S2 E10 - Die mit dem Maßnahmenfriedhof - podcast episode cover

S2 E10 - Die mit dem Maßnahmenfriedhof

Jan 19, 202640 minSeason 2Ep. 10
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Episode description

Maßnahmen gibt es genug. Wirkung deutlich weniger.


In dieser Folge geht es um den Maßnahmenfriedhof:

Warum Nachhaltigkeitsmaßnahmen sauber beschlossen, dokumentiert und berichtet werden und trotzdem kaum etwas verändern.


Es geht um formale Korrektheit, Prüfung, Kontextualisierung ohne Konsequenz und die unausgesprochenen Kriterien, nach denen Maßnahmen wirklich ausgewählt werden.

Und um die zentrale Frage, warum Maßnahmen oft Aufgaben bleiben, statt Entscheidungen mit Wirkung zu sein.


Eine Folge über Organisationslogik, Verantwortung und den Unterschied zwischen Aktivität und Veränderung.

Transcript

Das hier ist kein Ort für gute Absichten. Das hier ist der Maßnahmenfriedhof, hier landen Projekte, die beschlossen wurden, Maßnahmen, die protokolliert sind, und Strategien, die auf Folien hervorragend aussahen, alles formal richtig, fast nichts wirksam. Was hier begraben liegt, ist nicht fehlendes Wissen, nicht fehlende Motivation, begraben liegt Wirkung. Wir haben Systeme gebaut, die Dokumentation belohnen und Wirkung ignorieren.

Wir prüfen, ob etwas existiert, nicht ob es etwas verändert, gerade in der Nachhaltigkeit ist das tödlich, Maßnahmen werden ausgewählt, weil sie akzeptabel sind, wirtschaftlich verträglich, kommunikativ verwertbar, ob sie das eigentliche Problem treffen, ist selten das entscheidende Kriterium. Diese Folge ist kein Plädoyer für mehr Aktionismus und auch keine Einladung zur nächsten Maßnahmenliste. Es ist eine nüchterne Bestandsaufnahme, warum so viel getan wird und so wenig

passiert. Willkommen bei der neuesten Folge von irgendwas mit Nachhaltigkeit, die mit dem Maßnahmen Friedhof. Light sign Screens, Glow House, breaky, donas. In I'm meetings with. As have you promisfound and fashs themes an on us things of science, have a thing is right in i'm be and a paped to trail to feel the life. That's a still to bell. This is the grave yard, grave yard, a mashel we to bond am

thing. All around Depression, evening Britain ever things cleans, but to me now who's kind and what is really means slide i slide we prove control, we looks good and text, it's toe no alarms, no broken rooms, just a thousand capl sayed and not to now a fight. Wrong in not to change that's not this is the great. Young. Great loud a measures not thin is broke game, not thin is better everything man it not thin is real if nobody yes what be the. Side it not to. Feel you, yeah.

Not ralm, not late, not risky, just save haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah. This is the great young grey go to missions. We check the boxen we kill the passion if things reddy exceptener we'll. Comed. Tonight. We're not the dice. For not the word. Ein Maßnahmenfriedhof entsteht nicht dann, wenn Organisationen

nichts tun. Er entsteht dann, wenn Organisationen sehr viel tun, ohne entscheiden zu wollen, denn Maßnahmen sind in den meisten Unternehmen keine Entscheidung, sie sind Aufgaben, Eintragung, verwaltungsobjekte sobald eine Maßnahme beschlossen ist, beginnt ihre formale Karriere, sie bekommt einen Namen, eine Beschreibung, eine Zuständigkeit, ein Status, und ab diesem Moment verschiebt sich der Fokus. Nicht mehr die Frage, ob diese Maßnahme etwas verändert, sondern die Frage, ob sie

korrekt erfasst ist. In Statusrunden wird nicht gefragt. Ist das die Maßnahme, die unser eigentliches Problem adressiert, sondern sind wir hier im Plan, ist der Punkt grün, können wir das abhaken. Ich gebe euch ein Beispiel, mittelgroßes Unternehmen, Industrie international tätig, ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie, sauber beschlossen, Vorstandsbeschluss

