Sustainable Software mit Hendrik Lösch von Zeiss Digital Innovation #88 - podcast episode cover

Sustainable Software mit Hendrik Lösch von Zeiss Digital Innovation #88

Jul 15, 20251 hr 8 minEp. 88
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Episode description

Sustainable Software, ein Kernthema von Hendrik Lösch von Zeiss Digital Innovation, bedeutet Softwareentwicklung, -betrieb und -wartung mit minimalen ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen. Es geht um mehr als nur Energieeffizienz – auch langfristige Nutzbarkeit und Wartbarkeit sind entscheidend.

Ressourceneffizienz ist zentral, da der IKT-Sektor einen erheblichen globalen Stromverbrauch hat. Es wird zwischen "Sustainability in Software" (die Nachhaltigkeit der Software selbst, z.B. durch optimierte Algorithmen oder Modernisierung von Legacy-Systemen) und "Sustainability by Software" (wie Software in anderen Bereichen Nachhaltigkeit fördert, z.B. Ressourceneinsparung durch digitale Lösungen) unterschieden.

Selbst moderne Microservices können, wenn unbedacht eingesetzt, den Ressourcenverbrauch erhöhen. Daher ist die Rolle von Softwarearchitekten kritisch: Ihre strategischen Entscheidungen balancieren technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverantwortung aus.

Kurz gesagt: Nachhaltige Software erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der über kurzfristige Kosten hinausgeht und langfristige Auswirkungen auf Betrieb und Umwelt einbezieht.

Links zur Folge

Zeiss Digital Innovation: https://www.zeiss.de/digital-innovation/home.html

Hendrik Lösch: https://hendrik-loesch.de/

iSAQB Training Green Software: iSAQB CPSA-Advanced-Training: Green Software – Entwicklung ressourceneffizienter Anwendungen

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Einfach Komplex ist ein Podcast von Heisenware.

Alle Infos und Kontakte findest du unter

heisenware.com

und im Linktree ⁠⁠⁠https://linktr.ee/heisenware.

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Hendrik, Burkhard und Gerrit sprechen heute über:

(00:00:00) Intro Hendrik & Zeiss

(00:02:30) Perspektiven auf Software und Legacy-Systeme

(00:11:30) Ökologische Aspekte: Carbon Awareness bis Wasserverbrauch

(00:25:30) Potentiale durch Ressourceneffizienz und Multiplikatoren

(00:40:30) Standards für nachhaltige Software und weniger Daten

(00:45:30) Microservices & Modulithen

(00:57:30) Die Rolle des Softwarearchitekten

(01:05:30) Kontakt und Services Hendrik

Transcript

Intro Hendrik & Zeiss

Moin, es war einfach komplex heute zum Thema Sustainable Software, das heißt wie kann ich Software nachhaltig programmieren, welchen Einfluss hat Software eigentlich auf unsere Ökologie im weitesten Sinne und dafür haben wir einen tollen Gast wieder da und das ist der Hendrik Lösch von der Zeiss Digital Innovation. Hallo Hendrik. Hallo Gerald, ja ich freu mich hier zu sein. Und Burkhard ist natürlich auch da. Ja, den wollen wir nicht vergessen. Ja Moin Moin, hier bin ich. Hallo.

So cool. Und bevor wir jetzt reingucken, was Sustainable Software bedeutet, ich glaub es kann ja relativ viel bedeuten hier im je nach dem Ohr des Hörers oder Auge des Betrachters würde man eigentlich sagen denk ich mal Hendrik, Wer bist du und was machst du eigentlich bei der Zeiss? Also ich bin Hendrik Hendrik Lutsch. Da sagt man gerade schon mal, ich arbeite als Softwarearchitekt und Management Consultant, das heißt, ich berate.

Bei der Entwicklung und dem Entwurf von Software, wobei das nicht so ganz stimmt, da ich mich nicht zu sehr auf neue Software konzentriere, sondern eher auf Bestandssoftware.

Das heißt, ich restrukturiere häufig ältere Software und Reviewer ältere Software. Wir reden dabei von Applikationen, die 2030 40 Jahre alt sind, also zum Beispiel die beiden Projekte, an denen ich jetzt arbeite, die das eine ist ein Softwaresystem von etwas über einer 1000000 Zeilen gut und schon 25 Jahre auf dem Buckel und. Und das andere ist eine Applikation, die ist 37 Jahre alt und dürfte weit über 2000000 Zeilen Code haben.

Darf ich fragen, in welcher Sprache das ja spannend 37 Jahre, was hat man da geschrieben für ne Programmiersprache? Das ist C plus plus. Ja, immerhin, das kann man noch ganz gut lesen. Genau, genau das mache ich für die Zeiss Digital Innovation. Zeiss Digital Innovation gehört zum Zeiss Konzern Zeiss kennt man recht gut, glaube ich über die Bullengläser, tatsächlich machen wir aber noch ein bisschen mehr.

Sind insgesamt 46000 Angestellte in der ganzen Welt und liefern dort als Technologieunternehmen eben eigene Produkte oder auch Teilprodukte für die Halbleiterindustrie. Für die Ophthalmologie, also Augenärzte, Optiker für Messtechnik, Mikroskopie und so weiter alles Mögliche, was mit Optik zu tun hat. Die Zeiss Digital Innovation hilft dabei eben innerhalb der Zeiss, aber auch bei den entsprechenden Synergiekunden digitalen Strategien, die. Zu umzusetzen und zu finden. Mhm.

Vielen Lieben Dank dafür. Und jetzt würde ich noch mal

Perspektiven auf Software und Legacy-Systeme

gerne reingehen. Wer Burkhard das auch schon nachgefragt hat mit den Programmiersprachen 37 Jahre alte Software, 2000000, Zeilen Code, was was machst du damit? Ist das vielleicht auch n Einstieg in das Thema? Ist das denn über Software? Tatsächlich ist das auch ein Einstieg, weil so bin ich ein Stück weit dazu gekommen, was

Nachhaltigkeit eigentlich ist. Also bei mir ging das damit los nach dem Studium, dass ich programmiert habe oder im Studium lernt man ja häufig eher erstmal programmieren, Quellcodezeile an Quellcodezeile zu schieben, um dann im ersten Praktikum festzustellen, dass das alles auseinanderbricht, sobald man was Größeres ändern möchte, dann nähert man sich langsam mehr der professionellen Softwareentwicklung.

Requirement Engineering, Software Engineering, so war es auch bei mir testautomatisierung, dass man auch nach Jahren noch weiß, was die Software eigentlich tun können sollte. Davon ging es dann in Richtung Softwarearchitektur und Softwarearchitektur.

Eben hat einen Spezialbereich, den man nicht so sehr kennt, das ist die Software Evolution und bei der Software Evolution betrachtet man eben, wie sich Software über langen Zeitraum hinweg verändert und das ist hier genau der Fall, deswegen finde ich das so spannend, weil man. Merkt, welche Entscheidungen zu Beginn eines Software Projekts dann starke Auswirkungen in der Langen auf die lange Sicht

haben. Sei es der Ressourcenverbrauch, die Änderbarkeit und so weiter und sofort, und das ist zumindest der Weg, wie ich zur Nachhaltigkeit gefunden habe, wenn man so möchte, Nachhaltigkeit eben im Sinne von wie können wir Software langfristig stabil lieferfähig halten und dann später kam noch der ökologische Aspekt dazu.co 2, Ausstoß, Energieverbrauch. Hardwareverbrauch und so weiter. Das sind also die 2 wichtigen Aspekte.

Also ich glaube, bei wenn man heutzutage sustainable sagt oder nachhaltig, dann denken die allermeisten wahrscheinlich zunächst mal an den ökologischen Aspekt, aber du sagst, eigentlich kommt es aus einer anderen Ecke und das kommt aus der langen Nutzbarkeit von Software letzten Endes. Bei mir ist das zumindest der Fall, aber es ist tatsächlich so, dass man diese 2 Perspektiven sehr deutlich auch

in der Community sieht. Es gibt gerade die Personen, die eher eine strategische Sicht auf die Themen haben, die vielleicht auch nicht unbedingt Programmierer sind, dass die gehen dann mehr in die Richtung Ressourceneffizienz, dass man sagt, welche Ressourcen werden eben verwendet, in welchem Ausmaß, was kostet uns das und so weiter und dann hat man natürlich das, was näher am Quellcode dran ist. Das ist dann meistens Screen Software, Green Coding.

Zumindest ist, dass die sich. Die ich in der Community so wahrnehme. Das sind auch keine harten, getrennten Gruppierungen oder sonst was in der Art. Alle reden ganz nett miteinander, sind freundlich und arbeiten auch in gleichen Gremien, aber das sind so die beiden Perspektiven, die man hat, Sustainability und Green

Software auf der. Näheren Code Ebene mit der Ökologie, die damit verbunden ist und dann die ressourceneffizienzalso.co 2 auch als eine Art von Ressource zu betrachten, das dann eher aus der unternehmensstrategischen Risikomanagement Sicht. Henrik, Du hast ja gesagt, jetzt machst du so n ganz altes Projekt und mit Millionen Zeilen von Code was was ist deine persönliche Einschätzung in wenn man jetzt mal so weiter guckt ist klar, bei Zeiss kann ich mir

vorstellen, dass da ja auch sehr, wie soll ich sagen, sehr relevante, sehr spezielle. Vielleicht mit viel Physik und Mathematik algorithmisch Angehäufte Software. Da ist die alles Mögliche da optikbereich und so weiter berechnen kann und muss. Aber was ist dein Gefühl, haben wir viel solche ganz alten Systeme noch die, die wir irgendwie maintainen müssen oder die dann quasi umgeschrieben

werden oder irgendsowas? Also man sagt ja auch so, Legacy ja, das klingt ja, klingt ja so, als wäre das vielleicht n größeres Thema als jetzt nur bei Zeiss ja. An sich ist also es ist. Definitiv ein Thema.

Man hört ja immer von den Banken und Versicherungen die cubol Systeme an die sich keiner mehr antraut da ist es ein Thema, der Trend ein Softwaresystem zu zu betrachten, der wird auf Dauer verschwinden, weil man ja ohnehin diese Softwaresysteme aufteilt, man hat dann eher kleinere Systeme, ich will jetzt absichtlich nicht Microservices sagen, das Pattern hat eigentlich einen anderen Gedanken, aber mit so serviceorientierten Architekturen ging es ja auch

schon in diese Richtung. Dass man dann gesagt hat, OK, ich habe eigentlich nicht diese eine Software, sondern ich habe ein System, das aus vielen Einzelsystemen besteht, das Macht es grundsätzlich erstmal leichter, bestimmte Bestandteile zu betrachten, eventuell auch auszutauschen und ähnliches. Andererseits schon alleine aus einem Effizienzgesichtspunkt heraus lohnt es sich auch Dinge wieder zusammenzupacken, also dass man doch wieder den Weg des Monolithen geht.

