¶ Intro / Opening
Sounds.
¶ Einführung und trockene Augen
Fragen, Ärzte, Antworten. Von Bayern 2 Ich bin Ulrike Ostner und wir haben heute eine Augensprechstunde für Sie. Empfindliche Augen, Tränen der Augen, grauer oder grüner Star, Makula Degeneration oder einfach Kurzsichtigkeit. Egal was Sie für Fragen haben. Im Studio ist Professor Siegfried Pricklinger. Er ist der Direktor der Augenklinik der Universität München und versucht, diese Fragen zu beantworten. Guten Morgen, Herr Brickli. Sie erreichen uns unter 0800 246 2469 am Telefon.
Da können wir auch rückfragen. Oder Sie schicken heute aufgrund des Streiks gehen nur Textnachrichten über 0151 7 220 2207 über WhatsApp oder Signal. Und wir haben schon eine.
E-Mail in dem Fall bekommen, Herr Pricklinger, weil ich ja gerade gesagt habe, kaum kommt die Sonne raus, kneifen wir die Augen zusammen und dann setzen wir uns vielleicht aufs Radl und dann schon drei Augen wieder und unser Hörer Michael Tischler, der hat geschrieben, er hat seit langer Zeit ein Problem, dass seine Augen brennen und tränen, ohne dass er einen Zusammenhang feststellen könnte der Belastung der Augen durch Lesen oder Computerarbeit oder Handyzeit oder sowas.
Und manchmal, da geht es schon nach dem Aufwachen los, aber jetzt wird es komischerweise wieder besser. Und er möchte halt wissen, wie kann man denn die Ursache eigentlich ermitteln, damit man gezielt was unternehmen kann.
¶ Ursachen und Behandlung trockener Augen
Also das Thema trockene Augen, wir haben es ja ganz zu Beginn der Sendung schon im Teaser mehr oder weniger anged angedeutet, es ist ein Problem, das betrifft wahnsinnig viele Menschen. Und im Grunde genommen ist es ein Oberflächenproblem, das heißt die Augen sind nicht gut befeuchtet. Und die äußere Schicht, die uns quasi schützt vor Austrocknung, ist eine ganz besondere, der Tränenfilm, der hat drei Schichten, eine fettige, eine wässrige und nochmal eine fettige Schicht.
Die innere Schicht ist dafür verantwortlich, dass der Tränenfilm auf dem Auge bleibt. Die feuchte Sticht ist für das Befeuchten verantwortlich und die Äußere ist ebenfalls fertig. Die sorgt dafür, dass unser Tränenfilm nicht verdampft. And when the zusammers not passed, then becomes the patient trockening, it drunk home, so vielseitighted. And of the frame to come, we can feststell what the ursa is.
Geht letztlich nicht ohne den Augenarzt. Also der Augenarzt muss man sehen, sind die Drüsenausführungsgänge verstopft, die verantwortlich sind für das Sekret, das diese fettigen Substanzen ausschüttet, oder ist zu wenig Tränenflüssigkeit da? Also man kann das quasi als Ferndiagnose jetzt letztlich nicht beurteilen. Aber der Weg würde über Augenärztin oder Augenarzt führen und es reicht auch nicht einmal reinschauen und Genau.
Nein, also man muss dann, also klar, man möchte es möglichst schnell haben, aber man muss dann schon genau untersuchen, wie ist der Tränenfilm, also man kann das ein bisschen darstellen heutzutage, wie lange ist das Auge geschützt, wir sagen, wie lange dauert es, bis der Tränenfilm aufreißt, die sogenannte Aufreißzeit. Je kürzer es ist, umso schlechter ist es und je länger, umso besser. Ist genügend Tränenflüssigkeit da, dann kriegen die Patienten so ein Mini-Löschblatt ins Auge.
Wo man dann feststellt, wie viel Flüssigkeit tatsächlich da ist, ist es zu viel, wie ist die Zusammensetzung, und dann wird entsprechend behandelt. Das heißt, es gibt unterschiedliche Tropfen, der einen ein bisschen mehrfettige Substanz, der anderen weniger, der anderen mehr flüssig.
Wenn eine entzündliche Komponente da ist, dann muss man die Entzündung behandeln. Manchmal sind die Lidränder extrem gerötet, dann kann man sogar mit Antibiotika auch arbeiten. Also es braucht eine gewisse Zeit, bis man dann letztlich wirklich den Weg dorthin gefunden hat. Man muss auch zugeben, dass viele Patienten diese Trockenheit dann ein Leben lang begleitet. Man kann es dann im Grunde genommen nur verbessern.
augen tropfen Mit Augentropfen, dass die Beschwerden weniger werden, dass man weiß, was ist meine beste Kombination, wie komme ich mit möglichst wenig Tropfen aus. Aber am Ende man findet schon eine Lösung, aber es ist eine Investition sowohl des Augenarztes natürlich, oder Augenärztin, aber insbesondere des Patienten. Ja. Was einem nicht gleich einleuchtet, ist, dass zum Beispiel beim Fahrradfahren einem die Augen tränen, wenn man trockenes Auge hat.
Das ist immer das Erste, was wir erklären müssen. Die Ursache ist ganz einfach: Da geht es um den Tränenfilm. Wenn der Tränenfilm nicht gut ist und aufreißt, also wenn der Schutz nicht da ist, dann wird reflektorisch. Vol der Tränendrüse Flüssigkeit produziert. Weil das Signal, die Horners müssen sich vorstellen, ist das Organ mit den meisten sensiblen Nervenendigungen. Also wenn irgendwas ganz was Gleins ins Auge reinkommt, dann merkt es das Auge sofort.
Und wenn der Tränenfilm aufreißt, dann kommt das Signal über die Schleife, übers Gehirn, an die Tränendrüse, Achtung, Auges trocken, Produktion fluten so quasi. Und die Zusammensetzung passt ja dann nicht. Diese Flüssigkeit bleibt dann nicht im Auge und fließt ab. Und das ist das, was die Patienten dann spüren und sagen: komisch, ich. Mir laufen die Tränen. Der Arzt erklärt mich, ich habe trockene Augen, in Wirklichkeit rennende Augen.
Das heißt, du brauchst einen Augentropfen, wo die Oberfläche geschützt ist mit etwas fettigen Bestandteilen. Der Tränenfilm ist dann stabil und dann beginnt es nicht zu dann, dann arbeitet die Tränendrüse nicht so viel und die Flüssigkeitsproduktion wird dann wieder weniger.
¶ Sonnenschutz und Makuladegeneration
Und diese Frage, die ich am Beginn unserer Sendung jetzt aufgeworfen hatte, wie ist es, wenn jetzt die Sonne rauskommt? Sollte man wirklich immer schauen, dass man eine Sonnenbrille aufhat, gerade wenn man ein bisschen lichtempfindlich ist? Also Sonnenbrille ist immer gut. Und wir wissen, dass die zu starke Sonnenbestrahlung natürlich nicht nur die
eine unangenehme Plänepfindigkeit macht, das wäre das geringste Problem. Das ist vor allem für die Makola auch schlecht. Also die altersbedingte Makro-Degeneration hat definitiv einen Zusammenhang mit zu viel Sonneneinstrahlung. Grau Starr kommt früher, wobei das ist jetzt etwas, was heutzutage gut behandelbar ist. Also es empfiehlt sich auf jeden Fall, insbesondere wenn es dann am Meer, im Winter, im Schnee oder zur Mittagszeit.
eine entsprechende Sonnenbrille zu tragen. Vor allem auch Kinder sollten wir schützen. Da ist ja schon die Frage, unsere Hörerin Alexandra beantwortet die Frage gibt es eine Vorsorge gegen die makuladegeneration? Die Sonnenbrille wäre schon mal ein Idee. Also Sonnenbrille ist auf jeden Fall, aber die allerwichtigste wäre noch... Nicht zu rauchen. Ach tatsächlich.