inklusive. In der Strategie steht unter anderem Reduktion der standortbezogenen Emissionen, darunter eine Maßnahmenliste mit über 20 Punkten. Einige davon heißen dann beispielsweise Optimierung der Druckluft Systeme, Sensibilisierung der Mitarbeitenden, Pilotprojekt für LED Beleuchtung, Prüfung Alternativer Energieträger, alles nachvollziehbar, alles korrekt im Statusbericht nach 12 Monaten stehen viele dieser Maßnahmen auf Grün umgesetzt in Umsetzung, teilweise

abgeschlossen. Fragt man nach, was sich tatsächlich verändert hat, wird es dann leiser. Die Druckluft wurde einmal geprüft, die Schulung fand statt, das Pilotprojekt läuft in einer Lagerhalle und die Prüfung alternativer Energieträger ist dokumentiert. Was fehlt, ist die eigentliche Frage, haben diese Maßnahmen die Emissionen relevant gesenkt und noch wichtiger waren das die Maßnahmen, die bei diesem Unternehmen überhaupt den größten Hebel hatten. Diese Frage wurde nie wirklich

gestellt. Nicht aus Ignoranz, sondern weil sie unbequem gewesen wäre, denn die wirksamen Maßnahmen hätten bedeutet, Investitionsentscheidungen, Produktionsumstellungen, kurzfristige Kosten, interne Konflikte, stattdessen wurden Maßnahmen gewählt, die machbar waren, akzeptabel und gut erklärbar, nach außen, professionell nach innen, es fühlt sich noch Fortschritt an, aber faktisch ist nichts entschieden worden. Die Maßnahmen existieren, die Wirkung nicht.

Genau hier beginnt der Maßnahmenfriedhof nicht dort, wo Menschen blockieren, sondern dort, wo Organisationen sich

selbst schonen. Ein Maßnahmenfriedhof ist deshalb kein Ort gescheiterter Projekte, er ist ein Ort erfolgreich verwalteter Bedeutungslosigkeit, die Maßnahme existiert, sie lebt in Präsentationen, Tabellen, berichten, aber sie greift nicht ein, sie tut niemandem weh, sie zwingt zu keiner Entscheidung. Und genau das ist Ihr Todesurteil, denn echte Maßnahmen verändern Routinen, sie verschieben Prioritäten, Sie erzeugen Reibung, sie kosten

macht, Geld oder Bequemlichkeit. Maßnahmen, die all das nicht tun, sind nicht falsch, aber sie sind harmlos und harmlose Maßnahmen landen nicht in der Umsetzung, sie landen im Bestand der Maßnahmenfriedhof wächst also nicht, weil Menschen unfähig wären, er wächst, weil Organisationen darauf trainiert sind, Konflikte zu vermeiden und Komplexität zu verwalten. Und Nachhaltigkeit ist dafür das perfekte Spielfeld.

Hier lassen sich Maßnahmen formulieren, die plausibel klingen, anschlussfähig sind und kaum jemanden zwingen, etwas anders zu machen. Am Ende haben wir dann lange Maßnahmenlisten und kurze Wirkungsketten, viel Bewegung, kaum Veränderung, das ist der Kern des Maßnahmenfriedhofs it. Was a lay burn meeting when i saw the child, a perfect little lection plan. Right from the start that it the check that it the sign that it the protocol just find with

oners dates and traffic lights. A look like progress, so we're night but them. Something. Strange. Happen. That it a measure mat. Measure man it was a be or a critics man the measure man they is the measure masic out on in the art it class they is the measure man but nothing change when the numbers pass the art it ears came from humbulabos with checklistic gazin coast the smile and not it tick tick buck. Send praise the well design process impact.

Oh no no that's not on to. This a gender that is a. Measure mat the measure mat they that's the out the hard contract the measure match they is the measure mash it was a prove the label fast it is a measure match a perfect move that cool it. Was it wrong, no was it in off well, Let's put that in the appendix that if am asure man, the measure man the save is dance you ever song the measure man that if the measure man no is no fight, no change at all that if am asure it look to life

but it was. Small and somewhere deep inside the report the problem state exactly where it was oooooh oooh, ooooh, oooh. An diesem Punkt wird oft reflexhaft nach Verantwortlichen gesucht. Wer hat nicht genug Nachgehalten? Wer hat nicht genug Druck gemacht, wer hat die Umsetzung

verschlafen? Die Fragen gehen am Kern vorbei, denn der Maßnahmenfriedhof ist kein führungsfehler, er ist das Ergebnis eines Systems, das gelernt hat, Formales mit Fortschritt zu verwechseln in der aktuellen Logik von Nachhaltigkeit spielt Prüfung eine zentrale Rolle, Wirtschaftsprüfer, Interne Revision, Kontrollsysteme, sie alle brauchen Nachweise und. Und diese Nachweise sehen immer

