Smart Country Convention - #SCCON25 - podcast episode cover

Smart Country Convention - #SCCON25

Sep 07, 202531 minEp. 230
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Episode description

In dieser Episode sprechen Torsten, Esther und Jusuf über die die Smart Country Convention (SCCON), die führende Kongressmesse für den digitalen Staat und den öffentlichen Sektor in Deutschland. Sie beleuchten die Ziele der Veranstaltung, die Organisation, die Entwicklung über die Jahre, die Top-Speaker und Programmhighlights sowie die Networking-Möglichkeiten und Karrierechancen für die Teilnehmenden. Die SCCON bietet eine Plattform für den Austausch über Digitalisierung und Staatsmodernisierung und fördert die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren im öffentlichen Sektor.

Kommentare  unter: https://egovernment-podcast.com/egov230-sccon25/


Linksammlung Teilnehmer:innen Moderator:in Gäste
  • Esther Steverding
  • Jusuf Hadziselimovic
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Transcript

Torsten

Ja, hallo und herzlich willkommen zur 230. Ausgabe des e-Government-Podcasts. Ich bin Thorsten Frenzel und ich habe heute wieder zwei Gäste im Studio aus dem fernen Berlin. Hallo Esther, hallo Yusuf.

Esther

Hallo Thorsten.

Jusuf

Hallo Thorsten.

Torsten

Und mit den Vornamen könnt ihr wahrscheinlich noch nicht viel anfangen, außer Esther, die habt ihr vielleicht schon mal gehört hier im e-Government-Podcast. Aber deswegen gebe ich jetzt ausnahmsweise mal dem Yusuf den Vorrang. Yusuf, stell dich mal kurz vor.

Jusuf

Das ist jetzt unerwartet. Ich hätte gedacht Ladies first, aber ich kann gerne starten.

Torsten

Normalerweise schon, aber weil Esther ist ja schon bekannt.

Jusuf

Dann kann ich mich kurz vorstellen. Ich bin Yusuf, arbeite bei der Messe Berlin jetzt inzwischen seit gut zehn Jahren, habe da verschiedene Positionen durchlaufen und bin Projektleiter der Smart Country Convention jetzt seit 2018 auf Seiten der Messe Berlin. Habe die Veranstaltung sozusagen mit dem Bitkom gemeinsam aus der Taufe gehoben und wir haben es gemeinsam zu dem gemacht, was heute ist. Und ich freue mich heute hier da zu sein.

Torsten

Ja, schön, dass du da bist. Und jetzt Esther.

Esther

Ja, hallo. Genau, Esther, war schon mal bei dir, Thorsten, weil ich beim Bitkom arbeite und wir beim Bitkom ganz viel zum Thema digitale Verwaltung machen und ja, jetzt auch bei der Smart Country Convention, wie jedes Jahr dabei sind. Das Public Sector Team im Bitkom, wo ich ein Teil von bin, kümmert sich darum oder ist ein großer Teil davon, dass die Bühnen bei der Smart Country Convention gefüllt werden.

Wir machen das Bühnenprogramm hier im Bitkom und genau, wir freuen uns über die Einladung, die SCON ein wenig vorzustellen, auf Highlights im Bühnenprogramm hinzuweisen und dann möglichst viele der Hörerinnen und Hörer auch natürlich bei der SCON zu sehen in ein paar Wochen und Tagen.

Torsten

Genau, das ist die große Hoffnung und ich glaube, die wird auch nicht enttäuscht werden, weil wenn ich über die SCON laufe, treffe ich ungefähr alle fünf Meter jemanden, der mich kennt. Das heißt, die Hörerinnen und Hörer des eGoviment-Podcasts sind mit Sicherheit da vertreten. Aber wir fangen jetzt nochmal ganz von vorne an. Vielleicht hört ja jemand den eGoviment-Podcast zum ersten Mal und hat auch noch nie was von der SCON gehört. Was ist denn die SCON bzw.

Die Smart Country Convention, so wie sie komplett heißt?

Jusuf

Ja, die Smart Country Convention ist für diejenigen, die das noch gar nicht kennen, die führende Kongressemesse für den digitalen Staat und öffentliche Dienste, die zum ersten Mal 2018 hier in Berlin stattgefunden hat und sie beschäftigt sich mit der Digitalisierung des öffentlichen Sektors.

Das heißt, sie richtet sich vor allem an Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung, aus der Politik, aus den Ministerien und Verbänden, Medien und allen, die sozusagen gemeinsam versuchen, den öffentlichen Sektor in Deutschland nach vorne zu bringen. Wir versuchen, eine Plattform zu schaffen, um den Austausch auszuregen. Wir haben eine große Expo auf drei Hallen aufgeteilt. Wir haben viele Kongresse und Workshops, die während der drei Tage stattfinden.

Wir haben ein sehr umfangreiches Programm, was gemeinsam mit dem Mitkommen gemacht wird. Und wir versuchen, ich sage immer, dem Thema eine schöne Plattform zu geben. Es ist ein wichtiges Thema und wir möchten eine schöne und ich würde sagen auch eigentlich eine coole Plattform schaffen, um den Austausch für diese Themen anzubieten.

