Jede dritte Frau auf dieser Welt ist von partnerschaftlicher Gewalt betroffen. In diesem Podcast brechen Frauen ihr Schweigen und erzählen von ihren toxisch narzisstischen Beziehungen und die Gewalt, die sie durch ihre Partner erleben mussten. Narzissmus und toxische Beziehungen sind kein individuelles Beziehungsproblem, sondern ein gesellschaftliches, das sehr tief verankert ist.
An dieser Stelle auch eine Triggerwarnung, denn in vielen Erzählungen wird sehr detailliert über verschiedene Formen der Gewalt gesprochen. Die Geschichten, die du hören
wirst, sind immer gleich. Das Einzige, das sich ändert, sind die Namen der Frauen, die sie erzählen, und wenn du diese Geschichten bis zum Schluss gehört hast, lass gerne eine Bewertung für den Podcaster und unterstütze dabei das partnerschaftliche Gewalt kein Tabuthema mehr bleibt und wenn du den Verdacht hast, in einer narzisstischen Beziehung zu sein, bleib. Unbedingt dran, denn am Ende von jeder Folge ab jetzt werde ich dir einen kleinen Tipp mitgeben.
Und in dieser Folge kommt Rebecca zu Wort und erzählt ihre Geschichte und das Besondere an Rebecca ist, dass sie die gleiche Geschichte erzählt, über den gleichen Mann, über den eine andere Frau schon erzählt hat, wenn ihr wollt, schaut mal in die anderen folgen, es geht um denselben Mann wie bei Alessandra aus der Schweiz und der Überschrift die Überschrift der Folge lautet Ich wollte keine Dickpics oder als ich die Dig pics nicht wollte, war er beleidigt.
Alessandra spricht über diesen Narzissten und Rebecca heute hatte und das natürlich in Anführungszeichen. Das Vergnügen mit demselben Mann, Rebecca, du bist 41 Jahre alt, kommst auch aus der Schweiz und warst mit diesem besagten Mann knapp eineinhalb Jahre zusammen. Und du bist seit Anfang Dezember. Getrennt. Und das ist deine Geschichte, herzlich willkommen, Rebecca. Ja, danke, dass ich hier dabei sein darf. Super gerne. Ich freu mich sehr, ist bestimmt auch sehr sehr spannend für alle
Beteiligten zu hören. Weil wenn ihr den Podcast Podcast zum ersten Mal hört, ist es eine Geschichte über narzisstische Dynamiken in einer Partnerschaft, über partnerschaftliche Gewalt. Und wenn ihr mehrere Folgen hört, dann werdet ihr sehr schnell herausfinden, dass diese Geschichten alle gleich sind, nach demselben Schema ablaufen und dass Narzissmus gar kein so weites Spektrum und so weit das Kontinuum ist, wie man uns weiß machen will, sondern dass da
tatsächlich ein Drehbuch und ein Skript dahinter steckt, und zwar nicht nur in ihrem Verhalten. Sondern auch in ihren Aussagen. Also geht zurück zu der Folge, er war beleidigt, dass sich keine Dickpics wollte und hörte ich diese Geschichte an, denn wir sprechen wie gesagt über denselben Mann, Rebecca, erzähl uns, wie du diesen Mann kennengelernt hast. Ich hab den über eine Facebook Gruppe kennengelernt.
Ja, ich, ich bin da seit seit Jahren irgendwie drin, keine Ahnung. Also es war irgendwie so. So ne Single Gruppe und ich war aber da eigentlich drin, weil ich halt einfach irgendwelche Kontakte gesucht hab und ja. Genau. Und. Er hat da einen Host gemacht und ich hab das Gelikt. Und circa eine halbe Stunde später hat er mir dann schon geschrieben. Mhm, wie hat er dich denn
angeschrieben? Mhm, das Krieg ich gar nicht mehr genau auf die Reihe. War halt einfach so, wollt mich kennenlernen eben, ich war einfach so, Mhm. Gar nichts Besonderes erstmal. Nee, es war nicht wirklich irgendwie speziell. Mhm. Aber er wollte dann relativ schnell mit mir. Per Videocall sprechen. Mhm und ich hab dann eingewilligt und hab gedacht ja wegen mir kein Problem. Und das erste, was er dann gesagt hat, war, du bist ja noch viel schöner als auf den Fotos. Mhm, OK.
Dann hat es denn gedauert, vor dem ersten Anschreiben von ihm, bis dann dieser Video Call zustande kam. Das war noch im gleichen Tag. Ah, das war noch am selben Tag, also sehr, sehr schnell wollte er mit ihr Video machen. Wie verlief denn dieser Videocall? Also ich hab mir erstmal gedacht, so OK, das ist jetzt ein bisschen daneben, weil ich, ich war gerade so in einer Phase, wo mir wo meine Haare nachgewachsen sind, Frisur wirklich unmöglich. Im Vergleich zu den Fotos.
Ne und? Mit dem bin ich eigentlich eingestiegen, dass ich dachte, so OK schräg. Mhm, ja, wir haben uns eigentlich dann recht nett unterhalten und er hat mich halt. Er wollte viel wissen, natürlich. Oh, was wollt ihr denn schon bei diesem ersten Collines wissen? Wollt eigentlich alles wissen, wo ich herkomme, wer ich bin, wo, wie war es. Und ja, genau. Ihm war es dann natürlich noch wichtig, ob ich irgendwie. Aktivismus mache. Und er hatte schon bei mir
irgendwie. Auf dem Profil erkennen können, dass ich. Ja, punkmusik höre und dann hat er natürlich Grad eingehakt und hat gemeint, dass das ja auch seine Lieblingsmusik sei und so und genau so kann man dann halt einfach in einen Flow rein. Genau. Und hat dir so quasi schon suggeriert, hey, da sind ganz viele Gemeinsamkeiten und jetzt ganz viele Hobbys und Interessen. Du hast mir im Vorgespräch ja gesagt, dass du auch deine Vorgängerin natürlich.
Den Umständen entsprechend kennengelernt hast aber auch ein gemeinsamer eine Gemeinsamkeit mit einer Vorgängerin, der Alessandra. Ist ja auch euer Einsatz und Aktivismus für Tierrechte ist ja auch in dieser Szene unterwegs gewesen. Ja ja, kann ich mir vorstellen, war dann wahrscheinlich auch Thema zwischen euch. Ja. Ich, ich hatte eine Weile nichts mehr gemacht und dann war natürlich so, Oh, dann kannst du auch mitkommen und so und dann, dann gehen wir zusammen und.
Ne, Mhm. OK, Mhm, wie lange hat dieses Gespräch denn gedauert? Stunden. Stunde war wirklich wirklich so n Gespräch mit ihm haben sowieso immer ewig gedauert, also das war nicht irgendwie so, dass man schnell schnell irgendwie was absprechen konnte oder so. Das hat sich immer in. Stunden. Hinbezogen. OK, wie war denn, kannst du dich daran erinnern? Wie war das Gefühl, nachdem du aufgelegt hast? Mhm, Mhm. So dein Erster ein. Irgendwie.
Völlig schräg irgendwie. Ja, aber irgendwo irgendwo fühlt man sich ja trotzdem gut so, wenn man dann halt irgendwie merkt, so, oh, da ist jemand und der hat die gleichen Interessen und spannend und. Ja. Wie ging es denn dann weiter? Dann hattet ihr ja ein erstes Kennenlerngespräch, ein Erstgespräch sozusagen, und wie seid ihr verblieben, wie ging es weiter? Also wir haben dann am nächsten Tag auch wieder per Videocall, das war ja sowieso sein Ding, er hat nicht normal angerufen,
sondern immer mit Video, aber. Gesprochen gehabt und dann musste ich irgendwas machen zwischendrin und dann hat er mir noch eine Nachricht geschrieben gehabt. Du. Wie ist denn das? Willst du eigentlich eine Beziehung mit mir so? Beim zweiten Videocall. Mhm und ich so hä, was ist das denn jetzt? Und da hab ich gedacht das das muss ein Witz sein, nicht so sicher natürlich. Ja, ich ich, ich hab das nicht wirklich ernst genommen, ja.
