Ja hallo und herzlich kommen zum E-Government Podcast. Ich bin Thorsten Frenzel und ich habe in meinem virtuellen Studio heute wieder drei Gäste und ratet was, es geht ums OZG. Aber fangen wir einfach mal ganz vorne an. Ähm heute ausnahmsweise oder zum Glück äh auch weibliche Gäste dabei. Das ist ja leider eine Seltenheit bei uns im Podcast. Aber wir fangen mal an bei B wie Bianca. Bianca, wer bist du denn?
Ja, äh, danke Thorsten, ich bin die Bianca Dember von der Bundesstadt Bonn. Ähm, ich arbeite in der ähm Projektgruppe E-Government und ähm bin die Projektleiterin für die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes.
Wunderbar, herzlich willkommen und jetzt nehmen wir noch den Sven in die Mitte, den Herren äh der Gäste.
Ja hallo Thorsten. Ja, Svenser, ähm auch bei der Stadt Bonn und leite da heute den Bereich äh IT-Anwendung und Digitalisierung.
Herzlich willkommen und last but not least, die Clariss.
Hallo, ich bin Kiras Schröder und ich arbeite bei der Dachorganisation, wo auch die Bundesstadt Bonderin ist und zwar der kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen nennt sich KDN und bin dort im Kompetenzzentrum Digitalisierung auch zuständig fürs OZG.
Ja vielen Dank, wunderbar, dass ihr da seid. Es freut mich sehr und wir wollen uns heute über das OZG unterhalten und zwar äh wie sieht's in Bonn, beziehungsweise in NRW damit aus? Äh Bianca machst du mal anfangen?
Ja, sehr gerne. Ähm ja, wir sind äh ein OZK OZG Team, ähm das aus drei Personen besteht ähm und ähm ja, wir haben vor einem Jahr circa ähm also beziehungsweise ich, da war ich damals noch alleine. Ähm angefangen ein OCG-Programm aufzusetzen, also nicht nur ein Projekt draus zu machen, sondern wirklich ein Programm aufzusetzen ähm im Rahmen des Projektmanagements und das halt eben auch aus mehreren Phasen besteht, also.
Ähm zum einen ähm arbeiten wir ähm immer noch an einer äh Ist-Aufnahme, ähm wo wir in den unterschiedlichen Fachämtern alle Leistungen, die ähm das OCG betreffen abfragen, um zu klären, ähm wer ist zuständig, sind wir als Stadt überhaupt zuständig ähm und halt auch innerhalb ähm der Fachämter beziehungsweise Abteilungen, die Zuständigkeiten zu klären und halt auch schon den Reifegrad ähm.
Festzustellen, also sind die Sachen vielleicht sogar schon online vorhanden, weil wir schon relativ viele ähm Onlineformulare die letzten Jahre gebaut haben. Ähm oder muss da tatsächlich noch was gemacht werden, um überhaupt ein Gefühl zu bekommen, wie viel. Tun ist, aber damit wir jetzt nicht nur an der Ist-Aufnahme sitzen, arbeiten wir jetzt parallel schon an den Umsetzungsprojekten, das heißt wirklich dann wir suchen uns eine Einzelleistung, also.
Dienstleistung raus ähm betrachten damit dementsprechendem Fachamt, die ist und soll Prozesse besprechen, wie man das Ganze umsetzen könnte, integrieren könnte, dann in unser Serviceportal und besprechen dann.
Themen wie Test, Schule und Produktivsetzung, Evaluation. Ähm das äh machen wir momentan zu dritt aber eigentlich sind natürlich ja noch viele andere Stellen und Personen zu beteiligen und das fängt natürlich ja auch bei den Fachverfahrensbetreuern in der IT-Abteilung an, aber natürlich auch Stellen wie ähm Rechnungsprüfungsamt, Presseabend et cetera dürfen nicht vergessen werden und natürlich sind die Mitarbeitenden in der Sachbearbeitung damit am wichtigsten, die konkret
an den Prozessen mitarbeiten. Also deswegen wir sind da eigentlich relativ breit schon aufgestellt ja so viel dazu.
Ja, vielen Dank, sehr, sehr interessant. Da habe ich natürlich jede Menge Fragen, aber da kommen wir später zu. Äh Klariss, wie sieht's denn mit dem OZG in NRW aus Sicht des äh des KDN aus?
Ja auf Landesweiterebene ist die Aufgabe ähnlich wie auf der Ebene einer einzelnen. Großstadt und ich habe die Bianca auch letztes Jahr schon kennengelernt, weil wir da gemeinsam in einem Digatherisierungslabor gearbeitet haben, was hier auch in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Äh Hilfe zum Lebensunterhalt ähm geht jetzt demnächst auch in den Pilotbetrieb und damals hat Bianca uns schon geholfen aus Bonn
anzusprechen, zu erschließen ähm und äh nur dank dieser Fachleute sind wir überhaupt dazu gekommen, dass wir auch relativ rasch einen Prototypen erstellen konnten und jetzt soweit sind, dass wir auch mit den Fachämtern aufgestellt sind, um das Ganze umzusetzen, denn da gehört ja noch viel mehr zu, als nur eine hübsche.
Ja wunderbar, vielen Dank. Steigen wir doch einfach mal in die Diskussion und in die Gespräche ein, ähm wie gestaltet sich denn die Umsetzung auf kommunaler Ebene in NRW. Frau Mann, mit der, mit der fachlichen Umsetzung. Äh Bianca magst du was dazu sagen?
Ja, ähm, also ich hatte ja eben schon so erwähnt, was so so unser Prozess ist, also. Was wir machen, um um das Ganze bei uns ähm umsetzen zu können. Ähm da haben wir zum einen natürlich die Arbeit dann mit den Fachämtern, die sehr viel Spaß macht, aber auch, natürlich fordernd ist, ähm, weil wir ähm da die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen direkt einbinden möchten ähm vor allem halt natürlich auch bei der Erstellung des Sollprozesses. War alter auch eben um ähm.
Kolleginnen und Kollegen zu Schulen und die halt eben fit zu machen in der digitalen Arbeitswelt ähm und äh da gehört natürlich auch so ein Thema wie Support und Kommunikation dazu, das sind essentielle Themen, kosten natürlich aber viel Zeit Natürlich lohnt sich die Mühe enorm, aber ähm das fängt jetzt gerade während Corona-Zeiten natürlich auch damit an, wie ähm bekommt man die Kolleginnen und Kollegen nochmal zusammen an einen Tisch
wenn man halt eben nicht zusammen sein kann vor Ort und mit denen zusammen auf einmal anfängt Webex, Veranstaltungen einzurichten, ne? Aber ähm da lohnt sich die Mühe auf jeden Fall. Ähm wir haben natürlich Relativ viel äh zu betrachten. Es sind halt eben nicht nur ähm ja, fünfhundertfünfundsiebzig Dienstleistungsbünde, die wir betrachten müssen. Eigentlich ist es ja. Sehr viel mehr. Ähm sind so circa ähm zweihundertsieb.
Dienstleistungsbündel, die wir uns rausgesucht haben, damals mit Hilfe der der KDM. Ähm da hatten wir schön auf der Seite gespickelt ähm äh welche der für uns überhaupt relevant sein könnten und hatten da. Auch nochmal dreitausend Einzelleistungen, also die hängen ja dann unter den Dienstleistungsbündel. Äh bündeln, ähm nochmal äh herausgefunden, wo wir dann festgestellt haben, okay, ähm da muss man sich wirklich konkret diese Leistung äh raussuchen und
Da die Definition ähm raussuchen, da hilft auch der KBN immer sehr gut. Ähm da bin ich auch immer in Kontakt ähm mit diversen Projektleitungen, um da nochmal so ein bisschen herauszufinden, ähm, ja wer wer oder was es sich da eigentlich genauer handelt, ne? Aber klar, man musste natürlich ähm. Viel zusammenarbeiten und und viel kommunizieren, nicht nur bei uns intern, mit den Mitarbeitenden, sondern halt auch eben mit mit Stellen wie dem KDN.
