S1 E15 - Die mit den Grenzen - podcast episode cover

S1 E15 - Die mit den Grenzen

Sep 23, 202539 minSeason 1Ep. 15
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Folge 15: Die mit den Grenzen

Leute, wir müssen Grenzen setzen. Nicht die, über die Politiker in Talkshows streiten, sondern die, die wirklich zählen: die planetaren Grenzen.

In dieser Folge schauen wir genau hin:

  • Wo kommt das Konzept her und warum ist es mehr als nur ein hübsches Diagramm für Nachhaltigkeitsberichte?

  • Welche Grenzen sind 2025 schon überschritten und wie sieht das in Deutschland und Europa konkret aus?

  • Warum absolute Grenzwerte für Emissionen so gnadenlos sind und wieso relative Reduktionsziele ein schlechter Witz sind.

  • Was Unternehmen praktisch tun können, um sich an diesen Realitäten auszurichten.

  • Und: ein Exkurs zu Bioregions die Idee, die Natur selbst zum Organisationsprinzip zu machen.

    Am Ende bleibt ein bitteres Fazit: Grenzen sind kein Spaßverderber, sondern die letzte Rettung.

Und ja – wir schauen auch kurz auf die politische Realität: von Trump über Putin bis Musk und der absurden Idee, dass die Lösung vielleicht nicht hier, sondern auf dem Mars liegt. Spoiler: tut sie nicht.

🔗 Weiterführende Infos:



  • UPDATE 25.08.2025: Kaum ist die Folge draußen, holt uns die Realität ein - nun ist die 7. von 9 Planetaren Grenzen gebrochen: Ozeanversauerung.

  • Transcript

    Hallo, ich bin's und ich heischecke gerade meinen eigenen Podcast. Fakt ist, am Dienstag den 23 September 2025 ist diese Folge veröffentlicht worden und schon am Donnerstag den 25 September 2025 heute kam die Meldung vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung 7 von 9 planetaren Grenzen sind überschritten. Neu dabei die Ozeanversauerung danke Menschheit.

    Moin Leute, Wir müssen Grenzen setzen und Nein, diesmal geht's nicht um die Außengrenzen der EU, nicht um die nächste Mauer, die irgendwo gefordert wird und auch nicht um die absurden Diskussion, wer wo noch Asyl beantragen darf. Es geht nicht um Schlagbäume, nicht um Schengen, nicht um die Festung Europa, es geht um die Sorte Grenzen, die wir in den Talkshows nie diskutieren, obwohl sie über alles entscheiden, die planetaren Grenzen.

    Wir Menschen sind wahnsinnig gut darin, uns mit Grenzziehungen zu beschäftigen, Nationalstaaten, Bundesländern, Wahlkreise, bis hinzu Schützenvereinen und Kegelklubs, alles fein säuberlich aufgeteilt und. Und dann verhandeln wir stundenlang, ob eine Pipeline durchgeht oder ein Seehafen subventioniert wird. Nur die eigentlichen Grenzen, also die, die über unsere Überlebensfähigkeit bestimmen,

    die interessiert kaum jemand. Das Klima hält eben keine Pressekonferenzen ab, und Fluss beantragt nicht irgendwie ein Visa, wenn er über die Grenze schwappt und die Ozonschicht jetzt auch nicht darum, ob die Reste der FDP oder der Wurst Markus noch schnell ein paar Verbrenner rennen wollen. Das sind Grenzen, die sich nicht verschieben lassen. Keine Kompromisse, keine Hinterzimmerdeals, kein Ja.

    Wir prüfen das noch mal in 2032 runden, die Natur, zieht die Linie und entweder wir akzeptieren sie oder sie akzeptiert uns nicht mehr. Genau das ist heute unser Thema, Wo liegen diese planetaren Grenzen, welche sind schon längst überschritten, welche Debatten wir eigentlich führen müssten, wenn wir nicht dauernd über die falschen Grenzen reden würden. Und was das Ganze mit Unternehmen mit absoluten CO 2 Budgets und sogar mit

    Bioregionen zu tun hat. Also willkommen zu Folge 15, die mit den Grenzen. Breaking News. Die Menschheit hat soeben eine Grenze überschritten. Mehr dazu nach der Werbung. Wir springen ein bisschen in die Geschichte, damit klar wird, dass es keine neue Öko Erfindung, kein Trend mit Titten, Grafiken, sondern ein Konzept, das Wissenschaft und Politik gleichermaßen

    herausfordert. Also wo kommt die Idee her, der Begriff planetare Grenzen oder im englischen Planetary Bounderies wurde schon 2009 von einer Gruppe internationaler Wissenschaftler unter der Leitung von Johann Rockström. Was? Vom Stockholm Resiliate Center vorgestellt das Ziel, ein Rahmen, ein Safe Operating Space für die Menschheit definieren, also ein Bereich, in dem wir wirtschaften und leben können, ohne das Erdsystem in unsichere

    Zustände zu treiben. Später 2013 2015 wurden auch Überarbeitung gemacht, neue Daten berücksichtigt, man die Grenzen angepasst. Das Modell wurde also auch weiterentwickelt. Warum ist das jetzt gerade relevant? Die Vorstellung, dass unsere Wirtschaft und Politik bis irgendwann ans Limit gehen könnte, das ist nicht neu, das war nicht neu, ähnliches findet man schon in Berichten wie Limit to grow aus den Siebzigern.

