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S1 E14 - Die mit der Effizienz

Sep 15, 202535 minSeason 1Ep. 14
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Effizienz allein reicht nicht.

In dieser Folge von Irgendwas mit Nachhaltigkeit? geht es um die drei großen Strategien, die seit Jahrzehnten die Debatte um eine nachhaltige Zukunft prägen:

  • Effizienz - also die klassische Steigerung von Produktivität, mehr Output mit weniger Input, „mehr mit weniger“

  • Suffizienz - die Idee, dass wir nicht alles optimieren, sondern auch bewusst weniger konsumieren, weniger arbeiten, weniger verbrauchen

  • Konsistenz (Cradle to Cradle) - der Ansatz, Dinge von Grund auf so zu gestalten, dass sie nicht weniger schädlich, sondern von Anfang an nützlich sind

Wir nehmen diese drei Pfade genauer unter die Lupe. Was können sie leisten? Wo sind ihre Grenzen? Und warum landen wir so oft in einer Einseitigkeit, die uns nicht weiterbringt?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Rebound-Effekten: Warum Effizienzgewinne häufig verpuffen, wenn wir nicht gleichzeitig Grenzen setzen. Hier geht es um Beispiele aus Alltag und Wirtschaft, um Modelle aus der Forschung und um Best Practices, die zeigen: Rebounds sind kein Naturgesetz, sondern können gezielt vermieden werden.

Dabei beziehe ich mich auch auf die Ideen von Nico Paech, der die Suffizienz als Kern einer Postwachstumsökonomie beschrieben hat, und auf die Ansätze von Michael Braungart, der mit dem Cradle to Cradle-Prinzip ein anderes Verständnis von „ökologisch effektiv“ in die Debatte gebracht hat.

👉 Mehr zum Weiterlesen und Vertiefen (Juhuu, ab jetzt gibt es Shownotes!):


  • Die Reise durch Effizienz, Suffizienz und Konsistenz zeigt: Jede Strategie hat ihre Stärken, jede ihre Tücken. Am Ende bleibt die spannende Frage: Wie gehen wir mit diesen Pfaden wirklich um und was folgt daraus für unser Verständnis von Nachhaltigkeit?

    Transcript

    Mein neues Auto ist jetzt 20% effizienter klingt super ne. Nur blöd, dass ich seitdem 30% mehr fahre. Moin und willkommen in der Effizienz Illusion. Effizienz ist die Lieblingsdroge unserer Zeit.

    Sie macht alles schlanker, billiger, smarter und klingt so, als könnten wir weitermachen wie bisher, nur halt mit weniger schlechtem Gewissen. Politik liebt das Wort, weil es nach Fortschritt klingt, ohne jemandem weh zu tun, Unternehmen lieben es, weil es Kosten spart, und wir selbst lieben es, weil es uns einredet, mach euch weiter alles gut, die Technik regelt das schon. Aber die Wahrheit ist Effizienz, spart vielleicht pro Stück pro Kilometer pro Wattstunde.

    In Summe sorgt sie aber oft für das Gegenteil. Mehr Konsum, mehr Nachfrage, mehr Belastung wir sparen uns ins Meer in dieser Folge von irgendwas mit Nachhaltigkeit schauen wir uns deshalb an, warum Effizienz nicht reicht. Welche Formen von Effizienz es gibt, wo sie hilft, wo sie ins

    Leere läuft. Wir reden über Suffizienz, das unsexy Geschwisterkind, das seit Jahren gepredigt wird, über Konsistenz oder Ökoeffektivität nicht weniger schlecht, sondern endlich mal richtig gut zu sein, und wir reden über die große offene Wunde, die Rebounce und wie man sie vielleicht doch vermeiden kann. Effizienz klingt wie die Lösung, aber ist meistens nur die freundliche Art, im selben

    Problem weiterzumachen. IIIII IIII they sid, we save me in energy, the planet will be fine, but every gain you see to an april, but every time efficient see efficient see ave, you're off, it can a me. Pushing out the saving more but still way waisting like you be for. The chuts look bright and. Clean but the trusish really sea happiciency happiciency tamless flood activity harte Fasten ruale show. Effizienz ist die Zauberformel, auf die sich alle einigen können.