Torsten

Also in den letzten Jahren habt ihr es auf jeden Fall gemacht. Ich fühle mich jedes Mal wohl auf der SCON. Aber jetzt nochmal die Frage, warum gibt es denn überhaupt die SCON?

Esther

Anfangen vielleicht.

Jusuf

Ja, ich fange an und kannst du gerne ergänzen, wenn ich irgendwas vergessen haben sollte. Aber ich hole mal vielleicht ein bisschen aus. Wenn man sich den DESY-Index anschaut, den es leider inzwischen nicht mehr gibt seit 2022, dann war, glaube ich, der letzte Stand, Deutschland war Nummer 13, 14. Und wenn man überlegt, ist das für eine Industrienation wie Deutschland eigentlich, kann das keine zufriedenstellende Position sein. Das ist halt, wir können mehr.

Und ich glaube, es herrscht eindeutig irgendwie die Zustimmung, dass wir auch hier mehr machen müssen. Das heißt, das Potenzial ist definitiv da und, Es gibt das Potenzial für diese Veranstaltung. Das ist auch der Grund, weswegen wir es ins Leben gerufen haben. Uns geht es darum, die Digitalisierung in Deutschland und in den Kommunen, in den Ländern, in den Städten voranzubringen. Dafür haben wir die Veranstaltung und regen den Austausch an.

Wir wollen Impulse setzen für smarte Städte, für ländliche Regionen, um Mobilität, Infrastruktur und andere Themen voranzubringen. Und bei jeder Veranstaltung, ich habe es schon mehrfach gesagt, aber geht es vor allem darum, Akteure miteinander zu vernetzen. Ich sage immer, wir haben da draußen so viele Bürgermeister, so viele Arbeitnehmer in der öffentlichen Verwaltung, die würden gerne etwas in der aktuellen Situation verändern.

Sie wissen aber nicht, wie sie es machen sollen und mit wem sie es machen sollen. Und da kommen wir ins Spiel und versuchen sie bei uns für drei Tage zusammenzubringen.

Esther

Genau, also ganz groß dieser Vernetzungsgedanke und Digitalisierung funktioniert ja nicht nur, wenn jeder in seinem eigenen stillen Kämmerlein im eigenen Bürgeramt sitzt und für sich da was digitalisiert, sondern in den Austausch kommen, Digitalisierung deutschlandweit flächendeckend voranzubringen, von anderen zu lernen, nachzunutzen, Best Practices zu sehen, das Rad nicht immer neu zu erfinden, sondern vielleicht auch mal schauen, was macht eigentlich die Kommune nebenan

oder die Kommunen zwei, drei Kilometer weiter. Also das ist der Gedanke und dieses Thema der Staatsmodernisierung, E-Government, Smart City, das nimmt ja auch, hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Also ich bin jetzt seit drei Jahren beim Bitkom und auch hier wurde das Thema immer größer, aber natürlich auch gesellschaftlich und mittlerweile gibt es quasi ein eigenes Ministerium dafür, für Staatsmodernisierung.

Es ist ein Koalitionsvertrag, knapp ein Viertel der digitalpolitischen Vorhaben drehen sich um das Thema Staatsmodernisierung. Wie kriegen wir unseren Staat wieder so, dass er für die Herausforderungen, die es gerade gibt und die es zukünftig geben wird, fit ist? Und genau das sprechen wir an. Themen werden größer, Messe wird größer, es gibt immer mehr Besucher und Besucherinnen, immer mehr Aussteller, immer mehr Bühnen.

Und genau das soll dieses Gon so ein bisschen auch die Diversität des Ganzen widerspiegeln und auch nicht nur den Fokus auf Staatsmodernisierung legen, sondern Smart City ist ja der zweite große Bestandteil, aber es kommen auch immer mehr Querschnittsthemen rein, wie Cyber Security, Defense, Register, Modernisierung, also aus allen verschiedenen Blickwinkeln. Unter anderem auch der gesamtgesellschaftliche Blick, das wollen wir in den drei Tagen zeigen.

Torsten

Die Älteren unter uns, zu denen ihr beide natürlich nicht gehört, kennen noch die CeBIT. Und auf der CeBIT gab es diesen berühmten Public Sector Park. Und ich finde, ihr habt das hervorragend abgelöst, diesen Public Sector Park und sogar noch eins drauf gesetzt. Mit diesem Konferenzcharakter dazu und nicht nur Messestände, sondern auch diesen Konferenzcharakter und vor allen Dingen auch den großen Fokus in Richtung Vernetzung.

Also es ist Wahnsinn, wenn ich drei Tage auf der SCON bin, dann könnte ich eigentlich noch einen Handwagen hinter mir herziehen mit Visitenkarten, aber zum Glück gibt das alles digital jetzt bei LinkedIn.

Esther

Und in unserer SCON App. Das stimmt.

Torsten

Und die Scone-App, die gab es ja auch schon zu Corona-Zeiten. Und da ging auch während Corona ganz gut, teilzunehmen an das Scone.

Jusuf

Das waren besondere Zeiten. Genau. 2020, 2021, da haben wir auch weitergemacht. Hast du recht, da gab es die App, da haben wir eine Plattform gemacht. Es haben viele Veranstaltungen auf unterschiedliche Art und Weise gelöst.

