Freya Miles: War es 2015 einfacher, Autorin zu sein? - podcast episode cover

Freya Miles: War es 2015 einfacher, Autorin zu sein?

May 16, 20241 hr 17 min
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Episode description

Freya Miles schreibt seit acht Jahren Romance-Bücher und ist Amazon- sowie Bildbestsellerautorin. In dieser Folge spricht sie mit uns darüber, wie sich die Buchbranche in den letzten zehn Jahren verändert hat, über den Umgang mit negativen Rezensionen und wie es ist, einen geliebten Job für die Autorenkarriere an den Nagel zu hängen.

Transcript

Hallo und herzlich Willkommen bei Fackpit, dem Dark Rooms Podcast und Medi und Mel. Heute haben wir freie Miles bei uns im Podcast zu Gast. Beim letzten Mal hatten wir ja Emily G. Und wie versprochen haben wir jetzt ihr ihr Gegenstück oder auch eine andere tolle Romance Autorin, die ebenfalls Amazon Bestsellerin und Bild Bestsellerin ist bei uns im Podcast zu Gast und wir werden über ihre Bücher sprechen, wie sie zur Autorin geworden ist und

noch vieles mehr. Also erzähl doch erst mal selber was über dich. Ja Hallo, ich freue mich heute bei euch zu sein. Ich bin ein bisschen aufgeregt, muss ich sagen, weil es ist das wirklich allererste Mal in einem Podcast. Und ja, ich bin halt die Freya und schreibe seit 2016 hauptberuflich Bücher und ja schauen wir mal, wie es heute so wird. Seit 2016. Also du bist ja auch schon seit 8 Jahren dabei. Genau, ja. Und ganz. Wie bist du ins Autorenbusiness

reingestartet? Ja, also eigentlich war das so, dass ich schon ewig geschrieben habe. Also ich war so der Typ. Fanfiction und. Hab Serien umgeschrieben, die ich halt wirklich wo ich das Ende oder den Ablauf einfach gehasst habe. Ich muss kurz. Einhaken. Emily hatte uns in ihrer Folge verraten, dass sie mit, Twilight Fanfictions angefangen hat, mit was für Fanfiction hast du dich rumgetrieben? OC California.

Die guten I Nocies genau. Angefangen, da gefiel mir manche Storylines, die und dann hab ich gedacht, so Mann, ey, das musst du dir mal umschreiben. Ja und irgendwie hab ich dann das immer weiter und weiter gemacht, auch auf Englisch und dann hab ich irgendwann gedacht, na ja, ich hätte da auch so n paar Ideen, ich könnte ja mal gucken. Und ja, dann hat es irgendwie angefangen. Dann habe ich mein erstes Buch geschrieben. Und das ist dann im Selfie erschienen.

Nee, das ist beim Verlag damals erschienen, dem Booklaver Verlag. Und ja, da hab ich meine Anfänge gemacht. Da hab ich auch noch nie gehört. Gibt es die noch? Nee, den gibt es nicht mehr. Das war ein ganz kleiner Verlag, und ich glaube, seit 2019 oder 2020 gibt es den jetzt nicht mehr. Hast du da noch mehr Bücher veröffentlicht? Genau, ja, ganz viele. Bis jetzt muss ich lügen, ich glaube 2018 oder 2019 ab dann bin ich im Selfpublishinging

durchgestartet. Bist du dann ins Selfie plusing rüber, weil der Verlag halt zugemacht hat oder weil du gesagt hast, ich möchte neue Gefühle erkunden? Es war ja ein Kleiderverlag, das war der Verlag von der Nadine Kapp, mit der habe ich auch zusammen geschrieben und dadurch habe ich halt auch immer schon gesehen, wie das geht halt im Self Publishing und dann, als die Nadine gesagt hat, der Verlag, ich mache jetzt zu, habe ich gedacht, naja, dann machst

du im Selfpublishing weiter. Spannend. Du hast gerade gesagt, du hast mit ihr geschrieben, so in dem Sinne geschrieben wie jetzt mit Emily eine Reihe zusammen, wo jeder seinen Teil hat oder habt ihr wirklich? Bücher zusammengeschrieben wir. Haben wirklich Bücher zusammen geschrieben? Meistens weil ich die der männliche Part und sie der weibliche Part. Und dann haben wir das zusammen gemacht, ja. Ja, cool, das ist ja bei uns. Auch wie bei uns.

Das ist halt einfach, wenn man sich so ergänzt und sowas macht schon Spaß, finde ich. Bei uns ist der Mann und ich bin die Frau, also in unseren Bildern. Sind ja auch Nini. Nee.

Also das das einzige Mal wann wir wechseln in Anführungsstrichen ist wenn wir wie jetzt unsere Gay Romance geschrieben haben, dann hat Meli halt auch einen Mann geschrieben und irgendwann wollen wir halt auch mal Lesbian Romance schreiben, dann würde ich mal auch mal die Frau schreiben aber ansonsten ich kann es mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass wir weg sind, ich glaube das würde unser gesamten, unser gesamtes Universum kaputt machen.

Das glaube ich auch nicht. Ich glaube auch, das wäre echt schwierig, auch für die Leser und sowas, wenn dann plötzlich die Stimmen anders werden. Ja, voll. Also man, mein Mann ist zwar auch gut angekommen bei unserer Leserschaft, aber es ist, wenn man die beiden Perspektiven liest, das ist schon ein himmelweiter Unterschied, also man merkt das schon, wer was geschrieben. Hat ja, das hat ja auch jeder seinen eigenen Stil.

Nein. Allein wenn ich jetzt schon darüber nachdenke, krieg ich Schweißausbrüche so, wir müssten tauschen, um Gottes Willen, also nee, Roleplay gibt es bei uns nicht. Nur in den Ferien. Wollte das auch nie. Also. Aber als du dann gesagt hast, du gehst ins Hefeblishing, habt ihr dann auch keine Bücher mehr zusammengeschrieben. Doch 2 glaub ich noch, dann danach. Ja, die hatten wir, die den hatten wir und dann haben wir die noch zusammen geschrieben, genau.

Und dann kennst du ja so so beide Seiten. Was? Was magst du lieber alleine schreiben oder mit einer anderen Person zusammen? Ach, kann ich gar nicht so sagen. Also ich find das alles irgendwie spannend, ich find es total cool, wenn man zusammen schreibt, sofern man sich gut ergänzt und das wirklich harmoniert. Ich mag es alleine zu schreiben, weil dann kann ich halt

verzapfen was ich möchte. Ich mag reinzuschreiben jetzt, wie zum Beispiel mit der Emily oder mit auch verschiedenen Autoren. Also ich bin da total. Nö, macht mir alles Spaß. Ja, cool bist flexibel. Bin mega flexibel was das angeht. Wirklich ganz ehrlich und. Wie waren denn so deine deine ersten Schritte im Self pliting? Hast du dich dann dadurch, dass du dann schon ja jemanden an der Hand hattest? Hast du dich dann dann gut dann reingefunden oder war das

schwierig für dich am Anfang? Nee, also ich hatte ja die Nadine und die hat mir wirklich halt auch viel gezeigt. Und ja, da war ich halt ziemlich sicher dann, als ich dann alleine durchgestartet bin, also da war jetzt nichts mehr so irgendwie, wo ich jetzt nicht wusste, wie ich damit umgehen soll oder sowas, ich habe mein Team relativ schnell gut aufgebaut aus Lektoren und ja, ich glaube das funktioniert

alles ganz gut. Würdest du jetzt noch zu einem Verlag gehen, oder also hast du irgendwelche Ambitionen, zu einem Verlag zu gehen oder würdest du sagen, ich fühle mich im Surface? Das ist gerade die Frage, die ich mir selber nicht beantworten kann deswegen. Ja, es ist schwierig. Also klar, denkt man mal darüber nach, aber es klappt halt auch super gut im Self Publishing. Also ich bin total zwiegespalten, aber ich sage

halt niemals nie zu irgendwas. Also sagen wir mal, ein Verlage würde um die Ecke kommen mit einem guten Angebot, dann würdest du es dir überlegen. Erst Gesamtpaket muss halt stimmen. Also das ist schon da müssen halt viele Faktoren zusammen spielen, wo ich dann sagen

würde, ja das passt ganz gut. Wir haben ja n Podcast schon öfter darüber gesprochen, weil wir auch schon einige Hybridautoren hatten, dass also zum Beispiel von der Sarah Stangewitz Sarivers oder auch Sarah Sachs, die gesagt haben, dass sie das im Selfblushing Halt das beibehalten, damit sie da halt ihre kreative Freiheit ausleben können. Beim Verlag ist man schon eingeschränkt, oder ja, man bekommt ja schon gewisse Vorgaben und ist nicht ganz so frei. Würde dich das stören?

Also wäre das für dich ein Problem? Ja n Problem kann ich nicht sagen. Also ich hab mich mittlerweile dran gewöhnt, wenn zum Beispiel n Lektorat zurückkommt und da sind halt. Ist halt Kritik drin oder Änderungsvorschläge oder sowas. Da hab ich mir am Anfang wirklich schwerer mit getan, muss ich ganz ehrlich sagen, weil hab ich dann immer gedacht, warum soll ich das jetzt ändern? Ich find das doch gut so, aber ich verstehe jetzt mittlerweile auch ganz klar was worauf das

Lektorat halt achten. Und ich glaube, es wäre okay. Das mit dem Verlag dann zu besprechen mit den jeweiligen Verlagslektoren. Aber ich glaube, was mich richtig stören würde ist, wenn das halt so richtig stark in die Geschichte eingreifen würde. Also das ist was, wo ich dann so denke, ja Leute, dafür bespricht man die ja vorher und ich glaube, wenn ich dann so eine so eine halbe Geschichte noch mal umschreiben müsste, das würde mich schon stören. Ja, das. Uns ja.

Also sowohl für Mel als auch für mich ein absolutes No go. Deswegen sind wir, wir sind ja auch so Free Spirits und nicht writing for market, was ja oft in Verlagen, ja, also in Großverlagen, die achten ja schon darauf, was kommt gerade gut auf dem Markt an und wie am besten nach Schema F und so, und das ist halt schon etwas, wo ich sogar keinen Bock drauf hätte.

Ich hätte keinen Bock, zum Beispiel auf Gendern muss ich dir ganz ehrlich sagen, bei euch wie es gendern ist für mich, ich möchte das in meinen Büchern nicht tun, nein. Virtueller High Five. Ja, das ist sehr schön und ich habe jetzt halt irgendwann mal gehört, dass halt Verlage jetzt verstärkt aus Gendern achten. Sowas habe ich schon gedacht.

Also da käme ich jetzt in meinen Büchern, glaube ich, nicht ganz so gut mit klar, weil ja, ich habe mich vielleicht dann auch noch nicht genug mit der Materie beschäftigt, keine Ahnung.

