Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zur 119. Folge von Fast & Curious. Sie ist Gründerin, Boardmember, Podcasterin und revolutioniert seit mittlerweile 6 Jahren den Periodenmarkt in Deutschland. Mein heutiger Co-Host ist Dr. Kathi Ernst, Co-Gründerin und Co-CEO von UJA. Und dieses Jahr hat Kathi den erfolgreichen Lifestyle of Long Javity Podcast zusammen mit ihrer Co-Gründerin Christine gestartet,
indem sie Tipps und Insights zum Thema "Langlebigkeit" teilt. Vor allem hat Kathi 12 Jahre lang bei McKinsey gearbeitet und zu Social Entrepreneurship promoviert. Und heute ist sie im Vorstand des Start-up-Verbandes, worüber ich mich sehr freue und in dem Advisory Board der Business School der Uni Münster. Und Fun Fact, Kathi hat schon in 8 Ländern gelebt. Also von dieser Frau können wir ordentlich was lernen und ich spreche heute im Catch-up mit ihr
über ein besonderes Baby. Ausbüchsen, Tennis und Paris. Im Deep Dive geht es um Long Javity und ich löchere Kathi zu all ihren neuesten Erkenntnissen und Doos und Donuts rund um dieses spannende Thema. Bei was ich mich frage, nutze ich die Chance und stelle Kathi ein paar persönliche Fragen. In unserer Kategorie "Empfehlung der Woche" stellt sie eine spannende Podcastfolge vor und das letzte Wort hat heute Kathi. Catch-up. Ja Kathi, ich glaub's ja nicht.
Wir beide hier. Ja, wie schön, oder? Meine neue Leer. Ja, ich biete mich natürlich sehr gerne hier für diese Woche an. Es ist mir eine große Ehre. Ja Kathi und du hast ja auch so eine besondere Woche ausgesucht, denn Leers Baby ist endlich da. Ja, wir sind ja so aus dem Häuschen, die diesen süßen kleinen Fratz kennen zu lernen. Die Bilder waren ja schon sehr,
sehr vielversprechend, die wir gesehen haben. Ja, absolut und ich habe schon die ganze Zeit mit Lea gewitzelt, weil das Baby ja einfach so lange auf sich hat warten lassen, ob ich hier schon mit allen Co-Host-Mutterschutzfolgen fertig bin, bevor das Kind endlich da ist und jetzt gönn ich ihr von Herzen, dass sie jetzt echt noch ein paar Wochen ohne mich und ohne Podcast und ohne all das ganze Gedöns hat und sich voll auf Baby konzentrieren kann. Ja, total. Ich meine, wir wissen ja beide
aus mehreren Erfahrungen, wie das ist. Diese ersten paar Tage mit so einem neuen Baby, die sind so aufregend und allumfänglich. Man kann ja wirklich ja nichts anderes denken, nichts anderes fühlen und das ist einfach die wunderschönste Babybubble. Und wir hoffen, dass sie natürlich in vollen Zügen ja. Ich werde mir das Donners nochmal angucken. Da lerne ich den kleinen kennen und schau da mal nach dem Rechten im Hause Kramer und bin schon sehr gespannt. Ich glaube, es ist das süßeste,
hübscheste, schlauste Baby, was die Welt je gesehen hat. Also ich habe hohe Erwartungen an meinen Patensohn. Ja, ich erwarte nichts weniger als das. Und Donners Tag ist eh ein besonderer Tag, Kati. Denn Philipp hat Geburtstag. Ja, und ich als alte Birthday Queen übertrage ja dieses Glücksgefühl von Geburtstagen auf mein gesamtes Umfeld, so auch auf meinem Mann, dem es eigentlich relativ egal ist, dass er Geburtstag hat. Aber ich finde es wahnsinnig aufregend. Und er wird auch 49,
das heißt, da kann man jetzt nochmal so die 40er nochmal hochleben lassen. Und da habe ich mir überlegt, das haben wir hier schon mal von der Weile besprochen, dass das Coolste, was du eigentlich machen kannst, ist Ausbüchsen. Soll ich dir das mal schildern, wie das aussieht? Ja, erklär mal, das will ich jetzt auch machen, glaube ich. Ausbüchsen ist so geil, das ist wie früher in der Schule, Schwänzen und keiner Merkts. Also
nicht du kriegst ein Klassenbucheintrag, sondern du schwänzt und es ist keinem aufgefallen. Und so mache ich das am Donnerstag. Ich schwänze einfach diesen ganzen Tag und habe da so lauter, vermeintlich wichtige Termine in meinem Kalender eingetragen, die es gar nicht gibt, um dann allen zu suggerieren. Ich sei halt woanders, ganz bis sie, aber eigentlich bin ich nirgendwo und hänge den ganzen Tag mit meinem Mann ab. Und ja, und wir sind
einfach so unterm Radar. Oh, das finde ich ja total cool. Da hatte ich ganz schön oft auch Lust, das zu machen, dieses unterm Radar sein. Find ich einen coolen Trick und ich bin ganz gespannt. Ich will dir jetzt nicht aus der Nase rausziehen, weil nachher hört er das noch und dann weiß er, was ihr alles anstellen werdet. Aber ich bin gespannt, was du dann erzählst, was so passiert ist am Donnerstag. Ja, da passiert
ganz viel. Da feuere ich ein Feuerwerk nach dem nächsten Ab den ganzen Tag über und da kommen wir auch gleich so, was ich eben zum Geburtstag schenke. Aber genau, ansonsten ist dieses Ausbüchsen auch bitter nötig, denn es ist einfach weiterhin so viel los rund um diese Innovationsagenda, die wir, wie du sehr gut weißt, mit dem Start-up-Verband ins Leben gerufen haben. Und ich komme gerade von RTL,
ne? Ich gehe gleich zur Tagesschau. Also ich weiß überhaupt nicht mehr, wo mir der Kopf steht und weiß, was mich am meisten stresst. Ich habe jetzt gerade gehört, dass bei dem Start-up-Summit, wo ich gleich hin muss nach unserer Aufnahme, die heute Show auf mich wartet und auflauert. Oh, das ist ja
aufregend. Oh, da bin ich gespannt. Das ist ganz schrecklich. Weil weißt du, mein Anspruch ist ja eigentlich bei so einem Lutz-Funderhorst, dass ich dem so mit seinen Waffenschlagen, ja, also dass ich da nicht wie Misses Strebermaus langspaziere und dann stürzen die auf mich zu und sagen Start-up-Summit, Innovationsagenda, Frau Paus da, wie ist Deutschland noch zu retten? Also so stelle ich mir das vor,
ja. Und dann will ich ja irgendwie super cool kontern. Und ich weiß aber, dass wenn man sich das proaktiv vornimmt, dass das dann halt voll nach hinten losgeht. Also ich würde auf jeden Fall total scheitern. Ich bin sowas von zero schlagfertig. Ich wüsste überhaupt nicht, was ich dann sagen soll. Aber du, ich traust dir 110 Prozent dich zu. Also ich habe mich schon so ein paar One-Liner zu Recht
gelegt. Also zum Beispiel, wenn sie irgendwie zu Endbürokratisierung, dann sage ich sowas wie, na ja, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ja jetzt auch nicht für schlanke Prozesse bekannt. Wollte ich dann so sagen? Aber ich weiß noch nicht, ob die Puente so verfängt. Dann wenn er irgendwas zur Innovation fragt, wollte ich sagen, also da könne sich Deutschland mal ein Beispiel an seiner Frisur nehmen. So, so wollte ich das machen, weißt du? Hm. Du, you do you, ist jetzt mein,
ist mein Pep Talk. Mein Pep Talk ist you do you Verena. Du bist einfach super wie du bist. Du bist wirklich, du findest oft, also wirklich eigentlich immer im Leben die richtigen Worte. Daher vertraue ich auch dich selbst. Und was kommt? Du wirst einfach was zurückhauen und es wird passen. Oder ich habe einen Lila-Anzug an. Vielleicht kann ich auch sowas sagen. Ich hoffe, dass der Kanzler heute auch in der Trendfarbe Lila kommt oder so. Also vielleicht wechsle ich einfach
auch total das Spielfeld, um die zu verwirren, weißt du? Ja, ja, das wäre ja sein Politiker innen like. Ja, also du siehst, bei mir ist richtig was los und Freitagabend könnte mich dann alle in der Heute-Show bewundern, wie ich mich total zum Affen gemacht habe, weil es leider alles nicht gezündet hat, was ich mir jetzt hier so tolles überlegt habe. Aber das, was mich jetzt mal um mal wieder ernsthaft zu werden, wirklich stolz und glücklich macht, ist dieses heutige
Start-up-Samm mit der Bundesregierung. Da könnte man ja denken, das hätten wir organisiert, weil klingt irgendwie so. Aber dem ist nicht so, das hat die Bundesregierung organisiert. Das ist Teil ihrer Start-up-Strategie. Und da kommen heute, Kati, da kommen heute unser Wirtschaftsminister Habeck, unser Finanzminister Lindner, der Kanzler. Also da kannst du nicht meckern. Mehr Line-Up geht
in dieser Republik nicht und alle versammeln sich zum Thema Start-up und Innovation. Ja, ich glaube, das ist eine der Zeichen dafür, dass irgendwie dieser Arbeit, die der Verband ja schon seit Jahren leistet und wir beide jetzt seit fast einem Jahr dort leisten, langsam so richtig Früchte trägt. Ja, dass da so ein Feuer fängt langsam, glaube ich, dass die merken, das ist nicht nur so klein, klein und ja, da sind so Buden, wo so drei Leute an einem was rumschrauben, sondern dass wir echt
Großes vorhaben und auch Großes leisten können mit dem ganzen Start-up-Ökosystem. Und ich finde, wir haben einfach so ein Glück, dass du da vorne stehst vor uns allen und das ran treibst, weil du übrigens genau diesen Spirit rüber, ja, dass wir ja so kleine Raketen zünden. Und ich glaube, daher geht das so gut. Und ich finde es ja ein bisschen schade, dass ich nicht dabei sein kann, weil ich gesundheitlich so ein bisschen angeschlagen bin. Ja, was hast du denn?