Für uns bei Zeiss ist das zum Beispiel bei der Maschinensteuerung so. Oder Maschinensteuerung. Da kann man viel rein interpretieren.

Fpga ist speicherprogrammierbare Steuerung und solche Sachen, aber wenn man Skandasysteme oder Human Machine Interfaces sieht, also die Dinger die den Nutzenden den Zugang zur Maschine gewähren, die Sensordaten abfragen und solche Sachen dort ist es schon ein Gebot der Effektivität und Ressourceneffizienz, dass man nicht zu stark verteilt mit der Verteilung ja auch Schwierigkeiten kommen und.

Es gibt ja auch andere Systeme, zum Beispiel bei github oder Stack Overflow, die sind dafür bekannt, dass sie den Modolithischen Ansatzverfahren oder den modolithischen Ansatz als anderes Architektromuster. Das ist ganz spannend, weil ich könnt mir vorstellen, dass jetzt dieser C plus plus wieviel wieviel Millionen teilen Code block sag ich mal der 37 Jahre alte, dass der vielleicht gar nicht aus ich rate jetzt aus f also aus.co 2 aus Screen Computing aus sustainable

gründen irgendwie refaktorisiert werden muss, sondern eher vielleicht. Auf ne modernere Sprache gehoben werden sollte die dann auch mehr Mitarbeiter irgendwie rentainen können. Also wir haben hier 2, wir haben hier 2 Sachen. Ja das effiziente Computer und da ist jetzt E plus plus als sehr maschinennahe Sprache, wenn das gut gemacht ist glaub ich ja sehr effizient sogar. Ja und und und und rechnet relativ speicherarm und so weiter aber da müsste gleich noch was zu sagen.

Ja und also das zweite Problem ist natürlich es ist ne Sprache die ja heute nicht mehr ganz so tief trainiert wird ja und wo es schwierig ist Mitarbeiter zu finden und das ist ja n zweites Ding wenn Software. Sehr langlebig ist, was ja auch nicht jede Software ist. Dann dann muss ich auch genau diese Sachen auch mit beachten, dass es auch immer noch Leute gibt, die dann die Technologie noch verstehen.

Gerade in dem Umfeld also das, was du sagst, stimmt absolut eine Aufgabe, die wir zum Beispiel haben, ist, dass wir bestimmte Algorithmen aus dem bestehenden System heraus lösen, diese als Libraries bereitstellen, damit sie dann über andere Programmiersprachen wie C, Sharp und Python auch angesprochen werden können. Also es sind Kernalgorithmen, die für Details als solche extrem wichtig sind, die wir

auch keiner KI opfern wollen. Die werden dann bestimmten Repositories abgelegt und so weiter also da ist ein großer strategischer Ansatzteil um nichtnur.co 2 spielen dabei erstmal keine Rolle, wenn wir bei dem systemability Ansatz bleiben, was ich auch noch zu dem System sagen muss, es ist selbst auch ein verteiltes System, das ist das interessante

daran ist. Besteht aus vielen, vielen Services, aber diese Services sind über die Jahre hinweg so stark miteinander verwachsen, dass man das überhaupt erstmal

aufbrechen muss. Ich sag mal, die Kollegen haben Microservice gemacht, bevor es cool war und tatsächlich ist das eine der Stärken dieses Systems auch, dass es so modular ist, weswegen es uns leichter fällt, es zu restrukturieren, in andere Technologien zu übertragen, aber die Arbeit muss man trotzdem erstmal machen, weil über viel die vielen Jahre sehr viel wissen auch verloren gegangen ist.

In dem Zusammenhang ist nicht nur C plus plus Wissen und du verbindest natürlich mit so einer Restrukturierung viele verschiedene strategische Themen. Das kostet ja alles Geld so, das heißt Effizienzgewinn, den du hast in der Umsetzung, in der Programmierung, das heißt, dass du das Wissen wieder heraus holst, was da irgendwo verschütt gegangen ist und so weiter und sofort. Du hast uns ganz gut n kidder hingelegt.

Ja, mit deinem mit deinen 2 Projekten die du genannt hast, dann sind wir da voll drauf eingegangen, aber es ist natürlich cool anhand so eines Beispiels da mal das Thema Sustainability im Bereich Software eigentlich durchzusprechen, aber dann lass uns, wenn ihr merkt zurückkommen oder noch mal diese Einteilung betrachten in die 2 Perspektiven, die die ökologische und die ökonomische, vielleicht sogar, ja das ist es ja letzten Endes und.

Da vielleicht das Thema Ökologie erstmal noch mal ganz kurz

abklappern. Ja, ich glaube, das ist wahrscheinlich das Aufgeladenste so, oder ich hab jetzt mal ich, ich wir machen mal n Beispiel ich hab im Vorfeld mal geguckt wir haben wir sind bei Google, haben da unseren Workspace also unsere Office Suite und so weiter und sofort ne wo die meisten von Microsoft sind haben wir halt Google und dann gibt es da ne Seite dieheisst.co 2 Verbrauch oder sowas n bisschen provokant jetzt und dann hab ich mal geguckt und ich glaub wir

haben in den letzten 2 Jahren laut dieser Auswertung knapp 8 Kilo. Oder so produziert durch unseren E Mail, durch unseren Drive, ja unseren Cloud Speicher und

Ökologische Aspekte: Carbon Awareness bis Wasserverbrauch

Kalender und solche als solche Anwendungen. Das heißt nicht so wild eigentlich, oder? Die Frage ist, ob das wirklich alles betrifft. Diese Seiten zeigen natürlich nur das an, was du dort vor Ort quasi induzierstan.co 2. Wobei ich das nicht schlecht reden möchte, das eigentliche die Sustainability Bewegung selbst kennt diverse Säulen, auf denen quasi das. Das denken funktioniert, wenn man so möchte.

Ich formuliere es mal so und eine der wichtigsten Säulen ist dort Carbon Awareness überhaupt erst mal darüber nachzudenkendass.co 2. Auch durch Software induziert wird und wir nicht nur dabei helfen, dort gibt es wiederum auch 2 Perspektiven, das ist Sustainability in Software und Sustainability by Software. Meistens reden wir über Sustainability by Software, wie also Software dabei unterstützen kann.co 2 irgendwie einzusparen wenn du Beispiele haben möchtest

beim Zeiss. In der Messtechnik arbeitet man oder stellt man ein System bereit.

Das nennt sich Connected Quality, wo verschiedene Messdaten zwischen unterschiedlichen Fertigern ausgetauscht werden, also bevor man ein Teilprodukt in eine andere Fabrik verschifft, kann die Zielfabrik schon sagen, ob die Qualität für sie eigentlich genügt oder nicht, und dadurch entsteht gar nichterst.co 2. Durch das verschiffen und dann dort beim Wareneingang zu kontrollieren, ob das überhaupt die notwendige Güte hat, das wäre typisch.

Sustainability buy Software. Also es geht darum, Software zu implementieren, die die in der in Anführungsstrichen echten Welt Lieferwege zum Beispiel einspart und und und. Ähnliches ne und dadurch aktiv.co 2 vermeidet. Ganz deutliches Beispiel haben wir auch im Strommarkt, dass man größere Verbraucher wie Elektroautos anhand des aktuell

verfügbaren Stroms schaltet. Damit die den Strom aufnehmen können, die Energie aufnehmen und damit das Stromnetz entlasten, wodurch die Last oder diese Spitzen ausgeglichen werden, die zum Beispiel durch Solar oder Wind entstehen, sind alles total wichtige Themen und wir haben noch dutzende andere davon, tatsächlich ist aber auch eben Sustainability in Software, dass softwareselbst.co 2 verursacht sind wir bei Carbon Awareness und das meistens entweder, indem wir Strom

verbrauchen oder indem wir Hardware brauchen. Weil Hardware selbst ja auch wiedergebundenes.co 2 hat. Es geht hier meistens um.co 2. Dieses gebundene.co 2.

Das wird teilweise bei der Verschrottung freigesetzt beziehungsweise muss neu entsteht neu wenn wir die Hardware nachkaufen, siehe jetzt der Switch von Windows 10 zu switchen, Windows 11 wo ganz viele Geräte einfach obsolid werden weggeschmissen werden müssen neu ersetzt werden, dass unglaubliche Mengen an Schrott verursacht, das ist nicht die Software selbst, aber das ist das was die Software verursacht.

Das. Weil weil Microsoft vorgibt, dass mit Windows 11 schärfere Hardware Ressourcen da sein müssen, die die alten dann nicht mehr erfüllen. Und dann gibt es keine Garantie, dass die Software gut läuft. So, so war die Geschichte richtig. Genau die, die Grundvoraussetzungen. Ich, ich krieg es auch nicht mehr ganz zusammen, was da die

Voraussetzungen war. Man muss Microsoft zugute halten, dass sie über so lange Zeit im Mac das Betriebssystem am Laufen gehalten haben und sie sind ja nicht die einzigen, wenn wir schon mal dabei sind bei Android haben wir die gleiche Problematik. Apple ist da noch n bisschen netter, aber auch irgendwann wird.

Iphone 3 wird heute auch nicht mehr unterstützt von IOS aus diversen Gründen. Ja, und jetzt mal als also ich würde ja auch sagen, ich bin schlucksoftware Architekt noch übrig geblieben in mir, da muss man jetzt ja auch mal kurz n ganz bisschen, ich versuch jetzt mal ganz bisschen die Unternehmen in Schutz zu bringen, weil es ist ja schon krass, was sich immer noch an Hardware Veränderungen ergibt,

ja, also wie wie schnell? Auch immer noch die, die die Hardware schneller wird und mehr Speicher hat, mehr mehr Rechenkapazität und damit kann man dann quasi als Softwarehersteller von einem Betriebssystem ja auch ganz anders Anwendungen als andere Anwendungen, die vorher einfach nicht möglich waren, weil die Hardware es nicht hergegeben hat, kann man jetzt reinbringen, ein Spiel, das will ich dann ja auch tun und das muss ich tun als Unternehmen um um

wirtschaftlich zu bleiben und kompetitiv zu bleiben, das erwarten ja auch die Leute und gleichzeitig.