Ja, also es gibt ganz viele, es wird also eine wichtige Ursache, das wissen wir, das sind genetische Faktoren. Das ist nur nicht der eingehende Fakt, sondern viele. Also da kann man jetzt nicht sagen, okay, lass ich mache eine Untersuchung und dann weiß ich ganz genau, bekomme ich Makrodegeneration oder nicht. Da ist einfach das zu heterogen. Aber ein Faktor, der zu 100% nachgewiesen wurde, ist das Rauchen. Okay, also sein lassen. Wir hoffen einfach, unsere Hörerin Alexandra raucht gar nicht.
¶ Glaukom: Diagnose und Behandlung
Jetzt ist der Herr Zech in der Leitung null achthundert zwei vier sechs zwei vier sechs neun ist unsere telefonnummer Herr Zech, Sie haben schon eine E Mail geschrieben und uns Ihre Telefonnummer dazu geschrieben und jetzt sind Sie bei uns in der Sendung. Guten Morgen. Okay, guten Morgen, hallo, mein Name ist Walter Zech, ich bin 69 Jahre alt. Ich habe vor einem halben Jahr am linken Auge irgendwie gespürt, es ist anders.
Es tränt auch mehr und dann bin ich zur Augenärztin und habe dann festgestellt, dass ich links einen zu hohen Augendruck habe und dass der Sehnerv schon geschädigt ist. Ich habe mir dann Augenschraub verschrieben, Simi Prinzer. Nach der ersten Nachuntersuchung war ich dann bei achtzehn, der Wert achten. hat sie gesagt, der ist noch zu hoch. Dann hat sie mir nochmal zusätzlich Augentropfen verschrieben. Jetzt war die bei der letzten Nachuntersuchung beim Druckwert dreizehn.
Jetzt ist meine Frage, also es hat gesagt, es ist in Ordnung, das soll möglichst niedrig sein, dass der Seenerv eben nicht mehr geschädigt wird. Jetzt ist meine Frage, muss ich diese Tropfen dann immer nehmen, lebenslang nehmen sozusagen? Uh oder wie wird das wohl sich weiter wie wird es weiter ablaufen? Also das Problem ist, dass diese der grüne Star, die, der zu Augendruck, das ist eine Erkrankung, die wird jetzt ein Leben lang begleiten.
Also die Frage ist ganz einfach beantwortet, ja, sie müssen jetzt ein Leben lang den grünen Staat in hohem Augendruck behandeln. Und die Alternative zu den Augentropfen wäre eine Operation bzw. eine Laserbehandlung. Vielleicht ganz kurz zur Erklärung, der grüne Star oder auch Glaucome genannt. Wir sagen auch der stille Tod des Sehens, weil die meisten Menschen so wie sie eigentlich nicht gemerkt haben, dass sie einen hohen Augendruck haben.
Durch den hohen Augendruck werden die Nervenfasern geschädigt und die Nervenfasern sind in die Verbindung von den Photorezeptoren zum Gehirn. Also das Kabel wird mehr oder weniger immer schlechter und führt dazu, dass Interessanterweise eben zunächst die äußeren Bereiche des Gesichtsfeldes. Das heißt, sie merken das nicht, wenn von außen es immer enger und enger wird.
und am Schluss nur noch ein Tunblick da ist. Und darum spricht man auch vom stillen Tod des Sehens. Und es ist ganz wichtig, dass sie zum Augenarzt gegangen sind, auch wenn die Ursache ganz andere war. Sie hatten Probleme mit den Tränen. Dort hat der Augenarzt festgestellt, das sollte man immer machen, dass man, wenn man zum Augenarzt geht, ab 40, Je mehr quasi Verdacht ist, zum Beispiel wenn sie jetzt in der Familie Vater, Mutter, Oma, Opa,
Wenn die ebenfalls schon einen größeren Start hatten, sollten sie umso früher gehen, um zu überprüfen, ob sie auch, weil sie im Erblich auch mit bedingt ist, einen zurohenden Augendruck haben. Und dann wird der Augendruck gesenkt, entweder mit Augentropfen, Heute kann man auch lasern. Bei zwei Dritteln der Patienten hilft das Lasern auch zumindest über eine gewisse Zeit, zwei, drei Jahre oder noch länger, dass sie dann noch keine Augentropfen brauchen.
Wenn es gelingt, mit Augentropfen den Druck zu senken, haben sie eine große Wahrscheinlichkeit, dass sie durch den grünen Stat nicht blind werden, dass diese Degeneration, diese Schädigung der Nervenfasern eben dann nicht stattfindet. Herzlich, zum Glück haben sie es erwischt. Yeah, kurz Dank.
¶ Augeninnendruckmessung und Glaukomkomplexität
Wirklich wahr. Aber erzählen Sie für die anderen Hörer, wie der Augendruck gemessen wurde. Um Ich sitze an einem an einem Gerät und da wird so eine Luft reingeblasen sozusagen, so stoßweise kommt der Luft. Dadurch wird es gemessen. Wie genau das funktioniert, weiß ich auch nicht. Es kommt auch. Erstmal ein bisschen komisch vor, ne? Da ist so ein Luftstoß aufs Auge und das soll schon messen. Herr Briglinger, das ist tief. Det är en väldigt bra fråga.
Da wird auch immer diskutiert in der Fachwelt. Das Prinzip ist folgendes. Es wird der Augenlock dadurch gemessen, wie man quasi den Widerstand misst, beziehungsweise die klassische Augenlockmessung ist die Applanationsdonometrie. Da wird mit einem so einem Köpfchen aufs Auge gedrückt, und dann schaut man, wie viel Kraft man braucht, um die Hornheit, die rund ist, abzuflachen. Und das hängt von vielen Faktoren ab, natürlich auch von der Dicke der Horn hat, aber am allermeisten vom Augentruck.
Da das für die Patienten sehr unangenehm ist, weil da braucht man sie, dann muss man betäuben, dann berührt man das Auge, kann auch mal was passieren, haben schlaue Erfinder das Ganze mit dieser Luftdruckmessung auch gemacht. Und das ist auch ganz gut. Das Einzige ist es nicht bei jedem Patienten so, dass es 1 zu 1 gleich misst. Das heißt, man sollte zumindest mal überprüfen mit der klassischen Methode, dann die Luftstoßmethode, und wenn die ähnlich ist, weiß man für die Zukunft.
Es reicht aus, wenn ich diese Luftstoßmethode dir nicht wirklich... Das ist zwar ein bisschen komisches Gefühl, aber es ist nicht gefährlich. Und diese Messung sollte zumindest einmal durchgeführt werden. Und dann wird halt regelmäßig kontrolliert, ob mit den Augentropfen oder mit welcher Therapie auch immer, die man gemacht hat, der Druck entsprechend gut ist.
Aber der Druck geht jetzt runter beim Herrn Zech und es wurde immer mit dieser Luftdruckmethode gemessen. Das heißt, das ist schon mal auf jeden Fall ein Anhaltspunkt. Absolut. Das hat auf jeden Fall funktioniert und mit Druck 13 ist er auch auf der sehr sicheren Seite. Head safe. Na eine Frage nur kurz. Eine Bekannte von mir hat gesagt, sie hat den Luft den Druck achtzehn oder sowas und das war vollkommen ausreichend.
