Standardisierung in OT & Engineering mit Michael Grollmus von Grollmus #98 - podcast episode cover

Standardisierung in OT & Engineering mit Michael Grollmus von Grollmus #98

Dec 02, 202545 minEp. 98
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Episode description

Alle reden davon, dass KI bald SPS-Code generiert. Aber Michael Grollmus (Grollmus GmbH) tritt auf die Bremse: Bevor wir automatisieren können, müssen wir unsere Hausaufgaben machen.

Das Problem: KI und Code-Generatoren sind nur so gut wie die Struktur, die man ihnen gibt. Wenn ein Ventil im mechanischen Plan anders heißt als im EPLAN und im TIA-Portal wieder eine andere Variable nutzt, scheitert jede moderne Technologie.

In dieser Folge diskutieren wir, warum Standardisierung kein reines Software-Thema ist, sondern bei der Mechanik anfängt. Wir sprechen über die Notwendigkeit einer durchgängigen "Toolchain" (TIA Selection -> EPLAN -> TIA Portal via AML) und warum manuelle Datenübertragung der Tod jeder Skalierung ist.

Außerdem ein Reality-Check zur IT/OT-Konvergenz: Warum Hochsprachen und komplexe IT-Konzepte zwar modern sind, aber dem Instandhalter an der Anlage das Leben zur Hölle machen können ("KOP/FUP vs. SCL").

Fazit: Wer morgen KI nutzen will, muss heute standardisieren.

Links zur Folge

Grollmus Website https://www.grollmus.de/

Grollmus auf YouTube https://www.youtube.com/c/Grollmus_Automation

Michael auf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/grollmus

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Transcript

Moin und herzlich Willkommen zu einfach komplex. Wir haben wieder einen Gast da, den Michael Grollmus von Grollmus. Man hört es schon deine eigene Company Michael, Wer bist du eigentlich und und was machst du oder was macht ihr bei der Grollmus? Ja, erstmal vielen Dank, dass ich hier bei euch sein darf. Wir von Grollmus sind Spezialisten im Bereich Industry Automation und wir haben uns speziell auf Weiterbildung. Spezialisiert machen auch noch Software, aber sag ich mal.

Unser Hauptthema ist, dass wir Wissensvermittlung machen und deshalb freu ich mich umso mehr hier bei euch zu sein, weil das ist ja auch ne Art von Wissensvermittlung. Ganz genau, das haben wir hier vor. Ja, und die Leute sehen das glaub ich auch so, also wir kriegen auch Feedback, dass man hier sehr viel lernt, auf jeden Fall und ja, schön, dass du da bist. Was hast du uns für n Thema denn mitgebracht?

Also es geht ganz grob um Standardisierung in der OT, Vielleicht magst du mal in deinen. Bei Ordnung reißen, was dahinter steckt. Genau so. Das Thema Standardisierung ist ja jetzt quasi nicht nicht neu, aber ich sehe es halt gerade auch immer noch so im Vergleich zur IT, wenn wir in der OT unterwegs sind, sei es wenn wir von Software Entwicklung über hm is bauen, wenn wir aber auch in die Elektroplanung gehen.

Dass wir einfach noch das das Thema Standardisierung, ja, dass wir noch am Anfang stehen und gerade auch so im Zuge das Thema automatische Codegenerierung auch das Thema KI, was immer größer wird, dass wir jetzt einfach beim Thema Standardisierung noch mehr Gas geben müssen, weil Standardisierung ist im Prinzip die Hausaufgabe, die wir machen müssen, damit wir danach coolen Code generieren können, wo uns dann die KI natürlich jetzt schon hilft.

Also du sagst Standardisierung ist sozusagen die Basis, das Fundament für alles, was wir eigentlich machen wollen um ne OT irgendwie auch so behandeln zu können wie wir ne IT letzten Endes heutzutage behandeln oder wie sie betrieben wird. Genau, also Standardisierung hilft uns jetzt nicht nur in in, in Zukunft beim Thema Code Generierung, auch sag ich mal schon schon heute haben natürlich die Firmen auf verschiedenen Levels einfach auch schon Standards, das ist

einmal. Was, was wir dann auch immer beschreiben beim Thema Fehlersuche, bei einer Anlage, ja, das heißt, ich hab jetzt irgendwie ein Getränkehersteller, der hat komplexe Anlagen, da geht natürlich auch mal was kaputt und da hilft es halt demjenigen, der dann den Fehler suchen muss, wenn sein Stromlaufplan, also sein Plan für seine Hardware mit dem was in der Software geschrieben ist, irgendwo übereinstimmt. Und das ist natürlich auch ne Art von Standardisierung.

Also wie heißen die Betriebsmittelkennzeichen? Ja, da fängt das dann halt schon an und da gibt es dann halt auch Normen, woran man sich halten kann und manche tun das schon, die meisten aber sag ich mal noch relativ stiefmütterlich. So OK, das heißt, wir haben hier eigentlich verschiedene Level von Standardisierungen, also magst du uns denn noch mal so ne OT kurz aus deiner Sicht auseinandernehmen, was du da

jetzt alles dazu zählst? Und auf welchen Leveln wir standardisieren wollen und dann auch anschließend noch, auf welcher Stelle wollen wir eigentlich Code generieren in

der OT ich mein. Es fängt halt immer bei der mechanischen Konstruktion an. Ja, das heißt, ich muss irgendwie so ne so ne Anlage mechanisch konstruieren, da hab ich dann auch schon, da fängt es dann schon an, dass ich gewissen ja den Betriebsmitteln Namen gebe, dann geht es dann weiter in die elektrische Konstruktion, wo ich dann meinen Schaltplan

baue. Hier geht es natürlich weiter mit der Namensgebung und dann kommen wir natürlich irgendwo ins Engineering. Wo es darum geht, dass wir dann den Code für unsere PLCS für unsere HMIS hier ja erstellen und auch da brauchen wir wieder Namen für unsere, für unsere Dinge, für unsere Betriebsmittel. Und das ist quasi die die Basis, dass wir im Prinzip hier einen

durchgängigen Namen haben. Und ich hab jetzt 3 Disziplinen aufgezählt und stand heute ist es auch noch so die erste Disziplin, die erzeugt halt auch Daten, ja. Das heißt, in der in der mechanischen oder elektrischen Konstruktion, die aber dann später im Engineering quasi gar nicht genutzt werden. Ja, hier gibt es zwar schon Schnittstellen, um diese Daten ja zu übertragen, damit ich, damit ich sie im Prinzip nicht dreimal sozusagen für für

dasselbe Element eingebe. Aber das sind, das sind einfach so Themen da, da geht halt noch viel mehr. Es scheitert einmal daran, dass die Schnittstellen noch nicht gut genug sind, aber vor allem scheitert es auch daran, dass viele gar nicht wissen, dass diese Schnittstellen überhaupt vorhanden sind. Ja, und das müssen wir nutzen, weil letztendlich sparen wir uns dadurch Zeit und halt noch mal das große große Thema da oben drüber ist halt KI, ich hab halt

dann eine Datenbasis und dann. Hau ich meine KI drüber und sag ihr OK, jetzt machen wir da noch mal n Förderband dazu und erstell mir bitte meine mechanische, meine elektrische Konstruktion und dann noch mal ne Software dazu und das funktioniert halt nur, wenn wir einen Standard haben. Ja, über alle diese Bereiche. Jetzt müssen wir uns so n bisschen adaptieren und ich zumindest im Kopf, weil wir ganz oft über so OTIT Konvergenz sprechen.

