Ja, herzlich willkommen zum Podcast Kernkompetenz wert in der neuen Reihe, dem Format Tierarzt ungefiltert. Zusammen mit Dr. Lena Kottmeier schnacke ich ein bisschen über das Tierarztleben völligst ungefiltert und du bekommst einen ganz aktuellen Blick hinter die Kulissen, sozusagen Insiderwissen, was einem als Tierarzt so alles passiert, was man erlebt und ich glaube, du wirst ganz viele Momente zum Lachen finden, zum Nachdenken oder auch zum Betroffen sein.
Und ich wünsche dir jetzt ganz viel Unterhaltung in diesem neuen Format Tierarzt ungefiltert. So und bevor es losgeht, hier noch der Hinweis. Am 16. September, der Montag, startet der Intensivworkshop für Lungenpferde in eine neue Live-Runde. Sollte dein Pferd also ungewöhnlich schnell aus der Puste sein, anstoßen beim Antraben oder du aber schon alles Mögliche probiert hast und der Husten immer wieder kommt. Dann ist jetzt die Chance, es einmal ernsthaft und systematisch aufzuarbeiten.
Und so entkommst du dann auch dem Teufelskreis der gut gemeinten Ratschläge. Für mich einer der wahren Gründe, warum wir so viel chronische Huster im Moment haben oder immer wieder haben. In diesem Sinne, klick jetzt runter in die Shownotes, dort findest du alle Infos. Und jetzt geht's los mit der neuen Folge und es geht um den Röntgenblick. So, hallo Lena, wie geht es dir? Gut, und dir? Ach ja, Kindergarten-Notbetreuung, wir haben gerade drüber gesprochen, es ist wie immer.
Das ist der normale Wahnsinn. Der normale Wahnsinn, genau. Wir haben uns heute überlegt, wir werden über Röntgenbilder sprechen oder über Röntgen allgemein, würde ich sagen. Ja, ich wollte ganz zu Anfang direkt mal was fragen. Kennst du dieses Meme von Prinz William, wo er so einen Mittelfinger in die Kamera hält? Ja! Kennst du das? Ja, das kenne ich.
Da quasi hingewiesen wird, dass es wichtig ist, immer in mehreren Ebenen zu röntgen, weil es in der E-Variante aussieht, als würde er den Stinkefinger zeigen. Und von vorne sieht es aus, sieht man, dass es gar nicht der Stinkefinger ist, sondern die ganze Hand, die er zeigt. Genau, das ist immer die beste Erinnerung daran, dass man Röntgenbilder immer in mindestens zwei Ebenen machen muss. Das ist der Stinkefinger von Prinz William. Ja, den kennst du, habe ich mir schon gedacht.
So ein Social-Media-Bild, nicht wahr? Könnt ihr mich googeln, weil das nicht klingt. Ja, auch so eine Bedeutung, die wir irgendwie so einem Finger geben, nicht wahr? Es ist ganz witzig, weil meine Tochter, ich sage, wir machen ja immer den Daumen hoch, wenn das richtig tut. Und meine Tochter sagt, der Mittelfinger ist doch der längste Finger. Das ist der Beste. Das ist der Beste. Das heißt, wenn sie was gut findet, dann zeigen sie mich auch um.
Und es ist ja relativ schwierig, ihr zu erklären, dass das vielleicht von anderen Leuten nicht als das Beste interpretiert wird. Ja, aber die Erklärung finde ich eigentlich ziemlich einleuchtend. Ja, finde ich auch. So viel zur Interpretation von verschiedenen Dingen.
Genau. Ja, der Anlass war ja so ein bisschen, also auf der einen Seite wurde sehr viel oder wird aktuell ja sehr viel über Kosten diskutiert und wie ich finde, auch auf eine nicht ganz so schöne Art in Social Media, meine persönliche Einsicht, muss ich sagen. Also Kosten von Tierärzten, Meinst du? Genau, von Tierärzten. Einfach die Art, wie das so dargestellt wird. Und zum anderen wird gerade sehr viel geröntgt wieder, weil ECVM-Thematik natürlich
sehr, sehr aktuell und sehr präsent überall ist. Von daher... Haben wir gedacht, wir nehmen das mal zum Anlass und werden uns ein bisschen, einmal einen Blick hinter die Kulissen, also was steckt eigentlich hinter so einem Röntgenbild? Weil das sieht immer so aus, wir fahren vorbei, wir schießen. Machen zwei Fotos und hauen wieder ab. So ist das ja nicht, so war das ja auch nicht immer. Ich weiß nicht, wie hast du denn angefangen zu röntgen?
Also wenn ich jetzt an meine ersten Praktika denke, die ja schon so ein bisschen zurückliegen, Da war tatsächlich Rönneke noch wahnsinnig aufregend, weil wir sind dann mit dieser ganzen Ausstattung zum Pferd gefahren, haben Bilder geschossen, wussten nicht, wie die aussehen, sondern haben dann die Bilder wieder, diese Platten, die belichteten Platten wieder mit in die Praxis genommen, haben sie dort entwickelt, um dann zu sehen, oh shit,
sieben von neun Bildern sind gar nichts geworden, wir fahren da morgen nochmal hin und schießen nochmal alles neu. Das war wirklich super aufwendig und halt auch sehr aufregend. Wie war es bei dir? Ich habe ja in der Klinik angefangen zu arbeiten die ersten Jahre. Von daher, da hatten wir die Bilder relativ schnell.
