Das Stadtbild. Ach, was soll man dazu noch sagen? Na, ganz viel natürlich. Ayers Fernseh-Podcast, Ausgabe einhundert und siebzig präsentiert vorn, steht hier unten in der Ecke. Kommen wir zum Stadtbild. Das ist seiner Definition nach die Wirkung und subjektive Wahrnehmung einer Stadt. Viele geben März auch recht. Ja, ist unsicherheit auf jeden Fall. Man, ich hab nix gegen Ausländer, gar nicht. Aber ... Man hört ja so viel.
Ich finde, dass Menschen verachtend und respektlos und rassistisch, und es lenkt ab von echten Debatten, das erzeugt nur Spaltung. Ich selber empfinde mich als Deutsche und dann finde ich natürlich solche Aussagenformen von unserem Bundeskanzler natürlich unglaublich diskriminierend. Vor allem, dass er die Aussage noch mal wiederholt hat und die nicht zurückgenommen hat. Das war unglaublich verletzend und so was erwartet man nicht von seinem Bundeskanzler.
Ja, wir brauchen auch in Zukunft Einwanderung. Das gilt für Deutschland, wie für alle Länder der Europäischen Union. Wir brauchen sie auch und vor allem für unsere Arbeitsmärkte. Denn schon heute sind ja viele Menschen mit Migrationshintergrund, wie wir es so ausdrücken, unverzichtbarer Bestandteil unseres Arbeitsmarktes. Sie arbeiten in Deutschland. Sie leben in Deutschland. Sie arbeiten in Pflegeheimen, in Universitäten. Wir können auf sie leben, gar nicht mehr verzichten.
Ja, wir können natürlich ganz ... Ich bin ja ein Mann. Ja, ist mir aufgefallen. Das heißt, bis Friedrich Merz auf die Töchter zu sprechen kam. Oder seitdem geht es ja nicht mehr um mich. Weshalb ich ja in Sachen Stadtbild genauso selbstherrlich wie Friedrich Merz umgehen kann und sage, ich habe ja das Stadtbild sehr bereichert in Berlin. Extrem, ja. Ich war am Wochenende da. Die Sonne ging auf. Ja, genau. Und mir fiel auf, Mick. Wir haben vergessen, ein Foto zu machen von uns beiden.
Ah ja, das vergessen wir jedes Mal. Na ja, man kann es nicht vorstellen. Aber das Stadtbild hat mir sehr gefallen. Hat dir sehr gefallen? Ja, ist klar. Du warst allerdings auch in Prenzlauer Berg, also da so Mitte Prenzlauer, also da hast du Stadtbild am besten. Genau. Und wir warteten da so vor unserem Lokal und dann kamen zwei Schweden und fragten, ob wir zwei Hühner gesehen hätten. Und dann sagte ich, ja, wir sind gerade zwei Leute mit Hühnerkostümen durch die Stadt gelaufen.
Dann haben uns die Schweden ihr Dings erklärt, was sie da gerade spielen. Diese Hühner sind zu jagen. Und man darf aber irgendwelche Gelegenheiten, was zu trinken, nicht und so. Wie gesagt, wir brauchen hier eine Stadtbilddiskussion. Es ist noch viel schlimmer als erwartet. Die Hühner laufen frei durch die Stadt. Aber nicht mal vierzehn Stunden und ich bin wieder abgefahren. So, wir kümmern uns also heute auch um das Stadtbild. Denn ich finde, die Diskussion ist sehr gut.
Denn es ist eine dieser großen Hegemonnendiskurse. Ich hab ja auf meiner Seite steffanschuss.com einen kleinen Text über den Hegemann als Hirngespinst geschrieben, auch aus der Diskussion, die wir im neue Zwanziger dazu hatten und so. Und es gibt bei sehr vielen Begriffen, kann ich ja nochmal aufrufen, es gibt bei sehr vielen Begriffen Unklarheiten darüber, wovon man eigentlich spricht. Und das geht los bei, im Grunde allen, bei denen man denkt, hoch, die begegnen wir eigentlich überall.
Also unklare Begriffe, ja. Staatsräson, Menschen, Zukunft, Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität, Gemeinwohl, Sicherheit, Nachhaltigkeit, Fleiß, Vertrauen, Zusammenhalt und unendlich verlängern. Ich hab mir dann nur noch die Poante erlaubt. Je nach Kalenderwoche, Stadtbild, total vorweigerer Reform. Wir wissen nicht, worum es da geht, wenn man darüber spricht. Und so ist es ja beim Stadtbild auch. Ein Bild, ja, also Wolfgang.
fährt nach Frankfurt, um im Städel, wo lauter Bilder hängen seit zweihundert Jahren, mit Michael Friedmann über die Macht von Bildern zu sprechen. Und man kommt aus der Diskussion und fragt sich, ja, Herr Friedmann, Sie haben wieder schön irgendwie der IS macht ja in Medien ganz viel und so. Und das war aber eigentlich auch schon zehn Jahre her, also vom islamischen Staat mal lang nichts mehr gehört. Ja, der IS macht gar nichts mehr. Genau. Also in Sachen Bilder ist schon alles unklar, ne?
Ja. Stadt. Was ist eine Stadt? Also wir haben in Deutschland achtzig Großstädte. Runder die Kleinstätte. Welche Stadt ist gemeint? So Stadt und Bild. Ja, also da sind wir in Teufels Küche. Aber weil es so schön ist, gucken wir uns natürlich alles im Detail an. Wir haben ja auch Meinungen, nicht nur Friedrich-Werz. Ja, genau. Und wir beginnen hier beim siebzehnten Zehnten. Könne sein ist das der Eier. Also ist schon in die Moderation, ist es reingerutscht. Kommen wir zum Stadtbild.
Das ist seiner Definition nach die Wirkung und subjektive Wahrnehmung einer Stadt. So, ich sage jetzt, subjektive Wahrnehmung, Wirkung. Wir sind also hier auf privatem Gelände, Sacha Lobe hat das mal vermeintes Gelände genannt, im Sinne von Vermintes und so, ein sehr gutes Wortspiel. Wir sind also hier im Impressionismus sozusagen. Man weiß gar nicht, wo man Politik da ansetzt, so im Sinne von Diese cubistische Zersebzehn-Stückelung, dieses Nasenverlauf hat mir nicht gefallen.
Ich erkenne keine Gesicht. Ja, so irgendwie. Also ist ja schon tollwitzig. Dieses Stadtbild aus vergangenen Zeiten mag etwas angestaubt, aber vielen auch recht einladend erscheinen. Allerdings, das Stadtbild über das Bundeskanzler Merz diese Woche bei einem Termin in Brandenburg sprach, war alles andere als einladend. Auf die Frage nach einer Strategie gegen die AfD sagt er nämlich das hier. Bei der Migration sind wir sehr weit.
Wir haben in dieser Bundesregierung die Zahlen August, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, Im Stadtbild noch dieses Problem.
Diese beiden Herren, diejenigen, die uns bei YouTube zuschauen, wollen uns übers Stadtbild etwas erzählen. Hier sind zwei Herren in blauen Hemden mit Glatze, einer Brille, einem rasierten Gesicht, Mundwinkel nach unten vor einem blauen Hintergrund. Sie verkünden uns ... Was eigentlich? Seriosität, alles leuchtet blau. Der Bundeskanzler fährt nach Brandenburg, um einen Antrittsbesuch zu machen. Man fragt sich so ein bisschen, Berlin liegt eigentlich in Brandenburg.
Also da muss man auch in so politische Duden irgendwie nachschauen, um überhaupt so einen Unterschied zwischen Berlin und Brandenburg festzustellen. Ich merke jedenfalls keinen zwischen BER und Ostkreuz. Der Zug fährt nicht. Man merkt nicht, dass der Zug den Landesgrenze überschreitet, weil er sich nicht bewegt. Das ist überall gleich Scheiße, ja. Genau, also völlig absurd alles.
So, und diese beiden Herren, über die wir schon seit Jahrhunderten Witze machen im Sinne von, welche Gesellschaft soll das abbilden? und so, erzählen uns was vom Stadtbild. Und sehr viele Leute fangen nicht an zu lachen. Und das finde ich eigentlich bei sehr vielen politischen Diskussionen mittlerweile, wenn es ... Den Politikern auch keinen Spaß macht. Uns darf es Spaß machen. Ja. Ich finde, eine Stadtbilddiskussion ist Anlass für jeden überall in jeglicher Open Mic.
Ich mache jetzt Comedyprogrammesituationen, um Wolfgangs Argument zum neuen Nackte-Kanone-Film zu machen. Wenn die Welt so verblödet ist, kann man keine blöden Filme machen. So, Verblödelei ist dann einfach nicht mehr möglich, weil man den Unterschied nicht merkt. Und in deren Sicht ist, ja, die Nenderspressekonferenz und sie behaupten vor sich, sie sind Politiker, aber das ist eine Comedyveranstaltung, das ist Open Mic.
Ja, ich find vor allem, es ist halt so wahnsinnig oberflächlich klar, worum es da geht. Also du fährst so weitge, du machst diese Ansage in Richtung Migration, du verbindest es direkt mit dem Stadtbild. Das ist ja alles kein Zufall, ne? Das wird immer noch so bewertet, als wären so diese März- rassistischen Aussätze. Also, oh, was hat er da wieder gesagt? Da muss er sich jetzt aber entschuldigen, weil da auch einmal der echte März irgendwie rausgerutscht ist. Was ja nicht der Fall ist, oder?
Es sind einfach ein paar Landtagswahlen, die anstehen, die CDU steht bei... Wahlweise, ist von der AfD eingeholt. Die Spindoktoren bei der CDU sind am Spindoktoren. Es gab vor kurzem erst eine sehr eindrückliche Studie zu den AfD-Wählern, die, glaube ich, sogar von der CDU mit einen Auftrag gegeben wurde, wo es hieß, bedauerlicherweise sind die AfD-Wähler die loyalsten Wähler überhaupt. Ja, also die zurück zu gewinnen wird
extrem... Doch nicht nur so Protestwähler, die bald kurz ausschärmen, sondern... Die zurück zu gewinnen wird extrem schwierig, weil sie sich halt eben vom System und den Systemparteien anfangen, Strichen abgebahnt haben. Es läuft nicht gut in der Koalition, man kriegt nichts durch, auf die Wehrpflicht kommen wir nachher noch zu sprechen. Mein Lieblingsthema. Und angesichts dessen macht die CDU das, was sie immer macht in solchen Notsituationen.
Sie fällt auf ein Thema zurück, was von dem sie meint, dass es ihr Thema ist und das ist innere Sicherheit. Also wie wieder beim Thema Issue Ownership, innere Sicherheit läuft immer. Man kann damit super ablenken. Wir diskutieren jetzt seit einer Woche über Stadtbild. Wir diskutieren nicht mehr über diese erbärmliche, abgesagte Pressekonferenz bei der Wehrpflicht. Wir diskutieren nicht mehr über die Fragen, die beim Bürgerbeit bleiben, etc. Das ist jetzt einfach überall.
Wir diskutieren noch nicht über den Anstehen, besucht Chinas in Europa. Genau, wir diskutieren über nichts außer halt eben das Stadtbild. Von China auf, bei VW kann schon wieder kein Auto produziert werden. Warum? Wir müssen da hundert Chips einbauen pro Auto und die werden einfach nicht geliefert.
Genau, wir diskutieren nicht über Rezession, wir diskutieren nicht darüber, dass der Investitionsbooster nicht läuft, sondern wir diskutieren über etwas, was, wie schon angerissen, eben hoch subjektiv ist und was eine kulturkämpferische Debatte in irgendeiner Art und Weise befördert, bei der eigentlich, glaube ich, Niemand so richtig klar, worüber man diskutiert. Also wir haben bestimmte Vorstellungen, die wir assoziieren mit dem, was Merz sagt.
Und natürlich auch in den letzten Jahren, wenn wir hören, es gibt ja ein Problem im Stadtbild mit Migration, dann denken wir an so Sachen wie Deportation direkt, irgendwie das Ausführen von unseren Mitmenschen ins Ausland, damit hier weniger Menschen rumrennen mit der falschen Hautfarbe und so. Aber es gibt natürlich diverse andere Ansatzpunkte. Wie du ja auch schon gesagt hast, jede Stadt sieht anders aus.
Wir wissen genau, die meisten Probleme im Stadtbild sind eben keine Probleme, die damit was zu tun hätten, die auch damit gelöst werden würden. Auf der anderen Seite muss man auch sagen, es ist extrem schwer eine Stadtbilddebatte zu führen und zu sagen, also man blickt auf den Frankfurter Bahnhof und sagt, nee, nee, das soll alles so aussehen. Also das Argument kannst du ja aus linker Perspektive auch immer nicht so richtig machen. Also du kannst ja nicht auf eine Stadt schauen.
sei es Berlin, jede Großstadt und sagen, da sitzen viele Menschen diesen Obtach los, da sind viele Menschen diesen Drogen abhängig und dann sagen, aber das ist der Traum. Das ist der Traum, den ich habe, einer Stadt. Genau, nehmen wir mal das Frankfurter Bahnhofsviertel, ne? Weil wir ziehen ja mit dem Büro da demnächst hin, so zum Jahreswechsel. Und jetzt könnte ich natürlich in den Allgemeinen singen sagen, oh, das ist ja so voll rasistisch und so weiter.
Du hast ja eben gesagt, das ist gerade der wahre März. und dann würde ich sagen, genau. Das ist nämlich der wahre März. und ich finde, Wir haben ja auch alle das Recht zu sagen, ja klar, Stadtbild. Also mich stört ganz vieles am Stadtbild. Im Bahnhofsviertel stört mich zum Beispiel diese offen zu Tage treten der Armut, gegen die ich auch einiges an politischen Konzepten so in der Schublade hätte, wenn mich jemand fragen würde. Aber ich hatte ja nicht gefragt.
Und ich gehe ja, wie jeder Deutsche, auf gar keinen Fall mache ich von mir aus ein politisches Engagement. Also, wenn muss mich schon der Ruf ereilen, ist ja völlig klar. Und ich lache ansonsten lieber über Politiker, die halt Sachen machen. Ich würde dann sagen, das sind immerhin mal Politiker, die so ein paar ... Jeder, der mal mit seinem Bürgermeister Kontakt hatte, weiß ja, wow, das sind wirklich jeden Tag, achtzehn Stunden Engagement und so, da ist ja einiges drin.
Das ab einer gewissen Höhe, im Sinne von die da oben, greift ja so dieses Bewertungs- und Beförderungsding, wo man sich fragt. Also lieber Friedrich Maatz, was interessiert Dich denn das Stadtbild? Wenn Du einen Potsdam Andritz Besucher hast, danach nach Dänemark zum NATO-Gipfel, musst du fliegst mit einem Hubschrauber drüber. Also was ist hier das Stadtbild und so. Also mich stört zum Beispiel in Frankfurt das Stadtbild.
gestern erst wieder über eine Stunde vom Abendessen nach Hause gelaufen und so. Nur Autos. Ich laufe die Straßen entlang und ich laufe nur an Autos vorbei. Und es stört mich. Und was mich besonders stört ist, es gibt keinen Entrinnen. Wenn eine Straße ist und Straße ist definiert als das Haus endet hier, dann sind noch zwei Meter ein bisschen rasen oder so, dann steht dazu neunundneunzig, neun Prozent ein Auto. Und ich will das nicht.
Zweitens. Ich will keine schlagende Polizei auf der Straße sehen. Man hört ja so Sachen, also ich sehe so Sachen bei Instagram und in Zeiten, in denen mir wirklich jedes Instagram-Video, was ich aus Amerika sehe, irgendeinen Schläger-Trupp mit Sturmmaske und so weiter angezeigt wird, will ich gar keine Fünfzig-Plus-Männer, die mir vom Stadtbild irgendwas erzählen, irgendwo sehen, sei es auf der Straße oder in Gebäuden. Also ich will zum Beispiel hier so Woitke und so, ne?
Ich will keine U-Fünfzig-Männer in meinem Stadtbild sehen, die stören mich einfach. Wahnsinnig. Also da bin ich ganz wie hier, wie heißt der amerikanische Comedy Superstar, den sie alle abfeiern und so weiter, wie auch immer. Name ist Egal, das Argument lautet Männer über Fünfzig, warum eigentlich? Gutes Argument, ja. Ohne Begründung, einfach nur, weil irgendwer hat irgendwelche medizinischen Fortschritte geleistet und deswegen sind die noch da, sind im Stadtbild, das stört mich.
Und das klingt jetzt sehr radikal, aber das ist weit weniger radikal als das, was Friedrich Merz gesagt hat. Friedrich Merz darf das auch einfach so sagen, also sag ich das auch mal einfach so, ja? Ich würde jetzt sagen, Friedrich Merz hatten, wir haben den Waren Friedrich Merz gesehen, er hat eine Aussage getätigt und ich möchte die einfach komplett konfrontieren. Entweder wir machen das alle über Friedrich Merz lustig oder wir sagen selber, was unser Stadtbild stört.
Mich stören Männer über Fünfzig im Stadtbild. Genau, nur junge Frauen im Stadtbild sehen. Ja, dieser Raum wird damit aufgemacht. Ja, also eben dieser komplett subjektive Raum. Ich glaube auch, was man sagen muss ist, wenn Friedrich Merz sowas sagt, dann ist das das Gegenteil von Politik machen. Und das ist auch genauso gedacht. Also Friedrich Merz sagt das, weil er weiß, Innere Sicherheit, das ist unser Thema in der Hoffnung, das bringt irgendwas bei den Landtagswahlen.
Das kommt irgendwie, da kommt eine Diskussion um die CDU auf, die für sie in irgendeiner Art und Weise positiv ist. Wie man ja die letzten Tage auch schon gesehen hat, da dürfen dann halt so junge Hansel zu Lanz und dürfen auch nochmal sagen, aber das Problem wird doch von allen erkannt und reden immer um diesen subjektiven Raum rum, in dem dann jeder reininterpretieren kann, was er will oder eben auch nicht.
Aber es ist ja nicht so, als würde jetzt damit jetzt irgendwie in der nächsten Woche dann ein Gesetz eingebracht werden, das bessere, saubere Stadtgesetz oder irgendwie so ein Quatsch. Das ist ja alles außerhalb der Hand von Friedrich Merz. Also Friedrich Merz hat keine Auswirkungen darauf, wie viele obdachlose Menschen am Hauptbahnhof rum sitzen.
Oder er will darauf gar keinen Einfluss haben, sondern er will diese Debatte führen, weil sie in der Hoffnung, dass sie ihm halt in dem öffentlichen Blick gerade irgendwas bringt. Und das hat ja auch funktionieren. Also ich hab in den letzten Tagen jetzt ... Bestimmt fünfundzwanzig Leitartikel und Kommentare gesehen, in denen jeder Kommentare dann für sich interpretiert, was damit gemeint ist.
Und meistens in so einem positiven Sing-Sang von, ja, die Wortwahl war vielleicht wieder so ein bisschen drüber und so. Aber immerhin führen wir jetzt eine Debatte über Probleme, die uns alle angehen, die wir alle sehen. Und dann wird immer aufgelistet, was man halt so viele Probleme hat mit dem Stadtbild. Und jeder interpretiert da so rein. Ich glaube, die Zeit hatte gestern auf dem Titel, oder heute auf dem Titel irgendwie, CDU sagt, den Kampf waren gut so. Ja, jetzt mal frei interpretiert.
Ja, das habe ich auch gesehen. Also da meinten sie ja weniger den Stadtbild als diese AfD-Zeug, auf das wir auch gleich zu sprechen kommen. Genau, das meinten sie, aber das ist ja alles darin angelegt. Also es gibt einfach, die Hoffnung ist, es gibt so ein bisschen positiven Boost. Hier ist der Ehrlichmachkanzler, also das hatten wir ja bei Olaf Scholz damals auch schon. Irgendwie ist immer toll, wenn sich der Kanzler ehrlich macht.
Wenn er einfach mal so ... aussicher rausbricht und Dinge anspricht, die uns alle beschäftigen. Auf einmal wird das selbstverständlich aufgebrochen. Bevor wir jetzt die Clips gucken, nochmal zwei konkrete, weil du jetzt gerade meinest, Ähm, Ärzte ist ja Politiker und er lenkt ab von politischen Dingern. Das stimmt ja. Ich bin ja kein Politiker.
Das heißt, ich kann ja meine Meinung zum Thema Stadtbild einfach frei eräußern, weil ich vermeide ja damit keinen Äh, also ich muss mir ja gerade nicht um die Werbpflicht oder um Äh, Deutschlands wirtschaftliches Fortkommen oder um die Bildungsmissäre oder um die Demokratische Missäre oder oder irgendwas kümmern. Ich kann ja frei aus sein.
Als ich jetzt in Jena war, ist mir aufgefallen, ist mir, keine Ahnung, wie neu das ist, aber die Ernst-Abel-Bibliothek ist jetzt da, wo ich vorher gewohnt habe, in der Neugasse, also zentral mitten in der Stadt, und direkt neben dem Theaterhaus.
Und ich lief da so lang und war sehr aufmerksam, weil ich wollte mir alles nochmal angucken, weil ich bin ja auch vor zwanzig Jahren weggezogen und so weiter, und dann fiel mir auf, ah, da läuft gerade am Postkaree eine Schülergruppe, und zwar richtig schön, wie man sich das vorstellt, so in zweier Reihe und so. Lief nur wollten zu dieser Ernst abe Bibliothek.
Und es ist im nationalen Maßstab, klar, Jena ist nicht besonders groß, aber ich kenne diese Kreuzung sehr gut, weil aus der Neugasse zur Schule musste ich immer mit dem Fahrrad diese Kreuzung kreuzen und das habe ich gemacht, indem ich einfach quer rüber gefahren bin. Denn ich hatte es morgens immer eilig, ich war immer ein bisschen später dran. So, was mich am Stadtbild zum Beispiel stört, ist nicht nur, dass überall Autos rumstehen, Sondern dass auch ganz viele Autos rumfahren.
Und ich erinnerte mich an meinen Fahrlehrer, bei dem ich ja nur eine Woche war, weil der so ein Kompakt-Seminar gemacht hat. und dann habe ich gedacht, nee, ich will da keinen Führerschein. Und der meinte, es gibt so ein paar Regeln. Wenn sie auf der Autobahn sind und der Fahrprüfer sagt, jetzt bitte mal hier überholen und so weiter, sagst einfach, ich fühle mich nicht sicher, ich bleibe auf der rechten Spur. Punkt, erledigt da. Landstraße, überholen wir auf der Landstraße? Nein, niemals.
Wir teilen uns einfach hinten ein, denn wenn wir jemanden der vierzig fährt mit fünfzig überholen, dauert das sieben Kilometer, bis wir an ihm vorbeigefahren sind. In der Zeit sind drei Kurven und... Ja, deshalb fahren wir hundertzehn. Deshalb fahren wir hundertzehn auf der Landstraße. Genau. Die höhere Geschwindigkeit verkürzt den Weg nur minimal. So. Und ganz wichtige Botschaft von ihm, wenn Sie Kinder sehen, dann können die Verkehrsschilder und Ampeln egal sein. Schauen Sie auf die Kinder.
Sie wissen, Kinder verhalten sich und so weiter. Bleiben Sie einfach stehen im Zweifel. Und ich frage mich so ein bisschen Stadtbilder. Warum sehe ich gestern zwei Busse vom FC Liverpool, die von der Vollpolizei begleitet zum Stadion fahren, mit einer riesigen schwarzen SUV und so weiter, entourage hinten dran, die einfach durch die Stadt gurgeln. Und ja, wir müssen ja zum Spiel. Warum stehe ich in Berlin im Stau, wenn es heißt, Staatsbesuch? Hier ist jetzt erst mal.
Kommt zum Polizist auf so ein Motorrad, breitet die Arme aus, alle müssen stehen bleiben, ne? Wenn zwanzig Kinder über eine Straße gehen wollen, warum müssen die warten, nur weil ihre Fußgängerampel nicht grün ist? Warum bleibt nicht die ganze Stadt einfach stehen und sagt, nichts ist wichtiger als diese Kinder, die jetzt hier über die Straße gehen? Was sind das für komische Regeln in Deutschland?
Es gibt diese Videos aus den Siebzigern als ... Frauen mit Kinderwagen auf der Straße standen und stattdessen die Autos einfach anhalten, kurven sie so um sie herum. Und jetzt, finde ich, müssen wir hier mal große Sprung nach vorne machen. In Thüringen ist so, ich habe bei den demografischen Zahlen dazu auch auf meiner Webseite das Gespräch, das ich da geführt habe, weil ich einmal kurz zusammengefasst ist, einfach nur um diese Zahlen mal zu nennen.
Als meine Eltern in Thüringen geboren wurden, in diesem Bezirk Gotargrais, was auch immer, was heute Thüringen ist. Als ich geboren wurde, siebenundzwanzigtausend oder so, keine Ahnung, muss man nachschauen, heute zwanzigzwanzig zwölftausend Unterschritten. Also Thüringen kommt innerhalb von der Lebenszeit meiner Eltern von fünfzigtausend Geburten im Jahr auf zehntausend Geburten. Das Universitätsklinikum Jena veröffentlicht jedes Jahr an Tage der Tausendsten Geburt.
von Müttern aus der Stadt und im Umland eine Pressemitteilung. Diese erschien im Juli, ein Jahr später im August, dann im September, dann im Oktober, dann im November.
und wir können darauf setzen, dieses Jahr, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
Stattdessen haben wir ein Dominanz der Debatte von Friedrich Merz, der für jeden, selbst für Franzosen, da muss man keinen Chineser, Japaner oder Südkorealer oder Afrikaner oder was auch immer sein. Selbst für mich sieht er von Wolke ununterscheidbar aus. Das dieselbe Person. Warum dominiert er solche nichtpolitischen Themen wie das Stadtbild? Und wenn man es politisieren wollte, warum dann so? Und nicht so, wie ich es jetzt gemacht habe. Keine Autos, Kinder immer vorrang.
Abends bitte, wenn in einer Innenstadt weniger als fünfzig Prozent weiblicher Anteil auf der Straße gezählt wird, stimmt hier irgendwas nicht? Ja, ich würde auch sagen, also das erste, woran ich bei Stadtbild gedacht habe, und diese Diskussionen waren so deutsche Kleinstädte, in denen man ab und zu ist, wo man durch so eine Fußgängerpassage läuft und sich so denkt, hier ist einfach kein Mensch. Also hier ist einfach niemand mehr, ne? Da steht noch so ein K-Stadrom, das gerade abgebaut wird.
Da sind irgendwie drei Läden. Man ist so ein Wittenberg und denkt sich so, was machen die Menschen hier? Also, es gibt hier gar keine Menschen mit wem. Also, wer geht jetzt in dieses Restaurant wann? Also, und das ist ja sogar noch eine Stadt, wo man sagen kann, na ja, Reformationen statt, bla, bla, bla. Also, ich hab's jetzt einfach mal als Beispiel genommen. Da ist ja noch was los. Da müsste ja touristisch noch was gehen.
Und der Kontrast, wenn man aus Städten kommt, wie Berlin, Köln, Hamburg und Co., woher wirklich irgendwie das Leben herrscht, ja? Im Kontrast zu diesen deutschen Städten, die halt so vor sich hindümpeln und langsam einfach aussterben. Also, das ist ja auch eine Debatte, die man annehmen kann. Und deshalb, ich hab Prinzip hier gar nicht ... Ich bin nicht so sehr gegen die Stadtbilddebatte, weil ich sagen würde, nein, es macht aus politischer Sicht keinen Sinn, diese Debatte zu verneinen.
Also, du kannst nicht auf ein deutsches Stadtbild schauen und sagen, nee, das ist alles so perfekt. Oder du begibst dich halt in so ein Fahrwasser, wie es halt Katrin Göring-Eckardt gemacht hat, ja, die ja mit ihrem dummen Instagram-Poster von sie postet irgendwie ihr Halloumi-Brot her. Und dann schreibt heute Stadtbildgenossen oder irgendwie sowas. Also ... Also so pure Dummheit einfach. Also das ist einfach dumm.
Also auf deutsche Stadtbilder, auf Bahnhöfe und Co. zu schauen, von denen wir alle wissen, dass es da anders aussehen könnte und die Frage, wie wir das inhaltlich setzen, ist ja eine ganz andere. Dass wir eben sagen, das muss Obdachlosigkeit bekämpft werden.
Deshalb brauchen menschenvernünftige Jobs etc. Aber sich einfach hinzusetzen und zu sagen, ich hab das Stadtbild genossen hier quasi mit meinem Döner, ist natürlich das Dümmsmögliche, was du machen kannst, auch insofern, als dass du natürlich allen, die sagst, naja, es gibt doch ein reales Problem wieder, als Linksliberaler bist du quasi blind. Für alles, was in diesem Land problematisch läuft, interessiert dich gar nicht. Du tust einfach so, als wäre hier irgendwie heile Welt.
Und so kann man dann auch natürlich nicht reagieren. Und das macht auch, macht dann auch eine komplett dumme Debatte auf. Weil du nutzt dann letztendlich das Momentum, was du hast, überhaupt nicht, um eine sinnvolle Debatte zu führen über Armut und Kohler, eben über Autos, über Kinder, über leere Städte.
sondern du verweigerst dich dem letztendlich und gibst dem Kulturkampf damit auch noch so einen Raum, dass wir jetzt diskutieren müssen, drei Wochen lang über sind jetzt ein paar zu viele Menschen mit Hitch Up irgendwie unterwegs oder zu wenig. Also das ist doch irgendwie dumm. Also das ist genau das, was hier für Frankfurt auch gilt. Ich bin ja der Meinung, die Oper Frankfurt ist eigentlich immer noch so ein bisschen Bahnhofviertel.
