S2 E11 - Die mit der Entscheidung, die keine war - podcast episode cover

S2 E11 - Die mit der Entscheidung, die keine war

Jan 26, 202654 minSeason 2Ep. 11
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Episode description

Nachhaltigkeit soll wieder freiwilliger werden.
Weniger Pflicht, weniger Vorgaben, mehr Einsicht.

Und genau in diesem Raum wird ein Ansatz immer beliebter: Green Nudging.

In dieser Folge geht es um sanfte Schubser, Entscheidungsarchitektur und darum, warum Gestaltung oft wirksamer ist als Argumente. Nicht durch Verbote oder Zwang, sondern durch Standards, Sichtbarkeit und das, was als normal gilt.

Wir sprechen darüber,

  • warum Green Nudging so gut funktioniert

  • weshalb genau das problematisch sein kann

  • wie Verantwortung vom System auf Einzelne rutscht

  • wo hilfreiche Gestaltung endet und verdeckte Steuerung beginnt

Anhand von Alltagsbeispielen, mit einem Augenzwinkern, aber ohne Bauchgefühl.
Im Fokus steht eine einfache Frage:Wer entscheidet eigentlich, in welche Richtung geschubst wird?


Im Ausblick ordnen wir das Thema ein, verweisen auf Forschung und Praxis und benennen auch ein Projekt aus Bremen, an dem wir beteiligt waren. Die folgenden Links dienen als Einstieg und Vertiefung:


Weiterführende Links und Quellen

Green Nudging Projekt
https://green-nudging.de/

"Schubs mich nicht!" – Nudging als politisches Gestaltungsmittelhttps://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/258946/schubs-mich-nicht-nudging-als-politisches-gestaltungsmittel/

Thaler, Sunstein: Nudge
https://nudges.org/what-is-nudging/

OECD- Tools and Ethics for Applied Behavioural Insights: The BASIC Toolkithttps://www.oecd.org/en/publications/tools-and-ethics-for-applied-behavioural-insights-the-basic-toolkit_9ea76a8f-en.html

Keine einfachen Antworten.
Aber bessere Fragen.

Transcript

Brüssel hat ja beschlossen, dass wir es mit der verpflichtenden Nachhaltigkeit vielleicht ein bisschen übertrieben haben, zu viele Regeln, zu viel Verantwortung, zu viel Struktur. Also zurück zur Freiwilligkeit, zur Einsicht, zum guten Menschen im Inneren, und ich dachte mir. Wenn ich niemanden mehr zwingen darf, muss ich eben wieder üben, besser zu gestalten, nicht manipulieren, nicht beeinflussen, nicht steuern, nur helfen beim Entscheiden in die richtige Richtung.

Heute geht es um Green Nudging, sanfte Schubser, gute Absichten und Entscheidungen, die sich erstaunlich oft von selbst treffen, willkommen bei irgendwas mit Nachhaltigkeit zur Folge, die mit der Entscheidung, die keine war. Green Knowjing teps. Teps teps teps. Teps Teps Green Knowjing sanfter Schubs, große Wirkung, kein Verbot, kein Stress, nur ein kleiner Busch.

Ihr dachtet, ihr entscheidet, doch der Rahmen gibt den Rush Green Knowjing ganz easy, ganz schnell, ganz schlau, ihr seid frei, solange ihr das Richtige. Baut.

Re notding tec tec tec das Schuft große Würgen ihr habt keine Zeit, ihr habt 1000 Tabs im Kopf, dann kommt der Defot und macht die Wahl zum Zopf. Ein Klick weniger und schon seid ihr dabei nicht überzeugt, nur bequem und genau das ist die Magie, kein Predigton, kein moralisch korrekt, nur ne Option, die halt besser versteckt ist vegetarisch ganz

oben, Fleisch unten klein. Nichts ist verboten, ihr müsst nur nicht nein schrei, kein Verbot, kein Stress, nur ein kleiner Push. Ihr dachtet, ihr entscheidet doch der Rahmen gibt den Rush Green Nooching ganz easy, ganz schnell, ganz schlau, ihr seid frei, solange ihr das richtige Bau sozialer Druck als Smiley an der Wand die meisten machen's so willkommen im Stand Feedback auf den Verbrauch Vergleich mit nebenan und plötzlich wirkt Verzicht wie ein kleiner Sieg im

Plan das ist kein Zwang, sagt das Schild an der Tür, doch die Normalität entscheidet längst für euch, ihr. Und für mir und wenn's funktioniert, Klatsch mal leise Beifall, weil niemand streiten musste und das Deck knallen, kein Verbot, kein Stress, nur mein kleiner Push, ihr dachtet ihr entscheidet doch der Rahmen gibt den Rush Green Nuding ganz easy, ganz mild, ganz schlau, die Entscheidung war frei, nur

der Weg war schon gebaut. Klapp, KLAPP, Klapp, Sanfter Schubs. Sanfter Schubs harmlos, oder? Nachhaltigkeit ist anstrengend, nicht moralisch, kognitiv.

