Geistes- und Kulturwissenschaften: Ringen um die Kirchenmacht
Dec 02, 2010
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Die Geschichte des Papsttums im ausgehenden Mittelalter ist geprägt von starken Auseinandersetzungen über die Kirchenverfassung: Auf der einen Seite gibt es die Forderung, dem Konzil die Entscheidungskompetenz in kirchenpolitischen Fragen über der des Papstes einzuräumen. Auf der anderen Seite beanspruchen die Päpste selbst monarchische Autorität. Wie sich das Spannungsverhältnis zwischen Konziliarismus und päpstlicher Autorität in diesem Zeitraum ausgewirkt hat, untersuchen Professor Claudia Märtl und Dr. Jürgen Dendorfer vom Historischen Seminar der LMU.
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