Im Grunde geht man über die Straße und es ist eigentlich nicht mehr das Bahnhofviertel, aber für mich zählt es immer noch dazu. Und die OPA hat ja so Finanzierungsfragen wie jede Kulturinstitution und deswegen ist ja die Stadt sehr dahinterher zu sagen, wir haben ein großes Einzugsgebiet, Leute kommen ja aus dem Umland und so weiter. Das Land sollte sich ja auch beteiligen, das ist eigentlich so eine integrative Sache und OPA für alle.
und dann gibt es diesen Frankfurter Bogen, um es schon mal sehr ermittelt hat. Wie viele Leute könnten denn potentiell innerhalb von dreißig Minuten per Bahn? Im Grunde wäre es super cool, wenn man am Frankfurter Bahnhof aussteigt und tatsächlich einfach nur zehn Minuten zu Fuß die Straße entlang geht und dann ist man in der Oper. Aber das Einzugsgebiet Oper ist halt das Rhein-Main-Gebiet. Das Einzugsgebiet Drogen kaufen am Hauptbahnhof Frankfurt ist dreieinhalb Kilometer.
Also da steigen die Leute überall in den Zug, weil sie genau wissen, in Frankfurt kannst du während Drei Meter neben dir eine Polizeiaktion stattfindet, bei dem Typ daneben steht, einfach fragen, ob der was hat. so, ne? So. Und wenn ich eine Katringe Ring Eckhardt oder irgendwen auch immer sehen würde auf der Straße, wie sie da ein Foto macht und sagt, sie genießt hier ein Stadtbild, ne? Ich muss sagen, nee, sorry.
Der Friedrich Merz hat ganz großes Unrecht, weil er nämlich ein Problem beschreibt, dass ... Und dann ist wieder die Frage Stadtbild, Achtzigstädte und so weiter. Wir haben sehr viele Probleme mit dem Stadtbild. Im Frankfurter Bahnhofsviertel ist es eines, das ist aber sehr besonders, denn es ist überhaupt nicht vergleichbar mit Torgauer Kreuz, Altenburgschleiz, Gera und so weiter, wo einfach völlig klar ist, ne, Samstag hat der Bäcker gar nicht mehr auf auf dem Marktplatz. Kommt ja keiner.
Ja, das kommen wir noch hinzu. Also, Leute. Das haben wir ja in diversen Fällen. Wir führen dann diese Debatten um deutsche Großstädte die ganze Zeit. Also irgendwelche Leute, die halt irgendwo in einem Kaffee mit drei Menschen leben und noch nie Berlin besucht haben, schreiben dann was vom antisemitischen Mob auf den Straßen oder so was.
Das ist auch so eine Diskussion, die bietet sich auch einfach an, weil es auch für eine CDU, die halt klassischerweise auch eher so ein bisschen so eine Landpartei ist und auch in dieser neuen Konflikte hat, der ja zunehmend zwischen Stadt und Land verläuft und halt gerade zwischen... Den boomenden Großstädten, wo man so das Gefühl hat, man nimmt an so einer internationalen Entwicklung irgendwie teil. Und dem Rest Deutschlands, das macht einfach Sinn, ja.
Es funktioniert für viele Menschen, die können sich dann immer vorstellen, ja, Köln ist der Horror, da war ich einmal vor zehn Jahren und da war es schon schlimm, wie sieht es wohl heute aus. Und nehmen dann halt irgendwie an dieser Diskussion teil und fühlen sich irgendwie integriert, aber sieht die Realität in der Regel in Deutschland ganz anders aus. Wir gucken uns mal die Clips an hier, Wuppertal.
Wuppertal Elberfeld. Viele Geschäfte hier stehen leer und viele werden von Menschen mit Migrationsgeschichte geführt. Basri Schein leitet hier seit vielen Jahren einen Imbiss. Currywurst oder Döner, sein Lokal hat in Wuppertal Tradition. März Äußerungen über Migration und das Stadtbild kann er nicht nachvollziehen. Nee, das sehe ich nicht an. Das sehe ich anders. Das hat mit den Migranten nichts zu tun. Es gibt auch Migranten, die sich hier benehmen können, die aufarbeiten.
Man kann nicht alle in einem Sack rein, das stimmt. Fast die Hälfte der Menschen, die in Wuppertal leben, hat eine Migrationsgeschichte. Es gibt auch viele, die hingekommen sind, die sich hier integriert haben, die wirklich auch die Bildung und alles mitnehmen möchten und sich auch anpassen. Da habe ich nichts gegen. Natürlich gibt es auch welche, die nicht so sind, aber es hat nichts mit der Härten zu tun. Die Menschen, die wir heute fragen, sind unterschiedlicher Meinung.
Viele geben März auch recht. Ja, das ist Unsicherheit auf jeden Fall. Ich habe nichts gegen Ausländer, gar nicht. Aber man hört ja so viel. Das sehen Sie ja schon, Betteln hier, Betteln hier. Und man sagt ja, in Deutschland muss keine Hunger, ne? So, mein ich, das geht's. Und dann muss man ja auf unsere Taschen aufpassen. Im politischen Berlin hat Merz Äußerung eine hitzige Debatte ausgerüstet. Das politische Berlin, sofort ist man wieder im politischen Berlin.
Ich habe einmal den Bürgermeister von Neukölln, also das ist auch Berlin, aber nicht das politische Berlin, sondern das ist ein bisschen repräsentativ vielleicht im Gespräch. Wir wollen über die Stadtbilddebatte sprechen mit einem Bürgermeister, Martin. Wir können ja mal jetzt die Sekunden so ein bisschen im Kopf mitzählen. Wie lange zählt der Probleme auf und am? Wann spricht er über Migration? Hickel von der SPD ist Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln. Guten Abend, Herr Hickel.
Schönen guten Abend. Fangen wir mal beim Stadtbild an. Da scheint Merz ja einen Nerv getroffen zu haben, weil einige sagen, ja, der Stadtbild hat sich tatsächlich geändert. Ich fühle mich nicht mehr so wohl. Welche Veränderungen und Probleme nehmen Sie im Alltag in Ihrem Bezirk wahr? Ich glaube, das stattbildet in ganz vielen Städten in den letzten Jahren, letzten zehn, fünfzehn Jahren. Also er redet über Neukölln und so weiter.
Wenn man jetzt wirklich mal diese Städte, die ich gerade meinte, durch die man so fährt, wenn man nach Jena fährt oder wie immer, wenn man Berlin mal ab zwanzig Kilometer Umland, Brandenburg und so, da, also ... Ich hab jetzt wieder Erzählungen bekommen von meiner Großtante, die sind da alle in so einem ostdeutschen sächsischen, das ist eine Stadt, aber ich nenn es Dorf, in so drei Stücke Häuser reingezogen, wo immer so kaserneartig vier Eingangstüren für, keine Ahnung, wie für Wohnung, drei Stockwerke und im Dachgeschoss hängt man dann gemeinschaftlich die Wäsche auf.
Die sind da alle zeitgleich eingezogen, die sind jetzt alle zeitgleich alt und die können sich alle zeitgleich untereinander nicht helfen. Diese Menschen leben in Städten, die sie nicht mehr sehen. Also, die Hälfte der Bevölkerung ... nicht mehr vor die Tür kommt. So, da geht niemand mehr vor die Tür. Das sind eigentlich die flächendeckenden Probleme Deutschlands. Ja. Und stattdessen kommen wir so auf Brennpunktdiskussion. Sie fragen auch gleich, wie wir bei Neukölln nach.
Warum laden die nicht einfach den Bürgermeister von Altenburg Torgao Greitz ein? Ein Torgao über den Marktplatz reden. Ja, aber letztendlich muss man auch sagen, auch die ... Auch das öffentlich-rechtliche. Man hätte das ja durchaus aufnehmen können und sagen können, na ja dann, also wie man es ja an Ansätzen schon gemacht hat, man fährte dann nach Ruppertal und so. Aber man macht diese Diskussion ja eben auch nicht breit. Man lässt sie halt in diesem sehr begrenzten Rahmen.
Friedrich Merz spricht eben über Migration, sagt am Anschluss direkt Stadtbild. Also fühlen wir jetzt eine Stadtbilddebatte über Migration in so einer... Oberflächlichen Art und Weise. von wegen sind halt zu viele Ausländer hier irgendwie. Genau. Und das ist halt einfach immer Quatsch. Ja, also da würde ich der neue Kölner Bürgermeister eingeladen, sollen ein paar Probleme aufzählen. Später dann kommt ein Baden-Württemberg-Politiker. Das ist also wirklich grotesk.
Also ich glaube, das Stadtbild hat sich in ganz vielen Städten in den letzten Jahren, in den letzten zehn, fünfzehn Jahren enorm verändert und zeigt, glaube ich, ganz verschiedene Gründe. Also die Menschen kaufen anders ein und darum sind... So, erstes Thema, die Menschen kaufen anders ein. Also viele im Erdgeschoss läden mittlerweile leer und es kommen andere Gewerbereien, das heißt... So, da kommen andere Gewerbereien in die Erdgeschosse.
Jetzt kann man sich natürlich darüber aufregen, dass alles nur nach Friseure und Döner sind, nur... Die stehen ja in Konkurrenz zu anderen Ideen, die es nicht gibt. Ja, ja. Keiner hat eine Idee. Und jedes Mal, wenn es heißt, na dann lass mal doch die Bücherei da einziehen. Nee, weil so ein bisschen wollen wir es schon höchstpreisig verbieten, ja, vermarkten. Und es geht natürlich nicht.
Genau, weil wir zur Höchstbrei... Ironischerweise, man setzt ja sogar an eine Debatte an, die man viel größer aufmachen könnte. Warum sind es eben viele Menschen mit Migrationshintergrund, die eigene Läden gründen? Na ja, weil es halt ihre Chance ist, letztendlich für eine Art von sozialen Aufstieg in einem System, in dem man halt sonst Schwierigkeiten hat zu partizipieren. Also, dieses Unternehmerzug, gerade unter Menschen mit Migrationshintergrund, hat der einfach sehr, sehr viel damit zu tun.
Also, ich hab viele Menschen kennengelernt, von denen es halt anders als bei Deutschen, die dann halt so sind, na ja, dann geh ich halt zum Studium und dann mach ich halt das und das und dann suche ich mir einen guten Job, wo es immer war. Und dann machen die Taxi-Unternehmen auf. Oder dann öffentlichen Laden. Warum? Weil es eben eine Möglichkeit ist, selbstbestimmt zu arbeiten im System, wo du halt sonst oft eben untergebuttert wirst.
Wo du der Letzte bist, der halt irgendwie Bescheid bekommt bei den Bewerbungsverfahren und so weiter. Und sofort der Probleme hat, eine Wohnung zu finden. Also auch diese Diskussion könnte man ja in der Größe aufmachen. Man könnte auch beim Thema Migration sogar sagen, ja, es verändert sich, weil Europa und uns verarmt, der gerade Osteuropa, in massiven Maße deshalb und wir europäische Freizügigkeit haben, Arbeitnehmerfreizügigkeit.
Und deshalb kommen viele Menschen hierher, zu arbeiten, sondern natürlich verändert das auch die Realität. Und es kommen auch viele Menschen hierher, die hier keinen Job haben oder die hier halt eben schwarz arbeiten und das Geld dann halt eben zurückschicken zu ihren Familien, weil es da nicht anders bleibt.
Aber das sind halt Probleme in einer Dimension, die sich jetzt über zehn, zwanzig, dreißig Jahre strecken, die viel mit unserer Gesellschaft zu tun haben und mit ganz grundsätzlichen Fragen, die natürlich von dieser Debatte überhaupt nicht berührt werden. Also bei diesen untersten Ladenzeilen und so, ich finde, also es gibt jetzt eine neue Doku, ich habe aber erst nur die Werbung bei Instagram gesehen. war gleich ganz angefix, weil David Grapper da noch mal zu sehen ist.
Der ist ja auch gestorben leider. Und der macht da in dieser Doku diesen Punkt, wenn sie am Wirtschaftssystem teilnehmen. Und wir wissen ja, wie die FHZ und das Handelsblatt und das heute schon all sagt, was Wirtschaft ist. Wirtschaft ist mehr als tausend Leute machen etwas für den Weltmarkt. Nennen das dann Firma, sind an der Börse gelistet und so weiter. Und David Grapper macht halt diesen Punkt.
Also wenn sie am Wirtschaftssystem Teile nehmen und ganz wenig Geld verdienen, haben sie wahrscheinlich mit einer ganz wichtigen unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung zu tun. Und es fällt mir auch immer wieder auf. Man ist in fremden Städten und man hat Hunger.
Dieser Hunger wird weder in der Taunusanlage Frankfurt, wo die Banken stehen, gestillt, noch sonst irgendwo, auch im Berliner Regierungsviertel nicht oder auf der Museumsinsel nicht oder was auch immer, obwohl da Leute sitzen, die für Milliarden Beträge irgendwas hin und her schieben und weiß gar nicht genau, was sie machen. Grabber macht sich dann lustig und sagt, die sind irgendwie so, wischen irgendwas, bla bla. zuständig, CEO, Zuträger, keine Ahnung.
Und haben dann das Berichtsgebiet Südafrika oder so. ein Scheiß. So, während man, wenn man einfach einen Obst stand, Döner oder eine Toilette betreibt. Also unmittelbar das Leben der Leute einfacher macht. Dann muss man seinen Döner auf neun Euro teuer machen, weil einfach die Miete da so hoch ist. Man fragt dann so ein bisschen nach bei der Stadt. Warum ist die Miete für diesen Typen so hoch, dass er den ganzen Schülern einen Döner nur für sieben Euro anbieten kann, gnädigst?
Und darauf gibt es überhaupt gar keine Antwort, wie er auch nicht auf die Frage, welcher volksachschaftliche Beitrag hat die Verdopplung der Miete in diesen Zeitraum, den er gerade... Ja, ja, genau. Und man kann... Das Stadtbild leidet darunter, dass alle leiden. Ja, genau. Das Stadtbild leidet darunter, dass alle leiden. Und es verändert das Stadtbild auch massiv.
Also meine Großmutter hat... in Reininkendorf gebunden, Bezirk im Nordwesten der Stadt, der halt so pure alte BRD-Piefigkeit eigentlich ist. Also es ist kein sonderlich attraktiver Bezirk, da wollten viele lange Zeit nicht hin, ist so ein bisschen abgeschlagen, man kann da wenig machen und so. Das heißt, es ist eigentlich auch ein komplett überalterter Bezirk. Also da leben... Hauptsächlich noch Menschen, also meine Oma ist das beste Beispiel, die lebte in so einem Sparkassenhaus.
Ja, die waren alle so alt wie sie. Da lebten nur Achtzigjährige in diesem Haus irgendwie. Und niemand will da wirklich hin, weil es sind keine hübschen Altbauten und so. Alles ist nicht so wahnsinnig nett. Und dann steigen die Mieten aber massiv in den anderen Bezirken. Das heißt, was passiert? Na ja, viele Menschen, die sich das nicht leisten können, ziehen halt nach Reinigendorf raus. Wer sind die Menschen, die nach Reinigendorf rausziehen?
Hauptsächlich Menschen mit Migrationshintergrund, die halt nicht so gute Jobs haben. Und die nutzen dann halt die Ladenflächen. Der deutsche Frisör verschwindet, der türkische Frisör kommt rein. Keine Ahnung, dass Kaffee um die Ecke verschwindet, das arabische Frühstück Kaffee formt rein. Und so verändert sich statt einfach.
Aber es ist einfach die Konsequenz von einer Enddurchmischung oder einer Veränderung der Stadt, was damit zu tun hat, dass immer mehr Menschen mit geringem Einkommen halt in die Außenbezirke gekriegt werden. Und das verändert das Stadtbild stärker als alles andere, verändert die Mietentwicklung im Berliner Stadtbild. Genau. Für Deutschland gilt grundsätzlich mehr als die Hälfte der Menschen, die pro Jahr eine Arbeit aufnehmen, sind keine Deutschen.
So klingt immer ein bisschen krass, aber selbst die FAZ wundert sich dann immer, dass in Deutschland siebenhundfünfzigtausend Menschen die Arbeit aufnehmen und die Hälfte davon sind Deutsch. So, und in diesen Ladenzeilen-Segment ist der Anteil halt noch höher, weil die Deutschen, wie du es eben beschrieben hast, so, nee, ich verkaufe dir hier keinen Döner und so, aber die Nachfrage ist ja trotzdem da, keiner hat einen anderen Vorschlag, also wird er den Dönerladen aufgemacht.
So, er hat jetzt dieser Kölner Bürgermeister die letzten zehn Jahre da aufgerufen, Man kann sich ja die letzten zehn Jahre mal anschauen. Also die Baukosten haben sich verdoppelt. Wir haben Corona durchgestanden. Es ist ein Wirtschaftskrisenherd nach der anderen. Irgendwie weltweit und so. Trump wird zweimal gewählt in der Zeit, laute solche Sachen. Die haben natürlich alle Einfluss aufs Stadtbild. Mal gucken, welche Probleme er noch nennt.
Das Kaufverhalten ändert sich, die Strukturenstätten ändert sich. Und das hat natürlich auch noch eine Auswirkung darauf, wie sich so eine Stadt und dem Bild auch dann verändert. Und ich glaube, das ist schon was. Wo ich glaube, dass viele Städte es gemeinsam haben und viele auch dann diese Veränderungen sehen und relativ unzufrieden sind, damit in Zukunft sicherlich noch wesentlich mehr Armut auch im öffentlichen Raum.
Wir haben in Berlin Phänomene von Obdachlosigkeit, die sehr sichtbar sind an vielen Stellen- und Drogenkontum. Es ist schon eine echte Realität, mit denen, glaube ich, viele Städte in Berlin, also in Deutschland zu tun haben. Ja, also wenn diese Omi da in so einem Café sitzt und sagt, ja in Deutschland sagt man ja, man muss niemand hungern oder so, stimmt da einfach nicht. viele Leute müssen in Deutschland einfach hungern und das machen sie dann auf der Straße.
Merz bekräftigt dann sein Stadtbildding, und zwar nicht indem er in diese Debatte einsteigt, sondern mit seinem Töchterspruch. Ich habe gar nichts zu sagen.
Und da ist auch interessant, also bei dem Stadtbildding an sich war das ja so ein, ja, keine Ahnung, sich dann mit so einer Frage, so einer Pressekonferenz, die läuft da schon eine halbe Stunde, wir sind alle unkonzentriert, Woidke ist auch egal, der sitzt, steht hinten noch nix so ein bisschen, und irgendwie sind sich die siebzigjährige Männer mit glatze Brille und einheitlicher Hemdfarbe irgendwie einig, darauf brut das dann einfach, was da stattfindet.
Die sehen ja vor sich auch nur Journalisten, die, abgesehen von den Fotografen, die immer total verlottert da rum sitzen, alle nochmal ihre Schulterpolsterbläser überziehen, weil sie als den Bundeskanzler gleich eine Frage stellen und so. Also, die spielen sich auch alle was vor irgendwie, ne? Das ist ja total behemmert. Ja, die waren auch alle unglaublich dankbar, dass er sowas sagt. Ja, auch bei aller Kritik, die jetzt aufkommt.
Aber das ist natürlich, oh mein Gott, endlich, ja, wir haben ein neues Thema, was wir für drei Tage auf die Frontseite packen können. Endlich hat er was gesagt. Gott sei Dank können wir die Wehrpflicht-Debatte mal auf Seite drei verschieben und uns endlich damit beschäftigen, was mit dem Stadtbild los ist. Also, wir kennen den Töchter-Spruch, der jetzt als zweites kommt. Wir konzentrieren uns jetzt besonders auf diese Art, wie er das macht. Du hast jetzt eben schon vom wahren März gesprochen.
Also schon das Stadtbild Brüchlein war, so der wahre März. Und das hier, was wir jetzt sehen, ist eben auch, das ist der wahre März. Ich habe gar nichts zurückzunehmen. Im Gegenteil, unter Streichel ist noch einmal, fragen Sie Ihre Kinder, fragen Sie Ihre Töchter, fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis herum. Alle bestätigen, dass das ein Problem ist. Spätestens mit Einbruch der Dunkelheit. Einbruch der Dunkelheit. Die Töchter. Da weißt du sofort, dass das ein Problem ist. Ja.
Also, hat er wirklich ... Also, ist er so überzeugt davon, dass man das so hört und denkt, stimmt. Mit Einbruch der Dunkelheit hab ich Angst um meine Tochter. Und das liegt, eins plus eins ist zwei, an der Stadtbildaussage. zum Thema ... Wir reden hier seit einer halben Stunde Migration und jetzt sage ich was zum Stadtbilden. Wie verblendet ist er, frage ich mich. Wie verblendet ist der wahre Friedrich Merz? Ich glaube, er nimmt ein intuitives Bild auf.
Menschen haben Angst, um ihre Töchter immer zurecht. Männer sind gefährlich. Und dann halt natürlich in der Dunkelheit, umso mehr Menschen haben Angst im Dunkeln. Man läuft nicht gerne durch dunkle Parks, damit Dinge passieren in dunklen Parks und so. Damit nimmt er das natürlich auf. Und es ist natürlich auch so ein ... CDU-Learn-Effekt. Früher hat man sich für solche Aussagen immer entschuldigt. Wir sind hier alle durch. Man lässt sich die Zähne machen, whatever. Das hatten wir ja alles schon.
Und das hat der CDU nicht genutzt, wenn man sich da entschuldigt hat. Danach sah man einfach so weich aus. Dann hatten alle den Eindruck, man hat es nur gemacht, um einen Punkt zu machen. Dann rudert man zurück. Wirkte inkonsequent, so kriegt man AfD wieder auf jeden Fall nicht zurück. Also zieht man jetzt durch, ja? Man geht jetzt immer voll rein, man sagt, nee, nee, nee, das habe ich genauso gesagt.
Und mach noch einen dummen Spruch hinterher, damit wir jetzt darüber diskutieren, damit die Debatte direkt ist, bei welch Warum müssen Frauen Angst haben in der Stadt? Aber das wird natürlich dann auch noch aufs Thema Migration bezogen sein. Was dann wirklich auch noch ironisch ist, weil es so... Also ich finde es erst mal völlig daneben, dass er seine Töchter hier irgendwie einbringt, auch auf so einer persönlichen Ebene so.
Ich meine, die armen Töchter, die jetzt da irgendwie politisch durch die Gegend gejagt werden, weil was hat auch ich gemacht, wie wahrscheinlich jeder andere auch. Man hat es auch in den Google-Anfragen gesehen. Wir haben natürlich gegoogelt, wo die Töchter wohnen, was sie beruflich machen, um zu schauen, ob sie irgendwie Angst haben müssen.
Und ich glaube, eine viel gelobte Ärztin und Juristin, ich weiß jetzt nicht, inwieweit die mit dem Stadtbild in Berührung kommen, was Friedrich Merz hier meint, wenn sie in ihren Städtchen da unterwegs sind. Ich will nicht indiskret sein, aber Friedrich Merz hat viele Kinder und einige Enkel und die machen ja auch, die führen ja so ihr Ereignisleben.
Und man kann so ein bisschen sagen, auch wenn das anders aussieht, wenn sie so auf der Tribüne aufgereiht, weil ihr Vater gerade vereidigt wird und so, die denken auch eher anders als so, wie ihr Vater. Es ist ein bisschen bei diesen konservativen Politikern, wenn sie es auf die Spitze treiben wie bei der AfD, kann man einfach an einer Hand abzählen, wie viele Leute dort überhaupt noch Kontakt zu ihren Kindern haben.
Also, es ist ja eine ganz schlimme familiären Verwerfung, von dem man da so hört. Und das zieht natürlich auch die CDU so in solchen Aspekten. Ja, aber ich glaube, er bringt es auch deshalb ein, ja. Also, Edi Merz sucht immer nach den Alleinstellungsmerkern auch den Dingen, die ihn unterscheiden von der Ampel. Also, ich find's halt sehr mutig von Merz überhaupt. Also, erstens für jemand anderen zu sprechen. Und dann so fragen sie mal ihre Töchter im Sinne von, ich hab meine auch gefragt.
Und die würden mir das, also die sagen mir das so. Weil das glaub ich nicht. Also das ist einfach die Lüge auch, äh, er hat da so eine... Ich glaube, er versucht damit an so ein Thema anzuknöpfen, also wenn man... Wenn man sich anschaut, was so AfD-Wähler schreien, es ist ja immer so die armen Kinder. Es geht immer um die armen Kinder. Sei es die armen Kinder müssen sich irgendwelche Menschen anschauen, die an der Stange für sie tanzen.
Oder die armen Kinder werden mit queerer Ideologie in den Schulen belämmert oder so. Und ich glaube, er setzt hier halt so ein bisschen auf dieses ... Ich hab ja Kinder. Anders als Olaf Scholz oder auch diesen grünen Juppies in der Stadt da so. Die Kinder los mit ihren zwei Hunden leben. Ich hab ja Kinder. Ich weiß genau, liebe Bürgerin, was sie für Probleme haben. Was sie beschäftigt, nämlich die Sicherheit ihrer Töchter.
Also ich habe jetzt Bücher über Familie als politisches Thema geschrieben. Und das, was Friedrich Merz hier mit diesen Töchtern gemacht hat, ist also mit seinen vor allem, also dieses indirekte Suggerieren. Ich habe in meinen Töchtern drüber gesprochen, die haben mir das gesagt und ich glaube ihm das einfach inhaltlich nicht, dass ihm seine Töchter das so sagen. Und das ist für mich auf einer Ebene mit diesem, ich bin kein Rassist, einer meiner besten Freunde ist ein Schwarzer. Ja, voll.
Und bei dem Spruch wissen wir, wie dumm der ist. Und bei diesem jemand instrumentalisiert grundsätzlich das Bild von Familie und dann noch seine eigene Familie. Für solche politischen Stands. Da hab ich einfach gar kein Verständnis mehr dafür. Das ist für mich auf einer Ebene mit diesem Rassismus, mit diesem Vulgar-Rassismus, der so aus dem Ärmel geschüttelt wird. Der so ganz... Also ich... Ja, und so.
Und dann erzählt man einfach irgendwie, dass man... Und das Phänomen hat man halt ganz häufig, dass Menschen, habe ich jetzt erst wieder in jener Erzählung davon bekommen, in jener studieren sehr viele Leute, die sehr eng an ihre Familie sind, aber sozusagen, naja, da ist schon so ein Disconnect zur Familie, aber die Familie will ja noch nicht so ganz ziehen lassen, also studiert man in Jena und nicht in Stuttgart oder so.
Und diese Menschen, die man dann zurücklässt, die Eltern, die können durchaus in internationalen Teams arbeiten und zwischen eins und zehn ausländische Kollegen haben, die sie dann auch mit großen Reisen besuchenden und was auch immer. Aber jenseits der Ausländer, deren Namen sie konkret kennen, ist das der blanke Hass. Und es sind Phänomene, die muss man langsam mal besprechen. Weil irgendwann fangen nämlich diese Kinder an zu sagen, sorry.
Dad, ich weiß, dass hier jener gerade aufblüht, Zeiss baut einen riesigen neuen Campus, denn die wollen an ihrem Standort einfach weiter wachsen und so. Aber weil ihr auf dem Dorf so eine Scheiße macht und deswegen Höcke immer Kleine Anfragen im Parlament schreibt, wie das Ensemble in Jener gerade bestellt ist und wie viele Ausländer darunter sind, ist ja einfach die Stimmung hier versaut. Ich kann hier nicht bleiben.
Ja, und diese Bogenschläge, also ich habe in den Gesprächen, die ich geführt habe, sehr dafür geworben, diese Konfrontation muss jetzt stattfinden. Diese Erzählung, auch von Matze Hilscher wieder jetzt in seinem jüngsten Podcast mit Richard David Brecht, oder was ich auch jetzt in jener von der Veranstaltung selbst das dann immer heißt.
Ja, ich bin ja noch viel im Umland und wenn man mit den Leuten redet, man merkt das gar nicht, dass hier die Hälfte AfD wählt, aber sie machen es irgendwie trotzdem. Also, und diese Connection muss jetzt hergestellt werden. Und ich habe sehr dafür geworben, einfach gar nicht mehr politisch zu diskutieren, sondern AfD-Politik kann man auch einfach machen. Sie wird ja ohnehin irgendwann gemacht.
Also in Sachsen-Anhalt, ich weiß gar nicht, wie man das verhindern soll, dass da jetzt einfach die AfD mit dem Kabinetts-Tischwenn nicht in der Staatskanzlei sitzt. Man kann einfach ganz konkret Leute damit konfrontieren, was es bedeutet, wenn AfD-Politik stattfindet. Die baden-württembergische Kultus- oder Kulturministerin, wie auch immer, war hier im Städel die Woche.
Das war ein sehr interessanter Talk und hat mich wie Friedmann auch mal nachgefragt, erklänt sie es nochmal genau, was sie jetzt gerade gesagt haben, weil sie so meinte, also, wenn in dem Land Baden-Württemberg die großen Kulturinstitutionen kommen und sagen, wir bräuchten hier finanzielle Unterstützung bei diesen Monienen, alle haben sich an diese großen Budgets gewöhnt, weil sie sind ja, pff, keine Ahnung, schon ein paar Zig, wenn nicht hundert Millionen.
Und dann kommt einfach irgendein Museum in Stuttgart, irgendwie da, und dann bitten die einfach um Hilfe, sagen so ein bisschen, der Publikumsverkehr verlangt das auch, dass wir jetzt hier die große Renoir-Ausstellung machen, kostet so und so viel und so weiter, bla, bla, bla. So, diese Finanzierung von Seiten des Staates läuft so, dass die Ministerin zu ihrem Ministerpräsidenten geht und die im Zweiergespräch klären, wie dieses Kulturgeld vergeben wird.
