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S2 E1 - Die von letzter Woche

Nov 18, 202527 minSeason 2Ep. 1
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Episode description

In der ersten Folge der zweiten Staffel nehme ich euch mit in meine letzte Woche. Drei Veranstaltungen in fünf Tagen. Berlin, Dortmund, Mönchengladbach. Drei völlig unterschiedliche Welten von Nachhaltigkeit im Jahr 2025.

Montag: RNE Jahreskonferenz in Berlin. Große Bühne, starke Themen, aber eine spürbare Unsicherheit im Raum. Niemand weiß so richtig, wie es mit RNE, DNK und RENN weitergeht und welche Rolle Nachhaltigkeit politisch überhaupt noch bekommt.

Dienstag und Mittwoch: BAUM Jahrestagung im Westfalenstadion Dortmund!. Riesige Energie, echte Macherinnen und Macher, Zukunftsbilder, Mut und ehrliche Geschichten. Gleichzeitig eine deutliche Botschaft der Unternehmen: Wir wollen Klarheit. Keine Pseudo-Vereinfachung, keine neue Verwirrung.

Donnerstag und Freitag: Handelsblatt Jahrestagung Dekarbonisierung der Industrie. Die schwersten Branchen zeigen, wie viel schon heute möglich ist. Konkrete Projekte, echte Lösungen, beeindruckender Wille zur Umsetzung. Und der klare Wunsch: Wir brauchen einen verlässlichen Pfad.

Diese drei Tage zeigen, wie fragmentiert Nachhaltigkeit 2025 geworden ist. Politik, Praxis und Industrie bewegen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und sprechen unterschiedliche Sprachen. Und genau deshalb startet Staffel 2 jetzt. Mit Klartext, Einordnung und dem Blick auf das, was wirklich funktioniert.


Und wenn Ihr euer "Irgendwas" mal in den Podcast bringen wollt, schreibt mir gerne eine Mail!

Transcript

Moin zusammen willkommen zu Staffel 2 von irgendwas mit Nachhaltigkeit. Ich bin Nils Berater, erkläre der Realitätsabgleich und der Typ, der sich jede Woche fragt, wie Nachhaltigkeit sich gleichzeitig so verdammt wichtig und so komplett verwirrend anfühlen kann. Und genau deshalb fangen wir Staffel 2 mit einer Folge an, für die es eigentlich kein Konzept gebraucht hätte, nur mein Kalender aus der letzten Woche. 3 Veranstaltungen, 5 Tage, 3 völlig unterschiedliche Welten.

Montags die Rne Jahreskonferenz in Berlin, dienstags und Mittwoch die Baumjahrestagung im Dortmunder Westfalenstadion und Donnerstag und Freitag die handelsblattkonferenz Dekarbonisierung der Industrie in Mönchengladbach. Und ich sag es direkt diese Woche, hatten mehr über den Zustand von Nachhaltigkeit in Deutschland erzählt als jedes Paper, jede Verordnung und jede Schlagzeile im letzten halben Jahr. Es war eine Mischung aus Anti und gleichzeitig doch ambitionierter Politik.

Praktische Macherinnen und Macher und Industrie, die einfach keinen Bock mehr hat auf den nächsten politischen Mutzwing zu warten und irgendwo zwischen diesen 3 Welten stand ich mit der Frage, wie soll man das eigentlich noch alles zusammenhalten, denn die Sustainability Bubble in 2025 ist nicht geplatzt, sie ist gesplittert in verschiedene Realitäten, die alle gleichzeitig wahr sind und sich trotzdem gegenseitig regelmäßig ignorieren und. Und genau das schauen wir uns heute an.

Ohne Filter, ohne Weichgespülte Transformation, mit Haltung und Humor und mit dem, was ich letzte Woche wirklich erlebt habe. Los geht's. Dadad bam dadad bam dadadam dadadam dadadam dadadam dadadam Berlin am Montag große Bühne, große Fragen, alle sehen. Reden Zukunft. Keiner weiß, wie lang wir sie

noch haben. Angenehm mit Haltung, aber unter dünnem Licht. Alle spüren die Fragen, nur keiner spricht, dem Karrier bleibt das hier bestehen oder müssen wir schon wieder von vorne gehn in Berlin, Berlin, du Schwebst über alle redest von Zug und während die Regeln fallen Berlin, Berlin, ich hab deine Vision. Die Unsicherheit spielt hier den Turm.