Und wir wollen irgendwie die beiden näher zusammenbringen, um. Ja, auch da wieder Vorteile zu bekommen. Also die OT letzten Endes zu digitalisieren, aber unter der Schirmherrschaft der IT oder unter zumindest so, dass die IT sagt das das ist in Ordnung so wie ihr das Macht, aber du bist jetzt eigentlich noch n Schritt weiter vorne im Prozess und da muss ich mich jetzt kurz drauf

einstellen. Ja es geht hier wirklich um die Konstruktion, um die um die Implementierung von OT Lösungen und Automatisierungslösung an der Stelle ne. Ja beziehungsweise die Sache fängt vorne an, aber geht natürlich in Anführungszeichen hinten. Was du jetzt gedanklich auch noch mal gesagt hast, so das Thema IIOT. Ja ich ihr habt ja auch schon coole Folgen zu OPCUA beispielsweise gemacht.

Da geht es natürlich dann auch weiter, ja, weil auch dort hinten jetzt gerade für den OPCUA ist halt auch n super Standard, ja, will ich jetzt gar nicht zu sehr in die Tiefe gehen, weil dazu habt ihr schon ne coole Folge gemacht, aber letztendlich auch dort nutze ich dann die Standard das Standardnaming wieder, was ich nach außen gebe. Und da geht es halt dann auch schon wieder irgendwo da drum.

Ich muss mich, ja, muss mich ja irgendwie zurechtfinden und ich muss gewisse Sachen, die ich, sag ich mal in sehr, sehr vielen Anlagen in der OT immer wieder finde. Ja ich nehm mal das Beispiel in meinem Ventil, ja ich glaub ich hab in meinem in meinem Leben als als im Bereich Industrieautomatisierung gefühlt schon 200 Ventilbausteine gesehen, die alle das Gleiche machen. Ja aber jeder hat dementsprechend es noch mal programmiert, aus unterschiedlichsten Gründen.

Ja, und das ist natürlich auch wieder so n Thema Standardisierung. Also wir haben das Thema Standardisierung auf ganz verschiedenen Feldern einmal in dieser Toolchain, wo es relativ einfach ist, wo man sagt, OK, nutzt dieselben dieselben dasselbe naming, ja bisschen aber auch im Code, ich muss nicht immer wieder meinen Ventilbaustein neu schreiben, bis hin in die Schnittstellen, IOT, Schnittstellen, OPCUAMQTT ja auch da ist es dann wichtig

wieder zu standardisieren. Weil es letztendlich dann halt

einfacher wird. Es ist nicht proparitär, ich muss nicht immer alles neu programmieren und jemand anderes muss sich mit dem Proparitären wieder versuchen zu connecten, wenn ich halt n Standard habe ja deshalb OPCOA auch n wunderschönes Beispiel, das hilft uns und unterm Strich wir müssen halt schneller effizienter werden, weil gerade bekommen wir auch sehr großen Druckmaschinenanlagenbau aus Asien die denken da n bisschen digitaler, ja.

Und standardisierter. Ich Cage mal dazwischen und sag mal Hallo, das erste Mal heute morgen und hab gleich mal ne frage ich kenn es so n bisschen aus meinem allerersten Job wo ich n Skalasystem mit aufgebaut habe und da wurde auch konstruiert und so weiter da gibt es ja auch diese Tools die man so hat. Vielleicht magst du das noch mal sagen Michael kennst du die? Es gibt diese Klassiker, Ich weiß es für zum Beispiel für Verdrahtung und Verkabelung und

so weiter. Hatten wir so n Tool, das nennt sich E Plan zum Beispiel und da ist ja auch relativ viel schon vorgegeben an Blöcken und sofort und wenn ich sie jetzt richtig versteh, du sagst es gibt irgendwie nen nen Gap, ne nen nen Bruch zwischen diesen Schnittstellen wenn man zum Beispiel ne NE Plan irgendwas designed hat und man hat die Ganzen das sind auch verschiedene Leute normalerweise, die kennen sich halt sehr gut aus mit

Kabelführung und 3 d und das ist ich wusste gar nicht wie komplex das Thema Kabelführung sein kann hab ich dann gelernt du sagst aber die Namen im Prinzip die in diesem E Plan hinterlegt werden die. Da gibt es n Bruch und die kommen dann einfach gar nicht mehr vor.

Für die Leute die dann ich weiß nicht Firmware, PLC, Software und so weiter in der Kette jedenfalls weiter nach Norden, nach oben, wie auch immer sagen und und da müsste man eigentlich ansetzen, ja, das heißt man müsste im Prinzip ja auch so n bisschen aus diesen Tools vielleicht diese Informationen rausbekommen und transparente aufbereiten, so dass das nächste Tool das irgendwie einfacher bestücken kann und wenn ich es noch mal in meinen eigenen Sätzen formulieren kann, sagst

du, vielleicht kann KI sogar helfen, dass man.

Für der mechanischen Konstruktion, da sind vielleicht schon Vokabeln festgelegt, wurden dann die die Verkabelung, also Elektronik mit e Plan und so weiter und das aber irgendwo alles zusammen mal schickt in den Daten warehouse oder wie auch immer und dann entsteht auch noch PLC Code und die KI sagt schon ja pass mal auf intelli Sense mit KI tatsächlich hier nutz mal lieber die und die Variablen und sofort damit ich nachher muss verstehen was wo ist der Pain damit ich nachher

wenn ich n Problem habe n kohärentes Bild habe. Von Namen, von Kabeln und von Code, damit ich irgendwie das Problem feststellen kann und nicht irgendwie in meinem Gehirn 5000 Sachen ineinander mappen muss, die alle das Gleiche bedeuten, aber unterschiedlich heißen. Das ist, das ist ungefähr das was du sagst, richtig.

