Der Bundeskanzler kommt und alle verlassen den Saal. Außer wir beide, wir sind echte Staatsbürger. Eiers Fernseh-Podcast präsentiert von Igor Ulrich von Johannes. Und dann versteigt sich Kropalla zu einer Aussage über Polen. Nehmen Sie Polen, natürlich kann auch Polen für uns eine Gefahr sein. Selbst in der AfD irritiert die Aussage. Also Polen als Gefahr für Deutschland zu sehen, hat nichts mit Politik zu tun. Und jetzt geht's bei dir noch mal weiter, Heinz, mit Wirtschaft.
Die EU-Kommission hat die geplante Entschädigung für den ostdeutschen Energiekonzern Leak im Zuge des Kohleausstiegs bis zum Jahr- und Acht- und Drei-Sich genehmigt. Es geht um Gelder in Höhe von bis zu uns Koma sieben fünf Milliarden Euro für die vorzeitige Stilllegung von Braunkohlekraftwerken in der Lausitz. Die Programme von ZDF und angebundener Sender werden ab heute ausschließlich in HD-Qualität ausgestrahlt. Über diesen hochauflösenden Empfang verfügen fast alle Haushalte in Deutschland.
Wenn sie noch ein SD-Gerät haben, online haben wir Informationen zum Ausstieg und zu alternativen Empfangswegen für sie. Und hier geht es jetzt weiter mit dem Auslandsjournal und einem Besuch bei Russlands frisch gekrönter Familie des Jahres. Die hat acht Kinder. Die mir Putin dürfte das gefallen, hat er doch seinem Volk verordnet. mehr Kinder zu bekommen. Also, bleiben Sie auf jeden Fall dran. Ja, wir sind's. Die Rätsel Rata. Im Intro waren zwei Unschärfen versteckt. Du findest sie jetzt.
Wiederhole noch mal. Falls Sie noch ein SD-Gerät zu Hause haben, haben wir online für Sie Informationen. Wo ist der Fehler? Ich bin das großartig. Der Gedanke, dass einfach so bei vierzig Prozent der Zuschauerinnen einfach morgen der Fernseher aushält. Weil sie alle noch vor dem SD-Gerät sitzen. Auf einmal, wie ist das gemeint? Also Leute, die ein SD-Fernseher zu Hause haben, also ein Röhrenbildschirm, die finden dann online Informationen dazu auf ihrem Röhrenfernseher oder?
Ja, das sind dann auf ihrem Rentner-Smartphone. Ja, das ist wirklich sehr schreckend. Die zweite Unschärfe... Informationen im Teletext, das wäre gut. Genau. Das sind Teletext-Informationen dazu. wie sie ihren Fernseher aus dem Fenster schmeißen. Der AfD-Typ sagt, also Pol für uns als Gefahr, das hat mit Politik nichts zu tun. Wo ist die Unschärfe? Wo ist die... gute Frage. Ich würde schon sagen, das ist gar keine Politik. Das ist gar keine Politik. Smart, ja.
Ich finde es auch ein bisschen verstörend, dass er das so genau sagt, dass es ein Politik nichts zu tun. Also, die sollten schon vorsichtig sein. Ich meine, es sind am Ende die Polen, da muss man immer vorsichtig sein. Aber hat mit Politik nichts zu tun. Wir gehen ja heute auch dieses ganze Werk. Also Werbpflicht ist, ich dachte das letzte mal schon, das ist ein Treppenwild so langsam. Diesmal richtig, ne? Ja. Ich finde aber, wenn der Chrupalla sagt, Polen können für uns eine Gefahr sein.
Würde ich sagen, ja, typischerweise ist das mit den Gefahren so, sie sind keine Risiken, sondern sie brechen überein herein. Man weiß es also vorher nicht, in der Hinsicht. Ja, Polen kann für uns eine Gefahr sein, genau wie Frankreich, Dänemark, Schweiz und so weiter. Selbst Lichtenstein, ja. Sechs Tausend Leute, aber wir wissen ja alle Stichmesser und so. Das ist eine kleine Gefahr, ja. Genau. Was bedeutet beim Thema Werbpflicht? Nicht einfach nur der Russe und so weiter, ja?
sondern wir haben es ja im neue Zwanzigerausschuss ein bisschen, der Werflicht-Diskurs läuft ja ganz hart darüber, dass Leute überhaupt nicht reflektieren, dass sie erstens total irrationale Ängste haben, wird überhaupt nicht thematisiert. Das ist einfach so. Ich habe Angst, ich habe Recht. Und das zweite ist, das Schutzgerüst, dass sie sich gegen die Angst bauen, ist einfach der Nationalstaat und es wird auch gar nicht hinterfragen.
Also ich habe Angst und mein Denkgebäude ist der Nationalstaat. So, ansonsten bin ich aber ganz aufgeklärt, ne? So, und die Frage bei diesem, ja, wenn wir jetzt die Bundeswehr aufbauen, die die Bundesrepublik Deutschland aufgrund eines Bundestags befehlt sozusagen verteidigt, das hat ja ganz wenig mit Russland zu tun.
Also dann ist einfach Bundesregierung und Bundestag und Bundesrepublik Thema und damit gegen Polen und Dänemark und Frankreich, das ist ja, wir hören es ja nachher auch von Röttgen, wie er das jetzt, also wo er uns so platzieren will und warum er Adenauer nochmal dankt, weil Adenauer hat ja mit der Einführung oder der Schaffung von Bundeswehr und dann der späteren Einführung von Werbpflicht das Signal gegeben, aber jetzt können wir wieder außenpolitisch handlungsfähig sein.
Sonst wäre die europäische und so weiter gar nicht möglich gewesen. Ja, er sagte sogar sehr genau, hat uns unsere Souveränität zurückgegeben. Genau. Und jetzt frage ich mich natürlich, ja, dann nehmen wir jetzt mal, Wie sehen denn jetzt die nächsten Jahrzehnte aus? Also wofür brauchen wir die Bundeswehr nochmal? Landesverteidigung, ich bin skeptisch, ich bin skeptisch. Du bist skeptisch? Naja, das ist eine bekannte Theorie. Allein dadurch, dass man das steigert.
Das ist ja so das große Risiko, was da dran hängt, auch wenn es so ein bisschen im Bagen bleibt. Die ganze Welt fährt ihre Verteidigungsausgaben nach oben und die Frage stellt sich halt, wo passiert mal irgendwie das Missgeschick, der Fehler, der Zufall? Oder auch, wo missversteht man sich an irgendeiner Stelle? Und dann ist natürlich viel Gerät, was auf einmal rumsteht. Und man kommt vielleicht auch in eine Situation, wo man auch anfängt, gegeneinander hochzurüsten.
Du meinst also auch, sobald man in den SUV eingestiegen ist, wird plötzlich die ganze Welt zur Straße. Und man fährt überall so rum und so. Das haben wir ja hier auch schon ein paar mal besprochen, der Fokus auf die Bundeswehr sorgt natürlich da auch dafür, dass dieser Sicherheitsbegriff extrem eingeengt wird. Und bei unserer Sicherheitsverständnis sich halt jetzt irgendwie an den nationalstaatlichen Grenzen wie schon beim Thema Migration irgendwie aufreit.
anstatt halt alle möglichen anderen Sicherheits- und Schutzkonzepte einzubinden. Also es ist ja eigentlich abstrus, dass wir auf der einen Seite ein wahnsinniges Bohail machen, weil uns der einzige Militärhistoriker in Deutschland irgendwie einfach das andere Mal als CDA, also in fünf Jahren müsste Putin dann aber auch wirklich kommen. Und die Grundlage ist dann immer so, ja, habe ich ein Gefühl.
Und auf der anderen Seite sind halt so sehr akute Dinge wie halt eben Klimawandel, wirtschaftliche Unsicherheiten und so. Das fällt dann irgendwie immer so unter den Tisch oder wird überhaupt nicht mit diesen Diskurs mit einbezogen. Und das ist schon eine Wahnsinn. Also ich finde es eine sehr problematische Einschränkung einfach so dieses ganzen Begriffs. Es ist einfach eine Verengung und es ist natürlich auch eine wirtschaftliche Verengung, die damit verbunden ist.
Das wäre das Klimaproblem nicht lösen. Daran sind ja wohl die Brasilianer schuld, weil die das in so einem Shithole-City machen. Ja, das Problem mit dem Klimawandel hätten wir schon gelöst, wenn die da nicht alle hinfliegen würden. Das ist natürlich klar. Hast du dir mal das Stadtbild von Belem angeguckt? Furchtbar. Er fühlt sich der Deutsche Rentner nicht wohl. Ich habe gleich mal meiner Familie rumgefragt, wer von euch würde denn da gerne wohnen?
Da hat aber keiner die Hand gehoben, kann ich sagen. Ja, einige meiner besten Freunde würden da nicht wohnen, obwohl sie schwarz sind. Es geht drunter und drüber. Ich muss mich entschuldigen bei Deutschland. Ich muss es richtig machen. Liebe Bundesbürger, nee, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bin am Sonntag meiner Pflicht nicht nachgekommen. Ich musste mit meinem Sohn zu einem badminton Turnier.
Weshalb Gabor Steingart von mir unbetreut im Presseclub saß, trotz Einladung an mich, ihn zu bändigen. Und es tut mir leid. Wir kommen also nicht umhin, jetzt Gabor Steingart Clips zu gucken. Wir sehen jetzt einen entfesselten Gabor Steingart. Ich steig mir das so ein bisschen vor wie Thomas Gottschalk bei Bambi. Ja, so unfair. Das ist so ein unbetreuter Opa, den man vielleicht nicht alleine auf die Bühne lasse. Absolut, absolut. Gabor Steingart zum Thema Zukunft.
Falls ich neben ihm gesessen hätte. Aber nur Intellektuell natürlich. Mit der Achse auf den Tisch gerade. Genau, ich hätte mit der Achse auf den Tisch gerade. Ich mach's mal diesen Tisch kaputt. Also Gergarber Steingert äußert sich zur Zukunft. Herr Steingert, Sie haben gerade schon geschmunzelt. Ach vermutlich. Gergarber Steingert hat gerade schon geschmunzelt. Gut, Sie haben andere Pläne. Nein, gar nicht.
Aber vielleicht sollten wir älteren auch nicht den Eindruck erwecken, als ob jetzt nur noch der Horror vor uns steht. Sozusagen, die Welt verbrennt vom Klima her, die Verschuldung wird uns erdrücken, der Währungsschnitt kommt zum... Der Währungsschnitt kommt. Manchmal frage ich mich, liebe alte Männer, wird der Euro jetzt halbiert? Ist ein großer Herkart angesagt? Ich habe ein bisschen Angst jetzt. Ich denke, Haare dort im Presseglub sind wilder als meine gerade. Was ist hier los?
Der Währungsschnitt kommt? Ich bin nur ein bisschen, naja... Nehmen wir mal den Zivildienst, den wir beide gemacht haben. Fried hat es ja auch angedeutet. Das war aus meiner Sicht auf gar keinen Fall verlorene Zeit. Ja, war doch auch schön. Na toll, war eine super Zeit. Steigert zur Demografie. Wir haben da einen Konflikt, weil die Demografie sozusagen, die Kinderlosigkeit wirkt sich jetzt auch politisch aus. Wir haben eine Schlagzeit. Wir haben eine Schlagzeit. Muss man da irgendwas tun?
Da tut doch immer so ein Typ durchs Land. Stefan Scholz, ich. Der sagt, da können wir gar nichts tun. Wir sind bei der Anfaltestellung hier, herzlichen Dank, dass Sie gekommen sind, aber wir reden heute nur über Probleme. Und das Problem ist, die Demografie, die Demokratie Schachmat gesetzt. Schachmat heißt, das Spiel ist verloren. Jetzt kommt Gabor Steingart. Wir machen Politik für Ältere.
Das ist in der Demokratie nicht ganz abstellbar, aber wir sollten uns dessen bewusst sein und vielleicht deswegen intellektuell in der Lage sein, dass das kein ... Nachhaltiges Modell sein kann. Nach mir, die sind Flut. Deswegen muss man ja auch aktiv dagegen angehen. Ja, kann man nicht aktiv dagegen angehen. Nein, das reicht doch völlig, wenn wir zumindest darüber nachdenken, dass... ...aktuell in der Lage sein, dass das kein nachhaltiges Modell sein kann. Es ist halt einfach nicht nachhaltig.
Was wollt ihr mehr? Problem benannt? Problem erkannt? Problem nicht gelöst. Es ist nicht logisch, weil das Problem enden löst sich ja eh von alleine in zwanzig Jahren. Also dann ist es ja erledigt mit der Politik für die Alten. Wir müssen Gabor Steingart und seine Dinos einfach aussterben lassen. Womit wir konkret jetzt beim Thema sind, wer dienst. Ich will noch mal zusammenfassen, wie es bisher war. Deutschland hat Werpflicht abgeschafft.
Damit sind nicht pro Jahr drehundertausend, vierhundertausend junge Männer, fünfhundertausend ins nächste Kreiswehr Samstag gefahren und haben sich untersuchen lassen. Ja. Aber damit ist Deutschland auch verteidigungsunfähig geworden. Köln wurde in Schutt und Asche gelegt, Stuttgart brennt bis heute. Riesiger Krater mitten in der Stadt wird wahrscheinlich oft immer so bleiben. Und ja, das war Deutschlands Ende. Nein, war ja gar nicht so.
Deutschland geht es weiterhin gut und wir sind gut verteidigt und eigentlich, also ich weiß nicht genau, worüber die alle gerade reden, aber das ist irgendwie so T-Doar. Und dann wollte man ja die Wehrpflicht wieder einführen, weil der Steinmeier gesagt hat, ich habe mich leider vertan in meiner Außenpolitik, wir müssen jetzt wieder kriegstüchtig werden. Nein, war ja genau nicht so. Eigentlich ist ja alles in Ordnung, sagt Steinmeier, aber wir müssen halt trotzdem kriegstüchtig werden.
Warum nochmal? Keine Ahnung, der Bundespräsident, der sagt, wir müssen die Verketten freischießen, ist ja zurückgetreten. Irgendwie so, ne? Also die Geschichte geht ja drunter und drüber. Und dann haben wir ja das letzte Mal schon gesagt, also ich sage sowieso immer, Wehrpflicht in Deutschland, never. Ich weiß nicht genau, warum der Diskurs trotzdem weiterläuft, obwohl ich sage, wie. Ja, same. Ja. Gut. Ein Rumgehampel ohne Ende und es war absurd, also man kann sich das gar nicht vorstellen.
Und jetzt gibt es ein neues Gesetz und dem Gesetz steht aber auch wieder nicht werblich drin. und jetzt haben wieder alle zehn Jahre Angst, dass aber irgendwann die werblich kommt, genau wie wir irgendwann die Kipppunkte beim Klima und Stücke ein zwanziger öffnen und überhaupt und so. Und ich möchte noch mal sagen, was ich schon die ganze Zeit sage und sagen, nein, nie. Also ich weiß gar nicht, warum wir die ganze Zeit darüber diskutieren.
Worüber wir stattdessen dann nicht diskutieren, ist crazy, denn wir wollen ja eigentlich, dass über junge Leute geredet wird, aber dem wird ja gar nicht zugehört. Also es ist ja wirklich... Nö, null. Gutes. Also ich bin überhaupt keine Rolle in dem Diskurs, gar nicht. Das, was gerade abläuft, ist ja wirklich, man kann es nicht glauben.
Weshalb wir jetzt mit Gabor Steingart anfangen, der sich natürlich auch zum Thema Werbpflicht äußert, denn irgendwer muss ja seinen alten Arsch vor dem Russen schützen. Keine Ahnung, das ist nicht mein Szenario. Ich sage nur, was Gabor Steingart so sagt. Und also Gabor Steingart hat vorher schon Hinweise bekommen. so, der Jugend geht es vielleicht nicht ganz so gut. Wir haben so Studien zum Thema alle psychisch krank. Alle armen. Ganz schlimm. So, no future. Aber Steingart, so ein Pressiglob.
Es gibt ja ein paar Anreize, auch wenn man dabei bleibt, dass man dann den Führerschein auch mit finanziert bekommt, Herr Steingart. Also das fehlende Warmwasser in der Schule darf aus meiner Sicht der Fried wirklich kein Grund sein, dass wir die Landesverteidigung einstellen oder auch nur in Frage stellen. Das hat das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich glaube, so haben wir es nicht gemeint. Nein, doch. Die Landesverteidigung hat eine Priorität.
Die steht weit über diesen, ich sage mal, ja, Warmwasser an der Schule wäre gut. Die Schultoiletten, ich kenne das genauso, wie sie es auch kennen. Kennst du das? Gar boah, warst du aber auf so einer Toilette? Ich glaube, du hast davon nur gehört. Du kennst es nicht wirklich. Das ist ein bisschen wie, sind wir nicht alle Milliardäre? Wir haben doch schon mal welche im Fernsehen gesehen. Ich weiß doch, wie es ist, Milliardär zu sein. Also, ich bin quasi selber Milliardär.
Ich hab doch heute einen Film geguckt mit einem Milliardär. Ja, ist das sehr schön. Vor allem, dass überhaupt keine Verknüpfungsleistung stattfindet, ist auch kranios. Null. Also, wir haben das, das baut sich ja jetzt noch im Laufe der Clips auf, diese Diskussion, um junge Menschen sollen irgendwie in den Wehrdienst. Und gleichzeitig haben wir diese Diskussion ja parallel von ja, junge Menschen sind faul. und nicht mehr leistungsfähig und so weiter und so fort.
Das wird ja auch irgendwie nicht miteinander verknüpft, also wenn dann auch nur so im Negativen sind und deshalb wollen die ja auch nicht zur Bundeswehr. Aber ich bin auch sehr gespannt. Also ich bin voll dafür, dass man jetzt die mal alle mustert und dann sich anschaut, ja wie fit sind die jungen Menschen in Deutschland eigentlich. Wir können ja gleich mal eine Musterung vornehmen hier anhand von so wie Gawursteingrad auch Fernsehmaterial, denn es geht ja drunter drüber.
Wir hören mal Steingrad zu Ende. Kein Grund. Ich glaube, es geht um Herrn Frieder ob dieses Grundgefühl zu sagen, der Staat tut etwas für Sie glaubt jetzt, es geht um dieses Grundgefühl zu sagen, der Staat tut ja gar nichts für mich, warum sollte ich? Dann friede ich mich um dieses Grundgefühl zu sagen, der Staat tut etwas für mich und ich gebe dann auch etwas zurück. Genau, aber das finde ich ja falsch, weil der Staat, das ist unser...
Also als der Kennedy damals darstand, er meinte, frag nicht hier und da und überhaupt und so. Nee, ja, ähm, ja, genau. Zurück nach, wann war das nochmal? Alle zurück auf los. Es gibt gar keine Schulen, war das Wasser erst recht nicht. Prometheus war noch gar nicht da, aber jetzt nur noch gekämpft. Der Mensch ist das Menschenwolf. Das meine ich ja mit dieser Verengung. Also wir schrumpfen halt diesen kompletten Diskurs auch letztendlich um Nationalstaat.
und was sind seine Aufgaben so drunter auf. Der ist erstmal dafür da nur, Sicherheit zu garantieren. Und Sicherheit meint auch wirklich nur die Sicherheit vor dem militärischen Angriff des anderen. Warem Wasser. Völlig egal. Schulbücher, egal. Ob ein Chemieraum jetzt irgendwie das Gas funktioniert, egal. Ob die Diffenster auf dem Kopf fällt, egal. Das hat alles nichts mit Sicherheit zu tun. Es geht dabei nur um die nationalstaatliche Dimension.
Also hier in Frankfurt wurde eine Schule gesperrt letztens, weil die Böden nur noch hundert Kilo pro Quadratmeter tragen. Ich habe eine Statiker und meinte, ja vielleicht lieber zu machen. Es könnte sein, dass vielleicht mal ein Lehrer nah bei einem Schüler steht und dann sind das über hundert Kilo pro Quadratmeter und dann geht es nicht. Ja, wir hatten es auch. Wir hatten an der Schule richtig so Fenster in Räumen. Da war klar, du darfst es nicht aufmachen, weil es kommt ja einfach im Gegend.
Es ist Social Distancing in der Schule, weil immer nur eine Person pro Quadratmeter, sonst stürzt alles ein. Ja, aber das darf man jetzt nicht miteinander vermischen. Das ist was ganz anderes. Stimmt, das ist eines Corona, das andere Krieg und das andere ist halt der Alltag. Der Staat, das ist unser Gemeinwesen, das muss verteidigt werden, wenn ein Angriff erfolgt, wie jetzt nicht so weit östlich von hier. Ja, wo nochmal? Dann ist das so. Ja, dann ist das halt so. Dann ist das so.
Was will man tun? Okay, bevor wir also jetzt... Ich find's rassinierend, wir sind in dieser Diskussion kein bisschen schlauer geworden, ne? Wir fühlen Sie jetzt auch schon wieder seit einem dreiviertel Jahr, es wird nie mal irgendwo... Rationale Durchgang, was sind Argumente dafür und dagegen? Vielleicht muss man es schlimmer sagen. Niemand ist schlauer geworden, alle sind dümmer geworden. Ja, halt wirklich.
Plötzlich ist dieses, ich hab Angst und der Nationalstaat ist mein Schutz, ist jetzt voll die Denke so für alle einfach. Ja, und wir bleiben aber auch einfach völlig auf diesem Niveau hängen. Also das, was ja auch zu Recht vieler dort stellt. Man diskutiert nie, wie ist eigentlich das Szenario, was hier zu Samen standekommen soll. Und ich meine, ich finde ja schon diese Diskussion eigentlich albern.
Also schon die Diskussion in Richtung zu gehen, Ja, wenn der Angriff kommt, dann kannst du die Wahl zwischen wegrennen oder halt kämpfen. und jetzt fühlt man die ganze Zeit darüber eine Diskussion und keiner fragt mal nach, irgendwie macht das überhaupt Sinn, dass man Angriffen wird? Also ist das überhaupt ein realistisches Szenario? Sollten wir überhaupt darüber diskutieren, egal aus welcher Warte? Ja, egal ob es jetzt deine... Und dann wird immer ein Szenar nur nach dem anderen aufgemacht, ne?
Das ist dann auch immer großartig. Man sieht es ja auch auf Twitter, also es wird einfach nur Bullshit aufeinander getürmt, so. in den Diskussionen muss dann, ja, aber was machst du denn, wenn der Russe vor deiner Tür steht? Ich mach gar nichts, weil der Russe steht ja nicht vor meiner Tür, also das weiß ich nicht, was ich da mache. Aber die Antwort ist dann, ja, ich renne dann halt weg.
Und damit ist man ja eigentlich schon in so einem Diskurs, den ich eigentlich nicht führen möchte, weil ich sagen würde, wir sind völlig, also wir sind möglich im Nirgendwo einer Diskussion, die sich nur an subjektiven Wahrnehmungen und zur Aufreit und nichts mit der Realität zu tun hat. Ja, also das ist der deutsche Angstskurs. Genau, es ist absurd. Und wir gucken uns das jetzt mal an. Drei Clips zur Einstimmung auf wer soll denn hier das Land verteidigen und warum.
Und ich will nochmal explizieren, was ich als Gefahr sehe. Die Werbpflicht wäre bei dem, was jetzt kommt, die bessere Alternative. Also ich weiß sehr viel, haben gerade Angst vor der Werbpflicht, weil da müssten ja alle und so weiter, nur... Bei dem, was gerade in Planung ist und umgesetzt wird, wäre eine Werbpflicht mit Losverfahren wirklich die bessere Alternative.
Denn was wir gerade produzieren, ist, ein Teil des Nachwuchs so zu verahmen und so ins Elend zu schicken, dass man denen am Ende sagt, kommt zur Bundeswehr, hier fließt warmes Wasser. Punkt, das ist der Anreiz. Und es sollen gefährlich ausreichend viele Freiwillige da sein, die sagen, ja, das macht voll Sinn, weil wenn in der Bundeswehr warmes Wasser ist, dann muss ich ja nicht eine Stunde anstehen bei meinem Kumpel, wo ich auch einmal die Woche warm duschen kann oder so.
Also das ist ungefähr, auf die Ebene wird jetzt alles runtergezogen. Und das kann man sich, also man kann es einfach sehr gut bilanzieren. Wir mussten jetzt mal die komplette Jugend da. Also demnächst gehen ja einfach alle zur Musterung so. Und wer taucht denn da auf? und was steht denn dann im Musterungsbericht?
Ich finde, da sollte man dann auch, klar, wir hören dann wieder, nee, das sind alles ganz hochsensible, persönliche, patientenmedizinische Daten, die dürfen auf gar keinen Fall veröffentlicht werden. Aber angenommen, wir würden da mal einen journalistischen, allgemeinen Blick so drauf werfen, wenn dann in zwei Jahren eine Musterungsstadt findet, einer Generation. Was kommt denn dabei rum, wenn das Nachrichtenwissen zu dieser Generation heute so aussieht?
In Deutschland wachsen laut UNICEF mehr als eine Million Kinder in Armut auf. Das geht aus einem Bericht des Kinderhilfswerks hervor. Denach haben hier für diesen Bundeswerk Kaserne, wo Mames Wasser fließt, natürlich Hoffnungsland. Zu landen viele von ihnen keinen Platz, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Wozu Hausaufgaben? Wir brauchen dich doch nur hier, Stiefel an und los. Das Weiteren fehle es oft an Geld für eine vollwertige Mahlzeit oder ein zweites Paar Schuhe.
Das gibt's dann bei der Bundeswehr, Stiefel und Essen. Die familiäre Situation beeinflusst stark, welche Perspektiven, Junge? Die neue Familie ist die Kameradschaft. Bei Menschen hätten. Vierzig Prozent der Jugendlichen berichten von körperlichen und psychischen Geschwärten. Klarer Schnitt. Jetzt, wir schauen auf die Zahlen vom Mittwochs Lotto. Damit kann man noch entkommen. Kannst du noch ein Lotto gewinnen, da musst du nicht. Muss er selber schon Herz machen.
Jetzt machen klarer Schnitt so die Lottozahlen. Ja, das meine ich ja auch am Anfang so ein bisschen. Also ich... Ich will natürlich nicht prinzipiell dafür, dass als alle gemustert werden, aber ich wäre sehr gespannt darauf mal zu schauen. Also, weil es wäre ja dann wirklich im großen Schnitt mal so eine Analyse von wie fit sind die jungen Menschen, wie fit fühlen sie sich.
Es ist ja auch so ein bisschen psychologische Befragung, in welchem Zustand sich junge Menschen in Deutschland eigentlich befinden. Und ich glaube, es wird darauf hinauslaufen, wie wir halt jetzt, wir ja auch schon ein paar Mal besprochen haben, dass es am Ende halt einfach die Feststellung sein wird, viele Menschen sind halt einfach nicht fit.
Also, sie sind weder körperlich fit, noch sind sie geistig fit, noch haben sie ein Interesse daran und auch keine Verbindung zu diesem Staatskonstrukt, das sie halt irgendwie verteidigen müssen. Eigentlich müsste man ja da im Zweifel zwei ran, gerade wenn man über dieses Modell der Freiwilligkeit geht.
Also, das finde ich auch hochinteressant, weil wir machen auf der einen Seite ja so ein, ja, die kriegen ja seit zwei tausend, sechshundert Euro und den Führerschein noch irgendwie finanziert und so ein Spaß. Aber letztendlich geht es ja um viel grundsätzlichere Kompetenzfragen und das haben wir ja letztes mal angerissen. Also, die Bundeswehr will ja eben nicht.
Den jungen Mann, den wir beim letzten Mal hatten, der dann irgendwie, ja, ich war, haben, zwanzig Bewerbungen geschrieben, hat leider nicht funktioniert, aber jetzt bin ich froh, für ein Euro zwanzig hier irgendwie den Boden abschleifen zu wollen. Das ist ja genau nicht die Zielgruppe, die sie eigentlich erreichen wollen. Und es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man diese andere Gruppe erreichen soll, die gleichzeitig in so einem konstanten beruflichen Druck drin ist.
Ja, natürlich willst du die... Abiturienten, die am besten schon mit einer Schnitt als nächstes an die IT-Schule gegangen werden oder vom Google abgeworben, damit die dir irgendwie Drohnen programmieren. Aber es kann es mir doch nicht erzählen, dass die Menschen unter dem Druck, unter dem sie stehen, unter dem beruflichen Erfolgsaussichten, whatever, dann zur Bundeswehr gehen. Also never, ever. Also ich bin absolut pro Musterung.
Und zwar aus diesen ganz pragmatischen Gründen, dass da so ein Papierstapel wächst, wo einfach der Zustand des Nachwuchs protokolliert wird. Ich war auch bei der Musterung, danach nicht bei der Bundeswehr und auch nicht beim Zivildienst. Ich bin ein bisschen drum herumgekommen. Einen Tag Musterung ist nicht so schlimm. Ich bin auch total dafür, dass es diese U-Untersuchung gibt für alle möglichen Altersklassen, um einfach zu gucken und so weiter.
Weil manchmal brauchen die Erwachsenen, die Eltern oder wer auch immer, so ein bisschen dann doch mal ein Benchmark, keine Ahnung, wo es kind so steht. Von daher, ich bin total dafür, dass eine Musterung stattfindet. Und ich bin auch dafür, dass sich die jungen Leute davor her darüber verständigen, wie man eine Muster rumgestaltet. Damit meine ich nicht jetzt große Performance oder so, sondern gerade nicht. Einfach hingehen und dort einmal auf den Tisch kotzen.
Also wenn man was zum Auskotzen hat, so. Ja, genau. Einmal einfach formulieren, was die Probleme sind. Der Staat möchte von dir wissen, wie es dir geht, dann sagst du ihm auch. Das ist die Ansage. Du bist depressiv, wie geht's nicht gut, du weißt nicht, was du machen sollst und so. Dir jetzt ein Gewehr in die Hand zu drücken, wer weiß, was du damit machen würdest. Wir hatten jetzt Diskussion über das Bürgergeld. Kann man ja auch mal mit dem Nachwuchs verkoppeln?
