Lucia und ich machen diesen Podcast jetzt seit über vier Jahren zusammen. Wir würden uns eigentlich schon als Profis bezeichnen, aber hin- und wieder gibt's Momente da zweifeln wir an uns selber. Mir ist einfach das Mikro ausgegangen die Batterie war plötzlich leer das ist anscheinend kaputt und wir haben noch vergessen extra Aufnahme zu machen. Ein Dienstagabend in Wien Wir waren gerade für ein Interview bei der Psycho-Analytikerin Margarita Finch.
Und mittendrin hat einfach unser Aufnahmegerät den Geister aufgegeben. Boah Antonia, das war ja so eine Fehlleistung! Dazu muss man wissen... So aufnahmegeräte die spinnen ganz gern mal. Also deshalb kontrolliert Lucia auch eigentlich alle paar Minuten mit einem schnellen Blick ob die Aufnahme eh läuft und ich lege normalerweise auch mein Handy noch dazu und lasse dort eine Sprachmemo mitlaufen nur zur Sicherheit. Diesmal haben wir das beide komplett vergessen.
Das ist auch wirklich schade, weil sie jetzt noch mal im Ende so spannende Sachen erzählt. Was schon ein bisschen spooky ist, genau in dem Moment als die Aufnahme abreißt, sagt Margarita Fink etwas Spannendes. Etwas bei dem sowohl Lucia also auch ich aufhorne. So Klassiker wie eben die Fehlleistungen, Versprecher, Irrtümer, die sich irgendwie einschleichen – das kann halt so eine Bedeutung haben! Fehlleistungen, damit meinte Sigmund Freud so kleine Hoppalas.
Wenn wir zum Beispiel in den falschen Zug steigen – die Kollegen mit dem falschen Namen ansprechen! Tschüss statt Hallosagen! Dass die Fehlleistungen einen Sinn haben dürfen wir doch als das Ergebnis unserer bisherigen Bemühungen hinstellen. Sigm und Freud hat sich intensiv mit solchen Fehleistungen befasst Und sie spielen in der Psycho-Analyse bis heute eine Rolle. Denn Margarita Fink sagt, solche Fehlleistungen verraten viele bei unser Unbewusstes.
Kurz darauf stoppt die Aufnahme und wir merken es nicht! Haben wir hier also selbst eine Fehlleistung vollzogen? Wenn ja – was bedeutet Sie?! Ich bin Lucia Heisterkamp vom Spiegel und ich bin Antonia Raut vom Standard. In dieser Inside-Ostshare Serie analysieren wir den Fallfreud. In einer komplexen Welt wollen wir wissen, kann Freude uns helfen zumindest uns selbst zu verstehen? Das ist der zum Vier Flucht.
In dieser Folge wollen wir herausfinden was hinter vermeintlich kleinen Schusslegheiten und Irrtümern im Alltag steckt Und wir erzählen vom großen Irrtum Sigmund Freudz, der ihnen Lebensgefahr bringt. Also man könnte ja überlegen das zu einer Psychoanalytikerin zu gehen dass das persönlich mit bestimmten Gefühlen verbunden ist. Wir erzählen wieder Cecilia Lötz und Jakob Müller von unserem Erlebnis.
Die beiden Psychoanalytiker, die den Podcast Rätsel des Unbewussten machen – und die uns helfen, Freude im Alltag begreiflich zu machen! Das ist ja doch auch eine Situation wo man sich im Alltag zumindest öffnen würde, wo man weiß dass man sich darauf einstellen kann das man jetzt über sehr private Dinge spricht. Und ich glaube bei jedem von Einfach durch das gesellschaftliche Bild davon, was Psychoanalyse ist.
Es sind bestimmte Bilder damit verbunden, was in einer Psychoanalyse geschieht und dann vielleicht auch die Angst dass man da über etwas redet von dem er nicht möchte, dass es nach außen dringt. Und dann wäre ein Weg darüber wie's nicht nach außendringt indem man eben vergisst es aufzunehmen so dass es wirklich nur in den privaten vier Wänden der Psycho-Analytikerin bleibt. Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass diese Podcast-Serie die persönlichste ist. Die Antonia und ich bisher gemacht haben.
Wir sprechen hier auch über unsere eigenen Ängste und Konflikte. Kann schon sein, dass ich irgendwo unbewusst auch Hemmungen habe So viel Privates zu teilen. Bei dir, Antonia, hab' ich gedacht, dass da ja vielleicht noch was anderes rein spielt Weil du hast ja vor kurzem selbst die Ausbildung zur Psychotherapeutin begonnen Aber ich hab ja viele Leistungen bekommen, manchmal schon anderen zustande wenn es eng wird.