Nassale Aussprache ist nur eine Erkältung, ja, ist nicht Corona, muss man da jetzt immer dazu sagen. Wir sind schon wieder in der Phase und immer dazu sein. Wir sind voll in der Phase. Die Zahlen explodieren heute vor drei Jahren, wäre jetzt schon wieder Lockdown des ganzen Landes gewesen und so laufen fröhlich alle weiter durch deutsche Bahnen und öffentliche Verkehrsmittel. Also, es ist so, es ist so und das ist aber nicht, ich bin trotzdem erkältet, das gibt es nämlich auch
noch und genau daher komme ich heute da nicht vorbei. Aber ich bin mir sicher, ihr werdet da die Fahne hochhalten und unsere Arbeit da von den letzten Monaten da gebührend zeigen und ich mal den Jungs da auf den Zahn füllen, dass die das dann tatsächlich auch umsetzen, was wir da alles verlangen. Ja, das ist genau das Ziel, dass da heute ordentlich Gehör gefunden wird. Aber was hast denn du so erlebt? Also, ich habe jetzt ja, wie ich immer hier gerade starte, genug von mir
selbst erzählt und jetzt bin ich natürlich ganz gespannt, was dein Leben gerade so bringt. Ja, also ich war ja am Wochenende und wo du gerade Social Media sagst, Social Media hat man nämlich verraten, dass du in Paris warst am Wochenende und ich war auch in Paris. Nein. Doch, also wir waren ja was Social Media nicht verraten. Nein, ich habe so nachträglich so ein bisschen was gemacht, ich mache nämlich gerade eigentlich eine Social Media Pause, weil bei mir ist ja bei mir ist
eigentlich diese Phase zwischen den Sommerferien und den Herbstferien. Ich habe die angeguckt, Ende der Sommerferien festgestellt, es wird, glaube ich, die stressigste Phase meines Lebens bisher und das stellt sich auch raus, dass es das ist, weil einfach sehr viele verschiedene Baustellen auf einmal aufeinander zu knallen und da habe ich mich halt sehr hart gefragt, was kann ich denn nicht machen und da kam halt Social Media relativ schnell raus, dass ich mir da versuche,
ein bisschen Zeit zu sparen, weil Leute, ich glaube, man kann das manchmal nicht so ganz nachvollziehen, man sieht ja immer nur so ein paar Sekunden aus dem Leben von einer anderen Person, aber diese paar Sekunden zu managen und die Reaktionen darauf und darauf einzugehen und das ganze, also es schluckt wahnsinnig viel Zeit und zu reagieren auf andere Sachen, die relevant sind, die da passieren und Sachen zu supporten, die wichtig zu supporten werden und
so weiter. Also Social Media ist, finde ich, wahnsinnig wertstiftend in vielen Lebensbereichen, jedenfalls für mich gewesen immer, aber es ist auch echt zeitraumend und die Zeit habe ich halt gerade nicht, deswegen ist eigentlich Social Media Pause, aber am Wochenende habe ich mich mal getraut, wieder reinzugucken und gesehen, wir sind ja beide im Paris, allerdings war ich da verplante du ja auch, deswegen haben wir uns da nicht getroffen und haben nicht dazu gesprochen.
Genau, ich war mit einer meiner Kinder da und wir haben so einen One-on-One-Wochenende, also ich mache nämlich mit jedem meiner Kids, mache ich einmal pro Jahr einen Wochenende, wo ich nur mit diesem einen Kind verreise und in einem Ort der Wahl des Kindes, also wir diskutieren vorher so, drei, vier Jahre vorher, wo, worauf hätte das Kind denn Lust und warum und was könnten wir da machen und dann plan ich einen Wochenende und ich meine so Kinder in dem Alter, meine sind ja so
im Grundschulalter, die planen noch nichts, das heißt ich darf dann so ein komplettes Programm zusammenstellen für einen Wochenende, wo wir bleiben, was wir machen, wo wir essen und so weiter und dann geliesst mir einfach so, dass es zusammen seid, sonst ein ganzes Wochenende und das durfte ich dieses Wochenende in Paris machen mit einem meiner Kids und das war echt richtig
schön. Das ist aber eine sehr schöne Tradition. Ja und Paris ist einfach eine Wahnsinnstadt, das weiß man ja eh, aber jetzt nach der Olympiade fand ich so beeindruckend, also du siehst natürlich überall noch die Spuren der Olympiade durch Flyer, Banner, auch noch Tribünen und so, aber es ist auch so aufgeräumt und es ist so, es ist so schön alles und so sauber und die Menschen sehen
alles so gut aus, also es hat schon wahnsinnigen Vibe diese Stadt finde ich. Ja vor allem es hat noch mal so einen kleinen Facelift bekommen, das merkt man schon eindeutig und wir haben sehr viel Olympia geguckt diesen Sommer, also ich gucke total gerne Sport, das ist eine Leidenschaft, die ich mit Leer teile und meine Familie auch und wir haben echt viel Olympia geguckt und das war auch toll die verschiedenen Locations dann wirklich in echt noch zu sehen, zum Teil waren
die Tribünen nämlich noch aufgebaut, weil noch Paralympics deswegen steht da noch total viel und auch als wir so eine Bootsfahrt auf der Send gemacht haben, habe ich dann auch gefragt an welcher Stelle haben denn hier die Triathlet*innen ihr Wettbewerb gemacht und es haben sonst dann gezeigt, wo das war und das kommt man dann genau nachvollziehen und das war auch schön, dass es so eine ganz neue
Geschichte, diese Stadt die ja eh so viele Geschichten hat, aber die erzählt jetzt auch noch so eine
tolle olympische Geschichte wo da Sachen passiert sind und das war echt toll zu erleben. Und das hat der Philipp Wessermeier irgendwie gut gesagt, dass er sagt, normalerweise werden so Olympia-Gelände außerhalb der Stadt gebaut und Paris hat es ja so voll in die Stadt integriert und da habe ich so gedacht, wie schlau, weil jetzt hast du eigentlich ganz viel Geld in die Stadt investiert, die jetzt
auch weiterhin, also was auch weiterhin alle nutzen und was die Stadt viel schöner macht als vorher und so. Also das war eine sehr schlaue Entscheidung der Organisatoren, aber du bist eh total viel unterwegs gerade oder? Also nicht nur Paris, sondern gefühlt jede Woche in der anderen Stadt oder wie sieht dein Leben gerade aus? Ja, das ist tatsächlich so. Ich fahre irgendwie wie gesagt in dieser Phase bin ich im Moment zwischen ein und vier Städten pro Woche, also echt viel unterwegs,
das ist für mich wirklich viel. Ich reise normalerweise nicht so viel, ich habe jetzt auch keinen Außendienstjob oder so, sowas normal wäre, sondern das ist total untypisch, aber es sind jetzt einfach sehr viele Themen, die gerade jetzt Hochphase haben und Abgabe im November oder Endphase im November, deswegen ist jetzt wirklich richtig Halligalli und ja, das finde ich schon belastend, weil diese einfach die Reisebelastung dann einfach auch die Zeit ohne die Familie,
ich genieße im Moment sehr, irgendwie mit meinen Kids einfach zu sein, den Alltag zu leben und daher ist diese Woche auch besonders schön, weil diese Woche reise ich nämlich nicht. Diese Woche werde ich die ganze Woche zu Hause. Ich auch nicht. Ja, schauen, wir haben uns gut ausgesucht und bei mir ist da noch ein Highlight, weil nämlich am Wochenende ist nämlich der Labour Cup in
Berlin, weißt du was da ist, der Labour Cup? Das weiß ich, weil das hast du mir vor ein paar Monaten erzählt und da war ich dir sehr dankbar, denn ich wusste noch nicht, was ich Philipp zum Geburtstag schenke und da, wenn der Podcast rauskommt, ja schon sein Geburtstag ist, kann ich ja hier schon sagen, dass ich ihm daraufhin Labour Cup Karten gekauft habe, weil ich gehört habe, ist ja ein großes Tennis Turnier in Berlin, das Nadal und Alkaras und so kommen, stimmt das?
Ja, also der Nadal hat leider letzte Woche abgesagt, weil er nämlich, ja, der hat ja längere Verletzungsphase hinter sich und das auch nicht, aber der Alkaras kommt trotzdem, der Taylor Fritz kommt, der Tfoe kommt, Sverref kommt, genau, also es kommen wirklich, wirklich fast alle großen Namen, also sehr viele große Namen und das ist ja immer ein sozusagen Team Europe gegen Team USA, also es kommen sechs bis acht Spieler aus den USA, sechs bis acht Spieler aus Europa und die spielen da
gegeneinander, betteln quasi aus, wer ist denn dieses Jahr das beste Team Europa oder USA und ich freue mich riesig, weil ich bin riesige Tennis Fan und letztes Jahr war ich bei Roland Garros in Paris, was auch sehr zu empfehlen ist für Tennis Fans und wenn man schon mal so ein tolles Tennis Event direkt vor der Haustür hat, dachte ich, da muss ich auf jeden Fall hin und dann hatte ich mir im Kalender eingetragen, wenn diese Tickets on sale gehen und war bereit, wie man das so ist,
wenn so heiße Tickets verkauft werden und dann so refresh, refresh, refresh und dann waren die Tickets da und ja, sie waren, sag ich jetzt mal, nicht geschenkt und da habe ich wirklich keine Besörger. Gar nicht, es sind Arschteuer. Oh Mann, ich habe wirklich die erste Runde, habe ich wirklich gesagt, nee, mach ich nicht und dann war es das zweite Mal und habe gedacht, nee, also eigentlich immer noch
nicht, weil es ist einfach echt viel Geld und dann habe ich gedacht, weißt du was? Nee, das machst
du jetzt, weil wo willst du das Geld, wofür wir arbeiten? Ich will das halt in Erlebnisse investieren, ja, mit Menschen, die mir wichtig sind und für Sachen, die besonders sind, einmalig und der Levercup, ob der wieder in Berlin sein wird in meinen Lebzeiten mit so vielen tollen Spielern, die ich toll finde, wo ich mit meinem Mann dann Wochenende hingehen kann, um Tennis zu gucken und trotzdem nebenbei die Kits zu sehen, weil das ja nicht ein ganzes Tag läuft, sondern eher so ein
halben Tag und habe gedacht, nee, komm, das machst du jetzt, das machst du einfach wirklich was Verrücktes und machst da jetzt einfach mal ein richtiges Investment in so ein Highlight, in so ein Event-Highlight.
