Weihnachtssonderfolge - podcast episode cover

Weihnachtssonderfolge

Dec 24, 202321 minEp. 161
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Wie in jeden Jahr sitzen wieder Falk und Torsten zusammen und sprechen über die Herausforderungen die unser lieber Weihnachtsmann im vergehenden Jahr mit der Verwaltungsdigitalisierung zu meistern hatte.

Kommentare  unter: https://egovernment-podcast.com/egov161-weihnachtssonderfolge/ 


Wir wünschen allen Hörer:innen frohe Weihnachten, einen guten Start ins Jahr 2024 und viel Spaß mit dieser Sonderfolge.

Teilnehmer Moderator:in Gast Ähnliche Episoden

Wenn ihr uns und unsere Arbeit unterstützen möchtet, dann könnt ihr das gern durch einen Einkauf in unserem Shop, per PayPal oder regelmäßig auf Steady tun.
Weitere Informationen findet ihr hier.

Sticker gibt es hier.

Transcript

Torsten

Ja, hallo und herzlich willkommen zur Weihnachtsfolge 2023 des e-government-Podcast. Ich habe heute wieder Falk bei mir hier am Kamin sitzen. Ich grüße dich Falk.

Falk

Ja, Thorsten, ein herzliches Hallo und schön, dass es wieder klappt.

Torsten

Ja, wir sitzen hier schön gemütlich in unseren Ledersesseln und haben leckere Getränke dabei. Was hast du dabei?

Falk

Ich habe einen alkoholfreien Bühnewein, ich muss ja noch fahren.

Torsten

Achso, na gut, ich bin ja quasi, du bist ja bei mir zu Hause, vor meinem Kamin und ich habe einen schönen Single Malt Whisky und die Sendung heute ein bisschen lustiger.

Falk

Gut, ich bin gefallen.

Torsten

Aber du hast wieder mal mit unserem Lieblingsvertreter gesprochen, mit unserem Weihnachtsmann.

Falk

Genau, ja, das ganze Jahr eigentlich. Immer mal wieder gibt's Stellen, wo er mich um Hilfe fragt. Ihr wisst, der Weihnachtsmann arbeitet ja nicht nur heiligabend, das ist ja ein Fulltime-Job. Und dementsprechend laufen seine Digitalisierungsprojekte, haben wir auch schon in den letzten zwei Jahren darüber berichtet.

Natürlich auch das ganze Jahr. Und war der ein oder andere Anruf dabei, wo er dann gefragt hat, was ist denn eigentlich das und das oder was bedeutet das jetzt für meinen E-Wunschzettel. Ja, so sind wir in den Austausch gegangen und ich habe mir so ein paar Sachen notiert über das Jahr. Jetzt können wir uns mal anschauen, was der Weihnachtsmann so zu berichten hat.

Torsten

Ja, wenn man das Jahr so ein bisschen Revue passieren lässt, hat der Weihnachtsmann wahrscheinlich ähnliche Befragestellungen gehabt, wie wir alle. Ich würde mal sagen, Anfang des Jahres ging es ja schon direkt los mit dem Thema Standardisierung.

Falk

Auf jeden Fall, ja, das war was, was natürlich ihn auch sehr interessiert. Er ist ja eigentlich das Top-Standardisierungsprodukt, ja, weltweit ausgerollt, ja, nach doch halbwegs doch vergleichbaren Standards, da könnte ich viele Beispiele nehmen. Aber das war was auf der Haben-Liste, dieses Thema, wo er auch gesagt hat, ja, da bewegt sich was in der Richtung. Und es gab so einen Anruf, der dann war dieses, er hat da so ein Schneepapier, Digitalisierung im Nordpol.

Und dann habe ich das erst gar nicht verstanden. Und nach ein bisschen hin und her kam dann heraus, er meint Dean Whitepaper. Ja, also dann war das wo eher am und im Nordpol. Und dann habe ich ihm erklärt, dass das jetzt, also er hat das gelesen und gesehen. Und ich dachte, Mensch, das ist doch genau das Richtige für ihn. Da steht das drin, was ihn doch durchaus bei seinen Projekten gehindert hat. Also der Lösungsvorschlag.

Ich habe gesagt, dass es nicht nur für ihn gilt, aber er war trotzdem ziemlich begeistert davon.

Torsten

Ja gut, bei Digitalisierung im Nordpol hätte er eigentlich schon mal stutzig werden können, oder?