Und ich glaube, das war auch etwas bei uns, was wir im Nachhinein wirklich positiv betrachten, dass wir auch in diesen Zeiten eigentlich den Draht zu der Community gehalten haben, zu den Partnern, zu den Ausstellern und dass wir da weitergemacht haben, weil das waren wirklich sehr ungewöhnliche Zeiten für die Veranstaltungsbranche.

Torsten

Aber kommen wir nochmal ein bisschen in die Historie. Wie kam es denn überhaupt zur Zusammenarbeit zwischen Bitkom und Messe, sodass diese Konferenz entstehen konnte?

Jusuf

Das ist schon ein bisschen her. Ich habe jetzt gesagt nur mehrfach, dass wir 2018 angefangen haben. Das war die erste Veranstaltung, November 2018. Und mit den Vorbereitungen haben wir, würde ich sagen, Ende 2017 angefangen, beziehungsweise so eine Veranstaltung ist immer eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir als Messe sind immer sehr gut darin, Veranstaltungen zu organisieren und sind aber meistens nicht so tief in diesen einzelnen Themen drin.

Und wenn man das ein bisschen betrachtet, gehören eigentlich Messen und Verbände immer eigentlich untrennbar zusammen. Der Bitkom ist dann an der Stelle der Draht zur Wirtschaft, der Draht in die ganze Politik hinein. Und da haben wir eigentlich aus beiden Welten das Beste zusammengebracht. Ich dachte, Bitkom hatte die Idee für diese Veranstaltung.

Wir haben das Potenzial in der Veranstaltung gesehen und haben dann in 2017 angefangen mit verschiedenen Workshops, haben uns überlegt, weil ich sagte, wir wollen wirklich was Neues auch machen und wir kennen auch den Public Sector von der CeBIT. Und das war auch der Gedanke, wenn man da zu Veranstaltungen kommt, dass man so eine Art Leuchtturm-Veranstaltung im Hub 27, damals noch im CityCube, für die Veranstaltung schafft. Genau, aber es ist inzwischen auch schon acht Jahre her.

Wir lernen jedes Jahr dazu, entwickeln uns weiter und sind auch immer dankbar für das Feedback, was kommt, weil das hilft uns auch, die Veranstaltung dann in der Zukunft weiterzuentwickeln.

Torsten

Jetzt schaue ich mir das so an. Die Veranstaltung geht über drei Tage. Wie wird die SCON überhaupt organisiert und auf die Beine gestellt?

Esther

Es gibt zwei Stränge. Ich glaube, jeder von uns kann über seinen Strang am besten berichten. Wir hier im Bitkom machen das Bühnenprogramm. Also wir bespielen die Bühnen. Bitkom läuft es so ab. Es gibt das Public-Sector-Team mittlerweile, was den Großteil mit im Blick hat und wir haben einen Leiter für unser Konferenzprogramm hier, der hat den Gesamtüberblick, ich glaube, wenn man den nachts anrufen würde, er könnte dir genauso sagen, wer wann, wo spricht, zu welchem Thema.

Und wir waren, ich glaube, dieses Jahr März haben wir uns zum ersten Mal für einen Workshop hier intern getroffen, haben gesagt, was sind so die Themen, die wir für dieses Jahr sehen, was muss auf jeden Fall auf die Bühnen, was hat letztes Jahr sehr gut funktioniert, also auch da anhand des Feedbacks, was wir von den Besucherinnen und Besuchern bekommen haben, haben geschaut, was funktioniert, wo brauchen wir mehr, welche Themen sind gerade irgendwie aufstrebend,

wo sollten wir einen Fokus draufsetzen und dann werden auf Karteikarten die Themen geschrieben Und wie an einer großen Metaplanwand oder eine reicht schon gar nicht mehr, wie an einer oder an einer großen Wand alle Themen zugeordnet. Und dann, genau, werden alle Bitkom-Kolleginnen und Kollegen einen Slot zugewiesen und gesagt, das ist dein Slot hier bei der Smart Country Convention.

Wie passt dein Thema, zum Beispiel Cyber Security oder Open Source, Digitale Identität, also wirklich jedes Bitkom-Thema findet eigentlich auch auf der Scon statt zum Thema Staatsmodernisierung, Modernisierung des öffentlichen Sektors. Und so werden ganz, wirklich ganz schnell drei Tage voll geplant. Wir könnten auch noch viel mehr machen, wenn wir mehr als drei Tage hätten.

Und dazu kommt das Workshop-Programm. Das machen auch teilweise wir, aber auch ganz viele unserer Partner, die wir haben bei der SCON. Und genau, damit wir aber überhaupt auf die Bühne kommen, das macht das Messe-Team. Und da kann Yusuf am besten erzählen, wie die Bühnen überhaupt zustande kommen.

Torsten

Überleitungskönigin, Wahnsinn.

Esther

Ich habe es versucht.

