GPS Messung bei Pferden - Modelle, Logfrequenz, Akkulaufzeit - podcast episode cover

GPS Messung bei Pferden - Modelle, Logfrequenz, Akkulaufzeit

Dec 13, 202444 minSeason 3Ep. 162
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Episode description

Box, Wiese, Offenstall, PaddockTrail - wie viel km macht dein Pferd?

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Transcript

So, mein Pferd hat ein Privatleben und deins auch und wir wollen erkunden, wie viel Strecke dein Pferd in seinem Privatleben so zurücklegt und deswegen sprechen wir heute über GPS, Bewegungsaufzeichnungen für Pferde, insbesondere in der Haltung und wir werden über Smart Tags, Smart Watches, Smart Phones, GPS Logger, GPS Tracker sprechen und wir werden mal aufschlüssen, was das mit den Satellitensystemen auf sich hat, was für eine Lockfrequenz wir empfehlen,

was für Dubai-Akku-Laufzeiten, wenn du eins kaufst, achten musst und warum wir keine Kleintier-Modelle benutzen. In diesem Sinne viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse mit dieser Podcast-Folge. Ja, hey und herzlich willkommen im Kernkompetenz Pferd-Podcast, dem Podcast zur Pferdegesundheit. Wir gestalten ja alle jeden Tag die Pferdewelt unbewusst oder bewusst aktiv mit. In dieser Staffel findest du persönliche Möglichkeiten, jeden Tag die Pferdewelt bewusst ein bisschen gesünder zu gestalten.

Auf eine Art und Weise, wie du es wahrscheinlich nicht gewohnt bist. Denn, um es in Albert Einstands Worten zu sagen, Probleme kann man niemals mit demselben Denken lösen, durch die sie entstanden sind.

Ja, ich bin Dr. Veronika Klein, ich bin Fachtierärztin für Pferde, Trainerin, Reiterin, Chiropraktikerin und Gründerin von Kernkompetenz Pferd und nach über 10 Jahren Pferdepraxis und inzwischen 6 Jahren Online-Kursen zur Pferdegesundheit bin ich zu der Überzeugung gelangt, Pferdegesundheit beginnt im Kopf. Wissen ist längst nicht alles und ohne Umsetzung passiert sowieso nichts.

Und selbst wenn beides zusammenkommt, habe ich beobachtet, dass wir uns durch limitierende Glaubenssätze und unseren unterbewusst ablaufenden Programmen oft selbst im Weg stehen. Von daher, Bewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit sind für mich keine Modewörter, sondern eine Möglichkeit, nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Und dass wir ein Problem in der Pferdewelt haben, ist, glaube ich, keine Neuigkeit mehr.

Es ist Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen, also lasst uns gemeinsam Pferdegesundheit neu denken. So, und los geht's mit der heutigen Podcast-Folge und wir werden uns mit der GPS-Messung bei Pferden beschäftigen. Und ich habe dazu so viele Anschriften immer bekommen, wenn ich mal ein Bild teile, gerade bei Social Media, aber auch innerhalb meiner Kurs ist das immer wieder ein großes Thema und ja, doch ein sehr technisches.

Und ja, wir haben das deswegen mal aufgearbeitet in der Kernkompetenz Pferdwelt, da mein Mann, der liebe Hendrik, ja ein sehr großer Technik-Fan und Nerd ist. Und da haben wir eigene Recherchen angestellt. Wir haben dann alle Geräte, die wir für sinnvoll erachten, selbst erworben. Also wir haben hier keine Kooperationen gehabt, sodass wir ganz neutral an die Sache rangehen können und haben alles sehr ausgiebig an unseren Pferden getestet.

Und im Nachgang haben wir dann den Testsieger, der für uns der Testsieger war und auch für die, die es mit uns getestet haben, angeschrieben und eine Kooperation gestartet im Nachgang. Und den Link zum Testsieger und auch den Rabattcode findest du in den Shownotes. Aber jetzt wollen wir erst mal herausfinden, wie wir dazu überhaupt gekommen sind und was unsere Erkenntnisse waren. Und dafür darf ich meinen Technikexperten, meinen Ehemann einladen und hier

im Podcast begrüßen. Hi Henrik! Hallo, es freut mich, das zweite Mal dabei sein zu dürfen. Ja, bevor wir so in das Technische reingehen, kann ich vielleicht nochmal darüber sprechen, warum eigentlich überhaupt. Also wir hatten ja in der Kernkompetenz Pferdwelt das Thema Bewegung und Bewegungsmangel.

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass die meisten Erkrankungen als grundlegende Ursache eigentlich den Bewegungsmangel haben, weil natürlich das Pferd auf 16 bis 18 Stunden im Schritt auf Futtersuche unterwegs ist, früher in der Natur und da so 15 bis 30 Kilometer abreist am Tag. Und natürlich ist der Bewegungsapparat, die Anatomie, die Physiologie darauf ausgelegt, dass das Pferd sich nun mal so viel bewegt. Sprich, Bewegungsmangel macht dann sehr viele Krankheiten, sei es langfristig

Sehnenprobleme, Arthrose. Der Verdauungsapparat wird natürlich langsamer und damit steigt das Risiko für Koliken zum Beispiel. Wir haben Verhaltensstörungen, die da im Zusammenhang stehen. Der Hufmechanismus wird eingeschränkt und deswegen haben wir häufig verminderte Hornqualität. Und ich könnte die Liste noch sehr viel weiterführen, aber das würde den Rahmen hier ein bisschen sprengen. Ich habe es in der KKP-Welt als Webinar aufgezeichnet, wie da die medizinischen Hintergründe sind.