Ja. Und dann war das halt irgendwie so. Er hat dann, er hat das dann wirklich für bare Münze genommen und dann dann war das so. Na ja, was heißt es war so, du hattest ja noch ein. Bisschen. Wir haben halt einfach weiter gesprochen und so haben uns dann. Irgendwann verabredet. Ich konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht Auto fahren, oder? Ja, weil ich, weil ich eine größere Operation hinter mir hatte.
Und ja, dann hatten wir eben abgemacht, dass ich ihn dann mal besuchen komme, wenn ich wieder fahren darf. OK. Ohne Unterleibsoperation einfach das so, dass man im Raum steht, weil es geht spannend weiter. In dem Fall. OK, also hast du da aus Spaß bisschen eingewilligt? Er hat das für bare Münze genommen und hat weiter gelavbombt richtig, denn weitergelarvt Bomben, wie lang hat das denn gedauert, bis ihr euch zum ersten Mal dann live begegnet seid? Also es waren circa. Ne Woche.
Anderthalb etwa. Mhm. Ne, ich bin dann zu ihm gefahren. Und. Ja, er ist mir dann gerade direkt um den Hals gefallen und ach, und eben wir sind ja zusammen, ne, OK. Hilfe. Ja. Er ist dir um den Hals gefallen, also hat er dich begrüßt wie eine Partnerin, wie eine Freundin. Also hat ich gehört. Ja, genau. Ja, hast du denn reagiert? Ich, ich war irgendwie so in in so einem Modus. Ja, ich weiß jetzt nicht so richtig, was ich muss und hab mich aber auch nicht wirklich gewehrt dann.
Weil ja ich. Ich war mit der Situation auch irgendwo n bisschen überfordert. Mhm, das ist so ne Überrumpelungstaktik auch, die auch in allen Folgen. Genauso sich darstellt, wie du es auch gerade erzählst.
Ne, weil sich ganz viele Frauen im Nachhinein denken, na ja, wie ist mir da geschehen, ich hab mich nicht gewehrt und dieses nicht wehren, das kommt aus dieser Überrumpelung und aus diesem Schockmoment, ne, weil wir natürlich in eine Situation geraten, die uns überfordert und wir erst in diesen Freeze Modus gehen, also wir erstarren und ich kann mir vorstellen, dass diese Zeit, diese kurze Zeit davor, bevor ich zum ersten Mal gesehen habt. Nicht noch mehr Love gebaut
worden? Was für Komplimente hat er dir denn gemacht? Ja, es war. Es war ja alles toll, was ich gemacht hab, also eben wirklich. Es hat alles abgedeckt, ja, also. Das äußerliche und ich sei so nett und ich, ich bin so toll und ich weiß so viel und ja. Hat er dir erzählt, dass er noch nie so eine Frau wie dich getroffen hat? Natürlich. Selbstverständlich. Hat er dir erzählt, dass er sich so viel mit dir vorstellen kann und so Frau wie dich schon immer gewartet hat?
Und natürlich auch über eben Alessandra gelästert und massiv für eine schlechte Frau sei. Und sie hat nie geputzt und sie hat nie das Katzenklo sauber gemacht, das hat er immer alles gemacht und. Ja. Mhm, hat er auch erwähnt, dass sie eifersüchtig war? Kontrollieren. Und, und sie ist fremdgegangen. Ah, sie dreimal ist sie fremdgegangen, OK, Mhm, und da hat sie sogar erwischt. Sei Arm in Arm mit dem Typen da irgendwo gelaufen. Super spannend.
Ja, die Verpackung stellen wir dann natürlich gleich her. Wie ging es dann weiter nach dem ersten Live Date, was ist da noch passiert? Ja, er hat dann eben Pizza bestellt gehabt. Und ja, wir haben uns halt dann eigentlich nicht unterhalten und dann ging es halt los, dass er da, wie soll ich sagen. Bisschen Zudringlicher wurde und ich hab dann halt einfach auch noch mal drauf hingewiesen. Du pass auf, ich hab jetzt da die Operation gehabt und bei mir
läuft nix. Mhm. Es war ihm dann aber eigentlich ziemlich egal. Wie meinst du? Er hat sich dann halt einfach an meiner Rückseite bedient. Ne? OK. Ja. Wie seid ihr, wie ist der Abend weiter verlaufen? Mhm, ja eben, das war einfach irgendwo so. Ich, ich war völlig überfordert. Mhm ja, konnte aber irgendwie
auch. Ich erinner mich ich ich konnte irgendwie gar nichts machen, es war so OK, ich weiß jetzt nicht so genau was hier passiert, ich weiß nicht ob ich das will, keine Ahnung, nur irgendwo war ich schon in diesem Ding so drin. Schriftstarre na. Ja, und eben auch in. Soll ich sagen in diesem System schon so drin, dass ich gar nicht mehr wirklich raus konnte? Mhm, ja letztendlich, Rebecca ist das eine Vergewaltigung beim ersten Präsenten Date. Mhm.
Richtig, ja. Mhm, ja, was ist danach alles passiert? Ja, das ging dann weiter, ich eben logisch ich ich hab weitergemacht, ich hab ich hab mich nicht getrennt. Ja, hopplahopp Beziehung und. Ja, irgendwie war das völlig schräg. Nach n paar Tagen hat er mich dann irgendwie angerufen und meinte du ja du weißt ja ich ich ich bin nicht von hier und eben er kommt aus Holland. Und ich hab hier niemanden und die von der Firma wollen jemanden, an den sie sich wenden
können, wenn mir was passiert. Mhm. Das heißt? Ne. Ja, wenn halt irgendwie ein Unfall passiert oder wie auch immer. Ob er meine, ob er meine Telefonnummer angeben darf. Notfallkontakt. Genau. Ja. Mhm. Und hab ich gesagt, ja, wegen mir mach mal ist OK kein Problem. Hab aber in dem Moment überhaupt nicht geschnallt, was da läuft. Ja. Ja, damit hat er mir ja eigentlich irgendwo suggeriert, dass das jetzt wirklich was total Ernstes ist. Und ja.
Ja, und irgendwie kurz drauf. War dann mal bei mir und haben gesagt, ja gut, dann eben bringen wir das Wochenende jetzt zusammen und samstagmorgens klingelte das Telefon. Und hat irgendjemand angerufen? Und dann musste er ganz schnell weg. Oh, ich hab das total vergessen. Mhm. Dann hat er gesagt, was war. Oder wer der. Hat gesagt. Er müsste mit einem Arbeitskollegen zusammen. Ein Treppenlift bei der Großmutter von seinem Arbeitskollegen einbauen, das hätten sie schon lange
abgemacht. Aha, genau, also nicht der Kalarienvogel, der Hämorrhoiden hatte, sondern der Lift von der Großmutter ist kaputt, alles klar und ja. Und ich habe ihn dann natürlich nicht mehr erreicht. Er war das ganze restliche Wochenende nicht mehr erreichbar. Ja, Sonntagabend, also spätabends, hatte sich dann mal wieder gemeldet. Also. Jetzt kann ich bei dir ja fast tatsächlich nicht mehr Fragen, wie lange diese.
