In diesem Podcast nehmen Opfer von narzisstischer Gewalt all ihren Mut und Erzählen über die partnerschaftliche Gewalt, die sie erlebt haben. Vorab Narzissmus ist keine Modeerscheinung oder ein plötzlich auftauchendes Phänomen. Er ist tief in unserer Gesellschaft verankert und kein individuelles Beziehungsproblem,
sondern ein gesellschaftliches. Und wie narzisstische Gewalt in Beziehungen aussieht und welchen immer wiederkehrenden Muster und verhalten diese Beziehungen unterliegen, erfährt ihr hier. Ja, heute bei mir zu Gast ist die ELA ela ist 51 Jahre alt, ist seit 5 Jahren getrennt von ihrem ex Mann und hat. 2 Söhne.
Auch er hat sich entschieden, heute ihre Geschichte mit uns zu teilen und ich möchte dich ganz herzlich begrüßen Ayla und dir jetzt schon mal danke sagen für die Entscheidung, dass auch du dein Schweigen brichst Hallo Ela ja, Hallo, grüß dich Hallo, ich grüße dich schön, dass du bei mir bist schön, dass auch du die Entscheidung getroffen hast, deine Geschichte mit uns zu teilen. Wir haben ja vorab schon
gesprochen. Welche Inhalte wir besprechen, um den Zuhörerinnen und Zuhörern zuhören, aufzuzeigen. Dass diese narzisstisch toxischen Beziehungen immer wieder dasselbe Muster haben und immer wieder dieselben Verhalten von narzisstischen Menschen in Beziehungen. Veranschaulicht werden durch eben die Geschichten der Frauen, die sie erzählen, also beginnen wir gleich damit. Dass ich dich frage wie hast du denn deinen Exmann
kennengelernt? Ja, ich habe meinen ex Mann tatsächlich auch in meinen Ferien kennengelernt. Ich war mit Gemeinden mit gemeinsamen Freunden in einem Trainingslager. Und und so wurden wir miteinander bekannt gemacht ja, also über Freunde über gemeinsame Freunde ja, kann man so sagen OK wie war denn das erste Aufeinandertreffen? Wie war das Kennenlernen also? In dem Fall war das noch ganz spannend, denn wir waren natürlich in verschiedenen Trainingsgruppen.
Ich habe eher mit dem Sport gerade so angefangen. Das ist Triathlon ist sehr intensiv und war so einfach so ne Anfängerin. Und wir hatten eigentlich die ersten. 10 Tage von diesen Trainingscamp? Ganz ehrlich eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun, ja, man hat sich bei den Abfahrten gesehen, kurz beim Training, aber die Bahnen sind ja sehr weit auseinander und beim Schwimmen sieht man sich auch nicht unbedingt OK.
Es gab dann gegen Ende des Trainingslagers eine Begegnung zwischen uns und die war sehr, sehr zufällig und hat aber in uns beiden irgendwas ausgelöst. Ich kann nicht genau sagen was also, wir haben vorher vielleicht mal beim Abendessen mit allen anderen. Vielleicht mal einen guten Abend ausgetauscht, oder wie war dein Training heute?
Also sehr, sehr oberflächlich und ich hab mir auch nie irgendwas frei gedacht und dann haben wir uns irgendwie einmal getroffen in der Anlage und irgendwas hat dann plötzlich wie Gekriselt ja. Wie ging es dann weiter? Das hat es war dann so, dass wir uns dann doch sehr plötzlich spannend fanden und uns auf einen Kaffee verabredet haben und in und in ein extrem langes und sehr intensives Gespräch.
Verfallen sind ja und da war so sehr schnell klar, dass wir uns das dann sehr, dass deine Anziehung herrscht urplötzlich und wir das beide eigentlich nicht ganz verstanden habe ja OK so ich dann allerdings ich wusste auch, dass eine Partnerin hatte zu der Zeit und ganz klar gesagt habe, dass ich überhaupt kein Management für Bestands oder für sowas und das ist überhaupt nicht mein Ding ist und dass ich mich deshalb zurückziehen würde ja, das wäre für mich nicht in Ordnung und.
Daraufhin haben wir uns bin ich ihm tatsächlich eineinhalb Tage aus dem weggegangen? Soweit das möglich war.
Also ich meine ich hab nichts nicht mehr seine Nähe gesucht und hab beim Essen immer möglichst ganz woanders gesessen et cetera und es hat aber schon dazu geführt, dass er natürlich dann trotzdem geguckt hat und wir natürlich uns irgendwie immer wieder gesehen haben und trotzdem nacheinander geschaut haben und das Ende vom Lied war eben, dass wir dann einen gemeinsamen Spaziergang gemacht haben und ja, und dann hat es
eben. Dann doch irgendwie angefangen ne OK es Verhältnis, das war wirklich 2 Tage vor 2 Tage vor Abreise dann schlussendlich. Genau das wollte ich nachfragen wie lange wart ihr denn noch in diesem Urlaub gemeinsam und war 2 Tage kannst du 2 Tage und diese 2 Tage haben wir dann tatsächlich auch sehr intensiv verbracht, also so intensiv, wie man das in irgendeiner Art und Form nur machen kann Mhm was habe ich denn so an ihm fasziniert?
Ich kann das gar nicht genau sagen, also ich meine, es war einfach eine Anziehung und. Ich kann, ich kann es, ich kann es wirklich nicht sagen, wir haben ein gutes Gespräch gehabt, ich hab mich. Verstanden gefühlt und ja, natürlich auch irgendwie so als Frau sehr sehr angenommen oder auch sehr begehrt gefühlt. Ich war damals jung und ich war wirklich. Ich war extrem sportlich und also wirklich ich mag top unterwegs ja, aber ich hab mich
einfach irgendwie gut gefühlt. Das war es fühlt sich alles richtig an. Ganz dich daran erinnern, was über was ihr da so intensiv gesprochen hat, weil du hattest ja vorher erwähnt, dass ihr langes und sehr intensives Gespräch. Geführt hat ja über über über Familie, über Zukunftsplanungen, über Beziehungen. Wie findest du dich erinnerst du dich noch so was er dir so erzählt hat? Jein. Also ich könnte das gar nicht mehr so ganz genau sagen, aber
schon so dass. Also ganz sicher hab ich natürlich seine Beziehungen angesprochen und hab natürlich gesagt klar also ich meine für mich ist ganz klar irgendwas. Sie muss dort gewesen sein. Zu Beginn des Trainingslagers. Ich hab sie aber nicht wahrgenommen, weil ich sie natürlich nicht kannte und überhaupt kein Interesse an ihm
hatte. Ja, aber sie muss wohl in diesem Trainingslager da gewesen sein und war dann abgereist und dann hab ich das schon angesprochen und gesagt ich finde das aber eigentlich schon ganz schön strange ja, und da sagt er ja irgendwie, er wäre halt doch irgendwie jetzt so in der Phase wo er vielleicht doch. Eher auf eine Familie gründen wollen würde und es seien doch Unstimmigkeiten und.
Ja, es ging schon so in in. Um feste Beziehungen, um um sein Leben natürlich ja, was natürlich immer im Mittelpunkt stand von Anfang an allein schon durch seinen durch seine sportliche Karriere, die ja beruflich bedingt war, also das
war ja 1 und. Und und dass ich so den Eindruck hatte, was was für mich extrem pregnant war und daran erinnere ich mich sehr deutlich, und das habe ich ihnen auch damals ich weiß in der ersten oder zweiten nachgefragt habe ich gesagt Mensch, sag mal, wieviel Wärme und Nähe vermisst du denn?
Ja, das ist ja das denn ja, weil ich diesen Eindruck hatte, der war so ich bin ja so ein ganz warmer, offener, herzlicher Mensch und er ist eigentlich eher so ein zurückhaltender, eher auch kühlerer Mensch so und, und das hat ihn aber so.