Und jetzt ist es natürlich so, dass wir die Pferde in der Regel zumindest mal einmal am Tag trainieren, bewegen und die große Unbekannte ist ja dann eher die Zeit, die es im Stall oder aber auch im Offenstall verbringt. Denn das sind dann, je nachdem, 20, 23 Stunden. Wiese zählt natürlich auch dazu. Die Frage ist dann ja immer so ganz groß, wie viel bewegt sich das Pferd im Offenstall, in der Wiese, im Paddock-Trail oder Box und Auslauf.

Das ist die große Unbekannte und viele hatten natürlich ein Bauchgefühl oder auch Erwartungen und kleiner Spoiler, es war teilweise massiv unterschritten, obwohl das Pferd im Offenstall bei dreieinhalbtausend Hektar stand, aber aber auch teilweise echt übertroffen, weil auf ziemlich kleiner Fläche geschickte Bewegungsanreize getroffen worden sind in der Haltung.

Also am Ende gibt es nicht für jedes Pferd die eine Lösung und wir haben daher mal alles angeschaut, wie man das testen kann, was dein Pferd so in seinem Privatleben tut, denn tatsächlich hat dein Pferd ein Privatleben, wo du ja nicht dabei bist. Und da das den größten Teil in der Regel seines Lebens ausmacht, ist das eine sehr wertvolle Erkenntnis, wenn man diese Zahl, die Kilometeranzahl mal exemplarisch hat.

So, ich habe das ja ganz am Anfang, ja, ich habe halt sowas gegoogelt vor zehn Jahren und habe so ein Paket Tracker gekauft und habe mir da gar keine Gedanken zu gemacht. Entschuldige, Logger. Logger? Du hast einen Logger gekauft. Da fing es schon an. Den haben wir ausgepackt und ich habe gedacht, naja, den können wir einfach wieder benutzen. Aber das war noch mit so einer CD und kein PC, den wir hier zur Verfügung hatten, hat mit diesem System noch arbeiten können.

Deswegen habe ich zu Henry gesagt, naja, dann kümmer du dich doch darum. Und da kam schon die große Frage auf, was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Trigger und einem Logger und ist das überhaupt relevant? Und deswegen übergebe ich jetzt das Wort zu den technischen Sachen. Klär uns doch mal auf. Ja, sehr, sehr gerne. Genau, als du damit auf mich zugekommen bist, habe ich mich da direkt gefreut. Technisches Thema ausprobieren, testen, das ist genau meins.

Und ich habe relativ schnell festgestellt, dass es für Pferde nicht diese eine Lösung gibt. Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten am Markt und alle Preisen an, die eierlegende Wollmilchsau zu sein, aber dem war nicht so. Und ich habe dann nach der ersten Recherche relativ schnell Möglichkeiten identifiziert, hatte auch schon so das eine oder andere im Kopf. Und explizit waren das der GPS Logger, den du auch schon erwähnt hattest,

den wir tatsächlich noch in der Schublade hatten. Dann ein GPS-Tracker. Zu den Unterschieden, darauf gehe ich gleich noch ein bisschen mehr ein. Aber was mir auch in den Sinn kam, waren die Smart-Tags, die ja heutzutage sehr viel verwendet werden. Was sind denn Smart-Tags? Smart-Tags, das bekannteste ist wohl das Apple Eye-Tag heißt es, was du in der Regel am Schlüsselbund hast, um deinen Schlüssel wiederzufinden, wenn du ihn mal verlegt hast.

Wir haben tatsächlich bei uns im Stall, wie ich es herausgefunden habe, jemanden, der hat sich so einen Smart-Tag ans Halfter gemacht, um, wenn das Pferd mal einen Halfter verliert, nee, stimmt gar nicht Halfter, sondern dieser Halsring mit dem Futtertransponder dran. Da ist auch ein Smart-Tag drin, damit, wenn er es verliert, auch dann wiederfindet. Aber auch darauf gehe ich gleich noch ein bisschen mehr ein.

Und die vierte Option war dann tatsächlich das Smartphone, welches jeder von uns eigentlich immer bei sich hat. Allerdings will das wohl keiner 24 Stunden am Pferd lassen. Deswegen habe ich das dann nachher nur partiell oder temporär eingesetzt. Jetzt habe ich schon über GPS gesprochen, GPS-Tracker und GPS-Logger und deswegen möchte ich da auch kurz darauf eingehen, was das eigentlich ist.

Also GPS steht für Global Positioning System und das ist ein international angewendetes Positionierungssystem, kommt ursprünglich aus Amerika und das heißt letztendlich, dass in unserem Orbit, ich glaube 32 Satelliten rumfliegen, die sich um die Welt kreisen und Signale aussenden. Und man hat in der Regel so Kontakt zu acht GPS-Satelliten von den Amerikanern und man braucht vier, um ein einigermaßen gutes Lokation, also eine Ortung vornehmen zu können.

Dann gibt es noch andere Systeme, Clonar GNSS. Das heißt letztendlich, dass noch weitere GPS- oder Satellitensysteme mit dazukommen, Die Russen haben ein Satellitensystem, die fliegen im Weltall rum, die Chinesen haben ein Satellitensystem, die fliegen im Weltraum rum und von GNSS oder Multiband GNSS spricht man, wenn man nicht nur GPS, sondern alle verwendet. Dann hat man über 100 Satelliten zur Verfügung und ergo auch ein genaueres Signal und eine genauere Ordnung.

Es gibt allerdings auch ganz große Unterschiede bei den Geräten, die das Ganze empfangen. Dort werden unterschiedliche Chips verwendet und das unterscheidet sich nachher extrem bei der Qualität des Empfangs. Nun aber einmal vorweg, der SmartTag habe ich aufgrund der Funktionsweise relativ schnell wieder ausgeschieden, weil es ist wie gesagt gut, um einen Halfter oder einen Schlüssel zu finden, weil es mit Bluetooth funktioniert.