Genau, also ich mach einfach mal das, das nimm einfach mal das Beispiel von von dem Tool, ja. Gehen wir mal so ne so ne klassische Tool Chain. Ich sag mal so im im deutschsprachigen Raum mal durch weil dort sag ich mal haben wir hauptsächlich irgendwas mit Siemens zu tun.

Ja deshalb passt das dann auch auch ganz gut, das heißt als erstes wenn ich jetzt so ne Anlage plane dann dann brauch ich halt die Komponenten und da gibt es beispielsweise vom Siemens gibt es da so n schönes Tool, das nennt sich dann das Tia S lection Tool, damit kann ich dementsprechend erstmal alle meine Komponenten auswählen die ich die ich so grob brauche

dann. Geh ich in meine Elektroplanung, da hast du ja schon gesagt, E Plan, das ist im Prinzip sag ich mal so so der Platzhirsch in der OT dort dort muss ich dann quasi diese Elemente verdrahten und sagen wie ich es verdrahte jetzt hab ich aber meine Elemente ja schon im Utia Selection Tool

ausgewählt. Ja und da hab ich auch schon Arbeit reingesteckt und den Elementen hab ich vielleicht auch schon Namen gegeben und die auch zum Teil auch schon logisch vernetzt, also da auch schon Engineering Arbeit gemacht. Und da gibt es jetzt ne Schnittstelle, nämlich die Automation Markup Language, AML SCHNITTSTELLE und da kann ich schon viele Daten zwischen diesen beiden Tools austauschen.

Ne also zwischen dem Tia Selection Tool wo ich erst mal meine grobe Hardware Auswahl gemacht habe, wo ich das dann E Plan übernehme und dann geht es im Prinzip weiter, das heißt ich füttere dann im E Plan weiter Daten dazu. Und diese Daten kann ich dann auch ins Indineering.

Wenn ich jetzt ne Siemens PLC habe, dann werde ich heutzutage das Tierportal nutzen und über diese Schnittstelle kann ich dann meine komplette Hardwarekonfiguration, die ich als Programmierer brauche, kann ich schon aus dem E Plan bekommen, allerdings muss ich hierzu sag ich mal zusätzliche Informationen auch im E Plan dazu machen und ich brauche ja ich brauche n gewisses Know how um dann auch zu wissen. Was, was sind das für zusätzliche Informationen?

Wie muss ich mein E Plan dann auch aufbauen, damit es nach diesem AML und jetzt kommt wieder das schöne Wort Standard dann auch passt. Und hier gibt es im Prinzip einmal das Wissensgap, aber auf der anderen Seite muss man auch sagen harmoniert jetzt E Plan und Siemens da auch noch nicht so super toll für uns Anwender zusammen, aber da arbeiten die auch mit mit dran, weil sie im Prinzip sehen auch dieses Thema Time to market was was sag ich mal häufig gespielt wird.

Die müssen halt gemeinsam schneller arbeiten und da ist auch Siemens mit E Plan in der Kooperation, um genau an diesen Schnittstellen zu arbeiten, weil die werden natürlich auch getrieben, gerade von den großen Automobil OEMS, dass diese Schnittstellen im Prinzip besser werden, damit man sich einfach Zeit, Zeit und Geld spart, aber das wär so ne so ne klassische Toolchain, die heute schon funktioniert.

Ich hab so n tia selection Tool, da mach ich meine Hardwareauswahl, dann kann ich Daten schon. Übernehmen in meinen E Plan, dort reicher ich quasi weiter meine Daten an und dann gebe ich diese Daten dann weiter ins Tierportal und da gibt es diese AML Schnittstelle beispielsweise schon heute. Ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Kennst du das auch, dass von neuer Software zur Digitalisierung der Produktion

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OK, und dann erreichen wir quasi das PLC und Software Level und da kann ich assistiert PLC Software schreiben und sofort und jetzt jetzt mal auch ne Frage wir kommen ja hier eher so aus der IT oder sogar eher webwelt wir benutzen ja ganz viel Versionierung und sofort und ich stell mir das jetzt ja auch noch mal. Ne ganze zweite Dimension, die auf dieses ganze Problem hinzu kommt, denn es ist ja nicht so.

Ich such mir einmal meine Hardware aus, ich verdrate das nur einmal und hab einen Code und alles ist für immer fertig, sondern ich hab halt changes ja changemanagement Updates und Versionierung ja im schlimmsten Falle auf über alle 3 Level die ich irgendwie einheitlich pflegen muss, ja. Kannst du das ganz kurz anreißen, wie wie, wie dieses, wie diese Dimension da noch mit Eingegleist ist heutzutage oder was der Standard zum Beispiel sagen würde, wie es ideal wäre.

Also ein ein Ideal, ein Ideal. Und sag ich mal dahingehend, den Standard gibt es. Gibt es da auch nicht, aber ja definitiv, das sind halt auch so Themen, ich hatte es ja vorhin mal angerissen mit meinem Beispiel, mit dem Ventil ja, also es fängt halt da schon an. Für für dieselbe Applikation gibt es wird halt häufig einfach in jeder Firma noch mal ein

spezieller Baustein geschrieben. Auf der anderen Seite, wo sich es halt hin entwickelt, dass dass die Hersteller mehr und mehr gute Bibliotheken erstmal zur Verfügung stellen und natürlich auch dieses Thema. Ja wie wie behandle ich meinen Code? Auch Code Reviews, aber auch wie entwickle ich den Code, das muss man sich halt auch so

vorstellen. Es sind sind sag ich mal so, so gewachsene Vorgehensweise in, ich sag mal so in die in den Ingenieurbüros. Ja, das heißt, da hat jeder sag ich mal mehr oder weniger in sehr kleinen kleinen Teams erstmal Software entwickelt und ich sag mal nur bei sag ich mal sehr größeren großen Maschinenbauer, die dann auch große komplexe Anlagen haben, da wird auch ja werden auch mal so neuere Sachen wie dass ich nach Scrum arbeite, also wie ich.

