Entlang der Schwarza 3: „Glück auf!“ - podcast episode cover

Entlang der Schwarza 3: „Glück auf!“

Jun 10, 20248 minEp. 95
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Episode description

Taucht mit uns ins Schaubergwerk Grillenberg ein!

Packt euch eine Taschenlampe und einen Helm ein, denn in dieser Folge geht’s in das Schaubergwerk Grillenberg in Payerbach! Robert erforscht das Bergwerk bei einer Führung entlang des Gesteinslehrpfads und lernt dabei das unterirdische Leben kennen, wie zum Beispiel, wieso es konstant acht Grad hat und welche Tiere im Bergwerk unterwegs sind. Hört rein und ratet mit, welches Tier Robert im Schaubergwerk Grillenberg entdeckt!

Der Kultur4kids-Podcast lädt zum Zuhören und Mitmachen ein. Jede Episode verrät euch einen weiteren Hinweis, der euch der Antwort des Staffelrätsels einen Schritt näherbringt. Alle Infos zum Podcast und zum Rätsel findet ihr auf www.kultur4kids.at.

Wenn ihr Fragen, Ideen & Rückmeldungen zum Kultur4kids Podcast habt, schreibt uns bitte eine E-Mail an team@kultur4kids.at.

Transcript

MUSIK  Hallo und willkommen beim Kultur4kids-Podcast! Wir sind’s wieder. Sophie Berger… Und Robert Steiner. GERÄUSCH Ich kann schon mal so viel verraten, Robert braucht heute eine Taschenlampe und einen Helm! MUSIK Wir erkunden wieder abwechselnd eines der vier Viertel in Niederösterreich, um uns dort den Aufgaben des jeweils anderen zu stellen. Pro Folge gibt es eine Aufgabe zu lösen und somit die Chance auf einen Punkt.

Wer am Ende mehr Punkte hat, hat gewonnen. Und für euch gibt’s dabei auch spannende Rätsel zu lösen, die zusammen ein Lösungswort ergeben. GERÄUSCH Und? Habt ihr schon die ersten beiden Buchstaben des Lösungswortes herausgefunden? Es fehlen noch drei, dann könnt ihr gewinnen. Nachhören könnt ihr alle Folgen jederzeit auf www.kultur4kids.at und dort findet ihr auch alle Infos über unser Gewinnspiel! MUSIK

So, ich befinde mich übrigens im südlichen Niederösterreich. Hier habe ich mich in der letzten Folge im Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn für euch umgesehen und bin dann noch den Radweg dem Fluss Schwarza entlanggefahren. Das war eine tolle Radtour! GERÄUSCH Na, da kommt ja schon die 1. Nachricht von Sophie. GERÄUSCH

Lieber Robert, du darfst heute nach Payerbach fahren! Dort gibt es etwas ganz Besonderes zu sehen. Und zwar ein Schaubergwerk im Grillenberg! Mach dich gleich auf den Weg und „Glück auf!“. GERÄUSCH Alles klar, jetzt weiß ich auch, warum ich heute Taschenlampe und Helm benötige. Es geht also in ein Bergwerk. Na cool, dann kommt mit! MUSIK

So, ich steh jetzt vorm Bergwerk, da steht „Glück auf“ und da ist ein Holztor, da geht’s jetzt hinein, den Schienen sozusagen entlang. Uuh! Da wird’s gleich ganz schön kühl. Ah ja, da vorne ist jemand. Hallo, Servus! Hallo, grüß dich! Wer bist denn du? Hallo, ich bin Bernhard Umreich, bin hier der Betriebsleiter und Obmann vom Verein Schaubergwerk Grillenberg und mache auch Führungen hier und zeige den Leuten unser Bergwerk.

Das ist ja perfekt, da habe ich ja genau den Richtigen getroffen. Als Bergwerksführer im Schaubergwerk Grillenberg kannst du mir kurz die Geschichte dieses Bergwerks verraten? Die Geschichte hat begonnen so ca. 1791, [da] wurde hier ein Stollen geschlagen. So lange ist das schon her?

Ja, es ist schon so lange her. Es hat dann aber nicht so lange gedauert, davon nur ein bisschen über 100 Jahre, zwar bis 1901, [da] wurde das Bergwerk dann geschlossen, wurde dann aber noch zweimal in Betrieb genommen, jedes Mal in den Kriegen, einmal bis 1925 und einmal bis [19]45. Da ist es leider dann so gewesen, dass die Russen gekommen sind, sind einmarschiert in Österreich, haben im Bergwerk Widerstandstruppen vermutet und das Bergwerk dann im Herlindestollen mit einer Fliegerbombe geschlossen versprengt.

War’s dann verloren?