    Politikerinnen lieben sie, unternehmen sowieso und auch wir als konsumentinnen finden Sie super, sie spart Zeit, sie spart Geld und angeblich rettet sie ja auch noch das Klima. Klingt nach dem Triple Win, wer könnte da schon Nein sagen? In der Politik klingt Effizienz immer nach modernem Fortschritt. Wir machen alles besser, schlanker, schneller, ohne dass

    es irgendjemand wehtut. Mehr Wohlstand bei weniger Energieverbrauch, Wachstum und Klimaschutz gleichzeitig, das sind die Schlagzeilen, die jeder gerne hört. Effizienz ist die perfekte PR Strategie, weil sie nach Lösung klingt, ohne die unbequemen Fragen zu stellen, wer verzichtet, wer ändert sein verhalten, wer stößt an Grenzen. Keine Politikerinnen gewinnt Stimmen mit weniger ist mehr, aber mit Effizienz. Schon in Unternehmen

    funktioniert es ähnlich. Effizienz heißt Kostenrunder, Margen rauf mit weniger Material und weniger Energie, mehr Produkte herstellen, Abläufe optimieren, Transportwege verkürzen, alles messbar, alles in hübschen KPI Diagrammen darstellbar. In Präsentationen klingt das dann nach Innovationskraft, und im Nachhaltigkeitsbericht sieht es so aus, als ob die Welt gleich ein Stückchen gerettet

    wäre. Die Wahrheit ist, Effizienz ist in den meisten Firmen ein knallharter Business Case, Nachhaltigkeit ist da eher ein Beifang sowie die Beigabe im Überraschungsei nicht wenn es dabei ist, aber nicht der Hauptgrund und wir selbst auch. Wir lassen uns gern von Effizienz einlullen. Le ds brauchen 80% weniger Strom als Glühbirnen, also kaufen wir mehr leuchten, mehr Spots, mehr indirektes Licht und so weiter Hybridautos versprechen uns weniger Verbrauch auf dem Papier.

    In der Praxis fahren wir dann öfter, weil es ja angeblich günstiger und sauberer ist. Nur schleppen wir sehr viel Gewicht mit uns rum und im Endeffekt verbrauchen wir doch mehr Streamingdienste, sind effizienter als DV DS, pressen und verschicken aber statt einem Film in der Woche schauen wir 5 Serien. Parallel jeden Abend Effizienz macht uns das Leben leichter und genau deshalb nutzen wir die gewonnene Bequemlichkeit für noch mehr Konsum.

    Das wirklich verführerische ist Effizienz, verlangt keine Veränderung von uns, keine echten Einschnitte, keine Selbstbeschränkung, kein Unbequemes nachdenken. Es ist die perfekte, Scheinheilige, ein Fortschrittsnarrativ, das gleichzeitig beruhigt und betäubt. Effizienz ist die Wellnessmassage unter den Nachhaltigkeitsstrategien, fühlt sich gut an, macht uns ruhiger, sorgt für bessere Laune, aber an den Ursachen oder an der Fitness ändert sie gar nichts.

    Und weil alle mitmachen, wirkt Effizienz wie ein gesellschaftlicher Konsens. Wer kann schon etwas dagegen haben, Dinge besser zu machen? Nur besser ist nicht automatisch gut genug. Besser ist nicht nachhaltig, besser ist manchmal einfach nur die elegantere Art im selben Problem weiter zu wursteln und genau das ist der Kern.

    Effizienz spart vielleicht pro Stück pro Kilometer pro Wattstunde, aber die Summe interessiert das Klima nicht das einzelne Stück in der Summe steigt der Verbrauch und damit auch die Belastung, wir sparen uns ins Meer und. Damit kommen wir eigentlich zu den Rebounds, denn Effizienz alleine bringt uns nicht ans Ziel.