Muss ich aber schaffen als Unternehmen den ganzen Rattenschwanz von Alter Legacy Software irgendwann auch mal abzuschneiden und dieses ganze Rückwärtsmaintaine muss auch irgendwie beendet werden, deswegen werden auch Sachen Abgekündigt, weil es ist sonst ne, das kann man ja mal auf der Tonspur auch sagen, es ist unglaublich schwierig und das sind viele Millionen Seiten vom Code, da fehlt ja, da muss ja nur ein Komma an der falschen Stelle sein, dann ist es blöd,

ja das muss ja aber alles gewartet und mantained werden mit der neuen Hardware auf der alten Hardware und so weiter das eskaliert Halt zu einem Großen. Komplexen Projekt und n Problem und ist halt auch sehr teuer für die für die Hardwarehersteller, für die Softwarehersteller, die Betriebssystemhersteller und deswegen gibt es das Halt auch so. Ja und und ja und an der Hardwarefront kann man ja nicht sagen, ja wartet mal, mach mal langsam.

Wir kommen kaum hinterher mit der Software, irgendwie seh ich das auch so n bisschen so. Die.eu tut da halt eine ganze Menge, also gerade im Bezug auf Android haben sie ja jetzt gesagt, dass oder wird vorgeschrieben, dass dass dass Geräte neue Geräte bis zu 6 Jahre mit.

Betriebssystem, Updates oder 6 Jahre lang mit Betriebssystem Updates unterstützt werden müssen und gerade im Zuge um wieder auf auch den Anfang zurückzukommen im Zusammenhang mit der.eu und den entsprechenden Regularien, die dort entstanden sind. Unterdem.eu Green Deal ist ein ganz anderes Bewusstsein in der Industrie, auch entstanden auch mal auf Software zu schauen, das ging 2000 muss ich kurz überlegen 2223 los als die Corporate Sustainability.

Reporting Directive beschlossen wurde. 2023 war das, wo sich Unternehmen damit beschäftigen mussten, welche Ressourcen verbrauchen wir denn und in dem Zusammenhang hat man war dann der erste Ruf wieder wir brauchen Software, die uns dabei hilft, das zu erfassen und in dem Zusammenhang hat man dann gemerkt, Oh gucke mal die Software selbst verbraucht ja auch einiges und dann ging es in den ganzen Gremien los, dass man geschaut hat, wie können wir diese Software eigentlich mit

einbeziehen in unsere Berechnung und gerade wir als Softwareentwickler bei bei der ZTE mussten uns auch damit beschäftigen, was heißt denn das jetzt eigentlich, wenn da jemand 8 Stunden am Tag vor seinem Rechner sitzt, wie viele Bildschirme nehmen wir an, die diese Person hat oder wieviel Strom verbrauchen diese Bildschirme, muss ich das in meine Software einzahlen und so weiter da ging so das das Denken los was zählt eigentlich alles dazu, dass softwareselbst.co 2

verursacht. Anschließend, daran kann man sagen, wieviel Software ungefähr verursacht oder die it Industrie oder sowas gibt es da zahlen zu? Das ist ein Problem, dass ich persönlich hier sehe, dass wir vielleicht auch an anderer Stelle haben. Ich kann die jetzt zahlen nennen und ich kann die auch Statistiken dazu nennen, gerade wenn es um Sustainability aber geht, werden die ganz schnell

hinterfragt. Also typische Aussage oder etwas, das ich in der Vergangenheit gefunden habe ist, dass die IT Industrie eigentlich schon 2021 dabei war, den Flugverkehr im CO 2 Ausstoß zu überholen oder in anderen Zusammenhängen. Es gibt diverse Statistiken zur KI, zum Beispiel die schon vor 2 Jahren 20% des Stromverbrauchs der gesamt IT ausgemacht hat, Bitcoin das so viel Strom mittlerweile verbraucht wie Polen.

Aber gerade wenn du solche Statistiken dir ansiehst, hast du ein Argumentationsproblem, weil du entweder nicht genug Informationen hast darüber, wie die diese Daten entstanden sind, und andererseits, weil du zu viel Daten und zu viel Informationen hast. Du kannst dich bei jeder dieser Statistiken in ein. Ja, Rabbit hole, wenn man im Englischen sagen würde ich hinein begeben und kannst Ewigkeiten danach suchen. Deswegen bin ich sehr

vorsichtig. Ich nenne das jetzt, weil es tatsächlich wichtig ist, um ein Gefühl dafür für die Ausmaße zu bekommen. Ich weiß aber, dass mindestens der Hälfte der Zuhörer wahrscheinlich jetzt zu kritisieren wird, wie sind denn diese Zahlen entstanden, weil das ist so eine Standardsituation, die du mit Nachhaltigkeit immer hast. Ist mein Verbrennerauto jetzt nicht nachhaltiger als das Elektroauto, weil die Batterie

so so schwer zu bauen ist? Keine Ahnung, guck dir die Statistiken an. Die dir gefallen find ich aktuell ganz schwer. Ist übrigens für mich auch so n Softwarethema. Ich, ich hab jetzt auch noch überlegt, weil weil was ja auch noch schwierig zu rechnen ist jetzt, wenn man jetzt, wir hatten ja das so n bisschen aufgeteilt Software Sustainable by Software Sustainable in Software und so weiter und wenn man das jetzt auch noch miteinander verrechnen wollte, dann wird es ja komplett

schwierig. Ja jetzt kann man ja sagen, OK, die KI die die Löstungsprobleme die. Wodurch wir irgendwie auch noch mal auf anderer Front ganz ganzviel.co 2 einsparen, weil wir das erst gar nicht untersuchen müssen oder sowas. Das haben wir rausgekriegt. Der ganze Arztbesuch brauchst du gar nicht mehr machen, mit dem Auto nicht hinfahren und so weiter ja, aber das kannste ja, das ist ja selbst wenn man es wollte, könnte man das glaube ich nicht gegeneinander aufrechnen.

Ja, also insofern kann man wahrscheinlich nur ganz grob versuchen, absolute Zahlen, das kann man natürlich sehen, wieviel wieviel Power brauchen unser Rechenzentrum und wieviel haben wir auf der ganzen Welt da stehen, das wird aber immer immer steigen ja, aber was wir da im Gegensatz.

Zu sinnvoll quasi an anderer stellean.co. 2. Wieder einsparen, das ist glaube ich, ja eine ganz schwierige Rechnung. Und das ist auch im Zusammenhang oder war zumindest in der Vergangenheit bei dem Thema Sustainability in Software ein Riesenproblem, da natürlich dein Verbrauch von der eingesetzten Technologie abhängig ist. Eingesetzten Tech Stack von der Hardware wo du es einsetzt Kühltechniken in deinem Rechenzentrum und so weiter und sofort und gefühlt seit diesem Jahr.

Was heißt gefühlt? Sogar ziemlich konkret. Seit diesem Jahr beschäftigt sich noch größer, mehr Verbände ausgiebiger damit, man geht tiefer in die Details. Was meine ich mit Verbände, also ich war vor kurzem in einem in einer Informationsveranstaltung von DIN und ISO, also wirklich das Deutsche Institut für Norm, sie hatten vor 34 Wochen den Auftakt den Gründungsauftakt für die entsprechenden Arbeitsgruppen zur Standardisierung, dass man.

Mehr gemeinsame Begrifflichkeiten findet mehr gemeinsame Berechnungsmethoden, sodass man zum Beispiel auch Cloud Anbieter oder künstliche Intelligenzen vergleichbar miteinander macht, wo man dann wirklich standardisieren kann und sagen kann, ihr bekommt ein Label, wenn ihr die die und die Daten unter den und den Situationen entsprechend erfassen könnt uns bereitstellen könnt, damit wir das miteinander vergleichen können, da sind wir ja bei der Software noch

überhaupt nicht. Und in der Vergangenheit, in den letzten Jahren, war das immer so der Knackpunkt, dass man nicht genau wusste, wo Krieg ich denn verlässliche Daten her, um Sachen miteinander zu vergleichen und erst wenn ich das hab, kann ich entscheiden, was ich an meiner Software ändere, um wirklich weniger.co 2 auszustoßen.

Also ne differenzierte Betrachtungsweise sag ich mal an der Stelle. Ja und auch alles mit Vorsicht zu genießen, wahrscheinlich ne egal von von wo das kommt ja aussagen aber zum Beispiel. Wo du gerade KI ansprichst, da ist ja Wasserverbrauch immer auch n Riesenthema. Ne für die Kühlung in den Rechenzentren ist das auch mit in deinem Beschäftigungsfeld oder in dem Beschäftigungsfeld

Sustainable Software allgemein. Also die Tagesschau sagt zum Beispiel, dass beicherry.pt 3 so ungefähr 5,4 Millionen Liter Wasser für das Training verwendet wurden, was auch immer 5,4 Millionen Liter Wasser sind ja keine Ahnung, aber ziemlich viel klingt erstmal viel, so fehlt aber die Relation, geht es auch in diese Richtung, dass man sich damit beschäftigt. Ich kann nicht für die gesamte Industrie sprechen. Ich kann nicht für die ganze Zeit sprechen, ich kann mich nur

zu dem äußern, was ich sehe. Heute Abend beispielsweise bin ich wieder bei einem Termin vom Silicon sextony, das ist der Verbund der Halbleiter produzierenden Unternehmen, also diverse Unternehmen, die in Sachsen und Umgebung in der Halbleiterfertigung beschäftigt sind, so, und dort geht es natürlich um Wasserverbrauch, weil bei der Halbleiterfertigung. Viel Wasser gebraucht wird.

Es geht darum, wo der Strom herkommt, ob man jetzt grauen Wasserstoff zukünftig nutzt oder grünen Wasserstoff. Diese Sachen, so Fertigungsunternehmen an sich, das sehe ich auch bei der Zeiss, beschäftigen sich natürlich schon sehr lange auch mit dieser Art von Nachhaltigkeit, da gibt es zum Beispiel die ESG Kriterien, hier steht e für Environmental, S für Social, G für Governance.

Die sind zum Beispiel bei Ausschreibung von der öffentlichen Hand sehr wichtig oder bei diversen Großinvestoren. Das Ehe für Environmental betrachtet dann zum Beispiel auch, wie gehen Unternehmen mit Biodiversifiziert Biodiversität, Diversität oder OK, ja und diverse weitere Faktoren so. Der große Unterschied, die jetzt für uns Softwerker, ist, dass dieses die diese Sichtweise eben

auch auf uns gefallen ist. Vielleicht waren wir bei Zeiss deshalb ein bisschen eher dran mit dem Thema als manch anderes Unternehmen, weil wir so n sehr großen Anteil an Fertigung haben. Und ich bin ja auch in einem Bereich. Der sich mit der Fertigung Manufacturing beschäftigt. Gerade in der Halbleiterbranche.

