Jede dritte Frau auf dieser Welt ist von partnerschaftlicher Gewalt betroffen. In diesem Podcast brechen Frauen ihr Schweigen und erzählen von ihren toxisch narzisstischen Beziehungen und die Gewalt, die sie durch ihre Partner erleben mussten. Narzissmus und toxische Beziehungen sind kein individuelles Beziehungsproblem, sondern ein gesellschaftliches, das sehr tief verankert ist. An dieser Stelle auch eine Trägerwarnung, denn in vielen Erzählungen wird sehr detailliert über verschiedene
Formen der Gewalt gesprochen. Die Geschichten, die du hören wirst, sind immer gleich das Einzige, das sich ändert, sind die Namen der Frauen, die sie erzählen. Und wenn du diese Geschichten bis zum Schluss gehört hast, lass gerne eine Bewertung für den Podcaster und unterstütze dabei, dass partnerschaftliche Gewalt kein Tabuthema mehr
bleibt. Und heute begrüße ich bei mir Katharina Katharina ist 36 Jahre alt, kommt aus der Nähe von Köln, war 6 Jahre mit einem narzisstischen Mann zusammen, ist seit 4 Jahren getrennt und. Seit 2 Jahren wieder in einer glücklichen Beziehung. Herzlich Willkommen, Katharina. Hallo Christina. Schön, dass du da bist und schön, dass du den Mut gefasst hast, dass auch du deine Geschichte hier in dem Podcast erzählst.
Ich frag ja immer am Anfang so ein bisschen nach euren Hintergründen und nach eurer Motivation, dieses Schweigen zu brechen, weil es nach wie vor ein sehr großes Tabuthema ist, worüber sich sehr viele Frauen nicht trauen zu sprechen.
Und umso mehr freut es mich natürlich, denn dieser Podcast lebt von euren Geschichten und leistet mit jeder Stimme, die laut wird, einen erheblichen Beitrag dazu, dass mehr Aufklärungsarbeit zu diesem Thema gemacht wird und dieses sichtbar dieses Thema sehr sichtbar gemacht wird. Also erzähl uns doch, warum du dich entschieden hast, dein Schweigen zu brechen. Genau. Erstmal möchte ich mich auch bedanken, dass ich hier sein darf, dass wir das zusammen machen und.
Ich davon erzählen darf. Ja, ich möchte davon erzählen, weil ich finde, jede Frau braucht eine Stimme, die so was erlebt hat. Jede Frau sollte sich laut machen, genau um einfach andere Frauen zum einen vielleicht auch zu warnen und zum anderen vor allem auch um.
Ihnen Mut zu machen, Mut zu machen, eben auch etwas zu sagen und auch daraus zu kommen, weil der Weg daraus ist nicht immer einfach, aber man schafft es, und wenn man es geschafft hat, dann kann man einfach sehr stolz darauf sein und ich möchte einfach, dass die Leute auch meinen Weg so ein Stück weit erfahren und und wenn es nur einer Frau hilft, auch aus dieser Nummer rauszukommen, dann habe ich sehr viel bewirkt und das möchte ich einfach. Sehr schön.
Und das ist tatsächlich auch die Motivation, die bei den meisten Frauen dahinter steckt. Viele melden mir zurück, dass wenn sie es, wenn sie diese Aufnahme quasi im Kasten hatten, bekomme ich danach noch ganz oft e Mails oder DM s irgendwie auf Instagram oder so, dass sie so happy sind, dass sie das gemacht haben, trotz der Nervosität und der vielen Vorbehalte, dass es aber immer wieder dazu beigetragen hat, dieses Thema,
auch wenn man es innerlich. Schon abgeschlossen hat, aber es wurde noch mal rückgemeldet, dass es ganz so eine runde Sache quasi war, das zu erzählen und das noch mal ein bisschen beigetragen hat das wirklich auf jeder Ebene abzuschließen und das freut mich natürlich sehr. Absolut absolut. Für mich soll das auch so ein endgültiger Cut sein. Ich glaube den endgültigen Cut gibt es nicht, weil es wird immer ein Teil von mir sein, diese Geschichte.
Aber das ist für mich heute einfach so ein Moment, wo ich wirklich rundum noch mal ja nach 4 Jahren einfach damit abschließen möchte und es hoffentlich noch mehr hinter mir lassen kann und einfach ja meine Geschichte erzählen. Kann. Und dann fangen wir auch direkt mit deiner Geschichte an. Erzähl uns Katharina, wie hast du denn diesen narzisstischen Mann damals kennengelernt?
Ja, wir haben uns tatsächlich kennengelernt, dass ich über einen Freund. Gesehen habe, dass diese Person irgendwie in der gleichen Stadt ist wie ich.
Und dann fand ich ihn einfach so rein optisch total interessant und habe gesagt, den den muss ich kennenlernen und ja und dann haben wir uns gemeinsam irgendwie getroffen und es war sofort eine Basis, da muss ich tatsächlich dazu sagen, es war einfach sofort eine Basis da und wir haben uns super gut verstanden und haben lange Gespräche geführt und es war
alles einfach natürlich toll. Es war einfach, wo ich gedacht habe, so Wow, was für ein toller Mann und dass ich den, dass ich den treffe, ja, das war so, das war so die Anfangszeit, und dann haben wir relativ schnell, habe ich damals meine meine Zelte abgebrochen, habe alle meine Freunde verlassen und bin mit ihm in eine andere Stadt gegangen.
Und genau, ich wurde natürlich so wie es sehr, sehr viele Frauen berichten, überhäuft mit Komplimenten und es war alles toll und ich war die Frau, die Frau, wo er nie gedacht hätte, dass er die jemals findet in seinem Leben, und die hat er jetzt gefunden und er ist der glücklichste Mensch und überhaupt und ich kann, ich kann gar nicht die ganzen Komplimente alle wiedergeben, weil es einfach heute, nachdem ich einfach viele Folgen eines Podcasts gehört habe, mir fast.
Die Galle hochkommt, wenn ich das selber über meine Lippen bringen muss. Diese ganzen haltlosen Komplimente und ja, er hat mir suggeriert, dass wir eine tolle Zukunft haben werden und es wird alles super werden und genau daraufhin habe ich meine Zelte dann abgebrochen, dann waren wir praktisch für einem für ein dreiviertel Jahr ungefähr in einer anderen Stadt und sind dann noch mal umgezogen und.
Genau. Lass mich ganz kurz dazwischen fragen, damit wir das für alle die, die vielleicht den Podcast auch zum ersten Mal hören, wenn du sagst, ich weiß natürlich und die Hardcore Followerin, die jede Folge hören, die wissen das natürlich auch, aber es kommen ja sehr viele Frauen dazu, wenn du sagst, es war gleich eine gemeinsame Basis da und wir sprechen ja von dieser ersten Phase der toxisch narzisstischen Beziehungsdynamik, der Love bombing Phase, dass wir das ein
bisschen. Ein bisschen ausführlicher, detaillierter, vielleicht auch erklären. Und weil du ja vorhin auch gesagt hast, du möchtest diese Geschichte auch erzählen, um andere zu warnen, umso wichtiger ist es, dass wir so viel wie möglich Details, an die ihr euch natürlich noch erinnert, auch preisgeben, oder dass ihr die erzählt, denn das sind ja lauter Red Flags in diesem gesamten
Kontext betrachtet. Wenn du also sagst, ihr hattet gleich eine gemeinsame Basis, kannst du darauf näher eingehen und sagen. Was war denn diese Basis oder was habt ihr dir denn vorgespielt, was ihr für eine vermeintliche Basis hättet? Es war die, ja, es war so ein bisschen die Basis, gemeinsame Interessen, so gemeinsame Interessen wie Hund, gemeinsame Interessen wie Tattoos, gemeinsame Interessen wie Piercings, das war so, wo wir einfach viele Gesprächsgrundlagen auch hatten
und er dann. Ja, immer gesagt hat so, dass ich wunderschön bin, so wie ich bin und dass sich mein Körper aber natürlich trotzdem verschönern kann, wie ich will und so viel machen kann, wie ich will, das durfte ich tatsächlich auch immer, das muss ich direkt dazu sagen und er mir immer auch versichert hat, wir werden finanziell ein gutes Leben haben, er wird immer gucken, dass er dafür sorgen kann, dass alles immer irgendwie gut läuft und.
Ja, damals war noch keine da ging es, ging es noch nicht um Familie. Also sowas hat er mir tatsächlich nicht vorgegaukelt, dass wir irgendwie ein Familienleben aufbauen, zumal ich auch gestehen muss, dass ich keinen Kinderwunsch zu dem Zeitpunkt mehr hatte und dann Gott sei Dank auch nie wieder bekommen habe.
Genau, und so war das praktisch, dass er einfach mir die Sterne vom Himmel geholt hat, so alles, er hat viel gekocht und hat mir die leckersten, leckersten Essen gekocht, die ich haben wollte, alles. Prinzipiell, was ich wollte, tatsächlich materielle Dinge war er jetzt nicht, so dass er mich großartig überhäuft hat mit Geschenken, aber er war immer so derjenige, der mir halt suggeriert hat, dass er Geld hat, was leider nicht der Fall war.