Falk

Ja, eindeutig. Aber gut, manchmal gibt es ja eine gewisse Freiheit bei den Abkürzungen. komische Konditionen.

Torsten

Also das Ja stand ja auch ziemlich auch unter dem Zeichen des Rollouts dieser ganzen OZG-Leistungen. Wie ist man da zurecht gekommen mit?

Falk

Rollout, das ist dann, muss man vielleicht nochmal abbiegen, wer das ja mit steuert oder beziehungsweise bestimmte Grundsteine gelegt hat, auch eine Abkürzung, die ihm durchaus geläufig ist, ist IT-Planungsrat, also IT-PLR. Das ist doch durchaus durchaus gefallen regelmäßig und im märz gab es die den fachkongress in halle sahle und dann gab es da den den neuen slogan gemeinsam wirksam.

Torsten

Ja, hab ich sogar eine Sendung drüber gemacht.

Falk

Ja, und er fragte mich dann, er hätte aus deiner Liste so aus dieser Kategorie zwei besondersartige Kinder, den Fedor und den Bernd, ob die denn gemeint wären mit gemeinsam wirksam. Ja, so richtig beantworten konnte ich ihn das nicht, aber ich fand die Idee eigentlich charmant.

Torsten

Ja, zumindest der eine, also beide haben sich schon mal ausgelassen darüber im jaulenden Podcast zu den ganzen Themen.

Falk

Über den Wunschzettel?

Torsten

Ne, über das gemeinsame Wirksame.

Falk

Achso, über das gemeinsame Wirksamsein. Vielleicht haben die ja heute Abend die entsprechende Belohnung unter dem Christbaum.

Torsten

Das kann man nur hoffen.

Falk

Ich wünsche es ihnen. Ja, aber das war, wie gesagt, die Haben-Seite und dann gab es schon noch so ein paar rote Ausrufezeichen, Rollout, ja. Wir hatten ja letztes Jahr auch schon darauf hingewiesen, aber die föderalen Wünsche bei dem E-Wunschzettel und den Diensten, die er da anbietet, das Artigkeitsregister anzubinden und so weiter, die Herausforderungen sind nicht weniger geworden, ja.

Also da habe ich schon regelmäßig eine gewisse Verzweiflung der Stimme wahrgenommen und vor allem, ja, wie man das denn noch zu einem guten Ende führen soll. Ich erinnere mich an solche Sachen, die ihr mir dann da vorgetragen habt. Die Bundesländer haben, das eine Bundesland führt eine Süßigkeitenquote, Im anderen Bundesland gibt es einen Index zur pädagogischen Wertigkeit. Wiederum ein anderes Bundesland hat einen Praktikabilitätsindex. Unterschied zwischen Land und Stadt.

Das muss man alles implementieren und dann natürlich jeweils als besondere Version auf der Landesebene. Das geht hin bis zu Personenangaben, Elternangaben. Dann hat man Berlin, da reicht irgendwie Vorname und Straße. Nordrhein-Westfalen, zwölf Personenangaben, noch ein Sicherheitscheck überstehen und dann kann man das den EU-Unterstüttel abschicken.

Torsten

Oder das schneidt nach Standardisierung, das kann ich gut nachvollziehen, dass das Anfang des Jahres noch so euphorisch war bei dem Dean White Paper.

Falk

Genau da war noch die Europhorie und dann kam immer mehr die Projektrealität. Ich glaube, das hat ja unsere Branche durchaus ereilt, dieses Jahr auch an anderen Stellen. Die Erkenntnis, das Produkt, was man da zur Nachnutzung bekommt oder zum Rollout, rollt vielleicht nicht so ganz gut im eigenen Bundesland.

Torsten

Ja und wie hat das gemacht mit diesen Wünschen der Nutzerkonten, der Landesnutzerkonten?

Falk

Erst mal im letzten Jahr ein riesen Aufwand oder eigentlich noch davor den Dienst ja wirklich fit zu machen für alle Nutzerkonten. Man will ja dann ja auch mit der Technik mitgehen und wenn man dann eine Bundesland stellt, dann das eigene Nutzerkonto in Fokus. Und ja, da hat sich der Weihnachtsmann ja auch nicht lumpen lassen wollen. Aber jetzt, tja, hätte es wohl doch gereicht auf das Nutzerkonto Bund abzustellen. Da sehen wir doch eine starke Tendenz.

Torsten

Standardisierung.