Aber klar, du bist mit der belichteten Platte in den Nebenraum gelaufen, hast das rote Lämmchen vorne angemacht, dann bist du in das Dunkelkämmerchen gegangen und hast quasi diese Blättchen noch durch so Flüssigkeiten durchgezogen. Auch so richtig gesund, so im Nachgang, wenn man drüber nachdenkt. Genau, also wir hatten sie relativ schnell. Man konnte sie natürlich dann auch wieder nachmachen.
Aber der Aufwand, der dahinter steht, bis sie dann trocken und dadurch und so, das habe ich schon noch in Erinnerung, dass ich da relativ viel Zeit, auch im Notdienst, in der Klinik, wenn dann ein Pferd reinkam, in dieser Dunkelkammer verbracht habe. Was dann aber relativ schnell sich geändert hat, weil halt diese digitalen Röntgensysteme kamen.
Von daher habe ich das nicht mehr lange gemacht, aber zu meiner Startzeit habe ich das dann doch noch wirklich live erlebt, in der Dunkelkammer zu stehen. Ja, der nächste Schritt war dann, dass man diese Röntgenplatten in so Maschinen, sag ich mal, reingesteckt hat, die dann automatisch ausgelesen worden sind.
Und als ich angefangen habe, in der Praxis zu arbeiten, da hatte mein Chef schon ein recht gutes, fortschrittliches Röntgengerät, so ein sogenanntes Direktröntgen, wo man eben ein Röntgenbild gemacht hat und sofort ein Bild sehen konnte auf dem PC. Allerdings war die Röntgenplatte noch mit so einem daumendicken Kabel verbunden mit dem Computer.
Das heißt, es war eine direkte Datenverbindung. Und dieses gefühlt sechs Meter lange Kabel musste man dann immer so um alle Pferdebeine und Helfer und so weiter rumwickeln, um überhaupt an die richtige Stelle zu kommen. Und ich hatte immer wahnsinnig Angst, dass da mir ein Pferd drauf springt, am besten noch mit Eisen und dieses Ding schrottet.
Ist zum Glück nicht passiert. Aber als dann sozusagen noch eine Generation später war und dann direkt Röntgen ohne Kabel möglich wurde, das habe ich schon sehr gefeiert, muss ich sagen. Das hat sehr viel angenehmer gemacht im Alltag, diese Röntgenarbeit. Wir hatten auch diese Geräte, oder wir hatten eigentlich nur einen Entwickler, das war ja so ein Riesenteil, das ich immer hinter den Rücksitz machen musste.
Und dann haben wir das immer zwischen den Autos hin und her, wo man dann die Platte reingemacht hat quasi, um dass es noch rausgezogen wird. Und alleine dieses Wechseln zwischen den Autos, also wenn der eine mal eben röntgen wollte, war damals schon sehr aufwendig. Und ich weiß auch noch, dass das für mich, ich meine, ich bin ja eine kleine Person, 1,69 Meter, wiege ja jetzt auch nicht irgendwie viel. Und diese Geräte waren extrem schwer.
Also alleine das immer umzubuchten, du musst ja auch immer diese ganzen Röntgenschürzen mitnehmen, die man auf gar keinen Fall schnicken darf. Die sind schwer wie Blei, ich sage es nur. Da haben wir immer mega Ärger bekommen, wenn wir die schnell irgendwie wohin gepfeffert oder geknickt haben, dann geht das Blei ja kaputt. Das heißt, es musste immer ganz fein säuberlich gerollt werden.
Aber es war einfach unfassbar schwierig, diese ganzen Kästen und das ganze Material, was man da so hatte, von links nach rechts. Und selbst die Röntgenröhre war ja so schwer. Ja, es ist schon echt viel Schlepperei, wenn man draußen röhnt. Ich weiß auch gar nicht, wie viel Kilo dieses Ding hat. Jetzt haben die ja so um 5 Kilo. Ich wette, dass das 15 waren oder so früher.
Und wenn ich dann Rücken geröntgt habe, habe ich mir diese Röntgenröhre immer auf den Kopf gestellt, was ja strahlenschutztechnisch eine Katastrophe ist. Aber wenn da so ein 1,80 Meter Pferd vor dir steht und du willst halt irgendwie den Widerriss dran gehen und so und ich habe das nicht geschafft zu halten so über so eine lange, und dann auch noch ruhig zu halten, weil sonst war das Bild ja wieder scheiße. Ja, klar.
Das ist, glaube ich, einer der größten Unterschiede auch zur Humanmedizin, wo ja auch viel geräumt wird, also in Zahnarztpraxen beispielsweise oder bei Orthopäden, dass wir natürlich als Tierärzte und auch als tierärztliche Fachangestellte ja immer mit am Tier sein müssen. Wir können ja nicht rausgehen hinter die Glaswand und dann den Auslöser drücken, weshalb wir natürlich auch sehr viel mehr Strahlung ausgesetzt sind, als das jetzt andere vielleicht radiologische Assistenten sind.
