¶ Intro / Opening
Einweisung durch den Hausarzt. Rennseweh, aber kann gar nicht gut aufs Klo. Stuhl kommt manchmal nur so flach wie Chips raus.
¶ Podcast Intro und Ankündigungen
Herzlich willkommen zu Folge 65 von Fast Track, dem Notfallpodcast. Können wir eigentlich bei 67 in Rente gehen? Rente mit 67? Eigentlich hätte man mit 65 schon in Rente gehen können. Ist das nicht schon lange vorbei? Nee, 65. Rente ab 65. Ist das schon vorbei? Ich weiß gerade gar nicht. Ich glaube mittlerweile ist es 67. Naja, dann haben wir noch zwei glorreiche Folgen und dann setzen wir uns in den Ruderstand.
Oder wir lassen es dann mal offen, ob wir weitermachen. Ja, aber zum Ernst des Lebens zurück. Du hast dich heute unterhalten über nephrologische...
¶ Nephrologen vs. Dialyseärzte & Gastvorstellung
Notfälle mit einem Arzt, der nicht Dialysearzt genannt werden will? Genau. Also generell kann man sagen, nennt die Nephrologen bitte nicht Dialysearzt, um das schon mal vorwegzunehmen. Aber mehr dazu erfahrt ihr auch im Interview. Das ist schon das Hauptlearning von der heutigen Folge. Was haben wir denn sonst noch? Wir haben noch ein Video auf unserem YouTube-Kanal zu den palliativen Notfällen vom Notfallpflegekongress aus dem letzten Jahr.
An dieser Stelle sei kurz erwähnt, es gibt noch ein paar Plätze, nicht mehr viele für dieses Jahr, 9.10. Oktober. Und zu YouTube sei noch gesagt, wir haben jetzt die 900... Abonnenten überschritten, obwohl wir eigentlich Podcast machen und keine Videos. Aber jetzt möchten wir die 1000 auch voll machen, oder? Ja, 1000 wäre super. Also wir brauchen eure Unterstützung.
Macht ein bisschen Werbung für uns, abonniert unseren Kanal. Genau. Und unterstützt aktiv die Notfallpflege. Und mit der restlichen Social Media Werbung und so lassen wir es jetzt einfach mal. Ja, das sind fünf Sterne, wisst ihr. Wir müssen nicht immer dasselbe sagen. Ich würde sagen, wir gehen gleich über zum Interview, oder? Ja, legen wir doch los. Dann viel Spaß. Ich begrüße...
Herzlich Sebastian Maus, du bist Nephrologe, kannst du dir aber einfach kurz selber vorstellen, bevor ich irgendeinen Mist erzähle über dich. Okay, ich bin Nephrologe am Marienhospital Stuttgart und mache heute meinen ersten Podcast, deswegen müsst ihr ein bisschen verzeihen, wenn... ich undeutlich rede oder Probleme auftreten. Ich bin Leitender Nephrologe, bin jetzt seit, muss ich nachrechnen, 15 Jahren Facharzt für Nephrologie.
und betreue die nephrologischen Patienten im Marienhospital hauptamtlich. Nephrologen sind ja meistens so ein bisschen introvertiert, deshalb reden sie so leise ins Mikrofon, oder? Alles klar. Ich glaube, ich muss etwas lauter sprechen. War nie so ganz meine Stärke. Ja, Nephrologen sind eher die ruhigeren unter den Internisten.
¶ Typische Nephrologische Notfälle
Könntest du schon erraten, es geht um nephrologische Notfälle heute, aber gibt es das überhaupt? Also was sind typische nephrologische Notfälle? Ich glaube, das ist so in der Notaufnahme nicht bei jedem auf dem Schirm, dass es auch nephrologische Notfälle gibt. Wie gesagt, die Nephrologen sind eher die introvertierteren, leiseren und bewegen sich normalerweise auch nicht so schnell wie die Kardiologen, weil sie es einfach nicht müssen. Aber es gibt tatsächlich Dinge, in denen Notaufnahme...
Achten sollte, das geht von Harnverhalt über ein akutes Nierenversagen, Elektrolytstörungen, eben auch Nierenbeckenentzündungen. die durchaus auch das Eingreifen eines Notfallmediziners ab und zu erforderlich machen. Was sind denn so die häufigsten Anzeichen und Symptome? Nephrologischer Notfälle. Und was muss ich in der Notaufnahme dann machen? Reicht es, wenn ich einen Katheter reinschiebe und dann mal gucke, ob Urin kommt oder gehört da noch ein bisschen mehr dazu?
Dafür bräuchte man ja dann keinen Nephrologen. Da würde ich mich ja ein bisschen überflüssig machen. Also die Stelle wird jetzt schon mal nicht wegrationalisiert? Ich hoffe nicht. Schönen Gruß an die Geschäftsführung. Das ist das Problem, das wir Nephrologen haben. Es gibt kein Leitsymptom letzten Endes, das uns den nephrologischen Notfall anzeigt. Es gibt auch wenig Allgemeinsymptome, die den Patienten nahe bringen, ups, da ist etwas mit der Niere los.