In Anführungszeichen gute lovebombing Phase gedauert hat, denn ab dem Zeitpunkt wo er dich bei eurem ersten Date vergewaltigt hat. Wann? Es gab es nicht eine wirkliche loveboombing Phase, in der er dich. Hofiert hat, so wie man das vielleicht auch aus den anderen Folgen kennt, wo wir natürlich auch schon bei den Formen der Gewalt sind. Ich frage die Frauen ja immer, wenn sie eine längere
Lovebombingphase haben. Ob sie red Flags bemerkt haben und jetzt bei dir, das ist ja so offensichtlich, dass mir das gar nicht mehr benennen müssen beziehungsweise ich mir die Frage sparen kann, welche Red Flags hast du denn im Nachhinein? Bemerkt, weil sie, weil Dinge so geschehen sind, wie sie geschehen sind. Abgesehen von der Tatsache, dass da sexualisierte Gewalt statt.
Hat zu einem also noch früher. Also das ist ja ne, ich kenne ja viele Geschichten, aber du merkst auch, da bin ich sprachlos, das hatte ich, glaube ich, auch in so einer Folge noch nie in einer Folge in einem Podcast, dass das so schnell und so offensichtlich passiert ist. Welche Formen? Der Gewalt gab es denn noch die sich. Vielleicht nicht ganz so offensichtlich abgezeichnet haben in den ersten Wochen oder Monaten. Also ich, ich habe eigentlich in den ersten Wochen und Monaten
alles schon erlebt. Tatsächlich Ja. Also es, es gab wirklich auch körperliche Gewalt. Mhm. Ja. Das muss ich gerade überlegen. Es war. Also wir haben uns im Juni kennengelernt und im November. Kam es dann schon wirklich offensichtlich also also richtiger körperlicher Gewalt, und zwar sind wir, also er hatte Geburtstag. Mhm. Und. Er wollte eigentlich irgendwie nach London und das ging nicht, weil ich. Schon wieder ne OP hatte. Mhm. Wo der an der Schulter noch operiert, nachdem ich ein
Autounfall hatte. Und dann habe ich eben. Ja, gefunden, dass in einer nahegelegenen Stadt ein Konzert gewesen ist. Ja, was uns halt beide dann interessiert hat. Also wahrscheinlich eigentlich nur mich, aber ne, er war ja dann plötzlich punk, ne? Das sind wir dann zu diesem Konzert gefahren. Er hat sich extrem voll laufen lassen.
Mhm. Und ich habe ihn immer wieder drum gebeten, du Pass auf beim Konzert, frisch operierte Schulter, ich werde dir dankbar, wenn du die, wenn du dich ein bisschen vor mich stellen könntest, weil ne, da kann ja einiges passieren. Die sind halt dann nicht unbedingt zimperlich. Und er hat mich dann auch phasenweise komplett alleine stehen lassen. Ich bin ihm dann auch hinterher gegangen und hab geguckt und er hat wirklich einfach gesoffen, noch mal gesoffen.
Und. Das Konzert irgendwann zu Ende? Dann sind wir zum Zug gelaufen. Und im Zug hat er dann irgendwie Leute angepöbelt, und zwar richtig übel angepöbelt. Wir kamen von einem Punk Konzert und er pöbelt halt Inder an. Ja, und ich hab dann immer wieder zu ihm gesagt, du, ich will, dass du jetzt aufhörst damit. Dann ist er halt irgendwann so sauer gewesen, dass er aufgestanden ist und im Zug in ein anderes Abteil gegangen ist. Und ich bin halt sitzen geblieben.
Mhm. Und dann mussten wir umsteigen. Und dann ein Riesengeschrei ein Trara jedenfalls habt ihr da schon irgendwie Leute noch verprügelt? Und ich? Alleine in den Zug eingestiegen, bin alleine gefahren und zu Hause musste ich feststellen ich habe keinen Schlüssel dabei, den hatte er. Ja, ich hab ihn dann irgendwie dazu überredet gekriegt, dass er dann doch einen letzten Zug nimmt. Und da war eben ein ein Hin und her.
Und dann hat er mir so gegen die Schulter geschlagen, gegen die frisch operierte Schulter, dass ich halt dann auch rückwärts in den Dreck gefallen bin. Mhm. Ja, und zu Hause ging das dann halt einfach immer weiter. Er hört mich dann eben auf dem Sofa so bedrängt, dass ich eben mehr ich ich saß auf dem Sofa und der ist vor mich hingekommen und ich, ich hab halt dann auch zugeschlagen. Ja, also ich hab irgendwo versucht mich zu wehren. Genau. Also sehr viele, sehr viel
massive körperliche Gewalt auch. Ja, ja. Weil du gesagt hast, du hast in den ersten Monaten eigentlich schon alles erlebt. Die sexualisierte Gewalt, die körperliche Gewalt. Psychische Gewalt. Ja. Sicherlich.
Also er hat mich halt einfach auch immer wieder abgewertet, also in einem Moment hat er mich total in den Himmel gelobt und so und auch in der Öffentlichkeit hat er mich total gelobt und im nächsten Moment hat er gesagt, wie dumm ich eigentlich bin und dass ich gar nichts kann und dass ich das alles eh nie hinkriege und so die Richtung. Er hat mich wahnsinnig kontrolliert. Ich habe eigentlich. Nicht mal nach der Arbeit dann. Alleine nach Hause laufen können.
Und ich musste ihm dann mitteilen, wann ich am Parkhaus angekommen bin. Und dann hat er mich dort abgeholt. Also es war wirklich massiv und eben halt einfach auch immer wieder irgendwelche Streitereien aus dem nichts. Mhm. Wo er mich dann halt eigentlich blöd hingestellt hat. Und ja. Ich gar nicht wusste, um was eigentlich überhaupt geht. Hat der noch andere Bereiche kontrolliert, wie zum Beispiel, was dann ja auch durch diese psychische Gewalt der Kontrolle. Fließend übergeht.
Diese Kontrolle ist ja auch eine Art soziale Gewalt, also nicht eine Art gehört zur sozialen Gewalt, ne, dass Täter ihre Opfer isolieren vom Umfeld, von den Kollegen, von der Familie. Ja, also er hat halt meine meine Schwester immer schlecht gemacht. Ja, wir haben uns ab und an mal mit ihr getroffen. Wir sind dann zu ihr Gefahren, haben mich noch ein bisschen geholfen mit mit diversen Sachen. Dann sind wir halt immer noch einkaufen gegangen, weil für sie das alles ein bisschen mühsam
ist. Sie ist krank. Hat er sich dann immer aufgeregt? Ja, und wie die dich einnimmt, immer ja, entschuldigung, wir haben sie besucht, Phil logisch, das ja eben. Auch die Schwestern. Ja genau und hat dann halt immer gesagt, ja und? Die tut dir nicht gut. Und ja. Und da da versucht zu intrigieren, richtig erfolgreich.
Ein Stück weit ja. Also ich hab ja ich, ich war halt ab einem gewissen Zeitpunkt einfach auch wirklich fertig, richtig fertig und eben ich hab gearbeitet, ich mach nebenbei noch andere Sachen und sie wollte dann halt auch noch irgendwelche Sachen von mir und mir ist es dann zu viel geworden und dann ja bin ich halt mal explodiert. Mhm. Und hab mich dann zurückgezogen. War das bei Freunden auch so oder von deinen Arbeitskollegen und Kolleginnen? Bei Arbeitskollegen nicht.
Die kannte er ja nur sehr, sehr begrenzt. Aber es es ging dann nachher auch so in in den Aktivismuskreisen, so dass ihm dann gewisse Sachen nachher nicht mehr gepasst haben. Plötzlich. Wie ZB. Ja, wir haben halt eine eine Form von von Aktivismus immer mitgemacht und ich habe das Gefühl, dass da irgendwelche Leute eben so ein bisschen quer gekommen sind. Und im. Ja, kritisch geworden sind. Weil Alessandra hat natürlich den Mund auch nicht gehalten, ab einem gewissen Zeitpunkt.