Aber auf unseren Wiesen, in unseren Stellen ist das Bluetooth-Signal aufgrund von Traffic, der dort herrscht, relativ gering und deswegen für diesen Einsatz absolut ungeeignet. Im Kurs in der KKP-Welt gehe ich da noch ein bisschen mehr drauf ein, erkläre das auch technisch. Aber hier einfach nur der Vollständigkeit halber. Ich habe es in Betracht gezogen, aber wieder verworfen.

Also konzentrieren wir uns auf die GPS-Logger und auf die GPS-Tracker und dann nachher auch noch ein bisschen auf die Smartwatch. Die unser Chaos am Schweiß getragen hat von Hendrik seine Uhr. Ganz genau. Ich habe tatsächlich meine alte Smartwatch bei Chaos um die Schweif rüber gebunden. Da war mir egal, was damit passiert, mehr oder weniger. Man muss dazu sagen, ich hatte neben der GPS-Ortung auch noch Pulswerte. Das war ganz klasse. Also auch da durchaus eine Möglichkeit.

Warum dann doch nicht so praktikabel? Auch gleich noch ein bisschen mehr dazu. Also GPS Logger und GPS Tracker. Was ist da der große Unterschied? Beide haben GPS drin. Der Logger, der zeichnet Daten auf, entweder auf dem Gerät selber oder auf einer Speicherkarte, wohingegen der GPS Tracker diese per Mobilfunk oder per SMS an eine Plattform oder eine App sendet. Das passiert dann entweder mit 4G, also mit Datentransfer oder per SMS.

Die SMS-Variante, das sind diese Do-It-Yourself-GPS-Tracker-Varianten, wo man den Tracker online kaufen kann, sich dann irgendwo noch eine SIM-Karte dazu kauft und dann die Daten per SMS gesendet wird, wenn Empfang da ist. Da muss ich dazu sagen, das habe ich auch als zu komplex, zu umfangreich betrachtet und letztendlich auch nachher für zu teuer.

Deswegen habe ich diese Do-It-Yourself-Variante auch verworfen, weil es auch genügend GPS-Tracker gibt, die das alles integriert haben und da praktikable Lösungen bieten. Okay, dann wollen wir einmal ein bisschen in die praktische Anwendung gehen, wie wir das gemacht haben oder warum wir uns auch für die Geräte entschieden haben, die wir verwendet haben.

Das war übrigens sehr lustig, weil Henrik ungefähr alle 24 Stunden mit seinem ganzen Equipment in den Stall gefahren ist und es musste genau 24 Stunden sein. Und dann ist er immer mit diesem ganzen Gerät hinter den Pferden auf der Wiese herumgelaufen und dann war der Akku ausgegangen oder dann war die Verbindung, das Kabel hatte sich gelöst und ja, das war doch ein bisschen spannend. Dann war das Pferd sonst wo, laut diesen Aufzeichnungen.

Also es waren ja schon ein paar Unterschiede und wir haben...

Du hast schon ein paar Wochen, na Wochen vielleicht nicht, aber Tage gebraucht, bis es so funktioniert hat, wie wir uns das vorgestellt haben, dass wir gesagt haben, okay, das ist jetzt praktikabel in der praktischen Anwendung für jedermann, dass man eben nicht dauernd dahinter her sein muss und die Akkus funktionieren und die Einstellungen auch so passen, dass sie so oft messen, dass wir nicht nur alle drei Minuten einmal wissen, wo das Pferd ist.

Ja, genau. Also es hat schon über Wochen jetzt gedauert, das Ganze ausführlich zu testen und auch bewerten zu können. Wobei ich ja nicht drei Wochen aktiv nur im Stall war. Wie schon gesagt, wenn schon, denn schon, wenn dann richtig. Einmal alle 24 Stunden hin, um dann wirklich auch vergleichbare Werte zu erzeugen. Und das bringt mich jetzt auch auf die nächsten Punkte, warum das alles so wichtig ist.

Also wir haben oder für mich hat sich im Nachhinein haben sich mehrere Punkte rauskristallisiert, die bei der Auswahl der Technik elementar wichtig sind. Das ist einmal die Lockfrequenz, sprich wie oft wird eine Ortung, also eine Position getrackt oder gelockt, also gesendet oder gespeichert. Das ist die Lockfrequenz. Hier haben wir dann nachher auch für uns optimale Einstellungen identifiziert.

Und in der KKP-Welt, in dem GPS-Kurs, habe ich auch die verschiedenen Szenarien mal praktisch dargestellt, was dann auch nachher die Unterschiede sind bei der Kilometerauswertung bei unterschiedlicher Lockfrequenz. Vielleicht kannst du einmal das mit der Führmaschine erzählen. Das fand ich sehr plastisch. Ja, das ist so ein super Beispiel, um das Ganze zu beschreiben, was ich damit meine.

Und zwar, wenn ich jetzt im Wald auf einer geraden Strecke spazieren gehe, die ist, sagen wir mal, fünf Kilometer lang geradeaus und ich spaziere. Tracke oder locke das Ganze alle 30 Sekunden, dann ist das Ergebnis nachher genauso akkurat, wie wenn ich das jede Sekunde tracken würde, weil es geht nur geradeaus. Dort sind keine großen Abweichungen.

Wenn ich aber, was ja beim Pferd eher häufiger vorkommt, irgendwo mal eine Biegung oder ein Zirkel oder eine Wendung gehe, auch auf der Wiese bewegt sich das Fährt ja nicht nur gerade aus, ist diese Lockfrequenz dort entscheidend. Und das beste Beispiel ist die Longe oder die Führanlage. Dort hatten wir zum Beispiel eine Testerin, die hat sich nachher schwer gewundert.

