Zukunft der Arbeit (5/5) - Macht digital uns arm?
Werden wir bald alle in schicken Büro sitzen, ganz ohne Chefs? Oder wird die Digitalisierung die Kluft zwischen den wenigen Besser- und den vielen Schlechtverdienenden noch vertiefen?

Werden wir bald alle in schicken Büro sitzen, ganz ohne Chefs? Oder wird die Digitalisierung die Kluft zwischen den wenigen Besser- und den vielen Schlechtverdienenden noch vertiefen?
Die Corona-Krise hat Deutschland und die Welt verändert. Wir erleben eine Zeit von mythischem Ausmaß und zugleich ein gigantisches Sozialexperiment. Christian Schüle führt darüber ein Selbstgespräch in der Isolation.
Die einen klagen über zu viel Arbeit, die anderen über zu wenig Geld. Es ist an der Zeit, über Alternativen einer gerechten Arbeitswelt nachzudenken. Ein Gedankenspiel vom Michael Hirsch und Martin Zeyn.
Wer arm ist, wird dafür doppelt bestraft. Er hat wenig und er gilt als Versager. Wie konnte es zu dieser Armutsdiskriminierung kommen und was können wir dagegen tun? Eine Anklage von Michael Hirsch und Martin Zeyn.
Hat die Linke versagt? Hat sie vergessen, was ihr zentrales Thema war: die Verbesserung der Lebensverhältnisse? Eine Kritik vom Philosophen Michael Hirsch und vom BR-Redakteur Martin Zeyn.
Erotik und Ökologie - geht das zusammen? Der Philosoph und Biologe Andreas Weber sagt ja. Erst wenn der Mensch wieder lernt, sich von der Natur berühren zu lassen, wird er befriedigt . Ein großes Versprechen, das wir üben müssen.
"Es gibt unendlich viel Reichtum, aber nicht für uns" sagt der Literaturwissenschaftler Josef Vogl. Wie konnte es dazu kommen? Das diskutiert Josef Vogl mit der Autorin Carolin Emcke.
Männer sterben früher, sind häufiger straffällig und müssen es ertragen, mit Donald Trump verglichen zu werden. Sie sind das verlorene Geschlecht. Oder müssen sie sich einfach neu erfinden?
Alle reden über rechts und darüber, ob man mit Rechten reden soll. Dabei wissen die wenigsten, was sie meinen, wenn sie reflexhaft "rechts" sagen. Denn rechte Denker wähnen sich längst in einem "Vorbürgerkrieg".
Die Cancel Culture, der Boykott diskriminierender Künstler und Künstlerinnen, kämpft für Gleichberechtigung und Respekt. Aber wie viel Regulierung braucht dieser Kampf wirklich? Warum hat das Verbot einen so schlechten Ruf? Wie sonst kann eine Gesellschaft zu gemeinsamen Regeln finden?
Ein Trend, den die professionelle Kritik verschläft: Immer mehr Autorinnen und Autoren verlegen ihre Bücher selbst. Es geht um mehr Geld, aber auch um mehr Freiheit.
Kunst kann mehr als schön sein, sie kann Gemeinschaft stiften oder soziale Probleme angehen.
Weihnachten steht bevor, Familienidylle und Kein-Friede-auf-Erde auch. Da sollten alle Eltern gut vorbereitet sein. Ein Erfahrungsaustausch über die toxischen Auswüchse unseres Erziehungswahnsinns.
Wer etwas beiseitelegt, hat Reserven und wird mit Zinsen belohnt. Das war einmal. Heute lassen Nullzinsen das Ersparte schrumpfen, weil nicht nur die Bürger, sondern auch Unternehmen und der Staat sparen. Eine Sendung über Geld.
Wie kommt es zum Herdentrieb? Warum wollen alle in die Hauptstadt? Und ist alles andere Provinz? Aber stimmt das überhaupt? Ein Blick auf die Schönheit der Provinz.
Graphic Novels sind Comic in Romanlänge. Erfolgreiche Autoren erzählen in diesem Feature, wie sie Bild und Text miteinander verwoben haben.
Smart City - das ist ein Buzzword so visionär wie unscharf. Die Digitalisierung der Städte provoziert Optimismus und Alarmismus. Wo liegt die Zukunft der Stadt wirklich? Und welche Rolle spielt die Bürgerschaft dabei?
Deutschland 2030: Rechtes Denken hat sich durchgesetzt, Klimaziele sind egal, der Abgrund ängstigt niemanden mehr. Oder gibt es doch noch Hoffnung? Wir versuchen uns an positiven Utopie einer Gesellschaft von morgen.
Ein Land, das fast so viele Bestsellerautoren hat wie Fjorde. Knut Cordsen hat Norwegen besucht und sich mit Karl Ove Knausgård, Erika Fatland und Per Petterson getroffen.
Auch in Deutschland gab es eine Popliteratur. Kleine Gruppen, in denen die Werke von William S. Burroughs übersetzt und verlegt wurden. Und in denen man selbst schrieb wie der Meister.
Roboter und Künstliche Intelligenz sind die Zukunft. Eine Zukunft, die vielen Angst macht: Wir Menschen werden nicht mehr die Herren der Welt sein. Übertreffen uns die Roboter schon oder ist ihre Intelligenz eigentlich dumm?
Postdigital meint nicht die Überwindung des Digitalen, sondern sein Selbstverständlich-Werden. Im postdigitalen Zeitalter wird nicht die An-, sondern die Abwesenheit des Digitalen auffallen. Aber welche Freiheit liegt in dieser Vorstellung? Und sollten wir bei allem nicht doch festhalten an der Lust an der Störung? Mit der Künstlerin Cornelia Sollfrank und dem #purplenoise.
Pop lebt von Provokation. Aber rechtfertigt das alles? Der Berliner DJ und Popkritiker Jens Balzer schaut auf jenen Teil der Popgeschichte, der gerne verschwiegen wird.
In schwarzen Clubs in Detroit entstand vor 3 Jahrzehnten Techno. Im Berlin nach dem Fall der Mauer wurde die Musik populär.
Musiker und Tontechniker nutzen den Fehler zur Entdeckung faszinierender Klangwelten. Autotune, Melodyne und Vocaloid verwandeln fehlerbehaftete menschliche Stimmen in androide.
Durch die hohen Mietpreise und den Mangel an Sozialwohnungen kommt es zur sozialen Entmischung und Gentrifizierung: Wohlhabende bleiben unter sich. Produziert die rasante Urbanisierung eine neue Unwirtlichkeit der Städte?
Wie müssen die Weichen für die Zukunft gestellt werden? Welche Vision soll dabei verfolgt werden? Und welche Rolle können die Künste dabei spielen? Besuch in einer Ideenwerkstatt für morgen.
Als Publizist führt er eine scharfe Klinge. Als Philosoph lobt er Ausgleich und Kommunikation. Jürgen Habermas gilt deswegen weltweit als wichtigster deutscher Denker.
Suspekt ist Kracht dem deutschen Feuilleton schon immer: erst misstraute man ihm, dann verharmloste man ihn als Pop, jetzt jubelt man ihn zu Tode. Ist der Autor mehr als sein Double?
Technisch können wir heute alles speichern. Aber hilft uns das wirklich? Macht uns das Vergessen und das Wiederentdecken nicht erst zu Menschen?