Open Data Day in München. E-Government Podcast ist wieder vor Ort und ich habe jetzt meine erste Gesprächspartnerin, die Uli Köppen. Grüß dich Uli.
Hi Thorsten.
Vielleicht sagst du mal ganz kurz, wer du bist und was du so machst.
Ja, sehr gerne. Ich bin Journalistin, ich arbeite beim Bayerischen Rundfunk und ich bin da zuständig für die KI und Datenteams für Investigationen, für Produktentwicklung und mittlerweile auch für Strategieentwicklung.
Datenteam beim BR. Also, du hast gerade einen Vortrag gehalten. Eigentlich hättest du dir noch zwei Stunden länger halten können. Ich hätte noch gerne länger zugehört.
Das will doch kein Mensch hören, Thorsten.
Doch, ich glaube schon. Da waren sehr viele begeisterte Zuhörer im Raum. Open Data und überhaupt Daten und Bayerische Rundfunk. Was macht ihr denn da überhaupt?
Das ist mittlerweile ein sehr breites Feld. Wir haben vor circa zehn Jahren angefangen und haben ein Datenteam aufgebaut, BR Data. Und wir sind immer investigativer geworden mit dem, was wir machen. Also investigative Datenrecherche sind dann zusammengewachsen mit den Kolleginnen von BR Recherche. Das ist unser Investigativ-Team mit meiner Kollegin Verena Nierle. Und vor circa fünf Jahren haben wir das AI & Automation Lab gegründet, das dritte Team.
Und da haben wir das, was wir im Datenteam gemacht haben, übertragen auf Produktentwicklung im Journalismus. Das bedeutet automatisierte Texte, automatisierte Grafiken, automatisierte Newsbriefings, so dass es zu uns als öffentlich-rechtlichem Rundfunk passt.
Ich habe immer noch im Kopf, BR ist Radio, aber nein, ihr macht ja auch Fernsehen. Deswegen sage ich ja, wozu braucht ihr Grafiken im Radio? Aber das heißt, dieses BA Data ist so eine richtige Unterstützungseinheit für die Journalisten, die ihre Geschichten da recherchieren und aufbauen.
Ich würde sagen, dass das selbst Journalistinnen sind. Also das sind nur Journalistinnen mit unterschiedlichen Perspektiven, wie Programmierung, wie Produktentwicklung, Datenrecherche, Datenanalyse, Statistik. Das heißt, wir arbeiten sehr interdisziplinär. Wir verstehen uns aber alle als Journalistinnen.
Mhm. Und hast du vielleicht ein paar Beispiele, was ihr schon gemacht habt, was man vielleicht kennen könnte so als?
Klar, gerne. Also wir haben während der Pandemie zum Beispiel, wie sehr viele Datenteams auf der ganzen Welt, haben wir einen Monitor gebaut. Einerseits für unseren Newsroom, wo wir die Daten vom Robert-Koch-Institut in der Automatisierung zur Verfügung gestellt haben, weil plötzlich alle Newsrooms im BR und auf der ganzen Welt mit Daten zu tun hatten, mit Gesundheitsdaten.
Das landet ja normalerweise immer in einem Spezialressort und das war dann zum ersten Mal so, dass da alle damit zu tun hatten. Und da war das eben sinnvoll, dass wir das zentralisiert haben, also dass wir die Datenarbeit bei uns gemacht haben und dass die Kolleginnen anhand eines Monitors und anhand eines Trendreports jeden Tag, zweimal am Tag, diese Ergebnisse sehen konnten. Und wir haben dann sehr schnell festgestellt, dass dasselbe Produkt interessant
ist für unsere Userinnen. Und das war dann zum ersten Mal so, dass wir dasselbe Produkt nach innen und nach außen veröffentlicht haben. Solche Dinge machen wir. Da geht es um Datenmonitoring. Wir arbeiten aber auch sehr viel investigativ. Wir haben uns zum Beispiel die Schufa näher angeschaut mit dem Spiegel. Das war schon 2017 und den Algorithmus untersucht. Wir haben uns KI-Recruiting-Systeme angeschaut. Wir schauen uns Themen zu Biometriedaten an.
Was passiert, wenn wir zum Beispiel bei einem Callcenter anrufen und dort ein Algorithmus unsere Stimme analysiert? Der könnte jetzt zum Beispiel sagen, bin ich eher gut drauf, bin ich eher schlecht drauf? Welche Emotionen transportiert meine Stimme?
Oh, das habe ich gehört, das war hervorragend.
Das freut mich. Die könnten sogar sagen, war ich jemals Raucherin? Und es gibt mittlerweile sogar einen Stimmschwangerschaftstest mit KI.
Oh, super. Das geht ja fast wie bei Amazon, wo man dann plötzlich eine Einladung kriegt für Babysachen. zu kaufen. Das ist super.
Also es kommt darauf an, wo man es einsetzt. Man darf das an bestimmten Stellen auch so nicht einsetzen. Das regelt mittlerweile auch der AI-Act. Aber Emotionserkennung ist eines der Felder, wo wir investigativ gearbeitet haben zum Beispiel.
Ich habe ja mal in einer Art Callcenter gearbeitet. Das hätte ich mir sehr gewünscht, dass man da sieht, wie emotional das Gegenüber gerade ist oder ob das nur gefakt ist.
Oder auch du selbst eben.
Ja, das finde ich scary. Scary. Ihr seid ja auch in diesem Recherchenetzwerk mit dabei, oder? Mit SZ und Fokus und wer da alles dabei ist.
Also wir sind in einem anderen Recherchenetzwerk dabei, aber es gibt verschiedene Recherchenetzwerke innerhalb der ARD und wir arbeiten auch mit Verlagen zusammen, eigentlich auf der ganzen Welt. Es wird vom Thema her bestimmt, also da, wo das Thema interessant landen könnte, versuchen wir auch mit Partnern zu arbeiten. Genau. Und kollaboratives Arbeiten im Journalismus wird sowieso, Gott sei Dank, immer mehr.
Wie kann ich mir das vorstellen? Ihr seid quasi Datenexperten mit Journalismusblut? Das heißt, wenn ihr irgendwo seht, oh, der Datensatz sieht interessant aus, ich beiße mich da mal rein und gucke, was ich da rausholen kann, oder?