gleich aus. Dokumente, Protokolle, Beschlüsse, Prozessbeschreibungen, Statusberichte, das ist verständlich, prüfbar, kann nur prüfen, was sichtbar und reproduzierbar ist. Was dabei aber systematisch unter den Tisch fällt, ist die Frage nach der tatsächlichen Wirkung geprüft wird, gibt es eine Maßnahme, ist sie formal beschlossen, ist sie dokumentiert, ist der Prozess eingehalten, weniger geprüft wird, hat diese Maßnahme das relevante Problem adressiert.

War sie in Umfang und Tiefe angemessen? Hat sie andere wirksame Optionen bewusst verdrängt. Wirkung ist kein prüfgegenstand sie ist eine Annahme und Organisationen lernen sehr schnell, sie lernen, dass es sicherer ist. Eine moderate, gut dokumentierte Maßnahme umzusetzen als eine wirklich wirksame, aber konflikthafte sie lernen, dass formale Korrektheit schützt vor Nachfragen, vor Kritik, vor Risiko.

So entsteht eine Verschiebung in der entscheidungslogik Maßnahmen werden nicht primär danach ausgewählt, was sie verändern, sondern danach, wie gut sie sich absichern lassen. Prüfbar schlägt wirksam, nachweisbar, schlägt relevant und das betrifft nicht nur Nachhaltigkeit, aber hier wirkt es besonders stark, denn Nachhaltigkeit hat selten harte kurzfristige Zielgrößen, sie konkurriert mit etablierten Steuerungslogiken kosten, Ertrag, Zeit.

In diesem Wettbewerb gewinnt fast immer das, was sich am besten dokumentieren lässt. Am Ende stehen dann saubere Berichte und diffuse Wirkannahmen. Die Organisation hat alles richtig gemacht, gemessen an den Fragen, die gestellt wurden. Aber genau das ist das Problem, solange Wirkung nicht eingefordert wird, sondern nur Existenz, werden Maßnahmen weiter produziert, verwaltet und beerdigt, das ist der formale Auditierte zertifizierte und protokollierte Sieg über Wirkung.

Context Framework referance no what context on a slide context in a child context. Hoes you way you what but it NAV. It's hoes you way to start oh oh, we map the what we map the who. Map the damage Map the Truth Map the nicely map the Clean on the step the way from what is mean so contax with all consequence is comford dress as everding so contax is in action, no is not for a man is in friction no is not no one what a problem is does an mania touch it is in action no is.

Inside is in in back no it's not you can name it, rame it rame it label it's still protective it's out of out of out we scaled the is shoe sized the ping oh no my last it all to sign what it imperspektive needs and no one has a leave there see. Right topic, wrong the man right word, no consequence right context, wrong respons perfect logic zero stands on if not in change is what we do then context just protex the truth context is in ex no it's not oh man is is in freak no it's not

you can see it oh it's. It a contact is an Act and it is an action. No is not larry you what out a curl, no is not on if it does an cost you when it think it does an count is impact, we don't in i we don't know is it. We just delayed in selection. As contact is selection election if love in break you on comb and so you're intut you just in play. In the context is where responsibility ghoster i oh, oh oh. Spätestens an dieser Stelle kommt oft der Einwand.

Aber genau dafür gibt es doch kontextualisierung, Sdpi, Zielbezug, Wesentlichkeit und auf dem Papier stimmt es. Die Idee dahinter ist richtig, Maßnahmen sollen nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Kontext eines konkreten Problems im Verhältnis zu zielen, zu lokalen Bedingungen, zu betroffenen Gruppen in der Praxis passiert aber etwas anderes, Kontext wird beschrieben, aber nicht genutzt. Maßnahmen werden einem Thema zugeordnet, einem Ziel, einem

Ess Kapitel, einem SDG. Und damit gilt der Kontext als berücksichtigt. Was kaum stattfindet, ist die eigentliche Zumutung dieser Logik, die Frage, ob diese Maßnahme in genau diesem Kontext überhaupt relevant genug ist. Passt sie zum Thema ja, trifft sie das Problem unklar, Kontextualisierung wird also so zu einem formalen Akt, nicht zu einem Entscheidungskriterium, ein Beispiel.