Ich habe bei dem Besuch in der Praxis die ganze Zeit Sorge, ich könnte etwas falsch machen. Ich blamieren! Die Analytikerin könnt gleich aufspringen und rufen sie wollen Therapeutin werden ganz sicher nicht. Und was da eine besondere Rolle spielt ist auch das Thema Verschwiegenheit und dass sie vielleicht auch deswegen so, dass sich das irgendwas in mir, dem wieder strebt hat jetzt mehr Handyaufnahmen oder zuzulegen. Das war so eine Überlegung die ich noch gehabt habe.".
Jakob Müller hält unsere beiden Erklärungen für ziemlich plausibel – genau so funktioniert es mit den Fehlleistungen! In uns schwelten Konflikt, großteils unbewusst… Und durch eine Fehleistung lösen wir den sozusagen... Fehlleistungen nach Freude sind ja so kleine Konfliktlösungen. Also wer jetzt zu zahlen, das Unbewusste hat sich gedacht wie kann ich die Situation lösen dass ich einerseits aufnehmen muss und andererseits aber irgendwo auch nicht aufnehmen will?
Und eine Lösung wäre doch, ich vergesse einfach den Knopf zu drücken und dann bin ich da gewesen hab gesprochen und gleichzeitig habe ich nichts aufgenommen. Das wäre wie ein kleiner Ausweg Das wäre eigentlich klassiker. Fehlleistung, eben auch wie die Bahnen vergessen oder zu spät kommen wo man nicht hin will. Also das wäre sozusagen eine kleine Lösung eines unbewussten Konflikts.
Fehl Leistungen sind also quasi kleine Tricks des Unbewusstens um mit Situationen umzugehen in denen sich ein Konflikt auftut. Ich muss zu einem Arzttermin vor dem ich aber Angst habe dann vergesse ich ihn eben. Freud bringt ja das Beispiel mit den Namen, dass man von bestimmten Leuten den Namen vergisst und dass es kein Zufall ist. Wesennamen man genau vergisst?
Und das ist so eine kleine ... Erdeutete also eine Art Mini-Aggression, dass vielleicht irgendwas an seinem Gegenüber nicht ganz schätzt! Dann spricht man eben von freudchen Versprechen. Es meint konkret, dass sich ein bisschen verspricht die Worte ganz leicht verdreht und etwas sagt was man eigentlich gar nicht gemeint hat was aber trotzdem total die Bedeutung hat. Jakob hat uns da ein sehr treffendes Beispiel aus seiner eigenen Biografie mitgebracht.
Ich hatte einmal in der Schule, ich weiß noch, da musste ich etwas vorlesen oder so in Deutsch, aber ich musste aufstehen dazu. Es war irgendwie sowas... ...oder in Englisch und ich musste was raussuchen und hatte so Zettel in der Hand und war nervös und war gestresst und wollte eigentlich dann sagen ja Mensch wo steten das jetzt hier? Und was mir aber rausgerutscht ist, Mensch wo scheißten das jetzt? Die tiefere Bedeutung war in dem Fall, Jakob hatte wohl sprichwörtlich die Hosen voll.
Natürlich wollte er nicht, dass das in seiner Klasse irgendwer mitbekommt – cool bleiben und so! Aber durch einen freudschen Versprecher hat sein Unbewusstes dann doch einen Weg gefunden genau das auszusprechen was er in der Situation eigentlich gefühlt hat. Genau das macht Fehlleistungen für die Psychoanalyse so spannend. Ich seh das so, dass man drauf schaut, welche Bedeutung das wirklich gewinnt. Ist es etwas von Bedeuthung? Wichtig ist es, wo man drüber nachdenken sollte.".
Das heißt jetzt nicht, dass jede einzelne Schusselligkeit eine tiefere Bedeitung hat. Klar kann's sein, dass ich mein Schlüssel verlege und nichts weiter dahinter steckt, außer dass ich gerade mit den Gedanken irgendwo anders bin. Aber Cecil und Jakob sagen ... Es lohnt sich trotzdem immer wieder hinzuschauen, ob nicht vielleicht doch eine Bedeutung hinter der Vergesslichkeit steckt.
Also wenn man zum Beispiel beim Essen am Tisch immer eine Person und immer dieselbe vergisst, und ihr immer nichts auf den Teller tut, dann ist das vielleicht im Kleinen nicht so schlimm. Und man kann drüber lachen! Aber wenn man das als Gelegenheit nimmt um sich mit sich selber zu beschäftigen und sich überlegt warum habe ich das denn jetzt schon zum achten Mal vergessen? Und immer nur bei der Person? Und einfach zu überlegen was ist vielleicht in mir gerade ein Thema?
Ich finde es eigentlich auch ganz schön... so über sich selbst ins Nachdenken zu kommen. Man kann ja vielleicht auch bestimmte Konflikte oder Themen in sich damit aufarbeiten, bevor sie eben ein größeres Symptom werden als dass man das vergisst jemandem was auf den Teller zu geben.". So eine Fehlleistung ist dann wie ein Portal zum Unbewussten – die vertauschten Namen sind das Symptoms und damit der Beginn der Suche nach den tiefer liegenden Konflikten.