Ich finde halt gendern in Büchern so überflüssig, weil wenn ich eine Person, also wozu brauche ich gendern, wie oft rede ich jetzt, ich sag mal in einem Buch meistens das ja in Romance oder auch Dark Romance, die ich Perspektive, das heißt, ich spreche aus dem Charakter und ich spreche eine Person direkt an. Wozu muss ich dann gendern? Das das versteht? Also das, das versteh ich halt wirklich stilistisch auf der Ecke nicht.

Wenn ich jetzt jemanden hab n Charakter der Nonbinär ist und ich sprech den dann so und so an, dann ist das so, aber wozu dann generell gendern? Also das das das verstehe ich auch nicht wenn ich da auf einmal. Ja, da loslege, wenn, woraus ich Perspektive ist und im auktorialen Erzähler würde ich mir auch denken im Kopf. Also ich verstehe es halt davon, dass stilistischen Frage her einfach nicht, was das Benefit bringen soll.

Ja, genau. Und ich finde auch wenn ich das irgendwo in einem Buch lese, mich knallt das voll aus dem Lesefluss raus. Das ist halt einfach voll voll, ja. Und wenn ich jetzt auch mal so überlege, ich mache ja auch, bin ja auch bussein, ich setze ja

auch unheimlich viele Bücher. Das wäre auch für mich ein totaler Knoten im Kopf, im Buchsatz da drauf dann zu achten, gerade jetzt, auch wenn du, wenn du dann das Thema Süden Trennung hast oder oder oder wie trennst du es, wenn du dann auf einmal doppelpunkt hast, dann hast du sich Satzzeichen mehr, die dann eigentlich in der Bilanzristik so nichts zu suchen haben. Was ja halt auch n Layout komplett zerschießen kann und gerade auch in e Books oder sowas. Das ist ja hayakiri.

Ja, das stimmt wohl hab ich noch gar nicht über den Punkt hab ich noch gar nicht nachgedacht, aber da hast du recht, das stimmt. Ja, und ich Grätsche da jetzt als Lektorin auch noch rein. Haha, weil ich sah da auch ein sehr wichtiges Thema für mich ist. Ich möchte an dieser Stelle dann auch nochmal für die Podcast Zuhörer sagen, der Deutsche Rechtschreibrat hat letztes Jahr die Entscheidung erneut bestätigt, das Sonderzeichen, also das.

Oder doppelpunkt. Oder unterstrich die, dass die nicht in die deutsche Rechtschreibregelung aufgenommen werden? Also es ist kein kein anerkanntes Stilmittel der deutschen Rechtschreibung, und deswegen sollte das auch nicht in Büchern gemacht werden, mal abgesehen davon, dass sie das absolut umständlich und sowieso

total inkonsequent ist. Und was ich als Lektorin jetzt, wenn ich das bei meinen Autoren sehe, was ich akzeptieren kann und was ich auch nicht schlecht finde, also ich sehe das neutral, wenn man halt sagt, Schülerinnen und Schüler, also wenn man das halt, wenn man nicht den einfachen Weg des Genderns nimmt, um irgendwelche Zeichen benutzt, sondern wenn man halt wirklich immer alle beide Formen ausschreibt, sage

ich mal. Aber was ich da oft in Publikumsverlagsbüchern sehe ist, dass die das halt nicht konsequent machen. Dann sagen die hier an der Stelle muss es Schülerinnen und Schüler sein, aber in der nächsten Zeile ist es dann Studenten so und. Ja, verstehe. Ja, die können da halt nicht irgendwie. Also wenn, dann muss man das halt auch einheitlich machen. Und ja, also wenn ich beim Verlauf. Wäre und die mir sagen würden, nee, du musst das aber jetzt so und so in den Bücher machen, das

wäre für mich Grund zu sagen. Nee, Leute. Kriegen wir da mal weg? Ja, genau. Was ich auch noch fragen wollte, war du. Gesagt, dass du auch seit 2016 schon vollzeitautorin bist, oder? Da hast du nur dein Debüt veröffentlicht. Nee, also ich bin ich hab die ersten 2 Bücher veröffentlicht und danach bin ich sofort zur Vollzeitautorin übergegangen. Also ist es dann auch, obwohl das ein kleiner Verlag war, dann auch direkt gut durchgestartet.

Nehme ich mal an. Mega gut durchgestartet also Band 1. Bekommen also es war ne dreiteilige Reihe und Band 1 ist rausgekommen und ist sofort in die Top ten geschossen und dann ist Band 2 dann rausgekommen und ist in die Top 3 eingestiegen und ja dann hab ich mir gedacht komm ey dann zieh ich jetzt auch durch.

Es ist wieder dieses Phänomen, dass auch Sarah Sachs oder auch die Amelie letztes Mal gesagt haben, dass das damals 2 so 2016 oder 2015 14, dass es noch ne ganz andere Zeit war, ne, und dass es da super einfach einfach in Anführungszeichen war. So gute Rankings auch zu erzielen, was man ja jetzt heutzutage, wenn man sagen würde, bei einem Debüt. Direkt top ten würde man sagen. Wow. Ja, also heutzutage ist schon schwieriger. Definitiv ich. Glaube damals war es halt auch

so ein bisschen noch nicht. Ich würde nicht sagen unbedingt einfacher, aber du hattest halt dadurch das Selfpublishing oder halt in die und Kleinverlagspublishing noch so neu war du hattest halt also ich würde jetzt einfach mal selfpublishing und kleinverlage so in einen Topf werfen, die Halt so gegen den Mainstream waren und du hattest da ganz andere marketingmöglichkeiten, du konntest schneller auf den Markt reagieren und ich glaube das war halt auch ein

riesengroßer Vorteil dann damals. Dass du marketingtechnisch, wenn du die Leser direkt angesprochen hast, ein deutlich besseres Outcome generieren konntest, anders als heute, weil der Markt halt viel übersättigt ist mit kleinen Verlagen, mit Selfpublishern und und und und und die großen, die großen Leute ja auch noch mit dabei, die großen Publisher aber auch. Damals hattest du glaub ich ne ganz andere Möglichkeit an direkten Marketing um deine Leser zu erreichen. Ja, das stimmt.

Und das war halt allgemein noch einfacher. Überhaupt die Sichtbarkeit, so wie du das gerade schon hattest zu generieren, da gab es Facebook und auf Facebook hast du was gepostet und das haben die Leute gesehen und dann lief das, also es war schon echt anders als heute, ja. Ja, heute hast du ja Facebook, Instagram, tiktok. Du musst ja so viele Sachen bespielen.

Das bespielen an alle zeitgleich und dann hast du vielleicht damals, also ich hab 2020 angefangen und ich hab zum Beispiel noch die die gute Zeit der Blogtouren mitgekriegt, wenn dann halt. Wirklich Blogger sich noch Mühe. Also was heißt Mühe gegeben haben? Aber wenn diese Mühe sich noch ausgezahlt hat, so. Dass halt charaktervorstellungen waren, dass du wirkliche Touren gemacht hast. Es waren Interesse von Lesern, auch da mehr über die Geschichte, mehr über den Autor

zu erfahren. Und mittlerweile ist es einfach. Du kannst froh sein, wenn du 10 Sekunden Aufmerksamkeit hast und die 10 Sekunden müssen sitzen und damals hat das vielleicht so 10 Minuten oder dann, oh, da kommt ein neuer Beitrag, da freue ich mich drauf und heute bist du ja meistens im Dunes Scrolling kannst du froh sein, wenn einer mal kurz drauf guckt? Oh ja, klingt gut. Ja, das stimmt leider.

Also ich habe jetzt, ich muss mal die Lanze brechen für mein Blogger Team. Also ich habe glaube ich das beste Blogger Team was sich eine Autorin nur wünschen kann und die machen halt wirklich. Eine mega krass tolle Arbeit mit Mega krass tollen Beiträgen. Und ja das ist einfach.

Ohne meine Blogger wäre ich nichts, das ist so und es ist schade, dass die Beiträge und das alles nicht mehr gesehen werden, weil da halt so Hyper viel Herzblut hintersteckt das ist schon ja. Sollte halt mehr gewürdigt werden. Eigentlich. Ich finde das schön, dass du da noch so, ja so ein tolles Team hast ich. Es gibt ja auch noch andere Autoren, die da sehr krass unterstützt werden.

Wir haben in diesem Jahr halt sehr viel bei uns angepasst generell, also wir haben generell gesagt, wir fahren den Instagram Content runter, weil da einfach kaum Resonanz ist. Bei uns ist tiktok das, was läuft.

Und ja, tik tok bespiele ich jeden Tag und es hat auch seinen Effekt und auf Instagram posten wir dann halt, wenn es irgendwie ein Cover gibt oder zum Release oder halt auch Reposts von tik tok, dass man das halt irgendwie doppelt verwertet, das haben wir geändert, also dass wir generell Social Media runtergefahren haben und dafür aber effizienter, da wo wir halt sehen okay da bringt es auch was und ein Blogger Team hatten wir eigentlich von Anfang an, aber wir haben tolle Mädels,

teilweise aber auch immer wenn man neue Leute reingeholt hat, dann waren da irgendwie unterschiedlich Erwartungen und wir haben halt. Also wir möchten ja irgendwie n Benefit von einem Bloggerteam haben und ich hab das Bloggerteam betreut und ich hatte halt irgendwie immer das Gefühl, dass ich den also vielen Leuten hinterherrennen musste. Also denk daran morgen das Cover, wieviel vergesst das nicht oh warum hast du den Post noch nicht gemacht?

Also es war halt irgendwie mehr Arbeit als es irgendwie. Geholfen hat am Ende und wir haben jetzt am dann jetzt zum unserem Letzten nach unserem letzten Release haben wir gesagt, wir lösen unser Blogger Team auf und mit den Mädels die zuverlässig sind und die auch tolle Rezensionen schreiben et cetera. Mit denen machen wir halt AFD, das sind dann unsere Vorableser, damit halt die Rizis dann auf Amazon halt da sind. Aber es ist halt einfach viel

weniger. Organisation und Stress und Aufwand und irgendwie ist es jetzt viel angenehmer. So, und bei mir ist so. Also bei mir ist wirklich Instagram noch das, weil tik tok krieg ich keine Resonanz. Also da kann ich mir n was weiß ich was abbrechen, das ist vollkommen egal. Also bei tiktok läuft bei mir leider echt irgendwie gar nichts, ich verstehe es aber auch vielleicht nicht. Ja von daher ich bin halt immer noch eher bei Insta. Man muss sich da reinfuchsen.