So ist es genau. Also bei uns ist es so, dass meistens die Kolleginnen ein komplementäres Skillset haben, so nennen wir das, wenn man entweder aus dem Journalismus kommt und sich in die Datenarbeit reingräbt oder wenn man aus der Datenanalyse kommt und in den Journalismus einsteigt. Und dadurch, dass viele Kolleginnen beide Hintergründe haben, kann man auch nur mit einer Perspektive landen und kann sich dann auch in diesem Team vorwärts bewegen.
Du hattest vorhin den Vortrag hier und hast auch was von KI erzählt. Und ich fand es ganz interessant, wie KI auch ganz natürlich quasi in eure tägliche Arbeit mit einfließt. Was macht ihr denn da konkret? Vielleicht hast du ein paar Beispiele.
Tatsächlich ist KI einfach ein Instrument von vielen. Wir sind immer so ein bisschen interessiert an neuen Methoden. Das heißt, wir probieren auch viele aus, aber letztendlich sind wir auch sehr pragmatisch und nehmen dann die Technologie, die uns am meisten weiterhilft. Wir benutzen KI gerade für Sprach-Services im Newsroom. Da bauen wir gerade an einem sogenannten Playground, das machen auch sehr viele Newsrooms auf der ganzen Welt, dass man Sprachmodelle für Sprach-Services benutzt.
Etwas, was im Newsroom jeden Tag passiert, dass man einen Titel finden muss, dass man einen gut klingenden Teaser finden muss. Und bei dieser Arbeit kann man sich als Journalistin mittlerweile von Sprachmodellen unterstützen lassen. Und um das möglichst einfach für den Newsroom zu gestalten, haben wir da eine Oberfläche gebaut, mit der man arbeiten kann, sodass man eine Idee eingibt und ein Ergebnis rauskommt, zum Beispiel.
Aber das ist gut, dann muss ich mir gar kein schlechtes Gewissen machen, wenn das die Profis auch nutzen.
Absolut.
Die Texte durchsuchen zu lassen nach einer guten Überschrift, nach einem guten Teaser, das finde ich...
Als Gedankenstütze hilft uns das stark weiter. Natürlich muss man bei Sprachmodellen aufpassen, das wissen alle, dass unter Umständen falsche Fakten drinstehen. Das heißt, die journalistische Vorsicht und unsere Prinzipien, die Die gelten nach wie vor natürlich.
Jetzt sind wir ja hier in dem Podcast. Ich bin auch sehr audiophil und ich höre sehr viele Podcasts an. Und ihr habt so einen coolen Location-Service.
Ja, das stimmt. Wir haben einen Prototypen, der uns mittlerweile schon seit zwei Jahren begleitet. Das ist unser personalisiertes Audio-News-Briefing. Das ist unser BR-Regional-Update. Da kann man auch danach googeln und dann findet man das. Das heißt, man kann es ausprobieren. Da kann ich sagen, ich hätte jetzt gerne die Nachrichten rund um einen Ort in Bayern, zum Beispiel Ingolstadt. Und dann kannst du sagen, ich hätte Ingolstadt gerne plus 25 Kilometer.
Der Podcast soll vielleicht anderthalb Minuten lang sein. Und ich hätte gerne Nachrichten, die immer neu sind, also die letzten 24 Stunden. Und dann sucht mir ein Algorithmus dieses News Briefing zusammen und gibt mir ein Alert und sagt mir, da sind neue Nachrichten in diesem Bereich entstanden. Und dann kann ich mir die anhören.
Das ist sehr gut. Das muss ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Uli, ich glaube, wir könnten noch zwei Stunden reden. Ich mache aber hier bloß ganz kurze Abschnitte. Ich glaube, wir müssen uns verabreden für eine längere Session.
Das machen wir sehr gerne.
Ja, vielen Dank, dass du da warst.
Danke, dass ich da sein durfte.
Und bis dann.
Bis dann, Thorsten.
Tschüss. Ich habe mir zwei Vertreter der Organisatoren hier in mein virtuelles, oder es ist gar kein virtuelles Studio, es ist ein richtiges Studio geholt, und einen Gast noch dazu, der ein bisschen was von seinen Erlebnissen erzählt. Aber fangen wir direkt mal an. Hallo Wolfgang, ich grüße dich.
Hallo Thorsten, schön, dass du dabei bist.
Schön, dass du da bist. Vielleicht sagst du noch ganz kurz, wer du bist. Eigentlich bist du bekannt im Podcast, aber vielleicht kann nur deine Stimme jetzt… Nee.
Nee, ich habe schon mal einen, du habt ja. Also Wolfgang Glock, IT-Referat, Landeshauptstadt München. Dort zuständig für E-Government, Open Government und Smart City und ja, all die coolen Themen und Open Government ist ein Teil auf jeden Fall Open Data und heute der Open Data Day.
Ja, schön, dass ich wieder da sein kann. Und Luis, dich kennt man auch im Podcast, aber vielleicht stelle ich dich auch noch mal ganz kurz vor.
Vollständigkeit halber, Luis Moosburger. Ich bin Product Owner für Open Data bei der Byte beziehungsweise jetzt im neu etablierten Open Byte Data Competence Center.
Aber da sprechen wir später noch mal gesondert drüber. Ja, ne. Und dann habe ich noch den Leonhardt da. Du bist das erste Mal heute dabei.
Erstmal heute dabei, Leonhard Kucklack, genau. Ja, ich war gerade in Bayern und dachte, hey, Open Data, Open Code, das passt gut zusammen. Ich muss hier vorbeischauen und schauen, wo wir da irgendwie das Energie hinheben und draufschauen, genau. Ich bin von der Zendes, Zentrum für Digitale Souveränität, zuständig da für Open Code und alles, was auf Open Code landet, an Open Source Software, braucht Open Data und.
Wolfgang, wir sind hier in einer neuen Location. Die ist cool.
