Meine koloniale Vergangenheit - Faszination Afrika
Lorenz Rollhäuser war schon immer fasziniert von Afrika. In Gesprächen und Rückblenden versucht er sich selbst zu erklären, wie es zu dieser Liebe zu Schwarz gekommen ist.

Lorenz Rollhäuser war schon immer fasziniert von Afrika. In Gesprächen und Rückblenden versucht er sich selbst zu erklären, wie es zu dieser Liebe zu Schwarz gekommen ist.
Der alte, aber immer noch angriffslustige Marcel Reich-Ranicki debattiert mit Joachim Kaiser und der Schriftstellerin Eva Demski über den Rang von Alterswerken in Musik und Literatur.
Ist die Demokratie in Gefahr? Und was können Autoren dagegen tun? Zwei Texte vom Berliner Kongress "Ängst is now a Weltanschauung".
Dringen die Medien noch in die Köpfe derer vor, die sowieso unbelehrbar sind? Und ist der größte Irrtum nicht sowieso, zu glauben, nur man selbst lebe nicht in einer Filterblase?
Samples finden sich heute überall in der Popgeschichte. Der Popjournalist Jens Balzer erzählt die Geschichte dieses Phänomens mit vielen Beispielen.
Die Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Schon heute treffen Rechner und Algorithmen Entscheidungen, die früher Menschen vorbehalten waren. Nach welchen ethischen Vorgaben sollen die Maschinen dabei vorgehen?
Hat die Linke versagt? Hat sie vergessen, was ihr zentrales Thema war: die Verbesserung der Lebensverhältnisse?
Wieso können wir einfach so sprechen? Wieso fällt uns das Erlernen von Fremdsprachen so schwer? Und wieso ist Science Fiction so voll von Übersetzungshilfen?
Männer sind das schwache Geschlecht. Kaum werden sie kritisiert, werden sie ausfällig.
Urban Gardening - das Anlegen von Nutzgärten im Stadtraum liegt im Trend. Eine Momentaufnahme aus München, Leipzig und Berlin.
Der Philosoph Christian Schüle kritisiert unsere Obsession, die immer weiteres Wachstum der Wirtschaft fordert.
Deutschland galt früher als Land der Denker. Und heute? Wir interviewen vier Philosophen.
Deleuze war neben Foucault der große Philosoph der Postmoderne in Frankreich. Ein poetischer Essay über sein Leben und Werk.
Er sei kein Philosoph, weil sein Denken ein Ziel habe, hat Alain Badiou über ihn gesagt: Karl Marx wollte die Welt verändern.
Wie war es, anti-autoritäre Eltern gehabt zu haben? Wieso sind die Frauen 1968 nur Randfiguren? Fand der Marsch durch die Institutionen vor allem in der Kunst statt? Und gibt es an 68 überhaupt etwas zu feiern?
Was war 1968? Was hat es erreicht? Und wie konnte der Tod des Demonstranten Benno Ohnesorg zu einem Fanal werden? Interviews mit der Übersetzerin Friederike Hausmann, dem Schriftsteller Uwe Timm und dem Historiker Gerd Koenen.
In der ersten Ausgabe der Zeitschrift "Kursbuch" stand der Aufsatz "Die sprachlose Intelligenz". Mit dieser Sprachlosigkeit sollte bald Schluss sein. Und das Kursbuch wandelte sich zu dem Medium der 68er.
Der Künstler Franz Wanner inszeniert den BND. Und was meinte Kant mit Aufklärung?
Faust ist das berühmteste Drama der Deutschen. Es erzählt von Mord, Teufelsanbetung und Sex.
Bäume. Bäume sind etwas Wunderbares. Natürlich weiß auch Wildes Denken, dass ein Gespräch über Bäume fast schon ein Verbrechen ist, wenn draußen die Welt alles tut, um noch schneller und noch blutiger unterzugehen. Aber kann es nur darum gehen, die Welt zu retten, oder auch darum, die Welt als lebenswertes Refugium zu retten?
Je mehr wir uns im Internet bewegen, desto genauer kennen uns die Großen des Internets. Ist Anonymität im Netz eine Illusion? Brauchen wir vielleicht nicht weniger, sondern mehr Geheimnisse? Nicht die kleinen, sonder die großen, die wir nur ganz wenigen, nur den allerengsten Vertrauten verraten?
Wildes Denken wechselt zur dunklen Seite der Macht. Dank unserer Verbindungen zum Lobbyisten-Dachverband "Banaliät des Bösen e.V." und der letzten zusammengekratzten Zwangsgebühren kommen alle Spitzenvertreter des Schurkismus an einen Tisch: der weiße alte Heteromann, das Internet und die Quotenfrau.
Früher war Hysterie böse, machte Frauen frigide und Männer weibisch. Heute muss niemand mehr ausrasten, denn heute ist alles klar: Der US-amerikanische Präsident regiert konfus und Merkel ewig. Deswegen wünschen wir uns konvulsivisch zuckende Körper zurück, die sich jedem Regime entziehen.
Beate Uhse war gestern. Heute bewegen sich die KonsumentInnen zwischen veganem Dildo und Bondage-Workshop, Pornoscreenings und queeren Sexparties. Wir blicken hinter die liberale Kulisse und fragen: Wieviel Herrschaft steckt auch in dieser nicht heteronormativen Sexualität?
Michael Chabon nannte sie "8 Seiten Epen": die Superheldencomics. Wildes Denken nimmt mit ihnen den Kampf auf. Wer rettet die Welt rascher? Und wer schaut nach den Toten? Wann ist eine Heldin ein Heldin? Und ein Held ein Held?
Helmut Schmidt hat sich noch mit Heinrich Böll getroffen. Am Tisch mit Gerhard Schröder saß noch Thomas Meinecke. Und was hat es genützt? Wissen die Dichter mehr? Pluto - Das Magazin mit Texten von Ramy al-Asheq,Thomas Arzt und Teresa Präauer. Und einem Gespräch mit Norbert Niemann.
Milo Rau macht Theater. Doch er inszeniert nicht Shakespeares Konflikte, sondern den Völkermord in Ruanda oder den Tod der Ceausescus. Sein Interesse gilt der Wirklichkeit, auf die Bühne gebracht in persönlichen Geschichten.
Freie Theatermacher müssen sich ihre Freiräume immer erkaufen: Freies Theater gibt es nicht. Aber die, die es versuchen und erstreiten wollen schon. Ihnen begegnete Stephanie Metzger.
Die deutsche Theaterlandschaft ist in der Welt einzigartig. Aber sie verliert an künstlerischer Relevanz und gesellschaftlicher Akzeptanz. Eine Reform des Systems ist dringend notwendig, meint Tobi Müller.
Die Zeit ist aus den Fugen - aber ist die Bühne der richtige Ort, sie wieder einzurenken? Christoph Leibold hat mit Bühnenkünstlern über die Möglichkeiten und Grenzen des politischen Theaters gesprochen.