Angezogen auch. Das habe ich richtig gemerkt, der hat s wie aufgesogen zu richtig und dann habe ich gedacht Mensch, das kann doch nicht sein, also irgendwie, das ist ja das ist eigentlich unglaublich ja, ich fand das ja jetzt weißt du natürlich auch warum wahrscheinlich eher sofort an dir geklebt ist und warum du dir damals diese Frage gestellt hast ja, jetzt bist du also ihr seid abgereist dann waren diese 23 Tage des intensiven Datings und Kennenlernens vorbei.
Was ist danach passiert, nachdem ihr wieder zu Hause angekommen seid? Also ich bin ja nach Deutschland. Er ist noch eine Woche vor Ort geblieben, wir haben täglich telefoniert.
Mehrfach ja, tatsächlich also immer zwischen den Trainingspausen und noch nicht dann irgendwann gegen Mitte der Woche die Frage gestellt sag mal, ich hab ja eigentlich ganz klar gesagt, dass ich es nicht ganz oder gar nicht gibt, ne das ist für mich ganz ganz klar und da hat er gesagt ja also für ihn wäre das auch so. Er hätte gemerkt, dass wie wichtig ich ihm bin und er möchte nach Hause, wenn er nach Hause fliegt, die Situation sofort klären.
Mhm. Und so kam das auch passiert so kam das, was ein so soweit ich das natürlich von von weit ich war in Frankfurt erstmal beurteilen konnte, ist er tatsächlich nach Hause geflogen und hat die Situation seiner Partnerin, mit der er auch zusammengelebt hat, gebeichtet gesagt er hat kennengelernt und und dann ging natürlich erstmal das ganze Drama los, denn die beiden waren natürlich schon sehr lange zusammen. Sie waren natürlich die Traum Schwiegertochter der Eltern und ja.
Und dann fing das Fiasko erstmal so an. Aber er hat es tatsächlich geklärt und hat das auch so angesprochen und ich sag mal für meine also für mein Bewusstsein damals, das fand ich sehr anständig.
Er hat gesagt, was passiert ist, er hat das geklärt und hat alle Schritte in eingeleitet, die jetzt mal die man so einleiten müsste und dann kam aber so ne Phase, dann habe ich ihn besucht und dann habe ich aber schon gemerkt, dass also jetzt so im Nachhinein natürlich damals fand ich schon auch komisch, dass er zum Beispiel. Er wohnt und er wohnt in einem kleinen Ort, dass ich 30 Kilometer weiter Weg weit weg hinter Pension platziert wurde, ja also, damit ich möglichst
nicht gesehen werde und das waren schon so Sachen, wo ich gedacht hab ja OK, also irgendwie ich bin jetzt irgendwie auch erwachsen muss man sowas haben? Aber gut, ich wollte Verständnis dafür aufbringen, weil seine damalige gerade ex Partnerin eben auch dort wohnte und es für sie wahrscheinlich eine enorme Belastung gewesen wäre, mir dann auf der Straße dazu. Die Eltern und das gesamte Umfeld haben natürlich einen wahnsinnigen Stress gemacht, ja. Und? Ja also.
So, so war einfach der Beginn ne und tatsächlich. Wie lange würdest du denn sagen, dass diese erste Phase, die wir so typischerweise kennen, unter lovebombing Phase, wo er dich so idealisiert hat und da auch sich vermeintlich auch recht fair und klar positioniert hat und sich auch getrennt hat? Wie lange ging diese Phase? Ja pass auf, dass das, was wirklich sehr tricky ist? Was tricky ist dieses diese klassische Phase des Love Bombings?
So extrem habe ich das ja damals gar nicht empfunden, ne also wir haben uns kennengelernt im April und dazu muss man sagen im September bin ich in die Schweiz gezogen. Also 6 Monate später bist du zu ihnen gezogen ja, also ging das alles sehr schnell, das ging alles sehr, sehr schnell.
Es kam eben nach dieser nach dieser Kennenlernphase dann zu einer kurzen Phase, wo er dann immer noch treffen mit seiner Ex Freundin hatte, wo er mir mitgeteilt, dass du wir treffen uns einmal die Woche kochen und so und irgendwann hat er dann tatsächlich auch mal mitgeteilt ja also, wir hatten dann doch noch mal Sex, weil sie wollte das nicht so. Sie wollte das. Ja, ich so say what, ich sag ich
meine ganz ehrlich. Ja, er hätte da nicht nein sagen können und so ach der A ich ja bestimmt, hat sie bestimmt wahnsinnig lange überredet definitiv Schwein wider Willen, ja schöner alter Begriff schöne alte Redewendung. Und das hat mich dann schon auch so ein bisschen irritiert, weil ich gedacht habe also eigentlich no go gut, ich war halt weit weg und wie man dann so ist man ist in dieser Kennenlernphase und man weiß irgendwie nicht Dinge, die mich von Anfang an, aber
immer wieder irritiert hatten. Waren zum Beispiel also er hat mich extrem oft angerufen, wer unsere Beziehung lief, natürlich auch viel telefonisch am Anfang aber. R. Telefoniert und war auch sehr, sehr redselig. Und? Und während des, wenn es wenn er dann zu mir kam, war es oft so, dass er zum Beispiel viel zu spät kam. Also wirklich so nicht irgendwie eine Stunde zu spät, weil man
Verkehr hat, sondern auch? Einfach überhaupt nicht Bescheid gesagt hat und dann einfach mal statt nachmittags um 3 wie verabredet abends um 9 kam. Und wenn ich dann irgendwann mal so um 4 oder um 5 also für um 6 Mal angerufen und gesagt Hey, wo, wo bist du denn jetzt so um mal zu wissen? Auf der Strecke ist ja nur auch waren ja auf 400 Kilometer a ja, ich bin jetzt gerade erst losgefahren. AOK gut, aha, ja, ja, jetzt sind wir da nicht mal ja, ich hab zu
tun gehabt. Das war eine Sache weißt du denn jetzt also jetzt müssen wir, glaube ich, gar nicht mehr darüber sprechen von Anfang an, also nach einer gewissen kurzen Zeit, definitiv auch schon hier und da eine Red Flag hattest also ein eine Institution, die dir gesagt hat das ist seltsam und jetzt ist interessanterweise so jetzt hast du gesagt Nein, das ist eher das irgendwann gebeichtet hat das ist mal
vorgekommen ist. Ich unterstelle jetzt einmal, dass es wahrscheinlich nicht nur dieses eine Mal war, sondern weil der ja. Aber interessanterweise ist ja dann auch. Die Reaktion von dir nach der kurzen Zeit du sagst ne, du möchtest da Verständnis zeigen wegen dieser ganzen Sachen, da merkt man ja eigentlich schon,
dass man sich selbst. Vergewaltigt hat und sich selbst in eine Situation definitiv also quasi, wenn man im Nachhinein betrachtet das sieht, wo man sagt OK, da hat diese Idealisierung dieses Love bombing schon so tief gesessen, ja, dass du sogar ein Fremdgehen nach so kurzer Zeit toleriert hast also da kann man sich nur vorstellen und. Das kann sich nur jemand vorstellen, der in so einer Beziehung schon mal war, wie sehr da diese Abhängigkeit schon
erschaffen worden ist. Diese Abhängigkeit zum. Narzisstischen Partner ja, und das ist sehr sehr also die die Reflex da bin ich bei dir, das habe ich. Im Nachhinein habe ich das schon auch sehr deutlich. Ist mir das hochgekommen und ich war damals einfach auch
verschossen. Es ist ganz klar und und, dass unser ganzes Umfeld also nicht meins, aber seins hat uns natürlich attackiert und wir waren dann natürlich das hat uns natürlich auch so. Das hat auch diese Anziehung nochmal verstärkt, ne dieses Against all ods wir wir zusammengehen der Welt ja ganz genau.