Ja, das Munich Urban CoLab, unser Prunkstück, wenn es um innovative Formate geht. Also wir haben hier ein winziges Büro, 10 Quadratmeter, oben als IT-Referat. Aber ja, ein Referat für Arbeit und Wirtschaft hat ein größeres Büro und wir arbeiten da sehr eng zusammen. Und ich finde einfach hier die Atmosphäre so cool. Da sind Startups, da gibt es kleine Telefonkabinen, da gibt es Open Space und hier ist wirklich was los und das ist einfach toll.
Ganz viele tolle Veranstaltungen finden hier statt und deswegen bin ich hier immer gerne und ich werde auch meine Karte nicht abgeben, ich habe nämlich eine.
Und dieses Jahr in Kooperation mit der Byte, die Byte hat auch eine Historie hier im Haus, habe ich gehört. Die Anfänge waren hier in den Büros. Und Luis, wie kam es zu dieser Kooperation?
Ja, ehrlich gesagt sind wir mit der Stadt München ja schon ganz lange in enger Zusammenarbeit. Wir waren ja auch letztes Jahr schon auf dem Open Data Day in München, da quasi in Anführungsstrichen nur als Vortragende und haben angekündigt. Und aber eigentlich haben wir damals schon gesagt, das muss zusammenwachsen. Wir müssen hier die Ressourcen zusammenlegen und ein gemeinsames Format entwickeln. beziehungsweise daran anknüpfen, was es schon gibt.
Ich muss auch direkt sagen, seit die Byte das Open Data Portal oder dieses Open By Data hat, ist gefühlt die Sicht in Bayern auf das Thema Open Data viel, viel stärker als vorher. Also was man von Bayern gar nicht so gewohnt ist. Also irgendwie ist das Thema viel präsenter.
Ja, also eben dieses Informationsfreiheitsgesetz, das ja vorher mal da so angekündigt wurde, Das wäre natürlich schon so ein Meilenstein. Aber es ist auf jeden Fall wichtig, dass dieses Thema Open Data präsenter wird. Ich glaube, das ist uns heute auch gelungen. Dr. Strepp war ja auch hier vor Ort, der hat es auch live gehört und selbst auch vertreten, hat gut Werbung für euch gemacht als beide. Und von daher, ja, also die Hoffnung stirbt zuletzt, aber da ist trotzdem noch ein Stück Weg hin.
Der Münchner Open Data Day, der hat sich ja in den letzten Jahren ziemlich verändert. Ich kenne noch die Anfänge, ich bin ja glaube ich fast jedes Jahr dabei gewesen, mit Hackathon, wo dann die Nerds in der Ecke saßen mit ihren Laptops und teilweise, kleine Maschinen programmiert haben. Jetzt ist es eher so ein Konferenzformat.
Ja, also wir haben uns in der Zeit sozusagen weiterentwickelt. Wir sind immer ein bisschen hin und her gerissen zwischen Barcamp, also wo man wirklich interaktiv was macht, oder eben Vortrag und dann, ja, man konsumiert mehr. Ersteres, also Barcamp, liegt mir eigentlich mehr. Aber ein Hackathon, dafür ist viel zu wenig Zeit. Da brauche ich einfach ein ganzes Wochenende wie beim Hackathon. Da starte ich am Freitag und bin Sonntagnachmittag dann fertig. Das ist eine Zeit für einen Hackathon.
Aber hier das Format, das ist, glaube ich, ganz, ganz inspirierend.
Wobei das Coding...
Wann ist das nächste Hackertum?
Im November sind wir wieder dabei. 750 Leute, wahrscheinlich sogar mehr.
Cool. Luis, entschuldige, ich habe dich kurz unterbrochen.
Nee, ich wollte nur sagen, dass es ja auch Coding gibt, zum Beispiel von euch selber, die LLM mit Open Data zu trainieren. Tatsächlich jetzt gerade findet wieder der Linked Open Data Workshop von Mila statt. Der wird mich umbringen, weil ich jetzt glaube ich zum fünften Mal verspreche.
Da hinzukommen.
Und jetzt klappt es wieder nicht. Aber genau, in einem gewissen Rahmen natürlich. Man versucht ja irgendwie zu verbinden, verschiedene Perspektiven zu bringen und das Coding, um die ganze Bandbreite zu zeigen. Wir haben ja heute auch Leute aus der Kultur da, Gesundheitsdaten, also da ist echt thematisch eine Bandbreite da.
Leonard, wie hast du bis jetzt den Open Data Day erlebt?
Erstmal super, dass wir mit dem guten Wetter heute starten, aber ich glaube, das sind meine großen drei Highlights bisher, das heißt erst mittags, auf jeden Fall morgen hier reinzukommen mit dem Launch der Byte of OpenCode, tatsächlich zu zu sagen, wir bauen hier, Komponenten für eine Datenplattform, wir stellen die auch Open Source und öffnen uns für eine Nachnutzung.
Das war, glaube ich, ein guter Auftakt am Morgen. Dann ganz klar, glaube ich, der Input von der Uli Köppen auch rund um die Arbeit im BR, also rund um Open Data, aber auch, was sie da entwicklungstechnisch irgendwie auf den Weg bringen. Ich glaube, da ist auch viel Potenzial, das auch auf der Software-Ebene irgendwie zu öffnen.
Und ganz klar natürlich hier das Vernetzen von Initiativen und Austausch, um wirklich ein Gefühl dafür zu kriegen, was passiert auf kommunaler Ebene, auf Landesebene und auch bis in den Bund hinein, um nicht Sachen doppelt und dreimal zu machen, sondern Synergien zu heben und gemeinsam dran zu arbeiten.
Und Ideen für eine ähnliche Veranstaltung fürs Zendes?
Auf jeden Fall ist, glaube ich, diese Themenschwerpunkte hervorheben und auch für die Zendes oder das, was wir bei der Zendes machen, wirklich zu gucken, wie kriegen wir diese Brücken hin. Wenn wir mehr Akteure haben, die Open-Source-Software rund um Open Data veröffentlichen, wie machen wir das sichtbar?
Und ich glaube, da können wir als Tennis einen Beitrag leisten, rund um diese Plattformen, Open-Code-Formate auch mit einem entsprechenden Fokus auf den Weg zu bringen, im Bereich Community-Building und ähnliches.