Also, man kann das bald auf YouTube nachschauen, wenn das steht, der das veröffentlicht hat. Und der Friedmann fragt dann nach, ja, das ist ja interessant, das wusste ich gar nicht, dass das so direkt, das hieße ja, wenn die AfD da irgendwann mal ein Ministerposten hat, dass sie das alles streichen können. Und dann sagt sie zwei Sachen.
Zum einen, wir haben noch nie gestrichen, also wir haben noch nie solche Anträge abgelehnt, weil typischerweise kommt die Häuser immer so mit richtig fertigen und so weiter, da sind die Konzepte geklärt, da geht es nur noch darum, dass jetzt ja einfach eine Million fehlen oder so. Und dann schließt sie an und sagt, und ich will mich ja auch nicht rausreden, ich klär sie darüber auf, um sie zu warnen. Da sitzen natürlich im Publikum Leute und sagen so und denken, also man sieht das schon so.
Wieso läuft das? Müsste man das nicht mal? und so weiter und so fort? und sie und sie ist jetzt auf der Bühne und sagt ja ja genau das sind die Gedanken, kommen sie mir jetzt nicht mit vorwürfen. Ich sage ihnen das um sie zu warnen. Wenn hier in diesen Bundesländern die AfD und sei es nur irgendwo einen kleinen Einfluss hat über eine kleine Anfrage hinaus, dann sind die Gelder weg.
Wir haben uns Jahrzehnte nicht darum gekümmert, dass da Kremien geschaffen werden, dass das demokratisch abläuft, dass es dieses Budget an irgendwelche Leute, die sich auskennen, die so ein bisschen abseits der Politik und so einfach da Budgetentscheidung treffen. Ne, da sitzt ein Politiker mit seinem Ministerpräsidenten zusammen, ein Fachpolitiker mit dem Ministerpräsidenten und dann werden die Millionen ausgezahlt, so.
Und da muss ich sagen, so die AfD in Machtposition, das kann so schnell gehen. dass dann alles zertrümmert wird, so wie im Weißen Haus. Da wird einfach der East Wing abgerissen. Das Büro des Vizepräsidenten gibt es nicht mehr. Ich glaube auch, man spielt das sehr unmittelbar her. Ja, einfach. Also solche Sachen. Von daher, es gibt hier ganz viel zu diskutieren. Und jetzt hören wir mal den CDU-Chef von Baden-Württemberg. Das ist jetzt hochinteressant. Ich konnte es nicht leider weiter kürzen.
Typischerweise achte ich auf kurze Eklips, aber das geht jetzt zwei Minuten, sechsundzwanzig. Ich sage euch genau, was zu erwarten ist. Der Typ wird gefragt zum Thema Stadtbild, er ist natürlich ganz royal, Märzgegen übersagt, ja das sind auf jeden Fall Probleme, er bekommt aber die Nachfrage, gibt es diese Probleme denn wirklich? Wie viele Töchter werden denn hier von Ausländern zusammengeschlagen? und was auch immer, welches Problem ist hier zu lösen?
Und dann schwenkt er einfach von jetzt auf gleich um mit Na ja, Leute sehen ja im Fernsehen so Sachen, daraufhin haben sie Gefühle, also wollen sie, dass wir da irgendwas machen und diese Gefühle, die mit der Realität nichts zu tun haben, sondern nur mit Fernsehrealität. Die können wir ja nicht einfach wegplanieren. Ja, sagt ja genau so. Und das hören wir uns jetzt mal an.
Also hier ist die, die offene Frage ist einfach, wo ist hier überhaupt eine politische Einflugschneise dafür, dass ein Politiker sagt und jetzt seht ihr, ich habe es angekündigt, habe ich das Stadtbild repariert. Weil meine Antwort ist, die gibt es einfach gar nicht.
Wir haben hier nicht nur mit Schwammigen begriffen, sondern wir haben hier auch mit maßstabslosen politischen Wünschen zu tun, bei denen es niemals ein Erfolgsrezept, ein Erfolgskriterium gibt, wo man sagt, und jetzt einmal das Stadtbild. Das kann man vielleicht am Potsdamer Platz machen oder so, ja?
In so einem Gebäude-Ensemble mit fünf Häusern und drei Eingängen und dann stellt man da sieben Sicherheitsleute hin und dann weiß man also auf dem Potsdamer Platz selber innerhalb dieser Dachkonstruktion. passiert einem nichts. Aber das ist nicht stellvertretend. Man kann an jedem Platz drei Polizisten mehr abstellen, damit sich die Leute sicherer fühlen, was ja in Berlin auch gemacht wird. Aber wie du es richtig sagst, die Dimension ist halt einfach viel, viel größer.
Also wenn wir anfangen, über die Probleme, die tatsächlich da sind zu reden, dann befinden wir uns in einem Feld, wo wir auch extrem schnell bei internationaler Politik und solchen Sachen sind. die halt einfach stattfinden und auf die man politisch reagieren kann, aber dann halt in einem ganz anderen Maßstab reagieren muss. Wir hören ja mal den CDU-Chef Baden-Württemberg, der uns einfach vermittelt, da ist nichts dran.
Naja, wenn ich zu mir nach Ehingen schau, wo ich herkomme, dann war die größte Sorge meiner Eltern, als ich als Kind mit dem Fahrrad ins Freibad gefahren bin, dass ich sicher ankomme. Wenn heute meine eigene Kinder bei uns in Ehingen ins Freibad gehen, dann ist da überall Security, das brauchen wir. Also in Berlin gab es ja wieder riesigen Stress wegen, was weiß ich, Schirmwetter sind überfüllt, es war ja ein heißer Sommer und so, ne? Die Polizeibeland sagt, sechsundzwanzig Freibäder.
Es gab irgendwie neun Polizeieinsätze. Ja, es ist nichts. Also gar nichts. Studien belegen das ja inzwischen auch schon. Die Gewalt in den Freibedern ist nicht angestiegen. Das, was angestiegen ist, ist die Zahl von Menschen in den Freibedern, weil ja Städte wie Berlin zum Beispiel pleite sind und deshalb eine ganze Menge Bäder zumachen. Also Bezirke, die halt eben voll sind, wo dann halt eben das Prinzenbad ist oder so.
Und es ist halt thirty-fünf Grad im Sommer und die Menschen sitzen in ihren Wohnungen ohne Klimaanlage bei irgendwie forty Grad. Ja, da sind viele Menschen im Freibad. Das wird da voll. Und wo viele, viele Menschen zusammen sind, kommt es auch immer wieder zu Konflikten. zumindest zu dem Gefühl von Überfüllung und solchen Situationen.
Das Ironische ist ja auch, die Bilder, die uns aus den Freibädern vorgespielt werden, diese Debatte fühlen wir jedes Jahr, es sind doch jedes Jahr die gelben Bilder. Es entsteht ja gar nichts Neues, sondern man nimmt immer die drei gleichen Bilder, die man irgendwann bei einem heißen Sommertag gemacht hat, wo Leute ins Becken springen und vierzig Leute im Wasser sind. Und das ist dann immer der Ausdruck für alles.
Das ist da den ganzen Tag, also vor meinem Freibadier auch einfach ... Polizisten bei vierzig Grad in dem kompletten Uniform einfach in ihrem Auto chehlen, die darauf wahrscheinlich auch keinen Bock haben. Das blendet man dann immer aus. Also ich bin auch sehr gespannt, was da herumkommen würde, wenn man mal mit denen sprechen würde. Ja, weil die machen dann den ganzen Teil nichts anderes als Kartenspielen und Rumsitzen.
Genau. Also in den ersten Sekunden hat er hier behauptet, meine Eltern hatten damals schon Sorgen um mich, als ich mit dem Fahrrad ins Freibad fuhr. Und heute haben wir da Polizisten stehen und die brauchen wir auch. So, dann würde ich mal sagen, ja klar, aus dem Gefühl heraus, weil die Eltern sagen, heute in der Hochsicherheit. Die Gesellschaft brauchen wir dir auch, kann man sie hinstellen. Und jetzt zwei Minuten lang, wie er da einfach so ein Pivot drin hat.
Sie an den Zustand, an unseren Bahnhöfen bisweilen oder wenn man sich bei Dunkelheit nicht mehr so sicher fühlt auf unseren Straßen. Aber warum ist das so? Warum ist das aus Ihrer Sicht so? Warum braucht man Security im Freibad aus Ihrer Sicht? Warum ist man an Bahnhöfen nicht sicher, wie Sie sagen? Was ist der Grund dafür? Das wollte ich eben benennen, dann hat sich doch da ganz offensichtlich auch was verändert in unserem Land.
Und diese Frage hat etwas mit Migration zu tun, aber eben nicht nur. Man darf diese Fragen nicht verallgemeinern. Am Ende geht es nicht um Menschen oder Gruppen. Es geht vor allen Dingen darum, dass wir die Probleme in der Sicherheit Ordnung in unseren Innenstädten lösen. Und es hat etwas mit Migration zu tun, aber man meint oder man darf damit nicht alle Menschen meinen, weil ganz viele Menschen in unserem Land mit Migrationshintergrund sind doch Teil dieser bürgerlichen Mitte.
Sie sind Teil unseres Wohlstands. Sie sind Teil unserer Wertegemeinschaft. Und deshalb rate ich da sehr, verbal etwas abzurüsten und sehr differenziert in dieser Debatte auch vorzugehen. Entschuldigung, das raten Sie auch Ihrem Parteichef, Friedrich Merz? Manche empören sich jetzt mehr darüber, dass um einen Missstand anspricht als über das Problem selber.
Und dazu rate ich uns allen, dass wir, achtsam in der Sprache, mit Maß und Mitte auch über die Lebenswirklichkeiten sprechen, durch den Menschen im Alltag begegnen. Ganz kurz noch, Herr Hage, bitte. Sie haben öffentliche Sicherheit angesprochen, die im Agen liege. Jetzt klingen Sie so ein bisschen wie der Oppositionsführer in Baden-Württemberg. Dabei stellt die CDU ihre Partei seit zwei Legislaturperioden den Innenminister. So. Genau so ist es.
Und deshalb muss man zwei Dinge sehr genau unterscheiden. Es gibt die tatsächliche Sicherheitslage, das sagt die polizeiliche Kriminalstatistik, dass unser Land ein Sicheres ist. Aber es gibt eben auch die empfundene Sicherheitslage der Menschen.
und da rate ich uns sehr auch mit dieser emotionalen mit der Empfunden- und Sicherheitslage sehr sensibel umzugehen und das nicht einfach so weg zu planieren, weil für uns immer auch Relevanz haben muss, was die Menschen am Stammtisch, was auch die Familien bei uns im Land zu Hause am Ess-Tisch sprechen und da gibt es was zu tun. und deshalb müssen wir diese Probleme ernst nehmen und nochmal sie am Ende lösen und nicht einfach so wegplanieren.
Also die Klarheit, in der einfach sagt, wir führen hier eine Pseudo-Debatte, weil am Stammtisch, weil am Küchentisch. Es geht hier um gefühlte Realität und ich glaube, es stößt halt auch schon so hin auf so das Kernproblem, was wir in dieser Debatte grundsätzlich haben, auch von linker Seite, wenn man so will, weil diese Idee von wir nehmen Konzeption aufs der AfD auf, weil gefühlte Realität halt nun mal so ist, wie sie ist.
Und das führt dann auf der linken Seite immer zu dem Reflex zu sagen, und der ist ja richtig. Prinzipiell ist der ja richtig zu sagen, Wenn wir diese Themen die Art und Weise aufnehmen, dann profitiert er von nur die AfD. Und das ist ohne Frage so.
Also die Menschen neigen zum Original, wenn Menschen bereits vom System abgeneigt sind und ihre Ängste dann bestätigt werden, dann verstärkt sie das umso sehr in ihren Meinungen, es verstärkt sie umso mehr in ihrem Wahlabsicht und so weiter und so fort. Das ist aber letztendlich auch eine Debatte, die auf einer Oberflächlichkeit geführt wird. Weil das worum es hier geht, Wir wissen nicht genau, wie wir diese gefühlten Realitäten wieder ändern können.
Menschen fühlen sich unsicher und die Frage ist, warum fühlen sich Menschen unsicher? Man kann natürlich sagen, das liegt daran, weil zu viele Ausländer in der Stadt sind, dann stellt man aber richtigerweise von links fest nachher, weil in eurer Stadt sind ja überhaupt keine Ausländer. Also wo liegt jetzt das Problem? Was können wir dagegen tun?
Und ja, die CDU führt dann halt gerne so Pseudo-Debatten, von denen sie selber nicht genau weiß, wie sie darauf überhaupt Zugriff bekommen soll, indem sie dann halt eben sagt, wir müssen dann halt keine Ahnung, Messerverbot zu einem Polizeiaufstehen, was alles irgendwie lächerlich ist, was auch das Gefühl nicht ändert. Weil es halt eben ein Gefühl ist, hat ja nichts mit der Realität zu tun.
Das Gefühl entsteht aber letztendlich nicht daraus, sondern das Gefühl und die Tatsache, dass die AfD ... weiter in den Umfragen steigt, hat mit ganz realen Veränderungen in unserer aller Lebensrealität zu tun. Das sind die Veränderungen der letzten fünf bis zehn Jahre und das ist nicht die Frage von Migration, sondern es ist die Frage von... sinkenden Lebensstandards. Es ist die Überforderung mit einer internationalen Entwicklung, von der man das Gefühl hat, dass sie aus den Fugen gerät.
Also es sind ganz viele Aspekte, die real auf uns wirken. Es ist der Kaufkraftverlust, es ist die Inflation, es ist nicht nur ein Gefühl, sondern es ist eine Realität von Menschen werden ärmer. Es sind Debatten und wir müssen den Gürtel enger schneiden. Es ist das, was wir beim letzten Mal besprochen haben. Es ist die Frage, ob das deutsche Wirtschaftsmodell funktioniert. Es sind alles Dinge, die sehr unmittelbar auf Menschen einwirken, die Gefühle verändern.
Und Migration ist halt das Thema, wo man den Eindruck hat, da lässt sich Kontrolle zurückgewinnen, da lässt sich irgendwie Zugriff simulieren. Und deshalb simuliert eben auch die CDU gerne Zugriff, ja. Und das haben wir hier ja auch schon tausendfach besprochen. Eben im Form von, wir stellen halt Polizisten eine Grenze ab. Ja, bei Sorg irgendwie. Also ich finde, hier ist eine ganz große Zäsur jetzt möglich. Denn bislang ist doch so.
Unser modernes Leben beruht ja ganz viel darauf, dass wir einfach Internet und Küchengeräte zum Beispiel haben und bisher das immer kombiniert haben, mit dem wir einfach sagen, Ich habe ja ein Gefühl, nämlich Hunger und ich möchte das gerne lösen. Ich möchte, ich suche eine Problemlösung und richtig cool wäre, wenn ich zivilisatorische Fortschritte nutzen könnte, wie zum Beispiel das mit das, was ich mir zubereite, auch schmeckt. Also, was mache ich?
Ich gehe in irgendein Laden, kaufe irgendwelche Geräte, von denen ich nicht weiß, wie sie funktionieren, sondern ich sehe nur ein Preis und dann steht da so, ja, finden die Leute irgendwie ganz cool, also kaufe ich mir so ein Ding. Und dann sitze ich zu Hause und löse das Problem. mit dieser Technologie ganz konkret, indem ich mir auf chefkoch.de irgendeinen Rezept raussuche.
Und bislang waren sehr viele Lebensbereiche einfach davor geschützt, auch in so einem Technik, Privatrecherche, Anleitung, Rezept. Also die Rezept ist eigentlich das Standardwort dafür, ja. Brauchen Rezept dafür, jetzt gesund und lecker zu essen. Ich komme uns essen nicht drumherum. Also haben wir sehr viele Jahrhunderte zivilisatorische Übungen, um zu sagen, wir machen dich gesund und lecker, satt. Du musst jetzt nicht einfach die Kartoffel roh aus dem Boden und so.
Und sehr viele Bereiche, gerade in der Politik, haben wir nie da einkliedern können in diesem technischen Vortritt und so weiter. Bedürfnisbefriedigung. Und das steht aber jetzt zur Verfügung. Also bei diesen Fragen wie ... Kann ich mein Kind ins Freibad lassen? Das kann man mittlerweile einfach die Technologie fragen, wie man nach, brauche ich einen Regenschirm, regnet es heute. Wann fährt meine Straßenbahn? Lauter solche Fragen, ja?
Diese Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit kehrt mein Kind nicht Leben zurück, wenn ich es jetzt ins Freibad schicke, kriege ich eine ganz genaue Antwort, wie ein Wetterbericht, wie ein Fahrplan. Ich kann mein, also Rezepte-Reportoir auf sehr viele Gebiete ausweiten. Und ich bin nicht mehr darauf angewiesen, dass mir Politiker ein Aufmerksamkeits-Blame-Game irgendwas Shit-Showes darbieten.
So, und ich habe in jener auch sehr dafür geworben, und zwar mit diesem Argument, ich wiederhole es jetzt hier nochmal, wenn wir über das anstehende Familiendilemma im Sinne von, es kann sich wirklich gar keiner mehr eine Wohnung leisten, niemand kann mehr, hat mein Kinderzimmer. Die Geburtenzahlen fallen in Berlin von gut wäre zwei Komma eins auf aktuell eins Komma eins auf wirklich Hongkonger Niveau mit null Komma sieben oder so. Wo wirklich völlig klar ist, also das ist vorbei.
So wie in Thüringen von fünfzigtausend auf zehntausend Geburten. Solche politischen Diskussionen, wenn wir über Familie so reden, wie wir bisher über Staatsfinanzen und über Migranten gesprochen haben. dann werden wir unsere Kinder einfach nur noch hassen. Sie werden uns Sorge bereiten, schaut ihr die kleinen Pashas in der Schule an, jetzt infizieren die auch schon die Deutschen mit ihrem Scheiß. Die neuen Kläste kriegen auch nichts mehr auf die Reihe. Das ist alles schrott, ja?
Und das darf nicht passieren, weshalb ich mich dafür verwahre, davor verwahre zu sagen, wir müssen jetzt ganz viel über Familie diskutieren. Nein, müssen wir nicht. Die Kennziffern sind da. Man kann jetzt Bücher schreiben auf Basis... Ich habe mir die Mühe gemacht, diese Känze von aufzuschreiben, so. Ergebnis ist eine Billion für alle Familien. Wenn sie das Geld nicht zahlen wollen, zahlen sie es einfach nicht, aber fangen sie nicht an, eine politische Diskussion zu führen.
Denn jeder kann mit sich selber einfach klären. Und hier in Frankfurt ist es mittlerweile Leute, die, sagen wir mal, für zwanzigtausend Euro im Monat Flugzeugtickets kriegen, um für irgendwelchen hin und her zu chatten, um irgendwas zu klären. können sich ihre Wohnung nicht mehr leisten. Weil irgendwas bei diesen Geldströmen fehlt spezifiziert ist. Also wir mobilisieren extrem viel Geld, damit die Schlüsseltechnologien in Deutschland bleiben, die wir haben, Leute sollen hin und her chatten.
Hier, klar, kriegen Sie Business Class, viermal die Woche irgendwie kreuz und quer. so, ja. Und dieselben Leute erzählen ja dann beim Abendessen, nee, das hat mir in der Wohnung nicht geklappt. So, und das ist einfach eine ... Viel Spezifikation, für die wir keine politische Diskussion brauchen, sondern das kann jeder einfach in drei Fragen mit GeminiGBT oder Claude klären und dann ist es geklärt. Wir brauchen hier kein Diskurs von dem CDU-Chef von Baden-Württemberg.
Ja, für irgendwelche Omas noch mal erklärt, dass das, was Sie im Fernsehen sehen, ein ganz wichtiges Gefühl ist, dass man auf jeden Fall mit Politik jetzt bearbeiten muss. Und deswegen hat Friedrich Merz völlig zurecht vom Stadtbild gesprochen. Denn wir können ja diese Gefühlslagen nicht einfach wegplanieren. Und das ist eine, also das ist einfach ... Ja, für mich ist das immer der Ausdruck davon, dass auch die CDU, die CDU ist politisch einfach blank.
Ja genau, ich denke, da ist gar nichts mehr drin. Wir können nur noch dieses Gefühl aufwärtsarbeitsspiel machen. Ja, und bestimmte Dinge, da muss man auch einfach... Es gibt jetzt immer diese Sonntagsumfragen dazu, wie es halt zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern aussieht. Und das sorgt dann immer für eine riesen Diskussion. Wir müssen jetzt über die AfD diskutieren, weil in Mecklenburg-Vorpommern wird sie höchstwahrscheinlich gewinnen.
Wenn man sich dann halt Mecklenburg-Vorpommern anschaut mit seinen eineinz-kommer-vier-Millionen-Hampeln, die da... Entschuldigung, Leute aus der TV, ja, aber auf siebzig Quadratkilometer, auf einen Quadratkilometer, neunundsechzig Menschen, ja, da läuft gar nichts. Da läuft auch nichts mit AfD. Also da ziehen Menschen einfach weg, das ist einfach eine Region, das ist die zweiteiligste Region in Deutschland. Die stirbt einfach aus.
Und es ist nicht falsch, es ist natürlich, müssen wir darüber diskutieren, dass die AfD auch im Westen stärker wird. Und natürlich ist es ein Problem, gerade wenn Bundesländer wie Sachsen die enormen Einfluss haben und auch im Bundesrat grundsätzlich, wenn diese Bundesländer an die AfD fallen. Aber ich war eine sehr davor, jedes Mal in diesen Hyperschall von Diskussionen einzusteigen. Jetzt verlieren wir das erste Bundesland.
Weil wenn man sich die Zahlen anschaut, muss man sagen, wenn die das Leute im MV wollen, dann ... Ja, go for it. Es wird Deutschland, es wird Deutschland in dem Sinne nicht schaden. Menschen können von da einfach wegziehen. Menschen werden von da wegziehen. Es wird mit dieser Politik nichts besser. Und wir sind über den Punkt hinaus, glaube ich, an dem man sagen kann. Wir müssen jetzt all in, ja, damit wir die Leute zurückgewinnen.
Das wird einfach nicht passieren, wenn die AfD bei achtundzwanzig Prozent steht und die CDU bei zwanzig. Politische Diskussion braucht niemand. Man kann einfach, so wie ich das auch mache, ich sitze ja auf meinem Fahrrad indoor, ich exportiere danach die Trainingsdatei, lasse mir die von Claude auswerten, ich kriege das nächste Training prognostiziert. Diese Herzfrequenz prognosen, die ich mittlerweile bekomme, sind auf den Puls schlaggenau.
So, ich könnte jetzt natürlich auch mit zehn persönlichen Trainern und siebzehn YouTube-Videos irgendwie in so eine Diskussion einsteigen und so weiter und so fort, ja, aber was Entvölkerung demografischer Wandel und so weiter bedeutet, wissen wir. Und da kann man einfach jetzt im Selbstgespräch mit einer Maschine sich verstricken. Hier zum Beispiel, ja, gerade jetzt schickt die ARD eine Eilmeldung über die Tagesschau-App Schätzung.
Steuereinnahmen bis zum Jahr zwanzig neunzwanzig höher als erwartet. Der Arbeitskreis Steuerschätzung sagt, in diesem fünf-Jahres-Zeitraum werden dreidreißig Komma sechs Milliarden Euro mehr eingenommen. So, um diese Zahlen erstens zu validieren und zweitens zu fragen, was macht man jetzt damit, muss niemand mit niemandem reden im politischen Blick rum. Das muss man mit niemandem besprechen. Das kann man mit der KI einfach selber klären.
In so einem ganz therapeutischen Selbstgespräch, was würde man bestenfalls mit diesem Geld machen? Genau wie ich total dafür bin, zu sagen, Diese Parteien müssen sehr aufpassen. Jetzt kommt es wirklich drauf an, was im Wahlprogramm steht. Denn so wie ich mittlerweile meine Unverträglichkeitswerte, die ich vom Arzt bekommen habe, die einfach auf die hundertsechzig gängigen Lebensmittel im Warenkorb so abzielen.
Jedes Menü, bevor ich in den Restaurant gehe, gebe ich einfach Gemini, dass meine Unverträglichkeitswerte in der Chasen-Datei rumliegen hat. Fotografiere ich das Menü ab oder gebe das PDF und sage, empfieh' mir einfach zwei Gängedingen. So, ich lese nach keinem Menü mehr und ich rede doch auch nicht mit dem Kellner, also über Getränke, ja, aber nicht über das Essen. So. Und genauso kann man jetzt politische Diskussionen einfach mit sich selber führen.
Anstatt mit irgendeinem Stammtisch und so weiter. Das habe ich ja auch schon mal ein paar Mal gesagt, führt keine politischen Diskussion, die ihr nicht führen wollt. Genau. Also, das ist um... Also... vor allem mit Fragestellungen, die man sich selber einfach kurz auf zuruf, die mittlerweile reden ja die Kis auch. Man muss ja nicht mal tippen oder so, es ist ja wirklich, man kann ja die Wahlprogramme Gemini geben und sagen, welches ist für mich am besten?
Du kennst mich, mein Beruf, mein Einkommen, mein Familienstand. Welches ist der Wahlprogramm ist für mich am besten? Fertig. Also ein ganz höchst privaten Valomad, wo nicht wieder eine Redaktion irgendwas ausklamüsert, sondern einfach nur, so, ja, das ist jetzt alles möglich.
Ja, und ich würde sagen, für linke Parteien ist es halt so, setzt die Themen, die für euch relevant sind, nutzt im Zweifel zwei das Momentum, was ihr habt, um halt in solchen Debatten wie als halt so einer Stadtbilddebatte dann halt die Diskussionspunkte zu setzen, die ihr setzen wollt. Das macht ja die Linke auch sehr gut. Aber wenn man sich, genau.
Aber wenn man sich fünf Tage anschaut auf Twitter, wie das hoch und runter gejockelt wird, und das macht nur die AfD stark, Obert und Fenster dürfen, werden auf einmal Sachen gesagt, die vorher nicht möglich waren. Und so Leute, bei denen punkt sind wir doch wirklich hinaus. Dass man jetzt noch sagt, Friedrich Merz öffnet da quasi einen Diskussionsbereich, der vorher verschlossen war. Das ist doch einfach, nein, wir diskutieren die ganze Zeit darüber.
Vor allem nicht wir, sondern andere Menschen diskutieren die ganze Zeit darüber und noch in ganz anderen Worten als Friedrich Merz genutzt hat. Also dieses Fenster ist ... lange offen. So, und jetzt hat man die Möglichkeit, wie beteiligt man sich an dieser Diskussion? Und man kann sich dann halt vor der CDU-Zentrale stellen und sagen, ja, das ist hier meine Stadt und mit hundertfünfzig Jahren bin ich da, dem ist drin. Ich würde sagen, nein, führt diese Diskussion einfach nicht.
Ja, also, weil diese Diskussion führt uns nirgendwo hin. Sie ist, es ist eine politische Falle, in die man gelockt wird, weil man dann sich in einer Diskussion befindet, in der man die ganze Zeit mit Leuten aushandeln muss. Also, ich finde Multikulti gut. Also, ich finde Multikulti doof. Aber du kennst doch gar kein Multikulti. Ja, aber bei euch finde ich's doof. Das macht einfach keinen Sinn. Absurd. Absurd.
macht vernünftige Politik, versucht Menschen damit zu gewinnen, dass ihr Politik für sie macht, die sie dann auch tatsächlich spüren und die sie auch darauf hinstößt, was ihre eigentlichen Probleme sind. Also wenn dann schon ehrliche, echte, gelungene, hegemonne Diskussion in den fünf Leuten am Stammtisch was miteinander besprechen und danach völlig unklar ist, wie das Wahlverhalten aussieht. Oder hat man ja Stammtisch Verkämpfungen, in denen einfach völlig klar ist, wer, wer was wählt und so.
indem man einfach nur so mit Zusammenhängen, Argumentationen, und die muss man sich ja alle von der KI geben lassen, dass eigentlich der gesunde Menschenverstand so richtig im Raum steht, weil man einfach sagt, nee, das macht ja also das, ich versteh, also so im Sinne von das, das, das, also aus Amerika hört man das mal ein bisschen, manchmal ein bisschen, dass so Touristen da hinkommen und Leute so indirekt über Ja, also was in Washington abläuft, das ist schon verrückt und so, ja.
Und dann fühlt man so auf dieser Ebene so ein Gespräch und man weiß danach aber nicht, ja, meinte der Edits, das ist verrückt im Sinne von, also was die Demokraten da angerichtet haben, das ist für Trump der eine richtig harte Aufgabe, das jetzt zu reparieren oder, nee, also dass der East Wing jetzt abgerissen ist, ist schon scheiße so, oder? Also so irgendwie, Leute bleiben indifferent und das finde ich gut, denn das Wahlverhalten ist ja am Ende trotzdem da.
Also muss man diese ganz indirekte, im Sinne von, Also, zwei Komma vier Millionen Kinder sind arm. Das finde ich ja gar nicht mal so gut. Und dann muss man aber nicht agitieren im Sinne von, sondern man kann dann einfach Gemini fragen, warum sind diese Kinder arm? Wer hat denn regiert, als diese Kinder so arm wurden?
Und dann kriegt man doch schon in der ersten Antwort, dass ja, unter Merkel wurden die Millionäre haben sich verdoppelt und die Armut ist auch gewachsen und dann kriegt man doch einfach die Antwort. So, ja? Wir hören es mal beim März, März hat sich nämlich auch so eine Aufklärung geben lassen. Zum einen... Am einundzwanzigsten hören wir das hier. Was sagen denn eigentlich ihre Töchter zu den Aussagen fühlen?