Genau. Und es war dann nachher so, dass dass er dann gemeint hat, ja, du kannst ja hingehen, aber ich brauch das nicht mehr. Mhm. Ja, ich hab und ich hab genau gewusst, ja, wenn ich jetzt hingehe, dann hab ich. Rolle jetzt halt mal wieder. Und diese soziale Gewalt, die ist oft, gerade wenn es sich um verdeckte Narzissten handelt, sehr perfide.
Es ist natürlich eine Taktik. Die auch genauso geplant und auch gewollt ist, das Opfer zu isolieren, damit dieser Missbrauch und die Gewalt nicht nach außen dringt. Das heißt, er schneidet ein narzisstischer Mann, schneidet die Kontakte und schürt die Kontakte so ein und begrenzt sie durch verschiedene Taktiken wie? Eben in allererster Form dieses
schlecht machen. Und das muss gar nicht sein, dass er sagt, Mensch, die Schwester ist eine blöde Kuh, oder wie benimmt die sich, sondern dass er so Zweifel anfängt zu sehen, die nimmt dich ein und schau mal, was du alles für sie machst. Und was bekommst du denn dafür? Kommt mir alles so einseitig vor. Also das sind immer so wieder Intrigen, die so ganz sukzessiv so Bemerkungen, so völlig random, also völlig nebenbei. Immer wieder fallen. Oder auch dieses Social Media
kenne ich ganz oft. Ne, dass das abgewertet wird, dass sie selbst zwar immer aktiv sind, aber der Partnerin versuchen immer zu vermitteln, dass das ja nur etwas für Loser ist und dass man sich dann nur selbst präsentieren will und dass das alles. Fake ist und dass sie das ja nicht bräuchten. Und dieses doppelte Maß, dieser
dieser. Wie sie ihr eigenes Verhalten und das Verhalten der Partnerin werden, das klafft ja auseinander wie Tag und Nacht. Ne, also alles was sie tun ist immer was anderes und aus einem anderen Grund, wenn dasselbe aber die Partnerin macht, dann ist das ein. Absolutes No Go und du hast gerade genickt, als ich hier so ein bisschen erklärt habe, das natürlich die Zuhörer und Zuhörerinnen nicht sehen, aber dann kennst du diese Form der sozialen Gewalt auf Social Media bezogen wohl auch.
Sicherlich natürlich mit einem kleinen Special. Ich, ich stehe ja mehr oder weniger ein bisschen in der Öffentlichkeit bei Social Media, weil ich da selber mein mein Account habe. Aber er hat halt dann immer über andere gelästert. Ja und und die sind alle so Like geil und so und die müssen alle immer den Kopf so in die Kamera halten und so und guck mal bei mir auf dem Profil, bei mir sieht man meinen Kopf gar nicht. Genau. Ja, das ist so das nicht genau sehr subtile, perfide Art.
Von den Frauen zu suggerieren, dass das, was sie tun, ist was Schlechtes. Und dass es dann nur um Likes geht und um Aufmerksamkeit. Sie sind ja auch Meister der Projektion, gab es. Finanzielle Gewalt. Wahrscheinlich ja nur ein bisschen spezielleren Form. Ich war finanziell so ein bisschen Schwierigkeiten. Mhm. Und er hat dann gesagt, ja komm, ich helf dir. Ich bezahlte dieses, ich bezahl
dir jenes. Und ich hab dann gesagt, du, ich, ich will das eigentlich gar nicht, dass du mir das bezahlst. Ich muss das ja selber irgendwie schaffen. Und dann kam von ihm wirklich so ein, hab ich hier eigentlich auch noch was zu sagen? Mhm, du wolltest dir also deine Unabhängigkeit bewahren. Ja, genau. Und er hat darauf gekränkt reagiert. Mhm, genau. Mhm. Was hat er denn gemacht? Oder?
Ärztin letztendlich doch bezahlt, weil ich dann gedacht hab, ja gut, bevor es jetzt dann halt auch wieder eskaliert, Mhm halt ich die Füße still, ich hab dann halt einfach so im im Gegenzug irgendwie. Gedacht. OK, ich schenke ihm jetzt hier mal was und ich schenke ihm da mal was und hab ich hab relativ viel aus aus meiner eigenen Tasche dann bezahlt. Mhm, wie hat er dich denn verbunden gehalten oder verpflichtend gehalten für das, was er dir da finanziell an Unterstützung.
Gegeben hat. Also so, wenn wenn alles in Anführungsstrichen OK war, hat er gesagt, ja und ich, ich will das Geld nicht mehr zurück und so und im Streit hat er dann natürlich gesagt ja ne ich hab keinen Bock mehr auf das und ich ich trenne mich und. Das Geld will ich dann schon auch wieder zurückhaben. Okay. Jetzt war es bei dir ja so, dass es. Sehr schnell eben zu diesem sexuellen Übergriff auch kam. Wie war denn nach diesem Ereignis überhaupt auch die
intime Beziehung zu ihm? Mhm, soll ich sagen, er wollte halt immer und ständig. Mhm. In der Anfangszeit. Und ja, ich hab das halt eigentlich mehr oder weniger über mich gehen lassen, weil ich hab ja nicht wirklich was davon gehabt. Also er ist 0 auf mich eingegangen. Also eben ich. Ich hab dann irgendwann mal was gesagt und da hat er gemeint, ja kannst du selber fertig machen, ne. Mhm ja, und ich glaube, wenn ich mich recht erinnere. Dass dieser Satz auch bei
Alessandra gefallen ist. Ich weiß es gar nicht. Mhm, ich, ich meine mich zu erinnern. Ich kann auch falsch liegen, es kann auch sein, dass ich es aus einer anderen Geschichte von einer anderen Frau gehört habe, aber ich meine mich daran zu erinnern, dass auch sie ihn mal darauf angesprochen hat, so quasi hey, ich bin noch nicht fertig und dann hat er ähnlich reagiert oder vielleicht sogar denselben Satz gesagt. Jetzt kennst du Alexandra.
Deine Vorgängerin. Kommen wir auch noch gleich etwas näher drauf zu sprechen, wie sich das entwickelt hat. Jetzt waren es ja doch eineinhalb Jahre und von außen betrachtet warst du von Anfang an. In einer in einem Überlebensmechanismus. Lockstarre eben ja, und man bekommt das Leben und die Beziehung, die man da so führt, in Anführungszeichen ja auch nur. In diesem Zustand mit ne.
Man fühlt sich so ein bisschen wie in Watte gepackt, man ist nicht wirklich anwesend, man ist zwar anwesend, man sieht ne man hat eine Beziehung und es ist ganz schwer da. Die Dinge einzuordnen, die da passieren. Was hat nach eineinhalb Jahren dazu geführt? Dass du diesen Schlussstrich gezogen hast. Also es, es ging ja eigentlich schon vorher los. Ich hab letztes. Im August. Mhm wurde uns also eben ihm und mir in einer whatsapp Gruppe.
Podcast weitergeleitet. Mhm. Die Alessandra hat eben 2 aufgenommen. Und der Erste wurde uns eben weitergeleitet und. Ja, er ist natürlich voll durchgedreht. War das der Podcast? Nee, das war ein anderer. Und ich? Dann während der Arbeit schon gehört. Und er konnte natürlich nicht, aber es es war ein riesen Terz. Also er hat mich dann eben wieder in seinem in seiner Wut dann eben per Videocall angerufen. Und ja und? Das kann ja alles nur gelogen sein und ich weiß nicht was.