Das ist also nicht wie beim Kardiologen oder beim Lungenfacharzt, dass jemand Luftnot bekommt, Dyspnoe oder Thoraxschmerz. Es gibt auch keinen wirklichen Nierenschmerz, der mir anzeigt oder ist etwas, sondern es sind häufig so Allgemeinsymptome, zunehmende Abgeschlagenheit, Müdigkeit, manchmal ist auch Juckreiz, Übelkeit dabei, aber das sind...
hört man selber, das sind Dinge, die bei 100.000 anderen Erkrankungen auch auftauchen können. Und deswegen müssen wir uns auf die Laborwerte letzten Endes verlassen. Natürlich gibt es Patienten, die brennen beim Wasserlassen, haben Flankenschmerzen. Aber das ist eher der kleinere Teil und das nicht...
das Patientengut, das den Nephrologen, sage ich mal, interessiert, sondern das ist eher auf dem allgemeinen internistischen Fachgebiet, eben Nierenbeckenkechentzündungen, Harnwegsinfekte oder Nierensteine. Das behandelt dann in erster Linie auch den Urologe und nicht der Nephrologe.
¶ Wichtige Laborwerte zur Nierendiagnostik
Aber Laborwert ist schon so ein gutes Stichwort. Wenn man jetzt in der Notaufnahme arbeitet und man für Nefrologen ein Labor abnehmen soll oder auch für NotfallmedizinerInnen, dann kommen das so Sachen. Kreatinin, Kreatinin Clearance, Harnstoff und, und, und. Was sagen die uns alle aus und was davon ist wirklich wichtig?
Gute Frage. Nächste Frage. Nein, letzten Endes ist das genau das Problem, das wir Nephrologen häufig haben. Es gibt kein Troponin des Nephrologen, der uns den Nierenschädigungen in dem zu dem Punkt zeigt, wenn die Nierenschädigung da ist, sondern wir haben nur Näherungswerte. Das Kreatinin zum Beispiel zeigt uns mit der Berechnung der glomerulären Filtrationsrate die Nierenfunktion an. Das Problem dabei ist, dass das Kreatinin zum Beispiel aus dem Muskel kommt und nicht aus der Niere selber.
Und wir vor allen Dingen wissen, dass wir erst einen Kreatininanstieg und damit einen Abfall der glomerulären Filtrationsrate sehen, wenn etwa 50% der Nierenfunktion schon verloren sind. Das heißt, wir kommen ein Stück weit immer zu spät. Aber wenn eine hochgradig eingeschränkte Nierenfunktion da ist, und das sprechen wir bei einer glomerulären Filtrationsrate, unter 30 ml pro Minute, beziehungsweise zwischen 60 und 30,
Milliliter pro Minute schon von einer hochgradig eingeschränkten Nierenfunktion tauchen eben auch renale Folgeerkrankungen auf. Das muss dann den Notfallmediziner nicht unbedingt interessieren. Das sind Dinge, die man im weiteren stationären Aufenthalt klären muss, aber wichtig ist.
Dann für den Notfallmediziner, wenn er eine eingeschränkte Nierenfunktion sieht, zu eruieren, besteht das schon länger, ist das jetzt akut aufgetreten und dann sich Gedanken machen, woran das liegen kann. Und dann sind wir als Nephrologen relativ schnell bei einer Urindiagnostik. Und wir lieben diese Urindiagnostik. Genau. Aber im Prinzip heißt das ja, das Kreatinin...
Wird abgebaut in der Zelle und eigentlich sagt es mir dann in der Niere oder wenn ich den Kreatininanstieg habe, um das nochmal zusammenzufassen, nur dass die Niere nicht in der Lage ist, es adäquat auszuschalten. Genau, und damit eine Nierenfunktionseinschränkung vorliegt. Was ist mit dem Harnstoff?
Der Harnstoff ist ein Retentionsparameter, so nennen wir das, die uns eine Nierenfunktionseinschränkung anzeigen können. Der Harnstoff kann aber bei ganz vielen anderen Erkrankungen auch erhöht sein. Zum Beispiel bei einer gastrointestinalen Blutung geht der Harnstoff aufgrund des Eiweißs. Stoffwechsel ist im Darm auch nach oben. Wenn ich eine
Kachexie habe, also einen absoluten malnutritierten Patienten, dann kann aufgrund der endogenen Eiweißverwertung auch der Harnstoff hochgehen. Den Harnstoff kann ich also nur verwerten in Zusammenhang mit dem Kreatinin und ich kann vom Harnstoff auch manche mal ableiten, ist das eher was.
Ein intrarenales Problem, ist das ein prärenales Problem, also ist der Patient exigiert im weitesten Sinne oder es ist ein postrenales Problem tatsächlich. Dafür brauche ich aber schon gewisse nephrologische Expertise. Wichtig für die Notfallmedizin ist, ist, sage ich mal, ein Harnstoff, der oberhalb des Dreifaches der Norm, also so ungefähr 150 ist, kann dazu führen, dass der Patient tatsächlich sogenannte Uremie-Symptome entwickelt, also Symptome im Rahmen der Nierenvergiftung.