Mehr als eine Million Kinder in Deutschland wachsen in Armut auf. Oh, wachsen in Armut auf, das heißt nicht mehr von Armut bedroht und so. Offenbar wurde hier mal ein bisschen semantisch nachgesteuert. Das ist natürlich auch nicht schlecht. Heute vorgestellter Bericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF. Demnach leben ... UNICEF sind ihnen nicht nur für die schwarzen Kindern Afrika zuständig. Gucken die jetzt auch bei uns? Das ist so eine Musterung.
Kann man schon mal erschrocken sein, wenn so eine Musterung stattfindet. Ohne Kinder vom Bürgergeld ihrer Familien. Mindestens einen Kinder vom Bürgergeld nach leben. Oha. Ohne Kinder vom Bürgergeld ihrer Familien. Eins, neun Millionen Kinder leben vom Bürgergeld ihre Eltern. Oh, kein. Mindestens einhundertdreißigtausend Kinder seien wohnungslos und deshalb in kommunalen Unterkünften untergebracht. So, eins, neun Millionen Kinder im Bürgergeld und hundertdreißigtausend Kinder wohnungslos.
Also wie schlecht sind denn die Anreizsysteme der Bundeswehr, dass da nicht genug hingehen? Ja, das Quaster läuft. Und der Bericht zeigt auch, Armut wirkt sich auf die Bildung aus. Sechzechzigtausend benachteiligte Jugendliche verließen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss. Ja, also über zehn Prozent. Wie viel braucht die Bundeswehr? Achtzigtausend? Mhm. Ja, ich weiß, wer man hier ein Angebot machen kann.
Das ist einmal alles runtergerockt, den jetzt die Scherben einsammeln mit tiersten Führerscheinen und warmes Wasser. Ja. Ja, und es wird dann noch so vermittelt. Das sind ja auch dann die jungen Menschen, weißt du, denen die Disziplin fehlt. Das ist dann, wie der Oberbürgermeister sagt, da hast du mal wieder verpennt, dich zu melden rechtzeitig für die Ausbildung.
Deshalb gehst du jetzt zur Bundeswehr und dann hattest du dann mal, wie du ein Hemd zusammenlegst und wie man im Schlamm liegt und so und wie man gerade marschiert und danach findest du auch ein Buch. Jetzt zur Spätausbildung, die du dann irgendwie machen solltest. Aber die Bundeswehr hat ja auch keinen Bock drauf. Das ist ja das Ironische daran, dass man jetzt endlich so, man verknüpft hier auch einfach Probleme miteinander und schiebt sie so irgendwie in irgendeine Richtung ab.
Jetzt hätte das was miteinander zu tun und die müssen dann irgendwie schauen, wie sie damit zurechtkommen.
Stell dir mal vor, die Bundeswehr hat jetzt ein Losverfahren gemacht und plötzlich würden da zur Hälfte, das ist ja statistisch so, zu erwarten, zur Hälfte einfach Kinder auftauchen, wie die völlig normal ist, dass sie dreimal im Jahr international im Urlaub fliegen, die natürlich jeden zweiten Nachmittag, aber nur so, dass es wirklich ganz viel Spaß macht und so Nachhilfe bekommen, die mit ihren Musikinstrumenten seit zehn Jahren Konzerte spielen und so.
Und die tauchen bei dieser Bundeswehr auf. Ja. Hätte die Bundeswehr erst mal einen Bürgerkrieg in sich, weil die würden es natürlich überhaupt gar nicht akzeptieren. Diese Eltern würden in Ihrem SUV die Kinder zur Kaserne fahren und sagen, sorry, wir drehen sofort wieder um. Ja, hundert Prozent. Ich glaube auch, das ist der, also bestößt uns jetzt auch schon auf die politische Diskussion und darauf, warum halt diese Wehrpflicht in dieser Form niemals kommen wird.
Also, an diesem Losverfahren hängt es auf der einen Seite, die verfassungsrechtliche Sache dran, nämlich der Gleichheitsgedanke. Und das ist halt dann wirklich ein Zufallsprinzip. Das heißt, lässt sich letztendlich vor dem Grundgesetz nicht Eigentlich nicht verkaufen. Also ich sehe nicht, wie das Bundesverfassungsgericht dazustimmen wird. Eigentlich für hochproblematisch. Also da wird es Klagenhageln ohne Ende.
Diese besten Auslese, die die Bundeswehr sich wünscht, ist wahrscheinlich besser möglich, weil du könntest dann so einen Begründungsrahmen schaffen, aber dann ist natürlich völlig klar, wen die Bundeswehr sich da aussuchen wird. Naja, das Problem ist halt, du musst das aus einer Sonntagsrede in einen juristischen Text gießen. Und diese besten Auslese ist völlig absurd.
Wenn die Leute in den Freiburg kommen und sagen, ich bin bereit zu diesen und jeden Bedingungen, die sie mir hier aufgestellt haben, ist darüber hinaus nichts möglich. Also das ist einfach völlig ausgeschlossen. Ja, ich habe das auch für komplett ausgeschlossen, dass es passieren wird. Und gerade wenn man halt über diese besten Auslässe geht, und deshalb wird man das nicht tun, weil man genau weiß, das ist halt wieso wie jeder Arbeitgeber, ja.
Also das wird dann nach oben gestuft, dann ist so, na ja, natürlich klar, jeder mit Abi, ja, weil wir wollen halt die Leute, die irgendwie schon bewiesen haben, dass sie in irgendeiner Art und Weise befähigt sind, egal wie albern es ist, ja. Und dann sind es halt die, ach ja, guck mal, das sind sie, die sind sehr guten Abi, die können wir natürlich gut gebrauchen in der Bundeswehr, weil wir brauchen Ärzte. Ah, und das sind unsere IT-Cracks und also was.
Und dann werden natürlich gerade die Eltern von denen plus die Wirtschaft denen aufs Dach stehen. Also das wird niemals durchlaufen. Das wird klagen, hakeln ohne Ende. Wir werden dieses Thema niemals loswerden, wenn es passieren sollte. Dann hast du auch noch eine ganz andere Diskussion, weil diese Kinder, die dann zur Bundeswehr gehen, werden dann ihren Eltern, die Ärzte, Anwälte und Co. zu Hause erzählen. Ja, ich hab damit Ratten zusammengelebt.
Und meinen Ausbilder hat mich den ganzen Tag angesch... und war irgendwie Menschenverachtend zu mir und whatever. Und diese Diskussion wird niemals enden und deshalb wird sich die Politik darum drücken, wie sie es ja jetzt auch gemacht hat. Man wird dieses Thema einfach nach hinten verschieben und man ist jetzt froh, dass es weg ist. Weil jetzt kann man der deutschen Bevölkerung sagen, keine Sorge. Jetzt kann man endlich Rente diskutieren. Genau, keine Sorge, wir haben es geschafft.
Wir haben irgendwas verabschiedelt. Die kommen jetzt hoffentlich freiwillig. Bitte fragen sie nicht mehr nach. Das ist dann wie Taurus-Debatte. Und man kann sich hoffentlich darauf verlassen, dass es dann bei ZDF, AD und Co. auch wirklich so ist, dass die dann einfach nicht mehr nachfragen, dass die auch so sind. Gott sei Dank, jetzt haben wir es. Thema ist weg, wir müssen ja auch neue Themen präsentieren, wird ja auch langweilig. Und damit hat sich die Diskussion erledigt.
Also wir kommen jetzt in eine neue Auslese, sagen wir mal so. Bundeswehr ist für die hier. In Deutschland steigt die Zahl von Menschen ohne Wohnung immer weiter an. Das hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe berechnet. Über das Jahr ist mehr als eine Million Menschen betroffen. Elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die meisten von ihnen sind Menschen ohne deutschen Pass. Viele wohnen in Sammelunterkünften. Sechsundfünfzigtausend Menschen leben ausschließlich auf der Straße.
Die Gründe, Kündigungen, Miet- und Energieschulden sowie Trenno- und Scheidung. Also Kaserne ist für Leute, für die Kaserne ein Upgrade ist. Da gibt es einige. Man muss sich das ja auch noch mal verneinen. Wir reden immer nur über die Bundeswehr, ne? Wenn wir jetzt mal über die jungen Leute reden. Also junge Leute, die heute erwachsen werden, da gibt es schon recht viele, und das ist auch sehr gut, die zwanzig Jahre quasi Selbstverwirklichung hinter sich haben.
Entweder direkt oder über dieses By-Proxy-System, dass sich die Eltern auch noch selbst verwirklicht haben anhand des Aufzugs ihrer nächsten Jahrgangs. So, und dann sagt man denen, ja, dein Job besteht jetzt darin, anwesend zu sein. Und dann was zu üben. Und ab und zu reißen wir mal. Und dann üben wir wieder und dann sind wir wieder ganz viel anwesend. Und was stellen wir her, was machen wir? Was ist die Frucht der Arbeit? Ach so. Ja, schwierig. Schwieriges Konzept, zwölf Jahre Bundeswehr.
Was haben Sie da genau gemacht in den zwölf Jahren? Ja, ich war anwesend. Also die Bundeswehr hat ja auch eine echte Herausforderung. Wenn jetzt Puti nicht kommt, was machen wir dann eigentlich? Ist dann große Langeweile. Ja, was machen wir dann? Ja, dann stehen die halt rum, genauso wie die ganzen Panzer. Es steht alles rum. Es steht alles rum und nimmt Platz weg und wird nicht gebraucht, aber ist dann halt eben so. Kannst du ein bisschen Munition aus der Fabrik ins Lager fahren?
Ja. Und ich meine, wenn man das wenigstens genutzt hätte, um so ein, das was halt immer so vorgeheuchelt wird, dass man irgendwie, man fühlt so ein Diskurs um deutsche Befähigung. Werhaftigkeit ist ja der Begriff, der da so im Raum steht. Wenn man den Begriff mal ernst genommen hätte und sich Deutschland angeschaut hatte, wir haben schon damit angefangen. Wie sieht es bei jungen Menschen eigentlich aus? Sind die resilient genug? Werden die in der Lage, etwas zu widerstehen?
Wie fit sind die eigentlich? Das kann man auf alle möglichen anderen Bereiche ausweiten. Wie fit ist die Infrastruktur und so weiter und so fort. Aber reden die ganze Zeit nur über diese drei Kilometer deutsche Grenze herum. Alles andere ist egal. Die Migranten sollen nicht rein, eine Bundeswehr stellt sich dahin und dann wird ein bisschen gegen Polen verteidigt.
So, bevor wir jetzt in diesen politischen Diskurs einsteigen, der ein Corona völlig absurd ist, also wir machen hier wirklich Spaß-Podcast heute. Ja, ist das lächerlich. Wir beginnen, diesmal machen wir es chronologisch, wir beginnen aber nicht ganz chronologisch, sondern wir beginnen mit einem Pistorius-Gespräch, das schon... Nachdem jetzt die Einigungen, die sich gleich, wir gucken uns die Anbahnung an, stattfahren, ja. Und man kommt aus dem Staunen nicht raus.
Wir haben einen Bewerber-Überhang schon in diesem Jahr. Wir werden fünfzehntausend militärische Einstellungen haben mehr als geplant und haben sogar noch dreitausend rund ablehnen müssen, weil unsere Kapazitäten noch nicht hoch sind, hochgefahren sind. So, was hat er gerade gesagt? Ja, die müssen ablehnen, die haben zu viel. Im Sinne von, also sie fragen mich gerade nicht, aber ich sage erdorfen, dass sie mir auch einen Halbsatz zu einer Frage, die sie mich nicht fragten und sage Korrektur.
Jetzt wirkt das so, als hätte er nur ihre Frage korrigiert, aber eigentlich hat er doch in den ganzen Diskursmarcots eingegriffen, oder? Er sagt, sorry, Leute, Korrektur, wir haben dieses Jahr schon zu viele Bewerber, wir kommen gar nicht hinterher. Worüber diskutieren wir alle? Ja, eigentlich diskutieren wir über nichts. Man hat dieses Thema... Das neue Gesetz mit diesen Anreizen ist noch gar nicht da, ja, und wir haben schon zu viele Bewerber.
Ja, man hat diese politische... Leute gehen gerade zur Bundeswehr und sind enttäuscht, weil sie da abgelehnt werden. Und der öffentliche Diskurs, das ist wie bei den Migranten, dass man einfach sagt, die sollen mal alle arbeiten. Ja, aber wir verbieten den ja arbeiten. Ach so. Ähm, ja. Punkt. Ja, ist egal. Eigentlich sollen sie ja eh weg. Und ein bisschen ist mit dem Diskurs das halt auch so. Es ist wirklich grotesk. Es ist grotesk, aber wir gucken uns das jetzt alles an.
Also, Dunja Herr Jali gratuliert erst mal, siebzig Jahre Bundeswehr. Es ist natürlich Sendungseröffnung, weil wir sind ja alle gerade ganz hyped wegen Verteidigungen und so. Mit Christopher Wehrmann. Und Christopher Wehrmann heißt er auch noch. Wow. Dunja Hayali. Schönen guten Abend. Siebzig Jahre Bundeswehr. Das ist mehr als nur ein Jubiläum. Ja, es ist mehr als ein Jubiläum. Was ist denn das für ein Spruch? Ich auch nicht. Aber gut.
Schönwetterthemen. Das ist auch ein Moment, innezuhalten und zu fragen, wo stehen wir eigentlich? Wo stehen wir eigentlich, Mick? Das wird sie uns jetzt hoffentlich sagen, oder? Der Bericht wird das doch jetzt aufmachen. Weil ich bin verunsichert, ich sitze vom Fernseher und ich weiß nicht, wo stehen wir? Warum stehen wir nicht an der Grenze? Warum verteidigen wir nicht das Land? Ah, damals als Verteidigungsarmee und heute?
in einem geteilten Land heute eine Armee, die schützen soll, die aber auch kämpft. Mit Personalmangel veralterte aus. Personalmangel hat uns nicht gerade eben der Verteidigungsminister gesagt. In Sachen Kapazität sind wir eh gerade ausgereizt. Es macht gar keinen Sinn, jetzt mehr Leute irgendwo hinzuschicken. Nee, wahrscheinlich nicht. Rüstung und der Frage nach ihrer Rolle in einer Welt, die ja unsicherer geworden ist. Warte mal, die Welt ist unsicher geworden.
Also was ist jetzt genau der Verteidigungsfall, der für Deutschland da relevant ist? Jetzt eigentlich geht es ja auch wieder nur um das Gefühl. Also ich sehe Krieg überall auf der Welt. Also möchte ich das Gefühl haben, auch mein Bundeswehrsoldaten in der Deutschen Bahn zu sehen, damit ich mich besser fühle. Das stimmt. Diese Gefühlssache ist natürlich wichtig für Oma Erne.
Man sieht die Nachrichten und möchte dann einfach, dass so eine Connection hergestellt wird, falls es schief geht, ist jemand da. Ja, es geht darum, es geht im Kern bei dieser ganzen Diskussion, deshalb wurde sie aufgemacht. Also klar, es gibt irgendwelche Weerexperten, die sich da einbringen, weil es in deren Interesse ist irgendwie.
Aber diese ganze Diskussion vom politischer Seite wurde ja eigentlich nur aufgemacht, weil man guckt auf die Bundeswehr, man stellt nicht ganz so unrecht fest, dieses System hat man siebzig Jahre lang mehr oder weniger vernachlässigt, weil no one cares, ja? Also die Helikopter stürzen ab, ja, das Versorgungswesen und so weiter und sofort das Überallchaos, ja? Da wird so vor sich hinverwaltet, da verschwinden Milliarden mal hier und da.
Da zerbrötelt die Kaserne, da ist die Technik nicht da, also man hat das einfach liegen lassen. Ganz grundsätzlich. Weil niemand interessiert hat, weil man es auch nicht braucht und weil man auch auf den Trip war von, ja, das, was wir eigentlich brauchen, ist so eine schnelle Eingreiftruppe und so. Da orientieren wir uns an den Amis und wenn wir ihn kriegt, dann nehmen wir die immer mit so. Das ist dann im NATO-Raben und so was.
Da haben wir ganz eingeschränkte Kompetenzen, die wir nur erfüllen müssen. Passt schon alles irgendwie so. Interessiert den Deutschen nicht, der will nicht der Bundeswehr nichts zu tun haben. Dann kommt der Krieg mit Russland und auf einmal ist große Unsicherheit. Alle schauen auf die Bundeswehr und stellen fest, oh oh. Siebzig Jahre nichts gemacht, sieht aber irgendwie nicht so gut aus der Laden.
Aber die logische Konsequenz daraus, die wir ja letztes Mal auch schon hatten, ist, dass heißt Bezorius sagt, ja Leute, wir bauen jetzt da gerade neue Mikros ein. Dauert wahrscheinlich zehn, fünfzehn Jahre. Wir machen neues Beschaffungswesen. Ich würde mal nicht in den nächsten zwanzig Jahren damit rechnen, dass wir das irgendwie auf die Reihe bekommen haben. Wir machen hier ganz große... Die ganz großen Räder der Geschichte drehen wir hier.
Ja, wir versuchen jetzt, dieses ganze Modell irgendwie zu optimieren und mehr NATO-Leistungen zu übernehmen und was auch immer. Das macht aber natürlich überhaupt keinen politischen Effekt. Ja, also du kannst dann da alle vier Jahre mal nachfragen, wie ist es denn gelaufen?
Und dann kann er dir sagen, ja, wir haben wieder bei fünf Panzern, haben wir wieder neues Mikro eingebaut und auch Beschaffungswesen haben wir jetzt... Das ist nicht nur ein Mikro, das ist Interkonektivität der Gefechtswelt, Informationen, Visualisierung. Aber wir haben einen sehr guten YouTube-Komment, also eine Frage bekommen. Warum ist die Anforderung an den Hersteller nicht einfach, dass es passt in der Technik, die da ist? Und da habe ich auch so gedacht, ja stimmt eigentlich.
Warum bestellt die Bundeswehr überhaupt solche Geräte, die dann nicht ins Auto passen? Also wo ist der Miss-Match? Eigentlich ist es eine Metapher für, wir haben hier ein Panzer und der Panzer muss verändert werden, damit die Technik da reinpasst. Und es ist bei der Bundeswehr und der Jugend genauso. Wir haben eine Bundeswehr und wir haben eine Jugend. Und die Bundelwehr passt aber noch nicht, da muss man ganz viel ändern, aber bei der Jugend muss man so gar nichts machen, ne?
Das ist dann Automatismus so. Und das ist schon sehr interessant für dich. Ja, aber da wärst du dann halt direkt im Sumpf dieses ganzen Beschaffungswesens. Das stimmt. Weil ich glaube, wenn man das durchgeht, dann nennst du immer bei den gleichen Dingen. Und wir haben ja diese Geschichten, das sind ganz, ganz viele Kleinstpivatehersteller. Adam Toos hat das mal so schön geschrieben, in Deutschland wird jeder Panzer von Hand geklöppelt.
Ja, also da geht es halt zu Rheinmetall, das Handarbeit, da stehen fünfzehn Mann an so einem Fließband, die nieten den irgendwie von Hand zusammen, das ist ein wahnsinniger Aufwand, das ist mit größtem technischen Know-how verbunden, whatever, aber das ist alles nicht miteinander koordiniert.
Also es ist ja nicht aufeinander abgestimmt, wir haben ja keine Rüstungsindustrie, wo wir jetzt von oben nach unten sagen würden, pass auf Rheinmetall, ihr baut jetzt einfach den Panzer, den wir wollen und da ist auch klar was für ein Panzer. Ja, aber das ist doch schön, dass die Arbeiterschaft bei wenigstens beim Thema Panzer nicht so ganz entfremdet ist von ihren Produkten. Und dann läuft es ja so wie überall auch. Man macht dann Ausschreibung.
Man tut sich dann mit den anderen Europäern zusammen. Ist ja auch teuer, so ein neues System zu entwickeln. Also macht man das mit allen zusammen. Und das ist dann natürlich nicht miteinander vernetzt. Und so weiter und so fort. Das sind einfach ganz unmittelbare praktische Probleme, um die sich keiner kümmert, weil man diese Industrie auch einfach hat machen lassen. Also man lässt sich ja von denen auch einfach konstant über den Tisch ziehen.
Das ist ja da einfach das, was man die letzten dreißig Jahre gemacht hat. Man ist halt gerne Hubschrauber und Reimetall ist dann so kostet. Hundertfünfzig Milliarden irgendwie in der Herstellung und in der Entwicklung, dann wird dieser Hubschrauber nie fertig, während die ganze private Technik dann verkauft wird an irgendwelche Drittstaaten.
Und am Ende steht man da mit einem Helikopter, der halt zehn Jahre veraltet ist und der nicht die Leistung bringt, die er soll und von dem er gar nicht genau weiß, in welcher Systeme eigentlich integriert werden. Aber es ist ein Liebhaberstück, da haben Leute Herzblut eingestellt. Ja, es ist ein Liebhaberstück, genau, es ist deutsche Technik. Also... Und dieser ganze Diskurs ist deshalb unsinnig.
Wenn man sagen würde, man würde Europa bearhaft machen, da muss man sagen, wir haben genug Soldaten in Europa, wir haben genug Technik in Europa, es ist einfach nur alles nicht miteinander vernetzt. Es sind einfach lauter Kleinstarmeen, die so vor sich hin basteln. Also für Hayali ist das alles Anlass für große Euphorie. Deshalb soll es ja auch einen neuen Wertdienst geben. Wie der genau aussehen soll, darüber diskutierte heute der Verteidigungsminister in kleiner Runde.
Und wer weiß, vielleicht haben sie sich mit einer guten Lösung das beste Geschenk zum siebzigsten Geburtstag selbst gemacht. Wer weiß, wer weiß, vielleicht haben sie sich wie Epstein damals einfach junge Menschen geschenkt zum Geburtstag. Mittlerweile hängt ja alles im Diskurs zusammen. Es gibt die große Feier, siebzig Jahre Bundeswehr, womit natürlich Hauptprogrammpunkt Gelöbnis. Fusselfrei soll und muss es sein. Schließlich geht es zur Geburtstagsfeier des Dienstherren.
Das Protokoll streng geht zur Bundeswehr. Da kriegst du einen Mantel. Ich hoffe, ich mache nichts falsch. Ich habe Angst, ein bisschen zu stolpern oder nicht richtig zu laufen. Aber ansonsten, du bist froh. Also ich bin auf jeden Fall sehr froh, hier zu sein. Wir kommentieren natürlich nicht, dass siebzehnjährige Angst haben zu stolpern. Und dass Nachricht ein Thema ist in Deutschland. Aber gut, es fand dort im Stand. Es gibt mir auch täglich so.
Jeden Morgen stehe ich auf, frag mich, lauf ich heute richtig? Adenauer damals. Man macht die große Erinnerung. Soldaten! Sie stehen vor einer Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit... Manche Schatten der Vergangenheit, sagt er, in der Neustadt fünfundfünfzig, ne? So war das damals, ja. Man wusste ja noch nicht so genau, was passiert. Es dauert noch zehn Jahre, bis die ersten anfangen. Die Bücher wurden auch nicht geschrieben. Sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen, ja.
Und Probleme dagegen wacht. Besonders schwierig ist. Ja, natürlich. Das ist immer besonders schwierig. Röttgen. Kommt jetzt darauf zu sprechen, dass ja Ardenauer damals auch, wir hören mal genau, was er sagt. Hoch gelobt wird Ardenauer also heute von denen, die so eine Wehrpflicht gerne wiedersehen würden. Und das wiederum war ein entscheidender Baustand für die Politik Ardenauers, die auf die Wiedererlangung unserer Souveränität und unserer Einheit in Frieden und Freiheit gerichtet war.
So, Wiedererlangung der Souveränität. Das ist natürlich großes Thema gerade, wir bauen keine Chipselder, wir kriegen das mit den Zügen nicht hin, wir sind abhängig von jedem und allem. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder wirtschaftliche Innovation und Tatkraft. Oder wir machen es halt wie Adenauer damals. Wir stellen hier einfach so ein paar Soldaten hin, die mal ein Signal geben, zumindest. In welche Richtung wir glauben, dass sich das jetzt mal entwickeln sollte. Ja, ja.
Also prüft niemand vorher, was in diesen Reden steht. Kann man, also ja, im Bundestag kann man einfach alles sagen. Also da hat man ja sehr über die Strenge schlagen. Am Rednerpult ist ja noch mal besonders Free Speech. Aber ich hätte vielleicht ... trotzdem vor allem mal drüber geguckt über die Rede so. Ja, ehrlicherweise. Die deutschische Pferdität hängt davon ab, dass Kiara demnächst uns mit Stechschritt verteidigt.
Ja, wenn man es so ein bisschen, also wenn man es durchdenkt, ist es ein bisschen perverso, ne? Weil, also unsere Souveränität und das meint ja dann auch unsere Souveränität im Ganzen so, ne? Also auch unsere Souveränität in Europa wird letztendlich nur dadurch garantiert, dass wir im Zweifelsfall eben auch in der Lage wären, militärisch zu interagieren, in welcher Form auch immer. Es ist, wie Röttgen schon beim Thema Losfahrt fahren, immer witzig jetzt.
Diese Leute, die wahrscheinlich, ich stelle es mir so ein bisschen so vor, Röttgen, wer ist der andere Bundeswehrtyp, der immer in den Torschuss geht für die Kisewetter? Die sind ja nicht mal richtig eingebunden. Also die nehmen ja nicht mehr ein Flurfunkteil und so, sondern die gehen einfach ins Rednerpult und sagen irgendwas. Weil man hat's ja gar nichts mehr unter Kontrolle, das sehen wir ja auch gleich. Und da kommt mittlerweile so was raus.
Steinmeier redet natürlich auch auf dem großen Glöbnisplatz da. Dringlichstes Problem? Wie bekommt die Truppe mehr Personal? Nee, das ist glaube ich wirklich nicht das dringlichste Problem, denn wir haben ja gerade gehört zu viele Bewerber. Vielleicht, wenn schon, denn schon, dann doch mal so in Sachen Kapazität und so weiter drüber nachdenken und was man sich für Waffen kauft und zu welchem Preis und wie viel Geldverschwendung da drinsteckt und überhaupt.
Also junge Leute sind, glaube ich, das kleinste Problem der Bundeswehr. Ja, auf jeden Fall. Sie sind das kleinste Problem, aber es ist einfach nur ein Gefühls-Befriedigungsdiskurs. Also es gibt wirklich nur darum, dass wir diese Bilder jetzt produzieren können, damit Oma Ernern zu Hause befriedet ist, damit sie das Gefühl hat, hier tut sich unmittelbar was. Und natürlich kannst du das am stärksten vermitteln über, jeder junge Mensch muss sich jetzt Muster lassen, das fühlt sich wehrhaft an.
Und das geht ja auch vergleichsweise schnell. Also so die Musterung einzuführen, jenen im Zettel zu schicken, ist ja easy-peasy. Und im Bestfall hast du den Diskurs dann schon befriedet. Du kannst dann sagen, ey, guck mal, wir machen was, ja. Wann dann die Werflich kommt, das kann ja dann die nächste Bundesregierung entscheiden. Wir gehen jetzt noch davon auf, es kommen genug Freiwillige, die hochqualifiziert sind.
Und dann können wir ja gucken in zwei Jahren, in drei Jahren, vielleicht auch erst in fünf Jahren, je nachdem, wie verunsichert sie dann noch sind, hoffentlich endet echt bald. Das finde ich ihnen richtig gut in das Kurs. Also Lindner, schon ein super Idiot, also in seinem Handeln, war ja schon völlig klar, Das ist irgendwie idiotisch zu sagen, jetzt ist ja gerade Krise, aber nächstes Jahr geht es ja voll los und so. Und dann zerbricht die Ampel und dann kommt März.
Die ganze Zeit, die machen es nicht, wir müssen es besser machen und so. Und jetzt ist er am Ampel und sagt die ganze Zeit, ja, das mit dieser Wehrpflicht kann ja dann die nächste Bundesregierung machen und das mit der Rente, das kann ja dann nächste Bundesregierung machen. Wieso wolltest du Bundeskanzler werden? Das ist wirklich absurd. Aber hören wir erst mal Steinmeier. Kommt die Truppe mehr Personal?
Richtige Schritte dahin werden, da bin ich überzeugt, in Kürze mit einem neuen Wehrdienst gesetzt gegangen. Nach meiner Überzeugung, lassen Sie mich das sagen... Guck mal, hinter Ihnen sitzen jetzt der Habert vom Bundesverfassungsgericht, der Dobrind, alle in Ihren Menteln und so. Ich würde sagen, eben T-Shirt im November mal dahin setzen und dann gucken, ob man das wirklich nochmal für alle will, so, ja, so ein Zustand.
Denn ja, wir tragen alle ganz gerne so warme Mental und finden es mit dem warmen Wasser vielleicht doch auch ein bisschen wichtiger, als wir es im Presseclub zugeben wollten und in der Sicht vielleicht doch nochmal so grundsätzlich über Alternativen nachdenken. Wäre langfristig eine Pflichtzeit für alle am gerechtesten, die die einen bei der Bundeswehr und die anderen im sozialen Bereich verrichten. Ja. Ja, das ist dein großes Projekt jetzt, ne?
Ja, ich glaube, er wird als Bundespräsident ohne Erinnerungen in die Geschichte eingehen. Ja, ich vergesse regelmäßig, dass es die noch gibt. Ja. Da nützt jetzt auch sein. Aber ich finde es eigentlich ein ganz gutes Zeichen. Also mir ist es ja lieber, wenn ich vergesse, dass diese Stellen existieren. Das stimmt. Das ist eigentlich auch so ein bisschen ihre Aufgabe. Ja, anders als zu Julia Klöckner, wo ich immer so darauf hingewiesen werde, dass sie existiert und es gefällt mir gar nicht.
Ich finde, von den Bundestagspräsidenten sollte man nichts sehen und nichts hören im Bestfall. So ein bisschen auch wie beim Steinmeier auch. Am besten nichts hören und nichts sehen. Da darf er jetzt einmal auftreten, aber ansonsten bitte einfach den Nutren. Wollen wir jetzt natürlich noch wissen, ob Kiara gestolpert ist? Die zweihundert-achtzig Rekrutinnen und Rekruten heute, die müssen nicht mehr überzeugt werden, zur Bundeswehr zu gehen. Nee, die sind jetzt verpflichtet.