Also es war ein Geschrei. Und ich hab dann gesagt, ja, jetzt beruhig dich mal und wir hören das nachher zusammen an und. Was war das denn für ein Podcast? Um was ging es denn da? Eben um ihn. In welcher Form denn? Mhm. Also sie hat da halt schon mal mehr oder weniger so ein bisschen ausgepackt über ihn. OK, Mhm. Ja, und ich hab diesen Podcast gehört und dachte mir so. Jo Ach du Scheiße, ne Mhm.
Da ist es bei der genauso. Und hab dann noch eben eine von diesen beiden die die uns das zugestellt haben, hab ich noch geschrieben A ein weiteres Pulsorteil. Mhm. So. Aber um es mal richtig zu rekonstruieren, das war nicht Alessandra, die die diesen Podcast weitergeleitet. Hat. Nein. Das waren 2 andere, aber es war alessandras Geschichte, richtig, Mhm, OK. Ja. Und die 2 hatten uns das zugestellt, weil sie es eigentlich nicht wirklich glauben.
Wollten, konnten, also. Sie haben gehofft, dass es nicht stimmt, so Mhm ja und ich hab das dann aber auch erst mal gesagt, nee nee, ist alles gut, alles in Ordnung und so und. Ja, hab das Spiel halt mitgespielt. Und irgendwann hat es dann halt wieder Streit gegeben und ich habe mich dann zurückgezogen und. Hab mich dann eben bei einer von diesen beiden wirklich geöffnet. Hab dann gesagt du pass auf das was da in dem Podcast ist. Das stimmt halt einfach ne. Mhm.
Und eben sie hat mir das sofort geglaubt. Und ich habe dann halt eigentlich mehr oder weniger überlegt, so wie wie komme ich jetzt aus der Nummer raus? Ja, dann nachher. Ne ne ne Wohnung. Nicht so einfach aus dem Mietvertrag rauskommen und. Gewohnt. Ja, sehr schnell. Nach wie lang, nach wieviel Zeit seid ihr zusammengezogen? Wir haben uns im Juni kennengelernt und im Oktober sind wir schon zusammengezogen. Mhm OK und ihr stand bei den
Mietvertrag sozusagen. Ja, da drauf habe ich bestanden, weil er hat es Gefühl gehabt, er könnte den Mietvertrag auf sich alleine machen. Okay. Da habe ich gesagt, das läuft hier nicht, das kannst du vergessen. Aber ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Arbeit. Ja o. K also hast du von da ab. Durch diese Übermittlung der Geschichte von Alessandra hast du. Exit deine Trennung geplant? Naja, also ich bin Ende August irgendwann. Bin ich dann oder kam dann eben
die andere von von? Beiden, da hatte ich es dann auch mitgeteilt, die ich habe sie dann darum gebeten, dass sie bitte kommt, weil ich wollte mich dann trennen. Mhm. Ja, und ich hatte einfach Angst, wusste nicht, wie er reagiert. Und. Ja, sie kam dann auch und dann sind wir da zusammen, dann hin und ich hab ihm das dann gesagt und hab gesagt ich ich werde gehen und ja. Und ich bin dann tatsächlich auch gegangen. Hab die Katzen eingepackt und bin dann eben nachher zu ihr. Mhm.
Ja, also dann kann man sagen. Oft, wenn man sich die anderen Geschichten der Frauen anhört, gab es ja eine Situation, die so derart eskaliert ist, dass man diesen Point of No Return erreicht und dass sie dann so ums Überleben kämpfen und alle Alarmglocken also noch lauter, hätten sie wahrscheinlich nicht schrillen können, nicht läuten können.
Dass sie dann gegangen sind, das war bei dir nicht der Fall, sondern es gab keine Situation, die das ausgelöst hätte, dass du so bedroht warst, dass du diese Entscheidung getroffen hast, sondern diese Entscheidung. Ist gereift mit dem Hören der Geschichte. Ja, also. Das war dann so der der Tropfen eigentlich, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ja, Mhm. Wie ging es dann weiter? Ja, ich war dann einige Tage
dort und. Er hat natürlich keine Ruhe gegeben und ich, ich hab ihn eigentlich drum gebeten gehabt, dass er mich da bitte jetzt einfach mal in Ruhe lässt und mich mal zur Ruhe kommen lässt und. Ja. Und dann hab ich halt, haben wir gesagt gehabt, ja, wir treffen uns dann am Wochenende mal. Mhm. OK. Ja, er ist hier in der Wohnung gewesen, hat nicht gewusst, wie die Waschmaschine funktioniert und. Mhm. Genau. Ach so. Muss ich ihm helfen?
Und dann hab ich gedacht, OK, ich mach das jetzt mal ganz spontan und hab mich n Tag früher gemeldet und hab gesagt, wollen wir uns nicht heute noch treffen. Und es war von mir auch so ein bisschen ein Test, weil er hat behauptet, er würde keinen Alkohol mehr trinken. Mhm, ich. Hab natürlich immer gerochen, wenn er nach Hause kam, dass er nach Alk gestunken hat. Es war dann Freitag Abend und er hat tatsächlich nicht nach Alkohol gestunken. Mhm. Ja, und dann war irgendwie so OK.
Hatte vielleicht doch was begriffen. Ja, und irgendwie so im ja eben mit mit den Katzen da bei der Freundin gewesen und Situation auch nicht so toll hab ich gedacht ja komm scheiße, jetzt gehst du halt wieder zurück. Aber mir war eigentlich zu dem Zeitpunkt klar, das wird nicht mehr wirklich. Und dann bist du zurückgegangen, ja. Für wie lange? Ja, dann noch bis bis Anfang Dezember. Aber ich hab. Dann Monate ja. Was hat denn beim zweiten Mal dazu geführt, dass du dich
getrennt hast? Also ich hab eigentlich die ganze Zeit über geplant, wie ich das Anstell. Mhm. Mehr oder weniger hab gute Miene zum bösen Spiel gemacht. War ja auch relativ easy, es lief ja eh nix mehr. Von daher. Ja, und ich habe dann eben gesagt, er hat mir dann gesagt, okay. Ich möchte jetzt hier einfach ein paar paar Veränderungen haben oder hab das zu ihm so gesagt. Hab dann. Diverse neue Möbel gekauft, weil es war ja alles seins hier. Mhm. So die Möbel, die halt nicht so
doll waren. Die wurden dann ersetzt und die hab dann ich bezahlt. Einfach so mit der Überlegung, OK, ich habe dann ein Sofa, ich habe ein Wohnzimmer, ich habe einen Kleiderschrank, ich habe ein ich habe mein Büro, dann habe ich eigentlich so das Nötigste, schlafen kann ich auch erstmal auf dem Sofa. Genau. Ne und gesagt, getan wurde so gemacht und hab dann eben noch diverse andere Forderungen gestellt und die wurden halt nur so Semi gut. Ausgeführt.
Und. Wieder auf seinen Geburtstag zu und ich hatte dann halt gesagt okay. Wir haben es ja letztes Jahr nicht gemacht. Ich will aber nicht so ewig weit wegfahren. Ja, Na also auf die Idee gekommen, ja, wir könnten ja vielleicht nach Wien fahren. Und dann hab ich Ihnen das geschenkt und für mich war irgendwo so das Ding. Ja, jetzt guckst du mal wie er da ist. Und das war schon auf der Hinfahrt einfach wirklich ein Desaster. Mhm, Mhm. Er ist im Schneckentempo gefahren.