    Sie treibt uns sogar noch im schlimmsten Fall schneller in die falsche Richtung. They build a promis leaking bright saves and what saves and light but shadows grow the han the seen we cheat the flame we break the clean. Shuts or singing graphs a line and efficiency we crown of ones, rebound Fire Rebound Fire, It's Burns Burns Burns, We Rise Rise Rise, but in the Whens. Burn Reto Rebamfire Rebamfire Hard Best Still we Time Resaven we get small hör zu Essay is it

    we fall. Jetzt kommt der Haken an der ganzen Effizienzgeschichte sie funktioniert aber eben oft in die falsche Richtung. Willkommen in der Effizienzfalle der Rebounce in der Theorie klingt das so schön linear, weniger Energie pro Kilometer, mehr Lampe für weniger Strom, weniger Ressourcen pro Produkt in der Realität heißt es aber meistens mehr Kilometer, mehr Lampen, mehr Produkte, wir sparen uns arm und konsumieren uns reich klingt

    widersprüchlich, ist es auch. Willkommen im klassischen Oxymoron der Nachhaltigkeit. Sparen durch verschwenden die Wissenschaft nennt das Rebound Effekt und davon gibt es gleich mehrere Spielarten, die wir uns jetzt einmal anschauen wollen.

    Als erstes der Director Rebound, wenn eine Sache billiger oder effizienter wird, nutzen wir sie häufiger, ein Auto das weniger Sprit verbraucht fährt man eben mehr die neue Waschmaschine braucht weniger Strom super dann läuft sie eben öfter für Sportklamotten, Sneaker oder mal das halbe Handtuch Set weil es vielleicht ein bisschen roch. Der zweite ebene Bereich sind die indirekt Rebounds. Wir sparen an einer Stelle und geben das Ersparte woanders aus Stromrechnung runter.

    Wunderbar, der neue Fernseher ist da weniger Heizkosten super, der Sommerurlaub ist gesichert, wir fliegen nach Mallorca, Effizienz als Freifahrtschein für einen Mehrverbrauch oder eine Mehrausgabe und drittens der makroökonomische Rebound ganze Branchen oder Volkswirtschaften wachsen, weil Effizienzgewinne Produkte billiger machen. Wenn fliegen günstiger wird, wächst der Luftverkehr. Wenn Streaming billiger wird, explodiert der Datenverkehr.

    Das kann man dann digitalen Fortschritt nennen, in Wahrheit haben wir dann aber einen Datenflug mit verschiedenen CO 2 anhängen, man könnte auch sagen, Effizienz ist ein Einspareffekt mit eingebauten Boomerang, wir werfen ihn nach vorne, freuen uns über den schönen Schwung und dann knallt er uns gleich doppelt wie den Nacken und jetzt kippt die Erzählung auch ein bisschen Effizienz wird uns verkauft wie ein Sparbuch,

    sicher solide wachsend. In Wahrheit ist es oft ein Schneeballsystem. Die Gewinner am Anfang sehen toll aus, aber irgendwie bricht alles zusammen. Beispiele gefällig? LEDS haben Glühbirne ersetzt und was ist passiert? Unsere Städte und Gebäude sind heller als je zuvor, Dauerbeleuchtung auf Parkplätzen, in Büros, in Vorgärten, weniger Watt pro Lampe, aber mehr Lichter und Gesamtverbrauch insgesamt.

    Hybrid SU vs sind angeblich der Spagat zwischen Sparsamkeit und Komfort in der Praxis schwer, verbrauchen mehr Strom und wenn der Akku leer ist, fahren sie wie ein Panzer mit mager Diät.

    Das Home Office wurde auch als Klimaretter gefeiert, weniger pendeln, weniger Verkehr, die Realität, Menschen ziehen teilweise weiter raus aus den Städten, weil sie ja nicht mehr jeden Tag fahren müssen und pendeln dann in der Summe trotzdem länger, nur eben seltener, das Muster ist immer gleich, wir gewinnen Effizienz im Kleinen und verlieren Nachhaltigkeit im Großen. Ein bisschen ein paradoxes Fortschritt. Je besser wir werden, desto schlechter stehen wir da. Und das ist jetzt kein

    akademisches Randphänomen. Der reamboat Effekt ist in Studien so gut belegt, dass man sich fragt, warum er in der Politik kaum vorkommt, wahrscheinlich weil er das bequeme Narrativ zerstört, dass Technik allein uns retten kann. Technologieoffenheit, nein, niemand will hören, dass das Sparen mehr Kosten verursacht, niemand will glauben, dass das Green A Label am Ende nur ein Preisschild für mehr Konsum ist. Effizienz ist also kein Allheilmittel, sondern eine

    Alliteration in sich. Freundlich, fatal, billig, bitter. Sie ist Smart, aber sie macht uns dumm und genau deshalb brauchen wir eine Ergänzung. Effizienz alleine reicht nicht, wir brauchen den uns sexy Zwilling, die Suffizienz und damit sind wir schon bei der nächsten Frage, was heißt es eigentlich bewusst weniger zu wollen statt alles effizienter? Hello Sufficiency my will Friends I've comed to need you on so can with you are things and lot of choice is i start to he.