Ja und er natürlich gegen seine Eltern und alle waren gegen ihn ja und alle haben gesagt das kannst du doch nicht machen, das geht nicht und so und das hat uns natürlich zusammengeschweißt und auch wenn ich diese Reflex gesehen habe ich habe damals auch und das weiß ich bis heute ganz klar gesagt Hey, aber er hat sich ja irgendwie hat er sich trotzdem von ihr getrennt. Ich kann doch jetzt unmöglich allein lassen, auch wenn bestimmte Dinge irgendwie nicht gut sind.
Ich kann doch jetzt nicht einfach alles abblasen, ja, nur der macht jetzt so viel. Und hat so viel riskiert ja, und? Das. Hast du in Schutz genommen, hast ihn verteidigt, hat definitiv Verständnis kurz 8 und hast quasi. Sehr viel über dich ergehen lassen. Mehr als also meine Freunde, die wusste, ich konnte manchmal nicht mal mehr, ich bin ja auch hier dann auch wirklich attackiert worden von den Eltern, von seinem Umfeld.
Ich war die Deutsch. Ich bin ich war der Störfaktor also tatsächlich hat man uns auf der Straße in begrüßt mich nicht ja, ich wurde systematisch ignoriert. Also da sind schon extrem krasse Sachen gelaufen und ich habe trotzdem zu ihm gehalten, weil ich gedacht hab hier wir gehören
zusammen. Dann kam auch irgendwie seine Mutter ist schon auch sehr ich sag jetzt mal Esoterik affin und sie hat dann gesagt ich, wir würden nicht passen aber er soll bitte zu einem Medium gehen und die würde ihm sagen, ob wir beide passen oder nicht und das hat er tatsächlich auch gemacht und hat dort die Bestätigung bekommen, dass wir quasi. Kinder bestimmt sind, und das hat ihn auch nochmal gestärkt und das hat natürlich auch dieses ganze Bonding so extrem
gemacht. Ja, und ich hatte natürlich dann zu dem Zeitpunkt in Deutschland schon alles aufgelöst, ja. Und hab. Und hab gesagt OK, wir sind weil, wir haben ja auch gesprochen.
Wir waren damals 33 haben gesagt jetzt oder nie also Fernbeziehung war jetzt nicht, dass das das Ziel für uns beide nicht und dann haben wir gesagt OK, entweder ganz oder gar nicht, dann machen wir das jetzt ganz und daraufhin habe ich tatsächlich alles aufgelöst und hab hier also schon wirklich krasse Sachen erlebt und was sehr gruselig war und das war ein ganz klarer Streitpunkt von uns. Von von Tag 1 da. Er.
Weit bis in meine ersten Schwangerschaften hinein nicht in der Lage war, wenn jemand Kritik an mir geübt hat, sich schützend vor mich zu stellen. Mhm also ich bin den Wölfen zum Fraß vorgeworfen worden, so kann man sagen ja, ja ist das eigentlich, weil es a sie natürlich nicht interessiert? B es dreht sich ja immer nur alles um sie und um befinden dann als du in die Schweiz gegangen bist ihr seid zusammengezogen, ihr habt zusammen gelebt. Wann kam in einer Beziehung die Kehrtwende?
Jetzt mal abgesehen von den ersten Welt flex haben die sich dann verstärkt? Wann also?
Sind die Masken gefallen? Also. Die ersten seltsamen Erlebnisse waren ich hatte natürlich noch eine sehr, sehr starke Bindung an meiner Heimatstadt, die habe ich noch immer, die Liebe ich ja über alles mein Hometown is ja, ist mir alles und meine Freunde, ich hatte immer eine sehr starke Bindung an meine Freunde und er hat mir tatsächlich jedes Mal wenn ich zu meinen Freunden fahren wollte, ein schlechtes Gewissen macht mir also da. Da hat die soziale Gewalt
begonnen, also die Isolation. Ja also das das mir immer ein schlechtes Gewissen gemacht und er sei dann so einsam und wenn ich dann in Frankfurt war und das ging über viele Jahre dann später auch noch konstant angerufen, andauernd angerufen also wirklich. Ja, tatsächlich. Also manchmal, meine Freundin hat mir gesagt, er ist heute morgen losgefahren was ist denn was? Will der denn jetzt schon wieder da vorhin angerufen?
Das ist keine Ahnung, ja und natürlich aber klar einerseits war ich natürlich wie soll ich sagen, aber hat mir das ja auch irgendwie so ein Stück Sicherheit gegeben damals und ich hab gedacht OK ja der interessiert sich auch und so und. Es kam viel später. Erst, dass ich irgendwann auch echt gedacht hab meine jetzt ruft mich schon wieder an was ist denn jetzt ja, was genau soll ich denn hier in Frankfurt machen? Da keine Ahnung, ich kann hier nicht auf dem Tisch, sondern ich
bin mit meinen damals. So gelangen sogar mit den Kindern bei meiner Schwester. Konstant schon morgens das erste Telefon, das war er ja ja. Gab es das auch bei deiner Familie? Hatte deine Familie schlecht
gemacht? Nein, nein, meine Familie, das muss ich in Anführungsstrichen sagen Nein, das hat er nicht, denn die Problematik lag ja eher auf der Seite seiner Familie, die mich ja zu Beginn systematisch abgelehnt haben und meine Familie und meine Freunde ihn ja wirklich mit offenen Händen, mit offenen Armen angenommen und aufgenommen haben. OK also dann hat er vor deiner Familie. Ein wenig halt gemacht, was die
Isolation angeht. Jetzt sind wir natürlich auch schon mitten im Thema der Gewalt, welche Arten der Gewalt gab es denn in deiner Beziehung in deiner Ehe also etwas, was mir viel viel also? Erstens Mal musste ich wirklich ganz krass lernen was bedeutet denn diese Form von Gewalt? Wie äußert sich das? Ja, ich habe ja vieles überhaupt nicht als Gewalt erkannt wahrgenommen.
Also mal zum einen, wenn ich zum Beispiel krank war, dann hat er gesagt ich leide jetzt mit dir, mir gehts jetzt schlecht, weil du krank bist. Dann heißt es ja aber Christoph
also. Krank bist wie ich oder mir, sagt sie mir sagst, dass es dir so leid tut und jetzt schlecht drauf bist, weil ich krank bin oder dass du jetzt wahnsinnig gestresst bist und und und traurig, weil es mir gerade nicht gut geht, hab ich gesagt also ich weiß doch gar nicht mehr wie ich was soll ich machen soll ich jetzt nicht sagen, dass es mir gut geht, ja schlecht geht und so Sachen da hab ich wie automatisch dann schlechtes Gewissen bekommen, dass du krank
geworden bist, ja ist übrigens richtig, ja, dass ich krank war. Dass ich in dem Augenblick. Nicht stark war, dass ich nicht erst, dass du dich oder dass ich eher auf war, wegen den Dingen, die passiert sind. Genau dass du also nicht mehr dich um ihn kümmern konntest, um seine Bedürfnisse. Er war nicht mehr, jetzt hab ich dich gerade.
Verloren. Das ist ein Klassiker, den du da erzählst, ne das mit dem krank sein, wenn die Partnerin krank wird, das dann oft überhaupt nicht empathisch wie denn auch umgegangen wird mit der Situation, weil jetzt bist du die Bedürftige und. Diese Bedürftigkeit erinnert sich ja immer wieder an ihre Bedürftigkeit ja, und zwar diese Bedürftigkeit, die sie ja auf Kosten dann.