Sie verlangen von euch, Entscheidungen zu treffen, die über das hier und jetzt hinausgehen, Entscheidungen, deren Konsequenzen ihr nicht direkt seht, nicht sofort spürt und oft nicht einmal selbst erlebt, und das in einer Welt, in der sowieso alles gleichzeitig passiert, Meetings, Deadlines, Mails, Nachrichten, push, Mitteilungen, zwischendurch noch Mittagessen und. Und irgendwo dazwischen die Erwartung, auch noch

verantwortungsvoll zu handeln. Die Realität ist, niemand steht morgens auf und denkt sich, heute möchte ich besonders komplexe Zielkonflikte lösen, schon gar nicht im Arbeitsalltag, schon gar nicht dauerhaft und schon gar nicht bei Themen, bei denen es selten eine eindeutige, richtige Antwort gibt. Nachhaltigkeit ist genauso ein Thema, abstrakt, langfristig, oft unsichtbar. Sie konkurriert nicht mit Argumenten, sondern mit Gewohnheiten, mit Bequemlichkeit, mit Zeitdruck.

Und in dieser Konkurrenz verliert Nachhaltigkeit fast immer. Verbote sind unpopulär, Appelle verpuffen, Informationen werden überlesen, nicht weil Menschen böse oder ignorant sind, sondern weil Aufmerksamkeit begrenzt ist und Entscheidungskraft ebenfalls. Also entsteht eine Idee, die auf den ersten Blick erstaunlich

vernünftig klingt. Wenn Menschen nicht anders entscheiden wollen oder schlicht nicht können, dann verändern wir eben die Umgebung, in der diese Entscheidung getroffen wird, nicht das Verhalten selbst, nur den Rahmen, keine Vorschriften, keine Sanktionen, keine moralische Aufladung, stattdessen kleine Verschiebungen, Standardeinstellungen, Hinweise, vergleiche mit anderen, die.

Die nachhaltige Option liegt plötzlich näher, sie springt mehr ins Auge, sie fühlt sich normaler an, nicht unbedingt richtiger, aber einfacher. Green Nutching verspricht genau das, Nachhaltigkeit ohne Reibung, Veränderung ohne Widerstand, Wirkung ohne Streit, ihr müsst euch nicht umentscheiden, ihr müsst euch nicht erklären, ihr müsst euch nicht rechtfertigen, ihr folgt einfach dem Weg, der ohnehin vor euch liegt und genau deshalb ist Green Nutching so verführerisch

was. Weil es das eine verspricht, was Nachhaltigkeit sonst sehr selten bietet. Erleichterung. People don't the side like feary say we don't have to lay we. Move on have it, we chose what seasy as to take shortcuts in or hits rules.

We don't see automatic answers, we're reflection should be is not of flow is out, we survive so many signals do a little time this is not in. Not see to your mail lot of see me why just send the frame before you to sign the full speak loudar and all dements do what's already chosen feels normal entro disability matters what you See feels Real What's Days in the Shadow. Bearly get a Pill, you don't think last you just think fast the first good Option is the one

mit last. This is logic my poll you palls on the context is stance we're at you. Not don't play deplogic behind the spin be have you're follows design. This is nurging up soft, but persise build on have it's not on advice. No pressure, no fight, no molk you just the world of range to guide you there, no presslation, no presslation, no presslation.

Wenn von Green Nutching gesprochen wird, geht es nicht um Aufklärung im klassischen Sinne und auch nicht darum, Menschen von etwas zu überzeugen. Der Ansatz kommt aus der Verhaltensökonomie und der Verhaltenspsychologie, aus der Beobachtung, dass Menschen Entscheidungen selten rational treffen, nicht weil sie es nicht könnten, sondern weil sie es im Alltag nicht tun. Die Annahme dahinter ist einfach weil. Menschen entscheiden häufig automatisch.

Sie folgen Routinen, Abkürzungen, Faustregeln. Das ist kein Fehler im System, das ist das System, Entscheidungen werden dort getroffen, wo es schnell geht, wo es einfach ist, wo man nicht nachdenken muss. Nudging setzt genau hier an, es akzeptiert, dass Entscheidungen oft nicht bewusst getroffen werden, statt zu versuchen, Menschen zu besseren Entscheiderinnen und Entscheidern zu machen, verändert es den Rahmen, in dem

Entscheidungen entstehen, die. Dieser Rahmen wird oft als Entscheidungsarchitektur bezeichnet, also die Art, wie Optionen angeordnet, präsentiert und zugänglich gemacht werden. Green Nudging nutzt diese Architektur gezielt, um nachhaltige Entscheidungen wahrscheinlicher zu machen, nicht durch Zwang oder durch Sanktionen und auch nicht durch finanzielle Anreize, sondern durch kleine Hinweise, durch Standards. Durch das, was als normal entscheidet, erscheint ein wichtiger Punkt.

Dabei ist die Wahlfreiheit bleibt formal erhalten, ihr könnt euch anders entscheiden, ihr könnt abweichen, ihr könnt den Standard ändern, zumindest theoretisch. Green Nudging versteht sich selbst nicht als Bevormundung, sondern als Hilfe beim Entscheiden, es will nicht sagen, was ihr tun sollt, es will nur dabei helfen, dass ihr schneller dort landet, wo ihr angeblich ohnehin wollt. Und genau deshalb wird Nudging oft als sanfter Ansatz beschrieben, als nicht invasiv, als pragmatisch.