Und da schwappt natürlich wissen zu uns rüber, da schwappen auch fragen zu uns rüber, weil es einen Unterschied macht, ob ich jetzt in den Geräten, die wir zur Halbleiterfertigung ausliefern, ein oder 2 Computer verbauen muss, und das ist wiederum zu einem Gewissen gerade auch abhängig davon, wie ich meine Softwarearchitektur gestalte.

Will ich jetzt eine verteilte Applikation haben, habe ich eine zentrale Applikation. Wie lege ich meine Daten ab, habe ich vielleicht ein entsprechendes Server Rack in

der FAP meines Kunden? Das sind so alles Fragen wo Hardware und Software nah beieinander sind so daher kann ich das nicht so ganz auseinandernehmen, der Wasserverbrauch ist für Rechenzentrumsbetreiber sehr wichtig und du wirst Informationen dazu auch in den Sustainability Reports von Microsoft, Google, Amazon und Co. Finden. Blöd, um auf diese Frage zu antworten. Ich hab, ich muss noch mal ne kurze Anekdote erzählen zu dem.

Also ich find ja das das Thema spannend auch ich glaub da, da kreiseln wir ja auch n bisschen drum rum wie wie kann ich Software auch von der Architektur her, also vom vom Handwerklichen her so konzipieren, dass die halt

Potentiale durch Ressourceneffizienz und Multiplikatoren

sparsam ist. Ja und ich hatte mal in als ich noch Informatik studiert hatte n Professor und der meinte. Es gibt quasi ne Grundregel, dass Software nie schneller wird, obwohl die Hardware krass sich überholt. Doppelt so schnell, vierfach, zehnfach hundertfach.

Die Systeme bleiben immer alle gleich langsam, meinte er, stellte das so hin und im Prinzip ist es fast so würde ich sagen, erstmal diese These würde ich bestätigen, weil ich mein, es gab ja schon damals als es noch die Floppy Disc gab, gab es schon das Word 5 oder irgendsowas ja da hast du irgendwie 20 Disketten einmal durchgeschliffen, dann hast du die installiert gehabt. Wow, da konntest du auch tippen.

Ja, und die und die und das ging auch fort, ja vielleicht ganz kleinen Schluck langsamer als heute, aber jetzt kein riesen Sprung, ja nur um das mal so jetzt zu sagen und er meinte aber Halt der Grund ist ja eigentlich nur der, dass die Softwareentwickler die die auf der neueren Hardware entwickeln, die sind halt schlampiger unterwegs, hat echt so gesagt, ja die geht ja so, also muss ich nicht mich nicht beim letzten Byte sparen, ja ist nämlich anstrengend, kann ich jetzt auch

mal sagen ja wenn man wenn man sehr. Hocheffiziente Software schreiben will, wo man jedes Daten, es gehören ja 2 Sachen dazu, es gehört das Computing dazu und die Daten die ich, auf denen ich rechne, ja und beides muss ich irgendwie klein halten, ne, also ich muss möglichst effizient Algorithmen durchziehen und ich muss möglichst meine Daten so kompaktieren, dass ich wenig von

denen hab. Ja und und die werden halt immer so, sagt er, die Programmierer, die werden immer faul bleiben, ja die nehmen dann auch so hochsprachen ist halt alles einfach mit Python ist natürlich viel einfacher zu schreiben als mit C plus plus, ja. Aber das kann ich auch mal sagen. Pythons Halt führt halt nicht ganz so effizient aus, wie obwohl es schon fast dran ist.

Wie C plus plus aber so n, Note JS oder javascript auf jeden Fall langsamer, langsamer, ja das muss man ja auch sagen, ja und ich glaube damit hatte er recht gehabt, ja und ja, aber es ist natürlich auch hier wieder das das Rechenmärchen so klar kann ich mich hinsetzen und noch mal versuchen in der heutigen Welt 2000000 Zeilen C plus Plus zu schreiben um das ist um um irgendwas zu lösen. Lohnt sich das an der Stelle, weil das dauert halt dann auch 2 Jahre länger im Notfall, weil es

halt so viel komplexer ist. Ja und und dann waren halt auch 2 Jahre länger die, die die Bildschirme an, von denen wir vorher gesprochen hatten. Du musst 2 Jahre länger was eintippen, ja, also insofern ist es auch ne, aber man kann das mal so sagen, ich glaube es ist schon so, dass wir Software, ich will nicht sagen vielleicht schlampiger, aber die. Es ist jedenfalls nicht mehr so performant wie früher.

Diese monolithischen C plus plus Blöcke, ja, das ist schon, das ist schon n Blitz glaub ich gegen diese ganze Web und Cloud Technologie die wir heute so normalerweise einsetzen, ne, da geht halt schon n bisschen reibungsverlust ist schon dabei ja und zwar bei jeder Rechnung ne. Wo, wo man dann aufpassen muss, ist, dass man nicht. Die Entwickler, die auf einem bestimmten Tech Stack arbeiten,

in Sippenhaft nimmt, weil. Letztendlich ist das ja, es ist ja nicht der Auftrag an den Webentwickler, dass er jetzt den Note Modules Ordner optimiert, sondern es ist eher ein Auftrag an die Community und dort die die Leads in der Community die Technologien bereitstellen und ähnliches, dass sie. Diesen Technologie Stack insgesamt optimieren, das ist ja etwas, das auch bei Python passiert, in dem zum Beispiel Standard Libraries eher in C und C plus plus programmiert werden.

Ja, auf die Art und Weise wird jeder Nutzer jene nutzende, gilt als Multiplikator und genauso sehe ich das auch für unsere Software, die wir schreiben, unsere Nutzer und Nutzerinnen sind Multiplikatoren für unsere Entscheidungen. Wenn ich jetzt so eine Handy App schreibe, die unglaublich viele Informationen hin und her schickt zwischen dem Backend und dem Frontend, dann wird das multipliziert durch die Nutzer.

Für mich wird das teuer, weil ich muss den Traffic bezahlen so und ich kann uns allen einen Gefallen tun, wenn ich ganz genau überlege, was muss ich tatsächlich übertragen, was sind die Daten die ich speichern muss, was sind die Daten die ich berechnen muss und was sind die Daten die ich übertragen muss und wo will ich das alles tun, das sind so diese Grundsatz Sachen, weil du vorhin auch nach nach Architekturthemen gefragt hast, die man da berücksichtigen kann.

Im Grunde schauen, dass man nur die Daten erfasst und überträgt, die man tatsächlich braucht und vielleicht sogar so krass ranzugehen, dass man sagt, ich will eigentlich gar keine Daten übertragen. Mal diesen Switch im Kopf zu machen, weil gerade mit der Cloud ist es so. Du kannst mit 23 Mausklicks ein weltumspannendes Netzwerk aufbauen, was Millionen von Nutzern zeitgleich verwenden können, eigentlich nur begrenzt durch deine Brieftasche.

Wie wäre es, wenn wir mal in den anderen Extremfall schauen und sagen okay, ich will so wenig wie möglich an Daten übertragen, so wenig Berechnungen wie möglich, weil du sparst tatsächlich erst ein, wenn du dann auch mal Rechner abschalten kannst. Der Spruch ist nicht von mir. Aber da sagst du was wahres, Hendrik, ich. Also da sind jetzt 2, die will ich noch mal aufnehmen 2

Kernpunkte drin. Du kannst mir auch wieder wegrätschen und ich es jetzt falsch wiedergebe, aber ich glaube als Softwareentwickler oder als softwarearchitekt sag ich mal was wir machen können. Heutzutage ist tatsächlich an den Datensparen, das sag ich noch mal also mal und das fand ich jetzt schön was du sagtest, es gibt ja das Zero Trust gedankenmodell sag ich mal wo ich wo ich erst mal sage. Erstmal traue ich keinem. Ja, man könnte das um ummünzen.

Jetzt mach ich gerade mal live Zero Data. Ja ja, also mein mein erster Gedanke ist so wenig wie möglich Daten produzieren und durch die Gegend schicken.

Ja das ist tatsächlich was was ich gut machen kann als Softwareentwickler und auch völlig losgelöst ob ich Python Note, JS, moderner React was weiß ich irgendwelche Stacks nutze, das sollen die nämlich auch mal machen, das sind nämlich auch, denn das wäre zu viel verlangt von den Webentwicklern. Oder überhaupt von den Softwareentwicklern heutzutage jetzt irgendwie den Technologiestick anders zu wählen, um dann hier oder da noch mal n körnchen.co 2 zu sparen.

Und da ist es auch so und das das würd ich auch noch mal sagen, ich ich glaube hier ist es tatsächlich die Community in der Verantwortung beziehungsweise die Leute die dass man auf der Turnspur sagen, die diese ganz unterliegenden Algorithmen machen, das hattest du auch schon gesagt, also bei Python ist das so und bei Note ist es auch so.

Es gibt ja so Berechnungen, die sind immer wieder da, ich sag mal hier TLS und so Verschlüsselung und sofort und so weiter ja. Und das machen ja ganz, ganz, ganz, ganz viele Leute. Das passiert die ganze Zeit.

Ja, und jetzt bei KI ist vielleicht der krasseste Faktor, ja, findet nur ein Forscher die Möglichkeit so ne Prediction durch so n fertiges Modell n Schluck schneller zu machen und und ne, das ist ja wie im Prinzip, man kann es vergleichen wie n produzierendes Gewerbe. Ja Mhm, das ist einfach so viel Action drauf, das ist so krass genutzt, dass an an diesen und die muss man finden, diese relevanten Algorithmen, die halt millionenfach milliardenfach Billionenfach laufen.

Bei denen lohnt es sich halt noch mal ein Prozent oder 2% zu optimieren und es hat halt einen riesigen riesigen Faktor auf unsere auf unsere.co 2 Emissionen ne und da, aber da da kann man jetzt nicht den Standard Softwareentwickler der jetzt zu Hause oder auch in der Firma irgendwelche Webentwicklung macht hernehmen, da müssen dann die ganz krassen Experten, die gibt es auch und die die dürfen nicht aussterben, die müssen her und dann im C plus plus da die Sachen

optimieren ne aber so so kann es nur funktionieren was wir glaube ich nur machen können sind die Daten ein bisschen einzusparen ne. Und bei uns natürlich selbst auch überlegen, wie kann ich meine eigenen Algorithmen entsprechend gestalten, dass man jetzt zum Beispiel nicht, wenn man eine Liste befüllt, jeden ein Datensatz einzeln aus dem Internet lädt, ob sie gebraucht werden oder nicht, oder andere Tipps, die man in der Community finden wird, ist zum Beispiel,

dass man Videos nicht automatisch im Hintergrund abspielt, falls man dann irgendein Videoplayer hat, sondern dass man tatsächlich darauf wartet, dass die Nutzenden das Anstoßen an der Stelle gibt, je nachdem in welchem. Bereich man unterwegs ist, was für eine Art von Software man entwickelt, welche Technologien man einsetzt, wird man da unzähliger an Tipps und Ideen finden von zu dem, was du vorhin gesagt hattest.