Also wir sind jetzt im dritten Sprung, er sagt Stadtbild, dann kommt er mit den Töchtern, jetzt kommt die Nachfrage zu den Töchtern. Und Merz hören wir jetzt, jetzt wieder an der Seite eines Ministerpräsidenten, Gretzschmann Baden-Württemberg, Merz hält sein Ton bis hier hindurch. Was sagen denn eigentlich ihre Töchter zu den Aussagen fühlen, die sich persönlich bedroht? Also können Sie mir das nachsehen. Dieses Thema hat heute keine Rolle gespielt.
So, da wird konkret auf, haben Sie Ihre Familie missbraucht für so ein politisches öffentliches Argument. Und dann sagt er einfach... Ich persönlich bedroht. Also können Sie mir das nachsehen. Dieses Thema hat heute keine Rolle gespielt und es wird auch im weiteren Verlaufe des Tages keine Rolle spielen. Und was ich mit diesem Wort gemeint habe in der letzten Woche in Potsdam so gesagt, gestern noch einmal wiederholt in meiner Pressekonferenz, ist glaube ich nicht erklärungsbedürftig.
So, nicht erklärungsbedürftig, ja? Er ist dann doch mal so ein bisschen, ja, also Thorsten Frey hat mal die KI gefragt, wie sieht's eigentlich aus hier in der Öffentlichkeit und so weiter. Wie ist das Stimmungsbild? Stadtbild, Stimmungsbild. Plötzlich stellt Friedrich Merz fest, ah, scheiße, ist doch erklärungsbedürftig. Einen Tag später ist er irgendwie keine Ahnung zu Besuch bei Stama oder so in England.
Nach einer Konferenz in London zur Zukunft des Westbalkans hat Merz seine Äußerungen präzisiert. Hören wir mal rein. So, Merz ist jetzt ... Im Ausland und liest jedes Wort Pinnibel ab. Wir brauchen auch in Zukunft Einwanderung. Das gilt für Deutschland, wie für alle Länder der Europäischen Union. Wir brauchen sie auch und vor allem für unsere Arbeitsmärkte.
Denn schon heute sind ja viele Menschen mit Migrationshintergrund, wie wir es so ausdrücken, unverzichtbarer Bestandteil unseres Arbeitsmarktes. Sie arbeiten in Deutschland. Sie leben in Deutschland, sie arbeiten in Pflegeheimen, in Universitäten. Wir können auf sie eben gar nicht mehr verzichten, ganz gleich wo sie herkommen, welcher Hautfarbe sie sind.
Probleme machen uns diejenigen, und auch das ist ein Thema heute gewesen, machen uns diejenigen, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus haben, die nicht arbeiten und die sich auch nicht an unsere Regeln halten. Viele von diesen Bestimmen auch das öffentliche Bild in unseren Städten. Deshalb haben mittlerweile so viele Menschen in Deutschland und in anderen Ländern der Europäischen Union, das gilt nicht nur für Deutschland, einfach Angst, sich im öffentlichen Raum zu bewegen.
Das betrifft Bahnhöfe, das betrifft U-Bahnen, das betrifft bestimmte Parkanlagen, das bestimmt ganze Stadtteile, die auch unserer Polizei große Probleme machen. So, und endlich nach drei, Friedrich Merz hat ein Gefühl, sagt irgendwas, macht das noch so locker. Endlich sind wir doch an einem Punkt, wo wir uns richtig reinstürzen können in eine politische Diskussion, die von Friedrich Merz jetzt endlich eröffent wurde. Mit Fakten.
Jemand hat ihm eine Recherche hingelegt und daraus einen Wortlaut abgeleitet. Also Friedrich Merz redet über zwei Sachen. Erstens. Wir brauchen Migration, weil der Arbeitsmarkt, der Arbeitsmarkt, der Arbeitsmarkt. Der Arbeitsmarkt kommt dreimal in diesem Statement vor. Was also konkret bedeutet, Friedrich Merz, wir können hier kein Eistheater veranstalten. Nicht mal in den Köpfen. Wir können es uns nicht leisten, nur einen zu verprellen.
Denn... Klar, ich habe immer dafür geworben, zu sagen, macht einfach das Arbeitsmarktargument, denn alles weiterer übrigt sich damit komplett, also sozusagen eine Diskussion, auch wenn es über so Verwertungslogik von Menschen geht und so, aber ja genau, der Arbeitsmarkt. So, und dann sein zweiter Teil, aber wir haben ja noch die, die nicht arbeiten. So, und da kann man wirklich einfach GPT, Gemini-Clod fragen, warum arbeiten Ausländer nicht, die in Deutschland sind?
Und die Antwort ist zu achtzig Prozent, weil wir ihnen verbieten zu arbeiten. Warum sehen wir sie im Stadtbild am Bahnhof? Weil wir ihnen eine Residenzpflicht geben, sie müssen sich an einem Ort aufhalten und dürfen allenfalls mit dem öffentlichen Nahverkehr und das ist der Bahnhof zu irgendeinem Scheißamt fahren. Oh, Elena Steinhaus hat ein sehr gutes Video dazu gemacht, wie alles, was wir den Ausländern vorwerfen, verursachen wir.
Und es hat man doch gesehen, als die Ukraine angegriffen wurde und dann hieß es, für die ukrainischen Flüchtlinge gilt nicht, was für die syrischen Flüchtlinge gilt. Sie dürfen überall und alles. Also was haben sie gemacht? Sie haben überall und alles gemacht. Hat irgendwer ein Flüchtlingsheim, da sind alle Syrer drin, wie zwischen zwei Tonzehn und achtzehn, irgendeine Diskussion? Nein, gar nicht.
Die haben sich ganz normal in Deutschland eingelebt und man hat festgestellt, sie finden keine Wohnung, so wie niemand eine Wohnung findet. Arbeiten macht keinen Spaß, so wie das für sehr viele Leute keinen Spaß macht. Das sind die ganz normalen Alltags-Scheißprobleme, die das Stadtbild und das Stimmungsbild zerstören. Und das hat mit, die kommen aber aus dem Ausland gar nichts zu tun.
So, und jetzt mit diesem Statement von Merz sind wir doch genau an diesem Punkt, wo wir sagen können, und jetzt beginnt mal die Diskussion, liebe CDU. Was hat es denn mit Ausländern und Arbeitsmarkt in Deutschland auf sich? Ja, genau. Diese Diskussion kann man jetzt führen. Jetzt können wir das machen. Die CDU wählt es natürlich nicht, weil alles, was sie macht, ist halt so Virtual Signalling. Und das ist übrigens auch nicht das einzige Thema, den sie macht.
Das ist beim Thema Bürgergeld genau das Gleiche. Wir führen ellenlange Diskussionen über diese Totalverwahlgera, damit jetzt am Ende Leute überrascht sind. Oh mein Gott, das geht ja dann nur um hundert Millionen. Die CDU hat uns angelogen. Ja, von Anfang an, das war von Anfang an ihre Strategie. Also es geht nicht um hundert Millionen, ich will es genau sagen. Thorsten Frey hat angefangen, bei Lanz davon zu reden, dass man da dreißig Milliarden sparen könnte. Ja, genau, es war verhandelt.
Und bei Bärbel-Bars hat sie dann darauf hingewiesen, lesen sie mal hinten diese Zahlen, sie hat sie nicht genannt, aber da steht sechsohn-achtzig Millionen. Diese Bundesregierung hat sich also bei Einsparung durch Bürgergeld-Diskussionen und so weiter um das dreihundertneinundvierzigfache verrechnet und auf diesem Fehler, der nun wirklich grotesk ist, monatelange Diskussionen aufgebaut. Ja, aber ich glaube, das ist halt kein Fehler. Das ist kein... Die haben sich nicht verrechnet.
Das weiß die CDU von Anfang an. Die CDU weiß von Anfang an, das wird nicht so... Aber das, worum es geht, ist eine Diskussion zu führen und einen Gesetzesvorschlag einzubringen, nachdem man ewig lang eben diese Diskussion hochgehalten hat, also muss man sie auch irgendwie beenden.
Wie beendet man diese Diskussion jetzt, indem man einen, in Anführungsstrichen, Riesenaufschlag macht von wegen, na ja, die Totalverweigerer, den zahlen wir jetzt gar nichts mehr, da sind wir jetzt absolut rigoros, da setzen wir uns knallhalt durch, da muss die SPD auch mitmachen und so. Und dann kommen natürlich alle aus der Ecke und sind, na ja, aber das muss ja vom Bundesverfassungsgericht auf jeden Fall scheitern. So, die logische Antwort.
Natürlich muss das scheitern, weil wir haben gesagt, Existenzminimum ist zwingend, deshalb geht es auf gar keinen Fall. Und dafür darf man nicht den Fehler machen und glauben, die CDU sei so doof, dass sie das nicht wüsste, sondern die CDU weiß auch, dass sie das genau so ist. Was hat die CDU mit der SPD also verhandelt? Diese Totalverweigerer schrumpfen in der Realität zusammen auf, na ja, da ist halt offensichtlich niemand mehr erreichbar.
Also die Rahmenbedingungen, in denen es halt geht, dass man irgendwas streichen kann. Wir wissen nicht mal, wie groß diese Zahl der Totalverweigerer ist. Ja, wie man schätzt so ein Prozent der Bürgergärtenfänger. Zehntausend Menschen, vielleicht dreizehntausend Menschen. Die CDU wusste, dass das falsch ist. Und sie wusste, dass sie damit monatlang durchkommt. Warum? weil wir immer noch politische Diskussion miteinander führen, statt einfach Gemini zu fragen.
Gemini hätte man im März, im Mai, im April fragen können. So, der Torstenfreiheit von dreißig Milliarden gesprochen. Was ist realistisch? Dann hätte man vielleicht mit drei Promns, um die Präzision herauszukitzeln. Beispielhaft Arbeitsagentur Hofheim, Arbeitsagentur Altenburg, Arbeitsagentur Karlsruhe nehmen können. daraus statistische Ableitungen, wie viel Totalverweigerer kennen die denn, wie auch immer und so, ja.
Und dann wäre man sofort auf diese, äh, und ich meine, dreihundertneunundvierzig ist jetzt die Realistische von der Bundesregierung, äh, also das ist deren Faktor, dass wir liegen, wir haben daneben geschossen, dreihundertneunundvierzig Fach daneben geschossen. Ja, genau, die schießen daneben. Wer man nur auf hundertfach hätte schon völlig gereicht, um diese Diskussion einfach zu beenden. Aber was haben wir gemacht? Menschen haben politische Diskussionen über Totalverarbeit.
Genau, Menschen haben politische Diskussionen über etwas geführt, von dem es auf der einen Seite so gut gar nicht existiert, auf der anderen Seite in wahnsinnig kleinen Marschen. Und wenn man sich jetzt anschaut, was tatsächlich bei diesem Bürgergeldkompromiss da rumgekommen ist, dann wird es darauf hinauslaufen, dass von diesen vielleicht Zehntausend Menschen, ja, da gibt es natürlich, wird es dort Sonderregelungen geben.
Und ich bin mir hundertprozent sicher, dass diese Härtefälle auf ein Großteil dieser Menschen zutreffen werden. Diese Herzfälle werden da drinstehen.
und wenn sich dann eben die Arbeitsämter und Kodes anschauen werden, dann werden sie bei den Menschen, die tatsächlich in diese Kategorie der Totalverweigerer fallen, ich bin mir da sehr, sehr sicher, finden, da gibt es tatsächlich schwerwiegende psychische Probleme in der Regel, da gibt es Familien-Situationen, die das nicht zulassen, da gibt es physische Probleme, die dafür sorgen, dass diese Menschen nicht arbeiten können.
Und die, die dann tatsächlich übrig bleiben werden, sind dann die, die zum vierten Mal nicht zum Termin eingereicht sind, sind dann die Menschen, die halt eben im System Sinne nicht mehr auffindbar sind. Darauf wird es zusammenschrumpfen.
Das heißt, es wird eine Lösung in Anführungsstrichen sein, die wir überhaupt nur brauchen, weil die CDU ein Problem aufgemacht hat, das nicht existiert, über das wir jetzt ewig lang diskutiert haben im Sinne der CDU, um dann bei etwas dabei rumzukommen, dass halt eben politische Lösungen simuliert.
Und dahinter stehen aber die eigentlichen Verschärfungen der Bürgergeldordnung, die halt wirklich problematisch sind, weil wir eben so Sachen aufgeben, die halt im Bürgergeld noch verankert waren, nämlich ... langfristige Jobchancen sind besser als kurzfristige Jobchancen etc. etc. etc. Aber ich glaube, man muss weg von dem Gedanken, das hat irgendwie die CDU, habe ich hier einen Fehler gemacht oder irgendwie so.
Das ist genau das System, mit dem sie da durchlaufen und wir werden nachher noch sehen, bei der Wehrpflicht ist es ganz ähnlich. Man tritt halt wahnsinnig groß auf, man macht ein Riesenthema auf, weil man denkt, man kann davon politisch profitieren, dann sitzt man selber so ein bisschen in der Falle, weil man muss das Problem jetzt auch tatsächlich lösen. Und am Ende kommen halt so Scheinlösungen dabei raus. Und auch so ein... Ehrlicherweise scheinaggressiver Druck auf die Gesellschaft.
Weil diese Bürgergeldregelung wird es nicht sein. Die wird nicht in der Art und Weise so brachial ausfallen, wie jetzt auch vielfach eben darüber gesprochen wurde, sondern sie wird zusammenschrumpfen auf etwas, was ein Bruchteil von Menschen betrifft. Und für die ist es natürlich dramatisch, aber es ist nicht der große Umbruch und es ist auch nicht das zerschlagenes Sozialstaat, sondern es ist letztendlich ... Es ist einfach neoliberal durch. die letzte Politik kann anderen stellen.
Jetzt will ich eine Sache mal hervorheben, die an sehr viel anschließt, aber so ein bisschen unscheinbar, aber die viel größer ist, als wir glauben. Denn diese Bürgergelddiskussion, die du jetzt nochmal aufgegriffen hast, die fand ja real statt. Und zwar mit Protagonisten, die wir alle kennen. Thorsten Frey, oberster Wahlkämpfer, Kanzleramtsminister sitzt bei, kennen wir alle, Markus Lanz. flankiert von Carsten Lindemann. Immer mal wieder mit Einwürfen von Friedrich Merz.
Wir haben über Monate so eine Diskussion geführt, von der ich sage, Männer haben das dümmste überhaupt gemacht, sie haben eine politische Diskussion geführt. Finden wir überall, bei Lanz, am Stammtisch, wie auch immer, da wo, ja, bescheuert alles. So, was ja immer ausgeblendet ist, dass in dieser Gesellschaft auch Frauen leben. Und das sieht man ja in Amerika gerade besonders deutlich, dass wir auf der einen Seite so ein Männerdiskurs haben.
Charlie Kirk agitiert und sagt, wenn ich erschossen werde, macht bitte eine Abendveranstaltung, bei der meine Jünger dastehen und sagen, liebe Männer, als richtiger Mann bekommst du mehr Kinder, als du dir leisten kannst. Das ist ja der originale Ton, Wortlaut. Das wird flankiert von... Der erste Podcast von Charlie Kirk nach Charlie Kirk's Tod in der Charlie Kirk Show wird von J.D. Vance, dem Mann im, jetzt kann da kein Bürogebäude mehr, aber wir auch immer irgendwie Vance schon arrangieren.
Also ganz viele Männer machen irgendwas mit ganz großen Braber und ja, richtig großes Theater. Und die Frauen so, nee, kein Bock. Ich beteiligen mich nicht an der politischen Diskussion, aber ich kriege auch kein Kind. Also auch Amerika fällt jetzt unter eins, sechs Kinder pro Frau. Von Frauen sieht man in diesen Diskurs gar nichts.
Dann kommt so die Frau von Kirk, die jetzt auch schon wieder Diskussion hat zum Thema, hat sie nicht als Schönheitsgewinn damals auch die einen oder anderen osteuropäischen Mädels so bereit gemacht für den amerikanischen Markt, was auch immer er, was jetzt so diskutiert wird. Also ich kenne mich da nicht aus, aber das Instagram ist ja gerade sehr interessant, was das angeht. Also Frauen machen einfach so, was jetzt bedeutet? Wir haben sie im Intro schon gesehen, wir spielen sie jetzt nochmal.
Wenn Männer politisch in Diskussion teilnehmen, wissen wir, okay, Männer machen das halt, die sprechen für sich. Wenn wir eine Frau im politischen Diskurs sehen, wissen wir, für jede einzelne Stimme, die wir da sehen, gibt es zehnhunderttausende, die das im Grunde genauso sehen, die keinen Bock auf eine politische Diskussion haben. Also wir haben ja jetzt einen gigantischen Repräsentationsschwung drin, der sich aber nicht darstellen lässt.
Also das will ich im Grunde sagen, wir sehen jetzt eine Frau, wir hören im Grunde Millionen, die sich einfach mal äußern. So, und wir klären dabei diese Frage, was ist zwischen dem XXI. und dem XXII. Oktober passiert? Also Merz sagt Stadtbild, Merz sagt Töchter, Merz sagt, ähm, auf die Nachfrage haben sie mit ihren Töchtern denn darüber gesprochen, also das sieht ja gar nicht Thema, und jetzt in diese lockeren Art.
Und von jetzt auf gleich entscheidet er sich, im Ausland inpolitische Themen zu seinem eigenen Dingen zu machen und ließ dann sogar noch mal ab, weil er so verunsichert ist, plötzlich von so Veränderung, die er gesehen hat, dass er nicht einfach läppisch das vierte Mal so einen Aufschlag wacht, sondern ganz pinibel vorliest, dass man ja die Ausländer für den Arbeitsmarkt braucht, also weit uns fort, ja.
Was ist an diesem Abend passiert, und ich würde sagen, in diesen vierundzwanzig Stunden ist einfach passiert, dass ein paar Frauen sich geäußert haben und ihm irgendwelche Leute gesagt haben, hören wir zu, das ist ganz ungewöhnlich. Das ist ein ganz großes Phänomen. Es sieht nur für uns ganz klein aus. Und jetzt schauen wir uns ein paar Frauen an. Was sagen die Töchter, von denen Merz gesprochen hat, zu den Äußerungen des Kanzlers?
Ich finde, dass Menschen verachtend und respektlos und rassistisch, und es lenkt ab von echten Debatten. Das erzeugt nur Spaltung. So, das ist ja auch den Punkt, ja? Ja. Wenn man die Sachlage einschätzt, dann genau so, dort, sechzehn Sekunden, fertig ist. Zweiter Wurf. Viele fühlen sich persönlich angegriffen.
Ich selber empfinde mich als Deutsche und dann finde ich natürlich solche Aussagen vor allem von unserem Bundeskanzler natürlich unglaublich diskriminierend und vor allem, dass er die Aussage nochmal wiederholt hat und die nicht zurückgenommen hat. Das war unglaublich verletzend und sowas erwartet man nicht von seinem Bundeskanzler. So, sie spricht von meinem Bundeskanzler. Ich glaube, sowas trifft dann so ein Bundeskanzler auch.
Wenn sie plötzlich sagt, sorry, aber ihr habt doch gesagt, das ist ein patriarchales System. Ich erkenne das auch an. Du bist doch mein Bundeskanzler. Warum muss ich das hier erdulden, so, ja? Und insbesondere das hier. Am Abend demonstrieren in Berlin etwa siebentausend Fünfhundert Menschen gegen die Märzäußerungen vor der CDU-Parteizentrale. Mit dabei Aktivistin Luisa Neubauer und Riccarda Lang, ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen. Das Motto, wir sind die Töchter. Genial einfach.
Also man sieht ja, was das bei März ausgelöst hat. Da stammelt dann von so einem Zettel irgendwas mit Arbeitsmarkt und Migranten um ganz wichtig und das noch aus dem Ausland heraus, weil es wirklich Eile war, das jetzt hier mal wieder einzufangen. Also wirklich ganz groß, die andere Zimmer, man weiß auch noch mal auf die neue Performance, das ist Friedrich Merz hin.
Wir sehen allerdings, wenn man sich die Bilder gerade anschaut, dass Merz dieser Erste und auch die zweite Bemerkung zu dieser Frage des Problems im Stadtwilch spontan getätigt hat. Das, was er gerade vorgelesen hat, war vorformuliert. Er hat ja ziemlich viel auf sein Papier geguckt. Ja, also da wurde jemand echt bei den Eiern gepackt irgendwie. Sehr gut. Ja, aber das passiert der CDU halt immer. Ja, ist ein ganz großes Drama, was wir da mal erleben.
Und wir wissen ja auch schon, dass es der CDU immer passiert. Und Bürgerbeitwarte ist halt dafür das beste Thema. Sie macht ein Thema auf, von dem sie glaubt, dass sie davon profitiert, weil es halt irgendwie viele Menschen in Anführungsstrichen halt irgendwie betrifft. Es ist so eine grundsätzliche Gerechtigkeitsfrage, wo dann jeder nochmal sagen kann, ja, also ich gehe jeden Tag zur Arbeit um acht Uhr und da schafft es jemand, nicht jeden Termin einzuhalten, irgendwie so.
Das ist so intuitiv, das läuft irgendwie durch. Da denkt man, damit haben wir einen Gewinnemachen, dann sitzt man für einen Talkshows, erzählt... Hast du nicht erst mal wegplanieren, Mick? Ja, erzählt davon, was man alles machen will. Und dann kommt halt am Ende was raus, was halt nichts ist. Weil die CDU genau weiß, dass es nichts werden kann. Und dann einig man sich auf so was, was dann halt auch noch mal für vier Wochen irgendwie durch die Medien geheizt wird.
Und alle können noch mal sagen, ah ja, guck mal, da hat er sich jetzt aber durchgesetzt. Und da gibt es jetzt aber wirklich auch eine starke, große Reform. Und wenn man sich dann anschaut, auf was die Reform in der Realität zusammenschrumpft, angesichts dessen, was in unserem Verfassungssystem möglich ist, dann bleibt davon nicht viel übrig. Eine CDU-Taktik, wo man inzwischen halt einfach mal den Durchblick haben sollte und nicht mehr, nicht mehr sollt.
Ach ja, da haben sie sich aber irgendwie vertan oder so. Da haben sie was behauptet und das war dann gar nicht so. Ja, das wissen die von Anfang an, dass das nicht so ist. Und dann suchen sie zwanghaft nach Lösungen dafür, um so zu tun, als wär's so. Genau. In Sachen faktischer Politik kann man jetzt Merkel vieles vorwerfen und ich warte immer noch auf das große Buch, in dem alles steht. Aber in Sachen Methode war sie auch on point.
Ja. Man sagt nichts und alle halbe Jahre macht man mal und so weiter. Und Merkel hat im Podcast gehabt jede Woche, der war so bedeutungslos, wie er eine Meisterleistung war. Und das weiter ist der Volkskriterium. Einfach diesen Scheiß den März nicht machen. Und das gilt auch ganz groß für so ein anderes Problem. Die Brandmauer. Friedrich Merz, wie auch immer, es gibt da wohl Debatten. Die AfD im Nacken und in manchen Umfragen sogar schon gleich auf.
Die Union ringt um den richtigen Umgang mit den Rechtsaußen. Aktuell im Fokus der Debatte die Brandmauer. Dieser nicht hilfreich sagt nun diese Woche, neben anderen, ex CDU-Generalsekretär Peter Tauber und rührt damit an einem ehemaligen Prinzip. Tauber in Erklärungsnot legt nun nach. Wir müssen sagen, das ist unsere Position. Die stellen wir zur Abstimmung. Und liebe Grünen, liebe SPD, stimmt mit uns. Aber wenn ihr das nicht tut, dann müssen wir woanders nach Mehrheiten für uns suchen.
Und da geht es nicht um eine Koalition oder über eine Zusammenarbeit, sondern um demokratischen Wettstreit von Ideen. So, wir bleiben jetzt mal in Diktion und Heuristik, wie ich es gerade sagte, wozu eine politische Diskussion unter Leuten, wozu eine parlamentarische Debatte. Man schreibt auf, was man will. und zwar im konkreten Wortlaut, das ist der Gesetzesentwurf, den wir haben, und dann stellt man den zur Abstimmung.
Wenn dann Peter Tauber meint, die CDU und die AfD würden dann recht viele Sachen zusammen machen, weil die Grünen, die Linken, die SPD nicht mitmachen, dann stellt er ja im Grunde da, dass die CDU von der AfD ohnehin nicht zu unterscheiden ist, abseits von Debatten, die laufen, also ist der Drops eigentlich gelutscht und ich möchte ihn beipflichten. Ich möchte sagen, ja, das stimmt, Herr Tauber, Sie haben absolut recht.
Wir dürfen uns nicht länger, das ist mein Argument schon die ganze Zeit, von politischen Debatten, Wortbeiträgen, Sonntagsreden in die Irre führen lassen, nur weil irgendwer sagt, da sei eine Brandmauer und man arbeite mit denen nicht zusammen, heißt es noch lange nicht, dass das irgendein strukturelles Fundament hat, sondern das kann man ja einfach mit Gemini klären, mit GBT, mit Claude. So, man guckt sich also an, was die CDU will.
Man guckt sich an, was die AfD will und wenn man da keinen Unterschied sieht, dann muss man auch keine verschiedenen Parteien beim Namen nennen, sondern dann sagt man einfach die Rechten. Dann teilt man das in Lager ein, geht gar nicht auf die Selbstbeschreibung ein, also man nimmt nicht mal den Namen in den Mund und sagt einfach nur Die rechten, und falls mal irgendwer eine Nachfrage hat, sagt man, man meint im Übrigen CDU und AfD, aber das ist ja eigentlich von selbst erklärend.
Oder muss man das echt noch mal dazusagen? Und dann macht es doch alles total Sinn. Ja. Ja, es macht total Sinn, weil das, was hier ja aufgemacht hat, also die erste Frage, die man hier stellen müsste, ist, was wollte denn mit denen umsetzen? Also, warum? Wir haben uns im politischen Konsens normiert, die Mitte liegt irgendwo zwischen SPD und CDU. Das ist unsere Vorstellung, so sitzen sie im Parlament zusammen.
Es gibt also von rechts bis in die Mitte die CDU und von links bis in die Mitte die SPD, egal von welche Politik sie realizieren. Aber das ist ja die Mitte, die wir uns vorgestellt haben. Das heißt, es ist der Vorstand, ganz klar zu sagen. Nee, wir verlassen diesen Mitte-Konsens. Wenn die Mitte nicht das mit uns machen will, müssen wir es mit rechts machen.
Das heißt, dass was an Themen übrig bleibt, die man mit der AfD besprechen muss, weil sie die anderen mit einem nicht besprechen wollen, sind ja ganz eindeutig rechts aus dem Themen. Der inhaltliche Rahmen, den man hier setzt, der entsteht er erster durch, dass man eben bereit ist, mit der AfD diese Entschlüsse doch durchzusetzen. Also es gibt hier keinen, ich stell einfach mal was in den Raum und dann mal gucken, wer zustimmt. Sondern man leist das ja vorher.
Also entweder man schaut halt ins AfD-Wahlprogramm oder auch wenn man sagt, wir haben mit denen überhaupt nicht gesprochen, im Hinterkopf läuft ja trotzdem die Absprache. Man weiß ja, wer bei was höchstwahrscheinlich zustimmen wird und bei was nicht. Und damit macht man ja überhaupt erst mal einen inhaltlichen Rahmen auf, in dem man halt mit der AfD, und der wird halt auch begrenzt sein, dieser inhaltliche Rahmen, mit dem man in der AfD halt Lösungen finden kann.
Und gleichzeitig kündigt man, und das ist ja auch ironisch, wir haben... solche Verständigungen sonst quasi nie. Also wir würden traditionell sagen, es gibt halt einen Koalitionsvertrag, du beschließt Dinge mit innerhalb deiner Koalition, was du halt eben nicht im Koalitionsvertrag hast, das kannst du halt nicht beschließen, ja? Also da musst du halt eine neue Koalition suchen.
Also der Gedanke ist ja völlig absurd und deshalb glaube ich auch, dass es die CDU halt vor allem so als Druckmitte durchsetzt, damit sie halt eben sagen kann, wir machen halt CDU pur, um Druck auszuüben auf die SPD, damit die bei ihren Sachen damit macht. Ja, indem man halt eben sagt, wir könnten ja hier noch viel, viel mehr reinholen. Wir brauchen euch ja gar nicht. Aber dann ist die Frage, warum zur Hölle sollte die SPD denn bei so was mitmachen?
Also wir haben eine Koalition mit euch und mit euch setzen wir Sachen durch, die wir halt mit euch durchsetzen können. Und wenn nicht, dann gehen wir zur AfD und setzen mit denen Sachen durch. Genau.
Das kann nicht, das kann als parlamentarisches Modell so nicht funktionieren, vor allem weil ja von Anfang an klar ist, wir stellen nicht einfach was in die Mitte und sagen dann ja Linke und Brüne, ihr könnt ja auch gerne zustimmen, sondern es ist ja von Anfang an klar, es geht ja nur um die Zusammenarbeit mit der AfD. Es geht ja gar nicht um den neuen großen parlamentarischen... Das Kurs, den man irgendwie öffnen würde, der beste Vorschlag soll gewinnen, oder so.
Nee, es geht darum, dass wir Dinge, von denen wir halt meinen, wir müssen sie durchsetzen, um AfD-Wählerinnen zurückzugewinnen, oder Dinge, von denen wir halt meinen, wir können sie mit der SPD einfach nicht durchsetzen, jetzt halt eben mit der AfD durchsetzen. Oder zumindest die Drohung aufbauen, ja, SPD, wenn ihr das mit uns nicht macht, dann machen wir das halt mit der AfD.
Also es ist eine komplett crude Vorstellung, man könnte hier irgendwie die Brandmauer runterfahren und dann auf so eine... neue Verhandlungs-Ebene im Parlament kommen, ist jetzt irgendwie die neue Demokratie bei uns. Ja, wir stellen einfach nur Sachen in den Raum. Nein, es ist einfach, sobald du ankündigst, dass du bereit bist, mit der AfD zusammenzuarbeiten, bist du ein rechter Block. Also, und dann ist es halt eben, dann machst du mit denen AfD-Politik. Genau.