Bei einer 15-sekündigen Lockfrequenz hat das Gerät nachher keinen Kilometer oder nur sehr, sehr wenige Meter angezeigt, obwohl das Fährt eine Stunde lang in der Führmaschine war. Ja, und es hat sich herausgestellt, dass diese 15 Sekunden ungefähr die Zeit ist, die das Pferd braucht, um einmal in der Führmaschine eine Runde zu laufen.

Ergo wurde 15 Sekunden nichts getrackt, zack, einmal getrackt, 15 Sekunden ist das Pferd rumgelaufen, einmal getrackt und auf dem Papier oder in der Auswertung hat sich das Pferd keinen Zentimeter bewegt. Und deswegen ist so die optimale Lockfrequenz, haben wir nachher für uns auf 10 bis 15 Sekunden im Tagesdurchschnitt herausgefunden. Der zweite ganz große Punkt ist tatsächlich die Akkulaufzeit.

Und da habe ich gemerkt, die Theorie, was die Hersteller anpreisen und die realen Erfahrungswerte weichen schon enorm voneinander ab. In der Theorie werden diese Werte mit, ich sag mal, für das Gerät oder für die Werbung optimalen Bedingungen getestet, sprich minimale Lockfrequenz, besten Temperaturbedingungen, weil wenn es kälter ist, hält der Akku nicht so lange, wie wenn es 20 Grad sind und und und, so kommen viele Parameter zusammen.

Und deswegen haben wir bei Geräten, die für unsere Intention eigentlich geeignet schienen, festgestellt, in der Erfahrung, wenn wir dann die Lockfrequenz einstellen, die wir brauchen, kommen wir damit vielleicht gerade 10, 11, 12 Stunden aus. Und Henrik hat dann versucht, eine Powerbank noch mit reinzulegen. Wurde mir so empfohlen, wurde mir vom Hersteller empfohlen. Theoretisch funktioniert, wenn die Verbindung nicht dauernd mit dem Kabel, weil das Pferd sich zu viel bewegt.

Genau, Theorie und Praxis lagen auch hier wieder auseinander. Beim ersten Test hat sich das Kabel von der Powerbank gelöst. Beim zweiten Mal habe ich es dann fixiert, da hat es gehalten. Die Powerbank hat den Tracker aufgeladen, den Logger aufgeladen. Als er dann voll war, hat sich die Powerbank abgeschaltet und sie ist auch nicht wieder angegangen, als der Logger leer war.

Und ja, deswegen die Nutzungsintention ist wirklich das A und O und das hat letztendlich auch dazu geführt, dass wir hier zu unserem Testliga gekommen sind, weil dieser hat wirklich ein sehr, sehr großes Portfolio an Trackern und auch für unsere Intention nachher genau das Richtige im Bereich Lockfrequenz, Akkulaufzeit, Kosten und, und, und. Und bevor wir jetzt den Namen nennen, hier kurzer Hinweis trotzdem für Werbung, wie man es so ganzartig macht.

Wir müssen es leider kennzeichnen. Es ist Werbung, weil wir Namen gleich nennen werden. Was auch noch hervorzuheben ist, ist tatsächlich die Einfachkeit der Handhabung der Geräte. Und hier kann ich abschließend jetzt sagen oder zusammengefasst sagen, dass diese Logger zwar in der Praxis doch gute Ergebnisse gefahren haben, aber dann die Geräte, die all unsere Anforderungen gerecht geworden sind, in der Einrichtung schon, ich sag mal, advanced, also für fortgeschrittene Techniker war.

Man musste halt Speicherkarten zusätzlich erwerben, die dann auch die richtige Formatierung haben. Man musste das Gerät dann mit Knopf drücken, also mit... Knopfdruck folgen, halt programmieren, sodass die Logfrequenz entsprechend eingestellt worden ist. Und das war schon, hat mir Spaß gemacht, war eine super Erfahrung, aber es war schon advanced. Und das ist halt bei dem Tracker ganz, ganz einfach gewesen.

Man hat ein Gerät bekommen, dort war eine Speicherkarte oder nicht eine Speicherkarte, sondern eine SIM-Karte für die Datenübermittlung integriert. Man hat das Gerät aufgeladen und man konnte es ans Pferd montieren und loslegen. Hier auch nochmal kurz der Hinweis. Ich habe im Vorfeld von Leuten gehört, sie hätten eine Lösung empfohlen bekommen, die ein Live-Tracking ermöglicht, aber kein Abo-Modell oder keine SIM-Karte enthält. Und das ist einfach faktisch nicht möglich.

Es gibt Geräte, die ein Live-Tracking ermöglichen, aber keine Abo-Gebühr haben, Bei denen ist dann einfach diese Abo-Gebühr, diese monatliche Gebühr von Anfang an in den Preis eingepreist und ergo das Gerät einfach deutlich teurer. Aber trotzdem haben diese Geräte eine SIM-Karte drin, die dann einfach im Preis inkludiert ist. Vielleicht magst du nochmal sagen, weil ich das auch oft als Frage hatte, warum wir keine Kleintiergeräte genommen haben.

Genau, Kleintiergeräte, das Thema habe ich auch dann im Test oft gelesen oder in meinen Recherchen oft gelesen. Und wir haben ja in unserer Stallgemeinschaft sehr viele Hundebesitzer und deswegen waren Hundegeräte oft verfügbar. Und auch die habe ich mir angeguckt. Es gibt da den einen großen, der, sagen wir mal, Marktführer im Hundebereich ist. Und den habe ich mir auch angeguckt. Und da muss man einfach sagen, die Nutzungsintention ist eine ganz andere.