Mit der Einsparung war es nicht bei Deep Seek genauso als sie das erste Mal rauskam als KI gab es ganz viel Hype, weil mit viel weniger Energieeinsatz das Modell getrieben wurde und dann sind gleich mal. Aktienkurse von Google und Co. Ein wenig abgesackt, weil man gedacht hat, um Gottes Willen, die Chinesen haben den Amerikanern jetzt gezeigt, wie man ressourceneffizienter KIS bereitstellt. Also da merkt man auch diesen Wettbewerbsvorteil. Ja, und herrlich. Das ist genau das Beispiel.

Prima, dass du es sagst. Ja genau, ein paar Prozent schneller trainiert und dann, dann hat das ja gigantischer globale Auswirkung mittlerweile, weil KI natürlich n globales Thema ist, ja. Dort sind wir halt noch in der Phase, dass es wird eine Rolle spielen und das spielt schon eine Rolle. Der Energieverbrauch, von den KIS einmal hat es man ja da gesehen und zum anderen haben ja auch diverse Investoren schon in Frage gestellt, ob sich daraus überhaupt verwertbares Konzept erstellen kann.

Also dass man bei den wahren Kosten von KI, ob man dann überhaupt noch Geld damit verdienen kann. Aber wenn man alle Kosten in die Rechnung mit Reinnimmt genau. Die jetzt nicht wirklich sofort an der Oberfläche sichtbar sind.

Ja, okay. Zurzeit, zurzeit wird ja noch viel kompensiert, einmal durch Forschungsgelder, die da von den Konzernen mit reinfließen Marketing hat da seinen Anteil und so weiter und sofort, da schaut man gerne mal über den Stromverbrauch hinweg, die großen Unternehmen wie Facebook, Google und Co, die sind ja in einem ewigen Wettstreit da im Internet oder in unserer heutigen Industrie immer der der

Erste auch gewinnt. Ein Gewinner takes it All war der Spruch. Da passiert im Hintergrund eine ganze Menge. Die Firmen haben ja auch das Geld letztendlich, um da die Kosten für ihre Nutzenden entsprechend klein zu halten und für uns heißt das Minorum, ähnlich wie es bei der Cloud ist, dass die tatsächlichen Auswirkungen unseres Tuns beim Nutzen ein Stück weit kaschiert

werden. Wir sehen ja nicht so richtig, was kostet mich das jetzt, wenn ich mir ein Bild von einer Katze generieren lasse, als dass ich meine eigene Katze fotografiere. Gut, ich weiß aber auch nicht, was es kostet, die eine Katze zu

fotografieren. Gerrit, hast du das nicht vielleicht sogar das letzte Mal gesagt, also was ich zum Beispiel auch total krass finde, sind so Kleinigkeiten die die man sogar nicht merkt, ne, also jeder kennt ja Google und jeder hat ja schon sehr viel gegoogelt, wahrscheinlich und es ist ja jetzt mittlerweile so, wenn man wenn man heute Google wenn ich das jetzt mache, dann krieg ich ja nicht nur einfach die Anzeigen mehr so wie früher, sondern da läuft ne KI, die hat

das gelauscht was ich da googeln wollte und schreibt mir nicht bei jeder Anfrage aber bei sehr vielen Krieg ich ne KI generierte Antwort ja. Und hier ist quasi schon ne Zusammenfassung von dem, was ich normalerweise mir durch weitere Klicks auf Webseiten an Anzeigen hätte lassen können. Ja und jetzt muss man kurz mal überlegen, was heißt denn das?

Ja, wie viele Leute googeln denn jetzt irgendwas pro Sekunde ja weltweit ja, das sind glaub ich ne ganze Menge ja und jedem einzelnen wird jetzt nicht nur einfach die vorher gecashten, das ist auch teuer, das gab es ja auch schon mal so Rechnung was kostet ein Klick bei Google jawieviel.co 2 ja. Aber ich glaube, der Footprint war früher, wo ich einfach nur die Anzeigen hinbekommen hab, noch n ganz anderer, als wenn ich jetzt für jeden einzelnen n Modell Anfrage.

Jetzt gib mal da deinen Text raus. Ja jetzt weiß ich noch nicht was Google daran Caching betreibt und so weiter lohnt sich jedenfalls, das ist jetzt wieder wer sind n Thema für Softwarearchitektur auf High Level ja die Rausfiltern die gleiche ähnliche Anfrage gemacht haben und das was das Modell einmal gesagt hat dann gleich irgendwie was weiß ich den nächsten 5000 irgendwie hinzupräsentieren daran arbeiten die bestimmt auch ja aber.

Aber das ist so ne. Also ich würde sagen hier hat sichder.co 2 Footprint in Google einfach durch die Einführung für alle und es muss ja auch für alle funktionieren. Gibt es jetzt mal hier KI Ergebnisse? Das muss ja krass sein ne also ich hab jetzt nicht weiter keine Fachartikel gelesen so aber ich stell mir vor das ist das hat krasse Auswirkungen. Ich habe letztes Jahr den Sustainability Report von Microsoft verglichen und dort

kann man die Auswirkungen sehen. Also sie berichten ja darüber, welcher Stromverbrauch ist, muss manchmal zwischen den Zeilen lesen bei den Sachen. Aber man kann definitiv bei den Hyperscalern in dem Sustainability Reporting dazu zahlen finden und dann kann man das auch selbst vergleichen, zumal sie ja von den Unternehmen selbst auch kommen. Wer da Interesse hat, immer mal reingucken und dann kann man das

besser abschätzen. An der Stelle vielleicht noch ne ganz gute Ressource ist auch immer der Vortrag vom vom

Plöckner beim OMR, der. Berichtet über den über den State of AI. Und da geht es auch immer um Ressourcenverbrauch von von AI einmal beim Lernen und aber auch andererseits beim Abrufen. Das sind ja eigentlich die 2 großen, also beim Abrufen von Daten, bei der Nutzung von AI ne, aber das nur am Rand, da kann man auch mal verdenken OKKI verbraucht viele Ressourcen, kann aber vielleicht auch perspektivisch vielleicht auch jetzt schon viele Ressourcen

einsparen, also das ist eigentlich der Knackpunkt, ne finde ich n finde ich n ziemlich spannenden Punkt weil. Man neigt ja dazu, denn doch eher über den höheren Verbrauch immer nachzudenken und nicht so viel über eingesparte Lieferwege, ja weniger Flugverkehr, vielleicht sogar, weil weniger Flugtransport stattfinden muss. Optimierte Logistikrouten ich muss einfach weniger durch die Gegend fahren und was weiß ich ja.

Ja, ist spannend. Oder sogar wenn, dann dann ganz krass, wenn die KI sich, das ist immer so n bisschen Terminator, aber die KI ist ja auch mittlerweile schon da und optimiert den. Die Struktur der Hardware schon

wieder hin. Ne wie wie wie sind die Chips gebaut und so weiter die merko Chips und so weiter ja und wenn ich wenn ich jetzt zum Beispiel KI nutze um die nächste Generation Hardware zu machen, die halt irgendwie die gleiche Rechenleistung erbringt mit 20% weniger Energie 20 ist n bisschen hochgegriffen, aber selbst wenn es nur 2% sind, das sind ja auch alles so Rechnungen.

Ja das man kann, man kann ja die KI auch dazu nutzen quasiwieder.co 2 sparendere Hardware zum Beispiel zu entwickeln zu lassen oder dabei zu helfen, ne.

Wann immer ich mit Personen über das Thema Rede, ist das so einer der ersten Schritte, den alle durchlaufen, wo, wo man zwischen diesem für und wider Hin und her ping Punkt das bringt den Vorteil, aber es hat diese Auswirkung, aber es bringt den Vorteil, aber es hat diese Auswirkung und eine Schwierigkeit, die ich im Kontext an Sustainability Lord sehe ist, dass man ganz schnell rüberkommt, wie der mit dem Hoch erhobenen Finger, der sagt, ihr seid alle Umweltsäuer, weil ihr

jetzt KI benutzt, statt dass ihr eure Kollegen einfach mal fragt oder solche Sachen. Das macht die Kommunikation immer unglaublich schwer, weil sie nicht mehr zielorientiert ist. Es baut sich zwischen den Gesprächspartnern einem Wand auf und das ist auch der Grund, warum ich selber eher sage, wir reden über Ressourceneffizienz, weil wenn dir die Ressourcen es wert sind, die zum Beispiel in

KI zu investieren. Dann ist das anscheinend hat das einen Mehrwert für dich, der das rechtfertigt, aber du musst für dich selber auf Basis der korrekten Informationen oder Daten diese Entscheidung treffen, du musst die strukturiert treffen, statt dass man da so reinpurzelt und am Ende wundert man sich über die Betriebskosten, die das alles kostet. Also es ist wie bei jeder Entscheidung innerhalb eines Unternehmens zum Beispiel. Ja, ich muss gucken, ob sich das für mich lohnt an der Stelle.

Genau, und da ist das interessante wir ich, wir haben vorhin über Dateneinsparung gesprochen. Du brauchst ja Daten, um diese Entscheidung treffen zu können, weil es Daten werden, Informationen und aus Informationen wird wissen. So muss also erstmal Daten erfassen um zu wissen, wo stehst du eigentlich, dann kannst du die Entscheidung treffen, die beeinflussen wie viele Daten du

in Zukunft weiter verarbeitest. Noch um den Schluss zu vorhin zu fassen in der IT in der Softwareentwicklung sagt es ist aktuell noch schwer weil uns dafür die entsprechenden Standards fehlen, weil uns die Erfassungsmethoden zu großen

Standards für nachhaltige Software und weniger Daten

Teilen noch fehlen, aber da wird. Sehr stark dran gearbeitet also in den nächsten 2 Jahren kann man da viel erwarten. Es gibt auch schon viele Erfolge, zum Beispiel den blauen Engel, das ist als Zertifikat, das vergleicht, wie der Ressourcenverbrauch von einem Softwaresystem sich über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat und dann besser einen Überblick dann drüber zu haben, ist es jetzt wirklich nachhaltiger oder verbraucht es viel mehr Ressourcen, als es eigentlich sollte.

