrormäßig. Kann ich aber nicht so viel aufhängen in der Wohnung tatsächlich, weil da ein kleines Kind mit wohnt. Also kein kleines Kind mittlerweile ist der Neuen, aber das sollte der noch nicht sehen. Und dann Gustav Dore. Den hab ich auch.

So ein französischer Maler, der hat Dante's Inferno, ganz viele Bilder gemalt.

Speaker0

Also mehr so lebensbejahende.

Speaker4

Nein, nur Nightmare und Hölle bei mir.

Speaker2

Das ist aber tatsächlich so, ja.

Speaker0

Nightmare, Hölle und Richard.

Speaker4

Genau, und Richard.

Speaker0

Welches Richard-Motiv war das denn noch gleich?

Speaker2

Das mit Jeff Goldblum.

Speaker4

Ja, der Kult, der im Glaubstum verliegt.

Speaker0

Ach so.

Speaker2

Das ist Gustav Dore.

Speaker0

Ah, das war vor der Erfindung der Malfarben, ne?

Speaker5

Da war die Welt noch schwarz-weiß.

Speaker0

Ach so, ja.

Speaker2

Nö, der ist in der Sturm. Der ist auch nicht so schrecklich. 1883, okay.

Speaker0

Und aus deinem Lebensmittelpunkt jetzt, Leipzig hat ja viele große Maler hervorgebracht, wie zum Beispiel, wir waren alle ja schon mal im Museum der Moderne in Leipzig.

Speaker2

Wo wir Das ist Becksinski.

Speaker0

Sowas.

Speaker4

Ein bisschen giga-mäßig.

Speaker0

Neo-Rauch? Nee.

Speaker1

Auch nicht, gerade nicht meins.

Speaker0

Ja, Werner Tübke, Bernhard Heisig, wer kennen Sie nicht?

Speaker2

Bei uns in der Nähe ist das Kunstkraftwerk, heißt das, glaube ich, die machen da immer so Lichtinstallationen und so 3D-Projektionen und da ist derzeit die DALI-Ausstellung.

Speaker0

Da muss man sich sputen, wenn man die noch sehen will. Nee.

Speaker2

Die ist noch eine Weile, glaube ich. Ja, das ist ganz gefährlich.

Speaker0

Und weißt du, wie die Online-Variante von der Ausstellung heißt?

Speaker2

Ach, wegen Dalli. Warte, warte, lass mich überlegen.

Speaker1

Ich hab die Vermutung. Dalli-Click?

Speaker4

Dalli-Click, jawohl.

Speaker3

Warum?

Speaker2

Das versteh ich nicht.

Speaker1

Ich glaub, ich hab nicht mal eine Spielschule, die so hieß. Ach nee, das war die Aufforderung bei der Spielschule, wenn's losging oder so.

Speaker0

Keine Ahnung, ich hab's nicht geguckt.

Speaker2

War in den 70ern oder was?

Speaker0

Ja, als wir so 10 waren ungefähr.

Speaker1

Wenn die dann die Bilder aufgeschleckt haben, dann war so Dalli-Click.

Speaker5

Nee, kann ich mich nicht erinnern.

Speaker4

Sag mir auch nicht.

Speaker5

Ja, dann guck mal wieder. Da war ich noch sehr jung.

Speaker0

Stimmt, du bist ja 10 Jahre jünger als wir.

Speaker1

Oh, es werden immer mehr Jahre mittlerweile, ne?

Speaker5

14 Jahre, würde ich rechnen.

Speaker0

Du meinst, er altert auf einer anderen Zeitschiene?

Speaker1

Die Dauerhaften 28.

Speaker2

Ich kenne die aber nicht mit Künstlern aus Leipzig aus.

Speaker0

Nee, mir ist auch keiner so richtig eingefallen. Ich weiß noch nicht mal, ob Neo Rauch überhaupt kein Ziel ist.

Speaker1

Eugen Urban zum Beispiel. Wer? Eugen Urban, Max Klinger, Leo Raut, Jürgen Reiber.

Speaker0

Was, was, was, wer?

Speaker2

Warte mal, den ersten bitte nochmal.

Speaker0

Leo Raut.

Speaker2

Olden Orban?

Speaker1

Eugen. Eugen Orban. Die einen von Blattschuss hier.

Speaker2

Von Kreuzberger nicht.

Speaker1

Helga Kafke, Hans Mau und seinem Bruder Peter Mau zusammen.

Speaker0

Was waren wir?

Speaker1

Mau Mau.

Speaker0

Brüder Mau, was ist da jetzt witzig dran?

Speaker4

Mau. Aber was gibt es schon für Berlinger Künstler, außer vielleicht Horowitzki?

Speaker0

Zille.

Speaker4

Ach hier, Comiczeichen.

Speaker0

Hä, hat Rodowiecki nicht, ist der nicht Chirurg?

Speaker4

Rodowiecki? Nee, ich glaube, der hat auch so Stadtansichten.

Speaker1

Kupferstiche von Stadtansichten, Douglas. Ernst Busch?

Speaker4

Ja, ich war nicht so ernst in meiner Meinung.

Speaker5

Nee, ich überlege, wenn wir noch einen, der Eck, ein Steher, Nante.

Speaker0

Was?

Speaker5

Nee, ich bin durch mit dem Thema. Nee, müssen wir nicht.

Speaker4

Du meinst die Bilder von Zille von dem Konrad gesprochen. Ähm, ja. Nee, sonst kenne ich auch keinen aus Berlin.

Speaker0

Würde mir auch kein Berliner in die Wohnung hängen.

Speaker4

Nee.

Speaker2

Und in Hamburg?

Speaker0

Einen Fahngucken würde ich mir an die Wand nageln.

Speaker2

Aber Hört man mich noch? Hä? Hört man mich noch? Ich höre mich selber nur sehr, sehr hallig irgendwie Ach,

Speaker4

Du bist schon noch da

Speaker0

Aber das liegt an deiner Herkunft Heute ist ein goldener Tag, Armin Hast du nicht was aufgefasst?

Speaker1

Nee, ich versuche gerade zu hören, ob er redet Nee,

Speaker4

Der Ausschlag ist so Naja, der ist ein bisschen drunter Ich glaube, du musst ein bisschen vielleicht das Mikro ein bisschen näher reinmachen Aber das macht ja Machst du ja in einer Post.

Speaker2

Achso, das macht die Post dann tatsächlich.

Speaker4

Du machst das dann in einer Post.

Speaker1

Also wir haben alles nicht genau auf einer Spur. Mein Preis ist gestiegen. Auf einer Spur muss man, wenn du dann alleine spielst, ein bisschen hochziehen.

Speaker5

Das synchronisieren wir nach.

Speaker2

Nach EBU 128 muss das dann raus,

Speaker1

Ne? Ja, ISO.

Speaker5

Mathe.

Speaker2

Nee, ist ja in der EBU.

Speaker0

Soll ich den Witz nochmal erzählen, Armin? Er meint, er hört sich ein bisschen hallig. Das ist wegen seiner Herkunft. Also eigentlich hören wir ihn ja alle ein bisschen hallig.

Speaker1

Achso, hallig.

Speaker0

Also weil er von Hallig kommt, weißt du? Halk Hauge, ne?

Speaker1

Ich dachte, er mochte diese eine Person.

Speaker5

Ich finde, er hat den Witz wirklich besser gemacht, dass du den jetzt mal gesagt hast.

Speaker0

Seid ihr auch bei Halk Hauge jetzt?

Speaker1

Nee, ich war bei, wie hieß denn das hier mit Schultz und Körnel Klink und so?

Speaker0

Käfig voller Held.

Speaker1

War der Chef? Hieß der Chef von der Bande da nicht auch Hogen?

Speaker4

Irgendwas mit Hogen. Ich kenne das nur aus den Simpsons.

Speaker1

Du hast das nie geguckt?

Speaker4

Ich habe Käfig voller Helden nicht geguckt.

Speaker1

Wo hast Käfig? Ach komm.

Speaker4

Mit Colonel Klink meinst du? Nee, habe ich nicht geguckt.

Speaker2

Ich habe das auch nicht geguckt.

Speaker4

Das ist hier mit den drei Musketchen.

Speaker5

Probier du mal zu Ende zu machen.

Speaker4

Ich glaube, ihr habt was Falsches im Kopf.

Speaker5

Das ist richtig. Sagt mal, ist auch euer Eindruck, dass die Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts besser voneinander unterscheidbar sind als die letzten, als jetzt die Nullerjahre, die Zehnerjahre und die Zwanziger, die wir gerade haben?

Speaker2

Ja.

Speaker0

Kannst du das mal ein bisschen weiter ausfüllen?

Speaker5

Ich habe den Eindruck, wir haben so Klischeebilder aus dem 20. Jahrhundert. So die 60er zu den 70ern mit den Hippies, die 80er Jahre sowieso, die 90er waren wir ja bei. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass die letzten jetzt fast 25 Jahre sehr viel schwerer auseinanderhaltbar sind. Debate.

Speaker4

Ich glaube, das ist nur unsere Perspektive.

Speaker5

Weil wir noch so nah dran sind?

Speaker4

Ich glaube, wenn man von außen drauf guckt, hast du in den 2000ern, 2010ern und 20ern ganz unterschiedliche Entwicklungen und Strömungen auch.

Speaker0

Und ich glaube, es braucht noch ungefähr fünf, sechs Jahre, bis du dann siehst, was in den 2000er-Jahren wirklich so angesagt war. Kommt das nicht jetzt wieder, dass die ganzen jungen Leute sich so ein bisschen anziehen wie wir und Randbescheinungen in den 90ern?

Speaker5

Ich verstehe das total. Einverstanden. Trotzdem fand ich, dass wir schon in den 90ern die 80er besser von den 90ern abgrenzen konnten. Das war viel, viel klarer. Allein vom Modestil. Also es war schon viel klarer die 80er. Und selbst als wir dann in den frühen 2000ern waren, hieß es auf einmal, die 80er kommen wieder. Und so klar, bin sofort fertig mit dem Halbsatz, und so klar kann ich die Nullerjahre jetzt nicht von heutzutage abgrenzen.

Speaker4

Ich wollte sagen, für uns war es auch ein bisschen, vielleicht der Bruch ein bisschen stärker, weil wir ja in der DDR bis 89 rumliefen wie in den 70ern. Und dann direkt die 90er kamen. Ich glaube, die Entwicklung in der westlichen Welt der Mode zwischen den 70er, 80er und 90ern war fließender als für uns.

Speaker1

Ich glaube, das ist halt die neue Strömung von Musiken und Politiken, wo du sagst, du hast dann den Punker und den Popper und sowas, das gab so eine DDR ja irgendwie auch, aber das war halt so ganz klar und ganz einfach, weil du halt noch nicht so einen Zugriff auf so Vielfalt hattest, aber wenn du dir überlegst, wie die Nullerjahre waren mit keinem Internet in der Hosentasche, Trainingsjacken, Bomberjacken, also schon eine ganz andere Zeit, als wir sie, finde ich, in den Zähnen hatten.

natürlich verschwimmt das irgendwo, weil vielleicht ist die Grenze halt weniger bei diesen Zehnern zu finden, sondern irgendwo 2014 war vielleicht der Umbruch, keine Ahnung, und da fehlt uns aber wahrscheinlich die historische Distanz dazu, weil auch nicht zwischen 1929 und 1930 hat sich das auch nicht auf einmal alles geändert, sonst ist es ja auch irgendwie fließend gewesen, und wenn du die 50er und 60er anguckst, ich glaube, die kannst du wahrscheinlich sogar irgendwie

auch zusammenpacken und sagen, von wegen, das könnte auch eine Ära sein, die sich halt leicht entwickelt hat. Da gab es weniger Unterröcke irgendwann, ein kleiner Rock'n'Roll hat sich ein bisschen perfektioniert, oder was auch immer, was dann so die Sachen halt waren. Und bei uns ist es halt auch mehr vielleicht das Technik getrieben als modisch getrieben an der Stelle oder so.

Deswegen, also ja, ich glaube, momentan fällt mir das auch ein bisschen schwerer, aber ich glaube, es ist wirklich die räumliche Nähe der Zeit.

Speaker4

Die räumliche Nähe der Zeit. Das ist nicht so ethisch,

Speaker5

Ja.

Speaker4

Wird das dein erstes Sachbuch, Armin?

Speaker1

Nicht so die zahme Frau des Zynikers.

Speaker2

Ich glaube, das Problem ist, dass die popkulturellen Ströme immer schneller fortlaufen irgendwie. Also du hast in den 80ern hast du ja auch Querverweise in die 50er, was so den Rock'n'Roll angeht und so. Wenn du dir Musik aus den 80ern anhörst, hat die jetzt auf den ersten Blick nichts gemeinsam mit der Rauheit der 50er, weil halt alles sofort mit Synthesizern zugemüllt wurde. aber trotzdem findest du davon viel wieder.

Wie Hannes gerade gesagt hat, haben wir ja, wir als Ostdeutscher, haben ja das erste Mal die 90er so richtig komplett durchlebt. Also wir sind ja Kinder der, ich bin ein Kind der 90er bei euch. Ihr habt die 80er noch richtig miterlebt. Das habe ich nicht gehabt.