Jusuf

Das war perfekt. Aber eigentlich ist das ein perfektes Thema auch, weil ich wollte gerade sagen, es gibt nie genug Bühnen. Das ist auch so ein Thema zwischen uns immer. Weil rein theoretisch so viel Programm, wie ihr dann letztendlich auf die Straße bringt, so viele Bühnen können wir gar nicht bauen. Wir werden in diesem Jahr wieder neue Sachen machen und wir machen eine neue

Halle auf. Aber ich glaube so, Und durchgehend kann man eigentlich sagen, es sind nie genug Bühnen da und es könnten immer noch mehr Speaker werden. Aber so, was du gesagt hast, ihr fangt im März mit den Vorbereitungen an. Thorsten, du hast es gesagt, je größer die Veranstaltung wird, desto höher wird auch die Komplexität. Und das heißt, es sind mehr Aussteller, es sind mehr Besucher, es sind mehr Partner, es sind mehr Programmbeiträge, es sind mehr Bühnen.

Und eigentlich ist es so, nach der Veranstaltung, man sagt das immer so schön, nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung. Aber für uns geht es eigentlich, noch bevor diese Smart Country Convention stattgefunden hat, arbeiten wir eigentlich schon an der nächsten, dass die Ausstellerportale, dass die Webseite, dass die Sachen einfach direkt nach der Veranstaltung dann auch wieder für die Besucher, für die Aussteller wieder zugänglich sind.

Das heißt, das sind schon sehr, sehr lange Prozesse und ich habe es auch gesagt, wir lernen von Jahr zu Jahr, werden da auch besser. Aber insgesamt ist das halt einfach eine sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit, würde ich das so beschreiben, zwischen Bitkom und Messe Berlin. Wir haben zwei Teams, wir haben zwei Projektleiter. Das hat sich aber über die Jahre wunderbar entwickelt und das ergänzt sich gegenseitig.

Und jeder kann sich, glaube ich, inzwischen mit der Veranstaltung identifizieren und wir wissen auch, was wir aneinander einfach als Teams haben.

Esther

Und es ist auch so, dass nicht jeder, also dass die Messe Berlin auf Messegelände arbeitet und wir hier in der Albrechtstraße, sondern einmal im Monat kommt auch jeweils das andere Team zum Partner.

Also wir machen dann Ausflug zur Messe, was auch immer mit einem Highlight für uns verbunden ist, nochmal auf dem Messegelände zu arbeiten und einmal im Monat kommt die Messe dann auch zu uns, also dass wir da auch den Austausch haben, neben allem digitalen Austausch, den man natürlich hat, aber sich nochmal zu sehen und dann vor der SCON kurz vorher nochmal übers Messegelände zu laufen, sich die Hallen anzuschauen zusammen und die SCON etwas greifbarer zu machen,

das ist dann auch immer ganz speziell nochmal.

Jusuf

Ich glaube, ich habe eine lustige Anekdote. Als wir anfingen, das ging mir neulich durch den Kopf, als wir anfingen 2018, die Joe Fixe, die wir hatten, die haben am Telefon stattgefunden. Das kann man sich eigentlich heutzutage nicht mehr vorstellen. Wir haben wirklich eine Telefonkonferenz gehabt, haben uns zusammen telefoniert. Es ist schon interessant, einfach zu sehen, auch irgendwie zurückzuschauen und zu sehen, wie sich das alles entwickelt hat.

Esther

Und heute stehe ich mich und mache einen Podcast. Genau.

Torsten

Podcast, da kommen wir nachher gleich nochmal drauf auf das Thema Podcast, weil das ist auch ein großes Thema auf der Smart-Country-Convention. Aber wie hat sich generell die Smart-Country-Convention in den letzten Jahren entwickelt?

Jusuf

Insgesamt kann man sagen, wunderbar. Also so eigentlich, wie wir uns das, als wir anfingen, auch gewünscht hätten. Dann schreibt man aber Pläne und überlegt sich so, wie könnte das, in welche Richtung könnte das gehen? Wenn ich jetzt mit dem Yusuf von vor acht Jahren sprechen würde, dann würde ich sagen, ja, es hat sich wirklich so entwickelt, wie wir es eigentlich geplant haben.

Natürlich nicht zu 100 Prozent, aber so die grobe Entwicklung geht genau in die richtige Richtung. 2018 und 2019 waren sehr spannende Jahre, weil einfach sehr vieles auf einmal passiert ist. Dann kamen wir, was wir schon hatten, 2020 und 2021, die beiden Corona-Jahre. Da haben wir online mit Plattformen, mit Streamen gearbeitet.

Und das war auch für uns als Messegesellschaft eine Herausforderung, innerhalb von ein paar Monaten das komplette Geschäftsmodell umzustellen und eigentlich so das, was wir tagtäglich tun, zu verändern. War aber ein Learning und hat aber trotzdem gut getan, weil es den Kontakt dann zu der Community gehalten hat. Und ich würde sagen, 23, 24, eine wunderbare Entwicklung und es kann so gerne weitergehen. Und so wie es in diesem Jahr ausschaut, haben wir eine neue Halle.

Wir haben mehr Programme, wir haben hoffentlich mehr Besucher, an den Aussteller, mehr Themen und also definitiv aus unserer Sicht sehr schön entwickelt.