Okay, da habe ich gleich, da schließe ich gleich eine Frage an. Ähm setzt ihr alle diese Leistungen selbst und eigenständig um oder macht ihr das tatsächlich zusammen mit den anderen Kommunen im, in NRW oder vielleicht sogar gesteuert über den KDN. Übrigens ein sehr tolles OZG-Tool hat, da spicke ich auch ab und zu mal, das ist echt schön sortiert.
Es ist ähm äh eine gute Mischung. Also wir sind ähm bei ähm einigen ähm Umsetzungsprojekten ähm dabei. Also entweder meine beiden Kolleginnen oder oder ich aber wir haben natürlich auch Kollegen aus aus den Fachämtern die bei den ich sag immer Digitalisierungslaboren aber ich mein Umsetzungsprojekte das der KDN dabei sind. Ähm.
Aber wir machen auch einige Sachen selber. Ähm, weil man natürlich da auch ein Gefühl für bekommen möchte, gerade wenn wir kein eigenes Fachverfahren haben, dann schauen wir uns natürlich auch nochmal an, wie kann man den da ähm weiterhelfen dann den Fachärtern.
Okay und wie sieht das technisch aus? Also. Wird es ja nicht nur nur fachlich planen, sondern auch technisch umsetzen. Macht ihr das auch gemeinsam oder hat da jeder. Was Eigenes. Weil es gibt ja gerade NRW, es gibt ja sehr, sehr viele kommunale Rechenzentren oder Kreisrechenzentren und die großen Städte haben auch nochmal eigene äh IT-Infrastruktur. Stelle ich mir schwierig vor.
Ähm ist auch auf jeden Fall eine äh Herausforderung. Ähm wir haben zum einen ähm also wir arbeiten mit äh Form Solutions und unserem äh Serviceportal äh von der Regio-IT wo man auch schon ganz viel mit relativ wenig Aufwand selber bauen kann. Weil wir halt auch einfach da ein bisschen Fahrt auf die auf die Straße bringen wollen, weil wir halt auch sagen, wir müssen halt auch irgendwie selber. Was entwickeln, ähm um dann zum Beispiel auch ähm gemeinsam mit der KDN ähm dann.
Da eine Weiterentwicklung zu finden oder so, ne. Ähm aber es ist ähm es ist. Viel Arbeit ähm und das findet ja nicht nur bei uns im OZG-Team statt, sondern wie gesagt auch bei den Fachverfahrensbetreuern, die dann halt ähm die Absprachen mit den ähm Verfahrensherstellern übernehmen. Und ähm äh da kommt allerdings natürlich dann auch nochmal ähm auch sehr guter Input von den Verfahrens, also von den Verfahrensherstellern selber.
Aber äh ja wir machen so da so eine so eine Mischlösung, ne? Also wir arbeiten sozusagen an an mehreren Fronten kann man sagen.
Jetzt ist ja der OCG-Umsetzungskatalog, den wir alle kennen, der mal so schön orange gelb war, äh digital geworden Und äh jetzt als Denise nicht mehr als PDF gibt äh unterliegt da ja wahnsinnig äh schneller Iteration. Wie geht ihr denn damit um?
Ja, das ist uns auch aufgefallen, ähm dass äh ich hatte nämlich meinen ersten Abzug im Dezember zwanzig neunzehn gemacht und hatte dann im Sommer ja Sommer gar nicht schlecht geschaut, ähm weil ich das einfach nochmal abgleichen wollte, wie es so aussieht. Und ja ähm.
Wir werden das jetzt immer wieder inhaltlich ähm für uns auf den Prüfstand stellen, ähm weil es sind ja nicht nur, es geht ja nicht nur darum, dass äh sich irgendwie die Struktur geändert hat, sondern ich hatte halt gesehen, dass ich beim Dienstleistungsbündeln hatte, sich
ja, das so ein bisschen verschoben. Das ist ja noch nicht mal das große Problem. Das hat ja im Prinzip der null, das ist ja nur dann die Reihenfolge sozusagen. Das Problem war halt auch, dass viele Einzelleistungen dazugekommen sind. Und ähm das hat halt unsere Ist-Aufnahme. Eigentlich hinfällig gemacht, weil das eigentlich ein alter Stand ist ähm dass es.
Schade. Ähm wir haben uns aber damit jetzt auseinandergesetzt und haben gesagt, wir werden in den Umsetzungsprojekten, also wenn wir dann wirklich in einem Bereich sind, dann machen wir einfach, nochmal eine Recherche und gucken wirklich auch ein bisschen weiter durch den Umsetzungs und ähm schauen, was könnte vielleicht da nochmal dazu äh gehören, also auch so Dienstleistungsbündelmäßig ähm und versuchen dann halt dann einen ja
einen Stand zu bekommen, wie er dann den Moment gerade ist, aber was man sich natürlich bewusst machen kann, ähm. So jetzt OZG-Leistungen lassen sich dann natürlich nie wirklich abschließen und ähm. Es wird natürlich sowieso generell immer wieder Entwicklungen geben, zum Beispiel rechtlicher oder technischer Art, die ähm andere Dinge hinfällig werden lassen. Ähm und da muss man OZG auch einfach als.
Zur Entwicklung von Onlinediensten verstehen, dass auch unabhängig vom einunddreißigsten zwölften zweiundzwanzig weiterlaufen wird.
Mhm. Äh gleich mal noch eine Frage, wie priorisiert ihr denn die äh Reihenfolge der Umsetzung? Priorisiert ihr nach Umsetzungskatalog oder tatsächlich nach, was wird gebraucht.
Ähm also es ist äh eine Mischung. Ähm wir wollen das Priorisieren nach ähm den, ja äh Prioritäten vom Bund ähm in Abhängigkeit, aber auch mit unseren ähm Fallzahlen, die wir haben. Ähm und da wo halt auch wirklich der meiste Bedarf ist. Also es ist auch da müssen wir dann halt ähm ja.
Konkretes Vorgehen finden, aber wir sind momentan, wie gesagt, ja noch in der Ist-Aufnahme drin mittendrin. Deswegen lässt sich das halt noch nicht so ähm priorisieren gerade, weil wir noch gar nicht wissen, wie viele Dienstleistungen haben wir überhaupt, die wir konkret umsetzen müssten, aber. Wir werden halt auch ähm nur eine gewisse Anzahl umsetzen können.
Das heißt also der die Beantragung eines Atomkraftwerkes um die Verklappung von Sondermüll auf hoher See hat eher eine untergeordnete Priorität bei euch.
Ja, ja, leider.
Die stehen beide im OZG Katalog drin.
Ich mag also ich ich bin auch immer wieder begeistert. Ich habe auch gesehen äh Anmeldung eines Zoos gibt es auch. Ja, das äh da freue ich mich eigentlich am meisten drauf.
Okay, äh Clariss, wie sieht's denn äh wie sieht es denn der KDN beziehungsweise wie sieht's denn ähm überhaupt ähm NRW weit aus?