Was will ich denn als Hundebesitzer? Also ich bin kein Hundebesitzer, aber ich versuche mich mal in einen Hundebesitzer reinzuversetzen. Was will ich denn? Wenn der Hund den ganzen Tag bei mir ist, im Haus, im Garten, da brauche ich ja kein großes Tracking.

Für mich ist es ja wichtig, wenn ich mit dem Hund spazieren gehe, auch vielleicht mal in einer neuen Gegend spazieren gehe und aus welchen Gründen auch immer er dann abhaut, dass ich dann ein Live-Tracking aktivieren kann, um ihn schnellstmöglich wiederzufinden. Das heißt, diese Geräte sind im Standard, immer in so einem Ruhemodus, der alle 2 bis 60 Minuten trackt. Und das reicht für einen Hund in dem Fall vollkommen aus.

Für unsere Nutzungsintention natürlich total unbrauchbar, wenn ich alle 60 Sekunden einmal tracke. Und das Thema hatten wir eben schon in der Theorie und Praxis Akkulaufzeit. Auch diese Geräte preisen eine sehr hohe Akkulaufzeit von 30, 40 Stunden, teilweise sogar bis zu einem Monat Akkulaufzeit aus. Ja, wenn das Gerät alle 60 Sekunden einmal am Tag trackt. Aber das wäre für uns wieder absolut unpraktisch.

Und es gibt noch den einen oder anderen Parameter mehr, warum diese Hunde- und Katzentracker für uns nicht praktikabel sind. Dazu auch definitiv mehr im GPS-Kurs in der KKP-Welt. Ich will diese Geräte überhaupt nicht schlecht reden. Das sind tolle Geräte und für die Hunde sicherlich das Optimum. Aber wie gesagt, die können auch Bellverhalten auswerten. Die können das Schlafverhalten deines Tieres tracken. Für uns uninteressant und deswegen auch diese Hundetracker nicht praktikabel.

Das heißt, wenn man sich informiert, sollte man gucken, ob die Nutzungsintention ist, die Ortung, also wo ist jemand, oder ob ich eine Strecke haben möchte. Und da wir ja Strecken messen wollen und nicht einen Ort, wo jemand ist, ist das für uns halt kein praktikables Gerät, weil dann uns viel Strecke verloren geht sozusagen.

Ganz genau, so kann man das sagen. Das passt. Und wir haben dann auch im Weiteren haben wir all diese Daten, die wir mit Logger und mit Tracker ausgewertet haben, dann auch in der Praxis ausgewertet. Und das passiert bei dem GPS-Logger, in der Regel mit einer mitgelieferten Software, die man sich auf dem Computer installieren kann. Bei den neuen Loggern, die wir gekauft haben, war das dann auch Online-Download möglich, ohne CD, deswegen ging das dann.

Und man konnte diese Daten, also man kriegt dann Koordinationsdaten, das sind riesengroße Excel-Listen mit Koordinationsdaten, die man entweder in dieser Software, aber auch bei Google Maps oder Google Earth hochladen kann und dann schön auslesen kann. Bei dem Tracker, den wir verwendet haben, erfolgt das nachher über eine eigene App oder ein Online-Portal, wo man die Daten nicht nur im Nachgang auswerten kann, sondern auch live tracken kann.

Da muss ich ganz ehrlich sagen, das ist so ein bisschen Fluch und Segen in einem, weil mittlerweile, wenn das so ein bisschen Routine geworden ist, dann guckt man nicht mehr alle fünf Minuten nach. Aber am Anfang, wenn man das Ding das erste Mal dran hat, dann ist man schon geneigt, wirklich regelmäßig auf diesen Lifetracker zu gucken und zu gucken, wo ist denn mein Pferd jetzt gerade, an welcher Heuraufe oder wo auf der Wiese befindet es sich, wo läuft es lang. Oder warum bewegt es sich nicht?

Genau, das haben wir tatsächlich aus unserer Stallgemeinschaft ab und zu gehört, dass nachts um elf die Kinder eingepackt worden sind und in den Stall gefahren wurde, weil das Pferd sich laut der App nicht mehr bewegt hat. Ja, und es hat sich nicht bewegt, weil es gelegen hat. Oder bei Chaos, er hatte einfach das Halsband mit dem Logger einmal, tatsächlich ja nur einmal, aber das war ja einmal runtergefallen und lag halt mitten auf der Wiese.

Ja, das stimmt, ist auch einmal passiert. Deswegen die Wahl der Befestigung auch ein ganz wichtiges Thema, da haben wir auch eine Empfehlung zu. Aber ich kann nur froh sein, dass es der GPS-Tracker war, den Chaos verloren hat, weil den Logger, den hätte ich lange gesucht, weil der ja keine Live-Daten sendet. Den Tracker konnte ich mit meinem Handy in wenigen Minuten finden und orten.

Das war da schon ein Riesenvorteil. Und so bietet dieses Live-Tracking oder diese Online-Portale für der Tracker auch die Möglichkeit, so ein bisschen das Bewegungsverhalten zu analysieren. Dort gibt es die Möglichkeit, Häufigkeiten darzustellen, wo sich das Pferd am häufigsten befindet oder welche Wege es nutzt.

Und das sind nachher natürlich auch super, also neben der Strecke auch super wichtige Hinweise für so das Herdenverhalten oder für das Verhalten von neu integrierten Pferden oder, oder, oder. Also hier sind die Nützlichkeit dieser Ergebnisse oder dieser Auswertung wirklich sehr, sehr vielfältig.