Blaue Engel ist es was deutsches oder ist es jetzt nur angedeutscht? Der Blaue Engel ist ein ein

deutscher Gütesiegel. Es gab mehrere Ansätze in der Vergangenheit, auch den, also man kennt den vielleicht eher aus Haushaltschemikalien wie Seife oder ähnliches, da wird er auch eingesetzt und hier geht es gab mehrere Ansätze diesen auch auf Software anzuwenden und jetzt ist er tatsächlich veröffentlicht und kann von Unternehmen, also Unternehmen können Anfragen, dass ihre Produkte zertifiziert werden.

Weil das ist dann wiederum interessant im großen Ganzen, dass wenn ich nachhaltigere Software anbieten möchte, wird es ja leichter für mich, wenn Zulieferer von anderen Softwarekomponenten ebenfalls nachhaltige Arbeiten mit Hilfe von solchen Güter gütesiegeln, kann ich mich daran orientieren, ist auch das, was in der physischen Welt passiert. Zeiss ist zum Beispiel bevorzugter Lieferant für Intel, gab es eine Pressemitteilung von 2022, weil man die gleichen.

Grundsätze teilt, weil man gleichen Standards folgt und ähnliches. Und bei der Software bahnt sich das so langsam auch an, ganz langsam. Aber es bahnt sich halt. Das heißt, das, das sind dann wie in wie in anderen Bereichen, also zum Beispiel, Wir haben mal über UX in UI gesprochen in diesem Podcast, auch da weiß ich es noch, da gibt es dann so ne Art Manifesto regeln irgendwie so n Nachschlagewerk für UX and UI Designer oder Frontend entwicklerinnen. Wo sie einfach reingucken

können. OK, Buttons haben so auszusehen. Ja, dann bin ich tendenziell eher nutzerfreundlich und der Kontrast muss so und so sein, dann bin ich auch tendenziell eher besser lesbar und nutzerfreundlich et cetera kann man sich so n Regelwerk auch vorstellen in dem Bereich wirklich als als Nachschlagewerk für Softwareentwickler und Entwicklerinnen. Genau, ich. Kenne leider den aktuellen Stand von blauen Engeln.

Ich hab nur verfolgt, dass jetzt die finale Version veröffentlicht wurde, einer Frühversion, in die ich reingeschaut hatte, war es auf alle Fälle so, dass zum Beispiel eben auch updatefähigkeit Abwärtskompatibilität entsprechende Kriterien waren. Wir hatten damals den Witz gemacht, Software, wie wir sie vor 10 Jahren entwickelt hätten,

wäre jetzt nachhaltig. Das, was Burkhardt vorhin auch gesagt hat, dass man über die Jahre hinweg schlampiger geworden ist, weil einem der Ressourcenverbrauch gar nicht so offensichtlich ist. Die Hardware, die schluckt das

sowieso. Jeder durchschnittliche Laptop, der Langeweilt sich bei den Excel Tabellen, die wir uns dort anschauen und auf alle Fälle kann man sich dann anhand dieser Bewertungskriterien auch für sich selbst wie eine Checkliste zurechtlegen, was könnte ich machen, wo könnte ich Features vielleicht auch verändern. Ganz interessant finde ich zum Beispiel die Idee, dass man ein Verfallsdatum für Daten anlegt.

Das gibt es bei Teams für entsprechende Teams, Kanäle, wo die IT festlegen kann, nach einem halben Jahr wird das Ding automatisch archiviert, falls jetzt niemand widerspricht oder für e Mails so etwas mit angeben, dass die nach 10 Jahren sich selbst löschen, dann könnte man schon mal ganz viele Daten wieder löschen frei machen. Ein anderes großes Problem, wenn man schon bei den Daten sind, ist das sogenannte Dark Data weiß nicht, wie fest dieser Begriff ist.

Er läuft mir aber häufiger über den Weg. Das sind halt all diese die Daten, die an sich irgendwo entstehen, sei es in Software, Logfiles, die kein Mensch schließt, in der Hardware, Sensordaten, die nicht ausgewertet werden, sei es soziale Netzwerke, wo sich KI Bots gegenseitig politisch diskutierend die Stimmung

aufheizen. Gibt es einen ganz, ganz, ganz großen Bereich und bei Zeiss gibt es zum Beispiel auch jetzt aktuell einen Wettbewerb. Wer kann die meisten Daten löschen, also sind die Data Cleaning Days wo wir aufgerufen dazu sind, auch einfach mal alte E Mails zu löschen und dann können wir berichten wieviel haben wir gelöscht an Informationen die wir nicht mehr brauchen, das ist ganz wichtig, keine Handbücher löschen, keine Spezifikationen löschen nur um

meta zu machen. Aber dann sagt man, OK, wir haben so und so viel erreicht und am Ende feiert man sich oder die Person, die am meisten Daten mal frei gemacht hat. Die Softwareentwickler haben ne Geheimwaffe.

Man kann ja immer Docker Image Prune minus a in die Konsole eintippen, wenn man sehr viel mit Docker arbeitet, da kann man mal staunen was das alles so frei gibt, alles alles quasi Images die man eigentlich nicht mehr benutzt, die aber irgendwie da sind zum Cachingzwecken je nachdem was man da so macht das ich mach das alle naselang mal da, da kommen da so 2030 40 Gigabyte bei rum ah das ist schon richtig krass, ja.

Ich hab noch mal ne Frage, also sie ist n bisschen schwierig und ich hab glaub ich noch nicht so ne ganz starke eigene Meinung

Microservices & Modulithen

dazu an dich Hendrik als Software also ne softwarearchitekturfrage erstmal ne Aussage und die ist vielleicht auch nicht ganz ganz einfach zu beantworten aber also wir haben ja unsere Dockerbasierten verteilten Microservice wie auch man das nennt Systeme, das ist ja die moderne Softwarearchitektur, die geht dahin, dass die Systeme quasi verteilt sind verteilt, das heißt verteilt wenn man für auf der Audiospur wir haben also.

Wir haben also Komponenten, die stark entkoppelt sind und die dann typischerweise nur noch über ne saubere Schnittstelle

miteinander sprechen. Das ist eigentlich immer n Netzwerk, das heißt ne moderne Softwareanwendung vor allen Dingen im Web sieht ganz oft so aus, als wären es quasi mehrere Server, kann man mal so sagen und mehrere Clients und so, die sprechen alle miteinander und sofort, ja warum macht man das aus 2 Gründen glaub ich ich glaub der erste wichtigste Grund ist weil man mit großen Software Teams Übersicht behalten will und die Wartbarkeit. Der Software garantieren will,

und das kann ich ganz gut, wenn ich, wenn ich die Architektur so wähle, dass ich quasi kleine funktionale Komponenten habe in Microservices, dann kann ich Teams oder Mitarbeiter darauf spezialisieren lassen, und die kennen sich dann damit sehr gut aus. Die müssen aber nicht gleichzeitig das gesamte System erfassen, was, was gigantisch ist. So, das heißt kriegen Mehrwert da rein, weil ein Softwareentwickler eine Komponente versteht und die Bugs fixen kann und die auch

weiterentwickeln kann. Ohne dass er gleichzeitig alles wissen muss, vom ganzen System und ohne dass er es kaputt macht, sag ich mal, weil halt die Kopplung locker ist und die

Interfaces glatt sind. Ja so, das ist der erste Mehrwert und ich glaub der zweite Mehrwert ist, dass solche Systeme wirklich, wenn es richtig an Last geht und ich meine richtig richtig, richtig an Last, also wenn es ne Web webtechnologie ist die die groß wird, dass ich irgendwie 10 Tausende von Nutzern habe pro Tag, die irgendwie Datenbanken raussuchen und so weiter weil es dann auch ne Architektur ist die

skaliert. Bekomme tatsächlich für diese Last, weil ich weil Skalierung jetzt hier nicht mehr heißt, ich kaufe einfach einen dickeren Server 64 Megabyte 128 Megabyte kann ich ja auch machen, sondern ich muss halt diese Verteilung, die inhärent in der Architektur drin ist, nutzen, um richtig

viele Server einzustellen. Ja, also ich spreche dann vielleicht von 5060 Servern oder Irgendsowas, die diese Anwendung dann am Laufen hält und wo dann tatsächlich auch das Viere hinzufügen von Hardware architektonisch so einfach ist, dass das tatsächlich direkten Effekt hat.

Ja und ich mit mit dem Schrank. Mit dem Rechen Server mehr direkt wieder tatsächlich auch mehr Last abnehmen kann ne so jetzt hab ich lang ausgeholt aber was ich sagen will, die moderne Architektur sieht so aus und das sind vielleicht diese 2 Gründe. Ja und jetzt die Frage an dich Hendrik Ich hab aber auch oft das Gefühl das ist ja so ne Art Best Practice geworden ja jetzt ist es ja aber nicht so, dass jede Firma und jede Software je in diese krassen Lasterlebnisse

kommt, die es rechtfertigen würde. Diese komplexe Softwarearchitektur, die immer etwas weniger sustainable ist, weil ich baue immer n bisschen Reibung ein, wenn ich es so weiter verteile und wenn ich es kleiner schneide, die das dann rechtfertigen würde.

Ja, und vielleicht gibt es auch das Software Team ist gar nicht so groß, dass der zweite Punkt den ich gesagt Hab der Überblick, vielleicht sind es nun 2 Leute oder 3, ja, die gucken dann halt immer alle Services an ja aber ich ich sehe dass das es wird, aber als Best Practice kommuniziert ja und dem. Gegenüber spricht jetzt auch noch, dass wir KI bekommen, die ja auch sehr gut coden kann.

Die könnte aus diesem ganzen Ding easy n monolithischen Block machen, ja vielleicht noch heute nicht, weil es doch noch n bisschen, weil die Komplexität, die so ne KI erfassen kann, auch

nicht so ganz da ist. Aber ich, ich will nur sagen ne KI könnte nen für diese kleinen Probleme vielleicht eine viel schlankere, die man dann durch n Menschen nicht mehr ganz so einfach versteht, aber man kann es ja wieder erklären lassen, Software machen, also weißt du, ich hab jetzt n großes Problem aufgemacht und jetzt wollte ich nur einmal kurz deine Meinung als Softwareentwickler hören. Wo wird vielleicht die Reise

hingehen? Unterstützt auch diese Best Practices. Wir machen es auch so. Hast du deine Meinung zu zu dem Themenkomplex? Ich selber bin ein ganz schlechter Gradmesser dafür, weil ich aus einer Welt komme, wo Ressourcen tatsächlich begrenzt sind. Eben wenn wir an solche Maschinen, also ich hatte zum Beispiel mal das Problem, dass wir ein Software Update nicht ausliefern konnten beim Kunden, weil nur noch 2 Gigabyte speicherfrei war auf einer Platte, die nur 4 Gigabyte groß war.