Gibt es weitere Laborwerte, die euch noch sehr wichtig sind?
¶ Akute Diagnostik: Urin, BGA, Elektrolyte
Ja, auf jeden Fall. Also die Urindiagnostik, die beliebte, die ist uns immens wichtig, das ist das eine. Aber in der Notaufnahme, wenn ich entscheiden muss, ist das was Akutes, hat der Patient tatsächlich auch eine Einschränkung durch seine Nierenfunktion, ist uns immer wichtig, eine Blutgasanalyse.
mit dem Bicarbonat, um zu bewerten, ob der Patient eine Übersauerung des Blutes hat. Und dann die Elektrolyte in erster Linie wichtig für die akute Entscheidung des Kalium natürlich. Jetzt hast du eben schon... Prärenal, Intrarenal und Postrenal angesprochen. Ich möchte Postrenal mal so ein bisschen ausklammern, weil das ist ja meistens, korrigiere mich, ein urologisches Problem. Definitiv und relativ schnell behebbar bei den meisten Patienten.
Katheteranlage. Da sind wir doch wieder beim Katheter. Wer sich da ein bisschen näher mit beschäftigen möchte, da verweise ich nochmal auf unsere Folge 45. Da haben wir die urologischen Notfälle mal angeschaut. Aber was sind jetzt so die häufigsten...
¶ Prärenales Nierenversagen: Ursachen und Therapie
Prärenalen Ursachen. Wie sieht da die Diagnostik und Akutversorgung bzw. die Therapie aus? Also prärenale Nierenversagen im klassischen Sinne sind die Patienten, die zu trocken sind. Das sehen wir in der Notaufnahme relativ häufig. Ältere Patienten oder Kinder natürlich sind da auch sehr gefährdet, aber in erster Linie ältere Patienten bei uns.
die Durchfallerkrankungen haben, Erbrechen haben, die dadurch zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen können. Das wird noch ein größeres Thema auch werden im Rahmen des Klimawandels. Darauf muss man durchaus achten. Patienten haben geringe, ältere Patienten. ein geringeres Durstgefühl, trinken sowieso schon weniger und haben auch einen geringeren Flüssigkeitsanteil im Körpergewebe als jetzt die Normalbevölkerung, sage ich mal.
Das ist so der klassische Fall. Das lässt sich relativ schnell korrigieren. Durch die Gabe von Flüssigkeit intravenös, das sieht man dann auch relativ schnell, dass das Kreatinin oder die Nierenfunktion sich im Verlauf dann tatsächlich bessert. Das sieht man aber auch jetzt klinisch recht gut. Hautfalten, die nicht mehr so schön stehen wie vorher.
Halt dann auch ganz einfach an der Ausscheidung, oder? Genau, genau. Das sehen wir relativ gut. Worauf ich immer noch hinweisen möchte, was eigentlich auch primär mal ein prärenales Komplikation ist, ist, das sogenannte kardio-renale Syndrom bei Patienten, die eine hochgradig eingeschränkte kardiale Pumpfunktion haben, eventuell eine Stauung entwickeln.
Die müssen nicht immer tatsächlich klinische Stauungszeichen haben wie Edeme etc. Aber bei denen kommt es aufgrund einer Überwässerung dann tatsächlich auch zum akuten Nierenversagen, dass ich dann natürlich nicht durch Volumengabe korrigieren kann, sondern eigentlich genau das Gegenteil machen muss und das ist eine Entscheidung, die ist in der Notaufnahme nicht immer ganz einfach zu treffen.
Wir steuern da auf so eine Lasix-Diskussion zu, habe ich das Gefühl. Genau. Natürlich hat der Nephrologe in seinem Werkzeugkasten einiges, aber eines der... Dinge, die wir gerne und viel und auch hochdosiert einsetzen, ist natürlich ein Steifendiuretikum, Phorosemid zum Beispiel. Und die Entscheidung kann ich in der Notaufnahme treffen. Hat der Patient eher Stauungszeichen, hat der Patient eher Stauungszeichen,
stehende Hautfalten und dann muss ich aber den Verlauf abwarten. Wenn ein Patient zum Beispiel unter der Volumentherapie innerhalb der nächsten 24 Stunden nicht besser wird mit dem Kreatinin, muss ich vielleicht darüber nachdenken, dass auch etwas anderes dahinter stecken könnte, als das rein. durch eine Exsikose ausgelöste prärenale Nierenversagen. Aber wir reden jetzt schon von einem Zeitraum von 24 Stunden und jetzt nicht zum Beispiel...
60 Minuten. Genau, genau, genau. Also das ist tatsächlich dann, wenn ich das unterscheiden möchte, hängt es natürlich in der Notaufnahme immens davon ab, wie viel Zeit habe ich. Man kann dann Ultraschall von der Vena Kava zum Beispiel machen, kann den Volumenstart.
Aber wir wissen alle, wie es in der Notaufnahme aussieht. Das ist ja häufig eine Sekundenentscheidung, die ich treffe. Ich habe einen Nierenversagen, das ist meines Erachtens prärenal, dem gebe ich jetzt erstmal Volumen. Außer Hypovolemie haben wir dann auch andere Ursachen für Pränenversagen.