Und ich weiß nicht, ob ihr das schon mal gesehen habt, dass eure Tierärztin, euer Tierarzt beim Röntgen so eine kleine Plakette trägt. Ich hoffe, du hast die mal getragen. Ja, ich war da sehr vorbildlich. Also so eine kleine Plakette, die man mit so einem kleinen Clip festmacht unter der Röntgenschürze. Das ist ein sogenanntes Dosimeter. Und da wird eben gemessen, wie viel Strahlung wir abkriegen von der Röntgenstrahlung.
Und das wird dann auch monatlich eingeschickt. Das macht meine Kollegin, die sammelt dann alle Dosimeter ein, schickt die an ein Strahlenschutzamt, glaube ich heißt das. Ich weiß es gar nicht genau. Und dann wird ausgemessen, wie viel Strahlung wir abbekommen haben und ob das schon zu viel war für dieses Jahr, ob wir dann pausieren müssen. Aber glücklicherweise kommt man uns meistens aus, dass es nicht so viel Strahlung ist.
Wir achten aber auch sehr darauf, eben die Schutzkleidung zu tragen und alle Regeln einzuhalten, die die Strahlenbelastungen senken. Also zum Beispiel großen Abstand und so. Aber es ist eine dieser kleinen Dinge, die hinter den Kulissen passieren und die beim Röntgen verpflichtend dazugehören. Gerade so diese ganze Schuttkleidung ist bei uns, wie gesagt, auch ein Thema gewesen. Klar, das Rollen ist das eine gewesen.
Aber meine anderen zwei Kollegen, mit denen ich in der Fahrpraxis gestartet bin, die sind beide so 1,90 Meter. Und nochmal, ich bin nicht mal 1,70 Meter. Aber wir haben halt nur diese riesengroßen Schürzen gehabt. Und ich bin halt immer untergegangen in diesen Schürzen. Die Kollegen haben das vorne so über ihren ganz schlanken Bierbauch zugemacht.
Und ich musste dann diese ganz langen um den Bauch herum zweimal rumwickeln und einen Knoten reinmachen, weil dieser Klicker nicht ging, weil ich einfach zu dünn war im Vergleich zu meinen Kollegen. Mir geht es genau andersrum. Ich bin ja nicht klein und dünn, aber ich habe ganz kleine dünne Kolleginnen und ich muss dann auch immer so diesen Gurt auf die allerletzten Zentimeter ausfahren, dass ich das überhaupt zugemacht kriege.
Ja, und jetzt gerade bei dieser Hitze im Sommer die letzten Wochen, wenn man dann da in der Hitze steht bei über 30 Grad und hat dann noch so eine komplette Bleimontur an, möglicherweise auch noch mit Handschuhen, Schilddrüsenschuhen, Bleibrille. Bleibrille? Ja, also es sieht nicht nur ziemlich albern aus, es ist auch wahnsinnig warm. Es läuft dann so den Rücken und zwischen den Brüsten in den Werken und du denkst, boah.
Also Fleischhürze bei 40 Grad in der Sonne, das ist schon auf jeden Fall unangenehm, kann man sagen. Ich hatte das letzte Woche tatsächlich, dass ich auch ein bisschen länger geröntgt habe tagsüber im Warmen. Und kam nach Hause und dachte auch so, was stinkt denn hier so? Was zum Teufel stinkt hier so? Und was war es? Natürlich mein T-Shirt, was einfach so diese Mischung aus Pferdeschweiß, Menschenschweiß und alter Röntgenschürze in sich vereint hat. Das war wirklich ekelhaft.
Ich weiß nicht, kennst du das vielleicht auch. Es gibt ja so Baumwoll-T-Shirts, die einfach schon gefühlt nach einmal schwitzen. So das Stinken, dass man sich so selbst riecht. Wir hatten so Praxiskleidung. Eigentlich sollte das ja so ein sehr durchlässig guter Stoff sein. Aber diese T-Shirts, wie gesagt, die hast du eine Stunde beim Morgen angehabt. Du hast dich den ganzen Tag selber gerochen. Das war so furchtbar. Ekelhaft, ja.
Also die Brille, muss ich sagen, die haben wir relativ spät bei uns eingeführt. Wir hatten dann einen neuen Strahlenschutzbeauftragten, seine Frau, und die war dann sehr vorbildlich, sehr streng und hat das dann alles eingeführt. Und die sind ja richtig teuer. Ja, die kosten ein paar hundert Euro.
Und diese Brille war in so einem Etui, aber diese Kiste, die man ja zum Röntgen mitnimmt, da liegen ja die Bleischürze, und dann liegen ja diese ganzen Klötze noch drin, wo die Pferde ihre Füße draufstellen oder Oxpring und sowas machen. Das ist alles einzeln tatsächlich. Nee, das war bei uns in so einer Schlachthofkiste, weißt du, in diesen roten. Und dann war diese Brille, nach nicht einer Woche war die halt ratzend. Weg, verschwunden. Nee, nicht verschwunden, die war einfach kaputt. Und halt.
