LoRaWAN mit Martin Lempfert von den Stadtwerken Lübeck #59 - podcast episode cover

LoRaWAN mit Martin Lempfert von den Stadtwerken Lübeck #59

Jun 04, 202449 minEp. 59
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Episode description

Wir begrüßen heute Martin Lempfert als Gast. Martin ist Senior Referent Digitale Daseinsvorsorge für die Stadtwerke Lübeck und gemeinsam widmen wir uns dem Thema LoRaWAN. LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein drahtloses Netzwerkprotokoll, das speziell für IoT (Internet of Things) Anwendungen entwickelt wurde. Es ermöglicht energieeffiziente, drahtlose Kommunikation über weite Entfernungen hinweg und eignet sich besonders gut für die Übertragung kleiner Datenmengen. Du lernst viel über den technischen Aufbau, Sensoren und Gateways. Außerdem vergleichen wir LoRaWAN mit anderen Funk- und Übertragungsstandards, sowohl im Open Source als auch im Closed Source Bereich. Martin gibt uns Einblicke in die vielseitigen Anwendungsfälle von LoRaWAN, vor allem in Städten und wie es zur Entwicklung von Smart Cities beitragen kann. Wir diskutieren spannende Use Cases wie Wasserzählermessung, Starkregenmessung, Überwachung innerstädtischer Baustellen sowie No-Parking Areas. Auch die Vor- sowie Nachteile von LoRaWAN im Privatgebrauch und in Smart Home Anwendungen schneiden wir an.

Links zur Folge:

⁠Martin auf LinkedIn⁠

⁠Website Stadtwerke Lübeck Gruppe⁠

⁠TTN - The Things Network⁠


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Einfach Komplex ist ein Podcast von Heisenware. Alle Infos und Kontakte findest du im Linktree:

⁠⁠⁠https://linktr.ee/heisenware

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Dr. Burkhard Heisen und Gerrit Meyer sprechen heute über:

(00:00) Vorstellung Martin

(01:30) LoRaWAN: Überblick und Vergleich zu anderen Funkstandards

(09:00) Technischer Aufbau

(13:30) LoRaWAN-Gateways und -Netze

(17:00) Anwendungsfälle für LoRaWAN in Städten

(32:30) Daten als Teil der Daseinsvorsorge und Smart Cities

(40:30) Mit LoRaWAN arbeiten

Transcript

Vorstellung Martin

Was? Moin zufolge 59 von einfach komplex. Hier ist. Gerrit Burghardt ist auch wieder. Da Moin, Moin und. Wir haben einen ganz besonderen Gast, den Martin Lemfert vom Stadtwerken Lübeck. Moin Martin, schön, dass du da bist.

Moin ihr beiden. Du bist heute also unser Experte für das Thema Lorawan und bevor wir aber dazu kommen, würd ich dich bitten, noch einmal kurz unseren Zuhörern dann zu erklären oder zu erzählen, wer bist du eigentlich, was hast du schon gemacht und was macht dich jetzt zum lorawan Experten?

Oh Gott, glora war ein Experte. Hört sich wie immer schon ziemlich abgefahren an. Wir haben ein bisschen bisschen was damit gemacht in Lübeck, also ich bin Martin Informatiker, ich war 6 Jahre CIO bei den Stadtwerken in Lübeck und habe im Zuge meiner Tätigkeiten irgendwann bin ich.

Das Thema io t gelaufen. Wir haben überlegt, brauchen wir nicht noch ein neues Asset in den Stadtwerken können wir mit dem Thema Io t nicht was anfangen und hab dann fast 7 Jahre lang die Entwicklung des Io t Bereichs geleitet mit der Datenplattform dahinter und bin heute als Referent für das Thema digitale Daseinsvorsorge unterwegs, das ist ein so ein Dach oben drüber, also sehr sehr lange sehr intensiv. Den Themen beschäftigt wenn man dann Experte ist, dann passt

das. Ja, das habe ich jetzt gesagt, weil ich ja weiß, was ihr ja schon als Kurs umgesetzt habt. Ne? Also zumindest mal ein Anwendungsexperte, das kann man schon sagen, oder? Ja, das das passt. Du, du weißt ja, es geht heute

LoRaWAN: Überblick und Vergleich zu anderen Funkstandards

um die Technik. Lass uns rübergehen zum Lorawan selber. Magst du uns mal ein bisschen einordnen, was ist das eigentlich, lorawan? Der eine oder andere hat es vielleicht schon gehört, ich kannte es nicht, ehrlich gesagt, bevor ich mit dir und euch in Kontakt gekommen bin. Und was macht man damit eigentlich? Florawan ist eine der vielen Funktechnologien, die in den letzten 10 Jahren aufgetaucht

sind. Und wenn man von dem losgeht, was ihr kennt, denn ist auf der einen Seite der Bereich so WLAN, Bluetooth und auf der anderen Seite der Bereich, den wir über das Handy kennen, 3 g, 4 g, 5 g und was da kommt und Loravan liegt genau in der Mitte, also bei WLAN und Bluetooth ist so nach 2 Wänden Schluss, da reicht die Senderleistung nicht mehr

und da kommt man nicht weiter. Und bei allem, was mit dem Telefon machen, braucht das unglaublich viel Energie, um Sachen durch die Gegend zuschicken. Das merkt ihr, ihr müsst euer Handy jeden Abend irgendwie an die an die Ladestation hängen. Und Flora waren das genau dazwischen. Das ist so der der Traum des Informatikers, ich kann. Sensoren nutzen die ne Reichweite bis zu 20 Kilometer haben im freien Bereich aber

batteriebetrieben sind. Die Sensoren sind super günstig, die Empfangsstationen, die Gateways die dahinter sind sind auch super günstig, kann man kann man sehr schnell machen. Jetzt habe ich ganz viele Vorteile, was ist der Nachteil, man kriegt nicht so viele Daten darüber, man kriegt immer nur ein paar Bits darüber, aber das hängt dann von den Anwendungspfeilen ab die man macht und es gibt in diesem

Bereich gibt es mehrere. Anwendungsmöglichkeiten oder mehrere Protokolle im Wesentlichen, auf denen solche Sachen arbeitet. Es gibt Sick Forks, Narrowband Lorawan, das sind alles diese Long Range White Area Netzwerke, wir haben uns in dem Kontext für Lorawan entschieden, einfach falls Open Source ist. Da kann man alles selber machen, hat die Sachen selber in der Hand. Die Frequenzen sind auch entsprechend offen.

Das finde ich jetzt spannend. Den Begriff Open Source habe ich für einen Funkübertragungsstandard gar nicht erwartet, weil welche sind denn nicht open Source eigentlich an der Stelle? Also Nero Band und SIG Fox haben in Deutschland glaube ich bei Narrowband im Wesentlichen die Telekom und Vodafone den Daumen da drauf.

Sickfox kommt aus Frankreich und man bezahlt jeweils für die entsprechende Nutzung. Darauf hat natürlich ein bisschen weniger Ärger mit, ich brauche keinen Server, ich muss mir kein Geld mehr hinstellen, ich kaufe die Sensoren und packe die Sachen da rein. Aber beim Thema Lora ist nur Zemtech hat nur den den zentralen Teil.

Den zentralen Algorithmus zur Komprimierung, der der Daten lizenziert, und jeder, der ein Lora Device kauft, also ein Gateway oder ein Sensor, zahlt damit auch an Sentech. Aber die Nutzung des Ganzen ist kostenfrei und da kann jeder von uns somit arbeiten wie er möchte, im Rahmen dessen, was auch. Dem Frequenzband erlaubt ist. Da gibt es auch noch n paar Regeln, aber das ist für das, was wir in Anwendungsfällen haben, eigentlich halb so wild.

