Bei einem Eintrachtspiel kommen die Leute im Bereich 90 Minuten vorher an. Bei dem EM-Spiel ist das, die Leute kommen viel früher und wollen auch viel mehr den ganzen Tag genießen. Insofern ist unser Gelände dadurch einfach besonders geeignet, weil unsere Einzäunung das Ganze ist auf mehr so ein Campus. Nicht nur ein Stadion, wo ein enger Zaundrum herum ist und das einfach super geeignet. Und die Leute werden ein Ganztageserlebnis hier haben können.
Energieimpulse - der Podcast rund um Mobilität, Vernetzung und Energie in Frankfurt. Was Menschen und Unternehmen bewegt, erfahrt ihr hier. Mainova stellt die Fragen, Frankfurter Experten geben die Antwort. Gude und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Energieimpulse Frankfurt, deinem Podcast rund um Frankfurt und die Region Heimstätte der Eintracht Frankfurt. Austragungsort für die EM, Konzerte, Festivals und das alles auf Nachhaltigkeit ausgelegt.
Die Rede Marco ist natürlich heute vom Deutsche Bank Park. Genau dort sitzen wir zwei. Und das nicht alleine, sondern gemeinsam mit Patrick Meyer, dem Managing Director des Deutsche Bank Parks. Schauen wir heute hier gemeinsam hinter die Kulissen. Welche spannenden Stories stecken hinter dem Deutsche Bank Park? Wie können Großveranstaltungen nachhaltig durchgeführt werden und was erwartet uns zu großen EM hier im eigenen Land? Das alles erfahrt ihr in dieser Folge.
Ja und damit auch an dich herzlich willkommen Patrick. Schön, dass wir hier bei dir heute sein dürfen. Bundesliga, Nationalmannschaft, Europameisterschaft oder auch Top-Konzerte kannst du alles von deinem Arbeitsplatz ausschauen. Was hast du den besten Arbeitsplatz der Welt? Können wir das so sagen? Ja, gude erstmal. Schön, dass ich hier sein darf. Und ja, ich würde es schon so einstufen, dass ich echt einen sehr, sehr schönen Arbeitsplatz habe und auch eine tolle Arbeit an sich habe.
Das ist ein Job, den gibt es auch nicht so oft. Im Prinzip 18 Bundesliga-Stadien. Also ich habe nur 17 Kollegen in ganz Deutschland, wenn man es genau nimmt. Ich habe natürlich auch Kollegen hier innerhalb der eigenen Organisation, aber grundsätzlich ist das ein sehr spannender Job. Und ich mache ihn jetzt 19, 20 Jahre in Frankfurt und ich gehe hier jeden Tag gerne zur Arbeit. Und das ist ja schon mal ein ganz gutes Indiz dafür, dass es Spaß macht und auch eine schöne Arbeit ist.
Du hast uns eben schon deinen Arbeitsplatz mal gezeigt bzw. deinen Alten. Jetzt sitzt du im Profikamp, aber du hast ja auch direkt im Stadion gesessen. Als da noch dein Büro war, hast du da auch immer die Eintrachtsspiele direkt von deinem Büro aus verfolgt? Ja tatsächlich. Also 15 Jahre hatte ich Blick ins Stadion. Das war wirklich natürlich nochmal das Sahnehäubchen auf den eh schon tollen Job.
Die Eintrachtsspiele habe ich dann tatsächlich doch nicht von dort geschaut, sondern da ist man dann doch eher so im Stadion unterwegs. Aber alleine auch so Aufbauzeiten, Abbauzeiten vom Büro aus kontrollieren zu können. Dafür war es hilfreich, aber auch jetzt, der Arbeitsplatz im Profikamp ist genauso schön. Alle Eintrachtmitarbeiter unter einem Dach, das ist auch sehr viel wert.
Und die Kommunikation ist dann einfach von Kantine angefangen bis entsprechend, dass man in den Abteilungen einfach schnell ist. Das ist auch viel wert. Insofern hat beides seine Vorteile. Und ich freue mich einfach, Teil dieser großen Eintrachtfamilie sein zu können. Läuft ihr da auch ab und zu mal ein Profi über den Weg? Sehr häufig, ja. Weil wir ja tatsächlich im gleichen Betriebsrestaurant, wenn man so will, essen.
Und insofern sehen wir die Profis eigentlich, wenn man so will, täglich. Wie bist du denn an diesen Beruf überhaupt gekommen? Das ist jetzt kein klassischer Ausbildungsberuf, oder sagst du, hast du früher schon davon geträumt, hey, das Stadion, das will ich mal leiten? Ja, ich habe Bankaufbau gelernt. Das war natürlich eine Topforaussetzung, um beim Deutsche Bankpark arbeiten zu können.
Inhaltslich muss ich allerdings sagen, ist bei mir gar nicht so sehr der Fußball der entscheidende Faktor gewesen, sondern eher die Musik. Ich mache hobbymäßig Musik und habe das auch ganz am Anfang meiner beruflichen Phase sogar mal ein Jahr lang als Profi gemacht und habe dann aber gedacht, okay, das wird nicht reichen für ein Leben lang Profimusiker auf dem Niveau, wo ich mich da so bewegt habe.
Und dann habe ich überlegt, okay, wenn ich nicht auf der Bühne stehen kann, dann will ich wenigstens hinter der Bühne sein. Und so bin ich so ein bisschen in die Veranstaltungsbranche reingerutscht, habe ein Praktikum gemacht und bin letztendlich da geblieben, verankert in Köln. Also bei einer Veranstaltung in Köln habe ich gearbeitet. Dann habe ich die Kölner Arena oder Langsays Arena, wie sie jetzt heißt, miteröffnet.