Es verändert keine Überzeugung, es verändert Wahrscheinlichkeiten, und das ist wichtig, um zu verstehen, warum Green Nudging so gut funktioniert. It works without shadin with I'm break in the do no one fears for no one fights in emo, no speech in no roo, no lands in the sand

just a rule that fears right. You follow the plan, you don't need believe You don't need truth it works on happy on come for on the it works and that's the problem without resistance without askin it works and that's the problem. Double no come at learn, no reason the stop it no the change fills natural all most to smooth no norman of choice no reason the truth what I was need it courage I'll haven's but is.

System designs before you troll a line no all on no right, no battle, no fight, just down comes get a libert quially right at it was and that's the problem will out passion. Will out in words and that's the problem when not the rises not that is the fait is shut up. Im Ski spielt sie, es wird geil los. You know the in Hill that's go Bass.

It word and that's the Problem results replace decision it word and that's the problem no struggle lab no clear position when it words to will questions is a fee. Bis hierhin klingt das alles ziemlich vernünftig. Wenn Menschen unter Zeitdruck stehen, wenn Aufmerksamkeit knapp ist, wenn Routinen dominieren. Dann ist es logisch, dass kleine Änderungen im Umfeld eine große

Wirkung haben können. Und ja, genau das passiert auch Green Nudging funktioniert, weil es nicht gegen euch arbeitet, sondern mit euch, mit euren Gewohnheiten, mit euren Abkürzungen, mit Eurem Wunsch, Dinge schnell und unkompliziert zu erledigen. Das ist der erste Punkt, den man ehrlich benennen muss. Nudging ist nicht schwach, nudging ist stark, es ist stark, weil es an der Stelle ansetzt, an der Entscheidung wirklich entstehen nicht.

Nicht in Hochglanzleitbilder, nicht in Schulungen, nicht in Awareness, sondern im Moment im Vorbeigehen, beim Klick, bei der Auswahl, beim Griff ins Regal, bei der Frage, ob ihr jetzt wirklich noch den Umweg lauft, nur weil er nachhaltiger wäre. Greenatschick verändert nicht eure Werte, es verändert die Situation so, dass eure Werte weniger gefragt sind.

Ihr müsst nicht überzeugt sein, ihr müsst nicht einmal besonders motiviert sein, ihr müsst nur in einer Umgebung handeln, die eine Option wahrscheinlicher macht als die andere, und diese Wahrscheinlichkeit wird über ein paar sehr konkrete Mechanismen gesteuert. Erstens Standards, also defaults Menschen bleiben erstaunlich oft beim Standard, nicht weil der Standard immer besser ist, sondern weil er da ist, weil er keine zusätzliche Entscheidung verlangt, weil abweichend Arbeit

macht. Wenn die nachhaltige Option der Standard ist, wird sie häufiger gewählt, und zwar nicht, weil plötzlich alle ihre Lebensphilosophie geändert haben, sondern weil das abweichen plötzlich die aktive Entscheidung wäre. Zweitens Reibung, ein Klick mehr, ein Schritt weiter eine kleine Hürde. Reibung ist ein unterschätztes Steuerungsinstrument, wenn etwas minimal komplizierter wird, sinkt die Nutzung, wenn etwas minimal einfacher wird, steigt sie dann.

Das gilt für nachhaltige Optionen genauso wie für jede andere. Und genau deshalb ist Nudging so attraktiv. Es ist Effizienz, aber für Verhalten drittens Aufmerksamkeit, was sichtbar ist, zählt, was unsichtbar ist, existiert für viele Menschen praktisch nicht, wenn ihr euch zwischen 2 Optionen entscheiden sollt, aber nur eine davon springt euch ins Auge, ist die Entscheidung nicht neutral, sie wirkt neutral, sie ist es aber

nicht. Viertens soziale Normen. Menschen orientieren sich daran, was andere tun, nicht unbedingt, weil sie herdentiere wären, sondern weil soziale Information eine Abkürzung ist. Wenn ihr hört, dass die Mehrheit etwas bestimmtes macht, wirkt das wie ein Kompass, und dieser Kompass ist im Alltag oft stärker als Argumente fünftens Feedback, wenn Verhalten unmittelbar rückgemeldet wird, verändert er sich häufiger, nicht irgendwann sofort.