Jetzt nochmal zurück zur Veranstaltung. Was gibt es denn für Themen, die hier in den einzelnen Panels stattfinden, beziehungsweise in den Vorträgen stattfinden? Oder sind es überhaupt Workshops dabei? Ich musste vorhin schon Zettelchen ausfüllen.
Ja, gut. Wir präsentieren in einem Workshop, der ist schon gelaufen, haben wir einfach unser Open Data Angebot mal von der Stadt München nochmal dargestellt und auch was damit gemacht werden kann. Also mein Kollege, der Frank Börger, ist ja da zuständig.
Und ja, der hat das, glaube ich, ganz gut vermittelt. Ich habe im Nachgang dann mit jemandem auch gesprochen und die hat so ein paar Aha-Effekte gehabt, damit man einfach mal versteht, was ist Open Data, was kann man damit machen, was ist die Inspiration dahinter. und jetzt gerade läuft ein Workshop, wo es um den Einsatz von KI geht, was wir in München auch machen. Also so in unserem InnoLab haben wir so Untersuchungen, wie KI und Daten zusammenspielen
kann, Textanalysen und das finde ich auch ganz spannend. Aber ich bin auch gerne jetzt bei dir, Thorsten.
Textanalysen, ich habe einen riesengroßen Datensatz an Transkripten von meinem Podcast. Also wenn da einer was mit anfangen will, einfach melden.
Ja, damit.
Gut, ich schicke sie dir. Ich habe auch einen Server, wo die liegen.
Sehr gut.
Was sind denn deine Highlights? Luis?
Ich finde die, ich hätte fast Randbereiche gesagt, aber quasi diese angrenzenden Disziplinen total spannend. Wir hatten einen Workshop zu Open Science von Professor Mansmann, Umgang mit sensitiven Gesundheitsdaten. Wir haben das Thema Coding Da Vinci da, dieser Kultur-Hackathon, von dem man sicher sehr viel lernen kann. Linked Open Data hatte ich gerade schon erwähnt. Und was ich persönlich sehr gut finde, ist, dass wir Open Data Bad Practices von Stefan Kaufmann haben.
Der läuft, glaube ich, gerade, oder?
Die letzte Runde, jetzt dann im Anschluss.
Oh, mit dem Stefan muss ich nachher noch reden.
Also ich habe ja schon drei Barcamps erlebt, wo er das durchziehen wollte und es nicht zusammengegangen ist. Und dann habe ich ihm gesagt, ja, mach es doch bei uns. Man will ja davon lernen und ich finde, dafür sollte auch der Raum da sein.
Sehr gut. Ich glaube, wir sind erstmal soweit, was die Veranstaltung geht durch. Vielen Dank. Ich bin jedes Jahr gern hier und ich hoffe, im nächsten Jahr gibt es wieder einen Open Data Day.
Mit Sicherheit, ja. Also ich werde dafür stehen und vielleicht haben wir es dann, ja, vielleicht nochmal eine andere Location. Ja, wir sind inzwischen ganz gut ausgestattet im IT-Deuferat. Da haben wir auch einen netten Raum, nennen wir Werkstatt mit DT und Und vielleicht, ja, man muss ja immer ein bisschen flexibel bleiben und sich bewegen.
Genau.
Hauptsache, du bist wieder dabei.
Ich werde mein Möglichstes tun, wieder dabei zu sein. Vielen Dank und bis bald dann.
Super, danke Thorsten.
Danke Thorsten.
So, immer noch Open Data Day und immer noch Luis. Grüße dich, Luis, zurück bei mir im Studio. Du hast natürlich noch ein bisschen mehr zu erzählen als zur Orga. Es gibt Neuigkeiten bei Open My Data.
Ja, genau. Wir haben die letzten Monate, das letzte knappe Jahr über eigentlich versucht, möglichst viele anzustoßen. Und heute gab es nochmal News, um das Thema Open Data in Bayern langfristig auf stabile Beine zu stellen. Da haben wir ein Competence Center gegründet, das Open By Data Competence Center oder kurz OC By Data, mit dem wir langfristig stabil für das Thema Open Data sorgen.
Wie muss ich mir denn so ein Competence Center vorstellen? Wie ist das ausgestattet und was macht ihr konkret?
Wir sind eine Einheit der Byte, also immer noch ein normaler Bestandteil der Byte, aber mit einem bestimmten fachlichen Auftrag. Eine Einheit. Wir sind gerade vier Personen mit verschiedenen Rollen, die aber auch auf die sonstige Byte zurückgreifen können, also mit UX-Designern, Projektmanagerinnen und so weiter und so fort.
Und wer hat Zugriff auf das Kompetenzzentrum? Kann ich als Kommune jetzt einfach bei euch anrufen und sagen, ich brauche da mal was?
Ich hoffe sehr. Also wir haben eine eigene Webpräsenz, wo wir alle unsere Services sichtbar machen. Dazu gehören buchbare Beratungsangebote, Handreichungen, Infomaterial und so weiter und so fort. Und die richten sich ganz explizit an alle in Bayern, die Daten bereitstellen möchten.
Okay, also das heißt, ihr begleitet oder ihr habt die Möglichkeit, Datenbereitsteller von der Idee, welche Daten sie bereitstellen wollen, bis zur tatsächlichen Veröffentlichung und Pflege zu betreuen.
Ganz genau. Das machen wir ganz aktiv und ehrlich gesagt drehen wir diesen Spieß sogar um. indem wir auf potenzielle Datenbereitsteller zugehen und sie ermuntern, überzeugen, Open Data mitzumachen. Zum Beispiel bei der Baykommun Roadshow waren wir dabei und haben einige Kommunen eingesammelt, mit denen wir jetzt weitermachen.
Da gibst du mir gleich den richtigen Stichwort. Baykommun Roadshow und auch hier jetzt Open Data Day. Ist sowas von der Bayt auch zu erwarten, dass sowas speziell für Open Data von der Bayt auch nochmal organisiert wird?
Ein eigenes Event meinst du?
Ein eigenes Event, vielleicht so in Richtung Roadshow oder in Richtung Hackathon oder...