    Soft to Voice is an a Vision of a comer, simpler Days. Still remains with an a sense. Wenn Effizienz uns in die Irre führt, brauchen wir den nicht ganz so tollen Zwilling und Suffizienz. Das Wort klingt schon nach Verzicht, nach grauem Alltag, nach weniger Spaß.

    Kein Wunder, dass es nicht auf Wahlplakaten steht, aber gerade diese Unbequemlichkeit macht es so spannend, ein bekannter Name die Debatte ist beispielsweise Nico P. Er spricht in der Postwachstumsökonomie von Selbstbegrenzung, von der Frage, wieviel ist eigentlich genug und. Suffizienz heißt nicht alles effizienter machen, sondern schlicht weniger, weniger Energie, weniger Konsum, weniger Mobilität.

    Das klingt erstmal nach einer großen Spaßbremse, aber lasst uns das Argument umdrehen, nicht das weniger ist das Problem, das Meer ist es, wenn wir den Gedanken aufnehmen, dass wenn wir ernsthaft nachhaltig leben wollen.

    Wir, die Ökonomie umbauen müssen, dann brauchen wir vielleicht Modelle wie dieses vorgeschlagene 20 Stunden Ökonomiemodell die Hälfte der Zeit in der klassischen Erwerbstätigkeit, die andere Hälfte für Eigenarbeit, Reparatur, Sharing, regionale Subsistenz, keine totale Autarkie, aber ein bewusster Rückbau der Überversorgung, übersetzt weniger Amazon, mehr Leihgeräte im Stadtteil, weniger fast Fashion, mehr Reparaturwerkstatt.

    Weniger Urlaube im ganzen Ende der Welt, mehr Erholung im Umland. Suffizienz heißt, die Bedürfnisse befriedigen, ohne immer neue Bedürfnisse zu erzeugen. Natürlich ist Suffizienz kein Wohlfühlpaket, sie bedeutet, Dinge wegzulassen, die wir uns angewöhnt haben, aber sie öffnet auch Räume, weniger Stress, weniger Ballast. Wie ne Abhängigkeit von globalen Lieferkettenzirkus und das ist auch n bisschen die Provokation.

    Suffizienz klingt nach Einschränkung, kann aber Freiheit bedeuten, Freiheit nicht jedem Trend hinterherzulaufen, nicht dauernd kaufen zu müssen, nicht mehr alles optimieren zu wollen. Und ja, trotzdem bleibt das Wort

    unbequem. Kein Politiker wird sagen, stimmt ab für weniger, kein Konzern wirbt mit, kauft nicht bei uns, suffizienz ist das Stiefkind der Nachhaltigkeit, sie glänzt nicht, es wird nichts verkauft, es wird nichts versprochen, darin liegt aber vielleicht auch ihre Stärke, sie entzieht sich dem Marketing, sie ist schlicht ehrlich, und wenn man sie mit Effizienz kombiniert, ergibt sich ein neues Bild, Effizienz macht Dinge schlanker, Suffizienz

    macht sie seltener. Und zusammen entsteht ein echter Hebel. Und falls jetzt jemand denkt, Na gut, dann reicht es doch. Effizienz, Suffizienz, fertig ist die Sache, dann muss ich enttäuschen. Es gibt noch ein drilling Konsistenz oder Öko Effektivität, das klingt erstmal so als könnte man alles noch mal neu drehen. Oh crado the crado we read insign the game crado the crado no recycling the safe they try the charly such a love, but that's gots round around we will

    the cradle the cradle now. Where real solutions of found crado crado we readisign the game crado crado no recycling the same readisign readisign that that's out the futures man from ways to food. From out the news are Possid if Fund Princh Shining bro crado the crado we read is nine the game crado the crado no recycling the same. Wir haben über Effizienz gesprochen, den schnellen Fix, der Symptome lindert, aber die Krankheit nicht teilt.