Daddaman dadaman dadaman Dadaman Dadaman dadada viele kluge Köpfe, starke Worte im Raum, doch der Boden wackelt unter jedem Traum. Transformation hier, naturkapital dort. Aber keiner weiß, wie lang dieser Orte Ort bleibt. Große Ideen über Klingen, Haus und wir fragen uns leise, hält das noch an aus Berlin, Berlin, du schwebst über allem, redest von Zukunft, während die Regeln fallen, Berlin, Berlin, es klingt alles gut, doch was fehlt, ist politischer Mut und ich geh raus.

Los und denk mir schön, aber wie soll das unten jemand verstehen? La la la la la la la la la la. Große Bühne, große Worte, große Unsicherheit. Montag also Berlin, Quartier Zukunft, Regierungsnähe, politischer Glanz und gleichzeitig diese ganz eigene Atmosphäre, wenn Nachhaltigkeit

auf die hohe Politik trifft. Man merkt es schon beim Reingehen, ein anderes Publikum als auf Branchentagung, mehr Politik, mehr Wissenschaft, mehr repräsentative große Themen, und trotzdem hängt ein dicker Elefant im Raum. Niemand weiß gerade so richtig, wie es mit dem Rne, dem Dnk und den Rennstellen weitergeht. Und dieses wir reden nicht drüber, aber wir reden irgendwie doch drüber.

Das war durchgehend spürbar, nicht als Panik, dafür sind die Leute dort zu professionell, aber als ein Grund rebration so ein Vibe, so eine Art kollektives Okay aber was passiert jetzt eigentlich hier mit unserem Fundament, und das ist bemerkenswert, weil der Rne ja eigentlich die Instanz ist, die Orientierung geben soll und. Und plötzlich orientiert der

Raum sich selbst an sich selbst. Der offizielle Teil von den Bühnen kamen starke Themen, Naturkapital, Circle Economy, Kreislaufwirtschaft, Transformation als Standortfrage, globale Partnerschaften, Europa als nachhaltige Zukunftsvision richtig wichtig, aber gleichzeitig wirkt es, als würde man versuchen, Zukunft zu gestalten, während die Gegenwart gerade einmal wieder die Regeln

ändert. Was mir auch besonders auffiel, mehrere Gespräche am Rand drehten sich genau um diese Fragestellung. Wieviel Zukunftsfähigkeit bleibt übrig, wenn man selbst nicht weiß, ob man politisch als Zukunftsprojekt weitergeführt wird und keiner sagt das laut, aber alle denken es, die Atmosphäre ist ja jetzt weder euphorisch noch resigniert, es war eher eine Art höfliche, konzentrierte Ernsthaftigkeit, so dieser Modus, von dem man

weiß, dass man jetzt besonders gut zuhören muss, weil in der 2. Reihe gerade viel verschoben wird und. Und trotzdem, und das muss ich auch sagen, war der ENE eine der Veranstaltungen dieser Woche, die es geschafft hat, den großen Bogen zu spannen, warum Nachhaltigkeit kein Nice to have ist, sondern die Frage, was Europa eigentlich im globalen Wettbewerb ausmacht, warum der Green Deal so wichtig ist.