Falk

Doch nicht das schlechteste, Standardisierung.

Torsten

Aber du hast gerade gesagt Fokus. Wenn ich mich dunkel erinnere, gab es so Fokusleistungen auch, oder?

Falk

Oh ja, das war auch Thema. Da war er sehr enttäuscht. Also das hat er auch wieder gelesen und hat angerufen und meinte, Fokusleistung und besonders wichtig, hohe Priorität und so. Und dann hat er gesagt, ja da steht gar nichts von Wunschzettel. Da steht Eheschließung oder Bauantrag. Er hat gesagt, die wichtigen Leistungen wären Fokusleistungen. Naja es ist halt nicht komplett so.

Torsten

Man muss immer einen Unterschied machen zwischen wichtig und oft nachgefragt. Die wichtigen sind natürlich Fokusleistung, die oft nachgefragten nicht.

Falk

Achso, das ist zumindest kein direkter Zusammenhang.

Torsten

Genau.

Falk

Ja, das erklären wir dem Weihnachtsmann.

Torsten

Ich rufe ihn dann gleich mal an.

Falk

Genau. Ja und natürlich Geld, das war natürlich auch ein Dauerbrenner. Und nachdem es, naja, der Bund ja auch ein Stück weit sich aus der Eva-Finanzierung oder bestimmten Sachen heil, ja nicht vollständig, doch ein bisschen weniger engagiert, war schon da so mittlere Verzweiflung beim Weihnachtsmann. Und dann gab es einen Strohhalm und Corona-Sondervermögen, das wäre doch was. Und da sind viele E-Wunsch-Zettel-Projekte reingegangen. Tja, jetzt wieder mit ungewissem Ausgang her.

Torsten

Wie sieht es eigentlich aus? Sind die E-Wohnstätten alle ausgerollt, alle umgesetzt in den Ländern? Oder gibt es immer noch Länder, die in diesem Jahr vollkommen analog arbeiten?

Falk

Also es ist nicht komplett umgesetzt. Und dann gibt es ja diese bestimmte Teilumsetzung. So erstmal kleinster gemeinsamer Nenner. Im Detail hat der Datenschutz wieder weggeschnitten, muss im nächsten Jahr nochmal geklärt werden. Thema Identifizierung auch noch nicht flächig ausgerollt. Einen muss man alle Angaben machen, bei dem Nächsten werden die Daten aus dem Nutzerkonto übernommen.

Dasselbe beim Absenden, das ist schon die höchste digitale Quote, ist ausdrucken, einscannen, per E-Mail in die Behörde schicken. Also ans Weihnachtsmann-Postamt. Bei anderen läuft es konkret durch. Gleich strukturierten Daten kann importiert werden beim Weihnachtsmann. Da haben wir noch eine große Unterschiede, ja.

Torsten

Und wenn der Rollout jetzt noch nicht fertig ist und das auch so in unterschiedlichen Stadien ist, der X-Wunschzettel oder E-Wunschzettel, ist die Finanzierung gesichert, dass das wenigstens Ende nächsten Jahres dann oder im Laufe des nächsten Jahres fertig wird?

Falk

Wer weiß das schon. Also ich glaube, es gibt da gewisse Risiken, aber es gibt schon Ziele, das natürlich auch umsetzen zu wollen. Und vielleicht mit den Bewegungen im Bereich der Standardisierung müssen wir bestimmte Schritte vielleicht ja nicht mehr in jedem Bundesland gehen, sondern vielleicht übergreifende Regelungen, auf die man zurückgreifen kann. Das wäre ja eine schöne Sache.

Torsten

Ja. Na, Geld fehlt. Es gibt ja jetzt auch diese Initiative Digital Only. Ich kann mir gut vorstellen, dass er das auch so ein bisschen verwirrt hat, oder?

Falk

Ja, ich würde sagen, da hatten wir auch drüber gesprochen, da hat er sich nicht so wirklich von angesprochen gefühlt. Das ist vielleicht auch, vielleicht wird sich das bei den Enthusiasten von Digital Only auch dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum irgendwann in Bezug auf das Artigkeitsregister auswirken. Das ist meine Befürchtung. Denn es ist natürlich nicht vorstellbar, Digital Only mit dem Wunschzettel bei vielen Verwaltungsleistungen eher schwer vorstellbar.