Andere Ausreden und Sie einfordern mit Gewalt auch ja so es dreht sich dann alles nicht mehr umgehen, nicht mehr seine Bedürfnisse und warum funktionierst du nicht mehr so? Warum kümmerst du dich nicht mehr um den Haushalt und erst dann das große Opfer? Also haben wir hier nicht eine Art Erpressung zu tun und natürlich emotionale Gewalt gab es denn Beleidigungen, Beschimpfungen, anschreien, abwerten ganz nein, das ist nicht so. Also ich sag mal, es ging dann eher so weit.
Dass er das geschafft hat, den Spieß umzudrehen, ne also er wurde immer so wie passiv aggressiv, ne also der hat dann hier Demütigung, ja ja so aber auch sehr diffizil. Und der hat mich dann so zur Weißglut getrieben, dass ich ausgerastet bin und zwar wirklich.
Ganz schlimm, weil ich so verletzt war und mir dann den Spiegel vorzuhalten und zu sagen guck mal, wie du dich benimmst ja, also guck mal, was du für ein Mensch bist und du willst dich immer mit mir streiten ich will ja nur, ich will ja nur mit dir diskutieren, aber du willst streiten?
3 ja. Ist diese Fische reactive abuse, wo sie dann so ganz gelassen und souverän und ruhig sind und die dann zuschauen, während du wie du ausmachst, Explodierst, das nicht gerade erst in dem Moment natürlich das fast zum
Überlaufen gebracht hat. Das Streitthema war, sondern dass die Opfer und Betroffenen zu dem Zeitpunkt, wo sie ausrasten, ne und viele, viele Monate, wenn gar nicht sogar Jahre. Unter massivem Druck und Formen der Gewalt einfach gelitten haben und irgendwann bringt irgendeinen Satz irgendeine Situation, dass fast zum Überlaufen und dann stellt sich der Narzisst hin und sagt Ja, du bist Crazy, Du brauchst Psychotherapie krank, du bist verrückt, ne, du bist streitsüchtig und genau
streitsüchtig, das war wirklich auch also das war unglaublich, weil du gesagt hast passiv aggressiv und ich gesagt habe, ja in passive Aggressivität steckt ja natürlich da Abwertung und Demütigung was hat er denn so von sich gegeben? Kannst du eine Situation vielleicht kurz beschreiben?
Also es waren oft so Sachen, dass wir Dinge nachgesagt wurden, wie zum Beispiel nur du empfindest so nur du hast diese Meinung also, wenn ich zum Beispiel verzweifelt war oder Kritik geübt habe oder meine Meinung über Dinge geäußert habe oder eine klare Grenze gezogen habe oder eine Stellung bezogen habe, also zum Beispiel. Wie soll ich sagen ich habe wirklich meine Meinung vertreten?
Und? Dann war das so du bist du bist ignorant, du bist nicht tolerant, immer muss ich deiner Meinung sein, sonst haben wir Streit. Mhm. Nein gesagt. Ja, genau, das war auch da ganz viel ganz viel oder mich in Situationen gebracht, wo ich zum Beispiel tatsächlich, wo ich ihn um Hilfe gebeten habe, weil ich körperlich so der Solat war, dass selbst der Arzt gesagt hat, sie dürfen unter gar keinen Umständen nach Hause, sie müssen sofort ins Krankenhaus. Sie müssen sofort ins Krankenhaus.
Ich hatte eine Kieferentzündung, und die ist schon kurz davor gewesen, die Augenhöhle einzutreten durch die Höhle hochgewandert und ich konnte im Wartezimmer des Zahnarztes nicht
mehr sitzen. Ich konnte nicht einmal mehr sitzen, weil ich so schwach war und mich hinlegen musste, und dann ging so Sachen wie sag mal, kannst du dich nicht mehr zusammenreißen, kannst du dich nicht mal nehmen, was sollen die Leute denken, wenn du hier liegst ne und auch da zum Beispiel, wenn ich um Hilfe gebeten habe.
Noch in der Situation wir mussten sofort ins Krankenhaus fahren, habe ich ihn gebeten, sage ich ich kann nicht mehr stehen, ich schaffe den Weg nicht vom Parkhaus in die Krankenhaus Türe mir sacken gerade die Beine weg. Doch du schaffst das doch wir fahren jetzt ins Parkhaus, ich fahre nicht vor das Krankenhaus was denkst du, was sollen die Leute sagen? Und tatsächlich ist es dann so
passiert, dass ich. Den Weg kaum mehr geschafft habe und vor dem Krankenhaus ohnmächtig zusammengebrochen bin. Und für? Ich glaube, 24 Stunden nicht mehr, bei mir war. Weil die Entzündung alles so schlimm war und aber es war dieses, er sagt was ich kann und solange er noch konnte, uns im gut ging, hatte das auch für mich zu gelten. Ja, also dieses unterstellen auch der Gefühle und dieses Massive natürlich auch projizieren und das.
Auch unterlassene Hilfeleistung ist natürlich nicht nur psychische Gewalt, sondern auch körperliche Gewalt. Gab es den körperliche Gewalt in einer anderen Form? Hinein eigentlich jetzt nicht, was man so als klare körperliche Gewalt. Sehen würde. Was denn dann? Also was mich zum Beispiel also wie soll ich sagen, es geht schon so sehr in das sexuelle
rein? Es ging immer nur mehr oder weniger um Sex, also normale Berührungen waren immer gleich sexuell motiviert und das hab ich irgendwann einfach als sehr. Anstrengend und auch wieso latent aggressiv empfunden also nach ja so nach 2 Jahren war das schon so sehr also ich könnte nicht sagen, dass er mich jemals angefasst hat hart oder mich irgendwie geschubst hat oder sowas sowas gab es gar nicht, das war immer alles viel, viel subtiler, einfach so sich so
extrem zurückziehen. Das waren eher so seine Punkte. Mich ausschließen generell bin ich ausgeschlossen worden aus seiner Lebensplanung. Mir wurde nicht erzählt, was er vorhat, wann er Termine hat, wo wo er hingeht oder wenn ich zum Beispiel gefragt habe, gehe ich jetzt ins Trainingslager in welches Hotel gehst du denn? Ja, ich melde mich, wenn ich da bin. So entschuldige.
Wir sind verheiratet, das ist doch normal, dass ich weiß, wo du bist, also was ist denn daran so, ja und dann auch wieder diese Umkehrung was soll das denn willst du nicht kontrollieren? Was hat der denn mit Kontrolle zu tun? Überhaupt nichts, ich war so völlig die Kontrolle, hat bei mir stattgefunden, ne weil ich überhaupt nichts zu verstecken hatte.
Immer wieder. Ja. Dazu schauen Mhm, Du hast jetzt gerade gesagt Schubsen gab es nicht, es gab keinen dich in die Ecke drängen also nicht keine Situation, wo du dich körperlich bedrängt gefühlt hast, nein gar nicht. Es war vorwiegend diese psychische Gewalt, wie du sie eben gerade hast und natürlich also, das ist ganz klar das Unterlassen von Hilfe. Ist körperliche Gewalt ne also das ist einfach schon vorsätzlich und mit Absicht aber das ist ja auch.