Dieses Geld wandelte sich relativ zügig in massiv vielen Schulden um, ja, das war so. Diese Basis, die sie versuchen herzustellen. Wenn du dich jetzt von dem ersten treffen, wo du ihn ja so imposant fandest und auch toll bis zu dem Zeitpunkt, wo ihr dann offiziell sage ich mal eine Beziehung hattet, weil du bist jetzt sehr schnell natürlich gesprungen, du hast gesagt, wir haben uns kennengelernt, war
alles toll. Ich habe sehr schnell meine Zelte abgebrochen, gib uns ein Gefühl dafür, wie lange hat denn diese diese Dating Phase gedauert? Zum einen und. Und wenn du die Folgen ja gehört hast, dann weißt du ja auch, dass meine Frage kommt, würdest du denn jetzt zurückblickend erkennen oder realisieren, welche Redflex da vielleicht schon auch in dieser Lovebounding Dating Phase. Ja, es waren alles redflex alles es waren geführt, alles tatsächlich redflex.
Also die Phase ging, ich habe relativ schnell meine meine Zelte abgebrochen, ich überlege gerade, das waren, ich glaube, es war vielleicht ein halbes Jahr und.
Dann habe ich meine Zelte abgebrochen oder dann war zumindest klar, dass ich sie abbreche, weil es ein weiterer Umzug war, hat es einfach noch einen Moment gedauert, weil das logistisch ja auch organisiert werden muss und man ja auch in einem Arbeitsverhältnis steht, das war ich seit vielen Jahren, also war die Kündigung auch nicht so easy peasy ich kam da auch nicht so einfach raus, genau also deswegen, ich unterscheide so ein bisschen, es war prinzipiell nach einer Woche
eine Beziehung und. Nach einer Woche wurde es in eine Beziehung deklariert, das so richtig, also so richtig wusste ich, dass da was richtig verkehrt läuft, ungefähr nach einem Jahr, als wir das zweite Mal umgezogen sind, als es bei ihm beruflich schlecht lief, ich das mitgekriegt habe, dass es halt nicht so gut läuft, wie er das immer alles preisgegeben hat. Und das dann einfach auch aufgrund einer festen Meldeadresse, die er vorher
scheinbar nicht hatte. Was mir natürlich nicht bewusst war, dann äußerst viele gelbe Briefe reinflatterten und als wir dann umgezogen sind in eine viel kleinere Wohnung, weil das einfach in dem Bereich, wo ich wohne, relativ teuer auch ist. Die Wohnungen kann man sich halt keine 100 Quadratmeter leisten und wir dann umgezogen sind und ich weiß es noch wie heute ich
bin. In die Wohnung reingekommen er war schon da, weil er mit dem Lkw gefahren ist und ich komme rein und vor versammelter Mannschaft blökt er mich an, was mir eigentlich einfallen würde, so eine Wohnung anzumieten und da wusste ich, Oh shit, so, das war wirklich so, ich musste die Wohnung nur mit meinem Namen anmieten, weil einfach mit seinen finanziellen Grundlagen hätten wir niemals eine Wohnung gekriegt und dann dachte ich mir. Ich habe das alles möglich gemacht, dass wir überhaupt
umziehen können. Ich habe mir von meiner Familie Geld geliehen, dass wir umziehen können, dass wir uns das jetzt noch mal leisten können und dann degradiert er mich so weit runter, da habe ich gedacht, das kann ja, das kann eigentlich nicht sein und das war der Moment, wo ich hätte rennen müssen und ich bin nicht gerannt. Jetzt hast du gerade was gesagt, wo ich auch abermals noch mal einhaken möchte oder nachfragen möchte.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du gesagt, so das erste Mal krass aufgefallen ist es dir nach einem Jahr in der Situation, die du gerade beschrieben hast. Ich wage zu behaupten, dass es noch ganz viele Redflex auch in diesem Jahr gab. Welche Redflex siehst du denn jetzt? Die schon vielleicht zu einem
viel früheren Zeitpunkt haben. Jetzt, wenn wir mal eine der klassischen Red Flags auch nehmen, dieses Future Faking, dieses diese Versprechungen und dieses, dieses schmackhafte Zukunft machen, ja wie die Zukunft mit so einem Mann wie ihm aussehen würde und was er nicht alles tun würde für dich und wie er nicht so. Für dich sorgen würde und das Finanzielle sei überhaupt kein Problem etc. Pp. Das ist ja schon eine Retrack,
die du schon benannt hast. Dass du jetzt sage ich mal, nach einem halben Jahr deine Zelte abgebrochen hast. Ich würde sagen, ein halbes Jahr würde ich jetzt tendenziell vielleicht als früh schon einordnen, aber es ist jetzt nicht so früh früh, da gab es schon andere Sachen, da gab es schon nach 2 Wochen zusammenziehen haben wir ja auch in einigen Folgen schon gehört. Aber die Red Flags, die ich meine, die du auch aus den anderen folgen kennst, gab es.
Kannst du dich erinnern, wo du das erste mal du gleich verunsichert warst oder du vielleicht ein seltsames Bauchgefühl hattest, weil er ein anderes Verhalten an den Tag gelegt hat, schon sehr früh oder vielleicht ein Hauch von von Eifersucht oder von Kontrolle, wo du jetzt weißt, dass es Eifersucht und Kontrolle war, was du aber damals nicht zuordnen konntest? Eifersucht gab es gar nicht und. Tatsächlich, das gab es bei uns überhaupt nicht.
Das war nie ein Thema, was was für mich so ein Punkt sein könnte, war generell so seine seine Verhaltensweisen, er war ein sehr aufbrausender, cholerischer Mensch, die am Anfang nicht so ausgeprägt waren wie zum Schluss, aber sie waren da, wo ich da manchmal gedacht habe, so, oh, warum fährt er denn jetzt so aus der Haut, das ist ja gar nicht. Das ist ja gar nicht dramatisch, was eigentlich gerade los ist.
Auch im Umgang mit anderen Menschen, sei es beruflich, wenn die nicht so waren, wie er das gerne gehabt hätte und nicht dieselben Werte verfolgt haben, die er verfolgt, dann wurde er sehr schnell sehr zum einen ausfallend und ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, dass nur seine Meinung die richtige Meinung ist. So dieses genau sie gradiert
reihenweise Menschen runter. Du hast also jetzt gesagt, dass ein Jahr bevor diese Situation eingetreten ist, dass er dich vor versammelter Mannschaft da so gedemütigt hat und so herablassend wie dir gesprochen ist. Ihr hattet zwar keine Eifersucht, du wurdest in diesem ersten Jahr weder gegesleitet. Also dass man dir gesagt hat, irgendwie nee, das war so nicht, oder?
Das stimmt so nicht. Du hast also keine passiv aggressive Bemerkung bekommen, keine spitze Bemerkung, Du hast kein Silent Treatment erfahren, war wirklich ein Jahr lang alles super rosig. Hart. Es ist relativ schwer, das ist 10 Jahre her, bin ich ganz ehrlich, mich so wirklich daran zu erinnern. Grundsätzlich die Dinge umgedreht hat ja häufig, ob das
im ersten Jahr ist. Ich kann es einfach nicht mehr, nicht so ganz genau tatsächlich sagen, das weiß ich nicht mehr, das gab es, aber ob das im ersten Jahr schon war? Das weißt du nicht mehr. Kein Problem, hätte ja sein können, dass du dich durch diese ganzen Geschichten, die auch die anderen Frauen erzählt haben, vielleicht auch daran zurückerinnert hättest. Dann hätten wir so ein bisschen in der loveboaming Phase so diese Red Flags, noch ein
bisschen. Hätten wir noch darauf eingehen können, aber wenn du sagst, ja, ich glaube schon, dass es das
gab. Du kannst dich aber an dem Zeitpunkt nicht mehr erinnern, weil klar nach 10 Jahren, gerade wenn man es dann auch verarbeitet hat und schon lange auch ein Stück weit damit abgeschlossen hat, dann erinnert man sich ganz oft natürlich nicht an die Details, dann kommen wir zurück zu dem Punkt, wo diese erste Situation war, wo du da so degradiert wurdest vor versammelter Mannschaft, wo da dein Bauchgefühl tatsächlich zum ersten mal dir sehr klar und sehr deutlich signalisiert hat und.
Das stimmt fast nicht. Wie ging es ab dem Zeitpunkt weiter? Phasenweise. Es war, es gab gute Phasen, es gab schlechte Phasen, die guten Phasen wurden natürlich immer kleiner und immer kleiner. Es gab dann eine, also eine sehr starke Phase, die ich immer noch im Kopf habe, war für mich tatsächlich die Corona Phase.
Ich bin Krankenschwester und arbeite auf Intensivstation und habe viel Arbeit gehabt, natürlich und habe wirklich teilweise 12 Stunden am Tag gearbeitet und er war in dem Sinne Corona betroffen, dass er nicht mehr arbeiten durfte und da sind 2 Welten aufeinander geprasselt und das war wirklich, das war eine meiner schlimmsten Zeiten, weil er von mir Dinge abverlangt hat, so ungefähr naja gut, ich habe jetzt gearbeitet, aber ich könnte ja dann trotzdem noch irgendwie was entweder im
Haushalt machen oder im Garten oder kochen oder? Und ich da wirklich. Also es war ja, er hat nicht gearbeitet, er hat nie gekocht, das musste alles ich machen, und wenn ich dann mir erlaubt habe zu sagen, ich bin einfach kaputt und ich möchte mich einfach hinlegen, hinsetzen, einfach irgendwie nichts tun, dann war ich zu nichts zu gebrauchen und ich würde ja nicht mal meine Arbeit schaffen, er hat es immer sehr stark angepriesen, dass ich.