Und dadurch dann in diesen Bereich "Vanity Management" gekommen, dann hat Deutschland den Zuschlag für die FußballWM bekommen. Und dann ging das alles irgendwie so sein Lauf. Und ich bin von Köln nach Frankfurt umgezogen vor 20 Jahren. Und freue mich jeden Tag, dass ich es getan habe. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Hörerinnen und Hörer ganz wenig darüber wissen, Patrick. Was macht der Stadionchef eigentlich? Nimm uns mal mit auf deinen Arbeitsalltag.
Durchaus schwierige Frage. Aber der Arbeitsalltag ist durchaus sehr vielfältig und natürlich Eiterspieltage. Ich denke, dass ich Richtung 500.000 spiel hier so langsam gehe. Das ist jetzt nicht mehr so, dass ich da jedes Mal zittere. Hoffentlich klappt alles. Das heißt, das sind Standardabläufe. Und insofern, wir haben, ich bin ja nicht alleine, wir haben ein Riesenteam. Das wird alles vorbereitet und umgesetzt.
Viel Interessante jetzt sind natürlich die Veranstaltung im Sommer, weil sie einfach sehr unterschiedlich sind. Ein Rammstein-Konzert ist anders als ein K-Pop-Festival. Und wir müssen darauf reagieren, wie ist das Publikum strukturiert, wie verhalten die sich von der Anreise, wie verhalten die sich im Catering und so weiter. Das heißt, das müssen wir jede Veranstaltung schon eher so einzeln vorausdenken. Und entsprechend vorbereiten.
Und dann für mich ein wesentlicher Faktor ist natürlich, dass ich hole diese Veranstaltung. Das heißt, ich bin mit Veranstaltern im Dialog. Ich mache vielleicht auch Vorschläge an Veranstaltern und sage, das wäre doch was für Frankfurt. Und ja, versuche auch einfach Veranstalter zu locken. Also ich nehme immer ein Paradebeispiel. Der Hans Thimmer ist ein Filmkomponist, ist in Frankfurt geboren. Und der ging auf Tournee eigentlich, aber hat nur in so Indoor-Arenen gespielt.
Und dann bin ich auf den Veranstaltern zu und habe gesagt, der wird 60. Lass uns doch irgendwie mal versuchen, ihn dafür zu begeistern, für die Idee anlässlich seines Geburtstags ein Konzert in seiner Geburtstadt zu machen. Und gesagt getan, am Ende ist 2017 daraus das einzige Stadionkonzert von Hans Thimmer in einem Stadion entstanden. Und das sind so Impulse.
Und das ist auch so ein bisschen der Kreativpart an meinem Job, einfach zu gucken, was können wir nach Frankfurt holen, was es noch nicht gab oder was können wir erfinden. Wir haben vor zehn Jahren schon ein E-Sport-Tournier im Stadion gemacht. Der Hintergrund war eigentlich, wir hatten die Leinwand, die wir für die Übertragung der FußballWM aufgebaut hatten.
Haben gesagt, sieben Spiele bis zum Finale innerhalb von vier Wochen, das ist toll, aber was machen wir an den anderen Tagen, wo die Leinwand da nur so rumsteht und sind auf unterschiedlichste Veranstalter zu. Unter anderem eben auch auf den E-Sport-Veranstalter, die hatten bis dato Veranstaltungen in 500er-Räumen oder sowas gemacht. Und die waren begeistert von der Möglichkeit, die wir eingegeben haben, ein E-Sport-Tournier in einem Stadion durchzuführen.
Das war weltweit das erste Mal, das sowas im Stadion stattgefunden hat. Und wenn man heute sagt, vor zehn Jahren hat man schon E-Sport gemacht, dann ist das ja schon ein Pionier. Und ja, das ist einfach die Vielfältigkeit, auch immer zu gucken, wer ist aktuell Apache, a liver, wer sind so die jungen Stars, wo entwickeln die sich gerade und zu gucken, wer ist der Veranstalter und wie lock ich die ins Stadion. Das ist auch ein großer Teil des Alltags.
Und dann natürlich die technische Weiterentwicklung vom Stadion. Also wir haben ja in den Corona-Jahren hier einiges investiert, Neuerwürfel, LED-Banden, LED-Flutlicht. Also vieles, das war so ein Facelift oder so ein technischer Optimierungsschritt, der bitter nötig war, aber der natürlich auch unheimlich Spaß macht.
Wenn man das Stadion, wo man so lange schon arbeitet, dann wieder auf einen Modernisierungsgrad bringt, wo viele Leute dann auch sagen, wenn sie hier reinkommen, das ist wie halb neu gebaut, das Stadion, das wirkt wie halb neu gebaut. Das macht einen natürlich stolz, dass man das geschafft hat. Absolut, ja. Also auf die ganzen technischen Neuerungen gehen wir später noch ein bisschen genauer ein. Aber wenn ich die jetzt schon so zuhörere, das ist wirklich ein absoluter Traumberuf.
Also du bringst hier so viel Leben und Blut und Musik nach Frankfurt, das ist toll anzuhören auf jeden Fall. Und du machst das Ganze natürlich auch nicht alleine, ne? Wie groß ist denn so das Team, das hinter dem ganzen Stadion und hinter dir steht? Und habt ihr vielleicht auch schon derzeit dringend irgendwo Verstärkung nötig?