Also wir haben da schon ein paar Ideen, die ich jetzt noch nicht so konkret aussprechen kann. Ja. Ich bin immer ein Fan davon und das hat man in unserem eigenen Workshop vorher auch gesehen, dass wir quasi eine Einheit sind, mit der man eine Partnerschaft eingeht. Also so wie wir es in München machen. Es gibt die Landeshauptstadt München, die ein Event zusammen mit der BITE organisiert. Oder es gibt die BITE-Kommun Roadshow und wir sind quasi mit an Bord.
Und ich glaube, da entsteht immer der größte Mehrwert, wenn mehrere Partner an einem Tisch sind und wir sozusagen die Werkzeuge und die Beteiligung mitgeben, um regional Dinge zu ermöglichen.
Okay, jetzt wolltest du zur Veranstaltung nicht so viel voraussagen. Ich kann noch nicht.
Es gibt schon ein, zwei Ideen, da kommt sicher noch was.
Aber was ist denn noch zu erwarten von Open by Data?
Also eine Sache, die wir jetzt ganz konkret machen, ist ein Open Data Roundtable in Bayern. Den möchten wir jetzt etablieren, ein Netzwerkformat, wo wir verschiedenste Communities miteinander an einen Tisch bringen. Forschung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und so weiter. Weil wir eben genau diesen Austausch und dieses eigene Initiativen starten fördern möchten. Wir haben jetzt heute einiges auf den Tisch gelegt. Unser Code ist jetzt Open Source bei Open Code veröffentlicht.
Es sind einen Haufen neue Datenbereitsteller heute live gegangen und vor allem ist jetzt alles sichtbar, was wir als OC by Data anbieten. Also diese Beratungsservices. Wir zeigen jetzt auch Use Cases aus offenen bayerischen Daten und so weiter. Man kann uns jetzt auch explizit Datenanfragen stellen, die wir dann mitnehmen in unserer Arbeit. Also was ist von uns zu erwarten? Alles, was dem Thema Open Data in Bayern hilft, würde ich sagen.
Jetzt vielleicht mal noch eine Frage, weiß nicht, ob du die beantworten kannst. Als Kommune muss ich ja, wenn ich so eine Beratung brauche, normalerweise ausschreiben. Und ich könnte eigentlich gar nicht einfach so auf euch zukommen als Byte. Wie habt ihr das denn gelöst, dass die Kommune auch tatsächlich diese Dienstleistung in Anspruch nehmen kann?
Also wir sind explizit kein Dienstleister, speziell für Kommunen, weil wir sind Teil der BAIT und die BAIT hat einen Auftrag auf Landesebene, sondern was wir tun ist quasi, wir haben den politischen Auftrag, das Thema Open Data in Bayern zu stärken. bieten sozusagen eine offene Tür und Material, mit denen unsere Datenbereitsteller selber arbeiten können. Und dazu gehört eben auch, mit uns ins Gespräch zu kommen zu bestimmten Themen.
Das heißt aber nicht, dass wir jetzt quasi ein weitgehendes Consulting machen zu Datenstrategien und Co., sondern es sind quasi, wie soll ich sagen, Sprechstunden sozusagen zu bestimmten Fachthemen und die sind unter dieser Stelle.
Luis, was gibt es noch zu berichten von OpenByData und Byte vielleicht?
Also heute ist sehr viel. Ich kann nur empfehlen, auf unseren Social-Media-Kanälen, auf der Webpräsenz vorbeizuschauen, wo das alles nochmal aufgelistet ist. Über eineinhalbtausend neue Datensätze. Das Digitalministerium hat heute die erste ministerielle Open-Data-Präsenz gegründet unter digitalministerium.bydata.de und, und, und, also eine ganze Menge. Und es kommt noch einiges. Wir arbeiten gerade schon an Dingen wie automatisierte Verbesserung von Metadatenqualität.
Wir wollen die Open-Data-Präsenzen ausbauen. Und wir haben schon ein Konzept, auch da kann ich noch nicht so viel sagen, aber zu einfacherer Datenerfassung und so weiter. Also wir haben schon einiges auf der Roadmap und ich freue mich, das zu zeigen und zu diskutieren, am besten in unserem Roundtable.
Also Luis, wenn es wieder große Neuigkeiten sind, bist du herzlich willkommen bei mir im Podcast für heute. Vielen Dank und bis demnächst.
Ich freue mich drauf, danke.
Ja, Open Data Day München. Ich habe einen neuen Gast in meinem Studio, den Stefan.
Ich bin ja gar nicht so neu.
Ja, das stimmt. Du bist nicht neu, aber vielleicht stellst du dir auch nochmal vor, es war eigentlich keiner neu, der hier war.
Ja, es sind ja auch wirklich immer dieselben Leute. Also viele Leute kennen mich und sagen, um Gottes Willen, der schon wieder. Also ich bin Stefan Kaufmann, ich bin Referent bei Wikimedia Deutschland und erzähle Dinge über offene Daten.
Ja, und deswegen bist du aber auch bei Open Data Day. Ja, natürlich. Und du hast gerade einen Vortrag gehalten, zu dem ich leider zu spät gekommen bin. Bad Practices.
Ja, so wurde der Titel vorgeschlagen, glaube ich. Es ging ein bisschen. drum von wegen, welche Dinge man nicht wieder macht, also welche Fehler man nicht wieder machen müsste, weil die genügend andere schon gemacht haben. Und da habe ich versucht, ein bisschen eine Reise durchzubringen und das war dann, glaube ich, hinterher, hätte es noch mehr Motivation zum Abschluss gebraucht, aber es gab eine gute Diskussion.
Das stimmt. Kannst du vielleicht ein paar Beispiele nennen, was du da so genannt hast? Weil mir fallen ein paar ein, die man hätte anders machen können.
Ne, tatsächlich glaube ich, man müsste sie auch mal ausbauen. Es gibt ja vom Transportkollektiv so ein ganzes GitHub-Repository mit so Antipatterns auch raus, aus dem Open Data Bereich, die ich sehr empfehlen kann. auch raus, aus dem Open Data Bereich, die ich sehr empfehlen kann.