Und auch für Kiara ist die Sache klar, sie wird Fernmelderin und hat sich gleich mal für fünfzehn Jahre verpflichtet. So, sie wird Fernmelderin, sie wird also demnächst im Panzer sitzen und funken. Was meinst du? Wird sie noch mal auf diesen Digitalfunk umsteigen die nächsten fünfzehn Jahre? Das ist eine gute Frage. Sie steigt ja jetzt ein, sie ist siebzehn, ne? Man muss erst mal lernen, welche Frequenz man einstellt und so. Ja, wenn sie Glück hat, dann erlebt sie es noch mit, ja.
Das ist wirklich sehr selbstverwirklichend. Es war jetzt schon ein Kindheitstraum für mich. Ich wollte halt schon was Festes. Diese fünfzehn Jahre, genau. Wir gucken alle im Hintergrund, wie die Soldaten selbst an den Tag ihres Gelöbnis am Dixie-Klo-Schlange stehen müssen, ne? Ja, aber alle anständig in Reih und Glied. Anständig, die Hände auf dem Rücken, genau. Steht man am Dixie-Clo an und sagt sich, das war ein Kindheitstraum. Hauptsächlich so der Grund.
Übrigens, Chiaras Gelöbnisfeier ist ohne Probleme oder Schwierigkeiten verlaufen. Für sie ein gelungener Einstieg ins Arbeitsleben als Berufssoldatin. Was denkt Oma Anna jetzt? Meine Sturzprävalenz ist sechzig Prozent. Okay, Diana Zimmermann erklärt uns jetzt mal, ja, das ist eigentlich witzig. Also jetzt geht's los, ne? Jetzt kommt der Politische Diskurs. Diana Zimmermann ist, wo Journalisten so sind, vor einer geschlossenen Tür drin wird verhandelt.
Jetzt klärt sie uns darüber auf, dass da drinnen über den Wertdienst verhandelt wird. Okay, gut, das hätte man auch erraten können. Aber sie erklärt uns auch noch völlig transparent, dass sie völlig sinnlos und ohne Grund dasteht. Also, als die Verhandler hier vor drei Stunden hineinmarschen... So, seit drei Stunden sind die da drin und sie steht immer noch vor dieser Tür. Das ist einfach gelungener Arbeitstag.
Ja, das ist wirklich... Einfach drei Stunden Arbeitszeitbetrug, einfach die ganze Zeit aufs Handy geguckt, bei Twitter gescrollt und so. Das sind Bundeswehr, ne? Ja, das Bundeswehr. Das ist tatsächlich so, ja. Eigentlich passt. Also... Mein Freund von meinem Vater ist Admiral und er hat es auch immer erzählt. Das ist der größte Fehler, den er je gemacht hat, was zur Bundeswehr zu gehen, zur Marine, weil er stellt sich raus, du schipperst da den ganzen Tag nur rum. Es ist mega langweilig.
Und vor allem, wenn du da erst mal in so einer Führungsposition bist, was machen junge Menschen, wenn die nichts zu tun haben auf so einem Boot? Ja, neunzig Prozent Männer, achtzehn bis zwanzig Jahre, die bauen den ganzen Tag scheiße, ne? Also du bist nur damit beschäftigt, irgendwelche Jugendlichen zu betreuen, die so sind, ah, guck mal hier der Torpedo, da kann man ja an den Ruhm fummeln und so, lasst mal ein bisschen ins Wasser ballern. Also solche Sachen. Oh, in Pädagogik.
So, Diana Zimmermann steht jetzt seit drei Stunden vor dieser Tür. Obwohl sie weiß, Was sie uns jetzt sagen. Als die Verhandler hier vor drei Stunden hinein marschieren, waren sie sehr zuversichtlich, dass es eine Einigung geben wird. Aber das ist eben nun auch schon fast drei Stunden her. Und sie haben gesagt, wir würden heute Abend keine Ergebnisse erfahren, denn sie wollen diese Ergebnisse erst in ihren beiden Fraktionen von SPD und Union mitteilen. Das macht ja auch Sinn.
So, und das ist wirklich Originalbundeswehr. Du weißt genau, dass heute nichts mehr passiert. Ja. Der nächste Termin ist morgen neun Uhr. Und du musst trotzdem irgendwo rumstehen. Das ist deine Aufgabe. Das ist der Re-Entry der ganzen Blödheit im Diskurs selbst. Ja, du übst ja auch immer nur rumstehen. Aber damit du halt im Moment, wo dann halt mal was passiert, halt richtig stehst. Ja, es ist so, dass du diesen Moment halt nicht üben kannst. Dann geht halt trotzdem alles schief.
Aber du stehst erst mal rum, du übst das. Du übst wie man im Graben liegt, du übst die Befehlsketten. Und so ist es bei den Jahren, dann ist immer man auch. Die ist auch quasi am Üben, sie übt. Korrespondenten. Das hätte man, also was Diana Zimmermann jetzt sagt, dass sie da in einem Raum sind und sagen, sie kommen erst morgen um neun Uhr, machen Presse Statements. Das hätte man ja auch in Kurzmeldung packen können. Wie alles, was wir vorhin zu den jungen Leuten. Eins, neun Millionen Bürgergeld.
So und so viel Obdachlos. Das waren alles Kurzmeldungen, ne? Das hier ist große Berichterstattung mit Korrespondenten vor Ort. Also das ist wirklich, man kommt aus dem Staunen nicht raus. Diana Zimmermann. sagt sie jetzt, ich möchte nicht ohne Grund hier sein, ich spekuliere noch ein wenig. Was wir außerdem schon länger wissen, ist, dass es einen Fragebogen geben wird, den nächstes Jahr jeder achtzehnjährige erhält, jeder und jede. Frauen können ihn beantworten, Männer müssen ihn beantworten.
Ja, das haben die Journalisten uns jetzt ungefähr zum siebzehntausendsten Mal gesagt. Es wird ein Fragebogen geben, die Männer müssen, die Frauen müssen nicht, aber sie können, wenn sie wollen. So, das ist, typischerweise sind wir alle eigentlich gerade in so einem Automatisierungsfetisch, wo wir uns das einfach auf zum Button legen. Falls noch mal jemand wissen wollte, wie es war.
Aber dass man nochmal drei Stunden irgendwo rumwarten, weil, ach, die Livestalte ist heute schnell, kommt ja erst noch. Es muss live sein. Sie müssen jetzt drei Stunden da sitzen. Es tut uns leid, Frau Zimmermann, bitte machen Sie danach eine auf gute Laune. Ja, und dann sagt sie uns nochmal, dass die Frauen... freiwillig diesen und die Männer müssen aber diesen Brief beantworten. Ich habe es jetzt zweimal gesagt, ich bin schon gelangweilt. Was ist, wenn man das wirklich siehmonatmal sagen muss?
Zwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass es doch eine gute Idee des Verteidigungsministers war, über nächstes Jahr einen kompletten Jahrgang zu mustern. Das sind etwa dreihundert Tausend Mann. Boris Pistorius sagt schon seit Langem, er brauche das unbedingt, um zu wissen, wer wie fit ist. Ich bin auch für diese Datenerhebung, wie gesagt. Ich möchte auch gerne mal wissen, wer wie fit ist. Aber dann, ungeschönte Ergebnisse, bitte.
Ja, mein Zimmermann spekuliert noch ein bisschen über das Losverfahren. Warum auch nicht, ja? So kurz bevor das Lieblingsthema aussatiert wird, kann man ja noch mal voll die Kanone abfeuern. Das Losverfahren, das Losverfahren. Was, wenn es dann nicht genug Leute sind? Danke, Jali, dass du jetzt endlich mal diese Frage stellst. hat ja noch kein Journalist vorher. Was ist, wenn es nicht ausreicht? Stößt jetzt mal zu auf den Kern des Problems. Ja, können wir es bitte noch mal klären jetzt.
Das war ja der große Streitpunkt, was dann losen? Das war ja der große Streitpunkt. im Sinne von für die, die es vergessen haben, das war ja der Streitpunkt. Wer hat es denn bitte vergessen? Genau, darum geht es heute Abend. Wir wissen es noch nicht. Was wir aber wissen, ist, dass die Union vom Minister fordert, dass er regelmäßig und detailliert Auskunft erteilt über diesen sogenannten Aufwuchs der Bundeswehr. Ja, bitte nicht nur dem. Also klar, der Bundestag ist dann die Öffentlichkeit.
Aber ich finde schon, der Bundesverteidigungsminister sollte dann ans Rednerpult gehen und sagen, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich verkündige jetzt die Ergebnisse der Musterung. Wir haben gesichtet, drei Hundertfünfzigtausend Leute. Untauglich. Alle. Die Gründe. Begründung. Und dann wird einfach mal blank gezogen. Also das, ehrlich gesagt, ich finde es gut. Es sollen ja bis zwanzig dreiunddreißig, zweihundertsech...
Warte mal, zwanzig dreiunddreißig, aber zwanzig neunundzwanzig greift Putin an. Ja, es wird knapp. Mittlerweile laufen auch die Diskursekreuzer quer, also bekommt er nicht. Wir haben uns aber zwichtig, dass wir uns damit jetzt vier Wochen Zeit gelassen haben. Die Zeit drängt, aber wir haben jetzt einfach vier Wochen einfach irgendwas diskutiert. Ein Ende kommt alles so, wie es schon vor sechs Wochen klar war. Genau, es ist alles so verwirrend. Da kommen auch wieder dieses Losverfahren ins Spiel.
Da kommt das Losverfahren ins Spiel. Morgen früh um neun, wenn die Ergebnisse verkündet werden. Ja, vor der Musterung, für die Musterung geplant wird. Jetzt soll es vermutlich nach der Musterung eingesetzt werden, um dann eben die tüchtig gemusterten Verpflichten zu können. Ja, genau. Also hatten wir nicht beim letzten Mal schon, das ist ja nicht so lange her.
Der letzte Podcast ist weniger als zwei Wochen her, wo schon diskutiert wurde mit, nee, diese besten Auslese, wird es laut Verfassungstext sagt Herr Wiegold und er hat damit recht nicht geben können. Ja, genau so fängt sich schon wieder damit an. Hat sich gereicht der Nachrichtenvergesser nicht gesehen. Ich finde es auch faszinierend, weil sie das jetzt reinholt und ... einen Diskurs aufmacht, der weder in dem fertigen Papier noch offensichtlich in der Runde dann irgendeine Rolle gespielt hat.
Also, hier ist man noch im Bereich Wunschdenken unterwegs und dann schaut man später auf und ist, ach so, das haben die einfach gar nicht, haben mir einfach komplett ausgelassen. Okay, das ist wirklich Protest. Also sie wartet dem Presse-Termin morgen nicht ab. Sie schaut die Nachrichtenberichterstattung ihres eigenes Senders von gestern nicht. Nee, ich stehe da einfach und sagt irgendwelche Sachen.
die verfassungswidrig sind, die auch da drinnen nicht diskutiert werden, aber die man einfach mal so, weil Jali fragt ja jetzt ganz investigativ das erste Mal überhaupt, was ist denn jetzt, wenn's nicht reicht und so. Das muss man doch mal irgendwie ... Eigentlich grenzt es an dessen Information, weil sie hat ja die Informationen schlicht nicht. Das ist ja nuffing. Das ist ja fragizierte Nachrichten, ja. Das ist ja alternative Fakten einfach.
Man hätte es einfach, man hätte einfach hier nochmal kurz mit jemandem sprechen können, im Zweifel zwei, der einfach noch mal sagt, losverfahren geht, das halt nicht. Besten aus dieser geht deshalb nicht. Wir müssen jetzt schauen, dass es damit läuft. Man hätte schon wissen können, worauf es hinausläuft. Aber das ist wirklich witzig. Wie wir bei ganz vielen Themen, da heißt es, okay, Bürgergelddiskurs.
Erinnerung, Bundesverfassungsgericht, höchste Instanz, hat gesagt, Artikel eins, würde des Menschen. Ja. Fünf Minuten später. Ja, kann man aber noch was machen? Das versteht man einfach nicht. Man versteht es einfach nicht. Die besten Auslese wird es niemals geben. Losverfahren ist die Spitze des Eisbergs, wenn überhaupt. Selbst das ist noch nicht durchgespielt verfassungstechnisch. Also das ist unwahrscheinlich.
Und dann muss man damit leben, was das Losverfahren gibt und nicht dann sagen, da machen wir Losverfahren und dann besten Auslese. Wozu macht man dann Losverfahren? Man versteht es einfach gar nicht mehr. Also das ist wirklich alles krank. Die Tagesthemen integrieren das auch so ein bisschen. Die Feierlichkeiten hier, Verhandlungen da. Es ist der Abend eines merkwürdigen Tages in Berlin. Offiziell. Ja, merkwürdiger Tag, das kann man wohl sagen.
Hier geht es den ganzen Tag um das Jubiläum der Bundeswehr. Alle aber interessiert, was hier im Büro von Jens Spahn passiert. Hier nämlich wird immer noch über den neuen Wehrdienst verhandelt. Heute Morgen beim öffentlichen Gelöbnis ist der Bundespräsident der Einzige, der diese Verhandlungen anspricht. Er wünscht sich ein Dienstjahr für Männer und Frauen, bei der Bundeswehr und anderswo. Nach meiner Überzeugung, lassen Sie mich das sagen ... Sollten wir alle mehr Feiertage machen ...
Er kann noch mal sagen, was er sich wünscht. Genau, nach meiner Überzeugung. Lassen Sie mich das jetzt sagen! Er fordert sich dich an, ja? Der nächste Satz, den ich sage, der ist ganz wichtig. Das ist ein bisschen wie bei Lindner, eines der besten Politiker-Zitate überhaupt. Leider nicht auf Band, nur kolportiert. Aber wie er sagt, ich hab grad was ganz Wichtiges gesagt. Ja, genau, das ist bei Steinmeier auch. Im Hintergrund auch keiner hört wirklich zu, eigentlich ist es egal.
Lassen Sie mich das sagen. Okay, Steinmeier, wir lassen es Dich sagen, das ist ja eh nur Worte. Okay, keiner weiß von nichts, aber Korrespondenten machen was Korrespondenten machen. Und dann scheint es eine Einigung zu geben beim Thema ... Es scheint eine Einigung zu geben. Sind die Verhandlungstüren jetzt geschlossen oder nicht? Hat er irgendwelche Infos oder nicht? Losverfahren, dieser Terminus Technikus ist nämlich in die Fußnoten gerutscht.
Es soll da angeblich drinstehen in diesem geeinten Papier, dass Losverfahren nur mehr eintritt, wenn keine andere rechtliche Möglichkeit mehr zu ziehen sei. Ach so. Ja, sorry, das ist status quo seit hundert Jahren. Also direkt. Ja, der gleiche Stand wie vor einem Jahr, also das hat sich absolut... Nichts getan. Interessant. Aufregend. Ja. Er wollte das Fuß noch durchschrieben, weißt du? Ja. Eine Fußnote wünscht dir was.
Und das Wichtig, weil man mit diesem Terminus vor Wochen die gesamte Bevölkerung verunsichert. Warte mal, wer? Wer? Wer, lieber Journalist? Wer war das? Willst du schon wieder den Politiker, den die Schuhe schieben? Wer war das nochmal, lieber Journalist? Das hat und mit dem Losverfahren im Zweifelsfall ja in ein Werpflichtprogramm einsteigen würde. Ja. Also mit dem Losverfahren würde man im Zweifelsfall in ein Werbpflichtprogramm einsteigen. Okay, gut. Ja, okay, ja, also ja.
Ich frage mich auch, ob die da einfach nur drei Stunden Diskussion simuliert haben. Also weil die CDU ja jetzt Diskussion simulieren musste. Die Journalisten wollen, dass die Politiker jetzt richtig Gras fressen, selber im Schlamm liegen, eine harte Diskussion führen. Also, lässt man sich ein paar Appchen servieren und wartet halt drei Stunden. Ja, ist ja ein ernsthaftes Thema. Da muss man schon ringen, um die besten Ideen.
Ja, dass die CDU sich das einfach vor ein paar Wochen ausgedacht hat, auch einmal dieses Losverfahren, ohne das mit Ölen zu überprüfen, dass Pistorius jetzt auch noch mal in den Verhandlungen sitzt, genauso wie alle wissen, dass es dort Thema sein wird und einfach sagt, ja Leute, wir haben keinen rechtlichen Rahmen, also wir können das jetzt gerne versuchen. und anderes Modell etablieren. Aber ihr wisst schon, wir haben dann einfach zwei Jahre lang Stress mit Klagen, Verfassungsrecht und so.
Wir müssten dann jetzt auch einen Plan entwerfen, für besten Auslese beziehungsweise Losverfahren. Das ist richtig Arbeit, Leute. Das dauert jetzt richtig lange. Wollt ihr wirklich, dass dieses Thema offen bleiben? Und dann ist CDU aus allen Wolken gefallen, war so, ach nee, wir wollen ja eigentlich gar nicht, dass dieses Thema existiert. Wir wollten ja nur wieder auf dicke Hose machen und die SPD irgendwie vorführen, weil wir sind ja die Partei für Sicherheit und Werhaben.
Also das, was du uns gerade sagst, ist ja ein ganz wichtiger Punkt, dass die CDU... oder so rumgehambelt hat und vorn rumgestellt hat, bei denen sie dann selber feststellte, ja doch nicht ganz so durchdacht. Einer der ganz großen Verfechter war ja die Junge Union für dieses Wehrpflichtding. So, die Junge Union hat natürlich jetzt einen guten Ausweg gefunden. Kein Journalist hat sich getraut beim Deutschlandtag irgendwas zur Wehrpflicht zu fragen. weil die ja das Rententhema hochgezogen haben.
Und das ist natürlich auch so eine Vermeidungstaktik. Kennt man aus der Pädagogik jedes U-zehn Kind verhält sich so, um von irgendwas abzulenken, was einem selbst ein bisschen panisch berührt, macht man totalen Popans um totalen Schrott. So, und da sind wir mittlerweile, ja, das ist totale Kindergartenpolitik überall. Ja, und man fragt sich auch ernsthaft, was da eigentlich immer wieder schiefläuft auch.
Also weil Friedrich Merz genauso wie bei dem Rententhema wusste, es gibt ja keine Diskussion zwischen SPD und CDU, die da immer wieder irgendwie so in den Raum gestellt wird. Das ist ja kein Koalitionsproblem.
bei der werflich kein Koalitionsproblem, sondern es ist immer wieder, dass in Runden halt irgendwelche CDU-Lah ausbrechen, weil sie das Gefühl haben, sie müssen jetzt irgendwie die große Wendepolitik machen oder so, weil irgendwie News im Nacken sitzt oder was auch immer, weil irgendwie Leute auf Twitter böse Nachrichten schreiben in MDBs, dass sie nicht rechts genug sind oder so.
Also fangen sie jedes Mal wieder diese Diskussionen an, um dann am Ende einzuknicken, weil sie sich einfach der Realität stellen müssen. Und Friedrich Merz hat das ja ... vorgemacht vor der Weyer. Wir bauen die Atomkraftwerke wieder auf und so weiter. Sofort. Jetzt machen sie Haarbeck-Politik und es fallen natürlich als allen Wolken, weil sie damit nicht umgehen können. Anstatt einfach von Anfang an zu sagen, wir machen halt irgendwie vernünftige Politik, liebe deutsche Bürgerinnen.
Das weiß, dass sie es sehr beschäftigt mit der Wehrpflicht, aber es gibt keinen Modus dafür. Ich weiß, dass sie es sehr beschäftigt mit der Atomkraft, aber wir haben uns auf was anderes eingestellt. Das macht keinen Sinn. Aber nein, man zieht es einfach jedes Mal durch und demoliert sich dabei Konstanz selbst. Es zieht aber auch die Zerstörungslost, ihre Kreise.
In der Bundes-, in der CDU war völlig klar, bis zum Ende von Merkel, wenn du die Regierungsfähigkeit der Kanzlerin oder des Kanzlers direkt angreifst oder sogar beschädigst, machst du in diesem Laden keine Karriere mehr. Und diese Vorzeichen wurde komplett umgedreht. Diese CDU ist nicht mehr wiederzuerkennen. Ihr größter, größter Vorteil, mit dem sie wirklich den Griff um das ganze Land hatte.
Den spielt sie gerade nicht aus, weil jetzt, und das ist noch mal die Dramatik, aber auch ein bisschen die Poante, die CDU hat immer partikulare Interessen durchgedrückt. Ihr ging es nie um das Allgemeinwohl, aber diesen Code musste sie invertieren. innerhalb der Partei, galt hier keine partikularen Interessen, sondern nur für alle. Das ist jetzt komplett umgestellt. Und das verstehen die Journalisten auch nicht.
Deswegen fahren die zum Deutschlandtag und sind dann die ganze Zeit verwundert, und auch ein bisschen emotional berührt, dass da so Konflikte sind und dass da gar nicht mehr zehn Minuten lang applaudiert wird und allein durch eine Armbewegung noch mal zehn Minuten applaudiert wird. Sondern dass alle nur nach Rampazamba machen, ja. Aber ja, das kann man natürlich... Also die Journalisten werden die Sehgebohnheit CDU niemals ablegen, ja. Da ist die CDU bei elf Prozent angekommen.
Da werden sie sich immer noch wundern, was da passiert. Aber das war ihre größte Stärke. Das ist die innere Disziplin. Das ist ein Karriereapparat. In der parteilicher Demokratiesicht uns so kritisch sehen. Aber darin war sie halt immer gut. Wenn Merkel gesagt hat, oder auch jeder andere CDU-Kanzler, wir müssen das jetzt einfach machen, weil das haben wir so beschlossen. Ich sehe das so. Das steht so im Koalitionsvertrag. Es ist das Beste für Deutschland, wo die anderen gefolgt sind.
Und jetzt passiert uns das ständig, dass irgendjemand von irgendwo da reinhofft. Also ich meine, dass irgendjemand von der Jungen Union Hessen in die Tagesthemen geht und dort den Rücktritt von Badevul irgendwie fordert. Also was für eine absurde Situation, dass man sich so vorführen lässt. Dass man das nicht erschafft, das irgendwie zu begrenzen.
Und es deutet ja einfach darauf hin, dass... Friedrich Merz, der so als der große Hoffnungsrehe gestartet ist, ist wahrscheinlich auch gerade deshalb, weil er so viel versprochen hat, weil er so viel behauptet hat, halt jetzt einfach eine lame Duck ist, weil er nicht liefert. Auf die Art und Weise, wie sie das irgendwie ausgemalt haben. Und da sind aber die Journalisten selbst auch mit Schuld.
Denn die Journalisten gehen ja seit Jahrzehnten ganz verlogen mit ihren eigenen Themen um, indem sie nämlich immer behaupten, Konflikte sind nicht gut, während sie selber süchtig nach Konflikten sind. So, und die letzten Jahre hat man ihnen einfach Konflikte vorgestellt. Ja, vorgespielt. Seehofer Merkel. Guck mal, wie lange sie halt stehen lassen auf der Bühne und der ganze Kram. Jetzt sind es echte Konflikte und die Journalisten so, äh, wie gehen wir nochmal mit echten Konflikten um?
Und alle so, äh, keine Ahnung. Äh, ja, dann halten wir einfach weiterhin die Kamera drauf so. Und dann kommt plötzlich der J.U. Chef Hessen, ja. Und sagt, ach, da steht eine Kamera. Also der warte Fuhl, das geht ja gar nicht. Das ist wirklich absurd. Ah, Sie wollen Ihnen einen Panzer demolieren? Ja, nee, kommen Sie doch in den Tagesthemen. Also es ist überall Zerstörungslust, ja, und erst recht bei der Bundeswehr.
Vielleicht fasziniert die Deutschen auch deswegen dieses Thema so sehr, Bundeswehr, weil es da schon darum geht, Sachen kaputt zu machen. Ich finde jedenfalls, der folgende Clip hat so eine gewisse Attraktivität, denn die Tagesthemen gehen selbst in den Schlamm und besuchen ein Panzervernichtungsdrupp. Panzerverdichtungsdruck, mir nach, Marsch, Marsch! Panzerverdichtungsdruck, mir nach, Marsch, Marsch! Die Ansage ist kleines, feindliche Panzer im Anmarsch. Hier in der Westfalenkaserne in Ahr.
In der Westfalenkaserne im Lipperland, oder wo, sind jetzt Panzer im Anmarsch. Bitte sofort vernichten. Alle trainieren zweihundert Rekrutinnen und Rekruten, den Ernstfall. Sechs Monate Basisausbildung für die, die sich freiwillig zum Bund gemeldet haben. Was mich auch ein bisschen beschäftigt, glaube ich, ist der Russland-Ukraine-Konflikt. Wenn zu einem Angriff kommen sollte aufs NATO-Gebiet, würde ich mich halt auch schon gerne verteidigen können.
Freiwillige wie Florian auf Sie setzt und hofft die Bundesregierung, denn der Bundeswehr fehlt das Personal. Also, wenn ein Siebzehnjähriger steht, der kaum die Klappe aufkrippt, weil wie jeder Siebzehnjährige eher so sehr zackhaft redet und so, und dann aber nicht von wir verteidigen ihr Deutschland, sondern... Wenn der Russer aufs Nordengebiet trifft, möchte ich mich verteidigen können. Ja, wenn ich auch nicht auf den Kopf komme, ist das ein Problem.
Ja, du kannst ja nicht einfach die Knappe in die Hand und läuft Richtung Grenze so, ne? Kann man nochmal einen Workshop-Tag zu machen, so diesem Spruch? Das geht ja gar nicht. Pistorios, Politiker reden oft, Müll, das ist auch nicht weiter schlimm, denn dafür ist es da. Aber die Metaphern werden manch... Also die sind auch manchmal einfach passend, ja, und das ist... Ich find's nicht verkehrt. Wir sind als neues Team gewissermaßen ohne uns aufzuwärmen auf den Platz gegangen.
Das führt dann schon mal zu der einen oder anderen Zerrung. Das haben wir überwunden und sind dann sehr geschmeidig, würde ich mal sagen, in sehr intensive Gespräche gegangen. Ah, was ja für ein Gönner ist, oder? Ja. Ich finde es eigentlich schön, weil er hätte jetzt natürlich noch mal die Chance nutzen können, die CDU vorzuführen. Macht er gar nicht, ich brauche gar nicht. Alle wissen Bescheid, alle wissen Bescheid, dass das ein idiotischer Muffer ist.
Ja, die waren einfach ein bisschen unaufgewerbend, aber am Ende haben wir uns darauf geeinigt. Ich hatte von Anfang an recht, habe ich eigentlich gesagt, kein Problem. Das Bild kann man schon, also ich finde auch, bevor die CDU-Fraktion ihren Saal verlässt, um irgendwo irgendwas zu regeln, brauchen die nochmal eine Warm-up. Ja, die sollten sich einfach nochmal im Stuhlkreis zusammensetzen und diskutieren, was ist politisch möglich. Macht es Sinn, dass wir uns selbst zerlegen? Ja, nein.
Und dann vielleicht erst in Verhandlungen. Bevor man eine Presse-Sitzung anbraut, vielleicht erst mal darüber nachdenken, ob man auch was zu sagen hat, bevor man das abbrechen muss und sagen muss, zu mir leid, wir haben heute kein Ergebnis für Sie, könnte man mal darüber reflektieren. Vielleicht werden die Umfragen ein bisschen besser. Das kann sein. Also die Deutschen haben es nicht so mit diesen Kurzschlüssen und Kaltstaats und so.
Es ist schon ganz gut, wenn man ... Ganz kurz drüber nachgedacht hat, bevor man die Öffentlichkeit über irgendetwas informiert, dass Morgen stattfindet. Das gilt auch für Journalisten, für Politiker und Journalisten. Man kann euch vorher noch mal ein Notizzettel lesen und sich auch einschreiben. Pistorius, jetzt zum Thema, wie viel Panzervernichter brauchen wir eigentlich? Glauben Sie wirklich, dass Sie durch Freiwilligkeit genug Spezialisten finden?
Zum Beispiel auch für die Kampfverbände, für Cyberabwehr. Da ist die Wirtschaft doch immer noch attraktiver? Ja, wir glauben daran, fest sogar, weil es erstens anderen Streitkräften auch gelingt und es gibt Erfahrungsbereichen aus anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Wenn es uns gelingt, gerade jungen Leuten Hochschulabsolventen schmackhaft zu machen, das ist... Jetzt gut ist, Marsch-Marsch zu dem Panzervernichtern zu gehen. Ich glaube, da ist der totale Disconnect schon offenbar.
Für sie ein Gewinn ist, bei der Bundeswehr zu sein für zwei oder vier Jahre. Das ist für sie interessant, das so etwas im Lebenslauf zu haben. Dann gewinnen wir dabei. Und die jungen Leute auch. Das funktioniert zum Beispiel bei den Landeskriminalämtern in den Ländern. Das ist ein interessanter Aspekt. Viel wichtiger ist aber, dass wir die Attraktivität unterstreichen und alles dafür tun, dass diese Freiwilligkeit gelingt. und ich kann nur wiederholen.
Ländern klappt es und ich sehe keinen Grund, warum es in Deutschland nicht klappen sollte. Ja, also ich könnte mir vorstellen im Fact Sheet in der Excel-Tabelle, die Pistorius tatsächlich führt, mit seinen obersten Heeresleitern spielen Panzervernichter vielleicht gar nicht so die große Rolle. Ja, das glaube ich eigentlich auch. Vielleicht erwartet man im Lipperland gar nicht wirklich jemals ein Panzer so. Ja, ich glaube auch, dass es nicht darum geht.
Aber ich meine, jetzt haben wir den Diskurs aufgemacht. Jetzt muss man ein paar Panzervernichter zeigen, weil wir sehen viele Panzer in den Nachrichten. Also muss ich jetzt auch sehen, wie Deutschen werden, durchaus in der Lage, Panzer zu zerstören. Ich meine, es ist auch für Journalisten herausfordernd. Das war ja schon beim Ukrainekrieg so. Über Krieg zu berichten, aber nicht über ein Panzer, sondern über so ein ganz dünnes Kupferkabel, das so eine Drohne hinter sich herzieht.
Die kann man nie mehr filmen. Also, ich meine, sieht man ja gar nicht so so ein bisschen. Das ist schon schwierig. Also da haben die Journalisten natürlich auch Probleme. Von daher verstehe ich das ein bisschen, dass sie so Krieg in Mannstärke denken. Männer, die auf Panzer schießen. Ansonsten ist es kein echter Krieg. Ja, aber das ist auch der Journalismus, wie. die Politik ist ja auch besessen von diesen Zahlen.