Ja, das ist da gibt es viele Faktoren, Entschuldigung, dass ich da zu unterbreche. Also es gibt auch Menschen, die im Druck von vierzehn, fünfzehn und der Augenarzt sagt, oh, das ist immer noch zu hoch. Weil es kann sein, dass zum Beispiel die Hornart ganz dünn ist und in Wirklichkeit der Druck quasi zu niedrig gemessen wird und eigentlich höher ist. Dann gibt es auch in Erkrankung, wir sagen Normaldruck-Glauckom dazu, das heißt, der Augendruck ist eigentlich
relativ gut, trotzdem sieht man am Seenurvereindungen wie bei einem grünen Star. Weil man eben, weil eben noch ein zweiter Faktor mitspielt, nicht nur der Augendruck, sondern auch die Durchblutung des Seenerven spielt eine Rolle.
Und da muss man dann versuchen, trotzdem den Druck möglichst zu senken, vielleicht noch ein niedrigeres 15, vielleicht 10 am besten, um den zusätzlichen Schaden durch den hohen Druck zu verhindern. Das heißt, es ist eine relativ komplexe Sache, wichtig und das ist das, was vielleicht auch für die Zuhörer das Allerwichtigste ist.
Dass man einfach zum Augenarzt geht, es tut nicht weh, es ist nicht schlimm. Und je früher man es erkennt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man es dann rechtzeitig behandelt. Und dann wird man heutzutage durch den grünen Stand nicht mehr blind. Denn eine Sache ist ganz wichtig, zum Schluss noch, Im Gegensatz zum grauen Star, den man behandeln kann, und das sieht man wieder gut, kann man den Schaden, der durch den grünen Star entstanden ist, nicht mehr rückgängig machen.
Okay. Herzech, dann alles Gute. Ja? Thank you. Thank you.
¶ Makuladegeneration: Erblichkeit und Vorsorge
Herr Fricklinger, wir haben ziemlich viele Fragen zur Makula-Degeneration, und ich würde jetzt stellvertretend mal mit Frau Seuchter anfangen. Guten Morgen, Frau Seuchter. Bitte schön, erzählen Sie. Ja, also erstmal toll, dass ich drankomme und also meine mein Thema ist mein Vater ist über Krankheit erblindet ab dem siebzigsten Lebensjahr und hatte sowohl Glaukom als auch Netzort Augennervrobleme und dann zum Schluss eine Makuladdegeneration. Meine Mutter, jetzt 91-Jährig.
hat eine Makula-Degeneration, ist über vier Jahre lang gespritzt worden. Es war zuerst die Feuchte, die ist jetzt trocken. Meine Mutter ist schwerst sehbehindert, wie nur noch in den Randbereichen. Und ich selbst bin kurzsichtig 3,25 Diopsiinklusive Zylinder. hatte vor einigen Jahren auch schon eine Glaskörperabhebung. Und meine Frage ist letztendlich, inwieweit ich durch die Vater und Mutter erblich vorbelastet bin bei einer Makula-Degeneration. Okay.
Tja, also die Frage ist ganz klar mit Ja zu beantworten. Die Makrodegeneration hat auch erbliche Komponenten. Wie vor wie zuvor schon erwähnt, es sind unterschiedliche Gene, die da das Risiko erhöhen. Im Grunde genommen ist es für Sie das Entscheidende, dass wir quasi alle diese Faktoren, die wir gerade vorher besprochen haben, also das Rauchen, gesunde Ernährung,
möglichst nicht so viel Sonnenexposition, also ohne Sonnenbrille, ist Sonnenexposition grundsätzlich schon möglich. Das können Sie quasi tun, um prophylaktisch. die ähm da entsprechend die Makrodegeneration das Risiko zu reduzieren.
¶ Makuladegeneration: Therapien und Nahrungsergänzung
schon immer wieder neue Therapieansätze, wie Sie ja bei Ihrer Mutter auch schon kennen, also die feuchte, die Gefürchtete, die die schwere Form, weil sie akut kommt, die kann man heutzutage mit einer Spritzenbehandlung, wo sie Medikamente bekommen, die die Wachstumsfaktoren hemmen, die verantwortlich sind für die Verschlechterung.
Dadurch kann man diese gut zurückdrängen, manche sogar auf einem Stadion bringen, dass man das Gefühl hat, zumindest vorübergehend, dass es eine deutliche Verbesserung von Heilung kann man ja nicht sprechen, möglich ist. Auch die trockene Form der Makrodegradation, da wird wahnsinnig viel geforscht. Also ich weiß nicht, wie alt sie jetzt sind, aber ich denke so wie das klingt, haben sie noch ein bisschen Zeit bis es dann tatsächlich zu einer schweren Form kommt.
Man muss auch ganz klar sagen, je früher die Makrodegrenation auftritt, umso schlechter sind die Verläufe. Wenn ihre Mutter mit neunzig eine Makrodegrenation entwickelt hat, dann ist es mit Sicherheit weniger schlimm als Patienten, die bereits mit 60 erste Veränderungen haben. Da ist das Risiko deutlich. Wir haben sogar hier noch zwei. Meine Mutter, meine Mutter hatte die seit dem 86. Lebensjahr, ich selbst bin 64.
Was ich aber auch sagen möchte, ich substituiere Lutein und versuche so viel Omega-3 wie möglich zu nehmen, weil das ja auch wichtig für den Sehnerv. Aber ich nehme halt auch Lutein, weil das ja auch in der Netzhaut vorkommt und ein wichtiges Spurenelement ist. Da wollte ich auch fragen, was da zu Erfahrung sind, ob ich mir das schenken kann. Also ich nehme es auf alle Fälle dreimal pro Woche.
Also es schadet sicher nicht. Es läuft ein bisschen unter dem Motto, hilft es nicht, schadet es nicht. Es gibt experimentelle Versuche, wo man gezeigt hat, dass das einen möglichst positiven Effekt hat. so richtig prospektive Untersuchungen, wo man tatsächlich sagen kann, du musst es unbedingt nehmen, weil es dir hilft, dass du keine Marktegatur bekommst.
gibt es jetzt wissenschaftlich noch nicht wirklich nachgewiesen. Ich weiß, da wird wahnsinnig viel gemacht. Im Grunde genommen ist ja die Makrodegrenation auch ein Problem der Durchblutung, weil eben die passiert in der Aderhaut. Um das sind er um Gefäße. Die verantwortliche sind verantwortlich eben für die für das zentrale See dort sehr wichtig.
Darum ist alles, was in Richtung Atherosklerose, Prophylaxe, Omega-3-Fetz, gesundes Leben, gute Ernährung, alle Faktoren, die wir kennen, auch aus der Kardiologie kennen, Beim Internisten, wenn sie gute Blutdruck Einstellung, das ist alles gut und hilft auch als Prophylaxe für die Alm, die für die Makrodegeneration.
Aber ich würde jetzt nicht in tonnenweise irgendwelche Mitamine oder was immer auch schlucken, um das zu verhindern. Das ist f f vernünftig, sie machen ein gutes Leben im Sinne einer Prophylaxe. Für den gesamten Körper versiebst auch.