Speaker1

Naja, also wir waren halt im Schnitt ca. 7, als die 80er zu Ende gingen. Also schon so ein bisschen wahrgenommen, aber ich glaube, durchlebt wäre es übertrieben. Die 90er waren schon so das, was wirklich präsent war.

Speaker2

Und dann hast du ja, wie du auch schon gesagt hast, alle 25 Jahre sagt man ja, dass so ein Trendzyklus wieder von vorne anfängt und dann irgendwie seine eigenen Gewürze da mit reinmacht und uns fehlt auch tatsächlich irgendwie die Nähe zu dieser Geschwindigkeit, weil wir unseren Rhythmus an popkultureller und Aneignung oder Vereinnahmung haben und wir halt noch eine Zeit kennen, wo wir nicht irgendwie alle zwei Sekunden einen neuen Triggerpunkt für einen neuen Trend gesehen haben.

Speaker1

Aber ich merke, ich switche auch langsam rüber zu Philipp, weil genau das ist der Punkt, weil du sagst, wir haben jetzt einfach eine bessere, also wir kriegen ja alles viel mehr mit.

Also während früher irgendwie die Jeansjacke aus England erstmal irgendwie hier schön nach Berlin rüber musste, nach Berlin-West irgendwie, hast du einfach beim Outfit of the Day von deinem Lieblings-YouTuber auf einmal schon die Mode aus England irgendwie schon in dein Handy reingespült bekommen und wenn dir das irgendwie zusagt, dann fängst du halt sofort an zu übernehmen.

Speaker3

Das stimmt, ja.

Speaker1

Und vielleicht ist es deswegen so verschwommener, weil egal auf der Welt irgendwie was gerade relevant ist, wenn man sich dafür interessiert und irgendwie rumhängt, dass du halt irgendwie mitbekommst.

Speaker5

Ich glaube, meine Wahrnehmung war jetzt nur einfach, dass so bestimmte Musikstile oder Moden guckst du an, hörst du dir an, nimmst du wahr und sagst, naja, 70er oder 80er, ganz klar. Wie du gerade sagst, da gibt es Einflüsse hier und da mal, die gibt es ja jetzt genauso wie, du hast versucht so leise zu sein, dass die Tüte auf den Fallen ist.

und das könnte ich und also glaube was mir noch gefallen ist das könnte ich jetzt über die nuller jahre zum beispiel nicht könnte also da außer weil ich weiß weil ich weiß dass es im gmt ist oder keine ahnung aber das war so ein bisschen der grund dass ich dachte so okay bei den anderen jahrzehnten war das irgendwie eindeutiger benennbar Ja, und das fällt mir, also das könnte ich jetzt so nicht benennen, aber es kann schon sein, dass wir da noch zu nah dran sind, dann reden wir,

könntest du das einfach auf die Agenda für in 10 Jahre packen schon mal?

Speaker4

Ich schreib's mal in Kalender.

Speaker5

Das ist lieb.

Speaker1

Ich glaube, gerade musikalisch ist, weil du gerade meinst, das kann man so schnell packen, also ich überlege, wie oft hat man so, das ist ja voll 80er Jahre und dann ist es, oh, das ist ja doch schon 70er oder anders.

Speaker5

Genau, das schwimmt dann manchmal so ein bisschen, weil es fließt.

Speaker1

Ich hatte ja gerade gestern Weihnachtsfeier, wo jeder so ein bisschen an Spotify selber sein nächstes Lied auflegen durfte und ich sag mal so, wenn dann noch sowas kam wie Skaterboy, würde ich eigentlich gesagt, das ist meine Jugend und wenn das, was die Jugend heute hört, kommt, merkst du schon einen dollen Unterschied, musikalisch sag ich jetzt mal, auch wenn mir die ganzen Sachen nichts sagen, aber wahrscheinlich ist es auch einfach dadurch, dass der Konsum so hoch ist

mittlerweile, dass man alles, also ich meinte auch neulich, ich hab so viel neue Musik gehört, aber ich kann dir nicht sagen, wie die Lieder heißen oder wie die Künstler heißen und manchmal auch gar nicht mal wie das Cover mehr aussieht, weil Album hören vorbei ist, Künstler hören vorbei für mich nicht mehr so stattfindet, wie es halt früher halt war.

Speaker5

Total und mir geht es immer mehr so, dass ich in meine Liste, wo ich, wenn ich schöne Sachen höre, da pack ich das rein und denke dann immer so, oh die Künstlerin, den Künstler, musst du mal ein Album hören und die haben manchmal auch Alben, also das ist ja so, Großteil der Musiker hat ja ja keine Alben mehr, aber mir fällt es so schwer, mal ein Alben durchzuhören.

Speaker1

Da klingt ja alle gleich.

Speaker5

Nee, also vielleicht ist das auch ein Grund, aber ich habe keine Muße mehr. Ich höre dann lieber meine Playlist quer beat, die so ein bisschen dadurch abwechslungsreicher wirkt oder ja, ist ein bisschen schade.

Speaker3

Ja.

Speaker5

Und ich merke, dass ich eine Tendenz dazu habe, eher so meine alte Musik, die von mir schon so certified als gut empfunden ist, zu hören als neue Sachen.

Speaker1

Ich glaube, das ist die Sache, die ich halt suche, wenn ich Musik höre. Ich habe Lust, Musik zu hören und auf ein bestimmtes Lust suche ich die alte Musik, weil da weiß ich noch, wo ich suche, weil ich weiß, wie der Interpreter heißt, das Album und das Lied. Aber sonst muss ich sagen, die Liste, die ich mir 2023 angelegt habe, da waren ein paar schöne Sachen drauf, da höre ich jetzt mal so rein und das gibt es da halt ein paar Mal.

Ich könnte da teilweise die Lieder nicht ansteuern, weil ich einfach nicht weiß, wie die heißen.

Speaker5

Oder wie es ausgeht.

Speaker1

Oder wie es auch.

Speaker5

Naja.

Speaker2

Ich überlege, das gerade ein bisschen auseinanderzunehmen, so was den als Musiker, weil wenn man, als man angefangen hat, Musik zu machen, hat man ja Idole gehabt, oder man hat zumindest irgendeinen irgendeinen Fokuspunkt gehabt, wo man gesagt hat, so möchte ich mal klingen, wenn ich groß bin oder irgendwie sowas. Und dann stellst du aber fest, wenn es jetzt, was weiß ich, nehmen wir mal zum Beispiel Korn oder Limp Bizkit aus den Spät-90ern, eigentlich 2000er.

Also der New Metal Sound ist ja eigentlich so ein typischer 2000er Sound. Da hättest du zum Beispiel das Gegenprofil zu deiner Aussage. Aber die Gitarristen sind eindeutig beeinflusst von den Bands aus den 70ern. Dann hast du da wieder diese 25 Jahre, die vorbei sind. Und jetzt gerade sind die jungen Leute wieder durch so Bands wie Cornel & Biscuit beeinflusst. Also findet da doch irgendwie...

Speaker1

Meinst du, Bands kommen zurück? Bands gibt es also Revival?

Speaker2

Also jetzt gerade hatten wir eine Zeit, wo sehr viele Solokünstler vor allen Dingen angesagt waren, weil es auch sehr einfach ist, jetzt gerade alleine Musik zu produzieren und zu schreiben und sowas. Und jetzt gerade entwickelt sich das wieder so in so eine gesunde Richtung, dass man sich sagt, ja, ich möchte aber sehen, dass die befreundet sind miteinander, die da auf der Bühne stehen, dass das nicht nur eingekaufte Musiker sind.

Speaker4

So wie bei Backstreet Boys?

Speaker5

Ja.

Speaker2

Solche Freunde wie Lou Perlman, der die alle verfreundschaftet hat.

Speaker1

Setzt euch mal am Tisch, macht euch mal einen schönen Abend. Vielleicht mögt ihr euch ja ganz gern.

Speaker2

Ja, nee, ich denke, das ist gerade so eine sehr interessante Entwicklung.

Ich habe neulich die Doku von Machine Gun Kelly geguckt mit meiner Frau und ich mochte eigentlich seine Musik, aber jetzt, da ich die Doku gesehen habe, mag ich die Musik nicht mehr, weil also der ging mir richtig auf den Kranz während dieser Doku, so dieses Drogenverherrlichende und man merkt aber, dass es nur nur eine Mauer ist, die er baut, um Charakter zu sein, also ich würde ihm unterstellen, dass es kein echter Charakter ist, den er in dieser Doku darstellt, so offensichtlich,

du gehst mir gerade so auf den Sack,

Speaker1

Ey. Also meinst du das jetzt so, dass er eine Person, also einen Charakter erfunden hat und dieser Charakter macht diese Musik und das ist gar nicht von ihm oder ist es jetzt einfach...

Speaker2

Ich würde jetzt vielleicht nicht sagen, dass er keine Musik machen kann, aber ich würde ihm unterstellen, dass er sehr viel mit Produzenten zusammenarbeitet.

Speaker1

Achso, ich meine, ist es die Person, die in echt ist, der die Musik macht oder macht dieser Charakter diese Musik? Das ist ein bisschen blöd zu verstehen wahrscheinlich, aber...

Speaker2

Ich denke, er bringt die Musik aber nach außen in Form des Charakters.

Speaker1

Naja, es ist ja eigentlich so ein Familien-Dude, wo du sagst, also eigentlich wäre der so bei Folk ganz gut aufgehauen, aber der hat den Machine Gun Kelly Charakter erfunden, der halt der Hau drauf irgendwie drogenverherrlich ist und deswegen macht er halt diese Musik, weil die zu dieser Figur passt, die halt verkörpert und dann macht er zu Hause die Tür zu uns wieder der Folk Heinrich.

Speaker2

Naja, also wie gesagt, die Musik habe ich ja vorher gerne gehört, weil die mir halt relativ gut gefallen hat und weil sie Einflüsse von anderer Musik hat, die ich auch mag. Das Ding ist aber, man merkt halt in diesem Charakter, wenn er da drin ist, dass er diesen Charakter darstellen will.

Und das finde ich total unbequem. Das ist so dieses, hier ist die Zielgruppe, das sind Jugendliche und was weiß ich, Mit-20er, die das geil finden, wenn Leute sich irgendwie Zug kiffen und die ganze Zeit es schmeißen und sowas. Und dann denkt er sich, das ist die Figur, die ich jetzt verkörpere. Vielleicht ist es auch seine Plattenfirma, vielleicht ist es gar nicht er. Es ist so deutlich, dass es halt einfach nur so ein Zielgruppen gesteuertes Ding ist.

Speaker5

Ja. Okay.

Speaker1

Für Tokio Hotel.

Speaker2

Weiß ich nicht.

Speaker1

Naja, als Tokio Hotel rausgekommen sind, war das halt irgendwie das große, was war es, Universal oder so, Marketing-Ding, eine extrem junge Band für ein extrem junges Publikum zu machen. Aus Magdeburg. Aus Magdeburg, genau. Und das dann versuchen, hochzupätern mit Geld, was ja ganz gut funktioniert hat. Also weil die Zielgruppe halt klar war. Und vielleicht hätten sie eine andere Zielgruppe erreicht. Und dann hätten sie einfach vier Leute aus Gummersbach genommen, keine Ahnung.

Speaker2

Ja, ich glaube, wo die herkennen, war ja dann relativ egal ich glaube da ging es einfach nur dran so diesen anime halb der gerade irgendwie aufkeimte irgendwie abzugreifen und die sind noch jung und die sind erreichbar und die sind in keiner festen beziehung und es ist ein bisschen rockig ein bisschen anstößig und die ist gut in der bravo vermerkbar was ja heutzutage keine rolle mehr spielt eigentlich so richtig oder keine ahnung medien sind ja tot haben wir alle beschlossen oder

Speaker0

Ich glaube, da haben wir uns auch verständigt. Im großen Rat.

Speaker2

Und da gab es ja irgendwie vier, fünf aus Deutschland, die so waren. Nevada Tan ist so eine zweite Band.

Speaker1

Den Namen habe ich aber sehr lange nicht mehr gehört.

Speaker2

Die aber tatsächlich gute Musik gemacht haben. Ich habe mit dem Gitarristen damals öfter mal geschrieben und der ist tatsächlich ein guter Komponist, Musiker gewesen. Vielleicht ist das immer noch macht das unter einem, macht das als Ghostwriter oder sowas vielleicht. Aber da war ja auch deutlich, so wie hier, wir nehmen jetzt irgendeinen Ort und was weiß ich nicht, hinten dran noch irgendein anderes Wort. Die sollen jetzt so ein bisschen...

Speaker1

Killer, Pilze.

Speaker3

Los geht's.

Speaker1

Silber, Mond. Junior. Lafay.

Speaker0

Ist das denn Nevada Tan? Ist das lustig, weil es in Nevada nicht braun wird oder hat das mehr mit diesem Transaktionsverfahren zu tun?

Speaker2

Nee, die Tan gab es damals noch gar nicht,

Speaker0

Oder? Meinst du? Ami, wann wurde die Tanne?

Speaker2

Den gab es per Post, stimmt, ja. Weiß es nicht.

Speaker1

Stimmt, da hatte man noch so einen Zettel irgendwo. Der schreibtisch unter der Lage.

Speaker4

Den Tonnen habe ich schon benutzt. Welcher ist der Nächste?

Speaker0

Hallo, hier schreibt der Rolf.

Speaker2

Fünf Finger Rolf.

