Wie kommuniziere ich am besten mit meinen Mitmenschen? Was kann ich gegen meine Depressionen tun und wie biege ich die Beziehung zu meinen Eltern wieder hin? Habt ihr schon mal solche Fragen oder vielleicht auch ähnliche an JGPT oder Gemini oder ähnliche Bots gestellt? Dann seid ihr hier genau richtig, denn wir wollen heute ein bisschen quatschen beim GameStar Tech Talk über KI und mentale Gesundheit.
Und wenn ihr solche Fragen noch nicht gestellt habt, dann seid ihr hier ebenfalls genau richtig, Denn es soll auch ein bisschen darum gehen, wie gut ist es denn tatsächlich für uns, wenn wir mit KI über solche Themen sprechen. Ist das auf lange Sicht vielleicht eher schädlich? Vielleicht ist es ja auch was Gutes. Und weil Maxi und ich davon herzlich wenig Ahnung haben und da lieber Profis ranlassen, haben wir uns die liebe Jolina eingeladen. Hallo Jolina, magst du dich kurz vorstellen?
Hallo, ja, ich bin Jolina, bin Psychologin, arbeite online hauptsächlich tatsächlich als Selbstständige und unterstütze Unternehmen dabei. Um gesünder zu arbeiten, unterstütze Privatpersonen dabei, gesünder zu leben, und mache ADHS-Diagnostik und Beratung. Das ist auch so ein Schwerpunkt. Okay, ja, erstmal vielen Dank, dass du mit dabei bist. Bestimmt ist es dir ja gerade als Psychologin aufgefallen, dass momentan KI und mentale Gesundheit schon ein großes Thema ist.
Man findet online viele Erfahrungsberichte auf Reddit, auf anderen Formen, sei es auch in YouTube-Kommentaren, wo auch immer, wo halt Leute erzählen, Sie sprechen mit KI über, tiefe psychologische Themen oder auch über Dinge, die sie einfach generell bewegen und viele berichten darüber auch positiv und sagen, ey, das hat mir voll geholfen. Da würde mich jetzt mega interessieren, wie ist da deine Ansicht dazu als Psychologe? Wie nimmst du gerade diesen Trend wahr?
Also es ist ein schwieriges Thema, sage ich jetzt mal. Also ich und auch, glaube ich, die psychologische Fachwelt ist da so ein bisschen gespalten aktuell. Es ist natürlich einerseits irgendwie total gut, wenn Personen irgendwie die Möglichkeit bekommen, sich zu öffnen. Weil wir wissen alle, wie es in Deutschland gerade aussieht mit Therapieplätzen. Da eine gute Versorgung irgendwie zu bekommen, ist sehr, sehr schwierig.
Und generell quasi so niedrigschwellig eine Möglichkeit zu haben, über Mental Health zu sprechen, über Probleme, über Sorgen, ist grundsätzlich erstmal positiv, finde ich so.
Also es ist natürlich so ein bisschen tricky, weil wenn man halt so das Gefühl bekommt, okay, das Gegenüber ist halt sehr responsiv, es geht halt sehr auf meine Fragen ein, stellt dann natürlich auch so ein bisschen die Frage, ja gut, wenn das so gut funktioniert und, ich mich dadurch irgendwie so toll fühle und bestätigt und wohl. Brauche ich dann überhaupt vielleicht noch einen Therapeuten oder muss ich denen überhaupt noch Hilfe suchen oder nicht?
Und die Frage ist auch so natürlich so ein bisschen, ja, sind das denn wirklich immer so gute Antworten, die die KI da liefert oder passieren da nicht vielleicht auch Dinge, die nicht so gut sind oder zu Problemen führen können? Was ich da ganz interessant daran finde, ist der Gedankengang. Also ich finde, ich weiß nicht, JGPT und KI generell so als Outlet, um mal irgendwie Dampf abzulassen, ist das jetzt vielleicht gar nicht schlecht.
Aber wie komme ich dann auf das schmale Brett, um es mal so drastisch zu sagen, dass mir eine KI helfen kann, wo ich eigentlich einen Profi bräuchte, der das ja auch studiert hat. Der hat das ja gelernt, das kann ja eine KI aus dem Stand gar nicht leisten. Also dieser Gedanke, den finde ich schon wild. Ja, ich glaube, das Problem ist so ein bisschen, dass man kann nicht so richtig einschätzen, wie gut oder wie erfahren ein KI, sage ich jetzt mal,
ist. Und man hat so das Gefühl, okay, das ist diese wundersame Maschine, die irgendwie alles kann und alles weiß. Und wenn ich dir nur sage, ja, weil ich war wie ein Therapeut, dann kriegt ihr das bestimmt schon hin.
Und auf der anderen Seite ist es natürlich auch so ein bisschen, vielleicht fängt es, ich glaube, vielleicht ist auch die Pipeline, sage ich jetzt mal, zum Chat-GPT-Therapeuten- Missbrauch, sage ich mal, vielleicht auch eher so, dass man denkt, ich habe irgendwie so Gedanken, ich muss die einfach mal irgendwie rausbrühe, ich brauche mal irgendwie einen Sparringspartner, der mich so ein bisschen hinterfragt.
Das hat vielleicht gar nicht erstmal im ersten Moment irgendwas mit psychischer Gesundheit zu tun, sondern es ist einfach eher so ein reflektiver Prozess, der so ein bisschen ausgelagert wird und dafür ist es auch eigentlich gut. Also kann man kann man durchaus nutzen und es ist eine gute Idee, vielleicht diese Gedanken auch einfach mal auszusprechen, wenn man sonst nicht die Möglichkeit hat.
Oder halt da vielleicht wen anders mal drauf gucken zu lassen, einfach so einen Gegenspiegel zu bekommen. Und ich glaube, dass es dann halt sowas ist, wo man so merkt im Verlauf des Prozesses, hey, ich kann das dafür nutzen, das hat mir irgendwie geholfen, das tut mir irgendwie gut, für was kann ich das noch alles nutzen? Und dann fängt es an, sich das ein bisschen auszuweiten, diese Nutzung auf alle möglichen Themen und dann vielleicht auch auf Themen, die nicht so geeignet sind für KI.
Ich würde dich tatsächlich, Jan, ich gritsche jetzt mal rein, Jolina, ich würde dich jetzt direkt ins Tiefeende schubsen. Und zwar liest man gerade in den sozialen Medien immer von einer KI Psychose. Das ist so ein Begriff, da wird so ein bisschen rumgeworfen.
Also es bezeichnet ein Phänomen, bei dem die intensive Nutzung von dialogbasierten Chatbots, wie Chat-GPT, ich will jetzt gar nicht von KI reden, so psychotische Symptome verstärken kann, vielleicht Wahnvorstellung oder Paranoia auslösen kann. Ist das irgendwie gefährlich, wenn ich das mache, wenn ich mich jetzt wirklich intensiv mit JetGPT unterhalte über meine Probleme, die ich habe, weil ich vielleicht niemanden habe, der mir zuhört, dass das sowas triggern oder intensivieren kann?
Ja, definitiv. Also das ist eine mit der größten Gefahren tatsächlich bei der Nutzung von ChatGBT und anderen Large Language Models. Also man muss ja schon so ein bisschen differenzieren, sag ich jetzt mal, was für eine Art von KI man spricht so im Kontext. Wir können später auch nochmal so ein bisschen darüber gucken. Was für positive KI-Systeme es vielleicht gibt oder wo es vielleicht sogar sinnvoll ist, anzusetzen.