Wir machen das Ganze gemeinsam und zwar ist das auch eine Strategie der kommunalen Spitzenverbände. In Nordrhein-Westfalen auf der kommunalen Ebene haben wir die Besonderheit, dass die drei. Spitzenverbände, also der Städtetag, der Landkreistag und der Städte und Gemeindebund eine gemeinsame Arbeitsgemeinschaft haben, ähm in der sie,
Lenkungsausschuss haben. Das heißt, da sind von jedem Spitzenverband, also von jeder kommunalen Größenklasse letztendlich Repräsentantinnen, die ähm wirklich aus der kommunalen IT herauskommen und die sich auskennen vor Ort und die dann gemeinsam über diese ganze Struktur entscheiden
Und das Ganze ist auch in Zusammenarbeit mit dem Land gut verkettet, dadurch, dass wir in Nordrhein-Westfalen den ITEK-Operationsrat haben. Der ETE-Kooperationsrat ist im E-Government-Gesetz Nordrhein-Westfalen sogar festgeschrieben und das ist unser oberstes Landesgremium, das über IT-Fragen entscheidet. Das bedeutet, dass wir hier in Nordrhein-Westfalen eine sehr strukturierte, legitimierte, vielleicht langsame, aber doch.
Effizienter, weil sie zumindest etwas festlegt, Struktur haben. Und auf dieser Struktur, alles auf und zwar sowohl die technische Architektur, natürlich in Anlehnung an die Vorgaben vom IT-Planungsrat, von der Cosit et cetera, aber auch die organisatorische Struktur Und zwar haben wir im Kompetenzzentrum Digitalisierung in KDN, wo ich arbeite, eine Aufteilung auch nach OZG-Themenfeldern. Diese Themenfelder.
Damit hat die Verwaltung ja zunächst gefremdet. Teilweise zumindest, weil das war ja gar nicht der Zuschnitt von den Ressourceministerien, Ämtern, sondern das war ja lebenslagenorientiert oder Geschäftslagen orientiert.
Das ist ja auch das Schöne am OZG. Die zwei Seiten der Medaille, das heißt die Kundensicht und die innere Sicht werden ja hier zusammengebracht und ähm diese Schnittstelle besteht ja gerade in den Themenfeldern. Von daher finde ich es auch eine richtige Entscheidung die kommunale Familie für sich gesagt hat
Wir arbeiten jetzt mit den Themenfeldern und bringen das irgendwie mit unseren internen Zuständigkeiten übereinander. Und ähm, Darüber hinaus arbeiten wir auch über die lokale Verteilung arbeitsteilig. Das heißt wir haben insgesamt über einhundertundfünfzig Umsetzungsprojekte definiert,
Das deckt alles ab, was bei den Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Vollzug liegt. Das heißt, egal ob das jetzt durch Bundesrecht oder durch Landesrecht oder durch kommunale Satzung bestimmt ist, wenn die Kommunen es machen. Dann machen wir daraus ein OCG-Projekt. Ähm also hundertfünfzig Projekte verteilt über vierhundertsiebenundzwanzig. Kommunen in Nordrhein-Westfalen.
Jetzt steht ja nicht alles im OZG drin, was die Kommunen so machen. So denke ich mal an so einfache Sachen, kleinere Kommunen vermieten vielleicht mal eine eine Schubkarre oder den Anschlag am am Gemeinde bohrt, wo man Plakat aufhängt und Ähnliches berücksichtigt ihr das auch mit oder lasst ihr das die Kommunen selber machen, weil das ja Ortsrecht.
Dazu machen wir jetzt zwar kein zentrales Projekt. Aber konzeptionell ist das bei uns mit berücksichtigt. Dazu zwei Aspekte, ein fachlicher und ein technischer. Der fachliche Aspekt ist die Leistung zu katalogisieren. Dieser Leistungskatalog Leica ist ja im Grunde genommen nichts anderes wie Itin für die Verwaltung. Wir denken endlich mal Serviceorientiert in Leistungen, Services. Und diese Services haben ein Lebenszyklus. Bianca hat das gerade schon schön inustriert
heißt dann auch oft, dass man Listen, die man mühsam zusammengeschrieben hat, nochmal neu durchgehen muss. Wir haben das jetzt dadurch ja in Nordrhein-Westfalen gelöst, dass wir die offene Datenbank haben, also Excel Goodbye, ähm, und wenn ein neuer Service irgendwo aufkommt, dann haben wir einen Weg, um diesen Service. An unsere Landesredaktion zu melden, die sie wiederum an die Bundesredaktion meldet und dann.
Warten wir und irgendwann wird zurückgemeldet, jawohl, hat die Leica ID und so und so. Das ist der fachliche Aspekt davon. Ist alles sehr hierarchisch, klingt vielleicht auch noch sehr steif, aber ist zumindest ein konzeptioneller Weg und der hat sich auch schon das ein oder andere Mal bewährt.
Das heißt ihr tragt dazu bei, dass der Leihhaar immer vollständiger wird.
Ja, ähm, der Leica ist nämlich entgegen zu dem, was viele denken, nichts, was vom Himmel gefallen ist, sondern das ist ein lebendiges, ein lebendiger Leistungskatalog und wer kann den. Zum Leben bringen, wenn nicht wir die Kommunen, denn wir machen ja die meiste Arbeit in der Verwaltung. Dann gibt es noch einen technischen Aspekt. Und zwar ist das, unsere offene Infrastruktur. Ähm wir entwickeln aktuell das Kommunalportal NRW als einen offenen Universalkonnektor, wo alle. Mitentwickeln können.
Das heißt, wenn irgendeine Kommune jetzt einen Schubkarrenverleih hat, dann kann sie gerne ihren Online-Dienst Schubkarrenverleih entwickeln und auch dem Kommunalportal bereitstellen.
Und wie läuft das technisch ab? Das äh läuft dann über Form Solution oder habt ihr da eine andere technische Umsetzung?
Das kann über Form Solutions laufen, das kann aber auch über alle anderen Lösungen laufen, solange die die Standards erfüllen und somit kompatibel sind mit unserem Portalökosystem.
Ah okay, sie haben äh habt also einen okay, gut. Ähm, Sven, jetzt haben wir von dir schon die ganze Zeit noch nicht viel gehört. Wie sieht denn die technische Infrastruktur auf der kommunalen Ebene aus?
Ja, die ähm Kommunen sind ja in der Infrastruktur sehr, sehr unterschiedlich aufgestellt. Ähm also ähm da gibt es äh natürlich die. Einerseits die Größe der Kommunen, die ja noch entsprechende Finanzkraft äh mit sich bringt oder halt nicht mit sich bringt. Und ähm auf der anderen Seite gibt's auch ähm weitere oder unterschiedliche Betriebsformen. Also es gibt halt die Möglichkeit, dass man einen eigenen RZ-Betrieb hat, dass man das also selber managt
eine Mischform vielleicht eben, dass man noch weitere Dienstleister mit involviert. So machen wir das aber es gibt eben auch Kommunen, die hängen an einem RZ-Dienstleister, das sind ja meistens so die äh Flächenkommunen, die dann die Leistungen ähm abnehmen, die.
Ein Verbands äh Rechenzentrum eben anbietet und da hat man eben auch relativ ähm wenig Einfluss da drauf, sondern man muss eben die Leistung nehmen, die einem dann auch angeboten wird. Und, die Situation ist halt so, dass die ähm personelle und die finanziellen Ressourcen für die Entwicklung und Beschaffung also sehr, sehr unterschiedlich sind, und man im Ergebnis ist also nicht die eine Kommune gibt, sondern ähm das ist eben auch eine ganze äh Vielzahl von unterschiedlichen äh.