Speaker5

Ich kann ehrlich zugeben, dass ich Großteilen dieser Unterhaltung in den letzten zwei Minuten nicht folgen kann.

Speaker4

Rolf ist diese Hand von der deutschen Post.

Speaker5

Was ist die Wadda Ten?

Speaker2

Eine Band gewesen.

Speaker1

Okay, lustigerweise steht hier Active from 2007 bis Active until 2008.

Speaker2

Ja, die haben sich mit ihrem Manager damals verkracht, der gleichzeitig auch der Produzent war, was so ein bisschen weird ist.

Speaker1

Ach, die Band heißt jetzt übrigens Panik.

Speaker2

Panik, ja.

Speaker1

Ne, Panik. Mit K.

Speaker0

Und ist ein Buchstaben in Ausrufezeichen?

Speaker2

Und spielt der Udo mit oder was?

Speaker0

Und wie unterscheiden die sich von Ja, Panik?

Speaker2

Jetzt, wo du das gerade sagst, waren aber bei Universal.

Speaker0

Gehen die mit den Türen auf Touren?

Speaker1

Panik, der German Rockband vom Neumünster.

Speaker2

Es gibt ein zweites Mütz da.

Speaker0

Ein neues, unverbessertes.

Speaker1

Oh, hatten auch mal eine Pause zwischen 2010 und 2016, gibt es aber wieder.

Speaker0

Welche Band ist es jetzt?

Speaker1

Panik.

Speaker0

Die Nachfolgeband von Nevada Tan.

Speaker4

Nevada Tan oder Nevada Tan, Armin?

Speaker0

Das war die Aufgabe.

Speaker5

Also 10 oder gebräunt?

Speaker0

Ne, mit A, aber ist es Tan oder Tan?

Speaker5

Gebräunt oder wie heißt nochmal die Firma, bei der man Geld überweisen kann?

Speaker1

Klammern, sprich.

Speaker2

Interscope.

Speaker0

Die Firma bei der Macbeth.

Speaker5

Pay.

Speaker2

Pay.

Speaker1

Union.

Speaker5

Irgendwer hat immer wieder gerne Paypal gesagt. Deswegen hat er gefallen. Guckt mal niemanden an.

Speaker1

Für mich ist es immer noch Paypal.

Speaker4

Ach, du warst das, Armin?

Speaker3

Ja.

Speaker0

Mit dem U richtig drin.

Speaker1

Paypal. Paypal. Paypal. Ich wusste gar nicht mittlerweile gleich.

Speaker4

Paypal?

Speaker1

Paypal, ja. Paypal. Paypal.

Speaker2

Die Zigaretten, ja.

Speaker1

Das ist ein Pall von mir.

Speaker5

Sind wir ein bisschen abgekommen hier gerade durchs Ganze googeln, deswegen.

Speaker0

Genau, zurück zum Thema.

Speaker5

Genau.

Speaker1

Was sind eure unteren vier Apps auf eurem Telefon-Homespeed?

Speaker0

Die unteren vier, die da fest sind?

Speaker1

Die da fest sind, ja. Das ist ja easy bei mir,

Speaker4

Alles was grün ist.

Speaker2

Ich hab, ey,

Speaker5

Bei mir auch.

Speaker4

Ja, aber bei mir ist ja der ganze Screen farblich sortiert.

Speaker0

Ja, stimmt.

Speaker2

Und ich hab nur drei.

Speaker5

Sieht voll schön aus.

Speaker1

Du hast nur drei?

Speaker4

Also ich hab tatsächlich aber auch Sachen unten drin, die ich nicht benutze, nur weil sie grün sind. FaceTime noch nie drauf gedrückt. WhatsApp selten.

Speaker0

Und ihr? Können wir da jetzt so ein Kinderlied draus machen? Grün sind alle meine Apps, weil mein Schatz Kommunikationskologiker ist.

Speaker5

Mich oft anruft.

Speaker2

Klingt gut? In welchem Sound?

Speaker0

Moll.

Speaker2

Nee, ich dachte jetzt die 80er oder 70er.

Speaker1

Schon so Nevada Tentan.

Speaker4

Muss schon New Metal sein.

Speaker0

Ich würde sagen Sound der 80er, weil dann haben wir eine Chance, Berliner Rundfunk zu laufen. Jeden Freitag.

Speaker2

Oder bei 80s, 80s unter Umständen.

Speaker5

Was habt ihr da unten?

Speaker1

Ich habe Nachrichten, Instagram, Podcast und Mail.

Speaker0

Oh, das ist interessant. Also ich habe Telefon. Safari, Mail, Podcast.

Speaker1

Wow.

Speaker2

Wow.

Speaker5

Naja, und ich sag mal, ich habe...

Speaker1

Also Telefon, telefonierst du noch viel? Weil Telefon ist tatsächlich eine der Sachen, die schon seit ich...

Speaker0

Ja, aber was hat das mit viel zu tun? Ich kann ja runterwischen und...

Speaker1

Ich weiß, man kann alles finden. Ich mach bloß hier unten die Sachen, wo ich am meisten rangehe. Telefon ist ganz, ganz früh aus meiner Leiste unten rausgeschoben.

Speaker0

Kann ich denn jetzt den ersten Screen machen, dass der komplett ohne eine App ist, auch unten?

Speaker4

Kannst du alle Screens so machen, dass die komplett ohne App sind?

Speaker0

Er kann natürlich auch das Telefon zu Hause liegen lassen.

Speaker4

Du kannst die Apps ja benutzen, ohne die Screens zu nutzen.

Speaker2

Du kannst ja die Suche benutzen.

Speaker0

Ja, eben.

Speaker4

Ja, dann mach doch mal leer.

Speaker0

Aber warum ist er jetzt so böse auf mich?

Speaker4

Weil du nicht telefonierst.

Speaker1

Meine Frage ist, was benutzt du Telefon? Oft hast du es deswegen nach unten, weil ich kann mich entsinnen, dass bei mir Telefon sehr, sehr früh nach oben raus, also auf der ersten Seite immer noch ist, aber weggeflogen ist, um halt Podcasts damals reingeschrieben.

Speaker0

Was ist oft für dich, Armin?

Speaker4

Ich kann dazu sagen, ich glaube, ich telefoniere nicht täglich, aber oft genug, dass das Telefon da bleibt.

Speaker1

Also Hannes telefoniert für meine Verhältnisse wahnsinnig oft.

Speaker0

Aber er wird meist angerufen.

Speaker1

Wenn ich den Arbeitskontext rausnehme, möchte ich sagen, telefoniere ich vielleicht zweimal im Monat, wenn es hochkommt.

Speaker0

Also ich kann dir sagen, ich habe heute telefoniert und davor am Montag und dann am 7. und zweimal sogar am 6.12.

Speaker1

Das ist aber schon vier, fünfmal in diesem Monat.

Speaker2

Wie viel hast du dieses Jahr telefoniert?

Speaker0

Das wäre eine Statistik, die man bräuchte. Sie haben schon so viel Zeit hier mit Telefonieren verbeutet.

Speaker2

Und sie haben dabei so und so viele Kilometer zurückgelegt.

Speaker5

Das klingt auch gut.

Speaker2

Das würde mich wirklich interessieren.

Speaker5

Ich habe dieses Problem anders gelöst. Ich möchte einmal dazu sagen, vorneweg, ich rufe täglich Menschen an. Du bist ein Telefonmensch. Ich habe das Problem gelöst, indem ich Ordner unten drin habe. Oh.

Speaker4

Habe ich noch nie gesehen.

Speaker0

Aber hast du nicht ein Problem geschaffen damit?

Speaker1

Wow. Genau.

Speaker5

Und dann habe ich hier meine Unterhaltungsgeschichten unten drin.

Speaker1

Ich kann gar nicht sagen, das war wirklich.

Speaker2

Das entspiegelt, man kann das nicht lesen.

Speaker5

Also, hier sind Unterhaltungsgeschichten wie Podcast, Audible und so Geschichten. Hier ist so Zeug, das man braucht wie Maps oder Safari und so Zeugs. Und hier ist alles kommunikative Kontakte.

Speaker0

Wie heißen die Ordner?

Speaker5

Die heißen Kommunikation, die habe ich nicht bedankt. Navigation und Produktivität und Musik. Und dann ist der Kalender extra noch.

Speaker0

Und hast du noch einen anderen?

Speaker5

Der Kalender ist aus folgendem Grund nicht mit in einem Produktivitätsordner, weil ich da das Datum gerne ablese.

Speaker1

Sehe ich einen? Fue ich auch so.

Speaker5

Das ist so schon drin, dass ich weiß, dass die Benutzigen seid bestimmt.

Speaker0

Aber da waren schon sehr viele Punkte unten. auch. Also kommen dann auch Screens mit viel...

Speaker5

Wie viele Punkte hier sind? Ja, ich habe eher so Widget-Zeugs mit drin.

Speaker0

Ah, okay, okay.

Speaker2

Siehst du in der Ordner-Ansicht, wenn bei den einzelnen Apps was passiert? Also wenn du jetzt eine Mail kriegst oder wenn du einen Anruf verpasst hast, siehst du das in dieser...

Speaker1

Du meinst, ob ein roter Bommel dran ist?

Speaker5

Guck mal, hier ist zum Beispiel ein roter Bommel dran.

Speaker2

Und woher weißt du, welche App das ist?

Speaker5

Erst wenn ich drauf klinge.

Speaker2

Das wäre mir zu aufregend.

Speaker5

So, da sind keine drin, die so oft Hier ist, ich kann mal gucken, hier ist eine Erinnerung drin.

Speaker0

Ich habe mich auch so was. Hat Hannes gesagt, welche grünen Apps da sind? Außer natürlich offensichtlich dem Telefon.

Speaker1

Er hat gesagt Telefon, FaceTime, WhatsApp und Nachrichten.

Speaker0

Und Nils?

Speaker2

Eigentlich fast dieselben. Ich habe da nur drei unten. Die, die ich am häufigsten benutze, Telefon, Messenger und WhatsApp.

Speaker4

Aber habt ihr App-Bezeichnungen ausgemacht? Weil das habe ich ja mit dem letzten iOS-Update sofort gemacht, damit ich größere App-Icons habe und nicht mehr da so Schrift

Speaker1

Große App-Icon ist leider doll hässlich. Das sieht ein bisschen Oma-Telefon aus.

Speaker4

Sieht einfach wesentlich aus.

Speaker1

Das sieht wirklich aus, als würdest du mit der Faust. Mit der Faust drin.

Speaker4

Ich sage mal so, wenn ich da Schrift haben will, dann will ich auch eine Liste.

Speaker1

So sieht es dann immer aus.

Speaker5

Zeig es Ihnen, Hannes.

Speaker1

Zeig es Ihnen, Hannes. Das ist keine Liste.

Speaker4

Das ist keine Liste. Das ist keine Liste.

Speaker5

War da nicht früher mal eine Liste? Nee, wenn du hochst, schieb mal hoch. Nee, warte mal.

Speaker0

Nee, hoch.

Speaker5

In der letzten, in der App-Übersicht.

Speaker1

Nach unten ziehen, glaube ich. Da ist doch deine Liste.

Speaker4

Das ist ja schön aufgeräumt.

Speaker1

Ja, alphabetisch so ein Scheiß.

Speaker2

Ich glaube, ich weiß bei der Hälfte der Icons nicht, was das für eine App ist und deswegen habe ich die Schrift noch an.

Speaker4

Wenn ich so eine Liste habe, brauche ich dann da irgendwie 80 cm Platz zwischen der Schrift?

Speaker1

Ja, die Abstand ist nicht zwischen der Schrift, der ist zwischen der Apps.

Speaker4

Genau, aber ich brauche die nicht, ich will eine Liste. Schrift ist, finde ich, eine Liste. wenn ich hier so Bilder habe, dann will ich keine

Speaker1

Schrift du willst keine App-Icons dann in der Liste haben entweder oder

Speaker0

Aber stell dir doch die Systemschrift auch noch groß ein.

Speaker5

Ja, stimmt.

Speaker4

Eigentlich hätte ich gern, gibt es eigentlich ein Telefon-Widget, dass ich quasi hier von der Telefon-App ein Widget machen kann, was einfach ein Knopf über das ganze Web-Home-Screen ist.

Speaker1

Das wäre cool, ja. So ungefähr.

Speaker2

Ich hatte mal angefangen, weil das ist so ein Widget, aus meinem Smartphone ein Dump-Phone zu machen. Das heißt, dass nur noch die zwingendsten Funktionen funktionieren.

Speaker5

Instagram.

Speaker2

Nee, Instagram eben nicht, aber eigentlich nur die drei Apps dort unten. und dann habe ich das gemacht und man muss unheimlich viel skripten und dann öffnen sich tausend Apps jetzt zum Beispiel. Ich weiß nicht, warum meine Kollegin jetzt hier auftaucht.

Speaker0

Nee, das weiß keiner.

Speaker2

Achso, weil die in iCloud-Kontakt wegen häufiger Standort.

Speaker1

Achso. Im Büro.

Speaker2

Ja, ich bin auch oft alleine im Büro.

Speaker1

Darüber haben wir in der Küche geredet, nicht hier im Podcast.

Speaker2

Ich bin eine richtige Sau, wenn es um App-Hygiene geht. Aber die erste Seite sind alle Funktionen, die ich brauche. Ich zeige hier.

Speaker1

Ja, nee, ich bin kein großer Widget-Fan tatsächlich.