Also so sowohl ich als auch Mel mit Ihrem Fantasy Account. Wir mussten uns da Reinfuchsen und Ben, das hat auch ein paar Monate gedauert, das war auch sehr frustrierend. Und wenn man da einmal den Dreh aus hat, dann wuppt das. Aber ich kann auch verstehen, wenn das nicht für jedermann was ist. Und das ist natürlich auch so eine Zielgruppensache ist deine Zielgruppe wirklich auf tik tok

so? Ja, ich glaub meine wäre schon echt voll und ganz auf tiktok, aber ich bin halt auch so n ja so n Typ. Ich mag halt so überhaupt nicht gerne in irgendeine Kamera reden und. Dann ist Herr tik tok natürlich genau mein Ding, auch ne, ich meine ja man kann viel contenter reinpacken und sowas OK, aber es geht ja halt auch viel dadrum, dass man halt selbst sich filmt und irgendwas macht oder irgendwas sagt und ich hasse das ganz ehrlich sehr. Verstehe ich. Ist auch nicht für jedermann was.

Nee, sogar nicht. Und deswegen ja keine Ahnung, ich könnte, ich hätte Ideen, ich könnte wahrscheinlich viel mehr, aber es scheitert dann daran, dass ich die Kamera anmache, irgendwas da rein sage und dann denke, och komm, lass es sein. Der Insecure Pitch Mode, den wir alle Autoren kennen. Ja, oder der Haut mir halt immer voll einen vor die Lanze, wenn ich da irgendwas versuche. Ja, dann hattest du ja. Als du dann vom Kleinverlag dann ein Surf Publishing gewechselt

bist, hattest du dann ja auch. Dann denke ich mal schon eine gute Fanbase in einer Verlagsbüchers gut gelaufen sind. Ja, also. Es gab echt, man kann sagen Mausjahr mal dazwischen, wo halt die Platzierung und die Bücher halt überhaupt nicht so gelaufen sind, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber ja, dann ging es eigentlich echt gut und dieses Jahr mit den und letztes Jahr halt mit den Knights und den Cunninghams, das läuft schon wirklich richtig gut und da bin ich auch richtig froh

drüber. Dann erzähl doch ein bisschen was über die Canninghams. Also The Canningham Nights heißt die Reihe richtig? Genau richtig also sind eigentlich die 5 Neidbrüder. Das war mein meine Reihe im letzten Jahr und dann sollte das eigentlich Nachbarn 5 enden. Ja, und alle meine Leser waren halt, das kannst du nicht machen. Du kannst sie jetzt nicht enden

lassen. Wir wollen wissen, wie es weitergeht, ja, und ich hatte halt die ganze Zeit schon so im Kopf, meine Güte, wie wäre es denn, wenn der Liam Knight vielleicht noch einen Halbbruder hat, über den er dann näheres erfährt und das ist halt der Andrew Cunningham und deswegen sind es die Cunningham Knights und die hängen halt auch so zusammen und dann habe ich meinen Leserinnen halt nochmal die Chance gegeben bei den Cunninghams noch.

Ja, die Nights ein bisschen weiter zu begleiten und ich glaube, da sind viele sehr dankbar drum und mir hat es halt auch super viel Spaß gemacht, weil ich habe den Liam Night geschrieben und habe gedacht, so, Boah, das kann hier nicht enden. Also ich kann hier jetzt nicht gehen lassen, weil das ist mir alles so ans Herz gewachsen. Und die Knights sind halt 5 Brüder und 5 angenommene Kinder von Richard Knight, einem wirklichen Arschloch, wenn man

das mal so sagen darf. Und ja, die leiten halt zusammen Night Industries, die Firma und mit ganz vielen Irrungen, jeder hat seine eigene Story, jeder bekommt sein eigenes Buch, wo er seine eigene Story erzählen darf und bei den Cunninghams ist es ähnlich, das sind 4 Geschwister. Und ein Mädel. Und ja, da sind wir gerade bei Band 2 und ich bin aber schon viel weiter und bin jetzt schon am letzten Band. Leider, was ich gerade schreibe, aber ich weiß schon, wie es

weitergeht. Hast du dir aber alle zusammengefügt als eine Reihe ne eine Serie mit neuen Büchern steht hier. Ja genau, die hängen ja auch alle zusammen. Es werden dann halt jetzt noch weitere Curlinghams folgen und ja genau das sind halt die curlingham Nights, weil die Nights halt auch immer noch weiter bei den Büchern vorkommen. Also ist es mit Josh im Juni noch nicht vorbei. Nee, Josh, dann kommt noch der Tristan und danach kommt noch der Arik, auf den alle glaube ich wirklich.

Sehr Waden. Und ja, wie es dann weitergeht, darf ich halt leider noch nicht verraten, weil sonst würde ich ja was wegnehmen. Ich finde das super spannend so ne so ne lange Serie, weil wir schreiben gerade auch wir schreiben gerade unsere längste Serie. Wird ne so ne Serial im Sinne von so episodenmäßig. Wir haben auch schon mal ne Serie geschrieben mit Hohervin Love letztes Jahr, da waren es aber nur 5 Episoden und jetzt diese wird 10 haben und das wird also diese diese Reihe wird auch

unser ganzes Jahr begleiten. Also wir schreiben wir haben ein Band der Episode 2 jetzt kürzlich beendet letzte Woche und sind jetzt an Episode 3 dran und das ist irgendwie so ein ganz besonderes Gefühl die Charaktere so lange zu begleiten irgendwie also das habe ich auch noch nie.

So erlebt war, als ich alleine noch geschrieben habe, war ich auch kein Reintyp. Also das längste was ich geschrieben habe, alleine waren die Logien Melissa eher das komplette Gegenteil, die schreibt ja so lange Fantasy rein, deswegen wird sie das nicht so nicht so das krasse Gefühl haben, bei mir ist das so oh mein Gott, das ist irgendwie ja das ist irgendwie so das ganze abenteuerliches. Ja, und dann willst du die halt auch nicht gehen lassen. Also so ging es mir dann zum Beispiel.

Ich hab dann nur gedacht, ich kann doch jetzt nicht loslassen, die haben doch noch so viel zu erzählen und die entwickeln sich doch gerade noch so schön weiter und ja, dann muss man halt auch manchmal seinem Herzchen nachgeben, finde ich. Ja, also kurzfasten sage ich ja immer, liegt mir nicht. Also ich habe ja TC hat 8 Bände. 7 Bände, 7 Bände.

Genau. Ich ziehe den Sammelband immer irgendwie als achten, weil das auch noch mal Arbeit war, aber auch irgendwie ja 7 Bände, dann elements, 4 Bände plus 2 Novellen. Nocturnal war jetzt relativ kurz, nur mit 2 Bänden, aber. Ja, kurz fassen, das liegt mir halt einfach nicht. Und jetzt auch mit unserer langen Reihe. Ich find das so cool und ich träum auch mittlerweile schon davon und denk mir das muss jetzt passieren, das muss jetzt passieren.

Also ich hab die Charaktere permanent im Kopf. Und es ist halt wirklich so, wie wie du jetzt gesagt hast, Freya, es ist, wenn die noch was zu erzählen haben, haben die noch was zu erzählen und dann musste man das auch noch schreiben. Also das ist bei mir bei jeder Reihe hatte ich das Gefühl OK. Jetzt ist gut, jetzt ist vorbei, jetzt haben sie nichts mehr zu

erzählen. Und wenn das Gefühl nicht da war, deshalb auch die 2 Novellen bei Elements zum Beispiel, ja dann wurden da halt noch Novellen geschrieben. Ja, und man muss die halt auch zu Ende erzählen, weil man hat es ja halt doch im Kopf. Und wenn die doch noch was zu sagen haben, dann müssen die das auch, finde ich. Ja, total. Und bei mir ist es so.

Mich lässt das dann auch einfach nicht los und ich muss dann ich muss und das lässt, also dann kann ich aber auch kein anderes Projekt schreiben oder oder oder, ich muss das dann fertig machen. Also klar, ich kann parallel, also ich schreib immer relativ viel, auch parallel. Aber wenn mich ne Geschichte nicht loslässt, lässt ihr mich nicht los und dann muss die erzählt werden. Das ist echt zwanghaft. Ja, auch definitiv.

Und es ist dann auch so. Das sind doch dann die Bücher, die sich eigentlich von alleine schreiben, oder? Also da sitz ich an meinem Rechner und lass die Finger über die Tastatur fliegen, unterschreibt sich wie von selbst. Ja, man fährt n Film und die Finger so n parallel. Das ist im Prinzip steh nur zum Film. Ja, voll ey, das ist voll das coole Bild. So geht's mir nämlich auch

immer. Ich hab zwar den Film im Kopf und den schreibe ich dann einfach runter, ja das stimmt, das hab ich noch gar nicht so betrachtet. Ja, es ist bei mir zum Beispiel. Ich fahr sowieso generell immer einen Film, also bei mir ist zum Beispiel so ein inspirationstrigger Musik, wenn ich Auto fahre oder wenn ich spazieren gehe, Musik und Musik höre.

Und Ungelogen, bis auf ein Buch und also Elements war tatsächlich ein Trigger im Kino, aber ansonsten jedes Buch, was ich bisher geschrieben habe, wurde durch irgendeinen Song getriggert. Also bei mir gibt es halt auch für jedes Buch. Ein ein Titelsong, den ich rauf und runter gehört hab und der so irgendwie die Inspiration oder was was hat. Es gibt meistens eine Band, die ich höre. Also wirklich rauf und runter.

Höre so thematisch für für n Buch und das dann geht einfach geht Lampe an, dann geht der Film an und dann muss ich das schreiben. Also ich hab ich hab das mit Heulbüchern und und traurigen Szenen, da hör ich halt auch immer immer immer die gleiche Playlist. Also ja. Mel, welches Kinoerlebnis hat Elements getriggert? Hobbit Ah ja, okay. Das ist ja, das ist, das ist logisch. Ich hab's mir gedacht, aber ich wollte bestätigt wissen.

Ich sag ja immer, lutschen ist die perfekte Mischung aus Foreign Oakenshield und Vegeta. Jetzt komme ich wieder. Ich hab den Hobbit nicht gesehen. Aber Herr der Ringe hast du gesehen, oder? Nope. Ach, wirklich, bis zur nächsten Fantasy Fan. Ich sage immer, für Fantasy fehlt mir die Fantasie, also keine Ahnung, ich ne gar nicht Fantasy und ich wir stehen auf vollkommen verschiedenen Seiten.

Also auch kein Harry Potter. Ach, Harry Potter habe ich jetzt tatsächlich gesehen, das war ja, ich musste, also es war eine nicht wirklich freiwillige Geschichte, aber ich hab es jetzt geguckt, ja und ja, war also ich ziehe den Hut vor jedem, der solche Welten erschaffen kann, und das ist für mich einfach der absolute Wahnsinn und ich fand Harry Potter wirklich gut. Ich. Da blutet mein Herz. Blutet mein Herz?