Warum entschuldigt das, wenn ich es nehme, aber warum Nachhaltigkeit in die DNA Europas gehört, warum wir als Wertegemeinschaft das machen müssen, und das ist n Satz, den ich teilen möchte. Nachhaltigkeit ist eine wirtschaftliche Kernkompetenz. Nicht der Stempel, der hinten

drauf kommt, aber gleichzeitig. Es gab im Moment, wenn ihr da wart, hat ihr vielleicht auch in dem klar wird, die Vision ist da, die Haltung ist da, aber der Boden, auf dem das Ganze steht, der Boden unter den Füßen wackelt, weil niemand weiß, ist der Dnk zukünftig politisch noch gewollt, werden die die Rennstellen weitergeführt, wird der Rne gestärkt oder dezimiert und was bedeutet das für Unternehmen, die sich an diesen

Orientierungsmarken ausrichten? Und das ist für mich so ein bisschen die paradoxe Situation der ersten Veranstaltung. Der Rne redet über Zukunftsfähigkeit, während die eigene Zukunft gerade leider nicht ganz eindeutig ist. Also für mich war Berlin der Auftrag in einer Woche, die so

ein Muster gezeigt hat. Alle wollen Nachhaltigkeit, aber niemand bekommt die politische Verlässlichkeit, die dafür nötig wäre, und wenn sogar der Rne eine leichte Unsicherheit in der Luft hat, dann wisst ihr, wie tief das Thema gerade im politischen Maschinenraum hängt und. Und damit springen wir nach Dortmund ins Westfalenstadion, in dem das komplette Gegenteil passiert. Dortmund und Dortmund, Wir sind bereit.

Riesiges Stadion, die Menge vibriert zukommens Bilder überall, die Stimmung elektrisiert. Menschen mit Haltung, Geschichten im Blick, alle wollen wandeln, Stück für Stück. Doch wenn du rechts am Kaffee stehst, hörst du schnell, worum es wirklich geht. Nicht der Wille fehlt hier nicht der Mut, nur die Klarheit, uns war richtig gut, hier brennt das Licht. Lord er sagt, Wir schaffen das, auch wenn's wacklig ist und und

und. So viel Energie. Doch die Frage bleibt, was gilt denn nun verdammt und wie, oh oh oh oh, oh, mir brennt das Licht yongli das mit Bock Zukunft wird laut. Der Verband zeigt Haltung. Man sieht, wie sehr man vertraut, aber die Unternehmen stehn dazwischen und fragen müssen wir schon wieder alles frisch auflüsten Mut genug, das seh ich klar, Klarheit fehlt seit über einem Jahr Dortmund. Dortmund hier bringt das Licht ein Ort, der sagt, Wir schaffen das, auch wenn's wacklig ist.

Dortmund ist Dortmund zu viel Energie, aber ohne Rahmen verliert man Strategie. Trotzdem geht hier alles weiter, Menschen machen s zukunfts weiter und ich wünsche Politik wär etwas weiter Dortmund. Und ich geh raus mit Mut. Aber Klarheit wär auch mal gut. Ein Stadion, das mehr Zukunftsbilder liefert, als die Politik gerade aushält. Nach Berlin ging es für mich oder für uns nach Dortmund.

Und wenn in Berlin die konzentrierte politische Nachdenkkonferenz war, dann war Dortmund das Gegenteil. Ein Stadion, das Westfalenstadt, ein riesiges Stadion, Menschen, Energie, positive Unruhe, zukunftsmut und auch der tolle Absens, das totale Fehlen der Politik auf allen Ebenen. Und ehrlich, ich glaube, ich habe selten eine Nachhaltigkeitsveranstaltung erlebt, die gleichzeitig so groß und so menschlich und so ehrlich war.

Der beste Eindruck, Größe und Spirit, man kommt rein und merkt sofort, das ist jetzt hier nicht Verwaltung, das ist nicht politisches Abwägen, das ist nicht mal schauen, was die EU so vor hat, das ist, wir machen Zukunft mit dem, was wir haben, mit dem, was wir können, einfach umsetzen. Veranstaltung, die fast wieso ein Festival wirkt inzwischen nicht Shiny im Marketing Sinn, sondern im Sinn.