Verschwunden sind immer diese Klötze. Du hast dir diese 100 Klötze, dann hast du die überliegen lassen. Dann war die Knete weg, um die auszuschmieren. Dann haben wir angefangen, Salzteig zu machen. Haben auch immer die Mädels sich einen Spaß gemacht. Ach, dass du nur diesen Salzteig aufgemacht hast, war da nicht nur Salzteig drin. Nee, bei uns waren dann immer so kleine Figuren obendrauf gelegen. Ein netter Gruß aus der Praxis, ja.
Aber diese Blöcke, die waren immer weg. Das war immer sehr ärgerlich. Aber das wurde dann ja viel einfacher, als man dann diese digitalen Sachen hat mit kleinen, ja, diesen schönen kleinen Platten und den kleinen Röntgenröhren. Das war schon einfacher. Allerdings hatten wir da am Anfang das Problem, ich weiß nicht, was bei euch war, Minusgrade war ein richtiges Problem.
Ja, unter Null streikt bei uns manchmal auch der Computer, der Röntgencomputer. Auch diese Akkus, Die habe ich dann immer so, Und quasi eine BH gestopft während der Autofahrt, damit es richtig schön warm ist, damit man vielleicht noch zwei Bilder hinbekommt. Aber inzwischen ist es, glaube ich, auch nochmal besser geworden. Aber das war am Anfang echt ein Problem, dass bei Minusgraden einfach die Geräte nicht wollten. Ich habe vorhin von diesem Kabel gesprochen.
Oh, da hatten wir auch immer so ein Potenzial für Ärger. Auch diese Röntgenkoffer, die man ja jetzt mitnimmt. weil das Laptop drin ist und die Alakus und so, da kommen ja auch mal Kabel rein und raus und Kabel hinten dran. Ja, die darf man natürlich nicht mit der Kante des Koffers kappen. Oh ja, das gab auch immer Ärger. Und dann haben wir immer ganz viel Tape um diese, quasi um die Fällt nicht auf. Ne? Fällt nicht auf, dass das gekippt wurde. Mit dem guten Hufklebeband.
Also diese Kabel, das ist definitiv ein Schwachpunkt und das Problem ist ja einfach, dass es unfassbar teuer ist. Und man hört jetzt vielleicht ja schon raus, also ich war 10, 15 Jahre so, Praxis-Röntgengeschichte. Also ich würde sagen, dass wir locker fünf unterschiedliche Röntgengeräte hatten. Also dass wir ja alle zwei, drei Jahre in so ein neues Gerät investiert haben, weil natürlich die Bilder auch immer hochwertiger wurden. Ja, die Technik wird schon besser, muss man ganz klar sagen.
Man konnte sie wegschicken. Also früher hast du ja dein Papier gehabt, das konntest du ja nicht wegschicken. Und rechtlichen Problemen. Aber wenn du es ja weggegeben hast und du hast ja zehn Jahre Aufbewahrungspflicht. Genau, konntest du es nicht mehr verwahren. Also, aber das waren ja einfach alle zwei, drei Jahre für die Praxis. Ja, die Geräte sind wahnsinnig teuer, muss man schon sagen. Ich kaufe die ja nicht selber. Ich bin ja angestellte Tierärztin. Mein Chef kauft es dann.
Und eben auch alle paar Jahre eigentlich braucht man fast ein neues. Ist. Und ich würde sogar behaupten, dass die meisten Pferde in Deutschland mit sehr, sehr, sehr viel besseren Röntgengeräten geröntgt werden als wir Menschen, wenn wir ins Krankenhaus gehen oder zu einem Arzt. Da sind häufig die Geräte viel, ich will nicht sagen älter, langlebiger vielleicht.
Also was das angeht, habe ich schon den Eindruck, dass Pferdetierärzte im Schnitt in Deutschland wahnsinnig viel Geld in Technik, in gute Technik investieren, um auch gute Bilder bei den Pferden zu erhalten und unkompliziert Bilder zu erhalten. Also bei meinem Zahnarzt werde ich noch nicht digital beröntgt. Ja, die haben noch richtig kleine, so ganz, ganz klär, noch so ganz,
ganz kleine Röntgenplatten. Niedlich, niedlich. Fand ich auch beeindruckend, dass es sowas überhaupt noch gibt, wenn man selber schon seit einem Jahrzehnt fast digital röntgt, ist man doch ein bisschen irritiert dabei. Also da ist auf jeden Fall sehr, sehr viel passiert. Ja, die Geräte sind teuer, wollte ich sagen. Was auch noch teuer ist, ist einfach Fortbildung. Also wir müssen ja als Tierärzte, wenn wir röntgen wollen, uns regelmäßig fortbilden.
Und es ist genau vorgeschrieben, dass man mindestens alle fünf Jahre seine sogenannte Fachkunde erneuert. Das sind auch jedes Mal ein paar hundert Euro, die man ausgibt. Nur, dass man weiterhin befugt ist, röntgen zu dürfen.
Schutzkleidung hatten wir schon gesagt. die Geräte müssen zugelassen werden, jemand muss die abnehmen, also wenn man jetzt eine Praxis neu gründet oder übernimmt oder so, muss jemand rauskommen, der wie ein TÜV sozusagen einmal das alles abnimmt, die Geräte und auch den Raum, in dem geröntgt wird. Also es ist schon echt, glaube ich, sehr viel mehr Aufwand, als man sich das vielleicht so vorstellt, wenn man ja einfach nur mal kurz zwei Röntgenbilder haben will.
