#23 – Teamgeist, Tore, Titelträume: Kick-off zur EM! - podcast episode cover

#23 – Teamgeist, Tore, Titelträume: Kick-off zur EM!

Jun 13, 202439 min
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1996: Wembley. Letzter EM-Titel – und das per Golden Goal. Wir werden ganz nostalgisch! Denn unser heutiger Gast war dabei: Steffen Freund. Wir sprechen über seine Karriere als Spieler, Trainer und Kommentator. Es geht um die ersehnte Heim-EM, die Turnierstimmung, Chancen der DFB-Elf und um den Fußball als Stütze für Integration und Wertevermittlung. Anpfiff jetzt!

Transcript

Es wird sich auch total lohnen, die kleineren Nationen zu schauen. Wie zum Beispiel Georgien oder Ukraine. Wissen wir ja, was da gerade alles los ist. Auch dieses Gefühl zu entwickeln. Wir sind Gastgeber für alle. Wir müssen daran teilnehmen. Und dann natürlich aussuchen, was jeder kann. Oder hast du ein cooles Restaurant, wo du sagst, "Oh, ich bin schon mal ein, aber da können wir Fußball gucken." Das fand ich doch super. Meine Frau, die kommt mit mir mit und nehmt Beile.

Das ist ja alles. Solche Möglichkeiten unbedingt nutzen, um das Nützliche mit der EM zu verbinden. Energieimpulse. Der Podcast rund um Mobilität, Vernetzung und Energie in Frankfurt. Was Menschen und Unternehmen bewegt, erfahrt ihr hier. Mein Oma stellt die Fragen, Frankfurter Experten geben die Antworten. Gute und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Energieimpulse Frankfurt. Deinem Podcast rund um Frankfurt und die Region. Europameister, Deutsche Meister und Weltpokalsieger.

Station als Spieler bei Schalke 04, Borussia Dortmund oder den Tottenham Hotspur. Trainer bei den deutschen UNationalmannschaften und jetzt bekannt als Kommentator bei RTL. Die Rede ist von Steffen Freund. Welche spannende Stories kann Steffen erzählen? Wer ist sein Favorit zur kommenden EM? Und wie sehr sich das Fußballgeschäft gewandelt hat, das alles erfahrt ihr dieser Folge? Steffen oder auch an alle Fußballfans da draußen.

Wo ist es schöner? Auf dem Platz? Auf der Trainerbank oder am Mikro? Auf alle Fälle auf dem Platz. Da ist ganz klar die Vergangenheit, die Basis für alles, was sie heute noch als Kommentator und Experte machen darf im Fußball. Dass ich mir diesen Trauma wirklichen konnte, Fußball zu spielen. Als Profi bis ganz nach oben zu kommen, das ist was ganz Besonderes. Dann fangen wir gleich an. Wie kamst du eigentlich zum Fußball? Kurze Geschichte.

Ich bin ja in der DDR aufgewachsen vor der Wende und bin mit 6 Jahren, also 1976, auf dem Weg zur Schule, an meinem ersten Fußballverein vorbeigelaufen. Der hieß damals BSG-Motor Südbranburg. Heute heißt er BSG-Süd05 in der Stadt Brandenburg. Immer wenn ich zurückkam, habe ich natürlich gleich meinen Schulranden in die Ecke geworfen und habe gespielt und habe mich dann natürlich auch bei dem Verein angemeldet. Schon mit 6 Jahren.

Und habe dann sehr früh mit dem Fußball auch vereinzt technisch angefangen. Schon mit 6. Ich glaube, ich habe auch damals mit 6 Jahren angefangen, Fußball zu spielen. Wo spielt der Verein heute? Oh, das ist, das müsste siebte Liga oder so sein. Also noch unter Brandenburg. Eins darunter glaube ich, aber kann auch sein Brandenburg-Liga. Wir sehen jetzt hier vielleicht für die Zuhörer nochmal.

Ganz interessant. Wir sind ja in der DFB-Akademie heute und haben hier einen sehr schönen Hintergrund. Wir sehen im Hintergrund nämlich die U17 beim Testspiel. Und da jetzt vielleicht auch mal an dich die Frage, du warst ja Jugendtrainer hier beim DFB und du bist ja selbst im Sportsystem der DDR auch fussballerisch aufgewachsen. Nimm uns doch einfach mal so mit. Was lief denn deiner Jugend anders in der Trainerzeit als jetzt vielleicht heute?

Ja, ich verbinde das mal auch noch mit der Spielerzeit, weil das geht ja dann einher. Weil die Trainer haben ja dann immer auch nach einem bestimmten System zu folgen und in der DDR gab es 11 Fußballklubs. Und die haben im Jahr, wenn du Talente hast und Ausflug zwischen 12 und 13, kamen die zu verschiedenen Tests. Und am Ende konntest du dann, das war bei mir bezirk Potsdam, BSC oder BSC-Mutter Südbrandenburg war vorwärts Frankfurt der Klub.

