Kinder, Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, mal lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay? Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast.
Herzlich willkommen meine Damen und Herren, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, alle die uns schon seit letzter Woche vermisst haben. Wenn ihr das hört, dann seid ihr richtig, denn es heißt eine neue Folge eures Lieblings-Podcasts ist da, Im Bett mit Anna-Maria und Anis. Hallo, du machst das mittlerweile, ist das zum guten Ton geworden. Umso länger. Du guckst mich immer so provozierend an während deines Intros, weil du schon weißt, das regt mich auf, richtig? Regt dich das auf? Also leicht.
Echt, ja? Ja, das ist so marktschreiermäßig. Ich weiß, also ich weiß, mittlerweile sind wir ja jetzt schon in der dritten Staffel. Ja, aber das wird, ich finde, von Staffel zu Staffel wilder. Echt? Ich habe jetzt wirklich, also von meiner Seite aus, dachte ich, ich habe gelernt, ich mache das jetzt ein bisschen gediegener. So ist die Wahrnehmung. Echt, ja? Ach du Scheiße.
Wenn wir fertig sind, sagst du, erzählst du mir ungefähr mal, wie du dir das so vorstellen würdest, wie ich das Intro spreche, ohne dass ich dich... Hi, hier ist Bushido. Ihr seid in unserem Podcast. Fertig. Okay, okay. Das war's. Ja. Du weißt, ich mag das immer gern. Kurz und effizient. Also ohne langes Vorspiel. Richtig. Ja gut, das kennt man nicht. Ja. Sehr schön, Schatzi. Heute nicht im Bett.
Wir reden aber so, als wären wir im Bett. Heute in ganz ungewohnter Umgebung und vor allem heute auch nicht nur in Ton, sondern auch in Bild. Ich frage mich die ganze Zeit, wie wir das machen werden, wenn die Stimmung, also ich meine letzte Woche, als wir den Podcast aufgenommen haben, ich weiß nicht, ob du dich erinnerst. Wie sollte ich das vergessen? Ja, es war kurz vorher hochexplosiv. Ich weiß auch gar nicht mehr, warum.
Es war sogar, nee, soll ich die mal sagen? Ich glaube, du hast sogar eine Kleinigkeit vergessen. Es war nicht hochexplosiv, sondern wir hatten einmal schon angefangen. Ja, na klar. Ja, es waren die ersten zehn Minuten. Dann habe ich gesagt, das geht hier so nicht. Genau, dann habe ich das gelöscht. Dann bist du, glaube ich, ins Badezimmer. Hast die Tür zugemacht. Ich bin raus, habe mich bei uns auf die Treppe gesetzt, da wo es hochgeht zu den Kindern.
So wie wenn man vor das Klassenzimmer geschickt wird. Ja, ungefähr so. Raus, stell dich vor die Tür und zieh die Handklinke runter. Und ja, habe dann kurz gewartet und dann, als ich so... Das Gefühl hatte, dass es sich ein bisschen beruhigt. Dann bin ich ja wieder reingekommen ins Schlafzimmer. Ganz kurz so. Nein, du bist so ein Spinner. Doch. Aber das heißt, es ist ja nichts Negatives. Du weißt, ich wollte schlafen gehen. Ich lag ja schon im Bett,
weil ich es nicht gesehen habe. Sie hatte mich abgeschminkt, lag im Bett und dachte, ich gehe jetzt schlafen. Ja, und ich dachte so, okay, vielleicht nehmen wir die Folge ja doch nicht auf. Und ich habe jetzt nicht Luft geholt, weil ich jetzt irgendwie dachte, boah, die blöde Kuh geht mir auf den Keks. Doch, ich ging dir schon auf den Keks. Ja, aber das war nicht der Grund, warum ich so die Luft geholt habe.
Ich dachte mir so, ey, hoffentlich harmonisiert das jetzt alles wieder, weil ich habe gar keinen Bock auf Streit. Aber mir war eher so, ich habe keinen Bock auf Streit, weil das nervt ja eher, was jetzt auch nicht dramatisch war. Nein, es war nichts Dramatisches. Aber wir haben halt abzuliefern und das ist halt ein anderer Fakt.
Das ist genauso wie mit der Doku früher oder Instagram. Wir haben halt Jobs, ich weiß, viele sehen das nicht als Jobs, aber wir verdienen so unser Geld und, Wir hatten echt Jahre, aber glaubst du nicht, dass das auch oft das Problem war und wir deshalb in so eine Krise geschlittert sind? Ich weiß noch, bei unserer letzten Staffel, die konnte ich kaum gucken.
Es fiel mir besonders auf während der Podcast-Tour, weil wir haben dann die Personenschützer am Auto, die Fans vor der Bühne, wenn wir uns unterhalten und wir hatten keine Sekunde, in denen wir mal alleine waren. Und wenn man dann abends im Hotel ist, irgendwann nach acht Stunden Autofahren, dann mag man sich nicht mehr streiten oder möchte auch nicht mehr diskutieren.
Und ich finde, bei mir ist es so, wenn wir Dinge nicht in dem Moment klären, egal was es ist, vergesse ich sie durch unseren Alltag. Und dann erscheinen sie nicht mehr wichtig. Aber irgendwie arbeiten sie... Ich wollte gerade sagen, aber sie sind nicht weg. Nur weil man sie vergisst, sind sie vielleicht in dem Augenblick erstmal nicht mehr präsent. Das ist komisch, dich dabei anzugucken. Vorher lagen wir so im Bett und jeder hat halt so rausgeguckt.
Es war ein bisschen... Ich finde, vorher hatte das ein bisschen was wie von. Einer therapeutischen Couch. Man hat halt, also in meiner Therapie war das so, mein Psychologe hat hinter mir gesessen, in einem Stuhl und ich lag auf dem Sofa vor ihm, genau, und hab nach oben geguckt und dadurch hat man halt so einen geschützten Raum, jetzt gucken wir uns an und ich sehe halt deine Reaktion, ich gucke jetzt einfach in die Kamera.
Ich darfst gerne sprechen. Du starrst mich so an. Ja, für mich ist sie auch ungewohnt, aber ich gucke dich ja gerne an. Gut, ich meine, du hast hier gerade ein Thema angesprochen. Ich glaube, darüber sprechen wir auch noch in dieser Folge. Das machen wir dann, ich sag mal so, in der zweiten Hälfte. Ich glaube, lass uns kurz den Leuten da draußen erzählen, was waren die letzten Tage, was da passiert die letzten Tage, Anna Maria?
Das war schon wieder, also ich sag mal so, auch so dieses, hey, Issa hat ein Fußballturnier am Gardasee, was ja erstmal so, das ist ja eine ganz normale Sache, die hat wahrscheinlich allen Eltern passiert, die irgendwie Kinder im Sportverein haben oder so. Was daraus wieder so resultiert ist, was wir wieder geschafft haben, daraus zu machen. Ich bin teilweise da so in dieser Tiefgarage so hoch und runter gelaufen. Ich hab wirklich einfach so innerlich im Kopf geschüttelt.
Weißt du, wir haben glaube ich Am Gardeseen, die Tiefgarage und so ist drei Sterne ich sag den Namen des Hotels nicht, da war bei mir, also ich möchte nicht, dass das dekadent klingt, erstmal fangen wir glaube ich, satteln wir mal das Fertig von vorne auf Wir sind losgefahren Aber sagt das mal wirklich von vorne? Man sagt, ich sattel von hinten auf, ist ja so ein Spruch, oder? Ich bin nicht so gut mit Sprüchen, aber ich glaube, ich weiß es nicht mehr.
Man sattelt von der Seite auf, natürlich nicht von vorne. Willst du den schweren Sattel über den Kopf heben? Ja, deswegen wollte ich ja gerade sagen, aber das Sprichwort ist ja dann... Ja, von hinten, oder? Ja, von hinten, ja, genau. Oh, also auf jeden Fall. Yay, es geht wieder los. Auf jeden Fall, es war lange nicht, es war sehr angenehm. Wie, fandst du wirklich? Ich finde, das ist so, man ist so ein bisschen so in die Ecke gedrängt, ne? Man kann nicht weg, ne?