Dass ich systemrelevant bin und er nicht, wie das eigentlich sein kann, dass er das nicht ist und ich schon und hab ich gesagt, Na ja, gut, wir haben halt alle verschiedene Berufe, jeder ist ja anders betroffen von von von so einer Pandemie. Und da hat er wirklich, wenn ich da nicht noch so gespurt habe, sage ich jetzt mal, wie er das gerne wollte und die Dinge gemacht habe und am liebsten 24 Stunden noch was gemacht habe, dann war ich die Frau, die zu nichts zu gebrauchen war, die
nichts konnte. Genau das war immer eine sehr schlimme Phase, wenn wir uns generell mit Freunden getroffen haben. Hat er am Anfang immer war ich immer die tolle Frau. Wenn man sich dann aber wirklich näher kannte und die Freunde mich auch näher kannten oder uns näher kannten, dann fing er auch da an, tatsächlich mich immer
wieder bloßzustellen. Er hat immer wieder, ja ich kann es teilweise gar nicht mehr, es fällt mir gerade auch relativ relativ schwer, die Dinge so zu benennen, dass er einfach. Er hat, dass ich zu nichts zu gebrauchen war. Er hat sich gedemütigt und da war sehr herablassend, wo wir bei der psychischen Gewalt wären.
Diese psychische Gewalt bedeutet, dich direkt abwerten, dich vor anderen abwerten und es gibt sehr viele Formen der Abwertung, die als Abwertung überhaupt nicht realisiert werden, also generell nicht realisiert werden als Abwertung
und so benannt werden. Und Frauen in der Situation fällt das natürlich auch nicht auf, weil zu dem Zeitpunkt, wo dann der Missbrauch tatsächlich schon weit fortgeschritten ist, ist man ja schon so konfus und so in seiner Wahrnehmung eingeschränkt, dass einem das zwar dieses Bauchgefühl sagt, einem etwas, das ist nicht in Ordnung, aber es fehlt der Ausdruck dazu und der Name dazu, nämlich die psychische Gewalt. Jetzt hast du gesagt, Abwertung, er hat dir Schuld gegeben.
Vorhin hast du auch noch erwähnt, er hat die Dinge sehr oft umgedreht, gehört auch zur psychischen Gewalt. Was hat er an psychischer Gewalt oder was hast du noch an psychischer Gewalt von diesem Mann erfahren, außer diese Dinge fällt dir dazu noch was ein, hat er mich geschimpft zum Beispiel.
Ja, er hat mich beschimpft. Also generell haben wir häufig gestritten wegen Kleinigkeiten, meistens wegen Kleinigkeiten, wo ich, wo ich entweder nicht funktioniert habe oder ich ihm irgendwas ankreide, also eine Verhaltensweise, wo ich gesagt habe, hey, das finde ich gerade nicht in Ordnung, dann wurde ich immer, ich soll mich nicht so anstellen und das wäre doch alles gar nicht so schlimm und mein Empfinden ist da völlig fehlgeleitet und ich wäre total empfindlich.
Und das wurde immer sehr, sehr hochgebauscht. Dann war auch dieses typische nachher, dass wenn wir gestritten haben, ich bin lange immer ruhig geblieben und hab geschluckt und hab geschluckt, wenn er mich gedemütigt hat, gedemütigt hat und beleidigt hat und.
Immer wieder irgendwie sowas kam und irgendwann bin ich halt auch laut geworden und habe gesagt, ich kann das einfach nicht mehr und ich möchte einfach auch nicht immer beschimpft werden und dass ich zu nichts zu gebrauchen war, das war glaube ich so dieses was sich bei mir so eingebrannt hat, dass ich zu nichts zu gebrauchen bin, dass ich irgendwann natürlich auch laut geworden bin und das hat er natürlich sofort genommen, dass
ich ihn anschreien würde und was mir einfallen würde, dann habe ich gesagt, naja, du bist aber auch die ganze Zeit laut zu mir und. Ja, das war. Gaslighting. Genau. Das Gaslighting, das ist das klassische Gaslighting, eure Wahrnehmung, eure Wahrheit, eure Gefühle und Empfindungen zu negieren. Oft verpackt, also sehr direkt, so wie du es jetzt beschreibst. Aber gerade verdeckte Narzissten, die sehr viel schwieriger zu erkennen sind, da ist es dann oft diese Schuldzuweisung.
Ja, aber wenn du nicht und überleg doch du mal, was bei dir nicht stimmt, dass du da immer so getriggert bist oder sich als Opfer darstellen, indem man eben die Schuldumkehr macht. Das ist auch eine Gier in deiner Wahrnehmung plus eben diese Schuldumkehr gleich oder eben dieses Passiv aggressive dieses. Auf Fragen immer sofort mit einer Gegenfrage zu antworten.
Ja, warum hast du nicht? Ja, warum hast du denn nicht da, da da, das ist immer sofort eine Gegenfrage und immer so Abwehr oder so passiv, aggressive Witzchen so immer so sehr ironisch, sehr sarkastisch, ja so ein Augenrollen, diese passiv aggressive Abwertung sowohl in der Mimik, im Gesichtsausdruck aber als auch in der Wortwahl. Da unterscheiden sie sich eben, die grandiosen von den verdeckten Narzissten ein wenig. Aber am Ende des Tages bleibt es, was es ist.
Psychische Gewalt und emotionaler Missbrauch gab es körperliche Gewalt? Jein. Er hat mich, er hat mich nie geschlagen tatsächlich, ich weiß aus deinen Podcasts so Sachen wie schnelles Auto fahren. Das konnte er nicht tun, weil er keinen Führerschein hatte.
Aber ich kann das tatsächlich auf andere Dinge umwälzen, wenn wir zum Beispiel wir hatten einen Garten, und wenn wir Gartenarbeit gemacht haben, um gemeinsam irgendetwas getragen haben, was schwer ist, dann hat er das so getragen, dass es für ihn okay ist. Und wenn er es zum Beispiel hat fallen lassen, war ihm das egal, ob da mein Fuß dazwischen ist. Also weißt du, wie ich das meine, so ich das.
Ja, absolut. So dieses einfach sehr grob sein, dabei keine Rücksicht auf mich nehmen oder wenn ich sage lass uns bis 3 zählen bevor wir es hochheben, hebt er es einfach bei 1 hoch und schreibt mich dann an warum ich es nicht hochhebe und wie gesagt oder lässt es dann halt einfach fallen und will mir damit er hat mir selten dabei wehgetan, aber ich habe genau gespürt, dass er mir eigentlich weh tun wollte.
Und. Das ist ja wohl eine Art der körperlichen Gewalt und ich möchte an der Stelle noch ganz kurz einhaken. Ich habe das in meinem letzten Podcast schon gesagt, zwar in diesem anderen Podcast, wo es um Nachtrennungsgewalt geht, also mit Narzissten vor Gericht, also Mütter, Gewalt vor Gericht, die ihnen angetan wird, da geht es sehr viel um Nachtrennungsgewalt, um institutionelle Gewalt, aber gerade bei der letzten Folge hat sie auch gesagt, er hat mich nie geschlagen.
Und wenn ich euch wirklich um 1 inständig bitte, hört auf diesen Satz zu sagen, denn das, was ihr damit bewirkt, nicht nur bei euch, sondern auch im Außen, dieser Satz verharmlost nicht nur auch die andere Art der körperlichen Gewalt und B. Führt es dazu, dass ihr weiter dieses Narrativ reproduziert, das nur schlagen, das sichtbar ist. Wirklich körperliche Gewalt ist und die anderen nicht.
Also bitte streicht das aus eurem Kopf diesen Satz, aber geschlagen hat er mich nicht, abgesehen davon, auch wenn ich dich jetzt fragen würde, siehst du geschlagen hat er dich nicht, aber obwohl er dich nicht geschlagen hat, warst du zerstört nach dieser Beziehung. Aber nicht durch seine Hand, sondern durch seine Worte, durch seine Art und Weise, wie er dich behandelt hat und deshalb, um das noch mal ganz klar zu stellen, bitte hört auf, ihr verharmlost somit die anderen
Formen der Gewalt und gebt dieser Gewalt eine Wertigkeit, die sie in dem Umfang nicht hat. Es ist also nicht die wirkliche Gewalt dieses Schlagen und dieses Sichtbare. Weißt du, was ich damit sagen? Will warum, dass? Es auch ganz wichtig ist, wie ihr mit euch umgeht und wie ihr mit euch sprecht da. Hast du total recht.
Eine Situation hatte ich tatsächlich noch, da gab es auch wieder einen großen großen Streit, wo wir auch wieder im Garten waren, das war immer so unser zentraler Mittelpunkt und für diese Aktion hätte ich Ihnen anzeigen müssen. Das ist mir auch erst im Nachhinein aufgrund deines
Podcasts bewusst geworden. Wir haben gestritten und es wurde laut und dann hat er tatsächlich, er hatte gerade eine Axt in der Hand und dann hat er diese Axt neben meinem Kopf so ins Gartentor reingeschmissen, also so nicht geschmissen, sondern so Reingeschlagen und da habe ich, da habe ich auch echt gedacht, so war krass krass, was wäre wenn es ihm einfach nur ausgerutscht wäre und einfach auch so was mit Absicht zu machen.