Und dann habe ich versucht, über diese Tests mich dafür zu qualifizieren. Und die haben jedes Jahr, ich sage jetzt mal zwischen 8 und 12 Spieler genommen, ein paar Talente sind ja dann auch immer schon vor Ort im Klub. Und da habe ich dann bis zum letzten Test alles ganz gut hinbekommen. Aber dann beim letzten Test ist natürlich den Trainer aufgefallen, der kann ja mit links überhaupt gar nicht schießen. Was ich bis heute übrigens nicht. Und dann war ich raus.

Heute haben wir die Nachwuchsleistungszentren, heute haben wir hier die DFB-Akademie, das ist der Traum, um hier mal für die U-Mannschaft dann da unten zu spielen, Länderspiel. Das ist alles natürlich heute anders organisiert. Ich sage aber nicht besser, weil du hast natürlich in der DDR das Netz ausgeworfen über die Clubs auf alle einzelnen 15 Bezirke. Und die besten waren in den Tests alle dabei, weil die ja dann auch für ihre Landesausweigespielten haben.

Das war bei mir der Bezirk Potsdam. Dann, wo ich dann U-Trainer war, habe ich natürlich den Landespokal in Duisburg mit 21 Ländern dann selber geleitet und konnte mir dann alle Talente dann auch vor Ort in Duisburg anschauen. Also das war wirklich damals in deinen Sichtungslehrgängen, da wurdest du hingestellt, du sollst jonglieren und dann wurdest du bewertet. Genau, da stand dann der Trainer und auch weitere natürlich, die zugearbeitet und notiert haben.

Mein Beispiel, da musste ich mit links 50 mal jonglieren, mit rechts 50 mal und dann beitfüßig, direkt 50 mal, mit 12 oder 13. Ich habe ihn natürlich nach mehreren Versuchen natürlich mit rechts geschafft. Links, rechts war ich auch gar nicht so schlecht, aber links alleine ging auch nicht, war ja der Stock an meinem Körper. Er liegt gefußt und dann hast du natürlich gleich so einen Blick. Nehmt uns doch mal mit auf deinen Weg zum Profi.

Das würde mich mal interessieren, nach Stahl Brandenburg. Genau. Wie ging es dann weiter? Wie kamst du dann zu den Vereinen in deiner Karriere? Das wäre auch mal, ich glaube, richtig interessant zu wissen. Ja, dann muss ich dann ja der erste sogenannte Profi-Vertrag war schon dann bei Stahl Brandenburg, weil ich war dann 17, war auch U-DDR-Nationalspieler, habe ja also U15, U16 und U17 und eigentlich bis zu U20 noch in der DDR gespielt. 89 kam erst die Wende, also mit 19.

Erste Jahr habe ich bekommen 600 Ostmark, das sind 60 West. Für das zweite Jahr habe ich eine Einraumwohnung bekommen, sonst hätte ich ja weiter bei meinen Eltern wohnen müssen. Und das dritte, für das dritte Jahr habe ich einen Trabant bekommen. Da hast du eigentlich zwölf Jahre darauf gewartet. Der war aber eben sehr teuer. Und ich habe den, weil ich ja zum Training und Fußball-Profi in Anführungsstrichen in der DDR brauchte ja auch ein Auto.

Und dann kam plötzlich über Nacht das Angebot von Schalke 04. Helmut Kremers damals Manager sagte, Mensch, hat sich BFC Dynamo angeschaut, in einem Religationsspiel war das, für den Aufstieg Zweite Bundesliga im Jarnsportpark in Berlin und hat Hendrik Herzog noch mal beobachtet. Der war schon verpflichtet, DDR-Nationalspieler damals schon. Ich kannte ihn gut. Und dann hat er mich gesehen. Dann bin ich 91 nach Schalke, bis 93, lief auch wieder gut.

Dann sind so diese Träume da, kannst du vielleicht mal international spielen. Dann kam das Angebot von Dortmund rein. Die haben damals schon mit Ottmar-Hitzfeld um die Meisterschaft gespielt, haben schon die Vizemeisterschaft geholt damals, in meinem ersten Jahr bei Schalke, 91/92. Dann konnte ich international spielen. Wenn du international spielst, hast du eine Chance, vielleicht mal für Gesamtdeutschland zu spielen. Da war klar, dass ich dann auch wechselte.