Auch Sigmund Freud hat in seinem Leben einige Fehleistungen vollbracht. Die Kultur muss alles aufbieten, um den Aggressionsträben der Menschen schranken zu setzen. Hier hört er wieder unseren Freud-Bott – wir haben ja Freuzstimme mit einer KI reproduziert, wobei wir nicht wissen ob er wirklich genau so geklungen hat! Wir lassen den Bott natürlich nur Original-Zitate von Freud sagen.
In den letzten Folgen haben wir viel darüber gesprochen was in der Praxis von Freud passiert In seiner Forschung, wir haben über Patientinnen und Patienten geredet. Seine Kolleginnen und die Theorien, die Freud entwickelt hat. Was wir dagegen noch nicht wirklich besprochen haben ist was unterdessen draußen in der Welt passiert. Denn während Siegmund Freud die Psychoanalyse entwickelt steht die Erde alles andere als still.
Es war auf jeden Fall eine Zeit, in der sich viel veränderte für die meisten Menschen. Das ist Eva-Maria Schnow. sie leitet das Geschichtsressort beim Spiegel. Wir müssen uns das vor Augen führen. Als Freud so willkommen, da es Abraham Lincoln noch im Leben. Die Glühbirne wird erst erfunden als Freud schon fast erwachsen ist. Die industrielle Revolution ist ja noch gar nicht so lange her und die Auswirkungen sind dann tatsächlich auch in großem Maße spürbar geworden für die Leute.
Es gab auf einmal Elektrizität in den Städten. Die Dampfkraft war irgendwie überall aktiv. Die Eisenbahn ist gefahren. Die ersten Autos sind ja dann auf den Straßen gewesen. Diese neuen Erfindung verändern das Leben der Menschen immens. Gerade so im Umbruch der Kommunikation und des Alltags hat sich total viel verändert. Und die Menschen hatten schon auch das Bewusstsein, dass sie da gerade in Richtung Ende des Jahrhunderts, dass Sie in so einem Jahrhundertes-Umbruch im pochenumbruch leben.
Diese rasche Veränderung der Welt hat einen Einfluss darauf, dass zu Freuzzeit vermeintliche Nervenkrankheiten, so boom meint Eva Maria Schnur. Die Naturwissenschaften und Techniken haben sich sehr weiterentwickelt in dieser Zeit. Das hat dazu geführt, dass viele Leute sich dann doch irgendwie krisenhaft fühlten. Also Krise muss ja nicht nur was Schlechtes sein aber das eben da viel Veränderungen waren und es viele Leute das auch als eine Art nervöses Zeitalter wahrgenommen haben.".
Das zeigt sich auch in den Erkrankungen die damals diagnostiziert werden. Über die vermeintliche Frauen-Krankheit-Hysterie haben wir in Folge zwei schon ausführlich gesprochen Und es gibt Ende des neunzehnten Jahrhunderts noch eine weitere Modediagnose Die Neurast. nie übersetzt ist das Nervenschwäche. Das heißt viele Leute haben sich erschöpft gefühlt, reizbar. Es ist immer schwer, psychische Erkrankungen zu vergleichen mit Erkränkungen die man heute kennt.
aber man kann es vielleicht so ein bisschen mit Burnout vergleiche. Die Leute hatten Angst dass sie mit dem Tempo nicht mehr mithalten können mit der Zeit.". Inmitten dieser krisenhaften Zeit passiert dann etwas das manche Historiker später als die Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnen. Im Sommer nineteen Hundert vierzehn stirbt der österreichisch-ungarische Thronfolger in Sarajevo durch einen Attentat.
Daraufhin explodiert in Europa ein Pulverfass aus Nationalismus, Bündnispolitik und Wettrüsten. Es ist der Beginn des Ersten Weltkriegs – In vielen Ländern bricht eine Welle des Patriotismus aus. Sie erfasst auch Sigmund Freud. Ich fühle mich aber vielleicht zum ersten Mal seit dreißig Jahren als Österreicher Und möchte es noch einmal mit diesem wenig Hoffnungsvollen Reichversuchen. Die Stimmung ist überall eine Ausgezeichnete.".
Freud fiebert bei Kriegsausbruch also mit, er hat keine Vorstellung davon wie fatal die Folgen sein werden – Mit Millionen Toten und der Zerstörung ganzer Landstriche. Wie die meisten Österreicher gabte auch Freud anfangs einen kurzen Regionalkrieg. Das ist Georg Markus, Freut Biograph und Autor bei der Tageszeitung Kurier. Er hilft uns einzuordnen wie Freud die weltpolitischen Ereignisse um sich herum wahrgenommen hat.