    Aber planetare Grenzen verknüpft das mit moderner Erdsystemwissenschaft und Statistiken mit echten Langzeitdaten. Die Idee, es reicht jetzt nicht mehr über CO 2 oder Naturschutz zu reden, es geht um viele Teilbereiche, Wasser böten Arten, Chemikalien, die miteinander verknüpft sind, miteinander interagieren, ein Grenzwert in einem Bereich beeinflusst oft die Belastbarkeit in einem anderen. Ja, es gibt Kritik an der Ursprungsfassung. Damit es nicht zu glorreich

    wird. Auch der Vorgänger Fußball in der Wissenschaft hat Ecken und Kanten. Manche Forscher kritisieren, dass die Grenzen zu global

    gedacht sind. Das heißt, lokal stark variierende Gegebenheiten werden nicht berücksichtigt, was in einem großen Teil der Welt gefährlich sein kann, ist woanders vielleicht noch harmlos, andere sagen ja, die Unsicherheiten in Daten und Schwellen sind zu groß, manche Grenzen sind wissenschaftlich schwer exakt zu quantifizieren, wo genau zieht man die Linie zwischen noch okay und riskant?

    Und ein weiterer Einwand, das Konzept ist politisch unbequem, es fordert Wachstum, Ressourcen, Verbrauch, Emissionen und Landnutzungsmuster stark in Frage zu stellen, das. Für viele ist das eine Zumutung. Manche Entwicklungsländer befürchten, zu stark eingeschränkt zu werden gegenüber den Staaten, die historische starke Ressourcen genutzt haben und manche nicht mehr ganz so demokratische Industriestaaten wollen einfach alles ausquetschen, was geht. Grundlage in Coming bitte schnallen Sie.

    Sich. An. Bitte schnallen Sie sich an wie ein Sicherheitsgurt Signal. Nachdem wir wissen, wie und warum das Konzept entstanden und wo die Debatten sind, hier eine Beschreibung des technischen Grundgerüst, damit später klar wird, wo wir stehen und was

    machbar ist. Wir haben 9 festgelegte planetare Grenzen. Hier sind die biophysikalischen Prozesse, die identifiziert wurden, also die Stellschrauben, an denen wir drehen, ob unser Heimatplanet stabil bleibt oder ob er kippt, natürlich Klimawandel, Climate Change, also Emission, Temperaturanstieg, atmosphärische CO 2 Mengen, dann biosphärenintegrität Artenvielfalt, also Biosphäre, Integrity oder Biodiverse Loss.

    Nicht nur, wieviel Arten verschwinden, sondern wie sehr ökosystemfunktionen darunter leiden und Landnutzungsänderungen oder Land, System Changes, Wälder, Agrarflächen, die Versiegelung und so weiter und sofort auch relevant Bio, geochemische Flüsse, Stickstoff und Phosphor N und p Kreisläufe, wieviel Dünger etc.

    Ins globale Spiel kommt. Der nächste Süßwasserverbrauch also auch die wasserveränderung freshwater use freshwater change, wieviel Wasser wir entnehmen und wie stark der Wasserhaushalt und das Grundwasser belastet wird.

    Dann die Ozonversauerung CO 2 löst sich Meerwasser für eine PH schadet Korallen, schadet Marien Lebensräumen und damit auch die globalen Ernährungsräume. Atmosphärische Azole ist auch eine der planetaren Grenzen, die Atmosphäric Azol Loading, also feinstaubpartikel, Auswirkungen aufs Wetter, Wahrnehmung, Gesundheit, die Sonneneinstrahlung und und und.

    Und dann neue Stoffe, Chemikalien, die entsprechend da sind, noval entities, also plastikgifte, synthetische Stoffe, Dinge, die vorher so nicht da waren und wo wir die langfristige Wirkung sehr schwer abschätzen können und der Ozonabbau in der Atmosphäre der Klassiker.

    Wo ein Problem erkannt wurde und auch teilweise schon gelöst wurde durch globale Abkommen für jede Grenze gibt es einen Schwellenwert, eine Kontrollgröße, also beispielsweise atmosphärisches CO 2, Ausmaß der Landnutzungsänderung und so weiter der Bereich Unterhalt dieses Schwellenwertes gilt als sicherer Bereich. Das Erdsystem läuft stabil in Bedingungen, ähnlich wie in der letzten Eiszeit bis heute. Also unser Holo 10 das wo wir als Mensch es geschafft haben nicht auszusterben.