Aber wenn wir jetzt halt über diesen klassischen Oder was, was man heutzutage viel darunter versteht, eben so Chat-GPT, Gemini, was auch immer, man davon spricht. Das Problem ist so ein bisschen das Design. Du hast halt bei diesen Large-Language-Models und dem Design von diesen Anwendungen, das ist darauf ausgelegt, Engagement zu maximieren. Das heißt, die wollen möglichst viele vor und zurück, möglichst viele Antworten.
Sie möchten, dass du dich wohlfühlst, sie möchten, dass du es weiter benutzt, damit du vielleicht auch irgendwie deine Subscription abschließt und damit es halt, weil es ist ja manchmal auch dann so ein bisschen limitiert in der Anzahl von Interaktionen oder irgendwann von den Daten, die verarbeitet werden sollen. Und dann ist es natürlich total toll, wenn man dann eine Subscription abschließt für die Anbieter natürlich oder für die Anbieter.
Das ist so ein bisschen das Problem, weil wenn eine Interaktion darauf ausgebaut ist, sie immer weiterzuführen, dann geht es nicht so richtig oder nicht unbedingt immer darum zu helfen, sondern es geht einfach nur darum, dir das zu geben, was du hören willst.
Und wenn es halt um so psychische Probleme oder Sachen geht, wo man vielleicht irgendwie einen Kontrast braucht, wo man vielleicht irgendwie einen gesunden Menschenverstand braucht, der dir rückt, das ist jetzt schon so ein bisschen, dass mit dieser Erde und dass die flach ist, wei dich nicht.
Das ist halt das kriegst du dann vielleicht von der KI nicht oder vielleicht machst du es in der ersten oder zweiten Antwort, aber irgendwann wird sie halt, wenn sie merkt, dass das nicht gefällt, wird sie halt in deine Richtung gehen und sagen, ja stimmt, du hast recht, wahrscheinlich gibt es ja auch Hinweise dafür oder so und das ist halt genau das Problem, dass sie halt immer das bestätigen will oder dich darin bestätigen will, was du sagst und denkst, wenn in die mehr,
das, was du reingibst, anhincht wird oder so ein bisschen jenseits des guten Menschenverstandes wird, desto gefährlicher wird es, weil die KI das dann quasi immer weiter verstärkt und du dann halt in sowas wie KI-Psychose oder eher Psycursis also, kommst, was jetzt nicht so eine richtig klinische Definition ist bisher so, aber was halt eben dieses Phänomen beschreibt, dass man halt, vielleicht bizarre oder extreme Vorstellungen oder Überzeugungen bekommt von
der Welt, eben weil dieses durch diesen immer sich wiederholenden Bestätigungskreis verfestigt wird und es eben, keinen Kontrast oder keinen Widerspruch so richtig gibt. Hast du da selbst schon Erfahrungen gemacht mit Klienten, die das erlebt haben? Das ist auch ein witziger oder interessanter Punkt tatsächlich. Ich würde vermuten, dass ich wahrscheinlich schon Klienten hatte, die mit Chat-CVT über sowas gesprochen haben.
Interessanterweise ist es bisher in meinen Gesprächen nie richtig Thema geworden. Und das ist irgendwie auch so ein bisschen, also als ich es im Vorhinein so ein bisschen über das Thema auch irgendwie gesprochen habe, beziehungsweise als ihr mir über das Thema.
So berichtet habt, dass ihr darüber sprechen wollt, habe ich mir auch so ein bisschen so über Gedanken gedacht, boah, das ist was, was ich glaube ich irgendwie mal so ein bisschen offensiver auch nachfragen will, weil ich denke, das ist offensiver im Sinne von proaktiv eher, weil das ist glaube ich was, was so wenig Raum kriegt tatsächlich in der Therapie.
Ich weiß nicht, ob es so ein bisschen damit zusammenhängt, dass die Klienten selbst irgendwie so ein bisschen das Gefühl haben, oh, das wäre jetzt irgendwie unhöflich, wenn ich jetzt sage, ist ja interessant, was du sagst, aber ChatGBT hat mir gesagt, das und das, was sagst du eigentlich dazu, dass sie vielleicht irgendwie es unhöflich empfinden oder vielleicht ist es denen auch so ein bisschen unangenehm oder peinlich, dass sie quasi da mit der KI drüber sprechen.
Aber es war bisher tatsächlich in Gesprächen mit mir war das bisher noch nicht Thema. Aber ich glaube, es ist was, was man als Therapeut oder als Psychologin oder, in beratenden Tätigkeiten auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte, was man vielleicht auch mal offen ansprechen sollte.
Ob man da irgendwie schon mal mit der KI drüber gesprochen hat, um halt zu erfassen, okay, was ist denn da vielleicht sonst so passiert, welche Tipps wurden da schon gegeben, kann man das irgendwie so ein bisschen, ist das vielleicht sogar gut oder wie wurde das genutzt einfach, um genau solche Risiken teilweise vielleicht auch abzufangen? Vielleicht kann man das ja dann auch nutzen und zu eruieren.
Wie kann man es halt richtig machen und wie geht es halt nicht und welche Prompts, also das ist ja wirklich auch ein relativ technischer Prozess dann auch. Also welche Prompts muss ich halt dann vorgeben, damit ich wirklich richtige Hilfe bekomme, um eben diese Stolperfallen zu vermeiden, die du ja schon erwähnt hattest, dieses ich bestätige halt immer und will, dass sich die Leute bei mir wohlfühlen.
Aber ich war jetzt noch nie in Therapie, aber ich kann mir vorstellen, dass es nicht immer darum geht, sich wohl zu fühlen, sondern dass es darum geht, dass es halt besser wird auf Dauer. Das kann wahrscheinlich auch mal wehtun. Ich würde jetzt kurz den Spieß auch umdrehen. Jolina, kennst du KollegInnen, die vielleicht auch mit KI oder LLMs arbeiten und vielleicht dadurch irgendwie einen Vorteil sehen oder darin einen Vorteil sehen?
Tatsächlich habe ich das Gefühl, die psychologische Fachwelt ist da noch sehr zögerlich. Und natürlich, wahrscheinlich hängt es auch irgendwie so ein bisschen damit zusammen, dass ein gewisser Bedrohungskarakter natürlich auch für unsere Profession davon ausgeht.
Aber gleichzeitig muss man auch sagen, es gibt halt schon viele Studien, die mittlerweile zeigen, okay, man kann mit KI, wenn man das irgendwie in eine Therapie oder in eine Gesundheitsanwendung integriert, kann man guten Benefit erzielen, kann man, Behandlungen optimieren, kann man da viel besser vielleicht auch teilweise irgendwie Daten einfach sammeln, muss man einfach sagen.
Dass man halt weiß, okay, also wenn zum Beispiel ein Klient täglich so ein Stimmungstagebuch oder so oder wenn man mit der KI zusammen, da täglich Gespräch führt und man darf quasi das als Therapeut, kriegt man das irgendwie so als Zusammenfassung oder so zugeschickt, dann kann das natürlich irgendwie den Behandlungsverlauf verbessern.
Und man hat natürlich eine Idee davon auch, okay, gibt es jetzt gerade irgendwie eine Krise, muss man irgendwie intervenieren oder sonst was, sollte man sich nochmal melden und einen Termin vereinbaren. Also es gibt definitiv Anwendungsmöglichkeiten. Ich habe tatsächlich in... Wenn ich mir an meinen Kreis denke, an Kollegen, die ich habe, kenne ich keinen, der das wirklich so richtig aktiv tut. Ich glaube, die Vorreiter sind halt viel so große Anbieter.