Dann kam die erfolgreichste Zeit mit zweimal Meister, mit Champions League, Weltpokal, deutsche Nationalmannschaft 95, nach meinem zweiten Jahr bei Dortmund, im ersten Jahr war es schwierig. Und dann war der kleine Traum noch irgendwo im Hinterkopf, kann ich vielleicht mal irgendwo in einer großen Liga international spielen. Dann kam das Angebot, auch genau wieder, wo der Vertrag auslief, 98 bei Dortmund und die Chance nochmal in der Premier League bei Tottenham Motspur zu spielen.

Also alles ganz nett. Zum Schluss meiner Karriere, dann wurde es ein bisschen schwieriger. Es ist ja klar, wenn du ein bisschen älter bist, viele Verletzungen, die ganzen negativen Dinge, will ich jetzt mal nicht aufzählen. Es geht erst mal auf den positiven Weg. Ich habe noch einmal ein paar Jahre in der Premier League, ich habe noch einmal 30 Jahre in der Premier League, und da hätte ich noch einmal verlängern müssen in Tottenham. Das wäre möglich gewesen.

Und ich habe da irgendwo das Gefühl gehabt, dann mache ich halt noch mal was Neues. Und dann bin ich noch einmal in der Kaiserslautern mit 33. Und dort ein halbes Jahr, dann noch mal zurück in die Premier League, zu Leicester City, noch einmal ein halbes Jahr. Und habe damit 34 aufgehört, nach 8 OPs, und dann bin ich noch einmal in der Kaiserslautern.

Ich habe noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern,

und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern,

und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern,

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und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern,

und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern,

und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da habe ich noch einmal ein paar Jahre in der Kaiserslautern, und da wirklich spontan antworten, und die Anna wird dir jetzt die Fragen stellen. Im Pulszeit! In deinem Kinderzimmer hing ein Poster von Bayern München, Maurizio Puccettino oder Berthi Fuchs, Marco Hagemann oder Lothar Matthäus, Marco Hagemann, welcher Pokal ist schwerer, Champions League oder der Europameister Pokal?

Europameister. Bei welchem Verein würdest du sofort Trainer werden? Keiner! Dann vielen Dank schon mal für deine Spontanität. Sehr gern. Jetzt machen wir den Zwitsch, es steht ja jetzt die EM an, und du bist ja da auch erfahren als Europameister 1996. Was war da das Besondere am deutschen EM-Team?

Heute muss ich sagen, mit dieser Vision von Berthi Fuchs, der Star ist die Mannschaft, habe ich damals überhaupt gar nichts mit anfangen können, weil ich war nur rundherum mit Stars, und um das auch nochmal zu belegen, Andy Köpke im Tor, Matthias Sammer-Libero, Jürgen Kohler, Innenverteidiger, linker Verteidiger, Christian Ziege, rechter Verteidiger, Stefan Reuter, zentrales Mittelfertig, durfte auch ein bisschen mitspielen.

Andy Möller, Thomas Hesler, Mario Basler, vorne Jürgen Klinsmann, Oliver Bioff ist da erst zum Star geworden. Also eine Wahnsinns erste 11 war das nur mal, die anderen habe ich natürlich auch noch alle im Kopf, mit Scholl, Thomas Strunz nicht, dass ich den hier habe, keine Ahnung. Also da waren wirklich nur großartige Spieler, die es alle im Verein und international schon gezeigt haben, dass wir es drauf haben.

Und ich durfte mit dabei sein, und gleichzeitig habe ich es mir auch hart gearbeitet. Und deshalb dann zu sagen, als Bundestrainer, der Star ist die Mannschaft, ist nicht nur mutig, sondern er hat das hinbekommen. Thomas Helmer habe ich vergessen, weil er wurde dann auch noch ganz wichtig, und dann war er ja zum Finale, dann fast alle verletzt. Ich ja auch Kreuzbandrössner, so nebenbei.

Und wir mussten ja dann Oliver Kahn sogar eine Nummer auf den Rücken schreiben, dass wir ihn als Feldspieler mit dabei hätten. Und Jens Tott wurde sogar noch nachnominiert mit "Alaubnis der UEFA". Und wenn wir diesen Teamgeist und diesen Zusammenhalt nicht gehabt hätten, hätten wir keine Chance gehabt, Europamesser zu werden. Ganz klar. Und dann haben wir aber die individuelle Klasse. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben, das ist das, was wir jetzt haben.

Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben.

Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben.

Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und dann haben wir das, was wir jetzt haben. Und das ist bis heute so. Gab es Momente, wo du gedacht hast, ich habe jetzt gar keinen Bock mehr. Ich werfe alles hin. Ich mache irgendwas anderes. Gab es das?