Esther

Wir sehen das auch daran, dass wenn wir Anfragen für die Smart Country Convention verschicken, also Speaker-Anfragen, ob man nicht als Panelist oder als Panelist teilnehmen möchte, dass da eigentlich ganz, ganz selten ein Nein kommt. Und wenn dann ein leider passt, das Thema nämlich nicht. Also das funktioniert sehr gut zu sagen, es geht zur Smart Country Convention. Die Smart Country Convention ist ein Begriff geworden, auch so ein bisschen

überthematisch. Also das sind auch andere Themenbereiche, die Smart Country Convention immer mehr kennen. Und das trägt genau zu dem bei, was auch Yusuf gesagt hat. Es wird größer, es wird spannender, es wird diverser und es treffen immer mehr Leute aufeinander, die ganz viel voneinander lernen können.

Torsten

Du hast jetzt gerade so die Speaker angesprochen. Wer sind denn in diesem Jahr so die Top Speaker?

Esther

Wir haben ganz viele verschiedene, über 600. Deswegen kann ich jetzt nicht jedem Speaker, jeder Speakerin hier gerecht werden. Aber man kann sich so ein paar Themen zuordnen. Politische Speaker, zum Beispiel das BMDS, das Digitalministerium, hat wieder die Schirmherrschaft und Dr. Carsten Wildberger wird kommen. Der Digitalminister Verena Hubertz, die Bauministerin, hat ihr Kommen angekündigt.

Karin Prien, Bildungsministerin. Einige Staatssekretäre wie Thomas Jatzombek, Luise Hölscher aus dem BMDS. Das Landwirtschaftsministerium wird vertreten sein. Wir werden internationale Gäste haben. Vielleicht kennt der oder die eine noch Gatis Ozzolz, Staatssekretär aus Lettland. Lettland war letztes Jahr Partnerland und der ist dieses Jahr auch wieder dabei.

Also ganz verschiedene Leute. Wir haben ein wenig die Herausforderung, dass Herr Bundeskanzler Merz zur Kabinettsklausur geladen hat, genau während der Smart Country Convention. Deswegen befinden sich alle Bundesminister und Bundesministerinnen, ich glaube, in Tegel, die ersten beiden Tage der Skon, also nicht ganz so weit weg, aber leider nicht bei uns auf Messegelände.

Deswegen war es noch so ein bisschen eine Herausforderung zu schauen, wer kann kommen, aber es sieht ganz gut aus, dass doch noch viele kommen. Vielleicht eher am dritten Tag, also am zweiten Zehnten, aber genau dazu trägt auch bei, dass die Skon immer größer und bekannter wird.

Dann haben wir natürlich noch Ministerinnen und Minister von der Landesebene, zum Beispiel Dörte Schall aus Rheinland-Pfalz, Dr. Benjamin Grimm, Minister der Justiz und für Digitalisierung aus Brandenburg, Andrea Nahles von der Bundesagentur für Arbeit. Ganz bekannt auch Laura Dornheim aus München. Wir haben aber auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vor Ort und natürlich ganz viele Speaker, die unsere Partner stellen.

Das sind CEOs, CFOs von unseren Partnerunternehmen, also eine bunte Mischung und die das Programm auf der Bühne dann bereichern.

Torsten

Was ich aus Erfahrung sagen kann, man trifft auch auf den Gängen diverse hochkarätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten Bundes- und Landesministerien und auch von den großen Städten. Also da läuft man auch gerne mal Oberbürgermeistern über den Weg. Also das ist ein schöner, bunter Mix mit Leuten, die sich alle irgendwie mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung oder überhaupt Verwaltung auseinandersetzen.

Esther

Genau, also wir haben auch immer mehr Bundesländer, die Stände bei uns buchen und somit quasi auch eine Delegation aus ihren Ländern schicken. NRW hat auf jeden Fall einen Stand, da sprachen wir gerade noch drüber. Können Sie die anderen Bundesländer noch mit Stand?

Jusuf

Ja, wir haben einige und nicht nur Bundesländer, sondern auch Bundesministerien, so wie es in den letzten Jahren gewesen ist. Das heißt eigentlich so, es werden eher mehr als weniger. Und das ist alles etwas, was sich in eine sehr schöne Richtung aktuell entwickelt. Wir hatten ja im letzten Jahr, das BMI musste leider kurzfristig den Stand stornieren. Sie waren aber trotzdem im Programm vertreten. Und jetzt haben wir zwar nicht mehr das BMI, das BMDS ist wieder mit einer Fläche

auch vor Ort vertreten in diesem Jahr. Genau.

Esther

Und Städte auch mit Ständen. Also es ist nicht nur die Bundes- und die Landesebene, sondern auch die kommunale Ebene, die die Scone immer mehr für sich entdeckt und den Weg nach Berlin auf sich nimmt.

Torsten

Habt ihr in diesem Jahr wieder diese GovTech Startup Area?

Jusuf

Definitiv. Ist auch ein fester Bestandteil inzwischen geworden. Da haben wir auch festgestellt, da könnten wir auch ein bisschen größer werden, was diese Themen angeht. Und wir haben auch diesen Startup-Bereich mit einer kleinen Bühne, wo es auch Vorträge aus diesem Bereich gibt. Das heißt, das machen wir weiter und perspektivisch würde ich sagen, es ist ein Bereich, der auch für die Zukunft noch ein bisschen größer wird. Also insgesamt, die Flächen sind in diesem Jahr wirklich voll.