Ein Unternehmen identifiziert einen wesentlichen Impact im Bereich Energieverbrauch. Der Kontext ist klar hoher absoluter Verbrauch, steigende Preise, regulatorischer Druck, die Maßnahmen, die darauf folgen, sind aber wieder dieselben wie überall, Sensibilisierung, Optimierung einzelner Prozesse, Pilotprojekte, alles korrekt, alles thematisch passend. Aber die eigentliche Frage

bleibt unberührt. Reicht das Kontextualisierung würde hier auch bedeuten, Maßnahmen in Relation zu setzen zur Größe des Problems, zur Dringlichkeit, zum eigenen Einfluss. Stattdessen wird Kontext eher genutzt, um Maßnahmen zu legitimieren, nicht um sie zuzuspitzen, so entsteht eine gefährliche Selbstberuhigung, man hat den Kontext beschrieben, man hat das Ziel benannt, man hat Maßnahmen zugeordnet und fühlt sich damit auf der richtigen Seite. Aber Kontext ohne Konsequenz ist

nur ein gut formatierter Hintergrund. Er ändert nichts und genau deshalb wächst der Maßnahmenfriedhof weiter nicht trotz Kontextualisierung, sondern weil sie zu selten ernst genommen wird. Weiteres Beispiel Unternehmen mit mehreren Standorten, hoher Materialeinsatz, lange komplexe Lieferketten in der Analyse wird ein wesentlicher Impact im Bereich Ressourcennutzung identifiziert, zu recht? Kontext ist hier wieder

eindeutig. Rohstoffpreise steigen, Abhängigkeiten, soziale Verantwortung sind hoch, der ökologische Schwusabdruck ist erheblich. Die Maßnahmen, die darauf folgt, klingt wieder schlüssig. Ein Projekt zur Sensibilisierung der Mitarbeit und für Ressourceneffizienz, begleitet von interner Kommunikation, Best Practice Schulungen, ein paar Quickwins formal passt das auch alles, das Thema ist adressiert, der Kontext beschrieben, die Maßnahme sauber verortet, was weiterhin nicht passiert ist.

Die ehrliche Frage nach der Größenordnung. Der größte Hebel im Unternehmen liegt nicht im Verhalten einzelner Mitarbeiter, sondern in der Produktgestaltung, in der Materialwahl, in der Beschaffungsstrategie. Diese Hebel werden nicht angegangen, nicht weil sie unbekannt wären, sondern weil sie Entscheidungen erfordern würden, die unbequem sind, Lieferanten wechseln, Standards anheben, Kosten verschieben, Verantwortung neu verteilen.

Stattdessen wird der Kontext genutzt, um eine Maßnahme zu rechtfertigen, die anschlussfähig ist, aber nicht ausreichend. Am Ende konnte das Unternehmen mit Gewissen sagen, Wir haben den Impact erkannt, wir haben Maßnahmen ergriffen, was es nicht sagen konnte, wir haben das Problem gelöst oder auch ernsthaft adressiert, genau da zeigt sich, warum Kontextualisierung alleine

nichts rettet. Wenn sie nicht dafür sorgt, dass Maßnahmen zugespitzt werden, dass sich Prioritäten verschieben und echte Entscheidungen getroffen werden, ist sie eigentlich Teil des Problems. Auch diese Projekte landeten auf dem Friedhof es lebt eine Weile in Präsentationen, in Berichten, in Rückblicken, und irgendwann steht es dort, wo so viele Maßnahmen stehen, formal korrekt, inhaltlich wirkungslos. No need to worry darling everything just fine. We don't want to change just

sing. We don't want to call is a scene, everything is what can i just the way it's all is bin. We took the edge of every problem smooth it down made it small, so nobody feel some come to go and no one has to choose it all. We don't on a change just thing no, we don't on a change just thing if it soms come and looks for light and it must be. Let's keep it nice. Offiziell werden Maßnahmen nach ihrer Relevanz ausgewählt. Nach ihrem Beitrag zu zielen, nach ihrer Wirkung.