    Wird eine Grenze überschritten, geht man in ein unsicheres Terrain. Das Risiko, Rückkopplung, große globale Änderungen, kipppunkte werden angestoßen, die möglicherweise irreversibel sind. Wird eine Grenze überschritten, geht man in so ein unsicheres Terrain, dass unsere Existenz gefährdet sein kann. Die Grenzen sind nicht unabhängig.

    Überschreitung in einem Bereich kann andere Grenzkriterien verschärfen, beispielsweise viel Stickstoff und Phosphoreintrag beeinflusst die Biodiversität die Wasserqualität und so weiter und ja, es gibt Unsicherheiten in den Messungen, in den quantitativen Schwellenwerten, in der wissenschaftlichen Modellierung. Einige Grenzen sind sicherer Quantifizierbar als andere, und Skala spielt eine Rolle, der globale Maßstab gegenüber regional lokalen unterschieden.

    Ein globaler Grenzwert kann Logal irrelevant oder übertrieben sein, aber die globalen Trends summieren sich. Eimeldung 6 von 9 planetaren Grenzen sind überschritten, aber

    sonst ist alles stabil. Kanzler Merz präsentiert heute ein neues Haarwuchsmittel im Dschungelcamp musste gestern niemand das Camp verlassen, ein Rekord im Bierkrugsdämmen wurde in Bayern gebrochen, die Katze von Nachbarin Müller hat Geburtstag gefeiert mit Thunfischkuchen und Elon Musk hat versprochen, bald auch für Hunde ein Maß Ticket anzubieten. Also reden wir mal Tacheles. Wo stehen wir eigentlich?

    Die nüchterne, klare Antwort von 9 planetaren Grenzen haben wir mittlerweile 6 gerissen, und zwar nicht nur so ein bisschen, sondern volle Kanne drüber. Klimawandel fangen wir mit dem offensichtlichen an Klima, wir liegen inzwischen bei 430 ppm CO 2 in der Atmosphäre und rund 1,52 Grad Erwärmung 2025 aufgenommen dieser Podcast. Klingt nach wenig, ist aber ein globaler Fieberanstieg, der ganze Ökosysteme ins Wangen

    bringt. In Deutschland liegen wir sogar schon bei über 2 Grad Erwärmung im Schnitt 2,5 Grad, also eigentlich schon da, wo die Politik immer noch darüber diskutiert, ob man sich das 1,5 Grad Ziel nicht irgendwie schön rechnen kann, Biodiversität, dann Artenvielfalt oder besser gesagt Artensterben, rund ein Drittel aller Tier und Pflanzenarten in Deutschland ist schon bedroht. Weltweit verschwinden Arten in einem Tempo, das man sonst nur aus Erdzeitaltern mit Meteoriteneinschlägen kennt.

    Nur da diesmal kein Asteroid schuld ist, sondern wir mit Motorsägen, Monokulturen und chemiekeulen Landnutzung, das führt uns direkt zum nächsten Punkt Landnutzung, Wir holzen Wälder ab, versiegeln Flächen, pflastern Straßen und Gewerbegebiete hin, als gäbe es kein Morgen in Deutschland verschwinden jeden Tag etwa 55 Hektar Fläche.

    Das ist, als würden wir tagtäglich ein mittelgroßes Dorf einfach unter Asphalt begraben und dann die chemieparty Stickstoff und Phosphor durch Düngemittel kippen wir viel zu viel davon in Böden und Gewässer.

    Das Ergebnis Algenblüten, Sauerstofflöcher in den Meeren Trinkwasserbelastung Deutschland wird seit Jahren von der EU belangt, weil wir die Nitratgrenzwerte im Grundwasser nicht einhalten können, aber klar, Hauptsache das Schweinepflee bleibt billig nächstes Thema Wasser Frischwasser. Früher hieß es, Deutschland sei das Wasserschloss Europas. Inzwischen trocknen uns die Sommer reihenweise die Flüsse aus.

    Der Rhein hatte so wenig Wasser, dass Frachtschiffe kaum fahren konnten, Frankreich musste Kommunen mit Tanklastern versorgen, die Atomkraftwerke konnten nicht arbeiten, Spanien und Italien erleben Dauerdürren, aber hey, Hauptsache der Rasen im Reihenhaus bleibt schön grün und 2 Millimeter lang.