Aber hier haben wir doch die Einreichung in analoger Form als dauerhaft gesetzt, möchte ich mal sagen. Die künstlerisch gestalteten Wunschzettel der Kinder, Millionen Kinder auf der ganzen Welt, bleiben natürlich erhalten. Aber der Weihnachtsmann entwickelt sich, beispielsweise die Bichtel, die das ja dann entsprechend verarbeiten, und da zieht schon Technik ein. Da ist der Weihnachtsmann auch nicht hinterm Mond. Es gibt eine große KI-Initiative, die im nächsten Jahr starten soll.

Und da kann man sich sehr viel vorstellen. Es gibt Prototypen für KI-gestützte Bildauswertungen. Das ist halt, was für die Älteren klar zu erkennen ist, als eine Holzeisenbahn mit vier Anhängern und so weiter. Das ist natürlich nicht für jedermanns Auge sofort erkennbar. Gleichzeitig so was wie ein fünfstelliger Zahlencode, wo die KI gleichzeitig erkennt, das ist Seite 63 im Lego-Katalog, und zwar ist es die Rutsche und so weiter.

Dass es so ein bisschen technische Hilfe ist, um auch bei dem Fachkräftemangel, der auch der Weihnachtsmann, an dem man nicht vorüber geht, also ein bisschen Unterstützung zu haben.

Torsten

Ich stelle mir das ziemlich cool vor, wenn die Wunschzettel reinkommen und direkt von der KI ausgewertet, quasi direkt auf den Produktions- bzw. Bestellzettel für die Wichtel rausgeht.

Falk

In bestimmten Bereichen wird ja noch Antwort verlangt, bestimmte Reaktionen. Da gibt es auch in Prototypen für automatisch emotional angepasste Antworten, je nach Artigkeit. Das ist dann wieder ein Spiegel ins Artigkeitsregister. Und dann kann man halt auch bestimmte Standards, die dann da dazugehören. Wir hatten das ja auch schon mal, dass man die Softpakete im Prozentzahl etwas höher fährt, die etwas zuckerhaltigeren Geschenke oder so dann prozentual etwas

runter fährt. Da kann man ja ein bisschen mit spielen.

Torsten

Mir fällt gerade noch was ein. Der Weihnachtsmann hat ja auch sowas ähnliches wie die 115. Und zwar wenn man an seinem Telefon die Sternchen-Taste drückt, dann wird man ja direkt verbunden in das Weihnachtsmann-Callcenter. Gibt es das eigentlich noch? Welches Telefon hat denn noch Sternchen-Tasten?

Falk

A. Das stimmt, das ist ein ausschleichender Dienst, aber wird noch zur Verfügung gestellt. Das war mal verbunden mit der Zurfügung von Telefonzellen. Da gab es wohl einen Strategievertrag auch mit der Telekom. Und jetzt waren die ja schon eigentlich vom Markt und sind ja dann aber wiedergekommen, die Telefonzellen. Und so ähnlich ist das jetzt. Es gibt ja immer noch so einen Anhänger und Fans von solcher Technik und da wird man das als kleine Nische auch noch aufrechterhalten. Ist halt Service.

Torsten

Nostalgie-Service.

Falk

Na klar.

Torsten

Wie kommt ihr denn zurecht mit dem Thema Registermodernisierung?

Falk

Wenig.

Torsten

Okay. Hat er noch nicht mal modernisiert oder?

Falk

Naja es ist ja wie mit allem, der Weihnachtsmann hat ja schon wirklich zeitnah erkannt, so ein Thema ist keine Insel. Also sich selber eine Registermodernisierung auszudenken ist ja Quatsch, sondern er hat ja auch, er will ja auch seine Register öffnen, aber all die Fragen die er da so diesmal gestellt hat, Was muss denn die Schnittstelle können, was muss mein Datenbestand, in welcher Form muss ich es zur Verfügung stellen, wie sieht es aus mit Identitätsmanagement?

Die Fragen wurden gestellt, aber wir alle wissen, mit den Antworten hat es noch ein bisschen gehapert. Also da sehe ich uns hoffentlich im nächsten Jahr etwas vorankommen.

Torsten

Aber eigentlich müsste sich ja auch relativ leicht tun, weil jedes Kind kriegt spätestens nach zwei Wochen nach Geburt eine Steuernummer, eine Steuer-ID. Das heißt, er könnte jedes Kind und jeden Erwachsenen tatsächlich per Steuer-ID identifizieren.