Also so wie man dann bei der nächsten Wahl sagen wird, kann Friedrich Menschen auf der Bühne stehen sehen. Wie er dann sagt, wir haben... Fünftausend total Verweigerer aus dem Bürgergeld zurückgeholt in den Arbeitsmarkt, genauso wird man dann aussagen. Wir haben hundertdreißig Panzervernichtungsteams geschaffen. Ja, das hat noch keine Bundesregierung vorher geschafft. Endlich wieder Panzervernichtung. Pistorius zum Thema Losverfahren, hier hört man schon, das ist einfach crazy.
Also man kriegt es nicht mehr ganz zusammen. Ja natürlich müssen wir, weil wir immer gesagt haben, wenn die freiwilligen Zahlen nicht reichen und der Aufwuchs der Truppe gefährdet scheint, müssen wir reagieren. und dann gibt es eben eine Rückkehr zur Bedarfswerflicht, weil einen ganzen Jahrgang Wehrdienstleistender, Wehrpflichtiger können wir gar nicht unterbringen und dürfen das auch gar nicht mehr. Warte mal, wir dürfen das nicht machen. Also geht es dann um die Frage, wie gestaltet man das?
Und da haben wir in diesem Gesetz festgelegt, erstes darüber muss dann der Bundesrat entscheiden, weil man das nicht automatisch machen kann. Und zweitens kann dann eine letzte Lösung, wenn alle anderen Auswahlkriterien nicht greifen, auch das Zufallsverfahren sein. Also haben wir uns Gedanken gemacht, wie können wir das Problem lösen und sind zu einem Schuss gekommen? Gar nicht. Wir lösen es einfach gar nicht. Das ist die Schifte, die dahinter steckt.
Der Bundestag muss es dann entscheiden, auf welcher Grundlage entscheidet es. Also muss man ja irgendwie einen Entwurf machen. Und wenn es gar nicht funktioniert, also im absoluten Notfall, von dem wir ausgehen, dass er niemals eintreten wird, könnte man auch noch mal über einen Losverfahren diskutieren. Also alles kann nichts muss, wahrscheinlich nicht. Und das ist jetzt die Lösung. Ich habe einen Vorschlag für die neuen Cyber-Siber-Soldaten der Bundeswehr.
Demnächst werden alle Pressemitteilungen extrem aufgebläht. Denn die Journalisten lesen ja eh nur noch mit Gemini und Chatchi B.T. und so. Und dann schreibt man drei Seiten Text, auf die es ankommt, öffnet dann ein Anhang, hundert Seiten Anhang, siebzigtausend Fußnoten, in dem alles detailliert drinsteht. Und wenn dann so ein Journalist die Dokumentenprüfung unternimmt, ich lese mal schnell das Dokument. Ja. Also, Sie haben ja auch über Losverfahren heute gesprochen, Herr Bistorius.
Ja, ja, wir haben auch über Losverfahren gesprochen. Fußnote, siebenunddreißig, Anhang, fünfundneunzig. Irgendwie so, ja, da werden alle befriedigt. So, dann haben wir unseren virtuellen Diskurs und alles ist gut. Ja. Hayali ist völlig lost, ja. Also, Hayali ist sowieso schon völlig lost. Das ist ja wirklich bis, also in allen Themen. Staatshaushalt, Verteidigung, irgendwelche Kriege.
Rassismus, natürlich, AfD, alles, ja überall Lost, aber das, also manchmal über das Stift zu sich selbst noch ein bisschen. Und dann frage ich mich wirklich und viele andere auch, wie soll das eigentlich gehen? Dann frage ich mich wirklich und viele andere auch, also fragen Sie sich viele andere auch oder fragt Sie viele andere auch? Hör das gehen. Das ist ein bisschen unklar, aber gehören wir. Da frage ich mich wirklich und viele andere auch, wie soll das eigentlich gehen?
Zu Hochzeiten gab es über einhundert Kreiswehrersatzämter, die angeschrieben und gemustert haben. Es ist alles abgeschafft worden. Und jetzt brauchen wir auch noch Kasären, Ausbilder, Ausrüstung. Das gibt es doch alles gar nicht. Ähm, ja. Genau, Dunja. Deswegen macht ihr der ganze Werbpflichtsdiskurs gar keinen Sinn, weil wir nicht wissen, wohin. Glück, bisschen aufzack. Ja, Sie sprechen mir aus der Seele, Frau Hayali.
Wenn ich wäre, würde mir gar nicht helfen, weil es die Kapazitäten überfordern würde. Aber Sie schaffen es in anderthalb Jahren? Ja, natürlich. Wir haben einen Plan dafür. Wir haben ja über die gesamte Zeit seit Bruch der Ampe bis zur Bildung der neuen Regierung weitergearbeitet an den Konzepten. Ach so, wir müssen an der Bundeswehr arbeiten, gar nicht an mehr Jugendlichen. Warum hat mir das keiner früher gesagt? Doch haben viele früher gesagt, hat noch keiner zugehört.
Wir brauchen die Wehrpflicht jetzt, weil der Russe greift wahrscheinlich in drei bis fünf Jahren an. Die Kaserne ist dann in neun Jahren fertig. Ausbilder haben wir in vielleicht sechs. Das ist ein bisschen wie mein Lieblingsthema. Ein Kind wurde geboren. Achtung, Achtung, ein Kind wurde geboren. Es ist jetzt schon eins. Jetzt ist es schon zwei. Es ist schon vier Jahre alt. Jetzt ist es schon sechs. Es wird eingeschult. Ach so, es wurde ein Kind geboren. Wir brauchen ein Lärm. Das tut uns leid.
Wir brauchen jetzt sieben Jahre, um den auszubilden. Aber ich habe ihn doch vor sieben Jahren Bescheid gesagt, dass ein Kind geboren wurde. Ja, schon. Aber es war noch nicht akut. Es war, es war nicht klar. Also wie Schultz damals gesagt hat, Demografie könnte sich ja auch einfach lösen. Das Problem könnte sich ja einfach lösen. Es könnten ja auch einfach Kasernen irgendwo noch rumstehen, die wir noch nicht auf dem Plan haben. Wir prüfen das jetzt erst mal.
Wir prüfen jetzt erst mal, wie viel Kasernen wir noch zur Verfügung haben. Vielleicht können wir noch drei Ausbilder aus der Rente zurückholen. Die haben wir jetzt zweitausend Euro steuerfrei. Aktiv Rentner, Bundeswehraktiv Rentner brauchen wir. Tag der Entscheidung auch in den Tagesthemen? Familie mit Kindern oder Enkelkindern, die in den Jahren oder später geboren wurden, dürften in Zukunft ein neues Diskussionsthema haben. Zur Bundeswehr gehen und dem Land dienen oder nicht.
Sorry, diese Entscheidung ist offen, aber es wird dazu keine Diskussion geben. Ich kenne keine Familie, in der eine Diskussion zu dieser Frage stattfindet. Kinder, möchten wir heute graues Brot essen oder Kuchen und Chips für alle? Oh, es wird viele Diskussionen geben. Ja, das ist dann so ein Gespräch, was die Eltern mit den Kindern führen müssen. Könntest du dir vielleicht vorstellen, deine Eltern und das Land zu verteidigen?
Ich möchte sterben oder lieber vierzig Jahre, fünfzig, hundert Jahre leben. Lass mich noch mal kurz diskutieren. Denn ab zwei tausend acht geborene Jungen sollen alle gemustert werden. Und zwar von zwei ... Moment mal, also ... Sie sollen gemustert werden. Ja, das ist natürlich dann verpflichtend, da geht man einfach hin, da gibt es also auch keine Diskussion, ne? Nö. Noch habe ich die Diskussion nicht ganz gefunden. Warte mal, das ist eine ganz neue Information.
Also wie war das nochmal mit den Frauen und den Männern, gemustert werden? Und zwar von zwei tausend siebenundzwanzig an. Frauen können, müssen sich aber nicht mustern lassen. Mick, endlich wissen wir es jetzt. Gott sei Dank. Die Jessie Wehrme hat endlich mal gesagt, dass die Frauen freiwillig, aber die Männern büssen. So, okay, gut, dass wir jetzt aufgeklärt sind. Gut, dass man dafür noch mal mehr als eine kurze Meldung gemacht hat. So, losverfahren. So, jetzt war dieser Tag der Entscheidung.
Losverfahren taucht in so einer Fußnote auf als Ultima Ratio irgendwann, wenn Deutschland untergegangen ist und so weiter. Jetzt ging ja dieser ganze Diskurs über Losverfahren. Jetzt hören wir mal, wie das Losverfahren hier noch behandelt wird. Jetzt sollen die Zahlen in allen deutschen Kasernen deutlich steigen. Von derzeit gut einhundertundachtzigtausend auf zweihundertsechzigtausend aktive Soldaten in zehn Jahren. Wie das gelingen soll, darüber wurde in der Koalition heftig gerungen.
In der Nacht die Einigung der Verteidigungsminister am Morgen danach, sichtlich erleichtert, über einen Kompromiss, der weiter auf Freiwilligkeit setzt. Äh, warte mal, was? Dieses Thema lassen sich die Journalisten, ihre Lieblingsdiskussionsfrage, lassen die Journalisten sich einfach so von, also wie die Butter vom Brot nehmen. Wo sind jetzt hier das Nachgehack und überhaupt und so? Aber gut, Sie sind ja Journalisten vor Ort, wir hören mal.
Warum gehen wir nicht erstmal davon aus, dass die freiwilligen Zahlen reichen, so wie in anderen Ländern auch? Sehr gute Frage an die Journalisten. Sehr gute Frage. Gute Frage an Journalisten und CDU. Was war das eigentlich? Mal gucken, ob die Journalisten mal Fragen der Politiker beantworten. Ich gehe davon aus, dass sie reichen werden.
Ich lese die Umfragen, ich sehe die Bewerbungszahlen, ich sehe die freien Dienstposten, die wir haben, ich sehe die jetzt erst dazukommenden Attraktivitätsmerkmale. Heißt für künftige Rekruten höhere Bezahlung, zwei tausendsechsfhundert Euro brutto, Fachausbildung oder sogar Zuschüsse zum Führerschein. Okay. Ich hab irgendwie jetzt keine Reflexion des Journalismus dazu gehört, kam in der übrigen Sendung auch nicht.
Nee, sie machen ja sogar noch damit weiter, indem sie jetzt zu tun, als wäre da heftig gerungen worden. Ja, und die machen jetzt auch diesen offene Briefjournalismus, indem sie hier rein kommentieren, dass sie unzufrieden sind. Ja, diese Behauptung ist leider offen gerungen worden, um den besten des Kurs und dann sei ein Kompromiss geschlossen worden. Dabei ist der Kompromiss in Anführungsstrichen ja einfach nur, ob.
Historius hat sich durchgesetzt, mit dem, was er schon die ganze Zeit gesagt hat. Das Ergebnis ist, also der Kompromiss. Wir schreiben irgendwo auf Seite vier eine Fußnote. Ja, es könnte eventuell eine losverfahren geben, aber halt nicht. Ja. Das ist der Kompromiss. Das ist der Kompromiss. Sieht doch sehr kompromisshaft aus. Jetzt kommt, was sehr skandalös ist. Also wirklich sehr skandalös. Ich bin außer mir. Wir sehen hier den Schülersprecher.
Das ist der vierte Schülersprecher dieses Bundesverbandes, glaube ich, dem der Gärtner anführt. Da könnte ein Gärtner wie auch immer. Und es sind alles wahnsinnig gute Leute. Also man kann sich es gar nicht vorstellen, aber wahrscheinlich ist es siebzehn Jahre alt sein, einfach sehr viel besser für Deutschland als siebzig zu sein. Es kommt irgendwie mehr bei rum. Wir hören das jetzt mal. Ein geniales Statement aus dieser Schülerschaft zum Thema ... Welches Thema?
Warum muss ich es noch mal sagen? Wer pflegt? Ja, da glaubt sie jetzt, sie muss ihn darüber informieren oder was? Ich würde mal sagen, sie macht eine theatralische Gesprächsgestaltung. Lass mir das mal durchgehen, weil Oma Erner ist ja auch blöd. Also sagt nicht ich, sagt Jessi Wehlmann, weshalb sie das so machen muss. Naja, ob es notwendig ist oder nicht, ist die eine Frage. Aber was ich persönlich komisch finde, ist, dass die Forderung an jungen Menschen besteht.
Und das ist auch verständlich, aber die Förderung komplett vergessen wird. Es wäre doch doof, erst bei der Musterung festzustellen, dass es einen Großteil der jungen Menschen, zwischen sich nicht gut geht. Ja, das wäre schon ziemlich doof, aber dann müssen wir es mal festgestellt. Von daher, Feuer frei, geht mal alle zur Musterung. Wäre doch doof, erst bei der Musterung festzustellen, dass es einen Großteil der jungen Menschen zwischendurch nicht gut geht.
Ich freue mich schon auf die Berichterstattung. Ja, also das ist jetzt ziemlich doof, wir haben jetzt diese Musterungsergebnisse und wir wollten es in eine Kurzmeldung packen, aber wir wussten dann nicht genau wie. Geht nicht so gut. Großteil der Jungen... Zürich nicht gut geht, dass wir nicht belastbar sind, Resilient sind, dass wir nicht gesund gemacht werden, wenn man dieser Frage eigentlich jetzt schon beantworten kann. Uns geht es nicht gut.
Wir werden nicht mit Lebenskompetenzen auf die Zukunft vorbereitet. Und wenn es die Prävention und Bildung gar nicht hergibt, brauchen wir auch nicht von einer Diensttüchtigkeit reden. Sieh nur so. Mhm. Das war jetzt gar nicht das Thema, auf das ich mich vorbereitet habe. Du solltest einfach nur sagen, wie du dich fühlst damit. Ja, also lieber Schüler, wir warten erst mal ab, die muss doch in zwei Jahren, wir können auch nicht jetzt schon Spekulation darüber anreden, was offenbar ist.
Ja, Wermer hat die ganzen Talkshows dazu gesehen und ist jetzt deshalb auch voll im Gefühlsdiskurs. Die junge Menschen haben nur das Gefühl, will zu kämpfen oder nicht. Kennst du weg oder nicht? Was machst du? Ja, wir machen jetzt mal Folgendes. Diesen Clip, den wir jetzt gucken, den muss ich ein bisschen vorbereiten. Zeit muss aufgewendet werden, um zu sagen, der kommende Clip ist so ein Spektakel, man glaubt es nicht. Also, man glaubt es wirklich nicht.
Ihr werdet gleich einen zwei Minuten lang Clip sehen, hören und danach sagen, Stefan hat recht, ich kann das nicht glauben, was ich gerade hörte. Wir machen es jetzt so. Die Journalisten habe ich oft kritisiert, Bücher darüber geschrieben, Vorträge gehalten zum Thema, die Journalisten verwechseln immer Politik und Familie. Sie kommen mal mit Die Koalition ist eine Ehe und da muss man sich gefälligst verstehen, Konflikt ist schlecht, wie auch immer. Das ist ja gar nicht so.
Wir wenden das jetzt trotzdem mal auf den Journalismus selbst an. Wir tun jetzt so, als wäre Jesse Welmer die Mutter von diesem jungen Schüler. Die beiden sind jetzt in einem Gespräch. Der Anlass des Gespräches ist die erste Antwort auf die Frage, wie war es in der Schule? Und er sagt, schlecht. So, wir hören also jetzt eine Mutter im Gespräch mit ihrem Sohn.
Und der Sohn sagt ihr die ganze Zeit auf sehr raffinierte, sehr informative Weise, dass er leidet, dass er Hilfe braucht, dass es so nicht weitergehen kann. Und wir gleichen jetzt ab wie Jesse Velma als seine Mutter. Die ganze Zeit nicht darauf reagiert. Und dann fragen wir uns, ist das eigentlich vernünftig?
Der Fehler ist, dass man heute beim Staat, beim Bundesregierung, bei der Pressekonferenz nicht den kleinsten Signal mitbekommen hat, dass der Staat auch Verantwortung für uns übernehmen will. Man kann doch nicht glauben, dass man so ohne Investitionen in uns, ohne eine gute Bildung mit Schimmeln an der Decke jungen Menschen dazu inspiriert und motiviert, was zu leisten.
Es heißt ja auch, wenn es nicht genügend Freiwillige gibt, dann könnte ein Losverfahren kommen, über das der Bundestag noch zusätzlich entscheiden müsste. Können Sie denn diese Notwendigkeit, dass die Politik eine Entscheidung treffen muss, ein Konsens treffen muss und darum ringt? Können Sie diese Einigungen nachvollziehen? grundsätzlich? Nein, es kann nicht per Zufall über die Lebensqualitäten oder die Lebensaussichten von jungen Menschen entschieden werden.
Wir brauchen, wenn ich jetzt zum Beispiel nach meinem Abitur in einer Kneipel sitze, mit vier Freunden, es kann nicht sein, dass ich dann per Zufall einen Anruf bekomme und so bunt muss, aber die anderen nicht. Was wir eigentlich brauchen, ist, dass junge Menschen eigentlich gefördert werden und dann tatsächlich was leisten können und wollen.
Wie heftig wird das denn unter Jugendlichen ... Grundsätzlich diskutiert auch, wenn zum Beispiel Verteidigungsminister Pistorius heute sagt, Grund zur Angst gebe es ja nicht. Wie kommt das bei Ihnen an und wie wird das diskutiert? Natürlich ist werblich ein Thema, wo man Angst hat. Und ganz grundsätzlich bei uns jungen Menschen sind auch ganz andere Themen da, die uns belasten.
Jeder dritter Jugendlicher sagt, dass die eigene Lebensqualität, dass der eigene Lebensstandard gesenkt oder schlecht ist. Und dann muss man einfach sagen, dass so eine Debatte, wo wir nicht mitbeteiligt werden, einfach nur für Zusatzbelastung, für Zusatzbesorgnis sorgt. Na gut, aber es gibt ja die Hoffnung, dass ich genügend Leute frei will, ich melde. Kennen Sie da niemanden, der sagt, auch ich finde das irgendwie ganz reizvoll, wenn ich da auch ein bisschen Geld verdiene.
Und ich finde es auch reizvoll, diesem Land zu dienen. Ich bin möglicherweise dabei. Das klingt so, als wäre das ganz weit weg dieser Gedanke. Ja, genau. Ja. Oh Gott. Das ist doch, man sitzt doch davor und denkt sich, krasses Drehbuch, also das ist kurz für Adolescence irgendwie. Ja, das ist gruselig. Also wenn wir in dieser Familienanalogie bleiben, dann kommt er nach Hause und erzählt halt, ja, es ist furchtbar in der Schule, ja, meine Lehrer mobben mich.
Das ist ganz schrecklich, halt ist da eigentlich kaum aus und sie so, ja, aber gehst du morgen wieder hin oder nicht? Ja, das ist auch wichtig hier zu kommen. Das ist also diese absolute Ignoranz. Selbst wenn man sie dann mal ins Gespräch einbezieht, nachdem über sie politisch geurteilt wurde, was jetzt mit ihnen geschieht und so, hört man überhaupt gar nicht zu. Es ist halt wirklich auch, es ist wie so ein Gespräch mit so einem Mastschwein, was so als Verführungsmasse irgendwie ausgeweht ist.
Ja, ist einfach furchtbar. Also, dass sie keine Sekunde darauf eingeht, dass sie da auch so dran hängen bleibt. Und es ist natürlich symbolisch für den kompletten Diskurs, weil genauso wird er ja geführt. Das ist ja genau das, was wir auch angerissen haben.
Wenn man sich damit auseinandersetzt, dass man junge Menschen befähigen will und dass man eine besten Auslese machen will und all solchen Quatsch, dann kann man nicht zweiundsechzigtausend Schüler in jedes Jahr einfach ohne Schulabschluss von der Schule gehen lassen. Dann muss man da, dann muss man da ran.
Wenn man möchte, dass die jungen Menschen dazu in der Lage sind, das Land zu verteidigen oder sei es nur bei der nächsten großen Klimakatastrophe Sandzäcke zu schleppen und so, dann kann man nicht die Sporthain verschümmeln lassen. Dann muss man da ran. Also ganz gruseliger Journalismus, es ist unglaublich und es tut mir im Herzen weh, sowas zu sehen. Ja, es ist schlimm vor allem, weil es sich ja unmittelbar spiegelt.
Diese Diskussion wird nicht geführt, aber das politische Vertrauen von jungen Menschen nimmt massiv ab. Und Autos vertrauen in Demokratie. Und wenn man sich anschaut, warum, ist es ja überhaupt keine Frage. Also das lässt sich ja wirklich ganz einfach beantworten. Und dann schaut man alle paar Jahre wieder auf die Landtagswahlen, die Bundestagswahlen und sagt, warum wenden die sich dann den Rennern zu, warum wären sie extremistisch, warum wählen so viele AfD, whatever.
Und dann sieht man solche Gespräche und es ist so, ja, weil nie jemand an irgendeiner Stelle mal ein bisschen zugehört hat. Also es wird überhaupt nicht thematisiert. Zwei Jahre Diskurs um die Wehrpflicht. keine einzige Auseinandersetzung damit.
Und selbst wenn sie da mal eingeladen werden, ja, wenn man sich da mal traut, ein Schüler-Sprecher einzuladen, dann ist auch nur die Frage, ja, aber wie viele von deinen Mitschülerinnen wären dann jetzt als breit, als verfügungsmasse irgendwie zu dienen, so. Keine Aufforderung, ne?
Auch bei diesen ganzen wird eingeführt, siebzig Jahre Bundesjahr, whatever, kein, kein Appell an die jungen Menschen zu sagen, wir tun was für euch, also tut was für uns, ja, deshalb haben wir beschlossen, wir müssen mehr für die jungen Menschen, nicht mal so einen politischen Blah-blah. Das ist völlig egal. Es geht einfach alles an ihn vorbei. Ja, es ist wirklich gruselig, was hier passiert. Tagsämenschiebene ist so ein Kommentar hinterher.
Da wird natürlich mal ein bisschen anklagend nach der Diskursqualität bislang gefragt, aber nur anklagend gegen die Bundesregierung. Ich finde, hier muss dringend Reflexion rein. Also hier steht die Hauptstadtpresse. Einfach muss sich komplett selbst ins Feuer stellen. War es das jetzt wirklich wert, liebe schwarz-rote Regierung? Eine bereits getroffene Einigung zum Wehrdienst in Frage zu stellen, nur um nach wochenlangem Gezerre fast wieder am Ausgangspunkt zu landen?
Ja, wochenlanges Gezerre von wem denn? Ja, wochenlanges Gezerre. Drei-Tagesthemen-Kommentare. Also ich könnte mir vorstellen, dass ich Boris Pistorius viel schneller mit seinem rationalen Ansatz durchgesetzt hätte, wenn ich diese Journalisten die ganze Zeit auf der Suche nach dem nächsten Konflikt irgendwelche Hinterbengler umgarnen würden. Ja. Um sich nochmal UNDU Landeskreis Statements abzuholen, damit irgendwer unter Druck gerät. Und so weiter und so fort, ja?
Also das ist wirklich alles total Banane. Okay, kurzer Unterstützer Dank und dann katholieren wir Friedrich Merz zum siebzigsten Geburtstag. Es gibt ja noch die guten Nachrichten mehr. Es gibt ja noch die guten Nachrichten. Unser kleiner Moment. Ackbarkeit. Langsamkeit. Lebensfreude. Letzte Aufruf für den Alias Express. Die Fahrkappen, bitte. Wow, was für ein Donnerschlag. Drei Präsentatoren heute. Igor, schickt. Zweihundertfünfzig Euro, sagt Danke für eure Arbeit.
Sehr gut, Iwa. Ulrich, Quartals-Ticket weg von hier, hundert Euro. Und Johannes, Jahresbeitrag für euren konsequenten Einsatz für den Klassenkampf, hundert Euro. Sehr gut. Euch dreien, aber auch allen weiteren, die ich jetzt vorlese, möchte euch alle hinter meine Stefan Schulz.com Paywall holen, auch damit euch künftig der Podcast immer zur Verfügung steht, selbst wenn er mal vielleicht in Thailand der Paywall ist.
Von daher, alle, die ich jetzt hier vorlese, auch die nächsten Male, schickt mir doch eine E-Mail mit nur drei Bestandteilen, Fernsehpodcast, muss irgendwo im Text auftauchen, Fernsehpodcast, Vorname, Nachname. Und dann wird automatisiert abgeglichen, ob ihr in den Unterstützernenkern hier auftaucht. Also grundsätzlich nicht, wenn ich vorlese, sondern grundsätzlich in den Bankdaten. Und falls ja, wird eure E-Mail-Adresse, eure Absender-Adresse, einfach vermerkt als Hier paywallaccount und so.
Also ihr müsst keine E-Mail an mich schreiben, in denen ihr Text und so weiter, sondern es geht einfach nur um den Automatismus, der getrickert wird über Fernsehpodcast, Vorname, Nachname und eure absende. E-Mail-Adresse habe ich ja dann sowieso. Also danke euch drei, Igor, Ulrich, Johannes, sehr gut. Außerdem neben diesen tollen Präsentatoren, die natürlich hier im Video verlinkt sind. Stefan schickt fünfzig Euro damit Produzent alle drei Monate.
Sehr gut, sehr guter Rhythmus, sehr guter Betrag. Und ein gutes Stück mehr Spaß im alltäglichen Wahnsinn. Vielen Dank, auch fünfzig Euro damit auch Produzent. Außerdem Stefan, der grüßt aus Dresden sehr gut. Weitere Unterstützer sind Stefan Armin Mirko, der Auftrag für einen wertvollen Podcast. Dirk, Hashtag hau rein, Robert. Für sich Lindia, Lydia und Linda. Hendrik, der möchte auch. Er ist ein Alien, will Kontakt zur Realität halten. Wir grüßen natürlich nach Bielefeld.
Simon, Fernsehen zuhören, sehr gut. Heiko, Marvin, Tobias macht eine Inflationsanpassung. Sehr gut. Kai, Thomas, Thorsten. Thomas will eine Karte fürs Raumschiff, die ist hiermit gewährt. Aber er ist Jim Kirk, also er ist der Kapitän. Enrico macht ein Geldgeschenk. Heiner, Vincent, Stefan, Robert, Jakob. Und viele weitere, die ich jetzt hier nicht nenne. Also wie gesagt, falls ihr mich sowieso unterstützt, kotzeemail, mailetstefanschutz.com. Einfach nur, ganze Podcast, Vorname, Nachname.
Und dann bauen wir über die Zeit euch schon mal in die Paywall ein, damit es dann keinen Ärger gibt, wenn ihr als Unterstützer natürlich einfach mit hinter die Paywall kommt. Okay, zurück in den Podcast. Wir fangen natürlich wieder mit Gabor Steingart an, Deutschlands wichtigsten guten Morgenphilosofen mit natürlich eigenem Podcast, eigenem Schiff, eigenem Metzen, Matthias Döpfner und so weiter. Und das Thema lautet Rente. Also das ist Platz Ebo-Politik tatsächlich.
Wir haben einen Infarkt in unserem Rentensystem mit einem Hustensaft bekämpfen will. Das hört sich gut an, aber die sechsjährigen, die Summen, die sie genannt haben, das ist ja ... Ich und viele Experten schlagen vor, das gesamte Rentensystem auf den Kapitalmarkt umzustellen. Dann kommt da Musik rein.
Statt vierhundert Tausend, die jeder von uns ungefähr im Zugesein des Erwerbslebens im Umlageverfahren einbringt, wenn er Akademiker ist, kommen ... bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der Börse, bei der.
Wir verlieren Jobs die ganze Zeit. Fünfzigtausend Autoindustrie, warum eigentlich? Weil unsere Löhne nicht konkurrenzfähig sind. Unsere Arbeiter sind nicht schlechter geworden. Aber was man denen in den Rucksack packt, Steuern und Abgaben, ist der Hammer. Wir laufen jetzt in Richtung ... Das sind ja fast die Lohnhauptkosten.
Das heißt, wenn man das zusammen sieht, diese Thematik, die Deindustrialisierung in Deutschland, dann würde ich dafür plädieren, einen größeren Wurf zu machen und das System wirklich umzustellen. Was? Es ist unglaublich. Also... Das war jetzt aber richtiger Wort, Breine. Einfach alles mal in Top geworfen, irgendwelche Zahlen. Die Arbeiter sind nicht das Problem, aber die Lohnentwicklung... Ich fass mal zusammen. Also wir entlasten die Arbeiter von Einzahlung in die Rentenkasse.
und legen das Geld, das wir jetzt gerade aus der Rechnung rausgenommen haben, an der Börse an. Und dann haben wir am Ende drei Millionen. Ja, aber habe ich das richtig verstanden, dass es dann so weitergeht? Also wir entlasten ja eine Rentenkasse, damit wir die Löhne runter regulieren können, weil die müssen ja dann weniger zahlen, damit wir dann mit chinesischen Arbeitern konkurrieren können. Ja, das auch. Es ist die Idee. Also... Link verlocken. Link verlocken.
Vielleicht sollte man sich als Journalist, bevor man in so eine Runde geht, Und man weiß, es geht um Generationengerechtigkeit. Noch mal kurz darüber ins Benehmen setzen, was die Themen sind. Und dann zumindest den ersten Talking Point mal gerade ziehen. Danach kann man ja von mir was machen. Ich bin großer Fan von dem Konzept, einfach alle Talking Points zusammen in einen Satz zu packen. Also ich wäre gerne in dieser Runde dabei gewesen.
Ich weiß noch, wie Herr ... Georg Reitz, oder wie er heißt, keine Ahnung, vom Fokus und Kolumnist, mir gegenüber saß und meinte. Also, die Kern, die CDU hängt an der Schuldenbremse, weil das ihr Kern, wie er das genannt, ihren Markenkern ist. Innerliche Argumentation dazu, wie folgt? Als ich fragte, naja, also die Amerikaner organisieren sich gerade die Schlüsseltechnologien, die sie komplett in die Verschuldung gehen. Oder was glauben Sie, wo Joe Bidens Billionen herkommen?