Dass ich halt neue neue Methoden der Softwareentwicklung, die na ich sag mal in der IT Softwareentwicklung schon Gang und gebe sind jetzt mehr und mehr auch mit reingezogen. Allerdings haben wir halt auch ganz andere Anforderungen, es kommt ja jedes jedes Jahr von Siemens kommt jetzt ne neue Version vom TIA Portal und das was man dann immer erst mal hört ist auch schon wieder ne neue Version, da muss ich ja jetzt

irgendwie updaten. Ja einmal im Monat machen wir Update von Windows ja. Das ist halt gang und gäbe. Wir haben aber einfach so das Thema Verfügbarkeit, Verfügbarkeit und dann noch mal die Verfügbarkeit und Never Change running System. Das sind alles alles so Sachen die sich halt über Jahrzehnte gefestigt haben, die es jetzt auch schwierig machen das aufzubrechen, dass man sag ich mal heutzutage auch in der OT Code nach modernen Ansätzen

entwickelt und. Das kommt aber auch sehr auf die Anlage drauf an. Auch sagt OK ich mach jetzt auch mal Updates von meiner Anlage ja, wobei man auch ehrlicherweise sagen muss, bei vielen Anlagen ist halt gar nicht nötig, die werden aufgebaut, die laufen halt 20 Jahre, die fasst keiner an, da fallen halt hinten die Teile runter und es fallen halt 20 Jahre dieselben Teile runter und das macht es natürlich dann auch wieder n bisschen schwieriger, weil warum soll ich denn da jetzt mit Code

Entwicklungsprozesse dann rangehen auf der anderen Seite? Kommt auch so. So ne Thematik mit virtuellen PLCS mit rein wo es in Zukunft ja man doch auch mehr auf auf das was der Kunde möchte, dass man in der Fabrik schneller reagieren kann um auch seinen Code anzupassen. Es ist halt ne inomogene Geschichte jetzt.

Muss ich mal ganz naiv Fragen, Michael, wenn du von Code sprichst in der OT. Was hat man denn da für Programmiersprachen und ist das Code der Anlagen steuert oder oder was genau macht da der Code an der Stelle dann und was für Programmiersprachen sind das? Genau. Also es ist natürlich auch es ich muss, ich glaub, es sind jetzt in in den neuesten Steuerungssystem von Siemens, es müssen jetzt 7 Stück sein, ja, das heißt du hast 7 unterschiedliche Programmiersprachen die du

nutzen kannst? Ja, das sind zum einen grafische Programmiersprachen. Es ist so was wie Kontaktplan oder Funktionsplan oder Graph ist so ne so ne ablaufschrittkette und es sind sag ich mal auch ja sowas wie hochsprachen ne das ist also SST strukturierter Text, dass wir jetzt in Siemens heißt es dann SCL und da kommt es dann auch wieder drauf an, wann nutze ich denn welche Sprache für was und wir müssen halt auch immer, wir haben immer noch die, die die

Herausforderung, wir haben halt eine Instandhaltung. Das sind, sag ich mal mehr oder weniger gut ausgebildete Elektriker und sie müssen Fehler suchen und sie müssen mehr und mehr auch in die Steuerung reingucken, in die Programme. Und jetzt kannst du mal vorstellen, sag ich mal der normale Elektriker, den setzt jetzt vor einer Hochsprache, ja der soll ja jetzt mal ne case anweisung ne for Schleife irgendwie mal lesen und interpretieren.

Das wird natürlich extrem schwierig und deshalb gibt es dann auch noch grafische Sprachen mit Logikblöcken, die viel einfacher zu verstehen sind. Und das macht es dann aber auch wieder schwieriger, weil du halt mehrere Sachen erreichen willst und verschiedene Stufen abholen musst, damit deine Maschine über den Lebenszykluszeit von 20

Jahren läuft. Erinnert mich so n bisschen an das ins Auto mit der Autowerkstatt, wo man früher einfach ne Motorhaube aufklappen konnte und dann war man eher der Mechaniker und man hat halt irgendwas repariert. Und heute geht nichts ohne n Motor Lesegerät in der Werkstatt. Definitiv.

Und jetzt kommen noch neue Challenges, das Thema IOT, ja wo, wo ihr ja auch schon unterwegs seid, dann kommt noch das Thema Cyber Security dazu, das heißt, jetzt kriegen wir noch Zertifikate mit rein, die haben noch n Ablaufdatum, das wird dann auch mal lustig, wenn die für Zertifikate abgelaufen sind, dann funktioniert die Verbindung in 20 Jahren nicht mehr, ist schon mal n Geschäftsmodell ne ich ich stell mich da schon auf. Aber es ist ist halt sehr, sehr

vielschichtig. Ja, und es wir bekommen halt auch immer schneller und neue Technologien rein und auf der anderen Seite müsst ihr auch vorstellen in so Werkshallen, da sind halt Maschinen, die sind halt schon 20 Jahre alt und damit müssen sich die Leute irgendwie auch auskennen und das ist das ist halt der der große Gap und wenn wir dann jetzt auch wieder zum Thema Standardisierung zurückkommen, bist du einfach als Betreiber von so einem Maschinenpark ja.

Hast hast halt einfach diese diese ganz großen Herausforderungen ist halt extrem schwierig auf auf diesen ganzen Ebenen, wo wir jetzt gerade jetzt schon n bisschen lang fliegen, ja da irgendwie durchgängig zu standardisieren. Ja, das klingt nach einer absolut riesengroßen Herausforderung. Lass noch mal einen Schritt zurückgehen. Du hattest anfangs gesagt, hier geht es um Maschinenbau und Anlagenbau und so weiter, aber dann hast du glaub ich so fallen lassen.

Dass das dann doch getrieben wird, insbesondere die Integration hier zwischen Eplan und und Siemens, Tier und solchen Sachen von der Automobilindustrie, das sind ja dann eigentlich eher die Betreiber der Anlagen. Wie hängt das zusammen? Getrieben wird es natürlich wie in jeder Branche, von denen mit dem mit dem größten Portemonnaie. Ja, und dementsprechend die größten Kunden von wenn wir jetzt hier hier im

deutschsprachigen Raum bleiben. Die größten Kunden von von so einem E Plan und von von Siemens in dem Bereich Industry Automation sind stand heute noch die großen Automobil OEMS. Und die haben natürlich gewisse Schmerzen, die auch im Bereich Standardisierung sind und die werden natürlich adressiert und na ja, so wie ihr es ja auch von euren Kunden kennt, wenn wenn ihr dann großen Kunden habt, der sagt dann natürlich auch ich

möchte das so und so haben. Ich möchte das umgesetzt haben, implementiert mir das da ja auch viel in diesen Engineering Tools. Ja, viele Funktionalitäten kommen aus dem Automotive Bereich du.

Dann versteh ich jetzt immer mehr, sag ich mal die Herausforderung. Ja, also man man, man muss sich standardisieren um effizienter zu werden, aber gleichzeitig ist n passiert n Riesenwandel der auf die Menschen in denen der OT Arbeiten zukommt durch immer wieder neue Challenges wie IOT plötzlich Cyber Security Themen und Ähnliches die du gerade erwähnt hast. So ganz bisschen provokativ gesagt, so ganz neu ist ja IOT auch nicht mehr.

Der Gedanke kommt, kommt das jetzt an oder oder wie ist das zu verstehen? Ist immer immer die Frage, wo du unterwegs bist. Ja, das ist halt auch so die die Herausforderung, die die Industrie ist, sehr inhogen hängt aber auch einfach davon ab, was was sie brauchen. Ich mach noch mal n Beispiel Thema Pharma ja.

