Der eigene Webserver (Teil 1) – Anwendungsentwickler-Podcast #88
Jan 16, 2017•44 min
Episode description
Warum es schon für Auszubildende sinnvoll ist, einen eigenen (Web-)Server zu betreiben, erkläre ich in der achtundachzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts.
Inhalt Warum sollte ich mir überhaupt einen Server aufsetzen?- Besser kann man den professionellen Umgang mit Infrastruktur nicht lernen.
- Keine Abhängigkeiten von Dienstanbietern.
- Freiheit bei der Auswahl der Dienste.
- Plattform für eigene Projekte.
- Daten liegen in der eigenen Hoheit.
- Weil es Spaß macht.
- Weil es cool ist, eine eigene Domain (z.B. für E-Mail-Adressen) zu haben.
- Webserver
- Website, Blog, Wiki, RSS-Reader
- Mailserver
- Git-Repositorys
- OwnCloud
- Build-Server
- Application Server
- Firefox-Sync-Server
- Je nach Anbieter und Leistung ab 5 Euro im Monat für einen vServer auf Linux.
- Windows kostet deutlich mehr, da Lizenzen fällig werden.
- .de-Domains gibt es ab ca. 0,50 EUR pro Monat.
- Ich empfehle 1blu*.
- Hängt vom Betriebssystem ab. Linux benötigt nur wenige Ressourcen (falls keine grafische Oberfläche gewünscht ist).
- 2 CPU-Kerne, 2 GB RAM, 500 GB Festplatte reichen schon.
- Mehr Leistung ist natürlich immer besser. Heute gibt es schon günstige Server mit SSDs und mehreren GB RAM.
- Dein Name mit Anschrift steht im Impressum bzw. bei der DENIC.
- Du musst dich an den rechtlichen Rahmen halten und ggfs. Impressum und Datenschutzerklärung erstellen.
- Wenn dein Server missbraucht wird, bist du dafür haftbar.
- Du bist für alles selbst verantwortlich: Backups, Sicherheit usw.
- Übliche Administration: Installation, Konfiguration, Backup, Patching, Updates einspielen, evtl. Migration auf neuen Server.
- Automatisierung ist in vielen Bereichen möglich und absolut sinnvoll. Spart viel Zeit und Nerven. Aber muss erstmal eingerichtet/gescriptet werden.
- Kommt auf deine Ziele an. Willst du z.B. deinen Namen bekannt machen oder dich anonym bewegen?
- Empfehlung: Domainüberprüfung bei variomedia.de. Dort gibt es viele und auch „neue“ TLDs zum Prüfen auf Verfügbarkeit und registrieren.
Wer in Linux einsteigen will, der kommt um die „Linux-Bibel“ von Michael Kofler* nicht herum. Es lässt eigentlich keine Wünsche offen 🙂
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