Und er so, nee, die werden ja aus der Volkswirtschaft gewonnen. Die werden ja aus der Volkswirtschaft gewonnen. Also es ist wirklich, es ist grotesk. und jetzt schauen wir uns an, wie alle, alle, ja, es ist wirklich interessant. Alle diskutieren Rente so scheiße wie Gabo Steingarn. Friedrich Merz geht so einen Deutschlandtag seiner jungen Union. Ja, ist großartig. Man kommt aus dem Stau, der nicht raus. Und anstatt das einfach alle sagen, ey, warte mal, wir sind hier im Freizeitpark rust.
Hier können wir einfach Blue Fire fahren. Nein, nein, man zündet einfach einen Lagerfeuer an und alle verbrennen sich mal die Finger, ja. Es ist unglaublich, wie mit den wichtigsten deutschen Themen mittlerweile politisch umgegangen wird. Also Friedrich Merz und die Junge Union diskutieren über die Rente. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Es war so etwas wie ein letztes Friedensangebot an den eigenen Kanzel. Guck mal hier, es ist schon Blue Fire.
Und Parteiversitzenden, der Applaus noch warmherzig und freundlich. So hatte die Parteijugend erst für seinen Empfang angekündigt. Nur für das Ende wollte sie dann keine Garantie übernehmen, das Lige allein an März. Und der enttäuschte die Junge Union hart. Eine wenig. Also das ist selbst für... Nachrichtliche Berichterstattung, wo heute schon ein sehr enttäuschter Hart. Das liege allein an März. Das ist fantastisch. Und der enttäuschte die Jungen Union Hart.
Eine wenig zugewandte Rede, eine Rede ohne Zugeständnisse oder Gesprächsangebote. Ich möchte Sie herzlich bitten und euch herzlich bitten. Nehmt an dieser Debatte bitte konstruktiv und aktiv teil, aber nicht indem ihr einfach nur sagt, was nicht geht. So wie ich. Ich habe niemals gesagt, was so alles nicht. geht. Das würde ich nie tun. Ich habe immer konstruktiv an meinen politischen Debatten teilgenommen und dann habe ich zwanzig Jahre gar nicht teilgenommen, aber das war auch sehr konstruktiv.
Und ja, also wirklich nur, wir sehen hier sie alle, aufgereiht, das ist die jungen Union, nur loser. Es ist unglaublich. Berichterstattung vom Schlachtfest. Er zweifelt, die SPD noch umstimmen zu können und er kanzelt die jungen Regelrecht ab. Glaubt jemand, Freunde, glaubt jemand ernsthaft? dass wir einen Unterbietungswettkampf gewinnen. Wer bietet an das niedrigste Rentenniveau? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein. Friedrich, es ist deren Ernst. Es ist deren Ernst, die sind richtig dumm.
Genau, die sind richtig dumm. Und jetzt ist die Frage, woher haben die das, dass es andauert ein Unterbietungswettkampf geben muss bei allen möglichen, was für Menschen toll und schön ist? Ja, von euch. Das ist normal der Markenkern der CDU. Ja, wir sind die darauf gekommen. Nachdem Friedrich Merz bei allem Unterboten hat, einen kompletten Wahlkampf unterboten hat. Noch weniger Ausländer, noch weniger Steuern. Genau. Ja. Das ist doch unglaublich.
Also ... Ja, Merz, du wirst jetzt mit dein eigener Mittel geschlagen. Du wirst unterboten. Jetzt zerbricht etwas zwischen Merz und seiner treuesten Anhängerschaft, die die J.U. immer war. Die Union fühlt sich bei ihrem wichtigsten Thema. der Generationengerechtigkeit vom Kanzler im Stich gelassen. Wenn die junge Gruppe in dieser Frage fallen gelassen würde, würde die gesamte junge Generation und vor allem die gesamte Junge Union fallen gelassen.
Hier sieht man schon, die Leute gehen jetzt ans Rednerpult, weil das Wort gegen März totalen Enthusiasmus auslöst. Ja, weil es Applaus bringt. Das ist eine totale Verdrehung. der CDU-Geschichte. So war es niemals in dieser CDU. Also damit, das ist für die Journalisten auch ganz wichtig. Das ist jetzt wie ein Überfall auf die Ukraine. Da findet gerade ein Angriefskrieg aufs Kanzleramt statt. Wo wir es vorher niemals erwartet hätten. Wo wir Friedensdividenden verbucht haben.
Wo wir, ah, das klappt schon. Das ist der Kanzlerwahlverein. Am Ende einigen die sich immer und so, ja? Da findet jetzt Angriefskrieg statt. Weil man muss sich dann diese Realität auch erst mal gewöhnen. Also vor einer Woche dachte ich noch so, wir haben ja darüber gesprochen und als wir darüber gesprochen haben, ja, Rente machen wir diesmal nicht, dachte ich so, na ja, bis dahin wird es ja wohl durch sein. Ich meine, die Proben ein bisschen Aufstand und dann ziehen wir es einfach halt durch.
Also vor allem die lassen sich... Sie stellen sich dahin, machen an, ja, Friedrich Merz sagt, ihr haltet jetzt einfach einmal die Schnauze, seid ihr doof? Unsere Wählerinnen sind alle über sechzig. Ich erzähl Ihnen doch jetzt nicht, dass ich deren Rente nach unten regel. Wer soll uns denn wählen? Also nur bei ihr drei Hampel hier noch in der Jungen Union seid. Sonst ist hier keiner mehr, ja? Wir haben nur die Alten. Auf die müssen wir uns verlassen. Also werde ich das ganz sicher nicht machen.
Und dann tauchen die einfach, da taucht der Chef von der Jungen Union, der eben noch neben ihm sitzt, einfach zwei Tage später bei Lanz auf und macht die ganze Chose noch mal. Also, es ist wild. Für die Journalisten will ich noch was sagen. Also liebe Journalisten, die jetzt zuhören, ja? Der Grund dafür, dass das jetzt so ist, ist ganz klar, ganz eindeutig. Ich sage es euch jetzt. Diese jungen Leute schauen nicht mehr Tagesthemen. Die hören diese Morning Briefings.
Von Gabor Steingart, vom Handelsblatt. Und deswegen ist da jetzt Angriffskrieg. Ja. Und da könnt ihr mit euren Tagesthemen ... Oh, äh, Konflikt, scheiße, eigentlich wollen wir ja Konflikt, aber kein Echten und so, ja? Das ist alles aussortiert. Das kriegen diese jungen Leute nicht mehr mit. Ja. Die kriegen nicht mehr mit, wenn es jemand in die Tagesthemen geschafft hat. Also nicht mal über Bande kriegen die noch mit, was ein Tagesthemen abläuft.
Von daher, das ist ein echter Generationenabriss, was wir hier erleben. Das sind Angriffskriege innerdeutscher. Und ihr nützt kein Panzervernichter irgendwas? Ja, und ja schon länger. Also wir wissen eh, die Junge Union ist immer schon rechter als der Rest der CDU, so das eh, aber die haben sich ja hinter März, also die sind ja die stärksten Unterstützer von März gewesen, weil er halt eben angetreten ist mit diesem Politikwechsel-Argument.
Und jetzt stellen sie fest und fallen aus allen Wolken, also fallen sie ja wirklich, also sie sind ja wirklich so doof, sie fallen aus allen Wolken, weil sie feststellen müssen, In der Realität ist das nicht möglich. Also es ist politisch nicht möglich, weil man hat ja einen Koalitionspartner. Ja, es ist aber auch rational, wirtschaftlich, nicht möglich.
Es macht auch aus Sinn der CDU, es macht aus... sich der CDU überhaupt keinen Sinn, dieses Rententhema irgendwie aufzumachen, der Art und Weise. Es macht nur Sinn, es zu verschieben. Und jetzt fahren sie aus allen Wolken, weil sie sich den großen Umbruch für Deutschland gewünscht haben. Und sie glauben auch wirklich daran. Also bis zu dem Punkt, wo sie halt weiter behaupten, man müsste jetzt irgendwie die SPD rausschmeißen und dann macht man Minderheitsregierungen, dann wird alles gut.
Dann setzt man das einfach alles mit der AfD, durch überhaupt kein Problem, dass der große Politikwechsel, der versprochen wurde und dann dann die CDU wieder bei ... Prozent plus irgendwie so. Das ist die Erzählung. und darauf haben sie sich eingeschossen. Und ich glaube auch, dass sie sich darauf eingeschossen haben und du hast völlig recht, weil sie halt eben inzwischen auch komplett andere Medien konsumieren und sich zunehmend radikalisiert haben.
Das sieht man immer mehr von diesen jungen Unionlern. Der Fokus, auf den sie ausgerichtet sind, ist nicht mehr... Wie ist Friedrich Merz in den Tagesthemen? Ja, kommen wir bei Oma Erner zu Hause an, sondern der Fokus ist, was schreibt News darüber? Was schreibt Apollo News darüber? Was schreiben mir halt irgendwelche Leute auf Twitter, Instagram und Co, die angepisst sind, dass es nicht rechts genug ist? Und die drehen alle am Rad. Also wirklich völlig.
Also bis zu dem Punkt, wo mir Leute unter irgendwelche Tweets runter schreiben, ja, die Minderheitsregierung ist die beste Möglichkeit, die SPD muss dringend rausgeschmissen werden, ohne irgendwie mal zu kalkulieren. Das ist doch, bedeutet doch nichts anderes, als dass dieses Kanzlerprojekt März gescheitert ist, dass der eine lame Duck wird, dass wir zwei Jahre lang darüber diskutieren werden, dass der weg muss.
Das endet hundert Prozent in Neuwahlen in der Diskussion darüber, dass die CDU in der Regierung gescheitert ist und in plus, weiß ich nicht, vier Prozent AfD. Danach stehen wir so, da ist nichts besser dadurch. Es ist wirklich nur ein Polarisierungskurs in der CDU. Und ich meine aus meiner Sicht meine Wegen. Ja, also geht den Weg. Mir ist ja die CDU egal. Also zieht es durch. Das, was wir hier sehen, Ich finde das richtig gut. Ich sehe nur, dass Journalisten es nicht verstehen, was da passiert.
Ja. Deswegen erklären wir es ihnen und sagen, wo? nicht nur das, sondern wir finden es auch noch gut. Ja, ich schau mir diesen Wahnsinn gerne an, aber man muss sagen, es ist einfach Wahnsinn. Also den Kanzler auf die Art und Weise zu demolieren, die eigene Partei zu demolieren und... Öffentlich damit zu drohen, im Zweifel zwei lassen wir das ganze Ding hier platzen, lassen dich gegen die Wand laufen und steuern auf Neuwahlen zu, ist halt crazy.
Durch die große Wetterlage haben ja diese jungen Unionsvertreter im Bundestag auch echt, also die sind ja das Zünglange an der Waage. Ja. Roman Alexander hat auch noch mal, und er versteht es ja auch über nicht, auch noch mal erinnert daran, es gab ja schon mal jungen Unionwiderstand, die Unterschreiber der Briefe damals waren, Michael Kretschmer und so, wo man sich denkt, ja, die sind ja auch Teressant bekommen, also die kommen ja jetzt auch Teressant.
Es kann durchaus sein, dass sie sich jetzt nochmal zusammenraufen und wirklich eine Ansage gekriegt haben von Thorsten Frey, wobei ich mir nicht genau vorstellen kann, wie Thorsten Frey eine ansage in der Fraktion macht. Ist ja kein Peter Strock oder so. Und, dass dann diese Abstimmung einfach klappt. Nur damit verschiebt sich ja dieser ganze Konflikt. innerhalb der Jungen Union zwischen denen, die im Bundestag eigentlich die Macht haben und dann die Leute, die zu solchen Parteitagen fahren da.
Also das ist schon wirklich brenzlig für alle. Ja, und vor allem sie schaffen sich ja dann immer wieder dieselben Probleme. Also sie stoßen ja auf die gleichen Realitätsprobleme wie dann Friedrich Merz. Friedrich Merz verspricht große Dinge, Friedrich Merz macht große Ansagen, stößt dann auf die politische Realität und stellt fest, war vielleicht ein bisschen über das Ziel hinaus geschossen und deshalb muss ich jetzt irgendwie so eine Scheinlösung finden.
Und dann macht man sowas wie ... Ja, deshalb geht es jetzt den Zehntausend total Verweigerern total an den Kragen. Wahrscheinlich, keine Ahnung, wir haben es auf jeden Fall beschlossen. Die fünfzig Milliarden, die wir damit eintreiben wollen, sind es jetzt nicht. Aber vielleicht ist es eine halbe Milliarde oder so. Bitte hören Sie auf, darüber zu diskutieren. Wir haben geliefert. Und bei der Jungen Union holt sich jetzt im Zwei-Zwei genauso.
Also ich glaube auch, dass die, das war ja auch schon in der Bild und so, die machen jetzt auch so ein bisschen Angebote. Man kann ja nochmal diskutieren, whatever. Die klicken damit ein, aber damit... Dreh'n sie sich ja letztendlich nur um Kreuz, also sie kommen dann wieder bei dem selben Problem raus, dass auch sie eingeknickt sind.
Ja, dass auch sie den Wende-Kurs nicht machen und damit steigt die Kritik wieder von außen und es erhöht wieder das Potenzial, dass sie beim nächsten Mal dann aber da müssen sie dann richtig draufhauen, werflich nicht geworden, Rente nicht geworden, was ist das nächste große Thema? Das wirst du jetzt singen oder so, den sie nicht wollen oder so was. Im nächsten Fernseh-Podcast sage ich jetzt schon mal voraus, diese Abstimmung wird klappen. Die Journalisten werden nicht sehen, was da passiert.
Und der TNO-Wortsein Puh. noch mal gut gegangen. Und dann brennt aber die Hütte richtig. Also das ist wirklich hochinteressant, was hier passiert. Wir schauen mal, wie das heute ist. Also wir gucken mal den Bericht zu Ende. Immer an Ihrer Seite, wir wünschen uns Ihren Erfolg, stehen Sie nun auch an der Seite der Jungen Generation und Jungen Union. Ein letzter Gruß in den sperrlichen Applaus beim Abgang. Friedrich Merz hinterlässt einen Scherben auf.
So, die Junge Union, ich will noch mal sagen, die macht diesen Thebes auch, um von anderen Niederlagen abzulenken, wie zum Beispiel beim Thema Werbpflicht. Da wurden sie wirklich vorgeführt, als nämlich einfach der Minister kam und sagte, sorry Leute, aber es gibt so etwas wie Realität. Und alle so, ja, das stimmt. Ich finde keine Worte mehr für meine eigene Dummheit. Ich muss dieses kleine Zugeständnis machen. Lasst uns dieses Thema abräumen. Rente! Ja, genau.
Und März kriegt die komplette Wut gegen Pistorius und so weiter, kriegt alles März jetzt ab. Also wirklich all-in. Die Tagesthemen haben auch Spaß bei der Berichterstattung. Der ist schon ganz gut. Ein Bild nicht nach dem Geschmack des Kanzlers. Ausgerechnet der Chef der Seniorenunion stellt sich heute in der Rentendemotte an die Seite der Jungen. Und dann kommt auch noch mal Kost Söder. So, und dann kommt auch noch mal für Söder.
Jetzt wird es richtig heikel, denn Söder ist es gewohnt, sich die Finger zu verbrennen. Söder ist es auch gewohnt, dass man sich über ihn lustig macht. Söder ist ganz viel gewohnt, weil bisher ist es ja immer gut gegangen. Ja. Wenn es aber nicht gut geht, und es kann gar nicht mehr gut gehen, selbst wenn der im Bundestag da ist, ist die Junge Union weg, also dann ist es einfach kurz vor, die Grüne Jugend verlässt die Partei so.
Also es kann gar nicht gut gehen und man wird natürlich in diesen Rückblicken immer sich diese Stadion, diese Steffen Lambi-Filme, in denen dann immer nacherzählt wird chronologisch oder Robin Alexander schreibt das nächste Buch und da wird Söder für diesen Auftritt, den wir jetzt sehen, nicht gut wegkommen. Es ist wirklich crazy, was er da abgezogen hat.
Söder ist der größte Verfechter einer Oma-Erna-Politik, der ja noch die Mütter im Rente oben drauflegt und so weiter zuvor, der und steht dann Vor der Jungunion so. Natürlich bekommt der Kanzler Lob vom Bayerischen Ministerpräsidenten, aber beim Thema Rente zeigt doch eher Verständnis für die Rebellen. Ich finde, ihr habt schon gute Argumente. Und man muss diese Argumente auch wählen. Und man muss sie auch beachten. Und wir müssen darüber auch mit der SPD reden.
Also so ein reines SPD-Basta von der Seite geht auch einfach nicht. Geht einfach nicht. So. Ich, eh, das ist so geil. Das ist so absurd. Man schlägt die Hände über die Kopf zu sauber, denkt sich. Ich habe das gestern gehört und ich dachte, in meinem Kopf war sofort dieses Bild, wie so Markus Söder so halb nackt vor so einem Lagerfeuer steht, vor sich so den Kanister als Fallosersatz und einfach so benzin-ornanierend in das Feuer hinein schießt, weil warum nicht?
Also er packt die komplette Bude da ab, indem er sich jetzt hinstellt auf so absolut lächerliche Art und Weise als Ministerpräsident von Bayern sagt, ne, da habt ihr völlig recht, da müssen wir mit ... SPD nochmal reden, so aber nicht meine Freunde. Während Söder gerade in Berlin mit der SPD darüber geredet, ob man nicht doch nochmal was machen kann, macht Söder dort so ein Spruch in Süddeutschland. Das ist wirklich, das ist der Knopf auf der Tonwaffe.
Ja. Ja, und ihr checkt das selber nicht, ne? Für ihn ist das einfach alles nur Theater, er geht da halt hin, er wird in der Klausern der Jungen Union. Das kann durchaus sein, dass er das nicht richtig checkt. Mehr Seins auszuwischen, kein Problem. Also derzeit checken ja vieles nicht so. Ein bisschen kokitieren, aber was er halt auch nicht checkt, und das sieht man nur in den Augen von dem jungen Mann, der da vorher gesprochen hat, ja? Die sind fast am Wein.
Der steht da fast am Wein und ist, entweder sie machen das jetzt mit uns oder sie werfen uns alle vor dem Bus, ja? Das ist der Klimatiskurs der Jungen Union. Ja. Wir standen an ihrer Seite und jetzt werfen sie uns vor dem Bus und lassen uns im Stich. Und das meinen die ja wirklich so. Das ist für die kein politisches Theater.
Also vielleicht noch von ein paar in der Führungsspitze da, die es mitmachen, weil sie sich damit halt erhoffen, in den Tagesthemen zu lernen oder bei Lammens oder was auch immer. Ja, aber die sind ernsthaft ergriffen und Markus Söder steht vor ihm und macht da halt sein Theater und merkt überhaupt nicht, wie er sie damit noch anheizt. Anstatt ihn einfach so wie ... Friedrich Merz hat auch zu sagen, seid ihr wahnsinnig, seid ihr komplett wahnsinnig rein.
Es gäbe für Söder nur einen guten Umgang, damit überhaupt nicht zu diesem Deutschlandtag fahren. Nicht hinfahren, da als Gastredner noch irgendwas zu machen. Die Junge Union, von denen du jetzt sagst, die sind Verkotzverträne in den Augen, die erleben gerade die Gefühlswelt, warum sich Leute auf Straßen festkleben. So wichtig ist in dieses Thema. Die Zukunft wird verspielt, es geht um hunderte Millionen, es ist Milliarden, es ist mein Geld. Warum wird das schon wieder den Alten geschenkt?
und so weiter? Wir sind hier ganz weit nicht März, versucht es ein bisschen sportlich zu nehmen, dann so tags drauf. Die neue Woche in Berlin beginnt mit den massiven Folgen, den Nachwähnen des Wochenendes, mit einem Kanzler, der mit der schwarz-roten Rentenpolitik zu Scheitern droht, an der eigenen Partei. Nicht ahnen, dass ich bei der süddeutschen Zeitung mal ... Freundlicher begrüßt werde als bei der Jungen Union.
Aber... Kopfschütteln am Wochenende, die sonst so treuen Kanzler, Gefolgsleute aus der Jungen Union, sind sauer. Offen ausgetragen, der Konflikt. Ja, so, bla, bla, bla. Slonka moderiert jetzt. Ich gucke ja diese Nachrichten wirklich nur über, ich lad mir das Audio runter, hör das in dreifache Geschwindigkeit, danach ist es weg, ja?
Ich verbringe nicht den ganzen Tag damit, ich hör keine Morning Briefings, sondern nur so ausgewählte Podcasts in dreifache Geschwindigkeit, die meisten, dass ich mir von KI vorlesen. Dass es so ein Medienspektak gibt, wie uns jetzt hier erklärt wird, zeigt auch, dass die Journalisten es nicht mehr verstehen. Die, ich will es mal so zoologisch, ganz hochtrabend, aber es ist ein ganz einfaches, jeder versteht es sofort.
der jeglicher Gewinn in unserer modernen Welt haben wir dadurch, dass wir Kommunikationsschranken, Grenzen eingezogen haben. Das nicht jeder mit jedem quatscht, weil dieses, aber da habe man gesagt, wir sollen so lange diskutieren, bis wir einen Konsens haben, allein durch das Argument. Nein, niemand hat jemals so, man gründet eine Firma und ihr hat nur eine Funktion. Der Hospitant redet nicht mit dem Chef. Sondern der hält einfach mal die Kommunikationslinie ein.
Und da muss schon einiges passieren, bis es beim Chef auf dem Tisch liegt. Wir ziehen Kommunikationsschranken ein. Wir sagen Kindern, ihr müsst euch erst melden. Ihr dürft hier nicht einfach rumquatschen und so. Ganz wichtiges Prinzip. Verstehen die Leute immer nicht so richtig. Es ist eigentlich nicht so kompliziert, nicht miteinander zu reden. Das ist der Erfolgsfaktor. Mit einem Kopfhörer in der fremden Stadt. trotzdem was kaufen und sich versorgen zu können. Das ist der Gewinn.
Und nicht alle quatschen mit allen und es gibt unendlichen Diskurs. So, die Journalisten allerdings, wir haben nur ein Produkt im Angebot und das ist das unendliche Gespräch. Also veranstalten wir eins. Das ist grotesk, was ihr hier seht. Slobka moderiert jetzt metamäßig über eine andere Fernsehsendung ihres eigenen Senders, wo alle Protagonisten, die man gerne in der eigene Sendung hätte, da sind, um miteinander zu quatschen.
Guten Abend. Der aktuelle Rentenstreit in der Koalition erinnert zunehmend an ein Escape Room-Spiel, bei dem man als Team in einem Raum eingeschlossen wird, aus dem es scheinbar keinen Ausgang gibt. Jedenfalls keine sichtbare Tür. Und nur durch das Lösen kniffeliger Knobelaufgaben kann man es schließlich doch noch schaffen, sich zu befreien. Einen solchen Ausweg müssen jetzt vor allem der Kanzler und die Fraktionsführung der Union finden.
Aber auch die SPD wird vermutlich nicht weiterhin so tun können, als hätten hier nur die anderen ein Problem. Genau, wie Söder doch mal die SPD wieder mit reinholen, also nur bei Koalitionsvertrag und überhaupt noch so, die können ja jetzt nicht einfach das wegschweigen, rein ins Gespräch, rein ins Gespräch.
Und so interessant war es zu beobachten, wie sich dazu Kanzleramtschef Thorsten Frey und die SPD-Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Berbel Baas, gerade eben in der Diskussionssendung am Puls positionierten. Ja, das ist gut. Jetzt gibt es noch eine neue Sendung am Puls, wo alle miteinander reden, was hier gerade passiert.
Also nicht nur Söder taucht auch noch mal bei der Jungen Union auf und überhaupt und alle Quatschen quer fällt ein, und der junge Unionschef wird noch mal eingeladen aus Hessen und überhaupt und so, sondern das CTF gründet noch eine neue Sendung, um jetzt auch die SPD noch mal explizit ins Boot zu holen, damit die Frau Bars da ... Viel mehr Diskussionsangebote. Jan Fleischer bekommt auch noch seine eigene Sendung, wo er quatschen darf. Viel mehr Diskussion.
Eigentlich müssen jetzt alle mal in eine Gruppenstunde gehen, die ich dann moderiere. Und sobald jemand den Mund aufmacht, gibt's voll in die Fresse. Und zwar so, dass das für alle eine Lehre ist. Niemand redet. Das ist ein Erfolgsrezept. Niemand redet. Er ist skurrier dabei. Und in diesem Gleichklagen, in dem sie es jemals mitmachen, vor allem weil es ist ja auch nicht das erste Mal, es ist jetzt, glaube ich, wenigstens das vierte Mal.
Also es fängt alles mit dieser, vielleicht kann man schon Vorherfälle finden, aber man könnte sagen, es fängt mit dieser Verfassungsrichter-Wahl an, wo aus dem Nichts einfach so die Fraktion ausbricht. und die Diskussion führen will. und Tageszenen sind so, gute Argumente, müssen wir mal zuschauen. Dann geht es weiter mit solchen Diskussionen um Syrien, wo Badefuhl einfach hinfährt, sagt, es sieht hier irgendwie nicht gut aus.
Ich glaube nicht, dass die zurückreißen, wochenlange Diskussionen darüber. Ja, bis zu dem Punkt, wo sich der Kanzler dazu äußern muss, warum er sich immer noch an Badefuhl festhält und so was. Man macht dann weiter bei der Werflich. Ja, auch wieder mega Thema. Alle Journalisten reisen da an, machen dann Videos von der Pressekonferenz, die nicht stattfindet. um am Ende bei nichts anzukommen. und jetzt wieder genau das Gleiche. Ich habe eine Idee. Wir machen es alle wie beim Stadtbild des Kurs.
März sagt irgendetwas und statt das alle sich dazu verhalten, sagen wir einfach alle, wir wissen, was er meinte. Punkt. Wir wissen, was er meinte. Punkt. Wir wollen nichts dazu hören. Alle schweigen bitte. Wir wissen, was er meinte. Punkt. Stattdessen. Es ist eine Erinnerung an, es ging vielleicht los mit diesem Schlichtungsgespräch im Fernsehenübertragen Heiner Geisler und die Leute, die den Stuttgart schützen wollen.
In Sachsen-Anhalt bekommt der Bundeskanzler heute Geschenke nachträglich zum Geburtstag an. Das kommt ja auch immer noch dazu. Unendliche Pressetermine, also wir kommen gleich zurück auf dieses Gespräch. Aber es ist ... Sonst bekommt Friedrich Merz derzeit vor allem heftigen Gegenwind. Auch heute steigt der Druck weiter in Sachen Rennen. Guck mal, er kommt schon in irgendein Raum reingeschlendet und so ein Typ steht schon mit einem Mikro da. Der wartet schon da raus.
Was haben Sie heute zu sagen? Hier kommt der Kanzler ab jetzt Gespräch, feuerfrei, die Aussprache ist öffnet. Das ist auch das ... Ich meine, wofür war Merkel berühmt, nichts zu sagen? Ja. Merz selbst hat sich über Scholz lustig gemacht. Da guckte man er so verschlumpft, aber sagt nichts. Ja. Und Merz so, ich sage überall alles und ich lass mir auch jede Frage stellen. Und wir sind ein halbes Jahr in seiner Kanzlerschaft und es ist alles abgefackelt, ne? Also ich, alles brennt lichterlos.
Der Typ war zwei Tage in Brasilien. Und schafft es einfach nicht danach mal kurz die Fresse zu halten. Das stelle sich einfach wieder vor die Kameras. Und hat zehn Öl in einen Mux. Wieder eine Woche Diskussion. Minus drei Prozentpunkte. Peinlichkeit vor dem Herrn. Da macht er dieses Stadtbilddebatte auch aus dem Nichts. Ohne Sinn und Verstand. Daraus ist nichts geworden. Natürlich wird daraus nichts. Er fährt zu irgendeinem Integrationstag.
Alle verlassen den Raum. Wie geht die Diskussion wieder? Also es ist einfach ohne Sinn und Verstanden. Er kommt aus Dieselzeichen. Geht er nicht hin, was auch immer. Also es ist wirklich schlimm, er tut mir auch ein bisschen Leidenpolitik. Auch heute wiederholt er, er wolle an seinen Plänen festhalten. Trotz allen Gerätes muss man dann immer dazusagen. Ich gehe davon aus, dass wir das Rentenpaket, so wie wir es in der Koalition geplant haben, auch noch in diesem Jahr verabschieden werden.
So, hier hört man schon, als ich das hörte, dachte ich so, war das gerade ein O-Ton von März, er ist ja nicht wieder zu erkennen. Das ist ja wirklich schon Akkustand, zwei Prozent runter geredet. Ja, also wirklich totgequatscht. Das ist wirklich ... Das wir das Rentenpaket, so wie wir es in der Koalition geplant haben, noch in diesem Jahr verabschieden werden. Deutschland diskutiert vor allem auch über die Renten. Ja, das ist ja geil, das sehe ich jetzt hier.
Nicht nur reden da Thorsten Frey und Bärbel Baas, sondern es sind auch noch in zwei Panels zwölf Leute zugeschaltet. Also, vierundzwanzig Leute. Das macht's auf jeden Fall noch besser, ja. Unglaublich. Politik und den gewaltigen innerparteilichen Unionsstreit am Abend im ZDF. SPD-Chefin Bärbel Bas Mahndt, den Koalitionspartner. Es wusste ja jeder, was vor allem ... ... Smiley vor sich, wo sie ankreuzen können, ob sie gerade traurig, glücklich oder grüten sind.
Weil du musst wissen, das Gespräch selbst ist ja noch nicht informationsdicht genug. Man muss noch so eine Infotafel vor sich stellen, wo man aufmalt, wie man sich gerade fühlt. Aber ich finde es sehr modern, mit den Smilies gearbeitet. Nee, ich finde die sollten das, wie bei dreizehn Fragen machen, immer ein Schritt nach vorne, ein Schritt zurück. Oh Gott, was wir hier sehen, ist wirklich zu schlimm. Wir orientieren im politischen Diskursraum, ja. Nee, man glaubt es einfach nicht, ja.
Es gibt jetzt eine Fraktionsführungsspitzenrunde im ZDF, die heißt Ampult mit zugeschalten Publikum und mehrfachen Moderationen. Den Koalitionspartner. Es wusste ja jeder, was vereinbart ist. Und jetzt gucken Sie sich die Renten doch an. Die Durchschnitts-Renten, das ist ja ein sogenannter Eck-Rentner, den gibt's ja in Wirklichkeit nicht, der Standard-Rentner. Die meisten sind ja drunter. Frauen übrigens sind nur bei neunhundert Euro. Okay, aufeinander die Regierung scheitern sollte.