Ja, das ist auch sehr gut. Genau das habe ich auch gedacht, als ich das gesehen habe, wie teuer die sind und erst wollte ich nämlich uns auch so schön Tickets schenken und ich so, nee, das ist mir zu teuer als alte Ostwestfälen und daraufhin habe ich jetzt mein Mann ein Ticket geschenkt, was aber auch eh cool ist, weil dann kann er wirklich da rund um die Uhr hätte ich was gesagt gehen und ich pass auf die Kits auf und dann hat er kein schlechtes Gewissen und also
da ist ein Geburtstagsgeschenk ist aber ihr müsst ihn dann da auffangen, damit der arme Kerl nicht so alleine rumläuft und keinen Anschluss findet. Also erst mal noch in mir darüber keine Sorgen, aber wir freuen uns natürlich total, dass er mit dabei ist und nehme ihn da gerne unter
unsere Fittiche. Ich hätte da total Social Anxiety übrigens, wenn ich da so alleine sässe auf so eine Tribüne und dann sitzt du ja unmittelbar neben anderen und normalerweise gehst du ja zu solchen Sachen wirklich nicht alleine, auch zu einem Konzert nicht oder so und dann stelle ich mir so vor, Reihe 18, Platz 3 und dann sitze ich da so und dann so ja hallo guten Tag und dann jubelste da so für dich alleine und dann musst du aber auch so ein bisschen Small Talk und so. Also so
was ist nicht mein Ding, sag ich dir. Ja aber ich habe das ja so letztes Jahr, wenn du dich erinnerst ein bisschen auf die Spitze getrieben, dass ich ganz alleine zu diesem Bayern München Champions League Viertelfinale gefahren bin. Ja das fand ich auch völlig verrückt. Genau, also erst mal so als Frau komplett alleine zu einem Fußballspiel, auch noch so ein hochkarätiges Fußballspiel, es war gegen Arsene und dann ganz alleine deine Allianz Arena sitzen. Das war ein bisschen vor sich
hingeröhnen. Genau, da habe ich mir auch so vorher überlegt, so ja ist das jetzt total verrückt, das zu machen. Aber nee, ich finde, man kann sich ganz anders natürlich auf den Sport einlassen und wenn nicht gerade komplett betrunkene Leute um einen rum sitzen oder vielleicht gerade wenn es eher beim Tennis nicht der Fall ist. Ja, da geht es ja zumindest in Deutschland so ein bisschen gesitzt dazu. Nein, also ich bin sehr gespannt, wie ihm das gefällt und ja, ist ein echtes Highlight. Und
wie du sagst, solche Feste muss man feiern, wie sie fallen. Also ich habe gerade ja auch eine Empfehlung gekriegt, glaube letzte Woche oder nee, Annie war es, was ich Lea schenken könnte. Habe ich gleich gebucht, um festzustellen, dass ich ungefähr den letzten beiden Plätzen für 2025 ergattert habe und da dachte ich auch so, diese Dinge vor der Haustür, die nimmt man ja manchmal nicht so wahr, wie wenn man irgendwelche Erlebnisse in der Welt mitkriegt und denkt,
oh Roland Garrosso oder Wimbledon oder so, da denkt man ja, Mensch, da muss ich mal hin. Und dann ist so ein Spektakel bei dir vor der Haustür, wo du keinen Flug, keinen Zug, kein Hotel, gar nichts brauchst und dann muss man einfach auch mal sagen so yes. Also deswegen. Und vielleicht für die Zuhörer*innen, es gibt noch Partickets. Also wenn jemand von euch ein spontan, komplettes Crazy Investment in Experience machen will, dann könnt ihr noch auf die Website schauen,
dann kommt ihr dann dazu und seht uns da. Ja, Levercup, L-A-V-E-R, ungesponserte Werbung und ordentlich viel Geld bezahlt, aber wird bestimmt richtig krass. Ich glaube auch. Deep Dive. Ja, Kati, wenn ich dich schon mal hier habe, dann können wir ja nicht anders als ausufernd über Long Javetit zu sprechen. Denn wir haben das ja hier auch schon gemacht im Podcast, Lea und ich. Und ich hatte auch mal Nils Behrens hier als Gast, als er noch beim Landsohob war. Jetzt ist er bei
Sunday Natural. Und das waren immer so spannende Gespräche für mich, weil ich einerseits natürlich selber so voll in diesem Spiel drin bin und mir überlege, was kann man tun, um gesund alt zu werden und andererseits natürlich wahnsinnig gerne von anderen Lernen, die noch viel mehr Ahnung haben. Und deswegen habe ich ordentlich viele Fragen für dich vorbereitet. Aber ich musste so grinsen bei der Vorbereitung, weil ich so dachte, Long Javetit wird ja manchmal so in diese Spaßfreiecke
gestellt. Nach dem Motto, das sind da irgendwelche völlig überoptimierten Wahnsinnigen, die den ganzen Tag nur alles richtig machen. Und dann dachte ich so, Long Javetit ist ja auch so die pure Freude am Leben. Und die hatten wir ja auf unserer zehnjährigen Hochzeitsfeier, wo du mit deinem Mann zusammen parti-letzte mit uns wart, im sechs Uhr morgens Bus, den wir gar nicht dachten, dass es ihm brauchen würde. Aber wirklich. Wir hatten den so gesagt, ja, und ein Bus fährt noch um sechs
Uhr morgens und staubsaugt da noch so die letzten Gestalten weg. Und dann waren da irgendwie 40 Leute in diesem Bus und wir allen voran. Und was wir da in dieser Nacht gemacht haben, war auch Voll Long Javetit, weil ich habe mich hemmungslos betrunken und du hast mir immer zwischen meinen Pons da Martinis so ein Wasserglas auf die Tanzfläche gereicht und bist dann so neben mir stehengeblieben, hast gesagt, austrinken. Und ich bin dir da so unendlich dankbar für, weil ich hätte diesen
Abend niemals in dieser Schönheit und Länge erlebt, wenn du das nicht gemacht hättest. Aber ich habe fairerweise auch ab und zu, wenn du dich geguckt hast, das Glas Wasser einfach so hinter mich gekippt. Fand die auch ziemlich lässig von mir. Aha. Das ist ja gut zu wissen. Da muss ich dir ab jetzt immer zwei bringen. Ich wollte gerade sagen, da muss noch ein bisschen besser auf mich aufpassen. Aber so viel Spaß, wie wir da hatten, also da haben wir auf jeden Fall fünf Jahre gewonnen, glaube
ich. Aber ich befürchte trotzdem, wenn man das jedes Wochenende macht, dass es dann schwierig werden könnte und deswegen mal so rein in andere lebensverlängernde Maßnahmen. Also da wird ja immer ganz oben auf der Liste Schlaf angeführt und das freut mich immer so, weil das ja so meine geheime Superpower ist. Und deswegen wollte ich mal fragen, ist das immer noch Long
Javity Prio Nummer eins, sein Schlaf zu optimieren, gut zu schlafen, viel zu schlafen? Also ich finde es ja erst mal total lustig, dass du mit Schlaf anfängst, nachdem wir über so einen Wochenende gesprochen haben, wo wir beide einfach mal gar nicht geschlafen haben. Also mein Uraring auch in die Ecke geschmissen. Genau, also das war nicht so wirklich. Und ich kann tatsächlich bestätigen, dass das eine Superpower von mir ist, weil wir haben ja schon mal das eine oder andere
Hotelzimmer geteilt und ja, du bist die Schlaf Queen. Ja, du bist einfach die Schlaf Queen. Ja, es ist egal, was passiert, es ist egal, was passiert ist, egal, was passieren wird, du schläfst wie ein Schlaf. Ich schlafe. Ja, also das ist schon von der Zeit. Ich bin auch eine Supercohschläferin, hat Lea hier auch schon mehrfach betont. Ich liege da einfach wie so eine Leiche. Es ist so, ich kann es bestätigen. Mit dir kann man sehr gut zimmer teilen, das lässt sich auf jeden Fall
bestätigen. Mit dir kann man sehr gut schlafen, sag es ruhig. Ich habe es nicht gesagt, ja, das ist aber gut. Also, wenn wir davon mal absehen von diesen ganzen Sachen, ist es natürlich so, ja, Schlaf ist immer noch wirklich longevity-prio Nummer eins, daher hast du uns da allen was voraus und wir sind wahrscheinlich einfach nur deswegen zehn Jahre länger leben. Ich finde es immer bei Schlaf lustig, wenn wir uns das vorstellen, das ist natürlich von der Evolution her
lustig, dass wir ja ein Drittel unseres Lebens bewusstlos irgendwo rumliegen. Ja, also wir sind ja quasi Prime-Meat für irgend so ein Tiger, der um die Ecke kommt und uns aufbuttern will. Wir sind schutzlos, wir hören nix, ja, also hören fast nichts und das ist ja eigentlich faszinierend, dass sich das durchgesetzt hat, dass der Körper das macht. Das hätte uns auch erfinden können,
dass wir nur eine halbe Stunde Power in der Pro-Tag brauchen. Und darin erkennt man, es müssen ja wahnsinnig wichtige Sachen im Körper passieren, damit das überhaupt sich so durchgesetzt hat. Und es ist auch so, ja, der Körper braucht diese Zeit zur Regeneration, ja, dass er sich mal ausruht, nichts. Wir können niemals hohe Leistungen bringen, wenn wir nicht mindestens genauso hart regenerieren, wie wir arbeiten, ja, weil, weiß ich, Muskeln zum Beispiel, wir können nicht wachsen,
wenn sie nicht sich mal erholen können. Aber gerade das Gehirn zum Beispiel, das Gehirn braucht den Schlaf unbedingt, um sich zum Beispiel auch selbst zu reinigen. Es gibt nämlich so ein Programm, das heißt, oder ein System, das heißt, glimphatsches System. Das ist so ein Selbstreinigungsprogramm. Ich stelle mir das immer vor wie so ein paar Jungs mit so Schrubbern, die so nachts durch den Kopf gehen und die ganzen kleinen Teile des Gehirns sauber putzen, ja, nämlich so. Mega oder so ein
ja, so ein Reinigungsprogramm von so einer Kaffeemaschine. Ja, genau, das läuft halt, wenn man genug schläft, kommt der Körper irgendwann in dieses Programm rein und sorgt dafür, dass sich gerade so zum Beispiel so gewisse Proteine, die sich ablagen, die nicht gut sind und die zum Beispiel dafür wahrscheinlich schuld sind, dass wir an ja Alzheimer und ähnlichem erkranken, die werden
weggeschrubbt von diesem System, wenn wir nachts genug schlafen und tief schlafen, ja. Und das sind eben diese Gründe, warum sich das durchgesetzt hat, weil es verschiedene Programme gibt, die im Kopf ablaufen, die eben essentiell dafür sind, dass wir gesund sind. Und es ist zum Beispiel auch so, man kann ja verschiedene Entbehrungstests machen, ich weiß nicht, wie lange kann jemand auf einem
Bein stehen, ja, ohne das andere essen oder so was. Und es ist tatsächlich verboten, jemandem schlaf zu entziehen, weil es gibt für den Körper nichts Schlimmeres, also auch Wasser entziehen und so was. Das hältst du jetzt auch ein paar Tage durch, aber du hältst viel weniger durch, ohne durchzudrehen, wenn du nicht schläfst. Also schlaf ist so, so wichtig für uns. Und daher, ja, das ist Long-Javity-Thema Nummer eins und es ist vor allen Dingen auch ein gratis Long-Javity-Thema.