Ich gucke schon immer an die Kamera, da sind die Bildschirme. Ich muss dich angucken. Es ging ja schon so los, da hatten wir auch ein Riesenthema bei der Paartherapie, in unserer Paartherapie, das ging um dieses Turnier, denn eigentlich parallel während des Turniers sind ja Ferien und eigentlich wollte ich mit einem Teil der Kinder nach Dubai.
Es war wirklich so, also wie gesagt, wir sind von da weg und wir haben ein Haus behalten, dort ein kleines und möchten da schon ein, zwei, dreimal im Jahr hin. Und für uns ist das so, die Miete wäre so viel wie einmal Urlaub machen. Also von dem kleinen Haus ist einfach so mit unserer Entourage. Und dann hatten wir darüber so geredet, haben gesagt, okay, wenn ich dann mal fahren möchte mit den Kindern, dann fahre ich. Du möchtest gar nicht so unbedingt wieder nach Dubai jetzt so schnell.
Ja, jetzt erst, also jetzt nicht in ganz unabsehbarer Zeit. Ne, meine ich ja, eben, aber ich vermisse halt schon wirklich die Freunde und wegen der Drillinge. Die Drillinge hängen sehr in Dubai, die sind dort groß geworden und das ist groß geworden, die ersten vier Lebensjahre und das war halt eben so geplant und dann kamen halt so Diskussionen und wir hatten schon eine große Diskussion, weil du wolltest, dass wir alle zusammen waren.
Ich habe gesagt, Dann sind Ferien, ich würde gerne fliegen und war auch ein großes Ding in unserer Paartherapie und dann hat sich das einfach von alleine erübrigt, denn wie ihr wisst, die politische Lage ist nicht stabil dort und große Unruhen. Das heißt, das fiel flach und dann auf einmal kam es zu dem Punkt, okay, wir fahren alle. Und wir sind so, ich bin so. Ich sage dann halt, okay, fahren wir alle. Aber ich denke da nicht drüber nach. Dann laden wir noch meine Freundin Susanne ein.
Montre und Jasmin kommen ja eh überall mit hin. Dann haben wir noch Marshmallow, unseren kleinen Pomeranian, der auch das erste Mal auf so einem Roadtrip war. Der auch mit im Auto ist, samt Schlafgitter, Kuschel, Kinderwagen, den er auch nicht gebraucht hatte. Weil wir dachten, vielleicht ist er so gestresst. Wir dachten das. Wir dachten das. Wer dachte das exakt? Leila und ich.
Das heißt, ich bin extra noch mal abends losgefahren. Und ich möchte, ich bin so, das ist genauso wie die Outfits der Drillinge. Ich mache mir den ganzen Morgen, ich gucke zehnmal auf das iPhone-Wetter und schaue, wie kühl ist es morgens, wie kühl ist es mittags. Dann legen die Nennys Sachen raus und möchte ich das noch dreimal selber ummuddeln.
Weil ich dann denke, nee, sie brauchen Pullover zum Aufmachen, weil sie ziehen sich den nicht alleine aus und dann habe ich Angst, dass sie schwitzen oder frieren, also völlig bescheuert und genauso wie ich über die Kinder nachdenke, denke ich auch über die Pferde, sollen sie geschoren werden, ist es zu warm, nee, nachts sind noch ein Grad, ja, so kannst du mal in meinen Kopf gucken und so habe ich auch über den Hund gedacht. Denkst du auch über mich so nach?
Nee. Gar nicht, ne? Nein. Ich finde bei dir gar... Habe ich auch gerade gemerkt beim Sprechen. Ich finde gar nicht statt, ne? Doch, natürlich findest du statt. Aber weißt du, wie ich dich sehe? Als Erwachsen. Und nicht mehr wie früher. Ich muss mich um dich kümmern. Und eigentlich ist es was sehr Gutes. Du wirst wieder umdrehen, ne? Nein. Das ist gut, gut zu reden, ne? Ich habe das gerade beim Sprechen selber gemerkt. Da dachte ich so,
krass, nee, über dich denke ich nicht so. Aber stell dir mal vor, ich würde dich so sehen. Ich möchte ja nicht deine Mama sein. Ja, es geht ja nicht darum, dass du dir jetzt überlegst, was ich anziehe oder so. Obwohl du mir auch schon sagst, wie viel Platz ich dann benutzen darf in meiner eigenen Handtasche bzw. Bei meinem eigenen Koffer. Da denkst du dann wieder an mich, beziehungsweise über mich nach, um dann meinen Platz zu sanktionieren.
Einzunehmen. Ja, ich wollte gerade sagen. Passt ja momentan in das Narrativ. Aber es geht ja nicht darum, dass du dir jetzt überlegst, wie viele Unterhosen muss ich mitnehmen. Das meine ich ja nicht so, vielleicht wenn du denkst oh mein Schatzi kommt auch mit vielleicht denkst du ja noch nicht mal, denkst du Schatzi oder wie denkst du wenn du an mich denkst, wenn du jetzt nicht gerade sauer auf mich bist oder so. Was ja, ja bist du eigentlich, bist du die größere Zeit sauer auf mich?
Ja, ist jetzt ein Knall oder was? Nee, so wenn du an mich denkst, bist du eher genervt? Ey, geht's eigentlich noch? Dann werden wir glaube ich heute nicht mehr zusammen stell dir mal vor, ich wäre überwiegend von dir genervt, das ist ja schrecklich Okay, sehr gut, Selten. Ab und zu mal am Tag, zwei, drei Mal, aber kurz. Weil du halt genau das Gegenteil von mir bist und mich ja auch oft so ausbremst, weil ich eben so hypervorsichtig oder eben alles gedank.
Und diese starke Ausbremse nervt mich manchmal schon. Aber hast du das Gefühl, dass ich dich so bewusst ausbremse, weil ich dich ausbremsen will oder dich behindern will? Nee, weil du bist, wie du bist. Und es dich nervt, wie ich bin. Ja, genau. Aber meinst du nicht, wenn man dann so beides zusammen packt in so einen Topf, dass dann so genau so eine gute Mitte dabei rauskommt? Also für unsere Kinder auf jeden Fall. Ich wäre wahrscheinlich ein bisschen zu viel mit diesen Dingen.
Obwohl das meiste spielt sich ja in mir ab. Also ich zeige das. Das ist ja das, was Leute mal sagen. Oh, du wirkst so entspannt und immer so ruhig und nie gestresst und dann denkst du... Der Schein trügt. Ja, in mir ist es so, aber ich trage es ja nicht nach außen, weil ich nicht möchte, dass die Kinder das mitbekommen. Ja, ist auch gut so. Ja, aber heißt nicht, dass es nicht stattfindet. Okay, sehr gut. Ja, ich weiß das. Ich kenne dich ja mittlerweile so ein bisschen.
Auf jeden Fall sind wir dann los mit, ey, das war ein Chaos an dem Morgen. Dann habe ich Annis noch losgeschickt, Ostersachen zu besorgen, weil wir Sonntag eigentlich in Italien Ostersuchen machen wollten. Dann unser toller Maler ist mit so einem Präsentkorb gekommen. Der hier gerade unser Hausmann, der unglaublich war. So einen habe ich noch nie gesehen. Waren für alle Kinder was dabei für uns.
Und dann habe ich gedacht, cool, nehme ich da einfach die Geschenke raus und wir besorgen jetzt nur noch ein paar Nester beziehungsweise du. In der Zeit haben wir gepackt, hey, und dann fiel mir wieder auf, wir haben nur diese riesen Hartschalenkoffer und dann die Leute so, ja, dann nimmt man eben zwei Koffer und nicht die Tüten. Aber die haben dann halt bei Instagram die haben nicht darüber nachgehört. Wie zwei Koffer?
Ja, weil wir ja gesagt haben, wir haben keine kleinen Koffer, sondern nur große Hartschalenkoffer. Das Problem ist, wir fahren mit zwei V-Klassen und jeder Sitz war belegt. Ja und ich wollte gerade sagen, meinst du die Leute kennen den Kofferraum der V-Klasse? Eben, das ist ungefähr so breit wie du. Wie deine Schultern, so tief ist der Kofferraum. Ja, geil. Das heißt, Ja, da passen mal zwei Koffer rein, dann ist der voll. Das ist nicht schön. Okay.