Also es muss die Junge Union sich überlegen, ob sie daran eine Regierung scheitern wird. CDU-Kanzleramtsminister Thorsten Frey versucht zu beschwichtigen auch die eigenen jungen Abgeordneten. Selbstverständlich nehmen wir ... Erkämpftes hier in einem Statement gegen alle, gegen die alten Bürger, gegen die Junge Union, gegen die SPD, einfach gegen alle so. Den jungen Abgeordneten. Selbstverständlich nehmen wir die Sorgen auch die ... Zu Recht.
Befürchtungen, die auch Kolleginnen und Kollegen haben, natürlich sehr ernst. Das ist eine gewaltige Herausforderung. Und weil es eine gewaltige Herausforderung ist, haben wir auch gesagt, wir müssen an das Thema auch Grundstände rangehen. Wir brauchen für die nächsten fünfzehn Jahre eine gute Lösung bei der Rente, und zwar eine, die allen Generationen gerecht wird. Sorry, ich würde es auch gerne sagen, aber haltet alle die Fresse. Ich will nichts mehr über Herausforderungen hören.
Die Känze sind alle da. Einfach Terminal fragen, was machen wir jetzt? Machen, fertig. Damit ist wirklich keinem geholfen. Und ich meine, es ist auch lustig, dass man versucht, die SPD jetzt ans Boot zu holen, die ja einfach nur sagen kann, ja, wie bei allen anderen Vorschlägen, vorher schon, wir haben das einen Koalitionsvertrag so festgehalten, wir machen einfach das, was wir schon immer gemacht haben. Keine Ahnung, warum jetzt bei euch so ein Streit ist.
Na ja, regelt das mal untereinander, um sich dann am Ende auch noch immer noch durchzusetzen, damit wir genau wissen, dass sie näher an der Realität dran sind. Ja, also die SPD macht ja einfach nur ... halt die Politik, die sie schon immer gemacht haben und die CDU ist halt seit neuestem Hühnerhaufen, seit den Schwedischen zum halben Jahr. Also kann man jetzt einfach immer warten. Die kommen dann schon angekrochen.
Bei der Werflich kommen sie angekrochen, ja, bei den anderen Themen auch, also werden sie hier auch angekrochen kommen. Thürmer macht das einzige sinnvolle Statement, aber auch, das sage ich jetzt nur, also ich bleibe total bei meinem Alle halten die Fresse so, ja. Weil die Information, die er jetzt sagt, sind so einfach und so richtig. dass es blamabel ist für ein Land der Dichter und Denker, dass es überhaupt noch mal ausgesprochen werden muss.
Die Känze von Sintoch, klar, warum wird darüber noch diskutiert? Aber da so viel diskutiert wird, ist es dann schon gut, wenn man das auch noch mal dazu sagt. Der andere Parteinachwuchs, die Jungen in der SPD-Fraktion, widersprechen heute entschieden. Bei dieser Debatte geht es nicht um Jung gegen Alt, sondern es geht um Arm gegen Reich. Denn nach dem Vorschlag der Jungen Union würden Rentnerinnen und Rentner, die nach den Renten gehen, schlichtweg weniger Rente bekommen.
Wie weiter im festgefahrenen Rentenstreit? Ja, indem man einfach das Geld, das da ist, den Leuten gibt, den es brauchen. Wie lange will man darüber noch reden? Es sind alles nur Vermeidungstalks. Es ist alles schlimm. Die andere Zimmermann spekuliert noch ein bisschen, weil sie wurde noch nicht genug geredet. Warum nicht? Was passiert jetzt künftig so? Aber was jetzt ein bisschen in Bewegung zu sein scheint, ist eigentlich sollte die große Rentenreform erst in der nächsten Legislatur kommen.
Nun klingt es so, als wenn schon Mitte sechsundzwanzig, wenn die Kommission aufgehört hat zu arbeiten, diese große Reform sofort angefangen werden würde. Glaubt sie das selber? Ich hoffe nicht. Aber ich befürchte ja. Aber wir sehen doch gerade, was alles nicht klappt so, ne? Auf keinen Fall wird diese Reform angegangen. Wie bei der Wehrpflicht können wir uns jetzt auch wieder hinstellen und sagen auf keinen Fall und in zwei Jahren sagen, guck mal, ist nicht passiert.
Rente wird niemals diskutiert, das wird Schritt für Schritt so ein bisschen angepasst, hier ein bisschen mehr Puffer, da wird so ein bisschen, ach die Haltlinie ist doch nicht so wichtig, aber fällt ja niemandem auf und so. Es gibt keine große Rentenreform, wird es niemals geben. Und das wissen auch alle unter fünfzigjährigen, genauso wie sie wissen, ich werde den niemals wieder umziehen, weil es gibt keine Wohnungen und so weiter, ja?
Es ist bei ganz vielen Sachen, sind die Sachen einfach völlig klar. Und nur weil Journalisten es nicht wahrhaben wollen, dass es wirklich so schlimm ist und so, erzählen sie immer wieder, also morgen kommt die große Veränderung. Morgen kommt der große Change, wir können Hoffnung haben, hope and change. wird es nicht geben. Was erzählt sie da? Und das würde bedeuten, dass die junge Gruppe...
Sie erzählt jetzt, was das bedeuten würde, wenn man doch den großen Sprung und so weiter... ...und das würde bedeuten, dass die junge Gruppe zum Beispiel mitentscheiden dürfte und dass sie den Vorteil hätte, noch in dieser Legislatur eine Reform mitzugestalten, die die staatlichen Kassen entlastet. Genau. Eine Reform, die die staatliche Kassen entlastet. Welcher Traumwelt lebt sie? Kleider Themenumschung, Friedrich Merz wurde siebzig.
Es mag ungewöhnlich sein, zu Beginn einer Sendung auf den Geburtstag eines Politikers zu schauen. Aber es geht um den des deutschen Bundeskanzlers. Meinst du, das ist ungewöhnlich? Wir wurden bisher Kanzler Feiertage immer verschwiegen. Ich könnte mich also gefühlt, jedes Mal, wenn Helmut Schmidt ein Jahr älter geworden ist, auch nachdem er schon tot war, war es in den Nachrichten. Aber du, Herr Ali, grad so ... Das ist nur mein Gefühl.
Zum allerersten Mal informieren wir Sie darüber, dass ein Bundeskanzler Geburtstag hat. Drichmerz, zu seinem Festag gab's einen Kuchen, eine Deutschlandfahne vom Reichstagsgebäude mit freundlicher ... Oh, Leute, ein Kuchen, eine Deutschlandfahne. hat wirklich der Hund grad Mensch gebissen. Hast du das übrigens gecheckt? Also, bevor wir jetzt da reingehen, bei für mich klang das die ganze Zeit so, als hätten die für denen eine Deutschlandflagge gehisst. Hast du das auch so verstanden? Oh, warte.
Einem Festtag gab es einen Kuchen, eine Deutschlandfahne vom Reichstagsgebäude mit freundlicher Erlaubnis der Bundestagspräsidentin. Ähm, was hat sie mit der Flagge auf sich? Da weht doch immer eine deutsche Flagge. Was ist aus deiner Sicht jetzt das Geschenk, was sie ihm gemacht haben in Form dieser Deutschlandflage? Dass auf dem Reichstag eine extra Fahne weht für ihn. Nee, das ist es nämlich nicht. Sondern? Das klingt die ganze Zeit so durch.
Die haben ihm einfach... Vom Reichstag so eine dreimal zwei Meter Flacke geschenkt. Also eine, die schon mal da oben weht und jetzt... Genau. Die kann ja jetzt zu Hause sich schön in die Wohnung hängen oder als Bett lag benutzen oder was noch immer. Was macht man denn mit sechs Quadratmetern Stoff jetzt zu Hause? Keine Ahnung. Ich meine, gut, vielleicht hängt er sich an seinem Flugzeug oder so. Absurd. Warten und... Das stimmt. Vielleicht hat er noch ein Boot.
Und Videogrüße von Ministerkollegen. Mathis... Videogrüße. Da freut man sich besonders drauf. Wenn die Standard-Großworte eins nach dem anderen und so weiter. Feldhoff gratuliert jetzt aber auf seine Art und Weise und zwar blickt er auf den Sauerländer, der seit sechs Monaten und fünf Tagen Bundeskanzler ist und heute siebzig wird. Wie stellt man sich so ein Kanzler-Geburtstag vor? Ein fast erschreckter Friedrich Merz ist zu sehen als sein Fraktionschef. Was ist das für eine scheiß Geste?
Er kommt in die Fraktionszahl rein und ... Boah, ich krieg Blumen, ich hab gar nicht mitgerechnet. Überraschung. Kann man's nicht einfach machen wie ein richtiger Mann? Ja, man weiß, dass man Geburtstag hat. Man lässt sich die Tür aufmachen und kommt rein und sagt, hier bin ich. Und alle verstehen den Joke. Nein, man muss sich... Ach so, ja. Warum steht ihr alle hier so neben mir? Ich weiß gar nicht, worum es hier geht. Ah, Blumen!
Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh. Waren die alle nicht in der Schule? Wie läuft so ein Geburtstagsfeier-Ding ab? Das Geburtstag, das hier ein Sack kurz war und fertig ist. Und wir könnten wenigstens mal singen. Ich sehe nur noch Verlegenheitshaltung, Handlung, weißte. Die klatschen doch einfach alle nur, weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen. Das ist doch wirklich alles nur noch ganz, ganz, ganz trübsinnig.
Manche würden sagen, damit du immer deine Fraktion am Hals hast. Das Geschenk sind Krawatten. Ich meine ... Das ist so lame. Ja, auch da alles eines Gutes von uns. Auch die CSU gratuliert und auch deren Chef mit guten Wünschen, die man aber auch als den zugestandene Bewegungsspielraum für den Kanzler verstehen kann. Fühlig gedrückt von der gesamten CSU im Bundestag. Alles Gute und Gottes Segen. Die Glocke signalisiert dann Fraktion und Kanzler wieder den Ernst des Alltags.
Und der ist kompliziert genug. Weitere Katolationswünsche von Klingbeil. Zum Empfang am Abend kommen Gratulanten aus Nah und Fern, auch enge Freunde aus Jugendzeiten. Ein Wohlfühlmoment für den Kanzler im Gepäck. Was wünscht man einem, der eine Hand im Rücken nötig hat? Der werfen behält, dass er gesund bleibt. Ein Wunsch, den auch der Koalitionspartner später überbringt. Herr Minister, was wünschen Sie dem Kanzler? Persönlich nur das Beste. Politisch steht es auf einem anderen Blatt.
Wir hören jetzt mal, was Klingbeil hier sagt. Wir hören natürlich alle wieder von Robin Alexander und so. Die Ansprache, die Klingbeil hinter verschlossenen Türen sprach, war aus dem Herzen sehr persönlich und hat die Leute bewegt. Tränen sind geflossen. Die politische Kultur in Deutschland, sie lebt noch. Ich zweifle hart, denn ich weiß ganz viel, was Klingbeil nicht kann. Also, wovon ich einfach rausgehe, das wäre sehr überraschend, wenn es gelingt. Die Latte, klar, liegt nicht sehr hoch.
Es wäre das erste Mal, dass Klingweil irgendwas ergreifend ist, gesagt hat, wie man mitgerissen hat. Das wäre schon überraschend, wenn es ihm da gelungen wäre hinter verschlossenen Türen. Wir hören jetzt mal, wie Klingweils kleine, spontane Wortmeldung vor diesem Abend den Journalisten gegenüber ist, der Doorstep sozusagen und überlegen dann, Ja, wie viel Verwandlung soll denn stattgefunden haben in drei Minuten durchs Treppenhaus?
Und natürlich wünsche ich mir auch, dass der Bundeskanzler in diesen wahnsinnig turbulenten schwierigen Zeiten, dass er die Gelassenheit, aber auch die Kraft findet, Deutschland voranzubringen. Einfach Fresse halten, Leute. Einfach nichts sagen, fertig. Das geht nicht mehr so weiter, das kann nicht sein. Miriam Laune, für die gilt genau dasselbe. Er hat den inneren Schritt vom Oppositionsführer zum Kanzler, der aus der geballten Faust eine ausgestreckte Hand machen muss.
Den hat er noch nicht vollzogen. So, nee, nicht zwei Menschen entziehen sich, sondern ... Zwei Leute halten einfach die Fresse und sagen nichts dazu. Und ich möchte jetzt, dass diese Ableitung gemacht wird. Wer sind denn diese beiden? Sind sie vielleicht Vorbild für uns? Zwei Menschen entziehen sich heute der Party. Ex-Kanzlerin Angela Merkel waltet in Israel. Und sein direkter Vorgänger Olaf Scholz verlässt den Reichstag wortlos. Die Frage nach Glückwünschen bleibt unbeantwortet.
Sofort Bundesverdienstkreuz. Steinmeier aus dem Bett klingeln und sagen Notfall. Ja. Und halten Sie keine Rede für Scholz. Geben Sie einfach das Scheißkreuz. Winn ich mir einfach Politiker zurück, die nicht reden? Ja, wir brauchen wieder Politiker, die nicht reden. Ich meine, er ist damit auch gleicherweise erfolgreich. Deshalb, ich würde doch gar sagen, ich glaube, ich stimme mal Miriam Lau gar nicht zu. Also, das ist so eine Erzählung, die hat immer von Friedrich Merz so am Anfang.
Aber man muss ja sagen, eigentlich ... Streckt er friedlich mehr überall die Hand aus? Er ist so, ja, wir haben auch kein Konzept für die Wirtschaft, also strecke ich die Hand quasi gedanklich aus an Robert Habeck und nehme mir sein wirtschaftliches Modell, ja, wir machen jetzt doch Industriestrom und all diesen Kramen und er streckt die Hand aus bei der Wehrpflicht.
Er streckt eigentlich überall die Hand aus, nur es wird ihm halt aus den eigenen Reihen nicht verziehen, ja, dass er jetzt tatsächlich Kanzler ist und Kanzlerpolitik machen will, sondern es gibt überall Stress. Ich möchte jetzt auch, genau, das stimmt absolut, aber... Du denkst über mir am Lauchsprüche noch nach. Sorry. Ich möchte noch ein Gedanke anschließen. Ich habe natürlich nur begrenzt Einfluss auf meine eigene Zunft Podcast. Und ich weiß, ich rede hier ins Leere.
Aber meine Verachtung für alle, die aktive Politiker in ihre Podcast einladen, lasst die Leute arbeiten. Sie haben euch nichts zu sagen. Nehmt euch ein Beispiel an Christian Lindner bei Matze Hilscher, wo Matze Hilscher das Gespräch beendet, den Fernseher einschaltet, die Nachrichtenlage sieht und sagt, sorry, ich muss mein Intro noch mal neu einsprechen. Also ich hatte den Christian Lindner zu Gast und ich will euch das Gespräch gleich zeigen, aber ich glaube, ich wurde belogen.
Das ist der Tenor. Man sollte grundsätzlich immer vor einem Gespräch wissen, was ein Politiker zu sagen haben, also kann man es auch lassen. Ja, genau. Es ist einfach Gemini-Fragen angenommen. Ich hätte jetzt Friedrich Merz hier im Gespräch. Was würde er denn sagen? Und das reicht ja. Muss man auch gar nicht erst in Audio umwandeln, sondern es kann man einfach kurz vorlesen. Nee, man kann dann einfach darüber sprechen, weil man weiß ja schon, was er sagen wird.
Genau. Also in der Sicht dieser Ansage ist bitte klar, Deutschland Podcast. Die Tagesteam fangen diese Fraktionsfeiligkeiten auch noch herrlich ein. Wir sind ja ein Podcast, der sich ... Im Grunde sind wir die Panzervernichter. Wir gehen in den Schlamm. Wir gucken uns also an. Wer kennt's nicht? Man kriegt ein unpraktisches Geschenk, aber dafür mit ... Ja, wer kennt das nicht? Man kriegt ein sechs Meter Quadratmeter großen ... äh, man weiß gar nicht, was soll man damit?
Zymbolwert. So eine Deutschlandflagge vom Reichstag, Quadratmeter stark, die schenkt heute die Unionsfraktion ihrem Kanzler. Dazu Blumen und Nakla Krawatten. Na klar. Also wenn man schon dazusagt, na klar, dann einfach Kurzmeldung. Kurzmeldung, Susanne Daubner. Friedrich Merz ist siebzig geworden. Jens Spahn schenkte ihn Krawatten. Jetzt zu den Lottozahlen. Ja, es ist noch mal rein. Manche würden sagen, damit du immer deine Fraktion am Hals hast. Ein bisschen sticheln am ehren Tag.
Happy Birthday von der Fraktion, die ihrem Kanzler nicht immer folgt. Vielen Dank. Freu mich. Ich freu mich sehr. Genauso habe ich das meiner Tante auch immer gesagt. Ich freu mich sehr. Soll ich noch lächeln fürs Foto? Bin ich mehr, zwei ist ganz genau. Wenn er diesen Raum betritt, sagen wir mal, wenigstens dreißig bis fünfzig Prozent der Leute, die hier sind, die warten, wo darauf das er weg ist. Die wollen hier nicht mehr. Da ist er abgesägt. Das weiß er ganz genau.
Bei der Jungen Union ist er auch durch. Er ist die lame Duck. Er läuft nur noch oben, aber er ist eigentlich nicht mehr im Leben. Ich glaube auch Schman's E-Mail an die Fraktion war, er hat Geburtstag, wir schenken Krawatten und nicht... Er hat Geburtstag, hat jemand eine Idee, was wir schenken sollen? Ja. Denn die Liste wäre lang gewesen. Eine Bananenschale, Messer, eine Plastiktüte. So, kleine Straßenumfrage zum Thema, wenn man siebzig ist, kann man sich da nochmal neu erfinden?
Mit siebzig Jahren, Zeit für Reflektion. Ja, also ich will noch mal daran erinnern. Eins Komma neun Millionen Kinder im Bürgergeld und der ganze Scheiß. Alles Kurzmeldung. Alles Kurzmeldung, ne? Aber hier komplette Berichterstattung. Mit siebzig Jahren Zeit für Reflektion, ob die März heute hat. Zeit für die großen Fragen, ist noch alles offen, ändert man sich noch oder nicht? Zwischen siebzig und achtzig ändert sich man nicht so. Ja, kann nicht bestätigen.
Man ist so ... dann getrennt von das Leben der jüngere Generation. Dieses Problem habe ich mit meinem Eltern und sie sind noch ein bisschen jünger als März. Doch, man lernt dazu, aber man bleibt im Wesen, was man ist. Mhm. Okay. Ja, doch, hat mich schon ein bisschen aufgeklärt. Da müssen wir auch mal Danke sagen an die Tagsthemen. Da müssen wir jetzt geholfen. Ja. Das ist einfach Berichterstattung fürs Herz. War nicht sehr informativ.
Jetzt wird ja natürlich nochmal ein Vergleich zur Adenauer gemacht. Ist ja klar, weil beide waren sehr alt. Der Jubilar selbst bleibt heute wortkark. Feierlichkeiten nicht öffentlich, vielleicht auch, weil siebzig plus unliebsame Debatten auslösen könnte. Das Schlimmste, was ihm passieren kann, ist doch, dass die Leute jetzt schon über seine Nachfolge anfangen zu spekulieren. Also über die Frage, was kommt eigentlich nach, Friedrich Merz? Denn so einen Pardon ... Na ja, ihren Spanen halt.
Das gab es zuletzt mit Konrad Adenauer. Der war mit siebzig noch nicht mal Kanzler und hatte mit achtzig Glückwünsche aus aller Welt, aber auch Debatten am Hals, die März bekannt vorkommen dürften. Er mahnte ... Für die Allgemeine Wehrpflicht einzutreten und dass die Dauer der Allgemeinen Wehrpflicht sich richten müsse, nach den militärischen Notwendigkeiten, nach der NATO. Denn an manchen Stellen draußen war man in Sorge, Wegen der SPD. Ja. Ja. Werpflicht und Sorge wegen der SPD.
Hat sich einfach nichts geändert seitdem. Ich frage mich ja sowieso, warum will man jetzt unbedingt Kanzler werden? Ist doch auch nichts Besseres zu tun. Ja, man kann es nicht so sein, um die Krönung der Karriere, um nach Brasilien fahren zu können, um nicht in Brasilien zu sein und solche Sachen. Ja. Mal gucken, ob wir zu diesen Brasilienkramen noch kommen. Das ist wirklich, ist, man staunt. Wir öffnen aber jetzt noch ein großes Kapitel, Wirtschaft.
Irgendwas liegt im Agen. Wer, wenn nicht Dunja Hayali, kann uns darüber aufklären. Dann blicken wir jetzt auf das Wirtschaftsthermometer der Nation. Das Wirtschaftsthermometer der Nation ist der DAX oder der Ölpreis. Der Eurokurs, die Inflation, die Journalisten suchen sich es einfach immer aus. Der Bienenlage sagt, diesmal die Wirtschaftsweisen. Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen. Und die Diagnose fällt auch dieses Mal alles andere als rosig aus. Schwaches Wachstum, lebende Bürokratiezug.
Lebende oder lähmende Bürokratie, was hat sie gesagt? Ja, beides. Das ist das Problem. Die Bürokratie lebt noch. Schwaches Wachstum, lebende Bürokratie, zu geringe Produktivität. Deutschland hinkt im europäischen Vergleich weiter hinterher. Ah, Rote Laterne schon wieder. Danke. Ist natürlich schlecht. Was tut man denn jetzt? Was machen wir? Wachstum. Wird's jetzt Wachstum geben? Ja, wenn ja, welches und überhaupt. Der Sachverständigenrat rechnet mit einem Wachstum von ... ... ist ... Wachstum.
Ich finde es halt crazy, dass man diese Zahl übt. Also, was ist das Modell, mit dem man zu dem Schluss kommt? Man kann eine ziemlich genaue Prognose abgeben mit Blick auf die gesamte deutsche Volkswirtschaft. Null, zwei Prozent. Das klingt einfach nach Unsinn. Kannst du mir nicht erzählen, dass das nicht Unsinn ist? Die deutsche Wirtschaft hat eine bestimmte Größe. Und nächstes Jahr ist sie ein Fünfhundertstil davon größer. Ja, das ist ein Messwählerbereich. Ja, das ist einfach albern.
Ich finde das richtig gut. Wir sollten viel mehr darüber reden. In diesem Jahr. Und nun comma neun Prozentpunkten für zwei tausend sechsundzwanzig. Guck mal, nun comma neun Prozent. Da ist sich schon so ein Hundert neun. Es wird besser. Der größer. Allerdings. Allerdings. Oh, jetzt wird schon Wasser in den Wein gegossen. Sei nur ein Teil davon. Wirklich nachhaltiges, strukturelles Wachstum. So, nachhaltiges und strukturelles Wachstum. Sofort, Straßenumfrage zum Thema. What the fuck, was ist das?
Ich hab gestern nachgeschaut, ich weiß es. Also okay, du erklärst uns jetzt, ist nachhaltig und strukturell dasselbe oder sind es nochmal zwei verschiedene Sachen? Ist das selbe? Klingt aber gar nicht gleich. Wenn es dasselbe ist, warum sagt man dann beide Worte? Das ist eine gute Frage, ja. Aus meiner Sicht ist es dasselbe, weil das eine, also ich find's auch komplett krude.
Warte, warte, wir müssen erst noch im Diktus von Robin Alexander klären, ob dieser Podcast gerade in Information oder ob wir in den Kommentar gehen. Ah, okay. Das ist jetzt der Informationsteil. Ich gehe gleich in den Kommentar. Ich mache erst mal den Informationsteil. Der Informationsteil ist, es ist nachhaltiges strukturelles Wachstum, wenn es quasi nicht durch Sondervermögen, Konsum etc. erzeugt wird.
Also der Vorwurf, der von den Wirtschaftsweisen so drinhängt, ist diese Idee von, wir haben zwar Wachstum, aber das haben wir uns ja nur erkauft. Das sind ja nur die tausend Milliarden, weil wir bauen jetzt Brücken und wir verkonsumieren das und Mütterrente oder was auch immer. Und das ist quasi alles nicht real. Das ist kein echtes Wachstum, das ist geschummelt. Jetzt der Kommentar dazu, dass es komplett da unten sind, diese Unterscheidung. Weil ... Wie will man Wachstum sonst messen?
Also ich finde es absurd, dass jetzt alle schreiben, wir müssen alles tun, um Wachstum zu ermöglichen. Und aus meiner Sicht ist es nur logisch. Na ja gut, dann sorgt halt für mehr Konsum. Das erzeugt Wachstum. Also das ist aus meiner Sicht komplett logisch, dass man die Deutschen, nachdem man ihnen halt die ganze Zeit erzählt hat, wir müssen den Gürtel Engerschein und jetzt machen die das alle.
Ja, in jeder Wirtschaftszeitung steht, oh mein Gott, die Deutschen hören gar nicht mehr auf zu sparen, keiner geht raus, keiner kauft ein neues Auto. Und jetzt muss man sie eigentlich animieren. Ja, geht wieder in den Markt. Ihr müsst die Wirtschaft von Deutschland jetzt wieder antreiben. Ihr müsst verkonsumieren. Aber irgendwie reicht das den Wirtschaftsweisen nicht. Es ist nicht gut genug. Es muss strukturelles Wachstum geben.
Genau, ich sehe da nämlich auch zwei große Stränge, die immer diskutiert werden. Die einen, die sagen immer, wir brauchen nachhaltiges, strukturelles Wachstum. Also bloß nichts konsumieren, verkonsumieren oder sonstiges. Und dann, da bin ich aber größerer Anhänger, Boris Höfken, der einfach sagt, Nee, wir brauchen mal Bindenerfrage. Die Leute sollten mal was konsumieren. Die können gar nichts konsumieren. Und ob man das vielleicht irgendwann mal zusammenführt, so, ja, sondern... Nee.
Also wir sind hier jetzt auf dem Trip, haben wir ja gerade gehört, das strukturelle, nachhaltige Wachstum ist es. Ja. Da sind wir hinterher. Und jetzt gehe ich auch kurz in den Kommentar. Ja, ich sehe es wie du. Also das ist totaler Mumpitz, was ihr erzählt wird. Aber gut, sind wir jetzt auf dem Trip. Monika Spitzer-Schnitzer, die Vorsitzende des Kremiums, erklärt uns jetzt kurz, wo dieses nachhaltige und strukturelle Wachstum, das dann doch nicht so herkommt.
Genauer Blick auf diese Zahl zeigt, dass von den Null, neun Prozent Wachstum im nächsten Jahr. jeweils ein Drittel, also Null, drei Prozentpunkte auf das Finanzpaket entfallen. Das zweite Drittel, weitere Null, drei Prozentpunkte verrankten wir dem Kalender Effekt. Also, dass mehr Feiertage auf einen Wochenende fallen und wir deshalb mehr Arbeitstage. Okay, der Kalender Effekt. Ja, jetzt kannst du aus den Videos messen, das ist so quatschig.
Kalender Effekt ist jetzt hier irgendwie interessant für diese Wirtschaftswissenschaftler, weil es den ja dann im Jahr drauf nicht gibt. Das macht eine Differenz auch. Ja. Dadurch wir von den Null, neun im Geister, weil die sind ja schon Zukunft, in der Zukunft Zukunft, ein Abstrich machen müssen. Das ist total logisch. Weil wenn es nicht auf dem Sonntag fällt, dann steht Deutschland ja still. Dann wird nicht gearbeitet, dann gibt es keine Produktivität und deshalb gibt es auch keinen Wachstum.
Also das hat alles total Sinn. Wie geht es hier weiter? Moment mal. Köln? Ach so, ja. Ich hab mir eine Exkursnotiz gemacht. Angenommen, wir wollten jetzt auf strukturell umstellen. Also, dass man nicht sagt, Aja, fängst Montag, ist diesjahr ein Montag. Aja, nicht ist ja auch. Also, das ist schon mal strukturell. Nehmen wir Ostern, das ist ja diesjahr auch ein Sonntag. Das ist blöd. Wie auch immer. Also, Ostern ist ja auch immer Sonntag, aber egal.
Also man hat jetzt welcher Feiertag, fällt immer flexibel, ich nehme ja nicht so am Feiertag Game Teil. Keine Ahnung, Christi Himmelfahrt. Christi Himmelfahrt. Könnte mal einen Montag oder einen Donnerstag sein. So, jetzt sagen Leute, also es ist für die deutsche Wirtschaft besser, wenn Christi Himmelfahrt an einem Sonntag oder gar nicht stattfindet.
Ich denke mir, ja das ist den Leuten eigentlich ziemlich scheißegal, ich habe gestern schon wieder so eine, ich kriege immer so Textnachrichten, in denen ich gefragt werde, Was machst du hier an so und so? Dann werden wir immer diese Feiertage im Namen genannt. Wenn ich schreibe mittlerweile nur noch zurück, sorry, nenn mir das Datum. Ich kann jetzt nicht zu Google gehen und nachfragen. Ja, also sind wir auch keine normalen Arbeitnehmer.
Wir freuen uns nicht schon am Anfang des Monats darauf, dass wir da einen Tag frei haben. Es ist ja alles so. Man will es ja einfach haben. Das Ding ist so ein bisschen, im Grunde ist mir egal, wann Feiertag ist. Die Frage ist ja, wann arbeiten wir nicht? Und bei der Frage, wann arbeiten wir nicht, ist es, glaube ich, sehr viel relevanter, ob ich eine Abendveranstaltung habe an dem Tag oder nicht.
Weil wenn ich nämlich zwanzig Uhr irgendwo sein muss in Deutschland, zum Beispiel im fünfzehn Kilometer entfernten Offenbach, muss ich mir einen ganzen Reisetag einplanen, weil man nicht genau weiß, wie man da hinkommt. Ja. Außerdem fahre ich am NDE Uber, weil nichts fährt. Ich brauche also einen extra Arbeitstag, um diese Kosten wieder reinzuholen. Es sind also zwei verlorene Tage.