Kommunen gibt und den Betriebsraum. Also vielleicht auch von den Budgets her äh muss man mal schauen. Ähm also die Budgets selber sind ja über die letzten Jahre auch ähm weitestgehend runtergespart worden, muss man ja fast sagen. Ähm, wir haben also da auch einen erheblichen ähm Aufholbedarf in der IT, also von der Arbeitsplatzausstattung eben bis hin zu der,
IT-Sicherheit und jetzt kommt OZG als ja großer Prozess oder als äh ja man Projekt kann man das ja nicht nennen. Bianca hat das ja vorhin auch schon. Gesagt, aber als Prozess eben auch noch hinzu, also im Moment kommen wirklich alle Dinge gleichzeitig in der Korona Phase ja auch noch mit den Bedarfen und das führt natürlich auch an der ein oder anderen Stelle ähm zu deutlichen.
Überforderung auch der der Leistungsfähigkeit und ähm vielleicht muss man auch nochmal dazu sagen, dass wir die föderalen Ebenen ähm Bund und der Länder eben die ähm Gesetzgebungskompetenzen haben und auch in der Regel über die Finanzen haben, aber das ausgerechnet diejenigen, die ja in der Umsetzung sind, wie wir als Kommunen hingegen relativ wenig äh es kaum Einfluss auf Gesetzgebung haben
und auch eben nicht über die äh erforderlichen Finanzmittel. Gerade eben die Stärkungspakt Kommunen kommen da ähm auch ins Wiedertreffen oder, Es besteht die Gefahr, dass da ein Hintertreffen entsteht oder die Leistung auch entsprechend nicht bis zum Jahresende zweiundzwanzig umgesetzt werden können. Also das äh muss man kritisch sehen.
Mhm. Äh hast du eine Idee, wie sowas aufgefangen werden könnte.
Schwierig zu sagen, also es ist ähm ich glaube wir brauchen noch mehr den Schulterschluss. Ähm, Ähm auch vom Bund, Länder und Kommunen, auch was die Umsetzung angeht. Ich glaube, da sind wir ja mit der KDN auch in NRW einen sehr guten Händen auch da unterwegs. Ähm auch in der, in der Fläche zu wirken, weil es macht ja keinen Sinn. Dass diejenigen, die finanzkräftig sind oder diejenigen, die Ressourcen haben voranbreschen und ähm dann eben ähm dann diese Flächendeckung nicht äh.
Umsetzbar ist. Ich glaube, dass wir über den KDN grundsätzlich da schon auf dem richtigen Weg sind, die Bedarf und die ähm äh die wir haben an Ressourcen ähm auch ähm zu bündeln und dann auch ähm zu verteilen. Aber das müssen wir uns nochmal im Detail anschauen. Also wir sind ja.
Da auch noch relativ am Anfang unterwegs. Also die Frage ist halt, ähm gibt es Fördermittel, ja, das ist ja schon beantwortet worden, aber es wie wirkt das denn weiter? Also wie kriegen wir das dann auf die kommunale Ebene untergebrochen.
Äh klar ist, ähm vielleicht kannst du nochmal was erzählen, was denn alles schon äh so vorhanden ist äh in NRW.
Wir haben vor allem ein Architekturbild, Auf der einen Seite und wir haben diese Projektorganisation auf der anderen Seite. Und das alles ist öffentlich zugänglich ich denke, dass es auch ein ganz großer Fund, wenn wir so viele Leute, die haben siebzehn Millionen Einwohner, das ist mehr als doppelt so viel wie die Schweiz. Nordrhein-Westfalen, denn wir die alle bedienen wollen.
Dann müssen wir hier kommunizieren und auch dieser Podcast ist ja ein Kanal dafür und wir versuchen tagesaktuell unsere Daten so bereitzustellen und so aufzubereiten, unsere Projektdaten, unsere Leistungsdaten, unsere Lösungsdaten dass ähm wirklich alle die Informationen direkt kriegen, die sie auch brauchen aus ihrer jeweiligen Rolle heraus. Und ähm was die Architektur betrifft, die schon da ist, haben wir ein Komponentenschaubild, was auch sehr
ähnlich auf Ebene des IT-Planungsrates vorhanden ist. Da haben wir als erstes. Das, was im OZG auch drinsteht und zwar den Portalverbund und das Nutzerkonto. Unser Nutzerkonto heißt Servicekonto NRW. Unser Portalverbund in Nordrhein-Westfalen der fungiert mit der Verwaltungssuchmaschine. Daneben haben wir eine Bezahlkomponente im KDN setzen wir auf die gemeinsame Entwicklung von Bund und Ländern ePL. Wir haben eine.
Datenaustauschplattform, das ist das deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis DVDV mit seiner nordrhein-westfälischen Instanz Date Learing bei zwei unserer Mitglieder KEZN und CT Münster
Und es gibt weitere Komponenten wie zum Beispiel das Unternehmenscontover, was demnächst kommt. Ähm wir haben die Formularserver, die schon angesprochen wurden weitere Dinge sind Chatbots, Terminverwaltung, da sind der Fantasie keine Grenzen besetzt dadurch, dass unsere Architektur im Grund, modular ist, kann man sie auch immer weiter ausbauen.
Das klingt ja, als ob ihr schon ziemlich komplett wert mit dem mit dem Thema OZG. Ähm. Sven gibt so Erfahrungen, ist das OZG für Kommunen machbar oder braucht ihr noch mehr Unterstützung? Ist das, ist es zeitlich überhaupt im Rahmen äh bis Ende zwanzigzwoundzwanzig?
Also es glaube ich nicht, als wir das bis Sender zwoundzwanzig schaffen, ähm ähm wir sind schon aufm Bianca dargestellt worden, also von den von den Leistungen her auch von der Änderung, die noch nachkommen, also ich glaube nicht, dass man das vollständig bis dahin abgeschlossen hat, das das glaube ich nicht, aber.
Man muss das Ganze eben als auch Prozess sehen und darauf hinarbeiten. Ich glaube, man braucht ja auch eine Zielmarke, wo man sagt, na ja, wir wir müssen eben äh da auch ähm auch dir das beschleunigen, den den gesamten Prozess um eben auch entsprechend gute Bürgerservices anbieten zu können und auch da die Mehrwerte zu generieren auf der einen Seite eben es einfach nutzbar zu haben für die Bürgerinnen und Bürger.
Und dann vielleicht auch für die äh Unternehmen bin, ähm dass es dahin weitergehend ausgebaut wird, ähm dass ähm aber äh die die äh Frage ist auch gerade innerhalb der Verwaltung. Äh wir sind ja auch im äh starken ähm Prozessveränderungen unterwegs und das bedauert auch seine Zeit. Ähm. Die Schwierigkeit ist glaube ich generell, dass äh Kommunen ja das im ähm bei uns G, äh dass ähm Entwicklungsrisiko äh hauptsächlich alleine tragen.
Also wir sind ja hier diejenigen, die es dann ja in die Fachämter reinbringen müssen, also praktisch Prozesswahlen auf die äh Sachbearbeiterebene, ähm auf die Antragsebenen der eben dann auch unterbrechen Und ähm wir haben eine Entwicklungsrisiko, was bedeutet, dass ähm diejenigen, die jetzt einsteigen.
Äh und wenn man's jetzt alleine erstmal auch umsetzt und auch da voran bricht, dass man da eventuell auch eine kurze Nutzungsdauer hat, das ist so eine Abwägungsfrage, ähm die wir uns auch immer wieder stellen zwischenzeitlich natürlich auch Dynamik reinkommt und auch Zentrallösungen entwickelt werden
auch vielleicht in anderen Bundesländern entwickelt werden, die man vielleicht auch mit nutzen kann. Ähm! Und auch ähm! Die Frage ist, wie entwickelt sich das Kommunalportal insgesamt weiter? Da gibt es ja auch. Noch Richtungsentscheidungen, auch jüngere äh Richtungsentscheidungen die sehr spannend sind, die Frage auch Richtung Portalverbund und,
Ja, wir stellen uns da schon die Frage, inwieweit die heutige Entwicklung wirklich auch anschlussfähig sind. Ähm inwieweit das dann auch interoperabel dann von Kommune zu Kommunen nutzbar ist, also so Lebenslagenprinzip, Umzug, ich ziehe von Bayern nach Nordrhein-Westfalen beispielsweise, funktioniert das.