Schön, dass du die Breite meiner Schulter so... Meinst du, du überschränkst jetzt deine Arme, damit es alles breiter wird? Nein, aber ich gehe in Abwehrstellung. Naja, auf jeden Fall haben wir dann 17 oder 12 Edeka-Tüten gehabt. Jeder hatte seine Edeka-Tüte. Ich habe keine gehabt. Du hattest deine Tasche, genau. Wie immer, was auch okay ist. Aber ich werde als nächstes jetzt mal kleine Koffer besorgen müssen,
weil das geht gar nicht. Yay, cool, super. Super. Ja, ist ja so, wir haben nur diese Riesendinger zu für Langstreckenflüge. Auf jeden Fall sind wir los und es sah wirklich wild aus. Das Auto sah wild aus. Alle Kinder bereiten sich dann vor. Bei die beiden Autos. Ja, beide Autos. Montri ist ein Auto gefahren, mit Yasmin vorne, du ein Auto, ich daneben. Und bei uns Susanne, Femi, unsere Nanny und die Drillinge und hinfahrt.
Hey, und dann gibt Anis im Navi ein und dann steht da so drei Stunden zwanzig und ich sage es zu den Kindern, wir fahren nur drei Stunden, dreieinhalb Stunden, fahren los. Und dann sagt mir Anis irgendwann, Ich dachte, der Gardasee sei dreieinhalb Stunden entfernt von München. Aber das war der erste Punkt, der Reschenpass, den Anis eingegeben hat, den du eingegeben hast, genau, damit wir von dort aus noch weiter fahren und nicht über den Brenner fahren.
Genau, den wollten wir nämlich meiden, weil das Osterwochenende, man hat gemunkelt, es wäre sehr unangenehm gewesen, stautechnisch. Ja, und auf einmal waren wir einfach acht Stunden unterwegs. Ja, nach diesen dreieinhalb Stunden springt das Navi plötzlich um auf das Endziel sozusagen. und da war dann nochmal vier Stunden. Und die Kinder haben mich, glaube ich, alle fünf Minuten angerufen. Wann sind wir da? Was soll das? Warum lügst du uns an? Isa hat das größte Problem gehabt.
Manchmal denke ich auch, und ich merke das auch in anderen Geschichten, dass ich das Gefühl habe, dass die anderen drei. Isa immer so ein bisschen als Sprachrohr nutzen, weil er ist so der Einzige, der ruft dann auch immer an und sagt, warum ist das so? Du meinst so vorschicken? Ja, so als Speaker. Ja, das kann sein. Aber ich kriege dann eine WhatsApp. Hallo, Mama, zwei Fragen. Wann sind wir da? Muss ich mithelfen? Irgendwas war die zweite Frage.
War auch sehr witzig. Und dann stehe ich da und denke, das kann nicht sein. Auf jeden Fall wurden wir verflucht auf der Hinfahrt. Alle am Motzen, dann kommen wir an. Aber eine Frage ganz kurz. Natur und so, auf der Fahrt war super. Unglaublich, aber hey. Mit sieben Kindern, einem Hund, Schwiegertochter, Freundin, da irgendwie so acht Stunden Autofahren, das war schon auch heavy gewesen. Also es war nur gut, dass man eben nicht wusste, dass man acht Stunden fährt.
So war es, so ist der Drops gelutscht. Aber wenn man das von Anfang an gewusst hätte, hätte ich glaube ich ein bisschen schlechte Laune gehabt. Dann kamen wir da an und. Wir lassen das, bitte. Ja, ist okay. Ich wollte es einfach nur so reingeworfen haben. Ich sage dazu nichts. Ist alles gut. Wir sind dann angekommen am Gardasee. Das war ein bisschen so wie stehen geblieben in den 80ern. Vielleicht auch 60ern. Ich bin mir nicht so sicher.
Aber dann reihte sich so ein Hotel an und mir blühte schon zu. Und ich hatte das Hotel vorher auch gar nicht gesehen. Aber erst sind wir Issa weggegangen. Und da ging es ja schon los. Da dachte ich schon so, wow. Das war der Campingplatz aus Bella Italia. Ich glaube, viele kennen die Serie, die läuft im Fernsehen auf RTL 2. Das ist schon ein bisschen heavy gewesen, aber für Kinder natürlich super witzig. Viel für Kinder, alles voller Kinder, ganze Fußballmannschaften.
Da habe ich dann übrigens auch wieder im Netz für Verwirrung gesorgt, weil ich glaube, die Menschen haben gedacht, wir laden so unsere Kinder auf den Campingplatz ein, um dann selber ins Hotel zu gehen. Ins High-End-Fünf-Sterne-Hotel. Und man kennt ja von anderen Leuten, dass sie gerne ihre Kinder in die Economy setzen und selber Business fliegen, das würden wir im Leben nicht machen.
Ganz ehrlich, Real Talk, sag ich dir mal so, wie es ist, an alle, die das machen, das ist richtig unterste Schublade. Ist mir auch egal, wer das macht, das ist richtig hardcore asozial. Ich finde auch, ich würde auch nie Nannys, viele machen das natürlich dann auch mit den Kindermädchen, dass sie die Kindermädchen dazusetzen und ich rede von kleinen Kindern, so kleineren Kindern. Und das ist was, wo ich denke, okay, entweder fliegen wir alle so oder eben
nicht. Aber ich würde mich jetzt nie besser machen als die Kinder. Warum fliege ich Business beispielsweise und die Kinder nicht? Also ich hätte auch gar kein gutes Gefühl, sage ich dir ganz ehrlich. Das kommt ja auch noch dazu. Wenn die sich nicht gut fühlen oder es kommen mal starke Turbulenzen oder sowas. Die wollen ja bei Mama, Papa sein und so. Ja, also finde ich auch wirklich eine ganz komische Sache.
Also wenn das jemand macht, okay. und wenn die Kinder älter sind, aber wenn die kleiner sind, kann ich es auch gar nicht nachvollziehen. Nee, aber auch im Teenie-Alter finde ich das scheiße. Nee, ich würde es auch nicht machen. Aber weißt du, was mir gerade einfällt? Oh nein. Ich hatte einen Flug, doch. Maria und ich haben das gemacht. Wir sind von Las Vegas in die Schweiz geflogen mit unseren Söhnen, die waren 15 und 13 und wir wollten Upgrades kaufen.
Wir haben durchgefeiert, glaube ich, zwei Tage, drei Tage, über Tag Sightseeing. Also wir waren am Ende. und wir haben uns immer Hangover-Treatments geben lassen, Maria und ich, da kann man mal sehen, dass ich wirklich nicht ganz dicht bin. Da bekommt man Infusionen mit drei verschiedenen, Medikamenten ist auch keine, die durfte man sich auch suchen.
Und Vitaminen und dann sind wir genau, es gab nur noch zwei Upgrades, wir haben die genommen und haben den, konnten wir dann glaube ich noch Economy Plus upgraden, aber ich weiß noch, die waren so sauer auf uns. Ja, ist ja voll aus sozial. Aber ich hoffe, es hat geordnet. Ich muss mich entschuldigen, ich habe es selber schon mal gemacht.
An dieser Stelle, Montri, wenn du das hörst, du weißt, du bist mein Bro, kannst du dich noch daran erinnern, als wir nach München geflogen sind und es gab nur noch zwei Upgrades. Und Tim und ich haben auf das Upgrade verzichtet, weil wir gesagt haben, wir fliegen nicht ohne euch in der Business. Und wir sind dann alle vier in der Economy geflohen. Ich hoffe, du erinnerst dich daran. Im Endeffekt, Tim ist gestorben mit seinen drei Meterbeinen.
Ja, einfach 1,90 groß, der Arme. Ja, aber trotzdem, wir haben gesagt, entweder wir fliegen alle Business oder wir fliegen alle Economy. Ich fühle mich ja schon schlecht, aber weißt du was? Ich habe den ganzen Flug elf Stunden, ich habe einfach geschlafen. Ich musste nachholen. Es ging nicht mehr. Und ich weiß noch, wir sind irgendwann aufgestanden, haben geguckt und die haben auch geschlafen. Aber wir hatten beide Tiere schlechtes Gewissen, hatten wir auch.