In den meisten Fällen die Motivation dahinter was heißt eigentlich in den meisten Fällen? Ich kenne keinen Fall. Wo das aus dem Affekt heraus passiert und nicht vorsätzlich, weil man darf immer nie vergessen, dass. Die Intension narzisstischer Menschen, also diese Ziele, die narzisstischer Menschen haben, sind ein sind einfach machtkontrolle und den anderen auszubeuten zu destabilisieren. Wie sieht es aus mit finanzieller und sexualisierter Gewalt, die sexualisierte
Gewalt? Hast du schon angesprochen vielleicht sagst du zuerst was zu finanziellen Gewalt bei der sexualisierten Gewalt gibt es ja noch ein ganz spezielles Thema, auf das wir dann auch kurz kommen. Gab es finanzielle Gewalt? Also ja. Also muss ich im Nachhinein sagen ich habe ihm natürlich
absolut vertraut. Wir haben, er hatte hier schon mit einem Business angefangen und unsere unsere Vereinbarung war eigentlich, dass, wenn ich hierher komme, dass wir dann quasi ein Team sind, ne und dass wir gemeinsam alles aufbauen und machen und tun und und so habe ich mich auch schlussendlich verhalten ne, ich hab all in ja jetzt nicht finanziell, aber mit meinem ganzen Design mit dem Unterstützen, mit den Mitarbeitern und allem und er hat aber alles und das muss ich
jetzt auch. Nein, sagen alles wie unter Kontrolle gehalten, ne und nicht einfach auch da sehr, sehr außen vor gelassen. Er hat die Finanzen, ich habe das, ich habe den ganzen ja auch zugestimmt. Aus Vertrauen natürlich. Ich habe meinen Mann vertraut einfach auf und hab da nichts Böses dahinter gesehen und einer es gibt ja auf Arbeitsaufteilung ja eine kümmert sich um das der anderen. Das aber es war schon so. Nach relativ kurzer Zeit. Ich hatte ihm zum Beispiel
Zugriff auf mein Konto gegeben. Natürlich ja, ich hab in unserer Firma gearbeitet, ich hab ein Gehalt bekommen und und ich habe ihm Zugriff auf mein Konto gegeben. Ich hatte allerdings nie nie Zugriff, zum Beispiel auf sein Konto. Ich hatte nie Einsicht auf sein Konto in dem Sinne ja und wenn ich das mal erwähnt hätte ja kannst du machen. Da unten sind noch die ganzen Ordner geht doch ins Büro. Schau dir alles an.
Später war dann schon auch so, dass er gegen Mitte des Monats oder Ende des Monats gerne auch mal geschaut hat. Wieviel Geld auf meinem Konto ist ja, für was ich Geld ausgegeben habe und ja, immer wieder so wie Vorwürfe sinnlos Geld ausgebe und so Sachen. Hattest du so etwas wie einen Betrag zur Verfügung, den ich dir gegeben hat?
Ja, genau deshalb frage ich so genau also das ist auch ein Thema dieser Scheidung gewesen und zwar war es am Ende so, dass über lange Zeit der Lohn, den ich quasi auf mein Konto bekommen habe, den habe ich für unser Haushaltsgeld verwendet. Also alles was essen, was Kleider für die Kinder und mich und so angeht ja, das habe ich. Alles von dem Geld gemacht?
Und es gab aber kein Geld, was spezifisch für mich war und wenn ich das angesprochen habe, dann hieß es ja, du kriegst doch genügend Geld aufs Konto, du kannst doch davon kannst du doch davon alles kaufen, also wenn ich mir was größeres hätte kaufen wollen oder so oder wollte, dann musste ich ihn immer fragen. Und du musst immer scheinlich auch hier und da. Sage ich zu behaupten betteln.
Weil er ich musste einen nutzlos, oder das braucht man nicht oder du wurdest mit deinem Anliegen nach hinten vertröstet ja, und irgendwann dann ne genau ich würde sowieso nur sinnlos Geld ausgeben und so und das sei also ich hätte ja das Haushaltsgeld und später habe ich dann und das kam dann eben auch war dann dieses dieses Haushaltsgeld war einfach alles was ich hatte und als er gegangen ist, war das eben auch alles was ich hatte und dann hat er auch.
Bestimmt wieviel für die Kinder und mich am im Monat genug ist, und er hat eine eigene Rechnung aufgestellt. Wir was welche Haushalte brauchen und was für uns genügend ist. Und jetzt gehe ich davon aus aufgrund seines Berufes ist ja Profisportler. Gewesen ist gewesen, dass es da ein Geld grundsätzlich nicht
gemangelt hat. Also grundsätzlich muss man mal sagen also wir sind wir natürlich nicht so wohlhabend gewesen wieso mancher Fußballer, das ist in dem Metier nicht ganz so und es hat natürlich schon auch mit viel Arbeit zusammengehangen, das ist ganz klar, aber ganz sicher waren wir nicht. In der untersten Schicht
anzusiedeln, definitiv also. Wir waren sicherlich eine wirklich gute Mittelschicht, aber er hat mir immer a immer gesagt, wir hätten kein Geld, wir hätten nicht genug und wenn ich zum Beispiel, weil unser Sohn schwierig, schwierig, in Anführungsstrichen anders war und ich wollte ihn eigentlich damals dann in Montessori Kindergarten schicken.
Was ich mir denn vorstellen würde wäre das denn bezahlen solle das ganze Geld, wo das herkommt und wenn ich jetzt im Nachhinein die Konten sehe ja und sehe, was wir eigentlich zur Verfügung hatten und überlege, dass ich ja in der Zeit dann auch frei gehabt hätte, dann hätte ich ja auch weiter im Geschäft noch anders arbeiten können.
Hat mich das sehr erbost also es hat mich schon auch erschrocken diese diese Lügerei immer wieder mich klein halten, natürlich angelogen ische Lügner also man ich glaube eine der schwierigsten Dinge die man in seinem Heilungsprozess. Zu akzeptieren hat ist, dass diese Menschen wirklich von Anfang an Lügen, also die Menschen, mit denen man da jahrelang zusammen ist, existieren in der Form ja nicht, ja, weil alles, was gesagt worden ist.
Versprochen worden ist. Das war einfach nur Mittel zum Zweck. Jetzt halten wir also fest du hast massiv psychische Gewalt erlebt, ja, auch etwas Gewalt, ja, finanzielle Gewalt, soziale Gewalt und jetzt kommen wir zur sexualisierten Gewalt und da hast du ja. Im Nachhinein etwas herausgefunden, dass dich auch
schockiert hat. Also herausgefunden habe ich das schon quasi in den ersten im ersten halben Jahr unserer Beziehung. Hatte ich das erste Mal eine eine bin ich in einer Sitzung reingeplatzt unverhoffter Weise und war ziemlich schockiert. Und das hat mir erstmal auch den Atem genommen und dann haben wir darüber gesprochen. Es geht da um das Thema Internet Porno.
Und ich hab das alles versucht zu verstehen und dann wieder mals auch den Fehler, Fehler oder wie auch immer das mit meinem Umgang wie kann ich, wie kann ich Ihnen entgegenkommen? Was kann ich tun in der Partnerschaft, wo sind die Bedürfnisse ja und hab dann versprechen bekommen, dass das nie wieder passieren würde und es? Das hatte, bis ich irgendwann herausgefunden habe, dass das tatsächlich ritualisiert sind ist das ist ganz klare Abläufe. Dafür gab so ganz bestimmten also.
Es gab ganz klare Abläufe, aber es ist auch immer wieder zwischendurch passiert und das hat mich wie soll ich sagen, das hat mich eigentlich kaputt gemacht, das hat mich zerstört. Es hat mich als Frau wirklich fertig gemacht, weil ich ja nur in einem anderen Land war, ich eher eigentlich überhaupt keine
Freunde hatte. Das war auch so ein Red Flag von ganz am Anfang. Ich bin total sozialer Mensch gewesen, hat ein riesengroßes soziales Netz und ich kam hierher und der hatte überhaupt keine Freunde. Gar keine und das hat mich schon am Anfang verwundert aber ich hab mich da auf hinweg trösten lassen oder hinweg. Getröstet selber ja, wenn jemand so viel trainiert und so viel arbeitet, da bleibt nicht mehr viel Zeit für Privates, ne und und und und das hab ich schon auch eingesehen und.