Speaker2

Aber das hier. Und hier habe ich mal wieder angefangen, Ordner zu machen, dann wieder die lassen.

Speaker1

Hast du Widgets, Hannes? Also außer auf dem Screen-Block-Ski?

Speaker0

Auf jeden Fall.

Speaker4

Ich habe dieses eine Widget. Das ist Fotopilz, eine App, die mir Mond- und Sonnenstand anzeigt. Und sonst habe ich keins mehr. Weil davor gibt es ja hier diesen Quatsch noch.

Speaker5

Die App heißt Fotopilz? Ich hätte gedacht, dass es dann natürlich eine App ist, die irgendwas mit Fotos macht, weil du ja auch fotoaffin bist.

Speaker1

Ja, die ist für Foto-Foto-Quatsch,

Speaker4

Aber die heißt Fotopilz.

Speaker1

Macht die auch sowas?

Speaker0

Wo Sonne steht und Schatten ist?

Speaker4

Sowas ähnlich. Wie heißt die App, die du da benutzt?

Speaker0

Sunlit.

Speaker5

Das ist eine Litte-App.

Speaker2

Du hast doch vorhin den Punkt Fotos kurz angemerkt, weil die wieder zurück sind. Fotos machen ist jetzt wieder en vogue.

Speaker0

Armin meinte das.

Speaker3

Entschuldigung, Armin.

Speaker0

Du meintest Fotos ist wieder da.

Speaker5

Der andere.

Speaker1

Die Bandfotos, ja.

Speaker2

Ach so, Bandfotos. Ich dachte, du meinst Fotos im Allgemeinen, weil das hat ja auch gerade...

Speaker4

Was, es gibt wieder Bandfotos?

Speaker0

Auf T-Shirts. Aus Merino.

Speaker2

Ja, macht ja Sinn, wenn es wieder mehrere Personen sind, dass Bandfotos gemacht werden.

Speaker0

Das ist die letzte Folge vor, du weißt schon was.

Speaker1

Ach ja, scheiße, stimmt.

Speaker5

Das werden wir aber heute nicht mehr hinkriegen.

Speaker4

Du weißt schon was.

Speaker5

Das ist eine gute Schnittstelle wahrscheinlich.

Speaker0

Es bleibt alles drin.

Speaker1

Oh, hast du jetzt pausiert? Nee.

Speaker4

Ja.

Speaker1

Dann kann ich ja sagen, wir müssen unser Gruppenfoto machen. Das ist ungefähr die letzte Chance, die wir haben, unser Gruppenfoto zu machen.

Speaker4

Ach, das haben wir gar nicht drüber gesprochen.

Speaker1

Ja, dann machen wir diesmal einfach ein Selfie, oder?

Speaker5

Alle auf der Couch und ein Selfie oder Nils fragt,

Speaker0

Ob er ein Selfie von uns macht ob.

Speaker2

Ich ein Selfie von heute

Speaker1

Er stellt sich einfach so hin und fotografiert und sieht da gut vorne

Speaker0

Mit schön tiefem und schärfem.

Speaker1

Wo wir weggehen so ins Bild ach

Speaker5

Zum Glück war ich beim Friseur noch

Speaker1

Ich gehe am Montag sieht

Speaker0

Sehr gut aus ja danke.

Speaker4

Bart haben sie aber nicht gemacht ne,

Speaker5

Marc Föhrer das war auch wieder ein Erlebnis der dritten Art.

Speaker1

Oh ja, dritte Art, perfekt.

Speaker5

Also ich bin in einen gegangen, der ein bisschen weiter weg von meiner Wohnung ist, weil ich gemerkt habe, ich mag das nicht, wenn ich dann irgendwann keine Lust mehr habe, da hinzugehen, dass ich an diesem Walk of Shame, an dem ich so vorbeigehe, so fühlt es sich für mich zumindest an, wenn du dann immer noch gegrüßt wirst und dann klar ist, ah, die wissen jetzt genau, wer du bist.

Speaker4

Und wie lange du nicht mehr da warst.

Speaker0

Oder dass du beim Kollegen warst.

Speaker5

Und dann habe ich, weiß nicht, ob euch die bekannt ist, die App Treatwell benutzt und habe auch gleich schon bezahlt. War natürlich, also wirklich, wo ich ja böse für angemacht führe, dass man das dann auch gleich sein lassen kann hier mit dem Unternehmen, wenn ja alle so, das nimmt dir langsam zu. Das war wirklich wie ein Vorwurz. Das war so, das nächste Mal wäre schön, wenn sie bei mir bezahlen.

Speaker4

Jetzt ziehen die ordentlich Gebühr ab, oder wie? Stimmt.

Speaker5

Ich glaube, zwei Prozent hat sie gesagt.

Speaker4

Weil ich habe nämlich Treatwell jetzt schon zweimal genutzt und dann aber immer vor Ort bezahlt, tatsächlich.

Speaker5

Genau. Ich weiß auch gar nicht, hätte das auch gemacht, aber die haben mir das angeboten und dann habe ich gedacht, ich mache das gleich. Naja, und dann war das, erst war das total nett und dann wurde mit der Zeit immer, die war so dominant in ihrer ganzen Art und Weise. Da meinte ich so, ja, ich rasiere immer aus. Ja, sehe ich, bitte nur noch hier unten. Also nur noch bis hier.

Speaker3

Und ich dachte so, wow, okay.

Speaker5

Und dann hat sie so, sie hat den Smalltalk am neben mir halten und dann war irgendwann so diese, dass ich meinte, naja, hier in der Ecke sind ja viele Friseure mittlerweile. Ja, naja. Wie naja? Es sind auch vier fallen. Wie viele haben davon überlebt? Wir. Dann hat sie gesagt, okay, falsche Thema offensichtlich gewählt. Es ist wirklich...

Speaker1

Die hat dich gar nicht so well getreatet, wa?

Speaker5

Nee, die war ja auch nicht Mrs. Treatwell offensichtlich.

Speaker2

Mal fragen können, was die beruflich machen.

Speaker5

Mich kotzt das an. Dann sollen die diesen scheiß Service nicht anbieten. Das ist ja eine der Bedingungen. Das ist mir doch egal.

Speaker4

Also, ich meine, es ist jetzt die Haare schneiden, wenn die darauf keine Lust haben.

Speaker5

Ja, dann sagen sie,

Speaker1

Quatschen können die ja die ganze Zeit, aber die Haare an dir fassen die ganze Zeit.

Speaker3

Ja.

Speaker2

Nee, heute nicht, keine Lust.

Speaker0

Das wäre richtig gut, wenn du zum Friseur gesagt hast, können wir heute einfach nur reden.

Speaker1

Ich muss mich mal ganz kurz in den Arm nehmen. Ich war gerade beim Hautarzt hier so eine Hautgibsvorsorgeuntersuchung machen.

Speaker2

Viel weggeschnitten?

Speaker1

Muss man mal gucken. vor Jahren bei diesem Arzt schon gewesen, das ist so hier in diesem Ärztehaus gegenüber von Friedrichshain, also so ganz viele, mehr Etagen Haus, dritte Etage, hab irgendwie dann auch relativ kurzfristig, also anderthalb Monate einen Termin bekommen und steh da mit Rezeption nicht besetzt, heißt das Rezeption eigentlich, Empfang nicht besetzt?

Ich bin 20 Minuten vor dem Termin da, also alles gut und höre so aus, öffnet den Zimmertür so, ja, ja, also jetzt blinkt hier VPN und Power und so weiter. Da war offensichtlich die Tresenkraft damit beschäftigt, das Internet wieder herzustellen. Das hat auch wirklich 25 Minuten gedauert. Die war sehr geladen, aber dennoch irgendwie freundlich, weil so ein guter Tag heute, nee, überhaupt nicht.

Ja, und dann bezahlt für die Untersuchung. Ich habe das halt so mit so Fotos machen, damit die halt immer abgleichen können, weil ich ja relativ viele Leberpläcke habe. Und dann hieß es, ja okay, dann sehen wir zu, dass man sie zu Herrn Doktor runterkriegt. Das ist schon gut, der scheint dann woanders halt seine Praxis, seine Räumlichkeiten zu haben. dann gehen sie raus, aus dem Haus raus, nächste Haustür rechts da klingeln und dann geben sie ihn in den Zettel, dann weiß er Bescheid.

Gehe ich in das Nachbarhaus und ich komme in, macht der Doktor mir die Tür auf und dann setzen sie sich kurz hin, ich habe noch einen Patienten, die sind gleich dran. Und dann bin ich hier in so einen Raum reingekommen. Das ist der Warteraum. Also ich beschreibe mal, als sieht man jetzt vielleicht nicht ganz so zugestellt mit Zeug. Und es hat alles so religiöse, aber egal aus welcher Welt, religiöse Gerümpel, möchte ich sagen. Bilder, Stirümmchen, Kutten, also all möglichen Kram.

So ein bisschen wirr in so einen komischen Flur halt, wo vier Stühle in der Gegend rumstanden. Und da kam noch eine nächste Person, die nach mir dran war. Die saß dann halt auch im Badraum und nicht irgendwie so nebeneinander oder im Kreis, sondern einfach 35 Grad gedreht in der anderen Ecke des Raumes. Es war ein Stuhl. Es war so ein bisschen so... Juhu. Das ist komisch.

Speaker4

Ich war 00 Schneider.

Speaker1

Wirklich so, dass da Ästhetik mehr im Raum war. So, und dann komme ich rein. Mein Mann macht dann die Tür auf. Ja, hier kommen sie rein. guckst du in einen Raum ein bisschen wie eure Küche, so eher schmal und lang und tief. Da steht ein Schreibtisch, wo du praktisch von der Sitzseite raufguckst, der einfach voll mit Einen und Zeug war. Und die ganzen Wände, alles, alles steht voll mit religiösen Zeug, aber wirklich aus der ganzen Welt.

Bilder, asiatische Kaiserkutten, also er hat gesagt, das sind Kaiser... Kittelschürzen? Ja, nee, so Gewänder, Mäntel, wie auch immer. Und es ist insofern ganz spannend, während er die Untersuchung macht, hast du sehr viel zu gucken. Dann gucke ich da halt irgendwie so eine gottähnliche Figur an. Da sind irgendwelche Engel, da ist irgendwas Thailändisches, da ist irgendwie was Indisches und so weiter. Irgendwas mit Elefanten und wo riechst ein bisschen nach Räucherkerze.

Machst halt irgendwie diese ganze Untersuchung und am Ende war ich dann einfach so, Entschuldigung, ich will mal fragen. Also war ja auch so ein starker. Warum? Nee, er hatte einen starken Dialekt in seiner Sprache.

Speaker3

Auch, auch, auch,

Speaker1

Da hab ich so schnell gedacht, so uiuiui, ja.

Speaker4

Aber mehr so ein Kaffeemundkuchen.

Speaker1

Ja genau, so alter Mann Kaffeemundkuchen. Und er hatte den starken Dialekt in seiner Sprache, wo ich gedacht hab, ich würd den halt irgendwo osteuropäisch verorten, aber eher so Richtung Fleisch rein, irgendwo Slavisches. Da habe ich immer gefragt, wo kommen sie denn ursprünglich her? Oder wo kommt das her? Ich komme aus Bayern. Und ich dachte so, ja, und wo kommen deine Eltern her?

Speaker3

Und wo kommen deine Eltern her?

Speaker1

Und dann war die so, ist ekleptisch das richtige Wort für so ein Sammelsurium? Er hat irgendwie gesagt, so, kletzische Sammlereien. Und dann war ich, ah ja, okay. Und dann sagt er so, fragen Sie einen Sammler nie, warum er damit angefangen hat und warum er das macht und wie viel es davon gibt. in dem Moment schaute ich so auf den Fußboden und sagte, wie eine Armada von kleinen Figürchen von Elefanten und Männchen da irgendwie noch irgendwo hintrapiert waren.

Und ich so, okay, können sie ja machen, also super kompetenter Arzt, also arzttechnisch kein Problem. Aber ich sage, Raum, das wirkte so, als würdest du in die Stube einer Oma gehen, die halt streng religiös ist und mittendrin steht so ein Arzt mit so einem Fotogerät und sagt, na guck, muss man ein paar Leberflecken haben. Sehr skurril.

Speaker5

Siehen sich mal aus, aber bieten sie Vaterunser.

Speaker1

Ja, so ungefähr, ja.

Speaker0

Ich habe eklektisch gegoogelt und das erste Bild ist ein sehr zugestelltes Zimmer.

Speaker1

Ja, das hat er gesagt. Das ist Eklizismus.

Speaker2

Stand das systematisch da? Hatte das ein System, so wie es da stand?

Speaker1

Ich sag mal, vielleicht, aber ich hab's nicht erkannt.

Speaker2

Weil dann gibt's ja einen Unterschied zwischen Sammler und Hordern, ne? Ein Sammler stellt ja sein Zeug aus und es steht schön da und ein Horder, der besitzt einfach nur viel.

Speaker1

Ja, aber ist ein Horder monochematisch?

Speaker2

Monotimat? Ja, kann sein. Möchig. Du kannst ja alles roten.

Speaker4

Ich rote nur Möchig.

Speaker0

Das sind die Messies.

Speaker1

Als Hautarzt würde ich Ihnen empfehlen.