Pharma war bisher immer so, es wurd wurd halt ein Medikament hergestellt, was für Millionen von Leuten die gleiche Tablette war, das heißt es war jetzt nicht irgendwie Losgröße 1, nicht nicht irgendwo auf jemanden genau gemünzt jetzt.

Dementsprechend kommen immer mehr Firmen die zu Krebsmedikamente, ja gibt es beispielsweise Biotech die da hingehen, die dann wirklich wenn jetzt irgendjemand wir wünschen natürlich keinen ja. Jetzt Gerrit, Du würdest jetzt Krebs haben, dann geht Biotech dahin und macht ein Medikament

genau customized für dich. Was heißt das aber natürlich für die Produktion, die Produktion muss ja auch jetzt super flexibel sein, dass sie Losgröße 1 herstellt oder auch das Thema Fashion hatte ich gerade gestern n Beitrag im Fernsehen gehört, so das Thema Fast Fashion stirbt so n bisschen, sondern es wird halt individuell, das heißt Burkhard du. Bestellst dir heut n Pulli, der wird dann individuell für dich

gefertigt. Ja, aber das was heißt das für unsere Produktion, die muss viel flexibler und vor allem die muss viel vernetzter sein und viel standardisierter, das heißt, hier haben wir natürlich dann auch n Wandel gilt aber natürlich nicht für alles, ja weil ich sag mal so Rohstoffe von Schokolade oder Stahl, die werden halt in Massen produziert und deshalb kann man es auch nicht alles so pauschal sagen, die Industrie. Weil die Industrie einfach

extrem inhomogen ist. OK, dann haben wir mal so ich würde sagen die die Basics in Anführungsstrichen geklärt. Wir verstehen, die Standardisierung ist wichtig, es ist aber ein, es ist nicht so ganz einfach so, weil so viele Dinge auch auf einmal passieren, aber wir müssen es tun, auch aus allein schon aus Wettbewerbsfähigkeitsgründen oder die für die produzierenden Unternehmen müssen es tun. Was sind denn so konkrete Maßnahmen, die man so machen

kann als Firma in dem Bereich? Also vielleicht einmal noch mal kurz zur Einordnung. Ich glaube, es ist vielleicht für den einen oder anderen jetzt auch noch n bisschen schwer zu begreifen, weil es einfach so vielschichtig ist.

Ja, also wir haben ein inhomogenes Feld draußen, wo es unterschiedliche Ansatzpunkte gibt, wir können die Standardisierung in der Tool Chain machen, wir können es über Bibliotheken in in so einem Code machen, wir können es aber auch über über moderne Schnittstellen, IOT Schnittstellen, ja, auch das ist Standardisierung, ja, deshalb ist ist es so n bisschen schwierig. Das das sag ich mal so vollumfänglich auch ne Antwort

darauf zu geben. Ja zu sagen mach das das und das und dann bist du perfekt standardisiert ja aber ich versuch es mal so n bisschen beziehungsweise so n paar Punkte hatte ich jetzt auch schon aufgezählt ja also es fängt damit an natürlich du musst ne Idee haben und deine unterschiedliche Bereiche auch mal zusammenführen ja das heißt mechanische Konstruktion, elektrische Konstruktion, Software aus dem Bereich Maschinenanlagenbauer wenn du das bist ja da. Die unter einen Hut zu bringen

und dann auch zu sagen, OK, wir einigen uns jetzt auf einen Namen, ja oder wir bauen uns auch ein Style Guide zusammen.

Ja, an dem halten wir uns, das sind sind sag ich mal so einfache, einfache Themen, ja, wo ich anfangen kann bis dahin gehend, wenn ich auf der Betreiberseite bin, dann empfehle ich den Betreibern standardisiert eure Schnittstellen nach außen, wenn ihr ne neue Anlage gebt, bei OPCUA gibt es so was Schönes, nennt sich Companience Specification. Ja, das heißt, ich kann in einem XML Format einen Standard wie eine Schnittstelle von Maschinen auszusehen hat, kann ich jeden mitgeben.

Ja, und da sag ich immer, dem Anlagenbetreiber geh zum Maschinenbauer und sagt ihnen jede Anlage, da brauch ich diese Daten ja die brauch ich immer den Zustand und ja grundsätzlich in diesen einzelnen Disziplinen zu gucken, wo machen die Standards die Standards Sinn und natürlich ich als Bildungsanbieter sag natürlich auch ganz klar immer ja. Mach Schulungen dazu und die beste Schulung findest du

natürlich bei uns. Michael, ich, du hast ja jetzt OPCOA noch mal ins ins Game gebracht und companience Back und so weiter kannst du noch mal kurz erzählen? Es gibt ja jetzt ich weiß nicht, das ist relativ neu, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall kann ich ja auf einer Siemens PLC einen OPCOA Server gleich mitlaufen lassen, was mir dann erlaubt, quasi über die standardisierte OPCOA Schnittstelle. Direkt auf die PLC Variablen. Ich glaube lesen und schreiben je nachdem wie du es

konfigurierst zuzugreifen. Magst du da vielleicht noch mal 2 Worte zu verlieren ist das ne gute Idee und hat dieser OPCUA Server dann auch schon so ne compendience Pack oder baut man eher so n Feld auf von mehreren OPCA Servern und Klienten die man dann irgendwie aggregiert und zusammenführt oder sowas hast du da? Hast du da auch noch ne Meinung zu oder auch auch vielleicht ne Geschichte aus dem Nähkästchen wie es typischerweise umgesetzt wird im Moment oder?

Ja, also das Thema Thema OPCUA. Ist relativ relativ neu. Ja jetzt in in in den in den neueren Siemens PLCSS 712 100 und s 715 100 ist. Es ist es im Prinzip möglich so n so n Server wie du gesagt hast zu aktivieren. In sag ich mal so Legacy Systemen die jetzt abgekündigt sind aber die noch ganz weit verbreitet sind wieso s 7 300 da ist es einfach nicht möglich ja aber das ist einfach, liegt einfach daran, dass sie technologisch halt schon 20 Jahre alt sind, ist das ne gute Idee?