Aber ich hatte ja, ich habe mich so geschämt, ich habe mich so geschämt. Dass ich über Jahre. Ich habe meiner Schwester erst nach der Trennung. Erzählt, was eigentlich zu Hause los ist sehr interessant auch sehr spannend, was du sagst. Auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer. Wie abermals du dich schämst für etwas, ja, du dich für etwas schämst. Dass dein Selbstwert als Frau zerstört hat, wobei das Problem.
Nicht du und deine Sexualität oder dein Körper war oder deine Lust und deine Leidenschaft. Sondern die Sucht. Ich möchte kurz einzufügen, was viele nicht wissen, ist, dass narzisstische Menschen psychopathische Menschen ganz oft an einer Komorbidität leiden, also entweder eine Komorbidität, also eine begleitende Erkrankung oder Störung, wie zum Beispiel eine Suchterkrankung.
Die kann verschieden sein, Alkoholsucht, Pornosucht das ist also nichts Ungewöhnliches. In vielen Fällen geben sich. Also entsteht durch diese sucht auch durch Depressionen ganz
oft. Der Leidensdruck, weswegen sie sich dann auch in Therapie begeben und deshalb fallen sie dann aber leider nicht in die Statistik, um zu ergreifen, wie viele narzisstische Menschen es tatsächlich gibt, weil sie zwar unter ihrer Komorbidität vielleicht leiden und sich in Therapie begeben, aber eben sie leiden herzlich wenig unter ihrem Narzissmus ne weil ja immer wieder auch behauptet wird. Narzissten haben auch einen
Leidensdruck ja, den haben sie. Aber wir müssen differenzieren, aus welchen Gründen sie ihn haben. Ja und das kurz, als beide The Way. Meine nächste Frage wäre wie lange wart ihr eigentlich verheiratet? Insgesamt waren wir verheiratet zusammen 15 Jahre, 17 Jahre 1515 OK. Was war denn der Punkt? Der zur Trennung geführt hat was war dein Point of No Return? Mein Freund of No Return war.
Wir hatten ein eher gemacht, ich bin weiter in Therapie gegangen, weil ich also chronisch erschöpft war, ja mit 2 Kindern und allen und ständig auf mich alleine gestellt und wenn ich Hilfe gebeten habe, hieß es eben immer ja, wie macht das denn die anderen? Ich muss arbeiten ja also ich also der war immer wie ein Manager beschäftigt und und dann habe ich eben herausgefunden, wie häufig das mit diesem
Internet Porno stattfindet. Und dann haben sich viele Puzzleteile in mir zusammengesetzt und ich. Ich war verzweifelt. Ich war wirklich viele Jahre total verzweifelt, hab nach außen gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Und der Druck wurde immer
schlimmer. Der Druck wurde immer schlimmer in mir, ich war dann bei einer Therapeutin und und das gruselige an der ganzen Geschichte ist, dass er ja auch da mir gesagt hat, nur ich sei verrückt denn schließlich sei Selbstbefriedigung was völlig normales und ich hab dann gesagt, aber in dem Ausmaß und auch nicht so andauernd also und damit ich. Ich ich konnte das nicht mehr ertragen, also ich bin dann auch wirklich aggressiv gegen mich
selbst gewesen. Ich hab tatsächlich bin nicht so weit gekommen, ich konnte nicht gehen, ich hatte kein Geld, ich hatte keinen Zugriff auf unser Vermögen. Ich wusste nicht wohin. Ich hätte das Land nicht verlassen können mit den Kindern. Wir haben zusammen gewohnt und dort wo wir gewohnt haben, haben wir auch gearbeitet. Das war sehr, sehr alles vernetzt ineinander. Und ich bin dann tatsächlich auch. Aggressiv gegen mich selbst geworden und habe mich selbst verletzt.
Ich bin über Stunden durch die Wälder gelaufen und habe geweint und war verzweifelt. Und ich wusste, das kann so nicht weitergehen und ich hatte gravierende Schlafstörungen. Ich konnte nicht mehr schlafen, ich war kaputt. Und? Es gab ja auch keine engen Freunde hier, also es gab ja so kein Umfeld für mich, ne weil er er hat sich ja aus die wenigen Beziehungen, die ich aufgebaut hab, die hat er. Ich weiß nicht, man kann wirklich nicht sagen, ob das bewusst oder ob dieses Schemas
dann so ablaufen. Immer wieder sind diese Freundschaften auseinander gegangen, weil irgendwann kam ich immer alleine mit den beiden Jungs ne und er war hatte was
Besseres zu tun. Schwimmen, laufen, Radfahren oder er musste vermeintlich Arbeiten und irgendwann haben die Leute sich dann halt schon auch von mir verabschiedet, haben ja gemerkt, wie gestresst ich war und dann kann ich immer nur alleine und das kommt in so Pärchen kreisen, so Familienkreisen ist man irgendwann ganz schnell draußen. Ja, weil da haben die keinen Bock drauf.
Die kommt immer nur alleine und dann ja und die beiden Kinder und wussten der also das war einfach blöd und ich war dann sehr verzweifelt, sehr verzweifelt, viele Jahre und irgendwann habe ich mich getraut und habe mich nachts räumlich von ihm distanziert erstmal mit einer Ausrede. Dass ich nicht schlafen kann, aber im Grunde genommen war das
wirklich so? Dass, dass er manchmal sogar nachts aufgestanden ist und dann Computer gegangen ist und durch meine Schlafstörungen und dadurch, dass ich neben ihm wirklich einfach nicht mehr schlafen konnte. Ich kam nicht mehr zur Ruhe. Hab ich das alles mitbekommen und das war also eine konstante Traumatisierung. Gab es. Ein bestimmtes Ereignis was das ausgelöst hat oder war, war es in der Summe überall die Jahre, wo du an diesen Punkt gekommen bist und dann?
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgezogen bist ich bin, ich bin nicht ausgezogen, also das kam noch viel krasser also es gab eine eine wirklich eine Schlüsselsituation, das war Weihnachten und wir hatten wieder einen wahnsinnigen Stress, weil wir immer hat er nie Zeit für irgendwas gehabt und ich mir ging alles dann so und ja, und dann haben wir am Weihnachtsabend nicht die Geschenke verteilt und ich wollte dann am nächsten Morgen. Wir haben natürlich schon im
Haus verteilt, bei denen die Jungs das nicht mitbekommen und dann bin ich los. Und wollte die Geschenke für die Kinder holen und bin wieder in eine seiner Sitzungen reingelaufen? Am Weihnachtsmorgen. Und? Das hat mich so geschockt und wieder so traumatisiert. Dass ich total ausgerastet bin,
also was heißt ausgerastet? Ich hab erstmal hab ich ihn dann später zur Rede gestellt und habe gesagt du merkst du eigentlich, wie sehr du mich damit zerstörst ich kann nicht mehr, ich bin total am Ende mit den Nerven. Ich habe keine Kraft mehr. Ich weiß nicht, wie ich das alles noch halten soll. Das demütigt mich als Frau in meinem Ganzen sein fühle ich mich.
Ganz schlimm. Ja, und hab gesagt, ich werde nicht, ich möchte so nicht mit dir alt werden OK und kam dann der Entschluss der Trennung. Der kam kurze Zeit später, und das war im Dezember und Februar. Kam er von einer Reise zurück und hat mir dann also auf ganz großartige Art und Weise haben wir mitbekommen, dass er nicht an dem Ort war, wo er vorgegeben hat zu sein, und das hat ziemlich viel ins Laufen gebracht, woraufhin er mir dann am nächsten Tag gebeichtet hat,
dass er sich in jemanden verliebt hätte, hätte sich also verliebt und dieses verliebt sein würde ja zeigen, wieviel ihm hier zu Hause fehlen würde. Und da ist dann wieder Groschen gefallen und dann habe ich. Und für mich selber einstehe überlebe ich das nicht. Ich überlebe das nicht, ich hab ihn angeschaut und gesagt, es ist gut, dass du sagst was ist da muss ich das muss ich jetzt erstmal auf mich wirken lassen und dann schauen wir mal, wie wir die Kuh vom Eis kriegen.