Also es gibt halt so wie für Unternehmen des Nilo Health zum Beispiel, die fangen jetzt an, das zu nutzen. Ich glaube, diese großen Unternehmen, die eh schon online oder Digitalanwendungen für Gesundheit verwenden, die sind, werden so die Vorreiter sein davon. Und dann wird es irgendwann langsam auch in die Praxen einziehen, wahrscheinlich zuerst bei so ein paar tech-interessierten jungen Leuten und irgendwann dann vielleicht auch bei der älteren Generation.
Aber ja, es ist halt immer so ein bisschen tricky, weil viele denken, ich kann das doch auch. Ich habe auch ein bisschen Kompetenz gerangelt, was vielleicht nicht immer sinnvoll ist, sage ich jetzt mal. Also ich finde die Möglichkeiten halt auch so interessant, wenn man es denn dann nutzen würde und wie man es nutzen könnte.
Zum Beispiel kann man ja auch eine KI trainieren, Aussagen zu treffen wie man selbst oder man trainiert ein Modell komplett eben nur auf Psychologiebücher, die man selbst abgecheckt hat. Gesagt, okay, da steht nur gutes Zeug drin, das kann ich selbst unterstützen und dann eben vielleicht, keine Ahnung, jetzt mal nur gesponnen, Notfall-KI-Bot für mentale Gesundheit, der wirklich darauf ausgelegt ist, zu helfen, nicht um Engagement zu machen.
Ich meine, sowas ist natürlich auch immer schwierig, das wird von den großen Unternehmen nicht kommen, das müsste dann wahrscheinlich ein Psychologe selbst machen oder eben so ein Unternehmen wie Nilo Health oder so, aber so die Möglichkeiten an sich, na, wenn man es richtig macht, da steckt, glaube ich, schon ein sehr großes Potenzial dahinter und das führt mich jetzt auch zur nächsten Frage, denn du hast es vorhin kurz erwähnt, es gibt ja,
bestimmt auch hier und da ein paar gute Mittel und Wege, wie man das Ganze nutzen kann. Hast du da Beispiele für? Ja, also es gibt zum Beispiel, man kann ja sagen, es gibt so Chatbots, die mehr oder weniger so vorgefertigte, was heißt vorgefertigte, aber nicht komplett frei, sag ich jetzt mal, Daten abrufen können über jedes Thema, sondern die halt so einen gewissen Satz an Daten haben, die sie halt dann ausspielen können. Das finde ich halt total sinnvoll bei so klassischen Einstiegsfragen,
was so Psychologie angeht. Also man nennt es auch Psycho-Edukation, also Wissen zu vermitteln über Psycho und Psychologie. So zum Beispiel, ja, ich habe hier irgendwie die und die Symptome, für was könnte das stehen? Oder was sind so klassische Anzeichen von einer Depression? Wann soll ich irgendwie? Oder was kann man da machen? Wo man halt so ganz klar bewusst vielleicht auch so, dass man so in Ratgeberbüchern teilweise finden würde, also guten, in Anführungszeichen, Ratgeberbüchern.
Aber so, wo es einfach darum geht, so ein bisschen Wissensaustausch zu haben, wo man sich ein bisschen anlesen will, schlau lesen will. Dafür kann ich mir so Chatbots ganz gut vorstellen zum Beispiel oder werden auch gut dafür angesetzt. Und was halt ein anderer Punkt, der noch sehr interessant ist, ist so Machine Learning. Also das sind ja so... Dinge, die quasi eher so im Backend stattfinden, sage ich jetzt mal so, Analyse von Daten.
Und da ist Machine Learning unglaublich gut, was so Diagnostik angeht. Das heißt, wir sehen das in der Medizin teilweise auch schon, dass sie halt auch vom Bildgebenden Verfahren sehr viel früher erkennt, wenn irgendwie da zum Beispiel eine Krebserkrankung oder es vorliegt. Und ähnliches ist auch in einer Psychologie, kann auch Anwendungen finden.
Das heißt, beziehungsweise man eine KI, also Machine Learning, was halt, darauf trainiert ist, gewisse Stimmung und Schwankungen, zum Beispiel in der Stimme oder in der Gesichtsexpression zu erkennen, die ist unglaublich gut darin, psychische Erkrankungen früher zu finden oder genauer zu identifizieren als, teilweise irgendwie oder zumindest genauso gut wie trainierte Psychologen oder. Berater oder Therapeutin.
Und da sehe ich halt sehr viel Benefit, gerade bei so Erkrankungen, die halt ein bisschen unterdiagnostiziert sind, auch so zum Beispiel Autismuserkennung oder so, oder ADHS und so, da sind wirklich noch viele ja, Viele Möglichkeiten, glaube ich, einfach, wo Diagnostik und Erkennung und die Verarbeitung von Daten natürlich sinnvoll genutzt werden kann für den Patienten. Das finde ich voll gut.
Ich meine, wir sind jetzt gerade in so einem Zeitalter, wo diese Awareness überhaupt erst mal richtig stattfindet oder gesteigert wird, dass es psychische Probleme gibt. Wir denken an die Boomer-Generation, unsere Eltern, die sich da einfach durch einen dritten Herzinfarkt durchgeboxt haben, weil sie es nicht mehr gepackt haben. Und daher finde ich das schon gut. Ich dachte jetzt auch, dass man vielleicht, wenn man so.
Eine LLM hätte, die so ein bisschen auf Psychologie ausgelegt ist, wenn man da irgendwie auch Patientendaten reingibt, dass man das nicht über eine große Cloud laufen lässt, sondern irgendwie zentral über einen Server, weil ich bin mir relativ sicher, dass in den Kommentaren dann auch. Die Aussage fällt, ja, aber Datenschutz und so.
Also ich glaube, dass, also auf die Idee bin ich noch nie gekommen, aber du hast dir gerade einen Stein angestoßen und wenn jemand da draußen sowas programmiert, Und ihr könnt uns beteiligen, weil ich halte es tatsächlich für keine doofe Idee, weil, auch als Experte oder Expertin kannst du ja nur so und so viel wissen und so und so viel feststellen.
Und wenn du dann so ein Tool hast, das dir dabei hilft und dann im längeren Prozess auch den Leuten hilft, die diese Hilfe benötigen, dann hat doch jeder gewonnen. Definitiv. Und ich glaube, wie gesagt, das ist auch so ein bisschen so der Punkt und dieses, also du hast schon angefragt, Datenschutz, das ist halt ein Riesenproblem, weil das sind halt sehr, sehr sensible Daten und wir wissen halt, dass, oder sage ich jetzt mal so, das Vertrauen darin, dass unsere Daten gut gehandhabt
werden von Big Tech, obwohl es nicht so hoch ist. Weiß ich nicht. Allerdings, ja. Die meisten Leute sind halt so, ja gut, egal, die haben jetzt eh meine Daten. eben halt so. Aber es ist halt, ja, es kommt halt immer so ein bisschen darauf an, welche Regierungsform du liebst. Es gibt vielleicht auch Regierungsformen, in denen das dann dir, ja, Beine oder Genick brechen kann, wenn du halt irgendwie gewisse Sachen äußerst.
Das ist halt ja, ein bisschen schwierig, beziehungsweise man muss ja gar nicht so in so autokratisches oder so oder diktatorisches denken.