Und ich habe ja schon... ...zweitausend... ...sebzehn oder was, als wir mal den Norbert Walther Boyans im Aufwarn-Podcast hatten gefragt. Wo ist mein versprochener Lagerwahlkampf? die SPD-ler, die dich ins Amt gebracht haben, und zwar in der Entscheidung gegen Olaf Scholz und so, als Vorsitzendenkandidaten. Wir haben gesagt, die wollen Lagerwahlkampf. Und dann war der Wahlkampf wieder so.
Und ja, okay, wir helfen der CDU so ein bisschen, strecken hier so ein bisschen die Hand aus, weil ansonsten machen die uns mit der AfD so. Wir verletzen uns noch ein bisschen selbst und das ganze Lager. Wir lassen auch gar keine politischen Diskussion. bei manchen Themen wie zum Beispiel Miete zu, weil das würde am Ende nur der AfD helfen, weil wir dann die CDU von uns wegtrieben und lauter so ein Scheiß, ja? Also ich will dann jetzt auch die große Ehrlichkeit.
oder waren ja sehr viele überrascht, also Peter Tauber, ja? Ich würde sagen, also wenn sogar Peter Tauber, dann kann man davon ausgehen, dass doch einige in der CDU jetzt sagen... Ja, ich glaube, das sind die Leute, die man halt vorschickt, so, ne? Das sind so ein paar Hampel, die sind so ein bisschen raus aus dem direkten politischen Betrieb, die haben nichts zu verlieren, mit denen kann man dann die Wasser antesten.
Die Frage ist so ein bisschen... Ist es, also ich glaube nicht, dass das was irgendwas mit Friedrich Merz zu tun hat. Ich glaube, und das ist auch so ein bisschen die Frage, die ich so im Hinterkopf habe. Also ist es einfach eine politische Drohung. oder sind CDU-Abgeordnete im Schnitt tatsächlich so doof oder ausreichend viele so doof, dass sie diesen Weg gehen?
Weil, also wir haben ja eh nicht bei so Fragen von Krieg und Frieden, auch die Frage... Ist es was, was man aus so einer innerparteilichen Opposition sagen kann, weil man nicht in Verantwortung ist?
Und es verändert sich dann, wenn man in Verantwortung kommt, weil auf einmal ist man damit konfrontiert, dass die Landesverbände aus der CDU anrufen, die ein bisschen liberaler sind und so was wie die Sozialunion und die Frauenunion und wer auch immer und sich beim Kanzler melden und sagen, ey, wenn du das machst, so, dann fliegt uns der Laden hier um die Ohren. Und das ist ja alles, was wir da zu wissen und von dem wir auch rausgehen müssen.
Also wenn die CDU in dieser Kooperation geht, wenn sie das erste Mal mit der AfD zusammen auf diese Art und Weise, wie es jetzt hier vorgeschlagen wird im Bundestag, was abstimmt, dann fliegt denen der Laden um die Ohren. Aber das ist auch ein sehr guter Hinweis. Das hat nichts mit Merz zu tun. Also, Merz ist ein fast-siebzigjähriger Kanzler, der sich zudem als Außenkanzler geriert. Was das Signal an alle in der Partei ist, und wir hören jetzt gleich die CDU in Thüringen.
Ja, das innenpolitische Feld ist frei so. Genau. Die Zukunft und die eigentliche Innenpolitik ist von März nicht bespielt. März ist nur noch für Sonntagsreden da und die hält er ja dann auch zum Thema AfD. Wollen wir ja gleich. Aber ich höre mal die Thüringer CDU. Die leben, also das ist im Grunde schon so ein bisschen die Zukunft. Anträge mit den Stimmen der AfD trotz Brandmauer? Die CDU in Thüringen will darin keinen Widerspruch sehen.
Keine Kooperation mit der AfD, keine Zusammenarbeit, das sind wir ganz bei Friedrich Merz, der das als klare Grenze benannt hat. Deswegen gibt es daran keine Rütteln, aber wir müssen auf der anderen Seite auch mit den Realitäten leben. Uns ist wichtig, dass wir unsere eigenen Themen nach vorne stellen. Und dann muss uns aber auch egal sein, wer diesen Themen zustimmt oder wer sie ablehnt. Ja, also ich finde das interessant.
Er sagt ja so keine Zusammenarbeit, keine und so weiter, also keine Absprachen, keine persönlichen und ich würde als Reformulieren, ja genau, keine politischen Diskussion, sondern einfach die Datengrundlage ausarbeiten, so eine Beschlussvorlage und die halt einfach hinlegen und dann in so einem Schweigeverfahren jeder unterschreibt einfach, aber niemand macht irgendwas sonst. Ja. Und dann ist plötzlich, ach so scheiße, wir sind ja die AfD, oh nee. Ja, genau. Ja, genau so läuft es.
Und die Frage... Kann man sich in Thüringen auch leisten, weil es ja außer jener gibt es ja nichts mehr kaputt zu machen. Genau. Und von da aus diesen Richtungen kommt halt der Druck auch. Der Druck kommt aus Sachsen, der Druck kommt aus Thüringen, der Druck kommt aus Mecklenburg-Vorkammern.
Das sind alles... Das sind alles die Bundesländer, wo die CDU abschmiert gegenüber der AfD, wo man de facto vor dem Problem stehen wird, eine Art von den Anführungs- und Einheitskoalitionen zu bilden oder mit der AfD zusammenzugehen. Und das schließt halt dann eben anderen diese große Diskussion von, klar, für die CDU ist es unglaublich verlocken, mit der AfD zusammenzuarbeiten, weil sie ist ja nun mal Teil des rechten Blocks, ja?
Also sie kann diesen Baum künstlich hochziehen, aber sie hat halt nun nur über ein... Überschnitte mit der AfD. Und sie möchte gerne mit den Sachen durchsetzen, die sie halt mit der anderen Seite nicht durchsetzen kann, wo dann halt immer der Vorwurf ist, wie halt mit Blick auf diese Koalition auch schon. Es gibt halt eben kein CDU-Pur. Also das, was Friedrich Merz im Ballkampf behauptet hat, wir setzen uns jetzt hier durch, wir machen den Druck, das gibt es in der Realität nicht.
Und in der Realität ist es ja auch die... SPD zeigt der CDU schon die Grenzen auf, als Koalitionspartner, Beispiel, wehrpflicht. Und da muss man dann vor die Kameras treten und sagen, sorry, Leute, Pressekonferenz ist abgesagt, es gibt hier keinen CDU-Pur. Ja, und eigentlich, du kommst immer wieder auf die Wehrpflicht. Geduldet dich, wir kommen dazu.
Also eigentlich ist die Sache lange klar, würde nicht immer wieder irgendwer irgendwas in der Mikrofon sagen, weshalb Journalisten dann wieder sagen, das ist ja auch wichtig, was da jemand sagt, während wir schon sagen, nee, das ist gar nicht mehr wichtig, sondern das ist einfach nur Bescheid. Wir hören jetzt was Friedrich Merz dazu sagt, sieben und dreißig Sekunden. und wir denken uns so, ja, das ist ja ab... absolut bedeutungslos.
Der CDU-Vorsitzende Bundeskanzler Merz hat noch einmal deutlich gemacht, dass er eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. In der CDU hatten sich zuletzt Stimmen gemehrt, die sich eine gewisse Annäherung vorstellen können. Bei einem Bürgerdialog im Sauerland sagte Merz, es gebe zwischen CDU und AfD keine Gemeinsamkeiten, vielmehr gebe es fundamentale Unterschiede.
Eine Zusammenarbeit mit einer Partei, die alles in Frage stellt, was die Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark gemacht hat, dass die Zusammenarbeit mit einer solchen Partei nicht gibt, jedenfalls nicht unter mir als den Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands. So, wie lange ist ja noch Kanzler- und Parteivorsitzende bis zu den Jahrzehnten? Selbst Steuerschätzungen, die nun auch auf sehr engen Kennziffer korridoren beruhen, gehen weiter hinaus als das.
Also das ist im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so.
Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Im Jahr ist es im Sinne von Halbwertszeit und so. Wir haben mit dieser Partei keinerlei Übereinstimmung. Weder in den Grundüberzeugungen noch in den tagespolitischen Fragen, die es zu beantworten gilt.
Sehr interessante Instagram-Videos, die dann drei Minuten lang einfach nur die Themen hintereinander in den natürlichen Übereinstimmungen da ist. Und eine Partei, die uns so ihre Worte zerstören will, der muss wissen, dass er auf unseren härtesten Widerstand stößt. Testenwiderstand. Was glaubt er, dass diese Betonung der Worte noch mal den ohnehin schon nicht sagen, den Worten etwas hinzugibt, was dann einen Unterschied macht?
Ja, Friedrich Merz appelliert hier letztendlich die ganze Zeit an seiner eigene Partei so. Er versucht halt irgendwie den Zugriff zu bekommen auf die Landesparlamente in Thüringen und Co. und versucht hinzuvermitteln in Leute, was ihr da macht. Das ist halt politischer Selbstmord, so. Wohl wissen, dass seine Partei und wahrscheinlich auch seine Bundestagsfraktionen inzwischen wahrscheinlich so mehr oder weniger bei fifty-fifty gespalten ist. Und das ist auch das Risiko, was damit einhergeht.
Weil das ist die langsame Aushöhlung der CDU, wie wir sie halt in anderen Systemen gesehen haben, wo den Konservativen genau das Gleiche passiert ist. Warum? Weil sie in der Realität keine Antworten finden auf die Probleme, die von rechts aufgemacht werden, auf das Problem, dass da eben Wähler in den Abwandern. Und sie halt eben dann irgendwann nicht der Ex-Partei sind und man findet keine politische Antwort, weil man politisch blank ist. Weil man halt eben nichts löst.
Hol mal uns zum Ende noch einen kurzen Einblick ins Straßenbild von Bautzen. Das ist im Grunde, mit den Leuten redet er ja. Mit seinem härtesten Widerstand und so. Jede Woche kommen hier Corona-Leugner, Putinsympathisanten und Rechtsextremisten zusammen. Also, ich will es mal ganz despektierlich sagen, das sind Leute, die glauben, wenn jemand zu dunkel haut hat, sei das eine Affe, ne? Das, was ich da sehe, sind auch Affen.
Also, das ist wirklich, diesen Proof kann man einfach eins zu eins zurückgeben. Ja, soweit ich diese Plakate sehe, mit Corona räumen, bin ich auch mal raus. Da bin ich sofort bei, ja, Leute, das ist ober. Ich bin ja jeder Meinung, mit niemanden ist mehr zu reden und so. Aber hier bitte keine falschen Liebesmühe mehr. Diese Leute müssen jetzt einfach spüren. Aber das heißt, sie müssen, sie werden spüren, was AfD-Politik ist. Es wird sich dort kaum was ändern, weil es ist eh alles verloren.
Nur wir können uns das ja mal genau anschauen und fragen, sollte das unsere Zukunft sein? Ja, das ist hier vor allem auch nichts, also kann sich jetzt dahin stellen und sagen als Politiker oder Journalist, wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen. Ja, aber wir können ja mal hören, ob wir verstehen, was er sagt. Wann und Frau sind das wahre Fundament des Volkes oder irgendwie so? Also ich meine, auf welchem Level wird es jetzt da Politik diskutieren? Genau.
Also wir können ja überlegen, falls noch jemand der Meinung ist, Stefan erzählt irgendwie Quatsch, die Leute sollen auf jeden Fall ganz viel politisch miteinander diskutieren, macht mir Vorschläge konkret, wenn ich morgen nach Bautzen fahre, was soll ich mit diesen Leuten da besprechen? Sympathisanten und Rechtsextremisten zusammen. Auch AfD-Politiker sind regelmäßig zu Gast. Für CDU-Kreischef Steffen Roschek zeigt die Demo, wie leicht es Populisten hier haben.
Bei der letzten Bundestagswahl holte die AfD in Bautzen fast fünfzig Prozent. Ja, also was soll ich mit denen besprechen? Ich hätte da als ein Abenteppin zum Thema Kinderwüsse. Was soll ich da noch sagen? Das haben Leute, glaube ich, auch unser letztes Video runtergeschrieben. Das ist ja ein toller Ansatz. Niemand redet mehr mit irgendjemandem. Aber manchmal muss man einfach sagen, es gibt hier gerade nichts zu diskutieren.
Wir können auch gerade aus Ringerbergsbeginn, wenn man sollte vernünftige politische Vorschläge machen, dann fühlen wir, dass sich die realen Probleme, von denen die ich ja auch schon angerissen habe, lösen lassen. Weil die AfD-Aufspurung hat halt was mit tatsächlichen realen Problemen in Deutschland zu tun. den Jahren, die wir durchgemacht haben in Form von Inflation und Co. Aber wie sagen die Probleme der Menschen hier ernst?
Nein, also viel Spaß dabei, die Probleme der Leute, die da jetzt auf der Straße stehen, ernst zu nehmen. Und du wirst da auch Sachen hören zum Thema Inflation, streigende Preise und so weiter. Genau, ja. Das kann man ja auch nehmen. Aber du wirst auch ganz, ganz viele hören, was da absolut nichts damit zu tun hat. Die sind zu einem Thema sprechfähig. Und wenn du dich auf dem Weg begebst, also auch als politische Mitte, dann verlierst du den Rest deiner Mitte.
Und das ist das, was der CDU bevorsteht, wenn sie diesen Weg geht. Und das sieht zumindest in den Bundesländern so aus, als könnte sie dem quasi nicht... mehr entkommen. Sie würde diesen... Genau. Und ich sage ja ausdrücklich, man soll nicht miteinander politisch diskutieren, da es ja heute ein Ersatz gibt.
Man nimmt sich die Wahlprogramme, man schaut sich das bisherige Abstimmungsverhalten an, man lässt sich ein Charakterbild der Parteien aus der Wikipedia geben und fragt dann einfach, wer davon passt zu meinem Lebenslauf? Fertig! Und wenn man der Meinung ist, ich muss mit dem Megaphone auf die Straße gehen und sagen, abschieben, abschieben, abschieben. und dann gibt es eine Partei, die schreibt, wir schieben alle ab, dann wählt man die halt.
Und dann werden auch aber auch dann wirklich alle abgeschoben und dann zieht man halt Bilanz. So, dann ist vier Jahre später in der nächste Wahl und dann kann man ja wieder mit seinem Leben, wie man es dann gerade führt, so Fragen, dieselbe Frage nochmal stellen. Und dann muss halt die AfD auch, wir haben jetzt alle abgeschoben, ein anderes Thema vorstellen. Ich freu mich da auch noch als Haben.
Ob die BSW-Wählerinnen, die in manchen Bundesländern BSW gewählt haben, damit sie das Verhältnis zu Russland wieder normalisieren können und nicht angegriffen werden, wenn Deutschland eingenommen wird oder so. Ob die jetzt das Gefühl haben, nach den paar Jahren mit den BSW zusammen in ihren Landtagen, dass das Ziel jetzt erreicht ist. Genau. Das waren die Beziehungen, dass Thüringen, Brandenburg und Co. die Beziehungen nach Russland normalisiert haben. Und jetzt ist wieder alles gut.
Also da bin ich sehr dafür, dass man die weiter gelohnt. So. Dein Lieblingsthema. Werpflicht, wir machen das aber kurz überwande, denn wir haben Karl Rudolf Korte war zu Gast im ZDF. Karl Rudolf Korte mögen wir sehr und er hat deswegen ein eigenes Themenkapitel bekommen, denn wir hören ihn hier viermal oder dreimal, wie auch immer, erschöpft in Rekordverdächtigter Dichte. Pro Satz jetzt neue Worte, um zu beschreiben. Ja, und jede einzelne Wortschöpfung ist geil.
Genau, was wir da Berlin sehen, das ist wirklich hervorragend. Jetzt schauen wir erstmal auf die Regierungsarbeit. Das war ja schon ne... Jetzt schauen wir mal auf die Regierungsarbeit. Ich bin vorbereitet. Wilde Woche. Pro Sachen gibt es dann natürlich immer viele, aber was würden Sie sagen, was ist so das Hauptproblem in dieser Koalition? Das ist ein Defensivbündnis, ganz offenbar eine... Also ein Defensivbündnis?
könnte man sagen, fast schon eine atemlose Notgemeinschaft, die ... eine atemlose Notgemeinschaft. Die Misstrauensarbeit. Die Misstrauensarbeit. Einfach produziert, weil sie keinen Selbstbewusstsein hat, aus Wahlen nichts herausgeholt hat, was sie nach vorne auch arbeiten lässt, ganz offenbar. Und so traut der eine dem anderen nicht und versucht dadurch sich am besten zu profilieren. Ja, sehr gut. Also das ist im Grunde Punktlandung. Ja, genau.
Und diese Debatte um das Stadtbild macht es ... macht das deutlich. Also, weil die fühlen wir jetzt noch eine Woche lang, während dann auch noch mal Lars Kling bei sagen kann. Also, es ist total wichtig, dass wir viele Menschen sind und so. Und dann können die Grünen noch mal ein bisschen was sagen und so weiter und sofort. Und man arbeitet sich da so aneinander ab, aber letztendlich ist es ein konstantes Misstrauensverhältnis.
Und wir letztendlich täuschen darüber hinweg, dass diese Koalition halt nichts auf die Reihe bekommt. Also, und ich glaube, zum Teil ist es auch für die SPD, kann sich jetzt auch wieder ein bisschen profilieren, kann jetzt sagen, ja, wir sind auch für die migrantischen Arbeiter da. Ja, wir sehen das ganz anders und so. Die schöpfen hier Werte oder was immer.
Und damit... versucht man sich jetzt so ein bisschen nach oben zu pushen irgendwie, damit halt nicht so auffällt, dass man halt ansonsten nichts hat. Wird schon klappen, man muss jetzt auch zuversichtlich sein. Bin sehr zuversichtlich. So, ich sehe gerade, ich habe nur diesen einen Korte-Clip leider, der Rest ist schon Krieg. Ah ja, kümmern wir uns halt um den Krieg. Die deutschen Nachrichtendienste haben bei einer Anhörung heute im Bundestag vor der Bedrohung durch Russland gewarnt.
So sagte BND-Präsident Jäger, die Grenzen zwischen Frieden und Krieg verwischten zunehmend. Und man müsse sich auf weitere Lageverschärfungen vorbereiten. Laut Verfassungsschutzpräsident Seelen gelte Russland als Hauptverursacher für die Vorbereitung und Umsetzung von Sabotage-Akten in Deutschland und weiteren europäischen Staaten. Die Chefin des Militärischen Abschirmdienstes Rosenberg warnte unter anderem vor Versuchen, gegnerischer Akteure die Bundeswehr zu unterwandern.
Ja. Bisher hieß es, never waste a good crisis. Jetzt hat man auf Krieg hochgesattelt. Es ist natürlich noch einfacher, jetzt alles ein bisschen umzuprogrammieren. Die Ukraine macht es umgedreht, also die nutzt jetzt den Krieg, um auch so ein bisschen wieder den Werksport und damit auch das Vergnügen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Festung kam Janets Bodjilski im Westen der Ukraine. Jahrhunderte alt erhaben. Eins ging hier Ritter ein und aus. Ritter ging ein und aus.
Hier Ritter ging ein und aus. Das ist wie ein Logotex. Doch deshalb wurde dieser Symbol... Hab ich recherchiert. Ich hab extra noch mal nach recherchiert. Eins ging hier Ritter ein und aus. Hier Ritter ein und aus. Doch deshalb wurde dieser symboltrechtige Ort für einen besonderen Wettkampf auserkuchen. Die erfahrensten Drohnenpiloten der Ukraine. Da muss jetzt auch gleich so ein bisschen Musik entsprechend runterkommen, ne? Die erfahrensten Drohnenpiloten der Ukraine sind hier.
Um sich zu messen, sich technisch weiterzuentwickeln. Viele kommen direkt von der Front. Dort fliegen Leitbomben. Sie wollen dich töten. Hier fühlst du dich wie ein Kind und machst weiter, bis man dir sagt, dass du die Burg verlassen sollst. Conan, so nennt er sich, hat an den gefährlichsten Frontabschnitten gekämpft. Inzwischen bildet der junge Drohnenpiloten für ihre Einsätze aus. Den Wettbewerb will er unbedingt gewinnen, um ihnen zu sagen, ihr lernt vom Besten.
Wenn du arbeitest und Drohne fliegst, dann schaltest du alles andere aus. Du bist eins mit deiner Drohne, du bist die Drohne. Und hörst nur noch die Person, die neben dir steht und deiner Arbeit anleitet. So, das war zu einer Übersetzung. Aber wenn du mit der Drohne fliegst, schaltest du alles aus. Das finde ich sehr gut. Also er schaltet auch sich selber aus. Er schaltet nicht nur mit seinem Kriegsgerät die anderen aus.
Ich will mal so sagen, wir haben, und es ist nicht lange her, es war grob gesagt gestern, ein Diskurs gehabt zum Thema, wie viele Leoparden soll es denn sein? Also wir haben so eine Art Schlacht von Verdorn, der Panzer und so Kram, ne? Und jetzt, heute kriegen wir hier so eine Dronen-Olympiade mit fetziger Musik und der Gola nochmal hier und da. Und da ging auch Ritter ein und aus, jetzt sind die neuen Ritter da und so. Ja, stimmt.
Also Krieg soll auch langsam Spaß machen, habe ich so den Eindruck. Ja, ich frage mich so ein bisschen, ob das in der Realität dann tatsächlich so ein Spaß macht. Das ist so eine Simulation davon. Fragst du dich? Ja, weil es ist ja so der moderne digitalisierte Krieg.
Es ist das, vor dem wir vor zehn Jahren immer so eine Angst haben, als wir noch Drohndiskussionen hier in Deutschland geführt haben, die lange vergessen sind, um die Frage so, es ist so eine gute Idee, dass da Menschen mit so einem Ding durch die Gegend fliegen und einfach irgendwelche kleinen Punkte ausschalten. Und jetzt in der Ukraine ist es ja noch viel, viel unmittelbarer. Also die Aufklärungstechnik ist so viel besser geworden.
Du siehst da einfach so ein HD-Bild, halt irgendwie den Dude, der vor dir weg rennt. Du kannst in seine erschrockenen Augen sehen von irgendeinem, so einem, ein zwanzigjährigen Russen, der auch keinen Bock hat, da irgendwie ... zu stehen, der versucht vor den Panen zu fliehen. Und du springst am Tag, irgendwie, von denen in die Luft. So brachial ist es ja.
Also, ich bin sehr gespannt, was die psychologische Forschung da in den nächsten Jahren irgendwie rumbringen wird, weil ich glaube, dass es auch für die Menschen, die jetzt da noch stehen und sagen, ja, jetzt ist hier mal wie Spiel eine hochtraumatische Erfahrung sein wird. Und ich glaube, dass da viele übrig bleiben. die das auch nicht mehr loswerden. Die Chance war jedenfalls genutzt, wir werden jetzt drohen Land.
Ich bin mir ziemlich sicher, sagen wir mal so, in zwanzig Jahren wird es in England eine Prinzessin geben, die sagt, ne, das mit den Drohen war eine ganz blöde Idee, also wie bei Diana und den Minen. Und alle so, ja, das war wirklich eine ganz schlimme Idee. Vor allem, als wir sie dann automatisiert hatten. Und dann flogen die so von alleine und dann zehn Jahre später war da noch so eine Kiste und dann ist immer noch eine rausgeflogen und so.
Ja, das ist ja auch noch ein komplett unreguliertes Ding. Also die Folgen gerade von diesen Glasfaserkabeln, die jetzt die komplette Ukraine da irgendwie beschmutzen, so ist ja noch überhaupt nicht aufgelöst. Also so wie man früher halt Minen entfernt hat und es ja auch wieder tun muss, so wird man dafür zwanzig Jahre einfach Glasfaserkabel aus der Erde ziehen müssen.
Nach den zahlreichen Luftraumverletzungen der vergangenen Wochen wie hier Anfang September in Polen, wo mehr als neunzehn Drohnen eingedrungen waren und teilweise abgeschossen wurden, berät die Allianz heute auch darüber, wie sie ihren Luftraum besser schützen kann. Deutschland kündigt zehn Milliarden Euro in den kommenden Jahren für neue Drohnenprojekte an und will die Führung bei der geplanten Stärkung der EU-Luftverteidigung übernehmen. Ja, sehr gut. Deutschland wird drohen Land?
Wir sind sehr gespannt. Interessanterweise will die EU-Kommission jetzt auch im großen Krieg mitmischen. Wahrscheinlich, weil Sie da Wachstumspotenziale sehen für sich und Ihre politischen Handlungsmöglichkeiten. Ein Fahrplan der Kommission sieht vier Projekte vor. Darunter ein Drohnenabwehrsystem, einen Plan zur Verteidigung der Ostflanke sowie stärkeren Schutz in der Luft und im Weltraum.
Die Gefahr für Europa werde auch nach dem Ende des Krieges in der Ukraine nicht verschwinden, sagt die EU-Außenbeauftragte Kallers. Der Fahrplan gilt als Test für die EU, eine größere Rolle in der europäischen Verteidigung zu spielen, was traditionell Aufgabe der Nationalstaaten und der NATO ist. So, also je nachdem, wie das ausgeht, ne? Sie sagt jetzt einfach so die Kallas. Nee, das wird ja auch nach dem Ende des Ukrainekriegs.
Also ich hatte offenbar schon so ein Ende von diesem Krieg in Vorstellung. Ich würde sagen, der ging jetzt elf Jahre. Mal gucken, wie es weitergeht. Und das erinnert mich so ein bisschen an dieses. Also Masken sind so wichtig, das müssen wir auf jeden Fall selber machen. Und dann ist genau drei Tage Corona-Lockdown vorbei und keiner macht mehr irgendwas mit Masken. Also mal sehen, wie hier die Stimmung so bleibt.
Ja, ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass man, glaube ich, von der EU-Ebene versucht, damit so Eurobonds und solche Sachen halt irgendwie auf den Weg zu bringen. Die Bundesbank ist ja auch gerade umgeschwenkt, ne? Die Bundesbank ist jetzt pro Eurobonds, lange Zeit war man dagegen.
Also ich glaube, dieses Werthema, Verteigung, da ist so ein Druck dahinter, auch so ein öffentlicher Druck dahinter in den Ländern selbst, damit kann man versuchen, die EU wieder effektiver zu machen, mehr Mittel und so. Und es ist ja auch prinzipiell sinnvoll, dass eben so Verteidigungsstrategien halt nicht auf Länderebene diskutiert werden.
Also warum soll jetzt da Polen zwei Millionen Soldaten haben und Deutschland vierhunderttausend Soldaten, die sind aber, die können nicht mal miteinander kommuniziert und nix, also das ist ja alles e-quatscht, ja? Also Fragen zum NATO-Bündnis etc., wie weit machen die USA da noch mit? Also das alles befördert einen innereuropäischen Wehrdiskurs, das befördert auch einen innereuropäischen Wachstumsdiskurs, ja? Die Frage, wenn jetzt Deutschland massiv ausbrüstet, was macht dann Frankreich, ja?
Also darf sich Deutschland jetzt so ein Rüstungsmonopol sichern, in gewisser Weise, weil es einfach vierhundert Milliarden ... da rein investiert oder dürfen da die anderen mitmischen und so. Also da ist glaube ich einfach ganz viel Bewegung, was vor allem wirtschaftlich dominiert ist. und ich glaube, du hast mit diesen Drohnenfragen auch völlig recht, das Ding ist ja... Gerade Deutschland, wir haben ja einen Beschaffungswesen, absolut nichts geändert.
Also das fließen jetzt wieder, da fließen jetzt wieder Milliarden in irgendwelche Startups, die haben irgendwas versprechen, das dann alles irgendwie auf dem primaten Markt verkaufen, während die Drohne, die man vor zehn Jahren bestellt hat, immer noch nicht fertig ist und so weiter, zuvor, während die Ukraine, Iran, etc., die haben ja alle schon erbrubte Modelle.
Also es ist ja, sollte dieser Krieg ändern, dann sagt man in Ukrainien, die halt eben in zehn Jahren plus darin unfassbar viel einfach Know-how aufgebaut haben, auch Artino-How, ja, können wir bitte Drohnen von euch kaufen. Ja, fertig.
Also, da es ja laut Brecht den Westen eh nicht mehr gibt, finde ich, kann man die NATO jetzt auch langsam aufbauen und die EU bringt sich jetzt in die strategische Position von Brüssel aus, wo ja eh schones NATO-Gebäude steht und so, einfach zu sagen, wir bauen das hier wieder auf strukturell. Finde ich auch gar nicht so verkehrt irgendwie, um das Thema drum herum kommt man ja doch nicht. Wir machen aber erst kurz Pause für Aufmerksamkeit, Dankbarkeit, Appell zur Wachsamkeit.
Letzter Aufruf für den Alias Express. Die Fahrkappen, bitte. Denn wir wollen ... Donner. Wo ist der Donner? Da war der Donner. Wir wollen danken, den Produzenten dieses Podcast. Es sind heute Frank, Jana und Noel. Frank schickt hundert Euro. Vielen lieben Dank für den tollen Podcast. Nur für dich, Frank. Jana, super Podcast, super Host, bitte weiter so und gerne auch im zwei Wochen-Rhythmus. Ja, ich hab mit Mick drüber gesprochen, dass wir das ein bisschen häufiger machen vielleicht.