Das finde ich ja immer auch ganz cool, das kann einfach jeder machen, ja. Kosten nichts. Aber ja, man muss die Zeit dafür finden, also sieben bis neun Stunden sollten hier Ziel sein, ja, manche Leute brauchen nur sieben, um vorkommen ausgeruht zu sein, andere eher neun. Aber jetzt verrate ich dir mal was. Jeder von uns liegt jede Nacht ungefähr zehn Prozent der Nacht wach. Ja,
das merkst du zum Teil gar nicht. Aber dein Körper kommt eben aus dem Schlaf kurz raus. Das heißt, wenn du sieben bis neun Stunden Schlaf brauchst, dann musst du eher so acht bis zehn Stunden im Bett sein. Also ein bisschen länger und die Augen zu machen. Das ist mir auch schon aufgefallen, wenn ich morgens auf mein Ohr ringen gucke und ganz stolz bin, dass ich zu irgendeiner bestimmten
Zeit ins Bett gegangen bin, mir ausgerechnet habe, wie viel schlafe ich dann kriege. Und dann steht da, Sie haben heute Nacht sieben Stunden zehn Minuten geschlafen, so, hey, ich bin doch viel früher ins Bett gegangen. So, da fällt mir das auch immer auf. Und jetzt hast du ja, also wer aufmerksame Hörerin deines Podcasts ist, hat ja sozusagen schon deine Schlafhex mitgekriegt, Schlafmaske,
damit es ordentlich dunkel ist, Oro Parks, damit es ordentlich leise ist. Jetzt habe ich irgendwann vor anderthalb Jahren oder so das Buch "Breath" gelesen, wo ja das Experiment gemacht wird, wissenschaftlich begleitet, dass sich der Autor erst die Nase zuklebt und damit zwei Wochen lang seine Blutwerte, Puls, was nicht alles, psychische Gesundheit, alles Mögliche wird da gemessen, um dann festzustellen, dass es bei ihm rapide bergab geht, wenn man durch den Mund atmet und die
Nase zugeklebt ist, jetzt natürlich auch sehr extrem, weil du dann ja gar nicht mehr durch die Nase atmest. Und dann das Experiment in die andere Richtung gemacht, sich den Mund zugeklebt und durch die Nase geatmet und alle Werte, Schnarchen, Atemaussetzer im Schlaf, Diabetes, You name it, also gefühlt alles ist in die richtige Richtung gegangen, als er das Experiment gemacht hat.
Und dann habe ich so gedacht, okay, Mund zu kleben ist ja auch ein bisschen weird, ja? Das erstens so ein bisschen so bondagemäßig, wenn du da so total verklebt, zugeklebt neben deinem Mann abends im Bett liegst, am besten dann noch mit Schlafmaske und Oro Parks, dann bist du so endgültig weird. Aber ich habe gedacht, das kann ich ja machen, wenn das Licht aus ist,
dann klebe ich mir das mal darüber. Habe ich dann auch angefangen und ich stelle fest, also ich schlafe erstens Bombe und ich wache dadurch auch nicht auf und kriege genug Luft und alles und ich bilde mir ein, dass es mir total gut geht, seit ich das mache. Mal jetzt vielleicht so seit vier Monaten, würde ich sagen. Was sagt Long Javity Cardi dazu? Also Long Javity Cardi sagt,
das habe ich noch nicht ausprobiert und mich da noch nicht eingelesen. Also daher kann ich nur sagen, wenn du dich damit besser fühlst, dann mach doch weiter, dass dieses nasale Atmen gut ist, das ist klar, nicht nur Nacht, sondern auch tagsüber. Ich benutze das nasale Atmen vor allen Dingen beim Laufen interessanterweise. Also wenn ich joggen gehe, wenn ich Ausdauerlaufen mache, weil solange man noch durch die Nase atmen kann, ist man in dieser So-and-Two,
also in so einer Ausdauerphase, die ideal ist für Ausdauertraining. Das heißt, das ist meine Haupt-Nasal-Atm-Situation. Schlafend habe ich es noch nicht gemacht. Und wo du das gerade erzählst, muss ich an Artikel denken, der letzte Woche in New York Times erschienen ist und zwar ging es
da um Sleep Maxa. Das ist ein neuer Typus-Mensch. Also man kann sich als Sleep Maxa empfinden, dass Leute, die obsessiv sich mit Schlaf beschäftigen und anfangen, total verrückte Sachen zu machen und da gibt es wirklich TikTok-Videos zum Beispiel, von Leuten, die nicht nur in den Mund zu kleben, sondern so komplette Sachen, um ihren Gaumen hoch zu halten, ihre Haare auf eine Art und Weise zu falten, das Gesicht mit gewissen Tapes zu bedienen. Also
es gibt noch Steigerungsstufen für uns, möchte ich sagen. Und genau, man kann das wirklich sehr in Extreme reinführen. Aber ich würde einfach generell sagen, wenn du da was gefunden hast, bist du gut, dann machst du weiter. Total. Es ist natürlich immer so ein bisschen, stell mal vor, und das werden ja einige sein, die hier zuhören und weder Oro-Parks noch eine Schlafenmaske nutzen und jetzt denken, die haben ja nicht mehr alle Tassen im Schrank, jetzt kleben
die sich auch noch den Mund zu. Also man muss immer, finde ich, so ein bisschen in der Öffentlichkeit dosieren, was man so preisgibt, deswegen habe ich das jetzt hier mal so im Stehlenkämmer rein. Ja, das hast du sehr, sehr dezent gemacht, Verena. Ja, ich finde es ja deswegen total hilfreich, dass ich auch diesen O-Ring hab, der tracked ja alles möglich hier im Schlaf, also wie lange
und wie tief und keine Ahnung, was alles. Und gerade wenn man so viele verschiedene neue Sachen mal ausprobiert, so wie wir das machen, finde ich das wirklich hilfreich, dass man dann tatsächlich mal in den Daten sieht, ob es was bringt oder nicht. Ich meine, wenn man sich so eine Schlafmaske, so eine Seitenschlafmaske, die kostet, wenn ihr da im Internet schaut, die kriegt ihr vielleicht
auch so für 10 Euro, das ist ein überschaubares Investment, genauso wie die Oro-Parks. Ich habe mir zum Beispiel ja so eine Matratzencover gekauft, was sowohl wärmt als auch kühlt, weil ich öfter Probleme damit habe, dass mir nachts heiß wird. Und das war ein größeres Investment, aber habe ich mir selber versprochen, die hatte 30 Tage pro Bezeit und habe ich gesagt, okay, in diesen 30 Tagen müssen die Daten sich mindestens zum X Prozent erhöhen,
sonst geht das Ding auf jeden Fall zurück. Aber das war dann so. Ich konnte ganz klar sehen, wie viel besser man schlafe. Und deswegen ist es dann geblieben. Aber genau deswegen helfen, finde ich manchmal, diese Tracking Tools auch ganz schön. Ja, total helfen, die weiß dann auch nicht so, dass viel, hilf viel ist. Ja, und man macht irgendwie alles und hat wirklich überhaupt keine Ahnung, ob es irgendwas bringt. Und deswegen liebe ich den
Ura Ringrauch auch. Und was ich besonders liebe als kompetitiver Mensch ist, dass wir ja da ein Circle haben, Kati, unseren Uras-Circle, wo wir morgens immer gucken können. Habe ich jetzt lange nicht mehr gemacht, wo ich gerade drüber spreche, aber wo man morgens gucken kann, wie hat denn die andere geschlafen? Wie hat denn die andere sich so tagsüber bewegt? Und dann immer so, yes, ich habe sie geschlagen im Schlaf oder so. Ach so siehst du das?
Ja, ich sehe das rein kompetitiv. Ich sehe das eher so, hm, von Verena nichts gehört, der denn gut und dann sehe ich auf den Stats ja direkt so, hat sie gut geschlafen, hat sie sich bewegt und wenn ich dann sehe, nee, dann neck ich mir so, oh je, bei dir musste ich wirklich melden, weil da ist irgendwas im Argen. Aber es ist ja schön zu wissen, dass es ganz unterschiedliche Rollen für uns beide hat, unser kleiner Uras-Circle. Ach
du Schatz. Und wenn ich sehe, Kati schläft zu viel und bewegt sich zu viel, dann leg ich noch eine Schippe drauf. Ja, so ist das. Aber das hilft mir sehr, dieses kompetitive, weil ich mir dann immer alles Mögliche abgucke bei anderen. So habe ich mir zum Beispiel von dir das Saunaprotokoll abgeguckt. Du hast nämlich mal erzählt, dass das regelmäßige Besuchen einer Sauna das Alzheimer und dem Menzrisiko krass reduziert und das hat mich total angesprochen...
Und seitdem gehe ich zwei bis drei Mal die Woche in die Sauna. Und da schließt sich jetzt meine nächste Frage an. So wie wichtig ist Sauna für Langlebigkeit? Ja, Sauna ist in dem Sinne, finde ich, super wichtig. Weil es eines der ganz wenigen Sachen sind, die wir kennen, die tatsächlich gegen diesen kognitiven Verfall helfen. Also bis auf Schlaf, ja. Also es gibt verschiedene, größere Killer auf der Welt. Also Herz, Kreis, Verkrankungen, Krebs.
Und eine der großen vier ist eben auch Demenz. Und da wird einfach, glaube ich, generell wenig drüber nachgedacht, dass das Menschen auch tötet. Ja, das ist nicht nur etwas, was nur Leben, nicht nur ein Anführungsstrichen, stark Lebenseinschränkend ist, sondern Menschen auch tötet. Und es gibt aber leider da noch sehr wenige Sachen, von denen wir wissen, dass sie wirklich signifikant dagegen helfen.