Die Leute brennen, die da sind und ja klar, großes Stadion heißt auch große Erwartungen das das lag auch spielbar in der Luft und auch auf der anderen Seite muss man sagen die totale Unsicherheit, das ist so ein bisschen diese paradoxe Stimmung, dieses gleichzeitige jetzt erst recht plus wir haben eigentlich keine Ahnung was die Politik gerade will. Unternehmen wollen Klarheit dringend, sie wollen wissen, gilt die Csrd jetzt, so kommt die Vereinfachung wirklich oder

ist das wieder so ein PR Witz? Welche Schwellen werden jetzt festgezurrt oder weiter verschoben, welche Pflichten bleiben für mich, welche gehen und wie ernst nimmt die Politik eigentlich ihr eigenes Thema? Du hast es auf jeden Gang, in jedem Gespräch beim Kaffee gehört, ja wir wollen ja wir machen ja, aber wir brauchen eine Linie, eine Orientierung. Baum als als Organisation hat dieses Spannungsfeld nicht

weggedrückt. Sie haben es auch sichtbar gemacht und trotzdem, es war ein positiver Spirit, nicht so ein naives, Wir schaffen das irgendwie, sondern wir schaffen es miteinander, egal wie oft die Regeln wächst von den Menschen und den Inhalten her echt zukunftsfeuer, weil Dortmund für mich besonders macht, da waren auch die Menschen auf der Bühne und im Publikum, diese Mischung aus jungen Menschen, die die Zukunft gestalten wollen und Preisträgerinnen und

Preisträgern, die offen ihre Herausforderung teilten und trotzdem abliefern. Praktiker aus Unternehmen, die ja wirklich mit echter Verantwortung arbeiten und sich von ihrem Weg nicht abbringen lassen. Und natürlich viele Leute auch aus der Wirtschaft, die schon lange dabei sind und wissen, wie Transformation wirklich schmeckt

und ob Urgestein oder nicht. Viele Leute die, die wirklich mit mit Herz und lange für dieses Thema brennen und andere mitnehmen und auch Menschen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft mit Haltung und dann auch echt spannende oder interessante Momente, ein Fußballfunktionär auf der Bühne in der Vorstellung. Hat das Substanz Check.

Ja ne, also Carsten Krämer vom BVB nicht nur als Co Gastgeber und großer Sponsor, sondern auch der das Thema Nachhaltigkeit ernst nimmt, eine riesige Solaranlage auf dem Stadion darf und kein Greenwashing, sondern wir machen jetzt und auch mal eben locker flockig seine Mitgliedschafts und seinen Beitritt verkündet beim Baum und auch vom Baum selber Ansprachen, Orientierung, Klarheit, Mut. Zukunftsbilder in Buchform in Vortragenden Formen und auch wirklich in dem Punkt zu zeigen,

Nachhaltigkeit ist machbar, und zwar von Menschen, nicht von Verordnung und auch wirklich dieser Punkt. Wir haben Bock auf Zukunft, nicht irgendwann jetzt, das war nicht nur inspirierend, sondern auch wirklich notwendig und trotzdem die große Frage bei all der Motivation, bei aller Energie, bei all der guten Laune. Die Unternehmen sind verunsichert wie selten zuvor.

Nicht in der Umsetzung, nicht in der Haltung, auch nicht im wollen, sondern ist im politischen Rahmen, der gerade in Deutschland ein Gefühl von, ja, wir improvisieren uns mal durchs Jahr und holen ein bisschen den Spirit der 50er Jahre zurück hinterlässt. Und das war irgendwie fast auch ein Running GAG in den Gesprächen.

Ja, wir haben eigentlich alles fertig, wir brauchen uns jetzt nur jemand, der sagt, was eigentlich gilt, und dieser Satz zeigt im Kern, die Unternehmen wollen wirklich und sie tun es auch, auch wenn es manchmal unbequem ist. Aber sie brauchen endlich wieder Verlässlichkeit, nicht noch eine Vereinfachung, die nur neue Fragen schafft.

Fazit Baumjahrestagung mit der Emotionalzeit Teil der Woche, weil hier auch Menschen zusammenkommen, die tragen, gerade wenn auch die politische Architektur wackelt, und das war so eine Art Mut, Gemeinschaft und Zukunftsblick und auch ein lautes, ehrliches Signal an dieser Stelle an die Politik, wir sind bereit, seid ihr es auch.