Ja, natürlich. Klassischerweise ist natürlich auch ein Schockgeschehen eine prärenale Komponente. Also die Niere wird klassischerweise weniger durchblutet aufgrund eines Sepsis, hämoragischen Schock. Alles, was es da letztendlich gibt, ist auch... auch primär mal klassische.
prärenales Nierenversagen. Problem ist, wenn ich das nicht schnell genug behebe und dann sind wir bei den 60 Minuten tatsächlich aufgrund der Sepsis, dann wird es durchaus auch zum intrarenalen Problem, weil ich dann durch die Durchblutungsstörung auch ein akute Turbulus, Nekrose oder ähnliches auslösen kann. Wo im Prinzip ist es beim Schock ja so, dass wir da auf verschiedene Art und Weise ja da auch wieder das Volumen
Problem haben. Entweder versagt es irgendwo in der Peripherie oder wir haben nicht genug. Genau, genau, genau. Aber andere Ursachen, außer jetzt in Anführungszeichen Volumenmangel, haben wir dann prärenal nicht. Es gibt auch, aber das ist tatsächlich selten. Es gibt zum Beispiel klassischerweise Nieren-Atheren-Embolien oder ähnliches, die auch sowas mal auslösen können. Das sind aber eher Raritäten und in der Notaufnahme dann auch tatsächlich mal nicht interessant. Ja.
Die finden wir einfach nicht. Nee, die finden wir wahrscheinlich nicht. Das ist auch selbst bei uns so, dass man erstmal die Klassischen, das Häufige ist häufig, das Seltene ist selten. Und da, das halte ich auch immer ganz gut für jemanden, der in Notenfallmedizin arbeitet, muss man die häufigen Dinge...
ausschließen und für die selteneren Dinge und die Kolibris sind wir Nephrologen dann tatsächlich später zuständig. Ich glaube, das macht euch auch ein bisschen Spaß, oder? Das macht uns definitiv ganz groß Spaß. Ich behaupte immer, das ist auch eine Diagnose, Nephrologe geworden zu sein.
¶ Intrarenales Nierenversagen und Ursachenbehandlung
Okay, lasse ich jetzt mal so stehen. Gehen wir mal einen Schritt weiter und komme jetzt zu den intrarenalen Ursachen. Genau, das ist so die klassische Domäne des Nephrologen. Da freut er sich ein bisschen, wenn er dann die Glomeronephritiden durchdeklinieren kann. Für den Notfallmediziner ist da und da sind wir relativ schnell auch wieder bei der Urindiagnostik. ist es wichtig,
Kann ich überhaupt primär mal unterscheiden zwischen Prärenal und Intrarenal? Und das ist schwierig, aber ich kann Hinweise darauf finden. Im Urin hat der Patient eine Eiweißausscheidung. Wenn ja, welche Eiweiße sind drin, wie groß ist die? Hat der Patient eine Hämatorie? Da meine ich nicht die klassische Makrohämatorie, also die sichtbare, wo wir beim Urologen sind, sondern eine Mikrohämatorie. Das sind so Zeichen, wo ich mich dann eher sozusagen
in das intrarenale Problem bewege. Das Problem ist es häufig, gerade was die Notfallmedizin angeht, die Übergänge fließend sind. Also ein prärenales oder postrenales Nierenversagen kann auch zu einem intrarenalen Problem werden. wenn ich es nicht schnell genug behandle. Wie behandle ich denn überhaupt jetzt ein intrarenales Problem? Gibt es da Dialyse und fertig oder?
Nein, das ist ja auch sowas, was ich gerne, wir werden ja gerne als Dialyseärztin bezeichnet für Nephrologen. Das ist etwas, was mir immer etwas sauer aufstößt, weil eigentlich muss es unser Ziel sein. den Patienten von der Dialyse zu bewahren. Natürlich sind wir froh, als eines der wenigen internistischen Fachgebiete unser Organ halbwegs adäquat ersetzen zu können. Das können die Gastroenterologen nicht, das können die Kardiologen immer noch nicht.
Aber das muss die letzte Wiese tatsächlich bleiben. Wenn ich intrarenale Probleme habe, dann muss ich versuchen, erst mal die Ursache zu beheben. Ein schweres Schockgeschehen, das zum intrarenalen akuten Tubulusnekrose führt, muss ich den Schock beheben. Katecholamingabe etc. Wenn ich eine Sepsis habe, muss ich die Sepsis behandeln.
Wenn ich dann Richtung Glomeronephritiden, also Autoimmunerkrankungen oder Nierenerkrankungen im weitesten Sinne komme, dann bin ich relativ rasch bei einer immunsuppressiven Therapie, um dann diese Probleme zu behandeln. Aber dann sind wir schon wieder beim Nephrologen. Den brauchen Sie unbedingt dann, um die Diagnostik durchzuführen, um auch gewisse weitere Abklärungen zu machen. Das muss man aber fairerweise sagen, ist nichts für die Notaufnahme.
wo wir eine Diagnostik schon vorantreiben müssen, um letzten Endes den Patienten dann eine relativ raschende Diagnose zuzuführen. Das ist dann etwas...