Inoffiziell gibt es aber noch eine andere Logik. Maßnahmen konkurrieren nicht nur miteinander, sie konkurrieren mit allem anderen, was in einer Organisation gleichzeitig wichtig ist. Und in dieser Konkurrenz zählen Kriterien, die selten offen benannt werden. Das erste Kriterium ist ökonomische Verträglichkeit, Maßnahmen, die kurzfristig Kosten verursachen, Investitionen binden oder bestehende Margen in Frage

stellen. Haben einen deutlichen strukturellen Nachteil. Nicht weil die Wirtschaftlichkeit falsch wäre, sondern weil Nachhaltigkeitsmaßnahmen fast immer gegen bereits akzeptierte Kostenlogik antreten muss. Die zweite Hürde ist eine organisatorische Zumutbarkeit, Maßnahmen, die Abteilung zwingen würden, ihre Routine zu verändern, Zuständigkeiten neu zu verhandeln oder macht abzugeben, werden sehr schnell weichgespült, nicht gestrichen, aber geschwächt.

Übrig bleiben Maßnahmen, die sich integrieren lassen, ohne

etwas zu verschieben. Das dritte Kriterium ist die kommunikative Verwertbarkeit. Maßnahmen, die sich gut erklären lassen, die positive Geschichten erzeugen, die ein Storytelling haben, die wenig Widerspruch erzeugen, die haben klare Vorteile, nicht nach außen, auch nach innen, denn Kommunikation dient hier oft nicht der Wirkung, sondern der Absicherung, am Ende steht eine implizite Prioritätenliste, die selten ausgesprochen wird, ganz oben stehen Maßnahmen, die

wirtschaftlich erträglich, organisatorisch schmerzarm und. Und kommunikativ anschlussfähig sind. Ganz unten stehen Maßnahmen, die wirksam werden, aber Konflikte erzeugen würden. Das Problem ist nicht, dass Wirkung keine Rolle spielt das Problem ist, dass sie nie das entscheidende Kriterium ist. Wirkung konkurriert mit Kosten, mit Akzeptanz und mit Risiko, und in diesem Wettbewerb verliert sie erstaunlich oft. So entstehen Maßnahmen, die plausibel sind, aber nicht ausreichend.

Sie sehen gut aus, Sie fühlen sich richtig gut an, sie überleben die Gremien und sie wandern früher oder später auf den Mars am. Friedhof we berry it quietly no no. Just a line in the minute and we is no bulm name, no fight, no fallout, no cars to defin just

another decision. That we neve a name this is very to it. No Hits don't no, they no blame, no on remember so sign it's name very to it no hits don't still perfy Lee Plan. Missure that i in the comfut a hand it had oners on paper that last and me, but no ons to buy. When it as does to sing it in screen, it in resist, it just wait it blind lead and not beenness. Very with no hit stone nearly range nothing when wrong and nothing change no one killed it thes the point very with no hit

stone a proud and gone. Still listed, somewhere still moo and on but nothing that man was ever the side it so it ready is red you on and not and on tra. Wenn man all das Zusammennimmt, formale Prüfung, Kontextualisierung ohne Konsequenz, unausgesprochene Priorisierungen, führt alles auf einen zentralen Denkfehler

zurück. Maßnahmen werden behandelt wie Aufgaben, nicht wie Entscheidungen eine Aufgabe kann man delegieren, eine Entscheidung nicht, aufgaben lassen sich abhaken, Entscheidungen haben Nebenwirkungen. Genau diese Nebenwirkungen versucht das System zu vermeiden und.

Maßnahmen oder Entscheidungskraft verändern nichts Grundsätzliches. Sie fordern niemand heraus, sie verschieben keine Prioritäten, sie greifen nicht in die bestehende Logik ein, deshalb brauchen sie keinen Schutz, keine Verteidigung, keine Eskalation. Genau deshalb überleben sie jede Krise und bewirken nichts.

Echte Maßnahmen hingegen sind riskant, sie kosten Geld, sie kosten Zeit, sie kosten Zustimmung, manchmal kosten sie ansehen, sie zwingen Organisationen, sich festzulegen und andere Optionen bewusst nicht zu wählen und. Genau hier entsteht der Widerstand nicht gegen Nachhaltigkeit, sondern gegen Entscheidung.