Ah, ich hab's jetzt vor laufender Kamera hier zugegeben, das war das einzige Mal, ich würde's auch nicht nochmal machen. Okay, das ist ja korrekt von dir. Also können wir das Thema beenden. Ja, können wir. Auf jeden Fall fahren wir dann in Gardasee rein und es war wirklich so. Ja, das war ein bisschen, das war krass. Ich hab mich so ein bisschen gefühlt wie bei meiner Uroma nochmal früher.
Im Garten saßen dann so kleine Omis, die waren so süß, haben ihre Karten gespielt, aber die waren auch schon ganz schön gut drauf. Die haben dich dann ermahnt, wenn du nicht guten Abend gesagt ist auf Italienisch, aber in einem Ton. Dann bitte alle Ausweise. Also der Ton war schon ein bisschen ruppig. Das hat man schon im Hotel gemerkt. Auch von den Angestellten im Hotel. Schlechtes Englisch.
Ja, die wollten eher Deutsch sprechen, was auch okay ist. Also Deutsch konnten sie sprechen, ja, zum Glück, aber Englisch ging gar nicht auch. Ja, aber macht ja nichts. Wir sind ja Deutsch und dann waren wir ein bisschen verteilt in alle Flure. Und die Kinder, die waren noch in den neuen Zimmern, in den renovierten und wir beide sind dann in so einem Trakt draußen. Ja, vor allem sind wir erstmal in den ganzen Zwei-Sterne-Hotels vorbeigefahren.
Ich habe das jetzt extra nicht thematisiert, weil ich nicht niemanden degradieren möchte. Nein, aber das ist schon hardcore gewesen. Wir sprechen ja auch vom Ausland, das ist ja nicht drei Sterne Deutschland oder zwei Sterne. Also zwei Sterne Gardasee, dachte ich mir so, oh mein Gott, bitte hoffentlich kommt, ich glaube, ich habe drei Sterne gebucht. Du weißt, ich wollte gucken nach einem anderen Hotel. Ich weiß. Und du warst auch schon richtig sauer. Aber kannst du es nicht verstehen? Doch.
Aber trotzdem so, ich dachte mir so, egal. Unsere Luft, das war so, als wenn man im Keller ist. Und dann konnte man nicht schlafen, weil alles gerattert. Also nee, egal. Soll ja auch nicht irgendwie arrogant oder irgendwas klingen. Aber es gibt so... Ja, man will ja trotzdem, man muss ja auch... Ja, vernünftig. Es war alles sauber, muss man sagen. Es war picobello sauber. Frühstück war auch völlig okay. Naja, Frühstück war ein bisschen... So wie Frühstück im Hotel ist.
Ja gut, war ein bisschen sehr, egal. Auf jeden Fall haben die Drillinge gesagt, sie finden es so schön hier, die sind immer so niedlich. Can we stay here in Italy? Die wollten gleich wieder da bleiben. Die fanden das Hotel toll und finde ich auch immer so niedlich. Die anderen Kinder auch alle happy. Nach der ersten Nacht war man dran gewöhnt. Wir waren am ersten Morgen, waren wir einfach 20 Minuten zu früh am Frühstück. Hey, wir kamen genau um 20 nach 7, waren wir alle Mann früh aufstehen,
nur Montrin Gassmin am Schlapp gemacht. Die Säcke, ey. Dann sind wir aufs Fußballturnier. Alles voller Deutsche, alle mit ihren Kindern. Es war super organisiert. von den Mannschaften. Es war wirklich gut gemacht. Wir waren schon mal in Italien auf einem Turnier in Rom. Das war unterirdisch, auch von der Orga. Das war für die Kinder auch nicht so schön. Aber das jetzt war richtig gut gemacht. Das war wie so ein Riesen-Event. Und wir waren, den ersten Tag haben die Drillinge auch gut mitgemacht.
Alles Gute. Aber am zweiten Tag hatten alle nach zwei Stunden keine Lust mehr. Es war dann ein bisschen die Luft raus. War dann auch dann vorbei. Wir haben dann zum Glück noch ein schönes Restaurant gefunden, weil am ersten Tag wollten wir dann so voll motiviert zu diesem Schloss da, weißt du, dann haben wir auf der Mitte einfach schlapp gemacht. Wir laufen dann halt auch echt schon Kilometer. Es war mehr als ein Kilometer. Ja, ich sag ja Kilometer, mehrere.
Und wir haben die Drillinge dabei, wir hatten schon zehn Stunden Fußball hinter uns, also wir stehen dann um sechs Uhr morgens aufgestanden und sind dann, haben schon zwölf Stunden auf dem Buckel und die Drillinge haben ja schon seit zwei Jahren keinen Kinderwagen mehr, nur ab und zu haben wir es mal punktuell gehabt, aber die wollen da ja gar nicht mehr rein. Und dann müssen wir die tragen, das heißt Wir wechseln uns dann ab, die alle zu tragen. Jeder flucht und das war der erste Tag.
Und dann hatten wir aber ein wunderschönes Hotel, ein Restaurant direkt am Wasser und da haben wir auch wirklich lange gesessen. Das hat das so ein bisschen gerettet und ich meine, die Landschaft da unglaublich. Ja, das war schon schön. Also landschaftlich und das Wetter, es war traumhaft, aber leider viel zu voll und eine bestimmte, ich will nicht sagen Art von Menschen, aber es war schon ein bisschen ruppig, trinken glaube ich ganz gern mal einen. Aufdringlich.
Es war wie so ein bisschen, ich stelle mir so Ballermann vor, irgendwie so ein bisschen, ne? Oder Lorette Maul oder so den ganzen Käse. Ja, es war zu viel, zu genau, zu distanzlos und so einfach ein bisschen unangenehm gewesen. Wir waren ohne Personenschützer und dann, ja, weil manchmal machen wir das, dass wir sagen, hey, nee, jetzt möchten wir es mal nicht. Ja, die sind dann zu Hause geblieben. Genau und gut, war trotzdem im Großen und Ganzen schön. Dann kommt die Rückreise.
Wir steigen ins Auto und manchmal verwechselt man Bam-Bayer. Bam-Bayer. Ach, es ist mir zu früh für so einen Scheiß. Mach weiter, sag mir bitte, wenn du fertig bist. Ich bin fertig, alles gut. Ich habe mich schon kurz daran erinnert, an die Bambayers. Bei jeder Burg, wir sind an verschiedenen Burgen vorbeigefahren, sagen die Drillinge das englische Wort für Vampir, aber sagen das mit B, Vampire. Vampire. Und wir mussten es so lachen.
Ja und dann saß Leonora rückwärts. Das war auch im Versehen, sag ich mal ganz ehrlich. Ja na klar, war das im Versehen? Weil ich hab gesehen, wie Susanne und Mimi praktisch dann die Kinder nach einer Pause wieder reingesetzt haben. Und dann sehe ich plötzlich, wie Lulu auf die entgegengesetzte Seite gesetzt wird.
Die ist dann rückwärts, sie hat dann rückwärts gesessen und irgendwann, ich höre einen riesen Schwall und ich habe und Layla macht, Layla hat eine Spuckphobie, eine wirkliche Phobie, also wirklich, Todesangst davor, also jetzt nicht irgendwie so, ich ekel mich, das tut ja jeder, aber es hat mir, und Layla hat dann sofort angefangen zu schreien und ich habe kurz gehofft, für eine Millisekunde, dass ihr ganz viel Wasser ausgekippt ist, weil ich habe diesen Schwall hinter mir gehört,
Leonora hat einfach einen hohen Bogen alles angespuckt, was in der Nähe war. Es war so krass. Schöne Kekse war das. Es war eine süße Kekse. Keksbrei aus dem... Kurz anverdaut. Und dann halten wir irgendwo am Straßenrand. Ja, aber ganz kurz, sorry. Und bei mir war das so, ich bin gefahren, konzentriere mich da auf diesen Verkehr, der auch relativ so... Der wurde da ja schon so ein bisschen zähflüssig.