    Ozonversaurung beim Meer sind wir noch nicht ganz drüber, aber schon auf dem besten Weg. Je mehr CO 2 wir rausblasen, desto saurer wird das Wasser, Korallenriffe gehen kaputt der erste Indikator, dass dort etwas ganz Schlimmes passiert, Muschelfarmen an Europas Atlantikküste kämpft schon jetzt mit Einbußen, aber ja, es ist irgendwie all das weit weg, man sieht es ja im Urlaub kaum Aerosole, also Feinstaub und Schwebstoffe in der Luft sind global auch noch nicht offiziell

    über der Grenze. Aber regional schon krass. In Asien sterben Millionen Menschen jedes Jahr an Smog, in Europa ist es besser geworden, unsere Luft ist sauberer, aber das hat auch einen Haken weniger Schwefelemissionen heißt weniger abkühlungseffekte, sprich saubere Luft beschleunigen, den

    Klimawandel sogar noch. Willkommen in diesem Dilemma dann die neue Lieblingskategorie Novel Entities, neue Stoffe, also all der Kram, den die Natur vorher nicht kannte, Plastik, Mikroplastik, Chemikalien, pefas, dieser ganze schöne Cocktail. In Rhein und Donau schwimmt auch schon so viel Mikroplastik, dass man fast denkt, das sei ein Bestandteil des Ökosystems und Pefas unsere sogenannten ewigkeits Chemikalien finden wir in Böden, in Flüssen, in

    Grundwasser, wahrscheinlich auch, wenn du gerade zuhörst in deinem Blut und zum Schluss die gute Nachricht, Ozon, die Ozonschicht, hier haben wir es tatsächlich geschafft. Durch das Montrealprotokoll in den Achtzigern, Verbote von FCKWS und siehe da, die Ozonschicht halte sich langsam. Prognose irgendwann zwischen 2040 oder 2050 könnte das Ozon

    noch Geschichte sein. Heißt, wenn wir wirklich wollen, wenn wir konsequenter handeln, können wir diese Probleme lösen, theoretisch praktisch reden wir aber aktuell lieber wieder über Tankrawatte, also unterm Strich. 6 von neuen Grenzen sind überschritten, global wie regional. Und Deutschland ist bei weitem keine Insel der Glückseligen, sondern mittendrin das Märchen von Wir haben noch Zeit ist genau das ein Märchen. It's the end of the world has we

    know it? It's the end of the world has we know it? Es we do it. Viel Spaß, Sex von neuen Grenzen überschritten, aber hey, das Wochenende kommt bestimmt. Okay wir wissen jetzt 6 von 9 planetaren Grenzen sind überschritten. Aber was heißt das eigentlich? Heißt das, Wir sind schon alle verloren, heißt das, Morgen geht die Welt unter? Nein, aber es heißt, wir bewegen uns einen Bereich, den die Wissenschaft als Hochriskant bezeichnet und.

    Und das klingt nicht nach einem guten Ort für eine Langzeitinvestition im Sinne von hier möchten wir unser Leben leben. Warum sind die Grenzen so

    wichtig? Die planetaren Grenzen sind im Prinzip ein Frühwarnsystem, sie sagen, bis hierhin funktioniert das System Erde halbwegs stabil ab, hier nicht mehr, stellt euch vor, euer Auto hat eine Temperaturanzeige, solange der Zeiger im grünen Bereich ist, läuft es sobald ihr in den roten Bereich wandert, kann man noch ein paar Kilometer fahren, aber irgendwann ist der Motor dann ganz kaputt.

    Genauso funktionieren die planetaren Grenzen, nur dass man den Motor reparieren oder austauschen kann, unseren Planeten eher weniger, es sei denn wir wollen auf dem Mars auswandern. Der Clou ist, es geht bei den planetaren Grenzen nicht um die einzelnen Grenzen im Detail, sondern um das Gesamtpaket, wenn wir bei Überschreitung der Grenzen in Klima, Biodiversität und Stickstoff gleichzeitig Vollgas geben. Dann verstärken sich die Effekte gegenseitig. Das ist wie 3 offene Baustellen

    in eurem Haus gleichzeitig. Irgendwann wohnt es sich da nicht nur ungemütlich, sondern gar nicht mehr.

    Also was bringt uns das Konzept? Der große Vorteil der planetaren Grenzen, sie machen etwas Unsichtbares sichtbar, plötzlich hat man einen klaren Rahmen sicher gegenüber unsicher Grün gegenüber Rot und das lässt sich politisch, medial, gesellschaftlich nutzen, es ist ein Kommunikationsinstrument, ein zweiter Vorteil. Es ist global gedacht, nicht ein Land, nicht eine Region, sondern die Erde als System.

    Das zwingt uns, über unseren nationalen Tellerrand, über unsere nationalen Grenzen hinaus zu schauen. Genau das brauchen wir, aber wo hakt, ist natürlich gibt es auch Kritik, erstens, die Grenzen sind unscharf, kein Wissenschaftler kann exakt sagen, bei 349 PPMCO 2 ist alles gut, bei 351 PPM alles schlecht, das sind näherungswerte.