Zugespitzt, Herr Pricklinger. Wenn die Frau Seuchter sagt, ich ernähre mich gesund und ich schaue sich ausgewogen nach allen Kriterien, die uns zur Verfügung stehen, soll sie dann zusätzlich oder bringt es was, das zusätzlich noch einzunehmen, oder kann sie sich, wie sie gesagt hat, schenken? Ich glaube, ich würde es mir schenken und das Geld anderweitig investieren. What? Okay, Frau Seuchter, alles klar. I have to hang on.
¶ Junge Makuladegeneration und Gentherapie
Weil wir gerade beim Alter waren, Herr Professor Brücklinger. Wir haben zwei Nachrichten bekommen: einmal von Franz Wölfle und einmal von unserer Hörerin Susanne, die beide relativ jung sind, nämlich neununddreißig und vierzig Jahre alt und eine Makuladegeneration.
haben. Bei Herrn Wöffler ist es eine trockene Makuladegeneration. Und er schreibt uns also das linke Auge, das sieht dann nur verschwommen und das rechte macht die Arbeit. Und er fragt sich, wie kann er das Rechte schützen, dass das nicht da auch noch anfängt? Also die Frage kann man leider Gottes so jetzt am Telefon überhaupt nicht beantworten, weil ich nicht weiß, welcher Krankung es ist.
Aber das ist jetzt ganz klar zu unterscheiden von der altersbedingten Makrodegeneration. Das heißt, da müssen irgendwelche genetischen Faktoren eine Rolle spielen, also eine genetische Netzodystrophie. Mit so jungen Jahren bekommt man sonst keine Veränderung sehr in einer Makrodegeneration. Und da ist es so, dass er auch natürlich gesundes Leben etc. alles eine wichtige Rolle spielt. Rauchen, er sollte auf jeden Fall nicht rauchen. Und im Grunde muss man.
Dazu sagen muss man klar sagen, also auf der einen Seite gibt es jetzt den großen Hoffnungsschimmer, dass da wahnsinnig viel geforscht wird, auch erfolgreich geforscht wird, dass viele Studien stattfinden. Und gesagt, die eine also für ein Gen gibt es ja bereits eine zugelassene Gentherapie. Aber zum Beispiel für Mob was best wird auch gerade viel ich glaube, ob ich das richtig gelesen habe. Was ist der andere Hörer? Nej, det er Hører med Morbus Best, du har recht.
Fangen wir zum Beispiel im nächsten Tag wieder ein Studio an, der Hoffnung steht, dass es relativ bald losgehen wird, dass auch Diese Erkrankung, wir wissen, es ist ein Gen betroffen, das Best One Gen. Und wenn wir das ersetzen können, wenn wir das behandeln können, wenn das quasi ausgetauscht oder ergänzt werden kann, dann könnte man in Zukunft diese Patienten tatsächlich auch heilen.
Die Hörerin Susanne sagt, es ist nicht genbedingt bei ihr und die Ärzte sagen, es sei unheilbar und auch nicht zu behandeln. Sie hat es bekommen scheinbar Ende 40 und ist jetzt Mitte fünfzig und es verschlechtert sich. Und außerdem hat sie dann auch ein Loch in der Netzhaut, das wurde operiert. Und sie möchte jetzt einfach wissen, wie sie die fortschreitende Maku degener Makula Degeneration, wobei sie uns nicht sagt, is it nass or trocken?
Mit 40 ist die Wahrscheinlichkeit extrem groß, dass es sehr wohl genetisch bedingt ist. Es kann allerdings sein, dass man den Gendeffekt noch nicht kennt. Also wir haben ja über 200, 300 Gendefekt. weil sie nicht weiß, heißt es nicht, dass es nicht so ist. Und wie lange dauert es, bis sie erblindet, fragt sie. Das um also ich hoffe, dass sie vielleicht, dass sie wirklich nur das Zentrum ist und dann nie wirklich erblindet, sondern immer noch ein peripheres Gesichtsfeld hat.
ohne die Patientin zu kennen und jetzt auch nochmal sie wird auf jeden Fall nochmal ein Zentrum gehen, wo spezialisiert ist auf solche Erkrankungen. Es gibt kaum einen Gendefekt, der nicht jetzt schon, also kaum eine genetische Erkrankung, die nicht bekannt wäre. Also die Antwort wäre jetzt mal nicht lockerlassen und
Absolut mal nicht locker lassen und mit dranbleiben. Selbst wenn man jetzt den Gendeffekt noch nicht findet, es wird immer wieder neu geforscht. Und auch für die Patienten, das ist ja leider Gott das Brostel der Patienten, wo es noch keine aktuelle Gentherapie gibt. Die sollten jetzt nicht den Kopf ins Anstecken, sondern sich anbinden lassen, solche Zentren, den Gendeffekt feststellen.
Bei uns zum Beispiel werden diese Patienten dann ein großes Register aufgenommen und wenn dann die ersten Therapien kommen, Studien oder vielleicht dann zugelassenen Therapien, dann werden die kontaktiert und dann entsprechend behandelt. wenn es da passt sozusagen von der Erkrankung, die sie haben.
¶ Glaskörperabhebung und Netzhautlöcher
0800 246 2469 ist unsere Telefonnummer. Ich habe gerade versprochen, wir sprechen über den grauen Star. Das machen wir. Aber die Frau Jan Erbe hat nicht viel Zeit, ist für uns, glaube ich, rangefahren und deshalb ziehen wir sie vor. Frau Jan Erbe, guten Morgen. Ja, herzlichen Dank erstmal und grüß Gott Prüss Gott. Ich habe eine kurze Frage. Ich bin zweiundsechzig Jahre alt, hatte eigentlich nie Probleme mit den Augen und vor
gesehen und so ja so schwarze Punkte und so einen schwarzen Faden dicken. Und da musste dann notgeläisert werden, weil ein kleines Loch in der Netzhaut war aufgrund des Last. der Glaskörperabhebung, so hat der Augenarzt das beschrieben. Und dann hatte ich drei Wochen später schon wieder eins und jetzt bin ich halt ein bisschen panisch, dass ich da und hier irgendwelche Löcher in den Augen habe.
Und gibt es da irgendwas, was ich prophylaktisch machen könnte, das das jetzt nicht so gehäuft auftritt? Weil man erschrickt wahnsinnig bei sowas. Ja, total. Genau, genau, ja, Herr Püdlinger. Sie haben alles richtig gemacht. Wenn sich das Gel im Auge verflüssigt, dann hebt sich der Glaskörper von der Netzwert ab. Und an manchen Stellen ist der Glaskörper stärker mit der Netzwert verbunden und zieht dann und das blitzt.
Und wenn dann ein kleines Gefäß dabei einreißt, dann sieht man so schwarze Punkte und das haben sie alles festgestellt. Und wenn der Zug aber zu stark ist, kommt es zum Einreiß, dann steht ein Netzart Loch. Und dieses Netzortloch, wenn dieser flüssige Glaskörper dann unter das Loch fließt, dann kann die Netzart sich abheben, dann steht eine Netzardabhebung. Dann würde man einen Schatten bereits sehen.
Und um das zu verhindern, kann man mit der Laserbehandlung, die Sie schon machen lassen, wird das quasi versiegelt, das vernappt dann. Und damit kann man die Wahrscheinlichkeit um 90 Prozent reduzieren, dass tatsächlich eine Netztablösung entsteht. Und was sie macht, was sie jetzt prophylaktisch machen können, ist, dass sie es regelmäßig kontrollieren lassen und seien sie nicht verunsichert, wenn immer wieder eine neue Stelle auftritt.
Der Glaskörper ist irgendwann mal komplett abgehoben und dann ist hoffentlich keine Netzadablösung entstanden, und sie haben alles nur mit Laserbehandlung überstanden.