Es hört sich ja ganz cool an, Martin, und du hattest gesagt, der Unterschied ist hauptsächlich wifi und Bluetooth, da hab ich 2 Betonwände und dann ist Feierabend und während ich mit dem Nora war n viel weiter komme 20 Kilometer wenn ich richtig gerade zugehört hab aber jetzt nochmal der Vergleich zu 5 g oder irgend sowas weil du sagst ich krieg da nur ein paar Bytes durch werden wir ja auf dem Telefon haben wir irgendwie 5 g da kann ja irgendwie ein Video

streamen so wo hab ich denn jetzt da noch einen Vorteil mit lora gegenüber 5 g ist das dann hauptsächlich Energie oder weil E Sim und so weiter auf dem Formfaktor kriegt es ja auch relativ klein gebogen sag ich mal so. Aber wenn du irgendwo mitten in der Natur stehst und einen Sensor anbinden möchtest, sehr kostengünstig, der auch lange

irgendwo verbleibt. Dennis Lora der Ideale das ideale Protokoll, um darauf zu arbeiten Überwachung, langfristige Überwachung in der Natur sind so eine Geschichte. Wo man das machen kann, wo man mit relativ wenig Energie arbeiten kann. Also wir sprechen von Energielaufzeiten über 7 Jahre, also da ist es, hängt immer davon ab, wie weit das Gateway welche ist und mit wieviel Wumms der Sensor dann wieder raussenden muss.

Aber das, was sehr einmalig ist, ist, ich kann mir selber mein Gateway irgendwo hinstellen in die Natur und kann kann selber messen und damit arbeiten. OK verstanden, ich mach das mal plastisch. Versuch mal n Beispiel zu machen und du grätscht mir gleich dazwischen, wenn das Beispiel

Quatsch ist. Aber ich hab auch schon mal von Start UPS gehört, die zum Beispiel Baumüberwachung machen, sagen wir mal, ich klatsche irgendwie an die Bäume ran feuchtigkeitsüberwachung geb denen irgendwie so ne Art ja Ring um den Ast und da hab ich irgendwie so einen Feuchtigkeitssensor und über Brief oder hab irgendeinen Sensor der den Borkenkäfer checkt oder irgendsowas vielleicht ja und starte jetzt also ganz viele Bäume aus dem

Wald nicht. Jeden benachbarten, aber doch ziemlich viel auf einer großen Fläche. Dann können diese Sensoren doch ziemlich lange an dem Baum bleiben, ohne dass der Förster den gleich irgendwie am übernächsten Tag wieder aufladen muss.

Also sowas wie 7 Jahre ist das dringend, wenn das nicht verwittert am Start und wenn ich es auch richtig verstanden habe, was ich dann noch brauche ist es ein Gateway, das ist ein kleiner Kasten, der braucht wahrscheinlich auch noch mal Energie, den kann ich aber irgendwo zentral. Aufstellen. Also ich sag mal ich starte 200 Bäume aus, die sind irgendwie ungefähr so zu einer so im im Kreis zur Distanz von so einem Gateway, die sprechen dann mit dem Gateway. Und dann kann ich sogar noch n

Gateway aufstellen. Stimmt das auch bisschen weiter weg und mach noch mehr Bäume und die unterhalten sich dann alle schön miteinander und kriegt dann nen ganzen Wald vernetzt oder wie? Ja, fast. Also in der aktuellen Nora Norm ist das unterhalten der Gateways untereinander noch nicht vorgesehen, aber das kannst du über den dahinter liegenden Server machen.

Sensoren im Wald ist nicht so ganz einfach, da hängt es sehr davon an, dass die Antennen super abgestimmt sind, sonst funktioniert das Ganze nämlich nur im Herbst, wenn keine Blätter da dran sind, wenn im Sommer da Blätter dran sind, wird das schon mal schwieriger da. Es aber Leute, die sich darauf spezialisiert haben und so für Waldbrandbekämpfung Sensoren gebaut haben, die relativ gut erkennen können, wann es im Wald anfängt zu brennen.

Und dann waren, ich glaube, das ist ein Startup aus Berlin, die das gemacht haben, aber die die kleinen kleineren Lösungen, die die jeder sich bauen kann, sind oftmals zu Jäger, die Lebendfallen nutzen. Dort muss nach dem Tierschutzgesetz, wenn ich das richtig weiß, mindestens alle 24

Stunden jemand hin. Und auch Jäger sind Tierschützer. Die möchten auch relativ schnell dann an diesen Fallen sein und werden einfach sofort informiert, wenn da was passiert oder Schrebergärten so Überwachungen, Fenster, Türen, ist da jemand drin? Solche Sachen funktionieren damit ganz einfach und können auch von Privatleuten genutzt werden.

Das lustigste ist eigentlich, dass ich die meisten Anwendungen, die ich im Privatbereich kenne sind eigentlich Wetterstationen, die am Ende des Gartens stehen, wo das WLAN einfach nicht hinreicht. Ist ein kleines Lorawan Gateway immer noch die einfachste Lösung für eine Verlängerung, die man da machen? Kann jetzt seid ihr schon ein bisschen reingekommen in diesen technischen Aufbau können wir dann noch mal ganz kurz zusammenfassen, wie sich das aufbaut.

Nora warnt, Weil das Glaube ich nicht jedem klar, also Gateway ist gefallen, Sensor ist gefallen, was brauchen wir noch? Die Daten starten an dem an einem beliebigen Sensor. Man kann praktisch jede physikalische Größe irgendwie messen und dann stellt man ein, wie oft soll der Sensor denn

Technischer Aufbau

diese Datenübertragung übertragen? Diese Daten gehen von dem Sensor an an ein Gateway. Das in Funkreichweite ist und von dem Gateway wird es dann über die normalen Internetmechanismen entweder hängt das Ding direkt am Netz oder da ist sim Karte. Im Gateway wird es dann auf die dahinter liegenden Server

übertragen. 1. Von diesen Gateway kann mehrere 1000 Sensoren empfangen, der Sensor broadcastet auch, das heißt auch wenn andere Gateways in der Nähe sind, dann nimmt das Gateway was am nächsten dran ist die Daten auf und holt sich die Daten dahinter, die Sachen sind verschlüsselt AES verschlüsselt also selbst. Wenn der Sensor in einem fremden Gateway anklopft und sagt, Hallo, Ich habe hier Daten für

dich. Denn fehlt auf der anderen Seite dem Server das Gegenstück von dem Schlüssel, da wird er die Daten verwerfen, das heißt, die Übertragung dieser Daten ist auch entsprechend sicher und da kann nichts passieren und irgendjemand anderes kann da mit rein. Das einzige was relativ schlecht funktioniert ist, wir sprechen ja Momente immer nur von der Übertragung von dem Sensor.

An das Gateway ist der Rückweg, es gibt einen Rückweg, aber der ist sehr, sehr schmalbandig wird oft benutzt, um die Sensoren noch mal zu konfigurieren oder ein Firmware Update da durchzujagen das dauert mehrere Stunden, aber da ist so die die

Abgrenzung für uns. Auch bei Stadtwerken geht es ja auch mal darum könnt ihr damit auch irgendwas schalten oder oder so das machen wir nicht, auf keinen Fall weil da können wir nicht sicher sein, dass das Schaltsignal durchkommt, messen tun wir darüber, aber wir schalten nicht über den Locher. Also eine Straßenlaterne mit Florawan auszustatten, um sie anzu und auszuschalten, wäre jetzt keine gute Idee, sagst du.