Industrielle. Hatte Luft. Jetzt zählt kein Tag showduft Maschinenbronn zahlen klar, hier ist Umsetzung kein Lari fari sie sagen wir haben verstanden baten mach nur abhängig von andern Wir brauchen Tempo keinen Trick blambarkeit und Politik Mönchengladbach. Volle Kraft. Hier wird nicht geredet, hier wird geschafft, Dekarbonisierung Punkt, Schritt für Schritt, Industrie sagt Wir Machens kommt ihr mit Recycling Papier spart CO 2 Biomasse Feuer fossile frei.

Wärmespeicher Wärmebatterie Techt sie brennen nicht nur Theorie, Sie wollen Partner, keine Phrasen, echte Projekte, keine Phasen. Industrie will nicht verschieben, sie will gewinnen, nicht nur lieben Mönchengladbach volle Kraft, hier wird nicht geredet, hier wird geschafft. Dekabolisierung ja Schritt für Schritt. Industrie sagt, Wir machen's, kommt ihr mit mit mit, mit Transformation passiert da, wo man einfach macht, ja für ja nicht im Warten, sondern klar. Was ist mit der Mutter?

Was ist mit der Mutter? Industrieliefer das ist der Punkt und zeigt, dass es eben doch funktioniert. Bitte, bitte, bitte, bitte, was ist mit der Mutter? Industrie liefert Punkt nach Berlin und Dortmund ging es weiter nach Mönchengladbach, erst zum beeindruckenden Campus der SMS Group, dann später auch noch in den Borussia Park.

Handelsblatt Jahrestagung Dekarbonisierung der Industrie und ehrlich, das war einer der Momente, in denen die Woche auch noch mal ein anderes Gesicht bekommen hat, während Berlin von Unsicherheit geprägt war und Dortmund von.

Energie plus fehlender Klarheit war Mönchengladbach vor allem 1 konkretheit Beispiele, Umsetzung wirklich machen keine langen politischen Mantraschleifen, keine akademische Höhenlage, kein Nachhaltigkeitsjargon zum Warmwerden, sondern Industrie, Schwergewichtsklasse, die Leute, die große Hebel bedienen, Stahl, Anlagenbau, Chemie, Bau, Rohstoffe. Diese 3040 50% der deutschen Emissionen bewegen jeden Tag.

Und genau deshalb war auf dieser Veranstaltung eine völlig eigene Atmosphäre in der Stimmung von wir haben verstanden, wir müssen, wir wollen ja wettbewerbsfähig, aber wir wollen, man kommt rein und merkt sofort, das ist weniger Frust, mehr Fokus, weniger abwarten, mehr ein, ja, wir denken schon, was wir nächstes und übernächstes Quartal machen können. Die Menschen da sind nicht am Anfang, die sind mittendrin in der Transformation.

Und was mich auch wirklich positiv erfreut, hat eine echte Zuversicht, ja wirklich nicht toxisch, optimistisch herbeigeredet, nicht PR getrieben, sondern handfest. Das war eine Veranstaltung, auf der viele Menschen nicht mehr diskutiert haben, ob wir dekarbonisieren müssen, sondern nur noch, wie schnell und mit wem wir vorangehen müssen. Und die vorgestellten Cases waren wirklich beeindruckend

konkret. Es ist auch selten auf Nachhaltigkeitsveranstaltungen, dass so viele Beispiel nicht als Vision, sondern als Status läuft deklariert werden können. Schneider Elektrik als Beispiel sehr pragmatisch, Digitalisierung, Automatisierung, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, jetzt nicht als Passwortliste, sondern als Roadmap mit Dingen, die heute funktionieren, die heute schon CO 2 sparen, die heute schon verkauft werden, im Tenor nicht mehr reden, anfangen zu bauen.

Oder Wepa Hygienepapier ist jetzt nicht die sexy Branche, aber die Zahlen waren schon gut, wenn das ganze Papier aus Recyclingfaser wäre. 1,3 Milliarden Kubikmeter Wasser einsparen 4,5 Milliarden Kilo CO 2 Equilente knapp eine Milliarde Megawattstunden Energie einsparen, das zeigt schon, dass da was geht, und das ist jetzt kein Nachhaltigkeitshoroskop, das ist ökonomischer Imperativ, trifft den Impact.