Ja. Und wenn ich dir den Zeitpunkt erzähle, kriegst du alle gleich einen Schreck. Das war nach dem Wechsel von Schalke nach Dortmund. Borussia Dortmund hatte gerade davor Stefan Reuter, Matthias Sammer, ehemalige Nationalspieler. Und ich ehemalige Nationalspieler aus dem Ausland wieder zurückgeholt von Lazio und Inter. Und dann haben sie Karl-Heinz Riedler zusammen mit mir verpflichtet. Ich war natürlich noch ein kleineres Rädchen, aber zukünftiger Nationalspieler vielleicht.

Und es gab so ein Umbruch im Team. Und dann hattest du so ein bisschen die Alten und die Neuen, um das mal auch ohne Namen zu nennen. Und dann gab es eben nicht diesen Teamgeist und den Zusammenhalt. Und wir sind auch auf dem Trainingsplatz aufeinander los, wenn die Möglichkeit da war, mal ein Abzug rädchen oder ein Weh zu tun. Das gibt nicht nur schöne Sachen, sondern es gibt auch viele, die wir auch nicht mehr haben. Und dann gab es eben nicht nur einen Umbruch im Team.

Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben.

Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben.

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Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Es gibt auch viele, die nicht mehr haben. Da kannst du bestimmt auch so Hand aufs Herz. Geht da der Room so an den Falschen? Ich sag jetzt mal 50/50. Der Ansatz ist ja gar nicht so schlecht. Ich kann mich gut erinnern.

Ich musste damals eben auch Journalisten erklären, was Sechser macht. Nur mal ein Beispiel. Er stellt Räume zu, dass der Pass nicht durchgesteckt wird auf den Mittelstürmer zum Beispiel. Sieht kein Mensch oben auf der Tribüne. Der, der es macht, muss aber diesen Weg gehen. Hat gar nichts davon. Denkt man, weil der Pass wird ja da nicht gespielt.

Wird er aber gespielt und der Stürmer kriegt ihn in den Fuß, dreht auf und schießt einen Winkel, dann weiß ich, da hätte er das Sechser vielleicht stehen können. Das sieht keiner. Das war jetzt ein inhaltliches Beispiel. Dann natürlich die Aufgabenverteilung. Es sind immer die offensiven Spieler, die natürlich durch die Tore und Vorlagen und die besonderen Angriffe, die besonderen Flanken, die besonderen Dribblings mehr auffallen. Das war immer so. Es ist auch gut so.

Weil im Endeffekt, schönes Beispiel, mit Dortmund damals, wo wir alles gewonnen haben, Stefan Schabisard, immer das 1-0 gemacht. Im Training gab es einer der Wenen, der mich ausgetanzt hat. Wie weiß ich immer noch nicht, aber er war einfach wirklich ein besonderer Stürmer. Und für ihn würde ich natürlich noch mehr laufen und noch mehr die Räume zustellen, weil im Endeffekt er ja den Unterschied macht. Das Spiel war 0-0.

Viel schwieriger ist es, das ist nämlich die schöne Antwort zum Schluss, für den Trainer die Balance zu finden. Kann ich 5, wie Leverkusen mutig mit den Außen, Frimpong und Grimaldo und 3-0. Sie haben 5 Offensive. Eigentlich spielt es im modernen Fußball nur mit 3-4 Offensive. Also diese Balance hinzubekommen in deinem Team, vielleicht den 4. oder vielleicht den 5. Offensive spielen zu lassen, der dir das Spiel rettet,

geht aber nur, wenn bei Leverkusen schön ist, z.B. Schakka und Andrich oder Palacios da sind. Auf meiner Position. Und dann versteht ihr, warum es im Endeffekt trotzdem eine 50-50-Situation ist, aber zu Recht das Tor machen und die Vorbereitung oder das tolle Dribbling. Weil das kann ich schon sagen, wenn ich Defensiv 1 gegen 1 spiele, ist es einfacher, den Zweikampf zu gewinnen, als Offensiv dort dieses Dribbling zu starten oder den Ball noch in Winkel zu schießen.

Das ist das schwerste im Fußball, das Tor zu erzielen. Wenn du das dann weißt, dann wird vielleicht 51 49 raus für die Offensiven. Dann die nächste Frage. Von uns einmal, worauf freust du dich denn bei der EEM? Erstmal muss ich natürlich sagen, dass ich nicht die Möglichkeit habe, mal ein Spiel zu genießen. Ich war auch eingeladen vom DFB und mich da in Ruhe hinzusetzen. Ich bin einem jeden Spieltag im Einsatz für ServusTV in Österreich und RTL in Deutschland.