Nein, verloren nicht, es war halt im Dornröschen-Schlaf bis Anfang der [19]80er Jahre. Da waren dann interessierte Personen, die über den Maria-Schutz-Stollen eingestiegen sind und dann festgestellt haben, dass es sehr groß ist, über 3,5 km. Und [sie] haben dann Personen hinzugezogen, die ihnen das vermessen halfen. Dann hat der Landeshauptmann Siegfried Ludwig die Mittel zur Verfügung gestellt und bis [19]95 hat’s dann gedauert, bis das Bergwerk dann gesichert wurde, das Wasser abgelassen wurde und die elektrische Leitung gelegt wurde. Und dann ist der Betrieb vom Schaubergwerk – der hat dann gestartet.

Wunderbar! Und ich schau da in Richtung Berg hinein, das ist ja wirklich extrem tief darein, oder? Von hier weg, vom Mundloch, also vom Stolleneingang, bis zurück sind‘s 300m. Man sagt Mundloch? Ja, man sagt Mundloch beim Stolleneingang. Das ist lustig! GERÄUSCH Gibt’s hier auch einen Gesteinslehrpfad? Ich hab‘ darüber etwas gelesen.

Ja, es gibt einen Gesteinslehrpfad, den hat Herr Ingenieur Rill in die Welt gerufen. Damals war die Obfrau, die Frau Edith Schweighofer, vom Verein Geoschule Payerbach und sie haben die Gesteine aus ganz Österreich gesammelt, große Steine, und den Weg herauf zum Bergwerk beschriftet, dass man sieht, wie alt sie sind, wo sie herkommen, wie sie zusammengesetzt sind und ja, das kann man bestaunen und ist sehr lehrreich.

Hoffentlich merkt man sich davon auch viel. Sag mal, welche Tiere leben eigentlich im Bergwerk?

Wir haben ganz tolle und verschiedene Tiere. Angefangen von den Fledermäusen, da haben wir die seltene, wirklich seltene, große Hufeisennasenfledermaus, die ist fast ausgestorben, da gibt es in ganz Niederösterreich nur mehr 15 Stück. Und die kleine Hufeisenfledermaus haben wir und eine Wimpernfledermaus. Dann haben wir Feuersalamander, dann haben wir herinnen auch Feuersalamanderlarven, die Babys der Feuersalamander. Dann haben wir Frösche, dann haben wir Höhlenspinnen, wunderschön zum Anschauen, und auch Höhlenschrecken.

Großartig, so viele Tiere! Wieso hat es im Bergwerk eigentlich konstant die Temperatur von acht Grad? Also mir ist ein bisschen kalt, muss ich jetzt ehrlich sagen. Ja, das glaub ich. Wir sind am Ende der Grauwackenzone und im Berg hat‘s durch das Abgeschottene immer einen konstanten Grad, eben durch den Feuchtigkeitsgrad, den wir herinnen haben, ist das immer gleich, Sommer und Winter unabhängig von der Temperatur, die es draußen hat.

Großartig! Also hier sollte man wirklich mal hereinschauen. Vielen Dank, lieber Bernhard, dass du mir das alles erklärt hast! Ja, bitte, sehr gerne. Hat Spaß gemacht, dankeschön! GERÄUSCH Und da meldet sich gerade Sophie mit einer Nachricht. GERÄUSCH

Also, Robert! Diesmal hab‘ ich eine spezielle Aufgabe für dich. Suche im Schaubergwerk nach dem ersten Tier, das du finden kannst. Nenne es aber nicht beim Namen, sondern beschreibe es nur, so gut du kannst. Du kannst dem Tier auch gerne einen Spitznamen geben. Für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer soll das ein kleines Tierrätsel werden. Alles klar?

Alles klar. Ich suche nach einem Tier hier, und beschreibe es dann so gut wie möglich. Ihr sollt es dann erraten. Seid ihr bereit? Na dann, los geht’s! MUSIK Oh, ich hab‘ hier ein Tier vor mir. Passt auf, ich darf euch ja nur ein paar Hinweise geben. Also, das Tier ist ein echtes Höhlentier und etwas kleiner als meine Hand. Es ist schwarz und hat viele gelbe Flecken. Und ich gebe dem Tier einen Vornamen – „Alexander“–, denn der reimt sich auf seinen echten Namen ganz gut! Na, wisst ihr es?

GERÄUSCH Gratuliere, Robert! Gut gemacht. Für deine schöne Beschreibung bekommst du von mir einen stolzen Punkt. Und? Wisst ihr, welches Tier Robert hier entdeckt hat? Der Name des Tieres ist richtig lang und hat 15 Buchstaben! Nehmt den 3. Buchstaben für euer Lösungswort. Und schon seid ihr dem Ziel recht nahe. GERÄUSCH

Was für ein schönes Tier! Habt ihr euch den 3. Buchstaben schon notiert? Gut, dann vergesst nicht, unseren Podcast zu abonnieren und mit Sternen zu bewerten, falls ihr das noch nicht getan habt. Verpasste Folgen könnt ihr ja jederzeit nachhören! Viel Spaß dabei… GERÄUSCH Danke fürs Zuhören, Mitspielen und Dabei-Sein und bis ganz bald! Ich freu mich auf euch, wenn‘s wieder heißt… MUSIK

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