So grundsätzlich eigentlich jetzt, wenn man rückblickt auf diese ganze Erfahrung, So grundsätzlich eigentlich jetzt, wenn man rückblickt auf diese ganze Erfahrung, die ja vor allem das digitale Ehrenamt so gemacht hat, ist so das Grundproblem, die ja vor allem das digitale Ehrenamt so gemacht hat, ist so das Grundproblem, dass Open Data immer noch so verstanden wird, das macht man halt, dass Open Data immer noch so verstanden wird, das macht man halt, damit irgendjemand Drittes was damit tut.
damit irgendjemand Drittes was damit tut. Und da hat ja auch das Ehrenamt auch so ein bisschen dazu beigetragen, Und da hat ja auch das Ehrenamt auch so ein bisschen dazu beigetragen, dann hat man Visualisierung gemacht und Auswertung und so weiter, dann hat man Visualisierung gemacht und Auswertung und so weiter, um zu zeigen, das ginge mit Open Data. um zu zeigen, das ginge mit Open Data.
Und dann haben andere Städte auch händisch mit viel Schweiß und Blut und Tränen Und dann haben andere Städte auch händisch mit viel Schweiß und Blut und Tränen ähnliche Daten veröffentlicht und waren hinterher im schlimmsten Fall enttäuscht, ähnliche Daten veröffentlicht und waren hinterher im schlimmsten Fall enttäuscht, weil sich nicht irgendwie gelangweilt herumsitzende Ehrenamtliche sofort auf weil sich nicht irgendwie gelangweilt herumsitzende Ehrenamtliche sofort auf
diesen Datensatz gestürzt haben. diesen Datensatz gestürzt haben. Und was da Rob ganz oft in den Hintergrund und in den Vergessenheit gerät, Und was da Rob ganz oft in den Hintergrund und in den Vergessenheit gerät, ist, dass natürlich offene Daten, wenn es richtig gemacht wird, ist, dass natürlich offene Daten, wenn es richtig gemacht wird, eigentlich nur ein Abfallprodukt einer gut gelungenen Digitalisierung sind. eigentlich nur ein Abfallprodukt einer gut gelungenen Digitalisierung sind.
Was ich mitgekriegt habe an Diskussionen war, warum muss das eigentlich das Was ich mitgekriegt habe an Diskussionen war, warum muss das eigentlich das Ehrenamtamt machen und warum kann das nicht die Verwaltung gleich per Default Ehrenamtamt machen und warum kann das nicht die Verwaltung gleich per Default die Daten veröffentlichen? Und dann kann sich ja irgendein Ehrenamt oder irgendein
die Daten veröffentlichen? Und dann kann sich ja irgendein Ehrenamt oder irgendein Unternehmen sich damit beschäftigen. Unternehmen sich damit beschäftigen.
Ja, sowieso. Also das Grundprobe, was ja immer wieder auffällt bei solchen Beispielen, Ja, sowieso. Also das Grundprobe, was ja immer wieder auffällt bei solchen Beispielen, also jetzt mal so kleine Anfragen, ist ja das klassische Beispiel, also jetzt mal so kleine Anfragen, ist ja das klassische Beispiel, aber auch zum Beispiel die Eindeutschung von Digitransit und dergleichen mehr. aber auch zum Beispiel die Eindeutschung von Digitransit und dergleichen mehr.
Das sind ja alles Projekte gewesen, die eigentlich so zeigen wollten, Das sind ja alles Projekte gewesen, die eigentlich so zeigen wollten, so ginge es, lieber Staat, wenn du es mal richtig machst. die ja zum Teil auch so ginge es, lieber Staat, wenn du es mal richtig machst. die ja zum Teil auch schlüsselfertig gewesen wären, nach dem Motto, klone das GitHub-Repository und führe es halt aus. schlüsselfertig gewesen wären, nach dem Motto, klone das GitHub-Repository und führe es halt aus.
Solange das Problem aber ist, dass verwaltungsseitig niemand da ist, Solange das Problem aber ist, dass verwaltungsseitig niemand da ist, der mit diesem Satz, klone das GitHub-Repository und installiere es, der mit diesem Satz, klone das GitHub-Repository und installiere es, eine Handlung daraus ableiten kann, die er selber macht und die er nicht beauftragt eine Handlung daraus ableiten kann, die er selber macht und die er nicht beauftragt
bei irgendeinem Dienstleister, dann haben wir halt ein Problem. bei irgendeinem Dienstleister, dann haben wir halt ein Problem. Also es geht ja eigentlich um den Wissenstransfer in die Verwaltung rein, Also es geht ja eigentlich um den Wissenstransfer in die Verwaltung rein, damit die in Zukunft sowas selber macht und nicht das Ehrenamt weiterhin wie damit die in Zukunft sowas selber macht und nicht das Ehrenamt weiterhin wie vor 14 Jahren dem Händisch hinterher schrubbt.
vor 14 Jahren dem Händisch hinterher schrubbt.
Ja, aber da gibt es ja tatsächlich schon allererste Ansätze. Ja, aber da gibt es ja tatsächlich schon allererste Ansätze.
Zarte Pflänzchen. Zarte Pflänzchen.
Zarte Pflänzchen auch zum Thema Repository. Ich kann nur das senden, das ist mit OpenCode. Zarte Pflänzchen auch zum Thema Repository. Ich kann nur das senden, das ist mit OpenCode.
Ja, ich fürchte, dass du das sagst. Ja, ich fürchte, dass du das sagst.
Aber das sind zarte Pflänzchen. Das beginnt damit, dieses Know-how, Aber das sind zarte Pflänzchen. Das beginnt damit, dieses Know-how, was GitHub angeht oder überhaupt was GitLab angeht, in die Verwaltung zu bringen. was GitHub angeht oder überhaupt was GitLab angeht, in die Verwaltung zu bringen.
Ich glaube, das ist ja das Problem mit den zarten Pflänzchen. Ich glaube, das ist ja das Problem mit den zarten Pflänzchen. Also ich habe ja nichts gegen zarte Pflänzchen. Die sollen ja auch wachsen und gedeihen. Also ich habe ja nichts gegen zarte Pflänzchen. Die sollen ja auch wachsen und gedeihen. Die Frage ist halt immer, sind die Teil eines durchdachten Gartens? hinterher. Die Frage ist halt immer, sind die Teil eines durchdachten Gartens? hinterher.