Einem solche Angst zu machen, ich meine ja das das war, das war somit das Schlimmste, auch was ich damit auch in Verbindung bringe, und das ist auch wieder keine in dem Sinne, keine körperliche Gewalt in dem, dass er mich geschlagen hat, aber das macht ja viel mit einem, ich meine so eine Axt neben seinen Kopf rein zu kriegen. Es ist eine erweiterte Form der.
Der körperlichen Gewalt, weil eben zu körperlicher Gewalt nicht nur diese offensichtlichen blauen Flecken, gebrochene Nase, Rippenprellung gehört, sondern auch diese Art, jede Situation Ladies, die eure physische Präsenz bedroht, ist körperliche Gewalt, End of Story alles und das, was er getan hat. Das verdeutlicht auch einmal mehr, wie gewaltbereit er gewesen wäre, nämlich was für Gewalt und Tötungsfantasien hinter diesem kranken Kopf und menschlichen Körper im Kopf
vorhanden ist. Und ich sage das ganz bewusst krankhaft, denn das ist fernab von jedem menschlichen Verhalten. Ja, absolut. Es war immer viel daran gekoppelt. Er war, er hat gekifft, was ja auch häufig bei den Menschen der Fall ist. Er hat es immer darauf entschuldigt, dass er ADHS hat und ihm das ja runterbringt. Das war auch so, tatsächlich, also wenn er nüchtern war, konnte man ihn noch viel, viel, viel, viel schlechter ertragen. Weil er dann einfach noch viel schlimmer war.
Dass es wirklich häufig Momente gab, wo er gesagt hat, ah, jetzt hab ich extra nicht gekifft und jetzt passt dir das nicht und hab ich gesagt, ja, aber so ertrag ich dich noch viel schlechter und als ich auch alleine diese Worte benutzt hab da, da hätte mir das ja auch eigentlich klar werden müssen.
Sowas zu sagen, jemanden praktisch ja auch schon anzustiften, Drogen zu konsumieren, weil ich ihn dann besser ertrage, weil er einfach ruhiger ist und nicht so schnell aufbrausend ist und und nicht so schnell aus der Haut fährt, wie wenn das Halt nicht der Fall ist und auch. Da ich höre das natürlich ganz oft, dass ihr sagt, da hätte ich schon gehen müssen, da hätte ich es schon ahnen müssen. Noch mal zu dem Zeitpunkt, wo ihr das realisiert.
Seid ihr kognitiv nicht mehr in der Lage, so ein Verhalten objektiv richtig einzuordnen und von daher fehlt euch eine Entscheidungsgrundlage, weil euer Bewusstsein und eure Wahrnehmung schon so verzerrt ist und das ja am nächsten Tag. Auch schon wieder ganz anders aussehen kann, denn am nächsten Tag bist du vielleicht wieder die super tolle Frau, für die er
so dankbar ist. Und er weiß schon, dass er Fehler macht, aber er arbeitet dran, aber er hat ja halt so auch so eine schwere Kindheit, ne, weil keine Ahnung seine Oma irgendwie jetzt die Dritten. Zähne nicht verträgt und das ein großes Trauma bei ihm ausgelöst hat.
Und als er mal als Kind Blut abgenommen hat, das ist ja immer noch so im Kopf und begleitet ihn, da ist er nie drüber weggekommen und was weiß ich was sie sich alles einfallen lassen um ihre Missetaten und die Gewalt irgendwie hinter so einem Kindheitstrauma zu verstecken und auch damit rechtzufertigen. Das das war bei ihm tatsächlich kein Kindheitstrauma, sondern
das Trauma der Ex Freundin und. Auch ja ganz typisch, da war es die Ex Freundin, die Ex Freundin die ihn zerstört hat, die Ex Freundin die daran schuld war, dass er nicht mehr, dass er nicht mehr vertrauen kann, die Ex Freundin die daran schuld war, dass er mir in den 6 Jahren hat er mir einmal gesagt, dass er mich liebt ein einziges Mal und er hat das immer darauf gemünzt, dass seine Ex Freundin sein ganzes Vertrauen missbraucht hat und er einfach totale Schwierigkeiten hat
wieder zu lieben und er deswegen so ist. Das war immer eine seiner Hauptaussagen. Tatsächlich, dass das seine Ex und sein Vater tatsächlich, den hat er auch immer noch ins Spiel gebracht. Und weil du auch vorhin gesagt hast, es gab gute Phasen, nee, die gab es nicht. Es gibt keine gute Phasen mit Narzissten, eine gute Phase würde bedeuten, dass es aus dem Herzen kommt, aus einer Empathie heraus, aus einem Wohlwollen heraus, der Frau, der Partnerin etwas zurückzugeben.
Aber diese guten Phasen sind genauso inszeniert wie die Love bombing Phase. Es gibt keine guten Phasen, weil sie nicht authentisch aus dem Inneren heraus eines Narzissten kommen und auch nicht kommen können, weil sie dazu nicht imstande sind. Liebe ist Leistung und das bedeutet, es besteht auch immer so die Annahme oder so, auch dieses ambivalente Denken darüber, wenn Frauen.
Sich noch nicht sicher sind in Anführungszeichen, ob sie wirklich mit einem Narzissten oder so einem toxischen Mann zusammen sind und sich auf diese guten Phasen A beruhen und b dass sie denken fälschlicherweise, dass Missbrauch oder partnerschaftliche Gewalt immer so aussieht, dass der Mann 7 Tage die Woche 24 Stunden die Frau misshandelt. Das tun aber abuser nicht, das
tun Täter nicht. Sondern es müssen in Anführungszeichen gute Phasen erschaffen werden, damit ihr an der Stange bleibt, damit ihr immer wieder Hoffnung bekommt, dass er sich ändert. Und damit werdet ihr jahrelang hingehalten mit diesem Zuckerbrot und Peitsche Prinzip
kein Täter missbraucht und. Und ist gewalttätig. 7 Tage die Woche 24 Stunden lang, das geht gar nicht, denn ihr braucht etwas, um bei ihm zu bleiben, um dieses Trauma bonding noch mehr zu schüren, um diese Abhängigkeit durch diese immer wieder entstehende Hoffnung weiter zu füttern. Das ist das diese falsche Hoffnung.
Absolut hält sich. Unter anderem ja so lange am Leben und in dieser Beziehung. Ja, diese die Hoffnung und auch dieses dauerhafte Versprechen, immer wieder dieses Versprechen, ich ändere mich und ja, ich weiß, ich habe die Probleme und auch dieses eingestehen und zu sagen, es ändert sich was und man hat immer, man hat einfach immer diese Hoffnung und rückwirkend betrachtet, es ist unvorstellbar, dass man diese Hoffnung überhaupt hat, aber sie ist einfach da und es ist
unerklärbar, dass man. Nicht gehen kann in dem Moment klar, weil man einfach so emotional abhängig ist. Eigentlich von nichts, nichts. Es hat keinen Mehrwert, es hat keinen Mehrwert und das kann ich jetzt, 4 Jahre nach der Trennung kann ich dir sagen, dass es einfach keinen Mehrwert hat, ganz im Gegenteil, es macht nur noch schlimmer und noch viel mehr kaputt als es eh schon zu diesem Zeitpunkt ist. Ja, das ist richtig. Hast du also du hast psychische
Gewalt massiv erlebt. Auch eine Form der körperlichen Gewalt gab es, sexualisierte Gewalt? Ja, kann ich ganz klar mit ja betiteln. Er hat nachts mit mir geschlafen, während ich geschlafen habe, ich bin wach geworden und er hat dann mit mir geschlafen. Also ich bin Gott sei Dank immer davon wach geworden und es gab häufig die Momente, wo ich. Und gesagt habe, hey, was machst du, ich schlafe ja, du willst
das doch auch. Und dann habe ich gesagt, naja, aber vielleicht nicht, wenn ich schlafe, habe dann aber am Ende des Tages einfach gedacht, komm egal, dann ist es fertig, dann ist es erledigt, dann habe ich meine Ruhe, sonst habe ich jetzt auch noch nachts Drama und Nachtsstreitereien und habe das
über mich ergehen lassen. Es gab wenige Momente, die Momente gab es, wenn ich frühdienst hatte und er mich dann um 15:30 Uhr dann dann bin ich auch aus der Haut gefahren, da habe ich gesagt, jetzt Schluss. Ende aus, Micky Maus. So, ich habe frühdienst und ich muss meine Gedanken beisammen haben, dann bin ich in den Momenten zu mir gestanden, sage ich jetzt mal so, aber in vielen anderen Momenten habe ich es über mich ergehen lassen.
Es gab auch Situationen, also natürlich wurde der Sex irgendwann weniger, weil ich es einfach auch nicht mehr konnte und ich. Dann gab es oft die Situation
oder nicht oft. Es gab die Situation, dass ich von einem Freund angerufen wurde, von ihm, der sich dann erkundigt hat, weil er ja gesagt hätte, dass es schlecht läuft im Moment im Bett und dann habe ich gesagt, ernsthaft, du rufst mich jetzt an, um mich auf mein Sexleben mit ihm anzusprechen, hä dann habe ich gesagt, du. Du weißt, wie er ist.