Die Stadiongesellschaft selbst, wir sind circa 30 Leute und das geht ja wirklich von Green Keepern, also den Leuten, die den Rasen-Man pflegen und dafür sorgen, dass die Spieltage auf dem Rasen ordentlich ablaufen können, über Veranstaltungstechniker bis eben zu Social Media. Also wir decken schon im Prinzip eine kleine komplette Firma ab, innerhalb des Eintrachtskonzerns.
Und insofern, ja, das ist so die Truppe, mit der wir das Stadion für sich managen und eben auch über die Spieltage der Eintracht hinaus die Zusatzveranstaltungen entsprechend durchführen. Und ja, wir können immer Leute gebrauchen. Also im technischen Bereich muss man sagen, ist es aktuell am dringendsten vielleicht. Okay, cool. Dann noch zum Abschluss von unserem ersten Blog.
Was war denn bisher deine persönlich größte Herausforderung hier im Deutsche Bankpark, die du dann aber auch hoffentlich gemeistert hast? Ja, also es gibt natürlich, wir sagen keine Veranstaltung, musst du bis jetzt abgebrochen werden oder so was, dass wir das g'coolen. Auch schon mal positiv zu hören. Auch schon mal positiv zu hören.
Also für mich ein gewisses Highlight ist natürlich gewesen, 2022, als wir als Eintracht ins Europa League-Finale eingezogen ist, an dem Wochenende davor hatten wir hier ein K-Pop-Festival, da damals muss man noch mal so sagen, das war fast die erste Großveranstaltung in Deutschland, wo wieder Publikum in voller Stärke zugelassen war.
Man hat ja sozusagen während dieser Saisonende, kam ja von Spiel zu Spiel, durften mehr Leute rein, letztendlich dann zu den Spielen gegen Barcelona, entsprechend Vollauslastung, aber es waren alles Fußballspiele. Dann kam ja erst der Sommer K-Pop, hier wirklich 40.000 überwiegend junge Mädchen, die entsprechend da ihr Festival besucht haben und so weiter. Und dann die herausfordernde, am Mittwoch ist Europa League-Finale, was machen wir jetzt?
Es sind ja so und so viele Leute, die nicht mit nach Sevilla, wir müssen dann Publikum auf die Beine stellen und haben dann die K-Pop-Bühne im Prinzip stehen gelassen, umgebaut, einen riesen Leinwand reingebaut und mit 50.000 Leuten zusammen das Finale geschaut und das auch seitens mal in einer wirklich traumhaften Atmosphäre. Aber es wollten halt auch eine Menge Leute mehr rein, als wir Platz hatten, so ungefähr.
Es gab so der ersten Halbzeit schon mal so ein bisschen Situation, wo die Feuerwehr gesagt hat, das stimmt da so, die Besucherzahler so ungefähr. Aber wir haben das dann ganz gut in Griff bekommen und entsprechend in der Laune des Feiern, war es dann eh alles egal. Ja, da wächst auch ein bisschen Gänsehaut bei mir, ich war auch mitten in der Jubeltraube drin quasi. Also war ein super Event.
Noch mal nachträglich Lob an euch, hat glaube ich irgendeinen Eintracht-Fans nochmal das Herz geöffnet. Wenn man hier so aus dem Fenster schaut, wir sitzen ja hier mitten im Deutsche Bankpark, das kann man sich schon gut vorstellen, wenn die ganze Hürte hier voll ist. Ja klar, da brennt die Hütte. Zum Thema Vorausdenken muss ich dann natürlich sagen, also ich war in London beim Spiel gegen Westem, das war ja nochmal erst Halbfinale, also beim Hinspiel.
Und ich war eigentlich deswegen in London, weil zu der Zeit in London immer so eine Branchenkonferenz der Veranstaltungsbranche stattfindet und ich bin vom Spiel zurückgekommen und habe den Kollegen Bühnenbauer schon angesprochen und gesagt, geh mal davon aus, dass die Bühne länger stehen bleiben müssen. Vorahme, dass das wohl klappen könnte. Bist du eigentlich auch schon mal Patrick durch deine Arbeit jetzt, wenn du hier vor Ort warst, schon mal Fan von einem Musiker gewonnen?
Ich war oder bin Fan von Billy Joel, der hier sozusagen eines der wenigen Konzerte in Deutschland hier gespielt hat. Das war für mich ein persönlich, sagen wir mal, ein Highlight. Ansonsten muss ich sagen, so blöd das klingt, aber Coldplay war mir gar nicht so ein Riegel. Bevor die, dass die hier gespielt haben, war mir gar nicht so ein Riesenbegriff.
Natürlich kannte ich die Lieder, aber ich hatte das, ehrlich gesagt, nicht so auf dem Schirm, wie sehr die die Instenierung feiern und so weiter. Und ich bin Coldplay seit dem 30.06.2017, das war unser erstes Konzert hier. Nicht schlecht. Mit denen. Und so fanden natürlich wirklich eine tolle Band und die waren ja dann 2022, 3-mal da und wirklich sehr eindrucksvoll und hat Spaß gemacht. Bemüsst du dich dann, solche Bands dann auch wiederzubekommen?
Das Grundsätzlich ist sozusagen die großen Acts wie Coldplay oder Ed Sheeran und so weiter. Die sind natürlich in einem gewissen Tourneezyklus drin. Da gucke ich natürlich immer, dass die Veranstalter Frankfurt und uns einfach nicht vergessen. Da muss ich natürlich generell, ist mir dann auch der Geschmack oder mein eigener Geschmack muss mir dann ein bisschen auch egal sein.