Was bei freuts anfänglicher Kriegsbegeisterung vielleicht eine Rolle spielt, Siegmund Freud is damals schon Ende Fünfzig – selbst muss er also nicht befürchten an die Front geschickt zu werden! Doch seine Zuversicht und Euphorie legen sich auch so schnell…. brach nun aus und erbrachte die Enttäuschung.
Er ist nicht nur blutiger und verlustreicher als einer der Kriege vorher in Folge der mächtig vervollprummelten Waffen des Angriffes unter Verteidigung, sondern mindestens ebenso grausam erbittert schonungslos wie irgendein früherer.". Schon im September, war er von der entfesselten Brutalität auf beiden Seiten maßlos enttäuscht. Die brutale Realität des modernen Vernichtungskriegs zeichnet sich bald ab und hinterlässt auch Spuren in Freuzumfeld.
Viele Ärzte um ihn herum müssen als Soldaten einrücken. Innerhalb kurzer Zeit verliert die psychoanalytische Bewegung zahlreiche wichtige Mitstreiter, weil sie an die Front geschickt werden. Und nicht nur Freud's Kollegen ziehen in den Krieg. Auch alle seine drei Söhne! Es ist eine extrem schwierige Zeit für Siegmund Freud. Patienten gab es in dieser Zeit sehr wenige, zeitweise hatte er keinen einzigen was auch gewaltige finanzielle Probleme natürlich mit sich gebracht hat.
Freud stürzt in einer Krise. Viele Patienten können sich die Therapie nicht mehr leisten. gezahlt wird mitunter in Naturalien. Das einzige, was ihm in dieser Zeit bleibt sind seine Theorien die er stetig weiterentwickelt. Freud beschäftigt sich in dieserzeit etwa mit dem Todestrieb ein bis heute umstrittenes Konzept der Psychoanalyse. Die Idee hat ursprünglich eine Kollegin von Freud entwickelt Sabrina Spielrein.
Sie geht davon aus dass der Mensch nicht nur Trieber hat die auf Lust gewinn abzielen wie die Sexualität sondern das wir auch einen destruktiven Trieb in uns haben der nach Aggressionen Tod und Zerstörung strebt. Man erkennt eben, dass diese Maske an Zivilisationen, die der Mensch aufgebaut hat in Situationen wie Kriegen sehr schnell zusammenbricht und das dieses triebgesteuerte Ungeheuer des Menschen auch ist dahinter lauert oder schlummert.". Das ist Daniela Finzi vom Freutmuseum in Wien.
Sie sagt nicht nur beim Todestrieb hat der Erste Weltkrieg Auswirkungen auf die Arbeit von Freud. Er beschäftigt sich auch mit Kriegsneurosen. Also, mit den traumatisierten Soldaten die den Symptomen des Zittern sozusagen aus dem Krieg zurückkommen wo Freud eben erkennt dass das keine organische Ursache ist sondern dass es mit diesen schrecklichen dramatischen Ereignissen auf dem Schlachtfeld zu tun hat.
In einem Text zur KriegsNeurosen schreibt Freud Bezeichnen der Weise verschwanden aber auch mit dem Aufführen der Bedingungen des Krieges die meisten der durch den Krieg hervorgerufenen neurotischen Erkrankungen. Die Gelegenheit zu einer gründlichen Erforschung dieser Affektionen war nun leider versäumt, man muss hinzufügen sie wird hoffentlich nicht so bald wiederkommen. Die Gelegenheit zur Erforschung der Kriegsneurosen wird hoffentlich nicht sobald wiederkommen.
Das bleibt ein frommer Wunsch, den Freud da formuliert. Im Jahr nr.A.R.E., verliert Österreich den ersten Weltkrieg. Dass Kaiserreich zerbricht und Freud ist erschüttert. Österreich-Ungarn ist nicht mehr. anderswo möchte ich nicht leben. Emigration kommt für mich nicht in Frage. Ich werde mit dem Torso weiter leben und mir einbilden, dass er das Ganze ist. Der Erste Weltkrieg ist für Freud nicht das einzige traumatische Erlebnis in der Zeit.
Seine Söhne überleben zwar ihren Einsatz an der Front aber dann stirbt seine Tochter Sophie an der spanischen Grippe. Und bei Siegmund Freud selbst wird Krebs diagnostiziert Ein Kieferkatzinom, was dazu geführt hat, dass Freud eine Prothese gebraucht hat. Freud muss sich mehreren Operationen unterziehen. Und die Prothese, die er braucht, behindert ihn im Alltag!
Es handelt sich um eine komplizierte Gaumen- und Kieferkonstruktion aus Metall- und Hartgummi, die die Öffnung zwischen Mund- und Nasenhöhle verschließt. Für Freud ist sie schwer, schmerzhaft – und erschwert ihm das Sprechen und Essen. Er selbst bezeichnet die Prothese wegen der ständigen Beschwerden als Das Monster. Rund dreißigmal muss er über die Jahre wegen des Krebsleidens und der Prothese operiert werden.