Er beleidigt mich in einer Tour so, wenn er mich morgens beleidigt er mich und sagt, ich bin zu nichts zu gebrauchen und ich würde nichts auf die Kette kriegen, sage ich, und dann soll ich abends meine Beine für ihn breit machen, habe ich gesagt, tut mir leid, das mache ich nicht, das kann ich nicht und das möchte ich einfach nicht und dann wo dann so Fragen gestellt wurden, wann ich ihnen denn das letzte Mal in Strapsen die Tür aufgemacht habe, wo ich auch gesagt habe, auch das werde ich
nicht machen, ich bin doch nee, also ich bin mir ja dann. Ist schon auch was wert gewesen und habe gesagt, das möchte ich einfach nicht. Das kann ich mit noch irgendwie einem schlechteren Gefühl als alles andere ja auch schon war und das habe ich ganz klar gesagt, das ist mir egal.
Dann soll er halt woanders hingehen, das interessiert mich nicht und er hat ja dann auch mit anderen Frauen geschrieben oder mit einer anderen Frau geschrieben tatsächlich und hat das dann auch damit begründet, weil es bei uns ja im Bett so schlecht läuft. Dann habe ich gesagt naja aber dann frag dich doch mal warum es so schlecht läuft, man muss doch Dinge hinterfragen, aber das konnte er nicht verstehen. Das konnte er nicht. Natürlich. Nicht, weil er ja auch die emotionale Reife eines
Kleinkindes hat. Ihr habt ja da vor euch das einzige, was an ihnen erwachsen ist, ist ihre Körpergröße und ihre Körperstatur. Ansonsten ist nichts an diesen Menschen erwachsen und du hast gerade gesagt, er hat mit mir geschlafen und da möchte ich auch noch mal bitte einhaken und das Worlding noch mal. Richtig stellen. Er hat nicht mit dir geschlafen, sondern er hat dich
vergewaltigt. Ja. Das ist eine Vergewaltigung. Er hat nicht mit dir geschlafen, sondern er hat dich im Schlaf vergewaltigt. Ja, ja, das da hast du recht, das war mir auch nie bewusst. Bis ich deinen Podcast gehört habe und dann dann ist mir das bewusst geworden, dass dass das eine Vergewaltigung war und das. Das war krass, diese Erkenntnis. Das war wirklich, das war echt.
Ich bin wirklich bei mir auf dem Sofa gesessen, habe gedacht, krass so, Gott sei Dank war ich schon in Therapie, dass ich das direkt aufarbeiten konnte und es mich nicht so hart runtergezogen hat, sondern dass ich mit dieser Erkenntnis irgendwie umgehen konnte, einfach wahrscheinlich auch, weil ich zu dem Zeitpunkt, als ich das, als mir das so bewusst wurde, war ich schon da raus, raus aus der Nummer, und ich hatte schon mein Leben wieder und. Und bin ich gottfroh, dass es
mir erst dann bewusst wurde? Tatsächlich, was wir sonst noch hatten, was so die sexualisierte Gewalt angeht, generell ein sehr, er hat sich ein sehr krasses Sexleben gewünscht, sehr ausgefallene Dinge, so Sachen wie Fisting und sowas alles und. Hatte dafür aber auch nicht so die die Ruhe. Das musste immer alles schnell gehen und es war egal wie der
weibliche Körper gebaut ist. Hauptsache rein und einfach sehr grob sage ich jetzt mal sehr grob und das ja genau das fand ich auch nicht immer gut und es hat auch im Nachgang war das dann einfach häufig, dass er das angepriesen hat, dass ich sehr prüde bin, weil ich da halt nicht so mitgespielt habe. Das war aber für mich auch okay. Dann bin ich gerne prüde, damit kann ich leben, dann bin ich in diesen Augen von mir aus prüde.
Es ist tatsächlich auch so. Ich habe das immer wieder in einem Podcast gesagt, dieses, dass ihr nichts wert seid, ihnen nichts wert seid und dass ihr nur ein Objekt seid, das einen Zweck erfüllt. Das wird nicht nur bei Tageslicht. Sehr deutlich, sondern auch in der Nacht auf der sexuellen Ebene. Wenn ihr intim mit ihnen werdet. Da leben sie und demonstrieren sie noch mal ihre Macht über euch, indem sie euch im Schlaf vergewaltigen, weil ihr für sie nichts wert seid und euer Körper
auch nicht euer Körper ist. Im narzisstischen männlichen Verständnis und nicht nur in dem By the Way ihr Besitz. Sie haben ein Anrecht darauf und ihr werdet nicht nur als Mensch mit eurer Seele, sondern auch in eurem Körper als Frau auf ein Objekt reduziert, so wie du es gesagt hast. Einfach rein, Hauptsache rein. Ne, also diese Abwertung und dieser Frauenhass, den narzisstische Männer inne tragen, der wird auch nachts im Bett sehr deutlich.
Und diese Gewalt, also diese Sexszenen der Gewalt oder die Art und Weise, wie sie sehr häufig Sex haben möchten mit Würgen, mit anderen Gewaltfantasien.
Überschreiten immer einen gewissen Punkt, denn jeder darf natürlich in seinem Sexleben machen, wie er möchte, im Sinne von wenn jemand auf Fesselspielchen steht, dann soll er das bitte gerne tun, solange das im einvernehmlichen Verständnis passiert, ja dann darf das stattfinden, kann jeder ausleben, seine Neigung wie er möchte, solange andere nicht zu schaden dabei kommen und es einvernehmlich ist er.
Ihr meldet mir aber wirklich durch die Bank weg immer rück, dass sie auch ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität haben und das macht das ganze Bild dieses Frauenhasses, das narzisstische Männer in sich tragen, noch mal deutlich und rundet es auch ab im Sinne von es vervollständigt dieses Bild hatte er Erektionsstörungen. Die hatte er nicht. Das. Tatsächlich also weder Erektionsstörungen, noch dass er irgendwie ewig nicht kommen
konnte oder zu schnell kam. Das, das hatte er tatsächlich gar nicht, das kann ich überhaupt 0 berichten. Okay gab es und ich denke, du wirst auch da sagen, nachdem du ja schon vorher gesagt hast, dass dieses ganze Geld kein Geld war, das da war. Sondern dass es in Form von Schulden war. Also gab es finanzielle Gewalt? Ja, ja, also finanzielle Gewalt nicht in Form von.
Er möchte überall das Handhabe haben, sondern er in der Form, dass er mir alles in die Hand legt, ich mich komplett um seine Schulden gekümmert habe, nicht in dem Sinne, dass ich sie bezahlt habe, das habe ich nicht gemacht, ich. Gott sei Dank, sonst wäre mein Schuldenberg, den ich heute hätte, wahrscheinlich höher als den, den ich habe aus der Beziehung, sondern er hätte das am liebsten alles weggeschoben, am besten gar nicht drum kümmern.
Dann habe ich gesagt, so funktioniert das aber nicht.
Man muss sich darum kümmern, habe mit ihm tatsächlich die Briefe geöffnet, dass er das anguckt, von wem ist das dort anruft, habe ihn nicht gezwungen, da anzurufen, aber habe ihm das nahegelegt, dass er dort anrufen sollte, um einfach eine Ratenzahlung zu vereinbaren und dass er halt nur Stück für Stück das Ding abarbeiten kann, alles andere würde ihm ja nichts bringen und daraufhin hat er sich so darauf ausgeruht, dass ich ihm das alles immer schön hingelegt habe und gesagt habe,
okay, da musst du anrufen, das musst du machen. Und ihn immer daran erinnert hat, wann er was zahlen muss.
Er war dann tatsächlich nach 5 Jahren schuldenfrei, er hatte keine Schulden mehr, ich war nervlich natürlich am Ende, er hat all die Jahre keine Miete mitgezahlt, das habe komplett ich gemacht, das war du wirst mich jetzt sicherlich auch gleich unterbrechen, das war auch meine eigene Schuld, weil ich gesagt habe, ich mache das, natürlich ist es nicht meine eigene Schuld gewesen, wahrscheinlich.
Ich habe es, glaube ich, viel gemacht aufgrund des Friedens, dass ich einfach mir gedacht habe, zahl du bitte deine Schulden, dass man ja in eine vermeintliche, in Anführungszeichen sorgenfreie Zukunft mit ihm gehen könnte, weil man ja immer noch diese Ideologie hat. Das wird eine tolle Zukunft und wir haben eine Zukunft gemeinsam und es muss nur diese Schulden müssen nur weg und dann, dann
wird es vielleicht alles super. Man muss nur zusammenziehen und dann wird auch seine Eifersucht und seine Kontrolle bestimmt besser. Man muss nur jetzt abwarten, bis er endlich in Therapie geht, dann wird alles besser, man muss jetzt nur die Arbeitslosigkeit abwarten und dann wird alles
besser. Man muss jetzt nur noch warten, dass dies und jenes Eintritt und dann wird es bestimmt besser, wenn man mal verheiratet ist, wird es bestimmt besser, wenn das Kind dann mal da ist, dann wird es bestimmt besser. Genau, Shit. Es ist aber immer dieses.