Also wenn man jetzt Aussteller werden würde, würden wir es gar nicht mehr hinbekommen.

Esther

Aber die Prozesse fürs nächste Jahr laufen ja schon. Also man kann sich dann direkt melden fürs nächste Jahr für 2026.

Torsten

Die Messe hat ja noch ein paar Hallen.

Jusuf

Genau, aber das ist ja zum Beispiel auch etwas ganz Spannendes. Wir machen dieses Jahr eine neue Halle auf. Es ist auch ein spannender Prozess, eine neue Halle aufzumachen, weil wie macht man das? Also man muss ja überlegen, was kommt in die Halle hinein? Wie viele Aussteller bräuchte es, damit diese Halle vernünftig aussieht? Man will ja auch nicht irgendwie zwei Aufsteller in eine leere Halle packen, übertreibe ich jetzt einfach mal.

Das ist ja alles ein Prozess, den man so ein bisschen planen muss und dann guckt man, okay, wie kommt das hin, was macht Sinn? Und jetzt könnten wir natürlich eine neue Halle aufmachen und zwei Aufsteller reinpacken, aber ich glaube, das wäre für keine der beiden Seiten angenehm.

Esther

Noch ein Nachtrag zu den Startups. Wir haben auch am zweiten Abend, also am 1.10. Wieder den Smart Country Startup Award, wo sich GavTech Startups vorstellen, auf der Bühne pitchen und genau dann auch ein Preisgeld bekommen können.

Das ist, glaube ich, auch, ich weiß nicht, ob seit Anfang an, aber schon seitdem ich dabei bin, fester Bestandteil, dass es diesen Award gibt und dann auch immer spannend zu sehen, was aus den Startups wird, wenn man sie so das Jahr dann über begleitet hat, wer da geworden hat. Also da dann auch wieder herzliche Einladung vorbeizuschauen, ist auch immer noch eine Networking-Night dabei, um sich mit Startups und allen anderen Anwesenden auszutauschen.

Torsten

War ja gerade so schön beim Programmsinn. Was sind denn in diesem Jahr die Programm-Highlights? Und vor allen Dingen, gibt es irgendwelche Oberthemen, die ihr festgestellt habt, die immer wieder jetzt in dem Programm auftauchen?

Esther

Ja, auch Highlights da wieder schwer zu nennen, weil ich glaube, jedes Panel, jedes Format, jeder Workshop hat seine absolute Berechtigung, auf der Smart Country Convention zu sein, auf der Bühne zu sein. Da so die Oberthemen, natürlich Cloud und KI, das ist fast, würde ich sagen, in jedem Panel irgendwie vertreten mit irgendeiner Facette, sei es im Bereich von Smart City, wo es ein eigenes Panel zu geben wird.

Also Smart City und KI, Verwaltung und KI, das geht auch immer in Kombination oder in Koexistenz mit dem Thema digitale Souveränität. Wie werden wir digital souverän? Sind wir digital souverän? Was machen andere Länder? Da haben wir zum Beispiel ein englischsprachiges Panel auch zu, zum Thema Eurostack, also die Initiative, wie Europa digital souverän werden kann am ersten Tag, am 30.09. Dann großen Platz nimmt natürlich auch das Thema digitale Gesellschaft und Teilhabe ein.

Also wie können wir es schaffen, dass alle von Digitalisierung, einem modernen Staat und digitalen Verwaltungsangeboten einer digitalen Stadt profitieren? Dann haben wir noch Bühnen, die sind seit zwei Jahren, glaube ich, mit dabei. Atrium und Forum Stage. Oder Focus? Focus. Focus. Da müssen wir nochmal ran. Da müssen wir nochmal ran. Kann ich sie dann? Genau, die bekommen thematische Schwerpunkte. Vormittags, nachmittags zum Beispiel das große Thema Mobility am zweiten Tag.

Da machen unsere Mobility-Kollegen Programmen dann das Thema Legal Tech. Also wie digitalisieren wir unsere Justiz, unsere Justizverwaltung am dritten Tag. Registermodernisierung ist am dritten Tag ein großes Thema auf verschiedenen Bühnen und in verschiedenen Workshop-Formaten. Und am ersten Tag das Thema DevTech, also Defense, Verteidigung immer größer. Das merken wir an den Ausstellern und das spiegeln wir auch im Programm wieder und natürlich an der politischen Debatte.

Da werden auch DevTech-Startups sich präsentieren und pitchen vor Bundeswehrvertretern. Und genauso greifen ganz viele Themen auch ineinander. Und was wir auch feststellen, immer mehr Themen überlappen sich. Also Querschnittsthemen kommen hinzu. Wir haben jetzt zum Beispiel, ich meine, am ersten Tag, am 30.09.

Ein Panel zum Thema digitale Identitäten und Registermodernisierung, was vielleicht die letzten Jahre so ein bisschen parallel gelaufen ist, wird jetzt miteinander auf großer Bühne verheiratet. Also da wirklich den Nutzen, den wir im Bitkom oder das Netzwerk, was wir im Bitkom haben, zu nutzen, themenübergreifend, das passiert immer mehr genauso wie im Bereich Cyber Security und natürlich KI, was überall mit reinspielt.