¶ Glaskörperabhebung: Normal und Risikominimierung
Ich nehme jetzt hier die Frau Schiller dazu. Frau Schiller, grüß Gott. Genau, also Glaskörperablösung ist auch ihr oder Abhebung ist auch ihr Stichwort. What? Also ich lasse immer regelmäßig kontrollieren, weil ich bin also zwar kurzsichtig mit Astigmatismus und lasse immer jährlich, weil es bei uns in der Familie eben Glaukom gibt.
Um jährlich kontrollieren und dann wird das auch mit so einer das ist so eine Zusatzuntersuchung mit so einem Laser wie so eine Schichtaufnahme und dann hat er mir letztens gesagt Ja, ich habe eine leichte Glaskörperabhebung und das Thank you. wusste ich jetzt mich wirklich zu deuten und auch was ich eben was das für mich bedeutet und was ich machen kann.
Also grundsätzlich, Sie müssen sich überhaupt keine Sorgen machen, jeder Mensch bekommt im Laufe des Lebens eine Glaskörperabhebung. Der kurzsichtige bekommt es früher, der weitsichtige eher später. Aber es ist ein ganz normaler physiologischer Prozess. Und im Rahmen der Abhebung gibt es eben auch wieder nur wenige Menschen, wo es eben so stark zieht, dass ein Netzertloch entsteht.
Ja, ein Erbe, vielleicht nur ganz kurz, also selbst wenn eine Netztablösung entstehen würde, sie aber rechtzeitig kommen. und entsprechendes spezialisiertes Zentrum gehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass man diese Netztablösung wieder operieren kann und dass sie danach wieder gut sehen. Also es ist jetzt kein Damokles Schwert, so quasi hoch, hoffentlich passiert es nichts, sonst bin ich blind.
sondern die heutige Augenmedizin ist so weit fortgeschritten, dass sie sich da wirklich keine Sorgen machen müssen, solange sie regelmäßig unter Kontrolle sind. Und wenn diese wenn man dann quasi nach der wöchentlichen oder zweiwöchlichen Kontrollen keine Veränderungen sieht, dann kann man das Intervall wieder verlängern und irgendwann sind sie den Augenarzt quasi wieder los mit Ausnahme der Einjahreskontrollen. Okay, so fast.
Das hat nichts zu tun, das man sagt, mit Sport, mit Druck, mit Anstrengung.
Ja, ja, ja, ja. Klar, wenn der wenn der Glaskörper, also wenn Sie jetzt in die Hupfburg gehen, gerade in einer gerade in einer Phase sind, wo der Glaskörper gerade mehr zieht und dann würde ich vielleicht nicht in die Hupfur gehen, weil dann zieht dann dann dann zieht es natürlich ständig und Sie beschleunigen damit zwar die Glaskörperabhebung, aber wenn gerade die Gefahr ist, dass es einreißt, würde ich es tendenziell nicht machen.
Sie wollten wahrscheinlich gerade in die Hüpfburg, Frau Schiller. Jeden Tag. Ja. Also ja aber statische Anstrengungen, äh, oder selbst wenn sie zum Beispiel am Rotergerät oder am Laufband, also das sind das sind so Ding, Dinge, da würde ich mir jetzt dann Vielleicht in der akuten Phase nicht, aber selbst Gewichtheben macht keinen, also macht keinen, ist also sie üben da jetzt nicht indirekt Druck am Auge dann aus.
Also das hat vielleicht einen Einfluss auf die auf die Durchblutung, dass sie dann hohen Blutdruck bekommen, aber das hat keine, hat hat definitiv nichts mit der Glaskörperabhebung zu tun. Vielen herzlichen Dank.
¶ Grauer Star: Linsenwahl und Astigmatismuskorrektur
0800 246 2469. Jetzt kommen wir endlich zum grauen Star. Frau Ruf, grüß Gott. Ja, grüß Gott. Jetzt haben wir es lang warten müssen. Ja, es ist okay, passt schon. Bitte. Ja, ich um plane im Juni eine graue Starroperation am rechten Auge und ähm Da bin ich mir nicht sicher, weil ich habe also mein Leben lang schon kurzsichtig, ungefähr 3,5 Dioptrin.
auf beiden Augen, aber eine starke Hornhautverkrümmung. Und da werden jetzt verschiedene Linsen angeboten, die man sich auswählen kann mit verschiedenen Qualitäten. Und da bin ich mir eben nicht sicher, ob man überhaupt die Hornhautverkrümmung korrigieren kann. Und oder welche Linsen man dann eigentlich nehmen soll.
Ja, das ist die große Frage, gell? Es gibt ja bei so einer großen Auswahl, die wir heutzutage haben. Ich kann es gibt, es gibt ein paar Dinge, die sind, die würde ich zu hundertprozentig unterschreiben. Da kann ich Sie absolut beruhigen, dass wir das auf jeden Fall machen sollten, wenn es denn möglich ist. Wenn Sie eine Hollandverkrümung haben, einen Astigmatismus
der regulär ist, also kein also wo eine eine Achse gut stärker als die andere gekrümmt ist, dann ist das auf jeden Fall sinnvoll heutzutage. Dann haben sie eine Verbesserung des Sehens sowohl in der Ferne als auch in der Nähe, würde ich auf jeden Fall machen. Dann gibt es auch als Standard heutzutage die asphyrischen Linsen, also quasi monofokale Linsen, wo Sie in einer Distanz gut sehen. Wenn Sie sowas nehmen in Kombination mit der
sogenannten torischen Linse, wo eben dann der Asteroidismus korrigiert wird, dann machen sie hundertprozentig sicher nichts falsch. Okay. Das ist die erste Entscheidung. Die zweite Entscheidung ist, sie sind kurzsichtig und sind es gewohnt, dass sie ohne Brille gut lesen können. Yeah, right. Jetzt die Frage, wenn jetzt, also natürlich gibt es Menschen, die sind zwar kurzsichtig, aber haben immer eine Kontaktlinse immer Kontaktlinse getragen.
እንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንንን Nein, also mein ganzes Leben lang eigentlich harte Kontaktlinse und jetzt natürlich Mm-hmm.
Yeah. Also wenn jemand uh wenn Sie quasi gewohnt sind, normalsichtig zu sein, weil sie immer Kontaktlinsen tragen, dann macht es ein bisschen Unterschied, dann können Sie sich schon überlegen, Über spezielle Linsen, wie zum Beispiel wenn die Augen gesund sind, dass man trifokale Linsen oder dann gibt es Eduf-Linsen, sie sind alles oder Monofokel plus Linsen, das sind alles Linsen.
wo der Fokus quasi nicht nur auf einem Punkt ist, sondern dass er breiter ist. Trifokale Linsen haben den Vorteil, dass man in allen Richtungen, also in allen Distanzen ferne, intermediär, sprich Bildschirm oder Nego zieht. Amen. Edu-Flinsen, da haben wir so ein bisschen zum Beispiel die Ferne bis zum Bildschirmbereich.
Und Monofogel Pluslinsen, das ist dann nur, das heißt, ich sage immer, wenn man diese Linsen einsetzt in Kombination mit einer kleinen Monovision, sprich ein Auge ein bisschen mehr in die Nähe zieht, dann kann man beim Autofahren auch das Armaturenbrett sehen. Ah, yeah, exactly.