Es ist aber immer dieses nur oder bestimmt, aber am Ende des Tages bewahrheitet sich einfach gar nichts davon, gar nichts, nichts, es hat sich nichts geändert, seine Schulden waren weg, er hat weiterhin keine Miete gezahlt, was er mal gemacht hat, wenn so Sachen waren wie Autoversicherung oder sowas, das hat er übernommen, aber dazu muss ich halt auch sagen, das Auto habe ich halt gekauft mit einem Kredit den ich auf meinen Namen aufgenommen habe, an diesen Kredit zahle ich
bis heute, das ist auch so meine. Einzige Sache, die mich immer noch an ihn erinnert, jeden Monat, dass ich da einfach jeden Monat eine ordentliche Summe Geld meiner Bank zahle, dass das irgendwann nächstes Jahr Gott
sei Dank dann abbezahlt ist. Und das hat ihn am Ende des Tages auch nicht interessiert, dass ich einen Kredit aufgenommen habe und er schuldenfrei war und immer noch keine Mieten gezahlt hat und das zählt für mich ganz klar unter finanzielle Gewalt. Natürlich ist es parasitäres. Ausbeuterisches Verhalten genauso wie sie eure Empathie, Eure Liebesfähigkeit, euer Verständnis, eure Toleranz und eure Neigung zu geben und euch zu kümmern, ausnutzen.
Genauso nutzen sie natürlich auch auf anderer Ebene alles aus, eben das Finanzielle, auch das soziale, in dem sie euch abkapseln, womit wir bei der nächsten Form der Gewalt während der sozialen Gewalt. Gab es denn soziale Gewalt?
Ich glaube nicht. Ich glaube nicht, er hat es nicht gemacht, dass er sich, dass er versucht hat, mich abzukapseln, er hat es nicht gemacht, dass er meine Freunde versucht, schlecht zu reden, das hat er nicht gemacht, weil wir halt viel gemeinsamen Freundeskreis auch hatten und viele von seinen Freunden in Anführungszeichen Freunden, auch meine Freunde wurden. Was er gemacht hat?
Er war also, es gab immer mal die Situation, wenn wir irgendwie eingeladen haben zu einem Grillabend, ich habe das dann abgesagt aus Gründen. Einmal war zum Beispiel der Grund, weil ich einfach total verkatert war, weil ich feiern war und ich gesagt habe, Nö, ich mache das jetzt nicht, wir grillen jetzt nicht, weil du bereitest eh nie was vor und es bleibt immer an mir hängen und ich habe einfach einen Kater, es ist einfach so, auch ich bin Mensch, dann dann da war richtig
was los, Christina, wirklich, wie kann ich es mir erlauben? Das abzusagen mit seinen Freunden. Und dann habe ich gesagt, naja gut, das sind unsere Freunde und sage ich, wenn du, du kannst das gerne, dann ruft sie an und sagt, das findet trotzdem statt, dann musst du es alleine vorbereiten, ich bin raus, ich werde weder was vorbereiten,
noch werde ich dabei sein. Ja nee, du machst das ja immer, sage ich, ja eben, aber heute nicht, und das fand ich schon auch so, als Isolation tatsächlich, dass er gesagt hat, hey, wenn du das nicht machst, ist es aber echt scheiße, auf gut Deutsch gesagt. Das war so das Einzige, was ich
im Kopf habe. Ansonsten ja, er war nie Freund davon, wenn ich feiern gegangen bin, generell nicht einfach weil er das nie verstehen konnte, dass man halt auch mal feiern geht und auch mal irgendwie einen Cocktail trinkt, weil er einfach gar keinen Alkohol tatsächlich getrunken hat.
Auf seinen Aussagen war er trockener Alkoholiker, das weiß ich bis heute nicht, inwieweit das wirklich auch so war, tut auch nichts zur Sache. Aber das, das konnte er nie verstehen und da war er dann schon auch mal so ein bisschen
sauer. Aber er hat jetzt nie irgendwie gesagt, da darfst du jetzt nicht hin oder hat versucht, mich von den Leuten fernzuhalten, das hat er nie versucht, da hatte er auch keine Chance, weil dafür waren mir meine Freunde sehr viel wert und ich weiß, dass eine Freundschaft häufig mehr wert ist als eine Partnerschaft absolut ja, und da konnte er auch, da hatte er glaube ich gar keine Chance, so weit
durchzudringen. Ich weiß noch einmal einen Satz aus, kennst du wahrscheinlich auch aus der aus der Serie Sex and the City. Da hat Samantha einmal gesagt, also eine aus dieser Viererkonstellation, und dieser Satz bleibt natürlich, weil er einfach auch sehr zutreffend ist, wie ich finde, sie hat gesagt, sie waren so abends irgendwie in New York, ganz schick irgendwie einen Cocktail trinken und sie hat gesagt, wisst ihr, Ladies Männer kommen
und gehen, aber das was bleibt sind wir und unsere Freundschaft. Und das sehe ich genauso wie du. Freundschaften haben einen erheblichen Mehrwert in unserem Leben und es ist kein Wunder, dass Frauen heutzutage a sehr viel mehr Trennungen inszenieren, sich vom Datingleben fernhalten, keinen Bock mehr auf Männer haben, sich dazu entscheiden. Nicht mehr zu heiraten und keine Kinder zu bekommen, weil sie sehen, was für eine Falle das letztendlich ist. Gerade mit dem falschen Mann.
Und es ist auch kein Wunder, dass Frauen, ich weiß nicht, ob du diesen Trend vor einigen Monaten mitbekommen hast. Da wurden Frauen gefragt, mit wem sie lieber alleine im Wald wären, mit einem fremden Mann oder einem Bären, und ich glaube zu über 80% haben Frauen weltweit. Millionen Frauen gesagt, we choose the bare.
Sie würden also lieber mit einem Bären alleine im Wald sein wie mit einem fremden Mann und das sind so Gründe, die für die meisten Männer natürlich nicht nachvollziehbar sind, aber für sehr viele Frauen durchaus, warum sich Frauen heutzutage entscheiden, diesen Weg zu gehen, in Kauf zu nehmen, dass sie alleine bleiben, weil sie auch durch den Mehrwert der Freundschaften, die sie haben, bereits sind. Auf solche Beziehungen mit solchen Männern zu verzichten.
Ja, kann ich bestätigen. Ich würde auch den Bär wählen. Ich natürlich auch. Und ich weiß nicht, wie das in deinem Umfeld aussieht, aber es ist ja auch so, dass jede Frau eine Frau kennt, die in irgendeiner Form so eine Partnerschaft vielleicht schon mal hatte oder auf irgendeine andere Art und Weise Gewalt von einem Mann erfahren hat. Ich kenne in meinem Umkreis keine Frau, die nicht schon mal Gewalt erfahren hat im privaten Bereich.
Ja, also es gibt ja. Also ich kann auch ad hoc 23 auf jeden Fall aufzählen, wo ich das sicher sicher weiß, tatsächlich, wo es auch schwer war, sich daraus zu lösen, tatsächlich ja. Fassen wir kurz zusammen. 6 Jahre, geprägt von körperlicher, psychischer, sexualisierter, finanzieller und sozialer Gewalt. Wie kam es zur Trennung?
Ja, das Thema Trennung. Es gab viele Versuche der Trennung, ich kann sie gar nicht, ich kann sie gar nicht genau an der Zahl nennen, es waren bestimmt 5678 male, wo ich gesagt habe, ich kann das nicht mehr, es geht nicht mehr, ich.
Dann war ich. Irgendwann habe ich mich auf Wohnungssuche begeben, weil ich gedacht habe, ich brauche eine Wohnung. Dann hat er mir wieder die Sterne vom Himmel geholt und mir versichert, er wird sich ändern, es wird sich etwas ändern, das ging dann eine ganze Weile und dann irgendwann habe ich den Entschluss gefasst, mir eine
Wohnung zu nehmen. Ich hatte auch ein gutes Angebot von einer Freundin, von von einer Freundin von mir, eine Bekannten. Wo ich praktisch eine Wohnung mieten konnte, wo ich 3 Monate Zeit hatte.
Also ich konnte normal fristgerecht kündigen, ich hatte keine Doppelmiete, nichts irgendwie was dagegen sprach und dann habe ich tatsächlich den Mut zusammengefasst und habe diesen Mietvertrag unterschrieben und habe unsere gemeinsame Wohnung, die ja Gott sei Dank nur auf mich lief, gekündigt und habe ihm das dann unterbreitet und habe gesagt, du, ich habe die Wohnung gekündigt und dann sagt er hä wieso, dann habe ich gesagt naja weil ich.
Ausziehen werde. Und dann habe ich ihm das nicht als Trennung verkauft, weil ich wusste, dass ich damit nicht durchkomme und ich wusste, er lässt mich nicht in Ruhe, sondern ich habe es ihm verkauft, als hey, wir machen eine räumliche Trennung und Hey, vielleicht wird das ja wieder und vielleicht finden wir so wieder zueinander, das war für mich die Möglichkeit, erstmal so ein bisschen Raum für mich zu
kriegen und. Einen Space zu haben, wo ich alleine bin, wo mein privater Raum ist, wo niemand eindringen kann, wo ich diejenige bin, die die Regeln bestimmt. Und genau dann bin ich ausgezogen und er war dann häufig bei mir. Trotzdem war es so, dass ich die Regeln bestimmt habe, ganz klar, da gab es nichts daran zu rütteln und da habe ich schon bemerkt, dass ich stärker wurde, ich wurde stärker in meinem Mindset und. Ich war zusätzlich dann auch in Therapie.