Man kann ja auch sagen, ja gut, vielleicht kann dein Schufa-Score niedriger oder du kriegst dann, wenn du mit JGBT Versicherungen irgendwie Daten beziehen können oder einkaufen können von den Anbietern, kriegst du dann keine, Berufsunfähigkeitsversicherung mehr, weil die halt schon wissen, dass du mal mit JGBT über, was weiß ich, ADS, Depressionen und sonst was gesprochen hast.
Also das sind halt wirklich Probleme und die sind halt so ein bisschen darin, verwurzelt, wer die Anbieter sind und ja, wo die, sage ich jetzt mal, wo das Produkt herkommt und welches Ziel es hat. Wie wäre es dir denn jetzt lieber, jetzt haben wir ein bisschen über den Ist-Status gesprochen so, wäre dir jetzt lieber, wenn das einfach alles nicht mehr da wäre oder denkst du, okay, die positiven Dinge überwiegen schon, man muss es halt nur richtig machen oder wie ist da deine Meinung?
Das ist eine schwierige Frage, weil in einer perfekten Welt glaube ich, dass man vernünftig mit der Technologie umgehen könnte, dass man den ganzen Zeit geben könnte, da gescheite Rahmenbedingungen schon zu schaffen, gesetzlich und ethisch, dass man wirklich vielleicht auch ein Aufsichtsgremium, hat für genau solche Anwendungen, die überwachen, was passieren da für Phänomene, wo sind vielleicht Grenzen, wo bauen wir vielleicht auch Blockaden ein,
dass sagen wir, okay, wenn solche Sachen geäußert werden, dann, muss der Chatbot irgendwie, was weiß ich, oder die KI muss dann aufhören quasi, das weiter zu befeuern oder zu interagieren, sondern muss halt direkt irgendwie an Notfallsachen verweisen. Also ich meine, in gewissen Formen, glaube ich, gibt es das teilweise auch schon. In den Large Language Models, aber halt vielleicht nicht genug oder nicht in dem Ausmaß, wie es nötig wäre.
Haben und genau diese Art von, ich sage jetzt mal Regulierung wäre halt das, was es brauchen würde, um eine gute Nutzung der Technologie zu haben, weil wir, Wir sehen ein bisschen so, dass das eigentlich passiert, ist eher dieses chaotische, Chaotic Disclosure-mäßige, so ein bisschen so, ja okay, es wird einfach alles, rausgehauen und wir müssen irgendwie gucken, dass wir hinterherkommen, da mit irgendwie umzugehen. Und das ist halt schwierig. Ja, vor allem bei der momentanen Wachstumsrate auch.
Also es kommen ja alle zwei Wochen irgendwie ein neues Modell. Gerade die paar großen Unternehmen, Google Anthropic, OpenAI und auch DeepSeek. Die bekämpfen, bekriegen sich ja schon fast mit neuen Updates und neuen Features. Und ja, dass da jetzt nicht unbedingt Rücksicht genommen wird bei den großen Unternehmen auf mentale Gesundheit. Ich glaube, darauf können wir uns dann hintern verwenden.
Darauf können wir lange warten. Ich denke, da muss es dann so Geschichten geben, wo einfach ein Unternehmen herkommt und das Ganze selbst reguliert und da einfach vernünftig vorgeht. Das halt, so wie OpenAI das am Anfang auch gemeint hat, die halt nicht auf. Sagst du mir, Umsatz aus sind, sondern wirklich den Menschen helfen wollen und bis dahin müssen wir, glaube ich, ein bisschen gucken.
Also, das ist auch ein bisschen naiver Gedanke, sind wir ehrlich, Geld regiert die Welt, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, auf jeden Fall vorerst. Ich finde, heute ist es so, wenn du dann einen Sam Altman irgendwie sprechen hörst oder irgendeinen anderen von den KI-Bros, dann denke ich mir immer, weiß ich nicht, die Sachen, die ihr sagt, sagen normalerweise die Bösewichte in Science-Fiction-Filmen. Das ist so, das ist schon ziemlich weird. Es ist krass, wie sehr sich irgendwie so diese...
Also wie in den letzten Jahren auch irgendwie so ein bisschen schwieriger geworden ist, sage ich jetzt mal noch Satire zu machen, weil die Welt einfach oder die Realität oder das, was gesagt werden darf, sage ich jetzt mal, schon so Richtung Satire geht, dass es schwierig ist.
Aber um so ein bisschen darauf zurückzukommen, ich glaube, was halt richtig cool wäre oder was sinnvoll wäre zum Beispiel, was ich mir, auch gut vorstellen könnte, wäre, wenn so ein staatlich regulierte oder von den Krankenkassen vielleicht organisiertes KI-Programm, was halt sehr, sehr gut entwickelt wird, dass man das quasi befördern kann, nutzen kann, weil das dann halt wirklich. Eine andere Herkunft hat, das ethisch vielleicht auch besser überwacht werden kann.
Also wir brauchen auf jeden Fall mehr lokale Anbieter, die halt den gesetzlichen Bestimmungen folgen und denen halt Strafsummen, die dann vielleicht irgendwann mal kommen, nicht egal sind, sondern wo wir halt wirklich auch eine juristische Handhabe haben, sage ich jetzt mal. Das wäre, glaube ich, ein guter, wichtiger Schritt.
Ich finde, lokal ist da auch ein gutes Stichwort, also jetzt nicht nur Deutschland, sondern halt auch europaweit, weil man kann ja von der EU halten, was man will und was sie manchmal regeln und machen, aber in mancherlei Hinsicht sind sie auch relativ modern oder versuchen zumindest zu sein, modern und da Dinge zu regeln und da ist ja die EU, gerade was KI angeht, auch relativ fit vergleichsweise, wenn man es jetzt mit dem orangenen Mann und
dessen Regierung vergleicht, da haben wir ja schon Glück. Aber ja, trotzdem muss auf jeden Fall noch viel passieren. Da habe ich noch direkt die nächste Frage an dich, Wollina. Jetzt beim Nutzen von KI für mentale Gesundheit, da gibt es ja auch noch mehr zu bedenken. Nicht nur, dass das jetzt schwierig ist, vielleicht für die mentale Gesundheit selbst, sondern es gibt ja auch ein paar moralische Bedenken.
Der Energieverbrauch, Spenden von OpenAI an Trump-Regierung und so weiter oder Militärdeal und so weiter und so fort. Wie siehst du das von dem Standpunkt aus? Ändert das ein bisschen deine Meinung oder kannst du das abkapseln? Das ist so ein bisschen, ich wünschte, ich könnte es abkapseln. Aber es ist, wir müssen einfach so ein bisschen realistisch sein und gucken, wie es halt ist. Wir können immer sagen, ja okay, Technologie, ja diese per sich oder per Defizition erstmal nicht schlecht.
Es kommt halt darauf an, wie man sie nutzt. Ja, es ist richtig, aber die Realität zeigt halt, dass Technologie oft irgendwie auch zu einem, ja nicht zu einem menschenwürdigen Zwecke oder so genutzt wird, sondern dass es da halt irgendwie andere Interessen gibt, die überwiegen.
Und das ist halt, das sieht man halt auch zum Beispiel bei Chatsch, Bt und Co, es geht halt nicht darum, gerade wenn es um so ein Mental Herz geht, es geht halt nicht darum, dass Leute gesund werden und das nicht mehr brauchen, weil das ist so ein bisschen das Ziel, was wir als Therapeuten ja eigentlich haben, nämlich das höhere Ziel ist nicht, dass wir dadurch reich werden und Geld verdienen, die ewig in der Behandlung halten, sondern dass wir uns eigentlich obsolet machen,
dass Leute irgendwie so gesund sind, dass sie uns nicht mehr brauchen, wir versuchen es selber abzuschaffen, das wäre natürlich der Tod von jedem, wirtschaftlichen Unternehmen oder Interesse, sage ich jetzt mal.