Also wenn du solche auch Geräte, Steuerungssoftware und ähnliches hast, da hast du halt nicht das Non plus ultra an Hardware drin. Ich hatte meine Arbeit, meine Diplomarbeit auch bei Audi geschrieben, wo sich die Ingenieure dann gerne mal um jedes Byte gestritten haben, wenn es um den Bus ging, habe ich dann schon den Raum verlassen, wenn meine Applikation 50 Megabyte installationsvolumen hatte. Ja, das kommt mir gerade vor. Wie Opa erzählt vom Krieg.

Aber ich bin damit groß geworden, sozusagen, dass Hardware doch noch ein begrenzender Faktor ist. Was ich sehe bei den Architekturbewertungen, die wir machen, etwa so 3 bis 4 mal im Jahr eine Architekturbewertung bei Zeiss Kunden und externen Kunden, habe dadurch schon viele Applikationen innen drin gesehen und die meisten Probleme die Micro Services auffangen, entstehen durch fehlende

Entwicklungsprozesse und. Es ist gar nicht so sehr die Skalierbarkeit. Ja, du kannst den Fall haben, dass du skalieren musst und es ist sogar recht oft der Fall, aber Skalierung ist für mich so der größte Faktor, wenn du weißt, welche deiner Bestandteile unterschiedlich skaliert parallelisiert werden müssen die dafür sprechen.

Nachhaltigkeit kann auch ein Aspekt sein, weil dann kannst du ja den Hardwarebedarf hoch und runterfahren, weswegen manche sogar so krass sind, dass sie sagen, man sollte serverless denken, dann kannst du jede einzelne Funktion. Skalieren je nach Bedarf vergisst dabei aber auch wieder in die Transportkosten, die du mit den Daten hast.

Amazon ist da vor vielen Jahren mal bei Prime in eine tiefe Falle getappt, wurde ganz viel damals drüber geschrieben, über Microservices, Makroservices, Moduliten und Moduliten. Bloß falls jemand mal googeln möchte, so was meine ich aber damit, dass man mit mit Microservices vor allem die Prozessschwierigkeiten behindert oder aufhebt. Es gibt Conways Law, das sagt, dass Software Strukturen den Unternehmensstrukturen ein Stück weit folgen.

Also du hast Kommunikationsstrukturen innerhalb deines Unternehmens, weil unterschiedliche Kollegen unterschiedliche Teams miteinander reden und gewollt oder nicht gewollt Software Strukturen folgen häufig diesen Kommunikationswegen, deswegen wenn wir etwas restrukturieren, dann restrukturieren wir nicht nur die Software, sondern auch die Abteilung, damit die Software Blöcke. Die es dort gibt mit den jeweiligen Verantwortlichkeiten auch eindeutigen Teams zugeordnet werden können.

Das ist auch ein Grundsatz für echte Micro Services.

Sie müssen unabhängig sein, sie müssen unabhängig voneinander, also sie müssen unabhängig entwickelt werden, deployed werden und betrieben werden können, bloß weil man viele kleine Services hat, heißt das nicht, dass man Micro Services hat, sie unabhängig voneinander zu entwickeln, erreiche ich aber auch, wenn ich tatsächlich modulare Software entwickle und da kommt der Modulite ins Spiel. Ein Modulit ist im Grunde zur Laufzeit und zum Reployment ein Modulit.

Man schiebt alles gemeinsam weg und alles kann nur gemeinsam funktionieren. Es besteht aber aus Software Modulen, die von unterschiedlichen Teams in unterschiedlichen Repositories entwickelt werden können und das ist auch etwas, das wir nutzen, weil wir haben unterschiedliche Produkte, die unterschiedliche Ausprägungen zum Beispiel von Hardwarekomponenten haben, und dann brauchen wir sowieso eine kleinere Granularität, als uns das Dienste bieten würden.

Wenn wir jetzt zum Beispiel für den Roboterarm den einen Dienst hochfahren müssten und für die Tür den nächsten und für das nächste Ventil noch irgendeinen Dienst hochfahren. Und da würden wir ja sterben, dann hätten wir 20000 Dienste, die die ganze Zeit sich die Hardware wegnehmen würden.

Deswegen wird es eher in Module gepackt und dann beim Deployment wird das als Monolith ausgeliefert und dann kriegst du auch die richtige Ausnutzung der Hardware, insofern Hardware und Software da aufeinander abgestimmt sind. Dieses, weil du gerade sagst Standard um auf deine ursprüngliche Frage zurückzukommen.

Ja, wenn man sich youtube Videos anguckt, wenn man sich schulungsvideos bei linkedin oder sonst was anguckt, dann wird häufig damit argumentiert, Macht Microservices, das ist das alles entkoppelt, aber so in den letzten 5 bis 10 Jahren hat sich zunehmend diese Sicht auf Microservices geändert, schon allein deshalb, weil dieser Begriff überbenutzt wird, nicht

wie ich vorhin schon gesagt hab. Plus weil ein Dienst klein ist, ist das kein Micro Service und der Modulit oder richtig gemachte Modulit. Er erlebt so eine Renaissance, wo man sagt Okay, wenn ihr die Ideen aus dem Micro Services übernehmt, sie auf Software Libraries Module Übertragt im Sinne von ihr habt fest definierte Schnittstellen, die nicht einfach mal so jemand im Code ändern darf, das ist ja das, worauf es dann hinaus läuft, dann habt ihr diese

Kapselung auch ohne dass ihr. Die Herausforderung der Verteilung braucht gerade Status, ist ja bei verteilten Anwendungen ein Riesenproblem. Wie halte ich über mehrere Software Instanzen hinweg den gleichen Standard, woher weiß ich, welche Bestellung ein Kunde ausgelöst hat, wenn ich 3 verschiedene Systeme damit synchronisieren müsste, diese Probleme hast du dann alle nicht, wenn alles in einem Prozess läuft. Ich hoffe, ich hab deine Frage

damit. Ja, hast du, hast du, weil ich weil weil weil du, weil du auch n bisschen aufweichst. Ja und ich ich wollte das eigentlich nur noch mal hören. Ja und im Prinzip ist das ne n bisschen ne Bewegung, ich glaube das ist dann, dass die Software als Modul Lead so wie du es sagst vermutlich auch etwas von den Ressourcen, da kommen wir ja heute her von den.co 2 footprints und so weiter sparsamer läuft, das wird, das wird höchstwahrscheinlich so

sein. Und es ist, es ist ganz lustig, wir kommen ja aus dieser Welt, ne, also bevor wir jetzt diese ganzen Dockerkrams gemacht haben, ist ja, war ja nicht so, also es waren ja nicht nur Monolithen unterwegs, die komplett verwobene Dinger waren, ein Knoten voll mit ein Millionen C plus plus zahlen, die alle mit dem nächsten was zu tun hatten, du warst ja nicht, war ja damals auch schon softwarearchitektur gemacht und die gute alte Welt, wo man, wo

man irgendwie wo wo es ne Anwendung gab und die hat halt dynamisch DLS nachgeladen und so weiter das ist genau so was im Prinzip so n modulit ja. Und die DHLS konnte man auch schon damals mit Reinladen, wenn es gebraucht wurde. Das gibt es ja auch ganz oft. Ja, denn nicht jeder Anwender braucht ja 100% der ganzen Anwendung zur gleichen Zeit, sondern er braucht quasi nur vielleicht nur dieses eine und da wird auch nur dieses eine Modul überhaupt eingeladen und

prozessiert. Ja und die Welt hatten wir, bevor wir bei Docker waren, ja gefühlt, da wollte ich sein Gefühl, wollte ich abgreifen, geht es auch zum Teil wieder ein bisschen zurück, ja zu dieser Welt. Und es gibt halt wie immer im Leben Anwendungsfälle, wo das gut ist und die anderen Anwendungsfälle, wo ich halt genau diese diese kraskalierbaren Docker Container brauche und so weiter die gibt es natürlich auch.

Ganz schick wäre es wenn wenn der wenn der Entwickler das eigentlich auch nicht mehr mitdenken müsste in der Architekt auch nicht, ich schreib halt quasi die geben einem relativ abstrakten Gesetz meinen Code entkoppelt irgendwie

hin. Und ob der dann später in einem Container läuft, alleine mit und sich kommuniziert mit anderen Containern, oder ob der dann nen Modulit wird, das könnte ja auch nen sehr ich sag mal Compiler, das ist aber so n Monster Compiler sag ich mal dem man sagt der vielleicht KI getrieben ist indem man sagt so jetzt bauen wir das mal so zusammen, dass das Sustainable wird ja, denn da passiert ja sowieso schon, das ist ja auch, das muss man ja auch noch mal sagen, den

Leuten, die jetzt hier nicht coden ja also klar Code ich da irgendwie im englischen Text und ich hab inventations und so weiter. Aber da kommt schon immer noch mal n Tool und auch bei den Websachen. Das ist dann webpack oder irgendsowas was was den geschriebenen Code so gut wie es geht noch mal komprimiert kleiner macht und schneller macht. Ja und vielleicht kann man an der Stelle auch noch mal n bisschen was tun, ne? Letztendlich musst du situativ

entscheiden. Das macht meistens oder sollte ein Softwarearchitekt machen, das gehört zu seiner Aufgabenbeschreibung, so ein Stück weit, und weil ich vorhin gesagt hab, dass mit Microsoftices gerne Unzulänglichkeiten im Entwicklungsprozess kompensiert wird, ist genauso ein Punkt, wo ich sehe, es fehlt der Softwarearchitekt, die Softwarearchitektin, die diesen analytischen Ansatz, die Technik zu hinterfragen, die langfristigen Pläne. Die Nachhaltigkeit prüft und so

weiter und sofort, wenn diese Person fehlt und man quasi nur

Die Rolle des Softwarearchitekten

jemanden hat, der ich will das jetzt auch nicht schlecht reden, aber jemand der gut programmieren kann, das ist ja häufig so die Karriere bei uns in der Industrie, was jemanden, der ziemlich gut coden kann, der Eigenverantwortung zeigt und so weiter und sofort, und der wird dann erst zum Developer ernannt und dann wird er zum Softwarearchitekten ernannt und mit einmal sieht diese Person sich komplett anderen

Anforderungen gegenüber und. Sei es das strategische Denken außerhalb der Softwareentwicklung, weil du eben sowas berücksichtigen musst wie finanzielle Ressourcen, strategische Entscheidung, Risikomanagement und auch diese Dynamik unter den Teams, dass man sagt, was ist denn jetzt die Fachlichkeit und wie musst du mein Team aufbauen nach

Fachlichkeit aussehen. So, und diese Person, die würde dann zum Beispiel auch eben auf die nicht funktionalen Anforderungen und Qualitätsattribute gucken und müsste ganz genau entscheiden. Brauche ich jetzt so etwas wie Ausfallsicherheit, brauche ich etwas wie Skalierbarkeit, ja, dann ist an der Stelle kontinuierisierung super, ist sowieso besser als eine virtuelle Maschine zu verwenden, wäre eine super Entscheidung, was sind Teile wo ich

hochperformant sein muss? Da ist vielleicht so ein Monolith besser, zusätzliche Optimierungsverfahren, da lohnt es sich auch noch 34 mal extra drüber nachzudenken, um das letzte Quäntchen Geschwindigkeit rauszuholen.

