(04-07) Hauptbahnhof (10., Favoriten)
Wo früher der Süd- und der Ostbahnhof standen, ist nun rund um den Hauptbahnhof ein ganz neuer Stadtteil entstanden.

Wo früher der Süd- und der Ostbahnhof standen, ist nun rund um den Hauptbahnhof ein ganz neuer Stadtteil entstanden.
"Das Belvedere" sind eigentlich zwei Schlösser, eine Orangerie und Prunkstallungen, die Prinz Eugen von Savoyen zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichten ließ. Verbunden sind das untere und das obere Belvedere durch eine wohlkomponierte Gartenanlage.
Lange bevor am Rennweg Menschen um scharlachfarbene Tücher rannten und sich später andere in einem Hetztheater vergnügen, siedelten hier römische Familien. Später residierten an der der ehemaligen Grenzstrasse des römischen Reichs die Metternichs und die Mahlers. Und es gibt noch mehr zu erzählen.
Die prächtige Kuppel der Kirche ist nicht das einzig Außergewöhnliche an dieser von Kaiserin Wilhelmine Amalie gestifteten Kirche.
Versteckt zwischen Russendenkmal und Belvedere liegt das Palais Schwarzenberg, das auch einige bemerkenswerte Schätze zu bieten hat.
Ein Weingarten, das älteste McDonalds-Restaurant Österreichs, Palais und wenig beachtete Denkmäler: Auf diesem markanten Platz zwischen Innerer Stadt, Landstraße und Wieden gibt es viel zu entdecken.
Mehrere Palais ließ die Familie Rothschild in Wien erbauen, unter anderem das prächtige Palais "Albert Rothschild". Während der NS-Zeit hatten Nazi-Institutionen hier ihre Büros, anschließend Einheiten der sowjetischen Besatzungsmacht. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude abgerissen, und auf dem Gelände ein Gebäude der Arbeiterkammer errichtet. Was blieb, ist ein herrlicher Park.
"Am Hof" lag im Mittelalter die Burg (Pfalz) der Babenberger-Herzöge. Seit dem 13. Jahrhundert spielte sich auf diesem zentralen Platz im ersten Bezirk allerhand ab. Gebäude, die die Geschichte Wiens mitgeprägt haben, wie das "Bürgerliche Zeughaus", das Kriegsministerium befanden sich hier.
Am 12.November 1918 versammelten sich über 200.00 Menschen rund um das Parlamentsgebäude am Ring. Fritzi und Edith reden über die Ereignisse des Tages und schauen sich bei dieser Gelegenheit das von Theophil Hansen entworfene Gebäude näher an.
Am 9. und 10. November 1938 fanden in Wien Pogrome gegen Jüdinnen und Juden statt. Fritzi und Edith sprechen über Entwicklung und Orte jüdischen Lebens und die Verfolgung der Jüdinnen und Judin in der Geschichte Wiens.
In Favoriten wurde 1918 die Kommunistische Partei Österreichs gegründet. Auch andere Arbeiter*innenbewegungen formierten sich hier. Deren Spuren sind an verschiedenen Stellen des Bezirks zu erkennen.
In der Herrengasse errichteten adelige Familien ihre Stadtpalais. Jedoch auch andere Institutionen siedelten sich hier an. Das Landhaus der niederösterreichischen Stände diente 1918 als Versammlungsort für die provisorische Nationalversammlung.
Mit einem 8-er enden erstaunlich viele Jahre, die die österreichische und Wiener Geschichte geprägt haben. Fritzi und Edith erforschen im Auftakt zum dritten, Spaziergang, welche denkwürdigen Jahre das im Laufe der Geschichte waren und wo man ihre Spuren in Wien findet.
Auf der Hohen Warte geschah einiges zum erstem Mal: Hier hat nicht nur der älteste (und immer noch hier spielende) Fußball-Club Österreichs seine Wurzeln, auch das erste Filmstudio war hier, das erste Hallenbad Wiens, die Villa der österreichischen Bundespräsidenten, die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und eine von Josef Hoffmann errichtete "Künstlerkolonie". Es gibt viel zu entdecken - Spazieren Sie mit!
Ihren zweiten Spaziergang beginnen Fritzi und Edith bei einem der bekanntesten Bauwerke des "Roten Wien", dem Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt.
Zum Auftakt ihres zweiten Spaziergangs reden Fritzi und Edith darüber, wie die Stadt nach dem Ersten Weltkrieg durch die Sozialdemokraten geprägt wurde
In der letzten Episode ihres ersten Spaziergangs, flanieren Fritzi und Edith über eine Prachtstraße, die es schon seit der Antike gibt - wenn auch nicht in der Form.
In der vierten Episode geht´s nach Döbling. Der Himmel ist für manche jedoch höllisch.
In der dritten Episode kommen Fritzi und Edith zum Zentralfriedhof und reden über Tote in der Rohrpostleitung und Anreize und Verlockungen am Friedhof - für Lebende und Würmer.
Beim zweiten Stop ihres Spaziergangs, bei den Gasometern, reden Fritzi und Edith darüber, wie Wien lange Zeit mit Gas versorgt wurde.
Ihren ersten Spaziergang beginnen Fritzi und Edith in St.Marx, wo sich seit dem Mittelalter allerhand getan hat.
In der Pilotfolge reden Fritzi und Edith darüber, wie es dazu kam, dass Wien in 23. Bezirke aufgeteilt ist.