Doch auch das geht, weil da kann ich kontrollieren, ob das Signal angekommen ist und schick es im Zweiten im Zweifelsfall einfach noch mal. Aber wenn ich einen Schaltimpuls habe oder sehr genau schalten muss, weil ich eine Last abschalte oder ähnliches, oder weil Menschen dahinter arbeiten und ich sicher sein muss, dass ein Schalter gefallen ist, damit das Spannungsfrei ist, das würde ich auf keinen Fall machen. Wir werden in Lübeck fast 25000 Straßenbeleuchtungen damit

steuern. Die werden dann aber zu Gruppen zusammengefasst und diese Gruppen werden einzeln gesteuert und da hat man dann noch die Möglichkeit zu kontrollieren, dass das Signal angekommen und ist im Zweifelsfall noch mal zuschicken, das hängt ganz, ganz doll von von Anwendungsfällen ab. Das heißt, ich stelle da eine ganze Straße oder einen Block an oder aus. Genau so ist es. Da werden Blöcke zusammengefasst und die Kriegen ein entsprechendes Signal.

Das, was für die Verkehrswegebeleuchtung da hochinteressant ist, ist der Verbrauch der der Straßenleuchten, weil die sollen natürlich optimiert werden und da wird auch im umgekehrten Fall dann wieder gemessen, wieviel Stromverbrauch hat eigentlich jeder einzelne Leuchte? Okay das sind dann ja Anwendungen.

Ich bleibe noch mal kurz auf dem Sicherheitsaspekt, denn wenn man tatsächlich irgendwas schalten will oder auslesen will und auch bei Straßenlaternen, da möchte man ja auf keinen Fall irgendwie gehackt werden, sage ich mal. Das heißt, tatsächlich ist der Datenverkehr zwischen Sensor und Gateway verschlüsselt.

Also ich kann mich da nicht einfach mit einer Antenne, denn das ist ja n funkband, das ist ja öffentlich, du hast ja sogar open Source, irgendwie ne, also könnt ich ja irgend n frag ich n Baumarkt oder n Elektrofachmarkt und hol mir irgendwie n entsprechenden entsprechendes Gerät, fang das ab und modulier da irgendwas drauf funktioniert nicht so einfach, weil quasi schon die Daten verschlüsselt sind quasi. Ist ne AES Verschlüsselung drauf. Die gilt aktuell immer noch als sicher da.

Geht's nicht? Es gibt natürlich immer Möglichkeit, Funkprotokolle zu manipulieren oder auch zu stören, auch in diesem offenen Bereich, aber. Das muss man einfach bei der Anwendung mit mit Beachten und sagen okay wenn der Server merkt, ich krieg aktuell keine Daten, weil irgendwas stört, dann wird einfach einen Augenblick gewartet und irgendwann kommen die Daten halt noch mal. Da geht das oft darum, dass Daten alle 5 Minuten alle 10 Minuten oder vielleicht auch nur

einmal am Tag gesendet werden. Ihr habt gerade schon perfekt so ein bisschen die Überleitung gemacht in Richtung Stadtwerke, Städte, die ja ganz oft. Perfekter n perfektes Einsatzszenario darstellen für Lorawan, aber davor hab ich noch ne ganz kurze andere Frage. Und zwar haben wir jetzt einfach gesagt, da sind dann diese Gateways und ich kann den Sensoren da reinhängen. Wer baut denn diese Gateways auf, also wer stellt das Netz eigentlich zu Verfügung?

Das ist ja bei euch in Schleswig-Holstein auch besonders wenn ich das richtig verstanden habe oder? Ja, also jeder Privatmann kann sich ein Gateway an die Wand

LoRaWAN-Gateways und -Netze

schrauben und mit ner Antenne dran und kann damit arbeiten. Wir als Stadtwerke haben über 200 Gateways in der Stadt verbaut. An öffentlichen Gebäuden, an unseren Assets oder oder ähnliches. Und die Besonderheit in Schleswig-Holstein ist, dass die Landesregierung erkannt hat, welche Möglichkeiten eigentlich hinter dem Thema Lorawan steckt, also auch für im Bereich der Landesverwaltung, für Anwendungen. Wir sprechen da ganz viel über den Bereich Küstenschutz.

Und dort hat man entschieden, es wird ein landesweites Lorawan aufgebaut, und das wird nicht nur für kommunale Verwaltungen zur Verfügung gestellt, sondern auch privaten Anwendern. Das heißt, wir haben seit Anfang des Jahres 800 Gateways in Schleswig-Holstein online und die können privat genutzt werden über Ttn The Things Network ist ein ein Unternehmen, das sein lorawan Server gebaut hat und eine Community. Betreibt, die man kostenlos nutzen kann.

Da haben wir uns mit reingehängt beziehungsweise da hat das Land die Sachen mit reingehängt, so dass jede Bewohnerin in Schleswig-Holstein lorawan kostenlos nutzen kann und Anwendungen darauf bauen kann. Der der Anspruch des Landes an uns war, das muss ich vorsichtig sein, bei den in den Verträgen stand, glaube ich, 65% muss mit einer einer bestimmten Qualität

abgedeckt werden. Was dort abgedeckt werden muss, ist aber eigentlich relativ uninteressant, weil wer sagt ich hab ne Anwendung und hier funktioniert Nora gerade nicht, kann sich bei der Community melden und da wird das Netz in dem Bereich verstärkt und da wird da n neues Gateway hingebaut. Hier bei mir zu Hause ist es problemlos möglich. Ich hab 5 Gateways im Abstand von, ich glaub das nächste ist 400 Meter weg und wenn meine normalen Sensoren die ich hier hab melden, dann geht das

problemlos. Ne Frage zum Gateway habt ihr ja vorhin gesagt oder brauchst du gesagt Martin muss nur Internetzugang haben, quasi über eine Sim Karte oder vielleicht sogar irgendwie anders oder ein Internetkabel und eine Steckdose? Naja und dann kann ich. Genauso. Ist dann hab ich zugangsbank. Und was kostet so ein Gateway, wenn ich mal fragen darf, muss ich. Da jetzt einen 1000€ Schein auf den Tisch schmeißen oder kriege ich das auch ein bisschen günstiger? Oder?

Also kann ich das vorstellen, wenn ich, gerade wenn ich mir meine Gartenlaube da irgendwie digitalisiere? Die kleinen einfachen, die die so in einem Einfamilienhaus funktionieren, Kosten unter 100€ hängt immer so ein bisschen vom vom Tagespreis ab und den steckst du tatsächlich nur in die Steckdose. Das ist wieso ein großer Mehrfachstecker kannst du bei WLAN anhängen und funktioniert die Gateways die wir nach draußen hängen müssen.

Outdoor fähig sein, Kosten aber auch im Schnitt irgendwas zwischen 800 und 1000€. Da muss man anständige Antennen dranhängen, es muss jemand montieren, aber im Vergleich zu dem was das 4 g Netz gekostet hat und was so n so n professioneller Funkmast kostet, die wir überall rumstehen haben, sind die Kosten eher vernachlässigbar. Prima, dann lass uns komm ein bisschen zu den Anwendungsfällen. Meine, das ist das, was ich richtig, richtig spannend finde, was ich bisher von dir gesehen

habe, Martin und gehört habe. Was was, was gibt es da alles, was sind so n paar Highlights die du bestimmt vorbereitet hast und wie später vielleicht auch der Bereich digitale Daseinsvorsorge rein. Also primär Anwendungsfälle auf

Anwendungsfälle für LoRaWAN in Städten

einem lorawan Netz sind natürlich Stadtwerke, eigene Prozesse, unsere Netze ändern sich aktuell massiv, es kommen jede Menge neue Einspeiser dazu, jedes jedes e Auto was irgendwo geladen wird hat irgendwie so den Leistungsumfang eines Einfamilienhauses, was da mit dazu kommt und wir müssen natürlich unsere Netze und Leitungen viel viel besser beobachten als wir das früher gemacht haben mit.