Noel schickt auch hundertjährliche Unterstützung für Stefan und Gäste. Grüße aus Luxemburg, also ihr Dreiseitig hier erwähnten und im Video verewigten. Präsentatoren, weiter geht es mit Martin, dank für kritische Beobachtungen des Fernseh-Podcasts und die kriegt man es irgendwie hin, dass ich hier mehr Inhalte anzeige, ist schwierig. Und die daraus abgeleiteten Poanten, ah, sehr gut. Guck gerade, wo ich bei Jana noch was vergessen hab.
Zwei-Wo-Tonus, euer Franz und Jana. Ah, es sind Franz und Jana. Seht ihr, zum Glück noch mal angeklickt. Also, fünfzig Euro von Martin. Stefan schickt Grüße aus Dresden, ist hiermit Produzent, nämlich zweiundvierzig Euro eben. Bene. Weiter so sagt er Dominic und Anna, unser monatliches Danke. Wird hier verrechnet. Christiane. Sehr gut, Frauen sind also dabei. Ulrike und Paolo. Yannick, Dirk, Mirko. Dirk, Wiebke, Eckhardt, Mirko. Wiebke, das sind alles Daueraufträge, wie ich hier sehe.
Das ist sehr treu, sehr gut. Für euch gibt's demnächst mehr Podcast. Hendrik, denn auch ein Dauerauftrag ist ein... Alien und will Kontakt zur Realität halten. Das können wir heute hoffentlich wieder liefern. Robert schickt die Unterstützung für Lydia, Linda und sich selbst. Eine Familie, sehr gut. Franz sagt Danke. Simon ist dabei, Raphael. Guck mal, ob ich noch Frauen finde, denn die möchte ich ja immer erwähnen. Thomas und Susanne, sehr treu. Nun gut, damit zurück in den Podcast.
Unterstützt diesen Podcast, hier oben steht die I-Bahn im Video. Ansonsten in der Beschreibung des Podcasts im Podcastplayer eurer Wahl. Also, Deutsche Werbpflicht, Werdiensttätigkeit und so weiter. Wir beginnen jetzt dieses Kapitel und wir beginnen bei einer Kurzmeldung beim thirteenth und zehnten. Könnte sein, dass ich danach eine Stunde monolog zu einem neuen Thema halte, das mir... In den Shows gefallen es, denn ich finde es wirklich eine Sensation.
Wie es mit dem Wehrdienst weitergeht, darüber beraten Union und SPD weiter. Berichte, wonach die Zahl der Wehrdienstleistenden über ein Losverfahren erhöht werden solle, wurden nicht bestätigt. Für die SPD betonte Fraktionschef Mirsch erneut die Prioritätliege auf der Freiwilligkeit. Die Union hatte klarere Kriterien gefordert, wann es zu einer Wehrpflicht komme. Das neue Gesetz soll am Donnerstag in erster Lesung in den Bundestag gehen.
Dreh- und Angelpunkt für sehr viele politischen Diskussionen, falls man noch welche führen möchte. Ich mache folgend den Vorschlag. Losfahrfahren, richtig gut. Das war richtig gut. Die verkämpfen sich jetzt, also die CDU wollte dieses Losfahrfahren, damit sie im Gesetz irgendetwas verankern, was greift, wenn nicht genug freiwillig gekommen.
Genau, das ist der eigentliche Streitpunkt, um den NSU geht es gar nicht so sehr, das Losverfahren, sondern der eigentliche Streitpunkt, um den NSU geht, ist die Verpflichtung zur Verpflichtung. Genau. Was passiert, wenn nicht genug Freiwillige kommen?
und dann hat die CDU gesagt oder so gedacht, ach komm, wir machen Shortcut, wir schreiben Losverfahren raus, denn, und das müssen wir jetzt genau nachvollziehen in den Clips, die CDU behauptet, wenn wir Ernst von Reutgen dann hören am Redenabpult im Bundestag, es gibt nichts Fähreres und nichts Gerechteres. als das Losverfahren. Und ich sage, das stimmt.
Denn, wenn wir, umso länger wir politisch diskutieren, umso weiter weg sind wir von diesem Zufallsprinzip, das so gerecht und fair ist, Losverfahren. Wo diskutieren wir besonders lange? Dreihundert Leute bewerben sich auf ein Mietvertrag, für eine Wohnung. Viertausend Leute bewerben sich auf Direktmandate im Deutschen Bundestag, der nur siebhundert sitze hat.
Wir haben hier in Hessen das Problem, dass Eltern sehr lange mit den Lehrern darüber diskutieren, ob das Kind jetzt in die weiterführende Schule geht oder nicht und in welche. Einfach losverfahren. Du suchst eine Wohnung, losverfahren. Du brauchst ein Bildungsplatz, losverfahren. Parlamentarismus, losverfahren. Also ich bin für losverfahren überall. Wir können ja dann später immer noch vergleichen, ob es wirklich eine Verschlechterung war, wie viele behaupten werden.
Oder ... Was ich ja glaube, dass sehr vieles ganz anders in Bewegung kommt, wenn erst mal losverfahren ist. Und ich finde es wahnsinnig witzig, wie die CDU sich da reinkämpft, um uns zu erklären, es gibt nichts Besseres, weil fair und gerecht wie ein Losverfahren während ihr ganzes Programm seit hundert Jahren darauf besteht, zu sagen, bloß kein Losverfahren.
Wir schließen hier die Märkte, wir regeln die Zugangswege und wir verschaffen allen, die Geld haben, prominente Plätze in der Poleposition. So, und wie die CDU sich hier ins Losverfahren reinkommt, reinkämpft, ja, weil so fair und gerecht, ich finde diesen Gaul sollte die SPD noch eine Weile reiten, denn es macht richtig Spaß. Okay, Ingo steigt ins Thema ein. Vergangene Woche war es noch verschoben worden. Diese Woche soll es nun soweit sein.
Der Bundestag wird das neue Wehrdienstgesetz debattieren. Sagt er am threizehnten. Jetzt ist der Dreiundzwanzigste. Haben wir mittlerweile so ein Gesetz? Nö. Dabei sind die Koalitionspartner Union und SPD selbst noch immer uneins bei einem zentralen Punkt der Freiwilligkeit beim Wehrdienst. Doch besser wieder einer Wehrpflicht. Straßenumfrage auf Achtung, Kasernenhof. Also wir sind jetzt da, wo schon Leute sind, die eigentlich überzeugt von der Sache sind. Sie üben schon mal den Gleichschritt.
Siebenunddreißig Teenager, die eine Woche lang bei der Bundeswehr in Augustdorf schnuppern. Also wir sehen hier gerade so ein Ausbilder-Offizier. Ich möchte folgendes anmerken. Das ist so scheiße, wenn ich da sein würde. Ich würde den ganzen Tag drinnen sitzen. Wenn er will, dass ich bei Regen rausgehe, wäre er schon raus. Ja, das zum einen. Also das ist... Auf so einem Parkplatz rumzustehen, in so einem Antritt. Das ist doch bescheuert. Na ja, sorry. Genau, richtig.
Und also das war jetzt eine sehr sozialkonformer Hinweisgebung, die du gemacht hast. Ich möchte folgendes sagen. Der Peakek Seth hat alle amerikanischen Führungskräfte zusammengerufen, um ihn zu sagen, ihr seid zu fett. Und ich möchte daran erinnern, dass auch in einem... Gespräch im Deutschlandfunk, im Politikpodcast, über die Münchner Sicherheitskonferenz schon mal angemerkt wurde. Es ist wirklich eine Freude, die Amerikaner immer zu sehen, weil die so schneidisch und gut trainiert aussehen.
Wenn also selbst diesen Leuten gesagt wird, sie seien zu fett, möchte ich hier gerne sagen, ich habe da so ein Ausbildungsoffizier im Fernsehen gesehen, der war mir zu fett. Also wenn es um ein Appell zur körperlichen Ertüchtigung und so weiter und außerdem brauchen wir auch nur junge Leute, weil die Fitness-Level halten können und so, ja.
Da möchte ich sagen, das muss, das muss für die Ausbilder auch gelten, denn sonst stäubern wir diese Falle rein, dass da sehr viele junge Leute super engagiert und so weiter so ein bisschen da sind und sich dann Befehle von fetten Leuten geben lassen müssen. Und da möchte ich gerne einfach prognostizieren, politische Realität wird nicht gelingen. Ja, ich hebe meine systemische Pointe so ein bisschen auf, aber ja, man wird mit diesem Zufallssystem auch richtig Freude haben.
Das wird eine sehr lustige bunte Mischung von Menschen, die da zusammenkommen, die du dann gleichzeitig befähigen sollst, irgendwie in der Truppe zusammen was zu machen. Ja, Luftverfahren ist ferngerecht. Wir hören mal hier was... Beschäftigungstherapie. Also da ist es dann wirklich, wir gehen alle raus und reden mit allen. Es ist so, als würdest du Social Media quasi in der Realität durchführen.
Da kommen dann einfach achtzehn junge Menschen aus ganz Deutschland zusammen in so eine Einheit oder so. Oder sei es nur aus Berlin. Da kommen einfach, weiß ich nicht, hundert Leute aus Berlin zusammen. Da kann man sich auch was einstellen. Dann hast du richtig Spaß. Hast du richtig Spaß mit denen. Man redet ja auch nicht ohne Grund vorm, äh, hier Flyback. Wie heißt Flo? und so weiter, Hühner, Flo, wie heißen die? Hühnerhaufen, Hühnerhaufen. Hühnerhaufen ist das eine. Aber er, wie auch immer.
Ihr wisst, was ich meine. Also, Straßenumfrage im Kaserrenhof. Bundeswehr in Augustdorf schnuppern. Jungs und Mädchen in der geborgten Uniform, die schon ziemlich sicher sind, dass sie bald zum Bund wollen. Ungläubigkeit, als sie hier von der neuen Idee hören, die die Regierung in Berlin diskutiert. Werdienstleistende per Losverfahren einziehen? Ich sag, nicht jeder ist für die Berufe hier gemacht und nicht jeder zeigt das Interesse daran.
Und ich finde, wenn man dann genau diese Leute dazu zwingt, dann funktioniert das Ganze auch nicht. Wir haben ja alle eine Freiheit und ich finde, die wird halt damit genommen, dass man halt, also dass die Leute halt dazu berufen werden, das zu machen, ohne halt wirklich zu fragen, ob die das machen wollen. Deshalb finde ich es nicht gut. So, das ist ja erstmal nur die Realität von Leuten, die es konkret erleben, weil sie sich entscheiden, ich gehe als Freiwilliger hierher.
Die haben natürlich Freunde zu Hause, mit denen sie darüber gesprochen haben. Und ich würde auch sagen, daraus abgeleitet, machen die so ein bisschen, nee, ich kenne sehr viele Leute, wenn du die mit losverfahren kommst und die sind dann ausgewählt, dann sagen die, sorry, aber das finde ich ganz scheiße. Hinzu kommt ja, es gibt ja noch Leute, die das organisieren müssen.
Und es ist gerade sehr viel Verwunderung in Berlin, dass der Verteidigungsminister, der nun mal Ahnung von der Materie hat und diesen Leuten das erklären muss, was sie demnächst aufbauen sollten. dass der dann einfach einen Riesenteater macht und sagt, losverfahren seid ihr alle bescheuert. Und die CDU so, keine Ahnung, Soldaten, ich finde es supergeil, wenn Leute hier sich mal rein engagieren. Und man hat ja auch sonst selten mal was für die Mitte mit Menschen gemacht und so, losverfahren.
Also es ist auch grotesk, finde ich, wie Abseits von Realität und Wirklichkeit da einfach in dieser CDU-Fraktion über Sachen nachgedacht wird. Ja, genau. Dass sie sich ernsthaft trauen, Losverfahren als Idee vorzuschlagen. Genau, aber das können wir ja schon mal an die Wand machen. Also, warum gibt es diesen Vorschlag zum Losverfahren? Und es geht jetzt auf alles zurück, was wir besprochen haben hier zum Thema, wird es überhaupt eine Werkliche geben? Und wenn ja, an welcher Form?
Weil das Losverfahren brauchen wir ja, in Anführungsstrichen brauchen wir das ja vor allem aus dem Grund, dass wir sonst keine Anführungsstrichen-Wehrgerechtigkeit herstellen können. Wir haben zu viele junge Menschen. Das Konzept, wir alle machen irgendwie Wehrdienst mit achtzehn, ist kompletter Quatsch. Das wird es nicht geben. Das soll es auch nicht geben. Ja, weil dann sind, also wir haben nicht die Kapazitäten dafür. Es wäre komplette Überlastung, es wäre total für die Arbeitsmarke.
Also man kann da Argumente aneinanderreihen ohne Ende, warum es das nicht letztendlich auch so einer gleichberechtigten Ebene geben wird, als recht nicht paritätisch. Ja, also dass so komplette Jahrgänge abwandern Richtung Bundeswehr, eine Million junge Menschen sitzen in irgendwelchen Kasernen auf dem Land für ein Jahr oder ein dreiviertel Jahr machen da irgendwas. Das wird es einfach nicht geben, das kann es nicht geben. Das soll es auch nicht geben, das wäre auch für die Bundeswehr fatal.
Sogarier ist jetzt, weil das wahrscheinlich volkswirtschaftlich auch großer Unsinn wäre, das zu machen. Ich möchte nur sagen, die Migrationspolitik wird mit genau so... Volkswirtschaftlichen Missverständnissen. Ich sag nicht nur, weil es volkswirtschaftlicher Unsinn ist, sondern weil die Leute sonst da de facto gerade auf dem Feld in einem Zelt sitzen, wenn überhaupt ein Zelt da ist. Also es gibt diese Kapazitäten schlicht und ergreifend nicht.
Die Kasernen, die dafür mal waren, die haben wir vor zehn Jahren, zwanzig Jahren zugemacht. Also die fallen einfach auseinander. Die kann man auch wieder aufmachen, die sind von normalen Schulen nicht zu unterscheiden. Kannst du machen? Aber auch da befinden wir uns in einem Rahmen von, wenn wir sagen, eine Wehrpflicht soll jetzt quasi unmittelbar helfen, weil wir sind im Krieg mit Russland oder so, also wir reden davon im Zeitraum von, sagen wir mal, zehn Jahren.
In einem System Bundeswehr, was das ineffizienteste System ist, das wir in Deutschland haben. Also nichts ist ineffizienter als die Bundeswehr. Nichts läuft schlechter als die Bundeswehr. Nirgendwo wird so viel Geld in so wenig Nichts umgesetzt wie bei der Bundeswehr. Das heißt, wir brauchen irgendein System, um das zu lösen. Dieses Problem von, wir haben zu viele junge Menschen, aber wir wollen ein paar mehr haben. Und deshalb kommen wir überhaupt erst auf dieses System.
Wir machen das mit einem Losverfahren. Und wir sehen alle die Probleme, die damit verbunden sind. Ja, du hast die junge Menschen, die sehr reni-tänzend sind. Also, wenn ich achtzehn wäre und ich sitze in meinem Freundeskreis, da sitze ich mit sechs Leuten rum und ich bin der eine Arsch, der jetzt irgendwie zur Bundeswehr da, dann würde ich ausrasten. Und ich würde auch mit genau dieser Haltung, würde ich da morgens an der Kaserne antreten.
Du sollst ja auch ausrasten, aber mit der Waffe nur auf die Richtigen ziehen. In halbes Jahr sitze ich jetzt irgendwo in Jüterburg in so einer Kaserne, während meine Freunde Praktikum machen, anfangs zu studieren, Auslandsjahr machen, soll ich da rumsitzen. Da haben wir aber Spaß mit dem Ausbilder. Ich glaube, so geht es sehr viel in jungen Menschen.
Gerade aus bestimmten Gruppen, die sich was vorgenommen haben im Leben, die mit einem gewissen Druck aus der Familie hinaus vielleicht ins Leben starten. für die wird es, glaube ich, sehr schwierig, sich dem unterzuordnen. Und das sind nur die Probleme am Rande, die wir haben. Also, nativ gibt es ja dann noch das Modell von, wir nehmen die besten. Was natürlich mit der Wehrgerechtigkeit dann gar nichts mehr zu tun. Also, das ist das Regerecht verboten.
Das hören wir nachher auch von Thomas Wiegelt. Genau, das ist das Regerecht verboten. Das heißt... Worum diskutieren wir hier gerade? Wir diskutieren über die gleichen Probleme, die wir dafür gesorgt haben, dass wir die Werflicht überhaupt abgeschafft haben. Das war ja nicht nur eine Frage von Kalt der Krieges zu Ende, wir brauchen nicht mehr so viele Soldaten. Es waren halt ganz praktische verfassungsrechtliche Fragen, weshalb das nicht mehr funktioniert hat, weshalb es nicht geklappt hat.
Wir hatten zu viele Menschen, wir konnten das nicht fair organisieren. Es war nicht möglich, so was wie wir Gewehrgerechtigkeit zu schaffen. Auch die Bundeswehr hat gesagt, das ist Unsinn. Ja, also wenn dann wollen wir uns an den besten bedienen, was offensichtlich nicht geht. Allein schon der Gedanke, dass du jetzt irgendwie nur Menschen nimmst, die halt irgendwie Altino-Hau haben oder ein Abi über ein Zvier oder irgendwie sowas. Lass
uns doch deine Argumentation... Also viel Spaß mit der Diskussion. Lass uns doch deine Argumentation so ein bisschen entzerren. Du kannst ja die Wiederrede ganz... konkretisieren. Hier zum Beispiel wir hören jetzt Mirsch und Spahn. Das sind also deine beiden Fraktionsvorsitzenden deiner Bundesregierungskoalitionen, Fraktionen, die dir anderes sagen. In Berlin aber bringt die Union diesen Vorschlag tatsächlich ein. Will den Wehrdienst-Gesetzentwurf des SPD-Verteidigungsministers verschärfen.
Der zeigt sich am Morgen noch offen dafür. So, jetzt ganz interessant. Also er zeigt sich am Morgen noch offen. Wir hören kurz Pistorius. Man könnte sich die Parlamentarier gerne verständen. Ich werde mich dem nicht in den Weg stellen. Es ist vielleicht nicht die glücklichste Lösung, aber es ist eine. Und so glauben Sie bei SPD und Union am frühen Nachmittag noch, dass sie sich praktisch einig sind. Wir starten ja mit Freiwilligkeit.
Sollte es gelingen, über Freiwilligkeit und höhere Attraktivität ausreichen, Soldatinnen und Soldaten zu gewinnen, dann ist das gut. Sollte das nicht gelingen, brauchen wir verpflichtende Elemente. Und deswegen muss hier die Frage sein, wie kann man so gerecht wie möglich vorgehen? So, wie kann man so beide sagen, ich rede jetzt nicht vom Losverfahren, aber für Storius gehört. Das ist die Frage, die im Raum steht. Und das ist die Frage, die Pistorius bewusst nicht angefasst hat.
Pistorius-Idee einer in Anführungsstrichen-Werpflicht, um diesen kompletten Diskurs irgendwie zu beruhigen, ist ja die Idee von... Wir schicken Leuten so einen Bescheid, dann werden die irgendwie zur Musterung eingeladen, dann erzählen wir ihnen was davon, dass die Bundeswehr ein toller Arbeitgeber ist und dass du auch hier viertausend Euro im Monat verdienen kannst und so willst du nicht mal drüber nachdenken und so.
Und darüber suchen wir diese zwanzigtausend Hampel da, die wir irgendwie noch brauchen zusammen. Ja, du hast keine Ahnung, was du machen willst, komm doch zur Bundeswehr. Wenigstens für ein Jahr. So, das ist die Idee und das ist die einzige Idee, die handwerklich möglich ist. Und dann ist die CDU auf die Idee gekommen, nee. Wir wollen ab dem Jahr im Verpflichtenden Mechanismus und der muss irgendwie funktionieren.
Ungeachtet, all der Diskussion, die sie seit dreißig Jahren um die Wehrpflicht haben. Also das ist ja so, ne? Dieses ganze Theater gibt es ja nur wegen diesem, ah ja, dann braucht man noch ein Verpflichtendes Ding. Nur deswegen gibt es das ja überhaupt. Denn die Attraktivität steigern. Hier kannst du eine Ausbildung machen. Hier kannst du Führerschein machen. Hier kriegst du mehr Geld. Das können die ja einfach so machen. Ja, das können die einfach so machen.
Der Weg zur Freiwilligkeit ist ja sowieso gegeben. Das ist ja eben das Ende der Werbpflicht gewesen, dass man es jetzt freiwillig macht. Also, und das wurde mir auch nicht richtig dargestellt. Wir hören es ja gleich in den Diskussionen. Die waren ja an sich schon absurd genug. Aber das ganze Gesetz drehte sich nur um diesen Mechanismus der Verpflichtung und sie haben sich für losverfahren entschieden. Und dann hieß es plötzlich, naja, bei diesem kleinen Punkt müssen wir noch mal diskutieren.
Nein, dieser kleine Punkt ist alles, worüber ihr diskutiert. Nur darum geht es. Weil den freiwilligen Aspekt, den kann man ja, der ist ja abgehackt. Genau, der freiwillige Aspekt ist abgehackt. Jetzt ist es durch. Das ist auch nicht das Problem. Das kann man ja, kann man ja so machen. Ja, das ist politisch. Konform, das ist im Sinne der all der älteren Menschen, die sagen, wir brauchen sowas.
Ja, das ist im Sinne dieser ganzen komischen Diskussion über Zusammenhalt in der Gesellschaft fliegt uns auseinander. Deshalb müssen junge Menschen jetzt irgendwie zusammensitzen, um den Zusammenhalt zu stärken. Ja, ich weiß ja gar nicht, ob wir nicht da gehen, wenn die da sind. Diese all diese komischen Diskussionen, die da dranhängen.
Aber Pistorius hat es halt, Pistorius hat von Anfang an gesagt, ist also nicht gesagt, aber er hat von Anfang an dafür gesorgt, dass es keinen verpflichtenden Mechanismus gibt. zumindest nicht bis klar ist, dass man die Leute nicht anders zusammenbekommt. Warum? Weil er diese Diskussion vermeiden will. Weil sobald du in dieser Diskussion drin bist, wirst du mit all dem konfrontiert, was dafür gesorgt hat, dass wir die Werke schon abgeschöpft haben.
Man hat ja eine ganz große Chance, einfach verpasst, zu sagen, liebe CDU-Fraktion, haltet die Füße still. Wir machen jetzt ein neues Gesetz. Und zwar ausschließlich, um die Freiwilligkeit attraktiver zu machen, denn niemand in Deutschland wird uns wieder sprechen, nicht mal Stefan Schulz, und das stimmt auch, wenn wir jetzt gesagt hätten, Ein ganz großer feierlicher Akt, der Bundestag beschließt, Verdopplung des Solts, hier, da, bla, bla, bla.
Und man kriegt noch Freibadkarten oder was auch immer, ne? Dann hätten alle so richtig an einem Zug und dann noch die Unterschrift des Bundespräsidenten mit Festakt oder was auch immer, ne? Wir nehmen die Gefahr ernst, bla, bla, bla, bla, bla. So, und dann haben die aber alles.
erstens um diesen Ja, wir mogeln da mal so ein verpflichtenden Mechanismus rein und haben sich dann noch für den dümmstmöglichen in der öffentlichen Debatte, wo selbst auf dem Kasernenhof von den Freundinnen und Freunden, der möglicherweise betroffen gesagt wird, nein, das halten wir für eine Scheißidee, wir sind schon Anhänger der Freiheit, deswegen wollen wir ja hier kämpfen für die Freiheit. Genau. Und so, und ich finde, das kam, also wir hören gleich einiges Groteskes, ne?
Aber... Das kam einfach in den Nachrichten nicht so schön rüber, wie ich mir das gewünscht hätte, dass man sagen, sorry, aber das ist das dümmste, was ihr ever hättet machen können. Ja, aber du bist genau dran. Die CDU, da seh ich, oder zumindest alle der CDU, da seh ich, so wie bei den anderen Themen, die wir heute schon hatten, wir müssen den großen Aufschlag machen. Das reicht nicht, ja? Wir müssen weiter nach vorne brechen, feschen.
Wir brauchen CDU pur, ja, wir müssen... Mit der Pflicht da rein, damit die Leute das Gefühl haben, hier ändert sich signifikant was und so. Deshalb haben die ein Thema, was jetzt tot sein könnte. Das Thema könnte einfach vorbei sein. Das ist die ganz große Gefahr. Denn wir kennen ja die CDU. Typischerweise muss ja nur einer mit seinem Traktor auf die Straße fahren. Und schon bereitet man den roten Teppich aus. Und bei vielen anderen Themen auch. Wärmepumpe.
Ah, irgendwer hat vielleicht so und jetzt kommt ... Wer das jetzt hier schon Philipp auf der Bühne so, da kommt die Gender-Polizei zu dir nach Hause und baut dir eine Werbepumpe ein. Die CDU ist sofort da und beschützt dich davor, ne? Und das hätte man ja hier genau so im Sinne von, nee, da ist einer, der sagt, er möchte nicht zur Bundeswehr. Und dann hätte man sagen müssen, dem zeigen wir es jetzt.
Seine Freunde, die zur Bundeswehr gehen, kriegen richtig viel Geld, richtig viel Annehmlichkeiten, eine tolle Gemeinschaft, Kameradschaft, einen großen Auftrag, eine schwere Waffe, was auch immer. Stattdessen setzen Sie das ganze Thema komplett in den Sand und stellen uns beiden die Frage, wie sollen sie das jemals wieder auf Breit kriegen.
Genau, und sie machen die Diskussion auch, von der ich sehr dankbar bin, dass wir sie jetzt endlich führen, weil sie ja in dieser ganzen Diskussion um Wehrfähigkeit und was brauchen wir, wie viele Soldaten es sein, komplett unter den Tisch gefallen ist, nämlich, dass damit... extreme praktische verfassungsrechtliche Probleme verbunden sind, mit dieser Werpflicht.
Und zwar von Anfang an Probleme, die der Vorschlag von Pistorius gar nicht aufgemacht hätte, denen wir uns aber jetzt wieder widmen, nämlich Parität, Wergerechtigkeit, die Frage, wer sind die besten, die wir für die Bundeswehr brauchen, wem brauchen wir überhaupt, brauchen wir überhaupt irgendwen? Also all diese Diskussionen, inklusive Meldungen aus der Bundeswehr, die halt einfach sagen, das ist Quatsch, wir wollen die nicht. Wir können auch nicht.
Wir können mit denen nichts anfangen, das ist für uns Beschäftigung. Es macht uns nicht stärker, es macht uns nur schwächer, weil wir jetzt damit betraut sind, lauter Leute zu versorgen, die keinen Bock haben, hier zu sein, die hier für den dreiviertete Jahr sind, sich nichts davon merken, mit dem wir später nichts anfangen können. Die wollen auch nicht hier bleiben. Nach dem dreiviertete Jahr sind die froh, wenn die wieder zu Hause sind, die wollen nie wieder zurück in diese siffige Kaserne.
Die sind damit durch, ja? Die wurden dann von so'n Ausbilder da graben hoch, graben runtergejagt. Keiner will damit mal was zu tun haben. Das ist genau abseits von all dem, was man ja eigentlich mit der Freiwilligkeit erreichen will. Nämlich, wir schaffen einen attraktiven Arbeitsgebert, auch das, was Pistorius die ganze Zeit sagt, wir schaffen einen sinnschaffenden Rahmen für junge Menschen. Wir werten die Bundeswehr auf, auch was ihre Aufgaben anbelangt.
Damit wir auch Menschen aus dem größeren Spektrum hier halt irgendwie bekommen. Damit auch eben der junge Grüne sagt, ich geh da hin, weil ich will gerne Brunnen bauen, or whatever. Und stattdessen, also man kann es sich gar nicht vorstellen, Jan van Aaken, macht ihr einen kurzen Kommentar? Also als ich heute zum ersten Mal losverfahren gehört habe, dachte ich, ist ja auch ein bisschen russisch-rollät.
Das geht am Ende darum, wer zieht in den Krieg, wer stirbt vielleicht und dass das gelost werden soll, ist ja wohl eine ganz schlechte Idee. So, und selten hatte man mehr der Betroffenen hinter sich als einfach nur mit so einem Labidadensstatement, sorry, aber russisch-rollät. Ja, und dann wundern sich wieder alle, ja, die jungen Leute wählen jetzt alle irgendwie die Linken, ist ja ganz komisch. Diese Verkündungspressekonferenz, ja, ein Festakt für sich. Für den Frühen.
Und ich will nochmal sagen, also Festakt im Sinne von, man hätte das ganz groß, ganz groß machen können. Ja. Deutschland versteht das Ausland, die Gefahr, die eigene Jugend, wir machen das hier freiwillig, wir machen die besten Annehmigkeiten ever. Sie ziehen das richtig groß auf. Wir werden alle in die Fünf-Sterne-Caseine einziehen. Stattdessen dieser Verkündung.
Für den frühen Abend laden die Verteidigungspolitiker der Koalition zur Pressekonferenz und müssen dann vor den wartenden Journalisten die Reißleine ziehen. Wir müssen leider die PK absagen. Wir werden uns in den kommenden Tagen nochmal mit neuen Terminen bei Ihnen melden. Danke für Ihre Geduld. Das ist grotesk. Das ist so krass. Das kann man sich nicht vorstellen. Diana Zimmermann. Da fragen wir nach bei unserer Hauptstadtkorskondentin Diana Zimmermann.
Dass so eine Pressekonferenz so plötzlich abgesagt wird, das ist ja schon eigenartig. Ja, also verschiedene Dinge waren da eigenartig. Es fängt damit an, dass die Unionsfraktion einen im Kabinett geeinten Gesetzentwurf noch vor der ersten Lesung wieder aufmachen will. Dräut uns eventuell jetzt auch in der Frage der Rente noch einmal. So, das finde ich auch supergut. Also, klar, schade, zum einen gehen Sie auf das Wertthema nicht so richtig ein. Also auf diesen, also sehr Koteska.