Ich hab genau dasselbe mit so mit Science Fiction Filmen wie Star Wars oder so ich kann das, das ist absolut nicht meine Welt, absolut nicht meine Welt, Fantasy lieb ich aber so Science Fiction Gedöns da da geht es mir so wie dir erfreue. Halt hier der Obernerd ne. Ja, du magst beides, ne. Ja, also alles, was irgendwie mit mit Nerdigkeit ist. Das ist halt voll meins. Aber ich könnt zum Beispiel nie Science Fiction schreiben, weil ich mich verrennen würde.

Weil ich bin ja auch so n, also klar auch so n so n bisschen so n Perfektionist. Aber bei mir, ich muss halt Dinge komplett verstehen und ich könnte mich zum Beispiel, ich kann es akzeptieren, wenn man im Deutschen sagt, bei Star Wars ist es ein Laserschwert, obwohl es vollkommener Blödsinn ist. Aber wenn ich jetzt darüber schreiben müsste, würde ich mich die ganze Zeit damit befassen, wie die Technologie hinter dem Laserschwert oder beziehungsweise Lichtschwert ist. Und dann gucken.

Das müsste man tatsächlich machen und das Ding womöglich erstmal selbst erfinden, bevor ich darüber schreibe.

Und das ist halt das das Gute in Fantasy, da kann ich einfach mein godmode anmachen und wenn ich sage, das ist so, dann ist es so und dann musst du das auch nicht wirklich irgendwie wissenschaftlich oder was begründen, es sei denn du hast halt Urban Fantasy, was mir halt bei TEC ich weiß nicht wie viele Stunden recherche ich mit bibelarbeit und sonst sowas gemacht habe, damit ich weiß es passt halt auch wirklich in die Lore und ich erzähle keinen Blödsinn und das lateinische

passt wirklich übereinander und dann nachher auch noch mit Aramäisch und Hebräisch und und und und und dass das alles passt und das würde ich halt in Science Fiction, ich glaube da wäre ich George Aura Martin, ich brauche 20 Jahre für ein Buch und dann wäre ich einfach nur frustriert. Siehst du, deswegen schreibe ich Romance. Ja, es gibt ja so böse Zonen, die sagen sich ja, warum.

Es ist ja so einfach zu schreiben, blablabla und in gewisser Weise stimmt es in Bezug jetzt auf das World Building und auf das, was du gerade gesagt hast mit, dass man da jetzt keine stundenlange Recherche über historische Ereignisse, wenn man jetzt keine Historie schreibt, machen muss oder irgendwie wissenschaftliche Erkenntnisse, aber. Dadurch ist halt die Schwierigkeit, dass du die Emotionen glaubhaft rüberbringst. Und das ist halt auch nicht etwas, was jeder kann.

Also es ist nicht einfacher, die Schwierigkeit liegt einfach nur woanders, würd ich sagen. Das sehe ich genauso. Also ich habe gerade von meiner Lektorin ein Foto bekommen, wo sie komplett zerstört mit verweinten Augen vor ihrem Rechner sitzt, weil mein Buch Sie gerade so fertig macht und nicht, weil es so viele Korrekturen bedarf. Sondern weil es sehr traurig ist, einfach. Und ich finde, sowas muss man beim Schreiben halt auch

wirklich selber fühlen. Also wenn ich eine super traurige Szene schreibe und nicht selber dabei heule oder wenn ich eine Szene schreibe, die total lustig ist und ich selber dabei lache, dann läuft was falsch. Also ich bin der Typ, wenn mich jemand sehen würde in meinem schönen Bürochen hier, wenn ich schreibe, ich glaube der würde mich definitiv einweisen lassen, weil ich fühle das halt, was ich da tue, und das ist halt irgendwie. So mein besonderes Unromans, was ich gerne mag.

Ich find halt auch so der Vergleich. Wenn du jetzt zum Beispiel Fantasy oder Science Fiction hast. Du kannst dich n Stück weit dahinter verstecken. Dadurch, dass du halt ein World Building hast, dass du den Fokus shiften kannst, machst du jetzt mit. Romance machst du ohne Romans machst du Krieg, machst du keinen Krieg und und und. Und du kannst dich hinter ganz vielen Sachen verstecken und bei Romance dadurch du hast unsere Welt, jeder weiß wie die Welt

funktioniert. Du hast nur Emotionen. Also im Prinzip ist das du hast nur eine Sache, mit der du punkten kannst und die musst du zu 100% naillen. Und das macht es halt auch irgendwie so ein so ein bisschen schwierig, weil du kannst nicht nach rechts und links ausweichen, wenn das nicht genäht ist, ist es nicht genagelt. Ja, und du hast halt noch die Schwierigkeit. Dass du immer irgendwie realistisch bleiben musst in den ganzen Dingen, die da passieren.

Also man kann jetzt nicht irgendwie so total überspitzt sein oder sowas, dann kriegst du sofort so n wie unrealistisch ist das denn und ich denke so im Fantasy, da hast du mehr Freiraum, dann halt deine eigene Sachen auszuspielen, als das jetzt bei Romance ist. So wie du das gerade schon

sagtest. Ja, da kannst du sagen okay wie bei Game of Thrones. Ja, Drachen sind nicht realistisch, aber das Samuel Charlie die ganze Zeit fett ist, selbst wenn er die ganze Zeit nur im Winter ist, das ist dann unrealistisch. Jetzt mal für alle Nerds da draußen, also von daher. Ja, man kann sich halt hinter sauviel Sachen verstecken. Mhm, was sind denn so deine

Lieblingstrupps freier? Also du hattest ja schon gesagt, bei den Cunningham Nights so. Ist ja alles ne eigenständige Geschichte, auch wenn die irgendwie miteinander zusammenhängen. Also gehe ich mal davon aus, dass auch in jedem Land unterschiedliche Motive gibt. Was sind so die Tropes, bei denen du dich zu Hause fühlst? Liebe enemies to Lovers. Schreibe ich gerade aktuell. Die sind so. Ich liebe es einfach. Ich mag total gerne auch Second Chance Romance.

Ich mag Slowburn Romance super gerne, wo sie halt sehr lange umeinander rumtanzen oder Gründe haben, warum es halt erst später funkt. Also das sind so meine Sachen, die ich halt wirklich Liebe zu schreiben. Auch dann quasi so die Tropes, die du immer schreibst. Oder Bewägst du auch mal Experimente oder einfach so, worauf du Lust hast? Ich wag immer Experimente. Also ich schreib wirklich, was mir da für ne Story in in den Kopf kommt und gar nicht so abhängig von.

Ich muss aber jetzt dieses Trope erfüllen oder ich muss jetzt dieses Trope erfüllen, ich guck halt echt hinterher erst welche Trupps hab ich erfüllt. Mhm, ja, das ist bei uns tatsächlich auch eher so, dass wir, wir haben so ne Idee oder einer von uns oder wir beide haben manchmal auch dieselbe Idee und dann entwickelt sich das selber so raus und wenn es dann an die Vermarktung des Buches geht, dann liegen wir die Tropes so fest. Genau so ist das bei mir auch

definitiv. Ich finde, so ist es halt auch mit am am Organischsten. So entwickelt sich das Halt auch. Also wir lassen uns total gern von unseren Protagonisten auch überraschen so. Beschreiben also zumindest bei mir ist es so. Ich schreib etwas und dann passiert irgendwas und ich sitz da da hoch o. K aber machen die nicht bei euch auch immer das, was sie wollen? Also bei mir, ich hab immer n Plan, aber die machen nie das was ich will. Die machen immer, was Sie wollen immer.

Ich hab überhaupt keinen Plan, also wir wir, wir plotten auch nicht, wir penczen. Das hab ich einfach von Melzo übernommen. Ich war jetzt auch noch nie ne eingefleischte Plotterin, aber Mel war immer n eingefleischte Panzerin und sie hat mich da so n bisschen mit mit in den

Schlamm gezogen. Und seitdem ist einfach nur noch Anarchie. Also ich bin tatsächlich ne Plotterin. Ich plotte das Ding durch und dann habe ich mir jetzt aber angewöhnt, dass ich, ich weiß zwar wie es enden soll, aber ich plotte grundsätzlich nur noch bis in die Hälfte und dann schauen wir weiter, wenn ich das bis zum Ende plotte, kann ich euch sagen, ich stell es sowieso noch mal um. Ja, also jetzt zum Beispiel bei unserer aktuellen Serie wissen halt schon.

Wie wie die Konstellation am Ende sein wird zum Ende hin. Und es gibt halt so gewisse Eckpunkte, die schon geplant sind. Also wir schreiben gerade so eine eine Art Bachelor Serie, wo es halt um einen Wettbewerb geht, um die Hand der Königin und sie, ja sie muss sich einen Typ hier aussuchen. Wir wissen halt jetzt schon, wer jetzt in Episode 3 als nächstes rausfliegen wird.

So und noch so n paar andere Sachen aber also ich glaube, wenn man das jetzt so runterbrechen würde, stehen vielleicht 20% der Story, das ist das ist das so festgelegt ist 80% das ist alles so, ja mal gucken, mal gucken was. Da so passiert. So ein Meilensteine stehen also das, was halt irgendwo passieren muss, wer also wann wie, wo, wer mit wem, das steht so ein bisschen fest.

Also grob, dass wir irgendwann mal dahin kommen, aber wie und wann genau, keine Ahnung. Aber gut, wenn es doch funktioniert, dann ist doch alles in Ordnung, du. Kannst dir das auch bei uns so vorstellen?

Also ich bin ja als nächstes dran mit schreiben, ich schreib dann am Freitag mein Kapitel, dann liest Melders und sie weiß auch gar nicht was ich schreiben werde und liest das dann und sie knüpft dann quasi daran an, was ich dann schreibe, aber ich habe keine Ahnung was sie schreibt und das ist wie wir machen quasi. Roleplay zusammen. Also wir vertauschen zwar nie die Rollen, aber wir wir machen Role Play beim Schreiben. Sehr cool.

Das hört sich gut an. Hast du denn schon Pläne, wie es nach den Cunningham Knights weitergeht oder willst du das jetzt erstmal? Schreiben und das das dauert ja auch noch ein bisschen wie bis die fertig sind. Also ich hab tatsächlich. Am Wochenende mein Jahr 2025 fertig geplant also von daher ja, ich habe große Pläne noch ja. Also werden die Canon Hemights dieses Jahr beendet? Genau.

Die werden dieses Jahr beendet. Es geht aber natürlich dann nächstes Jahr direkt mit irgendwas anderem weiter. Und was halt total cool ist, wie ich finde ist, dass es im Herbst noch mal nach Meadow Heiz zurückgeht.

Das ist ja die gemeinsame Reihe, die ich mit Emily habe und ja, da kommt halt als das ist halt das nächste Buch, was ich dann schreibe, weil jetzt gerade der letzte Cullingham geschrieben wird, und danach schreibe ich halt das Meadow Heizbuch für den Herbst. Ja, das ist von den Covern her passt das auch so super so. Ein Herbstweib. Ja, wir wollen auch unbedingt ein Herbstweib haben und.