Aber natürlich weiß ich das, also eben voraus, welche Band kommt nächstes Jahr und so weiter und dass ich da immer schaue, dass wir dann da dabei sind, auf jeden Fall. Und bei der Band wie Coldplay auf jeden Fall, weil wir wissen, dass den Leuten hier auch gefallen hat. Ja klar. Ich glaube, das ist immer aufs Herr Kraut, egal wann du das machst. Das glaube ich auch, ja. So, wir haben dich jetzt schon sehr gut kennengelernt.
Jetzt kommen wir aber zur ersten Impulszeit, eine Schnellfragerunde. Da stellt der Basti dir ein paar schnelle Fragen und wir sind schon ganz gespannt auf deine kurzen, knappen Antwort. Genau, der schönste Ort in Frankfurt ist... ...der Lorberg für mich. Eppler trinke ich. Sehr gerne, ja. Kribchen mit Graut oder Handcass mit Musik? Handcass mit Musik. Kunstrasen finde ich? Nicht so gut, aber es wäre für uns eine riesen Erleichterung, aber es ist undenkbar.
In Stadion fahre ich als Fan am besten mit? Oh, mit dem E-Roller. Was ist das zweitschönste Stadion? Auf der Welt ist SoFi Stadium in Los Angeles. Und in Deutschland? In Deutschland fällt den Sarin. Was macht mehr Spaß zu organisieren? Rammstein oder Roland Kaiser? Beides super. Wie gestaltest du deine persönliche Energiewende? Ich fahre ein Elektroauto, das ist schon mal das erste. Zu Hause wird mit Holzpalaz geheizt. Ja, dann vielen Dank dir.
Patrick, bleiben wir nochmal bei der Eintracht. Können wir gemeinsam mal für alle auflösen, wie das Geschäftsverhältnis denn jetzt wirklich zwischen der Eintracht, euch und der Stadt Frankfurt ist? Generell sind wir als Eintracht Frankfurt Stadion GmbH, wie man am Namen schon erkennen kann, eine Tochtergesellschaft der Eintracht Frankfurt Fußball AG, und das zu 100%. Das heißt, wir sind eigenständig, aber gehören zum Eintrachtkonzern.
Und wir als EFS, das ist unsere Abkürzung, haben quasi den Mietvertrag mit der Stadt Frankfurt oder mit der Besitzgesellschaft. Und entsprechend stellen wir das Stadion dann der Eintracht Frankfurt Fußball AG zur Verfügung. Aber in der Kurzform, Eintracht ist der Mieter bei der Stadt. Wir stehen aber so als managen die Gesellschaft dazwischen. Das heißt, ihr habt auch das letzte Wort, wenn es hier um digitale Neuerungen etc. geht? Ja, auch, also das Stadion im Ausbau.
Im Eintrachtkonzern gibt es ja auch andere Gesellschaften und Abteilungen, die sich mit dem Fortschritt, also speziell mit technischen Entwicklungen beschäftigen. Ich spüre da auch keine Grenzen, dass wir jetzt ein anderes Unternehmen wären als die Kollegen von Eintracht Tech oder so. Wir arbeiten da alle unter dem Dach der Eintracht super zusammen. Das ist auch schön zu hören. Dann Stichwort Fans, die sind ja auch durchaus Redner immer von ihrem Stadion.
Es ist eigentlich immer im Volksmund das Waldstadion. Welches Feedback bekommst du denn von den Fans zum Stadion? Ja, ich glaube, dass jetzt speziell der Ausbau der Nordwestkurve, den ja die Stadt Frankfurt letztendlich betrieben hat, aber in unserem Sinne durchgeführt wurde, ist nochmal ein riesen Schritt. Also das Feedback auf die neue Nordwestkurve ist natürlich super. Generell, glaube ich, hat aber auch niemand.
Also wenn die Leute sagen, ja, das Waldstadion, dann kann ich das vom Namen her verstehen. Ich glaube nicht, dass die Leute sich wirklich die seitens mal unüberdachte Tribüne 50 Meter vom Spielfeld in Fernstuhr rückwünschen. Und schön ist eine Sache, aber auch jetzt einfach so funktional mit dem Dach, mit dem Würfel. Es gibt nur einen, das eben erwähnte Schalke Stadion, wo noch ein Würfel hängt in Deutschland.
Das sind alles natürlich auch Vorteile, die wir für Veranstaltungen nutzen können. Also viele Veranstaltungen wären nicht möglich gewesen ohne das Dach. Und das sind einfach für uns riesen Vorteile. Und diese seitens mal Arena-Optik, dass das Stadion so ein bisschen fast rund wirkt. Das gefällt mir persönlich am besten und ist auch etwas, was das Stadion in seiner Stimmung auch besonders ausmacht.
Also können die Fans schon noch mitreden, mit Ausbau Nordwestkurve, wenn wir jetzt hier rausgucken, dass die noch größer wird oder wie auch immer? Ja, es gab jetzt schon eine gewisse Beteiligung der Fans an der Entscheidung zu, wie die, wie so man sagt, die umklappbaren Sitze, wie die gestaltet sind. Da gab es Vorstellungen der Fans, dass das eben nicht so durchgehend sein sollte. Das wurde entsprechend berücksichtigt. Also Fanbeteiligung ist da mit drin gewesen.
Und ja, natürlich, es gibt auch Baurecht und wir müssen noch gucken, was ist jetzt so von der Geometrie vom Gebäude noch so machbar und so weiter. Aber ich glaube, das ist ein guter Dialog gewesen und insofern ist auch jetzt die Zufriedenheit hoch. Das Stadion ist ja auch mehr als die Eintracht, also ohne die Eintracht da natürlich kleinreden zu wollen. Aber es finden neben Fußballspielen auch Rockkonzerte, Events statt. Du hattest das K-Pop-Festival hier angesprochen.