Das ist natürlich ein großes Kompliment und gleichzeitig für mich natürlich viel Arbeit auf die Spiele und die Mannschaften, mich vorzubereiten. Und dann ist es ja klar, dann ist es natürlich was Besonderes dann, vielleicht die Spiele, wenn ich live im Stadion bin, wenn ich dann unten auch mal runtergehen darf, zwischen den Mannschaften und den Trainern verantwortlichen, die Stimmung unten auf dem Platz mal wieder aufzusaugen, nicht nur im Studio. Da freue ich mich schon riesig drauf.

Ich wohne ja in einem Randgebiet Berlin. Es gibt ja auch mal ein paar freie Tage dann zwischen den KO-Spielen. Vielleicht kann ich dann mal auch auf die Weile gehen dort, 17. Juni, das ist ja immer die größte Fußballmeile, glaube ich, weltweit. Wir haben jetzt schon gesehen, die machen eine Kontrasung von den Bergen.

Also vielleicht gucke ich mir das mal an und mal ein bisschen dieses Gefühl mitzunehmen, die Menschen, die Begeisterung und wie gesagt dann zu spülen, die anderen Nationen, dass man hier so ein großes Fußballfest mit den Fans erleben kann. Das freut mich am meisten. Jetzt haben wir wieder eine Schnellfrage Runde, um das Ganze abzurunden und dann natürlich auch wieder ganz spontan und die anderen wird das auch wieder mit ihr machen. Impulszeit!

So, dann starten wir mit der zweiten Schnellfrage Runde. Europa Meister wird... England. Deutschland Trikot, Weiß oder Pink? Weiß. Major Tom oder Kernkraft 400? Major Tom. Fanmeile oder eigene E-M-Party im Garten? Fanmeile! Der beste Spieler der E-M wird? Jude Bellingham. Und wer wird Torschützenkönig? Harry Kane. Wen soll die Julian Nagelsmann aus deiner damaligen U17-Mannschaft unbedingt mitnehmen? Emre Can. Sehr gut, das war es schon.

Mein Patenkind hat gerade das komplette E-M-Trikot mit Stutzen, Hose, was man alles so braucht, von seinen Eltern Eimer komplett erbettelt gekauft bekommen. 203 Euro. Ich meine so, bei aller Euphorie findest du nicht auch, das ist irgendwie so ein bisschen zu viel, so dass der Commerz vielleicht mittlerweile schon so ein bisschen zu viel im Vordergrund steht? Nicht nur ein bisschen, ist aber eine Folge der Entscheidung insgesamt gesehen.

Wenn du dich im Fußball eben für den Commerz, für die Geschäftsinteressen so entscheidest, wie es jetzt passiert ist, wo auch immer mehr Personalpower und Jobs auch geschaffen werden, ist ja positiv, aber wo es sich immer darum dreht, dann auch zu vermarkten und Geld reinzuholen. Würde ich da mal die Balance finden, das gehört mit dazu.

Aber ich würde mich natürlich freuen, wenn man irgendwo auch mal Obergrenzen setzt und auch diese gerade, diese großen Firmen, um die jetzt nicht zu nennen in der Sportbekleidung, dass die vielleicht gerade, weil es ja auch der Nachwuchs ist, der gerne so ein Trikot möchte, der eigentlich das Geld gar nicht hat und die Eltern müssen es natürlich aufbringen, dass es vielleicht irgendwo da mal auch so ein Sellerie Cup gibt.

Jetzt will man ja drüber reden, dass die Spieler irgendwann nicht mehr so viel verdienen können. Da könnte man sich auch drüber Gedanken machen, gerade in diese Richtung und auch im Vereinsebene. Da kosten ja die Trikots auch und jedes Jahr gibt es ja dann ein neues und dann noch ein Auswärts-Trikot, meistens sogar noch ein drittes für den Notfall, das kenne ich auch aus England. Das wird alles vermarktet und teuer verkauft.

Vielleicht kann man da irgendwo mal Ansätze finden, das einfach nach oben zu begrenzen. Oder wenn das Kind zum Beispiel mitkommt oder gerade, weil das ist ja auch nach ein paar Jahren wieder rausgewachsen, dass man da irgendwo Möglichkeiten findet, um es etwas günstiger zu machen. Bin ich voll bei euch.

Das wäre schön, weil das ist schon eine Hausnummer, wenn du dann überlegst, wenn du das Durchschnittsgehalt der Deutschen siehst und du weißt, du musst da über 200 Euro bezahlen oder für einen Familientag beim Länderspiel weit über 200 Euro zahlen mit Wurst und alles, was dazugehört. Das ist schon, glaube ich, viel plus Anreise, alles, was, denke ich, in so einem Gesamtpaket dann Geld kostet, ist schon viel geworden. Bin ich bei euch.