Und daher, die Partys gibt, da bin ich sehr dahinter, genau mich darum zu kümmern, weil es eben die paar Sachen sind, die wir wissen. Und eines davon ist eben Schlafen, das andere ist tatsächlich Sauna. Also es gibt Studien, die zeigen, dass Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen, deutlich seltener eben an kognitiven Verfall leiden.
Und zum Beispiel gab es eine Studie in Finland, die hat gezeigt, dass wenn man fünfmal die Woche, was zugegebenermaßen sich relativ viel anhört, fünfmal die Woche in die Sauna geht, allerdings auch nur eine Session sozusagen, also einmal für 19 Minuten jetzt nicht stundenlang saunieren, wenn man das macht, dass sich das Alzheimer Risiko um über 60 Prozent verringert. Was ja einfach der Wahnsinn ist, ja. Das ist einfach so ein krasser Unterschied.
Und genau seitdem ich die Studie gelesen hatte, das war so vor eineinhalb Jahren, habe ich mein Mann gesagt, wir müssen irgendwie zu Hause eine Sauna einbauen und haben uns dann irgendwie eine Sauna hier zu Hause reingezimmert. Und seitdem gehe ich tatsächlich fünfmal die Woche rein, immer nur für eine Session, also 19 Minuten. Und genau, hoffe, dass ich so ein bisschen mein Gehirn weiter unterstütze. Ist natürlich aber auch für alles Mögliche gut, für Herzkreis auf uns und so weiter.
Aber vor allen Dingen deswegen mache ich das. Ja, und es ist witzig, weil ich fand, Sauna eigentlich Zeit meines Lebens so total überflüssig. Und dachte auch immer, wenn du so in Wellness-Bereiche kamst oder irgendwo jemand eine Sauna hatte, dachte ich immer, wann würdest du dich denn da reinsetzen? Und vor allen Dingen dachte ich immer, dafür brauchste ganz viel Zeit. Da musst du so mehrere Saunagänge und dazwischen ruhen und was nicht alles.
Und da habe ich jetzt gelernt, genau wie du sagst, 19 Minuten. Zack, Zack, weiter geht's, hilft auch schon. Ja, total. Und ich glaube, das ist bei all diesen Sachen wichtig. Also bei den verschiedenen Long-Dirty-Protokollen, die du machen kannst. Wir sind ja alle, wir haben ja nicht alle zu viel Zeit, sondern wenn wir überhaupt haben wir zu wenig Zeit. Wir sind alle zwischen Job, Kindern, Verantwortlichkeiten, ein sonnstiger, Familienmitglieder hin und her gezerrt.
Und wie finde ich genau die Sachen, die ich in mein Leben integrieren kann, die mir möglichst viel bringen, für möglichst wenig Zeit investen? So, das suche ich halt immer so. Und gerade dieses Thema kognitive Gesundheit, da gibt's halt nicht so viel, deswegen will ich da Zeit für investieren. Und fünfmal die Woche 20 Minuten klappt für mich. Und ich finde, man darf dann auch drüber nachdenken, wie passt das am besten in mein Leben.
Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich morgens in die Sauna gehe. Ja, das finden ganz viele Leute ganz merkwürdig. Irgendwie weil man so denkt, da hätte es doch abends und vom Schlafen gehen. Das passt bei mir nicht so. Da geht mein Herzfrequenz zu doll hoch und da kann ich nicht gut einschlafen. Also bei mir ist es so, ich trainiere morgens, mache mein Sport, gehe direkt danach in unsere kleine Sauna, die sich auch schnell aufheizt und auch nicht so viel Energie verbraucht.
Und dann geht mein Tag los. Ich trink dabei auch was da drin, ich höre da drin Podcasts oder ich stelle mir ein kleines iPad vor die Tür und gucke was im Fernsehen. Also ich nutze die Zeit auch in dem Sinne, um mich, weiß nicht, weiter zu bilden oder mich zu entertainen. Und dann geht der Tag los. Und ja, ich finde das super. Man sollte es so machen, das Protokoll, wie es am besten in das eigene Leben reinpasst. Ja klar, sonst hält es es eh nicht durch.
Also das muss man bei all diesen Sachen sagen. Ich glaube, man muss da jetzt nicht jede einzelne Sache nehmen und alles versuchen, richtig zu machen, sondern sich die Sachen rausgreifen, die ins eigene Leben passen und da mal anfangen. Und was definitiv nicht in mein Leben passt, ist das Thema Eisbaden und Kältekammer. Also ich habe da schon diverse Anläufe gemacht. Dieses Sommer war ich da brav in irgendwelchen Kältekammern. Das ist für mich so eine krasse Überwindung.
Ich habe das Gefühl, ich steige auf den Mount Everest. Und Eisbaden, also dieser Bergsee, in dem wir waren, hatte 16 Grad und ich kann mir nichts Kälteres in meinem Leben vorstellen als 16 Grad. Und das hat mich schon fast umgebracht. So und deswegen ist einfach die Frage, Kathi, wie wichtig ist Eisbaden für Longevity und wie um Gottes Willen kann einem das Spaß machen oder geschweige denn zur Routine werden? Also Eisbaden ist sicherlich weniger erforscht als Sauna.
Also du darfst erst mal lieber Sauna machen als Eisbaden. Das ist schon mal ein gut für dich. Sehr gut. Und beide wirken tatsächlich, finde ich, hauptsächlich an der gleichen Stellschraube. Und zwar ist das bei der körperlichen und mentalen Resilienz. Also damit wir lange auf dieser Erde weilen können und bei Longevity geht es ja, muss ich dazu sagen, nicht nur um das lange Verweilen, sondern lange gesund verweilen. Also es bringt allen nix mehr krank 120 werden.
Das möcht ihr keine, haben wir alle keine Lust drauf. Aber es geht darum, wie man lange gesund lebt. Und das Resilienz ist super wichtig. So eine mentale Resilienz ist auch körperliche. Das heißt, wenn deinem Körper oder deinem Geist irgendwas passiert, was du nicht beeinflussen konntest, irgendein Stressfaktor, der von außen kommt, wie gut bist du in der Lage, das abzupuffern? Die heutige Show zum Beispiel, ja? Genau, wie gut bist du in der Lage?
Diese Delle, die die heutige Show zufinden wird, da find ich wieder zu entboilen. Also, na wie so ein Flummy. Du wirst kurz, komisch geformt, zerquertet auf dem Boden sein, aber dann wirst du wieder flummhoch springen und genauso in der Form sein wie vorher. Und das ist eben Resilienz und das müssen wir üben.
Das kann der Körper nicht von Natur aus, sondern das ist was, was wir idealerweise von Kindheitstagen üben, uns ganz kontrolliert Stresssituationen auszusetzen, die erfolgreich zu meistern und so unserem Geist und unserem Körper beizubringen. Hey, wenn so eine Situation eintritt, da musst du nicht ausrasten, da musst du nicht in Panik verfallen, sondern du weißt, du kannst das kontrollieren, du kannst das durchhalten und du kommst da gut durch.
Und genau das übst du halt zum Beispiel, wenn du in so ein Eisbad einsteigst. Du entscheidest ja selber, wann du da einsteigst. Klar, wie lange du dran bleibst. Du setzt dich ganz bewusst genau, du setzt dich bewusst diesem Stressor aus und kannst es daher super nutzen, als Gelegenheit, um deinem Geist in deinem Körper beizubringen. Guck mal, das ist hier gerade so eine Situation. Ich denke eigentlich, oh mein Gott, ich muss hier sofort raus.
Alles in deinem Körper schreit, das ist keine gute Situation. Aber du lernst irgendwie doch noch eine Minute drin zu bleiben. Und doch noch eine Minute drin zu bleiben. Und das ist einfach ein Riesengewin. Sowohl für deinen Körper als auch für deinen Geist, das zu lernen, diese Reserien zu lernen. Aber ehrlicherweise, das kannst du auch in der Sauna lernen. Sehr gut. - Also dieses, halt ich das aus.
Was bei Eisbannen so ein bisschen besonders ist, da gibt es so gewisse Themen, die noch nicht final bewiesen sind, wo es um so verschiedene braune Fette geht, die der Körper aufbaut, die total gut sind, wenn du Eisbannen machst. Aber vor allen Dingen ist es halt diese Endorphin-Boost.
Also viele Leute beschreiben, und das geht mir auch so, wenn ich sehr stark mich kälter aussetze und das aushalte, wenn ich da rauskomme, da fühle ich mich in dem Sinne, so als ob ich Zimmer und Everest erklimmen hätte, dass ich denke, geil, wie cool, ja. Ich bin voller Energie, ich könnte die Welt irgendwie umarmen, ja, ich kann alles schaffen, weil das habe ich geschafft. Und das erleben halt ganz viele Leute, was ganz besonders ist, eben bei Kälte-Exposition.
Ja, das verstehe ich, das verstehe ich. Vielleicht mal weitergegangen, also Schlaf, Sauna, Eisbaden, nehmen wir mal Sport als nächstes. Und da soll man ja die optimale Kombi aus Kardio und Kraft machen. Und vielleicht kannst du da einmal deine Best Practices teilen, wie man eben Kardio und Kraftmäßig es so in der Woche aufteilt, dass es wirklich longevity-mäßig einen Effekt hat.
Ja, also man muss dazu sagen, ich kann gleich mal sagen, was so ein longevity-optimeter Trainingsplan wäre, aber da hört sich für die meisten Leute wirklich anders, ob wir komplett durchgeknallt werden, ja. Weil es wirklich viel ist. Und ich glaube, wenn man sich anguckt, wo der durchschnittliche Deutsche sich bewegt, wäre es einfach mal super, wenn wir uns alle jeden Tag bewusst bewegen würden. Dann wäre ich schon voll happy.
Da würden wir alle signifikant leben, wenn wir mehr... - Einfach 10.000 Schritte am Tag. Ja, oder sieben, ja, es wirklich wurscht. Einfach einmal die Stunde aufstehen, einfach mal rausgehen, einfach mal Sachen zu Fuß machen oder mit dem Fahrrad machen, statt mit dem Auto, wenn es geht, wenn es eine überschaubare Distanz ist, ja. Also einfach mehr bewegen, das wäre, das glaube ich, für 80 Prozent der Bevölkerung wäre das einfach der Megahebel zu mehr Lebensqualität.
Wenn man jetzt aber sagt, wie sieht mein non-gevorty-optimiertes Sportprotokoll aus? Das ist dann so, dass ich sechsmal die Woche Sport mache. Also einen Ruhetag habe ich sozusagen, da gehe ich nur spazieren. An den anderen sechs Tagen mache ich Sport, und zwar ungefähr eine Stunde lang, manchmal ein bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger. Mindestens drei Tage davon sind Krafttraining.