Hilfe von Lorawan ist das viel einfacher möglich, weil dann kann man so eine Ortszeitstation ganz gut ausstatten, kann da drauf gucken und kann kann Leistungswerte sehen, da sind Anwendungen, die das Ganze für uns als Company interessant machen, da gibt es auch die Möglichkeit kutschu Schalter mit zu investieren installieren, das sind Schalter die Odds Netstationen, also Verteilung im Energiebereich sind immer ein Ring organisiert und wenn dort ein Bagger so eine Leitung

anhebt, dann weiß eigentlich jeder Ortseinstation in welche Richtung. Das jetzt geht von wo kommt eigentlich der Kurzschluss? Sind Kurzschluss Anzeiger halt, die kann man aber auch digital installieren, dann weiß die Leitwarte schon zwischen welchen beiden.

Ortsnetzstation ein Kurzschluss erzeugt worden ist und kann die Störungsbeseitigung da sehr viel schneller hinschicken und die Kollegen bitten, da einmal reinzugucken abzuschalten et cetera, da ja Versorgungssicherheit n hohes Gut ist, ist man damit schon mal schon mal sehr viel schneller und wir lesen Wasserzähler beispielsweise auch über Lorawan aus, also die Wasserzähler, die ja auch von zu Hause kennt eigentlich total unsexy, man guckt nur einmal im Jahr darauf.

Können wir über Lorawan auslesen? Die senden regelmäßig die Werte so, dass ihr sie dann auch entsprechend sehen könnt und kontrollieren könnt, was so ein Lorawanwasserzähler aber auch kann. Ist bei Leckage und bei Rohrbruch eine Alarmmeldung rausgeben. Das heißt, insbesondere bei Firmenkunden, wo so n Lagerkeller oder ähnliches voll läuft, können wir das an einem Freitagabend oder an einem

Samstagmorgen um 3 auch merken. Und als Stadtwerk sind wir die einzigen, die neben Polizei und Feuerwehren noch mal 24 Stunden eine Leitwarte in der Stadt haben, wo es dann auch sein kann, dass wir jemanden anrufen und sagen, Hey, dein Keller läuft gerade voll, das sind Anwendungsfälle, die man eigentlich mit nur so kann. Ist denn der Wasserzähler Smart?

Also ist da so eine Art kleine Logik drin, die sagt okay, wenn jetzt hier für 3 Stunden am Stück die Nadel im Kreis fliegt, jetzt mal bildlich gesprochen, dann. Ist wahrscheinlich irgendwo ein Wasserrohrbruch oder ist die Logik woanders? Also sage ich mal nachgelagert. Die Logik die Logik ist tatsächlich im Zähler.

Ist ein kleiner Mikrocontroller verbaut, man kann vorgeben wieviel in. Kurzer Zeit dort rausfließen soll oder wieviel über 24 Stunden dauerhaft daraus fließen soll und kriegt damit einen guten Randwert und eine gute Erkennung, so dass man da entsprechend mit reingehen kann. Ist das auch schon was für Privathaushalte oder ist das eher was für Firmen? So ein smarter Wasserzähler jetzt? Aktuell ist es ja so, dass der Wasserversorger vorgibt, welchen welchen Wasserzähler man dort

mit einbaut. Aber es gibt so Bastelprojekte, mit denen man das auch selber feststellen kann. Alles was hinter dem Zähler ist, ist ja jedem selber überlassen, was er dort mit einbaut, dort könnte man theoretisch auch noch privat etwas einbauen, muss ja nicht gleich ein Zähler sein, da gibt es einfachere Möglichkeiten was man was man machen kann. Aber der Standard Wasserzähler, der kann heute nicht irgendwie typischerweise lora waren oder irgend.

Sowas, aber die werden jetzt Stück für Stück umgebaut. Vorteil als Stadtwerk für uns ist der Wasserzähler der Lorawan Wasserzähler ist ein reiner Ultraschallwasserzähler, der hat keine beweglichen Teile mehr, der darf auch länger verbaut sein, weil er keine beweglichen Teile hat und hat zusätzliche Funktionen, damit ist er auch teurer, aber darüber lässt sich natürlich relativ schnell ein Business Case rechnen. Weil die gesamte Auslese, Mechanik und alles was dahinter

geht viel einfacher ist. Okay, und das war du, hast gesagt, dass im Prinzip entscheidend, dass die Versorger, das heißt, das ist ja noch nicht mal irgendwie kommunal angelegt, das heißt, ihr habt irgendwie einen aggressiven Agreement mit dem Versicherungs, dann quasi die Lora waren Wasserzähler verbaut werden. Oder gibt es da auch schon Bestrebungen?

Sag ich mal es. Es macht ja alles total Sinn, ja, dass man das irgendwie auch politisch quasi gesetzgeberisch irgendwie n bisschen fokussiert, dass man sagt, OK, die Dinger können. Das nicht in komplett in der Hand des Versorgers, also des des Wasserversorgers, der entscheidet, auf welche Zähler da reinkommen. Wir haben zum Teil sehr langfristige Verträge. Weil da ja auch hohe Mengen an Geräten verbaut werden.

Aber das ist tatsächlich die, die Kollegen im Netz entscheiden, was da drin verbaut wird, was da mit reinkommt, damit sie ihre Aufgaben erfüllen, aber auch da ist der Kostendruck riesengroß und die Überlegung, was, was kann ich dem Kunden noch mit anbieten, was kann man noch machen, ist da mit drin und es sind ganz wenig diese Normalfälle, die sie ersuchen in dem Umfeld, sondern auch immer wo. Können wir Prozesse unterstützen?

Wo können wir Prozesse einfacher machen, weil auch wir haben Nachwuchsprobleme, es gibt nicht mehr Leute, die wir überall hinschicken können, und wenn du im kommunalen Umfeld beispielsweise einen Entwässerungspumpen denkst, die Laufen und kontrollieren. Werden müssen.

Wir können natürlich auch den Stromverbrauch einer Entwässerungspumpe kontrollieren und wenn der Stromverbrauch exorbitant steigt, dann ist aller Wahrscheinlichkeit nach das Ding verstopft, dann liegt da irgendwas vor und dann kann man auch entsprechende Alarmmeldungen auslösen. Und und Menschen dahin schicken. Das sind so die die Anwendungsfälle, die, die wir haben in dem Bereich.

Im kommunalen Bereich sind die Anwendungen auch sehr ortsbezogen und haben viel damit zu tun, wo es wirklich Probleme

gibt. Das, was einem immer als Erstes einfällt, sind so Parkplätze. Yeah, wir können Parkplatzsensoren machen, da gibt es echt Leute, die das besser können, also für große Parkplätze und mit einer App dahinter und auch das entsprechend kassiert wird, da wo wir reingehen, aktuell noch nicht mit lora Sensoren, aber der Hersteller wird zukünftig auch lora Sensoren bauen, sind No Parking Areas also Bereiche war eigentlich keiner parken

soll. Und Feuerwehrzufahrten zu fahrtenden Schulen, ganz enge Kreuzungsbereiche in der Stadt. Wir haben das in der Stadt angeboten und dann saß jemand von der Feuerwehr da und sagte, ihr könnt wirklich an jedem Ort, egal wo könnt ihr mir n Sensor hinbauen. Ja können wir. Okay ihr habt einen Termin mit mir und dann sind wir mit dem mit der größten Feuerwehr, die er hatte, durch die engsten Bereiche der Stadt gefahren und der hat uns mal gezeigt, wo er so nicht durchkommt.