Energieverbrauch sichtbar machen Vergleiche ermöglichen, Fortschritte zeigen, ja, das klingt banal, aber hat eine klare Wirkung, wenn ihr seht, was passiert, könnt ihr es nicht mehr so leicht ignorieren und damit haben wir den Kern, Green Knutsching ist wirksam, weil es euch nicht um Zustimmung bittet, es fragt nicht, seid ihr überzeugt, es fragt nicht, habt ihr verstanden, es fragt nicht, seid ihr bereit, es sagt, hier ist der Weg, ihr könnt auch anders, aber der weg ist nun mal

hier und. Und jetzt kommt der Punkt, wo es interessant wird. Denn wenn ein Ansatz so gut funktioniert, dann muss man genauer hinschauen, was da

eigentlich passiert. Nudging ist nicht einfach nur ein kleiner Hinweis, es ist nicht nur ein nettes Schild, es ist nicht nur ein freundlicher Standard, es ist verhaltenssteuerung über Design, man kann das harmlos formulieren, man kann es aber auch präzise formulieren, was nudging macht ist es verschiebt Entscheidungswahrscheinlichkeiten in die Richtung eines gewünschten Ergebnisses und. Und dieses gewünschte Ergebnis ist in diesem Fall grüner oder

nachhaltiger. Das Problem ist nicht, dass das Ziel falsch wäre das Problem ist, dass die Methode so gut ist, dass sie fragen erzeugt, die man nicht wegmoderieren kann, zum Beispiel, wenn nachhaltiges Verhalten vor allem dadurch steigt, dass es einfacher gemacht wird, was sagt das dann über die freiwillige Einsicht, wenn Menschen nachhaltige handeln, weil die Umgebung sie dorthin schiebt, was genau ist dann noch die Leistung von Überzeugung,

Bildung und Kultur und. Und wenn wir ehrlich sind, steckt in dieser Wirksamkeit eine unbequeme Wahrheit. Nachhaltigkeit gewinnt hier nicht unbedingt, weil sie als richtig korrekt anerkannt wird, sondern weil sie als normal erlebt wird, und ja, das ist ein Unterschied, denn normal ist nicht automatisch gut, normal ist, was gestaltet wurde, normal ist, was sichtbar ist, normal ist, was Standard ist.

Das ist die Stelle, an der Green Nudging aufhört, nur ein praktisches Werkzeug zu sein und anfängt, eine Machtfrage zu werden. Wer gestaltet eigentlich, was normal ist? Und bevor wir da hingehen, noch ein weiterer Punkt, der öfters übersehen wird.

Green Nudging ist so attraktiv, weil es Konflikte vermeidet, keine Debatte, keine Regel, kein ihr misst, stattdessen Ergebnisse und Ergebnisse sind in Organisationen eine sehr starke Währung, wenn ihr mit kleinen Änderungen messbare Effekte erzeugen könnt, dann wirkt das wieso ein cheat Code vor allem in Zeiten, in denen der politische Trend eher sagt, weniger Pflicht, mehr Freiwilligkeit dann.

Dann ist Nudching plötzlich nicht mehr nur ein Werkzeug, sondern ein Ausweg. Man muss keine Regeln durchsetzen, weil man das Verhalten so gestaltet, dass es sich von selbst nachhaltiger ergibt, und ja, hier wird der Zynismus greifbar, das ist die größte Erleichterung von Nudching ihr müsst nicht überzeugt werden, ihr müsst nur geschickt geführt werden, nicht grob, nicht sichtbar, nicht mit der Brechstange, sondern elegant und.

Und genau deshalb ist Greennatching so gefährlich und so nützlich zugleich nützlich, weil es Wirkung erzeugt, wo Appelle bislang versagen, gefährlich, weil es Wirkung erzeugt, ohne dass ihr es als Einfluss wahrnehmen müsst. Die entscheidende Frage ist also nicht, ob Greennatching funktioniert. Die Frage ist, was passiert mit Verantwortung, wenn Gestaltung die Debatte ersetzt, und das ist der Punkt, an dem wir im nächsten Kapitel weitermachen.

You Design. You it chelest you be have you come fly, no rule change no sistance you responsibility too's love you and in sprechen das ein Tram about. An diesem Punkt verändert sich etwas nicht laut, nicht dramatisch, aber spürbar. Denn je besser Green Nudging funktioniert, desto weniger müssen andere Entscheidungen getroffen werden, nicht von euch, sondern von denen, die eigentlich für Strukturen verantwortlich sind.

Wenn nachhaltiges Verhalten steigt, weil die Umgebung entsprechend gestaltet wurde, dann wirkt das wie ein Erfolg. Und genauso wird es auch gelesen, als Fortschritt, als Beleg dafür, dass Freiwilligkeit funktioniert. Das Problem ist nur, diese Freiwilligkeit hat eine Richtung und diese Richtung wird vorgegeben, Green Nudging verlagert die Verantwortung weg von Regeln, weg von klaren Vorgaben, hinzu individuellem Verhalten, ihr entscheidet ihr klickt, ihr verzichtet, ihr Macht es richtig.

Und währenddessen bleiben viele der strukturellen Fragen unangetastet. Fragen nach Produktionsweisen, nach Lieferketten, nach Geschäftsmodellen, nach politischen Rahmenbedingungen, all das verschwindet nicht, es rutscht nur aus dem Blickfeld, denn wenn sich das Verhalten ändert, wirkt das Problem kleiner, Beherrschbarer, fast gelöst. Das ist die eigentliche Verschiebung, nicht das Problem wird gelöst, sondern die

Verantwortung neu geteilt. Green Nutching ist in diesem Sinne kein neutrales Werkzeug. Es ist eine Antwort auf politische und organisatorische Unentschlossenheit.