Und ich hoffe das sehr, also dass das gelingt und dass die Anstrengung darauf laufen, weil ansonsten ähm fürchte ich, dass wir da mit hohen Finanzaufwänden in Deutschland ein System aufbauen, was relativ wenig nachhaltig ist das darf natürlich nicht passieren. Eine Entwicklungsrisiko, ähm, was wir aber auch haben ist die Schnittstellenintegration. Ähm wenn überhaupt eine Schnittstelle vorhanden ist, äh die wir für interoperable Systeme benötigen
Also es ist schon so, dass die Bereitschaft der der Dienstleister da ist ähm auf jeden Fall was zu machen. Aber dass der der die Umsetzung. Der Phase, in der wir uns jetzt bewegen, immer noch sehr zeitaufwendig ist und dass wir eher so ähm ja fast Manufaktur äh Charakter haben. Also es gibt eine Ruhe und Koordinationsbedarf, der Dienstleister auch untereinander. Also wie interpretiere ich jetzt Schnittstellen und wie äh wie baue ich das in die Systeme mit ein? Das sind jetzt ähm.
Ich denke mal, auch vielfach ähm Erstinvestitionen, die wir dort tätigen. Ähm ich hoffe, dass das über den Zeitraum dann noch einfacher wird und auch schneller wird. Aber ähm das wirkt sich natürlich terminlich aus und ähm. Ja, wir müssen halt schauen, äh dass ein interoperabler ähm Systembetrieb läuft und ähm, Wir müssen das äh personell orchestrieren, wir müssen das mit den Dienstleistern orchestrieren und wir haben eben auch so Themen noch ähm.
Die jetzt auch noch mit reinkommen. Ähm also wir haben zum Beispiel einen ähm äh Aspekt als Service Level Aquiment auf der ähm ja System äh Ebene, ähm der vielfach in vielen Kommunen überwiegend, glaube ich, im Moment noch auf äh acht, fünf läuft. Und eben nicht auf vierundzwanzig sieben, also äh die ganze Woche über uns hat die Frage, wie geht man mit dem Live-Betriebs äh Monitoring um, mit den Erreichbar
Wie gehen wir mit dem äh System um, sind die wirklich askalierbar? Wie gehen wir in größeren Störlagen damit um? Haben wir die Möglichkeiten auf einen Live-Backup zu gehen oder auf ein auf ein Live-System zu wechseln, haben wir dann Singlepoint auf der ein oder anderen Stelle Da sproiler ich jetzt mal nicht, wenn wir sagen, ja, den gibt es definitiv und denn da muss äh äh auf jeden Fall ähm äh der muss behoben werden. Und ähm.
Ich glaube aber auch und das müssen wir, glaube ich, in der, in der Darstellung, in Richtung Länder und ähm am Bund aber auch noch weiter kommunizieren ist, dass wir deinen wenigsten Fällen ähm die Entwicklerrolle haben, also wir sind in einem Rollenmodell, ähm, OZG-Rollenmodell auf der Umsetzungsebene ja eher auch Kunde. Ähm wir sind angewiesen eben auf gute Produktlösungen
auf die wir zugreifen können und die wir auch schnell integrieren können und ähm die wir dann auch in den Fachbereichen auch schnell ausrollen können. Also wir können jetzt hier nicht hingehen äh und äh Entwicklungsarbeit leisten. Ähm das sind wir jetzt auch nicht mehr in der Lage zu. Und wir sind jetzt auch nicht keine kleine Kommune, aber wir haben keine personellen Ressourcen und keine Kapazitäten. Ähm, dass ähm das mit ähm ähm zu ja befeuern oder mit zu beschleunigen an der Stelle.
Das heißt so ein äh Low Code oder Low Code Ansatz äh wo sich äh Sachbearbeiter schnell ihren eigenen Fachdienst zusammenklöppeln und eigenen Online-Deal zusammenkloppeln, ist eher unrealistisch.
Es ist ähm den ein oder anderen Fällen ist das möglich, das haben wir auch realisieren können im Rahmen der Digitalisierung des Gesundheitsamtes mit der Anwendung Koffi, die von den Kolleginnen und Kollegen mit der Low-Code-Anwendung eher Intrex und Fonds Solutions ähm.
In sehr kurzer Zeit realisiert werden konnte. Ähm das war möglich gewesen, ähm das zu machen, aber ähm das äh sind natürlich auch bei allem äh Engagement äh haben wir auch gesehen, dass es auch Grenzen hat auch das muss ja auch weiter betrieben werden, das können wir nicht für. Für viele Leistungen machen. Wir können das für dringende Bedarfe, sind wir jetzt in der Lage, das zu tun ähm und das Team macht das auch sehr engagiert, das umzusetzen, aber.
Das können wir nicht äh im Bereich OZG in als als Standard äh setzen, das funktioniert einfach nicht.
Das heißt, das wäre so ein Ansatz äh gerade jetzt äh Corona Lage, um da schnell mal äh was innerhalb von ein, zwei Wochen auf die Beine zu stellen und dann damit zu arbeiten, damit zu arbeiten zu können.
Ja genau, also das das kriegt man hin. Also wir haben ja auch gesehen, der der Aufwand in der in der Digitalisierung ist ja gerade eben auch, wie gehe ich mit organisatorischen äh Prozessen um, wie, wie passe ich das an? Ähm ich arbeite natürlich äh digital anders, als ich das äh analoge gewohnt bin. Das hat natürlich auch sehr viel mit Veränderungs äh Management und Veränderungsbereitschaft in in den Fachbereichen zu tun, die sich dann ja auch in sehr kurzer
Zeit dann ja auch komplett umstellen müssen. Ist einerseits mit den mit den Tools dann zu arbeiten. Auf der anderen Seite auch die Arbeit dann an der Stelle umzustellen. Also das ist ja nicht nur eine Technik. Betrachtung irgendwo, sondern das ist ja vor allen Dingen auch eben äh wir müssen da die Kolleginnen und Kollegen die Menschen äh äh die bei uns arbeiten dann auch mitnehmen und äh qualifizieren und ähm.
Damit das dann auch gelingt. Also einfach nur ein System hinsetzen und sagen, ja es arbeitet äh damit das wird nicht funktionieren. Das ähm hat glaube ich eine IT noch nie richtig gut funktioniert.
Wie sind da eure Erfahrungen jetzt ganz speziell in Bonn? Also machen die Sachbearbeiter mit oder sagen die gehen wir weg mit dem neuen, modernen Zeug.
Wie hast du das ganze jetzt ganz interessant, das ist ja so ein ähm massiver Wechsel eigentlich auch in den, in den letzten Jahren, also das ist, es wird mittlerweile erwartet, dass wir. Uns auch modern aufstellen, dass wir moderne Werkzeuge anbieten, dass wir digitale Werkzeuge anbieten. Ähm also die Anforderung haben wir in der Corona Krise gesehen aus den Fachbereichen war immens hoch gewesen.
Ob das Coworking-Tools sind, äh ob das Cocreation ist, ob das Videokonferenzsystem sind. Also es wird ja heute äh erwartet. Das war vor, sage ich mal, kurzer Zeit eigentlich noch vor zwei Jahren, aber vielleicht drei Jahren noch komplett anders gewesen. Wir mussten dort regelrecht äh Egerment verkaufen oder innerhalb äh der Verwaltung auch ähm so eine Art Vertrieb äh aufsetzen, damit das dann passiert und das hat sich wirklich massiv geändert.