Ehrlich. Und dann haben wir die Cover gesehen, dann ja, komm, das ist definitiv n herbstbuch und das machen wir jetzt auch und ja, deswegen find ich das ganz cool, dass wir das jetzt auch im Herbst veröffentlichen. Wir hatten auch noch eine Communityfrage bekommen und die war was. Hättest du dir gewünscht vor der Veröffentlichung deines Debüts zu wissen? Dass man lernen sollte, nicht alles persönlich zu nehmen.

Das ja man ein bisschen Distanz dazwischen braucht, dass man zwar sein ganzes Herzblut in dieses Buch gesteckt hat, aber man nicht jeden Geschmack treffen kann. Und wenn dann jemand. Ja ne, ein Sterne Rezension vergibt, weil sein Kindle keine Verbindung zum Internet aufnehmen konnte, dass man da nicht drüber weinen muss, das hätte ich mir gewünscht, ja. Hattest du da am Anfang hast du da viele negative Erfahrungen gemacht mit so beschissenen Rezis. Gott sei Dank nicht.

Also die Bücher waren immer gut bewertet, da kann ich mich auch nicht beschweren, aber ja, es war dann halt wirklich das Buch kam raus und dann bekam ich die erste Rezension, das war eine ein Sterne Rezension mit der Rezension da drin, mein Kindle hat keine Verbindung zum Internet aufgenommen und ich habe geheult, ich habe mir nur gedacht das kann doch jetzt

nicht wahr sein. Ich mir hier einen Abschreib, so ein Buch dahin investiere da alles rein und dann schreibt jemand so eine Rezension. Was kann ich denn dafür, wenn Herr Kindel das nicht ne und ja das also sowas hat mich damals echt mitgenommen, muss ich ganz ehrlich sagen, heutzutage interessiert mich das nicht mehr, aber das hätte ich mir gewünscht vom ersten Buch das mir jemand sagt Komm bleib ganz ruhig, es wird alles gut. Liest du noch schlechte

Rezensionen? Ich lese jede Rezension, ja, auch die schlechten, ja. Und. Das macht das nichts mehr mit dir, wenn du so eine schlechte Reze liest oder wie wie gehst du damit um? Also wenn ich eine schlechte Rezi lese, die gut begründet ist, dann nehme ich mir da sogar was von an. Dafür finde ich das gut, wenn dann jemand da irgendwie halt wirklich was begründet was ihn stört.

Ich meine man kann nicht in Geschmack treffen und ich werde nicht grundlegend jetzt irgendwas ändern an meinem Schreibstil, wenn jemand wenn jemand sagt nee der gefällt mir nicht, dann ja sind vielleicht meine Bücher nichts für denjenigen, aber es ist so, dass ich mich halt überhaupt nicht mehr aufrege, wenn da jetzt steht, scheiß Buch hat mir nicht gefallen und es ist nicht mein verifizierter Kauf, dann denk ich mir so, ja gut, dann ist das jetzt halt so.

Ja, da bin ich ein bisschen neidisch drauf. Ich kann, ich kann das ja gar nicht, also ich bin komplett davon weg, dass ich Rezensionen lese, also ich scroll noch nicht mal mehr durch mein Amazon Feed im Prinzip wo meine Bücher sind und guck noch nicht mal auf die Sterne Komma Bewertung, aber ich muss auch dazu sagen, ich habe ziemlich negative Erfahrungen gemacht, gerade am Anfang. Und bei mir ist das einfach ich.

Ich pack das mental nicht, also ich guck am releasetag halt von Bloggern oder Erstlesern, also den ich sag mal die wirklichen Fans, das gucke ich mir an, so wie kommt das Buch an aber ansonsten hau ich mir auch selber auf die Finger wenn mal der Drang kommt auf Amazon zu gucken oder was dann? Ich muss dich selbst sagen okay step back, das tut mir total leid für alle, die gute Rezensionen schreiben.

Aber also auf Insta oder Social Media lese ich mir die durch und interagiere dann auch sehr gerne mit den Leuten teil. Das auch gerne, aber bei Amazon das das ist wirklich ein Punkt, den packe ich nicht. Also es muss ja auch jeder für sich, dass man da in der Komfortzone noch bleibt und dass

es einem damit gut geht. Ne, also ich les das gerne, muss ich ganz ehrlich sagen, ich les auch die die guten Rezensionen gerne, das berührt mich dann und wenn ich dann lese, oh ich hab so geweint bei dem Buch und sowas, dann freue ich mich darüber, dass all die Gefühle, die ich halt transportieren wollte, auch wirklich genauso angekommen sind bei den Lesern und dafür liebe ich das halt die Rezension zu lesen. Kann ich, kann ich auch voll unterschreiben.

Also bei positiven Rätsels. Ich mag das auch und wenn ich ein Feedback bekomme, dass das Buch an kann, zum Beispiel bei Sicker bei unserer letzten Veröffentlichung, wir haben so wahnsinnig tolles Feedback bekommen, also wirtschaftlich ist das nicht unser bestes Buch, aber von den Rezensionen und das, was wir erreichen wollten, definitiv unser bestes Buch und das hat mich, also egal ob auf Insta, und da habe ich auch tatsächlich mit meiner Regel gebrochen und ein bisschen mehr

auf Amazon auch geguckt. Und ich fand das ich fand das so schön wie die. Buch ankommt. Und das Tat auch so. Gut zu wissen. Hey, das, was wir rüberbringen wollten, das das berührt, das kommt gut an, aber bei mir ist es tatsächlich so, gerade dadurch, dass ich halt am Anfang relativ richtig heftige negative Erfahrungen machen durfte, musste, wie auch immer das bei mir halt sofort, wenn ich sehe, da kommt eine negative Rezi, dass ich das halt, das ist, das ist ein Punkt, der bei mir

einfach ist. Ich bewerte das mental ganz anders, da können dann 55 Sterne Rätsel sein und total berührt, und wenn dann eine ein Sterne Rätsel ist, so eine vernichtende ein Sterne Rätsel. Die haut mir dann komplett den Boden unter den Füßen weg, aber das ist halt bei mir, weil ich so negative Erfahrungen gemacht habe. Bei mir ist es so so gemischt, also ich im Gegensatz zu Mel gucke ich schon ab. Über Amazon rein.

Ich hab so ne ich hab so ne Riegel sobald ein Buch die 100 Rezensionen geknackt hat guck ich dann nicht mehr bei den Rezensionen rein, aber irgendwie ist sowieso die 100 so ne magische Zahl für mich und bis diese 100 erreicht sind guck ich halt immer mal wieder so rein. Und weil, dann bietet das für mich so einen guten Gesamtüberblick über die Meinungen. Bei mir kommt es halt ganz drauf. Ich kann halt gut differenzieren, also mich fuckt das dann auch ab, wenn da halt

irgendwie. Wenn das irgendwie n blöder Ton gewählt ist oder so. Aber dann bin ich da nicht irgendwie verletzt, sondern dann bin ich dann eher abgeschackt wie die Person das dann halt formuliert hat oder so und bei Kritik denk ich mir halt so ja OK, das Buch ist halt draußen, vielleicht siehst du das jetzt und dann biege ich das halt so mit den anderen Stimmen auf. Also ich kann das schon ganz gut differenzieren, aber ich glaube generell.

Ist es ganz gut, auch wenn ich so mit anderen Autoren spreche, wenn man sich halt. Wenn man zwar Rezensionen nicht komplett außen vor lässt, aber wenn man da auch nicht zu viel drauf gibt, weil letztendlich sind die Rezensionen ja in erster Linie auch dafür oder mit sich Leser entscheiden können. OK, ist das Buch jetzt etwas für mich oder ist das vielleicht nichts für mich? Damit man nicht die Lese anzieht, die das Buch dann gar nicht mögen und dann noch mehr

schlechtere Zensuren schreiben. Aber ich bin auch ganz begeistert von dem, was May gerade gesagt hat.

Also wir hatten halt im März von Sickert and Dreams Release und das ist halt n absolutes Nischenbuch und das wussten wir auch von Anfang an und ich bin mal gespannt wie das jetzt wird, wenn im Mai die Farbschnitte verschickt werden von buchmädchen also ich glaube, dann wird das Buch auf jeden Fall noch mal einen Aufschwung bekommen, weil ebook Verkäufe kommen ja immer wieder zu Besuchern, das ist halt einfach kein Kind Unlimited Buch, weil das Halt also du kennst das

Cover nicht frei, aber das ist halt so mit Kirschblüten und so, das ist halt so etwas was man gerne im Regal hat.

Und aber diejenigen, die das gelesen haben, also das ist unser bestbewertetes Buch bisher, also wir sind immer noch bei 4,8 Sternen, und das haben wir bei keinem anderen, wo und dann, ja, das ist irgendwie schön zu wissen, dass auch wenn das jetzt nicht im Vergleich zu unseren anderen Büchern nicht so gut läuft, dass es die Leute, die es lesen, wie wenigstens das mögen, ja jetzt sind wir hier sehr melodramatisch geworden, sehr melodramatisch. Jetzt müssen wir, jetzt müssen

wir die Laune wieder anheben. Genau wie können wir die Laune wieder erleben? Jetzt sprechen wir über Buchmessen. Wenn du dich entscheiden müsstest, wo fühlst du dich wohl? Auf der Leipziger Buchmesse oder auf der Frankfurter Buchmesse? Diese Frage hatte ich auch Emily gestellt und sie wusste nicht, wie du das wie deine Meinung dazu ist. Deswegen frage ich dich jetzt direkt. Ich kann mich nicht entscheiden, das ist meine Meinung dazu, weil jede Buchmesse anders was für sich hat.

Leipzig ist halt kleiner, gemütlicher, familiärer und mehr mit Lesern und Bloggern Frankfurt. Halt auch eher so Business und ja, viele krass weiterentwickelnde Gespräche und von daher kann ich mich da echt 0 entscheiden, weil die so unterschiedlich für mich sind die messen. Ja, ich weiß nur, dass letztes Jahr Frankfurt Hölle voll war. Und ja, aber ansonsten. Ich fand beide messen einfach mega.

Ja, wir hatten Emily schon erzählt, dass wir nächstes Jahr auch zum ersten Mal einen eigenen Standort für Leipzig Buchmesse haben wollen. Und wir sind auch, also wir waren letztes Jahr als Besucher auf der LBM. Und da haben wir euren Stand gesehen und das sind wir auf

euch aufmerksam geworden. Und da dachten ja, die können wir mal in einem Podcast einladen und ja, nächstes Jahr wollen wir dann das erste Mal auch einen eigenen Stand haben, aber ich persönlich mag Frankfurt nicht so gerne, weil mir das so kommerziell ist. Also ich bin auf jeden Fall Team Leipzig. Und du bist auch auf der Buchpassion in Bremen auf jeden Fall und in Köln auch, oder?