Die Frage wäre doch dann, Frau Ruff, wenn Sie jetzt das nächste Mal reden, welche Linse kommt in Frage? Frau Ruff müsste genau formulieren, Herr Bröcklinger, was Ihre Ansprüche sind. Und die behandelnden Ärzte könnten sagen: dafür ist am besten die Linse XY. Aber jede, aber jede Linse hat natürlich auch also also letztlich für alle Linsen mit außen mit der ganz der klassischen Standardlinse.
ist die Grundvoraussetzung, dass sie gesunde Augen haben, dass keine Makrodegrimination in den in der Familie zum Beispiel, so bei ihnen erste Veränderungen sind, dass sie keinen grünen Star haben. Und man muss ja auch aufklären das möchte ich das wollt ihr jetzt schon noch tun, im Grunde habe ich nur erzählt, wie was es für tolle Linsen gibt dass diese tollen Linsen ja auch Nachteile haben.
sich eine trifokale Linse einsetzen lassen und der Wunsch der Brillenfreiheit nicht ganz oben steht, sondern vielleicht die Qualität des Sehens, dann werden sie wahrscheinlich, wenn sie jetzt hören, naja, diese trifokalen Linsen machen ein bisschen Kontrastminderung, wenn es Licht schlechter ist, Sie machen bei den meisten Patienten zumindest am Anfang
Sogenannte Hallo-Phänomene, also Streulichter. Also, wenn sie in der Nacht Auto fahren, dann sehen Sie um Lichtquellen, ringförmige. Das muss man alles wissen. Und dann gibt es halt Patienten, die sagen: Ist mir vollkommen egal, Hauptsache, ich brauche keine Brille mehr.
Die oder der wird glücklich werden mit solchen Linsen, wenn sie aber dann einen hohen Anspruch der Sehqualität haben und sagen, ah, ab und dann mal eine Lesebrille, es stört mich gar nicht, dann würde ich hier in eine andere Richtung gehen. Das muss da das das da muss man investieren in sie und und vice versa auch auch also auch noch irgendwann mal nachlesen und nachfragen.
Dass am Ende alles passt. Aber nochmal ganz, ganz wichtig und entscheidend, die Augen müssen gesund sein. Und gesund ist auch noch vielleicht ein ganz wichtiger Faktor, wenn Patienten trockene Augen, wir haben es gerade besprochen. Da muss man wirklich diese Trockenheit gut behandeln, vorher, bevor man sich überlegt, irgendwelche Spezialinsen einzusetzen. Denn die Oberfläche der Augen muss auch gesund sein. Gut, jawohl, das waren jetzt ganz tolle Tipps von Ihnen.
¶ Komplikationen nach kombinierten Augen-OPs
Herr Fricklinger, wir haben noch einen Hörer oder eine Hörerin, das kann ich nicht genau erkennen hier on der E-Mail. Da kam beides zusammen. Er oder sie wurde nämlich am grünen Star am rechten Auge operiert, und gleichzeitig wurde der graue Star entfernt und eine Linse erneuert. Und jetzt ist es so, dass die Augen immer wieder brennen und rot sind und die Tropfen helfen ganz kurzfristig. Und er fragt, was kann ich, oder sie fragt, was kann ich Besseres tun dafür.
Also, dass ich noch richtig verstanden habe. Die Patientin hat den grünen Star und wurde jetzt zusätzlich. Genau, im vergangenen Jahr wegen grünen Staats am rechten Auge. Kombiniert offensichtlich.
Also grundsätzlich macht es ja Sinn, dass man im Rahmen einer grauen Stauoperation, die übrigens bei sich auch mal bei den Augendruck sogar ein bisschen senken kann, den grünen Stau mitoperiert. Da gibt es Stands, die man einsetzen kann, minimalinvasiv, das ist dann wirklich kaum eine verlängernde Operation. wenn einfach sowohl eine Linsendrübung da ist, als auch der Augendruck deutlich zu hoch ist.
Patienten, die einen grünen Star haben, die haben vorher schon Augentropfen genommen, müssen es quasi um den Druck zu senken. Und diese Augentropfen bei se machen die Augen trocken. Das heißt, man braucht dann nicht nur drucksenkende Augentropfen, sondern auch Befeuchtungstropfen. Jetzt kommt noch die Operation dazu, und jede Operation ist ein Eingriff an der Oberfläche der Augen, das heißt, es macht es nochmal schlechter.
Das führt eben dazu, dass man letztlich diese Oberflächenbehandlung der Augen, die Behandlung des trockenen Auges, noch intensivier noch intensiver machen muss, dass man vielleicht entzündungshemmende Faktoren auch braucht. Die muss man oft über Monate nehmen, um dann tatsächlich wieder eine gute Situation zu schaffen, wo man dann nicht mehr so oft tropfen muss. Aber eines ist klar, dass, wenn es mal so weit ist, dann ist das eine sehr, sehr langwierige Therapie.
Patienten haben dann irgendwann auch mal keine Lust mehr. Kann man auch nachvollziehen. Die Beschwerden sind dann vielleicht gar nicht mehr so stark. Aber da ist ihm wichtig, dass man sich bewusst vornimmt, bevor es wieder so weit kommen lasse, dass es ganz schlecht ist. Lieber auf niedrigen Niveau, also niedrig meine ich jetzt weniger auftropfen müssen, dafür kontinuierlich.
damit dann diese akuten Entzündungsschübe, wo man dann wieder Cotison oder andere zytostatische zytostatische Substanzen braucht, um die Entzündung zu hemmen, dass man die möglichst umgehen kann. Das heißt, man muss es in seinen Alltag so integrieren, dass das quasi in Fleisch und Blut übergeht, dass man das Level hält. Dass man das Level hält und dass man einfach dann insgesamt deutlich weniger behandeln muss, als wir es quasi einmal mehr, einmal weniger.
Ich habe hier noch zwei Nachrichten zum Thema grauen Star. Da schreibt zum Beispiel der Herr Geisler, er hatte eine graue Star-OP und da ist ein Loch in der Netzhaut entstanden. Offensichtlich haben sie es repariert. Und ähm, Uh I said, Yeah, vielleicht klammer mal das aus then fragt sich, ob das yeah gut wird. Das ist die Frage, wo das noch in der Netz entstanden ist.
Genau, es ist offensichtlich repariert worden und das wird jetzt halt weiter behandelt mit Spritzen. Und er fragt sich, ob es wieder gut wird. Aber das muss er dann vor Ort besprechen. Ja, um also wenn wenn was was kannst, wenn jemand eine graue Stauoperation hat?
dann erhöht man im Rahmen der Operation die Wahrscheinlichkeit einer Glaskörperabhebung. Weil Sie müssen vorstellen, die dicke Linse wird ersetzt durch eine dünne Kunstlinse, da ist Platz für den Glaskörper und wenn die Glaskörperabhebung noch nicht stattgefunden hat, Dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie im Rahmen oder nach dieser Operation stattfindet. Das ist ein gewisser zeitliches, also der Zusammenhang ist dann ganz logisch erklärbar. Und da kann es dann quasi dazu kommen.
Das relativ früh nach so einer grauen Stauportion ein Riss in ein Netz hat, wie bei einer Glaskörperung entsteht, und die muss dann gelasert werden. Das wäre jetzt eine Möglichkeit der Lesebehandlung. Da wird aber dann nicht gespritzt, um ehrlich zu sein. Das muss man vielleicht nochmal im Detail darüber. Genau, das kann er dann vielleicht vor Ort noch mal klären.