Ja, definitiv. Weil das ist einfach wieder auch ein Punkt der Standardisierung. Ja, ob das jetzt OPCUA ist oder MQTT, das ist, sag ich mal noch so das zweite Protokoll, was wir auch wieder Thema Standardisierungsmäßig in der OT haben, da streiten sich so n bisschen die die Geister den demnächst gibt es OPCUA Pub sub over MQTT, das ist dann die Mischung aus beiden Welten, dann glaub ich gibt es den Streit

nicht mehr, aber. Sag mal zurück zu deiner zu deiner Frage. Ja definitiv OPCUA ist aus meiner Sicht sag ich mal eines eines der Pferde auf die die man da setzen sollte, weil es ist einfach wieder durchgängig standardisiert. Du hast es jetzt in den Siemens PLCS, du hast es aber auch in anderen PLCS ja sei es n beckhaufen, NB und r ja n Schneider wie sie alle heißen, die. PLCS der aktuellen Generation

unterstützen das alles. Du bekommst das jetzt in die Roboter rein, du bekommst das in die neuen Frequenz zum Richter rein, du bekommst das im Prinzip in alle alle Devices, die Daten zur Verfügung stellen und jetzt sind wir wieder beim Thema Mach eine componience Back ja mach die standardisiert, aktiviere über deinen OPCUA Server, sammel die Daten, dann hast du deinen Datenschatz und jetzt kommt wieder die KI.

Die, wenn du im Prinzip auch ne Historie von deiner Daten, von deinen Daten hast, ja dann gehst du auch mit der KI drüber und sagst OK und ab jetzt machst du Anomalie Erkennung anhand der Historie, historischen Daten und schon erhöhst du deine Verfügbarkeit deiner Anlagen super einfach und damit muss gestartet werden und das seh ich das das wird in Asien gemacht, das wird in Indien ja die machen das, die Sammeln die Daten ja und das ist n ganz großer Punkt wo ich sag ey.

Wir müssen in Deutschland endlich mal auch in unseren Fabriken aufwachen und digitalisieren. Fangt an, die Daten zu sammeln mit OPCOA es ist noch nie so einfach gewesen, paar Häkchen setzen irgendwo n zentralen Server hinsetzen, da die Daten sammeln, Feuer frei. Cool, Michael. Das das klingt ganz gut jetzt, aber du hast selber noch mal gesagt, MQTT und OPCOA, also ich, wir sind ja hier auch unter Technik unterwegs, mich interessieren immer solche Sachen ja auch sehr.

Also das heißt, die Siemenses und die du hast gerade noch andere Beispiele genannt in Firmen im amerikanischen Max Ellen Bradley vielleicht, die setzen jetzt tatsächlich darauf, OPCUA mit an Bord zu bringen, da ist n Klick ist wahrscheinlich der Klick im Tierportal ne, das Macht das natürlich total erreichbar für diejenigen, die jetzt an der PLC Front arbeiten.

Und was ist denn jetzt mit MQTT? Ist da auch NMQTT Client mit drauf, wenn ich das wollte, könnt ich dann auch sagen mit dem Klick so jetzt publizier ich quasi meine PLC Variablen per Topic was ich dann konfigurieren kann oder hat sich da quasi ist da quasi schon ne Entscheidung getroffen Richtung OPCUA sag ich mal und müsste ich den MQTT Kram selber dran bauen geht vielleicht aber ist vielleicht nicht so homogen in der UI mit vorgesehen da noch mal was zu sagen ja also.

Aus, aus, aus Siemens Sicht. Siemens pusht ganz klar OPCUA ja, das ist wirklich bei Engineering, bei Click, also eigentlich du konfigurierst ja, wenn du jetzt NMQTT was publishen willst da, da musst du, da musst du selber Bausteine programmieren ja, also es ist wesentlich aufwendiger Mhm, aber erstmal glaub ich muss sich der der Anlagenbetreiber auch so n bisschen dafür entscheiden, was möchte er denn auch für ne Architektur? Möchte er ne Server Client

Architektur? Ja oder möchte er ne Publish Subscribe Architektur? Das das ist natürlich halt schon mal schon mal so ne Geschichte, da muss man sich damit beschäftigen, ja da brauchen wir IIO tiler ja die die im Prinzip hier unterstützen weil ich sag mal das sind 22 unterschiedliche Architekturen die wir haben erstmal und dann kommt auch hinzu OPCUA jetzt wieder zum Thema Standard OPCUA ist hat hat ne Semantik. Die ich halt nutzen kann und darauf relativ einfach Standards fahren kann.

Das kann ich mit MQTT auch, ja, da kann ich schön Jason Jason Format mit drauflegen, aber da muss ich mehr für tun, weil MQTT erstmal vom Gedanken her ja sehr schlank ist. Ja genau und das das ist halt so die die Entscheidung die getroffen werden muss, was möchte ich, welche Architektur möchte ich und wie frei möchte ich sein. Für. OPCUA hab ich richtig verstanden, dass der Betreiber der Anlagen ne eigene Companience Back seinen speziellen Maschinenlieferanten

vorgeben kann oder sollte. Ja, das ist im Prinzip, also hab ich auch schon Kunden, die da die schon weiter sind.

Ja, die sagen alle, alle neuen Maschinen, die zu uns ins Werk kommen, da brauchen wir die Daten, die holen wir über OPCUA ab und es sind, sag ich mal häufig immer ähnliche bis gleiche Daten. Ja, das heißt, ich hab, das ist ja das schöne, auch bei OPCUA ich kann diese Compendien spec als XML zur Verfügung stellen und kann da im Prinzip dem gegenüber schon genau sagen, wie soll denn die Schnittstelle aussehen und er muss dann im Prinzip nur die Daten auf diese

Schnittstelle mappen. Ja, und das ist auch wieder Thema, Standardisierung ja. Die Compendien spec ist ja so ne Art Schema. Wie meine Daten auszusehen haben, die, wenn ich das richtig verstanden hab, beschreibt er quasi dein Ventil. Ich nimm es noch mal auf, welche wie heißen tatsächlich die Parameter des Ventils, wie heißen die ganzen propertiesen Parameter seines Motors und so weiter da steht da ja drin und jetzt gibt es soweit ich weiß ja

aber die du hast selber gesagt Companius Pack ist nix im L, davon gibt es ja selber wieder glaub ich nen ganzen Blumenstrauß ja kannst du sagen dass es ne ne Richtung gibt welche sich durchsetzt? Gibt es eine wichtige? Also ich versteh die. Vielleicht noch mal auf die Audiospur gesprochen. Für alle, die jetzt noch nicht ganz genau wissen, was ne Compendien spec ist. Für mich ist das sowas wie ne wie ne wie ne Norm.

Ja für DIN Norm zum Beispiel, aber von denen gibt es ja auch sehr viele und sehr viele unterschiedliche. Ja ich glaub man muss vielleicht die Richtige finden und weil das bringt dir ja auch in der Compendien spec nix, wenn es wenn jeder seine eigene hat sag ich mal, dann ist ja auch wieder kein Standard. Ja also also. Die Richtige wird es nicht nicht geben. Das ist Branchen branchenabhängig ne, also dementsprechend es gibt gibt schon compendience Specs für.