Und was ich auch noch ganz lustig finde, ich weiß nicht, ob du das mal gehört hast von deinen Kleintierkollegen damals, es ist beim Röntgen relativ wichtig, dass man immer nur das auf seine Platte macht, auf sein Bild, was man auch wirklich untersuchen will. Das ist beim Pferd relativ einfach, weil das ist so groß. Wenn ich meinetwegen das Kapalgelenk röntge, habe ich auch nur das Kapalgelenk drauf.
Bei den Kleintieren ist das anders. Wenn man jetzt halt zum Beispiel eine Maus röntgt oder eine Meerschweinchen oder eine Schildkröte, ist es manchmal gar nicht so einfach, die festzuhalten. Und zum einen, was ich sehr witzig finde, ist, sagt meine Kollegin nämlich, wenn sie so eine Aufnahme macht, eine Übersichtsaufnahme, also eine junge Tierarztin macht eine Aufnahme und es ist einfach zu viel drauf. Also nicht nur der Ellbogen der Katze, sondern auch noch der Kopf und die Hüfte und alles.
Dann sagt sie immer, ihr sollt doch kein Katzogramm machen. Kein Katzogramm. Obwohl bei uns schon auch immer mal wieder ein Finger oder so mit drauf ist. Da wurde natürlich auch immer geschimpft, weil du sollst dich ja nicht selber röntgen, genau. Aber je nachdem, wie das Pferd eben still hält oder auch nicht, oder du die Platte oder der Plattenhalter vergessen worden ist oder abhanden, oder der Plattenhalter und das Pferd sich nicht mögen oder so, ist das schon auch immer mal wieder passiert.
Aber klar, sonst sollte nichts anderes drauf sein. Weißt du, wie man Schildkröten röntgt? Nee. Das ist meine liebste Party-Geschichte. Schildkröten setzt man einfach auf einen kleinen Holzblock, sodass sie mit den Füßen nicht mehr auf den Boden kommen. Ach so. Und dann kannst du von oben nach unten ein Bild machen, ohne dass sie wegkrabbelt. Dann hast du auch keine Finger auf dem Bild. Das ist ja was ein bisschen gemein. Ja, gemein, ne? Aber tut mir ja nicht weh.
Das Einzige, was ich geröntgt habe, ab und zu waren Rinder. Oh. Ja, weil die, also normalerweise, röntgen die nicht, aber es gibt natürlich ganz seltene Fälle. Wir sind ja eine Gemeinschaftspraxis, wo ich war. Und da gab es halt ein Rinder. Ja, oder auch Hüfte oben, ob da irgendwie was abgebrochen ist. Das war da manchmal von Interesse. Und dann haben die uns quasi Pferdetia Zango, haben gesagt, sie wollen gerne ein Röntgenbild haben und ob wir nicht mal mit in den Rinderstall kommen.
Und das machst du einmal. Weil ihr einfach viel mehr Erfahrung habt mit dem Röntgenbild. Ja, und auch die haben ja kein Röntgengerät und keine Strahlenschutzbeauftragte und keine Sachkunde. Also sie dürfen ja auch gar nicht. Das heißt, wir sind in diesen Stall mitgefahren und haben geröngt und das machst du einmal und dann weißt du, dass wenn du das danach wieder ins Auto einräumst, es stinkt alles nach Rind. Und ja, wenn man Rindermensch ist, findet man das toll. Ich fand es ganz furchtbar.
Dann läufst du ja da rein mit deinem, teuren Equipment und überall ist Kuhscheiße. Also ich meine, das ist ja unfassbar, ja? Über diese Spaltenbösen und über Quatsch, die Kacke und so. Also ich bin da vielleicht ein bisschen zu viel Pferdemädchen. Dann hältst du dein teueres Equipment und was so schön sauber ist an diese Kühe, die ja irgendwie auch nicht so sauber sind. Und hinten steht dann einer der Landwirte hält den Schwanz ja so hoch, damit die Kuh stehen bleibt.
Das ist ja irgendwie so Also Nasenbremse technisch, der schweißt eigentlich schon den Schwanz nach oben und erzählt ihr, wie man denn Pferde machen kann. Und Pferdeleute, die sind ja alle so komisch und mit denen kann man ja nicht arbeiten und Kühe sind so viel besser und so. Und er steht da, hält diesen Schwanz hoch und hat so einen Oberoll an mit kurzen Armen. Ich ahne, was kommt. Und diese Kuh scheißt im Strahl den Mann oben in den Oberoll rein,
in den kurzen Armen. Und es läuft halt innen im Oberrumpf, wo die meisten nichts drunter haben. Und ich bin so abgebrochen vor Lachen und habe gesagt, oh ja, also Rindermachen ist so viel besser. Augen auf bei der Berufswahl. Das war so lustig. Beim nächsten Mal habe ich dann meine Platte in so große Plastiktüten gepackt. Als Schutz sozusagen. So Schutzkleidung für mein Röntgenzeug quasi. Aber das sind meine Erlebnisse mit anderen Tierarten, war diese Kacke-Erlebnis. Das war wirklich großartig.