Und ich hab dann irgendwann gesagt, du. Ich würd gern irgendwie mal noch ankommen. Würdest du mal n bisschen schneller fahren? Dann ging das Geschrei schon los. Er ist aber dann weitergeschlichen, hab ich gesagt, du, du siehst das jetzt auf dem Navi die Zeit immer länger wird bis wir dann mal da sind und eigentlich wollten wir noch was vom Tag haben. Ja, dann hat er auf der Autobahn angehalten. Ausgestiegen. Gemeint eben, ich muss fahren. Ja, also eben wirklich
auftaucht. Daran angehalten. Ja, in einem bin ich halt rüber gerutscht. Der ist auf der anderen Seite eingestiegen und dann bin ich halt gefahren. Ja und ein ein Riesengeschrei, ein Trara die ganze Zeit. Ja, und das war für mich eigentlich so der Punkt, wo ich dann klar hatte, OK, bei der nächsten Gelegenheit. Darf er gehen? Und wie ist das passiert? Wie? Man bei der endgültige Trennung denn dann zustande?
Ja, also wir hatten eben an diesem einen Wochenende noch ein Event von eben im im Aktivismus. Wo wir zu zweit eingeteilt waren und ich hab mir gedacht, OK das das wartest du jetzt noch ab. Dass dieses Event durch ist und dann eben am Sonntag. Weil ich mir dann vorgenommen, trenne ich mich und der kam irgendwie am Samstagmorgen. Ich bin eh immer vor ihm aufgestanden, kam er dann. Ich, ich, ich weiß gar nicht, wie er drauf kam. Jedenfalls fragt er mich, ist
bei uns alles in Ordnung? Und das ja, da habe ich gedacht, nee, jetzt, jetzt kann ich nicht sagen, es ist alles in Ordnung. Mhm. Und wie gesagt, eben es ist genau gar nichts in Ordnung. Ich, ich trenne mich jetzt hier und ich möchte, dass du ausziehst. Mhm. Ja, er ist dann ein bisschen nervös geworden, ist dann hin und her gelaufen und da hat man gemerkt, dass es da im Kopf rattert und er ist aber dann relativ ruhig gewesen, kein Geschrei.
Und meinte dann, ja, gibt es gibt es gibt es jetzt wirklich kein Zurück mehr und nicht so nein. Ja, aber ich, ich hab mich doch, ich hab mich doch bemüht, ich hab mich doch geändert und ich ich kümmer mich doch um Therapie und ich mach dieses und jenes und dann hab ich gesagt du. Nein, ich möchte es nicht mehr. Ja. Und dann ist er gegangen, oder? Es war dann so, dass also wir haben dieses Event dann trotzdem noch durchgezogen zusammen.
Und wir haben dann weiterhin natürlich zusammen gewohnt. Wir haben dann ihm eine Wohnung gesucht. Ich hab dann in der Zeit auf dem Sofa geschlafen. Und gegen Ende Dezember kam er dann und meinte. Er hätte jetzt eine Möglichkeit noch gefunden. Wo er unterkommen kann, das war also relativ nah hier. So eine Einzimmerwohnung, die er sich eh mal angeschaut hatte. Die, die er zu klein gefunden hat.
Ja, und dann ist er dorthin. Für n Monat noch und das dann eben jetzt im im Februar ist er ausgezogen, ist er dann ganz ausgezogen. Im Februar. Welchen Jahres diesen Jahres? Also du hast bis vor kurzem noch mit ihm unter einem Dach gelebt? Also eben bis bis Ende Dezember. Eigentlich, und seine Sachen waren dann noch hier. OK. Und er, ich, ich hab dann von ihm verlangt, dass er nicht mehr unangemeldet hierher kommt. Also er durfte nur noch rein in die Wohnung, wenn ich da war und
ich das okay gegeben habe. Ich habe ihm noch seine Wäsche gemacht. Ich habe ihm eigentlich alles organisiert, dass er sich da ins gemachten Nest setzen konnte. Hab ja möglichst den den Frieden gewahrt. Einfach weil ich wusste, wenn es jetzt eskaliert, dann dann endet es gar nicht lustig für mich. Mhm, ja. Wann kam alles andere ins Spiel? Deine Vorgängerin, die ihre Geschichte auch bei dem Podcast erzählt hat? Also eigentlich kam die schon viel früher ins Spiel, aber das
wussten wir nicht. Das war sehr am Anfang. Und zwar hat sie sich da mit einem Fake Profil eingezickt. Mhm. Genau hat sich da als die. Geben oder ja irgendwie sowas in der Richtung von der doch kerscheller und er hat ja immer behauptet er er hätte eine Zwillingsschwester, die eben Grashella hieß, Mhm, die sei gestorben. Bei allen vor 45 Jahren. Ja und? Die hat dann halt mit ihm geschrieben die ganze Zeit und es ging lang und irgendwann hat sie mir, dann ist sie mir gefolgt.
Und ich habe ihn dann mal irgendwie gefragt. Du sag mal die die folgt mir jetzt, die folgt dir, wer ist denn das? Schwester aus dem Jenseits. Ne, die kenn ich schon ewig. Das ist ne Freundin, die kenn ich schon ewig, da hab ich irgendwann gedacht ich folgte immer zurück. Und dann hat sie mir ja auch geschrieben, irgendwann und dann ging es so ein bisschen hin und her und dann hat sie mir irgendwann mitgeteilt, du pass auf dein Freund. Mehr so und so.
Mhm. Und ich hab das dann alles hinterfragt und logisch ich ich hab sie dann versucht irgendwie so n bisschen auszufragen und hab dann Screenshots von ihr auch verlangt und mir war klar, dass das dass das er sein muss das Englisch so wie er Englisch schreibt. 1 zu 1. Und. Da kam, da kamen wirklich Sachen raus. Wirklich übel also.
Er hat dann irgendwie. Ihr geschrieben gehabt ey er hat irgendwie ne Story gemacht mit mit einem Foto von meinen Katzen und dann hat er behauptet ja und er hätte die irgendwie aus Griechenland gerettet, hätte die Operation bezahlt und. Ja gut, die kommen halt einfach nicht aus Griechenland und es gab nie eine Operation, aber. Genau. Und er hätte die eben in Pflege und wird sie jetzt weiterverwickeln. Ein laute Laute so Zeug und da
lügen. Ja, und Sie? Halt bei ihm eigentlich geschrieben, dass dass dass ich mich so mehr oder weniger fies benehmen würde und so. Also sie hat eigentlich uns uns gegeneinander ausgespielt, so ein bisschen und. Dass es dann an einem Abend eskaliert. Mhm, weil du ihn konfrontiert hast. Nee, er hat mich dann konfrontiert, weil ich so über ihn schreib. Habe ich aber gar nicht. Aber egal, ja. Und ich musste sie dann blockieren. Und er hat ihr dann auch noch geschrieben, so nach dem Motto
jetzt. Dicke Luft hier und wir brechen Kontakt hier ab. Er hat natürlich nicht gewusst. Nö. In der Stadt Mhm, wie ist das denn aufgeflogen beziehungsweise wie habt ihr euch denn dann verbündet? Wie ist der Kontakt zwischen euch denn wieder zustande? Ja, eben wegen dem Podcast hab ich dann irgendwann gedacht, ja. Wenn sie schon so ein Podcast macht, ist sie ja wahrscheinlich nicht abgeneigt. Ja, mit mir auch darüber zu sprechen. Mhm. Und ich hab ihr dann
geschrieben. Ich habsie.de blockiert, weil ich musste, da eben, ich musste ja alle blockieren, die irgendwie gefährlich werden konnten. Mhm, genau. Und da hab ich eben Kontakt zu ihr aufgenommen und hab dann während der Arbeit eben mit ihr Kontakt gehabt. Nachdem sie hier im Podcast war, da war das noch mal ein anderer. Noch da, vor dem oder nach dem anderen, ja. Nach dem anderen? OK, genau und. Ja, das ging dann hin und her und wir haben ewig hin und her geschrieben und eben auch
telefoniert und. Ja, eben. Irgendwann ist dann der Entschluss gekommen, ich trenne mich, und das war ja das dann nachher Ende August. Die erste Trennung. Genau, ja. Ist sie denn ins Spiel gekommen, die Alessandra? Wann hat sie den Kontakt unter diesem? Das war wirklich ganz kurz nachdem, nachdem ich ihn kennengelernt hatte sogar. Also es war wirklich, der hat mich eigentlich von von Anfang an wirklich beschissen. Mhm, ja. Habt ihr euch denn mal getroffen
mit der Alessandra? Also das lief eigentlich also in der Zwischenzeit schon. Mhm. Ist die war sogar auch schon hier in der Wohnung. Ja, aber. Zeitpunkt noch nicht. Mhm. Und dann? Ja, eben. Ich hab mich dann getrennt gehabt und bin dann wieder zurück und. Ja, Alessandra hat natürlich dann noch diverse Sachen geschrieben und ich ich habe dann eben den Kontakt oder wir haben das eigentlich dann auch wieder im Sand verlaufen lassen
und sie hat halt gehofft. Dass es dann ja, dass er sich vielleicht jetzt doch noch geändert hat. Und dass es doch noch irgendwie offen ist. So dass sich was geändert hat. Hat. Also das das ist doch irgendwie jetzt funktioniert, dass es begriffen hat, was er für eine Scheiße gemacht hat. Mhm OK, verstehe. Genau. Hat er logischerweise nicht. Teuer. Ja, natürlich geht er immer weiter. Ja, ja, wie geht es dir heute nach der Trennung?