Ich bin in eine Therapie gegangen, grundsätzlich aufgrund eines Todesfalls, wo dann aber relativ zügig klar wurde, dass meine Depression, die ich hatte, eher der Grund war und der Todesfall war nur der Auslöser, dass es richtig extrem wurde und mit meiner Therapeutin, die einfach grandiose Arbeit geleistet hat, die mich und mein Selbstbewusstsein so aufgebaut hat und mir so viel Kraft gegeben hat.
Nicht einzuknicken, sondern nach vorne zu schauen und an mich zu denken und meine Bedürfnisse an erster Stelle zu stellen und nicht die Bedürfnisse von irgendwelchen anderen Menschen, habe ich so geschafft, mir das aufzubauen. Und dann gab es eine eine Schlüsselreaktion nennt man das Schlüsselreaktion, ich glaube ja, wo ich, wir standen in seinem, in seinem Laden, und der war noch nicht eröffnet, es war kurz vor Neueröffnung, immer wenn ich da war zum helfen,
durfte ich immer putzen und. Ich war Meinjenige, der den Putzlappen in die Hand gekriegt hat.
Und dann sagte er mir, während ich den Putzlappen in der Hand hielt, ja, und kurz vor Eröffnung kommt noch eine Freundin vorbei, von weiter weg, die nimmt sich extra ein Hotelzimmer und die macht dann die Deko in meinem Laden und dann dachte ich mir so stark, ich stehe hier mit dem Putzlappen und irgendeine Freundin von weiter weg kommt und nimmt sich ein Hotelzimmer um den Laden zu dekorieren und dann habe ich gedacht ich. Ich bin wirklich diejenige, die
nur die Drecksarbeit macht. Und dann habe ich ihm, habe ich ihm das gesagt und habe gesagt, dass ob er sich eigentlich nicht schämen würde, ob, ob er nicht irgendwie im Ansatz das Gefühl hat, was das mit mir macht, dass ich immer nur diejenige bin, die den Putzlappen festhält, und da war er völlig überrascht und was
denn mein Problem ist. Und dann ist ein riesengroßer Streit ausgebrochen, und dann hat der Einsatz gesagt, dann sagte er zu mir, ich glaube, es ist besser, wenn du dir jemanden suchst, der der den Scheiß mit dir mitmacht und dann habe ich ihn angeguckt, habe gegrinst, habe ihm auf die Schulter geklopft und habe gesagt, Weißt du was, du hast recht, ich suche mir jetzt jemanden, der den Scheiß mit mir mitmacht, wenn das deine Einstellung ist, dann werde damit glücklich, aber ab
jetzt alleine, habe mich umgedreht und bin gegangen und er hat noch hinterher gebrüllt, das kann ja nicht dein Ernst sein, natürlich, er hat mich ja 0 ernst genommen, weil es immer wieder die Trennung gab, die ja nie die er nie zu Ende gebracht wurde und ich immer wieder eingeknickt bin.
Und ich war in dem Moment, und das ist für mich einer meiner stolzesten Momente, weil ich war so safe, ich war so safe in meiner Entscheidung, ich bin da rausgegangen und ich wusste, egal, was er macht, dieser Mensch ist Abschaum und ich nie wieder, nie wieder will ich irgendwas mit ihm zu tun haben, und es gab nie wieder ein zurück. Toll. Ja, was natürlich maßgeblich
dazu beiträgt, ist. Und das ist auch meine Erfahrung. Du warst zu diesem Zeitpunkt ja schon in Therapie, auch wenn erstmal aus einem anderen Grund, aber natürlich im Laufe der Sitzungen hat diese gute Therapeutin, die das erkannt hat, davon gibt es leider sehr wenige, dich da so weit gebracht hat in deiner Selbstwirksamkeit während der Beziehung, dass du eben das so sehr geschickt auch eingefädelt hast mit der räumlichen Trennung.
Um da nicht tagtäglich vielleicht dann auch genau diesen ganzen Missbrauch und der Gewalt ausgesetzt zu sein, hat dir natürlich geholfen, so ein bisschen die Dinge anders zu betrachten, etwas mehr zur Ruhe zu kommen, ja, und andere, die Dinge anders zu bewerten. Ihr könnt nicht heilen, da wo ihr gebrochen worden seid, das funktioniert nicht und die Erfahrung ist, dass je früher ihr euch Hilfe holt.
Je früher ihr das Macht, egal ob in der Beziehung und nicht wisst, ob ihr euch trennen wollt oder trennen könnt oder wie ihr das machen wollt oder kurz nach der Trennung, da habt ihr tatsächlich die größtmögliche Chance, dass die Heilung von dieser Gewalt in der Beziehung, in der ihr erfahren habt, sehr viel schneller kommt. Schnell ist relativ, weil da natürlich auch. Eine große Rolle spielt, wie lange ihr in dieser Beziehung wart. Mitunter ja auch dieses soziale Umfeld.
Es gibt Faktoren, die diesen Heilungsprozess beschleunigen, begünstigen, und dazu gehört eben dieses Umfeld, dass man sich sehr schnell Hilfe holt, sehr schnell darüber spricht, und das war in deinem Fall dadurch, dass du nie auf deine Freunde verzichtet hast und ein Faktor, du bist an eine gute Therapeutin geraten, was ein bisschen wie ein Sechser im
Lotto ist. Und dadurch konntest du diese innere Stärke entwickeln und ab dem Zeitpunkt, wo du diese innerliche Stärke gehabt hast, ruhig geblieben bist und gesagt hast, ich gehe, kehrt gemacht hast und nie wieder zurückgekommen bist. Das war genau der Punkt, auf den Du zu recht sehr stolz sein kannst, weil du nicht aus einer inneren Haltung herauskam. Ja, ich. Wie lange hat es gebraucht, fragen mich auch alle Klientinnen. Immer, wenn sie zu mir in
Therapie kommen. Wie lange dauert es denn, bis ich dann geheilt bin, wie lange braucht es denn noch und wann habe ich denn dann wieder ein normales Leben und das ist natürlich auch sehr, sehr unterschiedlich, weil auch da ganz viele Faktoren eine Rolle spielen, wie zum Beispiel gemeinsame Kinder, wie lange hat es denn bei dir gedauert, dass du diese Beziehung Verarbeitet hast. Und wenn du an ihn zurückdenkst nichts empfindest.
Ich empfinde, was ich empfinde, Abschaum, und ich empfinde auch tatsächlich Hass. Das ist der einzige Mensch, den Ich hasse. Es hat gedauert, also ich bin jetzt 4 Jahre getrennt, ich bin jetzt seit. Einem Jahr oder einem guten dreiviertel Jahr nicht mehr in Therapie. Ich bin fertig mit meiner Therapie oder zumindest sind die 2 Jahre, wo ich praktisch die
Kasse nicht mehr unterstütze. Es gibt heute auch noch triggerpunkte, es gibt Triggerpunkte wo ich ganz klar merke, Oh das drängt mich in die Ecke, das nimmt mir die Luft zum Atmen, das das kenne ich so, das ist so, das kenne ich aus meiner damaligen Beziehung, ich glaube, der Knackpunkt ist dass man lernt, damit umzugehen und dass man vor allem lernt, seinem Gegenüber, was jetzt mein neuer Partner ist, ganz klar zu sagen, Stopp, das drückt mich gerade in die Ecke, das ist mir gerade zu
viel und ihm das auch erklärt, ich habe das einfach, ich habe das mit meinem jetzigen Partner einfach auch ganz offen besprochen und habe gesagt, ich bin kaputt, dieser Mensch hat mich einfach kaputt gemacht und meine Seele gefühlt zerstört und ich werde Zeit brauchen und ich werde immer wieder Momente haben, wo mich Dinge auch triggern. Und ich glaube, es ist einfach wichtig, das offen zu kommunizieren, dass mein Gegenüber weiß.
Und was ist los mit mir, warum bin ich gerade so und dann lernt man immer besser damit umzugehen und heute, so 4 Jahre später, also ich glaube, so gute 3 Jahre war ich und bin ich an einem Punkt, wo es ganz, ganz, ganz, ganz wenige Trägerpunkte gibt, also ich hatte, glaube ich im letzten halben Jahr vielleicht einen, und das finde ich okay. Ja, absolut. Auch 3 Kriegerpunkte wären okay gewesen.
Genau, genau. Aber ich habe gut damit gelernt zu leben, aber einfach wirklich auch viel, deswegen kann ich da auch nur an jede Frau appellieren, der sowas widerfährt. Sucht euch eine Therapeutin und ich hoffe für jeden, dass sie so eine gute Therapeutin finden, wie ich es hatte, weil sie wirklich für mich, als ich meine letzte Sitzung hatte, ich ja fast geweint, weil ich gesagt habe, was mache ich jetzt ohne sie, sie mir, die mir immer.
Immer Handwerkszeug, irgendwie an die Hand gibt, wie ich so Dinge angehe, aber halt auch auch mal sagt, wenn manches auch zu viel ist. Ich habe so ein paar Monks und ich habe so ein paar Ticks, sage ich jetzt mal, wie die Wäsche aufgehangen werden muss und aber im Grunde war sie immer pro Frau, sie ist eine absolute Feministin und sie ist einfach eine, die mir immer gut zugesprochen hat und das Wünsche ich einfach jedem und dann kann man es auf jeden Fall lernen,
gut damit umzugehen. Und ich glaube, eine Heilung dauert schon 234 Jahre und für mich ist jetzt so meine meine Krankenakte schließt sich heute mit diesem Podcast. Das ist für mich eigentlich so das letzte Mal, wo ich über ihn sprechen möchte auch. Oh, wie schön, das hast du ganz toll gesagt und das ist glaube ich auch ein Statement mit sehr viel Symbolkraft und man kann das wirklich nur aus.