    Wir haben über Suffizienz gesprochen, der Realitätscheck unbequem, aber er verhindert den Crash und jetzt geht es um Konsistenz, also einen echten Systemwechsel. Michael Braungart nennt das Ökoeffektivität, bekannt geworden vor allem unter dem Schlagwort Cradle to Cradle, von der Wiege bis zur Wiege. Das Konzept die Produkte werden so gestaltet, dass sie nicht zur Abfall werden, sondern wieder Nährstoffe sind, entweder für biologische Kreisläufe oder für technische. Wichtig ist.

    Cradle to Cradle ist nicht dasselbe wie Kreislaufwirtschaft, eher im Gegenteil, Braungott und andere kritisieren das scharf, Kreislaufwirtschaft sei, wie ja das Beispiel, was ich noch nicht in diesen Riesenrad fahren beim ersten Mal spannend ab der dritten Runde öde und eigentlich immer nur das gleiche, Linearität hübsch im Kreis gebogen. Cradle Cradle setzt dagegen auf

    etwas anderes. Re think re invent Redesign nicht das bestehende effizienter machen, sondern den Bauplan an sich ändern, während wir mit der Kreislaufwirtschaft primär den Imperativ Recycle, Recycle, Recycle predigen und damit eigentlich irgendein Downcycling meinen, denkt Cradle Cradle von Anfang an in Materialien, die ewig zirkulieren können. Also nicht eine Langlebigkeit um jeden Preis, sondern definierte Nutzungszeiten und ein Recht auf eine Intaktheit.

    Produkte sollen nach dem Ende der Nutzung so zurückgebaut werden, dass sie ohne Qualitätsverlust wieder einsetzbar sind, nicht der Mensch als Störfaktor, der möglichst wenig Spuren hinterlassen darf, sondern der Mensch als Gestalter, der mit Kreativität vielleicht neue Lebensräume schafft. Und auch insgesamt nicht

    neutral, sondern positiv. Gebäude, die Energie erzeugen statt verbrauchen, Fassaden, die Lebensräume für Flora und Fauna bieten, Produkte, die nicht weniger schlecht sind, sondern wirklich nützlich das Bildmotiv ist dabei klar, Kreislaufwirtschaft reduziert die Belastung Cradle to Cradle verbessert Lebensräume kein klimaneutral, sondern Klimapositiv kein schlechtes Gewissen, sondern wirklich ein positiver Fußabdruck. Um es auf einen Punkt zu

    bringen, wenn man ein schlechtes Produkt effizienter macht, dann bleibt es ein schlechtes, effizientes Produkt. Cradle to Cradle will da der Neustartknopf sein, kein Reparieren am alten System, sondern eher ein neues Spielbrett. Ja und natürlich in der Realität bleibt es oft in der Nische teurer, komplexer, langsamer, aber die Idee, das Konzept ist entscheidend, es zeigt nämlich, dass Nachhaltigkeit mehr sein kann als Sparen und verzichten.

    Was kann heißen, Gestalten aufwerten, besser machen und damit passt Konsistenz auch in mein gesamtbildmotiv Effizienz der schnelle Fix, suffizienz per Realitätscheck und Konsistenz der angedachte Systemwechsel 3 sehr unterschiedliche Strategien und doch nur wirksam, wenn wir sie auch irgendwo zusammendenken, denn der selbst der beste Bauplan bringt nichts, wenn man am Ende die Rebounds wieder zuschlagen. We not got a ways that no would you ain t got a ways that.

    We're not got away that he've all up the limit. That's the way no more reevans not today absolute goals reetraw the life lass is last. We're not is fun, we're not got away that no we ave got away that we're not got away that. Afficiency Tricks stayly the straight but sufficiency clears the way we rebouts fall and true this sets real rendunction that's the band i not's got a way stats no we a got a way stit we're not got a way stats any more.