Du hast ja auch mit der Fortbildung gesagt, ist tatsächlich eine Fortbildung gewesen, wo du ja geprüft wirst. Und eine, wo ich echt aufgeregt war und ein bisschen Angst hatte. Weil die ist echt schwer. Ja, ja. Also die machst du nicht auf der linken Arschbacke. Es ist halt sehr viel Physik. Und Physik ist jetzt auch nicht so mein allerliebstes Fach früher gewesen. Da muss man sich doch tatsächlich konzentrieren. Das ist nichts,
was man einfach mal so aus dem FF beantworten kann. Also ich kann es zumindest nicht. Ich konnte das auch nicht. Ich muss da richtig für lernen. Also da bin ich zitternd reingegangen. Das war so für mich eine ganz furchtbare Fortbildung, die man da wiederholen musste. Und es gibt es ja auch nicht so oft tierartspezifisch. Da muss man ja richtig suchen, dass man dann auch was für Pferde findet. Das ist für alle dann. Weil wenn ich dann auch für Kleintiere, dann wäre ich ja total lost gewesen.
Also das kann ich ja nicht. Habt ihr auch viel Kaufuntersuchungen gemacht und Ankaufsröntgen? Ja. Haben wir schon auch viel gemacht. Wir hatten so eine Grenze, was das Pferd quasi kostet. Ja, wegen der Versicherung. Wegen der Haftungsgeschichte. Also wir haben jetzt nicht irgendwie die Auktionen und weiß nicht was für. Das haben wir nicht gemacht, weil die Versicherung nicht dafür ausgelegt war. Aber ansonsten haben wir das schon viel gemacht. Ja, ja.
Und auch da ist ja immer ein großer Punkt, der jetzt gerade so aktuell ist, auch mit der ECVM-Thematik, kann man ein Pferd aufgrund eines Röntgenbilds beurteilen. Und das ist halt eine schwierige Geschichte, weil man kriegt manchmal halt Röntgenbilder geschickt und dann soll man da was zu sagen. Aber wer den Röntgenleitfaden aufmerksam liest, das Erste, was drinsteht, ist ja immer mit der Klinik.
Also die klinische Untersuchung, das Pferd an sich ist das Ausschlaggebende und das Röntgenbild ist ja ein Hinweis, eine zusätzlich weiterführende Diagnostik, die immer im Zusammenhang mit dem Pferd interpretiert und beurteilt werden darf. Ja, ich würde vielleicht ganz kurz einhaken für diejenigen, die das Wort Röntgenleitfaden noch nicht gehört haben. Es gibt einen sogenannten Röntgenleitfaden, an dem wir Tierärzte uns orientieren können.
Das ist keine Pflicht, das ist einfach nur ein Leitfaden, eine Orientierungsmöglichkeit, die wir heranziehen, wenn wir Röntgenbilder bei einer Kaufuntersuchung oder für einen Kauf beurteilen.
Und ich glaube, dass manche das früher noch kennen, da hat man so von TÜV oder TÜV-Klassen oder so gesprochen, das gibt es alles nicht mehr, schon länger nicht mehr, denn dieser Röntgenleitfaden wird auch regelmäßig überarbeitet, denn wir sind mit unserem Wissen, was Röntgen beim Pferd angeht, einfach nicht am Ende, sondern wir lernen als Tierärzteschaft immer noch dazu und auch jetzt derzeit wird der Röntgenleitfaden wieder überarbeitet und wird dann in einer etwas neueren, verbesserten Version
dann bald zugänglich werden. Das heißt, wenn ich jetzt ein Pferd röntge, was verkauft werden soll und habe eben einen Befund auf dem Röntgenbild und bin mir selbst nicht sicher, ist das jetzt ein Problem oder nicht. Dann kann ich diesen Röntgenleitfaden aufschlagen und sagen, okay, ja, hier wird gesagt, das ist wahrscheinlich nur eine Formvariante. Also es sieht ein bisschen anders aus als bei anderen Pferden, ist aber kein Problem.
Oder aber es steht dabei, oh, das ist möglicherweise ein Risikobefund. Also ein Befund, wo mit erhöhter Wahrscheinlichkeit später mal Probleme daraus entstehen können, in der Regel eine Lahmheit. Und um diesen Röntgenleitfaden aktuell zu halten, werden einfach wahnsinnig viele aktuelle Forschungsarbeiten da immer eingearbeitet. Denn ich weiß nicht, wer das kennt, eine Zeit lang wurde ja bei einer Kaufuntersuchung der Rücken mitgeröntgt.
Das hast du wahrscheinlich auch noch gemacht. Das war Teil der Kaufuntersuchung. Man hat aber inzwischen festgestellt, dass die Röntgenrückenbilder eines Pferdes nicht gut übereinstimmen damit, ob das Pferd Probleme hat im Kühlschrank. Weil natürlich der Rücken längst nicht nur aus Knochen besteht, sondern eben auch aus vielen Bändern, Muskulatur und so weiter. Das hat man wieder rausgenommen. Also bei dieser Standard-Kaufuntersuchung ist kein Rückenröntgen mehr vorgesehen.