¶ Notfall-Dialyseindikationen: Das WASTE-Akronym
Der Patient wird stationär aufgenommen und die weitere Abklärung läuft dann im Verlauf. Wenn ich jetzt aber schon mal einen Dialyse-Doktor vor mir sitzen habe, hake ich dann nochmal nach. Gibt es Notfallindikationen für die Dialyse, dass man dann wirklich... im Schockraum sagt, nee, den karren wir jetzt direkt in die Dialyse. Ja.
Ja, definitiv. Auch da würde ich nicht immer zu lange warten. Es gibt zwar, oder ich will mal von hinten anfangen. Wir haben das Problem, dass wir Nephrologen aufgrund dieser Labordiagnostik, die ich ja eben schon dargestellt habe, eigentlich immer ein bis zwei Schritte zu spät kommen. Das ist so. Und wenn ich dann noch länger zuwachte, dann ist es so, dass es den Patienten eventuell schlechter geht, als es sein müsste. Das ist das eine Problem.
Wir können das aber relativ schlecht durch Daten... Wir haben Untersuchungen gemacht, frühe Dialyse versus späte Dialyse. Da sind nur aufgrund der beschränkten Fallzahl und auch der Inhomogenität der Gruppen, die wir da untersucht haben, keine ganz klaren Aussagen zu treffen. Und deswegen, ich sage es mal ein bisschen überspitzt, kommt jede Studie auch zu dem Ergebnis, was der Studiendoktor vorher haben wollte. Vorsichtig ausgedrückt.
Aber es gibt ganz klare Indikationen, also wenn ich eine Therapierefraktäre Hyperkalämie mit EKG-Veränderung habe. einen Patienten habe, der massivst gestaut ist und ich das Wasser nicht rausbekomme. Wenn ich Patienten habe, die eine Vergiftung haben, die mit einem Toxin, das ich dialysieren kann, namentlich ist es zum Beispiel Lithium, das noch relativ häufig ist,
Dann sollte ich relativ schnell mit einer Dialyse reagieren. Ich finde, im Angelsächsischen gibt es den Merkstromspruch Waste, nennt er sich. Das ist W für Wasser, also eine Überwässerung, A für eine Therapierefraktäre, metabolische Acidose, metabolisch wohlgemerkt. Das S für die Symptome der Uremie, Juckreiz, Übelkeit, Vigilanzminderung. Das T für Toxine, habe ich gerade gesagt. Und das E für Elektrolyte. Und da in erster Linie die Hyperkalämie, die lebensbedrohlich sein kann.
auch in der Notaufnahme auch das Calcium immer nochmal mit in Betracht ziehen, gerade bei Patienten mit. mit metastasierten Malignomen, aus sehr metastasierten Malignomen, die eine Hyperkalzämie entwickeln. Die kriege ich häufig gar nicht so schnell abgesenkt. Und da kann ich dem Patienten relativ schnell helfen, indem ich zumindest Passagier mal eine Dialyse mache.
¶ Flüssigkeitsmanagement bei Dialysepflichtigen Patienten
Erfahrungsgemäß gibt es jetzt immer so ein bisschen Unsicherheit, wenn PatientInnen in die Notaufnahme kommen, die bereits Dialyse bekommen. Und zwar kommt immer die Frage auf, wie viel Flüssigkeit dürfen die denn jetzt bekommen? Da sind alle immer so ein bisschen ängstlich. Genau, das müssen Sie mit den Patienten dann ausdiskutieren nachts. Nein, das ist, genau, das ist prinzipiell, gibt es eine Faustregel, das kann man sich auch ganz gut herleiten. Wir haben so einen Umsatz, Perspiration.
Lunge, Atmung, Schweiß so zwischen 500 und 800 Milliliter am Tag. Das verliert der Patient sowieso auch über Stuhlgang. Und dann rechnet man die Restausscheidung dazu. Das ist die Faustregel. Und so viel darf der Patient eigentlich haben. Die meisten Patienten wissen nicht, wie viele Restausscheidungen sie haben. Insofern, sag ich mal, kann man im Mittel sagen, so zwischen...
einem und 1,5 Liter Flüssigkeitszufuhr, da liegen wir nicht ganz falsch. Also über 24 Stunden. Über 24 Stunden, genau. Und da muss man aber dann eben auch leider mit einrechnen, gerade so ein Schwaben, der Schwabe ist ja gerne feucht, so mit viel Soße. und viel Salz. Ich dachte immer, der Schwabe sei geizig. Das haben wir bisher noch gar nicht gemacht.
Also das muss man eigentlich dazu rechnen. Also Joghurt, Obst etc. kann man ja 1 zu 1 eigentlich als Flüssigkeit berechnen. Aber davon hängt es halt ab, ist der Patient hemodynamisch stabil oder nicht stabil. Und wenn ich einen dialysepflichtigen Patienten habe und ich habe eine
oder eine Dialyse vor Ort, sage ich mal, dann kriege ich das Wasser ja auch irgendwie über eine Dialyse wieder raus, wenn ich ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen wäre. Also müssen wir gar nicht so ängstlich jetzt an die ganze Sache rangehen. Nee, das ist ja, glaube ich, das, was ich sagen kann. Also mir ist es wichtig, dass es überhaupt detektiert wird in der Notaufnahme. Also dass man merkt, okay, da ist ein Patient...