Torsten

Und was mich ganz besonders freut und interessiert ist, ihr habt seit letztem Jahr eine Podcast-Area. Da durfte ich im letzten Jahr schon einen Live-Podcast machen und ich bin dieses Jahr wieder auch am 1.10. Mache ich um 11 Uhr einen Live-Podcast. Kommt vorbei, schaut euch das an. Ich bin auch sehr gespannt, weil die Area soll größer geworden sein als im letzten Jahr und ein bisschen zentraler.

Das habe ich schon gehört und habe auch schon so Skizzen gesehen und von daher freue ich mich auch nochmal ganz besonders auf die Scon.

Jusuf

Genau, die Podcast-Serie ist umgezogen in die Halle 26 jetzt. Das ist die neue Halle, die wir aufgemacht haben. Und ich bin gespannt, was du dann berichtest nach der Veranstaltung.

Torsten

Wenn die Kabine größer ist, kann alles nur besser werden.

Esther

Wir haben auch in der Halle 26 neue, nicht Workshop-Räume, aber Workshop-Flächen. Mir wurde gesagt, die sehen ein wenig wie Iglos aus. Vielleicht kann Yusuf da mehr zu erzählen, aber weil es einfach so eine große Nachfrage nach Workshops gibt, nach Deep Dives, im kleinen Raum sich konzentriert zu treffen und sich auszutauschen, wird da auch nochmal eine Möglichkeit geschaffen.

Jusuf

Genau, also diese Anfragen gibt es ja schon immer. Wir haben oben, glaube ich, knapp 20 Workshop-Räume, die wir durchgehend spielen eigentlich während der Veranstaltung. Und es gab halt immer mehr Anfragen. Es gab auch immer wieder Anfragen für Workshops innerhalb der Expo und für uns ist es halt immer nicht ganz einfach, so Räumlichkeiten in die Expo hineinzubauen. Kann man machen, ist aber relativ aufwendig.

Und da haben wir halt ein neues Format entdeckt, das sind so wirklich wie aufblasbare Iglus, nennen sich Quickspaces. Die werden wir in diesem Jahr ausprobieren und die sind dann in der Expo und da werden Workshops halt wirklich im Rahmen der Ausstellungsfläche stattfinden. Wir sind selber gespannt, wie es funktioniert. Es ist ein Versuch, das Angebot zu erweitern und sind auch gespannt auf das Feedback hinterher, um zu sehen, war es gut, war es nicht gut, was kann man optimieren.

Das hören wir immer gerne im Nachgang.

Esther

Genau, denn wir als Gastgeber quasi mit der Messe kriegen nicht allzu viel von der Messe mit. Also ich sage immer, das ist wie bei jeder Party, wenn man selber Gastgeber ist, kriegt man am wenigsten mit, kann am wenigsten austesten. Man sieht manche Sachen von der Bühne aus, wenn man selber auf der Bühne steht oder wenn man durch die Gänge zum nächsten Programmpunkt printet. Da sind wir sehr auf Feedback angewiesen.

Aber es ist auch irgendwie schön. Also auch als Gastgeber da zu sein, auch wenn man thematisch nicht so viel mitbekommt wie unsere Teilnehmenden. Aber das ist es auf jeden Fall wert.

Torsten

Ich wollte gerade schon sagen, wir sehen uns bestimmt auf der Scorn, aber wahrscheinlich sehen wir uns nicht, weil ihr total busy seid.

Esther

Wir sehen uns, sehen vielleicht ein bisschen gestresst aus, trotzdem ansprechen. Und dann sagen wir, wir sehen uns nachher auf dem Kaffee wieder. Also das ist gar kein Problem. oder während der Networking Nights dann am ersten und zweiten Abend.

Torsten

Genau, jetzt haben wir ja schon eine riesen Liste an Themen abgearbeitet. Haben wir noch irgendwas, was ihr nochmal rausstellen wollt, was wir vergessen haben, was ihr unbedingt noch sagen wollt zu Scone?

Jusuf

Sicherlich, also es hilft, wenn man sich, dadurch, dass das Programm so umfangreich ist, es hilft einfach, wenn man sich im Vorfeld mit den Themen beschäftigt. Es ist ja nicht nur das Programm, was wir auf den Bühnen haben. Wir bieten auch allen Partnern und Ausstellern die Möglichkeit, dann ihre Programmpunkte in der App unter Ausstellerprogramm anzugeben. Das heißt, da gibt es auch viele spannende Themen.

Und ich kann mir vorstellen, dass es als Besucher enorm viel ist und man einfach Zeit braucht, um sich damit auseinanderzusetzen. Das heißt, das würde ich empfehlen, dass man einfach im Vorfeld der Veranstaltung sich anschaut, was würde ich gerne besuchen. Wir sind leider oft alle so gestrickt, dass wir einfach in Terminen sind und dann einfach uns mit solchen Sachen immer kurz vorher beschäftigen.

Ich glaube, wenn man sich vorher ein bisschen Zeit nimmt, sich ganz genau aussucht, was möchte ich eigentlich besuchen, was möchte ich mir angucken, Das kann man alles in der App machen, das kann man alles auf der Webseite machen. Das ist so viel und jeder wird was finden. Das heißt, ich würde einfach nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen und zu schauen, was möchte ich eigentlich auf der

Smart Country Convention besuchen. Ich glaube, dann hat man auch, Das ist das beste Erlebnis von der Veranstaltung.