    Das heißt, manche Politiker schieben das System und das ganze Konzept zur Seite mit dem Hinweis, ja ist zu ungenau, als ob man beim Rauchmelder auch sagen würde, na ja, piept zwar, aber vielleicht täuscht er sich, vielleicht ist der Rauch noch nicht ganz stark genug, dass ich ersticke, zweitens global versus

    lokal. Die planetaren Grenzen sind ein globales Konzept, aber Wasserknappheit zum Beispiel ist hochgradig regional, in Spanien katastrophal, in Schweden noch ganz entspannt, das Macht die Umsetzung schwieriger. Drittens die politische Anschlussfähigkeit.

    Parlamentare Grenzen klingen super, aber sie sind kein Gesetz, kein verbindliches Instrument, sie geben uns einen wissenschaftlichen Rahmen, ob daraus Regeln entstehen, hängt von uns ab, und bisher haben wir bewiesen, wir können hervorragend erklären, wo die Grenze ist und dann mit Vollgas drüberfahren und trotzdem trotz aller Kritik, das Konzept ist ein riesengroßer Meilenstein. Es hat geschafft, dass wir über die ökologischen Belastungen nicht mehr nur in netten

    Nachhaltigkeitsbroschüren sprechen, sondern in klaren Grenzen schwarz auf weiß. Safe Operating Space klingt harmlos, aber es ist im Grunde die Frage, wollen wir innerhalb der Spielregeln bleiben oder spielen wir Russisch Roulette mit dem Erdsystem? Limit there is a limit limit. There is a level so to so was go to scope three. Yeah, you're can't. Rate free Level all the on the

    one. So, jetzt wird es etwas ungemütlich, denn wenn wir die planetaren Grenzen ernst nehmen und ja, ich weiß, viele tun so, als wäre es nur eine nette powerpoint Grafik für die nächste Konferenz oder den Salespitch, dann folgt daraus etwas ganz simples, absolute Grenzen für das, was wir rausblasen dürfen, keine Prozentchen, keine Weichgespülten bis 2050 wollen wir ungefähr so und so viel reduzieren, Statements nein, klare Budgets wie beim Bankkonto.

    Nur dass wir hier nicht überziehen und dann mahngebühr zahlen, sondern die Existenzgrundlage der Menschheit gefährden. Fangen wir mit dem CO 2 Budget an, das ist das bekannteste Beispiel, wenn wir das 1,5 Grad Ziel einhalten wollen, haben wir stand heute weltweit noch ungefähr 6 Jahre restbudget bei dem heutigen Ausstoß. Das heißt weiter so und 2030 ist das Konto leer, Punkt das. Danach können wir so viele Klimaziele beschließen, wie wir

    wollen. Es ist egal, weil wir unser Budget vollkommen aufgebraucht haben, aber was machen Politik und unternehmen? Sie reden über Klimaneutralität bis 2045 oder da über die netto 0 2050 ja, das klingt schon mal super im Vergleich zu Nichtstun, ist aber in Wahrheit so, als würdest du sagen, ich plane mein Girokonto 2045 endlich wieder auszugleichen, nur doof, dass der Dispo längst bei 0 ist und die Bank schon die Wohnungstür aufgebrochen hat. Dann der nächste Punkt relative Ziele.

    Wir reduzieren unsere Emissionen um circa 30% bis 2030 klingt auch erst mal prima, aber relativ wozu, wenn der Ausgangswert völlig überzogen ist, ist auch die Reduktion eine Farce mit Werten von 1990 zu rechnen, nun ja, absolute Grenzen bedeutet, es ist egal wieviel Wachstum du planst, wie clever du kompensierst oder wie viele Bäume du in irgendwelchen Auffassungsprojekten in Paraguay zählst. Es gibt einen Deckel und wenn der drauf ist ist Schluss.

    Und CO 2 ist ja nur das prominenteste Beispiel. Beim Stickstoff läuft es genauso, es gibt eine Obergrenze, wieviel reaktiven Stickstoff die Biosphäre noch verkraftet, wir liegen global bei rund dem Doppelten, das heißt, jede zusätzliche Tonne Dünger ist eigentlich ein Griff ins Minus, trotzdem pumpen wir weiter, weil die Erträge ja stimmen müssen und die Fleischtheke im Supermarkt nicht leer sein darf und jetzt kommt der fiese Teil. Diese absoluten Grenzen, die sind gnadenlos.

    Sie fragen nicht nach Fairness, Sie fragen nicht, wer hat historisch mehr verbraucht oder wer ist gerade arm und braucht noch Entwicklung. Die Natur sagt mir, egal wer hier wieviel imitiert hat, hier ist die Grenze, ihr kriegt alle was ab, das führt zu den absurden politischen Debatten, soll Afrika noch Kohlekraftwerke bauen dürfen, wenn Europa schon seit 150 Jahren die Atmosphäre vollballert, oder?