Das ist erschreckend. Also wenn man das sieht, ist schon heftig, aber wenn man auf dem Fahrzeug mit drauf sitzt, wer sonst? Feuerwehrfahrzeug fährt allergrößte Hochachtung, das ist, das ist echte Kunst. Und wir haben die Sensoren im Kreuzungsbereiche geklebt. Aber das sind jetzt total spannend.

Also weil also no Parking oder parking, das ist jetzt zwar, ich weiß was du gesagt hast und ich hab auch schon mal ne Konferenz mitgehört und erst mal gemerkt wie komplex das Thema ist, parkplatzabrechnung und so weiter.

Aber sensorisch? Technisch ist es ja n ähnliches Problem. Ich muss ja irgendwie feststellen, es steht da n Auto über mir und wenn du jetzt sagst ich kann dich überall anbringen wie wie kann ich mir das wirklich vorstellen, wird das in die Erde eingelassen so n Sensor oder und was misst der irgendwie elektromagnetisch? Irgendwie ist da n Stück Metall über mir oder also wie

funktioniert das? Das sind tatsächlich, ob ich parke oder No Parking überwache, sind es genau die gleichen Sensoren. Das macht keinen Unterschied, die Sensoren, da gibt es auch viele verschiedene am Markt, wir haben bei uns auf dem Parkplatz mal 8 Stück verbaut und und mal getestet wie gut oder wie schlecht. Wie leistungsfähig die sind. Und wir haben uns dann auch für einen Hersteller entschieden, der tolle Sensoren macht.

Die macht eine Verbindung aus Ultraschall und Radar, auch die Sensoren untereinander werden abgestimmt, damit auch niemand wenn du 2 Sensoren nebeneinander parkst, sich einfach dazwischen stellt und weder der Rechte noch der Linke gemerkt hat. Das sind sind super Sensoren, die da die da kommen, die haben so nen gelben Rahmen, also die werden noch nicht versteckt oder ähnliches, sondern die die kann man gut sehen und die werden mit so einem Betonkleber auf die Straße geklebt.

Ach, krass. Und sind so. Zweieinhalb Zentimeter hoch. Wir haben die Zulassung gekriegt, dass wir die in die in die Randbereiche der Fahrbahn packen dürfen, funktioniert wunderbar, also wir haben jetzt 70 davon im letzten Jahr verbaut, einer ist abgefallen, weil er nicht anständig verklebt worden ist, und einen haben wir letzte Woche verloren, weil jemand mit einem aufsetzrasenmäher drübergekurvt ist und oben den Deckel einfach

abgefräst hat. Die Bilder sehen ganz merkwürdig aus, aber wir werden in diesem Jahr vermutlich bis zu 300 Stück davon in weiteren Kurvenbereichen verbauen, weil. Da ist sofort Ruhe. Also da fährt auch niemand mehr längs, da parkt keiner mehr da. Wird das Gelbe den gelben Rahmen sehen? Die kennen das dann schon den Kollegen. Die kennen den gelben Rahmen und was natürlich am Anfang auch passiert ist, die Wissen auch, das Ordnungsamt macht irgendwann Feierabend.

Zwischen 22 und 06:00 Uhr wird die wird das Ding dann wieder vollgeparkt. Aber wir zeichnen die Daten ja auf. Also die Ordnungsamtsmitarbeiter haben ne App, haben Backend, können Draufgucken und können sehen, dass dann an bestimmten Bereichen regelmäßig auch nachts geparkt wird. Tja, dann wird auch nachts einmal abgeschleppt, weil die Stasi verkehrsordnung gilt, dann einfach 24 Stunden am Dach, aber. Es guckt noch jemand drauf, es geht nicht direkt an den Abschleppdienst. Das Signal.

Nein, nein, nein, nein. Da guckt jemand drauf und also Ordnungsamt ist glaube ich ganz anders als deren Ruf, also auch wenn die wenn die hinfahren. Die, die gucken nochmal, ist der beim Arzt, ist er beim Friseur, läuft er hier gerade rum, hat er

den gerade hier nur hingestellt. Aktuell ist es bis da ein Abschleppwagen kommt dauert das eine ganze Zeit und jetzt mit dem Sensor okay wenn der Ordnungsamtsmitarbeiter kommt dann weiß er der steht da schon eine halbe Stunde und dann geht das im Zweifelsfall vielleicht auch ein bisschen schneller. Jetzt in dem Anwendungsfall noch mal technisch gesprochen, wie

häufig. Und wieviel in Bits oder Bytes oder auch immer sendet denn jetzt so n so n Sensor und wieviel was wäre das Maximum was so n wo was so n Sensor machen könnte? Also dass man mal so ne Range kriegt an Anwendungsfällen wie in Anführungsstrichen echtzeitfähig ist sowas ja ist klar ist ist nicht echtzeitfähig

aber wie nah kommt man? Dran die Parksensoren senden, in dem Moment getriggert, wenn ein Fahrzeug drüber steht und senden die Sachen raus und wenn das Fahrzeug wegfährt, dann sendet er auch wieder raus. Die Begrenzung. Eure Zuhörer innen werden mich killen, aber ich glaube mehr als einmal die Minute sollte man nicht senden, weil dann ist man an der Grenze des Funkprotokolls angekommen, dessen, was erlaubt

ist. Und da muss man einfach ein bisschen nachgucken, ein bisschen nachrechnen auch, wie weit ist das nächste Gateway weg, man spricht da von einem Spreadingfaktor, mit wieviel spreading Faktor werden die Sachen rausgehauen, wenn der Spreadingfaktor 12 ist, dann wird da mit sehr sehr viel Energie nach draußen gebrüllt, in der Hoffnung, dass ein Gateway das höhere hört. Das Problem ist nur, dann gehen auch die Batterien relativ schnell zur Neige, normaler. Spreading Faktor liegt zwischen

5 und 7 und. Und dann werden auch diese lange Zeiten für die für die Laufzeit erreicht. Da wird viel, viel mit eingestellt oder oder ähnliches. Aber ich würde sagen, so Daumenwert ist alles was so alle ein bis 2 Minuten sowas wie ne Temperatur oder n feuchtigkeitswert rausschickt, das ist so im Moment der Einsatzbereich für den ich lorawan benutzen würde oder es wird getriggert weil irgendwas lokales gemessen wird und dann

eine Alarmmeldung nach draußen. Geht es gibt auch schon mal eine gute Range, da kann man sich mal was vorstellen, was gehen könnte und was nicht gehen könnte mit Lorraine. Was gibt es noch für Anwendungsfälle, die du uns mitgebracht hast? Ich glaube noch neben dem Parking No Parking noch andere oder und natürlich Wasser hat man schon, Straßenlaternen, Bäume, Küstenschutz, ja ich will das gar nicht vergessen. Ja, wir haben. Wir haben alles einfach, also wir haben nicht alles, wir haben

ganz viele Sachen ausprobiert. Einen schönen Anwendungsfall finde ich das tracken von Tagesbaustellen bzw das Tracken von Baustellen. Wir alle kennen das, es gibt Baustellen, da wird eigentlich nur irgendwelches Zeug gelagert, aber man hat nicht das Gefühl, dass da gearbeitet wird, das ist. Ist natürlich auch in Lübeck ein Problem und wir sind gebeten worden, mal prototypisch etwas zu bauen, mit dem man Baustellen tracken kann.