Und ich höre diese Schreien und dieses Wow, Wow. Und ich habe gar nicht geschaltet, weil ich habe es nicht gehört. Und ich suche die ganze Zeit so draußen auf der Straße. Ich so, was ist passiert? So was hat Leila gesehen? Irgendwie Unfall, was auch immer. Und ich denke mir so, da ist doch gar nichts passiert. Und ich bin so voll so, ich so, oh, was ist los, was ist los? Und dann habe ich auch mitbekommen, dass dann Lulu da den ganzen Keksbrei da
hinten rausgespuckt hat. Oh mein Gott. Und dann mussten wir runterfahren. Und dann die Kommentare der anderen zwei Drillinge. No, you're too stinky. It's ekelig. You're so stinky. Lulu, you throw up. You're so stinky. I, äh, äh. Und dann haben die so nachgemacht. Vor allem am Meier. Herr Mayer ist immer da ganz weit vorne, ne? Ist ein bisschen wie Isa. Aber die ist so witzig. Auch gestern beim Essen am Tisch. Amaya, guck mich an. Seit wann hat die denn diese Pyramiden Augenbrauen eigentlich?
Immer schon Joker Augenbrauen. So krass, ne? Unglaublich. Ja, wir sind dann zurückgefahren. Auch sieben Stunden haben wir dann den Brenner, glaube ich, genommen. Ja, es gibt Leute, die sind geflogen dahin, aber unsere Tochter Alia hat Flugangst und wir nehmen ja immer Rücksicht. Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert an unsere Fahrt von Bangkok nach Phuket. 14 Stunden durch den Dschungel in Thailand mit einem Reisebus. Reisebus, da haben sie auch alle verflucht. Und jetzt war das wieder ähnlich.
Wir nehmen Rücksicht, deshalb auch am Sommer eben Frankreich und nicht Thailand oder sowas. Wir nehmen Rücksicht auf Alia, sie möchte gerne fahren. Sie fährt dann mit unseren Personenschützern, weil wir haben alle gesagt. Wir fliegen. Nach dieser Fahrt jetzt. Man muss dazu sagen, wir haben echt Glück, ne? Kinderlieb, Drillinge, tiptop. Absolut. Also beschweren können wir uns nicht, das ist jetzt Spaß, ne? Die sind tiptop, aber das ist halt anstrengend.
Und dann, wir hatten uns ja offengelegen, ob wir, offengelassen, ob wir noch weiterfahren in Italien. Wow, die krasse Tour. Haben wir gesagt, nee, wir fahren wieder nach Hause, dann kommen wir zu Hause an. Aber zu Hause ist die Monster-Baustelle. Das heißt, wir haben jetzt momentan kein Wohnzimmer mehr. Wir haben kein Flur. Wir sind alle zusammen wieder im Essen. Küche ist auch nur noch zur Hälfte irgendwie so gefühlt. Ich hatte wieder Besuch eingeladen für diese Woche.
Vanessa aus Dubai, samt Mann mit Kindern, Zwillingen, Anna mit Olivia. Das musste ich erstmal alles stornieren, weil ich mir gedacht habe, ich denke auch, ich sage auch immer einfach ja, ich denke nicht nach. Ich denke nicht mal eine Millisekunde nach und überlege, was die Woche ansteht. Wie zum Beispiel das mit den Umbauarbeiten, das stand ja fest, das ist ja nichts Neues. Und ich sage immer, ja klar, kommt. Ja, natürlich, ihr könnt kommen.
Und dann gucke ich auf die Wetter-App und sehe, das Wetter wird doch nicht so gut. Wir haben heute und gestern wunderschönes Wetter und danach nicht. Und dann habe ich mir so vorgestellt, wie wir so mit 20 Leuten in dieser Küche, es geht nicht, also das... Alle Ferien, das heißt alle zu Hause, nee, das muss sich dann leider verschieben. Ja, das ist gerade ein bisschen hektisch bei uns zu Hause.
Ich bin sehr gespannt. Gestern haben sie kurz schon ein bisschen mit den leichten Farbakzenten losgelegt. Heute soll wohl richtig Vollgas gegeben werden. Ich bin sehr gespannt, wirklich. Auf der einen Seite habe ich auch einen riesen Abtörner. Und wir mussten, als wir nach dieser Gardasee-Rückfahrt angekommen sind, mussten wir auch alle das ganze riesen Wohnzimmer ausräumen, umräumen. Ja genau, wir mussten dann noch den Flur und das Wohnzimmer komplett leer räumen.
Auch noch nach so acht Stunden Autofahren mit spuckendem Kind nochmal. Aber gut, weißt du was, hat dann trotzdem Spaß gemacht. Man hat sich ein bisschen bewegt. Isa hat sich verpiselt zu einem Freund, war auch geil, ganz klammheimlich. Hat der dann gesagt so, ah, ich schlafe bei Luis. Und die anderen haben echt alle mitgeholfen. Also wir funktionieren schon und das ist eben das, wo ich jetzt hinleiten möchte
eigentlich, worüber wir eigentlich reden wollten. Das war nur so ein kleines Update vom Gardasee. Trotzdem Fazit, Landschaft, wunderschön. Aber es war natürlich das meistbesuchste Wochenende wahrscheinlich. Ihr besuchste Wochenende war nicht so schlau von uns. Genau, und dann läuft ja die SDS gerade. Wie ist das für dich? Ja, wir haben jetzt die ersten beiden Folgen hinter uns. Es ist auf der einen Seite natürlich total aufregend, weil es ist so ein neues
Projekt. Etwas, was ich ja vorher noch nie gemacht habe. Und war ja auch eigentlich, ich würde sagen, eine coole Zeit. Na, wahrscheinlich schon, ne? Ja, ja. Wäre es gewesen? Hätte es sein können, werden können. Scheiße, gerade jetzt haben wir die Kamera auch noch dabei. Mann, Alter, das nervt mich jetzt gerade ein bisschen. Hast du Angst, dass du weinst? Dann machen wir das vorsichtig. Vorsichtig? Das erste Mal. Wolltest du mich ja schon mal überreden. Ganz langsam. Es wird dir gefallen.
Okay, ich weiß, es wird dir gefallen. Aber wir machen das ganz vorsichtig. Ja, genau. DSDS, letztes Jahr im September gab es die ersten Produktionstage. Im November gab es dann die zweiten Produktionstage. Das heißt, die sieben von zehn Folgen haben wir vorproduziert und dann haben wir noch drei Live-Shows, die jetzt kommen, Ende April und dann die ersten beiden Mai-Wochenenden glaube ich.
Und jetzt rede ich mal weiter. Wir haben, ich weiß es gar nicht mehr, es ging im Sommer los, genau, im Sommer ging unsere Trennung, wir haben ja getrennt gewohnt, ein halbes Jahr, ging das los und wir haben aber, so wie wir am Anfang auch schon das Podcast erwähnt haben, wir haben ja Verpflichtungen. Anis hatte für DSDS unterschrieben.
Das heißt, wir haben Podcast- Verpflichtungen. Das heißt, egal wie schlecht es uns geht und ob wir persönliche Probleme haben, wir müssen unsere Verträge erfüllen. A, man macht das nicht und B, andere Menschen gehen ja auch weiter zur Arbeit. Dass die Arbeit bei uns vor der Kamera ist und jetzt gerade bei dir so intensiv wie bei DSDS ist natürlich fatal.
Und dann habe ich mir die ganze Zeit Sorgen gemacht und dachte so, boah, ich hoffe, du bekommst es hin, so zu sein, wie du bist, weil ich wusste, du wirst gut sein, weil du bist witzig, du kannst charmant sein, du hast einen riesen Wortschatz, du kannst entertainen und dann habe ich mir immer die ganze Zeit vorgestellt, während du, weil für dich war es sehr, sehr schwer und du konntest auch nicht
allein sein, deshalb hat Montre dich begleitet, richtig? Ja. Genau, also Annis Wunsch war es, genau, er konnte in dieser Zeit keine Zeit alleine verbringen.