Er ist dann jeden Tag weg, das war um die Faschingszeit und die Kinder und ich waren alleine. Und das war montags und am der Rosenmontag am Dienstagmorgen hat er sich dann mit mir nochmal zum Gespräch zusammengesetzt. Und da habe ich eben gesagt Pass auf Reisende kann man nicht halten. Wenn du jemanden hast, bist du derjenige, der auszieht. Damit hat er nicht gerechnet. Damit hat er nicht gerechnet.
Und bei erstmal sehr verdattert. Und dann war das so, dass er tatsächlich am Aschermittwoch dann von mir verlangt hat, früh morgens im Gespräch, dass wir den Kindern am Tisch mitteilen, dass wir uns scheiden lassen. Also, der war in seiner Planung das war, ist mir im Nachhinein erst bewusst geworden, ja,
geworden ist alles. Ja, das muss irgendwie geplant gewesen sein, wie auch immer vielleicht gab es einen Auslöser, aber das war alles schon vorbereitet in einer gewissen Form und hat mich wirklich genötigt, ich will das nicht, doch wir trennen uns ja. Wir können auch sagen, dass wir uns scheiden lassen, und das war dann wirklich so ich, ich war nicht in der Lage, das irgendwie abzuwenden.
Ich hatte da echt keine Kraft und dann haben wir den Kindern gesagt und wieder sind die Kinder und ich alleine zurückgeblieben in dieser Situation und er hat sich verzogen, ist weggegangen. Ja, du hast 3 Monate das du hast vorhin noch etwas angesprochen und zwar, worüber wir uns auch im. Vorgespräch, kurz unterhalten haben du hast erwähnt, ihr wart sowohl bei der Paartherapie als auch du warst in Psychotherapie ja, wir wissen natürlich.
Alle, die wir das durchgemacht haben, warum du in Psychotherapie warst und jetzt würde ich dich bitten, kurz zu erzählen, wie deine Erfahrungen bei der Paartherapie und auch bei der Einzeltherapie war. Also im Nachhinein fand ich das mehr als erschreckend. Ich bin mir sicher sie hat das. Die Therapeutin hat das überhaupt nicht böse gemeint, aber es ist eigentlich sehr fahrlässig gewesen und zwar bei der Ehetherapie habe ich diese sexuellen Probleme, die bei uns
auch einhergegangen sind. Wo es nämlich überhaupt 0 um meine Sexualität ging, in dem Sinne, die auch konstant völlig zu kurz kamen. Ging es dann eben auch um dieses Thema? Und dann meinte die Therapeutin ja also vielleicht muss man dem anderen ja auch seine Freiräume zugestehen, seine Bedürfnisse und seine Freiräume hat ja jeder, irgendwie muss ja auch ein bisschen so für sich schauen
und selbst da sein. Und es wurde von mir eigentlich wieso ein bisschen, ja wie Verständnis eingefordert dafür. Und ich hab ja dann noch eine Therapie gemacht und ich hab dann schon sehr klar gesagt, dass mich das extrem demütigt, kränkt mich verletzt in meinem Ganzen meiner ganzen würde als Frau und. Ich habe da auch Bilder gesehen, die ich niemals hätte sehen wollen. Ja, es war es war ein sehr aggressive Bilder, also sehr aggressive Gewalt. Phantasien, die an Frauen.
Vollführt wurden mit Blutvergießen, fesselungen und all so Sachen, die ich einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommen habe. Was mir irgendwann ist, auch unmöglich gemacht hat, mit ihm überhaupt noch in Kontakt zu treten beziehungsweise wenn. Ist es tatsächlich so gewesen, dass ich das habe über mich ergehen lassen?
Lange Zeit habe ich mich tatsächlich selbst vergewaltigt und habe das erduldet und die Therapeutin gesagt Na, wissen Sie, seien sie doch froh, dann geht er nicht in den Puff, dann wissen Sie wenigstens, da hat er auch kein Geld auf den Kopf, ja so nach dem Motto da braucht er hat seine Frau Freiraum. Das hat man das also. Das hat sowohl die Paartherapeutin als auch deine Einzel Therapeutin gesagt. Das hat dann meine Paartherapeutin gesagt. Ja, meine Eltern Europäerin hat eine Einzel.
Therapeutin also wir müssen das mal. Festhalten, dass du über Gewalt an Frauen beim Sex berichtet hast, war eine Sucht und du hast aus therapeutischer Sicht den Rat bekommen, dem Mann seine Freiräume zu lassen. Also es wurde nicht thematisiert, dass diese Gewaltfantasien. Sehr gefährlich auch sind ne und sehr viel Aussagen über die Dynamik und auch über einen Menschen natürlich gar nicht bin ich thematisiert, auch nicht von deiner Einzel, Therapeutin nein hat die denn den narzisstischen
Missbrauch erkannt? Ich glaube, dass sie. Ich glaube, die war total überfordert damit. Ich habe damals schon gesagt das ist total, das ist doch wie Narzissmus doch narzisstisch hab ich gesagt es ist ja auch ein totaler Soziopath, der hat ja auch überhaupt keine sozialen Strukturen, der redet ja auch nur mit bedingt mit Leuten. Das war schon und nach außen hat er aber immer den Top Typ gemacht, ne darf man nicht vergessen.
Und das war natürlich der hat ja nur Zuspruch bekommen, nur Zuspruch ja, weil die Menschen natürlich die andere Seite natürlich auch nicht kennen ne also andere kommen ja nur das zu sehen was Sie gerne sehen hier alles meine ich war das Umfeld ja auch nicht, ja, ich war wieder alleine mit dieser Scham mit diesem OK. Ich soll Freiräume hat aber was ist denn mit mir und was mir halt auch so Angst gemacht hat und das ist das was du vorhin mit der sucht beschrieben hast.
Ich hatte dann schon zaghaft begonnen, ich sag wirklich zaghaft. Mich so ein bisschen schlau zu machen oder zu versuchen, es gab damals nicht viele Quellen, das ist jetzt 10 Jahre her. Und da gab es tatsächlich noch nicht so wahnsinnig viel. Aber was mir schon klar war, ist, dass, dass diese Bilder, die ich da gesehen habe. Wie extrem das ist und man muss einfach auch definitiv festhalten, dass. Narzissmus mit Frauenverachtung
einhergeht? Also da ist ein Link, da bestehen Zusammenhänge ne auf die kann man vielleicht mal wann anders eingehen, aber grundsätzlich sind narzissten sehr misogyn. Es hat viel natürlich auch mit der bindungs Präsenz der Mutter mit dem eigenen Trauma zu tun. Dieser Hass auf Frauen und in der extrem enge Bindung zu seiner Mutter. Extrem, ja wirklich wundert
mich, das wundert mich nicht. Du hast vorhin im Gespräch jetzt auch schon erzählt, welche Auswirkungen diese Ehe und auch diese narzisstische Gewalt. Auf dich hatten was hat dir denn? Geholfen. Es zu verarbeiten und in diesen Heilungsprozess zu kommen. Also erstmal musste ich noch tiefer gehen, musste wirklich noch tiefer gehen, denn er hat das so weit ausgereizt, dass er nach 4 Monaten, nachdem er ausgezogen ist, dann eine neue
Lebenspartnerin nämlich. Von mir, der ich in der Trennung geholfen habe, kurz vorher sie als Lebenspartnerin bekannt gegeben hat. Und? Womit mir natürlich A nochmal n Sozialkontakte entzogen wurde, ein Vertrauensbruch stattgefunden hat und dann hatte ich so eine richtig krasse Front gegen mich ne, ich war also so richtig als die Verrückte die Arme irre wirklich dahingestellt. Was mich also erstmal bin ich
sehr tief gesunken. Gesunken in dem Sinne, dass ich wirklich nervenzusammenbrüche hatte mehr als einen. Dass ich versucht habe, in irgendeiner Form meine Kinder zu schützen. Und?