In dieser Zeit wird Freudstochter Anna immer wichtiger für ihn, sie arbeitet als seine Assistentin begleitet ihn auf Reisen. Als einziger ist sie in der Lage Freut dabei zu helfen diese Prothesie einzusetzen. Anders herum bildet Siegmund Freud seine Tochter zur Psychoanalytikerin aus. Anna eröffnet dann auch selbst eine Praxis in der Bergkasse wo die Freude sie erleben.
Wenige Jahre später beginnt Anna eine Beziehung mit einer Frau, einer Amerikanerin, die in die Berggasse dann auch einziehen wird. Dorothy Birlingham mit ihren vier Kindern, wo quasi im Haus der Berggasein neunzehn ganz neues Familienmodell auch eigentlich gelebt wird weil Anna sich auch um diese Kinder freilich kümmert.". Es ist bis heute nicht ganz klar ob Anna Freud und Dorothy Börlingham eine sexuelle Beziehungen führen. Die beiden haben das öffentlich immer abgestritten.
Klar ist, sie führen einen gemeinsamen Haushalt, ziehen gemeinsam Kinder groß – Siegmund Freud hat mit diesem Familienmodell seiner Tochter offenbar kein Problem. Er selbst entwickelt seine Theorien trotz Krankheit und des fortschreitenden Alters weiter. Beschäftigt sich immer intensiver mit dem Zeitgeschehen und gesellschaftlichen Fragen In der Welt sich nochmal radikal verändert. Das Kaiserreich, in dem Freud quasi sein ganzes Leben verbracht hat ist Geschichte.
Österreich ist jetzt eine Republik, das moderne Parteinsystem etabliert sich. Die Gesellschaft ist komplett im Umbruch. Freud kommt mit diesen Entwicklungen mal besser, mal schlechter zurecht. Wir haben schon in Folge zwei darüber gesprochen, dass ein Frauenbild mit der zunehmenden Emanzipation nicht so recht mithalten kann. Auch im Parteinssystem der ersten Republik findet Freud nicht so Recht eine politische Heimat.". Politische Einstellung war alles andere als geradlinig.
Als junger Mann in seiner Jugend hatte er eine deutschnationale Periode, später hat er sich dann ohne wirklich links zu sein für die Sozialdemokratie eingesetzt. Freudbiograph Georg Markus sagt was seinen Wertekompass angeht ist freud eigentlich eher liberal konservativ eingestellt. doch die konservative Volkspartei wählt er nie weil die stark mit dem Christentum verknüpft ist. Freud, der selber Jude ist, sieht Religion im Allgemeinen extrem kritisch.
und es gibt noch einen Grund warum Freud nicht die Volkspartei wählt. Weil diese Partei für ihn das Gedankengut des Antisemiten Karl-Lueger verkörpert hat. Karl Lueger isst um die Jahrhundertwende Bürgermeister in Wien und er ist bekennender Antisemit. Vorurteile gegen Juden bis hin zu unverholendem Judenhass gehören zu seinem politischen Programm. In seiner Kindheit hat Freud nicht viel vom Antisemitismus mitbekommen, einmal erzählt ihn sein Vater eine Geschichte aus einem Leben.
Der Vater ist damals zehn oder zwölf Jahre alt und geht auf der Straße spazieren. Da ist ein Burscher auf ihn zugekommen und er hat gesagt Jude herunter vom Trottoir also vom Geldsteig Und hat seine Kappe genommen und hat sie in den Schmutz geworfen. Der Vater von Freud, der damals noch ein Kind war, hat nichts gesagt. Sie ist weitergegangen. Die Haube ist diese Kappe aufgehoben und ist einfach weiter gegangen ohne sich dagegen zu wehren.".
Freud sagt über die Geschichte seines Vaters später dass er ihn schockiert hat. Er versteht nicht warum sein Vater sich nicht wehrt! An der Universität bekommt Sigmund Freud dann zunehmend mit, wie jüdische Akademiker ausgegrenzt werden. Anders als sein Vater will er sich aber nicht wegducken und das obwohl er mit dem Judentum als Religion ziemlich fremdelt, sagt Daniela Finzi. unreduzierbar quasi betrachtet hat und denen auch nicht abgelegt hat.
Jüdische Bräuche allerdings lehnt Freud privat ab, er verbietet sogar seiner Frau Marta jüdische Traditionen zu feiern zum Beispiel den heiligen Shabbat. in seinen Spätwerken geht es viel um Religionskritik. für ihn ist die Religion eine Wunschvorstellung die die Welt nicht wirklich erklärt sondern bloß Ängste beruhigen soll. Doch als der Antisemitismus in der Öffentlichkeit immer stärker wird, beginnt Freud auch eindeutiger sich als Jude zu äußern – nicht mehr als Österreicher.