    So, wir haben über Effizienz geredet, wir haben Suffizienz und Konsistenz angeschaut und jetzt kommen wir zu dem Störenfried, der das alles irgendwie wieder kaputt macht. Die Rebounds, diese verdammten Bumerangs noch mal kurz zur Erinnerung, ein Rebound entsteht, wenn Effizienzgewinne durch mehr Nutzung aufgefressen werden, und die gibt es direkt indirekt und makroökonomisch, aber die eigentliche Frage ist doch, wie verhindern wir das, wie stoppen wir den Bumerang,

    bevor er uns von hinten trifft. Fangen wir mal mit der offensichtlichsten Lösung an. Absolute Grenzen setzen Caps, das klingt brutal, ja, ist aber die einzige ehrliche Variante.

    Effizienzgewinne dürfen nicht automatisch zu Mehrverbrauch führen, wenn ein Auto sparsamer wird, dann muss der maximale CO 2 Ausstoß pro Kilometer trotzdem Jahr für Jahr sinken, wenn eine Wohnung besser gedämmt wird, heißt es nicht jetzt können wir die Heizung auf 25 Grad stellen und ein t Shirt durch die Wohnung laufen im Winter. Die Caps sorgen dafür, dass die Effizienz wirklich eine Reduktion bleibt und nicht ein Freifahrtschein für ein Verdecktes Meer.

    Ein zweiter Hebel, Preise und Steuern klingt langweilig, klingt bürokratisch, aber es wirkt, wer Energie billiger macht, fördert die Mehrnutzung wer Energie teuer hält oder teurer Macht, verhindert Rebounce CO 2. Verpreisung, Stromsteuer, flugticketabgabe das ist alles extrem unpopulär, aber wirksam. Oder ich drück es mal zynisch aus, wenn wir nicht schon freiwillig verzichten, dann muss uns halt der Geldbeutel erziehen.

    Der dritte Punkt Designprinzipien nicht jede Lösung braucht Politik oder Steuern, manchmal reicht es, Technik anders zu bauen, Default Off Geräte und Service laufen standardmäßig sparsam. Wer mehr will muss es aktiv in den Power Modus stellen suffizienzkompatibilität Produkte werden so designt, dass eine. Geringere Nutzung nicht einen Nachteil mit sich bringt beispielsweise Sharing Angebote, die praktisch und günstig sind.

    Statt immer größere Privatflotten Reboundschutzschaltungen in Unternehmen kann man Energieeinsparungen so bilanzieren, dass die frei werdenden Budgets nicht einfach wieder ausgegeben werden dürfen. Manchmal kann man eben auch so ein Energy Cap Modell umsetzen, spart man Strom, darf man nicht automatisch mehr Fläche heizen oder neue Geräte kaufen. Und viertens Verhaltensmodelle. Ja, ich weiß, Menschen ändern sich überhaupt nicht gerne, aber man kann sie dabei dennoch unterstützen.

    Aktuelle Studien zeigen, Rebounds lassen sich verringern, wenn man die Strukturen ändert, nicht nur das Verhalten, also der ÖPNV, muss attraktiv sein, damit das effizientere Auto nicht automatisch zu mehr Fahrten führt, Streamingdienste können Limits oder Anreise setzen, statt endlos Autoplay zu schieben. Und auch in Unternehmen hilft es, klare nachhaltiger Ziele pro Team festzuhalten, statt eine jährliche Stromrechnung zu optimieren.

    Es gibt auch Aspekte, die wir unter Green Nudging zusammenfassen, da gab es vor einigen Jahren in Bremen ein sehr tolles Projekt, an dem wir auch teilgenommen haben, das heißt Green Nudging, Bremen mal suchen, sehr viele tolle Ideen. So nach dem Verhalten Fünftens ein Rebound Bewusstsein klingt auch wieder sehr banal, ist aber auch entscheidend.

    Viele Rebounds passieren, weil niemand darüber nachdenkt, das Energiesparlabel am neuen Fernseher beruhigt so sehr, dass man sich noch einen zweiten davon holt. Nachhaltigkeitsberichte feiern, -10% Stromverbrauch und gleichzeitig wächst die Produktionsmenge um 30% wer Rebounds sichtbar macht, nimmt ihnen die Tarnkappe.