Für sie da zu sein, was mich gehalten hat, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen strange, aber wir haben auch Haustiere, und ich sag mal der Gang in die Natur mit den Hunden war glaube ich für mich lebensrettend ganz oft das klingt überhaupt nicht strange, sondern das ist eine Quelle der Zufuhr oder eine Quelle der Stärke, die sehr häufig genannt wird. Auch von meinem Klientinnen kenne ich das, die entweder
Hunde oder Katzen haben. Und vielleicht keine Kinder, ne, dass man diesen Überlebenswillen tatsächlich dann aufbringt und das Fünkchen leben, das überhaupt noch in einem. Ja, denn ich hab wirklich über Jahre deshalb, dass der deshalb entsteht, weil man eben. Da diese Haustiere hat, also das darf ja nicht schätzen, waren meine definitiv großer Anker sind ja definitiv. Jetzt ist es ja auch so jetzt bist du 5 Jahre schon getrennt und kleidungskrieg.
Das ist nicht verwunderlich ist es gibt keine friedliche und faire Trennung von Narzissten und von Psychopathen also, wir reden hier ganz klar darüber, dass. Es eine massive Nachtrennen, Gewalt gibt und dass man unmenschlich nicht nur unmenschlich, sondern dass natürlich, wenn gemeinsame Kinder da sind, einfach auch die Kinder wahnsinnig darunter leiden. Magst du vielleicht in ein paar Sätzen etwas zu diesem
Scheidungskrieg sagen? Also die schlimmste Aussage in diesem Scheidungskrieg von ihm war tatsächlich, dass er den Kindern gesagt hat, Scheidungen ist wie Krieg. Da ist quasi alles erlaubt. Ich habe mich sofort von dieser Aussage distanziert, habe ich auch den Kindern gesagt Entscheidung ist kein Krieg, man kann sich auch trennen. Ich bin wirklich drunter gekommen, auch durch die neuen Gesetze, die finde ich massiv. Gegen Frauen gehen. Die Entscheidungsgesetz ist unfassbar.
Ich wurde auch von dieser von dieser Anwältin von ihm also da hat Deckel und Topf, die haben sich gefunden. Die sind konstant unter der Gürtellinie gewesen, also ich. Ich bin einfach dankbar, dass ich noch lebe. Ja, muss ich wirklich sagen, es ist man wird finanziell so fertig gemacht, dass man eigentlich kaum mehr geradeaus gucken kann? Und ich kann nur dem Universum den lieben Gott wem auch immer danken, dass ich scheinbar eine wahnsinnige Uhrkraft irgendwie in mir habe.
Die mich immer wieder aufstehen lässt. Also möchtest du denn was würdest du denn? Frauen. In der Situation. Entweder die sich noch in so einer Beziehung befinden oder gerade vielleicht auch in der Situation wie du was würdest du diesen Frauen gerne sagen? Verlier den Glauben an dich nicht? Das ist das allerwichtigste Versuch. So viel mit deinen Freunden, die dich gern haben mit Menschen, die dich kennen.
Zusammen zu sein sie spiegeln dich, die wissen, wer du bist und die helfen dir, wenn man verliert sich dies ist gaslighting was stattfindet? Ich wusste nicht mehr, wer ich bin, ich wusste nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Ich hab manchmal meine Schwester angerufen hat bin ich jetzt verrückt? Ist das jetzt richtig oder ist das falsch? Ich hab doch immer gedacht, so dass ich gesagt bleib bei dir bleib bei dir. Das ist richtig was wie du denkst wie du fühlst.
Das ist so sehen, dass viele Menschen auch dieses furchtbare Ding was so nachwirkt. Was wirklich diese Trigger, die Nachwirkungen, dass die es immer wieder schaffen, einen an den Punkt zu bringen, wo man so an sich selber zweifelt und aufgeben will und wirklich sich als schlecht und minderwertig fühlt, geht an zu den Menschen, die euch lieb haben und vertraut denen. Denn hier vertrauen könnt. Dass ihr. Gut seid, dass ihr richtig seid,
dass das nicht eure Schuld ist. Danke, Mhm, ganz ganz wichtiger Satz, den du gesagt hast, dass wir endlich aufhören ja, Frauen für so viele Dinge in unserer Gesellschaft die Schuld zu geben und gerade in dieses. Thema geht ne, dass man immer
sagt Na ja, aber. Du hättest ja gehen können, oder das stimmt mit dir, weil du stand, habe ich mir das angehört, ganz dieser ganze Bullshit der Opfer suggeriert wird, also man kommt dann selbst auch als Opfer von Gewalt in eine nochmal ne wird man nochmal von der Gesellschaft geächtet, weil man ja endlich aus der Opferrolle raus soll?
Rolle impliziert ja immer, dass man das gespielt hat, also das das Wort an sich in dem Kontext ist ja auch schon gest Lighting aus der Gesellschaft ne und deshalb ja danke. Dass du nochmal betont hast. Dass die Frauen wissen, dass sie da an nichts schuld ist, sondern dass all das, was in dieser Beziehung passiert. Rein die Verantwortung?
Dessen ist, der sie ausübt ja, und dahin muss ich adressiert werden und zwar zu 100%, dann ist hier ganz, ganz ja bitte ich wollte noch sagen, es ist ganz, ganz wichtig, weil die Gesellschaft sagt einem so oft es geht hier immer 2 dazu du hättest ja gehen können. Und man ist so.
Gerade stark nach außen stark wirkende Frauen ihnen wird auch einfach nicht geglaubt man, es wird einfach nicht geglaubt, man wird also das und das ist das Unfassbare, denn was ich gelernt habe, ist natürlich brauchen die Persönlichkeiten ne die brauchen Persönlichkeiten und und die Gesellschaft da draußen ist es immer. Ich hab konstant hab ich mir hab ich die immer die Schuld bei mir gesucht für alles für alles und das ist wirklich auch so was man dann gespiegelt bekommt.
So hätte es doch gehen können, genau wie du eben gesagt hast ja. Mit der als Opfer hör doch mal auf dich als Opfer zu sehen, schau mal nach vorne genau ja, die sind immer zurück positivität, lass endlich los Lena reden ja genau und irgendwie Suizidgedanken.
Und wie vielen körperlichen und psychischen Folgen aber Schau einfach nach vorne ja genau ey, ich danke dir ganz, ganz herzlich für deine Geschichten. Für deine Offenheit und auch für deinen Mut ich wünsche dir weiterhin auf deinem Weg alles gute, ich weiß es noch nicht ganz vorbei, aber ich hoffe, dass du weiterhin die Kraft hast, das durchzustehen und das irgendwann. Ein wenig Frieden einkehrt ja, vielen Dank und ganz liebe Grüße.
An dich ja, vielen Dank, dass ich da sein durfte und ich hoffe, dass ganz viele daraus Mut schöpfen lassen ist die. Das wäre mein großer Wunsch. Das wird irgendwann passieren. Ich bin mir sicher, dass wir gerade in einer Zeit sind, wo sehr viel aufbricht und sehr viel mehr Bewusstsein über dieses Thema. Stattfinden wird wir sind noch in den Anfängen, aber wir machen weiter ich danke danke dir tschüss, danke dir Tschüss. Bleibt mutig, bleibt stark und Brecht das Schweigen.