Also ziehe ich damit mit strategischem Blick was ran oder ist es einfach nur Also ziehe ich damit mit strategischem Blick was ran oder ist es einfach nur ein Pflichthäkchen, was man macht, damit der Dienstleister, der so wie eh und ein Pflichthäkchen, was man macht, damit der Dienstleister, der so wie eh und je die Software baut, das jetzt halt auf Open Code hochlädt und nicht auf GitHub. je die Software baut, das jetzt halt auf Open Code hochlädt und nicht auf GitHub.
Also mir geht es ja wirklich eher um die Operationalisierung auf ganz vielen Also mir geht es ja wirklich eher um die Operationalisierung auf ganz vielen Ebenen in der Verwaltung selber, damit da ein Know-how in der Art und Weise vorhanden ist. Ebenen in der Verwaltung selber, damit da ein Know-how in der Art und Weise vorhanden ist.
Also ich sage da immer, ich muss nicht alles selber machen, also wirklich selber Also ich sage da immer, ich muss nicht alles selber machen, also wirklich selber machen und die Verwaltung soll ja nicht selber ständig die Code entwickeln, machen und die Verwaltung soll ja nicht selber ständig die Code entwickeln, aber wenn ich Leute drin habe, die sowas machen können, aber wenn ich Leute drin habe, die sowas machen können, können sie auch kompetenter bestellen und wissen auch hinterher,
können sie auch kompetenter bestellen und wissen auch hinterher, ob der Dienstleister sie beschissen hat oder ob sie bekommen haben, was sie bestellt haben. ob der Dienstleister sie beschissen hat oder ob sie bekommen haben, was sie bestellt haben.
Ja, du hattest vorhin so ein schönes Beispiel mit dem Maler im Haus. Ja, du hattest vorhin so ein schönes Beispiel mit dem Maler im Haus.
Mit dem Handwerker, ja. Soll ich das nochmal sagen? Mit dem Handwerker, ja. Soll ich das nochmal sagen?
Also ich weiß nicht, ob ich es zusammenkriege. Also ich muss nicht selber die Also ich weiß nicht, ob ich es zusammenkriege. Also ich muss nicht selber die Leitung legen können, aber wenn ich weiß, wie ich es haben möchte, Leitung legen können, aber wenn ich weiß, wie ich es haben möchte, kann ich hinterher den Handwerker kontrollieren und sagen, es ist genauso, kann ich hinterher den Handwerker kontrollieren und sagen, es ist genauso, wie ich es will oder nicht. wie ich es will oder nicht.
Ja, genau. Also das ist, glaube ich, da kam vorhin auch das schöne Vergleich
Ja, genau. Also das ist, glaube ich, da kam vorhin auch das schöne Vergleich von wegen, dann spricht der Finanzbürgermeister bei der IT-Strategie mit, von wegen, dann spricht der Finanzbürgermeister bei der IT-Strategie mit, weil er kann ja Excel bedienen, weil er kann ja Excel bedienen, und quasi daraus ableiten, dass ich weiß, dass Wasserhahn link, und quasi daraus ableiten, dass ich weiß, dass Wasserhahn link, dass rot heißes Wasser ist und blau kaltes Wasser heißt, dass ich ins Klempner
dass rot heißes Wasser ist und blau kaltes Wasser heißt, dass ich ins Klempner arbeiten machen könnte und, arbeiten machen könnte und, dann vergesse ich den Rückflussverhinderer und verkeime meine Wasserleitung oder sowas. dann vergesse ich den Rückflussverhinderer und verkeime meine Wasserleitung oder sowas. Also ja, es gibt Gründe, warum man da Leute hat, die sich auskennen. Also ja, es gibt Gründe, warum man da Leute hat, die sich auskennen.
Genau. Hast du Lösungsansätze? Genau. Hast du Lösungsansätze?
Nee, alles anzünden und neu machen. Nein, Quatsch. Nee, alles anzünden und neu machen. Nein, Quatsch.
Du bist da nicht Honkase. Du bist da nicht Honkase.
Oh Gott, das ist wild. Nee, ich glaube, an vielen Stellen muss man was anzünden. Oh Gott, das ist wild. Nee, ich glaube, an vielen Stellen muss man was anzünden. Ich glaube, dass das grundlegende Problem bei dem Ganzen ist, Ich glaube, dass das grundlegende Problem bei dem Ganzen ist, dass es momentan politischen Applaus, also zu viel politischen Applaus für Quatsch gibt. dass es momentan politischen Applaus, also zu viel politischen Applaus für Quatsch gibt.
Man kann immer noch dieselben abgedroschenen Sachen neu machen und damit auf Man kann immer noch dieselben abgedroschenen Sachen neu machen und damit auf irgendeiner Bühne einen Preis bekommen oder auch der Smart City Index ist, irgendeiner Bühne einen Preis bekommen oder auch der Smart City Index ist, glaube ich, Teil des Problems. glaube ich, Teil des Problems. Das sind halt, das schafft politisches Kapital für unnütze Sachen. Das sind halt, das schafft politisches Kapital für unnütze Sachen.
Und gleichzeitig ist es so, wir reden ja an ganz vielen Stellen von Infrastruktur Und gleichzeitig ist es so, wir reden ja an ganz vielen Stellen von Infrastruktur und also keine Oberbürgermeisterin käme auf die Idee, Also habe ich vorher mal und also keine Oberbürgermeisterin käme auf die Idee, Also habe ich vorher mal gesagt, dass niemand auf die Idee käme, eine Abwasserleitung mit Schleifchen gesagt, dass niemand auf die Idee käme, eine Abwasserleitung mit Schleifchen
und Blaskapelle einzubeihen. und Blaskapelle einzubeihen. Ich habe herausgefunden, in Schleswig-Holstein hat man das gemacht mit der zweiten Ich habe herausgefunden, in Schleswig-Holstein hat man das gemacht mit der zweiten Wasserleitung nach Pellworm, also Props nach Schleswig-Holstein. Wasserleitung nach Pellworm, also Props nach Schleswig-Holstein.