Das heißt, man nimmt so eine so eine Baustellenbake und stellt sie ins Baufeld, nicht in den Rand des Baufeldes, sondern ins Baufeld an dem Rand braucht man eine Zulassung dafür, aber wir haben so eine Barke mit einem entsprechenden Sensor ausgestattet, dass man weiß, wo steht die wird die bewegt und dann gab es für die Tiefbauer die Anweisung, diese 10 Marken, die wir fertig gemacht haben, mit in die Stadt zu nehmen, so dass man sehen kann, wo sind aktive Baustellen und auf

welchen Baustellen wird gerade nicht gearbeitet, das ist ein

schöner. Schöner Anwendungspfeil, insbesondere wenn man das mit der Software für die Planung der Baustellen in der Stadt verbindet, weil dann hat man einen sehr schönen Blick. Wie ist das eigentlich heute und kann auf der Basis dann auch für zukünftige Anwendungen planen, das funktioniert ganz gut und was wir auch aktuell gemacht haben ist, wir durften unser Netz für ein Forschungsprojekt zur Verfügung. Stellen der Hauptteil davon ist

in Bochum und in Hagen. Ich glaub noch ne Stadt ist mit dabei und wir haben Starkregensensoren in der Stadt installiert pro Quadratkilometer 150 Stück, so dass in dem Projekt mit Hilfe der Auswertung dieser Sensoren lokaler Starkregen sehr viel früher vorhergesagt werden kann, als es heute ist und auch sehr lokale Zellen gemacht, da hängt ein bisschen KI hinter, da werden radarbilder. Mit ausgewertet und wir haben im Moment sehr lokale Regenbilder und können damit darauf arbeiten.

Ich glaube, da wird sich in Zukunft unglaublich viel tun, wenn man KI und und lokale Daten miteinander verbindet und die Sachen Abgleicht. Ein Kollege von mir hat etwas etwas eigentlich total logisches gemacht, der hat im Rahmen einer einer Weiterbildungsaufgabe mal Starkregen und Feuerwehreinsätze

übereinandergelegt. Und man kann dann relativ genau sehen, wo sind die Starkregenereignisse, sind die Feuerwehreinsätze eigentlich tatsächlich an den gleichen Ort, wo die Hauptsache der Regen runtergeht und das, was dann interessant ist, wie groß ist das Delta zwischen Einsätzen im Regen und der Alarmierung der Feuerwehr, und da stellt sich natürlich die Frage, kann man damit auch noch was optimieren und kann man da reingehen, aber das sind Daten, die wir jetzt

haben, wo man anfängt, Sachen übereinander zu legen und Auswertungen zu machen, die man, die man früher nicht gemacht hat. Das passt dann zur Frage von vorhin. Du hast gesagt, was hat das Thema Io t eigentlich mit Daseinsvorsorge zu tun?

Wir sammeln alle. Die wilden Daten in den Städten werden im Moment viele Daten veröffentlicht, Zusammengesammelt, aufgepackt und daraus entstehen jetzt so Stück für Stück neue Anwendungsfälle und es werden Fragen beantwortet, von denen man früher nicht gedacht hat, dass man, dass man sie mit Hilfe solcher Daten beantworten kann. Und das ist tatsächlich auch. Jetzt, so einer der Fälle, können wir eigentlich Feuerwehreinsatzzeiten mit Hilfe von Starkregensensoren optimieren.

Daten als Teil der Daseinsvorsorge und Smart Cities

Dabei könnte auch rauskommen, nie können wir nicht, weil die Feuerwehr arbeitet, da da ganz anders. Aber das sind sehr viele Möglichkeiten, die sich gerade ergeben, an die wir im Normalfall gar nicht gedacht haben. Sagst du gerade, es war total clever und total gut erstmal Daten zu sammeln und dann mal zu gucken, was man damit tut, weil man hört. Häufig, gerade in der Industrie, so den Vorwurf.

Alle wollen Daten sammeln und über Soldaten erfasst werden, und kein Mensch hat eigentlich n Use Case und n Anwendungsfall, der vielleicht auch mal Geld spart oder mehr Umsatz generiert, was auch immer man vorhat, aber das ist ja n bisschen Plädoyer gerade dafür, dass dann doch zu tun hat erstmal Daten zu sammeln, dann kommt schon die Auswertung und wenn nicht. Darf es einfach vorher das Sammeln nicht vielleicht nicht so teuer sein?

Geht das um die Richter das? Ist n Henne ei Problem und in in Lübeck ist man auf der kommunalen Seite unglaublich mutig gewesen und hat gesagt wir sammeln erstmal Daten, wir packen sie auch in entsprechende Datenplattformen und wir veröffentlichen sie auch. Wir wissen noch gar nicht was in Zukunft damit damit passiert, aber wir stellen sie erstmal zur Verfügung, damit in der Stadt die Stadtgesellschaft damit was machen kann und jetzt sind allmählich die ersten Datensätze

da, so dass. Über den Gründercube oder ähnliches Sachen kommen die dort mit reingehen und die ersten

Entwicklungen stattfinden. Ich fand das unheimlich mutig, was, was da gemacht worden ist, weil der Vorwurf natürlich auch da kommt, wofür habt ihr die ganzen Daten, was soll das, was geht da, viele Städte machen das nicht und ich glaube, die werden an Geschwindigkeit verlieren, wenn man diese Daten im öffentlichen Bereich nicht zur Verfügung steht, weil auch Daten zur Verfügung stellen, ist ein Stück die digitale Daseinsvorsorge genauso wie öffentliche Nahverkehr, ein

Schwimmbad oder Einestraße. Muss aus meiner Sicht heute eine Stadt auch Daten zur Verfügung stellen, mit denen dann auch sicher weiter gearbeitet werden kann oder auf deren Basis auch sicher? Entscheidungen gefällt werden können oder auch ne Basis für ne Entscheidung einfach mal kontrolliert werden kann und stimmt, denn das was da erzählt wird und funktioniert das es passiert ja ganz viel wenn ihr so. Auch an den Bereich Verkehr, Verkehrsüberwachung passiert aus dem Bauch raus.

Also jeder hat das Gefühl über sich vor der Tür ist unglaublich viel los und da fahren LKWS hin und da sind die Lautstärke Messungen denn sehr hilfreich indem man dann einfach mal sagt wie laut ist es dort wirklich und wie viele Fahrzeuge fahren wirklich vorbei und kann man sich nicht vielleicht einigen

und dort andere Lösungen finden? Auch im kommunalen Bereich wenn es darum geht über Dörfer Lkws zuschicken weil dort irgendwelche Lager in der Ecke sind ist hier bei mir aktuell auf der auf der Ecke sehr viel unterwegs was was da passiert das. Auf der kommunalen Seite einfach mal das Bauchgefühl durch echte Daten ersetzt wird und dann kann man auch viel bessere Entscheidungen treffen.