In eigene Sache. Apropos DFB-Akademie, ob Rasenweizung, Klimatechnik oder Foto-Wollteig. Manova hat natürlich die Hände im Spiel, wenn es in der Heimstätte unserer Nationalmannschaften um innovative und ökologische Energielösungen geht. Nachdem alles in Betrieb ging, überwachen wir heute 210 Kilometer Kabel und Rohre. Das entspricht rund 525 Runden um einen Fußballplatz.

Jetzt gucken wir hier gerade so schön raus ins Grünen auf die Skyline von Frankfurt mit dem Thema Nachhaltigkeit, das ist ja auch ein ganz großes Stichwort. Vor Jahren hat man noch Bier getrunken, um den Regenwald zu schützen. Das war ja die aktive Aussage. Heute bekennen sich die ganzen Profis ganz klar zur Nachhaltigkeit auch aus Überzeugung. Was machst du da heute, bewusster und anders da als früher noch?

Erst mal grundsätzlich baut man sich viel mehr Gedanken, weil du weißt, es sieht wirklich insgesamt um unsere Welt, Klima und auch die gesamte Verschmutzung ist an einen Punkt gekommen, wo wir uns alle Gedanken machen sollten. Mach ich auch.

Dann gibt es jetzt mal ein gutes Beispiel, wenn ich dann eben auch die Sender sehe, für die ich arbeite und meinen Job mache, versuchen die Termine so hinzubekommen, nun mal das Beispiel vielleicht mal nicht zu fliegen oder keine Pappbecher, um nur mal Beispiele zu nennen, damit ihr auch seht, ich bin da auch voll drin im Thema. Und natürlich vergisst man es mal automatisch. Ich brauche jetzt ein Kaffee, ich bin gerade ein bisschen kaputt und muss meinen Job machen.

Und da ist kein Pappbecher da. Jetzt ist es trotzdem wichtig oder, dass der Co-Kommentator weiter seinen Job macht, also du musst so eine Balance finden, dass du weißt, wann es ist wichtig, wann es ist unwichtig und wenn es ist unwichtig, lass es weg. Oder wenn du es mal schaffst mit Zug zu fahren, eine Feichheit mit Zug. Oder als Beispiel. Diese Dinge muss man dann halt immer passend machen.

Oder wenn man dann eben schaut, wir haben jetzt Elektroautos, dass du dich damit auseinandersetzt in allen Bereichen, glaube ich, wir sollten alle umdenken in allen Generationen übrigens. Und auch nicht, und das ist ja auch immer mein Ausrede, ah, dann guck mal nach China, da ist alles viel schlimmer und nun mal als Beispiel ein Land rauszunehmen, wo das eben nicht so an Wertigkeit hat wie in Deutschland. Und trotzdem, wenn wir nicht anfangen, wird es nicht besser.

Also da ist wieder der andere Ansatz. Also gibt es viele, viele Momente, wo ich genauso drüber nachdenke und mir eben auch ein E-Auto jetzt gekauft habe, um einfach auch mit dabei zu sein. Du kannst dich alles von heute auf morgen schaffen, aber es ist auf alle Fälle der richtige und ich behaupte sogar der einzige Weg. Weil wenn es uns in 100 Jahren nicht mehr gibt, weil weil die Erde zu heiß ist, dann sportfrei. Dann gibt es auch keinen Fußball mehr.

Denn wir wollen hier mit der Wiese machen. Ja, das stimmt. Und Frankfurt ist ja Austragungsort, wir haben ja schon drüber gesprochen. Ja. Jetzt drehen wir die Frage mal um. Worauf können sich denn die Menschen in der Umgebung zu M aus deiner Sicht freuen? Auf die Mannschaften, die hierher kommen, die Fans als allererstes und da bleibe ich jetzt mal positiv. Es gibt ja immer schlimme Sachen und man Anschläge sollen vorbereitet werden. Das haben alle sich vergessen.

Bitte nicht zuerst darüber nachdenken, es wird hoffentlich alles in der Organisation und auch im Sicherheitsbereich alles sehr gut organisiert in Deutschland. Und dann bitte so viel wie möglich diese Nähe aufbauen, rein in die Gruppen. Wenn Spieltag ist, nicht zu Hause bleiben, muss ich arbeiten. Vielleicht mal mit einem Chef reden, kann ich keine Nähe gehen. Muss ich arbeiten, große Flat-Screen aufbauen.

Wir machen nebenbei dann hier einen kleinen Workshop und gucken dabei die Europameisterschaft. Können wir uns erinnern oder haben Sie doch auch im Bundeskanzleramt in Berlin, wo der Fußball geschaut. Das machen uns die Große vor. Wir müssen alle nachmachen und bloß kein Spiel was möglich ist, verpassen. Es wird sich auch total lohnen, die kleineren Nationen zu schauen. Wie zum Beispiel Georgien oder Ukraine. Wissen wir ja, was da gerade alles los ist. Auch dieses Gefühl zu entwickeln.