    Natürlich bleibt ein Problem, Rebounds sind menschlich, wir sind gewohnheitstiere, wenn etwas billiger wird, nutzen wir es mehr, wenn etwas effizienter wird, beruhigt uns das Gewissen und schon haben wir das, was Wissenschaftler thilmann santorius mal die Suffizienzfalle genannt hat, Effizienzgewinne, die zu mehr Konsum führen, deshalb Rebound, Vermeidung heißt immer auch ehrlich sein, ehrlich über absolute Ziele, ehrlich über Grenzen, ehrlich über die

    Versuchung, jedes kleine Sparwunder sofort wieder auszugeben. Vielleicht brauchen wir dafür noch mal ein neues Narrativ. Nicht wir werden immer besser, sondern wir haben genug Effizienz, suffizienz, Konsistenz, alles schön und gut, aber ohne eine Kultur des genug bleibt alles ein Bumerang und vielleicht ist das auch die härteste Wahrheit in dieser Debatte. Wir müssen nicht nur die Technik verbessern, sondern uns auch selbst verbessern, und das ist der schwierigste Rebound von

    allen. Montag, Montag schon wieder da, Kaffee kalt und zahlen sind da effizient effizient blabla Montag Montag haha jajaja schon wieder Montag da na na na. Die Effizienz ist nah, Ziele setzen noch mehr Plan Caps und Grenzen. Niemand fängt an, Montag, Montag, immer der Trott Suffizienz wär n besserer Spot.

    Ja ja ja ja schon wieder Montag da da da da keiner fragt wieviel ist genug Oh ribounce lauern sowieso da da da da da, da da, da da. Schön und gut, Effizienz, suffizienz, Rebounds, Konsistenz klingt alles systemisch und groß, aber was heißt es eigentlich für Montagmorgen, für den Moment, wenn ihr wieder in euren Alltag eintaucht? Nehmen wir mal ein Beispiel, dass ich selber sehr gut kenne.

    E Autos Sie sind effizienter als Verbrenner, keine Frage und Sie haben riesige Vorteile, lokal keine Abgase, potenziell auch komplett mit Ökostrom fahrbar, aber auch hier lauert die Falle wer von Diesel oder Benzin auf e Autos umsteigt fährt oft mehr weil Strom billiger ist, weil das gewissen ruhiger ist, weil es sich grüner anfühlt. Effizienz wird auch zum Freifahrtschein Montagmorgen Frage zählen wir nur die Effizienz pro Kilometer oder schauen wir ehrlich auf die

    Gesamtkilometer das. Zweites Beispiel Gebäude energetisch saniert, modernste Dämmung, schickes Smart Home System klingt top, aber Heizungen laufen plötzlich höher, weil es ja insgesamt weniger kostet oder Räume bleiben dauerhaft beleuchtet, weil Le DS kaum Strom verbrauchen, Effizienzgewinne, die sie selbst wieder

    auffressen. Die Montagsmorgenfrage haben wir absolute Ziele für Verbrauch oder feiern wir nur die Prozentwerte und drittens Unternehmen, da ist die Frage, gibt es eigentlich ein echtes Suffizienzprojekt? Also nicht effizienter, nicht smarter, sondern bewusst weniger. Ich kenne Organisationen, die haben konsequent alle internen Inlandsflüge gestrichen, nicht weil es effizienter war, sondern weil es schlicht weniger war, und das hat spürbar Wirkung gezahlt.

    Die Montagsmorgenfrage haben wir den Mut, wirklich irgendwo nein zu sagen. Ein Ansatz, den ich dabei spannend finde, sind sogenannte Energy Caps.

    Manche Firmen machen es so, wenn ein Team Energie spart, wird das nicht automatisch freigegeben, um neue Geräte oder größere Flächen zu finanzieren, die Einsparung bleibt eingespart, ja, klingt streng, aber ist die einzige Möglichkeit, rebones konsequent zu vermeiden, die montagsmorgen Frage wie läuft bei uns so ein Cap oder haben wir noch gar keinen? Und ja, auch im Privaten gibt es die Rebound frage.