Speaker2

Bist du sicher, dass du nicht in einem anderen Verkauf warst?

Speaker1

Das Verrückte ist, dass ich halt vor zehn, acht Jahren, halt letztens Untersuch, das war mir gemacht, da war der noch oben in der normalen Praxis und hat mir auch was aus dem Rücken rausgeschnitten irgendwie. Also es ist eindeutig dieselbe Person, die aber jetzt woanders produziert.

Speaker5

Corona hat uns alle verändert.

Speaker4

In welcher Etage waren wir? Weil ich war ja auch mal da im Ersterhaus damals, als ich mir den Fuß umgedreht habe.

Speaker5

In der dritten.

Speaker1

In der dritten Etage ist der Hautarzt und der Laden sozusagen ist die erste Etage im Nachbarhaus.

Speaker4

Erste Etage.

Speaker1

Also er hat geschossen im Nachbarhaus. Am Bistro vorbei rechts.

Speaker4

Okay, weil ich musste da glaube ich ins Nachbarhaus zum Räunchen mal, weil mein hier Fußarzt war auch im Nachbarhaus. Im anderen Nachbarhaus, andersrum.

Speaker0

Ein Fahrstück kaputt wahrscheinlich, wenn der Fuß auch kaputt ist.

Speaker4

Ja, das war schlimm.

Speaker0

Wozu, wollte ich noch fragen, wozu hast du dich denn diese beiden Male treaten lassen? Treaten? Well-treated.

Speaker4

Auch Haircuts.

Speaker0

Haircuts, ah ja.

Speaker2

Guter Friseur noch mal eigentlich.

Speaker5

The first cut is the deepest.

Speaker2

Haircuts.

Speaker0

Oder ein DJ.

Speaker4

So.

Speaker5

Mann.

Speaker1

Was haben wir denn hier noch so?

Speaker0

Komisch, die Notizen, die füllen sich gar nicht auf magische Art und Weise. Hast du denn noch Fragen mitgebracht, die du gerade in der Vorweihnachtszeit in diesem Jahr noch gelöst hast?

Speaker2

Was vielleicht ganz wichtig wäre, wäre die Frage der Paketstationen oder Poststationen, wie heißen die großen? Packstationen. Ich habe folgendes, es ist kein Problem, aber ich habe da ein Account für eine Packstation bei uns in der Nähe, die keinen Monitor hat oder sowas, du musst dich mit Bluetooth einloggen und kannst dann deine Pakete abholen.

meine Frau hat nicht so einen Account, aber ihre Pakete werden in derselben Packstation abgegeben und ich kann mit dem richtigen Code einfach ihre Pakete abholen indem ich anklicke, ja das bin ich und dann kann ich das abholen. Jetzt ist das komische ihre Pakete kommen grundsätzlich fast nur noch in dieser Packstation an und meine Pakete kommen nicht mehr in der Packstation an sondern werden bei der Post abgegeben

Speaker1

Weil die Packstation voll ist von den Paketen einer Frau weil die Packstation voll ist

Speaker2

Helft mir.

Speaker0

Was ist die Frage?

Speaker2

Warum?

Speaker1

Weil deine Frau zu viel bestellt.

Speaker3

Ja.

Speaker2

Die bestellt ja gar nicht viel.

Speaker5

Haben wir das?

Speaker4

Ist das vielleicht auch erst seit der Hochzeit? War das vorher vielleicht nicht so?

Speaker0

Denk nach.

Speaker4

Ich meine jetzt mit der Verwaltung der Packstation zum Beispiel. Dass sich das irgendwie dann der Status verändern.

Speaker0

Aber was ich auch noch fragen wollte zu Paketen ist, wie ist denn das jetzt? Hast du einen neuen Nachbarpuff, wo du jetzt die Dinge holen kannst?

Speaker2

Ne, ich habe ja eigentlich gerade diese Packstation auserkoren, um dort dann meine Pakete abholen zu können. Aber manchmal werden die auch beim Friseur die Straße runter abgegeben.

Speaker5

Wir kommen gleich nochmal zur Parkstation. Wo werden deine Pakete denn abgegeben?

Speaker4

Hier, weil es den Puff ja auch nicht mehr gibt. Den gibt es nicht mehr, oder?

Speaker3

Gut, komm mal zurück.

Speaker2

Da war der schon weg. Die haben Corona nicht überstanden.

Speaker1

Was? Da waren wir alle so einsam.

Speaker0

Hätten sie mal einen Haarschnitt angebunden.

Speaker5

Aber anderthalb Meter Abstand ist dann...

Speaker1

Als hätten sie sich daran gehalten.

Speaker4

Ich wollte nur sagen, ich glaube, die kann man hier in diverse Spätis umleiten lassen, wenn mal hier keiner ist. Und ansonsten ist es bei den Nachbarn im Haus.

Speaker1

Habt ihr auch gerne so Zettel, wo steht beim Nachbarn abgegeben, steht da etwas Wort Nachbar da?

Speaker4

Hier tatsächlich nicht mehr. Früher ja, öfter.

Speaker5

DPD sag ich nur.

Speaker1

Das ist halt bei uns sehr häufig wirklich Zettel-Collagen an der Wand mit. Ich vermisse zwei Pakete, ich vermisse drei Pakete.

Speaker5

Früher war das mal so, dass man ganz explizit die Packstation auf das Adressfeld schreiben musste. Macht ihr das so oder habt ihr eine Weiterleitung?

Speaker2

Nee, also wenn ich was bestelle, dann schreibe ich die Packstation direkt drauf.

Speaker5

Weil bei mir ist es mittlerweile so, ich habe ewig die Packstation-Adresse nicht mehr benutzt, sondern ... meine normale Adresse draufgeschrieben. Dann war einmal, dass ich wusste, oh, okay, das Paket kommt jetzt in den nächsten zwei Tagen, ich bin aber überhaupt nicht da. Und dann konntest du angeben Weiterleitung. Und ich dachte, man gibt nur eine Weiterleitung für dieses Paket an, aber seitdem wird automatisch alles, was ich an meiner Heimatadresse bekomme,

an die DHL-Pakstation weiterleitet. Ich dachte, das ist das Problem.

Speaker2

Nee, na, das Problem ist vielmehr, dass ich das einfach abholen kann und behaupte, meine Frau zu sein.

Speaker0

Aber ich meine, du kommst ja nur über sie an den Code.

Speaker2

Naja, der liegt halt im Briefkasten.

Speaker0

Achso.

Speaker2

Und da steht drauf, in welcher Packstation das fliegt.

Speaker1

Du meinst aber, wenn die kriminelle Energie übersteht, den Briefkasten aufzubrechen, im Zweifelsfall? Oder geht es einfach nur darum, dass du in eurem persönlichen Verhältnis keine Vertrauensbasis hast, damit du ihre Pakete abholen kannst?

Speaker2

Nee, nee, das nicht. Aber die DHL-Leute oder die Boten bei uns, die sind schon sehr lasch. und ich kann mir schon vorstellen, dass sie manchmal einfach das Zeug hinschmeißen, wo grob der Briefkasten ist und dann wird gehofft.

Speaker5

Und dann verstehst du wieder nicht, warum ist denn dann der Zettel bei dir im Briefkasten, wenn ihr doch aber die Adresse der Packstation nicht schickt? Hast du nicht eben gesagt, ihr gebt die Adresse von der Packstation an?

Speaker2

Ich mache das, aber meine Frau nicht.

Speaker5

Und ihr wird aber dann automatisch weitergeleitet an die Packstation?

Speaker2

Nee, nicht automatisch, aber...

Speaker1

Wenn sie sich da ist, packt das halt am Ende des Tages in die Packstation rein. Wie sie es halt sonst auch machen.

Speaker5

Ach so, das Prinzip kenne ich nicht, dass du da einen Brief kriegst. Also ich war schon immer angemeldet und ich hab die Codes schon immer auf meiner App quasi drin gehabt.

Speaker2

Also so mache ich das, aber meine Frau möchte das nicht, die möchte keinen Account bei der Post haben.

Speaker1

Oh Gott, was weiß ich, was wir nicht wissen.

Speaker2

Weiß ich nicht.

Speaker0

Stimmt, er hat ja einen Account.

Speaker2

Was gab es noch für Thema da?

Speaker0

Armin, du meintest, die Vertrauensbasis wäre nicht da. Also Nils traut sich nicht mit den Paketen seiner Frau.

Speaker1

Nein, meine Überlegung war, geht es darum, wenn jemand den Briefkasten aufbricht, weil du dann den Code hast und das abholen kannst? Oder ist das eine Vertrauensbasis zwischen denen, dass er halt den Code halt haben kann? Weil wenn es um Aufbrechen geht, sind auch die anderen Zettel halt blödsinnig, weil da manchmal auch so die Vollmacht mit draufsteht, wo du halt deinen Namen reinschreibst, irgendeinen Kriegekrank, man sagt, ich darf das hier abholen, hier ist mein Ausweis.

Und dann kannst du halt mit dem Geldzettel jeden Paket abholen. Also das ist halt...

Speaker5

Wir hatten lange unseren Handyvertrag bei meinen Eltern mit und dann hat mein Vater das quasi... Wir haben das zusammen getrennt und ich hatte meinen eigenen Vertrag. Das ist aber auch erst 14 Jahre her oder irgendwie so. Und dann habe ich mein neues Handy bestellt und dann ging das an seinen Namen mit meiner Adresse. Und ich durfte das Paket beim Lottoladen nicht abholen, weil es nicht mein Name war. Also es war zwar mein Nachname, aber nicht mein Vorname.

Und dann haben die gesagt, brauchen sie eine Vollmacht. Und ich so, aber okay, auch wenn mein Vater überhaupt nicht diese Adresse hat, weil es eine Verwechslung gab. Ja, Notfall müssen wir zurückschicken. Und dann sind wir eine halbe Stunde weit essen gegangen, hat meinen Vater angerufen und hat mir gesagt, du, ich würde mal für dich unterschreiben, wenn das für dich in Ordnung ist, weil es ist ja albern, dass ich jetzt extra zu dir fahre.

dann bin ich da wieder hingegangen und dann hat der mich immer ganz böse ausgemerkt, ach so schnell waren sie jetzt da bei ihrem Vater, ja ja der wohnt um die Hecke,

Speaker4

Schau doch, halt unterschrieben

Speaker2

Ich kenne den

Speaker1

Vor seinen Augen alles klar, so ich würde es gerne abholen

Speaker0

Wir hatten das Thema schon mal bei schlechten Klassenarbeiten, ob ihr mehr so die Pause wart oder irgendwie dann Freihand von der Mutter die Unterschrift konnte.

Speaker1

Freihand und für drei, vier Klassenkameraden auch noch.

Speaker5

Abgepauset und so schlecht, dass die Lehrerin das trotzdem erkannt hat. Ja. Meine Mutter hat ein Stockwerk darüber gearbeitet und dann meinte die Lehrerin, die ist übrigens heute noch mit meiner Mutter befreundet, meinte, du bist dir sicher, dass du deine Mutter unterschrieben hast?

Speaker3

Ich so, Herr Ha?

Speaker5

Wirklich, ich würde jetzt hochgehen und fragen, hm, Kürze machen. Dann ist sie raus, ist zurückgekommen, hat mir Hausaufgabenheft hin geknallt und dann stand, jetzt habe ich unterschrieben und die Unterschrift meiner Mutter.

Speaker0

Aber ich meine, warum dann die große Hafenrundfahrt, wenn die Mutter eh in der Nähe ist, dann kann sie doch gleich mit der Klassenarbeiter hingehen und spaßst du dir das zeigen.

Speaker5

Nein, es ist schon fair, dass sie das nicht macht,

Speaker1

Sondern mit mir geklärtet.

Speaker2

Für kriminelle Energie auf so eine Idee wäre ich gar nicht gekommen.

Speaker1

Ich weiß auch nicht. Oh doch, da ganz gut. Mathearbeiten in der 11. Klasse haben meine Eltern nie gesehen,

Speaker3

Glaube ich.

Speaker2

Also bei uns war es tatsächlich so, dass meine Mutter irgendwann gesagt hat, ich bin zu faul zu unterschreiben, unterschreib doch selber einfach.

Speaker1

Nee, da war ein anderes Verhältnis von meinen Eltern gegenüber Schule und so. Da war schon eher so, ich habe lange keine Mathearbeit mehr geschrieben.

Speaker0

In der 11. schreibt mal keiner.

Speaker1

Ja, irgendwas war immer.

Speaker2

Der Lehrer ist krank.

Speaker1

Ja, und ich glaube, Alex Mutter weiß auch von so vielen schlechten Tempo, Alex und Paul. Ah, die man weiß. Ja, verstehst du, was dir vielleicht auch der Spaß dran ist? Die beiden haben, glaube ich, auch öfter mal schlechte Noten nicht zeigen müssen. Die hast du unterschrieben dann? Die hatten halt sehr banale Unterschriften.

Speaker2

Alex, Paul.

Speaker1

Nee, die waren halt wirklich so, also wirklich, wo du sagst. Alex Mutter.

Speaker4

Mama.

Speaker3

Hallo, Mrs.

Speaker1

Bart. Die hatten so im Prinzip Schreibschrift und ich glaube dadurch, dass du versuchst, die Unterschrift der Eltern nachzuschummeln bist du weniger zittrig, sondern hast du einfach ein ordentliches, ich will den Namen jetzt nicht sagen, hingekrakelt.