¶ Sehstörungen und Netzhautödeme nach Katarakt-OP
Die Frau Clasen hat vor einem Jahr wegen grauen Staates rechte Auge operiert gekriegt und danach hat die Sehfähigkeit in der Nähe und der Ferne sich. verschlechtert. Sie sagt, sie sieht verschwommen und wie durch einen Schleier. Es wurde auch nachgelasert und es hat aber nur kurz was geworden. So jetzt soll das andere Auge gemacht werden und sie traut sich nicht mehr. Das ist genau das, was vorher besprochen haben. Gibt es letztlich
Grab zwei Möglichkeiten. Die wahrscheinlichste ist die, dass im Rahmen der Operation die Trockenheit sozusagen verstärkt wurde, dass der Schleier, dieses einmal besser, einmal schlechter, das ist wie Schlieren, dass der Man prima, wenn man jetzt die Trockenheit behandeln muss, bis das wieder passt, und dann kann man sich auch getrost auf das zweite Auge quasi verlagern und dort die Operation durchführen.
Alternative ist, dass irgendwelche trifokalen Linsen oder eben nicht monofokale Linsen eingesetzt wurden, Patienten damit nicht zurechtkommen, gerade wenn man es vergleicht mit dem anderen Auge. Dann wäre das wäre das auch eine Erklärung dafür. Also, ich ganz ehrlich zu sein, klar, man sollte zunächst die Ursache fürs erste Auge rausfinden. Kann auch mal eine Makula-Geschichte sein.
Dass man das zumindest weiß und dann weiß, okay, das ist der Grund dafür, den kann ich behandeln, den kann ich nicht behandeln. Ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es am zweiten Tage auch passiert? Wenn ja, dann macht man zuerst die Behandlung von der Grunderkrankung und dann erst die Graustauerportion. Jetzt ist die Frau Fairbeck in der Leitung und auch sie hatte eine graue Star-Operation. Frau Fairbeck, grüß Gott. Hallo. Ich hatte eine grauische Operation im Oktober und habe
konnte schlecht sehen auf dem operierten Auge. Es ist festgestellt worden, dass ich Ödeme auf der Netzhaut habe, habe eine Tropfenkur gemacht. Wochen lang. Es wurde danach wieder schlechter. Jetzt mache ich mit dem gleichen Medikament nochmal eine Tropfenkur. Dreimal am Tag wird es wieder besser.
Also die Wahrscheinlichkeit ist ganz groß, Frau Fairbeck, dass Sie irgendwann einmal dieses Makoloidem, diese Flüssigkeitseinlagerung wegbekommen, denn im Rahmen der grauen Stau-Operation kommt es gar nicht so selten zu einem sogenannten Urban-Gas-Syndrom. Das heißt,
Dass durch die Entzündungsfaktoren, die da ausgeschüttet werden bei der Operation, sich Flüssigkeit in an der Stelle des schärfsten Sehens einlagert, der Makula, und dann sehe die Patienten, obwohl sie zuerst unmittelbar nach der Operation besser gesehen haben, wird es dann schlechter. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste, und das haben sie gerade erst, machen Sie gerade, sind die Augentropfen. Das sind so Aspirin-Augentropfen für diese Flüssigkeitseinlagerung.
Da geht es bei den meisten Patienten schon weg. Sollte das nicht helfen, gibt es die Möglichkeit, dass man mit Cortison neben das Auge oder Man kann auch mal ins Auge was einführen, Medikament, das dann diese Entzündungsreaktion unterdrückt und dann geht die Flüssigkeit wieder zurück, wird wieder resorbiert. Ganz, wirklich extrem selten, dass sich sowas nicht erfolgreich dann über die nächsten Monate behandeln lässt. Also ich würde mir jetzt mal keine Sorgen machen.
Vielen Dank. Ganz wichtig, es gibt nämlich auch andere Erkrankungen, die das machen, die muss man auch ausschließen. Nicht, dass sie zum Beispiel jetzt Diabetikerin sind, zum Beispiel. Oder eine Makrodegen macht auch Flüssigkeitseinlagerung. Also sie müssen ausgeschlossen werden. Wenn das nicht der Fall ist, dann müssen sich überhaupt keine Sorgen machen. Okay, thank you! Danke Frau Fairbeck. Auf Wiedersehen. Ciao!
¶ Grauer Star bei Parkinson und Behandlungsmythen
Und ebenfalls noch zum grauen Stad die Frau Heberlein. Frau Heberlein, grüß Gott. Ja, grüß Gott, Heberlein. Vielen Dank. Mein Mann leidet am grauen Starr, ist achtzig Jahre alt und hat Parkinson. Und mein Augenarzt hat gemeint, das wäre ein Risiko, eben die Vollnarkose müssen wir dann eben anwenden, weil dieses Zittern natürlich bei der Operation ausgeschlossen werden muss.
Und ich frage sie, ob es Tropfen gibt, also ich habe gehört von DMS-Tropfen, ob die vielleicht diese graue Starerkrankung hinauszögern können oder mildern können. Das wäre meine Frage. Ja, es gibt es gibt aktuelle Ansätze, aber da muss man ganz, ganz früh beginnen. Da ist wahrscheinlich die Trübung zu weit fortgeschritten. Also man kann es nicht rückgängig machen.
Ich würde, also wir operieren Parkinson-Patienten auch mal in, das muss nicht immer Vollnarkose sein, es reicht aus, wenn ein Anästhesist dabei ist, wenn man ein bisschen was Beruhigendes gibt. Und wenn das wenn das zittern, also das wirklich Gefährliche ist ja, wenn der Patient Unrhythmisch oder plötzlich sich Bewegungsveränderungen macht. Wenn das ein rhythmisches Wackeln oder Zittern ist, dann kann man sich darauf einstellen. Also ich würde da jetzt nicht unbedingt zu 100%
Eine Vollnarkose, primär planen. Begleitung mit manestes. Kann man das dann machen? Ja, wo kann man das dann machen? Also wo eben eine Lokalanästhesie stattfinden kann? Wir also das sind die klassischen Patienten, die dann zu uns an die Klinik kommen, was ich auch gut finde, weil es im ambulanten Setting schwierig ist und da ist dann die Betreuung entsprechend gut und wird auch vorher geplant.
Da gibt es bei uns zum Beispiel eine Anästhesiesprechstunde, wo der Anästhesist, dass man sich genau ansieht und wird in Rücksprache mit dem Augenarzt geklärt, wie man es am besten macht. Also egal wo Sie sind, eine Augenklinik und nicht ein ambulanter Niedergelassener, die das genau. Wobei, es gibt auch Amulante niedergelassen, die gute Erfahrungen damit haben. Also da würde mich einfach ein bisschen.
nicht beim ersten Mal gleich abwinken lassen, wenn, wenn, wenn zu Recht der ein oder andere Augen hat, sagt, huh, das ist mir zu kritisch, da gehen wir davon nochmal sicher. Das finde ich eine gute Vorgehensweise grundsätzlich. Ja, sehr gut. Und diese DMS-Tropfen, falls die eben was wirken, wann müssten wir die einsetzen? Also wenn quasi die der graue Starr beginnt. Das gibt es, ja genau, viel früher mit Yeah, mit anderen Worten. Also sagen wir mal, Sie haben sich noch nicht...
Aber die Tropfen sind ja nicht durchgesetzt, das sagt schon alles, oder? Ja. Also dann gibt es mit anderen Leuten auch keine wissenschaftliche Evidenz da. Da gibt es schon die ersten Untersuchungen. Aber es ist halt wirklich, sie müssen jeden Tag was rein. Also ich selber würde dann lieber irgendwann einmal mit 70 einen grauen Stab bekommen wollen und den dann perfekt operieren lassen. Okay. Also mir da jetzt jeden Tag. Mm-hmm. Okay, thank you very much. Ja, ich danke Ihnen auch fürs Mittel.