Das heißt, wirklich mit schweren Gewichten, Kreuzheben, verschiedene andere Sachen machen, um wirklich mal eine Muskulatur zu stärken. Weil das ist für uns essentiell, wenn wir alt werden wollen, dass wir jetzt und hier und heute Muskelmasse aufbauen. Dann mache ich mindestens einmal die Woche Hit. Also es ist ein Kadiotraining mit Hochfrequenz, also wo das Herz so richtig hoch schießt, idealerweise 90 bis 100 Prozent deiner höchsten Herzfrequenz geben.
Und mindestens einmal, genau dein Berries, aber halt einmal die Woche, weil es auch Cortisol ist, also Stresshormon, was da ausgeschüttet wird. Und wenn man gestresst ist, sollte man das echt nicht mehr erst einmal die Woche machen, weil da kriegst du einfach noch mehr Stresshormon. Und das braucht dein Körper grad nicht. Und dann mindestens einmal Ausdauer.
Da ist das, wo ich durch die Nase atme und zum Beispiel joggen gehe, oder einfach Fahrrad fahre schnell oder schwimmen, wie auch immer. Das heißt, dann bleibt noch einen Tag und dem würde ich so einsetzen, wie grad der Schwerpunkt. Das ist bei mir so, dass bei mir gerade Muskelaufbauern einsteht. Das heißt, ich mache viermal die Woche Kraft. Und dann die anderen, in anderen Phasen, arbeitet man vielleicht nach Ausdauer, macht man lieber noch einen Ausdauertag, wie auch immer.
Kann man dann so aussuchen. Und das ist sicherlich der größte Zeitinvest dieser ganzen Long-Durvity-Reise. Aber es ist lebensverändert, Sport zu machen. Regelmäßig ist es lebensverändert, weil ich weiß, ich komme aus einer Phase, wo ich gar keinen Sport gemacht hatte. Das haben wir letztes Mal gesprochen, als ich bei euch war. Und einfach zu wissen, wie meine Lebensqualität jetzt ist, wo ich beweglicher bin, wo ich stark bin, wo ich in der Lage bin, ein Klimmzug zu machen.
Oder einfach mein Körper so zu bewegen, wo es ein ganz anderes Selbstbewusstsein und eine ganz andere Energie, die ich habe. Und daher ist das ein Zeitinvestor, der sich auf jeden Fall lohnt. Aber da muss man sich langsam hinbewegen. Das könnte jetzt, wenn ihr jetzt bei, wie ich, bei 0 Anfang damals, hätte ich das probiert, eine nächste Woche, nee, forget it. Ja, dann hörst du nach zwei Wochen auf, weil du einfach total ko bist. Ja.
Genau. Und dann brauchst du ja auch noch Zeit für Mobility oder Dänen oder wie auch immer du das nennen willst. Bei mir ist das aktuell Yoga, weil ich da erstmal das Gefühl habe, dass mein Ischias, meine hintere Kette, wie es so schön heißt, meine Hemmstrings mal einmal nicht so verkürzt sind, dass ich gefühlt mit den Armen noch nicht mal ansatzweise auf den Boden komme.
Was ist da vielleicht so ein schneller Tipp, weil wir natürlich ja auch nicht in jedes Thema hier jetzt in aller Tiefe gehen können. Dafür gibt es ja auch dein Podcast. Aber was ist da noch so ein Tipp beim Thema Mobility, dass man eben nicht nur Sport macht, sondern auch entsprechend sich dehnt? Ja, genau. Also das ist bei mir auch eine Baustelle. Ich bin nicht besonders dehnbar oder flexibel.
Was mir dabei total geholfen hat, ist eine App, jetzt umbezahlte Werbung, die heißt GoWord, G-O-W-O-D. Und da gibt es ja so einen Test, den man machen kann. Ich weiß nicht, ob du den damals schon angesprochen hattest. Genau. Und ich finde, das ist ein super Einstieg. Wenn man einfach mal einen Test macht da, der dauert so 10, 15 Minuten, wie ist es eigentlich um meine Beweglichkeit bestellt? Wo habe ich denn da meine Baustellen?
Und dann kann man ja gezielt damit, baut die App einem ja selber einfach die Trainingsprogramme. Also das wäre, glaube ich, meine Nummer eins Empfehlung. Aber da bin ich wirklich, das ist eine Baustelle für mich, Mobilität. Ja, sehr gut. Ja, nehmen muss man ran. Find ich auch immer saulangweilig, macht sich mein Mann immer über mich lustig, dass ich denen so wahnsinnig langweilig finde.
Und dann sagt er immer, ja, so ist das Ergebnis, sondern dir selber, dass wenn man es langweilig findet, dann ist man halt auch so wahnsinnig unflexibel, körperlich. Also da muss ich auch ran. Wo ich schon dran bin, ist bei NMN. Das ist mir mal irgendwann von Nils Behrens vor anderthalb Jahren als ein Long-Javity-Booster empfohlen worden. Ist ein Supplement.
Und da würde mich mal interessieren, was du zu so Supplements aller NMN sagst, die jetzt gar nicht unbedingt eine der Kern, Vitamine oder Mineralstoffe abdecken, die wir so täglich nehmen könnten, sondern so ein, ja, irgendwie noch so ein bisschen, wahrscheinlich auch unerforschtes, extra sind. Ja, genau.
Ich glaube, wir wünschen uns ja alle oder viele Menschen wünschen sich, dass irgendwann diese eine Pillig gibt, die schmeißt, sondern die dann sich darum kümmert, dass ich 110 werde, bitte. Ja, und da gibt es ja auch sehr viel Forschung darin, was für Methoden das sein könnten. Und wir warten ja alle auf diesen Moment, wo wir eigentlich vielleicht sogar jünger werden jedes Jahr. Also die Long-Javity-Escape-Velocity.
Und angeblich kommt ja der Moment irgendwann, aber halt erst in so 30, 40 Jahren. Und daher, schade, ne? Wir müssen uns dahin doch ein bisschen strampeln und uns gesund ernähren und so. Aber konkret jetzt bei NMN, das ist eine Kategorie, das ist ja eine Vorstufe von NRD. Und NRD ist so ein Mittel, was die Zellen jung hält, sage ich jetzt mal so, ja. Das repariert die Zellen, das sorgt dafür, dass die Zellen gut Energie erstellen können.
Ja, das macht irgendwie ganz viele Sachen, die toll sind für Zellen. So. Und was wir wissen, ist im Alter nimmt dieser NRD-Spiegel ab. So. Und wir werden ja auch älter, unsere Zellen gehen eher kaputt. Und das ist ja eigentlich Altern, körperliches Altern, wenn Zellen so langsam kaputt gehen und nicht mehr so heile sind. So. Daher kann man sich ja denken, NMN zu nehmen ist doch super. Dann nehme ich das, dann baut sich das selber zu NRD im Körper und dann bleibe ich jünger eigentlich.
Das ist die Idee. Das ist von den Studien her noch nicht final belegt, weil die Studien, die das zeigen, sind bis jetzt nur in Tieren gemacht. Ja. Das heißt nicht, dass es das nicht tut. Ja. Das heißt einfach, wir sind uns noch nicht sicher. Aber sehr viele Leute empfinden es, als sehr positiv NMN zu nehmen und empfinden da einfach, dass sie mehr Energie haben, sich viel taler fühlen.
Und daher, ich würde einfach nur sagen, wenn du dich dafür interessierst und das in dein Risikoprofil passt. Es gibt sehr wenig, was ein Studien darauf hinleuten würde, dass es gefährlich wäre. Das ist recht gut erforscht für den Menschen. Daher, why not? Wenn du es gerne ausprobieren möchtest und ich finde, dass es genauso wie alle anderen Sachen, probier es doch auch und wenn es gut für dich ist, ist auch super.
Dann ist super. Ja. Aber auch eben nicht denken, dass es das Allheimmittel sei. Nein, leider nein. Ja, leider nein. Und vielleicht mal so zum Abschluss. Das Thema Sublimins ist groß. Da will ich jetzt gar nicht in der Breite rein. Aber gibt es... Also ich höre immer wieder, die Deutschen haben zu wenig Omega-3 im Körper. Das könnte man fast flächendeckend sagen. Und da ist ja dann immer die Frage, wie nimmt man Omega-3 auf?
Ich habe jetzt Leinöl für mich entdeckt, weil ich da irgendwie so das Gefühl habe, ich tue mir was Total Gutes anders, als wenn ich so eine Kapsel schlucke oder so. Hast du da noch irgendwelche neuesten Erkenntnisse? Ja, also es ist tatsächlich so, dass so über diese ganzen Labore, die unsere Blutwerte analysieren, die machen so Studien, wo sie zeigen, über alle Menschen hinweg, wie ist eigentlich der Zustand der deutschen Bevölkerung.
Du hast Recht. Omega-3 und zum Beispiel Vitamin D, da haben wir eigentlich alle eine Mangel. Also da hast du total Recht. Und das sollten wir daher auch supplementieren. Und selbst wenn man total gesund lebt und sich wahnsinnig gesund ernährt, wie du und ich das ja wirklich auch tun, haben wir es trotzdem. Einfach, weil unser Leben heutzutage viel stressiger ist, ja, das saugt total viel Nährstoffe aus, gibt mehr Toxin in der Luft.
Das Gemüse, was wir heute essen, hat nicht mehr so viel Nährstoffe wie früher. Und wir wollen ja auch nicht 45 werden, sondern 110. Das heißt, unser Körper hat einfach andere Ansprüche, was das Level an Versorgung mit Nährstoffen betrifft. Und daher gibt es sowieso eine Supplementierung total Sinn. Und generell sollte man natürlich immer Blutests machen und dann supplementieren.
Aber gerade bei so Themen wie Omega-3 oder Vitamin D kann eigentlich jeder von uns davon ausgehen, dass wir da Mangel haben. Und leider muss ich dir sagen, Rename, Omega-3, da reicht leider nicht ein Leinöl. Ah, schade. Ja, weil Leinöl hat zwar viel Omega-3, aber Omega-3, da gibt es drei Arten vor, nicht, wenn wir gar nicht im Detail eingehen. Aber das ALA ist das, was im Leinöl drin ist. Und das ist nicht das, was am besten ist für so dein Gehirn oder ein Herzkreislauf.