    Muss ein mittelständisches Unternehmen in Deutschland schon morgen alles umstellen, während in China noch neue Kohlemeile ans Netz gehen? Die ehrliche Antwort ist dabei irgendwie ein ja, weil absolute Grenzen keine Rabattmarken für Gerechtigkeit enthalten, sie gelten einfach und für Unternehmen heißt das, ihr könnt nicht mehr mit relativen Zielen durchkommen, wir werden 30% effizienter reicht nicht, ihr müsst zeigen, wie ihr in ein absolutes Budget passt.

    Das ist unbequem, weil man plötzlich harte Rechnungen machen muss. Unser Produkt verursacht x Kilo CO 2. Wir haben Y Tonnen Budget, ergo können wir nur noch so und so viel produzieren oder wir müssen radikal umbauen und viele merken gerade das passt vorne und hinten nicht zusammen. Aber anstatt das ehrlich zu sagen, wird weiter über Transformation geschwafelt, werden die Produktionszahlen munter steigen.

    Das Bittere ist, diese absoluten Grenzen lassen sich nicht verhandeln, keine Lobby, kein Ministerium, keine Task Force Beschleunigung, Klimaschutz light. Die Natur ist nicht kompromissfähig, sie kennt keine Härtefallregelung, keine Sonderwirtschaftszonen und keine kleinen Schlupflöcher für innovative Technologien oder technologieoffene Ministerien. Sie zieht die Linie und fertig.

    Absolute Grenzwerte sind die brutale Übersetzung der planetaren Grenzen in unserer Welt, sie sind das Game Over Schild der Natur und die Realität ist, wir tun immer noch so, als könnten wir uns da irgendwie raus verhandeln und raus schlawinern. Aber das ist hier kein Tarifstreik, kein Brüsseler Gipfel, keinen Koalitionsausschuss. Die Erde verhandelt nicht mit uns, die kassiert uns ein. Who can in pay now you carban, but it's nock and. And the door.

    Companies can in gnow who can in pay now it's your's go free now. Who can it pay? So, und jetzt die Frage, die ihr euch vielleicht schon gestellt habt. Was heißt das Ganze für Unternehmen zuerst die eher negative Nachricht, ihr solltet euch nicht länger hinter relativen Prozentzahlen verstecken. Wir reduzieren 30% bis 2030. Klingt zwar hübsch, ist aber eigentlich völlig irrelevant, wenn das Ausgangsniveau viel zu hoch ist. Es geht um die absoluten Budgets. Punkt.

    Ein erster Hinweis, Es gibt Methoden, wie man aus globalen Budgets Unternehmensziele ableitet, die wirklich weltweit bekannteste Science Space Targets Indische, kurz SBTI, die sagt euch so viel CO 2 dürft ihr noch wenn ihr im Budget bleiben wollt klingt brutal, ist aber wenigstens eine klare Linie und ja die Methodik hat Lücken und. Das Ganze ist manchmal überkonfekt zitiert, aber es ist besser als eine Schönfernbarei im Nachhaltigkeitsbericht. Und noch ein Ansatz.

    Context based sustainability heißt Ziele setzen, nicht nur im luftleeren Raum, sondern im Verhältnis zu dem, was lokal und global an ökologischen oder sozialen Limits gilt. Beispiel wenn euer Werk in Niedersachsen steht, müsst ihr gucken, wieviel Wasser dort überhaupt verfügbar ist. Nicht viel viel Wasser in Finnland übrig wäre es klingt zwar wieder banal, aber genau das fehlt in vielen Strategien. Und ganz konkret, fangt an, absolute Zahlen zu berichten.

    Nicht nur Effizienzsteigerung pro Produkt, sondern wir haben x Tonnen CO 2 emittiert. Unser Budget liegt bei y Tonnen. Ja, das ist unbequem, weil sofort klar wird, dass viele Unternehmen die Limits reißen, aber genau das macht den Unterschied. Unternehmen sollten sich trauen, Szenarien aufzustellen, was passiert wenn CO 2 Preise wirklich bei 200€ liegen, was wenn Wasserentnahmen beschränkt werden. Was, wenn Stickstoffdünger

    massiv verteuert wird? Diese Szenarien, das ist kein Weltuntergangsbingo, sondern ein Werkzeug, um heute Entscheidungen robuster zu machen, klassische Teile einer Klimarisikoanalyse beispielsweise, und ja, scope 3. Eure Lieferkette ist nicht optional. Wenn 70 bis 90% eurer Emissionen da stecken, dann bringt es nichts, nur die eigenen Lampen auf LED umzurüsten, ihr müsst mit den Lieferanten reden, Standards einfordern, Daten

    erheben. Viele, sehr viele Unternehmen drücken sich davor, weil es kompliziert ist. Kleiner Tipp, kompliziert wird es sowieso. Später ist es nur teurer. Fazit dieses Kapitels für Unternehmen heißt das, Ihr müsst raus aus der Komfortzone relativer Ziele, rein in absolute Budgets, Kontext, Szenarien und Wertschöpfungsketten. Die gute Nachricht, es gibt dazu schon viele Methoden.