Man muss ja auch sagen, wenn ich dich richtig informiert bin, ist ja Lübeck auch eine der Vorreiterstädte was das angeht an Smartifizierung. Ich wusste es ja selber nicht, aber ich also selbst so Städte wie Hamburg oder München oder Berlin, die Großen haben ja gefühlt weniger Smart City Ansätze jetzt als Lübecker, Ich weiß nicht, ich habe jedenfalls noch kein gelben Ring gesehen irgendwo in Hamburg, ich weiß nicht oder es wird nicht öffentlich gemacht oder so, ich

habe es in Lübeck tatsächlich das erste Mal so kennengelernt. Weil du sagst, also man hat, man war da mutig, ne, also man hat das halt gemacht und natürlich hört man politisch wahrscheinlich, wenn man jetzt sagt, warum machen das andere Städte, andere Kommunen nicht, da heißt es immer ja, die Kommunen haben sowieso kein Geld, ja, also wir müssen jetzt schon die Schwimmbäder schließen für die armen Schüler, weil wir halt kein Geld mehr haben, dann werden wir das jetzt nicht

rausfeuern. Irgendwie um irgendwie lorawansensoren da irgendwie prototypisch zu verbauen. Aber sag ich mal und da kannst du vielleicht auch noch mal was zu sagen. Klar muss man das erstmal studieren und Lübeck geht da ne Vorreiterrolle und wahrscheinlich ist auch nicht jedes Projekt zum Erfolg gekrönt

und amortisiert sich. Aber am Ende des Tages können ja auch von den vielen Use Case, die wir heute gesprochen haben, ja diese sensorische Überwachung und so weiter dazu führen, dass man halt auch wirklich bares Geld spart. Ja, weil man halt weniger Servicekräfte rausschicken muss, weil viele Sachen automatisiert laufen, im Voraus schon gesehen werden, Rohrbrüche, bevor sie Millionenschäden verursachen, irgendwie eingedämmt werden können und so weiter ja, also.

Ich sag mal, ich find es ja schön, dass es n paar Städte gibt, aber es die dann die Vorreiterrolle machen, die quasi die Technik aussortieren und dann müsste es aber doch eigentlich auch Interesse geben. Von anderen Kommunen könnt ich mir vorstellen, solche Systeme, die dann schon mal im Einsatz waren getestet wurden einzusetzen, wie kannst du dazu was sagen? Da, da muss ich dich tatsächlich

ausbrennen. Mhm also, die die großen Städte Hamburg, München, Berlin bauen unglaublich coole Lösungen, wir machen wahnsinnig tolle Sachen, da sitzen Leute, die sich viele Gedanken machen, und wir sind tatsächlich diejenigen, die davon partizipieren. Das so Lösungen wie das das Masterportal, das die die Oberfläche in Lübeck ist, in

Hamburg entwickelt worden. Viele Sachen sind von von großen Städten schon gemacht worden und das was eigentlich super funktioniert ist alles ist Open Source, wir können überall rein, die Leute reden miteinander, es gibt eine ganz lebendige Community und Lübeck steht glaube ich im Smart City Index unter den ersten 20 knapp das ist eine wahnsinnige Leistung. Aber wir sind bei weitem nicht alleine.

Es gibt ein Bundesförderprogramm, diese MPS c Städte, das sind über 60 Städte, die da drin gefördert sind und da sitzen total coole Leute, die alle Ideen haben und dass sich smartes Cities entwickelt.

Das geht gerade erst richtig los, aber diese Basis, die da ist, macht unheimlich viel Spaß, weil die reden miteinander, auch wir Stadtwerke reden miteinander, wir haben ja den Vorteil, dass wir anders als Industriebetriebe keine Marktbegleiter sind, also ne Lösung aus München kann ich problemlos in Lübeck einsetzen, weil wir stehen uns nicht im Weg und das funktioniert sehr, sehr gut und da hat durch die Fördermaßnahmen, die es da gegeben hat, sind Communities

gebaut worden, die Leute kennen sich, man spricht miteinander. Das ist nicht immer so, dass es vordergründig erkennbar ist.

Du kannst nicht in eine Stadt reinfahren und sagen, Boah, die ist aber smart, das sind eher so die die Bewohnerinnen, die das merken und sagen, so, Oh, hier funktionieren so ein paar Dienste, ein paar Ampelsteuerungen funktioniert, man kann das sehen, das sind immer so, die die kleinen, feinen Geschichten, die da gehen, Lübeck ist weit vorne, ja, aber es gibt Leute, die sind noch viel, viel weiter, und da passiert auch noch eine Menge. Das klingt auch so vielfältig.

Also die einen machen vielleicht auch das eine, vielleicht ganz gut die anderen. Das andere. Und dann wie du sagst ist natürlich toll, dass man sich da austauscht und gegenseitig unterstützt. Angebracht. Ich finde das auch voll toll, dass du das so erzählst, weil das ist ja genauso.

Du fährst in die Stadt rein, du siehst ja das smarte der Stadt nicht an, das stimmt schon ne oft schimpfen wir ja und mit wahrscheinlich auch oft zurecht über die schleppende Digitalisierung in Deutschland und so weiter vor allen Dingen auf den Behörden und so weiter da haben wir auch noch einen sehr weiten Weg zu gehen, das ist so, aber ich finde es ja total positiv zu hören, vielleicht auch unsere Zuhörer.

Dass dass Deutschland also auch nicht stillsteht, also vor allen Dingen also bei solchen Sachen, und das kriegen wir halt im

Alltag nicht mit. Als Laie, sage ich mal, und deswegen finde ich es besonders interessant, dass wir jetzt hier mal so, so ein bisschen in die Ecke gucken konnten und klar gehen die Straßenlaternen an und aus, aber vielleicht tatsächlich schon über Lora waren und irgendwie ganz clever, und vielleicht gehen sie demnächst ja auch mal ein bisschen früher aus, und da, wo sie wirklich keiner mehr braucht, und wir sparen an dieser Stelle auch wieder ein bisschen Strom, das

schon schön zu hören ist, nicht gut. Martin vielleicht noch mal ein letztes Thema. Du hast bestimmt mit dem, was du heute so erzählt hast oder was wir auch erzählt haben, haben wir bestimmt dem ein oder anderen Lust gemacht, mal mit Lorawan selber loszulegen

vielleicht. Sensor zu kaufen wie du sagst ne ne kleine Wetterstation sich aufzubauen oder weiß ich auch nicht sonst was zu überwachen auf seinem Grundstück, wie fängt man da an, wo kauft man Sensoren, kann man nehmen was man da will passt das schon irgendwie?

Mit LoRaWAN arbeiten

Auch als Firma ja nicht nur als Privatperson. Wie wie, wie würde man loslegen? Kannst du noch mal einen Überblick geben? Anfangen ist ist relativ einfach, also die Technik ist nicht trivial. Es ist nicht wie ein WLAN anschließen oder oder ähnliches. Ist so n bisschen erstsemesteraufgabe, aber es ist auch keine Raketentechnik, da ist es, da ist es weit von Weg. Kleines Gateway gibt es für unter 100€ und n Sensor. Kann man sich kann man sich auch aussuchen wie üblich.

Sachen. Direkt in Asien bestellen hat man immer das Problem, dass die Ausfallraten auch höher sein

können. Und insbesondere, wenn ich sie in einem in einem Unternehmen einsetze oder überhaupt professionelle Einsätze, würde ich immer darauf achten CE Kennzeichen drauf, so wie bei allen Sachen, wenn man bastelt die da die da laufen aber einschlägiger Elektronikfachhandel. Lorawan Sensor Lorawan Gateway bei TTN nachgucken, wie man die beiden Sachen anschließt, dann ist sowas innerhalb eines Tages problemlos hinzukriegen.