Verpackungsbranchen für Lebensindustrie Lebensmittelindustrie Branchen der VDMA, der arbeitet auch an Companian Specification, die zur Verfügung gestellt werden. Also das ist auf jeden Fall Branchen branchenunterschiedlich ja, und ich glaub da ist die Herausforderung und da sind wir, sag ich mal in Deutschland auch ganz gut aufgestellt, dass wir ja in der Lage sind, auch Standards auf diesen Branchenebenen zu definieren, weil diese Branchen sich.

Ins in so Gremien wie wie dem VDMA dann auch zusammentreffen und auch was entwickeln. Ja und das da da da sag ich mal da, da seh ich auch noch Licht Licht n großen Scheinwerfer sozusagen technologisch in Deutschland, dass wir einfach gerade in der Industrie über diese Branche auch sehr gut vernetzt sind, wo wir dann auch diese Standards wieder setzen können. Ja und das vielleicht auch noch mal n großer Punkt, der wird häufig total vergessen.

Standards sind natürlich auch macht ja das heißt wenn wir technologisch den OPCUA Standard treiben mit den Firmen, ja, deshalb macht das auch mit Siemens, dann ist da natürlich auch auch ne gewisse Macht dahinter, ne gewisse Marktmacht, die wir haben, ja, aber also deine Frage um um noch mal da konkret drauf zu antworten, es wird oder es werden jetzt auch schon compendience Specification branchenweit erarbeitet und genutzt und so wird es dann aussehen, dass es halt für

gewisse Branchen spezielle Compendience Specification gibt. OK. Wollen wir dann vielleicht noch mal zum Thema Code Generierung über KI kommen? Das hattest du eingangs mal so angerissen, da will ich vielleicht auch hin, ordnest das dann noch mal ein, ist das jetzt wieder auf dem Level SPS oder oder PLC wo ich dort Code generieren möchte und welche Ansätze gibt es da schon?

Genau also das Thema Thema Code Generierung ist natürlich ne PLC Geschichte, weil der Code von unseren Maschinenanlagen der läuft in unserer PLC schrägstrich SPS hier. Gibt es, sag ich mal so verschiedene Ansätze. Siemens beispielsweise hat sein Industrial Co Pilot for Engineering und das ist im Prinzip so ein zusätzliches Tool, was dann in dem Tierportal, also in diesem Engineering für die für die neuen S 7 Steuerung, dann Code für ST also strukturierten Text schrägstrich SCL für diese

Hochsprache generieren kann. Wir hatten ja vorhin hat es ja passenderweise ja gefragt, was gibt es für verschiedene Arten von von Code. Und genau dieses dieses Thema KI generierter Code, der funktioniert stand heute sag ich mal für diese Hochsprachen da in Anführungszeichen ganz gut ist.

Aber sag ich mal stand heute eher dafür, wenn ich sag ich mal wieder mir so n ventilbaustein baue ja sag ich mal noch so ein Baustein wofür es noch nicht so gut klappt, aber in Zukunft, dass ich halt sage, OK ich brauche jetzt mal ne Anlage, die hat 5 Förderbänder. Die hat n Heber und die hat n Roboter bau mir das doch mal bitte aus meinen Standard

Bibliotheken zusammen. Ja das das ist im Prinzip das wo wo ich die Zukunft sehe und da arbeitet es nicht nur Siemens dran, sondern im Prinzip auch so n so n Backoff, der im Prinzip auch im Bereich PLCS da n großer Player ist. Also dieses Thema KI Generierung kommt immer mehr, wird aber halt umso spannender wenn ich halt auch schon Standards hab ja weil ich sag immer Standardisierung. Ist die Hausaufgabe, bevor ich

generieren kann? Ja, das hört sich jetzt so an, als würde die also das, das ist ja gar nicht so einfach, ja die, weil die KI und jetzt versteh ich, dass die in der Hochsprache unterwegs ist, ja besonders gut ist, dabei ja Sprachen zu generieren, da haben ja die NLMS ja du sagst, also es ist noch nicht möglich, dass die quasi die diese diese grafischen Blogs irgendwie selber zusammenbaut und schiebt, ja, aber wär das eigentlich doch auch ganz cool, wenn es, wenn quasi die Code

Schnipsel und ich. Bin jetzt kein Experte auf der PLC, aber wenn es quasi ja standardisiertere wie Lego Steinchen Co Schnipsel gibt, die die KI dann einfach zusammenschiebt und nicht quasi n kleinen Kleinen der Einzelprogrammierung aktiviert. Ja, aber du sagst da, das ist jetzt gerade noch nicht so weit richtig.

Ja, ja und nein. Also dementsprechend dieses ich sag mal nehmen wir so so diese Code Schnipsel wenn wir uns vorstellen das ist jetzt n lego Baustein ne und dann geht es ja im Prinzip, dass ich so ne so ne Anlage so ne Maschine besteht halt aus verschiedenen lego Bausteinen ne das ist im Prinzip so mein Lego Set, es gibt auch schon seit 20 Jahren auch Möglichkeiten diese lego Bausteine. Sag ich mal so halbautomatisch zusammenzuführen.

Ja, da gibt es dann auch Schnittstellen, wenn wir jetzt mal wieder beim großen Player, beim bei Siemens im TIA Portal bleiben, gibt es beispielsweise die TIA Portal openis Schnittstelle, das ist einfach ne API. Ja da kann ich natürlich draußen heute schon alles Mögliche mir zusammenstellen und über die API mein tia Portal fairzusteuern um dann meine lego Blöcke schon heute zusammenzubauen.

Ja machen beispielsweise die großen Automobil OEMS, die haben dafür eigene Tools, ja. Und es gibt auch wieder Thema Standard, wenn wir wieder da zurückkommen, gibt es von Siemens den sogenannten CK Standard, der ist speziell für Automobilrohbau, aber wir wir sehen, wir haben halt so n so n ne gewisse Wildwuchs, der aber auch sein muss, weil wir einfach so verschiedene Bedürfnisse und auch verschiedene Branchen haben, wo wir verschiedene Standards haben, aber es gibt

halt Schnittstellen wie dieses Tierportal Openers diese API. Die dann jetzt auch genutzt wird um da so n Co Piloten dran zu setzen, wo im Hintergrund wieder ein LLM hängt. Ja es hat ne gewisse Komplexität das Ganze. Absolut. Wenn du jetzt n bisschen in die Zukunft guckst, gibt es dann irgendwann den Punkt, wo man sagen kann, jetzt sind wir standardisiert oder jetzt ist die Fertigung in der Industrie in Deutschland standardisiert und wir können alle Vorteile, die das mit sich bringt, voll

ausschöpfen. Ja, ich sag mal, wenn ich so n bisschen in die Zukunft gucke, ich mein Wir haben, wir haben eine deutsche Industrie verschiedenste Probleme. Ja eines der Probleme ist halt auch die mangelnde Digitalisierung, wo halt ein Baustein Halt auch die

Standardisierung ist. Also ich ich will eher noch mal so n bisschen die Message erstmal rüberbringen zu sagen ey da draußen Industrie fangt an zu digitalisieren, zu standardisieren weil sonst wird die Zukunft nicht rosig sein, ja. Wenn wir jetzt von der technischen Seite gucken, ja definitiv.