Und das sind einfach so die Dinge, die sich im Laufe auch unseres Berufslebens schon geändert haben, weil wir inzwischen schlauer sind bei manchen Dingen. Und ich denke auch bei dem ECVM, das wird sich zeigen innerhalb der nächsten Jahre, weil durch die mehr Bilder, die es gibt und mehr Forschung in dem Bereich eben auch, ja man eher es schafft, eine Aussage zu treffen, was ist ein Problem und was ist vielleicht kein Problem.
Ich finde eigentlich den Rücken ein schönes Beispiel dafür, weil früher hatte gar kein Pferd Kissingsbein, wir haben es halt nicht geröntgt, also wussten wir es nicht. Dann haben wir angefangen es zu röntgen und plötzlich hatte es jedes Pferd, gefühlt, ich übertreibe, aber du weißt, was ich meine, und jedes wurde ja kaputt geschrieben, was das hatte. Also das Bild war nicht in Ordnung, ja, dann ist das Pferd ausrangiert worden, jetzt grob gesagt.
Und das hat sich ja, finde ich, über die Jahre super relativiert, weil das Bild ja nicht weiß, dass das Pferd mit dem Rücken ein Problem hat oder jemals bekommt. Das ist ja auch das, was gerade bei solchen Dingen... Und andersrum gibt es eben viele Pferde mit Rückenproblemen, bei denen trotzdem das Röntgenbild top aussieht. Und die sind trotzdem schmerzhaft und haben Probleme. Also da ist einfach keine gute Übereinstimmung zwischen dem Röntgenbild und dem klinischen Befund.
Und das ist eben auch was ganz Wichtiges, dass Röntgenbilder sind nicht eine Wahrheit irgendeiner Art, sondern die sind ein Hilfsmittel, um einzuschätzen, wo ist das Problem eines Pferdes oder woraus entsteht vielleicht mal ein Problem. Und was ich auch ganz nett finde, immer in dem Zusammenhang, ist, dass man ja auch von Interpretation spricht. Also wir interpretieren Röntgenbilder. Das ist der Fachterminus dafür.
Und Interpretation bedeutet eben auch, dass es ja nicht eine absolute Wahrheit ist, sondern Ich muss mir das Pferd als das Zugehörige dazu anschauen. Hat das Probleme? Ja, nein. Hat das irgendwelche Schwellungen? Hat das eine Lahmheit? Ja, und es ist nicht sowas wie, jetzt fällt mir kein guter Vergleich ein. Also es ist keine Garantie für irgendwas.
Ja, ich habe gerade in der Lahmheitsdiagnostik ist das was, was mir viel begegnet ist, dass das Pferd halt fickt und dann will man halt mal eben ein Bild davon machen. Und nur weil ich dann auf dem Bild, nehmen wir mal das Sprunggelenk, dann Spatt finde, bedeutet es ja nicht, dass das Pferd lahm ist auf diesem Bein, weil wir Spatt gefunden haben.
Es könnte ja sein, dass der gerade inaktiv ist und das Pferd super damit zurechtkommt, aber der Fesselträger da drunter ein Problem hat, den wir ja aber auf dem Röntgenbild nicht sehen, auf der Aufnahme, die wir gemacht haben. Das heißt, es beweist ja nicht, dass das, was wir auf dem Bild sehen, obwohl es eine Veränderung ist und eine krampfhafte Veränderung ist, dass es wirklich jetzt in diesem Moment schmerzhaft für das Pferd ist.
Deswegen braucht es ja die Klinik und dann ja auch die Leitungsdiagnostik zum Beispiel. Also das, was man als Blocken oder Abspritzen benennt. Also wir müssen einen verdächtigen Bereich erst mal betäuben, um zu sehen, ob das Pferd dann besser läuft. Und dann versuchen wir in dem Bereich vielleicht mit dem Röntgenbild einen Befund zu kriegen. Oder als Beispiel auch, wenn du hinten röntgst, die Sprunggelenke, und da sind eben Veränderungen im Sinne von Spatz zu sehen. Das Pferd lahmt aber vorne.
Dann hat das erstmal hinten keine Bewandtnis. Dann scheint das derzeit nicht das Problem zu sein. Also nur Röntgenbild reicht in der Regel nicht. Also ich würde auch durchfallen, wenn man meinen Röntgen röntgt, habe ich Absplitterfrakturen, alte, von so einer Kompression, wahrscheinlich von einem Pferdesturz. Unreitbar. Unreitbar, definitiv. Also ich wäre durch. Ich habe damit gar keine Probleme. Also ich habe an der Stelle, wo dieser Lendenwirbel abgesplittert ist, null Probleme.
Vielleicht auch, weil ich natürlich viel Sport betreibe, aber am Ende bin ich da nicht schmerzhaft und wenn man die Röntgenbilder sieht, dann kriegen die im Krankenhaus, wenn sie da mal eins machen, immer einen Schreck. Aber das ist uralt, das hat nichts mehr zu sagen und ich habe damit keine Probleme. Aber rein röntgentechnisch, wenn man das alleine betrachtet, sind die Pärzte immer erst mal irritiert, wenn sie es sehen bei mir.