Statt jetzt zu sagen, so wollen wir es regeln, heißt es, wir gestalten es so, dass ihr euch richtig entscheidet, ja, das klingt freundlich, es fühlt sich auch freundlich an, aber es bedeutet, dass Konflikte vermieden werden und damit keine Auseinandersetzung darüber, was wirklich geändert werden muss, keine Diskussionen über Zumutbarkeit, keine klare Entscheidung, wer was zu tragen hat statt.

Stattdessen kleine Anpassungen, viele davon sinnvoll, einige davon wirksam, aber zusammen ergeben sie ein Bild, in dem Verantwortung immer weiter nach unten wandert, zu den Einzelnen, zu den Mitarbeitenden, zu den Konsumenten und Konsumentinnen. Ihr sollt es richten durch Verhalten, und genau hier wird Green Knutsching dann auch politisch, denn es entscheidet nicht nur darüber, wie ihr euch verhaltet, sondern auch darüber, worüber nicht mehr gestritten oder gesprochen wird.

Was gestaltet ist, muss nicht verhandelt werden. Was selbstverständlich wirkt, muss nicht begründet werden, und was als freiwillige Entscheidung erscheint, entzieht sich oft der Kritik. Green Nudging macht Nachhaltigkeit handhabbar, aber es macht sie auch leiser und je leiser sie wird, desto weniger müssen sich diejenigen bewegen, die eigentlich die großen Stellschrauben in der Hand halten, Nein, das ist jetzt kein Vorwurf, es ist nur eine Beobachtung aus der Anwendung dieser Technik.

Eine Beobachtung darüber, wie schnell gute Werkzeuge zur Ersatzhandlung werden können. Und genau deshalb reicht es nicht, nur zu fragen, ob Reenutching wirkt. Man muss fragen, was es ersetzt. Sensions Build the frame, no one, want it control blain just make it work, just make it flow, don't fight the system bend it's flow nobody it friend to sick the lead. It's just health and down of. Me trow it does and show it ranges. Does and command, it's quietly changes no hound just down

comes. No Bad active, no clear line, just quiet ships overtime come for replaces the open file design replaces what fow right what feels new traly. Song on Show what no is how it does an show it real Rangers does an commando friend no visible sime choice is shape me. It's no on design who on's the mose. It's no on commons. Who set the group power does and show in real ranges and that's why all was nothing changes still freestill.com still no, we're still moving.

An dieser Stelle lohnt es sich, kurz inne zu halten, denn bisher kann der Eindruck entstehen, Green Nudging sei per se problematisch, als wäre jede Form von Gestaltung automatisch Manipulation. So einfach ist es nicht, es ist wichtig, das sauber zu trennen, Green Nudging entsteht nicht aus böser Absicht es. Es ist kein verdeckter Machtplan und es wird in der Regel von Menschen entwickelt, die es

ernst meinen. Menschen, die etwas bewegen wollen, die nicht länger auf politische Prozesse warten, können die Wirkung sehen, wollen nicht nur Konzepte, und genau deshalb funktioniert es so gut, weil es aus Pragmatismus entsteht. Green Nutching ist oft der Versuch, unter schwierigen Rahmenbedingungen trotzdem handlungsfähig zu bleiben, aber genau dieser Pragmatismus ist auch der Punkt, an dem man genauer hinschauen muss.

Denn wenn ein Werkzeug deshalb akzeptiert wird, weil es Konflikte vermeidet, weil es nicht weh tut, weil es niemand offen widersprechen lässt, dann stellt sich eine andere Frage nicht, ob das Ziel richtig ist, sondern was auf dem Weg dorthin

verloren geht. Transparenz, Auseinandersetzung, Verantwortungsteilung Green Nudging ist bequem, und Bequemlichkeit ist auch politisch nicht, weil sie falsch ist, sondern weil sie Entscheidungen ersetzt, die eigentlich gemeinsam getroffen werden müssten und. Und genau an dieser Stelle kommen wir zur eigentlichen Machtfrage. No one is pushing, no one is pulling this no or is in the yeah, no hands on opple chart just a rhythm slow and should is that stay with us.

No lo, no ru, no visible sign just a beat, the says everything spy you feel in a body in a head when a flow was first. The question is that that's if you want move if you shoes, nobody tell was you want to do was do your turning. And the craft do you're moving when it.

It's Love Soft Lights, Low Voice is he no on the table, quiet choice is no mal fills one no mal fills right nick on it peter who's at the light we don't is easy when it flows no fiction lonely to a post that's a go on muh it you shoes no command no excuse still a sir copose you near still your here still your here. Collo it out a liter steps without a map. There's if you on stay if you lie nobody's hold in you heats and i still there is on the sight, the pase still the floor. Knows your

place. Spätestens hier wird klar, Green Nutching ist keine rein technische Frage mehr. Es ist eine Machtfrage. Denn sobald Entscheidungen nicht mehr offen getroffen werden, sondern über Gestaltung gelenkt werden, muss man fragen, wer eigentlich gestaltet, wer entscheidet, welche Option der Standard ist, welche Informationen sichtbar wird, welche Vergleichsgröße gewählt wird, welche Alternative mehr Reibung bekommt. Das sind keine neutralen Entscheidungen, sie wirkt