Weil es ist ja Tatsache noch nicht so lange her und ich habe dich bei dem Vorgespräch ja auch gefragt, ne? Ob diese Trennung denn jetzt auch endgültig ist und du hast sehr schnell wie aus der Pistole geschossen gesagt, ja, also tausenddreihundertfünfzig Prozent. Kein, kein Zurück mehr, ja. Wie geht es dir heute rückblickend betrachtet auf diese Beziehung? Also mir geht es mittlerweile eigentlich recht gut, muss ich
sagen. Ich hab natürlich schon mit mit dieser, mit dieser Erschöpfung zu kämpfen gehabt und ich hab ja mich mich halt auch lang so was heißt lang, also eigentlich die ganze Zeit während der Beziehung schon hinterfragt und eben dann auch noch weiter und ich glaube so ein bisschen klassisch halt einfach ja eben, warum habe ich nicht reagiert und warum habe ich nichts gemacht und ich habe es doch gemerkt und ich habe es gewusst und ja. Diese Klassenfragen, die man
hat, weil man natürlich suggeriert bekommt über einen langen langen Zeitraum. Hinweg, dass man selbst schuld ist. Dann dieser Beziehung, dass man schuld ist an dem, wie man behandelt wird. Ne, das sind so klassische Fragen, die sich Opfer danach stellen, die Suchen nach Gründen.
Warum sie so lange geblieben sind, obwohl sie diese Red Flags gesehen haben, und das ist ja ein sehr komplexes Thema, aber der Grund, warum Frauen natürlich bleiben, ist dass in ihrem Gehirn etwas passiert, dass diese Art von Missbrauch. In eine kognitive Dissonanz führt, in Gedächtnisverlust in.
Ganz viele Symptome, die Frauen phasenweise einfach auch handlungsunfähig machen, weil man so 2 verschiedene Menschen, also 2 Bilder von Menschen hat, die unterschiedlicher nicht sein können, aber die Psyche das nicht vereinen kann.
Und um eine Entscheidung zu treffen, nämlich sich zu trennen, braucht es die Fähigkeit, die kognitive Fähigkeit, die Dinge, die passiert sind, mit ein wenig Abstand zu betrachten, was in den meisten Fällen sehr schwierig ist, weil man ja noch in dieser Beziehung steckt und sie auch zuzuordnen und sie als Gewalt zu verbuchen. Also erst einmal die Erkenntnis darüber.
Dass. Ja. Dass das partnerschaftliche Gewalt ist, und zwar in ganz vielen Formen. Und dann zu sagen, OK, ich bin ein Opfer von partnerschaftlicher Gewalt geworden. Was sehr schmerzhaft ist. Unsere Psyche ist ja darauf aus, letztendlich diese ganzen Abwehr und Überlebensstrategien und Mechanismen, die so im Laufe des Lebens und auch in dieser Beziehung da aktiv werden und aktiviert werden, führt dazu, dass man. Das nur unter ganz bestimmten Umständen, schafft sich zu
trennen. Im Durchschnitt geht eine Frau 7 bis 9 mal zurück, da bist du mit deinen zweimal noch in der unteren Liga sozusagen und hast es tatsächlich geschafft sehr schnell nach relativ kurzer Zeit diesen endgültigen Schlussstrich zu ziehen. Herr Becker, was würdest du denn im Nachhinein aus deiner Position heute heraus den Frauen da draußen raten? Mhm, also wirklich gerade. Eben dieses, dieses Bauchgefühl, das man am Anfang hat.
Das wirklich ernst nehmen? Mhm. Weil. Ja, man merkt es halt einfach ne, man merkt, dass da irgendwas faul ist. Mhm, diese eben dieses wirkliche Love bombing. Ja, das ist, das ist nicht real. Mhm. Und. Das, das spürt man einfach, dass dass man da auch belogen wird. Und gut, ich meine. Ich, ich bin ja sowieso da in ganz krasser Form belogen
worden. Meine Lüge ist Lüge ne und die Umstände tragen dazu bei, dass diese Menschen oft ein Doppelleben führen und das so geschickt machen, dass man erst sehr viel später. Rauskommt wie einem da geschieht und was da passiert und dass man tatsächlich von Anfang an belogen worden ist. Du hast ja auch erzählt, er hat dich alles gefragt. Das ist etwas, was ich auch. Meinen Klientinnen in meinen 1 zu 1 Sitzungen immer wieder.
Versuche mitzugeben und sie dahingehend drin Stärke, dass sie aufhören müssen, so offen zu Menschen zu sein. Dass gerade in einer in einer Welt, in der wir jetzt leben, wenn es um. Neue Partnerschaften und das neue Kennenlernen geht dadurch, dass einfach. Wir reden hier von jeder dritten Frau, deshalb heißt der Podcast ja auch so ne, jede dritte Frau ist von partnerschaftlicher Gewalt betroffen, Frauen müssen aufhören. So offen zu sein und Dinge über sich zu erzählen.
Wenn der gegenüber fremd ist, ne das. Es gibt Dinge, die erzählt man so lange nicht, bis der Gegenüber bewiesen hat, dass er eine vertrauenswürdige Person ist. Denn all diese Informationen, die in dieser Kennenlernphase entstehen. Werden, wenn ihr an einen toxischen, narzisstischen Mann geratet, immer gegen euch verwendet. Es hat keinen Mann zu interessieren.
In der ersten Phase, was ihr für Traumata habt, wie Eure letzte Beziehung war, was für ein Familien, Verstrickungen und Dynamiken da sind und was euch so wahnsinnig belastet hat in der Vergangenheit und eine Erfahrung. In den letzten Beziehungen, das ist für solche Menschen. Ein gefundenes Fressen, um ihr Verhalten genau an das anzupassen, was ihr gerade braucht. Ne, also Offenheit in allen Ehren, aber der andere muss erst mal beweisen, dass er dieses Vertrauen verdient hat.