Dann hat Montre gesagt, er begleitet Annis und damit er eben nicht alleine ist und ich habe mir dann immer vorgestellt, ob du so sein kannst, wie du bist in dieser traurigen Zeit, weil es für dich wirklich, ja, oder für uns auch, aber ich war mit den Kindern zu Hause, wenn ich mal weinen wollte, konnte ich ja ins Zimmer gehen weinen, also ich war ja unter, wenn mein Telefon nicht gerade in meiner Hand war, war ich ja dann schon privat, du ja eben nicht, Interviews,
neue Menschen, Easy Glück, dann die Tabonen um dich rum, die ganzen Kameras, dann Interviews, O-Töne, ich glaube, ihr hattet einen 12-Stunden-Tag, ich habe deinen Zeitplan immer gesehen und noch dazu müssen wir unseren Podcast machen, noch dazu müssen wir die Dinge mit den Kindern regeln, Das heißt, wir zwei mussten trotzdem immer funktionieren miteinander und wir hatten Phasen, da ging das besser und da ging das schlechter.
Aber erzähl du doch mal, wie? Oder willst du nicht? Na, ich kann da nicht so viel erzählen eigentlich. Aber du hast es hinbekommen, wie man jetzt sieht. Du hast dort gesessen und du hast es hinbekommen. Das ist schon gut. Ja, also gut. Nee, das ist gut. Ja, also ich kann da nicht so viel zu sagen. Es war fürchterlich. Es wusste aber auch niemand irgendwas. Auch vor Ort, also weder Isi noch Dieter. Die Produzenten, die Leute dort, nichts, niemand, gar nichts.
Die Kandidaten natürlich auch nicht und so. Und es war ganz oft kamen die dann und dann, es war für mich ein ganz krasser, Spagat auf jeden Fall, weil es war mit die schlimmste Zeit. Haben wir ja auch schon mal erwähnt, müssen wir jetzt nicht nochmal alles so hoch holen, aber das war krass. Ja, das war sehr krass. Der September sowieso schon, Also die erste Produktionszeit, kurz dann vor meinem Geburtstag, war eh schon richtig krass. Richtig, richtig krass.
Und dann bin ich ja nochmal im November dann mit Isa und Gibi in den Europa-Park gefahren. Und das war jetzt auch nicht viel besser, muss ich ehrlich sagen. Also es war einfach fürchterlich. Es war einfach krass. Und wie du gesagt hast, man hat ja trotzdem seine Verpflichtungen. Ich meine, ich habe Gibi und Isa dabei. Was ich da so gemacht habe, würde ich jetzt nicht so sagen. Was meinst du? Was meinst du? Naja, ich musste schon manchmal weinen, bin dann aber ins Badezimmer gegangen. Oh. Ja.
Oh, das ist so süß. Und die Jungs haben dann, weil wir waren ja in einem Zimmer, wir haben uns so ein Zimmer geteilt, Isa und Gibi, und, ähm, Und ich bin dann kurz, es war ganz witzig, aber es war schon Issa, beziehungsweise Gibi vor allem, der dachte, warum bin ich denn so lange und so oft auf Toilette? Ich glaube, der ist schon ganz emotional.
Hier oben, der hat das schon genau mitbekommen. Gibi war ja auch derjenige in dieser ganzen Zeit, der dann nicht, also für unsere Kinder war das sowieso schwer. Komplett natürlich. Wir haben in Thailand schon gesagt, dass wir nicht mehr zusammen sein können momentan. Das war im Juni, Juli. Aber trotzdem den Urlaub dann noch miteinander verbracht hat. Also wir haben es trotzdem Gott sei Dank immerhin bekommen, unsere Familiensachen zu machen.
Gespräche, keine lauten Streitereien vor den Kindern und so eklige Sachen irgendwie. Dass die gesehen haben, das funktioniert trotzdem hier. Und Gibi zum Beispiel konnte das nie aussprechen, dass wir getrennt sind. Oder dass du nicht mehr bei uns wohnst. Wir haben ja nicht gesagt getrennt. Wir haben extra nie gesagt getrennt, weil wir selber noch nicht wussten, ob es auf eine Trennung hinausläuft, aber auf eine räumliche Trennung genommen.
Und Gibi konnte das nicht aussprechen. Auch seine Freunde sollten das nicht wissen. Er hat gesagt, und vor allen Dingen, du bist ja immer morgens um sechs in unser Haus gekommen und dann haben wir unsere Kindersachen gemacht und dann bist du abends nach dem Abendbrot, wir haben noch zusammen gegessen, zum Schlafen in deine Wohnung gefahren. Und das war für Gibi so schlimm, obwohl er dann ja selber, Aber er hat auch in der ganzen Zeit bei mir im Bett geschlafen.
Also er ist da wirklich, für ihn war das am schwierigsten. Deshalb, er hat dich begleitet dorthin, aber ich bin mir sicher, er hat schon genau mitbekommen. Wenn du mal ins Bad gegangen bist, der wird schon, der ist ja nicht emotional, der ist schon ganz sehr intelligent, was das angeht. Ja, klar. Nee, deswegen ist es natürlich jetzt nach hinten raus natürlich schon so ein bisschen so, uah, Weil ich mich total freue. Ich finde es schön, die ersten beiden Folgen liefen
und auch die Quote von gestern war sehr, sehr gut. Sehr, sehr gut, das Marktanteilergebnis. Ja, schön. Richtig schön. Kann stolz sein. Oder ihr, ihr drei. Ja, war cool. Wie gesagt, ich freue mich dann auch, dass wir da nochmal drei Live-Sendungen haben, auch die Jungs, die sich ja... Ja, das wollte ich fragen. Das ist ja dann wieder was ganz anderes. Jetzt haben wir diese schlimme Phase Gott sei Dank hinter uns seit Monaten schon.
Das heißt, jetzt kannst du da mit einem ganz anderen Gefühl hingehen. Die werden dich auch hoffentlich nochmal anders erleben, die Kandidaten, deine Jurymitglieder, dass du ein bisschen wahrscheinlich glücklicher wirkst. Ja, ich hoffe, dass da noch ein paar Leute von euch mal mitkommen zu den Live-Shows. Du bist jetzt übrigens auf Bild. Wie auf Bild? Man sieht dich hier. Du meinst, ich kann jetzt nicht mich aus Oster ausziehen. Du kannst das nicht so machen.
Ich würde mich schon freuen und was ich ja total süß fand, Gibi und Issa haben ja dann auch im November so echt so kleine Freundschaften geschlossen. Auch mit so ein paar Kandidaten, vor allem mit Mendovin. Ja, Issa, ne? Ja, ist richtig krass. Die schreiben so richtig viel miteinander und so.
Und die waren ja auch dann auch alle auf Tour da. Und in München kam dann Mendovin und auch die anderen Jungs und Mädels vorbei und Issa kommt dann immer so ganz, also öfter läuft er an mir vorbei und sagt, ah Papa, ich soll dich von Menorin grüßen und so. Für die war das ganz toll, dass du die mitgenommen hast. Ist ja auch aufregend.
Und das ist auch das, was jetzt auf Saras Konzert, wir waren ja alle auf Saras Konzert, dann gehen die da auch auf die Bühne, dann sind sie mit dir mal bei DSCS und dann habe ich mir auch kurz überlegt, ob die das überhaupt noch realisieren oder ob sie sehen, wie. Privilegiert sie sind, dass sie dann doch mal hinter die Bühne gucken können und dass sie eben bei DSDS im Making-of dabei sind.
Das ist schon, ich fand es ja selber cool zu sehen, als ich dich da besuchen gekommen bin, den einen Tag, da bin ich ungeschminkt an euer Set gekommen, da wollen die unbedingt das dann interviewen. Oh Mann ey, da dachte ich auch so, kann ja wohl nicht wahr sein. Dann habe ich auch gedacht, so oh, der Pult sieht also so aus, oh, der Raum ist ja viel kleiner, als er im Fernsehen wirkt. Fernsehen ist halt eine Art von Illusion, es ist eine Illusion, genau wie Zeitschriften Illusionen sind.
Alles, was man sieht, wahrscheinlich, was nicht live ist, ist bearbeitet. Übrigens, RTL, dann kommen wir mal zum Weichzeichner. Sag, kannst du mal kurz eine Lanze für mich brechen? Ja, ich sehe das so und dachte so, Anni, du wurdest einfach weich gezeichnet.