Wie wäre es also, wenn wir nicht im Fernsehen so ein scheiß Kalender Effekt scheiß bereden die ganze Zeit, sondern einfach mal durchkalkulieren, was bedeutet es, dass die Bahn nicht pünktlich ist? Und unter diesen Gesichtspunkten scheint mir das sehr bittrechtig zu hören, was ich jetzt kurz in einem Exkurs mit drei Clips eröffne. Zum einen, Köln. Ich lebe in der größten Nicht-Millionen-Stadt Deutschlands, Frankfurt. Nicht weit von hier. ist Köln, die kleinste Millionenstadt Frankfurt.
Das heißt von achtzig Großstädten zählt Köln zu den ganz, ganz großen, ganz, ganz wichtigen. würde da kein Fernverkehr am Hauptbahnhof stattfinden. Das wäre schlimm. Das würde ich mal sagen. Das ist viel wichtiger als so ein Kalendertag, der dieses Jahr an einem Donnerstag und nächstes Jahr aber Gott sei Dank an einem Samstag liegt. Ja. Und dann bekomme ich aber völlig entkoppelt von allem... Einfach diese Meldung. Am Kölner Hauptbahnhof halten normalerweise ein Tausend Dreihundert Züge pro Tag.
Aber jetzt steht diese Drehscheibe weitgehend still. Die Bahn hat um einundzwanzig Uhr alle Gleise für den Fern- und Regionalverkehr gesperrt. Zehn Tage lang fährt nur die S-Bahn. Der Grund sind Bauarbeiten für ein neues Stellwerk. Angeschlossen wird es aber anders als ursprünglich geplant. Voraussichtlich erst im Frühjahr. Ja, sorry, das ist nicht akzeptabel. In Köln funktioniert eh schon nichts.
Also typischerweise steigt man aus dem Zug, dann in ein Taxi oder was auch immer und dann steht man rum. Ja, da stehen wir im Stau für sechs Stunden. Ja. So, und jetzt kommt man nicht mal zum Kölner Hauptbahnhof. Also, zehn Tage lang ist aus Köln kein Wip zu erwarten. Ja, da müssen wir nochmal um Null, Komma, Null, drei Proben. Die haben die Nose nach unten. Also hier sind wir wirklich im Null, Komma Bereich des Wips so. Jetzt sagt die Bahnchefin, dass demnächst alles besser wird.
Bahnchefin Palla errechnet kurzfristig nicht mit einer besseren Pünktlichkeit im Fernverkehr, das sagte sie der Süddeutschen Zeitung. In diesem Jahr so Palla werde die Pünktlichkeitsquote voraussichtlich unter sechzig Prozent liegen. Hauptgrund seien die zahlreichen Baustellen, von denen es im kommenden Jahr noch einmal zweitausend mehr geben soll.
So, die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn liegt bei unter sechzig Prozent, wenn man in Köln Hauptbahnhof für zehn Tage aus dieser Kalkulation rausnimmt, weil ja keine Züge geplant sind, gilt der ganze Bahnhof als pünktlich. Alle Züge, die da gerade nicht fahren, sind pünktlich. Das geht gar nicht in diese Statistik noch rein. Ja, Züge, die generell nicht fahren, sind immer pünktlich. Und der Hammer die Woche war natürlich ... Herzlich willkommen. Schön, dass Sie dabei sind. Schönen guten Abend.
Es ist der wohl bekannteste Bahnhof Deutschlands, den es noch gar nicht gibt. Stuttgart, einundzwanzig. Geil. So, der ... Finale Plan für Stuttgart, einundzwanzig, wurde zwei tausendneun vorgestellt. Das ist crazy. Ja. Dann gab es Proteste. Dann hieß es... Selbst unser Flughafen funktioniert inzwischen. Genau. Dann hieß es, wir müssen das noch mal diskutieren. Alle so, nein, das würde das Projekt unendlich verzögern, wenn wir jetzt so eine öffentliche Schlichtung machen.
So, im November, zwei tausendzehn vor fünfzehn Jahren wurde das Schlichtungsergebnis vorgestellt. Zweite Hochgeschwindigkeitsschlichtung. Pionierarbeit, auch in der Geschwindigkeit, wir müssen eine Schlichtung organisieren. Alle so, okay, wir geben zu, der Bahnhof kostet nicht, fünfhundert Millionen, sondern fünfhundert, zwanzig Millionen, okay, und so, ja. Ja. Fünfzehn Jahre später, man findet keine Worte, ehrlich gesagt. Ich find's auch skurril.
Ich hab ja auch schon im Vorgespräch gesagt, ich denk jedes Mal wieder, dass dieser Farm schon lange eröffnet ist. Und dann kommen irgendwie Berichterstattungen darüber, dass das Ding immer noch nicht fertig ist. Ich kann das nicht fasten. Also, auf dem Punkt, bau doch einfach neu, schütte es einfach zu, macht die Gleise doch ober- Wie alt bist du jetzt weg? Wie alt ich jetzt bin? Einen dreißig. Einen dreißig. Noch mal fünf, zehn Jahre und du bist sechsundvierzig.
Ja. Ich habe diese Schlichtung im Fernsehen gesehen, da war ich siebenundzwanzig Jahre alt. Jetzt bin ich ein alter Mann, man schenkt mir Krawatten. Blumen. Also das geht einfach nicht in Deutschland. Glück, wenn wir das noch erleben. Ja. Damit noch mal fahren können, ja. Wo ist der Aufstand, ja? Also ich bin wirklich sehr dafür, dass wir jetzt grundsätzlich, also wir sollten nicht nur eine Musterung einführen, sondern Inventur machen. Ja. Große Deutschland-Inventur.
Die große Deutschland-Inventur. Wir brauchen hier... Übersicht woran wir leiden und wir sollten das alles in den Haupttext schreiben keine Fußnoten. Und dafür sollten wir erst mal ein Papierfabrik kaufen. Genau, das muss dann auch passieren. Das Papierfabrik hat alle geschickt. Irgendwie passt das nicht. Aber gut, es gibt einen konstruktiven Vorschlag im Text der Wirtschaftsweisen.
Was ganz interessant war, wenn man sich das durchgelesen hat, da gab es dann auch so eine Art... Handlungsanweisung und zwar zu einem Thema, das immer wieder für Streit sorgt, die Erbschaftssteuer. In der Tat sehr interessant. Da sagen vier dieser fünf Wirtschaftsweisen, dass man da mal wirklich ... Vier dieser fünf. Wer kommt bis zu die fünfte? Rannmus. Es gibt bei der Erbschaftssteuer nämlich ein Problem. Besonders bei den besonders großen Vermögen wird eben fast gar nicht besteuert.
Die kommen fast ohne Steuer davon. liegt daran, dass diese großen Vermögen verschont werden. Die stecken meistens in Betrieben. Die will man schonen, das ist sinnvoll. Aber ... Das ist sinnvoll, die großen Vermögen zu schonen. Vier der fünf Wirtschaftsweisen sagen, dass man dadurch etwas mehr besteuern kann und sollte auch aus Gründen der Gerechtigkeit. Das wird die Debatte darüber noch mal sicherlich sehr befeuern. Also wir sind über den Punkt Gerechtigkeit weit, weit, weit hinaus.
Wir sind hier bei Funktionstüchtigkeit. Das heißt, es geht hier um die essenzielle Funktionszüchtigkeit. Genau, es ist nicht nur eine Frage von Gerechtigkeit, es geht darum, da fließt Geld ab. Dass sich noch mal jemand besser fühlt und im Fülltor sonntags einen Text dazu schreibt. Okay, aber Stuttgart, Köln Hauptbahnhof und so, Werpflicht, Bundeswehrzustand. Das geht einfach alles gar nicht.
Ja, da wird dem allgemeinen Wesen Geld geklaut und nicht nur dem allgemeinen Wesen, sondern auch jedem Einzelnen von uns. Deine Miete wird teurer, weil jemand anders zu viel Geld hat, dass er irgendwo investieren muss und sich dann denkt, oh ja Berlin ist ja sicher, da kaufe ich mal vierunddreißig Eigentumswohnungen, dass sie einfach näher stehen. Ja. Ja. Und außerdem muss die Japan Skifahren Geld geklaut. Ja. Muss in Japan Skifahren, in der Schweiz fährt ja jeder Skis. Ja, genau.
Es ist einfach, er schiebt aber noch so ein Aber hinterher. Aber ich sage auch, man sollte nicht zu viel erwarten, denn diese ... Wenn man nicht zu viel erwarten sollte, haben in Deutschland keinen Fortschritt. Kein politisches Thema hat einen Fortschritt. Erwarten Sie nicht zu viel. Da gibt es ja immer viel Streit darüber. Es gibt überhaupt keinen Streit darüber. Es gibt einfach nur die Mehrheit der Bevölkerung, die sagt, ja, das ist extrem unfair.
Ich habe mir diese Milliardäre jetzt angeschaut. Ich finde, sie sollten nicht existieren. Das sagen alle, inklusive in die Union hinein. Alle sind dafür, wenn nur vier Millionen Euro im Jahr verdienen, ich finde schon, dass man das besteuern kann, so, und mehr besteuern sollte. Da sind sich alle einig, der Streit existiert ausschließlich zwischen den Wirtschaftsverbänden und irgendwelchen Lobbyvereinen und dem Rest. Und die setzen sich damit immer durch, weil sie die kürzeren Draht sind.
Politik haben. Das ist der Streit. Ich finde auch, ich habe jetzt weit Lotus geguckt und natürlich gucke ich Abendnachrichten rund um Donald Trump. Ich habe gesehen, was Reiche mit dem Geld machen und kein weiteres Wort nötig so. Aber ich sage auch, man sollte nicht zu viel erwarten, denn diese Steuer wird die Lücken im Haushalt des Bundes auf keinen Fall stopfen können. Eine Fünfzig Prozent Erbschaftssteuer, die progressiv von oben abgreift, bringt im Jahr zweieinhalb Milliarden.
Das stopft so ziemlich jedes Loch überall. Ja, ich frag mich auch, was Sie damit meinen. Ich glaube, wo er da noch ein Mangel sieht, aber an Löcher stopfen, mangelt's da nicht mehr. Der Groß, aber diese Steuer, diese Erbschaftsteuer, geht eben vor allem an eine Gruppe, nicht an den Bund, sondern an die Bundesländer. Das wäre natürlich fatal, weil die Bundesländer wissen, wir alle haben viel zu viel Geld. Viel zu viel, das lohnt sich gar nicht, dass die verkonsumieren das ja nicht.
So, wir wissen alle, wer die fünfte Wirtschaftsblöde ist, die hier gesagt hat, ich erzähle lieber das Grimsmärchen. Veronica Grimm, wir hören jetzt nicht, wie ihr Veto aussah beim Thema Erbschaftssteuer, aber wir hören jetzt mal im Kontrapunkt dazu, wo sie das Geld ansonsten herholen möchte. Die Bundesregierung muss eigentlich dringend die Kehrtwende schaffen, dass die Finanzlage das Bundesbesser wird. Das sind sehr herausfordernde Situationen, wie Sie sich vorstellen können.
Und deswegen braucht es dringend Reformen, die eigentlich die Ausgaben dämpfen. Die Ausgaben dämpfen. Veronica Grimm ist so gaga. Also ich weiß überhaupt nicht, wie man damit noch diskutieren soll. Wie kann man sich die Welt anschauen? alle länder investieren wie blöde. wie kann man sich deutschland anschauen angesichts der tatsache dass unser komplettes wirtschaftliches modell wie infrage steht? ja angesichts von zöllen und co.
wirtschaft verlagert sich international autobauer in pleite fünfzig tausend menschen werden bei bosch entlassen und so und sie ist einfach ja das ist jetzt. die ausgaben senken. wir dürfen jetzt absolut nicht in die zukunft investieren ist das falscheste was wir tun könnten auf gar keinen fall jetzt genau. Wir müssen jetzt den Kölner Hauptbahnhof Betrieb dämpfen. Ja. Dann müssen wir die Schulen ein bisschen dämpfen. Mhm. Dann müssen wir die Bundeswehr noch ein bisschen unterdämpfen.
Ja. Und dann haben wir genug Dampf gemacht. Genau. Wichtig ist jetzt, dass wir am besten nochmal für drei Jahre eine Diskussion darüber führen, wo wir im Bundeshaushalt, eins Kommand, zwei Milliarden einsparen. Ja. Jetzt ist es so, Sie schalten da natürlich, weil es ist ein wichtiges Thema, zu externen Gesprächsgästen. Und meine Vermutung ist, beim Thema Wirtschaftswachstum, Staatsschulden, Erbschaftssteuer und so. Sie finden einfach niemanden mehr. Also weder Onika Grim war die letzte.
Die kann man aber nicht zuschalten, weil die sitzt ja schon auf der Bühne. Die kann sich ja nicht selber kommentieren. Und es gibt einfach niemanden mehr, der diesen Unfug mitmacht. Weshalb wir hier Nikola Fuchs Schündeln hören. Ich kenn sie nicht, keine Ahnung, sie wird irgendwo Professorin sein oder so. Und ja, was soll man? Es ist mittlerweile auch so eine Alternativlosigkeit gegen den Mainstream.
Es gibt auch Vorschläge zur Umverteilung von Vermögen, um Wachstumspotenziale zu schaffen, zum Beispiel bei der Erbschaftssteuer. Betriebsvermögen sollen stärker besteuert werden. Gehen Sie damit? Und wie überzeugt man die Union davon? Da gehe ich mit. Wir haben in Deutschland eine relativ niedrige intergenerationale Mobilität, auch in der Bildung.
Wir wissen, dass der Bildungserfolg sehr pengt von dem Elternhaus aus dem Kinder kommen und dazu kommt eben noch das Vermögen und Vererben von Vermögen eine große Rolle spielt in Deutschland. Das Problem bei unserer Erbschaftssteuer... So bis hierhin ist das für irgendwen neu. Hat das für irgendwer vor zwanzig Jahren noch nicht gehört?
Da ist, dass wir sehr viele Freibeträge haben, insbesondere für Betriebsvermögen und es wäre uns sehr geholfen, wenn wir eben diese Freibeträge abschaffen würden, wenn wir eine breite Bemessungsgrundlage hätten, dann könnte sogar der Erbschaftssteuersatz eventuell gesenkt werden. Aber wichtig ist, dass auch gerade die Hochvermögen denn von der Erbschaftssteuer abgegriffen werden. Ja, alles nicht neu. Wir wissen, dass allein die Schwarzgruppe um den Lidlchef herum so viel Geld gebaut hat.
Aber der baut jetzt KI-Rechnung. Auf der, den aufgeschirmt hat, ja, damit können wir ganze Bundesländer versorgen für Jahre. Er nimmt jetzt einen großen KI-Game-Teil. Bericht aus einer Bäckerei, hier hören wir mal Tatsachenberichte. Die Energiekosten verdoppelt Einkaufspreise für Schokolade, für Vierfacht. Zu schaffen macht Geschäftsführerin Sabina Esser aber vor allem, dass sie die Preissteigerungen nicht ganz an die Kunden weitergeben kann. Zum Beispiel unser Butterspritzgebäck.
Und da sind schon Preissteigerungen von vierzig Prozent, die wir auch haben umlegen müssen, hätten umlegen müssen, konnten wir leider nicht. Wir haben vielleicht zehn Prozent umlegen können. Was die Familienunternehmen bedrückt, bringt auch die deutsche Großindustrie in Schwierigkeiten. Ja, das finde ich sehr interessant, denn die offizielle Inflationsrate ist ja beim letzten Mal schon gesprochen. Zwei Prozent, zwei Komma drei Prozent, alle so, ne, die ist doch zumindest mal zehn.
Und dann sagt sie hier, ja genau. Und das ist, weil wir die anderen dreizig Prozent übernehmen. Ja, da würde ich einfach sagen, die sollen halt nicht mit Butter arbeiten, sondern halt mit mehr Fernsehen. Bei da ist nicht so viel. Haben wir ja schon festgestellt, der Warenkorb ist einfach falsch bemessen. Die sollen einfach irgendwas elektronisches verkaufen. Können Sie einfach Fernseher, Import, Export machen, denn die fallen schneller im Preis.
Was würdest du sagen, meinst du, wenn man die Konsumkraft der Deutschen steigern würde, dann würde das auch dem Unternehmen helfen, weil sie könnten dann vielleicht mehr umlegen, weil mehr Menschen sich Butter gebackleisten können, meinst du, das würde Sinn machen? Also ganz wichtig ist, dass wir niemals die Substanz besteuern, also an die Maschine rangehen und so weiter. Aber auch ganz wichtig ist, dass der Kunde auf gar keinen Fall Geld mit reinbringt, wenn er da was kauft.
Ja. Weil sonst wäre das total unlogisch. Das wäre unlogisch, ja. Das war ein blödes Argument, ja. Auch logisch und passend zum Thema Wirtschaft ist, wie soll ich sagen, Europa ist sehr reich. Das sagt nicht zuletzt unserer Bundeskanzler. Der hat sich in der Welt umgeschaut und hat gesehen. Und hat festgestellt, wo hast du nicht hier? Brasil das ist ziemlich shit hole, hat er gesagt. So wie Trump damals in Amtszeit eins.
Das heißt, wir können uns alle mal fragen, wo kommt der deutsche Wohlstand her? an der europäische? Also, Belem in Brasilien passt so ein bisschen zu Belem in Portugal. Belem ist ja die portugrischische Version von Bethlehem. Also Pilgerstätte, Christentum, ganz alt und so weiter. Wenn man in... Blem Portugal ist, denkt man so, okay, hier ist irgendwas Christliches und so. Denkste? Das große Denkmal der Au-Oberer, das Schiffsmuseum, da so ungefähr so großes wie Manhattan, so, ja.
Und dann natürlich alle Paläste, die dazugehören und so. Dass die Kirchen auch geil sehen, ist ja klar. Was eben bedeutet? Europas Wohlstand berutet darauf, In der linken Hand der Segel, in der rechten Hand das Schwert und dann einmal dreimal zwanzig Jahre lang alles kurz und gleich schlagen.
Dieser Kolonialismus hat natürlich eine Fortsetzung, in dem man einfach sagte, ja, wir nennen es jetzt nicht mehr Eroberungsschiff, wir nennen es jetzt Lieferkette, aber die Ausbeutung ist im Grunde dieselbe. Die Leute dürfen bleiben, wo sie sind, sie müssen nicht bei uns in Keller arbeiten, sie haben einen eigenen Keller in Belem. Genau, ist auch günstiger. Da musst du dich auch nicht um die kümmern. Genau, da hat man sich so ein bisschen aus dem Blick, aus dem Sinn.
Dann dachte sich eine Koalition, Ampel kommt, nee, das war ja noch Merkel damals mit Gerd Müller, dem Entwicklungsminister. Wir machen mal ein Lieferkettengesetz. Europa so, wir machen auch eins. Dann kam Merz und meinte, was für ein Scheiß, sofort weg damit. Wir sind stolze Kolonialisten, also hört man, das geht ja gar nicht. Und Manfred Weber so in Europa, Genau, das geht ja gar nicht. Also Ausbeutung ist unser Geschäft, das ist unser Kernkompetenz.
Das muss sein, sonst wird Oma Ernaun zufrieden. Und entsprechend hat Manfred Weber jetzt einfach gedacht, schade ist nur die Neonazis, Rechtsradikalen und sonstigen im Europaparlament mit uns da stimmen. Und die vernünftigen nicht so. Aber was willst du machen? Aber genau, was willst du machen? Muss sein.
Das Gesetz galt bislang für Unternehmen mit mehr als tausend Beschäftigten und vierhundertfünfzig Millionen Euro Jahresumsatz, die künftige Grenze nach dem Willen des Europaparlaments, ab fünftausend Mitarbeitern und eins Komma fünf Milliarden Euro Umsatz. Dazu sollen Berichtspflichten entschärft oder abgeschafft werden beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Dabei wollten alle Parteien der Mitte die Wirtschaft entlasten, doch man konnte sich nicht einigen, sodass die Konservativen am heutigen Tag erstmals ein Gesetz mit den Stimmen bis hin zu den extremen Rechten beschließen, inklusive der AfD. Die sogenannte Brandmauer hier im Europäischen Parlament ist seit heute nicht mehr existent. Hier hat man... Für mir nichts und dir nichts, leichtfertig den Europa-Feinden die Hand gegeben und eine Mehrheit zu bauen.
Doch Europas konservative erklären die Wirtschaftsschwächle so sehr, der Heilige der Zweck die Mittel. Wir haben mit diesen Vorschlägen überzeugt, eine Mehrheit im Parlament gewonnen. Insofern liefern wir und die Bürokratieabfallfrage ist eine Grundsatzfrage für die Web-Websfähigkeit Europas. So, der Abstand zwischen Stuttgart Wo ist gerade ein Zwanzig, ist natürlich kein gutes Beispiel. Also der Abstand zwischen Baden-Baden und Brasilien-Belen muss gewahrt bleiben.
Von daher ist das folgerichtig, dass wir natürlich jetzt mit den Neonazis zusammen unsere Verantwortung einfach streifen. Nee, es war einfach überzeugend. Also man hat zwar nicht die demokratischen Parteien überzeugt, aber genug Nazis. Also, reicht. War einfach überzeugend und die Bürger wissen jetzt, wie liefern. Das war einfach alles sehr, sehr überzeugend. Allerdings zum Thema Bürokratieabbau, hier noch ein zweiter Schwung aus Deutschland.
Außerdem hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zur effektiveren Bekämpfung der Schwarzarbeit verabschiedet. So können Fahnder künftig auch Friseur- und Barbershops sowie Kosmetik- und Nagelstudios stärker ins Visier nehmen. Beschäftigte in diesem Bereich müssen nun immer ihre Ausweispapiere dabei haben. Die Ermittler sollen zusätzliche Befugnisse bekommen. Das Arbeitsministerium rechnet dadurch bis zum Jahr und zwei Milliarden Euro mehr für Bund, Länder und Sozialversicherungen.
So, zwei Milliarden mehr aus Resursalons- und Nagestudios rausgepresst. Ich bin gespannt auf die Evaluierung dieses Gesetzes dann in drei Jahren. Scheint mir ein Bringer zu sein. Total. Wir brauchen einfach nur noch viel, viel mehr. Wir brauchen noch ungefähr hundertfünfzig von diesen Dingen, dann haben wir genug Geld, um wieder zu investieren. Ich weiß auch, warum, dass hier so Contrea zu diesem Lieferketten-Gesetzes abstreifen von Verantwortung. Wir brauchen unsere Freiheit gesetzt stehen.
Weil in diesen Nagelstudios arbeiten natürlich nur Sklaven, unsere kolonialen Opfer. Ja, das betrifft ja nicht uns. Der Friseursalor hat keine Lobby, anders als Schäffler und Co. Man macht den Fernseher an und man wird so ein bisschen traurig, auch weil man da immer wieder so Pappnasen sieht. Wir haben immer das zentrale Ziel vor Augen, unsere Wirtschaft muss wieder laufen, muss besser laufen. Wir haben dazu schon viel auf den Weg gebracht.
Ich nenne nur noch einmal das Sondervermögen und die Möglichkeiten der Investitionen, die sich daraus ergeben. Wir lassen dieses Ziel nicht aus dem Blick. Im Gegenteil, wir arbeiten sehr kontinuierlich an der weiteren Verfolgung dieses Zieles.
Und wir sind zuversichtlich, dass wir im Laufe der nächsten Wochen und Monate auch die Ergebnisse sehen werden, die Beschlüsse, die wir heute gefasst haben, die Entscheidungen, die heute im Deutschen Bundestag getroffen werden und die Beschlüsse, die wir im Koalitionsausschuss getroffen haben werden, nach unserer festen Überzeugung auch dazu beitragen. Jetzt hören wir Lars Klingbeil. Sein Lieblingswort hier ist natürlich die Entscheidung, die man getroffen hat.
Dann haben wir nach unserer festen Überzeugung auch dazu Beitrag. Wir haben jetzt erstmal Entscheidungen getroffen und das war uns wichtig, dass wir schnell Entscheidungen haben. Aber jetzt haben wir noch einen netten Abend vor uns und werden noch über das ein oder andere Thema reden. So häufig sehen wir uns zu viert ja auch nicht und da nutzen wir die Zeit. Ich weiß, warum Sie sich dann... Da haben wir Entscheidungen getroffen und jetzt geht es noch ein bisschen um Themen. Genau, die Themen.
Wo sind eigentlich die Themen? Jetzt geht es noch ein bisschen um Themen. Jetzt haben wir Entscheidungen getroffen, Beschlüsse gefasst. Schnellere Entscheidungen, gute Ziele erreicht vielleicht, Ergebnisse bald Themen. Jetzt die Themen. Ja. Und es ist auch völlig egal, wann man den Fernseher einschaltet. Man sieht die beiden einfach immer und überall. Wir haben gestern ein paar Knoten durchgeschlagen. Das ist der Arbeitsmodus, in dem ich auch sein will, die Menschen erwarten von uns Lösungen.
Und das haben wir gestern gezeigt. Und beim Thema Rente und beim Thema Automobil werden wir das auch noch schaffen. Rente und Automobil, Thema Automobil. Das sind wirklich genau die Themen, die die Leute hier beschäftigen. Beschäftig mich extrem, ja. Darf ich mit meinem Auto bis zu einem Laden fahren?
Ich halte es übrigens auch nicht für, also kein Angst für Verschwörungstheorien, aber die Bundesregierung wäre jetzt schon eine Weile, was dagegen machen, dass der Führerschein zu teuer ist, weil ja die Automobilwirtschaft auf Dach steigt, dass ja kein Junge mehr den Führerschein macht. Und jetzt ist es auf einmal eingeflossen in diesen Werblich-Ding. Auf einmal kriegt man ein Führerscheinvergünstiger, wenn man in den ganzen zwölf Jahren da ist. Zufälle gibt's, ne?
Absolut. Beim Thema Rente erinnern wir, wir haben Verabredungen im Koalitionsvertrag getroffen und die müssen noch gelten. Verlässlichkeit, Verbindlichkeit. Auch in Berlin wirbt Bundeskanzler Friedrich Merz bei Kommunalpolitikern der CDU für die Reformpolitik der Regierung. Er versucht Zuversicht zu verbreiten. Optimismus sagt er, sei Pflicht. Aber am Ende wird das alles nur gehen, wenn wir auch in unserer Volkswirtschaft wieder auf einen Kuss ... des nachhaltigen Wachstums zurückkehren.
Daher haben wir in der Koalition die ersten Entscheidungen getroffen und wir konzentrieren und orientieren uns jetzt genau an diesem Leitbild, nämlich die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft. Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft, Leitbild. Wie wär's, wenn du erst mal meine Konsumlaune steigerst? Ja, genau, steigere doch mal meine Konsumlaune.
Weißt du, was mir dabei hilft, wenn ich weiß, wo die Produkte herkommen und ein gutes Gefühl habe, wenn ich sie verkonsumiere? Ich bin dann sogar bereit, mehr Geld dafür auszugeben. Ja, ich denke auch, wenn es eigentlich so super easy, aber irgendwie wilde Angebotsfonds hätte. Weißt du, was auch gut ist, wenn man versucht, sich gerade vor Billigprodukten z.B. aus China zu werden, weil man damit dann die Schranken hochziehen kann für Qualitätsstandards und so was, ne?
Weil man dann Chinesen sagen kann, aber bei euch kommt das ja alles von Sklavenerarbeit, aber wir, wir haben die Topprodukte mit gut bezahlten Menschen in Afrika und Kua auf dem Plantage. Ja. Das ist alles viel zu klug, was du sagst. Das hat hier nichts verloren. Wir hören jetzt Monika Spitzer. Ich mag sie ja so ein bisschen. Und du musst jetzt einen Eindruck überprüfen, den ich schon habe. Wir können das jetzt alles mal überprüfen.
Aber droht hier so ein bisschen das Szenario, dass März Kanzlerschaft, die natürlich auf eine Legislatur sofern sie überhaupt beendet wird, begrenzt ist, am Ende, als die eine Billion Euro-Verschwendung gilt, er startete mit einer Billion und jetzt ist ein bisschen Zeit ins Land gegangen und hört mal genau hin. Sprechen wir drüber über den Haushalt und die Entscheidungen der Regierung mit der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer. und damit einen schönen Abend nach München.
Guten Abend. Schulden, Sondervermögen und vieles mehr Summen, die einem quasi im Kopf rumschwirren. Man hat das Gefühl, die Regierung geht all in. Was passiert denn eigentlich, wenn das alles nicht reicht, nicht greift, nicht funktioniert, auch für die Jung? Die Frage ist, wofür es nicht reicht. Es reicht ganz sicher nicht dafür, zu sagen, damit wird jetzt Wachstum garantiert sein.
Denn es kommt ja immer darauf an, was man mit diesen Schulden jetzt macht, ob man sie sinnvoll ausgibt oder ob man einfach nur für eine bestimmte Zeit hilft, ohne dass tatsächlich etwas substanzielles daraus wird. Die junge Leute müssen irgendwann das Geld zurückzahlen. An wen? Frau Wirtschaftsweisen, Vorsitzende, an wen müssen die jungen Leute das zurückzahlen? An die EZB? Also da hat noch niemand gewunken, Herr Scholz. Die Zinsen werden ja dann immer teurer.
Genau, die Zinsen, die Zinsen, okay. Und für die kommt es drauf an, ob wir dadurch in der Zwischenzeit wirklich Wachstum beschleunigt haben. Ah, Wachstum beschleunigen. Ich würde sagen, vielleicht erstmal grundsätzlich Wachstum herstellen, ob wir es dann beschleunigen. Okay, aber wir können natürlich das Wachstum... Vielleicht finden wir erstmal heraus, wie wir Wachstum herstellen.
Wenn wir Null-Kommer-Zwei-Prozent-Wachstum haben, also ein Fünfhundert-Still innerhalb von Fünfhundert Tagen mehr, wenn wir das beschleunigen, was meins ist drinnen. Ja, Sie wird sagen Null-Kommer-Null-Fünf-Prozent-Punkte mehr ist machbar. Da sollten wir auch, wie der Kanzler richtig sagt, da sollten wir ein bisschen optimistisch sein, da müssen wir jetzt alle mit anpacken. Null-Kommer-Null-Fünf-Prozent-Punkte mehr muss drin sein.