Um das Ganze zu unterstützen, Bianca ähm äh Digitallabore auf Bundesebene ähm erarbeiten ja schon so fertige Prozesse, die man quasi nur noch aus dem Schublade rausnimmt und äh umsetzt in äh Online-Dienste oder überhaupt in in komplette Prozesse, wie ist denn deine Erfahrung damit.
Ja ähm das äh ich war bei einem Digitalisierungslabor zu Gast gewesen. Ähm da war jetzt schlussendlich das Problem gewesen, dass da auch die Projektleitung mehrfach gewechselt hatte. Was das dann halt natürlich ein bisschen schwierig gemacht hatte, um dann halt auch in Kontakt zu bleiben. Ähm und äh andererseits
waren das zwar schöne Lösungen, die als ähm Klick Dummy ähm sehr sehr schön aussahen. Schlussendlich ähm sitzt man aber als Kommun da und fragt sich, wie man das jetzt wirklich ein, eingebunden bekommt, also wie, wie ähm sind die Schnittstellen mitgedacht und ähm das war, zu dem Zeitpunkt damals ähm noch nicht wirklich mitgedacht worden. Und ähm dementsprechend ähm hielt sich dann meine Begrenzung äh Begeisterung wirklich in Grenzen.
Ich hab noch äh das Thema was ja eigentlich aus den äh Digitallaboren dann hinten rausfallen soll, ähm das überall verbreitete und äh momentan, gehen die Leute auch, wenn sie das Thema hören, nicht nur nicht nur OZG, sondern Eva. Das einer für alle, einer für viele Prinzip ähm Sven, ähm wie geht ihr denn damit um?
Ähm ich finde das Prinzip erstmal gut, Und ich finde das auch ähm ein ähm von dem Ansatz her so wie das ähm ähm. Ja, wie das äh praktisch in der Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen auch ähm ausgerollt werden soll, oder wie es konzipiert äh konstitioniert werden soll, auch grundsätzlich sinnvoll. Ähm, ich denke, wir müssen aber erstmal schauen, wie auch die unsere Rolle als städtische IT.
Äh da ist also insbesondere in dem Kontext ähm IT-Dienstleister, also Hersteller äh seit ich auch ähm und wie wir da auch einwirken können, also ich sag mal wenn wenn der wenn der Bund eben Pflichtaufgaben zu Erfüllung nachweis und den Kommunen übergibt da müsste der Bund eigentlich auch diese Onlineleistung ähm wesentlich mehr unterstützen. Also da hätte man, glaube ich, also auch so eine Erfahrung, die wir bei IKFZ ja leidvoll, ähm, ja, alle lernen mussten, nochmal
ja einfach den Aspekt nochmal mitnehmen müssen. Ähm das ist ja im Moment in einer reinen Umsetzungsebene wieder bei den Kommunen. Das heißt, wir müssen schauen, dass wir diese Leistung ähm dann in die Umsetzung reinbekommen. Ähm das sind jetzt da in der Regel ja eben noch ähm Individualbeauftragen, die wir haben. Und wir müssen dort äh noch verstärkt reingehen wie ein Nachnutzungsmodelle äh über die Länder hinweg äh
und eben auch der der Open Source Einsatz äh geregelt werden kann. Da sind wir als Kommune alleine nicht in der Lage und ich glaube, dass wir da auch noch äh am Anfang stehen.
Generell Open Source, weil das gerade so, das ist natürlich für mich ein Trick Award Open Source. Ähm wie sieht's da aus? Ist das auch eure bevorzugte ähm Art und Weise Software einzusetzen oder nehmt ihr was, was er am Markt so bekommt.
Also wir schauen schon ähm verstärkt nach Open Source oder beziehungsweise wir gehen in den Ausschreibung schon davon äh raus, dass wir das in ein Vergabekriterien hochgewichtet haben. Ähm, wir merken natürlich nur, dass wir in vielen Bereichen ja so kommunalen Anbieterlandschaft relativ wenig Open Source noch haben als es mit.
Natürlich so definitiv kein Meldewesen als Open Source geben oder Standesamtwesen. Ähm aber wir haben natürlich auch viele Produkte jetzt schon im Einsatz wie zum Beispiel Big Blue Button oder äh Jetzi ein Terminfinder ähm Nudel beispielsweise. Es sind halt so Tools, die wir
gerne nutzen und die wir auch gerne weiter ausbauen wollen. Und ich glaube, dass der Open Source Ansatz auch richtig ist, äh dass eben auf breitere Füße zu stellen und eben auch ähm zu sagen, na ja, also wir sind als Behörden auch oder als diejenigen, die es dann noch nutzen, nachvollziehbar.
Wie verarbeiten wir Daten, äh wie halten wir Daten und wie gehen wir mit den mit den Informationen dann auch um? Also ähm ähm das wird ein Stück weit dann auch ähm transparenter wie unsere Verarbeitungsprozesse sind und wir haben eben auch die Möglichkeit auch Innovation schneller einlaufen zu lassen als es vielleicht in der.
Ähm ja, praktischen Lizenzmodellen noch aktuell der äh der Fall ist. Ich glaube, dass der der Markt, der relativ abgeschottet ist. Wir haben ja schon eine sehr stark Konsolidierung der der IT-Hersteller in Deutschland mit auch den diversen Auswirkungen ich sag mal beispielsweise mal so ein Feld ähm, dritte Geschlecht einführen, das dauert dann auch dann mal, ich weiß nicht, wie viel Jahre jetzt anderthalb Jahre jetzt gedauert bis dann mal eingeführt worden ist. Das geht dann halt einfach nicht.
Als Lernmuster eine Software innovativer und äh äh werden und eben auch auf die Bedürfnisse schneller eingehen können da erhoffe ich mir schon viel von, wenn man das in diese Richtung weiter betreibt.
Mhm. Äh gerade beim dritten Geschlecht äh kann ich das Ganze ein klein wenig entschärfen und sagen, warum das so lange gedauert hat, weil äh in der Software ist das ja relativ schnell eingebaut. Aber die ganzen Standards und Schnittstellen, äh, die gesprochen werden, die verstehen das dann noch lange nicht. Und das ist, glaube ich, die Problematik hinter dem ganzen Thema ist, das zieht immer einen riesen Rattenschwanz hinter sich her.
Also die die IT-Landschaft oder ich sage mal so die, die öffentliche IT-Landschaft ist inzwischen so komplex ähm äh dass so schnelle Änderungen, wie sie. Für für einen für eine Internetanwendung sich eigentlich gehören würde, äh gar nicht so einfach machbar ist. Aber jetzt, jetzt habe ich vorhin eine Frage vergessen und jetzt versuche.
Ja, ja, nein.
Ja bitte.
Ja, ist natürlich die Frage, wie ist es gekodet, ne? Also ähm das ist äh immer so die Frage, also siehst du, wenn das wirklich riesige Aufwände äh nach sich bringt, dann äh an der Stelle schon äh eine Veränderung herbeizuführen Ja, da wird's schwierig, ne? Aber.
Ich denke wir werden da besser, weil ähm gerade das Thema FIM ist äh auch eins, wo wo ich große Hoffnungen reinsetze, ähm wo genau solche Dinge sinnvoller und und gleich Ende zu Ende mit gedacht werden, wenn die Gesetzgebung dann auch noch digital ist, dann können wir solche Sachen auch. In Software besser darstellen, egal ob Open Source oder Closed Source, ich denke, das würde dann auch schneller gehen.