    Es gibt Unterstützung. Es gibt Leute, die das tagtäglich machen, aber das Ergebnis zeigt oft gnadenlos, dass euer Businessmodell in der aktuellen Form nicht 100% zukunftsfähig ist. Aber hey, lieber heute anfangen das Modell umzubauen als übermorgen vom Markt gefegt werden. Living in a biorision. Riv is. Blow with one decision. No Board is. Just the Echo System. Nature on the true precision biorisions can you hear the river sundam biorisions? Full Cat the.

    Lines just Living, One Day, Baba Baba, Baba, Baba, Baba, Baba, Baba, Baba, Baba. So genug von CO 2 Budgets und von harten Zahlen. Machen wir einen kleinen Exkurs. Ich finde der hat es in sich, denn während wir jetzt hier noch kampfhaft versuchen unsere Politik und Wirtschaft in Nationalstaaten, Bundesländern Zuständigkeiten zu pressen, gibt es eine Idee, ein Konzept, das das ganze radikal anders denkt, Bio Regions oder Bioregionen, was heißt das?

    Sehr, sehr vereinfacht versimpelt man teilt die Welt nicht nach Ländergrenzen auf, sondern nach ökologischen Systemen, also nach Flusseinzugsgebieten, nach Landschaftsregionen, nach Vegetationszonen statt Deutschland oder Niedersachsen heißt es, die Weserregion, die Rheinregion, die Alpenregion, das klingt jetzt erstmal irgendwie urlaubsmäßig, esoterisch und so weiter ist aber auch eine knallharte Systemlogik ein Fluss fragt eben

    nicht an der Grenze, darf ich darüber, der fließt einfach und. Und wenn 10 Länder an einem Fluss sitzen, dann sitzen die alle in einem Boot, wortwörtlich.

    Was bringt das ganze Bio regents haben 2 große Vorteile die Governance kann an den Ressourcen ausgerechnet werden, wenn man Wasser managen will, macht es Sinn des Einzugsgebiets eines Flusses als Einheit zu betrachten und nicht irgendwie mit 5 verschiedenen Ministerien und 5 verschiedenen Ländern 5 verschiedene Strategien zu haben und dazu kommt auch der Aspekt von Identität und Zugehörigkeit. Menschen definieren sich eben nicht nur über Flaggen, sondern auch über ihre Landschaft.

    Wer am Rhein lebt, fühlt sich oft rheinisch, egal ob in der Schweiz, Frankreich oder Deutschland, eine Organisation, die dieses Thema, der Bio regions, gerade stark pusht, ist eher 30 am bekanntesten dürft ihr für euch vielleicht dabei Ralf Turm sein, was da im Grunde gesagt wird ist, wenn wir es ernst meinen mit Nachhaltigkeit, müssen wir endlich die Spielregeln der Natur zum Organisationsprinzip machen. Nicht unsere künstlichen Linien auf Karten.

    Ja, klingt schön, die Realität und jetzt der zynische Teil klingt logisch, macht aber unsere komplette Verwaltung, Politik und Wirtschaft auf den Kopf. Wer hat schon Lust seine Geschäftsberichte nicht mehr nach Regionen wie Meer, apag oder Dach zu gliedern, sondern nach Fluss Einzugsgebieten, Wer will schon seine Budgetplanung plötzlich mit den Nachbarn teilen, nur weil man denselben

    Grundwasserleiter nutzt? Und ganz ehrlich, viele Nationalstaaten schaffen es nicht mal, sich innerhalb ihrer eigenen Grenzen zu einigen. Wie soll das dann in Bio regions

    klappen? Trotzdem, trotz aller Skepsis, die Idee hat Charme, weil sie uns zwingt, die Natur nicht länger als Hintergrunddekoration zu betrachten, sondern als System, das uns die Regeln vorgibt und wenn wir ehrlich sind, Bio regions sind vielleicht die konsequente Übersetzung der planetare Grenzen auf die lokale Ebene, global denken, Bioregional handeln.