Deshalb werden Maßnahmen entkoppelt von macht, sie bekommen Zuständigkeiten, aber keine durchgriffskraft sie bekommen Zeitpläne, aber keine Priorität, sie bekommen Kennzahlen, aber keine Konsequenzen, das Ergebnis ist eine paradoxe Situation, je mehr Maßnahmen es gibt, desto weniger

entscheidet jede einzelne und. Der Maßnahmenfriedhof ist deshalb kein Ort des Scheiterns, sondern ein Ort der Konfliktvermeidung. Und solange Nachhaltigkeit nicht mit echter Entscheidungskraft verbunden wird, wird sie dort bleiben. Es geht auch anders, und das sieht dann sehr anders aus, auch hier klassisches Industrieunternehmen, mehrere Standorte in Europa. In der Emissionsanalyse zeigt sich sehr klar Werk X, in D nicht unbedeutend, sondern mit für die Bestseller

verantwortlich. Ein einzelner Produktionsschritt verursacht rund ein Drittel der standortbezogenen Emissionen, das ist kein Überraschungsbefund, das Wissen alle seit Jahren, bisher lauteten die Maßnahmen dazu Optimierung im Bestand, Effizienzsteigerung, Pilotversuche, alles sauber dokumentiert, alles ohne spürbaren Effekt, dann fällt eine andere Entscheidung nicht, wir prüfen eine Alternative. Sondern dieser Produktionsschritt wird bis Ende des übernächsten Geschäftsjahres

technisch umgestellt. Punkt. Dafür wird ein konkretes Investitionsbudget freigegeben, nicht projektweise, sondern verbindlich die Verantwortung liegt nicht mehr beim Nachhaltigkeitsteam, sondern beim Produktionsvorstand, und es wird offen angesprochen und ausgesprochen, was diese Entscheidung bedeutet, andere Investitionen werden verschoben, kurzfristige Effizienzkennzahlen verschlechtern sich, das Jahresergebnis wird belastet. Diese Maßnahme wird nicht als Nachhaltigkeitsprojekt geführt.

Sie taucht im Investitionsplan auf, im Risikobericht und in der Vorstandsbewertung. Es gibt Widerstand, es gibt Diskussionen, aber es gibt keinen Zweifel daran, dass diese Maßnahme umgesetzt werden soll. Am Ende sinken die Emissionen messbar nicht auf dem Papier, sondern real. Nicht, weil das Unternehmen plötzlich moralisch geworden wäre, sondern weil eine Maßnahme als das behandelt wurde, was sie

ist. Eine Entscheidung mit Konsequenzen. Und genau deshalb ist sie nicht auf dem Maßnahmenfriedhof gelandet. Kleine Fußnote nebenbei hat die dynamische Situation im Bereich Energiekosten der letzten Jahre den ROI mal eben um zweieinhalb Jahre nach vorne verkürzt. Just not urgin, it's in a strategie, but not in the plan. It's in the values, but not in the hand have it a one quee it's a lot the some i land.

It's actly where it should no nobod is life, no fun over just quiet nots and shit conscence nobod is job nobod is call everybod is is shoot nobod is wall is nobod is job no. Nobody is file doom portal to the side to not it's it's beton operations and go beton what we promers. And what we a control it compeates with numbers that's stream and by what it ways for lightly for the right time plear not to understand to week to command.

Nobody is job everybody on the. To known takes the Blind, it's nobody is John nobody is rins to complets to really exits. Let's revisit this next Carter. It's nobody is job. Nobody is Bay, so quiet little to stay and it's play. So bis hierhin könnte man sagen, das ist doch kein Nachhaltigkeitsproblem, das ist Organisationsrealität.

Ja, das stimmt, aber Nachhaltigkeit trifft diese Realität mit voller Wucht, denn kaum ein anderes Thema ist strukturell so schlecht dafür geeignet, echte Entscheidungskraft zu entfalten, erstens, weil Nachhaltigkeit selten eine natürliche Heimat hat. Sie gehört nicht eindeutig zur Produktion, sie gehört nicht eindeutig zum Einkauf, nicht eindeutig zum Controlling, nicht eindeutig zur Strategie. Sie liegt dazwischen, und alles, was dazwischen liegt, hat es sehr schwer, Priorität zu

bekommen. Zweitens, weil Nachhaltigkeit fast immer in Konkurrenz steht zu etablierten Steuerungslogiken Kosten sind konkret, Erträge sind konkret, Liefertermine sind konkret, nachhaltige Wirkung ist hingegen oft verzögert, indirekt und schwer eindeutig zuzuordnen sie. In dieser Konkurrenz gewinnt nicht das moralisch richtige, sondern das strukturell stärkere.