Der individuellen Situation der Frau, die betroffen ist, betrachten und nicht pauschal sagen, wie lange diese Heilung dauert. Denn jede Frau ist anders, jede Frau hat ein anderes Umfeld, anderen Zugang zu Therapie über die Kasse oder privat ein Umfeld, in dem sie sich bewegt, das vielleicht auch darin traumatisierend ist. Wenn du Freunde in Anführungszeichen hast, die sagen ja, aber dazu gehören ja immer 2 und du bist auch schon
nicht immer einfach. Das sind lauter so Dinge, die die Heilung maßgeblich beeinflussen und die auch nicht förderlich sind von solchen Menschen in seinem Umfeld sollte man sich auch fernhalten, wirklich, die haben das Ausmaß dieser Gewalt nicht begriffen. Und auch, was dahinter steckt und solche Menschen braucht man während der Heilung und auch danach ehrlich gesagt nicht in seinem Leben und von daher 6 Jahre Beziehung, 4 Jahre Heilung, was du vorher noch
angesprochen hast. Es bleibt ein Hass. Du empfindest, dass er Abschaum ist. Also ich bin es gibt viele therapeutinnen, Coaches, coachinnen die sagen und Wut bringt dir nichts. Und Hass bringt dir nichts, das beeinflusst dich nur und damit gibst du ihm zu viel macht über dein Leben. Also ich finde, ich bin überzeugt davon, dass irgendwann auch bei jeder Frau der Punkt der Gleichgültigkeit eintritt,
dass du ihn nicht mehr hast. Als Abstand wirst du ihn immer bezeichnen, auch verständlich, ist ja auch so und dennoch bin ich der Meinung, dass gerade diese. Gefühle, Hass und Wut, manchmal auch Rachegedanken, die man nicht umsetzt, sondern die man nur hat, wenn man sich abends schlafen legt und die niemandem aktiv schaden. Sehr gesunde Reaktionen auf das sind, was einem widerfahren ist. Also du würdest von mir auch aus therapeutischer Sicht nie hören.
Arbeite an deiner Wut und an deinem Hass, damit dich das nicht begleitet, ein Leben lang. Irgendwann wird es aufhören 100 Pro irgendwann hört es auf, aber wenn du ihn jetzt hassen willst bis und es auskosten willst im Sinne von ihn einfach hassen willst, weil es dir gerade gut tut dieses Gefühl zu haben, dann Hass ihn weiter und wenn du ihn ein Leben lang hast, ja dann bitte dann Hass ihn auch ein Leben lang also ich halte nichts davon Frauen auch da. Ihre Gefühle abzusprechen und zu
negieren. Gefühle müssen ausgedrückt werden, dürfen gelebt werden, also in der Form von dass man natürlich mit dem Strafgesetzbuch nicht in Konflikt kommt, solange das gedanklich ist und ihr euch damit gut fühlt und es euch erleichtern ist, weil Hass und Wut ist tatsächlich auch oft ein Schutz. Ja, absolut. Also. Und diesen Hass verspüre ich meistens, wenn ich mit ihm, wenn ich über ihn spreche, dann ist das so, weil es dann halt auch
einfach ja präsent ist. Den Abschaum habe ich immer so wie du auch sagst, das ist gut, das wird ja immer für mich bleiben, aber der Hass ist ja nicht in dem Sinne so präsent, dass ich jeden morgen aufstehe und denke, ich Hass ihn, wie schlimm wäre mein Leben, wenn das heute noch wäre und das, was du auch sagst mit den mit den Freundschaften. Das finde ich auch, ist ein großer Faktor. Man muss wirklich Freunde ausmisten, die einem nicht gut
tun. Ich hatte Gott sei dank wertvolle Freunde an meiner Seite, die die Situation auch schon lange gesehen haben, aber auch wussten, sie können mir da nicht raushelfen, die immer gesagt haben, hey, ich bin für dich da, wenn du mich brauchst, du kannst mich jederzeit anrufen, die mich aber auch nicht bedrängt haben und gesagt haben, du musst doch da raus und es geht so nicht, die wussten, dass sie, dass sie mich eh nicht überzeugen können und das waren
für mich die wahren Freunde und das sind bis heute. Meine besten Freunde, und die werde ich auch niemals im Leben, auf die möchte ich niemals im Leben verzichten, weil die mir damit auch rausgeholfen haben. Das glaube ich dir, das war super schön, auch ein schönes Abschlusswort. Jetzt hast du schon sehr, sehr viele Antworten gegeben, haben sich jetzt durch dieses Gespräch zum Schluss noch ergeben, weil ich ja immer frage, was würdet ihr den Frauen denn raten?
Die zuhören, die vielleicht noch in so einer toxischen Beziehung sind. Jetzt hast du schon einige Punkte gesagt, aber vielleicht einfach so, damit sich es besser manifestiert und im Universum ankommt. Vielleicht zählst du es einfach noch mal ganz kurz auf, was für Ratschläge also ein Ratschlag oder was für ein Impuls oder was für eine, was für ein Mutmacher Tipp du für diese Frau noch hast. Sehr gerne. Tipp Nummer 1. Hört einfach den Podcast.
Das war ein Medium, was mir einfach sehr viel Kraft gegeben
hat. Das zweite, jede Frau, jede Frau da draußen ist stark und jede Frau kann das schaffen, auch wenn man in manchen Momenten sich so fühlt, als wenn man ein Nichts nutzt und zu nichts zu gebrauchen, das ist nicht korrekt das was er euch sagt, das ist nicht richtig und jede Frau. Hat die Stärke, da rauszukommen und wenn man das Gefühl hat, man schafft das gerade alleine nicht, dann holt man sich Hilfe. Ob es professionelle Hilfe ist
oder ob es manchmal auch einfach die Hilfe ist, dass man sich einem Freund oder einer Freundin anvertraut und sagt, Hey, ich glaube, ich stecke da in etwas drin, wo ich vielleicht Hilfe brauche oder man sich einfach anvertraut oder man Google auch einfach manchmal das Internet gibt, so viele.
So viele positive Dinge auch Preis, dass man es überhaupt erst mal erkennt, weil die Erkenntnis ist der erste Schritt darin, dass man aus dieser Sache auch rauskommt und alles, was danach kommt, auch wenn es aussichtslos erscheint, es wird besser, und ich habe so ein tolles Leben, auch durch meine neue Partnerschaft, ein Partner, der einfach kein Narzisst ist. Zumindest hat er das in 2 Jahren nicht gezeigt. Und man einfach auch glücklich sein kann.
Und es ging mir und alle meine Freunde haben mir das auch bestätigt nach dieser Trennung, ich wurde ein neuer Mensch, ich sah anders aus, meine Augenringe waren nicht mehr so schlimm, ich war lebensfroh und ich hatte Spaß am Leben und das alleine die Bestätigung war war für mich einfach genau zu wissen, nicht im Ansatz kann das falsch gewesen sein was ich da gemacht habe und jede Frau kann das schaffen.
Das ist sehr schön und davon bin ich auch überzeugt und mit jeder Geschichte. Die die Frauen hier in dem Podcast erzählen. Es ist ein weiterer Beweis dafür, wenn ihr diese Beziehung überlebt, dann werdet ihr auch die Trennung überleben. And of Sorry Katharina, vielen, vielen Lieben Dank, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Ich wünsche dir weitere 2242 Jahre mit diesem tollen Mann, der kein Narzisst ist. Du kannst unheimlich stolz auf dich sein.
Nicht nur, dass du überlebt hast, sondern auch, dass du durch dein Schweigen brechen diese Arbeit unterstützt hast und ein weiteres Vorbild tatsächlich für Frauen bist. Und der Beweis dafür, dass es eben möglich ist. Vielen Dank für deine Offenheit und Deinen Mond. Danke Christina, ich danke dir auch recht herzlich. Und jetzt habe einen schönen Abend und ganz viele Grüße vom Chiemsee. In die Nähe von Köln.
Danke dir auch, Christina. Und falls auch du schon mindestens 6 Monate getrennt bist und dein Schweigen brechen willst, dann bist natürlich auch du eingeladen. Das in diesem Podcast zu tun. Bitte melde dich über meine Website an und trage dich einfach für einen freien Termin ein. Dort findest du auch alle Angebote meiner Arbeit, sei es ein Erstgespräch, um dir Klarheit zu verschaffen, ob du wirklich in einer toxischen Beziehung bist oder wenn du Hilfe brauchst.
Nach dieser Beziehung zu heilen und um zu verstehen, was dir da widerfahren ist, Folge mir gerne auf Social Media, um dich noch mehr zu informieren über Narzissmus und toxische Beziehungen und über Dynamik. Und lasse gerne eine Bewertung und ein Abo für den Podcast dar und unterstütze somit meine Arbeit darin, dieses Thema mehr öffentlich zu machen und zu verdeutlichen, dass Gewalt an Frauen in Beziehungen kein privates, sondern gesellschaftliches Problem ist.