Speaker2

Aber meistens wird von den Müttern die Unterschrift in der Schule gegeben, oder? Ich habe nie meinen Vater gefragt, warum nicht.

Speaker0

Weil er zorniger auf die schlechten Noten reagiert hätte als seine Mutter.

Speaker2

Wahrscheinlich, ja.

Speaker1

Und ich weiß, dass es irgendwie zwei, dreimal gab, dass mein Vater uns erschienen, wenn meine Mutter auf Klassenfahrt oder sonstigen Sachen war. Und meine Lehrer dann wirklich angezweifelt haben, so war das nicht die Unterschrift, die ich sonst kenne.

Speaker2

Darauf wollte ich nämlich hinaus.

Speaker0

Doch, ich kann ihm doch den Handabdruck auf dem Hintern zeigen.

Speaker1

Auch unterschrieben.

Speaker5

Bei uns kommt nicht noch dazu, dass unsere Mütter Lehrerin war und einfach nachmittags da war. Und mein Vater kam immer abends erst und dadurch war das schon alles erledigt, wenn der abends kam. Der wurde genauso informiert wie alle anderen Arma.

Speaker0

Durch ein Schweigen am Essen.

Speaker1

Ich habe ihn schon versohlt, du brauchst nichts mehr machen.

Speaker5

Was ist denn hier heute passiert?

Speaker2

Weiß ich nicht.

Speaker0

Das ist eine Ruhe, das hört sich nach einer Fünftenmatte an.

Speaker5

Erdkunde.

Speaker0

Laute Ruhe.

Speaker1

Die Ohrfeige schallt noch durchs Haus.

Speaker5

Habt schon gehört unten.

Speaker3

Unten?

Speaker2

Apropos schallen, habt ihr dieses Video gesehen von dem Typen, der am Hauptbahnhof seinen Freund darauf hinweist, dass heute nur Flüssignahrung zu sich genommen wird. Und er brüllt das so laut, dass dieser Hall bis zum Ende des Videos noch steht. Ich werde mal schauen, ob ich das Video noch finde, bestimmt. Und dann könnt ihr das hier an dieser Stelle kurz einfügen.

Speaker5

Wir verlinken den Show-Notes. Ich rette dich schnell.

Speaker1

Du schneidest es da rein, Nils, dann ist es natürlich total okay.

Speaker5

Executive.

Speaker1

Dann würden wir heute im Aschland auch sagen, diese Folge wurde produziert worden.

Speaker2

Ach, das darf ich gar nicht.

Speaker0

Aber wir bezahlen nicht dafür.

Speaker1

Genau.

Speaker5

Nur gute Nachrichten.

Speaker1

Du darfst nicht üben in deiner Freizeit.

Speaker2

Dann übe ich das und dann wird es nicht veröffentlicht.

Speaker5

Aber wir verdienen auch nichts daran.

Speaker2

Das weiß ich nicht. Also offensichtlich könnt ihr euch hier Bio-Untersetzer leisten.

Speaker5

Nicht von dem, was wir hier tun.

Speaker1

Wenn wir jeden Bio-Untersetzer für einen Euro verkaufen, da müssen wir ja steuern und so.

Speaker0

Vor allem, wir haben ja nicht mehr alle.

Speaker5

Ich habe neulich zwei Amerikaner sich auf Deutsch unterhalten hören. Wir hatten mal die Rubrik, Konrad, Party rein im Schwurz. Und sie haben mich auf die Idee für die Party-Reihe Friedrichstraße gebracht.

Speaker3

Eieiei.

Speaker1

Das war gar nicht schlecht. Das ist so eine Spandierartige.

Speaker5

Das kann man da entwickeln. Also ich bin noch nicht beim Konzept, bin erstmal beim Nach.

Speaker1

Ist das noch eine Fußgängerzone?

Speaker2

Oder darf man da wieder Auto fahren?

Speaker1

Da darfst du endlich wieder Auto fahren und kannst auch den Rand zu parken.

Speaker0

Das klingt irgendwie auch nachvoll.

Speaker1

Ranzupark. Schön mal, diese Ranzupark.

Speaker0

Habt ihr denn Sushi Glory Hole gesehen? Vom Lonely Island?

Speaker5

Ja, logisch. Habe ich meinem Bruder geschickt. Fällt mir gerade ein. Entschuldigung, jetzt musst du arbeiten am Kopf. Entschuldigung.

Speaker0

Nur zu dem Nacharbeiten, weil es so Friedrichsstraße ganz gut passt. Ich habe ein bisschen auf den Wetterbericht neulich geguckt und gesehen, dass jetzt irgendwie am Montag 10 Grad werden und habe mich gefragt, ob es dieses Jahr warme Weihnachten gibt. Statt weißen Weihnachten habe ich mich gefragt, warme Weihnachten, ist das nicht vielleicht auch schon mal eine Partei?

Speaker5

Nicht schlecht, nicht schlecht. Kann man mit einreichen.

Speaker1

Das ist ja absurd warm, wie passiert das?

Speaker5

Und ich habe gestern Abend noch gedacht, nachdem ich mir den Fuß ja so böse umgekriegt habe, habe ich off the record von erzählt. Ich war zu dumm gestern Treppen runter zu laufen, weil ich dann noch einkaufen und auf dem Rückweg habe ich gedacht, das ist weißen kalt. Vielleicht schaffen wir das ja mit dem Schnee am 24. Aber jetzt höre ich gerade raus.

Speaker0

Da ist er noch ein bisschen länger.

Speaker1

Unwahrscheinlich.

Speaker5

Aber nächste Woche ist die Woche noch vor Weihnachten, ne?

Speaker4

See you. Ja, wir zeichnen heute am Samstag auf und morgen ist der dritte Advent.

Speaker5

Noch eine Woche Arbeit. Nur noch einen Tag Arbeit. Zwei Tage Arbeit.

Speaker0

Vier Tage.

Speaker4

Ich arbeite durch.

Speaker2

Mal gucken.

Speaker4

Ja, ist Abschluss.

Speaker0

Ich dachte, du bist viel produktiver geworden, seit Nils den nicht mehr den ganzen Tag über Mames schickt.

Speaker4

Mames?

Speaker3

Ja, ist schon durch oder wie.

Speaker0

Du kannst ihm immer noch welche schicken.

Speaker4

Macht er auch.

Speaker0

Aber du kannst nicht mehr so kontrollieren gehen, wie früher.

Speaker1

Na Hannes, Mittagspause.

Speaker2

Das hat mir so einen Spaß gemacht, weil ich natürlich Hannes im Seitenprofil immer... Seitenprofil, heißt das Seitenprofil?

Speaker5

Ja, ja.

Speaker1

Das ist gut, ja.

Speaker2

Ich habe immer genau den Moment gesehen, wenn Hannes meine Nachrichten aufgemacht hat. Da war es so ein...

Speaker3

Oder ein...

Speaker4

Für alle Hörenden, Inils hat sich zurückgelohnt, gelehnt und an die Stirn gepasst.

Speaker2

Zurückgelöhnt habe ich mich aber auch.

Speaker1

Ordentlich zurückgelöhnt. Zurückgelöhnt.

Speaker0

Ab 7.30.

Speaker2

Uhr beim Seinpark. Das fehlt mir ja tatsächlich ein bisschen unsere mittäglichen Gänge, sag ich mal. Jetzt gehe ich zur Mikrowelle, schmeiß da irgendwas rein und dann esse ich das.

Speaker4

Heißer Hexe.

Speaker2

Oder Intermezzo.

Speaker0

Aber das ist ja so graduell ausgeschlichen. Oder habt ihr noch viel Mittagspause auswärtig gemacht mit Gängen, als es die Husseria nicht mehr gab?

Speaker2

Bis zum letzten Tag.

Speaker0

Und dann seid ihr aber immer noch...

Speaker2

An meinem letzten Tag?

Speaker4

Da gab es doch Pizza. Aber die wurde ja bestellt.

Speaker2

Und an meinem vorletzten Tag waren wir beim Vietnamesen, glaube ich, oder beim Nee, wir waren beim Vietnamesen. Bei der Thai-Pagode. Warte mal.

Speaker4

Die gibt es doch ja nicht mehr.

Speaker2

Aber die gab es ja noch, als ich noch da gearbeitet habe.

Speaker0

Ach, die gibt es nicht mehr?

Speaker4

Nee, Thai-Pagode hat längst...

Speaker0

Ach, Thai-Pagode. Was heißt längst?

Speaker2

Schafft man einen Intervall?

Speaker4

Schon eine Weile her.

Speaker5

Ist das die, die abgebrannt ist?

Speaker0

Nee.

Speaker5

Was? Wie hieß denn das Objekt, wo wir noch eine Party, da waren wir auf einer Party dazu.

Speaker1

Ah, du bist beim Fußball-Fürgsheim?

Speaker0

Ja, Pavillon.

Speaker5

Pavillon.

Speaker0

Da gab es nichts zu essen.

Speaker5

Gibt es den wieder?

Speaker0

Nee, da ist eine Hundewiese.

Speaker2

Da, wo die Glocke drin hängt?

Speaker4

Nein. Das ist der Friedenspavillon, was du meinst. Es geht um den ehemaligen Disco-Club-Pavillon unten am, wie heißt der Platz der Weiten Nation?

Speaker5

Ja, da unten.

Speaker2

Sag dir mal, wie geht denn ihr mit, also ich würde jetzt noch ein Thema aufmachen, oder wollt ihr eine Pause machen?

Speaker5

Nö, die Pause machen wir heute nicht.

Speaker1

Wir müssen gleich wieder nach Hause.

Speaker5

Wir müssen hier gleich party.

Speaker2

Wie geht denn ihr mit redseligen Nachbarn um?

Speaker0

Hörst du die durch die Wand oder im Hausflur?

Speaker2

Nee.

Speaker4

Wieso hast du Probleme mit deinen Nachbarn, dass du zu viel redest mit ihnen?

Speaker2

Nee, also ich bin ja grundsätzlich ein Mensch, der sehr gerne mit seinen Nachbarn kommuniziert, sag ich mal so.

Speaker1

Verstehe ich dich.

Speaker2

Hannes hat mich oft für gelobt, dass ich hier jeden kannte und jeder mich gegrüßt hat.

Speaker4

Ich kenne die alle jetzt nicht mehr übrigens. Gut.

Speaker2

Selbst auf dieser Etage nicht?

Speaker4

Nee, hier schon ja nicht.

Speaker2

Rätselige Nachbarn im Sinne von, also wir haben eine Nachbarin, die wird diesen Podcast nicht hören, kann ich mir nicht vorstellen. Die einfach nicht aufhört zu reden. Also das fängt an wie Smalltalk und dann ist es aber so ein unendlicher Smalltalk. Und ich schaffe es, ich kriege nicht hin, den Moment zu erwischen, wo ich dann sage, na, das ist ja toll, dann noch einen schönen Abend oder so. Sondern ich gehe dann rein.

Speaker1

Also beim Reingehen hätte ich eine Lösung für dich anzubieten, beim Weggehen eigentlich auch. Beim Reingehen, ich muss echt kacken. Und das, also, und beim Gehen halt, du meinst, ich muss jetzt echt los.

Speaker0

Der Stift war schon, ne?

Speaker1

Ja, da gibt es verschiedene Sachen, also verschiedene Ausschmücken, dann malt der Stift, dann guckt das Auto und dann klingt es jedes Mal anders, obwohl es die selbe Ausrede ist.

Speaker2

Manchmal schaffe ich es, wenn sie quer über den Hof ruft, ach Nils, dass ich dann sage, ja, schönen Abend und dann gehe ich direkt rein. Aber die krallt sich richtig fest. Und das ist so, also das sind so Themen ohne...

Speaker1

Du kommst gleich dazwischen, was zu sagen.

Speaker2

Überhaupt nicht. Es ist eigentlich ein Monolog, bei dem ich anwählend sein muss.

Speaker1

Dann fallen mir nur Sachen ein, die ich nicht unsere Rekord sagen möchte.

Speaker0

Du könntest ihr sagen, wir müssen alle Montag wieder arbeiten.

Speaker1

Auch schön, ja.

Speaker2

Bei ihr weiß ich nicht. Sie sagt, sie hat immer sehr viel zu tun, aber...

Speaker0

Für dich nimmt sie sich die Zeit.

Speaker2

Nee, sie sitzt den ganzen Tag auf dem Hof.

Speaker1

Naja, da gibt es ja einiges zu gucken und zu rauchen wahrscheinlich.

Speaker0

Aber hat sie eine Tür, die sie hinter sich zuziehen kann bei euch im Haus auch? Oder sitzt sie den ganzen Tag?

Speaker2

Nee, sie wohnt unter uns, glaube ich, tatsächlich, ja. Hannes, wie würdest du in so einer Situation umgehen? Weil wenn, dann hättest du da, glaube ich, ein gutes...

Speaker0

Da würde das gar nicht erst entstehen, wenn es nicht so weit kommt.

Speaker1

Ich überlege, mit wem Hannes auf der Straße so redet. Nee.

Speaker0

Aber Hannes kommt ja nicht jedes Mal mit dem Bier im Turm nach Hause.

Speaker2

Wollen wir es einmal kurz durchspielen?

Speaker1

Ja.

Speaker2

Ach, Herr Wohn, haben Sie gesehen, was die da mit den Ringerinnen jetzt gemacht haben, die sie neulich ...