Und das wird für ihn immer gefährlicher! Im Januar hier kommt Adolf Hitler in Deutschland an die Macht. Seine Partei Die NSDAP wird auch in Österreich immer mächtiger. Und Sigmund Freud gerät selbst ins Visier der Nationalsozialisten. Freud war ja Jude und damit war er für die Nazis ein Feindbild. Das ist noch mal Eva Maria Schnur aus dem Geschichtsressort des Spiegel. Sie sagt, im Jahr nineteenhundertdreißig verbrennen die Nazis auch Bücher und Schriften von Freud.
Wobei es nicht so ist dass die Nationalsoziellisten die Psychoanalyse als Ganzes ablehnen. Einige Nazis versuchen sogar Konzepte aus der Analyse für sich zu nutzen. So bedienen sich Nationalsozialisten zum Beispiel an Methoden aus der Analyse, um Kriegsneurosen zu heilen.
Und man hat dann eben versucht in Anführungszeichen eine arische Wissenschaft daraus, eine arisch Form darauszumachen und das im Sinne des Regimes einzusetzen, also eng verbunden mit pädagogischen Bemühungen, um eben das, was die Nazis den Volkskörper nannten, gesund zu halten und weiterzuentwickeln. Andererseits gibt es viele Elemente der Psychoanalyse ,die die Nationalsoziellisten komplett ablehnen Etwa das Triebhafte im Menschen, dass Freud so stark in den Vordergrund stellt.
Ja und vor allem natürlich dieses sehr individuelle ist auch was dem Faschismus als Massenbewegung total widerspricht. Da geht es ja um den Volkskörper also immer um dieses Kollektiv eigentlich. Und eben die Psychoanalyse setzt ja sehr auf diese individuelle und ganz persönliche Erfahrung wo der Patient ja eigentlich auch Subjekt seiner selbst ist und nicht Objekt. Also da gibt's schon Widersprüche aber das haben sie irgendwie zusammen gekriegt.
Das Verhältnis des NS-Regimes zur Psychoanalyse ist also durchaus ambivalent, sagt Eva-Maria Schnor. Aber zumindest die jüdischen Psychoanalytiker geraten nach nineteenhundertdreißig zunehmend unter Druck – allen voran siegen und freut! Als seine Werke auf dem Scheiterhaufen landen reagiert der aber mit Humor…. Was für Fortschritte wir machen? Im Mittelalter hätten Sie mich verbrannt. Heutzutage begnügen Sie sich damit, meine Bücher zu verbrennen.".
Das notiert Freud am elften Mai, in seinem Tagebuch. Nur wenige Tage nach seinem siebensebzigsten Geburtstag. Freud glaubt nicht dass die Nationalsozialisten eine ernsthafte Bedrohung für ihn und seine Familie darstellen könnten. Das ist tatsächlich so das Freud die Gefahr meines Erachtens unterschätzt hat? Daniela Finzi vom Freutmuseum sagt, selbst als Hitler in Österreich einmarschiert will Freud nicht wahrhaben wie ernst es den Nationalsozialisten ist.
Er musste ein Stück weit von seinen Kollegen überredet werden ins Exil zu gehen. Im Jahr neunzehnhundertunddreißig erklärt Hitler den Anschluss seiner Heimat Österreich ans Deutsche Reich. Kurz darauf reisen zwei enge Freunde von Siegmund Freud nach Wien. Sie wollen den Kreisen und Krankenprofessor davon überzeugen, dass er sich in großer Gefahr befindet – aber Freud zögert noch immer!
Er will Wien nicht verlassen — die Stadt, die er zwar nie geliebt hat, aber in der er doch fast sein ganzes Leben verbracht hat. Aber dann passiert etwas... Seine Tochter wird von den Nationalsozialisten abgeführt und stundenlang befragt. Und mit einem Mal realisiert Sigmund Freud, die Gefahr durch die Faschisten ist größer als er wahrhaben wollte.
Es sind auch wirklich unmittelbar nach dem Anschluss mit zwei Razzien in der Bergasse XIX und in den Verlagsräumen Ereignisse passiert, die Freud gezeigt haben welcher Zugriff da plötzlich erfolgt welche Gewalt. Die Nationalsozialisten führen seine Familie ab, durchsuchen seine Praxis. Danach beschließt Freud mit großen Widerwillen doch, seine Heimat Wien zu verlassen – obwohl er betont, dass er das nur macht um seine Tochter zu schützen also ihre berufliche Zukunft.
Er glaubt noch immer nicht, dass die Nationalsoziellisten eine Gefahr für sein Leben sind Und das sieht man aber nur, dass Freud die Lage unterschätzt hat. Freud, seine Frau Marta und die Tochter Anna bereiten sich darauf vor, die Berggasse in Wien zu verlassen. Das kostet sie all ihre Kontakte und viel Geld! Die Nazis gehen bei der Ausreise der Freuds nämlich perfide vor – nach außen hin tun sie als sei das problemlos möglich.