Und dann sagt die gleich, ja, Rente und so weiter. Jetzt hören wir mal das Lombkast-Nachfrage. Da sitzen vor diesem Fernseher nur einundsebzigjährige, das ist das Durchschnittsalter der Zuschauer, einundsebzig Jahre, deren Enkel sind schon nicht mehr im Alter, in der Gefahr zu sein, da im Losverfahren ausgewählt zu werden. So, jetzt hören wir ... Also jetzt haben wir besprochen, was wir besprochen haben, die Sachlage ist so grotesk, wir haben sie jetzt alle im Hinterkopf her.
Jetzt hören wir dieses Gespräch von zwischen Diana Zimmermann und für was interessiert sich Marietta Slomka? Was er allerdings immer noch nicht beantworten will oder nicht beantwortet hat, auf jeden Fall, ist die Frage, was passiert, wenn die gesunden sogenannten Offax-Ziele, also die jungen Leute, die tatsächlich sich jetzt momentan freiwillig melden, nicht ausreichen, um die nötige Truppenstärke zu erreichen.
Und irgendwie muss man jetzt ja auch noch aus diesem Koalitionsstreit wieder rauskommen. Wie wird das weitergehen? Was hört man da? Irgendwie muss man jetzt aus dem Koalitionsstreit rauskommen. Scheiß auf die Wehrpflichtigen. Scheiß, ob das losverfahren. Scheiß auf die Wertechtigkeit. Wie kriegen wir es hin, dass die sich wieder verstehen? Ja, das ist die entscheidende Frage hier. Das ist doch wirklich... Pistolius, er versucht jetzt hier mal so ein bisschen.
Die Freiwilligkeit erreichen wir dann vor allem durch die Attraktivität des Dienstes. Wir optimieren die Ausbildung. Wir bieten Qualifikationsmodule für alle, diejenigen, die länger als sechs Monate bleiben. Doch trotz... Also sein händeringendes kommt, Leute. Lasst mich hier über Attraktivität arbeiten, lasst mich die Bundeswehr als Arbeitgeber neu präsentieren, lasst mich tolle Ansagen machen, Versprechungen, was auch immer. Diejenigen, die länger als sechs Monate bleiben.
Doch trotz Kanzlerdeckung der Unionsfraktion reicht die Freiwilligkeit nicht. Sie will am liebsten ... Das weiß niemand, ne? Das weiß ja gar keiner. Das ist einfach eine Behauptung. Und die versuchen gar nicht machen. Das ist auch eine Behauptung, die davon abhängig ist, was dann diese Attraktivität bedeutet. Wir haben so einen Wagenraum von irgendwie fünfzehntausend, zwanzigtausend mehr Soldaten. Sind das jetzt Soldaten auf Dauer, sind das nur Wehrpflichtige, keine Ahnung.
Und ich bin da auch bei Sachen wie Corona, also gleiches Thema, wenn ... Wenn du jungen Menschen, glaube ich, die so am Anfang ihrer Karriere stehen, keine Ahnung, die sind gerade aus der Schule raus, die wissen noch nicht genau, was sie machen sollen.
und das Angebot ist, auch du kannst sie mit uns ein bisschen Panzer fahren, ein bisschen Helikopter fliegen, ein bisschen schießen, dich in Graben legen und pass auf, du kriegst dafür... ...eintausend, fünfhundert Euro, zweitausend Euro im Monat, ja, und das kannst du dir auf die hohe Kante legen, weil für Versorgung ist es komplett gesorgt. Dann bist du nach sechs Monaten raus mit zwölftausend Euro, ja, vielleicht achttausend, zehntausend Euro, oder was auch immer, das ist ein Startkapital.
So, damit kannst du ja starten. Und das ist ein System, wo ich jetzt sagen würde, ich würde immer noch sagen, wir brauchen diese Leute nicht. Aber ja, also aber damit kannst du eine Debatte beruhigen. Damit ist es durch. Es ist einfach nur eine Frage von Geld investieren und dann wird es wahrscheinlich kommen. Ja, und dann kannst du ja immer noch, und das ist ja das, was Pistorius vorstiegt, dann wird halt evaluiert.
Ja, und dann musst du halt eben auch auf all die Probleme schauen, die die Bundeswehr halt eben ansonsten hat. Diese Verpflichtung muss ja auch der beidseiteinfachend unfassbar unattraktive Arbeitgeber ist, bei dem nichts läuft und wo es auch furchtbar überall aussieht. Das ist mal dein IQ so runterdimmen, damit es da aushält. Aber wir nutzen jetzt die Chance, hier wird jetzt wieder von dem unseres Losverfahren. Eigentlich finde ich ja... Kann man ja mal machen.
und so, er wird uns jetzt hier so begonnen zu verherrlichen, was ich ja gut finde. Die Rückkehr zur Werbpflicht und stopp vergangene Woche das fertige Gesetz, bevor es dem Bundestag erreicht. Es wird nachverhandelt, ohne Pistorius. Raus kommt ein Stufenmodell, scheitert die Freiwilligkeit, folgt die Wiedereinführung der Werbpflicht. Per Zufallsauswahl, sprich Losverfahren, soll entschieden werden, wer gemustert wird und im Ernstfall wer rekrutiert wird. Jens Spahn scheint zufrieden.
Wie stellen Sie ein möglichst gerechtes Verfahren her, wenn Sie absehbar nicht ganze Jahrgänge ziehen müssen, weil Sie den Bedarf nicht haben? Und da scheint mir das vorgeschlagene Verfahren das Fährst-denkbare. Ich habe jedenfalls noch keinen fairen Vorschlag gehört. So, das Losverfahren als fairen gerechten Vorschlag, ich habe jedenfalls noch nichts Fähreres gehört. Das merken wir uns jetzt als Floskel, okay? Für alle politischen Diskussionen, die wir so haben künftig.
Pistorius hat dann sein großes Veto eingelegt. Wer dienst per Losverfahren, davon hält Pistorius nichts. Als draußen schon von einer Einigung die Rede ist, ergreift der Minister in der eigenen Fraktion das Wort. Viele Abgeordnete folgen ihm. Der SPD-Fraktionschef eilt hinüber zum Koalitionspartner. Die Einigung wird vorerst abgeblasen. Die Union signalisiert, nun soll erst mal der ursprüngliche Gesetzentwurf im Bundestag beraten werden. So, hier steckt so viel drin, ne?
Mirsch klärt es irgendwie mit Span. Die schreiben da dieses vier-Stufen-Modell. Ab Stufe zwei ist Neuer-Wertis, Zufallsprinzip, Losverfahren, die einigen sich, reden schon öffentlich vom Persten, gerechtesten Verfahren überhaupt. Pistorius, der natürlich alles durchschaut, denkt sich so, man seid ihr Doof, es ist so wie Kindergarten hier, so. Schickt dann den Mirsch rüber. Da wäre ich gerne dabei. Da müsste eine Kamera mitlaufen, die uns die Jahre später zeigt in einem Stefan Lambi-Film.
Wie mir Spahn gesagt hat, der Minister hat mich gerade zur Schnecke gemacht. Und jetzt kann ich dir nur sagen, ist nicht. Wir wissen das leider. absagen da unten. Die Schottelisten warten wie auch immer. Anders Thema, dass die da warten. Die sollen ja nicht warten. Ja, das auch. Aber der Minister hat mich zur Schnecke gemacht und vor allem ja auch. Der Minister hat das angesprochen und auf einmal war die halbe Fraktion dagegen. Genau.
Wir können ihn leider nicht zusicherten, dass, wenn sie das auf den Weg bringen wollen, ich kann ja zwar sagen, ja, wir sind dafür, aber es kann gut sein, dass meine halbe Fraktion nicht mitstimmt. Also wollen sie jetzt lieber die Blamage? oder dann, wenn wir das Gesetz versuchen, durchzuwinken und sie stimmen fehlen. Lieber Herr Spahn, Sie sehen mich lebendig. Das hat nur einen Grund. Ich bring Ihnen jetzt diese Botschaft. Genau. Alles andere, die ich nicht überlebe.
Und dann der Journalismus dazu. Ja, die Fraktionen haben sich jetzt drauf geeinigt, das erst mal im Parlament zu debattieren, wo ich mir so denke, Momentchen mal. Ihr habt das noch gar nicht im Parlamentdisk. Also es gibt gar keine Redebeiträge, dass man an der Bundestag-Mediathek mal nachschauen kann, zu welchem Dienst man jetzt eingezogen wird und so. Waffingen. Geil. Also das ist ja wirklich auf der ganzen Ebene, das ist ja ein Totalversagen, was wir erschaffen haben.
Ja, wir sind nicht mal in die erste parlamentarische Aussprache gekommen. Unglaublich, die wollten das einfach hinten, unabhängig von parlamentarischem Prozess, unabhängig vom Minister, der dafür zuständig ist, wollten das einfach ausklavös sein. Ja. Es ist das Stimmste, was ich je gesehen habe. Bei dem Thema, das ja uns angeblich alle und so weiter so in den Socken brennt. Okay, sehr gut. Ja, was man woran man übrigens auch schön sehen kann, welches Gesamtgewicht es hat.
Weil wir hier manchmal auch so ein bisschen schmunzelt auf die Schauen, die jetzt Deutschland auf dem Weg zur Supermacht und so. So sieht die Realität aus. Also die Realität von Deutschland wird wieder so stark wie... ... und das ist die Realität. Die größte konventionelle Armee Europas. Wir kommen nicht mal mit dem... worauf in die parlamentarische Abstimmung.
Also genau, man will die größte konventionelle Armee Europas aufbauen und schafft es nicht mal zum Minister damit und auch nicht im Spund in den Bundestag. Das gibt es jetzt seit drei Jahren oder so. Ich habe kürzlich, es gibt diesen, wie heißt die Sendung Deutschlandfunk plus eins, mittags irgendwas, keine Ahnung, der war jedenfalls die, wie heißt sie mit ihrer Kriegswirtschaft und so weiter. Die Ulrike Herrmann war da. Und sie wurde auf Span angesprochen. Und sie sagt dann so ganz kalt.
In der Spanskarriere ist ja vorbei. Und da hab ich mir so gedacht, ja Jens Spanskarriere ist vorbei. Im Sinne von die Geschichte ist geschrieben. Also wer die Richter war, den Werbdienst und alles in den Sand zählt. Also sie kriegt ja gar nichts hin. Und im Grunde müsst es nur noch zwei weitere Journalisten geben, die einfach im Deutschlandfunk sagen, ja sie haben mich jetzt gerade auf Span angesprochen. lohnt sich nicht mehr darüber zu reden. Span ist Span. Und damit meine ich Geschichte.
Dann wäre da wirklich Geschichte. Also dann wären wir Ihnen endlich los. Ich würde, ich glaube auch, dass es jeden, also dass es gut möglich ist, dass es jede weitere Chance von Span nach irgendwie weiter nach oben Karriere zu machen, Kanzler oder whatever, unter Bundesfeld. Nee, wir haben es uns ein halbes Jahr angeguckt. Genau. Diese Diskussion wird jedes Mal wieder neu aufgemacht.
Genau wie wir bei Friedrich Merz noch darüber diskutieren werden, dass der erste Wahlgang damals zum Kanzler verloren geht. So was geht nicht einfach an einem vorbei. Genauso werden wir bei Jens Spahn, wenn der irgendwas wieder anstrebt, da wird die Diskussion um die Villa wieder aufkommen, die Diskussion um Corona und dann auch das alles. Ja, das wird alles durchlaufen. Aber der Werflich sind sehr gescheitert, die Koalition hinter sich zu bringen und ihre eigene Fraktionen.
Bei der Richterin sahen sie damals auch nicht so gut aus, ne? Als es passiert ist und so, da wird nichts mehr übrig bleiben. Ja, also es ist wirklich beeindruckend, wie man es einfach nicht hinkriegen kann. Guten Abend. Nach dem großen Knall gestern soll der Entwurf für das neue Wehrdienstgesetz jetzt doch noch morgen in den Bundestag eingebracht werden. In der alten Fassung, auf die man sich ursprünglich mal geeinigt hatte. Da fragt man sich, hätte man das nicht leichter haben können?
Warum wurde an dem Entwurf überhaupt noch weiter rumgedoktert, anstatt diese Debatten in die Parlamentsausschüsse zu verlegen? Aber die Union wollte schon vorher wichtige Flöcke einschlagen und die SPD bekam ihren eigenen Minister nicht mehr ins Boot geholt. Am Ende stand ein Spektakel, bei dem keiner gut aussieht. Ja, also hat man die ganze Angelegenheit Andreas Künast übergeben. Der macht natürlich in seinem eigenen Singen-Sang immer die Berichterstattung.
Er hat Klingmeil begleitet nach Amerika. Als Finanzminister im Ausland tausende Kilometer weit weg hat er irgendwie gesagt, wo drückt der Schuh? Die SPD aber stellt sich hinter Pistorius. In Berlin wird morgen der Ministerentwurf beraten, ohne Losverfahren, ohne Pflicht. Ein Wehrdienst, der auf Freiwilligkeit beruht. Basta und Gruß aus Washington. Wissen Sie, der Unterschied zur Ampel ist, wir haben auch manchen Streit grad in der Regierung, aber am Ende gibt es eine Lösung.
Und das ist ja das Entscheidende. Und das hat man jetzt beim Thema Werpflicht. Darauf spielen Sie ja gerade auch an, weil es gestern eben diese Auseinandersetzung gab. Das hat man gesehen, in der kürzester Zeit wurde das Ganze geklärt. So, wir können, wir haben die Frage nicht gehört, ne? Aber wir können raushören, wie die Frage lautet, nämlich Herr Klingbeil, Sie streiten sich ja mehr als, es klappt ja weniger als in der Ampel.
Ja. wenn der Journalist nicht mal ein Thema mitbringt, sondern er noch sagen muss, sie spielen ja gerade auf die Werbpflicht an. Also das ist wirklich so. ein Ulrike Herrmann, also sie sind jetzt Geschichte, ne? Ja, aber ich meine, er hat eine Idee, die Jungs sind da. Ja, das Thema ist ja auch Geschichte. Also es ist ja das nächste Tote Pferd, was da noch durch die Gegend läuft.
Also der nächste, der immer nach vorne sagen muss, ja nie, es läuft alles super und dann haut ihm die Fraktion da links und rechts eine runter. Wie gesagt, wir werden das Thema Losverfahren noch... Wir haben bisher einen Prozess gehabt, der dazu führte, dass Friedrich Merz Bundeskanzler und Lars Kling bei Finanzminister wurde. Ja, ich finde auch das Modell wird zunehmend attraktiver.
Das kann man durch Losverfahren, also vielleicht beim tausendsten Anwendungsfall Losverfahren auf diese Fragestellung, wer soll diese Posten haben, lägen wir unter diesem Niveau. Das glaube ich auch. Aber mit guter Sicherheit ist uns die Wahrscheinlichkeitsrechnung kommt uns hier sehr entgegen. Einfach machen. Thomas Wiegold ist im Gespräch. Gab es dieses Losverfahren, das dafür jetzt im Gespräch ist in etwas anderen Formen? Was gab es ja schon mal bei der Bundeswehr in den Sechzigerjahren?
Hat die Bundeswehr aber nicht so richtig glücklich gemacht, oder? Nein, das fand die Bundeswehr nicht so gut.
Das war ja in den Anfangsjahren, muss man sagen, in den Anfangsjahren, muss man sagen, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, muss man sagen, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den
Anfangsjahren, in den Anfangsjahren, in den Anfangsjahren und in Bezug auf historische Erfahrungen in diesem Fall. Man will nach Eignung, man darf aber nicht einfach die besten verpflichten. Man kommt um Attraktivität nicht herum. Ne, ne, alles schon mal durch. Das sind Deutschland, alles schon mal durch. Die Sachen sind mit allen historischen Erfahrungen. Es ist lustig, dass die Debatte jetzt aufgemacht wird. Man sieht daran, wie der Journalismus gearbeitet hat.
Das hat man sich ja auch mal vorher besprechen können. Ich sag hier seit zwei Jahren, das würde nicht passieren. In der Form, wie Sie sich das vorstellen. Ich meine, jetzt führen wir die Diskussion, weil die CDU so doof ist. Also, müssen wir jetzt in die Diskussion führen. Also wie geht es noch mal zur ganz wichtigen Wehrgerechtigkeit? Das hätte die Bundeswehr auch gerne, nämlich zu gucken, was gibt es denn und dann nach ihrem Bedarf und nach dem, was sie braucht, einzuziehen.
Also als Vergleich, wenn man sagen würde, in einem Jahr werden für jede Lkw-Fahrer gebraucht, in einem anderen Jahr viel mehr IT-Fach-Leute, im dritten Jahr mehr Leute, die irgendwo eine handwerkliche Ausbildung haben, also dass die Bundeswehr Rosinenpickerei macht, sich aussucht, was sie haben möchte. Das wird es in Deutschland aber mit ziemlicher Sicherheit nicht geben. Das Stichwort ist...
Hause, sie macht es attraktiv, also attraktiv genug und kann dann nach eigenen Gutdünken sagen, unser Haushaltprozess hat sich für sie entschieden. Also, dann braucht man eine hohe Auswahl von Bewerbern. Bewerber, soweit die Bewerber zahlen hoch sind, kannst du das natürlich machen. Das Stichwort ist Wehrgerechtigkeit. So etwas führt sehr schnell dazu.
dass man nach Karlsruhe läuft zum Verfassungsgericht und sagt, Moment, ich werde eingezogen, weil ich, weiß ich nicht, eine Tischlerlehre gemacht habe. Mein Nachbar, der macht IT oder der Esmaler, der wird nicht eingezogen, das ist ungerecht. Also, diese Einberufung nach Bedarf, das wäre das, was die Streitkräfte am liebsten hätten, aber das wird sehr sicher nicht kommen. Ja, wird einfach nicht kommen. Ja, das kann passieren. Steinmeier.
Ich habe eben schon über die Frauen bei März geredet im Sinne von, da steckt viel mehr dahinter, als man sieht. Wir müssen uns jetzt einen laut lachenden Steinmeier aussehen. Der darf aber nicht laut lachen, sondern der darf einfach nur so ungefähr Folgendes sagen. Speziell das Losverfahren bringt sie auf die Barrikaden. Der Vorschlag aus der Union, der zum Eklame der SPD führte. Auch Bundespräsident Steinmeier errückt das Verfahren der Koalition.
Dass das eine kommunikative Fehlleistung war gestern, ich glaube, das sehen mittlerweile nach einigen Stunden Abstand auch die Beteiligten selbst ein. Ob das Losverfahren wirklich ein taugliches Verfahren ist, lassen Sie mir etwas Zweifel zu, die ich Ihnen auch gerne zum Ausdruck bringe. Aber der Einstieg über das Werdienstgesetz muss jetzt auf jeden Fall stattfinden. Ja, aber was genau machen wir dann hier eigentlich die ganze Zeit? Ja.
Also ... Klar, ich hätte ja auch von Anfang an, wenn du mich gefragt hast, ja, wir haben zu wenig Leute bei der Bundeswehr, das gleiche Problem wie immer. Wenn du eine befähigte IT-Kraft bist, irgendjemand, der Talent hat, was auch immer, dann gehst du in den freien Markt. Weil da musst du nicht in der Kaserne sitzen, da bist du frei, da verdienst du dein eigenes Geld.
Du bist nicht damit konfrontiert, irgendwo noch mal eine Grundausbildung zu machen, zu ballern, in Graben zu liegen, was auch immer. Das heißt, es läuft. Von Anfang an war klar, die Bundeswehr ist einfach ein unattraktiver Arbeitgeber. Das ist auch kein schönes Umfeld da, weil die ganze Zeit gibt's Bashing und wenn du mit dem Helikopter fliegst, musst du Angst haben, dass der abstürzt, weil der technisch so veraltet ist oder irgendwie nicht vernünftig gewartet und all sowas.
Und das sind alles Ansatzpunkte, da kann man sagen, in einer veränderten Realität muss man da irgendwie ran. Aber alles, was wir dann darüber hinaus diskutieren, ist doch dann einfach Unsinn. Also es ist doch einfach eine Diskussion. die nicht existieren sollte und de facto nicht mehr existieren kann, weil wir kommen ja an den Problemen nicht vorbei.
Dieses Zufallsauswahlprinzip ist höchst unwahrscheinlich, dass es funktionieren wird, dass es durchkommt und vor allem ist es für die Bundeswehr selbst extrem unattraktiv und alles andere ist verfassungsrechtlich nicht möglich. Die Leute steigen dir aufs Dach, wenn dein eigenes Kind eingesammelt wird, weil es einen guten Abi-Schnitt gemacht hat oder weil es halt irgendwie gerne Computerspiele spielt oder so.
Natürlich gehst du da nach Karlsruhe, du wirst dein möglichstes tun, dass dein Kind da nicht landen wird. Was soll diese Diskussion? Also, ich meine, hier sind so viele Baustellen. Ein Kumpel von mir macht so Polizeiwissenschaft und so und er meinte kürzlich, also bei der Polizei, ja, das geht so, bei der Bundeswehr verdient man richtig gut abgewissen Rängen. Also, da bist du im wirklich soliden, fünfstelligen Monatsgehalt und so.
Und nicht mal die lassen sich auf eine Diskussion ein, ob man vielleicht diese Personalkosten so ein bisschen schifftet, dass Ohne weitere Veränderungen, einfach nur durch interne Verlagerungen, so ein bisschen mehr Geld für Grundsalt, Einstiegsstufe, wie auch immer so, ne? Also da ist schon mal Schwierigkeiten. Dann das zweite ist, für die Fähigkeiten, die sie wollen, irgendwas mit Drohnen, irgendwas mit neuen Waffen und so, holen sie ja E-Contractor.
Also die Bundeswehr stellt ja ihre Waffen nicht selber her. So wird sie auch ihre Software, ihre Drohnen künft ihr nicht selber herstellen. Das heißt... Wenn du sagst, ich möchte gerne für mein Land was machen und ich bin sehr gerne bereit meine Möglichkeiten, dann gehst du natürlich zu irgendeiner Firma, die sich halt kontraktermäßig bei der Bundeswehr engagiert.
Das heißt, die Bundeswehr hat einfach dieses ernsthafte Problem, dass sie einfach diesen nicht ganz aus der Weltgeschichte ausradierbaren, aber wir wissen alle, was es bedeutet, Fußsoldat zu sein, Fußsoldaten attraktiv machen muss. Also jemand, der gerade keine Ahnung davon hat, wie man das herstellt und so weiter, der einfach nur so die Infanterie des ausführende Organ ist. Und damit kommst du aus diesem Kanonfutter, es stickt mal gar nicht raus. Genau, du kommst da nicht raus.
Und die Frage ist ja dann die grundsätzliche Frage, die viel größere Frage, die ja irgendwie medial und politisch beantwortet ist, die aber eigentlich nochmal aufgemacht werden muss, ist halt dann, macht es dann überhaupt irgendeinen Sinn? Also brauchen wir eine wie auch immer geartete Wehrpflicht. oder ist es eigentlich von Anfang an Unsinn?
Also müssen wir angesichts der Kapazitäten, die wir haben, der Konfliktenzen, die wir ausbilden wollen, der Sicherheitslage, wie sie ist, macht es da Sinn, zwanzigtausend, vierzigtausend, dreißigtausend Menschen mehr oder sogar ja noch so was wie Wehrpflicht für alle einzuführen. Und ich würde sagen, mit Blick auf alle Kenndaten, die wir haben, sowohl militärischer als auch wirtschaftlicher als auch gesellschaftlicher, ist die Antwort Nein. Wir haben davon nichts.
Das ist eine öffentliche Diskussion, die uns nichts eingebracht hat, die zu keinem vernünftigen Ergebnis geführt wird und die am Ende komplett unsinnig ist. Wo man sich gegenseitig irgendwie zwischen Journalismus, Politik und Gesellschaft gegenseitig die ganze Zeit irgendwelche Märchen erzählt, die nichts mit der Realität zu tun haben. Ernsthaft darüber verständigen, warum Deutschland eigentlich so ein Sicherheitsland ist.
Und das ist, weil Dänemark, Österreich und die Schweiz sind zu klein und mit Polen und Frankreich haben wir uns gut verstanden. Dieses Verständnis ändert sich ja gerade sowohl mit Frankreich als auch mit Polen. Also da brennt es ja so ein bisschen. Eigentlich im Sinne von Friedensdividende, wie es immer verwendet wird, ja, weil Deutschland nicht so eine große mächtige Armee hatte, konnten wir uns eben mit Frankreich und Polen aussöhnen. Und jetzt wollen wir genau dieses Prinzip wieder umdrehen.
Also wir lassen zu, dass in Polen und Frankreich demnächst so richtig rechtsradikale Regierung wieder am Start sind. Und dann rüsten wir uns auch noch auf. Und das macht uns dann ganz sicher. Ja, das kann man noch hinzu, dass man langfristig, man tritt ja auch noch eine Wehrkonkurrenz gegen eine andere Europa, weil man es ja nicht schafft. Kann man hoffen, dass die EU so ein bisschen eiler walten lässt beim Thema, wir zentralisieren die Kompetenzen oder wie auch immer. Aber mal sehen.
Röttgen jetzt im Bundestag. ganz wichtiger Clip. Wir haben eben schon Spahn gehört, der sich nichts Fähres vorstellen kann als das Losverfahren. Das merken wir uns bitte für alle sozialpolitischen, bildungspolitischen, autopolitischen Diskussionen. Jetzt Röttgen im Bundestag. Nach dem Zufallsverfahren trifft jeden Mann das. Die gleiche Chance, das gleiche Risiko. In dieser Gleichheit liegt die Fairness und die Rationalität dieses Verfahrens.
Und darum haben wir uns für dieses Verfahren entschieden. Ich will noch zehn Reden von CDU-Land, wie Sie mir erklären, dass das Losverfahren des Ferse ist, überhaupt. Damit ich das mir ausdrucken kann oder als so klipp, wenn ich in irgendwelchen Diskussionen bin, dass selbst die CDU das sagt. Ja, bin ich gut. Ja, lass die einfach labern. Ich meine, kommt ja eh nirgendwo an. Viel Spaß dabei, euch weiter in die Misere zu prasschen. Und
dann möchte ich das Wohnungsproblem in Deutschland damit... Also auch viel Spaß dabei, ne? Ich meine, Norbert Röttrin steht ja jetzt ja nicht aus Zufall und wird erwähnen. Das ist jetzt auch die Folge dessen, dass wir uns halt eben seit vier Jahren so Leute ohne politische Verantwortung dabei anschauen können, wie sie große Reden schwingen zum eigenen politischen Erfolg.
Ja, also Agnes Traktrikermann, Hofreiter, Röttgen, Kiesewetter, ja, diese ganzen Leute, die immer so von der Außenlinie halt irgendwie... populistische, große Sprünge machen, ja, und wahnsinnig viel. Ja, das ist ein Träumer. Genau, Träumer. Ja, das sind Träumer ohne jegliche politische Verantwortung, die darauf ihre politische Karriere aufbauen und die gerne in den Medien sind.
Also wir hören uns hier mal der Schülervertreter Deutschlands oder so, keine Ahnung, den haben wir gleich im Bericht, ist vor Ort, ist auch politisch engagiert und dann hören wir Pistorius im Bundestag und dann können wir das im Kontrast einfach einschätzen. zu dieser CDU-Träumerei bis hierhin. Quentin Gärtner ist achtzehn und bei den Grünen aktiv. Für die Bundes-Schüler-Konferenz vertritt er die Interessen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland.
Das Hin und Her um den Wehrdienst verunsichert ihn. Ich möchte nicht spielbar von irgendwelchen Koalitionsinternischer Mützeln sein. Aktuell haben wir nicht das Gefühl, dass Politik ausreichend zur Kenntnis genommen hat, dass es um junge Menschen und ihren Lebensaussichten geht. Verunsicherung kann er nicht gebrauchen. Der Verteidigungsminister wollte mit seinem Gesetzentwurf eigentlich mehr Klarheit schaffen, statt auf Pflicht setzt Pistorius auf Freiwilligkeit.
Wir brauchen einen attraktiven Wehrdienst, einen sinnstiftenden Wehrdienst. Attraktive und sinnstiftend. Nur so werden sich genügend motivierte junge Männer und Frauen bereitfinden, Dienst bei der Bundeswehr zu leisten oder in die Reserve zu gehen. Also, Pistorius hat wie einige SPD-Leute ja immer wieder das Beste getan. Also, ich wüsste jetzt auch nicht, was will man noch mehr, ja? Aber du hast doch mit so einem CDU-Hühnerhaufen zu tun, der komplett durchknallt. Ja, genau.
Und warum macht die CDU's? Weil das, was Pistorius sagt, das ist ja wirklich politische Arbeit. Also, da musst du investieren. Du musst von oben als Minister nach unten in dein Ministerium, dein Verteidigungsministerium und auch auch die Bundeswehr einwirken. So, da geht es um... signifikante struktuelle Veränderungen, leistet es in Geheizwesen, sei es daran, wie die Kasernen ausgestattet sind, sei es, wie sieht so eine Ausbildung bei der Bundeswehr aus?
Das ist alles richtig, richtig viel Arbeit. Und es ist konkrete Arbeit und die macht doch keinem Spaß und die bringt auch nicht so viel öffentlichen Ausschlag. Und die CDU hat keinen Bock auf diese Arbeit und sie will vor allem auch nicht, dass Pistorius davon profitiert. Also quatscht sie halt die ganze Zeit irgendwas voll, weil Pflichtdienst ist billig und es populistisch halt irgendwie wirkmächtig. Und das Ergebnis sehen wir dann jetzt halt jedem Tier, man kommt halt zu nichts. Genau.