Speaker4

Ich blieb jetzt schon in meiner Wohnung.

Speaker1

Hast du nicht das zuziehen der Tür gehört?

Speaker4

Letztens bin ich unten reingekommen, stand die Nachbarin von gegenüber im Aufzug. Ich hab sie in der Teguris dann gefragt, ob ich mitfahren will. Und ich meinte, Ich wohne ja nicht so hoch. Da wusste ich noch nicht,

Speaker3

Dass es die Nachbarin von Kegel ist.

Speaker5

Passiv-aggressiv. Ich kann es noch laufen.

Speaker1

Nice.

Speaker5

Ich habe so eine Situation auch. Aber ich bin da sehr direkt und unterbreche. Und sage, ich muss jetzt los.

Speaker1

Und wenn du nett sein willst, Kopfhörer. Und immer so tun, als hättest du sie nicht gesehen.

Speaker2

Schwierig. Die sitzt genau vor mir. Also man kommt raus aus dem Haus und dann sitzt sie quasi so da. Wie so ein Interview.

Speaker1

Leider gar keine Lust.

Speaker5

Das Unfaire ist ja, dass sie ja unsensibel ist, mit dir, da kann ich doch unsensibel auch mit der Person sein und sagen, sorry, ich muss jetzt los, bis zum nächsten Mal, tschüss und einfach unterbrechen.

Speaker1

Oder machst du es grundsätzlich, es hat nichts mit heute zu tun, ich habe grundsätzlich keine Lust mit dir zu reden.

Speaker5

Kann man auch langfristig, das ist eine langfristige Lösung.

Speaker2

Das ist wichtig an dir, ich kann dein Geschwafel nicht mehr hören.

Speaker1

Heute was Interessantes? Nein? Gut, dann würde ich jetzt zur Arbeit gehen.

Speaker0

Oder machst du strategisch und legst du so eine gewisse offene Feldschlacht planen zurecht, wie du das schalieren lassen kannst. In welcher Situation sitzt die da? Kannst du ein bisschen mehr ein Bild malen? Ist das ein Stuhl? Hat sie noch einen Tisch vor sich?

Speaker2

Kennst du diese Billig-Gartenmöbel aus Plastik?

Speaker0

Ja, das ist ein Standardstuhl, der überall ist. Monoblock.

Speaker2

Ja, genau. Davon ein Tisch. Drum stehen sechs Stühle. Dann hat die halt ihr Kilo Tabak. Und ja, das macht sie halt den ganzen Tag.

Speaker0

Stopft sie von Hand oder mit Maschine?

Speaker2

Mit Maschine, glaube ich. Also so.

Speaker0

Ja, ja. So aufziehen.

Speaker2

Doch, das macht sie. Und dann ab und zu sitzen noch andere Nachbarn dabei, die ähnlich gesprächig sind.

Speaker0

Ich würde aber sagen, leichte Vibes von Montag, nicht so viel Arbeit.

Speaker2

Ja, ja, ja. Die hat Montag nicht viel zu tun.

Speaker5

Aber ich glaube auch Dienstag nix.

Speaker2

Das ist wie so ein Teichgespräch.

Speaker1

Wie ist es nach dem Tisch verschwinden lassen?

Speaker2

Der gehört dem Haus.

Speaker1

Verschwinden lassen.

Speaker0

Und man mit so einer Auslandbewegung abräumen?

Speaker2

Dann müsste ich mich darüber mit ihr unterhalten.

Speaker1

Ja, dann machst du, hey Gabi, täuscht du eine Umarmung an, dann fällt jetzt irgendwie alles unter. Dann kriegst du die Umarmung natürlich auch wieder ab.

Speaker2

Ja, es nervt vor allen Dingen auch meine Frau. Es nervt unseren Sohn, es nervt alle, die da...

Speaker4

Weil du nicht nach Hause kommst?

Speaker1

Junge, warst du wieder so lange? Ich hab mit der Nachbarin auch so.

Speaker0

So eine Ausweichsituation, wo sie den Tisch dann immer so ein Stück mit...

Speaker4

Und sag mal Nils, wenn da mehrere Nachbarn zusammensitzen. Wie schaffen die, dass sie die sich gegenseitig dann...

Speaker2

Kreuzfeuer, genau. Manchmal schaffe ich das, die so gegeneinander in Gespräch zu verwickeln, dass ich dann gehe.

Speaker5

Hattest du mir nicht neulich auch mal gesagt, das? Und dann fangen die miteinander an.

Speaker2

Ja, genau so.

Speaker5

Die Technik kenne ich auch.

Speaker0

Was du sagen könntest, ist, wenn da zwei sind, ach, rede dir wieder miteinander. Dann müssen sie mich erst wieder erklären.

Speaker2

Oder man sagt zu Rassi, ach, du bist gar nicht so schlimm, wie Ding jetzt neulich gesagt hat. Dann abhauen, ja.

Speaker5

Wie ist mit der Technik? Und du kommst auf den Hof, sie guckt hoch, sieht dich und du musst da wirklich genau sein im Timing. Sie atmet ein und sie holt Luft.

Speaker1

Oder, oder, oder. Warte, warte.

Speaker5

Wenn du merkst, dass die Wies auf dem Biss, dann gehst du einfach vorbei. Ich glaube, es irritiert.

Speaker1

Das ist eigentlich geil. Du gehst hin und sagst, unterbrichst dich ganz kurz, also wegen mir könntest du hier wohnen bleiben und gehst dann.

Speaker0

Ich habe mich in der Gemeinschaft immer für dich eingesetzt.

Speaker1

Ich habe nicht gegen dich unterschrieben.

Speaker3

Das Ding ist,

Speaker2

Die macht eine sehr gute Soyanka.

Speaker1

Ah, da gibt es also noch nicht richtig.

Speaker2

Nils, hier ist Soyanka übrig.

Speaker0

Aber steht die mit so einer ganzen Gulaschkanone da unten rum?

Speaker2

Ne, die macht die im Grill. Genial. Die nimmt den Top mit Soyanka mit runter auf den Hof und macht halt den Holzkohlegrill an und stellt da den Top mit Soyanka drauf.

Speaker1

Das ist halt leider auch ein bisschen geil, ne?

Speaker0

Und hast du mal überlegt vorzutäuschen, dass du mit so einer dunklen Sonnenbrille und so einem Stock reinkommst und sagst, schlimmer Unfall auf Arbeit, kann ich mehr sehen, kann ich mehr hören.

Speaker2

Ich kann nicht mehr hören, Sie müssen lauter reden. Ah ne, das war anders, mit dem Handtuch, ich muss mir ein Handtuch rummachen. Ich höre dich nicht, ich habe ein Handtuch rum.

Speaker1

Du bist immer ein Armin-Kellner, oder was?

Speaker2

Nee, das ist eine Simpsons-Titale.

Speaker5

Auf ihr Kopfhörer und Sonnenbrille. Finde ich nicht schlecht.

Speaker2

Und dann aber auch einfach so stehen, bleiben, freuen.

Speaker0

Über den Tisch fallen.

Speaker1

Tauben, Taubenkostüm und dann Ach,

Speaker5

Nur eine Taube.

Speaker1

Ich kann gar kein Taubisch. Das finde ich gut,

Speaker2

Ja.

Speaker0

Wenn du dich ganz langsam bewegst, vielleicht kann sie nur eine schnelle Bewegung.

Speaker2

Wie der T-Rex oder wie die Frau bei Family Guy.

Speaker1

Oder ein Gruß von oben. Jetzt, was brauchst du so lange?

Speaker3

Nein, ja.

Speaker5

Ich will aber nicht.

Speaker1

Nicht so schnell dieses Wärme ausschreitzen. Ja, genau. Der Predator.

Speaker2

Mit Matsch.

Speaker3

Alles voll So Do it, do it now Ja,

Speaker5

Sonst, wenn sie sich in Gespräche verwickeln würde ich ganz, ganz subtil Nüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüü Könnte ich selber anrufen? Nee. Du kannst nur die Suche.

Speaker1

Ja, aber es klingt doch wie ein Klingelturm.

Speaker5

Wer es nicht weiß, genau.

Speaker2

Ja, hallo.

Speaker5

Ja, ich hoffe, wir konnten da helfen jetzt.

Speaker2

Ja, es gibt noch so eine zweite Sache.

Speaker1

Ja, dann denkt man, wir sind gerade so gut.

Speaker2

Es geht um Autofahren. Und ihr seid ja nun, ihr seid alle in Berlin geboren. Hier fahren schon Leute zügig, kann man so sagen.

Speaker1

Taxifahrer vor allen Dingen.

Speaker2

Ja, und ich würde meinen Fahrstil einordnen wie ein Taxifahrer im Wedding.

Speaker1

Ach du Scheiße.

Speaker2

Das ist mein Fahrstil.

Speaker1

Wie viele Punkte hast du?

Speaker2

Einen.

Speaker1

Dann haben sie sich einfach nur nicht erwischt, meinst du?

Speaker2

Kann sein, ja.

Speaker1

Ach, du vergibst die Verteilungspunkte, verstehe ich.

Speaker2

Ich muss mal sagen, die Leute in Leipzig, die können nicht Autofahren,

Speaker3

Gar nicht.

Speaker2

Also das sage ich mal ganz leise.

Speaker5

Ganz liebe Grüße an alle, die aus Leipzig zuhören.

Speaker1

Nils, also der wohnt da, wo die Frau vor der Tür sitzt, einfach mal Hallo sagen. Schwierig.

Speaker5

Warum?

Speaker1

Die hat sich an die Regeln.

Speaker5

Nee, Entschuldige, warum, also inwiefern, meine ich, also warum können die nicht Autofahren?

Speaker2

Unaufmerksam. nur mit sich selber beschäftigt, nicht auf den Verkehr.

Speaker4

Also mehr so wie Radfahrer.

Speaker2

Exakt. Die Radfahrer in Leipzig sind noch schlimmer. Wenig vorausschauendes Fahren. Also es gibt eine Stelle, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre mit dem Auto, dann gibt es eine Straße, die wird zweispurig. Aber die Leute gehen einfach nicht in die zweite Spur, sodass sich ein Stau bildet von der letzten Ampel bis über die Stelle hinweg, wo die Straße zweispurig wird. Das heißt, die zweite Spur wird überhaupt nicht benutzt.

Speaker1

Vielleicht wollen ja alle rechts abbiegen.

Speaker2

Nee.

Speaker1

Weil links geht's nach Leipzig und dann wird keiner hin oder so.

Speaker2

Diese zweite Spur ist nur zum Angucken da.

Speaker4

Und dann fährst du da rein und dann sind die alle sauer auf dich.

Speaker2

Dann sind die alle sauer auf mich. Und dann wird hier rupt und dann wird Licht rupt.

Speaker0

Dann bist du der Buhmann.

Speaker1

Weil du dann aber vorne auch rechts an der rechten Spur vorbeibiebst?

Speaker2

Naja, die sind ja zum Glück langsam. Das heißt, meistens schaffe ich es dann mit dem Auto noch reinzufahren, wenn die gerade losfahren? Aber ja, nervt. Ich hätte mich nie so eingeschätzt, dass ich so ein Road-Rage-Kandidat bin, aber bei dem Leipziger Straßenverkehr kann ich vieles nachvollziehen.

Speaker1

Aber wenn nicht einer anschreit dann auch, könntest du hingehen und sagen,

Speaker3

Psst.

Speaker4

Ich weiß ja nicht, wie das war. Wir sind ja früher öfter mal nach Leipzig gefahren für so ein paar Tage.

Speaker1

War es nach LMM oder LTT?

Speaker4

Achso, die Doppel-Vorstaufe.

Speaker0

Das war nach Dresden, oder?

Speaker1

Nee, das war ein L vorne, deswegen war es Leipzig.

Speaker0

Macht Sinn, ja. Das sind nicht die, die auch noch einen Doppelbuchstaben hat.

Speaker4

Aber ich kann mich nicht so erinnern, dass der Straßenverkehr so groß anders war.

Speaker1

Also bis auf diese eine Abfahrt, die wir immer genommen haben, die rückgehoch und immer in die falsche Richtung gefahren sind, greife ich mich auch kaum an irgendwelche Ereignisse dort. Am Hauptbahnhof war es manchmal ein bisschen voll.

Speaker4

Ja, aber wir sind nicht viel rumgefahren in Leipzig.

Speaker2

Warte, die Abfahrt, die nach oben geht, nach Connewitz dann?

Speaker1

Das ist von einer Bundesstraße so rechts hoch gefahren und wir sind glaube ich immer rechts rum und hätten aber immer nach links gemusst oder andersrum, weiß ich nicht mehr. Irgendwie so ein Quatsch,

Speaker2

Ja. Das ist tatsächlich zwei Kreuzungen neben dieser zweispurigen Straße.

Speaker1

Und wir haben ja, wie ich gelernt habe, in der gefährlichsten Straße Deutschlands immer gewohnt. Wir haben ja in dieser Eisenbahnstraße war ja die WG, wo wir da zweimal... Das ist die gefährlichste Straße Deutschlands. Warum? Habe ich gelernt.

Speaker2

So mafioske Strukturen. Ich will nicht zu viel verraten.

Speaker1

Also wir haben einfach nachts da rumgesessen auf der Straße.