Und von daher, weil eben einfach diese, ja, dieser Startpunkt, diese Motivation schon eine ganz andere ist, ist es halt sehr, sehr kritisch oder schwierig, weil, Ich glaube, die Gefahren oder das, worauf wir da so ein bisschen hinaussteuern damit, ist so ein bisschen, dass wir im Endeffekt, ja, wahrscheinlich werden viele irgendwie KI dann nutzen für Therapie und Co., einfach weil wir. Nicht die Versorgung haben teilweise einfach in Deutschland so, weil wir nicht genug Therapieplätze haben.
Und zum anderen, irgendwann ist einfach so dieses Convenience, ich kann als Therapeut keinen 24-7-Chat-Dienst leisten. Das geht einfach nicht. Und damit zu konkurrieren ist halt tricky und das braucht halt, also da müssen wir halt so ein bisschen diesen langfristigen Blick haben und müssen ein bisschen gucken, okay, was ist uns als Menschen wichtig? Und ja, das ist ein großes, weites Fass, so sage ich jetzt mal. Also, aber im Endeffekt, ja, macht es das so ein bisschen...
Ich sag mal, mein Optimismus für Technik und die Entwicklung der Welt ist so ein bisschen in den letzten Jahren verloren gegangen. Das ist ein bisschen bitter, ich weiß. Das ist nicht das erste Mal, was wir hier hören. Willkommen zum GameStar Tech Talk. Ich hatte den Gedanken aber eben gerade auch. Du hast ja irgendwo dieses moralische Dilemma eigentlich, wenn du darüber nachdenkst. Ich meine, wir tun das jetzt, weil wir uns täglich damit beschäftigen.
Aber im Grunde genommen ist es ja so, eigentlich sollst du dein Gehirn abgeben, sobald du die URL aufrufst von, füge hier Chatbot ein und gleichzeitig müsstest du dir aber eigentlich Gedanken drüber machen, was hat das für Implikationen, was macht denn jetzt Anthropic oder OpenAI oder wer auch immer mit dem Geld, das sie durch mich verdienen.
Das ist ein bisschen einfacher in Deutschland, wenn ich sage, keine Ahnung, ich kaufe keine Müllermilch mehr, weil die halt die AfD unterstützen und das kann ich nicht gutheißen, dann kaufe ich halt eine andere Milch. Aber da wird es halt schwierig, weil halt, Julina, du hast das eben gesagt, da ist irgendwie so neat da, diese Tools auch zu verwenden und sie erfüllen ja auch einen Zweck und dann sagt man sich schnell, ja komm, hopp, ist jetzt auch schon wurscht.
Und ich glaube, das ist gefährlich. Es soll uns das Denken abnehmen, diese Tools, diese LLMs, obwohl wir es eigentlich jetzt mehr bräuchten denn je. Ja, meine Angst ist so ein bisschen, auch wenn wir so richtig gucken, ja okay, rennt vielleicht KI so die Psychotherapie als Profession ab, ist so ein bisschen, dass wir uns einfach mit diesem mittelmäßigen Brei, den wir irgendwie vorgesetzt bekommen, abgeben, sage ich jetzt mal.
Ja, okay, die LLMs, die lernen und werden immer besser und können teilweise auch gute Tipps geben, aber es ist halt nicht Psychotherapie alleine. Und es ist halt nicht ein Ersatz für Freundschaften, es ist kein Ersatz für Beziehungen, auch wenn es das halt extrem gut funktioniert.
Ja, simulieren kann vielleicht. Und das ist halt so dieses Problem, dass wir uns mit dieser halb echten Version von Dingen irgendwie abgeben, weil sie verfügbar ist, weil sie einfacher verfügbar ist, und wir dadurch so ein bisschen so den Kontakt eigentlich zu dem echten in Anführungszeichen verlieren. Da hast du jetzt was sehr Interessantes angesprochen mit den KI-Beziehungen, denn auch da gibt es ja einige Werbungen, die man schon auf YouTube oder so beobachten kann.
Also man sieht, oder ich sehe zumindest, diverse Beziehungs-Apps und KI-Freundinnen hier und was weiß ich. Hast du das auch schon gesehen und was ist deine Meinung? Ich kann mir deine Antwort ungefähr vorstellen, aber trotzdem will ich gefragt haben. Ja, also ich denke, dass gerade für junge Männer ist das halt ein großes Thema. Also wir sehen es natürlich, also Japan ist natürlich immer so ein bisschen extrem, was sowas angeht, mit heiraten, ich heirate meine KI-Freunde und sonst was.
Aber ich glaube, dass das halt jetzt in so ein, wo reingreift, sage ich jetzt mal, was halt eh schon noch mal so ein anderes Problem ist, nämlich diese Einsamkeitsthematik,
die halt viele junge Männer irgendwie auch beschäftigt tatsächlich. um, Wo sie dann halt natürlich irgendwie vielleicht auch teilweise in so Echo-Chambers kommen oder in so Winkel kommen des Internets, wo sie halt scheinbar irgendwie eine Zugehörigkeit finden, aber, dass sie eigentlich noch weiter in dieses Unzufriedenheit mit sich selbst, in diese, sage ich jetzt mal, auch Vereinsamung so ein bisschen reindringen.
Und da ist natürlich dann so dieses, hey, ich schaffe es irgendwie nicht so richtig, Kontakt zu anderen Menschen oder vielleicht auch zu Frauen oder so aufzubauen, die mich interessieren. Und ich habe dann irgendwie den Chatbot, der irgendwie so ein bisschen meine Spielwiese sein kann, der mir immer bestätigt, der immer für mich da ist, sage ich jetzt mal so.
Und wo ich keine Zurückweisung erfahre, greift dann natürlich total rein in diese Einsamkeitsepidemie von jungen Männern, wenn man es so nennen will.
Und das macht es halt gefährlich, weil dadurch entkoppeln sie sich noch mehr von der Möglichkeit wieder echte Beziehungen oder mehr Beziehungen aufzubauen, die halt nicht online oder nie halt nicht mit simuliert stattfinden, weil sie halt das dann auch nicht mehr, man ist es dann auch nicht mehr gewohnt, wenn jemand Widerspruch ist, wenn man halt immer nur diese Erfahrung hat, nee.
Mit meiner KI-Freundin, die stimmt mir immer alles zu, die finden mich immer toll, Dann habe ich einen echten Kontakt und da gibt es dann irgendwie so ein bisschen Reibung und so. Sie findet irgendwas nicht cool. Das ist ja viel schlechter als das, was ich irgendwie von der KI gewohnt bin. Das will ich dann auch nicht mehr.
Und dass es aber kurzfristig vielleicht so ein bisschen unangenehm ist, aber langfristig natürlich einfach viel bereichernd ist für einen selbst als Person, wenn man vielleicht auch mal mit Leuten in Kontakt ist, die nicht komplett einer Meinung sind, das übersieht man dann vielleicht schnell. Und ja, von daher finde ich, dass... Gefährlich. Jolina, deine telepathischen Kräfte sind beeindruckend, weil ich hätte mich gleich als nächstes gefragt, was glaubst du,
wie wirkt sich KI auf diese Male Lonely Less Epidemic aus? Aber die Frage hast du jetzt beantwortet. Well played, well played. Danke. Mir, Psychologin. Grundvoraussetzung. Direkt Gedanken gelesen über online. Ja, aber das ist ja auch genau das Problem an LLMs und KI und eben diesen einsamen Männern. Du bräuchtest einfach jemanden, wie du gesagt hast, der dir auch mal Widerworte gibt oder du bräuchtest zumindest die Zeit und die mentale Kraft, dich hinzusetzen und einfach mal zu reflektieren.