Wie manischt ihr das denn mit dem Rasen, dass der nach wie vor so schön und grün und bespielbar bleibt? Ja, es ist halt jede Saison ein neuer. Insofern, wir haben ja von Anfang an, seit wir hier im Betrieb sind, immer auch einen großen Wert darauf gelegt, dass es den Stadionsommer gibt, dass es möglichst viele Veranstaltungen, also in aller Regel haben wir kein freies Wochenende. in dieser vermeintlichen Sommerpause.
Insofern ist es für uns ganz klar, dass nach dem letzten Fußballspiel wird der Rasen abgedeckt. Wir betreiben das Stadion dann wie eine große Halle, führen möglichst viele Veranstaltungen durch, dann kommt die Rasenabdeckung am Ende weg und es kommt neuer Rasen rein. Das ist ein Standardprozedere, funktioniert auch ganz gut und macht uns natürlich die Arbeit leichter. Und über den Winter, da steht der jetzt auch Eishockey an. Wie macht ihr das da?
Da gibt es dann im Winter mal neuen Rasen. Es ist ja auch so, dass wir, gerade wenn ein Rad international spielt, was ja zum Glück in letzter Zeit häufig passiert, dann kann es auch mal sein, dass der Rasen einfach aufgrund von der Belastung von so vielen Spielen, man muss dazu sagen, gerade bei internationalen Spielen haben die Mannschaften auf das Recht am Tag vorher, eben Stadion zu trainieren. Aus Rasensicht ist für uns die Trainingseinheit schlimmer als ein Spiel.
Das Training findet mehr in Ketten und Olderly. Also im Sinne von auf einer Stelle statt und so weiter. Also eine Trainingseinheit ist von der Rasenbelastung fast das gleiche oder ähnlich wie ein Spiel zu sehen. Und manchmal auch sozusagen in so Wegstraßen, etwas bedenklich langen Rede kurzer Sinn. Dann gibt es dann auch schon mal im Winter einen neuen Rasen und jetzt haben wir einen doppelten Grund, wenn dann entsprechend das Eishockeyspiel ist und wir dann nach den Rasenwechsel.
Ja, und das ist jetzt ja auch in der Welt der Stadien, ist es ja auch kein Geheimnis. Nicht jedes große Stadion in Deutschland ist profitabel. Wie sieht es denn bei euch aus? Ja, unser Ziel ist natürlich, also die Stadionmiete, die an die Stadt bezahlt werden muss, auch entsprechend Rezuffinanzieren. Und dafür tun wir halt auch alles mit der Vermarktung, mit natürlich viele Einnahmequelle, die da reinspielen, das Catering, das Namensrecht, die ganzen Veranstaltungen und so weiter.
Dadurch sind wir profitabel und das ist auch das Ziel natürlich. Und es wäre auch schade, wenn man sozusagen ein Stadion nur für den Fußball gebaut hätte und es wäre dann sozusagen ein Milliongrab, das wäre schade. Insofern finden wir die Variante mit möglichst viele Leute. Das ist ja auch eine tolle Sache, dass ein Stadion nicht nur für Fußballfans ist, sondern dass da eben auch mal der Fan von bestimmten Musikrichtungen, dieses Jahr ist unser Jahr mit sehr viel Special Interest.
Also Peter Marvair, Roland Kaiser und ich weiß nicht, Kpop kommt wieder und ein Hip-Hop-Festival kommt noch. Also das heißt, wir haben sehr, sehr unterschiedliche Zielgruppen dieses Jahr und das sind nicht zwingend alles Fußballfans, aber auch denen gehört das Stadion ein bisschen. Ja, jetzt hast du schon ganz viele Ereignisse aufgezählt. Genau, danke.
Neben dem letzten großen Ereignis, der NFL, die war ja auch hier in Frankfurt, ja, steht das nächste große Ereignis eigentlich schon vor der Tödie. Nimm uns doch mal mit, welche besonderen Herausforderungen bringt so ein Ereignis eigentlich mit? Ja, die Europameisterschaft ist natürlich wirklich ein riesen Ding. Es sind fünf Spiele und die sind alle in sehr kurzer Abfolg, also alle drei Tage im Prinzip ein Spiel.
Wir haben das große Glück, dass wir auch ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft haben, Deutschland-Schweiz. Das ist immer noch mal was Schönes, wenn man bei einem Turnier dann auch das eigene Land zu Gast hat. Für uns, das klingt ein bisschen lustig, aber dass die beiden NFL-Spiele waren für uns eine Mega-Generalprobe. Okay. Die NFL hört das wahrscheinlich nicht so klar, das ist was, als Versuchskanischen benutzt haben. Nein, Quatsch.
Es waren halt, die NFL-Spiele waren von ihrem Charakter so ein bisschen vergleichbar, weil natürlich die Fans kommen viel früher zu so einem EM-Spiel. Sie sind jetzt mal abgesehen vom Deutschlandspiel, wenn sie natürlich sehr viel mehr international, also wenn wir hier England gegen Dänemark haben, dann kommen ja ganz viele Engländer, ganz viele Dänen, entsprechend die kommen alle eher zwei Tage vorher schon angereist. Und so ähnlich war es bei der NFL auch.