Darf ich meinen Traum sagen und zwar träume ich davon, wir haben ja bei Film drei Bausteine, Leistungsbeschreibung, Datenfelder und Prozesse.
Für die Leistungsbeschreibung haben wir bereits ein komplett durchgängiges Ökosystem. Wenn die Bundesredaktion irgendwas einstellt, dann kriegt das automatisch die Landesredaktion, dann kriegen wir das automatisch in unsere offene Datenbank, OZG, KDN DE und ähm automatisch geht das auch in die Content-Managementsysteme Kommunen und ist auf den Webseiten ist im Internet, das heißt an einer Stelle wird es aktualisiert und auf,
sämtlichen elftausend kommunalen Websites ist es automatisch aktuell. Das Gleiche träume ich auch von für die Datenfelder. Wenn wir X Daten Feldery Positoris haben mit einer Bundesredaktion für Leistungen nach Bundesrecht. Und dann in der Landesredaktion noch die Leistungen nach Landesrecht ergänzt oder verändert werden Und dann von dort aus einem zentralen X Datenfairy Pository, was wir ja bereits haben, ne? Das machst du in Nordrhein-Westfalen, macht das Niedersachsen. Ähm.
Und dann über eine Schnittstelle wird das Ganze gepasst in die ganzen No-Code-Formularmanagementsysteme, sind, das wäre mein Traum. Und als drittes packen wir dann die Prozesse an mit der gleichen Methode.
Das ist ein hervorragender Traum, den träume ich mit. Kann ich, dem kann ich auch sehr, sehr viel ab äh finden. Aber jetzt komme ich endlich zu meiner Frage. Ich habe die ich vorhin vergessen habe. Und zwar ähm das Eva-Prinzip. Es wird ja. Zentrale Umsetzungen geben für Online-Leistungen. Auch ähm quasi fertige Software sind, also nicht nur quasi fertige Software, sind die fertige Software sind, die dann äh auf Bundesebene
verteilt an die Länder werden und dann in den Ländern umgesetzt werden. Ähm natürlich haben die Länder keine Pflicht, das einzusetzen. Wie geht ihr denn damit um? Weil da passiert ja gerade ganz ganz viel und wenn ich das richtig sehe ist eure ähm Umsetzung des OZG erstmal unabhängig davon, was in den ganzen äh Themenfeldern äh passiert mit den Eva-Leistungen. Oder habe ich das falsch verstanden?
Möchtest du erstmal Bonn fragen oder erstmal aus der Perspektive des KDN.
Wer möchte, kann gerne antworten. Also ich denke, das geht an beide.
Also wir arbeiten. Wir arbeiten gerne und intensiv mit allen Ebenen zusammen. Und in Nordrhein-Westfalen gilt auch die Regel, wenn irgendwo ein Dienst besteht, dann wird dem nicht ein zweites Mal bezahlt. Zumindest nicht mit Landesmitteln Das gilt sowohl für Lösungen, die schon auf der kommunalen Welt vorhanden sind und das ist ja ganz viel, das war schon bevor das OZG losging für zwanzig Prozent aller äh Leistungen hatten wir schon Lösungen für zwanzig Prozent
aber das gilt natürlich genauso in die andere Richtung für die Eva-Leistung. Und gleichzeitig sind wir natürlich froh, dass wir mit wichtigen Projekten da auch mitspielen und selbst auch Eva-Leistungen anbieten.
Also wir wir nutzen das, was jetzt im Moment da ist, was einfach verfügbar ist. Also es ist ja jetzt gerade. Ähm ich wir können uns ja vor lauter Arbeit jetzt auch nicht beschweren, dass wir da jetzt irgendwo sagen na ja wir wir stellen was hinten an, also das was jetzt im Moment gerade
greifbar ist, das versuchen wir auch umzusetzen. Ich glaube den, den Ansatz, dass man keine Doppelentwicklung finanziert, dass man sehr stark auf diese Standardisierung setzt, ähm absolut notwendig und man muss das auch weiter nach vorne stellen, dass man sagt na ja also wir diskutieren jetzt auch nicht mehr über die Drittvierte oder fünft ähm Lösung.
Sondern wir wollen jetzt hier eben Standards, Standards, Standards haben und äh wir wollen das eben auch in die Nachnutzung reinbringen, weil nochmal, es ist ja nicht so, dass wir Einerseits ein Zeitaspekt haben, sondern wir haben ja insbesondere auch die Finanzressourcen und die auch begrenzten Mittel. Die Frage ist ja eben auch.
Es gibt natürlich eine Unterstützungsleistung dankenswerterweise, aber wir haben ja trotzdem Kostenaufwände immer noch auf der kommunalen Ebene, die wir ja auch bereit sind, ähm. Zu leisten, aber wir wollen auch da eine. Gewissermaßen eine einigermaßen Sicherheit haben, dass wir das die nächsten drei bis fünf Jahre auch erstmal gut einsetzen können und dass wir das auch,
Ne? Das, was wir jetzt äh ausgeben, das ist dann eben auch wirtschaftlich ist. Ähm und dass es dem auch nutzbar ist. Ich glaube, das ist nochmal ganz wichtig. Und ähm wir würden uns da schon noch ein bisschen mehr Verbindlichkeit wünschen äh in die Richtung. Vielleicht eben auch durch Ausführungsbestimmungen, ich weiß nicht wie man das jetzt
ähm Frau Melder nochmal äh regeln könnte. Aber dass wir keine ewige Diskussion drum haben, wie war's beim neuen Personalausweis ja über achtzehn, neunzehn Jahre gehabt haben, wo er die Verbindlichkeit komplett gefehlt hat. Äh das darf uns jetzt hier bei. Gehen der Form ähm nicht normal passieren. Aber ich sehe natürlich schon.
Und das ist ja auch ähm das, was man ja auch merkt, wo ist denn jetzt auch schon knirscht und knarzt ist, gerade auf der Dienstleistersicht, es geht hier auch ganz klar um Geschäftsmodelle, die im Hintergrund natürlich auch irgendwo. Ja, mehr oder weniger gefährdet sind oder wo man die Gefahr sieht, dass man da nicht mehr zum Zug kommt. Wenn einer, äh, wenn man sich auf eine Leistung festgelegt hat, als er versucht natürlich jeder jetzt seine Fahne dann ins Feld reinzustecken und zu sagen.
Ich möchte das jetzt äh für mich reklamieren und das wird auch noch sehr interessant werden, wie sich das in der nächsten ja Monaten oder Jahren weiterentwickelt.
Also ich beschäftige mich ja auch schon seit äh Anfang an mit dem Thema OZG und äh ich habe eine große Befürchtung, was das OZG angeht. Also es wird zwar. Bundesweit auch zentrale Umsetzungen geben, aber es wird wieder so sein, dass jedes Bundesland, äh, wenn's ganz schlimm kommt, sogar jede Kommune wieder eigene Lösungen bastelt, wir hier äh wieder einen Riesenzoo an unterschiedlichen äh Umsetzungen, Lösungen haben
wo sich der Nutzer, ich sage jetzt äh bewusst Nutzer, weil es gibt ja nicht nur Bürger, sondern auch Unternehmen. Ähm wo es der Nutzer ähm. In dem einen Ort äh die gleiche Leistung anders ausschaut als im Nachbarort und das sehe ich hier als große Gefahr, weil hier wieder jeder unkoordiniert. Dinge tut und mehrfach umsetzt und das ist auch einer meiner großen Kritikpunkte als. Die Umsetzung äh zum OZG angefangen haben gab's kaum Markt, wo äh Markterkundungen
Was gibt's denn schon? Was kann man vielleicht weiterentwickeln? Weil es gibt ja ganz viel in Deutschland Deutschland hat ja nicht äh vor drei Jahren äh die Digitalisierung erfunden, sondern es gibt ja schon jede Menge Lösungen, bundesweite Lösungen, Lösungen, die Bundesweit im Einsatz sind, Lösungen, die vielleicht nur regional im Einsatz sind, da gibt's ja, einen riesen Haufen und das kritisiere ich sehr sehr stark an der ganzen OZG-Umsetzung.