Genau in Köln, von Anfang an, von der allerersten an mit dabei und in Bremen. Jetzt ist die zweite also auch von Anfang an mit dabei. Wir sind auch auf der Buchpassion in Köln dieses Jahr, also sehen wir uns dann. Da sehen wir uns ja. Was, was kannst du denn so von der Buchpassion erzählen? Also du hast ja gesagt, du bist von Anfang an dabei, was gefällt dir so an der Buchpassion und was sind so deine Erfahrungen da?

Das ist ja, wenn du das Vergleichst, die messen miteinander in. Frankfurt zum Beispiel haben wir hinter unserem Stand gestanden, konnten Menschen, die eine Stunde angestanden haben, mit einer Unterschrift in einem Buch quasi abfrühstücken und vielleicht noch eben ein Foto

machen. Und mehr Zeit war einfach nicht, und das hasse ich total, weil ich liebe es, mit den Lesern zu quatschen, mit denen über die Bücher zu fachsimpeln, die einfach mal zu drücken, und das ist halt auf den großen Messen 0

gegeben. Ist bei der Buchpassion auf jeden Fall absolut so, dass man das machen kann und deswegen mag ich das so gerne, weil man einfach mal Zeit hat und das ja ist was ganz Besonderes. Das ist ja auch denk ich mal in Leipzig so, dass du da ja dann auch so, also nicht nur in Franke, sondern auch in Leipzig, dass man da so unter Zeitdruck

steht, oder? Ja, bei den großen Messen allgemein, da stehst du schon unter Zeitdruck und es ist halt ja, man kann nicht alles und jedem da gerecht werden und das ist halt echt schwierig, das ist was, was ich nicht gerne mag, was mir Probleme macht, wenn ich nicht das Gefühl habe, ich konnte jedem gerecht werden und hab jetzt den den Leserinnen oder den Lesern halt so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie ich das gerne tun würde, weil ich einfach keine Zeit hatte,

das finde ich nicht so cool. Ja, es ist auch blöd für die Leser. Mel hatte in der letzten Folge so schön gesagt, das ist ja so quasi der Moment für die Leser, der einzige Moment, wo sie uns so erleben können und wenn man dann halt ja einfach keine Zeit aufbringen kann, dafür kann man zwar nichts wegen der Umstände, aber das ist dann halt nicht

ideal. Also es war auch in wir waren letztes Jahr auf der Buch Berlin und da war das halt auch richtig schön, weil es ja auch so eine kleinere Buchmesse ist, dass man ja halt auch mit den Leuten quatsch konnte, und ja, das ist halt einfach. Wieso ne gemütliche Runde, so

wie jetzt auch hier? Ja, und auch mit den Kolleginnen und Kollegen. Also es ist halt messen sind für uns n Klassentreffen und ja und du hast halt auf so ner Buchmesse wenn du selber n stand hast, dass du kaum Zeit und vielleicht dann halt auch abends wir waren mit ich hab gesehen, die waren auch schon bei euch im Podcast mit Sally Dark und Sam Woods waren wir Essen in Frankfurt. Und ich war so durch, dass ich die ganze Zeit am Tisch gesessen habe. Und ich hab mir Mühe gegeben, an

den richtigen Stellen zu lachen. Ich konnte aber überhaupt nicht mehr folgen und dann habe ich mich hinterher auch entschuldigt und bin dann ins Hotelzimmer gegangen, weil ich einfach so überladen war und so, ich konnt nichts mehr aufnehmen, ich konnte nicht mehr reden, ich konnt nichts mehr, weil diese Tage einfach so krass anstrengend waren und dieses Jahr haben wir uns dann in Leipzig ganz früh schon zum Essen getroffen und ja schöne Grüße.

Raus dieses Jahr war ich dann auch aufnahmefähig und das ist halt sowas, wo ich immer so denke. Bei den großen Buchmessen ist es halt schade, weil man halt einfach auch den Kollegen und so nicht die Zeit schenken kann, die man gerne möchte. Wir haben das so ein bisschen in

Berlin halt auch mitgekriegt. Also am Samstag, als die Tore aufgingen, war bei uns auch die absolute Ballerburg, also wir hatten, wir hatten den Stand ganz vorne und da hatten wir dann auch wirklich gar keine Zeit, also da ging das eben teilweise, im Minutentakt kamen neue Leute und wollten dann mit uns über die Bücher reden und dann war dann musstest du von dem Buch zu dem Buch springen, und dann war hier wieder eine neue Person da, wieder eine neue Person, und ich weiß noch,

gerade am Anfang, in den ersten 2 Stunden, wir haben uns dann auch ab und zu mal einfach so von der Seite angeguckt. What the Hell? Weil es halt wirklich so krass und balla balla, balla balla, balla balla und sobald es dann wieder ruhig war, war dann auch so, dieser Moment.

Einmal durchatmen also das ist, das ist dann auch echt krass und ich glaube auch in Berlin. Am ersten nach dem Aufbau, das ging noch, da war ich dann auch bei mit Autoren und Bloggern essen, das ging noch, aber am Samstagabend, ich war auch so durch. Ich war auch einfach nur so durch. Dann hatten wir noch ne Bombenwarnung bei uns im Hotel, daß wir nicht ins Hotelzimmer kamen und ich saß nur am am Tisch und ich dachte mir so.

Hoffentlich kommen wir ins Hotelzimmer und ich weiß noch, ich hab da da gesessen, gegessen und dacht mir nur so, ich will schlafen. Das glaub ich.

Also das das in Berlin das war also die Berlin, das war wirklich eine wilde Erfahrung. Also das ich war das zweite Mal in meinem Leben in Berlin und das erste Mal wo ich da war, da hab ich aber nicht so viel von Berlin gesehen, sondern da war ich dann eher bei der hatte dann verlagspraktikum gemacht vor 5 Jahren oder wann das war aber jetzt wo wir wirklich in Berlin auch im Hotel waren, wo wir in Berlin Essen waren, wo wir den Berliner Verkehr mitgemacht haben, also ich bin absolut kein

Fan von Berlin. Absolut nicht.

Also da mag ich Leipzig lieber, aber das war echt eine Erfahrung, wie wir dann ja wir haben uns dann noch mit mit E Crispy, die auch bei uns im Podcast war, haben wir uns dann zum Essen da getroffen und wir waren im selben Hotel und sie ist halt vorgefahren und sie hat uns dann angerufen gesagt Ey wir können nicht ins Hotel weil hier die Straße abgesperrt ist und dann es war einfach absoluter Horror und es war ich verstehe aber auch was du meinst mit dem nach der Messe Essen gehen, weil

wir letztes Jahr in Leipzig waren, da waren wir halt nur also 2 Tage als Besucher da und wir sind halt morgens losgefahren aus Kamp lintfort nach. Leipzig. Und dann sind wir direkt nachdem wir angekommen sind, sind wir auf die Messe gegangen. Und nach der Messe sind wir dann auch mit Sally und Sam und noch befreundeten Bloggern. Von denen sind wir dann essen gegangen und melunichi waren auch so durch, wir saßen da und

haben gegessen. Aber man war auch irgendwie nicht so anwesend, wie du es gerade beschrieben hast. Und müssen wir auch relativ früh gegangen, weil wir halt einfach absolut fertig waren. Also das ist halt schon. Da waren wir, glaube ich, 16 oder 17 Stunden auf den Beinen mit mit Autofahrt mit allen. Losgefahren oder so. Ne und um 00:00 Uhr waren wir im Hotel, ja.

Sind halt immer, das ist eh so ne Parallelwelt, in der man dann da schwebt, Messe Bubble und ja, wenn man dann halt auch irgendwann nicht mehr kann, dann ist das auch vollkommen gerechtfertigt, weil man ist ja nur unter Starkstrom auf so nem Essen einfach. Es ist halt schade, weil du siehst diese Leute ja. Sonst nie.

Also du hast ja quasi auf der Messe dann nur die Chance, dann auch deine Kollegen dann zu sehen und dann abends dann noch mit denen was zu essen, aber das ist halt gleichzeitig auch so Tiregend. Ja, ist ein schwieriger Konflikt. Ja, vor allen Dingen. Ich fand's. Ich fand's halt so krass. Leipzig war das erste große Event. Nach covid was ich hatte und ich war sowieso nach Covid.

Also ich bin im Februar 22 Mama geworden, also quasi aus Covid raus in die Mama Bubble, wo du ja auch nicht so viel jetzt rausgehst, nicht so viel unternimmst und und und. Primär Fokus halt aufs Kind, gerade wenn ihr noch so klein sind und das war das allererste große Event was ich gemacht habe und ich hatte halt einfach so ein wirklich sensory Overload.

Ich habe dann eine Bloggerin getroffen am Samstag, die mich auch schon seit meinen Anfängen begleitet hat und ich habe die nur angeguckt als wir uns dann getroffen haben an irgendeinem Verlagsstand ist so du sorry ich bin völlig überlade weil dann diese Lautstärke das Gerät dann die die vielen Gerüchte und und und und ich so ich muss gerade mal 5 Minuten auf mein Leben klarkommen, aber sie waren zum Glück auch so verständlich. Und sagte du, mir geht es ganz genauso.

Das ist einfach, wenn du aus dieser quasi von 0 auf 100 dann da rein gehst. Es ist einfach heftig.

Ich weiß auch noch, als wir in Berlin waren, und dann kam eine Autorin, die ich von Instagram kenne, und ich habe deren, und das war ich glaube, das war am Samstag, wo ich total, wo wir total überladen waren mit den ganzen Leuten, die da unseren Stand leer gekauft haben und die kamen, und ich habe ihr Gesicht, habe ich sofort erkannt, aber ich konnte keinen Namen zuordnen und habe dann so in meinem Kopf gekramt und sie heißt Levi, und

ich habe dann gesagt, Elfi und und ihr beide, also sie und du, Mel hat dann gesagt, ja, das steht ja auch auf ihrem Schild, und ich hatte gar nicht gesehen, ich habe gar nicht so weit runter geguckt, gesehen, dass sie da nahmen, das Schild hatte und ich dachte, sorry, ich bin einfach nur durch, das beschreibt es eigentlich ganz gut. Trotzdem macht es süchtig und man will es immer wieder. Nur ist es ganz genau so. Ist es jedes Mal, denke ich mir aufs Neue. Warum machst du das eigentlich?

Dann fängt es an und dann liebe ich es wieder so und dann mache ich sofort wieder und dann denke ich mir wieder 3 Wochen vorher, warum machst du das eigentlich und das geht immer so weiter. Das das witzige ist halt ich. Ich bin ja ich bin so n Typ, ich will dann noch mal. Also ich fahre ne Achterbahn und denk mir oh scheiße oh scheiße oh Scheiße looping juhu und dann noch mal und meli ist das komplette Gegenteil davon.