Und drittens, weil Nachhaltigkeit lang über Appelle organisiert wurde, über Haltung, über Motivation, über Bewusstsein. Das funktioniert gut, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, aber schlecht, um Entscheidungen durchzusetzen. Organisationen sind nicht träge, weil Menschen nichts wollen. Sie sind träge, weil ihre Strukturen auf Stabilität ausgelegt sind, und Nachhaltigkeit greift genau diese Stabilität an.

Sie stellt Routinen in Frage, sie verschiebt kosten, sie erzeugt Zielkonflikte, die nicht auflösbar sind, sondern entschieden werden müssen. Genau deshalb wird Nachhaltigkeit so oft entmachtet, man gibt ihr Ziele, aber keine Durchgriffskraft man gibt ihr Maßnahmen, aber keinen Schutz. Man gibt ihr Berichte, aber keine Priorität und wundert sich dann, dass sie im Maßnahmenfriedhof landet. Nicht weil sie unwichtig wäre, sondern weil sie zu wichtig wäre, um sie wirklich ernst zu

nehmen. Relax, this is work and. Not a wrong not'm smooth every that was we're a pressed. We Foul band we Cat Control if we get was a Let's do a hold no loves no red light everything align just strine if it beat in and moves and needle we have to step pass a people it's not to level it's not's not care that's in ten, it's what kind.

Are the Clean, I'm the clean, I'm not and fingion lightly, I'm the Clean, I'm a clean all of the Clean and say I'm the clean if it does on have off host ray you'm not traffic green. But we have to like the exponation but just to just cove compentation captic Steven captic lean all that Congress in the ton if you're reason just to find if we now was assufied that's that outcome feels for maria and best of sexual behave you if it feels at the to me, that's this is on on like be is

we're kind perfect. The Bree Was is the Bree No Disburb Shan, no disb so the Bree. Was is the Bree, I'm like I'm a Bree was is and the Bree what Head to side you know what's perfit the. I this, i know ein scheiß this is high year that it's for kind perfect week perfect week as it's man this are the provengery. I it but we can't champ it, but the last and offing game. It's it be's on. That's it have it you have perfectly and tend it.

Der Maßnahmenfriedhof ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit. Er ist das Ergebnis eines Systems, das Form belohnt und Wirkung vernachlässigt. Wir haben gelernt, Maßnahmen korrekt zu beschreiben, sauber zu dokumentieren und lückenlos zu berichten, was wir nicht gelernt haben, ist zu entscheiden, welche Maßnahmen wirklich zählen und welche bewusst nicht verfolgt werden, solange Maßnahmen Aufgaben bleiben, werden sie verwaltet, solange sie verwaltet werden,

werden sie austauschbar und. Und solange sie austauschbar sind, werden sie folgenlos. Nachhaltigkeit scheitert nicht an fehlendem Wissen, nicht an fehlender Motivation und auch nicht an fehlenden Zielen, sie scheitert daran, dass Wirkung selten wichtiger ist als Bequemlichkeit, Absicherung oder Akzeptanz. Der Ausweg ist kein neues Framework, keine bessere Checkliste, keine weitere Maßnahmenliste. Der Ausweg beginnt dort, wo Maßnahmen wieder das werden, was sie sein müssten.

Entscheidungen mit Konsequenzen. Alles andere landet früher oder später dort, wo so vieles schon liegt im Maßnahmenfriedhof. Schon mal gesehen, schon mal erlebt, schon mal gedacht, hier läuft grad was schief, alles beschlossen, alles notiert. Und. Irgendwo liegt es, weil niemand verliert. Wenn du weißt, was hier gemeint ist, dann bist du nicht allein. Wenn du das kennst, dann sag was, dann steig ein. Das war irgendwas mit Nachhaltigkeit, die mit den Maßnahmen Friedhof.

Wenn ihr Gedanken dazu habt, eigene Beispiele oder Themen, bei denen ihr sagt, darüber müsste man mal offen reden, schreibt mir. Genauso, wenn ihr Ideen für Gäste habt, die nicht nur Meinungen, sondern Erfahrung mitbringen. Und wenn euch der Podcast etwas gibt, abonniert ihn, bewertet ihn und teilt ihn dort, wo ihr meint, dass diese Gespräche hingehören. Das hilft mehr als jeder Algorithmus verspricht.

Danke fürs zuhören, wir gehen weiter bis zur nächsten Folge von irgendwas mit Nachhaltigkeit.

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