Und all das nimmt dir diese LLM ja ab. Und was im ersten Moment aussieht wie was Gutes, ist eigentlich was Schlechtes. Und das ist kritisch. Und da ist es, glaube ich, auch schwierig, dass diese LLMs so ein bisschen so auf uns drauf geforscht wurden, die zu benutzen. Und weil man dann einfach, wie du sagst, auf einmal glaubt man,
die Erde ist flach, weil einem die KI halt immer darin bestätigt. Und ja, schwierig. Ja. Es ist auf jeden Fall eine schwierige Nummer, vor allem, ja, gerade wenn man noch nicht viel Erfahrung hat mit anderen Menschen, ne, und sich dann zu entwöhnen quasi damit, ja, wie, was würdest du jetzt, wenn jetzt jemand zuschaut, dem geht's gerade so, will der aber raus, was kannst du da einen Tipp geben? Also es ist, Ich glaube.
Man muss ein bisschen anfangen. Also es kommt darauf an, wie deep man so drin ist. Aber ich glaube, dass man vielleicht anfängt, so ein bisschen zu reflektieren. Ist das eine Frage, die ich eigentlich einem Menschen stellen würde oder sind das Themen, die ich eigentlich mit Menschen gerne besprechen würde? Oder ist das irgendwie ein sachlicher, fachlicher Input?
Was ist meine Intention in der Interaktion mit KI? Möchte ich Wissen bekommen, oder möchte ich eigentlich Nähe und Beziehungen herstellen? Und da sollte man so ein bisschen gucken, okay, hey, Wissen bekommen, irgendwelche Fragen stellen, sowas, komplett fein. Dann ist es quasi nur wie so eine interaktive Bibliothek.
Aber wenn ich eigentlich eine Beziehung möchte, wenn ich eigentlich Nähe möchte, wenn ich Interaktion haben möchte, dann sollten wir das da herbekommen, wo wir es am besten und ursprünglich eigentlich herbekommen, nämlich aus der Interaktion mit anderen Menschen. Und das ist natürlich tricky, wenn man halt irgendwie gar nicht so richtig weiß, wo kann irgendwie ein Startpunkt sein dafür.
Wenn man eh schon das Gefühl hat, man hat dieses Real-Life-Konzept mal probiert, aber es hat für einen nicht so gut funktioniert, da dann quasi trotzdem wieder dem Ganzen eine Chance zu geben ist nicht einfach und ich glaube, dass das halt ein Prozess sein sollte, der vielleicht dann auch irgendwie therapeutisch oder irgendwie in der Beratung oder so.
Aufgegriffen werden kann und begleitet werden kann, wie man dann vielleicht trotzdem wieder, auch wenn man halt erstmal vielleicht negative Erfahrungen macht.
In dem Aufwand von sozialen Beziehungen wie man es vielleicht trotzdem schafft, da immer wieder weiterzugehen, bis man eben diese Hürde so ein bisschen überwindet und vielleicht dann auch irgendwie ankommt an einem Punkt, wo man sagt, hey doch, ich habe irgendwie jetzt neue Freunde gefunden, ich fühle mich irgendwie wohl und, habe irgendwie Spaß in sozialen Interaktionen. Ja, ich glaube, dass das was ist, wo,
Nur eine KI nicht zwangsweise hinbringt. Die ist ja happy damit, wenn du dann ganz viel mit ihr interagierst, sondern das ist halt was, was, glaube ich, auch von menschlichen Personen begleitet werden sollte. Was denkst du denn, wie weit JGPT und Co. So einen Einfluss dann haben auf, ja, ich sag jetzt mal, die Intelligenz? Also wir hatten es schon mal kurz so, dass das einem so ein bisschen das Denken abnehmen soll.
Gibt es dazu schon Studien? Gibt es dazu schon wirklich konkrete Beobachten, wo man sagen kann, ey, das hat wirklich konkrete Nachteile oder ist es momentan eher so ein, wir vermuten das Thema? Also Intelligenz als Konstrukt ist theoretisch erstmal so ein bisschen eher fest. Das heißt, es hat viel genetisch determiniert, natürlich auch irgendwie durch die Entwicklung und die Umgebung. Aber man verliert jetzt keine IQ-Punkte, sage ich jetzt mal, wenn man T-T-T-T benennt.
Aber was man halt verlernt, ist ein bisschen die Fähigkeiten, die damit einhergehen. Und das zeigt sich tatsächlich schon, dass das natürlich irgendwie so auf so ganz oberflächlicher Ebene irgendwie Fähigkeiten, wie ich irgendwelche Programme oder sonst was bediene oder irgendwelche Sachen formuliere.
Und das hat aber natürlich auch, also es zeigt sich auch oder fängt so langsam an, so ein bisschen zu vorstellen, welche tiefergreifend wirkten das hat, dass wir halt irgendwie so ein bisschen auch vielleicht teilweise verlernen, uns Wissen selbst anzueignen, wie lernen wir einfach oder sich da selber Systeme so ein bisschen aufzubauen, sondern ja, einfach alles quasi vorgeben lassen oder uns erstellen lassen, und natürlich kann es auch so ein bisschen, oder Aber ich könnte mir vorstellen,
dass es halt eben auch vor allem diesen Aufbau von Beziehungen schwierig macht, weil wir mir irgendwie gewohnt sind, dass alles, was wir sagen, mit Ja und Amen. Beantwortet wird, dann werden wir wahrscheinlich im Aufbau von Beziehungen in der echten Welt ein bisschen Schwierigkeiten haben und das leicht verlernen. Das ist, wie wir damit umgehen, wenn wir halt nicht nur Bestätigung bekommen. Ja. Ja, das ist so ein bisschen, also die Forschung ist da gerade schon dabei.
Es gibt so erste Studien, aber ich glaube, das ist voller Ausmaß von dem, was wir abgeben dadurch, dass wir, Dinge nicht mehr selbst machen, das ist uns noch nicht so richtig klar. Aber ich befürchte, es ist sehr viel teurer oder die Kosten, die wir dadurch haben, dass wir alles abgeben, wird sehr viel teurer sein für uns als Menschen, als den Benefit, uns als Individualpersonen zumindest davon abgeben.
Das ist sehr interessant, weil ich kriege in sozialen Netzwerken, in der Bubble, in der ich mich bewege, ich schreibe Privatbücher, also auch in einer kunstschaffenden Bubble und ich habe es aber auch schon gelesen in Kommentaren auf GameStar, dass Leute dann sagen, ach naja, ich nutze KI zum Schreiben und das ist mal als Beispiel zu nutzen und ich sage, der halt so und so sieht meine Welt aus und die soll mir das schreiben.
Und das ist dann immer so ein Ding, ich lasse die KI meine Kunst machen und dann ist es ja aber immer noch von mir, was ja nicht stimmt, weil jeder Kunstschaffende oder jede kunstschaffende Person weiß, der Prozess gehört dazu.