Also, sofern das Anreiseverhalten bei einem NFL-Spiel war, so krass anders als bei der Bundesligaspiele. Wir haben im Kontrollraum auf die Kamera geguckt, die die Möffel der Landstraße gezeigt hat. Und wir dachten, die wäre irgendwie eingefroren, weil da kam kein Auto, wo normalerweise Autos im Stau stehen. Und es ist einfach, weil die Leute kamen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, weil sie gar nicht mit dem Auto in Frankfurt waren, entsprechend ganz anderes Verhalten.
Und ja, das war insofern ein guter Testlauf. Aber da lernt ihr dann auch draus. Da lernen wir draus. Dann haben wir auch neue Parkkonzepte getestet, also für die Leute, die mit dem Auto kamen, die haben entsprechend andere, also die hatten die Möglichkeit, Parkplätze vorher zu buchen, also Prebooking und so was, das haben wir ausprobiert.
Wir haben bei den NFL-Spielen, wir sind mit der Autobahn GmbH, jedes Verkehrsschild bis zum Bad Homburger Kreuz durchgegangen und haben quasi, das sind ja oft so Digitalanzeigen, haben die Texte da entsprechend angepasst. Die NFL-Spiele waren ein Riesenprojekt schon, insofern die Euro wird das genauso.
Und ja, es hat eben auch da Spaß gemacht, sich über diese Veranstaltung genauso Gedanken zu machen und zu überlegen, wie schaffen wir es, dass die Leute gut hier hinkommen und sich gut zurechtfinden. Aber einen Einfluss auf die Paarungen, die hier stattfinden, von der EM hatte die jetzt nicht, dass ihr gesagt habt, wir wollen unbedingt einen Deutschlandspiel oder zwei?
Die Festlegung, weiß ich gar nicht, wann die gelaufen ist, aber wir wussten ja, das war ja sozusagen vor der Auslosung, stand da ja nur A1 bei der Begegnung. Damit war klar, dass das dann Deutschland als gesetztes Land, praktisch Gruppenkopf in der Gruppe A ist. Aber den Rest konnten wir nicht vorher sagen. Okay, und jetzt noch mal der Werbeblock für alle, die hier zuhören und vielleicht auch ein Ticket ergattert haben für die Spiele.
Und auf können sich die Fans hier aus aller Welt in diesem Stadion bei der EM freuen. Gibt's Highlights? - Oder auch davor, ne? In der Stadt oder wie auch immer? Ja, also sagen wir so, die Stadt Frankfurt tut ja unwahrscheinlich was. Das ist eben für die Fans, ob die mit Ticket oder die ohne Ticket, dass die ein unvergleichliches Erlebnis haben werden. Es gibt ja die am Mainufer, die Fanszone, die wird gigantisch werden. Mit ganz viel Rahmenprogramm, glaube ich, an allen Spieltagen.
Und entsprechend hier im Stadion, das war eben auch bei der NFL gut zu sehen oder auch, wenn man mal zurück an die Zeiten von Frankfurt Galaxy denkt, unsere Felder vor dem Stadion, die sind natürlich für solche große Eignisse einfach mega geeignet. Wir haben da Fanaktivierungen. Das ist ja bei einem Eintrachtspiel, kommen die Leute so im Bereich so 90 Minuten vorher an. Bei dem EM-Spiel ist das, die Leute kommen viel früher und wollen auch viel mehr den ganzen Tag genießen.
Insofern ist unser Gelände dadurch, da darf da einfach besonders geeignet werden, weil unsere Einzäunung, das Ganze ist auf mehr so ein Campus halt. Und nicht nur ein Stadion, wo ein enger Zaundrum herum ist. Und das ist einfach super geeignet. Und die Leute werden ein ganz Tageserlebnis hier haben können. Cool. Das sind mal gespannt, ne? - Ja, absolut. Dann kommt jetzt auch noch die zweite Impulszeit, wenn ihr bereit seid. Impulszeit. Wer wird Europameister? - Deutschland.
Deutschland-Trikot? Weiß oder Pink? - Weiß. Unter der Woche betreten den Rasen nur? Nur unsere Greenkeeper. Jetzt muss ich wirklich mal lang antworten. Ich bin jetzt 20 Jahre hier. Ich kann an einer Hand erzählen, wann ich selber mal auf dem Rasen war. Wen würde ich gerne im Deutsche Bankpark begrüßen? Als wir ganz neu fünf Jahre alt waren, dann habe ich gesagt, es waren alle da außer dem Papst. Es ist leider immer noch so. Also halt mir fest den Papst. - Den Papst von mir aus.
Was war dein bisheriges Highlight im Deutsche Bankpark? Der Dalai Lama war sicherlich sehr speziell. Ansonsten Fußballericht gibt es so viele Wahnsinnseintrachtspiele, aber Europa League Finale. Wenn es nur ein Public Viewing war, war es ganz, ganz weit vorne. Auf welches Event freust du dich in diesem Jahr am meisten? Auf die EM natürlich. Und von den Konzerten her, muss ich sagen, ich würde mich überraschen lassen von Roland Kaiser. Vielen Dank dir.
Dann geht es nochmal weiter mit einem Blick hinter die Kulissen. Hand aufs Herz. Nicht nur für Haushalte, sondern auch für das Stadion wird Energie teurer. Wir müssen alle gucken, wo wir sparen. Im Haushalt drehen wir die Heizung ein bisschen runter, kaufen einen energieeffizienten Kühlschrank oder schalten auch mal den Computer aus. Und lassen denen nicht nur aufs Sind bei. Wie spart denn das Stadionstrom?