So und ja, also ich, ich sage jetzt Leute, kümmert euch um eure Softwarearchitekten, von denen haben wir in in deutschen Unternehmen sehr gerne zu wenig und die kommen dann auch nicht unbedingt immer zu Wort. Das ist auch eine Schwierigkeit, die ich an der Stelle sehe und wo ich sowohl in Gesprächen mit dem Management darauf Hinweise, als auch auf Konferenzen zu sagen, wir brauchen diese strategischen Entscheidungen auch in der Softwareentwicklung und aus Softwareentwicklung

Sicht. Das geht ja komplett konträr zu Vype Coding, um das auch noch mal reinzubringen. Ich habe es letztens ausprobiert, je nachdem welches Modul du welches Modell du verwendest, kannst du dich von einem Fehler zur nächsten hangeln. Oder du kriegst tatsächlich ja gute gute Ideen, aber das Modell hat ja kein kein Wissen als solches.

Es hat Informationen und es präsentiert dir ja Informationen, aber diesen Kontext, deinen Kontext, deine Fachlichkeit, die du tatsächlich abbilden willst, kannst du ja nicht liefern und daher fällt es dort immer rein, wenn der Kontext Sicherheit zum Beispiel fehlt, dann dann hast du deine ganzen Secrets in deinem Webfrontend und jeder darf mitlesen. Ja, also wie man merkt, ich bin dem Waldkudding nicht gerade aufgeschlossen gegenüber.

Ich sag dazu am besten gar nichts, sonst mach ich, sonst mach ich gleich n ganz anderes Pass auf, das heißt? Interessant zu sehen, was alles möglich ist. Aber man darf nie vergessen, was ein Large Language Modell, was diese KI tatsächlich ist, war. Jetzt vielleicht doch n bisschen unpassend das hier reinzubringen. Ich bin ja eigentlich, ich bin ja eigentlich. Voll lange still? Nein, egal, aber ich find das eigentlich ganz cool, weil das zeigt noch mal so die Spitze

von, also man das alles. Vielleicht mag Hendrik gleich auch noch mal ne Schlussfolgerung machen, das war es schon quasi so n bisschen so n Wort zum Sonntag. Er sagt Ja, Softwarearchitekten sind wichtig, warum?

Weil ja natürlich erstmal für die für die Software und für die Architektur und dass das irgendwie läuft und so weiter aber ja halt auch genau für dieses, wenn wir wenn wir ueber.co 2 footbinting über über Sustainability nachdenken, weil wenn ich die richtige Architektur hab jetzt sag ich es noch mal ganz anderes plattes Bild ja es ist ja in der in der echten Welt auch so ja ich kann mir ne wunderschöne Villa hinstellen, die ist total funktional, hat n Pool und

funktioniert alles. Ja, aber nur einfach gedämmte Gläser und wie alles überall pfeift der Wind durch.

Klar hab ich halt ne riesen Gasheizung unten im Keller und ich Jauch das Halt durch ja funktioniert ja ob das jetzt cool ist weiß man nicht ja und wenn du aber nen gescheiten Architekten gehabt hättest hast du genau die gleiche coole Villa mit dreifach gedämmtem Glas mit Solarpanels auf dem Dach die auch noch schick aussehen und so weiter und lebst genauso angenehm und funktioniert alles genauso gut ja bloß das Ding verbraucht halt irgendwie hundertstel.

Von den Energieressourcen, die du sonst hast. Ja. Also und deswegen, wo man dann einfach gar keinen Architekten hat und man lässt einfach die Bauarbeiter alle mal machen, irgendwie n bisschen, da kommst du vielleicht zum Ziel, ja funktioniert, und das ist angenehm, aber ob das jetzt aus diesen sustainable Gesichtspunkten irgendwie cool ist, wage ich zu bezweifeln und dein und das jetzt noch mal einzuordnen, dein White Coding Beispiel für mich ist. Ja, das mal irgendwie alle

machen. Architekten brauchen wir gar nicht. Wir fangen vom Dach runter an und so KI donnert da irgendwas zusammen und vor allen Dingen wenn du Software weiterdenkst. Wenn also über die Zeit, wenn das länger leben soll, das Produkt klatscht halt immer noch hier und da was dran, das wird also vom.co 2. Footprinting Point of View gar nichts, das kann ich jetzt schon sagen, jedenfalls heute noch nicht, ja. Bis die Modelle so weit sind, sich da selber noch irgendwie zu

zügeln. Ne, aber das wär irgendwie so die Spitze von von der Eskalation. Ja, spannendes Bild ja an der Stelle. Es ist ja auch von der langfristigen Stabilität und Umsetzbarkeit ein Riesenproblem, da das Modell selbst ja die Software immer wieder verstehen müsste und im Grunde dieses Wipe Coding zeigt. Das, was wir früher mit Modelbase Programming hatten oder wie es hieß, du gibst halt n Datenformat vor und dann generierst du die UIS daraus.

Ja, das ist aber nicht das, was es schwer macht.

Sondern dass das ist, was es schwer macht, ist, sich Gedanken darüber zu machen, was ist meine Fachlichkeit, wie muss die in Software umgesetzt werden, wie muss die langfristig gestaltet werden, damit sie diversen Anforderungen genügt, auch in Zukunft noch, und das kann die KI zumindest jetzt noch nicht berücksichtigen, wer weiß, was da in Zukunft noch kommt und zu deinem Beispiel mit dem Architekten noch in der Softwareentwicklung hab ich immer das Gefühl, dass wenn die

Software fertig ist, was sie nie isst. Nur tote Software ist fertige Software, sondern es wird eigentlich immer noch irgendwas geändert. Aber sobald die großen Entscheidungen getroffen werden, degradieren wir unsere Architekten zu Hausmeistern und das sorgt dafür, dass die Sachen, die diese Langfristigkeit nicht erhalten bleibt, weil es dir nicht reicht, dass du am Anfang eine Blaupause zeichnest.

Und dann rennst du weg, sondern du musst die Software eben wie in einer Evolution an die veränderlichen

Umgebungseindrücke anpassen. Sei es, dass deine Libraries, die du am Anfang verwenden wolltest, mittlerweile nicht mehr supported werden durch einen Maintainer, siehe Open Source Software wurde zugemacht, musste austauschen durch was anderes, sei es, dass es veränderte Anforderungen gibt wie bei Corona, womit einmal alle zu Hause waren und wir mussten skalieren, im großen Maße alle möglichen Softwaresysteme und so weiter und sofort, genau das ist so der

Punkt, wo wir dann auch bei der Restrukturierung von Softwareansätzen oder meistens dazu kommen, also solche grundlegenden. Entscheidungen und Anforderungen sich sehr stark ändern und dann musst du auch was an den

Grundfesten der Software machen. Nicht jede Software die wir Restrukturierung auch noch die 37 Jahre alte C plus plus Software, die sind nicht unbedingt schlecht per se, die brechen jetzt nicht gleich zusammen, aber die Anforderungen haben sich geändert und demnach musst du grundsätzlich mal was am Fundament machen, musst du halt auch mal ein paar Fenster rausreißen um bei deinem Beispiel zu bleiben um die durch dreiglasige Fenster zu ersetzen. Also noch mal die.

Wir brauchen bessere Softwarearchitekten, Wir brauchen mehr Softwarearchitekten und wir brauchen mehr Selbstverständnis in der Kommunikation mit unseren Stakeholdern. Wir sind die Verteidiger der Software. Wow. Abend. Ja, mega gut, Hendrik, da war jetzt so viel theoretisches Wissen gepaart mit extrem guten Praxisbeispielen und ja, auch Anekdoten. Dabei fand ich jetzt wirklich sehr, sehr spannend und.

Bedanke mich schon mal aber wollte noch fragen ob du jetzt du hast jetzt zwar schon Abend gesagt ja, aber vielleicht willst du noch was hinzufügen, vielleicht auch noch mal Worte darüber verlieren, wenn man dich erreichen kann und für welche Themen ihr ansprechbar seid. Also erreichen kann man mich über hendrik-loesch.de, da findet man im Grunde alle Informationen zu Veröffentlichung, Trainings, die

ich anbiete und ähnlichem. Ich bin auch regelmäßig bei diversen Konferenzen, demnächst bei der Developer Week und auch bei der VR Developers. Da findet man mich am Zeiss stand, wir haben dort auch einen tollen Zeiss Truck, wo ich mir zeigen kann, was Zeiss so alles macht. Ansonsten habe ich im Grunde das gesagt, was ich sagen wollte, der Softwarearchitekt ist wichtig, Nachhaltigkeit hat

Kontakt und Services Hendrik

natürlich einen großen Aspekt, wenn es um.co 2. Die Klimakrise und ähnliches geht, es geht aber noch weiter, wenn es um ökonomische Nachhaltigkeit geht, also Kostenfaktor. Dass man nicht immer auf die Entwicklungskosten nur schauen sollte, sondern auch auf die Betriebskosten. Was kostet mich die Software über die nächsten 3 415 Jahre, wenn ich denn die so lange halten möchte? Das sind so die die Punkte, die

mir noch wichtig sind. Ich bedanke mich auch, dass ihr mir hier die Möglichkeit gegeben habt, mit euch über das Thema zu sprechen, war ein sehr angenehmes. Gespräch, das kann ich nur zurück bestätigen, hat viel Spaß gemacht. Danke Hendrik an der Stelle. Danke auch mal von meiner Seite und danke an euch fürs Zuhören. Wir hören uns in 2 Wochen wieder bei einfach komplex, Hendrik macht's gut, bis dann. Tschüss. Tschüsschen einfach komplex wird, präsentiert und produziert

von heiß und mehr. Wir freuen uns auf Deine Fragen und dein Feedback an Podcasts at Heiß und mehr.com vielen Dank fürs Hören dieser Folge bis Dienstag in 2 Wochen und Tschüss aus Hamburg.

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