Sie wollen zeigen dass Jüdinnen und Juden der Weg ins Exil angeblich frei stehen würde…. Tatsächlich aber verlangen sie eine sogenannte Reichsfluchtsteuer im Höhe von twenty-fünf Prozent des Vermögens …. doch Freut hat dieses Geld nicht mehr.
Weil Freud eben hinter den Kulissen im Hintergrund schon beraubt worden war, er musste für offene Forderungen die gegenüber dem internationalen psychologischen Verlag wo er und Anna Gesellschafterinnen waren also finanziell und juristisch mitten Verlag verbunden waren. Er musste diese offenen Forderung mit seinen Privatvermögen aufkommen. deswegen konnte er Diese Summe der Reichsfluchtsteuer selbst nicht bezahlen. Eine wohlhabende Freundin, Marie Bonaparte streckt ihm das Geld schließlich vor!
Nicht nur Sieg und Freud steht in dieser Zeit vor der Frage – emigrieren oder nicht? Auch seine fünf Geschwister wissen nicht wie es in Wien für sie weitergeht. Sein Bruder Alexander ein wohlhabender Geschäftsmann geht ebenfalls ins Exil aber auch er muss sein Vermögen dafür zurücklassen. Und dann sind da noch die vier Schwestern von Sigmund Freud. Adolfine, Marie, Pauline und Rosa leben ebenfalls in Wien.
Wir haben Frauen, die um Mitte-Siebzig sind, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben und die hier quasi ihre Freundinnen, ihre Bekannten ihren Netzwerk haben. Die vier SchWestern beschließen deshalb, in Wiem zu bleiben – auch weil ihre finanzielle Zukunft in der Stadt gesichert scheint! Nach der teuren Ausreise dagegen hätten sie womöglich mittellos dargestanden. Die Schwestern sind zurückgeblieben mit sehr viel Rücklagen und Wertpapieren ausgestattet, umgerechnet über eine Million.
Während seine Schwesten in Wien bleiben stehen bei Siegmund Freud alle Zeichen auf Ausreise – das Ziel London! Er kauft die Tickets für den Nachtzug. Am vierten Juli,ß stehen er, seine Frau Marta und Tochter Anna am Wiener Westbahnhof. Langsam setzen sich die Vagans in Bewegung. Sigmund Freud, stark geschwächt durch den Krebs, kehrt seiner Heimat Wien für immer den Rücken. Nach einem Zwischenstopp in Paris kommt er schließlich in London an.
Und da war es wohl so und das ist ganz schön als Gegenbild zur Masse, die in Wien Hitler zujubelt und ihn begrüßt ... In London war's wohl so. dass wirklich die internationale Presse am Bahnhof in Paris auch schon quasi freut. Willkommen hieß, in Tageszeitungen bis hin zu den indischen Kolonien wurde darüber berichtet, dass Freude sicher im Exil angekommen ist. also man hat sehr wohl gemerkt das die Weltöffentlichkeit darauf geachtet hat. Worauf die Welt öffentlichkeit dann nicht mehr achtet?
Ist das Schicksal von Freud zurückgebliebenen Schwester an den Wien? Denn anders als von Freude erwartet, spitzt sich die Lage in Wien für sie schnell, drastisch zu. Für die Freud-Familie wird das was die Schwestern angeht dann spätestens ab den Novemberprogrammen. Achtunddreißig klar dass die Schwester nicht mehr sicher sind im Wien. Die Lebensbedingungen für Jüdinnen und Juden verschlechtern sich immer mehr. Zuerst verändert sich die Wohnsituation der Schwester.
Mieter kann man nur in einer Wohnung bleiben, wenn der Vermieter selbst jüdisch ist. Muss aber schon andere Familien zur Untermiete nehmen. In dem Zusammenhang verlieren die Schwestern ihre Mitwohnungen zum achttzehnten Bezirk. Ziehen aber in die Mietwohnung von Alexander wo sie erstmals zuerst die eine Schwester und dann die anderen drei unterkommen.
Die Wohnung war ganz bald in einer Sammelwohnungs- überführt wird und sie am Ende nicht mehr zu vier Zollern oder zu zwanzigstens in dieser Wohnung sind. Zu der Zeit versuchen Siegmund Freud und sein Bruder Alexander aus dem Ausland, ihre Schwestern doch noch ins Exil zu bringen.
Und wir sehen es ist ein Wettlauf gegen die Zeit eine Unzahl von administrativen Gängen, Schreiben, Zahlungen, die Schwesten sind im Frühjahr, neunzehnvierzig also zwei Jahre nachdem sie mit diesem Vermögen von umgerechnet einer Million Euro zurückgelassen wurden. Zwei Jahre später ist das Vermögen aufgebraucht, wie wohl sie in der Sammelwohnung leben.". Sigmund Freud will über eine Bekannte veranlassen, dass seine Schwestern nach Frankreich an die Côte d'Azur gebracht werden.