Wer mehr basteln möchte und noch mal drauf gucken möchte, es gibt in Münster ein sehr schönes Projekt Sandbox, dort kann man sich die Sachen zusammenstecken, die haben auch eine schöne Oberfläche dazu gebaut, dass man seine seine Wetterstationen dann auch im Vergleich zu anderen Wetterstationen in der Umgebung sehen kann, da werden auch so Schülerprojekte und ähnliches

drauf gefahren. Es ist die, die Techniker so gut abgehangen, dass man, dass man mittlerweile einfach auch losgehen kann und sich Teile kaufen und die Zusammenbauen. Das geht easy. Ich denke an die ganzen Smart Home Enthusiasten, die es so gibt. Auch da ganz genau gucken, wie es der, wie es der Anwendungsfall wo will ich das mit reinhängen.

Viele Sachen kann ich mit WLAN erschlagen und da passiert auf dem Markt im Moment unglaublich viel lorawan ist jetzt ich glaube 2012 veröffentlicht worden, die nächsten

Technologien kommen. Stehen vor der Tür das, was über die Einigung von Apple und Google in Sachen Matter kommt, wird ne völlig neue Technikgeneration sein, wo man dann auch im im Smart Home Bereich mal gucken muss, was passt da, was passt da nicht, wer fasziniert ist von der Technik sagt Ich hol mir mal Nora Gateway und guckt was da was damit geht wem das eigentlich egal ist, der muss echt vom Anwendungsfall her gucken und da sehen welche

Technologie setze ich ein. Wo wir gerade noch mal bei den Technologien sind. Du sagst ja, wir müssen nochmal genau gucken, geht vielleicht auch Wifi usw. Noch eine Frage und vielleicht ist sie zu technisch. Ich weiß nicht, ob ich sie selber gut beantworten könnte, aber es gibt ja noch dieses zigbee Protokoll, das haben wir auch mal gehört, Norawan und Zigbee, was ist jetzt zig Pi und Nora waren noch mal gleich und hast du da eine Daumenregel? Wo ist da nochmal der Unterschied?

Zigbee ist ganz viel ja, Smart Home und Matter. Mir hat mal jemand gesagt, so meta ist Big Beef of Speed. Was ist nochmal matter? Meta ist ja so ein neues Smart Home Protokoll. Relativ. Standardisiert irgendwie. Es wird jetzt gerade durchgedrückt, dass das mein ich ne Smart Home Geschichten sind ja noch sehr heterogen so, das ist ja alles, da kann man nicht das nächste System mit dem übernächsten Sprechen und meta ist glaub ich der Versuch, das ist n bisschen zu

homogenisieren. Ne ja und und Sigby sind die. Philips Hurry leuchten glaube ich am weitesten verbreitet die nach meinem Kenntnisstand da drauf laufen und das ist tatsächlich Hausautomation zu Hause. Sachen die die gut funktionieren, aber wenn ich dann da drauf komme und sag OK ich hab. Irgendwas um die Ecke, wo ich ran will dann. Ich theoretisch auch. Lora nehmen und das hinten auf dem Server wieder miteinander zusammenbauen.

OK, verstanden. Ist es hängt einfach vom Anwendungsfall ab. Na ja, aber wir haben ja diese verschiedenen Use cases, ne manchmal also Use case ist hier nach Datendurchsatz was ich brauche dann wie groß ist mein ich ich hab mal glaube ich verstanden Siggi wie es auch ganz ist zwar auch, also ist innergebäudelig aber wenn ich zum Beispiel große Büroräume habe die ich irgendwie wo ich irgendwas koordinieren will wo das WLAN quasi zu schlapp wird

oder sowas dann vielleicht auch wieder sieht wie gut muss man sich halt immer genau angucken, jedes Protokoll hat so seine Pros und seine Contras und die haben wir ja glaube ich heute auch ganz gut rausgearbeitet. Für Nora, Was gibt es noch Martin, Was haben wir vergessen, was du unbedingt loswerden wolltest? Ist da irgendwas am Zettel? Auf meiner Liste steht nichts mehr. Ich kann einfach nur sagen, wer Lust hat, sich mit dem Protokoll

zu beschäftigen. Es macht echt Spaß, weil man auf einmal an Bereiche kommt, wo normal man normalerweise nicht hinkommt. Es sind ja oft so die letzten 3 Meter, die fehlen und sagen okay, da komme ich nicht ganz bis zum Gartenzaun oder ich komme nicht ganz in diese Ecke. Oder der Sensor verbraucht einfach zu viel.

Dann muss ich noch ne ne Stromleitung quer durch den Garten legen, um in meinem Gartenteich zu kontrollieren wie hoch ist der Wasserstand oder ähnliches und für solche Anwendungsfälle da, da macht es echt Spaß mit diesen Sachen zu

arbeiten. Im im privaten Bereich und im im industriellen Bereich. Auch da gibt es immer wieder einfache, schnelle Lösungen, wo man nicht so viel dran dran bauen muss, ist alles innerhalb von einem Tag aufgebaut und da kann man sehr individuell und gut was mitbauen.

Ich habe gerade Tausende DNA großes Industriegelände, da hast du Paletten vielleicht rumstehen oder Gabelstapler, da kannst du auch gucken, parken die da gerade oder nicht oder legen da gerade Paletten oder nicht oder was auch immer, gibt es da 1000 Anwendungsfälle? Ja, auch ob jemand dein dein Material mitnimmt. Also du kannst einen entsprechenden Sensor an der Europalette hängen. Jemand mit deinem Spezialwerkzeug durch die Gegend marschiert? Wir sprechen gerade in Lübecker

Schulen darüber. Wir haben große Schränke, in denen so Klassensätze von Geräten stehen, die relativ teuer sind, dass man die damit überwacht. Das gibt es auch alles mit anderen Technologien zu machen, man muss einfach gucken, was gibt es im Haus, wie weit muss das funktionieren, was darf das Kosten, und dann wählt man die richtige Technologie für den für den Anwenderfall aus. Ich hab auch noch grad ne coole Idee.

Wir machen zwar eigentlich nie Werbung für uns, aber dieses TTN als Server, da können wir uns ja mal reinhängen.

Gerrit und mal gucken ob man mit nem App Bilder denn wenn ich die Daten erstmal hab, dann brauch ich ja im besten falle auch irgendwo mal ne schöne App. Ja und den und den Chart den ich gleich sehr individuell gestalten möchte, wenn man das jetzt da irgendwie mal bauen könnte und wir hätten den Ttn Connector, wäre das ja vielleicht ne coole Sache, das wäre jetzt auch direkt los mal was los zu spielen wär schon cool. Das klingt ganz gut und Audiokommentar. Wir haben grad 2 Daumen hoch von

Martin bekommen. Wenn jemand noch mal eine Frage hat, sich oder so oder vielleicht ein bisschen diskutieren will, kann man dich bei linkedin antickern oder irgendwie sowas. Man kriegt mich bei linkedin oder packt meine Mailadresse in die Shownotes. Ist gar kein Problem, einfach mal Fragen und kommt bestimmt eine Antwort. Also dann vielen herzlichen Dank, dass du heute unser Gast warst und ich würde sagen, Lora war ein Experte. Da kann man jetzt noch mal einen

Haken dran machen. Das würde ich auch sagen, ja. Können wir auch 2 dran machen? OK, vielen Dank. Es hat echt Spaß gemacht mit euch. Freut mich, dann hören wir uns in 2 Wochen wieder. Bis dahin macht es gut. Alles klar? Tschüss aus Hamburg. Komplex wird präsentiert und produziert von Highsomware. Wir freuen uns auf deine Fragen und deinfeedbackanpodcast@heiseweb.com vielen Dank fürs Hören dieser Folge bis Dienstag in 2 Wochen und Tschüss aus Hamburg.

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