    Bio Regions sind eine Vision, keine schnelle Lösung, kein Excel Tool, dass man sich mal eben runterlädt, aber vielleicht ein Blick darauf, wie wir in Zukunft über Governance reden müssen, denn die Natur hat ihre Grenze längst gezogen. Wir müssen nur endlich lernen, nach ihren Linien zu leben und nicht nach unseren und vielleicht eine persönliche Anmerkung an dieser Stelle, wenn ich über Bio regions Rede, heißt das nicht, dass wir die Nationalstaaten abschaffen

    sollten. Ich will mich jetzt nicht irgendeiner Staatsersetzung hängen. Keine Sorge, mir geht es eher um ein Europa der Bioregionen, also eine zusätzliche Ebene, die über den Landesbezug hinaus denkt.

    Natürlich bleiben Länder natürlich bleiben Länder natürlich, bleiben politische Systeme, aber wir sollten lernen, daneben eine zweite Brille aufzusetzen, die Brille der Natur und der planetaren Grenzen, das heißt, Wir brauchen Strukturen, die einerseits mit unseren bestehenden Staaten kompatibel sind und andererseits dort greifen, wo die Ökosysteme ihre Grenzen setzen. Ein Flussgebiet bleibt ein Flussgebiet, egal wie viel landesflaggen wir entlang seines

    Verlaufes hissen. Brown control to you're on mod your rock it dreams are pure this God selling Mars while Lords on fight. A playground for the rich and line round control to donald from your climate plan is just a down the night, a heat, the night, a flood, your legacy is all and blood. Grown consols the vlot AMRP all is tron with misery while of is dying. Sky is a ramon ten. That's it's, that's you're going to be. Also was bleibt nach dieser

    Reise durch Grenzen? Wir haben gesehen, die Natur hat welche harte, absolute nicht verhandelbare, wir nennen sie planetare Grenzen, und wir sind schon bei 6 von 9 drüber.

    Wir haben gesehen, wenn man das ernst nimmt, dann heißt das absolute Limits für Emissionen, Dünger, Wasserverbrauch und so weiter keine Prozentrechnerei mehr, sondern knallharte Budgets. Und wir haben gesehen, unternehmen sollten sich da nicht rausmogeln wer zukunftsfähig sein will, muss anfangen, absolute Ziele zu setzen, Szenarien durchzuspielen und Verantwortung über die gesamte Wertschöpfungskette zu übernehmen. Und wir haben gesehen, vielleicht müssen wir sogar ganz

    neu denken in Bio Origins wir. Nicht um Nationalstaaten abzuschaffen, sondern um unsere Strategien so auszurichten, wie es die Natur längst tut. Entlang von Flüssen, Böden, Ökosystemen und jetzt mal ehrlich, während wir hier über Grenzen reden, streiten sich in den USA gerade Politiker darüber, ob Klimawandel überhaupt existiert, während der halbe Süden des Landes schon in Flammen stand. Trump träumt davon, die Kohle wieder groß zu machen.

    Putin träumt davon, Grenzen mit Panzern in ganz Europa zu verschieben. Elon Musk träumt davon, dass wir alle demnächst auf dem Mars siedeln, der Planet hier brennt, aber hey, warum nicht 150 ausgewählte Menschen in eine Blechbüchse setzen und auf einem staubigen roten Wüstenball schießen, ohne Sauerstoff und Wasser, dafür aber mit Premium WLAN, garantiert von Starlink und als Bonus gleich noch das Versprechen Unsterblichkeit, klar.

    Wenn wir es auf der Erde schon verkackt haben, dann doch lieber in einer Kryokapsel durch den Weltraum treiben und hoffen, dass die Enkel irgendwann wieder auftauchen. Vielleicht treffen wir dann in einigen 100 Jahren eine Alien Zivilisation, die uns fragt, ihr hattet einen blauen bewohnbaren Planeten und habt ihn weggeraucht warum?

    Die Antwort wird dann wahrscheinlich so klingen wie heute bei jeder Klimakonferenz. Tja, es war kompliziert, wir hatten halt andere Prioritäten und außerdem gab es Wahlen. Die große Pointe bleibt. Grenzen sind nicht das Ende der Freiheit, sind die Voraussetzung fürs Überleben, die Voraussetzung für das Wahrnehmen von Freiheit. Wir können so tun, als wären sie optional.

    Dann kassieren wir die Rechnung in Form von Krisen, Dürren, Flutkatastrophen, Artensterben, oder wir akzeptieren, dass Grenzen nicht nur Einschränkungen sind, sondern Rahmen, und dieser Rahmen ist eigentlich auch eine Chance innerhalb der Grenzen lässt sich alles gestalten, außerhalb wartet nur der Kollaps. Und ganz ehrlich, ich bleib lieber in einem funktionierenden Europa der Bioregion als in Mosks Maßcontainer also die mit den Grenzen klingt nach

    Spaßbremse, ist in Wahrheit unser einziger Rettungsanker. Die Frage ist nicht, ob wir uns Grenzen setzen, die Frage ist nur, ob wir es freilich tun oder ob uns die Natur bald zeigt, wo der Hammer hängt, macht's gut.

    Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
    For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android