Falk

Ich glaube der Weihnachtsmann ist da relativ flexibel, aber wie das so ist, es muss mal an irgendeiner Stelle auch vorgegeben werden. Denn wenn man jetzt, siehe Nutzerkonten der Länder, man stellt dann auf eine Steuer-ID um, bevor es dann doch vielleicht, was auch immer für einen anderen Schlüssel gibt, wir haben ja da durchaus auch noch Möglichkeiten an Kreativität.

Torsten

Weil in welcher Dreierie kennt es eine Steuer-ID?

Falk

Ja, also dann würden die die vielleicht kennen. Wenn es eine gewisse Bedeutung hätte. Aber das ist schon praktisch.

Torsten

Das Bundesverwaltungsamt hat ja so ein Four-Corner-Modell aufgestellt. Kommt er damit zurecht? Hat er das verstanden?

Falk

Ich glaube, das sind ihm zu viele Ecken. Das wird wohl auch sicherlich noch ein paar Schräubchen brauchen, Bevor man oder ein bisschen drehen an den Schräubchen, wo das wirklich nutzbar ist, so produktreif, dass man wirklich sagen kann, hier ist eine klare Vorgabe, hier sind Beschreibungen und so die Nutzenden können das jetzt entsprechend umsetzen. Da fehlt noch einiges.

Torsten

Was hast du so? So unterm Strich ist er eher positiv eingestellt oder nach Verhalten?

Falk

Es gibt Lichtblicke, so seine Aussage, mit dem Sternen an Himmel, da kann man durchaus mal in die Weite oder in die Zukunft schauen. Bei manchen Sachen muss man akzeptieren, dass die Wege erst eingeschlagen wurden.

Man muss hier halt jetzt noch gehen, Stichwort Standardisierung und auch Registromodernisierung oder das Interoperabilitätsprojekt, was er auch mit großem Interesse verfolgt hat, also Stichwort Harmonisierung von Einkommensbegriff und vielleicht sind da auch noch Harmonisierungsbegriffe. Das ist ja das alte Thema, Weihnachtsmann und Christkind.

Der Weihnachtsmann hat in die Arbeitsgruppe, das ist ja im Bundesfinanzministerium, Bundesinnenministerium, Thüringen hat jetzt da auch eine Rolle übernommen. Und da ist eine gewisse Hoffnung, dass solche Sachen da auch mit harmonisiert werden. Damit das, dieses Nikolaus Knecht Ruprecht Weihnachtsmann Christkind, da ist ja durchaus auch noch ein Harmonisierungsthema. Und das deckt sich absolut mit den Aufgaben des Koalitionsvertrags.

Und da setzt der Weihnachtsmann auch große Hoffnung ein, dass es da wirklich vorwärts geht.

Torsten

Ich befürchte ja, dass es mindestens ein Bundesland gibt, was das Christkind nicht hergibt.

Falk

Das kann ich mir auch gut vorstellen, vielleicht gibt es sogar zwei oder drei, aber das muss man nicht ausdiskutieren. Da können wir gut.

Torsten

Genau, also ich glaube das war wieder ein interessantes Jahr auch für das ganze Thema Standardisierung im Wunschzettelwesen.

Falk

Auf jeden Fall, ja der E-Wunschzettel aber auch quasi die x-Standards, die sich da rumranken. Wir haben ja sozusagen ein ganzes Geflecht von Standardisierung, das was da auch entstanden ist beim Weihnachtsmann, Das bedarf weiterer Harmonisierung und ja, ich glaube, wir geben uns mal noch das nächste Jahr und da werden wir einiges noch voranbringen. Bin sehr gespannt, was wir nächstes Jahr tun.

Torsten

Oh, ich habe noch zum Abschluss eine Gewissensfrage. Sind die FIM-Artefakte vom X-Wunschzettel gepflegt?

Falk

Sie sind vollständig erstellt und gerade in der fachlichen und methodischen Abstimmung auf Bundesebene sowie ein paar andere auch.

Torsten

Okay, also da ist noch Luft nach oben. Okay, Falk, vielen lieben Dank, dass du da warst. Wir trinken jetzt hier noch ein Schlückchen aus.

Falk

Ich danke dir auch für den Austausch.

Torsten

Grüß mich, den Weihnachtsmann recht schön. Und euch liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen dank fürs zuhören wir wünschen euch frohe weihnachten einen guten rutsch ins neue jahr und denkt an den weihnachtsmann.

Falk

Frohe weihnachten!

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android