Das Thema KI wird wird auch in in in der OT bringt jetzt schon viel Bewegung rein, ja es es hat noch nicht so die Mehrwerte aber das kommt und es kommt glaub ich schneller schneller als als wir denken weil auch da wird natürlich auch sehr viel Kapital investiert und ja man sieht es einfach bei den verschiedenen Herstellern, dass die dann einfach schon Co Piloten mit

reinbringen. Und sag mal wir wir selber bei Gronmus haben auch ne softwareabteilung wo wir für einen großen großen Hersteller den ich jetzt auch schon mehrfach genannt habe, auch Software schreiben und auch dort bekommen wir sag ich mal von unseren IT softies ja die nutzen natürlich auch fast täglich KI um auch ihre Legosteine zu bauen oder diese auch zusammenzubauen und das wird definitiv in naher Zukunft auch in der PLC so passieren, dass wir unsere LEGO

Bausteine mit KI bauen. Und dann auch das zusammensetzen der Lego Bausteinen zu der kompletten Maschine mit KI mit mehr Standardisierung einfach schneller automatischer machen werden. Ja, schöner Aufruf noch mal zur Digitalisierung, das ist ja ganz in unserem Interesse. Dann hätte ich soweit eigentlich keine Fragen mehr.

Also ich, ich hab, ich fand es jetzt irgendwie ganz spannend heute so, du hast noch mal echt ne andere Perspektive auf die OT mir jetzt zumindest mal nah gebracht, ich denke mal auch dem ein oder anderen Hörer. Auf das Engineering insbesondere und dass man dort schon anfängt, die Standards zu setzen oder dort mit Standards zu arbeiten, um auch da effizienter zu werden und hinten raus natürlich dann bei OPCOA oder MPUT die Welt auch in die in das IOT oder die Brücke in das IOT zu schlagen.

Ja, ich, ich. Ich hoffe, dass ich so n bisschen bisschen, sag ich mal, wie sagt man das schön, Licht ins Dunkle bringen konnte. Ist ist natürlich weil ich glaub wir sind wir sind auch durch jetzt verschiedene Themenfelder

gesprungen. Hat es natürlich auch um ne gewisse Komplexität das dann auf der Tonspur rüberzubringen, aber ich glaub das habt ihr mit den guten Fragen und ich hoffe weil das meine Antworten dann aufpassen waren, dass wir da ja wieder n bisschen Bildung Knowledge rausbringen und genau wie du ja schon sagtest, die Leute zur Digitalisierung mit anregen. Auf jeden Fall vielen dank, Michael an der Stelle. Ich hab auch noch mal neue

Einsichten ganz weit tief. Heute waren wir im in der OT sogar beim Verdrahten und bei der Mechanik ist auch mal schön ne nicht immer nur ganz oben in der Webwelt mit den Clouds, sondern heute mal ganz dicht an an Hardware und Kabeln und so weiter da muss man sich ja auch anschauen, da wollen wir ja auch aktiv sein und da soll die Cloud ja irgendwann auch mal steuern oder nicht vielleicht Steuern, aber Daten quasi hinspielen,

also brauchen wir. Das komplette Bild ja von von bis ja und im besten Falle ist alles schön standardisiert und alles fließt durch und genau und dann kommen wir auch zu solchen Sachen, wie wir effizient Losgröße 1. Das ist glaub ich die Idee von Industrie 40 Losgröße 1 machen, aber keine Reibung entstehen lassen, dafür brauchen wir das glaub ich ja ja vielen Dank für die Übersicht. Michael, Du hast jetzt paar mal erwähnt, ihr seid auch in dem

Bereich unterwegs. Mit welchen konkreten Fragestellungen und welchen Themen und welchen? Schulungsbedarfen kann man denn jetzt zu euch zur Kreumus kommen? Ja, im Prinzip mehr oder weniger alles, was in tief in der Industrie, also rundum in der SPS, aber auch rund um die SPS ist. Wir sind Spezialisten für Siemens Steuerung, aber auch beispielsweise für Beckhoff Steuerung. Alles was du anbinden kannst, sei es HMIS, sei es Antriebstechnik und auch das Thema, was wir auch mehr und

mehr treiben, ist IOT. MQTTOP Cua wie funktioniert das in Verbindung mit den Steuerungstechniken? Wie kann ich das auch mehr in die Richtung noch weiter oben treiben, wie wie mache ich Dashboard mit mit Note Rats, wie mache ich das Thema Cybersecurity? Also wir haben über 200 verschiedene Schulungen in dem Bereich, Ich glaube da da findet jeder der Digitalisierung in der Fabrik machen möchte, der findet da das passende Angebot bei. Uns. Wär doch ne coole Idee da auch n

Kurs aufzunehmen. Wie brauch ich n Dashboard mit Heisenware? Ja, also mit mit Sicherheit ja oder auch gerne. Gerne können wir mal n Webinar dazu machen, ne, also machen wir verschiedene Webinare wo wir einfach auch die unterschiedlichsten Lösungen mal zeigen, weil genau das brauchen wir. Wir brauchen halt auch die verschiedenen kleinen Tools die ja sag ich mal den den Weg zur Digitalisierung halt einfacher machen, definitiv. Cool, dann haben wir ja schon.

Ein Next Step vereinbart AH OK, Michael, Ich verlinke natürlich eure Website, dein linkedin und alles was sonst noch wichtig wäre. Dein Youtube Channel ist auch ziemlich groß, hab ich gesehen ne teilst du auch viel Content rund um die PLC und das kommt alles in die Shownotes da könnt ihr Liebe Heurer noch mal reinschauen und dann sag ich jetzt ja vielen herzlichen dank Michael alles gute und bis bald mal wieder. Bis bald.

Danke euch, Tschüss. Einfach komplex wird produziert und präsentiert von Heisenware. Heisenware ist deine Low Code Plattform zur Erstellung und zum Betrieb interaktiver Apps rund um den Shopfloor. Starte noch heute dein Free twil unterheisenware.com einfach minus komplex.

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