Wir haben das Ganze dann genutzt für Bewegungsmuster, aber auch hauptsächlich, wie gesagt, für die Strecke, um zu wissen, wie viel bewegt sich mein Pferd, wenn ich nicht dabei bin, weil man diese Daten ja braucht, um dann nachher das Training entsprechend der Gesunderhaltung anpassen zu können.

Ich habe gemerkt, dass das Training selber, sprich eine Reiteinheit, eine Bodenarbeiteinheit, eine Longenarbeit besser mit dem Handy aufzuzeichnen ist, als mit einem GPS-Tracker oder Logger, wegen der Logfrequenz, welche ich am Anfang vorgestellt habe, aber auch wegen der Genauigkeit.

Hier muss man sagen, dass unsere Smartwatches, die wir am Arm haben oder auch unsere Handys schon sehr gute GPS-Chips verbaut haben mit sehr akkuraten Ergebnissen und deswegen habe ich letztendlich gesagt, 23 Stunden oder 22 Stunden am Tag kann der GPS-Logger dran sein oder der GPS-Tracker und dann während der zwei Stunden, die ich mit dem Pferd arbeite oder was auch immer ich tue, nutze ich dann meine Smartwatch oder mein Handy,

um dort noch genauere Aufzeichnungen zu bekommen und meine Einheit bewerten zu können als mit den anderen Geräten. Und das ist jetzt auch per se nichts, was man sein Leben lang tut, weil manche finden das dann nicht mehr so praktikabel, wenn man das irgendwie jeden Tag, 365 Tage im Jahr macht.

Wir denken, dass es absolut Sinn macht, wenn man halt einen Trainingsplan erstellt, dass man da einfach eine gute Übersicht hat, mal ein Quartal und das besser einschätzen kann, was das Training wirklich explizit angeht. Und auch für die Strecken macht es ja Sinn, einmal im Sommer Weidezeit. Das heißt, wenn die offen ist und einmal im Winter, wenn es halt geschlossen ist, weil da meistens die Haltungsformen unterscheiden. Also auch da muss das nicht immer gemacht werden.

Da muss da nicht hysterisch werden, was die Daten angeht. Aber es macht einfach definitiv Sinn, es einmal für Sommer, einmal für Winter und fürs Training nochmal separat mindestens für ein Quartal zu machen. Genau, und das sind jetzt, das bringt mich auch zum nächsten Thema, was ja dann auch wieder in dem Zuge hochkommt, sind die Kosten. Was kostet mich eigentlich so ein Set oder diese Technik, um das einzusetzen, wenn ich das ja tatsächlich nur ein oder zwei oder dreimal im Jahr brauche?

Und hier habe ich für euch das Ganze auch einmal zusammengefasst. Die Logger, die ich verwendet habe, die liegen im Preissegment 120 bis 250 Euro. Als einmalige Kosten. Wenn ich diese technischen Einrichtungen selber übernehmen kann und letztendlich muss ich hier gestehen, der GPS-Logger war, als ich mit dem Projekt gestartet habe, so mein heimlicher Favorit. Ich habe gedacht, mit der GPS-Genauigkeit und den Aufzeichnungen, das wird bestimmt der GPS-Logger.

Aber ich wurde eines Besseren belehrt, Weil diese technische Einrichtung und nachher auch die Akkuranz der Aufzeichnung mit dem GPS-Tracker und all den anderen Parametern, die dieser liefert, nicht mithalten konnte, ganz einfach gesagt. Aber der GPS Logger liegt bei einmaligen Kosten von 120 bis 250 Euro. Man kann da auch deutlich mehr ausgeben. Also es gibt dort Geräte im Profibereich, die gehen, ich glaube, da ist nach oben fast keine Grenze.

Also da kann man locker 500 oder auch 1000 Euro ausgeben. Aber das ist für unsere Anwendung unnötig. Das ist dann für Profisportler oder für Rennfahrer im Motorsport gedacht. Das brauchen wir nicht. Hier nochmal der Hinweis, passt auf, wenn ihr nach einem GPS-Logger suchen wollt.

Ich sage mal, 80% der Produkte, die euch angezeigt werden, wenn ihr nach GPS-Logger sucht, sind GPS-Tracker, weil auch die Hersteller hier das Wort Logger irgendwo bei sich in der Produktbeschreibung oder Produktbeschreibung verwendet haben, um bei solchen Suchanfragen natürlich auch auf dem Schirm zu sein.

Und auch wieder, es gibt ein paar Logger, die angeboten werden, die haben dann teilweise auch ein super praktisches Format, so im USB-Format, ganz klein und handlich, aber da seid euch gewiss, die Akkulaufzeit wird euch massiv enttäuschen, auch wenn dort vielleicht 20 Stunden ausgeclaimt sind, bin ich mir sicher, dass diese überhaupt nicht erreicht werden. Also, der Logger, die Kosten haben wir genannt, jetzt kommt die große Überraschung.

Die GPS-Tracker sind deutlich günstiger in der einmaligen Anschaffung. Dort, sage ich mal, kann man im Bereich 29 bis 99 Euro sehr, sehr gute Geräte bekommen. mit dem Rabattcode, den wir euch in den Shownotes verlinken. Bei unserem Testsieger auch noch ein zusätzlicher KKP-Rabatt. Einmalige Kosten, ich sage jetzt mal im Schnitt von 39 Euro. Aber dann haben wir natürlich die Kosten für das Abo.

Und wie soll es auch anders sein, wie überall in der Welt, im Fitnessstudio und bei Netflix oder wo auch immer, desto länger man den Vertrag unterschreibt, umso günstiger wird es. Man kann es tatsächlich auch nur monatlich machen, monatlich kündbar. Dann liegt man so im Schnitt, sage ich mal, je nach Hersteller bei 12 bis 15 Euro im Monat. Oder wenn man dann über ein Jahr oder sogar zwei Jahre abschließt, liegt man bei gerade mal 6, 7 oder 8 Euro je nach Hersteller.