Hast. In irgendeiner Art und Weise Hilfe geholt, um das aufzuarbeiten. Hat mir geholfen. Also mir hat extrem geholfen, dass ich eben zu Alessandra Kontakt hatte. Wir haben wirklich. Sehr, sehr, sehr viele Storys aufdecken können und haben lügen rausgefunden. Also eben es ist. Es hat wirklich so ziemlich nichts gestimmt, was er erzählt hat. Also von von seiner Herkunft über über was er beruflich
gemacht hat. Bis bis hinzu seinen Zähnen, die nicht mehr echt waren, was er verschwiegen hat. Ja, also wirklich. Alles an ihm war völlig. Es war wirklich alles erstunken und erlogen. Und ja, wir haben uns. Oft wirklich sehr, sehr, sehr drüber amüsiert, was er da so vom Stapel gelassen hat und was wir irgendwo. Man merkt ja, dass es eine Lüge ist, eigentlich bei so überzogen ist.
Mhm, aber. Ich. Also ich, ich hab irgendwo so im Kopf gehabt, hey, so dreist kannst du doch gar nicht lügen, das geht doch gar nicht. Aber doch, es ist möglich. Tatsächlich. Und das, was du auch gerade beschreibst, dieses sich mit anderen Frauen austauschen. Ich bekomme ganz, ganz viele Nachrichten zu dem Podcast, der ja nicht nur hier auf Spotify läuft, sondern auch auf Youtube. Bekommt ganz viele.
Nachrichten und Kommentare dass viele Frauen oft gar nicht wissen, dass sie in solchen Partnerschaften stecken, dass sie ganz viele verschiedene Formen der Gewalt. Erleben und die fühlen sich wahnsinnig erleichtert, wenn sie diese Geschichten hören. Weil sie natürlich eine Bestätigung dessen bekommen, dass sie nicht verrückt sind. Dass sie da nicht schuld sind an dem Verhalten, das dieser Täter,
dieser Mann an den Tag legt. Und da ist so eine therapeutische Unterstützung, ein stabiles soziales Umfeld, das einem glaubt, so wie die Frau, die dir sofort geglaubt hat, als du gesagt hast, ja, die Geschichte, die du im Podcast gehört hast, ist wahr und an der Stelle nur eine kurze Info.
Ich weiß nicht, ob du es auch vielleicht schon mitbekommen hast, aber ich gebe ja ganz speziell und sehr einzigartige Retweets über mehrere Tage hinweg für Frauen, die entweder noch in oder austoxxischen Beziehungen. Kommen und dieser Zusammenhalt, der in der Gruppe entsteht, der ist so befreiend und beschleunigt auch diesen Heilungsprozess so dermaßen, weil ein Wirgefühl entsteht. Es entstehen Freundschaften und für alle, die. Vielleicht auch Interesse an so einem Retreat haben?
Meldet euch unbedingt in meinem Newsletter an über die Website, da könnt ihr euch übrigens auch, wenn ihr vielleicht gerade mit dem Gedanken spielt, euch zu trennen, eine 0€ Workbook runterladen, wenn ihr euch in dem Newsletter anmeldet mit 7 Kapiteln, wenn ihr diese Trennung vorbereiten wollt, denn diese Trennungen gehören wirklich strategisch geplant, gerade auch wenn man Kinder hat und ihr werdet natürlich vorab informiert, denn die Location für dieses Jahr im Oktober.
Das Retreat, dass wir dieses Mal eine Woche machen, die steht auch schon und Informationen für dieses einwöchige Retreat, speziell abgestimmt eben für Frauen aus und in toxische Beziehungen, das bekommen alle Newsletter, Abonnenten und
Abonnentinnen als allererstes. Also wenn ihr da Interesse daran habt und alle Infos über meine Arbeit bekommt ihr natürlich auch entweder hier in der Beschreibung verlinke ich euch und natürlich auch auf allen anderen Social Media Kanälen und dieses Austauschen mit den anderen Frauen. Jede Frau, die die Möglichkeit hat, sich mit anderen Frauen zu verbünden. Mit Leidensgenossinnen muss man in dem Fall sagen, ist. Wahnsinnig hilfreich und ich bin froh, dass du das erwähnt hast, dass du.
Die Ex, deine Vorgängerin hattest. Die dir da so geholfen hat bei dieser Entscheidung auch zu bleiben und da eben nicht in diese Statistik von 7 bis 9 mal Rückfall zu fallen. Ja. Ich, ich war wirklich sehr, sehr, sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte und dass sie so offen damit umgegangen ist. Und ja, Mhm. Schön, habt ihr denn bis heute noch Kontakt? Ja, und wieder ja. Also sie weiß auch, dass ich jetzt gerade hier bin.
Ja, sie hat es mir auch schon geschrieben über Instagram, als du dich angemeldet hast. Das erste Mal. Hat sie auch gesagt, Mensch Christine, die Rebecca hat den Mut gefasst und auch ihre Geschichte zu erzählen, und sie ist schon wahnsinnig gespannt. Genau. Ja, wie schön, dass du da so eine wertvolle Unterstützung hattest, weil immer wieder auch die Frage auftaucht, auch in meinen Sitzungen soll ich die Ex kontaktieren, soll ich hier sagen, soll ich sie warnen und in dem Fall?
War es genau das richtige und es in vielen Fällen auch das Richtige? Aber. Da gehen wir jetzt nicht näher drauf ein. Rebecca, vielen Dank für deine Zeit und auch für Deinen Mut, dass du auch dein Schweigen gebrochen hast.
Und ich sag es immer, jede Frau, die sich heilt und die die Entscheidung trifft, so eine Beziehung zu beenden, die Halt nicht nur sich, sondern auch auf einer ganz anderen Ebene ganz viele Frauen wir brauchen stimmen, wir brauchen Frauen, die ihr Schweigen brechen um diese Awareness und dieses Wissen und diese Aufklärungsarbeit aufrechtzuerhalten in der Hoffnung. Dass man irgendwann an den richtigen Stellen gehört wird.
Vielen dank Rebecca, Danke für viele Liebe Grüße hier vom Chiemsee in Bayern in die Schweiz. Ich wünsch dir auf deinem Heilungsweg alles, Liebe, alles gute, bleib in deiner Kraft und ja, vielen Dank noch mal. Ja, danke auch, dass ich dabei sein durfte. Sehr gerne. Erkennst du dich vielleicht wieder in den Erzählungen dieser Frauen und hast den Verdacht, dass du auch in einer narzisstischen Beziehung warst? Dann bist natürlich auch du ganz herzlich eingeladen, dein
Schweigen hier zu brechen. In diesem Podcast und Deine Geschichte mit uns zu teilen. Alle Infos zu dem Podcast sowie zu meiner Arbeit und zu meiner Aufklärung findest du auf meiner Website www.projektbeziehung.de. Und natürlich noch viel mehr Content über die narzisstische Persönlichkeitsstruktur und die Dynamik von toxischen Beziehungen.
Acker, partnerschaftliche Gewalt findest du auf meinen Social Media Kanälen, auf Instagram, auf TIK Tok und neuerdings auch auf youtube, dort heiße ich allerdings Projekt Narzissmus, also schau dir diesen Content gerne an und wenn du dich in irgendeiner Art und Weise damit identifizieren kannst, dann hoffe ich, hast du den Mut darüber zu sprechen und die Hilfe zu holen. Und hier kommt natürlich wie immer am Ende jeder Folge ein Tipp für dich.
Und während du von Therapie zu Therapie rennst, Onlinekurse zum inneren Kind rauf und runter ansiehst und vor Schmerzen kaum deinen Alltag bewältigen kannst, tut der Narzisst einfach so, als wäre nichts passiert und lebt fortan glücklich, wie es scheint, falsch. Er tut nicht nur so, er macht weiter, als wäre nichts gewesen, weil du für ihn nie das warst, was er für dich war, aber. Nach der Trennung möchte er
macht und Kontrolle über dich. Alles, was er nach der Trennung inszeniert, passiert strategisch. Sie wissen, dass du sie stalkst. Sie wissen, dass du abhängig bist und manipulieren weiter.