Brüning Gruppe Biomasse als Fossilersatz war auch so n Beispiel sehr viele konkrete Punkte wo man merkt OK wir haben viel mehr Lösungen als wir denken und auch Sachen die man früher nicht bedacht hat, die funktionieren jetzt, funktionieren nicht irgendwann und das ist wirklich so n Punkt wo man denkt OK wow und dazu auch ein ein schöner sinnvoll angebrachter Kontrast der WWF Ökosysteme und Risiken aufzuzeigen wieviel Prozent der globalen Wirtschaftsleistung von

intakten Ökosystemen abhängt. Und auf welche Lücken wir zusteuern im Bereich Wasser, in anderen Themen und auch die Bitte an die Industrie. Wer stark vorangeht, muss lauter werden. Kein moralischer Appell Industriepolitisch, weil wenn die Industrie weitermachen will, muss die andere mitziehen, dazu auch schöne neue Start UPS in verschiedenen Bereichen, Wärmespeicher, Wärmebatterien, Prozessoptimierung, also wirklich Industrie 4.0 in Real in umgesetzt. Und das Credo war dann auch

wieder bei den Start UPS. Wir brauchen Kunden, die mutig sind, Partner, die schnell entscheiden und ein politischer Rahmen, der uns nicht ausbremst. Also unterm Strich in diesem Thema die Industrie liefert, braucht aber die Richtung und für mich beeindrucken diese Klarheit.

Die Leute wollen nicht reguliert werden, sie wollen nicht vereinfachte Pflichten, sie wollen Planbarkeit einem Pfad und eine Unterstützung, die nicht alle 4 Monate geändert wird und sie wollen es nicht aus umweltromantischen Gründen, sondern weil sie wissen. Wer wer Dekarbonisierung kann,

gewinnt, wer wartet, verliert. Das ist nicht mehr ein ESG, das ist Wettbewerbsfähigkeit. Also mein Fazit, Ich bin aus dieser Woche mit echter Zuversicht rausgegangen, auch aus diesen 3 Veranstaltungen, weil ich gesehen habe, wieviel schon passiert, wieviel machbar ist und wieviel Innovation auch gerade jetzt auf die letzte Veranstaltung bezogen in diesen Sektoren steckt, und es ist klar. Die Transformation gelingt an den Stellen, an denen wenig

gefordert und mehr gemacht wird. Dort, wo die Menschen mutig sind, wo Unternehmen einfach investieren und Lösungen entstehen und wo die Partnerschaften funktionieren. Mönchengladbach hat mir gezeigt, die Industrie wartet nicht, sie geht einfach vor, auch wenn die Politik bremst. 3 Tage, 3 Welten, nichts passt zusammen. Berlin redet Vision, Dortmund will los, Ram Industrie liefert sauber, stark und konkret und ich steh in der Mitte und frag mich, wohin geht's jetzt?

Alle wollen Zukunft, aber nicht die gleiche, alle haben Tempo, aber nicht das gleiche und ich merk das was ist zwischen den Menschen, da stehst du oft allein zwischen den. Welten, wo 3 Realitäten sein zwischen den Welten wird plötzlich klar, wir brauchen Ordnung, und zwar dieses Jahr okay tief einatmen, Zeit fürs Fazit.

Ein Land, 3 nachhaltigkeitswelten und 0 gemeinsame Tattungen. Wenn ich die Woche zusammenfassen würde, dann so. Wir haben in Deutschland nicht die eine Nachhaltigkeitsdekade vor uns, wir haben gerade mehrere parallel laufende Realitäten, multiversen der Nachhaltigkeit, die alle für sich absolut logisch sind und gleichzeitig kaum miteinander reden. Die politische Visionsebene klar, wir haben Haltung.

Begriffe wie Naturkapital, Kreislaufwirtschaft, Zukunftsfähigkeit, der Blick auf Europa, globale Partnerschaften, der Standortgedanke, das ist alles richtig und wichtig, aber die Menschen dort wissen nicht, wie es mit den eigenen Institutionen weitergeht. RNE Fragezeichen, DNK, Fragezeichen, Renn, Fragezeichen bleibt, das, wird das gestärkt, wird es neu strukturiert. Wird es auch Entbürokratisiert?