Speaker4

War ja damals vielleicht noch nicht so.

Speaker1

Ja, nee, damals war das noch nicht so. Das war irgendwie total nett da eigentlich.

Speaker4

Ja, eigentlich war es ganz schön.

Speaker5

Mein erster Freund hat in der Eisenbahnstraße gewohnt. In Leipzig? Nee, in Berlin.

Speaker4

Achso.

Speaker5

Ich wollte nur den Beitrag. Also ich dachte nur, passt gerade dematisch.

Speaker2

War es ja schön?

Speaker5

Die ist schön.

Speaker2

War der echt oder imaginär?

Speaker5

Der war ein echt, einer von den echten.

Speaker1

Ja, gut auf der linken Seite anhalten.

Speaker0

Mein erster Jim Knopf oder so.

Speaker5

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal Autofahren bin, muss ich ehrlich sagen. Ich glaube, dieses Jahr bin ich an die Ostsee mit dem Auto gefahren, im Februar. und ich glaube, das war das letzte Mal, dass ich in einem Auto saß, weil ich gefahren bin.

Speaker0

Sonst lässt er fahren.

Speaker5

Genau, sonst macht mein Fahrer das.

Speaker0

Wie war ein Vorzwits, mein ich.

Speaker1

Stimmt.

Speaker2

Nur wenn er einen Koffer dabei gehabt hat.

Speaker4

Wir sind letztens irgendwie mit der Firma mit mehreren Miles zur Weihnachtsfeier gefahren. Und da bin ich der Fahrer eines dieser Miles-Fahrzeuge gewesen. Und mir wurde auch attestiert, ich bin wie so ein Züger-Taxifahrer. Immer ein bisschen zu nah an den anderen Autos dran vorbei. Immer ein bisschen zu schnell durch kleine Straßen.

Speaker2

Ich glaube, wir fahren da relativ viel.

Speaker5

Das hat David über dich schon vor 20 Jahren gesagt.

Speaker4

Ich bin immer hinausgefahren. Ja.

Speaker1

So wie Mainz-Fahrer heutzutage fahren, also Leihautofahrer, weil die jedes Sekunde kostet Geld.

Speaker4

Nö, nö, ist auf Kilometer, kostet nicht mehr.

Speaker1

Das wissen die aber anscheinend nicht, weil die ballern immer wie die Idioten.

Speaker4

Ich fahre anständig zügig.

Speaker1

Ja, das weiß ich. Ich habe ja auch mit dir schon...

Speaker2

Zügig finde ich unheimlich wichtig beim Autofahren. Dass man aus dem Arsch kommt und die anderen nicht behindert irgendwie im Straßenverkehr.

Speaker0

Ja, ich weiß nicht. Ich finde sicher ankommen auch eigentlich schon ganz attraktiv.

Speaker2

Für Angst ist nach dem Unfall Zeit.

Speaker1

Es gibt so manchmal aber einfach so Momente, wo ich denke, was haben die diese zwei Sekunden gerade gebracht? Also was ich dann einfach wirklich nicht nachvollziehen kann.

Speaker4

Naja, das Ding ist, es gibt so ein paar Ampeln auf dem Arbeitsweg, wenn ich da mit dem Auto langfahre. Die ist nicht so lang. Und wenn da jemand zwei Sekunden länger an der Ampel wartet, dann kommen fünf Autos weniger rüber. Und das ist dann eine Minute kommt man später über die Kreuzung oder fünf. Ich weiß nicht, wie lange die Ampelphase ist. Aber es ist halt auch nervig.

Speaker1

Ja, aber Mehrheit auch nicht.

Speaker4

Das stimmt.

Speaker2

Ich habe die Rechnung gerade nicht verstanden. Also zwei Sekunden Ampel.

Speaker1

Naja, dann kommen Fahrautos weniger fahren rüber. Dadurch wird die Ampel schon rot. Dann musst du warten, bis es wieder grün wird. Und das kann halt unterschiedlich lange dauern. Und dann müssen die auch wieder losfahren. Und wenn dann einer wieder zwei Sekunden wartet, dann schaffst du es in der grünen Phase nicht rüber. Und dann stehst du da.

Speaker0

Die Frage ist, wie lange brauchen zwei Leute, die so fahren wie du und Hannes, um über eine Ampel zu kommen? Und das sind dann einfach in zwei Sekunden fünf von euch.

Speaker2

Okay.

Speaker0

Was ich fragen wollte, sprecht ihr Leipziger, Neuleipziger scherzhaft darüber, wieder nach L.E. zu fahren?

Speaker2

Wir benutzen L.E. als Stadtbegriff.

Speaker0

Ah ja, okay. Ich hatte gedacht, dass das ein Joke war, der es nie verfangen hat.

Speaker3

Oh Gott.

Speaker0

Andersrum, ne? An den anderen Händen meine ich.

Speaker4

Fast wie Leiber.

Speaker5

Nochmal, wofür?

Speaker1

Leipzig. L-E. Das gibt es nicht, sparen sie sich.

Speaker5

Find ich lustig.

Speaker4

Das ist ja auch in California.

Speaker2

California hat nie jemand hier gesagt.

Speaker3

Was?

Speaker1

Habt ihr keinen Tee-Nespargel bei euch? Verstehe ich nicht. Habt ihr in Leipzig Gebäude, Den Backenzahn.

Speaker0

Kommt Rundfunksignal an in Leipzig ist Armins Frage.

Speaker1

Der Backenzahn ist...

Speaker2

Das ist keine schlechte Frage tatsächlich. Den Backenzahn sieht man von uns aus. Das ist das große MDR-Gebäude in der Mitte des Augustusplatzes.

Speaker1

Und also das Ding ist ja die Frage, es gibt ja in Berlin ganz viele von so einen Orten, die kein Berliner so nennt, aber in jedem Reiseführer steht drin, das würde so heißen.

Speaker5

Der Backenzahn.

Speaker2

Ich glaube, das ist tatsächlich...

Speaker1

Backenzahn, da sagt der Leipziger dazu.

Speaker4

Wahrscheinlich kommt der Begriff Telespargel auch aus Leipzig.

Speaker1

Wahrscheinlich, ja. Und hier dieses Kriegs...

Speaker4

Völkerschlacht, denke ich.

Speaker1

Völkischlacht, danke. Völki. Ah, Völki, ja klar. Leipzig ist ja alles mit Iden dran. Wenn du so einen Spucki rankleben kannst, du so die Konzi ist es ja auch okay.

Speaker2

Ist richtig, die Straße, ne, ist eine andere Straße, aber die heißt die Kali.

Speaker1

Kali, genau.

Speaker2

Dann gibt's noch...

Speaker1

Conny Island halt auch. Na gut, das müssen wir weiter hergeholt.

Speaker0

Fährt man nicht die Kali auch runter zum Volki?

Speaker3

Kannst du?

Speaker0

Ich bin jetzt nicht so eingenautet, aber ich aber...

Speaker2

Nee, warte mal, das ist in eine andere Richtung. Nee, du fährst nicht die Kali runter.

Speaker1

Die kommt am Ende vom Kali dann irgendwie Conny dann aber schon, oder?

Speaker2

Das ist Conny Island.

Speaker1

Also UT Connewitz und dann Conny Island ganz am Ende. Wenn du da die Schraße runter machst, dann kommt ja auch Conny Island.

Speaker2

Und auf der anderen Seite kommt dann der Backenzahn tatsächlich.

Speaker0

Das heißt, von den vielen Projekten, die wir uns immer vornehmen, ist mal ein gemeinschaftlicher Besuch in Leipzig mit City Tour. ein schönes Projekt, was wir nächstes Jahr nicht machen, oder?

Speaker1

Ja, das sehe ich auch so.

Speaker2

Ach, das hätte man aber arrangieren können.

Speaker0

Ja.

Speaker4

In der Raststädtentour übrigens auch.

Speaker1

Ja, auf dem Weg nach Leipzig schön mal irgendwo bei einer Tanker halten.

Speaker4

Und sagt mal, hier der Typ, der dieses Spiel, was ihr mal gestreamt habt, du Philipp und du Nils.

Speaker2

It Takes Two.

Speaker4

Ja, It Takes Two,

Speaker5

Das Spiel.

Speaker4

Ich glaube, der hat jetzt ein neues Spiel angekündigt. Aber ihr habt ja das alte noch gar nicht fertig.

Speaker0

Ach, richtig.

Speaker2

Ich hab neulich dran gedacht, ich hab nämlich einen neuen Internetanschluss, jetzt kann ich wieder online spielen.

Speaker5

Wie ist denn das?

Speaker2

Mit der Zeit, die haben es schlecht.

Speaker5

Wie speichert sich der Stand über die Zeit, wenn man versehentlich das Spiel runtergelöst hat?

Speaker2

Wir haben ja auch mittlerweile ein anderes Konsolenmodell.

Speaker5

Ihr?

Speaker2

Wir.

Speaker3

Ihr, ja, ja.

Speaker2

Das war ja damals Playstation 1, ne?

Speaker5

Ja, ja.

Speaker2

Playstation.

Speaker0

Ich habe es mal Person genannt.

Speaker5

Ich wollte noch sagen, wenn ich in Begrüßung mit Halle-Saale komme, was ab und zu passiert in letzter Zeit.

Speaker1

Wasche ich mir über die Hände. Würde ich auch machen, aber ganz gründlich mit vier Seife.

Speaker5

Warte mal gerade ab den Moment, dass ich dich hier setzen kann. Nenne Egid für mich scherzhaft immer Halle und Sally. Weil Halle und Saale, also so.

Speaker0

Nee, erklär mal.

Speaker5

Später. Kommen wir später noch zu. Das war gerade dieses,

Speaker2

Nee, erklär mal, es gibt so ein Video, ich weiß nicht, von wem es ist, das ist so eine kurdische Familie, glaube ich, eine türkische Familie, da sagt der Vater in so einem Webcam-Chat mit vier Fenstern, sagt so, bei dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren. Und der Sohn sitzt so oben. Was heißt das? Wie, das weißt du nicht? Nee, aber erklär mal.

Speaker1

Frühes Video, lange her, Internet-Video, ein Typ in Bomberjacke.

Speaker2

Das ist lustig mit Heddy und Saddy.

Speaker1

Grüß dich. Kannst du dich erinnern? Da ist es auf... Sören. Genau, wer war denn das?

Speaker5

Papa, du Feudel der Leidenschaft. Was liegt an Pirat? Ich weiß nicht mehr, wie das heißt.

Speaker1

Wieso kommt das gerade in meinen Kopf? Wegen Heddy und Saddy. Guck an.

Speaker5

Ja, herrlich. Weil es ein guter Joker von dir war. Weil es ein guter, witziger Referent war. Hatte so ein bisschen Pfeffer.

Speaker4

Heißt es nicht Harry und Sally?

Speaker0

Der doppelte Boden ist mir jetzt erst klar geworden, als ihr noch ein paar Mal gesagt habt. Ab vorher würde ich nur gedacht, er versucht zwei Frauen Namen.

Speaker5

Nee, Harry und Sally war die Einspielung. Aber wenigstens, guck mal, das Wichtige ist ja, dass der noch angekommen ist.

Speaker4

Habe ich letztens versucht, mit Sarah nachzuholen. Ist ein unglaublich langweiliger Film.

Speaker5

Der hat Längen, was für die Epoche der 80er Jahre steht, um mal hier wieder...

Speaker1

Aber auch Abstände zwischen den interessanten Paaren.

Speaker2

Ist das der Film mit dem Orgasmus?

Speaker0

Warst du bei Katz Delikatessen drin?

Speaker4

Hast du das genommen, was sie genommen hat?

Speaker3

Ja.

Speaker1

Oh Gott, wie viele Leute auf Taco reinkommen und das sagen.

Speaker0

Ich glaube, man kann da gar nicht so sitzen wie in dem Film.

Speaker4

Gern?

Speaker5

Ja? Darf ich ganz kurz fragen. Es gibt in Berlin einen Laden, der Katzdelikatessen heißt?

Speaker0

Nee, New York City of America.

Speaker5

New York City, das ist ja so long her.

Speaker1

So long her. So long her.

Speaker5

So long her.

Speaker3

So long her.

Speaker2

So long her. Da müssen wir wieder zum Friseur, ja.

Speaker5

Na, oder solange sie. So long her. Na ja.

Speaker0

Solange die Freunde, weil sie eine Schwester von Beyoncé, ne?

Speaker1

So.

Speaker2

Das ist schon zwanghaft, ne?

Speaker0

Ich kann nicht mehr. Ich habe auch aufgegeben, gegen Anzug kämpfen.

Speaker5

Ach ja.

Speaker4

Nils, ich wünsche dir was.

Speaker2

Was wünscht du mir denn?

Speaker4

Eine schöne Zeit. Und ich würde mich jetzt gerne verabschieden aus diesem Podcast.

Speaker0

Ich mich auch.

Speaker2

Bevor wir ausmachen, suche ich das Video,

Speaker5

Wo der Typ in der Halle Ich unterstütze das mal, den Antrag hier von links und sage Tartarachien.

Speaker0

Alles Gute.

Speaker2

Tschüssing.

Speaker0

Kein Tschüss.

Speaker1

Ich stehe jetzt auf.

Speaker2

Warte, warte. Jetzt ist mein Zeitlimit vorbei.

Speaker3

Der wird sich flüssig ernährt.

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