Und wenn wir das jetzt mal hochrechnen, 39 Euro Investitionskosten und wir nehmen mal die Variante 12 Euro und das machen wir zweimal im Jahr, sodass wir zweimal im Jahr für 12 Euro das Gerät aktivieren, dann haben wir jährliche Kosten von Pi mal Daumen 60, 70 Euro, finde ich deutlich günstiger als ein GPS Logger und ich habe dafür viel mehr Nutzungsvariabilität.

Aber tatsächlich haben wir uns jetzt ein Gerät gekauft und auch direkt die, besser gesagt, wir haben mittlerweile zwei Geräte in der KKP-Welt im Umlauf und haben dort die 24 Monate Laufzeit, bezahlen da sechs Euro im Monat. Wenn du das machst, dann liegst du bei jährlichen Kosten von irgendwo im Schnitt bei 50 Euro. Und jetzt fragt man sich, aber was soll ich denn damit machen, wenn ich das nur dreimal im Jahr benutze?

Und da haben wir in der KKP-Welt zum Beispiel, wir haben zwei Geräte im Umlauf, die unsere Mitglieder einfach testen können. Die schicken die sich dann gegenseitig zu, immer im Rotationsverfahren, behalten das Ganze drei, vier Tage und testen das ausgiebig für ihr Pferd in der aktuellen Situation und schicken es dann an den Nächsten weiter. Und genau so ist unsere Empfehlung auch für jeden anderen. Könnt ihr das auch machen.

Also ihr könnt das für euch selber nutzen. Ihr könnt es aber auch an andere Stallmitglieder oder Verwandte, Bekannte mit Pferden verleihen, um denen dort auch diese Möglichkeit zu geben und um euch dort eventuell Kosten zu sparen.

Und deswegen auch meine ganz klare Empfehlung Und für jeden Stallbetreiber, der dahingehend interessiert ist, um auch da das Pferdeverhalten und den Stall einmal bewerten zu können, wo man vielleicht noch optimieren kann, das ist die beste Investition, die man tätigen kann. Weil man kann das dann ja auch als Dienstleistung, sage ich jetzt mal als Service für die Einsteller, entweder kostenlos, aber auch gegen einen geringen Obolus, Ja, anbieten und anpreisen. Super Service, super Erkenntnisse.

Sicherlich von jedem Einsteller gerne gesehen, diese Möglichkeit. Und man muss noch ganz klar dazu sagen, dass nur weil ein Pferd im Stall gemessen worden ist, heißt es nicht, dass alle anderen Pferde das gleiche Bewegungsverhalten und auch nicht eine ähnliche Strecke haben müssen. Also je nachdem, ob die in Offenstallhaltungen Rang hoch oder Rang nieder sind, laufen die komplett andere Strecken. Dann gibt es Pferde, denen macht Wind und Wasser, also Regen was aus.

Da laufen die viel weniger, anderen macht das gar nichts aus. Die laufen genauso viel bei dem Wetter. Dann je nachdem, welche Truppe sie sind, ob sie die, die sie charakterlich Bock haben, viel zu laufen, zu hüpfen, vielleicht die jüngere, sportlichere Generation in der Herde sind oder auch auf der Weide, wenn sie sonst in der Box leben oder dann auf der Weide sind, die laufen ganz andere Strecken als zum Beispiel die Rentnergang.

Von daher ist es tatsächlich sehr unterschiedlich, wie viel Strecke die Pferde in der gleichen Haltung zurücklegen, je nach Alter, Charakter, vielleicht auch, wenn einer noch ein bisschen Schmerzen hat, je nachdem wie alt, Arthrose, Wetterbedingungen, Bodenverhältnisse. Also das kann man tatsächlich nicht übertragen auf die ganze Herde oder auf alle Pferde, die auf der gleichen Wiese stehen oder gleich im Auslauf. Es macht wirklich Sinn, die Pferde einzeln mal 24 Stunden zu überwachen.

Genau, also ich denke, das war jetzt ein super Überblick über das, was wir da gemacht haben, über die Ergebnisse, die wir zusammengefunden haben. Das Ganze haben wir in der KKP-Welt im Kurs nochmal deutlich ausführlicher zusammengefasst. Dort haben wir dann auch Themen wie, wie befestige ich das Gerät am besten an meinem Pferd. Das würde hier jetzt den Rahmen ein bisschen sprengen. Ja, last but not least, Trommelwirbel würde ich sagen. Wer ist denn jetzt unser Testsieger?

Der Testsieger war der Kompakt-Tracker der Firma Pi, P-A-J. Nicht zuletzt wegen der super Eigenschaften, wegen der wunderbaren Anpassungsfähigkeit an unsere Bedürfnisse, wegen der Akkulaufzeit, wegen der App, in dem wir die Bewegungen nachher auswerten konnten und präsentieren konnten, vergleichen konnten. Nicht zuletzt deswegen, sondern auch wegen dem, muss man ganz ehrlich sagen, grandiosen Service, den sie geliefert haben.

Also ich habe noch nie bei irgendeiner technischen Angelegenheit so einen tollen Telefonsupport gehabt wie bei der Firma Pi, wenn es darum geht, die Logfrequenz anzupassen. Weil in dem Bereich, wo wir unterwegs sind, das kann man selber nicht in der App einstellen. Dort muss man dann einmal anrufen und dann machen das die Service-Mitarbeiter für einen. Also das ist wirklich outstanding. Das war grandios gut. Deswegen unser Testsieger, der Compact-Tracker der Firma Pi.