neutral, aber sie sind es nicht. Entscheidungsarchitektur ist nie zufällig, sie ist immer das Ergebnis von Annahmen, zielen und Wertungen und. Und genau hier liegt das Problem. Diese Annahmen bleiben meist unsichtbar, Green Knutsching wirkt am besten, wenn ihr nicht darüber nachdenkt, wenn ihr nicht merkt, dass ihr

beeinflusst werdet. Je unauffälliger der Schutz, desto effektiver ist er, das ist kein Nebeneffekt, das ist Teil des Prinzips, und damit verschiebt sich macht aus dem offenen Raum in den Gestaltungsraum nicht mehr die Frage, was wollen wir steht im Mittelpunkt, sondern wie bringen wir Menschen dazu, sich so zu verhalten, wie wir es für richtig halten und. Und dieses wir bleibt oft

diffus. Sind es Organisationen, sind es Nachhaltigkeitsteams, sind es politische Akteure, sind es Projektgruppen. In der Praxis ist es häufig niemand konkret, und genau das macht es so schwer, greifbar, macht ohne klaren Absender ist besonders bequem, denn sie muss sich nicht rechtfertigen, sie muss sich nicht erklären, sie muss nicht diskutiert werden. Was gestaltet ist, gilt als gegeben. Was gegeben ist, wird selten

hinterfragt. Green Nudging verschiebt damit nicht nur verhalten, sondern auch Diskurse, bestimmte Fragen werden gar nicht mehr gestellt, weil die Entscheidung bereits vorstrukturiert ist. Nicht verboten, nicht verhindert, nur unwahrscheinlicher gemacht, sehr viel unwahrscheinlicher. Und hier wird es heikel, denn Wahlfreiheit existiert in solchen Systemen formal weiter, praktisch aber unter ungleichen Bedingungen.

Ihr könnt euch anders entscheiden, aber ihr müsst dafür aktiver werden, aufmerksamer, motivierter, die nachhaltige Option ist leicht, die anderen mühsam. Das ist keine offene Entscheidung mehr, das ist eine asymmetrische und asymmetrische Entscheidungen sind immer auch Machtausübung. Nicht laut, nicht autoritär, aber wirksam. Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, dass diese Macht missbraucht wird.

Der entscheidende Punkt ist, dass sie kaum kontrolliert wird, es gibt selten klare Regeln dafür, wann Nudging eingesetzt werden darf, wer ist legitimiert und wo seine Grenzen liegen. Transparenz ist optional, Widerspruch meist nicht vorgesehen und eine Rückkopplung gibt es selten und damit entsteht wieder ein paradoxer Zustand. Ein Instrument, das Freiheit bewahren soll, wirkt am besten, wenn Freiheit nicht aktiv genutzt wird.

Green Nudging lebt davon, dass ihr euch nicht bewusst entscheidet, sondern einfach folgt. Und genau deshalb reicht es nicht zu sagen, niemand wird gezwungen. Die entscheidende Frage ist eine andere, wer entscheidet darüber, in welche Richtung geschubst wird und auf welcher Grundlage? Solange diese Frage unbeantwortet bleibt, ist Green Nudging kein harmloses Hilfsmittel, sondern eine Form von Macht, die sich hinter guten

Absichten versteckt. Und genau hier müssen wir im nächsten Schritt drüber sprechen, wann dieser Ansatz legitim sein kann und wann nicht. Nothing Stays by Force ice deppin ice depper no Promis, no Dell, no will Car din to stone just knowing when I'm show not every push is around not every frame to throne.

I come my go i stay, i leased only worksy fucking leave i come my goso control nothing take it nothing soul sometimes Guide and Sisi know sometimes the road get the road you like away you don't is side i don't walk it from my. I side help me see don't pull me through show the Doll Let me shoo sei John Michael, I say Alice only work see bubble leave i John Michael clear and slow only fair is i know. If i can leave, i can't Steve, I come Margo hi hi, hi here and it noting law.

Hi Hi Hi. When it's fat, i come my go II. Nothing. Old Free, don't can't I not control Design can guide not preplace. An dieser Stelle wäre es jetzt einfach, Green Nudging grundsätzlich abzulehnen, als Manipulation, als verdeckte Steuerung, als Ersatzhandlung. Aber so einfach ist es nicht, denn die Frage ist nicht, ob Gestaltung stattfindet, Gestaltung findet immer statt die Frage ist, wie bewusst, wie transparent und mit welchem Anspruch.

End Scheidungsarchitektur existiert ohnehin die Reihenfolge von Optionen, die Sichtbarkeit von Informationen, die Standards, die gelten. Die eigentliche Entscheidung ist also nicht, ob gestaltet wird, sondern wie. Green Nudging kann legitim sein, aber nicht bedingungslos erstens Transparenz, wenn ihr geschubst werdet, müsst ihr das Wissen nicht im Kleingedruckten, nicht implizit, sondern klar die.