Und deswegen ab sofort machen wir es alle wie die CDU, denn wir haben auch keinen Bock darauf, losverfahren. Die Wohnung ist frei, losverfahren. Man reicht seine Bewerbung ein, es gibt ein kurzes, trifft die Formalen und dann wird gelost. Und wir sind ehrlich, wir sagen einfach, keine hat Bock, also können wir es auch lassen. Wir haben keinen Bock darauf, losverfahren. Ein AD-Podcast, ich weiß nicht genau, so langsam scheinen die Uhren ein bisschen schneller zu ticken in der AD und ZDF.
Heute schonal verweist jetzt immer mal wieder auf den Heute schonal Podcast, wo so ein paar Themen ausgewaltzt werden, wie zum Beispiel, und wenn sie die Wirtschafts- Also die die ökonomischen Erklärungen hinter dem Gaza-Deal hören wollen, dann hören sie doch einfach unseren heutigen Podcast. Ich habe ihn noch nicht gehört, aber das klang sehr einladend.
Denn man sieht ja die ganze Zeit immer nur ein Immobilienmogul und schickt ein Immobilienmogul in diese Gegend, wo schon eine Riviera versprochen wurde. Und jetzt ist da plötzlich Frieden, aber es ist niemand da, der den absichert. Na ja gut, okay und so. Also es scheint ja etwas vorsichtig zu gehen und die AD hat ihrerseits auch ein wer bundeswehrpodcast oder sowas dieser typ ist jedenfalls jetzt hier im studio und erzählt ein bisschen zum thema freiwilligkeit.
ich bin mir aber nicht ganz sicher ob das ein kluger podcast ist. also während dieser gaza podcast zum thema hier erklären wir ihnen die warum milliardäre die mit immobilien handeln da sind drin sehen und jetzt da frieden machen warum das könnte man ja auch erklären ganz wenig mit der Aussicht in der Ukraine zu tun hat, nur weil es dieselben beteiligten Leute sind. Also das kann man ja wahrscheinlich die Achse dazwischen hauen.
Also hier in der AD erklär uns jetzt der AD-Podcaster, warum Freiwilligkeit und so weiter und wie auch immer. Ich bin da skeptisch, so wie die meisten Experten in unserem Podcast. Die Freiwilligkeit hat ja nicht gereicht, um die alte Zielzahl von zweihundert dreitausend Soldaten zu erreichen. Es mangelt gar nicht an Bewerbungen. Also wie gesagt, das weiß er nicht.
Boris Pistorius versuchte gerade ein Gesetzentwurf, der die Attraktivität steigert und verschiedene Versprechen macht und so ins Parlament zu bringen, wo die ihre Skepsis und auch alle Experten sind das Skeptisch, wo das herkommt. Bin mir unsicher. Die alte Zielzahl von zweihundert drei tausend Soldaten zu erreichen. Es mangelt gar nicht an Bewerbungen. Da gibt es Zehntausende jedes Jahr, aber viele der Menschen, die sich da bewerben, sind nicht geeignet. Sportlich, nicht fit genug.
So. Wenn das das Argument ist, was hilft uns denn das losverfahren? Ja genau, vielen Dank dabei. Er zieht ja gleich noch so ein paar Sachen auf. Also wenn wir diese Diskussion ernsthaft führen wollen und wenn es da tatsächlich so ist, dass... wir keinen Bewerbungsmangel haben, sondern die Leute, die sich da bewerben, nicht qualifizieren. Die Bundeswehr sagt nicht, sorry, aber du bist nicht fit genug, du kannst nicht vernünftig schreiben.
Ich hab dir drei Fragen gestellt, die kannst du nicht beantworten. Es gibt dieses sehr, sehr schöne Video von einem jungen Mann, der sich bei der Bundeswehr bewirbt. Ich glaub, ich bin schon mega alt, der gefragt wird, was er für Fähigkeiten hat. Da sitzt dieser Typ dann und hakt das alles ab bei der Prüfung und ist dann so, und? Haben sie Abi? Nee, hab ich nicht. Haben sie eine Ausbildung? Nee, hab ich nicht. Haben sie einen Führerschein? Nee, hab ich nicht.
Man sieht immer, wie der so ein X macht bei diesen Qualifikationen. Und so kann sie Skifahren? Nee. Kann sie besonders gut schwimmen? Nee. Aber, und dann ist er schon weg, macht er auf so der Typ, der die Prüfung macht. Ja, aber was können sie dann? Ja, ich hab Sehpferdchen. Und es ist dann die Qualifikation, mit der er halt meint, so, das bringt ihn jetzt hier in die Bundeswehr hinein.
Und wenn das die Realität unseres Bewährungsverfahrens ist, dann muss man mal auch sagen, die Probleme liegen eigentlich an ganz anderer Stelle, und die wir hier ja auch schon mehr vorangesprochen haben.
Also, wenn zwei Hunderttausend Schüler in jedes Jahr die Schule verlassen ohne Ausbildung, wenn wir ein Problem haben, dass die Leistungen nachlassen an den Schulen, wenn die Versorgung an den Schulen offensichtlich nicht reichst, und wenn wir dann damit konfrontiert sind, dass diese Menschen ja auch ansonsten keinen Job finden. Dann ist das durch gesamtgesellschaftliches Problem. und das kann man ja gerne angehen, aber dann ist das Problem nicht die Frage von Pflicht oder Freiwilligkeit.
Genau, die Bundeswehr möchte ja immer das so ein bisschen der Staatsbürgern-Uniform, da repräsentiert und so. Dann kann man ja, also das Losverfahren spült dann ein Viertel der ausgelosten, repräsentierten D-Armen. Also die haben schon mal, die kommen jetzt nicht mit Abitur oder so, sondern die haben sich irgendwie durchgekämpft. Fünfzehn Prozent kommen so ganz ohne Schulabschluss. Ja, also das Losverfahren ist, bei dem, was er uns hier aufzählt, nicht unbedingt die Antwort.
Um die alte Zielzahl von zweihundert, dreitausend Soldaten zu erreichen, es mangelt gar nicht an Bewerbungen. Da gibt es Zehntausende jedes Jahr, aber viele der Menschen, die sich da bewerben, sind nicht geeignet. Sportlich, nicht fit genug, nicht belastbar genug, scheiden aus anderen Gründen aus. Übrigens auch ein sehr lustiger Text bei Ian Lentig gelesen über den Fitnessgrad der Eisbewerber. In Amerika. Man spricht von Athletic Allergy. Die haben Allergien gegen Bewegung.
Das ist also epidemisch. Und nur rund ein Drittel tritt dann tatsächlich den Dienst an und von denen brechen etwa fünftausend, also nochmal ein Drittel ab in den ersten sechs Monaten. Das heißt, wir kommen mit der Freiwilligkeit alleine nicht zu den Zahlen, die Boris Pistorius der NATO liefern muss. Ja, weil das Systemweise ist, war alles offensichtlich nicht funktioniert.
Das komplette Bildungssystem, was da vorgesetzt ist, und offensichtlich auch nicht das Ausbildungssystem bei der Bundeswehr, wenn ein Drittel von denen abricht. Also in jedem Ausbildungsbetrieb, wo ein Drittel der Leute abricht, würdest du sagen, irgendwas mit diesem Betrieb stimmt einfach gar nicht. Das kann nicht sein. Genau.
Und einfach nur, wir haben ja mal historisch Leute verpflichtet, wenn man Leute sucht, die etwas Bestimmtes können, was man daran feststellt, dass man die sucht, dass man sie bisher nicht hat. Dann kriegt man die erst recht nicht durch Zwang. Nee. Das ist ja genau kontraproduktiv. Man hat dann zwar physisch jemanden vor sich stehen, der Körper ist anwesend, aber der Kopf ja nicht. Ja. Also es ist alles sehr undurchdacht. Außerdem Kompetenzfragen.
Als Bundesverteidigungsminister und Bundeswehr will man das gesamte Rekrutierungsreservoir kennen und wissen, welche Talente sind da, wie hoch ist die Tauglichkeit, gibt es junge Männer, junge Leute mit Vorkenntnissen aus dem Drohnenbereich, Interessen für KI. Man will genau wissen, wen man da einziehen könnte. Da hab ich schon Verständnis für. Also der AD-Podcast scheint mir ein paar Defizite zu haben, denn ich habe gerade bei Thomas Wiegold ja auch ein Podcast zum Thema gehört.
Historische Erfahrungen, Wehrgerechtigkeit im Grundgesetz und so weiter. Das ist genau das, was er hier offenbar an seinem Podcast bespricht. Nicht geht. Ja, genau, es geht nicht. Was ist das für ein Podcast? Und auch in der Praxis ist es wahnsinnig lustig, weil wenn ich weiß, wonach die Bundeswehr sucht, dann lüge ich halt. Also, nee, von IT habe ich gar keine Ahnung und so. Die Bundeswehr fragt, ob du PowerPoint kannst. Power was? Ja, genau.
Und wenn die Bundeswehr sagt, wir brauchen dieses Jahr vor allem halt die besten der besten, wir holen uns nur Leute, die einen Abi-Schnitt von eins, fünf oder drunter haben, wir brauchen einfach ein paar für die Offiziersausbildung, ja dann mach ich halt einen Abi von eins, sieben. Also dann peil ich das schon an. So, dann verkack ich zwei Matheklausuren und hab ein Jahr, was ich einfach gestalten kann, wie ich will. Also das würde auch so nicht funktionieren, das ist kompletter Unsinn.
Hat in mündlicher Note Geschichte nur einen Punkt hoch, wie konnte ich das passieren? Ja, oder ich sag halt, meinem Ärzte-Papa oder was auch immer so, der soll mir halt eine Krankschreibung schreiben. Ich bin leider nicht wehrfähig. Mein Knie tut dann immer weh, ich kann nicht rennen. Geht nicht. Ja, ich meine Dame, auch viel Erfahrung. Wie kam denn eigentlich das Dienstverweigern in die Gesellschaft? und so? Ja, alle stellen sich hier total doof.
Dieser Typ vom ARD-Podcast, es scheint ein Fantasy-Produkt zu sein. Das Auswahlverfahren überlost, das klingt unwürdig, aber zumindest sind die Chancen und Risiken gleich. Es gilt auch in die umgekehrte Richtung. Sollten sich mehr Leute bewerben, freiwillig und geeignet sein, als die Bundeswehr aufnehmen will, müsste man ja auch entscheiden, wer darf denn. Und wir darf nicht rein. Auch dafür müsste man ja einen Verfahren finden. Das könnte man auch mit einem Losverfahren machen.
Denk komisch, aber es ist im Moment die einzige Formel, die sie gefunden hat. Ich will die vor allem machen, weil das ist ja wirklich, das ist ja grotes. Also, wer in Deutschland hatte bislang immer Erfahrung, damit das zu viele Bewerber da sind. Sehr viele Unternehmen und so weiter. Wir haben ja noch... Die alte Fachkräftediskussion, als es noch hieß, Fachkräftemangel ist, wenn weniger als sieben Bewerber auf deiner offenen Stelle kommen. Welches Unternehmen hat sich jemals gefragt?
Scheiße, da sind so viele Bewerber. Wie machen wir das denn nun? Wir brauchen ein Losverfahren statt einfach zu sagen, wir nehmen den besten. Also er hat doch eben noch behauptet, die Bundeswehr hat Vorstellung davor, zu wissen. Die wissen für sich selber, was ist ein guter, was ist ein schlechter Bewerber. Und jetzt will er dass per Losverfahren aussortiert wird, wenn es zu viel... also da braucht man ja dann auch ein Verfahren, da wäre das Losverfahren ganz gut.
Das ist so dumm, das ist wirklich das Dürmste, was wir... das ist grotesk einfach. Wie soll man das kommentieren? Wir versuchen das ja auch ernst zu nehmen, was wir im Fernsehen sehen und so, aber es ist einfach... man kommt nicht weiter irgendwie. Es ist ganz schlimm. Einfach sauber, einfach sauber einmal im Kreis gedreht. Also nichts von dem, was wir gerade besprochen haben später. Irgendeine Rolle, wir sind jetzt wieder bei der gleichen unsinnigen Diskussion.
Sie wird sogar noch unsinniger durch diesen Vorschlag. Wieso macht ihr AD zu dem scheißen Podcast und lädt den Typ dann auch noch in diese Sendung ein? Sie können gerne einen Podcast machen, aber halt einen guten Podcast. Das verstehe ich immer nicht. Also, aber weiß ich nicht, vielleicht haben die dasselbe Problem. Vielleicht ist es so, wenn man sich auf einen Job bewirbt als Podcast, aber bei der HAD wird einfach der Zufall ausgewählt. Das kann das losverfahren gewesen sein.
Und dann sind wir dann mit dem Dude da, der macht jetzt den Bundeswehr Podcast. Mach du mal jetzt Podcast. So, wir hören noch ein Tagesthemenkommentar zum Thema von Stefan Stuchlik. Ich glaube, wenigstens ein Wortbeitrag, der mir nicht so ganz daneben war, aber wer weiß. Wissen Sie, wie viele Familien in Deutschland von Wehrdienst und einer eventuellen Wehrpflicht betroffen sind? Ja, alle. Das ist ja dieses Ziel des Losverfahrens, dass alle davon betroffen sind.
Ja. Vielleicht denken Sie zuallererst mal darüber nach, dass Sie über Generationen reden, für die Sie politisch wenig tun. Oho! Die müssen große Teile der gewaltigen Schuldenpakete abtragen kriegen, stand heute wenig Rente und ein wackeliges Gesundheitssystem, aber Dienst an der Waffe sollen sie leisten. Dann bitte verdienen sie aber auch einen vernünftigen Vorschlag.
Und dazu soll der Verteidigungsminister zuallererst einmal sagen, wie viel Rekrutinnen und Rekruten er bis wann braucht, um Deutschland verteidigungsfähig zu halten. Das kann so schwer nicht sein. Ja, das kann so schwer nicht sein. Also, ähm, der ... von Akken hat einen sehr guten Spruch gemacht, den ich aber nur auf Instagram gesehen hab und so. Den man nämlich einfach fragt.
Also, es war schon ein Clip aus dem Fernsehen, aber ich hab nur bei Instagram gesehen, es taucht jetzt nicht ein Tagsthemen auf oder so. Während von Friedrich Merz jedes Gebrülle auf irgendeinem Hof gesendet wird. Und der Akken sagt der so ganz trocken, warum soll ich für ein Land kämpfen, das nicht für mich kämpft? So, und es ist ja fertig ist. Also, mehr gibt's ja da wirklich nicht ... Ja, das ist die Frage, die da im Raum besteht. Wo meine Kamera ist hier hängen geblieben.
Ist das schon wieder Hitze? Weil in die Sonne hier so drauf ist. Ich seh dich gut. Ja, du hast mich ja auch auf der anderen Kamera... Ach, ich hab mich auf der anderen Kamera. Okay, ja. Ähm... Ja, ist... Ich mein, ich weiß schon überhaupt nicht, warum sich die jungen Leute beschweren. Wir haben junge Menschen für zwei Jahre lang zu Hause eingesperrt in der wichtigsten Entwicklungsphase ihres Lebens und sie mit der Polizei durch Parks gejagt.
Und dann haben wir ihnen aber zwei Milliarden Euro für die Schulen gegeben, von denen keiner mehr weiß, wo sie hin sind. Und zwei Milliarden für zehn Millionen Leute ist dir zu wenig? Nee, ich finde das ist total angenehm. Ich verstehe überhaupt nicht, warum die keinen Bock haben, zur Bundeswehr zu gehen, wo sie sich ihre WG-Zimmer nicht mehr leisten können, wo die Unis zusammengespart werden. Ja, ist ja auch wieder so ein schönes Thema.
Bürgerjahrdebatte über sieben tausend Leute, dass überall in ganz Deutschland ganze Fachbereiche an den Unis plattgemacht werden, dass wir als die große, ein Anfang, Stichens BAföG Reform dann bekommen, dass das BAföG umgenannt wird in irgendeiner Art von Stipendium. Ja, während sich nichts daran ändert an den an den zu geringen Zahlungen, während die Studienkredite weiter unter die Ecke... Decke gehen und so weiter und so fort. Gleichzeitig diese Debatte aufzumachen ist einfach Gift.
Also es ist Gift für jeden jungen Menschen, der irgendwie meint, diese Demokratie ist etwas, für das ich gerne kämpfe. Ich mache für euch mal folgende Vorschlage. Wir gucken dieses ganze Rentenkapitel einfach nicht. Wir haben jetzt schon drei Stunden voll. Wir gucken nur diesen einen Clip. In Berlin gibt es noch zu einem weiteren Thema Streit, das auch sehr viele junge Menschen betrifft, nämlich wie es mit der Rente weitergeht.
Das eigene Rentner Dasein mag der Jugend noch weit wegscheinen, aber sie müssen für die Senioren ja zahlen. Und zwar immer mehr zahlen. So, und jetzt würde ich kurz anmerken. Ich habe wirklich über Demografie geschrieben. Demografie ist immer noch so ein unscheinbares Thema. Die Leute wissen nicht, wie man es richtig greift. Ich sag dann einfach, naja, ich lebe mir alle zu Hause. Haben so Geschwister, Eltern, Großeltern, Kinder wie Homer. Also Demografie ist nah.
Ich finde es schon ... Wahnsinnig witzig, also wirklich wahnsinnig. witzig, dass wir in der Bundesregierung haben, die über die alte Bundesregierung immer gelacht hat, weil die Heizung in Eigenheimen, so werden Eigenheimen und wer muss gerade eine neue Heizung kaufen, also die betrifft im Grunde niemanden. Und die haben daraus einen Mega-Stress gemacht, so als ob ganz Deutschland wegen der Heizung im Eigenheim und so.
Während die aktuelle Bundesregierung es sich komplett verschärzt mit allen Alten und mit allen Jungen. Ja. Werdienst und Rente. Was soll man dazu noch sagen? Vorsichtig, ja. Es war die gute alte Zeit, als es einfach nur die Wärmepumpe. Ja, das stimmt. Die Wärmepumpe ist gerade boomt. Mehr Wärmepumpen als Gasheizung. Alle rennen die Bude ein. Das ist egal. Wir bauen trotzdem den Gas-Standort Deutschland weiter aus.
Genau. Man hat jetzt festgestellt, Ach so, die Wärmepumpe kostet gar nicht mehr als die Gasheizung und zusätzlich ist sie über dreißig Jahre Betriebszeit noch billiger, weil die Bundesregierung bezahlt ihr, siebzig Prozent deiner Wärmepumpe werben. Das ist eigentlich entschieden. Ja. Also Deutschland ist auch ein bisschen am Ende, muss man echt sagen. Ja. Und der parlamentarische Betrieb auch.
Wir lassen die Rente jetzt aus, aber ich möchte zumindest einmal anmerken, dass ich es ein Unding finde, dass jetzt offensichtlich die Frage von Generationsgerechtigkeit von jungen Unionlernen in... Bundestag irgendwie durchgekämpft wird, während ich seit vier Jahren nichts mehr von den News gehört habe und alles, was ich von irgendwelchen jungen SPD-Influenzern auf Twitter und Co. sehe, immer die gleichen Statements sind, die ich auch von Lars Klingbeer lesen könnte.
Also, anstatt sich mal ernsthaft mit solchen Themen wie der... Werpflicht auseinanderzusetzen, so wie wir es heute gemacht haben. Und man kann ja neben der Frage, bin ich bereit, persönlich, für meinen Vater dann zu kämpfen? Ja oder nein? Wie sieht's denn aus? Deine Frau wird festgehalten von einem fremden Mann. Bist du bereit, ihn zu erschießen?
Abseits von dieser Diskussion, eine inhaltliche Diskussion, die Fragen führen, die damit praktisch verbunden sind, anstatt immer nur den gleichen Brei von oben nach unten weiterzureichen an die jungen Leute.
Und ich find's ein absolutes Unding, dass wir uns jetzt mit einer renitenten JU-Fraktion irgendwie im Parlament auseinandersetzen müssen, die für sich das Thema ... Gerechtigkeit entdeckt haben und junge Menschen und die komplette linksbudgetische Achse da irgendwie im Parlament komplett leer läuft. Also was hat man da eigentlich verkackt?
Diese Debatte ja läuft, wie du es sagst, entscheide ich jetzt, dass wir doch noch zwei kleine Clips gucken, aber nur um... Also wir haben jetzt so nukleare sozusagen Ursprungsherde, so so Epizentren, wie zum Beispiel tiefgreifende Rassismus in Deutschland.
Dann haben wir so eine erste Schicht, jemand sagt was zum Stadtbild, zweite Schicht, jemand sagt was zum Töchtern, dritte Schicht, jemand schaut nochmal kurz nach, legt Friedrich-Merzen-Zettel in, er hält so einen kleinen Vortrag zum Thema Arbeitsmarkt und Ausländer und so. Dann vierte Schicht, die Journalisten sind, oh, ein Glück, verstehen sich wieder alle und die kann sich ja mal beruhigen, die Koalition.
Genau so machen wir das jetzt auch beim Thema Rente, aber ohne dass wir die ganzen Schichten und das nukleäre Zentrum uns da anschauen, nämlich dass wir jetzt nicht wissen, wie es genau jetzt zu finanzieren ist und so weiter. Sondern wir gehen jetzt an den ganz äußersten Bereich, also der Redding, der Vorsitzende dieser jungen CDU-Fraktionsgruppe, das sind achtzehn Leute, also die könnten sozusagen die Mehrheit der Koalition in Zwang bringen, ist im Gespräch mit Velma.
Und es geht, wie schon gesagt, nicht einfach um Scheißwärmepumpe oder so, sondern um richtig große, große Themen. Ich bewerte jetzt nichts davon. Alle sind Idioten, um es mal kurz abzukürzen, ja. Wir hören aber jetzt, worum sich die Wellmer als Moderatorin für ein ne-sebzigjähriges Publikum interessiert im Gespräch mit diesem Redding. Ich glaube, die Menschen haben die Erwartung, dass wir jetzt die Probleme lösen. Und wir stehen gerade beim Rentensystem vor riesigen Herausforderungen.
Aber genau deshalb wäre geräuschlos ein bisschen besser möglicherweise. Ja, also geräuschlos wäre doch ein bisschen besser, oder? Weil, das ist ja die These, es wäre auch geräuschlos, alles viel besser. Ich weiß, sie reden hier über hundertfünfzig Milliarden und so, aber geräuschlos wäre auch besser. Und sie führt das dann noch aus, ja? Also es ist nicht nur einfach so rausgehutscht im Sinne von, ist ja alles gut junger Mann, aber können sie nicht mal ein bisschen weniger stumm machen.
Stattdessen versucht sie das noch hier in so ein Vertrauensdiskurs einzubauen. Also man, ich sage jetzt häufiger, man kommt aus dem Staunen nicht raus, ich staune nur noch, ja? Ich sehe dieses Fernsehen und ich staune. Das ist die Erwartungszeit, die viele junge Menschen, aber auch Ältere haben. Das können Sie sich leisten, auch in diesen Zeiten, in der das Vertrauen die Politik immer weiter abnimmt, dass man sagt, okay, ein bisschen Krach machen.
Das muss erlaubt sein, auch wenn das Vertrauen dadurch möglicherweise auch noch weiter abnimmt. Das sehen Sie auch in den Umfragen. Ich würde mich wünschen, dass wir in der Öffentlichkeit darüber sprechen müssen oder streiten müssen, sondern dass wir einfach das machen, was wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Also der Typ, der im Osten aussen raus, aussen raus in sein Megaphone. und das ist der politische Diskurs im Bautzen.
Der ist angestachelt, weil er keinen Vertrauen mehr in die Regierung hat. Und das Vertrauen in die Regierung ging kaputt, als Parlamentarier gesagt haben, wir müssten hier mal über was diskutieren. Und die Fraktionsspitzen meinten, nee, wir würden es lieber ohne parlamentarische Prozessen, ohne den Minister einfach durchwinken.
Und daraus leidet dann die Wellmer ab, dass völlig legitime aus ihrer Sicht Verständnis, dass der Typ im Bautzen ja einzufangen wäre, wenn jetzt ich hier einfach ohne Streit... Ja, ja, wenn diese Koalition nur laufen würde, ja. Schlimm. Während sich der Typ im Bautzen... und ja nicht nur der Typ im Bautzen, sondern auch wir und viele andere zu Recht die ganze Zeit darüber beschwerden, dass uns zum politisch Theater vorgespielt wird, werden sich de facto nichts ändert.
Also ich würde sagen, es ist genau das Gegenteil von dem, es ist genau, also mein Problem mit jungen Parlamentarier ist ja genau das, dass sie sich einfach einen Koalitionsdruck unterordnen und dass wir eine Koalition haben, die halt so dusselige Sachen wie diese Wehrpflicht eben so lala auf den Weg bringt, eher nicht, aber darüber wochenrum diskutiert.
Dabei sollte man darüber einfach eine vernünftige parlamentarische Diskussion führen mit den richtigen Argumenten und dann würde das auch alles zerbröseln. Das nehmen wir mal als abschließenden Gedanken, also deine konkrete Feststellung, das ist ja ein politisches Theater, das uns vorgespielt wird, das uns das Vertrauen entschwinden lässt. Ich möchte jetzt gerne anmerken, in dem Programmhef für dieses Theater steht beim Thema Kulisse, Bühne, Licht, AD. Ja. Frau Belmer selber.
Sie ist das Problem, weshalb wir hier niemanden mehr vertrauen. Ja, auch indem sie zum Beispiel solche Sachen überhaupt aus Tableau hebt. Also ich meine, es ist doch die ARD, die jetzt seit vier Jahren über die Werflich mitdiskutiert. Auf dem gleichen Level und auch immer mit dem, da müssen sie sich jetzt aber einigen. Also wenn sie sich nicht einigen, dann steht der Russe morgens vor Berlin und so.
Ja, ich finde, die ARD kann ja auch mal Schlüsse daraus ziehen, dass sie in einem Podcast wie unserem gehört haben, Mist, die haben das mal nachgerechnet, um dreißig Milliarden durch sechsen-achtzig Millionen sind, drehundertneinundvierzig, also um so viel hat man sich verrechnet. Nun ist das beim Thema Bürgergeld sehr leicht, auf eine mathematische Känze vorzubringen.
Aber was wäre, wenn man sich beim Thema politischer Ablauf zum Thema Werdienst genauso verrechnet, um Stranat-Fünfzigfache gerade? Was wäre, wenn das einfach alles ganz hart an der Realität vorbei ist, was wir da gerade sehen? Ja, dann die bedauerliche Antwort ist dann nicht so, weil wir sind das ja alles schon durch. Wir hatten das auch schon mit dem Panzerdiskussion und so weiter. Wir machen das einfach immer wieder in den gleichen Spiralen durch.
Warum sich inhaltlich mit irgendwas auseinandersetzt, wenn man auch die Politiker antanzen lassen kann und dann macht man den ganzen Zeit, der sagt das und der sagt das. Hat der Minister heute Zeit für ein Gespräch? Gut, dann füllen wir ein. und dann sage ich, ich will es ganz verurteilen, ja? Dann füllen wir ein politisches Gespräch, ne? Wenn er führt, keine politisches Gespräch, das ist absurd. Okay, sehr gut. Wir haben drei Stunden rum, das ist hier mit gut gefüllt.
Man könnte nur noch die Themen austauschen, ja. Hat man ja jetzt seit ein paar Jahren gemerkt, das ist immer derselbe. Von daher, Rente glaubt mir einfach, vertraut mir, das ist grotesk. Das ist genau wie bei Burgergeld und bei Verdienst. Das ist einfach grotesk. Also was machen die Damen, versteht es nicht. Begt euch, prägt euch die Muster einfach ein. Ja. Und internationale Politik. Also ich hätte hier noch zwanzig Clips zum Thema Gaza.
Also wirklich, das ist ... Das nennen die Realität, was da am Fernsehen abläuft. Ja, das ist ja auch noch komplett skurrilatverweigert. Man sich ja auch innerlichen auseinandersetzungen damit, was das bedeutet. Schaut keine Nachrichten, berätet nicht politisch, diskutiert nicht, sondern fragt einfach eine KI, was das mit euch zu tun hat, weil von ihr da Wind bekommen habt. Dann kriegt ihr eine Antwort. Ja, fragt euch einfach, welche politischen Kämpfe es wäre, sind zu kämpfen und welche nicht.
Das kann man dann daraus ableiten, genau. Ohne da, ob man die Karing ... Böhring, Ecker, nee, jetzt habe ich den Namen vergessen. Also ob man seinen Döner auf Twitter posten muss oder nicht. So, wer das denn diskutiert. Ob sich das lohnt oder ob man nicht damit gerade auch eigentlich eine halbtoten Koalition, irgendwie so ein Hauch von Leben wieder einhauchen, weil sie jetzt endlich eine Diskussion führen kann, die sie gerne möchte über etwas, was nicht existiert.
Genau, etwas, das nicht existiert, es findet alle sondern ein Blue Screen statt. Oh, hier ist sehr wenig in Frankfurt, mein Dachgeschoss knarzt. Ja, hier regnet's den Ström. Okay, Leute, vielen Dank, Mick. Du hast zum Thema Syrien neue Podcast gemacht, oder so? Ich hab zwei Folgen zum Thema Syrien, wo ich den kompletten Komplex durchspreche. Was ist die Erwartung, die man an Syrien enthaben kann? Was sind die Hoffnungen, die mit dem Neustart verbunden sind? Das sollte man da hin abschieben.
Das wird da alles behandelt. Wir haben alle neben der Spur. Genau. Und dann machen wir hier dem nächsten, nächsten Fernseh-Podcast. Und vielleicht nehme ich Rente einfach mit zu Wolfgang in Neuzwanziger. Ja, genau. Quere doch mal ein bisschen Wolfgang. Können wir da doch ein bisschen aufkotzen. Ja, ist ja gut. Okay. Bis dann, Leute. Bis dann. Ciao, ciao.