Der kommt mit Luftnot, sage ich mal, dann läuft die normale Schiene ab, ich schließe eine LAE aus, ich schließe ein akutes Corona-Syndrom aus, dann sehe ich, der Patient hat eine Stauung. Und wenn ich dann mir den nächsten Schritt Gedanken mache, okay, warum hat der Patient eine Stauung, dass ich dann realisiere, das kann nicht nur kardial sein, sondern das kann auch eben renal sein, dann haben wir ja schon eine ganze Menge gewonnen.
Wenn ich dann noch das Kreatinin bestimme und sage, da ist irgendwas und noch ein Urin einschicke, dann wäre ich schon total glücklich, wenn ich am nächsten Tag den Patienten sehe und eine gewisse Diagnostik schon vorliegen habe. Also es geht ja in der Notaufnahme tatsächlich ja
in erster Linie immer darum, das Wichtige von dem Unwichtigen zu unterscheiden. Nur, wenn ich sage ich mal, aufhöre nachzudenken, wenn ich sage, okay, der Patient hat Dyspnoe, hat keine LAE, hat kein akutes Corona-Syndrom gehabt und dann sage, dann ist ja eigentlich alles in Ordnung und vergesse aber gewisse andere Organsysteme noch, dann
¶ Moderne Kaliumsenker vs. alte Präparate
machen wir im Zweifel nicht alles richtig. Nicht alles falsch, aber eben auch nicht alles richtig. Wir haben die Elektrolyte immer schon ein bisschen angesprochen. Kalium ist da das Zentrum. In der Kaliumtherapie hat sich in letzter Zeit so ein bisschen was verändert. Darf ich Werbung machen? Nein. Vielleicht sollten wir es kurz als Werbung deklarieren.
Bis vor kurzem war Resonium noch so das Mittel der Wahl. Ich glaube, das ist nicht mehr der Fall, oder? Ne, wir haben neuere Medikamente, die auch das Kalium sehr, sehr zuverlässig als Kaliumaustauscher im Darm senken können. Das gibt es jetzt zwei Präparate am Markt, Lokelma und Veltassa, die haben beide eine andere Zusammensetzung, aber letzten Endes wirken sie gleich. Die sind insgesamt etwas besser verträglich als das CPS-Pulver oder das Resonium früher.
sind aber, und darüber müssen wir heutzutage auch reden, natürlich auch deutlich teurer. Und vor allen Dingen ist das Absenken des Kaliums durch Kaliumaustauscher relativ schnell. Ich habe letztens einen Unterricht gemacht und dann hieß es von einer Kollegin, die in der Notaufnahme arbeitete, ja, dass ihr Oberarzt gesagt hätte, sie müsste jetzt dann bitteschön alle 30 Minuten das Kalium kontrollieren, nachdem er CPS-Pulver gegeben hat. Das macht natürlich überhaupt keinen Sinn. Das dauert.
Das sind Möglichkeiten, aber ich muss mir immer Gedanken darum machen, wie rasch muss ich das Kalium absenken und ich muss mir vor allen Dingen Gedanken darüber machen, woher kommt das Kalium überhaupt. Ich brauche zumindest eine hochgradig eingeschränkte Nierenfunktion und dann rede ich darüber, eine GFR unter 45, damit ich durch die Nierenfunktionseinschränkung die Hyperkalämie ausreichend erklären kann, weil vorher tritt die eigentlich nicht auf, weil der Körper schafft das.
relativ engmaßen zu regulieren. Dann muss ich über Zellzerfall nachdenken, dann muss ich auch über Pseudohyperkaliemin nachdenken, durch eine lange Stauung oder Abnahme aus der Vigo, das ist relativ häufig. Und was mir wichtig ist, ich muss immer an die metabolische Acidose denken.
Weil es bringt mir nichts, oder wenn ich versuche, eine metabolische Acidose durch ein Lokelma auszugleichen, bringt mir das letztendlich nichts. Ich müsste halt später ein bisschen mehr Kalium wieder substituieren. Genau, genau, genau. Deswegen, das sind so Dinge, an die ich bitte zu denke. Und nicht den Automatismus. Ich gebe jetzt einen Kaliumaustausch und dann wird schon alles wieder gut werden. Und was für die Notaufnahme eventuell auch interessant ist, wenn der Patient Ausscheidung hat.
Warum gebe ich dem nicht tatsächlich mal Furose mit oder Lasix, das schwemmt Kalium aus und dann habe ich es zumindest draußen. Das Shiften mit Insulin, Glucose. macht ja nur letzten Endes eine passagiere Verschiebung intrazellulär, es kommt aber irgendwann wieder zurück. Wenn ich die Möglichkeit habe, Phose mitzugeben und das Kalium rauszubekommen, habe ich dem Patienten geholfen.