Gestaltung, die nur funktioniert, weil sie unsichtbar bleibt, ist kein Hilfsmittel, sondern eine Umgehung von Mündigkeit. Zweitens Reversibilität eine Entscheidung muss Real rückgängig zu machen sein, nicht theoretisch praktisch, wenn Abweichung zwar möglich ist, aber so kompliziert, dass sie faktisch nicht stattfindet, ist die Wahlfreiheit nur noch formell, drittens Ergänzung, nicht Ersatz die. Green Nudging darf kein Ersatz für klare Regeln für politische Entscheidungen oder für

strukturelle Veränderungen sein. Es kann unterstützen, es kann erleichtern, aber es darf nicht verdecken, wo eigentlich entschieden werden müsste. Viertens Zielklarheit Nudging braucht ein offenes Ziel, kein diffuses richtig, kein moralisches Bauchgefühl, wenn ihr nicht klar benennen könnt, warum in eine bestimmte Richtung geschubst wird, dann ist der Schubs nicht legitim und fünftens Verantwortung, wenn. Wer Nutgt, muss Verantwortung übernehmen. Nicht abstrakt, nicht kollektiv, konkret.

Gestaltung ohne Verantwortliche es macht ohne Adresse Green nutching ist dann vertretbar, wenn es euch unterstützt, nicht ersetzt, wenn es Entscheidungen erleichtert, ohne sie zu entpolitisieren, wenn es sichtbar bleibt, diskutierbar

ist und korrigiert werden kann. Sobald Nudging beginnt, Schuldgefühle zu erzeugen, Verantwortung abzuwälzen oder strukturelle Probleme zu kaschieren, verlässt es diesen Rahmen. Denn es ist kein Werkzeug mehr, denn es ist ein Symptom, ein Symptom dafür, dass man sich vor klaren Entscheidungen drückt. Und genau deshalb ist Green Nudging kein neutraler Mittelweg, sondern ein Prüfstein nicht für euch, sondern für diejenigen, die gestalten.

No Mom in Mark no clear courman just to land at be in two the shamp not them shamp. Not than say still the pet was quietly say you did and shoo can't your will you just cap movie stan is still this was the choice and no only. No was surrays no land is play, no yes, no no no stay just the direction close it hand no come flit love no would to ray just

small steps. You didn tay what feel like flow was get it ground what feel like free was frame the round no round e clip no true de nat just decision left to side. This was it sure no one me, no cause can it no press p no force, no fat, no flame just out come without name ich. This was the show that's the. Not deside it just ruth team and maybe that the hot is part. Nothing Broken, Nothing start what no on deside some that's it.

Wenn man alles zusammenzieht, bleibt eine unbequeme Erkenntnis. Green Nudging existiert nicht, weil ihr falsch entscheidet, es existiert, weil Entscheidungen vermieden werden, nicht eure, sondern die derjenigen, die eigentlich den Rahmen setzen müssten. Nudging wird dort attraktiv, wo klare Regeln unpopulär sind, wo politische Entscheidungen vertagt werden, wo Verantwortung geteilt wird, bis sie kaum noch sichtbar ist.

Statt zu sagen, so wollen wir es machen, heißt es, wir gestalten es so, dass ihr euch richtig entscheidet. Die Verantwortung bleibt bei euch, die Richtung wird vorgegeben und genau das ist die Entscheidung, die keine war. Green Nudging schafft Bewegung, aber es schafft keine Klarheit, es produziert Ergebnisse, ohne diesen Konflikt auszutragen, der. Der diesen Ergebnissen eigentlich vorausgehen müsste. Er macht Nachhaltigkeit leiser, Handhabbarer, weniger angreifbar und damit auch weniger

politisch. Das ist jetzt keine Anklage, das ist eine Beschreibung. Green Knutsching kann sinnvoll sein, es kann helfen, es kann Übergänge erleichtern, aber es beantwortet nicht die zentrale Frage, Wer trägt Verantwortung für die großen Entscheidungen so. Solange diese Frage nicht offen beantwortet wird, bleibt jeder Schubs ein Ersatz, ein Ersatz für Regeln, ein Ersatz für Streit, ein Ersatz für Haltung. Und vielleicht ist das der eigentliche Grund, warum greennutching gerade jetzt so

beliebt ist. Nicht, weil es die bessere Lösung ist, sondern weil es die bequemere ist. Step back look again, not in simple not in screen, no Black all i no right or on jill systems roll in on have a to car. He's wake every short, can't change story, no funnel word, no close in frame, just questions that reming all the down keep in your.

Clear is does right here design can hope design can hide go third true at the same time what matter smalls this not the push be who is size, we're goes logisien no clear line. Just think in one more time, no final word, no clay to keep just stay in have a wake, no come of ince no with john just owhere no vin on understand in is not cream and. Understanding ist nur der Creme, Understanding ist nur der Creme. Bevor das alles zu abstrakt wird, lasst uns kurz in den

Alltag schauen. Ganz unaufgeregt, ganz harmlos. Zum Beispiel in die Kantine, das. Das vegetarische Gericht steht ganz oben auf der Tafel, groß geschrieben mit einem freundlichen Namen, darunter das Fleischgericht, etwas kleiner, etwas technischer beschrieben.