¶ Augentumore: Diagnose und Nachsorge
Herr Pricklinger, jetzt haben wir schon ganz lang den Herrn Henning in der Leitung und ich würde ihm gerne noch die Gelegenheit geben, sein Problem zu schildern. Herr Henning, jetzt haben Sie sehr lange warten müssen. Grüß Gott. Herr Henning, jetzt haben Sie wahrscheinlich den Hörer weggelegt. Hallo. Ja, jetzt sind Sie da. Herr Henning, so jetzt Ihre Chance.
Ja, ich hatte, ich habe einen Tumor im rechten Auge. Das ist in einer Klinik festgestellt worden bei einer Staroperation vor acht Jahren ungefähr. Und jetzt war ich wieder in einer Klinik nach zwei Schlager. und die haben mir gesagt, der Tumor ist gewachsen. Damals wurde ein Dr. Förster hat dann gesagt, ich soll abwarten, ob der gutartig oder bösartig ist. Und jetzt weiß ich nicht mehr, was ich machen soll.
Ja, Herr Henning, also waren Sie da in der gleichen Klinik jeweils, wo das dann verglichen ist? Und wann dann was wurde jetzt dann, wann waren sie da zuletzt bei uns? Zuletzt schon lange nicht mehr. Ich war dann über beim Niedergelassen. Uh und er hat auch keine Veränderung festgestellt. Aber jetzt in der Klinik, da wurde ein MRT oder CT gemacht und sie haben auch gesagt, da muss was... Da ist was. Yeah. Yes.
Schauen wir uns nicht mehr so ein bisschen. Wenn Sie schon länger nicht mehr bei uns waren, dann wird der dringende Rat jetzt mal zu uns kommen. Wir können die Befunde gut vergleichen, ob das tatsächlich gewachsen ist. Wenn ein Tumor klein ist, dann ist es wahnsinnig schwierig, oft mal festzustellen, ob das wirklich was Bösartiges oder Gutartiges ist.
Wachstum muss nicht immer bedeuten, dass er deshalb bösartig ist. Also jederzeit gerne zu uns in die Sprechstunde, da gibt es mittlerweile drei Tage, wo Tumor-Sprechstunden stattfinden. Und dann können wir das vergleichen, der Affirster ist immer noch bei uns. wird sich das dann an ansehen und dann kann man entsprechend auch beschließen, ob was gemacht werden muss oder man es weiter belassen kann.
Tumor, um den Begriff vielleicht noch mal zu klären, heißt nicht immer, dass es bösartig ist, sondern einfach, dass da Genau, Tumor Tumor ist was quasi ein G ein Gewächs oder ein also m solange man nicht was das Wort Wörter hört wie mal liegen. Yeah. Bösartiges ist ein Tumor nicht unbedingt was Schlechtes. Natürlich, man kriegt immer gleich Angst, dass es kribb sein könnte, aber das scheint es nicht zu sein bei meinen Handing. Aber wenn es wächst,
Nein, das das m das muss man feststellen. Und dann sieht man innen mit Ultraschall zum Beispiel, es gibt andere Methoden, wo man dann f den Verdacht hat, dass da tatsächlich etwas Bösartiges dahinter steckt und dann kann man es behandeln. Gleich vorweg, die meisten Augentumore sind nicht so gefährlich wie die Tumore irgendwo anders am Körper.
Aber auf jeden Fall dranbleiben und nochmal hingehen. Genau. Herr Henning, wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass es wirklich nichts ist, wo man was machen muss. Machen Sie es gut. Danke für Ihren Anruf.
¶ Fliegende Mücken und Abschluss
Und, Herr Brücklinger, wir haben noch eine Frage, das habe ich schon vermisst, nämlich die berühmten Mouche boulande, die schwarzen Sachen, die fliegen da im Augen rum. Da fragt unsere Hörerin, ob das gefährlich ist und ob sie irgendwas dagegen tun muss. Also gefährlich sind sie nicht. Sie entstehen im Rahmen der Veränderung des Glaskörpers, also auch wenn der Glaskörper sich abhebt, Dann also das Typische, der Glasköpper ist ja bei Kindern komplett klar.
und im Laufe des Lebens verflüssigt er sich und dann werden diese wenigen Bestandteile des Glaskörpers, die fest sind, werden dann also fliegende Mücken eben fest wahrgenommen. Und wenn sich die äußere Schicht abhebt, dann wird diese auch noch eher besser wahrgenommen. Manche Leute sehen dann so einen Ring, wir sprechen vom Weißring, das ist die Stelle, wo der Glaskörper am Sehnet befestigt ist. Das sind alles Veränderungen, die per se nicht gefährlich sind.
Gefährlich wird es nur dann, wenn es blitzt, wenn da plötzlich schwarze Punkte entstehen, aber wenn ein Schatten entsteht, dann ist mehr passiert, das was wir vorher beschrieben haben. Dann ist die Glaskorbabhebung in eine Netzartabhebung übergegangen oder ein Netzartloch. Ja, das war nämlich die Nachfrage von der Hörerin, ob es zu weiteren Störungen des Auges führen kann. Das wäre dann eine
Die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering. Das ist immer noch sehr, sehr selten. Diese Mouchwollaud, die fliegenden Mücken, die sind lästig. Bei den allermeisten Menschen ist es allerdings so, dass. sie sich irgendwann daran gewöhnen. Gewöhnen heißt, also man spricht von einer sogenannten Neuroadaptation. Das heißt, das Gehirn schafft es, diese Trübungen zu unterdrücken.
Und wenn man es dann bewusst sucht, zum Beispiel auf einen weißen Hintergrund sieht, dann merkt man, dass da wieder was rumfliegt. Das ist aber alles nicht gefährlich. Und ganz selten haben Patienten tatsächlich so eine Störung dadurch, dass man sagt: Es ist also, es fürchterlich jeden Tag beim Bildschirm bei der Bildschirmarbeit. Ich denke mindestens zehnmal am Tag dran. dann kann man das heutzutage auch sehr sicher und mit dem minimalen Risiko entfernen und muss sich quasi damit nicht quälen.
Alleine diese Aussage hilft den meisten Patienten so quasi. Und ich kann jetzt bestätigen, seit vielen Jahren fliegen die Dinger da irgendwo rum und ich sehe sie nicht mehr, wenn ich nicht dran denke. Also das, was Sie gerade gesagt haben, dass man sich daran gewöhnt und das Gehirn, die ausbauen.
Das ist die häufigste. Und ich gesagt, also die Technik und die Operationsmöglichkeiten sind so sicher und so gut geworden, dass, also, wenn ich es hätte und es zu schlimm wären würde, keine Angst davor hätte. Das zu machen. Unsere Zeit ist schon wieder um. Das war nah dran, das Gesundheitsgespräch. Heute mit einer Augensprechstunde. Ganz herzlichen Dank, Professor Siegfried Pricklinger von der Augenklinik der Universität in München. Schön, dass Sie da waren.
Und den Gesundheitsgespräch-Podcast, den gibt es in ARD Sounds, da können Sie alles nachhören und natürlich auch überall, wo es Podcasts gibt. Nächste Woche kommt das Gesundheitsgespräch wieder und dann geht es um multiple Sklerose. Wir haben eine auch Expertin der LMU München zu Gast bei uns hier.
