15.05.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten - podcast episode cover

15.05.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten

May 15, 20268 min
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Summary

Präsident Trumps China-Besuch konzentrierte sich auf die iranische Atomfrage und die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus, wobei China eine Vermittlung im Irankrieg anbot. Gleichzeitig eskalierte der Krieg in der Ukraine mit einem Großangriff auf Kiew und einem Anstieg der Todesopfer, während in Polen erstmals eine gleichgeschlechtliche Ehe gerichtlich anerkannt wurde. Kuba ist wegen der US-Treibstoffblockade in einer kritischen Lage, und Bundespräsident Steinmeier würdigte die Bedeutung von Ehrenamtlichen.

Episode description

15.05.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten –

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.


Transcript

Intro / Opening

A

Mit Nachrichten. Freitag, 15. Mai 2026, 9 Uhr in Deutschland.

Trump In China: Iran Und Hormus

Trump beendet Staatsbesuch in China. China und die USA sind sich nach den Worten von Präsident Donald Trump darin einig. dass Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe. Darüber habe er mit dem chinesischen Präsidenten, Xi Jinping, gesprochen, sagte Trump zum Abschluss seines Besuchs in China. Zudem habe man darin übereingestimmt, dass die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr offen sein müsse. China habe angeboten, im Irankrieg zu vermitteln, so der US-Präsident weiter.

Das Außenministerium in Peking erklärte, es brauche eine umfassende und dauerhafte Waffenruhe. um die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Golfregion voranzutreiben. 30 Schiffe passieren Straße von Hormus. Irans Marine hat nach einem Bericht des Staatsfernsehens etwa 30 Handelsschiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz erlaubt. Die Nachrichtenagentur Kasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, meldete, es habe sich unter anderem um chinesische Schiffe gehandelt.

Die von Peking geförderte Durchfahrt habe am Mittwochabend begonnen. Die Staatsführung in Teheran hatte die für den internationalen Handel wichtige Meerenge. Nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran am 28. Februar weitgehend sperren lassen. China trifft die Blockade besonders. Etwa die Hälfte seiner Ölimporte kommt aus den Golfstaaten.

Ukraine: Russische Angriffe Und Sanktionen

Ukraine meldet nun 21 Todesopfer nach russischem Großangriff. Nach dem verheerenden russischen Angriff auf die Hauptstadt Kiew Fordert der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky noch schärfere internationale Sanktionen gegen Russland. In einer Videobotschaft wies Zelensky darauf hin, in einem Gebäude in Kiew sei ein Marschflugkörper vom Typ H101 eingeschlagen. Dieser sei erst im zweiten Quartal dieses Jahres hergestellt worden.

Das bedeutet, dass Russland die dafür nötigen Komponenten weiterhin beziehe und die weltweiten Sanktionen umgehe. In Kiew stieg die Zahl der Todesopfer nach dem russischen Großangriff in der Nacht zum Donnerstag auf mindestens 21, wie der Zivilschutz mitteilte. Unter den Trümmern eines Gebäudes werden noch 17 Vermisste vermutet. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach außerdem von mehr als 50 Verletzten.

Historische Ehe, Kuba Und Ehrenamt

Erstmals gleichgeschlechtliche Ehe in Polen eingetragen. Nach jahrelangem Rechtsstreit hat ein Standesamt in Polens Hauptstadt Warschau Eine in einem anderen EU-Land geschlossene Ehe zweier Männer eingetragen und damit anerkannt. Warschau's Bürgermeister Rafaul Chaskowski teilte den Schritt vor Journalisten mit. Das homosexuelle Paar hatte 2018 in der deutschen Hauptstadt Berlin geheiratet. In Polen wurde die Eheschließung nicht anerkannt. Daraufhin zogen die beiden vor Gericht.

Im März entschied das oberste Verwaltungsgericht des Landes. dass in anderen EU-Mitgliedstaaten geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen vom polnischen Staat anerkannt werden müssen. LGBTQ-Verbände sprachen von einem historischen Schritt in dem sehr katholischen Land. LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. CIA-Chef Radcliffe überbringt Nachricht an Kuba.

Der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Radcliffe, hat bei einem Besuch in Kuba eine Botschaft von Präsident Donald Trump übermittelt. Die USA seien nur dann zu einem ernsthaften Engagement in Wirtschafts- und Sicherheitsfragen bereit. Wenn Kuba grundlegende Änderungen vornehme, sagte ein CIA-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Die Regierung in Havanna erklärte, man habe bei den Gesprächen mit der US-Delegation belegen können.

Dass der Karibikstaat keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle. Trump hatte den Druck auf Kuba erhöht. Seit Januar gilt eine Treibstoffblockade. Der kubanische Energie- und Bergbauminister sagte, dem Land seien jetzt Diesel und Heizöl ausgegangen. Das Stromnetz befinde sich in einem kritischen Zustand. Steinmeier betont Leistung von Ehrenamtlichen.

Eine demokratische Gesellschaft ist nach den Worten von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier auf die Arbeit von Ehrenamtlichen angewiesen. Die Demokratie geht nicht ohne gesellschaftlichen Zusammenhalt, sagte er auf dem 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg. Leitwort für die diesjährige Veranstaltung in der Stadt im deutschen Bundesland Bayern ist: Hab Mut, steh auf. Etwa 60.000 Besucher werden erwartet. Soweit die Meldungen vom 15.05.2026. Dv.com slash

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