Und das abzugeben. Und was ich dann aber interessant finde, ist, dass die Leute immer so mit stolz geschwellter Brust rauskommen und sagen, ja, das kommt ja von mir, obwohl sie da, klar haben sie ein Prompt geschrieben, aber Hand aufs Herz ein Prompt schreiben und ein Buch schreiben sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Ich habe dann das Gefühl, dass die Leute sich auch so ein bisschen selbst gaslighten dass sie zu ExpertInnen werden, die sie gar nicht sind ist das so, dass sie das so dass die KI so ein bisschen uns so ein Scheinexpertentum gibt, ja, also es ist natürlich ich habe das so bisher natürlich weil ich wahrscheinlich nicht in der Autorenszene so unterwegs bin, aber, sondern nicht so krass selbst erlebt aber es ist natürlich ein leichter Weg sage ich jetzt mal, scheinbares Kompetenzerleben.
Herzustellen. Es ist ja ein grundmenschliches Bedürfnis zu sagen, ich kann irgendwie was, ich habe gewisse Kompetenzen. Und sage ich jetzt mal, ein Buch zu schreiben und das selber alles irgendwie auszugestalten, ist natürlich ein sehr viel längerer, sehr viel schwierigerer Weg, zu sagen, schnell zu diesem Ergebnis zu kommen, ich habe hier einen Prompt geschrieben. Ja klar, wahrscheinlich hat es auch so eine Schwierigkeit, dass es irgendwie gut wird und so. Und da sind so die eigenen Challenges.
Aber es ist von der Dauer und der Schwierigkeitsgrad natürlich sehr viel geringer, als ein ganzes Buch zu schreiben. Und deswegen ist es quasi wie so eine kleine Abkürzung. Und das ist halt genau das, was ich meinte mit diesen... Dass wir uns nicht mit so halbgaren oder mittelmäßigen Sachen zufriedengeben.
Es ist immer so dieses, ja okay, das geht schneller, ich habe das jetzt schnell, dieses Erfolgserlebnis, aber es ist im Prinzip nur so ein mittelmäßiges Ding, weil ja, okay, vielleicht kann man die Geschichte lesen, aber vielleicht ist sie auch irgendwie ein bisschen seelenlos und das ist irgendwie Copy-Paste von 10.000 anderen Autoren, die die KI gelesen hat. Ja. Es ist, das ist halt.
Da muss man so ein bisschen, das ist halt schwierig, weil wir in einer Zeit leben, die viele einfach überfordert. Wo viele sich einfach nur, oder wo das Haupt, der Hauptfokus ist irgendwie überleben und irgendwie gut durch den Tag kommen und dann halt so zu sagen, ja, weil eigentlich sollten deine Ansprüche höher sein, ist schwierig. Und das ist halt ein Kampf, der. Ja, viel Anstrengung kostet und diese Kraft manchmal halt einfach gerade in
dem aktuellen Zeitalter, in dem wir leben, nicht da ist. Und das hat natürlich irgendwie alles ein gewisses System. Wenn wir halt eine Welt geben, die dauernd nur darauf aus ist, uns zu stressen und zu optimieren, dann haben wir vielleicht auch gar keine Zeit mehr so richtig über die Werte und die Dinge nachzudenken, die uns eigentlich wichtig sind. Zum Beispiel dieses kreative Auslesen oder den Prozess des Buchschreibens.
Also man möchte das Ergebnis, das ist ja eigentlich auch schon so dieses, vielleicht eine falsche Motivation oder eine schwierige Motivation, sage ich jetzt mal, wenn man sagt, okay, ich möchte ein Buch schreiben.
Geht es dir um das, dass das Buch dann so in der Hand hast, so, ja okay, ist ein cooles Erlebnis oder geht es dir darum, diesen Prozess zu durchleben und das ist halt, glaube ich, das, wo es vielen so ein bisschen schwierig durchfällt oder diesen Fokus zu bekommen, hey, wir müssen uns mehr wieder auf den Prozess fokussieren. Wir müssen uns auf das Leben fokussieren, nicht auf die Ergebnisse davon. Und ja, das ist so ein bisschen der Punkt, glaube ich, wo sich das dann so ein bisschen aufspaltet.
Ja, du hast gerade meine Seele gereinigt. Ja, willkommen zum GameStar Tech Talk again. Wir reining eure Seele. Wir haben jetzt bisher schon über, ja, ich sag mal, Beziehung zu KI vor allem gesprochen. Was mich jetzt auch noch interessieren würde, ist, wie hast du Erfahrungen gemacht in Beziehungen, in bestehenden Beziehungen, wo dann KI zum Problem wurde, wo vielleicht die KI dann die Freundin ersetzt hat oder das Sprechen mit dem Partner?
Hast du da was erlebt? Ja, ich habe tatsächlich eine Freundin, die das sehr intensiv nutzt, sage ich jetzt mal. Und wo, Ich so den Eindruck habe, ich bin mir nicht sicher, ob das ihr so richtig gut tut, weil sich da so über die Dauer der Zeit, die das sich nutzt, also sie nutzt halt so ein spezielles Thema, wo ich das Gefühl habe, ich glaube nicht, dass sie da Fortschritte gemacht hat.
Und ich glaube, dass so gut die KI, die ihr vielleicht auch irgendwie zuspricht oder so, dass das nicht wirklich dazu geführt hat, dass sich da irgendwie was verändert. So richtig. Und das ist so ein bisschen. Tricky, weil das ist halt auch das, was Studien so ein bisschen zeigen, dass zum Beispiel bei Depressionen oder bei Ängsten KI und LLMs halt kurzfristig helfen können, die Symptome zu verringern.
Sogar innerhalb von acht Wochen können die so ein bisschen verbessert werden, aber nach drei Monaten hat man schon nicht mehr die Ergebnisse oder sind diese Ergebnisse nicht mehr messbar. Und das ist halt ein Problem, wenn die Lösung nicht nachhaltig ist, sondern nur kurzfristig. Dann ist es ja im Prinzip, ich habe meine psychische Gesundheit oder ich habe irgendwie Beziehungen auf Subscription-Basis. Und das soll es halt eigentlich nicht sein. Das ist halt wieder dieses wir geben
langfristige Sachen auf für diese kurzfristige, mittelfristige und das tut uns nicht gut. Also, Ja, ich glaube, das ist echt ein Problem, dass wir teilweise irgendwie anfangen mit KI über, mehr und intensiver über Dinge zu sprechen, als vielleicht sogar mit unseren Freunden, weil dadurch fängt es halt an, dass wir diese Kontakte und diese sozialen Beziehungen erodieren und so ein bisschen anfangen zu verlieren.
Und ja, das ist, glaube ich, so mein Appeal, sage ich jetzt mal, oder das, was ich Leuten gerne mitgeben würde, auf jeden Fall. Könnt gerne KI, ChatGPT und sowas nutzen und auch irgendwie, was weiß ich, für Gedanken und so heraus reflektieren und Spielpartner haben. Aber wenn ihr Beziehung sucht, that's not it. That's not it. Das ist auf jeden Fall eine schöne Aussage.
Jetzt frage ich mich halt auch, ist jetzt vielleicht gar nicht, also bezieht sich jetzt gar nicht mal so konkret auf KI, aber wenn ich jetzt zum Beispiel einen Partner habe oder auch wie du jetzt eine Freundin, die das ein bisschen zu viel nutzt, das ist ja, auch ein Problem, das man dann ansprechen kann eventuell. Hast du da vielleicht einen Tipp für Leute, die jetzt sagen, boah, ich kenne da jemanden und ich müsste eigentlich echt mal mit der Person sprechen?