Ja, per se ist natürlich schwierig, weil wir tun Dinge, die vielleicht auch courios erscheinen, wie zum Beispiel, dass wir unseren Rasen beleuchten, damit er wächst. Aber es ist letztendlich ein wichtiger Produktionsfaktor für uns. Und insofern müssen wir den auch vielleicht mit Hilfsmitteln entsprechend zum Wachsen bringen oder beim Wachstum halten. Das heißt, es ist nicht per se. Wir könnten die Lampen ausschalten, aber das hätte natürlich auch eine direkte Auswirkung.
Aber generell ist natürlich alles, alle Möglichkeiten von Stromabschaltung. Und dann ist bei uns zum Beispiel nochmal so ein Faktor, wenn alle Kühlaggregate gleichzeitig anspringen, dann zeugen wir eine Rundarmung, wo ihr spitzen lasst. Ist aber sozusagen schädlich für unsere, seitens mal Energieabnahme wert und so weiter.
Das heißt, da haben wir Systeme, die einfach dafür sorgen, dass sich die Geräte in eine Abfolge einschalten und wir entsprechend dann auch das Netz nicht so belasten. Also wirklich unterschiedlichste Methoden von technischen Lösungen zur, wie nennt man das, Regeltechnik. Und dann, es gibt ja jetzt ein neues Projekt noch, wo wir mit Solarpanels auf dem Dach hier was machen wollen.
Generell beziehen wir ja sowieso schon Ökostrom und versuchen halt einfach in der, seitens mal in der Form, das Energieeffizient und umweltschonend zu arbeiten im Rahmen, wie wir das können. Es gibt andere Themen, die hier, also das Wasser, was zum Sprengen des Rasens verwendet wird, ist aufgesammeltes Regenwasser. Das heißt, wir versuchen ja schon auch in den Bereichen nachhaltig zu sein, wo wir das mit entsprechenden Mittel können.
Und Stichwort PV-Anlage, das ist eben schon angesprochen. Warum ist es denn für euch interessant und warum baut ihr bzw. wir im Gemeinschaftsprojekt, warum baut ihr jetzt PV-Anlagen? Ja, es ist natürlich auch jetzt, sagen wir mal, von den Gewichten, die diese Anlage haben und von den Speicherungsmöglichkeiten, soweit sind wir heute erweiter als vielleicht noch vor zehn Jahren. Und jetzt ist genau der richtige Schritt.
Und das ist nur, wenn wir nur den Rand des Dachs belegen, trotzdem eine Riesenfläche, die da am Ende zustande kommt. Und insofern ist es an der Zeit, es entsprechend zu tun. Da habe ich auch coole Insights. 1300 Photovoltaikmodule kommen da tatsächlich drauf, auf euer Dach hier rundherum. Das sind rund 510.000 Kilowattstunden Ökostrom im Jahr, Marco. Das ist schon ordentlich, ne? Und das ist so ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von rund 200, zwei Personenhaushalte.
Also ihr produziert hier eine ordentliche Menge Strom. Aber es sind auch nur 10 Prozent, die von eurem Bedarf tatsächlich gedeckt werden. Ich wollte ja sagen, ich habe mich ja ein bisschen niedriger. 8 Prozent habe ich jetzt mal gerade im Kopf rausgerechnet. 10 Prozent sind wirklich. Aber ja, so ungefähr. Also da kann man mal die Menge vor Augen haben, was eigentlich benötigt wird von so einem Stadion. Absolut krass.
Ja, nach einem Spiel hier im Stadion bin ich ab und zu auch überrascht. Da bleibt ja doch noch bei jedem Event wahrscheinlich auch Müll auf den Tribülen liegen. Aber eben, haben wir auch gesehen, haben wir auch gesehen, bevor wir beim Podcast hier gestartet sind, sammeln ganz viele Leute noch den Müll ein. Nach den Fußballspielen siehst du immer die Bierbecher-Sammler. Da habt ihr schon ein cooles Konzept eigentlich euch überlegt mit den zwei Euro-Fundbechern.
Die bleiben da nicht liegen, sondern die werden schon automatisch von den Fans eingesammelt. Ist Müll ein riesen Thema für euch? Und wenn ja, wie geht ihr da gegen vor? Ja, generell ist natürlich jede Form von Konsum jetzt von Bürgern und Bratwurst und so weiter, irgendwie auch mit Verpackung verbunden. Aber generell, klar, wir hatten hier mal ein Einwegbecher, oder das war kein Einweg, das war auch ein Recyclebecher, aber letztendlich war er erst mal wie Müll zu sehen.
Haben aber dann ja wieder umgestellt auf den wirklichen Mehrwegbechner. Und das ist schon mal ein großer Faktor, dass der entsprechend nicht mehr auf der Tribüne liegt, sondern eingesammelt wird, oder auch als Sammelobjekt benutzt wird, wie auch immer. Das heißt, das ist schon ein großer Schritt. Und dann ist sie die weiteren Verpackungen, die von unserem Katerer eingesetzt werden, sind auch viel nachhaltiger, als sie es früher vielleicht noch waren.
Also da ist es auch eher mal deutlich weniger, wenn überhaupt noch Plastik im Einsatz. Und das wir praktisch sagen, es ist Recyclefäger, Abfalldateinschädt und auch da wird halt auch versucht, das so klein wie wirklich zu fahren und ökologisch sinnvoll zu machen. Es ist auch schön, dass wir euch dafür einsetzen, weil ich glaube, das ist ein Riesenhebel für so große Veranstaltungen. Also da sitzt ihr am langen Hebel und könnt viel bewirken.