Viel hängt immer an Einzelpersonen, die halt auch wirklich dann gute Arbeit Viel hängt immer an Einzelpersonen, die halt auch wirklich dann gute Arbeit machen. Das kann man schwer beurteilen. machen. Das kann man schwer beurteilen.
das kann man schon auch durch gute Personalplanung auch hinbekommen und so und durch gute Führung, das kann man schon auch durch gute Personalplanung auch hinbekommen und so und durch gute Führung, aber das ist halt kaum was, was man irgendwie eins zu eins nachmachen kann und, aber das ist halt kaum was, was man irgendwie eins zu eins nachmachen kann und, letztlich geht es halt darum, die Applauslogik zu ändern und dann auch zu überlegen,
letztlich geht es halt darum, die Applauslogik zu ändern und dann auch zu überlegen, wie wir dazu beitragen können, dass man für die richtigen Sachen Applaus bekommt wie wir dazu beitragen können, dass man für die richtigen Sachen Applaus bekommt und der Quatsch halt nicht mehr. und der Quatsch halt nicht mehr.
Ja, aber braucht man nicht ein Stück weit Applaus für Infrastruktur, Ja, aber braucht man nicht ein Stück weit Applaus für Infrastruktur, damit es auch gesehen wird? Weil, dass mein Internet funktioniert, damit es auch gesehen wird? Weil, dass mein Internet funktioniert, das sehe ich, es funktioniert. das sehe ich, es funktioniert.
Aber was dahinter steckt. Aber was dahinter steckt.
Dass da Glasfaserleitungen noch noch nicht verlegt wurde, aber vielleicht irgendwann Dass da Glasfaserleitungen noch noch nicht verlegt wurde, aber vielleicht irgendwann verlegt wurde. Braucht es da nicht ein bisschen Applaus für, verlegt wurde. Braucht es da nicht ein bisschen Applaus für, dass endlich gibt es jetzt Glasfasern und es geht besser? dass endlich gibt es jetzt Glasfasern und es geht besser?
Eigentlich bräuchte es das. Und das ist ja eigentlich auch das Gemeine. Eigentlich bräuchte es das. Und das ist ja eigentlich auch das Gemeine.
Ich meine, dass Internet funktioniert, ist ja da das Ergebnis von, Ich meine, dass Internet funktioniert, ist ja da das Ergebnis von, so vielen krassen Leuten, die richtig, richtig, richtig geile Arbeit machen so vielen krassen Leuten, die richtig, richtig, richtig geile Arbeit machen und dafür eigentlich nie Aufmerksamkeit bekommen, sondern das bekommen halt und dafür eigentlich nie Aufmerksamkeit bekommen, sondern das bekommen halt
dann die Startup-Bros, die irgendwie die neue Shiny-App machen. dann die Startup-Bros, die irgendwie die neue Shiny-App machen. Die bekommen dann irgendwie Medienaufmerksamkeit. Die bekommen dann irgendwie Medienaufmerksamkeit. Und das ist ja das Parfide eigentlich. Und das ist ja das Parfide eigentlich. Das spiegelt sich ja genauso auch in der Linien-IT wieder im Staat. Das spiegelt sich ja genauso auch in der Linien-IT wieder im Staat.
Diejenigen, die den Laden am Laufen halten, das sind jetzt nicht die Leute, Diejenigen, die den Laden am Laufen halten, das sind jetzt nicht die Leute, die auf den Bühnen hinterstehen und die Preise einheim sind. die auf den Bühnen hinterstehen und die Preise einheim sind. Also ja, da muss man eigentlich hingehen. Also ja, da muss man eigentlich hingehen.
Also mehr Know-how in die Verwaltung reinbringen. Also mehr Know-how in die Verwaltung reinbringen.
Das heißt ja auch, dass man sich von diesen ganzen Dienstleistern ein Stück Das heißt ja auch, dass man sich von diesen ganzen Dienstleistern ein Stück weit unabhängiger macht oder zumindest deren Arbeit besser kontrollieren kann. weit unabhängiger macht oder zumindest deren Arbeit besser kontrollieren kann.
Wir sind jetzt immer noch in so einem New Public Management, Wir sind jetzt immer noch in so einem New Public Management, Spät-Thatcherismus, Reaganismus-Ding von wegen, der Staat kann nichts, Spät-Thatcherismus, Reaganismus-Ding von wegen, der Staat kann nichts, der Staat ist dumm, der soll das alles vergeben, die Wirtschaft kann es viel besser. der Staat ist dumm, der soll das alles vergeben, die Wirtschaft kann es viel besser.
Und jetzt haben wir so das Schlechteste aus beiden Welten, also aus Konzern Und jetzt haben wir so das Schlechteste aus beiden Welten, also aus Konzern und Staat, also die Unflexibilität eines Staates mit dem Geldverbrennen eines und Staat, also die Unflexibilität eines Staates mit dem Geldverbrennen eines schlecht gebauten Konzerns und den Strukturen. schlecht gebauten Konzerns und den Strukturen.
Das heißt, eigentlich geht es darum, hier wieder wie in dem UK-Handbuch Better Das heißt, eigentlich geht es darum, hier wieder wie in dem UK-Handbuch Better for Less hinzubekommen, dass wir ein besseres Ergebnis haben und dabei aber for Less hinzubekommen, dass wir ein besseres Ergebnis haben und dabei aber nicht ständig einfach Geld rausgeben, weil Sachmittel für Berater sind ja quasi unendlich da. nicht ständig einfach Geld rausgeben, weil Sachmittel für Berater sind ja quasi unendlich da.
Ich glaube, in Bayern wird sich hier demnächst was tun. Mehr kann man dazu noch Ich glaube, in Bayern wird sich hier demnächst was tun. Mehr kann man dazu noch nicht sagen, aber da wird sich ein bisschen was ändern an der ganzen Struktur. nicht sagen, aber da wird sich ein bisschen was ändern an der ganzen Struktur. Stefan, vielen Dank, dass du da warst, mal wieder. Stefan, vielen Dank, dass du da warst, mal wieder.
Und wie gesagt, du bist immer herzlich willkommen und ich hoffe, Und wie gesagt, du bist immer herzlich willkommen und ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder. wir sehen uns bald mal wieder.