Esther

Und sollte man schüchtern sein und sich denken, ach, allein zu so einer Messe weiß ich nicht, ob das meins ist, kann ich auf jeden Fall sagen, sollte man machen. Wir bieten nämlich auch Guided Tours an, also wo dann die Stände der Partner vorgestellt werden, die Themen der Partner. Das ist natürlich auch kostenfrei möglich, um mal ins erste Gespräch zu kommen.

Und für alle Studis, für alle, die irgendwie gerade Abi gemacht haben, die sich umorientieren wollen oder die mit ihrer Ausbildung fertig sind, Wir haben am dritten Tag den Career Day auf der Smart Country Convention. Da stellen sich potenzielle Arbeitgeber vor, zum öffentlichen Sektor, zum Beispiel Ministerien, aber auch andere Behörden und Einrichtungen. Man kann direkt ins Speed Dating mit den potenziellen Arbeitgebern gehen.

Man kann kostenfreie Bewerbungsfotos machen lassen, vielleicht gerade für Studis und jüngere Leute interessant. Also da gibt es ganz viele Möglichkeiten, neben dem Konferenzprogramm auch noch die anderen Annehmlichkeiten der Messe und der SCON zu nutzen.

Wie gesagt, dafür einmal kurz auf die Website schauen und vorbeikommen und auch für alle, die internationaler sind, wir haben auch eine International Stage, wo es englischsprachige Vorträge und Diskussionen gibt, damit wir auch in Deutschland immer über den Teil heranschauen und sehen, was denn alles im Ausland funktioniert, was man sich vielleicht abschauen kann und was Ideen aus dem Ausland sind, die es doch sicherlich wert sind, mal darüber nachzudenken, wie wir sie hier nachnutzen können.

Torsten

Ich kann auch einen Tipp geben, wenn man alleine ist und sich überlegt, ob man wirklich auf die Scone gehen will. Kann ich nur sagen, geht auf die Scone. Man braucht keine Angst haben. An allen Ständen ist jemand, mit dem man sprechen kann. Man trifft Leute auf dem Gang, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Man trifft auch Leute, mit denen man dringend mal reden muss, weil sich Themen im Alltag angesammelt haben.

Also die Scone ist wirklich ein großes Vernetzungsevent, wo man auch innerhalb von drei Tagen Dinge erledigen kann, wo man sonst Monate oder Jahre für braucht.

Jusuf

Genau so ist es. Und Esther hat das ja schon im Vorfeld gesagt. Wir haben ja auch an den ersten beiden Tagen jeweils abends die Networking-Abende, so die es bezeichnen, an der Plaza-Stage am ersten Tag noch etwas größer. Da gibt es Getränke, Speisen für alle. Man kann in einer sehr entspannten Atmosphäre noch einmal netzwerken. Am zweiten Tag haben wir jetzt Start-up-Revort und den Tag lassen wir auch mit einem kühlen Getränk und Kleinigkeiten dort ausklingen.

Das heißt, wenn man wirklich ins Gespräch kommen möchte, das ist ein wunderbarer Anlass dafür.

Esther

Und am dritten Abend bieten wir zwar kein Programm mehr, aber es ist der Tag nach der Smart Country Convention ist der 3. Oktober. Das heißt ein Feiertag. Das heißt, man kann lange bei der Smart Country Convention bleiben und dann noch ein Berlin-Wochenende dranhängen, wenn man nicht direkt aus Berlin ist.

Also das bietet sich an, nicht früher abzureisen, sondern wirklich die ganzen drei Tage mitzunehmen, um all das, was du auch, Thorsten, gesagt hast, zu schaffen, unser Programm größtmöglich mitzunehmen und auch noch bei der Abschlussdiskussion dabei zu sein und danach einfach Berlin zu sein. Genießen zu können.

Torsten

Genau, und das ist nach so einer Messe genau das Richtige, weil so eine Messe ist auch als Besucher wirklich anstrengend, nicht nur für die Gastgeber und Macher. Als Besucher drei Tage auf einer Messe, dann ist es sehr schön, wenn man ein verlängertes Wochenende in Berlin noch verleben kann und da so einen kleinen Kurzurlaub anhängen kann. Also, das ist der absolute Pro-Tipp, den man geben kann.

Esther

Das war jetzt quasi noch die Reiseempfehlung in deinem e-Government-Podcast hier.

Torsten

Genau, ich mache jetzt noch einen Reisepodcast auch noch dazu auf.

Esther

Sehr gut.

Jusuf

Wir können dich auch mit der ITB zusammenbringen.

Torsten

Genau. Ja, Esther Yusuf, vielen Dank, dass ihr hier bei mir im Podcast wart und die Smart Country Convention vorgestellt habt. Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, vielen Dank fürs Zuhören. Und ich denke, wir sehen uns auf der Smart Country Convention. Und ansonsten bis zum nächsten Mal.

Esther

Bis zur Smart Country Convention.

Jusuf

Bis zur Smart Country Convention. Wir freuen uns.

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