Ja, also Coldplay hat ja bei seinen Konzerten, hatten die verschiedene so Initiativen, da konnte man so Fahrrad strampeln und einfach so. Und Chris Martin von Coldplay hat das so erklärt, natürlich produzieren wir mit diesen zehn Fahrrädern nicht den Strom, den wir auf der Bühne verwenden, aber wir sind ein Vorbild. Wir sind so ein Riesenvolk, Coldplay hat so viele Fans und wir schaffen Bewusstsein. Und wir sind so ein bisschen wie so eine reisende Expo für das Thema.
Die setzen sich da stark für einen. Die wollen auch eine sehr nachhaltige Tour fahren. Genau. Sie geben ja schon zu, dass das natürlich, das, was sie da selber produzieren, nicht wirklich etwas an dem Konzertverbrauch ändert. Aber sie sagen einfach, dass wir sind entsprechend ein Roll-Model für andere, die vielleicht sagen, bei mir in meiner Situation kann aber eben eine Tanzfläche, die Strom produziert, entsprechend was ausmachen.
Also da gibt es positive Beispiele, die da entsprechend umgesetzt wurden. Vielleicht suchen die auch dann das Stadion danach aus. Kann ja auch sein, ne? Ich glaube, da sogar was gelesen zu haben. Dass sie dann sehen, ob er erinnert. Also Live Nation ist ja unser größter Vertragspartner, was jetzt so die internationalen Tournähen angeht. Und da gibt es schon auch eine Abteilung, Green Nation quasi, die entsprechend vorher uns Fragebogen zuschickt.
Und da müssen wir dann entsprechend belegen, dass wir energieeffizient arbeiten, dass wir nachhaltig arbeiten, wie wir unseren Müll trennen und so weiter. Nein, nein, definitiv ist das ein Faktor. Also bei bestimmten Tournähen wird da von den Künstlern entsprechend beachten und dann ist es hilfreich, dass wir da mithalten können, was die Maßnahmen angeht. Toll. Wir hatten als ersten Gast bei uns im Podcast ja auch den Tim Jäger, CEO der Eintracht Tech, quasi dein Kollege.
Der Kollege, genau. Gerne auch nochmal in die Folge reinhören, war sehr interessant im Podcast. Und es war einfach beeindruckend zu hören, wie smart mittlerweile dieses Stadion so werden kann. Was sind denn gerade aus deiner Sicht vielleicht nochmal so die Trends oder die nächsten Steps, die hier implementieren wollen im Stadion? Kannst du uns da ein paar Einblicke geben? Ja, auf jeden Fall. Wir haben ja durchaus zwei Richtungen.
Also wir haben einmal den Bereich, der uns jetzt, sagen wir mal so, im täglichen Bereich die Arbeit erleichtert, weil über Sensorik oder über einfach Möglichkeiten, wie wir Dinge aus der Ferne ablesen können, da muss nicht immer einer hinlaufen, um jetzt zu gucken, ob ein Mülleimer voll ist oder sonst was. Das sind Sachen, die uns den Arbeitsalltag erleichtern.
Aber dann, finde ich, sozusagen die wirklich spannenden und tollen Sachen, sind alle die, die unseren Besuchern was nützen, also Warteschlangen, Management oder solche Themen, wo man einfach sagt, okay, warum stehe ich jetzt hier eigentlich in der 20 Meter langen Schlange, wenn oben drüber der Katering stand, da ist gar nichts los, wenn ich das nur wüsste. Insofern, da wird noch vieles kommen und einfach auf den Stadionbesuch dann angenehmer machen.
Und alles, was man da an Digitalisierung betreibt, man hat, wenn man mal überlegt, wie sehr das eingezogene ist und das das normale Leben, dann wollen wir da beim Stadion natürlich mithalten. Wie sieht das Stadion der Zukunft deiner Meinung nach aus? Ja, digitaler, also ich sage mal so, wir haben ja schon einen ordentlichen Schritt gemacht, was Anzeigen angeht usw. Natürlich wird jetzt quasi das eigene Handy natürlich noch viel mehr einbezogen werden.
Also das, was man zu Hause schon kennt, quasi der Second Screen, also ich schaue etwas auf dem Fernseher, aber bin eigentlich parallel ständig online und habe da sozusagen begleitende Informationen usw. Das ist ja etwas, was dem Stadion dann auch entsprechend zunimmt und auch jetzt ja schon, letztendlich die Leute sich da mehr oder weniger in der Zeitlupe vielleicht anzeigen und so weiter.
Aber da wird es noch viel mehr Sachen in der Zukunft geben, die von Statistiken das Spiel betreffen und so weiter, aber eben auch, ich sage mal so, Push-Nachrichten über, welche Straßenbahn fährt heute nicht oder sonst was. Also alles, was nützlich ist, ist da willkommen und wird einfach zeitnah auch implementiert. Das klingt nach einem spannenden Ausblick, würde ich sagen. Und mit dem Ausblick würden wir euch zuhören und zuhöriger dann auch mal entlassen bei der Folge.
Patrick, es war ein super interessantes Gespräch. Vielen Dank für alle Insights, die du heute mitgebracht hast und alle Anekdoten, es war sehr tolle zu hören. Ja, sehr interessanter. Vielen Dank euch dafür, dass ihr mich eingeladen habt. Ja, eigentlich vielen Dank, dass wir hier in deinem Hoheitsgebiet sein dürfen. Super, ja dann war es das für heute. Danke euch fürs zuhören. Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne ein Abo da. Schaut bei unseren Social-Media-Kanälen vorbei.
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