    Netflix streamt im Energiesparmodus, also gönnen wir uns noch eine Folge, die LED Lampe brennt 24 7, weil sie ja fast nichts verbraucht, das Muster ist überall das gleiche, wir sparen pro Stück und verbrauchen am Ende mehr Stücke. Montagmorgen heißt deshalb nicht ins Büro zurück um die Klimaanlage auszuschalten, sondern ehrlich hinschauen wo wir uns selbst einreden das ein bisschen effizienter reicht. 3 Fragen können dabei ganz gut helfen, aber. Haben wir absolute Reduktionsziele oder nur

    relative Prozentwerte? Verhindern unsere Maßnahmen Rebounds oder laden Sie eher dazu ein? Und wo haben wir ein echtes weniger und nicht nur ein hübsches, effizienter? Die Antworten sind selten bequem, aber sie sind ehrlich und am Ende zählt nicht, ob wir 12% besser sind als im letzten Jahr, sondern ob wir wirklich weniger verbrauchen, alles andere bleibt Wellness für die Statistik. Was ist das, was ist das, was ist das, was ist das, was ist das,

    was ist das? I'm creal and I'm creal and no ending. No it's. I'm slayed in and now I'm slayed in and now no in thing no wow, it's just less open now no in thing know wow, it's just less open now. So Effizienz, suffizienz, Konsistenz. Wir haben die 3 Varianten durchdekliniert, Wir haben die Rebounds entlarvt und gesehen, wie sie alles wieder auffressen. Aber was heißt das jetzt für die

    Zukunft? Ich sehe im Grunde 3 mögliche Routen, keine davon ist perfekt, keine davon ist bequem, aber jede erzählt uns eine andere Geschichte, Part 1 Effizienz only wir glauben weiter, dass. An den technischen Fortschritt, an smarte Lösungen, an künstliche Intelligenz und an unsere Ingenieurskunst. Wir optimieren, optimieren,

    optimieren. Wir fahren effizientere Autos, nutzen sparsamere Heizungen, bauen Datenzentren mit einer besseren Kühlung ist auch der Lieblingspfad von Politik und Wirtschaft, weil er niemandem wirklich weh tut, der Nachteil. Die Rebounds warten schon an der nächsten Kurve und bringen uns wahrscheinlich ins Verderben, Fahrt 2 Effizienz plus Caps wir behalten die Technik und. Setzen aber harte Grenzen.

    Absolute CO 2 Budgets energieobergrenzen, flugkontingente Effizienzgewinne dürfen nur innerhalb dieser Limits wirken. Ja, das klingt radikal und unbequem, ist aber eigentlich banal. Jede Ressource ist endlich, also brauchen wir ein Limit. Das Problem dabei politisch schwer, heutzutage wahrscheinlich überhaupt nicht verkaufbar, weniger fliegen macht sich nicht so gut im Wahlkampf wie smarter Fliegen der dritte Pfad, Suffizienz und Konsistenz. Das ist der unbequeme Paradigmenwechsel.

    Weniger Konsum, weniger Wachstum, weniger Output kombiniert mit Produkten, die von Anfang an richtig gestaltet sind, schlau und Smart sind Cradle to Cradle Postwachstumsökonomie, das ist ein neues Spielbrett, hier wird es richtig spannend und richtig unbequem, weil wir die betretenen Pfade, die bekannten Pfade verlassen müssen, und es gibt auch noch eine schärfere Version dieses dritten Pfads, wie sie Ralph Thum beispielsweise formuliert.

    Die eigentliche Einheit ist nicht das einzelne Unternehmen, sondern die Bioregion. Nachhaltigkeit wird gemessen am ökologischen Kontext vor Ort, an Wasser, Böden, Artenvielfalt, Tragfähigkeit nicht ein, ja wir sind 12% besser als letztes Jahr, sondern wir leben regional innerhalb der Grenzen, wir leben innerhalb der Grenzen unserer Region, das ist mehr als eine Transformation, das ist auch ein Perspektivwechsel.

    Dreieinhalb Pfade also weiter optimieren, limitieren oder verschiedene Formen des Neudenkens bis hinzu Bioregionalem denken. Technische Hoffnung, politische Grenze oder kultureller Bruch, welche Route wir nehmen, das bleibt aktuell offen. Vielleicht laufen wir parallel, vielleicht wechseln wir ständig die Spur, vielleicht crashen wir auch irgendwo dazwischen, für heute reicht mir dieser Gedanke, wir können weiter sparen, wir können weniger wollen, wir

    können neu gestalten. Und wir können anfangen, uns wieder an den Orten zu orientieren, die uns wirklich tragen. Ob wir das tun oder ob wir lieber weiter zahlen, Yoga machen, das bleibt die offene Frage und ich lasse das mal bewusst zu stehen.

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