Niemand verbietet euch das Schnitzel, es ist ja da, ihr müsst nur kurz suchen oder nehmen wir den Drucker Standard, doppelseitig, schwarz, weiß, ressourcenschonend, auch weniger Geräte, ihr könnt natürlich auch einseitig drucken in Farbe, ihr müsst nur aktiv etwas umstellen, ein Klick mehr kein Problem, macht ihr später oder auch nicht und. Oder der Energieverbrauch. Ihr bekommt eine Rückmeldung nicht absolut, sondern im Vergleich.

Sie verbrauchen mehr Strom als ähnliche Haushalte, kein Wurfwurf, nur ein Hinweis mit einem kleinen Smiley ihr könnt das ignorieren natürlich könnt ihr das oder Mobilität das Formular schlägt euch automatisch die nachhaltigste Option vor nicht als Zwang, nicht als Pflicht einfach vorausgewählt ihr könnt euch umentscheiden ihr müsst nur bewusst widersprechen. Und dann gibt es noch die kleinen Schilder. 90% der Mitarbeitenden machen das so.

Die meisten Gäste entscheiden sich dafür, viele Kolleginnen und Kollegen handeln bereits nachhaltig. Niemand sagt, dass ihr dazugehören müsst. Aber ihr wisst jetzt, wie Normalität aussieht. All diese Beispiele haben etwas gemeinsam. Sie fühlen sich nicht wie Steuerung an, sie fühlen sich wie Unterstützung an, wie eine kleine Hilfe, ein freundlicher Hinweis, ein gut gemeinter Schubs und.

Und genau deshalb funktionieren sie, weil sie euch nicht auffordern, besser zu sein, sondern normal, weil sie keine Entscheidung verlangen, sondern nur ein Mitgehen. Das ist Greennatching in Reinform, unaufdringlich wirksam und so alltäglich, dass man es kaum noch bemerkt. Ooooooooooooooooooooooooooooooooh. Alles freiwillig, sagt man.

Ah, alles freiwillig. Läuft schon irgendwie kein Druck von oben, nur ein kleiner Hinweis hier, ah alles freiwillig sieht entspannt aus, man macht einfach mit, weil's halt alle machen Applaus, kein großes Ding, kein. Kein Aufreger, nur ne Option, die steht halt näher.

Kein Verbot, kein rotes Licht. Du kannst auch anders, musst du aber nicht, Kantine sagt nicht, zeigt nur her was oben steht, ist sich leichter weg, alles freiwillig läuft schon irgendwie kein Zwang, kein Muss, nur Design diskret, alles

freiwillig. Kein großes Wort, nur Normalität am richtigen Ort. Druckerdruck wie ihr Druck warum ändern, wenn's doch klappt Smiley lachzahl dein Leben soll wohl heißen, gut zu leben, niemand meins böse, niemand laut man hat den Rahmen schön gebaut, alles freiwillig sagt man halt kein Gesetz, nur Alltag alles freiwillig fühlt sich leicht an und genau deshalb fällt es kaum auf, ist ja nur ein Vorschlag.

Alles freiwillig treibt, treibt, treibt alles, freiwillig, alles, alles, alles freiwillig, keine Frage. Nur interessant, wer die Vorschläge macht. So jetzt so ne Musik. Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick und ein paar Einordnungen. Green Nutching ist kein Bauchgefühl und auch kein Trend aus der Kommunikationsabteilung, es ist ein ernstzunehmender Ansatz aus der Verhaltensökonomie und der Verhaltenspsychologie, der seit Jahren erforscht und praktisch

erprobt wird. Die Grundidee stammt aus der Frage, wie Menschen tatsächlich entscheiden, nicht wie sie theoretisch entscheiden sollten. Dazu gibt es eine breite wissenschaftliche Debatte, unter anderem zu Entscheidungsarchitektur, Default, sozialen Normen und der Frage, wieviel Steuerung mit Freiheit vereinbar ist.

Ein Teil dieser Forschung und der Praxis wurde auch ganz konkret hier in Deutschland aufgegriffen, unter anderem in Projekten, die sich explizit mit Green Nudging in Arbeits und organisationskontext beschäftigen. Ein solches Projekt wurde auch in Bremen umgesetzt, mit Beteiligung von Unternehmen mit praktischen Tests, mit messbaren Effekten und. Und mit genau der Ernsthaftigkeit, die dieses Thema verdient. An dem haben wir beispielsweise selber auch teilgenommen.

Es ist wichtig zu sagen, nicht um es zu bewerben, sondern um klar zu machen, wir reden hier nicht über Theoriespielereien Green nudging wirkt und genau deshalb lohnt sich die kritische Auseinandersetzung, wenn ihr euch tiefer damit beschäftigen wollt, findet ihr in den Shownotes Hinweise auf weiterführende Quellen, Forschung und Praxisbeispiel inklusive des Projektes aus Bremen. Und vielleicht nehmt ihr aus dieser Folge nicht eine klare Antwort mit, sondern eine bessere Frage nicht.

Ist Greennutching gut oder schlecht, sondern wo endet hilfreiche Gestaltung und wo beginnt Verantwortung, die nicht mehr verhandelt wird, denn am Ende geht es nicht darum, ob wir geschubst werden, sondern darum, wer entscheidet in welche Richtung.

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