Meine Ausbildungsinhalte – Anwendungsentwickler-Podcast #3
Mar 17, 2015•24 min
Episode description
In der dritten Episode meines Anwendungsentwickler-Podcasts schildere ich die Ausbildungsinhalte meiner Azubis und wie ich die Ausbildung grob organisiert habe.
Organisation der Ausbildung- Einführung ins Unternehmen gemeinsam mit anderen Auszubildenden.
- Sitzplatz im Büro des Ausbilders, damit stets Fragen und Coaching möglich sind.
- Möglichst schnell Praxisprojekte umsetzen, um mit Kollegen zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln.
- Das Berichtsheft wird regelmäßig geführt und kontrolliert.
- Von Anfang an werden regelmäßige Lernzielkontrollen (LZK) durchgeführt, meist ca. 1x wöchentlich.
- Inhalte siehe Mögliche Themen der Abschlussprüfung.
- Nicht in Projekten behandelte Inhalte werden im Rahmen der LZKs erläutert.
- Zusätzlich gibt es wöchentliche One-on-Ones.
- Abgeschaut bei Manager Tools: One-on-Ones Part 1
- 30 Minuten lang. 10 Minuten für den Azubi, 10 Minuten für mich, 10 Minuten für die Weiterentwicklung.
- In den ersten Ausbildungsjahren eher unwichtig, da wir eh im gleichen Büro sitzen.
- Wenn Praktikanten oder neue Azubis anfangen, übernehmen die älteren Azubis die Betreuung. -> Lernen durch Lehren.
- Prüfungsvorbereitung mit alten IHK-Prüfungen und vermehrten LZKs.
- Umsetzung des Praxisprojekts in Eigenregie mit Coaching durch mich.
- Einstieg mit Java.
- Eigenverantwortliches Lernen der Grundlagen der Programmierung.
- Sourcen und Erklärung auf Englisch.
- Dauer: Mehrere Wochen je nach Vorkenntnissen.
- Von Variablen über Schleifen bis hin zu Polymorphie.
- Inhalte werden teils in Berufsschule wiederholt, aber dadurch werden evtl. zwei Sichtweisen gelernt.
- Übergang zu Praxisprojekten, optimalerweise in Java oder C#.
- Von Beginn an den Entwicklungsprozess befolgen, also z.B. Versionsverwaltung und Build-Server nutzen.
- Recht schnell funktionale Programmierkonzepte mit einfließen lassen.
- Auch die Hausprogrammiersprache Natural darf nicht zu kurz kommen.
- Einarbeitung in SQL und Datenbankmodellierung.
- Meist während meiner Urlaubszeit.
- Unterlagen von Oracle und alte IHK-Prüfungen.
- Eigenes (responsive) Blog mit HTML5 und CSS3 gestalten.
- Linux-Server aufsetzen.
- Nehmt den Auszubildenden die Maus weg! Man kann den PC – und insb. die Entwicklungsumgebungen – normalerweise auch sehr gut ohne Maus ausschließlich mit der Tastatur bedienen. Das ist deutlich schneller und weniger gesundheitsschädlich.
- Immer ein offenes Ohr für die Azubis haben. Fragen nicht als nervig ansehen, sondern als Chance, Inhalte selbst zu vertiefen, indem sie erklärt werden.
- Azubis sollten mehr als eine Programmiersprache und mehr als ein Programmierparadigma lernen. Mindestens die Objektorientierung muss dabei sein.
- Die Azubis erstellen von Besprechungen regelmäßig Protokolle. Alle nicht verstandenen Inhalte werden dann im Anschluss besprochen. Das schult sowohl technische, als auch betriebsinterne Begriffe.
- Das Berichtsheft wird im Wiki geführt. Dort kann es sowohl vom Azubi, als auch von mir leicht eingesehen und ergänzt werden.
- Die Azubis unterstützen die Administration beim Support. Dadurch werden die Mitarbeiter und Systeme kennengelernt.
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