Wenn es jetzt schon so eine Neuerung gibt, tage ich da auch nochmal nach. Was ist denn das Schlechte am CPS-Pulver im Vergleich zu den neuen Produkten? Ich habe jetzt leider kein Präparat dabei, aber ich müsste es einmal anmischen, dann würde das glaube ich jeder sehen. Dieses CPS-Pulver sieht aus wie Beton, schmeckt wie Beton und liegt auch im Magen wie Beton.
Deswegen bitte ich auch immer den Patienten, wenn sie es regelmäßig brauchen, ein bisschen Abführmaßnahmen dazu zu geben. Und wir haben tatsächlich bei Patienten früher... Auch gesehen, dass es durchaus auch eine Iliosymptomatik machen kann, dass es auch Darmentzündungen machen kann, wenn ich es dauerhaft brauche oder längere Zeit brauche. Das hat das...
Da haben die weiterentwickelten Präparate, das ist auch ein Pulver, muss sich auch auflösen, aber die schmecken besser, sie sind besser zu verarbeiten und wir haben eine relativ rasche Kaliumsenkung durch die, also sie sind potenter. Das ist der große Vorteil. Aber das zahlen sie halt auch mit dem, ich möge mir verzeihen, aber durchaus mit dem Zehnfachen des Preises.
Wie viele Jahre brauchen wir noch, bis der Preis angepasst wird? Das weiß ich nicht. Es ist ja mittlerweile nicht mehr so bei den Pharmaherstellern. dass eine Indikationserweiterung oder Verbreiterung der Indikation dazu führt, dass Medikamente billiger werden, sondern eher teurer.
¶ Bier, Elektrolyte und Nierenschutz
Aber darüber könnte man einen separaten Podcast machen. Das lassen wir jetzt an dieser Stelle weg. Kommen wir zu einer immens wichtigen Frage. Wie hoch ist der nephroprotektive Effekt von Bier? Das wollten wir jetzt gerade eigentlich ausprobieren, aber natürlich... Also wir müssen ja was für einen Alltag haben. Genau, also bevor ich jetzt dann alle im Zuge der EM sagen, ja der Nephrologe hat gesagt, ich darf einen Kasten Bier am Abend trinken.
Es geht nur um Nephro-Protektiv. Die anderen Nebenwirkungen klammern wir aus. Das ist ein heikles Thema. Bier selber macht, das kennen wir alle, wenn wir in der Kneipe sitzen, eine ordentliche Diurese. Das hat in erster Linie was mit dem Volumenzufuhr zu tun und spült auch durch. Wir wissen auch... Also sage ich mal, Anna, so viel kann man gar nicht trinken, dass das funktioniert. Das Nefro, es hat eine...
Steinprophylaxe oder Steinmetaphylaxe als Bier tatsächlich, wenn wir bei Nierensteinen sind, ansonsten reicht die Flüssigkeitszufuhr. Und da diskutieren wir dann wieder darum, wie viel muss ein Mensch trinken, damit eine Nephro-Protektion entsteht. Die Niere braucht etwa 1,2 bis 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag, um ihre Stoffwechselprodukte auszuschaffen.
Ob sie das jetzt mit Bier machen oder mit Wasser, ist wahrscheinlich auch, wenn ich jetzt den Biertrinkern den Abend versaue, ist wahrscheinlich egal. Aber Bier ist natürlich lustiger. Zumindest. Gut, Problem ist, dass ich durch das Biertrinken auch relativ viel Elektrolyte ausschwemme. Also wenn ich am nächsten Morgen Kopfschmerzen habe, dann liegt das daran, dass ich eine Hypokalämie... und eine leichte Hyponatremie habe und es zum leichten Hörnendem kommt und deswegen habe ich Kopfschmerzen.
Und deswegen hilft auch nachher... Genau, genau. Ich weiß nicht, wie viele Leute hier Herr Lehmann kennen, mit der Tüte Chips, immer an die Elektrolyte denken, ist eigentlich alles schon gesagt. Chips. Ganz am Anfang hast du gesagt, das ist dein erster Podcast. Es folgen vielleicht weitere. Möchtest du dazu noch was sagen? Darf ich jetzt Werbung in einer eigenen Sache machen? Jetzt müssen wir wirklich Werbung einblenden. Vielleicht haben wir noch einen schönen Jingle.
Der sehr geschätzte Kollege von mir aus dem Marienhospital, Dr. Horn und ich, wollen wir auch einen Podcast machen, der so auch ein bisschen populärwissenschaftlich, allgemeine medizinische Themen behandelt, aus denen wir hoffen, dass ihr was mitnehmen könnt. Das soll nicht hochwissenschaftlich sein, das soll ein bisschen lustig sein.
Ich denke mal, so die erste Folge wird in, wir gucken Stefan gerade an, Pi mal Daumen, drei bis vier Wochen online sein. Wir würden uns freuen, wenn ihr zuhören würdet und auch bei gefallen oder nicht gefallen dann auch gerne Feedback geben würdet. ob es Daumen hoch oder Daumen runter ist oder liken, ist mir prinzipiell egal, aber das war ein bisschen... Immer fünf Sterne. Immer fünf Sterne, genau. Habt ihr schon einen Namen?