Ja, es ist vielleicht natürlich auch das Thema so, ähm wir haben die Digitallabors auf der einen Seite und ähm wie kriegen wir das denn auf die Umsetzungsebene hin und also man muss da schon auch eine Umsetzungsnot mal paar haben, also das äh muss auch ineinander greifen das Ganze oder sollte auf jeden Fall ineinander greifen und, ich glaube man muss natürlich auch ähm sehen, dass es da auch unterschiedliche Interessenslagen gibt. Nochmal, also.
Ja, es gibt ja Interessenslagen äh auf Länderseite. Es gibt eine Interessenslagen von äh IT-Herstellern oder Dienstleistern wir haben natürlich auch 'ne, 'ne eigene Interessenslage als Kommune, also es da prallt natürlich auch viel aufeinander. Äh, ich glaub man muss auch nochmal deutlich machen, dass OZG nicht das eine harmonische Gesamt. Projekt oder Prozess ist, den es da gibt, wo alle.
Sagen, wir ziehen jetzt an einem Strang. Ich glaube, das gehört auch dazu zu sagen. Na ja, es gibt halt diese Interessenslagen und die können dann auch mal wirklich auch gegen äh setzlich sein und das ein oder andere auch mal ähm behindern oder verhindern oder in die in die Länge ziehen. Ähm, gerade was das Thema. Standardisierung von Schnittstellen angeht, äh bis man sich da auch mal geeinigt hat ähm.
Ich mein da ein Verfahren das wird dann schon schwierig als kommunale Sicht, also aus der städtischen IT raus dann auch auszuhalten, zu sagen na ja also ähm ist ganz schön, dass man jetzt darüber spricht, aber das ist jetzt nicht Unser Job äh an der Stelle, das zu koordinieren und das noch zu moderieren.
Oder geschweige denn auch dann einen einzelnen Standard äh ähm deutschlandweit dann äh im Rahmen von OZG dann auch umzusetzen dazu sind wir erstmal personell nicht aufgestellt und dann sind wir auch nicht bereit, diesen diesen Prozess dann auch alleine mit zu begleiten, also ich glaub da braucht man auch auf der Länderseite nochmal einiges ähm und ähm ja, ist man jetzt auch das Thema als ähm Servicekonten
im Ausbau, also in wie viel Servicekunden wird's denn in Deutschland geben, ähm, wird das wirklich alles gut er auch untereinander nutzbar sein wie viel Zeit ist da schon ins Land gegangen und wir haben jetzt noch kein Unternehmenskonto was wir jetzt für Gewerbeleistung richtig gut nutzen können. Also da sieht man so so ganz ruckelfrei läuft's noch nicht. Äh ich glaube da diesen Problem, dann müsste man sich nochmal stellen.
Also da möchte ich auch kurz noch einhaken, ähm weil wir wir wollen ja ähm möglichst schnell ähm weiterkommen, mit. Diensten. Wir wollen ja auch nicht nur in den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den Mitarbeitenden eine Möglichkeit ähm bieten, jetzt gerade während. Der Corona-Zeit ähm in die digitale Welt oder auch die Anträge, in die digitale Welt ähm zu übermitteln und ähm.
Mir ist es dann doch wichtig, dass man dann sagt, okay, vielleicht bauen wir jetzt noch nicht den perfekten Online-Dienst. Ähm der hat bestimmt noch seine Macken. Nur wir haben Hauptsache, wir haben schon mal irgendetwas ähm den den Kolleginnen und Kollegen geboten, um als, ja bisschen oft ähm bisschen Geschwindigkeit zu bekommen.
Clariss, du hast den Daumen gehoben, du schließt dich also dem an.
Absolut, diese agile Arbeitsweise, dass man einfach schon mal was äh an Nutzen bringt, das halte ich für ganz essenziell, dass man auch von einem OZG-Bündel erstmal nur eine Leiter, realisiert und dann die anderen schubweise hinterher ähm dass man noch nicht alle Fallkonstellationen abgedeckt hat ähm da braucht man sich auch wirklich nicht im Perfektionismus zu verzetteln, sondern raus damit.
Super, einfach raus damit, das ist ein, das ist ein gutes, ich will jetzt nicht sagen, Abschlusswort, weil ich weiß nicht, ob wir noch was vergessen haben bei der ganzen Geschichte, weil äh ihr macht in NRW äh sehr viel, ihr macht in Bonn sehr viel. Ähm ich denke, ihr seid, In meinen Augen ziemlich gut aufgestellt, ich weiß nicht, was eure Meinung dazu ist.
Ja, wir tauschen uns auch aus, ähm sowohl auf der kommunalen und IT-Dienstleisterebene als auch ähm natürlich mit dem Land über DNRW, die nicht unerwähnt bleiben dürfen, wenn wir über die kommunale OZG-Umsetzung in Nordrhein-Westfalen sprechen Und auch mit anderen Bundesländern, also wir haben regelmäßigen Austausch mit Data Port, mit Eco einundzwanzig, mit Hessen über die Vitaco auch. Insofern ähm denke ich, haben wir da ein gutes Netzwerk.
Theater schließe ich mich auch an und ähm auch von uns aus sehr danken Richtung KDN auf jeden Fall für die auch massive Unterstützung, die äh von euch auch so auch geleistet wird. Ich denke, wir haben noch auch viele Fragen, die ähm offen sind und die wir auch nur gemeinsam lösen. Also die wir hinterkommunal lösen können, äh die wir auch nur gemeinsam auch mit den Herstellern im Dialog ähm lösen können, aber eben auf Länderebene und ähm Bundesebene dann auch weitertragen.
Das könnten wir alleine als einzelne Kommune können wir das nicht, also das schaffen wir nicht, das ist und insofern ist diese dieses Konstrukt und diese Hilfestellung äh sehr, sehr hilfreich und ähm, auch lohnenswert ähm von den Kommunen untereinander, das auch mit zu unterstützen und ich hoffe, dass sehr, dass wir auch im im OZG-Umsetzung der natürlich agil gestaltet werden muss, aber dass wir da glaube ich auf allen Seiten, auf allen äh Akteuren, die da.
Ähm die dabei sind, auch auf einen Kompromiss gehen können und dass man aufm, auf.
Auf einem Nenner kommt, äh Konsens findet, äh um das Thema insgesamt weiterzubringen. Weil man muss ja sagen, OZG ist jetzt kein Selbstweg, äh mit dem wir uns jetzt hier schön beschäftigen, sondern wir wollen die Mehrwerte einerseits auf für die Bürgerinnen und Bürger ein Unternehmen äh schnell nach vorne bringen, aber wir brauchen die Mehrwerte definitiv auch sehr schnell in der Verwaltung selber als Entlastung äh für die Kolleginnen und Kollegen.
Wunderschönes Abschlusswort. Vielen Dank, Bianca, Sven Clariss und auch äh alle Hörer, vielen Dank fürs Zuhören. Ähm Kontaktdaten äh gibt's wie immer in den Shownotes, auch jede Menge Links über das, was wir gerade gesprochen haben, findet sich in den Shownotes. Ich bedanke mich fürs Zuhören und äh wünsche allen noch einen schönen Tag.