Ich habe so eine ähnliche Geschichte, die aber mit meinen Zähnen zu tun hat. Ich habe sowas wie einen Wolfszahn. Also ich habe einen Zahn zu viel, der ist ganz klein und sitzt so seitlich neben den Backenzähnen. Und wann immer ich in einer Zahnarztpraxis bin und den Mund aufmache, freuen die sich einen Keks, weil die das nicht so oft sehen. Und fragen, dürfte ich nochmal kurz die Auszubildende dazuholen, dass sie das auch mal gesehen hat.
Es ist mir eine Freude, Zahnärzten und Zahnärztinnen eine Freude zu machen. Ich wollte gerade sagen, es ist immer schlecht, wenn Ärzte sich freuen und etwas schönes sind, weil das heißt, sie haben immer irgendwas gefunden. Du hast eine versprengte Zahnanlage im Urgrund. Das gab es doch auch immer. Das habe ich vorhin informiert, tatsächlich. Oh, okay. Ich kenne es nur von meinem Pferd. Also es ist kein kompletter Zahn, aber das sieht aus wie eine etwas narbige
Stelle. Also da war auf jeden Fall embryonal irgendwas. Es ist nicht ganz gut ausgereift, sage ich mal. Okido. Ich glaube, wir haben einen guten zusammenfassenden Rundumschlag zu Röntgen gemacht. Also ich würde sagen, wir halten fest, die Ausrüstung ist sehr viel besser geworden, sehr viel leichter geworden. Außer die Bleischürzen. Außer die Bleischürzen. Obwohl, da gab es dann am Ende meiner Praxiszeit auch extra, weil wir dann immer mehr Frauen wurden, neue Schürzen.
Und die waren natürlich in rosa. Warum auch immer. Und wir haben gerade aktuell, habe ich mit einem Kollegen hier vor Ort, meine Pferde, die ECVM-Sachen durchgeröngt, um zu schauen, wie man auch die erste Rippe darstellen kann. Und die hatten sogar Schürzen mit kleinen roten Dinosauriern drauf. Ja, und Animal Print gibt es auch. Wenn nicht auch. Wer es tragen kann, wer es tragen kann. Wer es tragen kann, auf jeden Fall. Also da hat sich auf jeden Fall einiges getan.
Fortbildung, genau, Das bleibt mein Endgegner, muss ich sagen. Ich muss 2025 wieder ran. Also das ist nicht so mein Lieblingsthema, was das angeht. Und Röntgenleitfaden, hast du gesagt, wird ja gerade überarbeitet. Du bist da so ein bisschen hinter den Kulissen auch informiert. Was glaubst du? Ich denke, das kommt dieses Jahr noch raus oder nächstes Jahr. Das wird dann wieder spannend, was da an Diskussionen durch die Welt geht.
Also wenn du das nächste Mal den Röntgenblick vor deinen Tierärzten Ich hätte so.
Gerne den Röntgenblick es wäre super Das wäre natürlich einfach, Ohne Strahlenbelastung Ohne Strahlenbelastung natürlich, Wenn du irgendwelche Fragen hast als Hörer zu Röntgen, dann genau behellige mal deinen Tierarzt, der freut sich vielleicht, wenn du mal genau nachfragst wie das eigentlich alles so läuft und funktioniert und vor allen Dingen als Fazit für mich, was ganz wichtig ist, wir beurteilen nie nur aufgrund eines Röntgenbild ein Pferd.
Also bitte immer im Hinterkopf haben, auch wenn ihr die Bilder in irgendwelche, Schlimmstenfalls Facebook-Gruppen reinstellt oder sie durch die ganze Welt schickt. Immer bedenken, das ist eine dreidimensionale Struktur, die auf eindimensional runtergeschrumpft worden ist. Und es gibt keine Klinik dazu.
Also da brauchen wir mindestens Vorbericht, Anamnese. Und in der idealen Welt ist das Pferd mit den Händen und den Augen wirklich untersucht worden, um die Beurteilung von einem Röntgenbild machen zu können. Das muss auf jeden Fall aus meiner Sicht das Fazit dieser schönen Folge sein. Und überlegt euch das nochmal mit den Rindertierärzten und geht doch lieber zu den Pferden. Alles klar. Ich glaube, das ist die Sache, dass du da nur passt.
Vielen Dank für die schönen Einblicke. Wir sehen uns ja bald auf dem Tierärztekongress. Genau, ich freue mich schon. Wie ich meinen Kalender vernommen habe, dann können wir mal eigentlich eine Podcast-Folge live machen. Oh, oder einen aus dem Hotelzimmer. Ja, aus dem Hotelzimmer oder sowas. Was Tierärzte auf Kongressen wirklich tun. Schnittchen essen. Ein Tierarzt, der nicht säuft, ist wie ein Pferd, was nicht läuft.
Das wurde mir immer erzählt, aber das passt jetzt ja bei mir gar nicht mehr, weil ich überhaupt nicht trinke, aber wir gucken mal. Schnittchen essen, Erinnerungen schwägen, wenn man alte Kommilitonen trifft. Ja, ist immer nett. Das sind immer nette Zusammenkünfte. Da werden wir uns mal einen Vor-Ort-Podcast überlegen. Kann man machen. Das wird lustig. In dem Sinn, Helena. Mach's gut. Mach's gut. Ciao.