Also du hast erst Bock drauf, dann kommt der TH Century Overlord mach ich nie wieder, dann noch die Fahrt nach Köln mit mit bist du dann wieder in Paris bis und und und boah da hab ich keinen Bock drauf ne und dann vergehen 3 Monate. Jetzt will ich aber doch noch mal.

Es es kommt halt drauf an ne. Also Leipzig auf jeden Fall aber nach Berlin, da hatten wir auch in der letzten Folge drüber gesprochen, Freya weil Emily hat wollte ja eigentlich auch zu Buch bedienen und konnte da nicht weil sie krank war. Und die das die Messeerfahrung das war unsere erste Messeerfahrung als Aussteller war super, aber die Organisation

war katastrophal. Für mich war halt echt diese Fahrerei von Paris zu melden nach Hause und von Mel nach Berlin und dann wieder quasi dasselbe. Dann noch mal von vorn, das war halt echt extrem anstrengend für mich und da hab ich halt einfach gesagt. Ja, wollen wir nächstes Jahr nochmal gehen und sie war direkt

schon voll. Wieder radian ich so nee du ich glaub ich will nächstes Jahr nicht nochmal fahren weil wir das einfach so das Gesamtpaket hat halt nicht gestimmt und jetzt haben wir ja gesagt, also dann haben wir ja gesagt, dass wir die Buchpassion dieses Jahr ausprobieren und das ist ja auch in Köln, das ist ja direkt in der Nähe da bei Mel und ja und dann halt dann lieber Leipzig, dann halt so eine große Messe wo man dann auch alle wo man dann auch alle Leute erwischt, weil

zum Beispiel zu buchberlin. Wir hatten da zwar ein paar Leser und Blogger, die auch von weiter her angefahren sind, aber es ist ja eigentlich eher Leipzig und Frankfurt, wo Leute aus ganz Deutschland anreißen um anreisen, um zu diesem riesigen Klassentreffen zu kommen. Und ich glaube, da erreicht man dann halt auch einfach mehr. Melissa, auch wenn es natürlich auch teurer ist. Das ist halt n mega Aufwand so n Messestand zu organisieren ist einfach krass.

Und ja, aber man fuchst sich da irgendwie rein und man kriegt neue Ideen und man perfektioniert das dann und dann wird auch alles irgendwann gut. Wie viele aber? Wie viele Messen machst du dann so? Ja, also Frankfurt, Leipzig und jetzt hast du gesagt du machst die 2 Buchpassions machst du auch noch mehr oder war es das? Er plant, es nicht mehr zu machen.

Aber ja, ich bin da auch so n so n spontanes Gewächs ne, also wenn es dann irgendwie noch ne coole Sache gibt oder ne coole Anfrage, dann bin ich meistens auch direkt mit am Start von daher. Ja, schauen wir mal. Aber geplant sind jetzt die 4. Das ist ja genau. Von wo aus Deutschland reist du immer an? Aus dem Sauerland, aus dem wunderschönen. Ich wohne am Ende der Welt hinten links. Also Ach so, am Ende der Welt ist es nicht.

Ich wohn dann quasi gespiegelt am anderen Ende der Welt holländische Grenze. Ja, OK, ja, nee, also. Ist ja fast, wenn du aus dem Sauerland kommst, ist ja quasi musste die 42 nur runterfallen, dann bist du bei mir auf auf der Seite. Ja, bei uns ist halt keine Autobahnanbindung und nix. Also ich wohn halt schon am Waldrand und wir haben hier nix und hier ist auch nix und bis zur nächsten Autobahn fahr ich halt ne Stunde. Ach krass. Ja, aber ich lieb.

Immerhin liebst du idyllisch. Also das das klassische Autor Klischee wie du dich in in die Wildnis zurückziehst und deine Hütte und dann schreibst du da friedlich vor dich hin. So und genauso bin ich, das ist halt ich renn halt, ich hab nen kleinen Hund und wir rennen halt jeden morgen 5 Kilometer durch den Wald und ich lieb es. Also jetzt gerade liebe ich es gar nicht, weil der Hund ist weiß, der Wald ist matschig. Hört ja einfach nie auf und zu regnen.

Deswegen bin ich gerade so ein bisschen angekotzt. Aber ja, normalerweise also waldspaziergänge jeden Tag so eine anderthalb Stunden jetzt. Neu ein Wohnmobil und raus in die Natur. Und so ist schon echt voll meins. Also ich bin 0 der stadttyp und ich liebe es halt einfach, ich wohne hier auch genau richtig für mich. Ich fühl das so.

Wir sagen zwar immer, ich wohne in Paris, ich wohne, aber tatsächlich wohne ich in einer Kleinstadt neben Versailles, und das ist so die perfekte Mischung aus. Städtisch und ländlich, weil das ist super. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden, weil ich hab ich hab kein Auto, ich mein, du wirst im Sauerland ein

Auto brauchen, ich hab keine. Ach, wir haben kein, Ich werde es nie vergessen bei Corona. Als dann da Masken tragen im ÖPNV und wir saßen hier und ich guck meinen Mann an und sag so, was ist denn NÖPNV. Also wir. Waren ja kurz überfragt, ne. Ja, dann nimmst du dir ne Kuh von ner. Weide und reitest besser als auf dem Bus zu warten. Ja, also hier aufm Bus warten wir halt lange warten ne. Und hier ist es halt super, mit

den Öffis angebunden. Aber ich wohne direkt auch neben dem Wald. Also ich muss nur raustreten und bin umgeben von Bäumen und ich find das einfach so schön so täglich einfach mal durch den Wald zu spazieren. Ich nehm auch gerne mal eine Katze mit und ja es ist einfach, es ist einfach schön und das bringt so voll den Ausgleich. Also ich hab vorher in Köln gewohnt und ich kann mir das auch nicht mehr vorstellen irgendwie. In ner Mitten in der Stadt zu wohnen und.

Auch in Köln gewohnt. Ach so kommst du auch von daher, oder? Nein, ich komme. Ich komme aus diesem Dorf, in dem ich jetzt auch wieder gelandet bin. Ich dachte nur so mit 18, dass ich definitiv in der Stadt wohnen möchte und bin dann nach Köln gezogen zum Studium. Und hab dann irgendwie nach. Ganz, ganz, ganz kurzer Zeit festgestellt. Das Stadtleben und ich, dass es mal schön ist und dass das dann

aber auch reichte wieder. Bist du dann auch bis zum Ende deines Studiums da geblieben oder hast du schnell die Flucht ergriffen? Ja, das ist ja wieder so ne, so eine typische. Liebesroman Geschichte. Ich hab mich dann in meinen Mann verliebt. Ja im selben Dorf geboren und aufgewachsen ist wie ich auch und. Ja, es bedarf bedurfte erst der Trennung zwischen Köln und hier, dass wir dann festgestellt

haben, dass da mehr ist. Und dann haben wir ne Fernbeziehung geführt für ja 2 zweieinhalb Jahre und dann bin ich dann nach dem Studium auch direkt wieder hierhin. Also dein Leben ist ein Trope. Das klingt doch so wie diese jetzt nicht abwertend gemeint, aber wie diese total schön. Geschichten so? Von wegen. Frau geht in die Großstadt, verliebt sich dann wieder zu und kommt zurück und dann ist alles Weihnachten und Tannenbäume und so. Oh das, das sehe ich jetzt

gerade. Weißt du so diese diese ganzen Filme auf Netflix zu weinen? Ich bin ja Zucker für sowas ne. Zurückgegangen. Ja. So bei uns war es tatsächlich so, dass es Ostern war, nicht Weihnachten, aber egal. Geil, oh, ich lieb es.

Also ich, ich bin ja eigentlich total absolut unromantisch, ich bin selber ein totaler Holzklotz, aber sowas feier ich ne also bei bei anderen ich werde da immer zur klatschenden Robbe, dann sitze ich auf dem Sofa wenn ich so einen Film sehe oder sowas und dann fange ich immer an zu klatschen und dann mein Mann guckt mich dann an hör mal hast du eigentlich ne olle Latten am Zombie? Nein.

Aber es ist schön. Diese Momente also wenn ich dann so einen Film gucke, und das ist so richtig so, dann geht es aber nur, Oh, also von daher, ich kenne das auch, ich muss dann auch immer irgendwie was rauslassen. Ich habe, ich habe eine ganz neue Macke, wenn ich irgendwie sehr süße Bücher sehe, lese oder halt mir irgendwie was angucke. Ich fange dann an, Knutschgeräusche zu machen. So bin ich gerade im Film. Was hast du denn studiert? Das interessiert mich jetzt am Ende noch.

Sozialpädagogik und ja, also ich habe erst Sozialpädagogik studiert und dann habe ich. Weiterbildung gemacht zu systemischen Familienberaterin. Und hast du dann auch in dem Job dann gearbeitet, bevor du Vollzeit Autorin geworden bist? So ist es genau. Also ich hab 10 Jahre bei der Stadtverwaltung im Jugendamt gearbeitet, also auch ein Hyper herausfordernder Job, den ich immer geliebt habe und ja, genau da bin ich dann halt ausgestiegen. Als ich dann Autorin geworden bin.

Ist dir das schwergefallen, einen Job hinter dir zu lassen, wenn er dir ja eigentlich, wenn du ihn eigentlich geliebt hast? Es hatte ganz viele Gründe damals, also es kam zur rechten Zeit und es war dann auch in Ordnung. Also es war war OK, dann da jetzt auszusteigen, aber es ist mir schon auch schwer gefallen und ich habe manchmal jetzt noch. Ja, so dieses Gefühl. Wenn ich dann teilweise irgendwie.

Schlechte Fernseh Dokumentationen oder sowas sehe und da geht es halt irgendwie um Jugendamt oder? Da sehe ich Kinder denen es nicht gut geht oder sowas da. Habe ich manchmal noch die Zukunft und denk mir, aha, vielleicht solltest du das doch noch mal machen. Aber ja. Das fühle ich so krass. Ja, das fühl ich so krass, das ist bei ich bin jetzt gerade genau an dem Punkt, quasi mein Hauptjob hinter mir zu lassen.