Hast du da vielleicht einen Tipp, wie man da rangehen kann? Ich glaube, ich würde erst mal anfangen, so ein bisschen offen quasi so ein bisschen über die, Nutzung oder über die Beziehung quasi zu der KI zu sprechen, zu sagen so, hey, ja, ich habe irgendwie mitbekommen, du nutzt es irgendwie ganz viel, was gefällt dir irgendwie an der Interaktion oder was ist das Gefühl, was gibt dir das.
Was du vielleicht woanders nicht bekommst oder so und da so ein bisschen quasi erstmal offen nachzufragen und zu gucken, okay, was ist das, was ist der Need dahinter, den die Person hat? Und dann kann man so ein bisschen da in die Richtung denken, okay, was bräuchtest du denn zum Beispiel von mir oder von unserer Beziehung in der Freundschaft, dass ich dir vielleicht das auch ein bisschen mehr geben kann, was dir die KI gerade gibt.
Und weil ich das Gefühl habe, irgendwie manchmal tut dir das nicht so richtig gut oder so und ich würde dir gerne aber natürlich irgendwie das geben, was du brauchst in der freundschaftlichen Beziehung.
Und ja, da so ein bisschen vielleicht die Konversation über auf die Metaebene der freundschaftlichen Beziehung oder der Beziehung generell so ein bisschen zu heben und so ein bisschen zu gucken, okay, was sind diese Dinge, die du brauchst, wo können wir uns da, auf der Beziehungsebene treffen und wie können wir dadurch vielleicht sogar unsere Beziehung so ein bisschen verbessern, dass wir, ja einfach darüber so ein bisschen reflektiert haben, was uns wichtig ist und was,
Was vielleicht auch besonders ist, was die KI vielleicht auch nicht bieten kann in dieser Interaktion. Weshalb es sich vielleicht lohnt, in diese Beziehung zu investieren. Wir haben jetzt auch relativ viel gesprochen über diese, wie gefährlich KI ist, in Anführungszeichen, dass man so ein bisschen, man sollte nicht zu viel mit ihr reden, man sollte sich da nicht so reinbeten lassen, um das jetzt mal so modern zu sagen.
Wenn da jetzt uns Menschen zusehen oder zuhören die vielleicht so ein bisschen, ja in Anfangszeichen Angst vor diesem ganzen KI und LLM haben, gibt es denn irgendwie, hast du einen Tipp für diese Leute, wie man quasi gut damit umgehen kann ohne sich da zu tief rein zu verlieren und ohne Angst haben zu müssen, dass man in Anfangszeichen seinen Hirn abgibt, bevor man halt JGPT nutzt, Es geht halt so ein bisschen darum ich hatte das vorhin schon mal so ein bisschen erwähnt, so ein bisschen zu,
Zuerst zu hinterfragen, für was möchte ich das nutzen? Möchte ich Tätigkeiten ab oder gebe ich dadurch vielleicht Tätigkeiten ab, die mir irgendwie vielleicht auch ein bisschen Spaß bringen?
Oder gebe ich damit wirklich Sachen ab, zum Beispiel bei so Sachen, irgendwelche Zusammenfassungen schreiben, wo ich eigentlich eh keinen Bock habe, die mir wirklich sehr viel Kraft und Energie kosten würden, wo ich aber auch vielleicht nicht so viel so einen Benefit von hätte, wenn ich mich da durchpowern würde.
Also es gibt ja natürlich auch Dinge, die sind einfach irgendwie anstrengend und nervig, aber ich hätte auch vielleicht einen Mehrwert davon, wenn ich, wenn ich, oder ein Lerne-Fett, wenn ich mich dadurch kämpfe. Und wenn das halt immer nicht so der Fall ist, wenn es wirklich einfach so Busy Work ist oder wenn es einfach so Sachen sind, die.
Einfach Business-Erweiterung geht oder wenn ich halt erweitere oder so ein bisschen, zum Beispiel Lernen von gewissen Sachen oder neuen Feldern, die mir nicht so richtig zugänglich sind. Ich habe es zum Beispiel genutzt für eine Excel-Tabellenauswertung, weil ich da echt keinen Nerv zu hatte, mich irgendwie so richtig einzulesen. Da habe ich gesagt, hier kannst du mir ein Makro schreiben für die Excel-Tabelle,
damit ich das, das, das, das mache. Und das war auch, das war echt ein teilweise sehr trickiger Prozess, weil die KI immer dachte, ja, so funktioniert das jetzt. Ich sage, funktioniert nicht. Achso, ja, es lag da und da dran. Es funktioniert nicht. Ah, man kennt es. irgendwann da hatten, dass man diese Confidently Inco der KI dazu gebracht hat. Es funktioniert nicht, ich sag's dir. Da würde mich jetzt aus technischer Sicht interessieren, was für eine KI du da verwendet hast.
Es war ChatGPT tatsächlich. ChatGPT, okay. Vielleicht als kurzer Tipp, wenn du nochmal mit so Sheets rummachen willst, vielleicht Gemini eher verwenden, weil es auch so eingebunden ist, nur als Tipp nebenbei. Ja, das werde ich beherzigen. Und Ich glaube, das ist so ein bisschen die Sache. Man muss sich, glaube ich, einfach, wenn man ein bisschen Sorge hat, im Vorhinein einfach klar eine Zielsetzung, Worum geht es mir bei der Nutzung von KI? Was möchte ich damit erreichen?
Möchte ich damit irgendwie anstrengend reduzieren oder möchte ich da mir irgendwie neues Wissen eineignen? Oder habe ich das Gefühl, ich versuche damit irgendwelche Kompetenzen auszugleichen, die ich nicht habe? Oder möchte ich eine Beziehung aufbauen? Und in den letzten beiden Fällen vielleicht tricky. Sondern es sollte eher quasi, du solltest es als Tool, als Handwerkszeug nutzen. Das heißt, du musst halt noch in der Lage sein, zu verstehen,
was du da tust. Du musst quasi die Person sein, die es benutzt und nicht die davon abhängig ist. Das ist doch ein wunderschönes Schlusswort. Außer Max, ich nehme dir jetzt noch eine Frage weg oder so. Nee, nee, nee, das war gut. Ja, ne? Als hätten wir es einfach so aufgeschrieben vorher. Ja, wunderbar. Ich würde sagen, wir haben soweit sehr viel besprochen. Liebe Leute, wenn ihr noch Fragen habt, haut sie natürlich in die Kommentare. Gerne auch bei uns auf gamestar.de slash tech.
Wir werden dazu auf jeden Fall mindestens noch einen Artikel veröffentlichen, wo ihr nochmal ein bisschen so eine Zusammenfassung bekommt, falls ihr das nochmal zum Nachlesen wollt. Also schaut da gerne vorbei. Jolina, vielen lieben Dank, dass du dabei warst. Hat einen großen Spaß gemacht. War mega interessant. Vielen Dank für die Einladung auf jeden Fall. Ich fand auch einen super, super interessanten Talk. Und ja. Ja, danke auch dir. Gerne. Machen wir das nochmal, auch nur zum anderen Thema
oder vielleicht nochmal zum selben. Wer weiß, was passiert. Vielleicht kommt ja die super lokale, super tolle Metalle-Gesundheits-KI, die uns alle von unseren Depressionen befreit. Ich glaube nicht, aber hey, mal schauen. Bis dahin auf jeden Fall, Leute. Hört weiter den GameStar Tech Talk, hört weiter den GameStar Talk allgemein. Die sind nämlich alle super. Wie gesagt, schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.
Schaut auf gamestar.de slash tech vorbei und dann hören wir uns beim nächsten Mal hier beim GameStar Tech Talk. Vielen Dank. Tschüss. Tschüss.