Wenn man gute Entscheidung trifft und gute Beschlüsse vorbereitet, kann man das Ergebnis erreichen aus einem Fünfhundertstil, zwei Fünfhundertstil zu machen. Ja, also wir haben da auf jeden Fall auch massiven Zugriff drauf. Man merkt richtig, wie groß der politische Zugriff auf das Thema Wachstum ist. Man kann da ganz, ganz viel bewegen. Monica Schnitzer ist wirklich richtig unzufrieden mit der Bundesregierung.
Jetzt haben aber schon auch viele gedacht oder auch darauf gehofft, dass es mit der neuen Bundesregierung besser wird. Also, dass die Wirtschaft in Schwung kommt. Ist sechs Monate nach der Amtszeit so ein Urteil, dass sie fällen? Ist jetzt nicht gerade viel Zeit gewesen für Schwarz-Rot. Ist das nicht vielleicht auch ein bisschen hart, die Regierung jetzt schon so abzustrafen?
Und wir wollen einfach darauf hinweisen, was jetzt noch getan werden muss und dass man das Ruder jetzt an der Stelle noch rumdrehen kann. Wir haben darauf hingewiesen, dass was jetzt in den Haushaltsplänen entsteht. Das ist noch nicht wirklich ideal. Das Geld muss natürlich dann umwirksam zu werden, auch irgendwann abfließen. Also insofern kommt es auch viel auf Planungsbeschleunigung, auf Umsetzung an.
Aber steht eben in den Haushaltsplänen einiges drinnen, was wirklich nicht wachsungswirksam ist. Das haben Sie eben auch schon angesprochen. Da muss noch etwas geändert werden. Also ich möchte jetzt die Idee langsam pflanzen. März wird der große Billon verschwender sein. Ja, es war wahrscheinlich vorher auch so ein bisschen absehbar, ne? Also diese Einwahl im Entschulden... Ja, aber Scholz ist an sechzig Milliarden... Ja, ja, der ist natürlich komplett lächerlich, ja.
Merz kriegt es mit einer Billion nicht hin. Es bringt diese ganze Schuldenbremd und Diskussion ja eigentlich auf den Punkt. Insofern, als dass es nicht darum geht, hat jetzt irgendwie einmal tausend Milliarden da rein zu pumpen, sondern halt dann wirklich langfristig Struktur zu erarbeiten. Und das ist dann halt eben keine Frage von der einzelnen Milliarde oder so, sondern da muss der Plan einfach da sein. Und das sagt sie ja auch einfach.
Wenn du die Bahn reformieren willst, wenn du sie ausbauen willst und da wissen wir schon, dass das Geld nicht reicht, ja, dann mach jetzt einmal den großen Sprung und sag einfach, Pass auf, liebe neue Bahnchefin, wir müssen die Bahn neu aufstellen. Ihr habt da gute Leute, ihr habt bestimmt einen super Plan gemacht. Die Kassen sind offen. Ja, setzt es einfach durch. Ich sorg dafür, dass es in fünf Jahren oder sagen wir mal in zehn Jahren alles ready ist.
So, das muss einfach der Plan sein und nicht einfach... Tausend Milliarden und jetzt bitte wachst. Also da muss man halt wirklich ran und auch die ins politische Fundament und das machen sie halt nicht. Das macht diese Koalition halt auch nicht. Weshalb das halt irgendwo umsonst irgendwo verschwenden? und man sieht es ja auch bei Pistorius, selbst wenn du es versuchst, dann irgendwie auf die Beine zu stellen, wie lange es einfach dauert, diese Systeme zu reformieren.
Aber da ist jetzt auch kein Geholfen mit, ja, da muss jetzt halt Durokratie abgebaut sein, damit bist du jetzt auch wieder zwanzig Jahre beschäftigt. Also versuch einfach diese... diese Vergabesysteme und alles so stromlinienförmig wie möglich zu machen. Dann müssen halt irgendwie drei Zettel weniger unterschrieben werden und dann kommt das Geld fertig. Ja, ist alles wirklich super lame. Die Monika Spitzer, ja, also anstatt jetzt Politiker einzuladen, könnte man sich Monika Spitzer einladen.
Ich finde, sie sollte das mal ordentlich ausbreiten, was sie da so in ihren Bericht reingeschrieben haben. Den liest ja auch keiner. Ja, und das ist ja auch das Problem, ist ja auch die CDU hat ihr Grundsatzprogramm und drei Jahre Politik damit verschwendet. sich damit zu beschäftigen, wie man Geld spart. Die ganze Zeit, da die Schulmremsuppe auf jeden Fall halten, wir bleiben dabei und jetzt machen sie dieses Paket auf und keine Ahnung, was man damit machen will.
Da ist ja überhaupt keine Kompetenz mehr vorhanden. Also wie soll das laufen? Da kann ja nicht auch so nichts kommen. Durch Schulden, die wir alle haben, womit gemeint ist, man hat weniger Geld zum Konsumieren, Verbindendachfrage und so. Was würdest du jetzt vermuten? Also wenn die Deutschen jetzt wieder mehr private Schulden haben, ist das mehr so eine Kurzmeldung? Oder ein Korrespondentenstück. Oder macht man also Deutschland mit drin und fährt so vor Ort. Oder Börsenbericht.
Ein bisschen suggestiv gefragt. Da bin ich bei Börsenbericht. Ja. In Deutschland ist zum ersten Mal seit Jahrzehnten die Zahl der überschuldeten Menschen wieder gestiegen. Rund fünf Komma sieben Millionen Bürger können ihre Kredite nicht mehr bedienen. Fragen wir dazu nach bei Frank-Bedmann an der Böse. Wohin hat's gelegen? In Frankfurt, was sind denn die Gründe für diese Entwicklung? Ja, was kann die Gründe sein?
Ich glaube, wenn man einfach nur Rätselraten macht, kommt man der nahe Wirklichkeit schon ganz nahe. Es reicht menschliche Spekulation, glaube ich. Kann ich natürlich auch in Frankfurt auf dem bösen Baguette nachfragen, warum Privatrausseite verschutzt. Total sinnvoll. Ja, was erfährt man dann beim Börsenbericht? Der Schuldenatlas sagt noch etwas anderes, nämlich dass vor allen Dingen zwei Gruppen damit Probleme haben. Lass uns raten, welche beiden Gruppen?
Vielleicht die ganz jungen und die ganz alten? Es ist irgendwie ein bisschen plausibel könnte sein, ne? Mal gucken ob diese... Was soll das anders sein, Vermutung wahr ist? Die unterdreißig jährigen und die übersechzig jährigen. Interessant ist da zu schauen. Die unterdreißig jährigen und die übersechzig jährigen. Und was eigentlich so die häufigsten Ursachen sind. Bei den jüngeren häufig raten Kredite für Konsum, also das Stichwort erst kaufen und dann später bezahlen.
Ja oder einfach die Miete so. Bei den älteren ist es tatsächlich häufig die knappe Rente, die nicht mehr reicht, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu decken. Ja, sehr gut finde ich. Also ich würde sagen, also was jetzt hilft, das Rentenniveau zu senken? Ja, auf jeden Fall. Dann ist der Schuldenatlas viel besser als nächstes Mal. Und junge Menschen zur Bundeswehr zu schicken, würde ich sagen. Statt ihnen Geld zu geben, einfach den Führerschein bezahlen. Genau.
Und dann klappt es auch mit dem Schuldenatlas. So, das war jetzt heute schon mal, ne? Die Tagesthemen greifen das Thema natürlich auch auf und ich finde es immer interessant, wie die Tagesthemen so tun, als würden sie so, also wirklich zu... Ich mach mich ja lustig, dass es Oma Erna, also die Person, die der Eckenrentner sozusagen, die Standard-Zuschauerin, nur sie scheint tatsächlich einfach eine Million mal eine Oma Erna vor sich zu vermuten, statt so eine Bandbreite an Publikum.
Nee. Denn die tun immer so als Beträger, also als würden sie nur über etwas reden. Statt dass da vielleicht jemand zuschaut, der sagt, Ja, schön formuliert, aber zu den fünf Komma sieben Millionen gehöre ich doch selber. Nee, das so gibt, das Gefühl sollte gar nicht aufkommen. Sonst ist man ja direkt frustriert.
Also sieht man ja bei den Bergpflichtsthemen auch so, wie wir alle so über die Jugend, die Abwesende, und die sollte man auch mal von ihrem Bildschirm weglocken, so als die Essen, die nicht auch vorm Fernsehen würden, sich mal Nachrichten anschauen. Das ist das politisch-sonalistische Zwiegespräch, wo wir nur über die Bevölkerung gesprochen haben. Wir müssen den Bürger beruhigen. Ja, man macht so Berichterstattungen für Tschecheks großen Anderen und verliert so die konkrete Oma-Ernausenblick.
Hier am Thema Privatschulden. So viel Jung und Alt auch trennen mag, was sie eint, sind häufig Geldsorgen. Wer älter als sechszig oder jünger als dreißig ist, gehört zur Risikogruppe. Es geht ... Ja, dein Publikum ist seventy-one. Ja, die sind voll in der Risikogruppe. Das ist wie wenn ihr Corona-Brichta-Stattung macht und sagt, alt, ein bisschen dick, gefährlich. Ich bin alt und ein bisschen dick. Es geht um Schulden. Kein schönes Thema. Das muss ich noch mal dazu sagen.
Also kein schönes Thema. Eines das Menschen zunehmend betrifft. Eines das Menschen zunehmend betrifft. Also Menschen. Das ist wie Zoo Tiere. Diese Leute irgendwo. Die Leute, genau, da draußen im Wald. Gut, fünf eineinhalb Millionen Erwachsene können hierzulande laut Schuldner Atlas ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Okay, schön und gut. Jetzt zu den großen Schulden, Staatsschulden. Ist natürlich ganz schlecht, wenn man mit diesen Staatsschulden.
Wir kriegen hier eine Berichterstattung, bei der ich denke, okay, März nimmt jetzt so und so viel Schulden auf. Was hätte Olaf Scholz und was hätte er mit Robert Habeck und überhaupt damit machen können? Ja. Und ich denke mir so, wir wären in drei Jahren auf dem Mond. Am Ende zwei hohe Zahlen. Achtundneunzig Milliarden neue Schulden für den Haushalt, zwei Tausendsechsundzwanzig mit allen Sondertöpfen, wie zum Beispiel für Infrastruktur, mehr als einhundertundachtzig Milliarden.
Die Opposition alarmiert. Es werde Damit fast jeder dritte Euro aus Schulden finanziert. Also so eine hohe Schuldenquote hat Deutschland selten gesehen. Schuldenquote, oh Gott, also wenn wir ja echt an die Schuldenquote rangehen, welcher andere Maßstab als der historische und der internationale Vergleich sollte denn hier maßgebend sein? Ja, aber ich meine, ihr habt gewisse Nichtsgeld ausgeben außer halt irgendwie für die Bundeswehr, um sich gegen Polen verteidigen zu können. Das stimmt.
Jetzt, wo wir gegen Polen ran müssen. Es wird so sein, dass sich die Zinszahlungen für unser Land mehr als verdoppeln. Das wird immer mehr und das wird natürlich eine Belastung des Haushaltes. So, das mit den Zinszahlungen, die werden ja eben ein bisschen anders verrechnet.
und da würde ich halt sagen, wenn man bei der EZB einen Brief schreibt, in dem drin steht, vertraut uns doch, könnt ihr einfach hier für null Prozent vom Markt weg kaufen, sodass wir neu invitieren können, würden die sofort sagen, ja, weil jegliche Nachfrage dazu würde enden. wie in diesem einen Clip, wo man mal bei dem Amerikaner, der damals die Geschäfte geführt hat, unter Bill Clinton, glaube ich, oder so, oder Obama, nachfragte, also, wir drucken das Geld. Ja, ja, ja, wir drucken das Geld.
Und dann nehmen wir es als Kredit auf. Ja, ja, genau. Warum nehmen wir als Kredit auf? Wir drucken es doch selber. Ja, also wir drucken das Geld, das stimmt, ja. Und wir nehmen es als Kredit auf, ja. Und ja, jetzt trink ich erst mal einen Schluck. Läuft die Kamera noch? Ja, man schreibt uns da ja auch wieder munter rein. Also den Clips gibt es ja wirklich oder ist genau so, wie ich das gerade gesagt habe. Ja, aber ich kann es nicht erklären. Grober macht es ja schon vor, ne?
Also da wird ja schon wieder die Austerität herbeigeschrieben, wegen dem zu hohen Schuldenstand. Warum Dietmar Bartsch jetzt dabei mitmachen? Keine Ahnung, aber gut. Alter Männer, haben wir noch Zeit für ein ganz kleines letztes Thema? Ja, natürlich. Junggesellenvereine in Orten, die Weinberge haben. Da muss natürlich aufgedrumpft werden. Ich war ganz fasziniert. Also, weil für mich ist ja dieses ganze Kulturgut völlig fremd. Ich bin ja... geborener, kultureller Preuse.
Bei uns wurde immer nun gearbeitet, Ola, es gab halt Militärparade. Das halb ich immer so auf den Rest Deutschlandschauer und ich bin ganz fasziniert davon, was überall so passiert. Also ich sag so, bei mir damals gab's, ich bin ja aus dem Osten nichts, also wir hatten ja nichts, ich gab nichts. Man hat sich dann nicht getraut, den Bananenfeiertag einzuführen, obwohl man die Bananen schon recht gut fand und die Orangen schon so.
Deshalb gibt's eigentlich gar keine Tradition, außer sich über den Wessi aufregen. Und jetzt, wo er nicht mehr kommt, regt man sich auch darüber auf, dass man ein Stich gelassen wird. Also, das Kulturgut Thüring ist so... Also, Kulturgut Thüring ist, sagen wir mal so, lieber drüber schweigen. Jetzt ist das aber hier anders im Ahrtal. Wir steigen mal in diese Berichterstattung ein. Wow, das ist ein hohes Feuer.
Also, das ist nicht einfach nur ein Osterfeuer gestapelt, sondern da ist ein Turm gebaut worden. Ich brenne die vier Martinsfeuer über dem Ahrtal. Monatelang haben Maximilian Nünch und die anderen Junggesellen auf diesen Moment. Was ist das da an Weihnachtsbaum? Das ist eine gute Frage, ne? Ist das einfach so eine Tanne, die abgefackelt wird? Haben die Angst, dass das Umfeld, die stehen noch sehr nah dran, finde ich. Ja, beunruhigend nah dran, ja.
Man denkt immer so, ich will mal zum Burning Man, aber nee, ihr musst ins Ahr teil. Stimmt. Also das Ding ist locker fünf, sechs Meter hoch und die stehen aber nur zwei Meter entfernt und die Kante ist wie ein Turm. Es ist einfach... Es ist gezimmert. Das ist nicht nur gestapelt, es ist gezimmert. Und wird abgefackelt. Nur Männer, wie wir sehen. Noch nie in meinem Leben so viele Männer. Schnell. Jetzt auch das Schaubild an. Dann gibt es noch ein Schaubild.
Fackeln. würden Sie eine Friedensbotschaft in die Weinberge schreiben? Eine Friedensbotschaft in die Weinberge. Es sind unglaublich gigantisch große Aufbauten. Ich habe davon noch nie was gehört. Aber ich habe auch noch nie einen Osterfeuer gesehen, bevor ich Thuring verlassen habe. Und daher bin ich nicht überrascht, dass es Lichterloh brennt in Westdeutschland. Also Messis hatten es immer drauf, große Feuer zu machen.
Hier allerdings ist das wirklich interessant, denn es findet ein mehrstöckiger Gerüstbau in, also ich denke mir auch, wenn da jemand runterstürzt, wie sollen Krankenwagen dahin, also das geht ja alles gar nicht so. Man muss für die Kultur auch mal ein bisschen was riskieren. Ja, also da geht es wirklich zur Sache. Tradition. Crazy. Der twenty-Jährige ist Vorsitzender der Ahöder-Junge. Ahöder-Junge. Man hört schon, das geht's nur um Jungs. Ich nenn, es ist einer von vier Junggesellenvereine.
Junggesellenvereine. Da darf man nur hin, solange man Junggesell ist. Das freut mich ja, dass das ja wirklich so ist. Ja, eine Freundin darf man aber nicht verheiratet sein. Aber meinst du, dass es dann, man darf nur nicht verheiratet sein oder man darf schon eine Freundin haben? oder ist es so ein Inselklub? Mit der Heirat wird man übergeben, quasi. Aus dem Junggesellenverein an die EFH. Wie sie sich nennt? Es ist einer von vier Junggesellenvereinen hier in Bad Neuner, Aweiler.
Zum Brauch an St. Martin gehört auch ein Wettbewerb unter den Vereinen, wer das schönste Schaubild baut, erzählt. So, da steht ein Baugerüst, aber nicht, dass man jetzt denkt, okay, das kann man ja an der Wand verankern. Nein, da ist ja keine Wand. Das steht da einfach so zehn Meter auf so einem Hügel. Das sieht so kruder aus. Da steht ein vierstöckiges Baugerüst in der Typkletter da hoch. Das ist so groß. Das sieht da für ein Baugerüst in den Berg. Das ist doch crazy. Was machen die da?
Wieso gibt's da keine Todesfälle gestellt haben? Maximilian Münch ist hier groß geworden. Zum Studium zog er weg. Ganz ernsthaft kann mir jemand sagen, wie das verankert ist, wie das steht. Das ist doch sofort morgen beim Instagram-Bau-Coach und alle machen sich drüber Lustig. Ja, das sieht so wackelig aus. Das ist irgendwie komisch, hat er gearbeitet. Wenn ich da nicht rauf gehe, vielleicht. Sag man... Ja, dieses Schaubel können die Jungen gesellen, weil der trauert die anderen am Ende keiner.
Da weint ja keiner, die Träne nach ist ja noch nicht. Mamy, Mamy, wir haben eh zu viele junge Männer, lass die mal hohe Türme bauen, abfackeln, mal gucken, was passiert. Alle, die noch leben, dürfen sich danach ein Meter neben den fünf Meter hohen Brennen den Turm stellen. So. Zum Studium zog er weg. In München hat er gearbeitet. Inzwischen lebt er wieder hier in Bad Neuenahr-Ahrweiler. So, und jetzt, ganz wichtig, den Journalisten kommen und dich fragen.
Warum bist du aus der großen Stadt, aus der großen weiten Welt zurück in dein Dorf gezogen? Schau dir nochmal das Archivmaterial an. Es muss klingen wie vor drehundert Jahren. So eine Gemeinschaft, so eine Traditionspflege, die ist für mich eigentlich das, was das Sankt Martins braucht, um einmalig macht. Man wohnt in der gleichen Kleinstadt, man geht in den gleichen Fußballvereinen, in die gleiche Schulklasse und irgendwann verlaufen sich die Freundschaften bei vielen dann.
Und bei uns ist irgendwie so dieser Fixpunkt, dass halt eben der Junggesellenverein die Ahut wieder einen zurückbringt in die Heimat. Die Ahut, so nennen sie ihr Viertel. Dort ist der Verein aktiv, organisiert das ganze Jahr hinweg Feste. Ein altes Brauchtum in der Stadt. In den Fünfzigerjahren kamen dann die St. Martins Schaubilder hinzu. Inzwischen sind sie zur Tradition geworden. Hier waren sie sehr gut aus, Jungs.
Ich würde mich nicht drüber lustig machen, aber das ist wie, wenn das Fernsehen kommt und den Künstler fragt, ob er was zu seinem Kunstwerk sagen kann oder in den Junggesellenvereinen, der mal kurz darüber sagen soll, was hier so toll ist. Wir sind die Dorfkinderleben nicht in einer Stadt. So ein Lied hat mein kleiner Zuhause auch immer das Dorfkinderlied. Ja, wie man sich so die Zeit vertreibt, alles ist gut, aber die Berichterstattung macht es halt so ein bisschen amüsant.
Es sind jedenfalls alle ganz, ganz stolz auf ihre Junggesellenvereine und jetzt hören wir sie auch bis zu heiraten. Wir nehmen das ja eigentlich sehr ernst, aber nicht nur für uns, also für die Junggesellenfeine untereinander. Das ist irgendwo natürlich auch ein Wettbewerb, aber wir sind natürlich auch alle Freunde untereinander. Wir sind Männer. Es ist auch ein Wettbewerb. Nee, aber auch für die Bevölkerung. Die fiebern da auch schon Wochen quasi vorher mit Spannung drauf hin.
Und sie unterstützt auch die Vereine, hilft beim Aufbau oder spendet Geld. So, die Frauen haben also eine Funktion. Sie helfen beim... Super, ja. Man kann sich das richtig vorstellen, wie die in den Fünfzigern damit angefangen haben, drei Jungs machen einen Lagerfeuer, dann ein Jahr später die drei Jungs auf einem anderen Dorf machen ein viel größeres Lagerfeuer.
und heute ist es halt so, ja, wir bauen einen zwanzig Meter Gerüst in den Wald, die anderen bauen einen siebzehn Meter Gerüst in den Wald, vielleicht geht auch noch ein bisschen höher, eine Friedensbotschaft schreiben wir da auch noch rein und dieses Jahr fackeln wir wenigstens dreitausend Tonnen Holz. So bauscht sich das dann auf über die Jahre und das nennt man dann Tradition, aber es ist ja süd.
Das ist wie bei Westworld, als man dann ... im Gespräch mit der Maschine so feststellt, wir sind einfach nur Peacocks, also wir sind einfach nur Fouren, die uns diese halt ihre tollen Schwanz aufbaut und so präsentieren. Eher gut, das ist ja auch das brennende Fallus-Symbol, also das Fallische. Beim Aufbauten das Fallus-Symbol hier ganz nah dran. Oder spendet Geld. Oft waren auch die Großväter und Väter der heutigen Junggesellen hier schon engagiert. Doch wer heiratet, so hier sehen wir es.
ja, das ist eine Erektion im Wald. Ja. Da gibt's nichts anderes. Das ist wie Trumps Fahnenstange da. Darf hier nicht mehr aktiv sein. So, also wer geheiratet hat, darf hier nicht mehr aktiv sein. Der ist dann Publikum. Kann da noch zuschauen, wie's brennt. Jetzt kommt hier so ein Ding, das fand ich so ein bisschen ... Also ... Junggesellenvereine, okay. Bis zur Heirat, okay. Aber jetzt hören wir so ein Spruch. Find mal ein Ort, an dem ein Sechzehnjähriger mit einem Sechzigjährigen auf Augenhöhe
... Ein Sechzigjähriger. Was hat er da im Junggesellenverein zu ... Ja, Settlam, oder? Meinst du, es gibt Leute, die sind ihr ganzes Leben lang bewusst beziehungsabstinent, einfach nur um in dem Junggesellenverein zu bleiben? Es ist auf jeden Fall ... die Frau hat eine Mitgift. Und der Mann muss was zurücklassen. Und da muss er genau überlegen, ob sich's lohnt. Ja. Lieber mit den Jungs, großen Penis im Wald bauen, Kinder, Familie.
Ich würd ja sagen, lieber heiraten, weil dann muss man das nicht mitbauen. Zum Feuer gehen kann man ja dann trotzdem. Ja. Eula, die ist einfach nicht verheiratet. Der hat seine Freundin einfach immer gesagt, nicht verheiratet ich nicht. Du weißt, ich kann da nicht mehr Gerüst bauen. Geht nicht, Baby. Unendlich lange ein wilder Ehe-Leben. Über das gleiche Thema sprechen kann, weil es die gleichen Erfahrungen sind. Das hat man halt eben hier. Das ist das Wunderbare daran.
Und das finde ich das Coole. Und das macht es so einzigartig für mich. Ja, man kann auch einfach so mal mit sechzigjährigen Reden. Da braucht man jetzt keinen... Also... Aber genug des Appels. Wir sehen jetzt mal die Resultate. Das Spektakel ist inzwischen auch bei vielen Touristen beliebt. Nur einmal vor vier Jahren, als die Flut das Ahrtal zerstörte, war weniger los, erzählt Gitte Antwerpen, die selbst aus Ahrweiler kommt. Dann war es auch ganz heimlich, weil eben keine Touristen da waren.
Sondern es waren nur wir und das war nochmal bewegender. Aber es ist ja auch touristisch, das muss man auch so sehen, der Ort lebt auch davon. So, touristisch. Also bei dem, was wir jetzt sehen in den letzten Bildern, würde ich sagen, wir sollten da mal einen Ausflug hinmachen. Und dann geht's los. Erst rennt das Martinsfeuer. Dann entzünden die Vereine ihre Schaubilder. Ein Motiv zeigen. Das ist nicht schlecht, oder? Das ist schon cool, aber das ist ja mega aufwendig.
Ich checke jetzt erst, dass die jede einzelne Kerze da anmachen müssen. Ich dachte, das sind irgendwo so ein Zündschnur. Und dann geht das überall an. Nee, die machen jeden einzelnen Feuer da an. Und die schreiben da wirklich ganze Texte mit gestalteten Buchstaben und so. Das sieht gut aus. Das ist schon krass. Also ich finde, das ist ja nicht weit von hier. Kommen wir mal. Die Kirche der Stadt. Ein anderes thematisiert Achtzig Jahre Kriegsende. Das Motiv der A-Hörde-Jonge.
Trümmer lärten uns den Wert des Friedens. Auch wenn sie in diesem Jahr nicht gewinnen, aus ihrem Weinberg leuchtet die Friedensbotschaft hinunter ins Tal. Das bringt natürlich jetzt die Journalisten durcheinander, denn sie wissen nicht mehr genau, welche Jugend brauchen wir jetzt, die die Friedensbotschaften mit Feuer traditionsreich in den Berg brennt. Ja. Den großen Fall aus Mal nehmen wir. Oder aber, ja, kämpfst du jetzt mal für dein Land oder was? Das ist crazy.
Man kriegt das ja gar nicht zusammen. Aber das ist doch eigentlich die Tradition, nach der die Bundeswehr sucht und sie aus historischen Gründen nicht finden kann. Weil eigentlich sollen ja alle Junggesellen dahin gehen und dann dort quasi auch Traditionen bauen und in die Heimat zurück, beziehungsweise in die Kaserne zurückkehren und so. Und wollen einfach nicht. Ja. Ich wollte mal sich da was abschauen.
Journalisten schon mal ein bisschen kommen, also ja, wie gesagt, es endet alles in einem großen Widerspruch hier in diesem Podcast heute. Sehr gut. Okay, wir haben alles verhandelt, was hier, na ja, sag mal so, das offensichtlichste. Das offensichtlichste, was es zu verhandeln gab, ja. Unglaublich. Okay, gut. Vielen Dank, Mick, für deine Zeit. Ich bedanke mich. Die du deine Jugend hier mit Schrott verschwenden ist. Ich bin ja auch schon alt. Ja, genau.
Also zwischen uns liegt weniger als den Stuttgart-I. Das stimmt, ja. Wenn wir in den Dimensionen denken, ja. Crazy. Ich hab ja auch einfach nur großes Mitleid, weil mich ja diese Wehrpflicht auch nicht mehr beschäftigen wird. Vielleicht kann ich auch den Zettel freiwillig auffüllen, damit ich einfach mal so ein Medizin-Check bekomme. Vielleicht sollten wir einen Aufruf machen. Musterung, wir gehen alle. Nichts mit Frauen freiwillig, sondern wir alle gehen jetzt mal zur Musterung.
Und das wird dann ein bisschen wie bei diesem Eis-Einstellungsgesprächen. Sie möchten gerne schwarze Amerikaner auf der Straße verbrügeln und dafür unbestraft und so weiter, dann machen Sie mal drei Liegestütze durchgefallen. Ja, schade Schokolade. Ja, Athletik. Ich bin auch dafür, wir gehen alle zur Musterung freiwillig, aber keiner geht danach freiwillig zur Bundeswehr, weil ich will sehen, was Sie in zwei Jahren machen, wenn Sie freiwilligen Zeit nicht zusammenkommen.
Das stimmt, das würde ich auch gerne mal sehen. Ich möchte, dass das losverfahren, dann... Ich will ja überall losverfahren. Das hilft auch im Bildungssystem. Abitur, losverfahren. Wenn wir den Russen dann einfach sagen, es ist zu mir Leid, Bruder, kannst nicht kommen. Wir sind nicht ready. Wir werden auch nicht ready sein. Bundesverfassungsgericht sagt, nein, wir können keinen Krieg führen.
Ja, wir machen ja auch losverfahren, ob wir überhaupt gegen die Russen oder vielleicht doch gegen die Polen kämpfen. Ja, wer weiß, wie sich die Situation bis dahin verändert hat, ja. So, ich lasse mit dem Schabernack, ihr verabschieden uns. Das nächste Mal ist dann schon Dezember. Und wir können uns alle darauf freuen, dass die Journalisten dann ganz duselig werden, wenn das Jahr sich dem Ende neigt und man nochmal zurück schaut.
Wir werden dann diesen Moment wahrnehmen und sagen, ach so, Reflexion jetzt oder was? Ist nicht immer Tag eins. Ja, da wird dann mal Bilanz gezogen. Genau, da schauen wir uns das dann mal im Detail an. Okay, gut. Neben der Spur, was ist das neue Thema? Neues Thema ist jetzt, was habe ich zuletzt gemacht? Zuletzt habe ich Großstaudernprojekt in Äthiopien gemacht. Und jetzt gehen wir, glaube ich mal, den ganzen großen komplexen Entwicklungshilfe und so was an. Also wir schließen quasi, bitte.
So Dan und so? So Dan hab ich tatsächlich schon mal eine Folge gemacht. Die kann man sich einfach anhören, ist der vergessene Krieg. Das hab ich schon letztes Jahr gemacht. Ich komm dann einfach nicht meinen Satz zurück. Ich bin immer vor der Zeit, weil ich mich ja damit dem auseinandersetze, wenn sie irgendwie gut sind und nicht, wenn sie medial ausschlagen. Aber ja, auch die Folge würde ich sehr empfehlen, weil es ändert sich ja nichts.
Also so groß wie meine Folgen sind, ich behandle ja da meistens so einen komplexen, kompletten Komplex. Also man kann das einfach hören, auch wenn sich aktuell etwas ändert. Ja, das stimmt voll. Okay, sehr gut. Dann folgt alle neben der Spur, also geht ins Abseits neben der Spur. Genau. Und dann sehen wir uns im Dezember alle wieder. Alrighty, yes. Haut rein, Leute. Bis dann und ciao, ciao.