Wir sind Gastgeber für alle und wir müssen daran teilnehmen. Und dann natürlich aussuchen, was jeder kann. Oder hast du ein cooles Restaurant, wo du sagst, oh ich bin schon, meine Frau wollte ich schon immer einladen, aber da können wir Fußball gucken. Das ist wirklich doch super. Das wusste ich aber gar nicht. Dass der Fernseher alles solche Möglichkeiten unbedingt nutzen, um das Nützliche mit der EM zu verbinden.

Oder wie gesagt, auch wenn man im Verein arbeitet, Trainer, habe ich auch alles gemacht. Kann man da nicht in welchen Turnier oder gerade mit einem Spiel was verbinden, um danach noch in die Vereinskneipe zu gehen und EM zu schauen. Und die Spiele sind ja, geht ja schon früh los, glaube ich, die erste Spiele 15.14 Uhr. Also da gibt es ja Möglichkeiten. Unbedingt machen hier in Frankfurt und das ist ja so eine wunderschöne Stadt plus Main und alles was dazu gehört.

Bloß raus aus der eigenen Bude und dann nicht alleine Fußball gucken. In eigene Sache. Ihr wollt das EM-Fieber live erleben, dann besucht uns während der EM in der Frankfurt der Fansau am Mainufer. Nicht nur auf der Fansau haben wir Tollaktionen, während der EM, sondern auch für die E-Mobilisten. So gibt es Sexsend, Ladestromrabatt an allen ARC-Ladesäulen der Mainufer. Über unsere Tank-E-Netzwerk-App.

Und noch was, ihr könnt außerdem noch eine von zwei Volvo-Boxen für das Laden zu Hause gewinnen. Also checkt hier unbedingt unsere Social Media Kanäle. Es gibt ja auch Riesenangebote in ganz Frankfurt verteilt. Wenn man da auf die Fanmeile guckt und nach Main, das wird ja auch ganz riesengroß mit den Strandpartys. Da wird auch alles aufgebaut mit Lügen und da kannst du noch mit Wein springen, wahrscheinlich in den Bayeris, da ist ein großer Fletschgüin oder Leinwand.

Da wird es auf jeden Fall ein ganz großes Angebot geben. Natürlich gibt es dann auch wieder Schattenseiten von so Großveranstaltungen, Angst vor Randalen oder auch dieser ganz große CO2-Fußabdruck. Wie gehst du da mit den Argumenten um die Großveranstaltung wie EM, WM oder auch Olympia? Ist ja auch in Paris. Genau, die aus Nachhaltigkeit einfach schlicht ablehnen. Wie gehst du damit um?

Nee, das glaube ich ist der ganz falsche Weg, weil es geht ja dann immer noch um die Menschen bei diesen großen sportlichen Events, wo alle zusammenkommen, was wir ja gerade auch gelobt haben, dass so viele Nationen mit anderer Mentalität hier nach Deutschland kommen und man lernt die vielleicht kennen. Also wenn wir diese Tradition opfern für die Nachhaltigkeit, dann glaube ich wird den Menschen ja grundsätzlich was fehlen.

Und ich persönlich bin jetzt ja auch die älte Generation und darf das ja trotzdem sagen, weil die jungen Menschen, auch meine Tochter mit 16, ist nur noch am Handy und schaut oder oft am Handy und jetzt hat sich jemand kennengelernt und dann ist man lange im Kontakt. Aber der entscheidende Moment war trotzdem, wenn man sich dann trifft und den Menschen persönlich kennenlernt. Und das passiert bei diesen großen Events.

Da lernen sich die Menschen kennen und nicht nur auf irgendeiner Plattform und irgendwie im Internet und weiß gar nicht, wie die Person aussieht. Das glaube ich ist genau das Gegenteil. Das darf nicht passieren aufgrund der Nachhaltigkeit, diese Events nicht mehr stattfinden zu lassen. Also das macht für mich überhaupt keinen Sinn. Dann lieber daran arbeiten, dass wir so schnell wie möglich nachhaltiger werden. Und da muss es ja auch ein bisschen dauern.

Das kann man ja alles nicht von heute auf morgen schaffen. Das ist glaube ich auch logisch. Ja klar, brauchen Prozesse. Ja, vielleicht ist das dann auch die falsche, also weil das ja was Schönes, was Großes ist, wo viele Leute zusammenkommen. Genau, ist die falsche Nachricht eigentlich. Genau, so die falsche Message oder irgendwie auch so das falsche Branche, um da Einbußen zu machen. Ja, noch eine Frage.