Ja, wir sind noch überlegen, aber wir tendieren so ein bisschen im Moment zu heiter bis hypochondrisch, um ein bisschen darzustellen, was wir denn besprechen wollen. Wenn ihr aber tolle Ideen habt, gerne rückwärts. Das ist wahrscheinlich ein bisschen schwierig an euch direkt, aber ihr könnt sie uns schicken und wir leiten sie weiter. Und wenn dann das Format steht, werden wir auch darauf hinweisen.
Noch eine letzte Frage. Wir beenden unsere Folgen häufig mit einem Witz. Fällt dir zufällig gerade am besten noch einen Nephrologenwitz ein? Gibt es da was? Nephrologen sind doch nicht humorvoll. Du kannst auch ein Bashing für andere Berufsgruppen machen. Infektiologen zum Beispiel. Nein, nein, nein. Nee, das kenne ich nicht, aber was mir von meinen Assistenten immer schmunzelnd vorgeworfen wird, ist, dass meine Furosemit-Dosen immer so hoch sind.
Ich fange immer bei 80 oder 125 Milligramm an und dann erschreckt man manchmal zurück. Deswegen, das ist letzten Endes so ein bisschen unsere Domäne. Wenn ich noch was sagen darf, ganz kurz. Bitte, bitte.
¶ Plädoyer für Früherkennung und neuen Podcast
Die Nephrologie ist bestimmt nicht das wichtigste Fach in der Notaufnahme. Es ist auch nicht so zu sagen, dass die Patienten, die da reinkommen, das Problem haben, dass sie primär mal wegen der Niere kommen. Womit wir viel gewonnen hätten, ist, wenn jeder von uns mal auch darüber nachdenkt, dass es Nierenfunktionseinschränkungen gibt, dass wir vielleicht früher diagnostizieren können und viel früher unsere Patienten von der Dialyse auch dann fernhalten können.
viele Medikamente und viele Möglichkeiten, tatsächlich das Fortschreiten an der Niereninsuffizienz zu hemmen. Deswegen bitte den Nephrologen nicht immer als Dialysearzt betiteln. Wäre aber alles. Okay, wir setzen uns dafür ein, die Nephrologen als Nephrologen zu betiteln. Von mir aus auch als Nierenarzt muss ja nicht sophisticated klingen, aber der Dialysearzt, das ist etwas, was mir ein Stück weit widerstrebt.
Denkt daran, schmeichelt euren Nephrologen und denkt ein bisschen an die Flüssigkeit der PatientInnen und immer ans Kalium. Genau. Vielen Dank. Ich habe zu danken. Hat sehr viel Spaß gemacht und demnächst hören wir dir dann ein bisschen häufiger zu. Vielen Dank.
So, das war schon unser Interview. Vielen Dank, Sebastian. Sehr spannende Sachen. Gerne. Und ich habe auch wieder was gelernt. Ich werde jetzt in Zukunft, wenn ich mehr als ein Bier trinke, Chips dazu essen. Das ist doch mal ein guter Tipp für den Alltag. Ja, es ist ein bisschen hart, dass wir jetzt auch noch Chips essen müssen, aber es ist alles für die Gesundheit. Was tut man nicht für die Gesundheit, ja. Wir werden jetzt noch zum Ernährungspodcast.
Auch wenn sich jetzt alle Ernährungswissenschaftler wahrscheinlich die Haare raufen, wenn sie das hören. Ja, ich freue mich schon auf die Zuschriften. Was gibt es sonst noch, Andi? Ja, was gibt es sonst noch? Wir haben ja die letzten Jahre einen Kalender gemacht, einen Monatskalender mit einigen anderen zusammen noch. Wir sind jetzt wieder im Überlegen, ob wir dieses Jahr wieder...
einen Kalender machen, also für 2025. Wir haben beide gerade recht viel los, also sehr viel Arbeit so rundherum. Und die Frage wäre, habt ihr Interesse an einem Kalender? Lohnt sich quasi für uns der Zusatzaufwand. Genau, wenn ihr Interesse habt, dann schreibt uns doch gerne an. Schreibt, mailt uns unter fasttrack-at-mail.ch oder hinterlasst was auf der Homepage oder bei Instagram.
Genau, eine Meldung kam, schon eine Anfrage. Also lasst was von euch hören. Dementsprechend überlegen wir dann, wie wir das gegebenenfalls realisieren können. Genau, wenn es genug Interesse gibt, dann werden wir das sicher wieder. Irgendwie kriegen wir das hin. Und ansonsten nochmal abonniert unseren YouTube-Kanal. Wir brauchen noch 97 Abonnenten. Dann haben wir die 1000 voll. Der Countdown läuft.
Ich würde sagen, an dieser Stelle enden wir dann jetzt mit dem Witz, oder? Genau. Jetzt kommt noch ein diesmal sehr kurzer Witz, aber gut. Und bis bald. Bis bald. Macht's gut. Einfach mal abschalten und die Ruhe genießen. Celine, 21, Intensivschwester.