Es ist schwer, andere zur Orientierung zu motivieren, wenn man selber auf wackligen Grund steht, und das ist die für mich, wir müssen weitermachen, Ebene nur fehlt gerade manchmal das Fundament, die zweite Realität, die Praxis in Dortmund, das total krasse Gegenteil, Unternehmen, Praktiker, Verbände, Macherinnen, Macher, die einfach weitermachen mit Mut, mit Energie, mit ehrlicher Offenheit. Und mit der klaren, fast verzweifelten Erwartung gebt uns

endlich Klarheit, bitte. Und Baum hat gezeigt, die Menschen da draußen wollen gestalten, sie haben Initiativen, sie haben Lösungen, sie haben Zukunftsbilder und sie haben Reichweite, wenn man ihnen zuhört, aber, und es muss natürlich ihren aber geben, sie brauchen einen Rahmen, der nicht ständig in Frage gestellt wird, und aktuell fühlt es sich für viele Unternehmen so an, als würde die Politik einen Lichtschalter an und ausschalten. Während sie versuchen, im Maschinenraum zu arbeiten.

Dritte Realität die Industrie Mönchengladbach, ja, da kommt die dritte Realität, die, die am meisten kostet, aber auch am

meisten bringt. Die Industrie ist nicht mehr beim ob, die ist beim wie, das war der stärkste Kontrast der Woche, hier gibt es die Lösungen, hier gibt es nicht nur Pilotanlagen, sondern Umsetzung, hier gibt es eine Wirtschaftlichkeit, hier gibt es echten Innovationswillen und hier gibt es Menschen, die das Thema nicht als Last, sondern als Chance begreifen, aber auch hier der Rahmen fehlt. Nicht an jeder Stelle, aber an denen, die die große Presswehen auslösen. Die, die wirklich etwas

ermöglichen. Die Industrie sagt nicht, wir wollen weniger Pflichten, sie sagt, Wir brauchen verlässliche Pflichten und einen Pfad, und das ist ein Satz, den man sich politisch bitte dreimal durchlesen sollte, was alle 3 Veranstaltungen gemeinsam hatten, war in unterschiedlichster Form diese Botschaft, wir können Nachhaltigkeit in diesem Land, was uns fehlt, ist die Synchronisation, uns fehlt aus Berlin der klare politische Kurs. Uns fehlt am Beispiel Dortmund

die Sicherheit, dass der Kurs nicht wieder geändert wird. Uns fehlt am Beispiel Mönchengladbach die politische Taktung zum industriellen Tempo und irgendwo dazwischen sitzen wir alle, die Unternehmen, die Beraterinnen, die Praktikerinnen, alle, die ich getroffen hab, Menschen, die versuchen, aus diesen 3 Realitäten ein Zukunftsbild zu machen, das nicht bei jedem Regierungswechsel explodiert wie ein schlecht programmierter CI Job und genau deshalb startet

Staffel 2 jetzt, weil. Diese 3 Ebenen und noch ein paar mehr nicht vernetzt sind, weil sie unterschiedliche Sprachen sprechen und weil wir Menschen brauchen, die übersetzen, was bedeutet Politik für die Praxis, was bedeutet Praxis für die Industrie, was bedeutet die Industrie für Europa und was bedeutet das alles montags früh um 09:00 Uhr im echten Unternehmen. Das hier wird also keine Staffel, die nur Dinge erklärt, wir werden auch ein Podcast

sein, der Dinge einordnet, Realitäten benennt. Klarheit schafft, wo die Rahmenbedingungen vielleicht gerade auf Durchzug schalten. Und wir werden Gäste haben und ich werde nicht mehr alleine reden, sondern auch Menschen die Möglichkeit geben, ihre irgendwas mit Nachhaltigkeit Welt zu erzählen. Also wir nehmen diesen Podcast zu einem, der zeigt, wo die echte Transformation passiert, im Maschinenraum, im Stadion, manchmal sogar in Berlin.

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