Ey, ist so schlimm, ne? Wirklich, diese... Weißt du, wenn eine Frau das möchte, okay, du bist im Fernsehen, das habe ich übrigens damals bei Despot Housewives das erste Mal gelesen, ich wusste gar nicht, dass man in einem bewegten Bild retuschieren kann. Ich dachte mir so, okay, in einer Zeitschrift, jeder weiß... In der Post macht man das dann, ja.
Aber ich wusste das nicht, also ich wusste das wirklich nicht, bis zu Despot Housewives, da habe ich das das erste Mal gelesen und dachte mir so, okay... Und jetzt sieht man es halt ganz krass. Weißt du, so ich liege ja jeden Abend neben dir. Ich weiß ja, wie du aussiehst. Ich bin richtig. Dass du schlechter aussiehst, aber du siehst halt aus, wie die Frauen auf ihren Face-Thing. Hey, Mann, hör auf jetzt damit. Die haben mich richtig vom Bus geworfen,
Mann. Ja. Ich sehe mich da und denke mir so, oh mein Gott, ey, weißt du, oh Mann, ey, wenn Dieter das möchte, okay, ist ja kein Problem. Jeder so, wie er möchte, aber so, ich habe mich ja schon beim Schminken immer so ein bisschen so zurückgehalten. Ja, aber gut, ich glaube, es gehört einfach zum Fernsehen dazu. Wie gesagt, das ist halt einfach alles anders. Und ich glaube, ja, wenn man das dann alles dann mal so sieht, dann ist das schon witzig. Aber ich sag mal so, als kleines.
Resümee kann man ja einfach sagen, dass wir schon, halbwegs auch stolz auf uns sein können, dass wir auch wirklich unter sehr schwierigen Bedingungen, so und es war ja jetzt nicht nur die Phase jetzt im letzten Jahr, wir hatten öfter mal Phasen gehabt, du hast auch öfter mal selber für dich Phasen gehabt, du warst lange Zeit krank, du hast trotzdem immer durchgezogen, ich meine, du hast früher schon immer durchgezogen, was die Kinder betrifft, dieses Aufstehen, das Fertigmachen, organisieren.
Ja, nach einer Geburt, ich war 24 Stunden nach einer Geburt im Freibad. Ja, eben. Mit einem Säugling und vier kleinen Kindern. Ja, du warst immer am Start, so, ne, und das, also Also hatte ich nie das Gefühl gehabt, dass du da nicht am Start bist. Und auch in den Phasen, in denen es dir selber nicht gut ging, hast du immer durchgezogen, Instagram, Dasein. Ja, aber das frage ich mich eben, meinst du, das ist was Gutes oder haben wir uns das einfach so antrainiert, weil wir müssen?
Das habe ich nämlich eben gedacht in der letzten Staffel zur Podcast-Tour. Da habe ich gedacht, hey, einer hätte mal eine Bremse ziehen können und sagen können, das geht so nicht. Wir müssen uns jetzt einmal richtig durchstreiten oder wir müssen jetzt mal die Dinge besprechen, weil wir das immer so runtergedrückt haben. Und so sind wir ja in diese Situation gekommen, in der wir dann schlussendlich letztes Jahr gelandet sind.
Durch nicht ausgesprochene, immer runterschluckende, weil wenn man runterschluckt und hör auf einfach, okay, dafür ist das Thema zu ernst. Ich weiß nicht, ob man dein Gesicht wird, man dann sehen. Okay, man sieht ja jetzt Gott sei Dank deine Grimassen, die du hier so machst. Und ich lese dein Gesicht wie die Morgenzeitung. Ja. Ja, ob das so gut ist. Weißt du, weil es drückt ja alles runter. Immer wenn man etwas runterschluckt, das habe ich absolut unterdrückt.
Dann sage ich unterdrückt. Jedes Mal, wenn man etwas unterdrückt, unterdrückt man das Schlechte, aber auch das Gute. Und dann ist irgendwann gar nichts mehr da. Und so habe ich mich gefühlt und du dich wahrscheinlich auch.
Safe, also ich glaube auch nicht, dass das so super gut ist oder so hilfreich ist, ich glaube nur in dem Augenblick, dass da bei uns beiden und genauso wie ich hast du das genauso, so unser Überlebensmodus einspringt das ist dann wie so ein Notfallprogramm weißt du, so dieses Durchziehen, weitermachen, so dieses Aufgeben ist keine, Alternative, ich glaube das haben wir ich sag nicht, ich glaube, ich weiß es von mir, weil ich hab das auch in der Therapie ganz oft behandelt und ja,
Möchte dir jetzt da nicht so nahe treten. Deswegen nicht falsch verstehen. Ich glaube, wir beide haben das in unserer Kindheit so gelernt, lernen müssen, uns das selber beibringen müssen. Das ist auch nichts, was unsere Eltern uns beigebracht haben, sondern wir haben uns auf die Umstände eingestellt und haben dann praktisch genau diese Notfallprogramme entwickelt, die uns dann in den Situationen, da macht es Klick und wir ziehen durch. So, Survival Mode.
Jetzt muss ich an unseren nächsten Urlaub denken. Während wir auf der Rückfahrt vom Gardasee waren, habe ich mir Häuser in Südfrankreich angeschaut. Und dann sind wir hängen geblieben an einem Weingut. Ey, da sage ich jetzt gar nicht zu. Zwischen Nizza und Saint-Tropez. Und wunderschönes Weingut aus dem 19. Jahrhundert. Und haben überlegt, ob wir das machen, nachdem wir den Riesenschubbel am Gardasee...
Und deshalb sage ich jetzt halt, stopp, wir müssen da drüber schlafen, weil Anis und ich machen immer aus dem Bauch raus Entscheidungen. Und dann haben wir den Salat. Okay, das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten 15 Jahre und das war jetzt wieder ein Impuls nach diesem ganz vielen Leuten, der Wunsch im Sommer, ganz isoliert nur wir.
Okay, Sarah hat dort ein Haus, die werden alle da sein, wir werden Besuch haben, natürlich, also wir sind jetzt nicht so isoliert wie keine Ahnung, als wenn wir von einer Privatinsel fahren oder einsame Insel, aber da haben wir jetzt auch gerade heute Morgen auf dem Wiki hingeredet, meinst du, das ist eine gute Idee? Weil du weißt, wie unsere Ideen entstehen und wir baden sie dann immer aus. Also ich fand die Idee eigentlich ganz gut.
Ah, okay. In der Theorie. Und dann haben wir da sieben Teenager. Du hast mir heute Morgen im Auto gesagt, dass die Idee jetzt nicht mehr gut ist. Seit wann haben wir denn sieben Teenager eigentlich? Okay, wir haben vier Teenager und dann werden ja auch mal Freunde dahin kommen. Ja okay, und wo sind da die sieben? Ja, dann haben wir noch die Drillinge, die entertaint werden sollen. Ach, die Drillingen Teenager, okay. Und wir haben wahrscheinlich auch keine Nanny mehr dann.
Okay, das heißt, demnächst sind wir alleine. Da sprechen wir mal nächste Woche drüber. Ja, da sprechen wir auf jeden Fall nächste Woche drüber. Aber, das heißt, ich stelle mir das so vor, wie die so morgens aufwachen und sagen, hey, mir ist langweilig. Ja, safe. Ja, super. Aber egal, was wir machen, es wird immer irgendwas sein. Boah, wir wurden so beschimpft. Ja, wir wurden so gebasht. Wir haben einen Abendspaziergang gemacht im Urlaub, jen Abend. Auf den Hof, ey.