Wie gesagt, den Link zu diesem Gerät und auch den KKP-Rabatt-Code, mit dem ihr, ich weiß es gar nicht, 10 oder, ich sage jetzt mal 10 Prozent vielleicht, das ist auch ein bisschen mehr, weiß ich gerade nicht aus dem Kopf, nochmal auf die Einmalzahlung bekommt, findet ihr in den Shownotes. Also ich kann abschließend sagen, mir hat dieses Projekt super viel Spaß gemacht.

Ich habe selber am Anfang nicht damit gerechnet, dass wir da so tolle Ergebnisse und auch wirklich so augenöffnende Ergebnisse erzielen und bekommen, wie wir es dann letztendlich bekommen haben. Gerne wieder mit anderen Sachen. Mir hat es Spaß gemacht. Genau, das nächste, was wir im Petto haben, ist, dass wir jetzt Pulsmessgeräte alle testen wollen, weil das ständig auch alle fragen.

Aber ich kann sagen, oder wir können vielleicht da noch den Einblick geben, Chaos hat tatsächlich ja 15 Kilometer am Tag abgerissen im Sommer, wenn die Weide offen ist. Aber wir haben auch sehr viel Fläche und sehr viel Bewegungsanreize, weil Trinken und Schlafbereich und Weide sehr weit auseinander sind und da ein langer Laufweg ist. Aber da wussten wir halt, dass er extrem viel Strecke läuft. Und es gibt natürlich da sehr schöne bildliche Auswertungen zu, wo er langgelaufen ist.

Also ich finde es einfach optisch auch total toll anzuschauen. Und es gibt einem für mich auch nochmal die Ruhe. Auch wir haben nicht jeden Tag Zeit oder die Muße, vielleicht auch im Stall unterwegs zu sein. Und wenn mein Pferd 15 Kilometer tatsächlich in der Haltung abläuft, ist es aus meiner Sicht auch absolut entspannt möglich, einen Tag mal zu Hause zu bleiben, was ich für mich auch mitgenommen habe. Wirklich toll, dass die Herde sich so viel bewegt. Und jetzt sind wir im Winter.

Also ich denke, wir werden ihn jetzt nochmal dran machen, um dann vergleichend zu schauen. Ich denke, das wird sehr viel weniger sein, weil die Weidefläche natürlich nicht offen ist. Sprich, ich passe mein Training dementsprechend in der Winterzeit definitiv an. Wenn du jetzt diesen GPS-Kurs dir anschauen willst, wo wir alle Geräte vorstellen und die ganzen Bilder auch nochmal zeigen und die Befestigung und die Einstellung und die Logfrequenzen.

Verlinke ich dir auch noch gerne den Bereich zur KKP-Welt. Da kannst du dann einen Schnuppermonat dabei sein und wenn du in der KKP-Welt drin bist, dann hast du ja Zugang zum GPS-Kurs, aber auch zum Erste-Hilfe-Kurs und, Dann haben wir den Wurmkurs wieder aktuell geöffnet. Der ist natürlich auch in der KKP-Welt jetzt dauerhaft integriert. Das heißt, du kannst auch auf alle Monatsthemen zugreifen, die schon gelaufen sind.

Also ich glaube, das ist eine unfassbar gute Möglichkeit, sein Fachwissen hier nochmal zu erweitern. Also nutzt das gerne als Angebot in Schnuppermonat, um da einfach nochmal tiefer ins Thema GPS einzusteigen und dir dann noch das rauszupicken, was für dich und dein Pferd gerade relevant ist. In diesem Sinne, ja, vielen Dank, Henrik. Sehr gerne.

Für die technischen Einblicke. Ich habe das sehr schmunzelnd von der Seite mir angeguckt, weil er da vollkommen drin aufgegangen ist und mit diesen ganzen Menschen im Support telefoniert und Geräten und ja, unsere Pferde ständig mit irgendwas um den Hals herumgelaufen sind. Auch da nochmal der Hinweis, wir haben natürlich Befestigungen, dass wenn das Pferd wirklich mal hängen bleiben sollte, es sich öffnet und löst. Also da kann man ganz entspannt sein. Haben wir ja leider gesehen.

Genau, es geht auch auf, wenn was ist. Also da haben wir Sicherheitsvorkehrungen natürlich getroffen. Und ich hoffe, du hast einen guten, ausführlichen Eindruck und einen Blick bekommen in das Thema GPS-Messung. Und wir freuen uns sehr von dir zu hören, wenn du es getestet hast, wie es gelaufen ist und wie viele Kilometer dein Pferd läuft in seiner Haltung, und sind da gespannt, wie du da die Erkenntnisse umsetzt.

In diesem Sinne, viel Freude, es ist ja bald Weihnachten, also vielleicht magst du dir ja einen GPS-Tracker wünschen und in diesem Sinne, das wird die letzte Podcast-Folge vor dem neuen Jahr sein. Von daher wünschen wir jetzt gemeinsam frohe Weihnachten, eine restliche, besinnliche Adventszeit und ich würde sagen, wir nehmen auch gleich noch den guten Rutsch mit ins neue Jahr. Da kann man vielleicht noch kurz Sneaky Pete machen. Im Januar gibt es wieder geschmeidig durch den Winter den Kurs.

Genau, da werden wir die ganzen physiotherapeutischen Anwendungen für Pferdebesitzer besprechen. Akkupressur, Mobilisation, Massage. Also wenn es der Winter lang geht, dann freuen wir uns sehr auf dich im Januar zu diesem Thema. Und das war's für heute. Bis dahin, ganz liebe Grüße, deine Veronika und... Euer Hendrik. Tschüss. Music

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