Also ich bin offiziell noch in Elternzeit, ich habe mir 3 Jahre genommen, wo ich gesagt habe, diese 3 Jahre nutze ich um alles aus meiner Autorentätigkeit rauszuholen, damit ich nicht zurückgehe. Also ich bin eigentlich intensiv Krankenschwester und habe gesagt, das ist jetzt hier meine Chance, ich drehe mal auf und jetzt bin ich tatsächlich an dem Punkt, wo ich sagen kann, ja. Es ist alles so aufgegangen, wie

ich das wollte. Und jetzt ist der Zeitpunkt, wo ich meine Kündigung schreiben muss und ich, ich kriege es noch nicht hin. Ich hader da so mit mir, weil es ist halt so ein Teil von mir. Also es passt auch absolut nicht mehr in mein Lebenskonstrukt zurückzugehen in Teilzeit, Vollzeit sowieso nicht mit dem cleanen, das geht gar nicht, aber selbst auch Teilzeit zurück ins Krankenhaus zu gehen, aber es ist so ein Teil meiner Seele, so ein Outlet für mich.

Dieser Job, wo ich, das ist für mich wieso ne Art Beerdigung, dass ich diesen Teil jetzt sterben lasse, so irgendwie, und das ist, das ist sehr, sehr, sehr, sehr schwer, also das fühle ich und gerade auch, wenn ich mein medizinisch gesehen immer, wenn ich sehe, irgendeine Reanimation mit einem Defibrillator, da würde ich am liebsten ins Fernsehen springen, also von daher das, das kenne ich auch sehr gut, dass man dann da einfach jetzt ne, so geht's nicht.

Bis wann musst du deine Kündigung dann eingereicht haben? Bis Herbst. Aber ich bereite mich jetzt mental schon mal vor. Eigentlich steht die eigentlich steht die Entscheidung ja fest. Aber es ist so, es ist so endgültig. Also es steht für mich ja schon fest, dass ich nicht zurückgehe und. Aber es ist halt es. Es ist wie ich lass einen Teil von mir sterben. Ja, das ist. Schwer. Ich glaub dieses Problem haben aber viele.

Ich werde das ja oft gefragt jetzt in Bezug auf sich selbstständig machen als Lektorin oder generell als Buchdienstleisterin viele fangen haben ja n Hauptjob und fangen dann nebenbei an sich da dann was aufzubauen und viele. Man Schwierigkeiten damit, dann diesen Punkt zu überwinden.

OK, ich verlasse jetzt meinen alten Job und konzentriere mich noch auf die Selbstständigkeit und das ist halt etwas, was ich zumindest in der Vergangenheit oft gefragt wurde, wie ich das gemacht habe und ich sag halt immer, bei mir war das halt recht einfach, weil ich bin halt direkt aus dem Studium da reingestolpert, das heißt, ich habe meine Masterarbeit geschrieben und stand halt vor der Entscheidung okay wie gestalte ich jetzt mein Leben weiter und ich hatte halt nichts

zu verlieren, ich musste ja keinen alten Job kündigen oder so und habe dann gesagt okay dann, dann probiere ich das halt jetzt einfach. Und deswegen war das Halt so eine, so eine leichte Entscheidung in Anführungszeichen, weil für Leute, die halt in so einem gesetzten Umfeld sind und die dann vielleicht dann auch ihren Job dann im Idealfall dann auch geliebt haben und dann zu sagen, ok. Ich kehre dem jetzt den Rücken und beende dieses Kapitel des Lebens.

Das ist halt schon, das ist halt schon etwas, was man nicht unterschätzen sollte. Genauso also, es ist keine einfache Entscheidung, das ist auch nichts. Wo man das mal eben so entscheidet, das ist schon auch viel, das hat ja auch mit Sicherheit zu tun, die man aufgibt. Selbständigkeit ist keine Sicherheit mehr zu haben, auch ne von daher ja. Aber Mel, du bist ich. Ich schicke dir einen Kuchen, wenn du deine Königin geschrieben hast.

Und das ist ist die richtige Entscheidung, das wissen wir beide. Ich sag das ja schon die ganze Zeit, ich hab von Anfang an, also ich begleite Melia schon von Anfang an. Also seit Anfang 2021, da hab ich elements 1 neu korrigiert und seitdem arbeiten wir als Lektorin Autoren zusammen und dann später kam dann halt unsere Autoren Zusammenarbeit. Und ich hab von Anfang angesagt, du gehst nicht zurück in die Pflege und du warst.

Aber am Anfang war das ja für dich doch total den Stern und ich wusste von Anfang an, du gehst nicht zurück in die Pflege. Ja, es ist halt auf der einen Seite Sicherheit, aber auf der anderen Seite ist es halt auch einfach. Es ist n Outlet von mir, aber da hab ich ja jetzt auch die Möglichkeit gefunden meine, ich sag mal meine Bossiness und sowas in ein anderes Outlet zu transferieren ab 2025 von daher, die weiß ganz genau worüber ich weder noch für alle anderen Top Secrets.

Bin. Nein. Ein bisschen gemein muss ich ja auch mal sein, aber das ist halt. Das ist jeder, der im Gesundheitssektor arbeitet. Ich weiß nicht, ob es im sozialen Bereich ähnlich ist, aber bei mir ist das zum Beispiel so, wenn ich meine Dienstkleidung anhatte, ich hab wie eine andere Persönlichkeit angenommen. Ich war immer noch ich, gar keine Frage, aber. Es ist, du hast halt einen anderen Vibe, du hast eine andere Autorität und ich hab halt da einfach anders

funktioniert. Da hatte ich nicht so meinen mein, also in der Selbständigkeit bin ich auch ich und da bin ich aber zu 100% ich, da kann ich mich nicht. Irgendwie klar muss ich auch fachlich jetzt beim Bruchsatz oder so auch fachlich überzeugen, aber primär geht es um mich als Person und in der Pflege ist es so. Es geht um meine Fachlichkeit, um das, was ich, was ich leisten kann und weniger um mich als Person, weil wenn man mal guckt.

Patienten erinnern sich nachher noch an den Namen der des Pflegers oder der der Krankenschwester, der sie betreut hat. Das ist halt einfach ne ganz, ganz andere Welt und das ist, das ist glaub ich so der größte Punkt, weil ich war auch ne Zeit lang mal aus der Pflege raus und hab dann auch im im Management und so gearbeitet und selbst da hab ich es teilweise vermisst so diese diese Bosnien. Aushängen zu lassen. Obwohl du ne Führungsposition

hattest. Ja, aber ich war halt nie der ich war halt nie der Boss Typ. Also bei mir. Das das wurd auch immer, gerade weil ich halt auch viel mit Männern zusammengearbeitet hab, also männliche vorgesetzt hatte. Die haben das nie verstanden wie ich mein Team geführt hab, weil bei mir gab es halt keine krassen Hierarchien.

Also wenn ich gehört hab ja ich ich sag das mal meiner Chefin dann wusste ich alles klar da ist ein Kunde nervig oder ein Mitarbeiter oder oder oder dass man mein Backup brauchte aber ich wurde von meinem Team nie als Chefin gesehen weil ich das auch nicht wollte weil ich wir waren ein Team.

Wir hatten ein Ziel und ich hatte halt die Verantwortung wenn einer ich sag mal Bockmist gebaut hat oder irgendwas schief gelaufen ist, dann war das in aller erster Linie meine Verantwortung, das war der einzige Unterschied den ich gesehen habe. Und mir wäre es nie in den Sinn gekommen, mich irgendwie Bossi meinen Leuten gegenüber zu verhalten. Nie, sondern wir haben hier ein Ziel, wir haben eine Sache, an der wir arbeiten.

Was brauchst du von mir und? An Selbstvertrauen, an Möglichkeiten, an Wissen oder oder, oder. So was kann ich für dich tun, damit du dein Ziel erreichst. Das war immer meine Herangehensweise als Chef. Und nie ich hau von oben runter. Und das ist halt in der Pflege genau andersrum. Also da hau ich jetzt auch nicht von oben runter, aber da hab ich auch kein Problem mit dem Chefarzt brüllend auf dem Flur zu stehen, wenn der falsch. Liegt ja Schwester rabiata. Genau das ist, das ist da noch

mal ganz anders. Das würd mir bei meinen Mitarbeitern oder auch Azubis oder so nie im Traum einfallen. Aber wenn ich gemerkt habe, hätte zum Beispiel ein Chefarzt, der ist voll auf dem falschen Dampfer, dann ziehe ich mir den Run auf einen Zentimeter und dann wird das geklärt und da habe ich halt da ein ganz anderes Outlet und das wird schwer, dann da Tschüss zu sagen.

Geil. Die Leute wissen jetzt auch die, die haben sich ja, viele haben sich noch nie in Real Life gesehen und du dann mit deinen 1 65 ich zieh mir den ran auf den Zentimeter. Ja, ja. Das ist, ich sag ja immer auch auch im Moschpit du musst keine Angst vor den Großen Bären haben, die Kleinen mit den Wahnsinn, mit dem Wahnsinn in den Augen, das sind die, vor denen man Angst haben. Weißt du das? Das ist halt mein Typ, ne. Mega, den muss ich mir merken

hier. Freya, abschließend möcht ich dich noch fragen, was sind so jetzt so für für 2024 noch so deine nächsten großen Ziele. Mal abgesehen davon, dass du noch deine, deine anderen deine geplanten Veröffentlichungen über die Bühne bringen möchtest. Also ich hoffe darauf. Dass alles so schön weiterläuft, wie es jetzt dieses Jahr angefangen hat und dass die Cunninghams halt noch super gut angenommen werden und das auch unser Meadowhai noch gut

angenommen wird. Ich hab n paar Pläne, weil die ich aber auch noch nicht reden darf, von daher ja ich hoffe einfach 2024 wird halt auch echt ziemlich gut. Und wir sehen uns dann. Im Oktober ist die Buch Version in Köln richtig oder nie? Im November, Anfang November ne. Ja, also wenn ich keinen Kalender vor mir habe, könntest du mir jetzt alles erzählen. Das reicht im. November 2. November supi.

Ich bin echt Katastrophe in Sachen Märkten, aber ich hab halt immer einen Kalender. Ja, ich auch deswegen. Deswegen hab ich das jetzt auch so ins Blaue gesagt, weil ich das auch immer in meinem Kalender vermerke. Aber ich hätte auch gesagt, Oktober ja, aber ja gut, dann halt November auch ja, irgendwann dann halt. Genau. Also wir sehen uns dann dieses Jahr sowieso nächstes Jahr dann auch in Leipzig. Es war super lecker, dass du bei unserem Podcast warst.

Und jetzt an alle Zuhörer checkt auf jeden Fall die Cunningham Knights von Freya aus und auch ihre vielen anderen Bücher, die sie noch geschrieben hatten, sowieso von Ian Emily. Ansonsten könnt ihr jetzt noch unser Neues. Suchst du dir dann live vorbestellen?

Das erscheint im Juni entweder als ebook auf Amazon, als Taschenbuch bei uns im Onlineshop oder mit Farbschnitt bei Buchmädchen. Ansonsten Vergesst nicht, den Podcast zu abonnieren und eine Bewertung bei Spotify Dazulassen und wir hören uns dann beim nächsten Mal. Das war Fuckpit Data Romance Podcast.

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