Und Alia stachelt dann immer ihre Geschwister auf. Dann kreit sie sich ein oder zwei. Und dann höre ich sie fluchen hinter mir, wie sie so vor sich hin murmelt. Und ja auch schon echt frech wird. Das ist halt dieser Teenager-Modus. Und weißt du, was so lustig ist? Weil sie ist ja sozusagen die Wurzel des Übels. Ja, ich bin die Wurzel des Übels. Ja, klar, aber ich meine, wir wissen ja, also sie ist ja sozusagen so der Motzknochen und so und dann geht es da richtig
los und so. Irgendwann, ich konnte nicht mehr... Sie ist so komplett am Motzen und dann ist so kurze Pause und dann so Gibi so, ja Mann, echt ey. Ihm ist das eigentlich voll egal, aber er muss ja jetzt so sprechen. Er wurde halt so sehr praktisch manipuliert und dann kommt so, er haut dann auch auf den Tisch, ja Mann, echt ey. Und ich guck's noch hin und dann haben wir ja noch gesagt, na Gibi, jetzt bist du's, jetzt bist du das Bauernopfer geworden.
Aber hast du dir ein Leben so vorgestellt? Ich stelle mir das manchmal vor, wir versuchen immer alles für die Kinder. Also ich sehe das jetzt mit einem lachenden Arm, nicht aus Traurigkeit hinaus, weil wir handhaben die Teenager-Zeit unserer Kinder, die echt wehtut teilweise. Die tut echt weh, gerade bei den Mädchen geht das schon sehr stark gegen mich. Schon wirklich, wo ich manchmal denke, wow, ich bin auf jeden Fall das Peinlichste.
Ja, ich auch. Du auch, ja, das Unangenehmste, das Pründlichste. Das wollen wir nicht wissen, haben wir anders. Und dann kommen sie wieder ins Bett abends und kuscheln und hey Mama und Umarmung. Also ich kann das schon aushalten, weil ich möchte eben nicht so sein. Ich habe das in meiner Kindheit schon dann so erfahren, dass meine Eltern das nicht ausbalancieren konnten.
Ich weiß nicht, wie es bei dir war, aber bei uns war das so, als wir dann so Teenager wurden, auch hier Sarah, Marisa, Robin, wir waren ja auch viele gleichzeitig, genau wie unsere jetzt.
Dass unsere Eltern das nicht so ausbalancieren konnten wie wir jetzt und das dann schon in so laute Streitereien und auch beim Abendessen und dann springt einer auf und weint und dann ist das ganze Essen ruiniert und da kriegt man schon so ein Gefühl im Bauch und denkt sich so, oh, das war dann keine schöne Zeit. Und wenn dann irgendwie so zehn Leute am Tisch sitzen, ist die Chance ja sehr
hoch. Und bei uns ist es so, wir versuchen das mit Humor zu sehen, was natürlich unsere Kinder noch mehr aufregt. Aber wir haben uns das mal versprochen am Tisch, nachdem es auch bei uns ganz wild zu ging, haben wir uns beide gesagt, wir werden nicht darauf eingehen, weil wir uns sonst wirklich mit unseren Kindern... Gemein streiten werden und das möchte ich nicht. Weil ich weiß, es sind Hormone. Also wir sind da selber durchgegangen. Und man muss auch nicht jeden Kampf gewinnen mit denen.
Mein Reflex ist auch dort, also ich würde sie schon gerne manchmal so nehmen und schütteln und denken so, hey, es ist gut, aber das macht man nicht und das machen wir auch nicht, Gott sei Dank. Wir können uns kontrollieren, haben wir auch noch nicht, aber es ist schon so, dass man sich echt zusammenreißen muss und sagen muss, so hey, und gerade dann in so einem Urlaub, Wir fahren da hin, 10 Stunden, wir machen das für die Kinder. Da fängt Isra an zu motzen.
Ich denke mir so, wer stand denn auf dem Fußballfeld? Du oder ich? So 10 Leute kommen nur wegen dir und dann fluchen die da nur rum. Und dann denke ich mir auch so, alles klar, was ist hier aus unserem Leben passiert? Ist so. Aber wir nehmen es mit Humor, wie du gesagt hast. Und es sind ja dann auch immer mal wieder auch schöne Paarzeiten ja auch mit dabei. So wie vor zwei Wochen in Rom, das war ja auch super. Und solange das alles irgendwie im Gleichgewicht bleibt, ist ja auch alles in Ordnung.
Und wir haben es uns ausgesucht. Wir müssen da jetzt durchziehen. Ja, wir haben es gemacht und jetzt haben wir den Salat. Eben, und wir müssen einfach durchziehen, so wie wir es immer machen. Wir machen immer einfach Sachen, wir denken nämlich nicht nach. Und das haben wir auch in meiner Küche gestanden. Da habe ich auch gesagt, krass, das hat einem auch keiner gesagt. Man sieht so diese kleinen Kinder und man hat so eine körperliche Anstrengung, finde ich.
Und dann sind die aber so um sieben, acht im Bett und man legt sich auf die Couch und merkt, man ist kaputt. Aber die haben deinem Herzen nicht wehgetan. Du musst dir keine Sorgen um sie machen, weil sie ja Gott sei Dank gesund waren. Also ich rede jetzt nicht von kranken Kindern. aber das jetzt mit dieser Teenage-Zeit oh mein Gott und die Vorstellung, Anni, ist, dass die da rausrutschen, die vier und gleich die nächsten drei kommen und es sind dann drei Mädchen und zwei,
da kriege ich ein bisschen, ich ich? Wieso ich? Die waren in deinem Bauch. Ich muss kurz überlegen. Was sag ich erst, die waren in deinem Bauch. Achso, du meinst die zwei Minuten, die du daran teilhaben. Hey, sag mal, was ist los jetzt hier mit dir? Warum machst du so? Weil du gerade ein bisschen frech wurdest und ich musste mal eben ein Zippet machen. Achso, ich wurde ein bisschen frech gerade? Kannst du das mit den zwei Minuten kurz nochmal revidieren? Okay, drei.
Oh Mann, ich mach doch Spaß. Erinnere dich an Samstag? Weiß ich nicht, was da war. Ich mach doch Spaß. Du weißt nicht, was Samstag war? Ich mach doch Spaß. Warte ganz kurz, du musst ja nicht sagen, was war, aber kannst du dich an Samstag erinnern? Ja. Schwör? Natürlich, ich weiß sofort, was war. Ja? Mhm. Okay. So Leute, ich hoffe, euch hat die erste Podcast-Folge mit Ton und Bild auch so gut gefallen.
Ich fand's ganz cool. Also ich muss mal ganz dazu sagen, ich find's normalerweise, wenn ich dir vorher einen Blick zugeworfen habe, hat das keiner gesehen und du hast dann auch aufgehört. Jetzt weißt du, ich habe das Gefühl, du fühlst dich so ein bisschen sicher. Ja, ich fühle mich ein bisschen sicher. Ja, ich merke das. Sag mal, was soll das jetzt wieder bedeuten? Du wirst ein bisschen aufmüpfig. Vielleicht musst du mich dann wieder meine Schranken weisen, Frau Lehrerin. Nee.
Ich kündige. Kannst du vielleicht deine Brille dann wieder anziehen? Die brauche ich tatsächlich. Ich habe eben gerade tatsächlich den Mietvertrag für Dubai verlängert und während wir hier so gesprochen haben mit dem Mann, dem das Studio hier gehört, soll ich dir mal sagen, ich muss den Vertrag fünfmal unterzeichnen, weil ich immer falsch unterschrieben habe. Fünfmal nicht. Ja gut, hast du auch ohne Brille immer gemacht. Ich habe dann gesagt, hey, soll ich ja meine Brille zur Ausdrucker sehen?
Ich konnte es tatsächlich nicht sehen. Aber fünfmal, Was denkt der junge Herr sich? Der arme junge Herr. Was der wohl sich wohl denkt? Anni, wenn ich ihm fünfmal und er sagt, Entschuldigung, Sie müssen auch noch da rechts unterschreiben. Oh, jetzt haben Sie da unterschrieben, wo der Landlord unterschreiben muss. Oh, sorry, habe ich nicht gesehen. Ja gut, es bleibt spannend auf jeden Fall. Mal gucken. Also, mir hat es sehr, sehr gut gefallen.
Bild und Ton lässt mich auf jeden Fall positiv in die Zukunft blicken. Ich bin sehr gespannt, wie es nächste Woche läuft, wenn es wieder heißt, im Bett mit Anna-Maria und Anni. Also Leute, bis dahin, Und alles Gute. Tschüss.