Das ist nämlich DHA und EPA. Und die sind halt eher in diesen Fisch- und Algenöl drin. Das heißt, das Leinöl ist jetzt nicht schlecht, weil ALA ist auch wichtig, aber auf jeden Fall auch ein bisschen Fisch- oder Algenöl dazu nehmen. Jut. Ja, also wie ihr merkt, it's a marathon, not a sprint. Also ihr müsst jetzt nicht alles, was wir jetzt gerade gesagt haben, nehmen und ab morgen anders machen, machen wir selber auch nicht. Also ich auf jeden Fall nicht.
Und nehmt euch aber einfach die Dinge raus, wo ihr sagt, das fällt mir leicht. Oder da habe ich Zugriff drauf, weil mein Fitnessstudio vielleicht eine Sauna hat. Oder weil ich irgendein See vor der Tür hab, der kälter als 16 Grad ist. Oder weil ihr sagt, man schlafen kostet nix und könnte ich eigentlich mal noch eine Stunde mehr machen.
Also was immer es ist, ich glaube, wir beide, Kati, sind echte Überzeugungstäterinnen, dass es nicht so einfach etwas ist, um zu sagen, dass man es macht, sondern weil es uns einfach wirklich besser geht dadurch. Und das ist für mich zum Beispiel auch wichtig, dass man jetzt nicht lauter Sachen jetzt macht, weil man hofft mit 80 hat man dann besseres Leben, sondern sie helfen einem eben auch schon in Echtzeit. Ja, genau.
Ich glaube, das ist, genau, das ist halt Energie im Hier und Jetzt. Und idealerweise ein längeres, ein gesunderes Leben. Und ich find's einfach wichtig, dass man so ne Mentalität entwickelt, wie so ein Trüffel-Schwein, sag ich immer.
Dass man halt sich selber gegenüber, sich kummittet, immer wieder neue Sachen auszuprobieren, wie so ein Trüffel-Schwein und zu gucken, finde ich irgendwann, was sind die kleinen Sachen, die ich in meinem Leben verändern kann, die ich mir auch vorstellen kann, die nächsten 50, 60, 70 Jahre zu machen. Das heißt, du musst die Sachen finden, die dir Spaß machen, die dir schmecken, die für dich irgendwie ne Freude bringen, die dir Energie bringen.
Also du zwingst dich nicht die nächsten 50 Jahre zu einer Sache, die du blöd findest. Das wird einfach nicht passieren. Also versuch die Sachen zu finden, die für dich cool sind. Und deswegen muss man immer wieder neue Sachen ausprobieren. Das machen wir auch. Deswegen, damit wir wie so kleine Trüffel-Schweine ab und zu mal was finden, was richtig gut zu uns passt und dann unsere Long-Javity hilft. Was ich mich frage.
Ja, und wenn ich schon diese schöne Kategorie "Was ich mich frage" habe, dann kann ich da ja gleich bei Long-Javity weitermachen. Denn jetzt haben wir im Deep Dive, ja, dank dir auch so die Fakten und die Hintergründe, hinter den einzelnen Maßnahmen kennengelernt. So, und jetzt habe ich so im Vorbereitung auf unser Gespräch, so gedacht, was würde ich dich eigentlich gerne mal fragen? Und das könnte ich dich jetzt auch jeden Tag fragen und dich einfach anrufen und dich fragen.
Aber ich denke mal, dass die Antwort vielleicht auch für andere Menschen spannend sein könnte. Denn wer euren Podcast hört, und ich kann ihn wirklich sehr empfehlen, der kennt eure Kategorie "What's New" am Anfang, wo ihr euch einfach gegenseitig so ein bisschen erzählt, jenseits der Sachen, die ihr alle schon wisst und macht, was ihr euch gerade spannend findet, wo ihr gerade tiefer eintaucht und so.
Und ich krieg bei der Kategorie immer so ein bisschen Angst um dich, weil ich so denke, du musst ja jetzt jede Woche kommen mit "Okay, jetzt zusätzlich zu allem, was du da schon machst, habe ich jetzt noch wieder was Neues entdeckt". So, und dann musst du im besten Fall das ja auch irgendwie ausprobieren, damit du dann sagen kannst, taugt was oder taugt nix. Und setz dich das nicht total unter Druck, dass du denkst, mein Tag ist voll, voll, voll. Ich mache eh schon so viel richtig.
Und jetzt muss ich da jede Woche noch einen raushauen. Und ihr seid ja irgendwie auch schon bei Folge 36 oder sowas. Also, ist meine Schnappatmung aus der Ferne da berechtigt? Und da sagst du, stresst dich mal nicht, krieg ich alles locker hin. Also, ich finde es ja froh, wenn ihr froh, dass wir jetzt herausgearbeitet haben, dass du dich auch um mich sorgst. - Ja, ich sorg mich auch um dich. Das ist schon mal schön. - Ja, das tu ich wirklich.
Weil ich manchmal denke, die arme Karte, jetzt muss sie auch noch, jetzt bald sich den Mund zu kleben. Ja, genau. Ja, nee, also, ich verstehe, was du meinst. Aber zum Glück ist es ja so, dass diese Kategorie nicht nur dafür da ist, dass wir immer was Neues ausprobiert haben, weil tatsächlich das würde nicht klappen, obwohl es ja einfach mein größtes Hobby ist.
Also, diese Sachen auszuprobieren, sind für mich jetzt nicht, oh Gott, jetzt muss ich schon wieder was ausprobieren, sondern hey, cool, ich hab endlich was Neues probiert, muss ich schon wieder ausprobieren kann, mal gucken, wie das ist. Und im Endeffekt sagen, teilen wir in dieser Kategorie auch mal, zum Beispiel, wenn wir Sachen aufgehört haben. Ja, also, was war denn mein Protokoll von mir, was ich jetzt diese Woche entschieden habe, was ich nicht mehr mache?
Oder wo hat irgendwas nicht geklappt, was ich einig machen wollte? Also, es ist eher dazu da, um zusammen zu reflektieren, so, wie sind die in der letzten Woche unserer Long-Javity-Reise weitergekommen? Genau, nach vorne zur Seite, rückwärts.
Und ich glaube, es ist auch wichtig, das mal zu teilen, weil es entsteht, glaube ich, oft der Eindruck, wir hätten das alles voll im Griff und das wäre alles, das Leben wär von vorne bis hinten ein riesiges Protokoll, was wir immer perfekt abspulen würden. Und das ist halt nicht so. Und dafür ist die Kategorie natürlich auch da. Daher musst du dir keine Sorgen machen. Da bin ich froh.
Und trotzdem, glaube ich, oder frage ich mich, gibt es denn so Momente, ich hatte ja in meiner Rede bei unserem zehnjährigen Hochzeitsjubiläum, habe ich ja so ein Bridget Jones Moment von mir erzählt, wo ich mich einfach so was von Entfettnäpfchen gesetzt hat in jeder Dimension, die man sich vorstellen kann, habe ich so gedacht, gibt es denn so ein Bridget Jones Moment im Leben von Kathi, wo sie mit einem Ben und Jerry's Cookie-Dough-Eisbecher
vor einem stupiden Film sitzt und hinterher noch ein paar Ships ist? Oder sagst du, nee, gibts nicht, weil das war mein früheres Ich und das hat mich nicht glücklich gemacht und das gibt's deswegen nicht mehr. Also gibt's mal so Tage, wo du sagst, Scheiß auf Long-Javity, ich mach jetzt alles falsch. Ich weiß gar nicht. Also das Ding ist, es ist ja eine Identität. Ja? Also ich habe ja eine neue Identität. Aber eine, die du bist oder eine, die du dir vornimmst zu sein?
Also mittlerweile bin ich's. Das ist ja bei Identität so, dass man sich erst vornimmt, das zu sein und man wird man's. Ja? Und diese Identität ein, ich sag jetzt mal, ein gesunder Mensch zu sein. Ja? Das ist eine Sache, die ich mir hart erarbeitet habe und vorgenommen habe und das ist dann irgendwann übergegangen in das, was ich bin. Ja? Und daher fühlt es sich für mich in vielen Situationen ganz, ich komme gar nicht drauf, das anders zu machen. Will ich jetzt mal so sagen.
Aber wenn ich Lust habe... Also du willst kein Ben und Jerry's mehr essen? Ich will selten Ben und Jerry's essen. Der Gedankt bekommt mir einfach nicht. Aber wenn... Ich will das sehr oft. Aber wenn er kommt, dann mach ich's auch. Also, ne? Also jetzt im Wochenende in Paris wurden sehr viele Erkläres gegessen. Zum Beispiel von meiner Person, ja, nicht nur von meiner Tochter.
Und als wir jetzt in Amerika waren, über den Sommer wurden sehr viele Cookies probiert und verschiedene Eisdreamarten, die es da irgendwie im Supermarkt gab. Also ich glaube, was Micha ausmacht und weswegen ich glaube, ich in dieser Reise so dankbar bin, ist, dass ich möchte einfach alles aus dem Leben rausfühlen, was irgendwie geht. Ich möchte alles erleben, alles fühlen, alles spüren, alles ausprobieren.
Und dafür bin ich einfach merkig, am besten gewartet, wenn's mir körperlich gut geht, um geistig gut geht. Und das ist halt dank dieser Lebensumstellung so, dass ich mich so fühle, dass ich so mit Energie überquille. Und einfach das Gefühl hab, ich kann das alles. Es ist noch so viel vor mir und ich hab so viele Ideen. Und das ist das, was mir am meisten bringt. So. Und dieses Eis, das bringt dann halt nur kurz Spaß.
Aber manchmal bringt's halt echt Spaß, und dann wird's halt auch gegessen. So, ja? - Das wird's auch gegessen. Aber es ist nichts, wo ich jetzt jede Woche das Gefühl hab, oh Gott, jede Woche hab ich das Gefühl, ich lebe in Erbärung. Das Gefühl hab ich überhaupt nicht. Ich hab das Gefühl, dass mein Leben so voll ist mit schönem und Genuss und gutem. Und daher fühlt es gar nicht so schlimm an, wie man sich das gleich vorstellt. Ganz im Gegenteil. Also ich hab da so...
Ich will es jetzt nicht 'ne leichte Suchtgefährdung nennen, aber ich hab da manchmal so dem Hang zum Ausbüchsen. Und ich war ja wirklich auch mehr richtig, was so longevity und so angeht, als wahrscheinlich viele andere Menschen. Und trotzdem bin ich immer wieder wie so ein kleines Kind, manchmal was so dann nach rechts in den Wald abhaut und alle schreien, nein, nicht da lang. Und das ist aber irgendwie dann auch Teil von dem, was mich glücklich macht.