Du bist ja auch Fußball, also als Fußball-Profi, natürlich auch Vorbild auch für viele junge Menschen. Was würdest du denn so jemandem raten, der vielleicht jetzt auch vielleicht schon Profifußballer wird, gerade so am Werden ist und vielleicht seinen ersten Vertrag gerade unterschreibt? Das ist relativ einfach. Vor 20 Jahren hätte ich jetzt glaube ich gar nicht so eine gute Antwort gefunden. Heute ja, weil ich das ja auch selber wirklich einschätzen kann.

Der Moment, wenn du deinen ersten Profi-Vertrag unterschreibst, ganz wichtig aussage, jetzt fängt es erst an. Heißt jetzt muss ich viel besser, viel mehr investieren und andere Spieler, die viel älter sind, schlagen in Anführungsstrichen oder besser sein. Und nur da und da drüber und über diese Willensentwicklung zu wissen, da sind drei, vier, fünf vor mir hier in meinem Verein oder auch in anderen Sportarten, selbe Prinzip. Ich muss mich durchsetzen.

Und dafür muss ich bereits dann alles zu opfern. Heißt auch mal Date mit der Freundin absagen, weil kein Alkohol nehmen, schon gar nicht eine Zigarette, Ernährung, alles was oben drauf kommt, kannst du mit 17, 18 gar nicht wissen. Musst du Glück haben, dass sie auch hoffentlich Berater und Familie helfen. Aber alles dafür bereit sein zu opfern. Dann hast du übrigens immer noch nur eine kleine Chance. Krass, ja schreibt euch das hinter die Ohren.

Genau, schreibt euch das auf von Steffen Freund, der Praxistipp. Ja. Genau, dann sind wir jetzt auch schon bei unserer letzten Frage, Steffen, der gute alte Trainersatz. Mir ist egal, ob ihr Mosflemms oder sonst was seid. Bei mir gilt Teamgeist, Rennen, Treppeln und Feiten. Ist das heute aktueller denn je? Leistet Fußball auch da eine ganz praktische Anschauungsunterricht in Richtung Diversität? Klar, Integration. Wir wissen das doch alle.

Und ich habe ja das Glück gehabt, hier sechs Jahre als U-Trainer für den DFB zu arbeiten. Drei Jahre als Co-Trainer und immer dazu, wenn die Mannschaft Termin hatte, U20 und mein Trainerschein gemacht und dann drei Jahre hauptamtlich. Und ich habe immer Kontakt gehabt, immer zu, und auch im kleinen Verein in Elster, wo ich gearbeitet habe, wo auch Mädchen gespielt haben. Die habe ich mit reingenommen, war damals möglich.

Dann hatte ich zur WM mit meiner U17 in Mexiko, 23 Spieler, 12 Spieler mit Migrationshintergrund, um mal nur zwei zu nennen, Rani Kedira, tunnesischen Hintergrund, Emre Can, türkischen Hintergrund, 12. Und glaubt ihr, dass ich da einmal drüber nachgedacht habe, woher der kommt? Natürlich nicht. Ich bin der Trainer. Die besten sind dabei, das ist meine Aufgabe, meine Verpflichtung, das professionell anzugehen und niemals diesen falschen Denkensweg einzuschlagen.

Und ich glaube, die meisten Menschen machen das auch so. Es ist ein geringer Teil, die immer noch nicht verstanden haben, dass das völlig falsch ist. Der Rassismus ist ja dann die nächste Stufe, das hat nichts im Fußball zu suchen. Und gleichzeitig sind wir ja Deutschland das perfekte Beispiel, dass wir bereit sind, andere Nationen zu helfen und auch sie versuchen einzugliedern. Und das ist ja im Fußball nicht anders.

Und deshalb habe ich das ja selber gelebt in meiner Zeit als DFB-Trainer und würde das wieder genauso machen. Danke dir, Steffen, dass du bei unserem Podcast warst. Sehr, sehr, sehr, sehr spannende Einflicke gegeben. Hattet ein bisschen Spaß. Hast ein bisschen aus dem Neckkästchen geblaudert, war super interessant. Und ja, Anna, das war's. Ja, war sehr schön. Dann danke euch fürs Zuhören. Danke dir, Steffen, dass du da warst. Danke euch beiden. Spaß gemacht.

Danke euch auch fürs Zuhören. Wenn euch die Folge gefallen hat mit Steffen, dann lasst uns gerne ein Abo da. Schaut bei unseren Social Media Kanälen vorbei. Dort gibt es noch mehr Insights zu unseren Folgen. Weitere Infos findet ihr auch auf der www.manuwa.de/podcast und schreibt uns gerne für Feedback an podcast@manuwa.de. Wir wünschen euch noch einen energiereichen Tag. Das ist ein richtig schönes Schlusswort. Super, tschüss. Ciao. Energieimpulse. Powered bei Manuwa. [Musik]

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