Dafür lässt er ihr Unterlagen zukommen – auch ein eigentlich unscheinbares Dokument! Doch bei allen Geburtsdaten schreibt Freud statt eighteenhundert so und so, neunzehnhundert. So hat es den unbewussten Wunsch gegeben, dass die Schwestern erst seinem Zeitpunkt auf die Welt kommen, wo das alles schon vorbei ist.". Mit Freud's eigenen Worten könnte man sagen – er vollzieht hier eine klassische Fehlleistung. Unbewusst notierte ein falsches Datum eines, das seinen innersten Wunsch widerspiegelt.
Freuz-Fehlleistungen verdeutlicht den immensen Druck unter dem er damals steht. Trotz aller Bemühungen gelingt es nicht, die Schwestern noch aus Wien rauszuholen. Und so kommt es, dass ihre Namen heute auf einer großen Wand im Zentrum von Wien stehen. Lucia und ich gehen über einen Platz in der Wiener Innenstadt. Vor uns stehen Mauern aus hellen Granitplatten. Darauf sind Namen eingraviert. Es kommen immer wieder neue dazu, also es werden immer wieder neu gefunden
... Das ist doch mal Claudia Muric, die Stadtführerin, die uns die Spuren von Siegmund Freud in Wien zeigt. Und die seiner Schwestern – das Mahnmal vor dem Bestehen erinnert an die Opfer der Shoah. Unter den sixty-fünfzigtausend Namen finden wir auch die von Adolfine Marie Pauline und Rosa. Alle vier sind deportiert worden und in Vernichtungslagern umgekommen.
Im Sommer of the summer of nineteen-hundert und vierzig werden die Schwestern mit einem sogenannten alten Transport ins Konzentrationslager Theresienstadt debuttiert, wo Adolfine im Spätsommer stirbt. Marie Pauline und Rosa werden weiter nach Treblinka gebracht – wo sie wenige Stunden nach ihrer Ankunft ermordet werden. Alle Schwesten sterben innerhalb von sechs Tagen!
Der Rest der Familie erfährt von ihrem Schicksal erst durch einen Brief des Roten Kreuzes im Jahr nineteenhundertsechsundvierzig. Siegmund Freud erreichen diese schrecklichen Nachrichten also nicht mehr, er ist zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Er stülpt am dreiundzwanzigsten September neunzehnhundertneinunddreißig in Mexilien London – im Alter von dreiundachtzig Jahren! Er hat so nicht mehr erfahren wie sehr er die Gefahr der Nazis unterschätzt hat.
und trotzdem fragen wir uns Warum hat er die Lage so falsch eingeschätzt? Warum hat doch Erwin erst so spät verlassen?". Ich glaube auch in diesem Fall hätte er selbst diese Frage mit Verdrängung beantwortet. Er wollte es einfach nicht wahrhaben, er war ja schon ein sehr alter Mann über achtzig und wollte das nicht wahr haben.
Erstens die Stadt, die er hasste und zugleich liebte verlassen zu müssen sich irgendwo eine neue Existenz aufbauen zu müssen in diesem Alter, das konnte er sich nicht vorstellen. Doch er musste es trotzdem tun! Aber darüber sprechen wir in der nächsten Folge von Inside Austria und wir fragen ob Freuts Ideen bis heute weiterleben oder inzwischen gecancelt sind? Mit einem Standard-Abo hört ihr unsere Folgen jeweils eine Woche früher.
unter dst.at slash Freud Podcast könnt ihr ein Abo für ein Euro pro Monat testen. Den Link zum Abo stellen wir euch in die Shownotes! Und auch mit einem Spiegel-Abo hört ihr die Folgen immer schon eine Woche vorab, unsere Hörerinnen und Hörern können mit dem Rabattcoats Standard vier Wochen lang das Angebot von Spiegl Plus für nur ein Euro per Woche testen – alle Infos dazu gibt's auf spiegel.de. Wenn euch dieser Podcast gefällt, dann folgt uns gerne und lasst uns ein paar Sterne da.
Kritik, Feedback oder Vorschläge zum Podcast? Wie immer gern an insideostria-atspiegel.de Oder an podcast at dessanat.at. Alle Links und Infos stehen wie immer auch in den Shownots zu dieser Folge. Danke fürs Zuhören und allen die an diesem Podcast mitwirken. Musik und Produktion Philipp Fackler und Christoph Neube Redaktionelle Leitung Sven Präger und Scholdt-Wellhelm.
Vielen Dank auch an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des Spiegel, und an Laura Stutt für die redaktionele Unterstützung. An Ole Reismann für die Erstellung des KI-Freuds Und ein besonderer Dank geht außerdem an Georg Markus, Cecilia Lötz und Jakob Müller. Ich bin Lucia Heisterkamp ich bin Antonia Raut. Wir sagen Tschüss und Papa!