Aber genau darum geht's ja auch, sich so rauszufinden, was ist man für ein Typ? Und ich stelle ja diese Fragen jetzt hier auch bewusst so leicht kritisch nicht, weil ich dich da in irgendeiner Form von abbringen will. Sondern weil ich das einfach so... einerseits aus der Ferne selber, also nicht aus der Ferne, weil ich fern von dir bin, sondern im Sinne von, wenn ich da von außen drauf gucke, mich das wirklich frage.
Und dass sicherlich einfach auch viele Menschen sich fragen, wenn sie Richtung longevity gucken, dass sie sagen, ja, aber was ist denn mit dem Glas Rotwein oder dem gemütlichen Arm mit Freunden, der viel zu lang geht und am Ende, weiß ich nicht, rauchen alle noch 'ne Schachte? Das macht mich doch auch so glücklich. Und deswegen vielleicht so zum Abschluss dieser Kategorie. Du hast gerade gesagt, ich will mich 100 Prozent fühlen und spüren.
Und jetzt könnte man ja als Kritiker der longevity-Bewegung sagen, na ja, die fühlen und spüren sich ja nicht. Die machen einfach alles richtig nach Protokoll. Aber dieses Go with the Flow, jetzt ist hier gerade so geiles Wetter, jetzt trinke ich noch 'ne Flasche Rose, was ja dann vielleicht auch fühlen und spüren sein kann. Das erlauben die sich ja alles nicht. Kannst du so richtig loslassen und hier und jetzt einfach sagen, okay, ich hatte zwar einen anderen Plan?
Oder sagst du klar, das mach ich ja, indem ich einfach die Sachen mache, die mich glücklich machen, aber da ist loslassen jetzt nicht unbedingt dann irgendwie Versacken oder 'ne Flasche Rose trinken? Also erst mal verweise ich auf deine Feier. Und das verantwort ich die Frage. Also ja, natürlich kann ich auch loslassen. Aber nee, es ist tatsächlich so, dass ich vom Typ her nicht so bin, dass ich vom Typ her sagen würde, oh ja, ich mach einfach immer, wie es mir gerade fällt.
Also ich weiß nicht, ob es diese, es gibt ja so verschiedene Persönlichkeits-Tests und eines der Bekansten ist der Meyers Bricks Test. Und da bin ich der Typ J, das sagt vielleicht manchen Leuten was, das heißt, ich bin einfach von Natur aus super strukturiert und geplant. Ja, so, das mache ich, das ist mein Naturell, das liegt mir am ersten, so fühl ich mich wohl. Und ehrlicherweise glaube ich, dass das... Ja, ist deine Superpower.
Ja, das ist auf jeden Fall Teil meiner Superpower, dass das so ist. Und deswegen habe ich auch so viel geschafft, wie ich geschafft habe, weil ich einfach wegen dieser Organisation viel mehr in der Zeit schaffe als irgendein anderer Mensch. So, aber ich will ja, wie du sagst, alles, ne? Alles im Leben leben. Und deswegen, ich will auch mal merken, so was ist denn, wenn ich nicht so viel machen muss? Ja, was ist, wenn ich nicht so viel hinbekomme?
Und was ist, wenn ich mein Gehör mal ausschalte? Und was passiert denn dann? Ich bin total gespannt, was dann mit mir passiert. Ja, und deswegen habe ich mir... fange ich jetzt so langsam an, mir so kleine Inseln, wenn ich nenn, sie "Die Inseln der Nichtverantwortung" zu bauen.
So Momente, wo ich nicht verantwortlich bin für ein Ergebnis von irgendwas oder für das Wohl-Ergehen meiner Kinder in dem Moment oder irgendwas, sondern wo ich nur für mich verantwortlich bin und einfach zu gucken, und wenn ich da dann nichts mache, was passiert dann mit mir? Und ja, da bin ich so am Anfang von der Reise. Aber das ist 100 Prozent außerhalb meiner Komfortzone, weil ich, wie gesagt, von Natur aus anders gepolt bin. Kontrollverlust.
Kontrollverlust ist absolut nicht mein Ding. Aber genau deswegen muss auf jeden Fall damit experimentiert werden. Ach, sehr gut. Ich lieb's, Katja. Also mach weiter so. Und ich bin sehr gespannt, was da noch alles von euch Richtung Longevity kommt. Da ahne ich Großes. Und ja, vielen Dank, dass du hier so ehrlich geantwortet hast. Und jetzt bin ich sehr gespannt auf deine Empfehlung der Woche. Empfehlung der Woche.
Ja, wie immer lehne ich mich entspannt zurück und lasse mich briseln und höre, was Kati heute uns zu empfehlen hat. Also ich hab ja wirklich lange überlegt, was ich jetzt noch sagen kann, weil ich hab ja so viele Tipps und Tricks für Longevity oben schon abgegeben. Aber was wir noch nicht besprochen haben und was super wichtig ist für Longevity und häufig vernachlässigt wird, ist das ganze Thema zwischenmenschliche Beziehung. Weil alleine will nämlich niemand von uns 120 werden.
Und daher, da kann ich so gut essen, wie ich will und so gut Sport machen, wie ich will. Wenn ich nicht gute menschliche Beziehung um mich rum habe, werde ich nicht glücklich alt werden. So. Und daher will ich so eine Podcast-Folge empfehlen, die ich gestern zu vielerweise gehört habe und die wirklich direkt nach fünf Minuten war ich so, oh wow, okay, krass. So hab ich noch nicht drüber nachgedacht.
Und zwar war das eine Folge von dem "Huberman"-Podcast, Andrew Huberman, das ist ja ein Podcast da aus Amerika, sehr bekannt aus der Podcast-Szene. Und der hat zu Gast Esther Perrell, die bestimmt viele kennen. Das ist ja eine Psychotherapeutin aus Amerika, ist Belgierin, glaube ich. Und die ist ja besonders bekannt dafür, dass sie eben genau was diese zwischenmenschlichen Beziehungen betrifft, die Expertin ist. Und die reden zwei Stunden lang über romantische Beziehung.
Und was interessant ist, ist, dass der Huberman ja ein großes Skandal hat rund um das Thema, ob er nicht gleichzeitig mehrere romantische Beziehungen hatte, aber das mal ganz zur Seite getan und darüber sprechen sie auch noch nicht. Gibt sie einfach so wahnsinnig interessante Eindrücke darin, wie wir als Menschen ja Liebesbeziehungen aufbauen, wie unterschiedlich sie sind, je nachdem, ob wir uns in unseren 20ern verlieben oder halt in unseren 40ern oder in unseren 60ern.
Und sie beschreibt auch, dass wir eigentlich alle dreimal im Leben uns so neu erfinden im Schnitt, als Mensch, wer wir sind, was uns am wichtigsten ist, dass wir eigentlich dreimal im Leben uns auch für einen Mate, also einen Partner, eine Partnerin entscheiden müssen. Und manchmal ist es, dass man sich dreimal für den gleichen Menschen entscheidet, der aber auch jedes Mal eigentlich ein anderer Typ ist.
Du entscheidest dich jedes Mal für eine neue Version von diesen Menschen, weil der ist jetzt nicht der gleiche, die er war, als er 20 war oder als er 40 war. Und manche Leute entscheiden sich dann halt eben für jemand anderen. Weil einfach zu der aktuellen Version von einem selber eine andere Person passt. Und das hat noch mal so schön aufgezeigt, warum einfach es sich auch so lohnt, in Beziehung zu investieren, wenn es denn der gleiche Mensch immer wieder sein soll.
Dass eben Beziehung einfach auch heißen, ein Menschen und das ist ein liebes Beziehung richtig, aber sicher auch in Freundschaften, sich immer wieder für die neue Version von einem Menschen zu entscheiden und den Menschen zu finden und das auch zu akzeptieren, dass diese Veränderungen in Menschen ein normaler Teil vom Leben ist.
Und das aber zu embracing, also zu umarmen und zu zelebrieren, statt immer Menschen zu versuchen, gleich zu halten, ob das jetzt Freunde sind oder Partner*innen seien bei der Hingestellung. Ja, oder die Veränderung bei Leuten dann komisch zu finden oder nervig statt zu sagen, warte mal, die wird einfach gerade eine andere neue Version. Und ja, wie lieb ich sie jetzt genauso oder wie veränder ich mich dann auch entsprechend?
Total. Und das war also nicht nur das, sondern so viele andere spannende Sachen. Also das ist die aktuelle Folge des Huberman Podcasts mit Esther Perel. Das sind zwei gut investierte Stunden um über das Leben und die Liebe zu sanieren. (Ruhige Musik) Ja, Kati, das war sie, unsere wunderschöne gemeinsame Folge. Also ich lieb's, ich hab's geliebt. Das war spannend und lustig und interessant. Und ich dank dir wirklich sehr, dass du da warst. Vielen Dank für die Einladung.
Es war eine große Ehre, der erste echte Mutterschaftsvertretung hier zu sein für die Lea. (Lachen) Aber wirklich, jetzt das Baby da, jetzt gilt das hier gleich noch doppelt. Und ich hab ja eben eine Sache mir noch eingefallen.
Ich hab ja eben von unserem Fest erzählt und was da so ein bisschen abgegangen ist und was wir da gemacht haben, was ich wahnsinnig schön fand, war, wir haben unsere Kartenspiele in den Shuttle zu der Hochzeitslocation gelegt, damit die Gäste auf dem Weg dahin schon mal sich besser kennenlernen. Und jetzt schreiben mir immer noch so viele, ob es diese Kartenspiele gibt. Und es gibt tatsächlich einen ganz kleinen Restbestand, noch auf Amazon zu kaufen.
Wir tun den Link in die Show Notes. Das wollte ich hier nur noch mal einmal sagen, um dann gleich damit zehn Insta-Nachfragen auf einmal zu erschlagen. Also, wer noch nicht hat, Randa, sind nicht mehr viele da. Und jetzt, Kati, hast du das letzte Wort. Ich habe ein Mantra für euch mitgebracht. Und zwar ein Mantra, was mir total durch die letzten Jahre geholfen hat und hoffentlich euch auch helfen wird.
Wenn sich mal was Neues, was ihr ausprobiert, mal schwer anfühlt oder wenn ihr generell mal ein bisschen überfordert seid, mit dem hier und da, dann sag ich, solltet ihr einmal durchatmen und dann zu euch sagen, I can do hard things. [Musik] dieser Podcast wird produziert von podstars bei OMR [MUSIK] [Auf J Friedrich]
