Monatsschau 09/26 - podcast episode cover

Monatsschau 09/26

Sep 28, 20251 hr 4 minEp. 232
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Episode description

In dieser Monatsschau diskutieren die Gäste über aktuelle Themen der Digitalisierung, insbesondere im Bereich der Cloud-Technologien, digitale Souveränität und die Herausforderungen der Kommunen. Sie reflektieren über den Digital Skills Gap und die Notwendigkeit, digitale Verantwortung zu zentralisieren, um z.B. die Effizienz der Sozialleistungen zu verbessern. Zudem wird die Bedeutung von Literatur und Podcasts als Informationsquellen hervorgehoben. Außerdem diskutieren die Teilnehmer verschiedene kreative Austauschformate, die Bedeutung des Marktplatzes der Zukunft für die öffentliche Beschaffung, die Integration von KI in öffentliche Dienstleistungen, die Herausforderungen und Chancen im Bereich ePayment sowie die bevorstehende Smart Country Convention (SCCON).

Kommentare  unter: https://egovernment-podcast.com/egov232-monatsschau-09-25/


Monatsrückschau Torsten

Kurzbericht vom SCS-Summit

Der eGovernment Monitor 2025 wurde veröffentlicht

Start der Initiative „(Neu)Start KfZ: Die Dresdner Forderungen für moderne Zulassung“

Lisa

Kurzbericht CIVI/CON Aktuell – Civitas Connect

Sozialplattform

Studien und Stellungnahmen:

Zitat Anne Rabe: Wer in der Vergangenheit lebt hat noch Zukunft (Spielzeiteröffnung Urania)
Diskussion zur Übertragbarkeit auf digitale Transformation der Verwaltung ​​​​​​​

Stephan

Marktplätze und Erleichterung von Beschaffungen

27. Sitzung des Föderalen IT-Architekturboards am 15.09.. Das FIT-AB veröffentlicht Sitzungstermine (mit einem Teil der Unterlagen) und vieles mehr im Föderalen Entwicklungsportal unter https://docs.fitko.de/fit/fit-ab/, Themen dieses Mal u.a. EfA-Parametrisierung, API-first, xBezahldienste, ZaPuK – weiteres Vorgehen

3. openDVA-Kongress in Jena vom 18.-19.09.2025

3 interessante Buchveröffentlichungen

Malte

Sparkassen dringen auf Wero statt digitalem Euro

Microsoft: Windows-10-Sicherheitsupdates in Europa kostenlos

Next Generation EIF – Survey

Links die es nicht in die Sendung geschafft haben

Digitale Daseinsvorsorge sichern | Positionspapier 2025 | Bitkom e. V.

Schwerpunktthema Datennutzung | IT-Planungsrat

25 Prozent weniger Bürokratiekosten: Digitalminister will Staat modernisieren

Auslands-IT im Auswärtigen Amt Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) Open Source als Treiber der Digitalisierung Können die USA Europa den Stecker ziehen? Cybersecurity in Kommunen: Zwischen Gefahrenlage und Realität Degitalisierung: Die Abkürzung Open Source Monitor 2025 | Bitkom e. V. Bleibt die Analogverwaltung? Souveränitäts-Washing bei Clouddiensten

Bitkom-DESI-Index: Deutschland bei E-Government im letzten Drittel

ZenDiS: Digitale Souveränität ist mehr als ein Standortversprechen Häufig scheitern Kooperationen, weil kein klarer Arbeitsauftrag vereinbart wurde Bundesdigitalministerium will über IT-Ausgaben des Bundes mitentscheiden Weg von Big Tech: Wie EU-Staaten die Kontrolle zurückgewinnen Law as Code: Gesetze digital statt digitaltauglich gestalten Verwaltungsdigitalisierung: Bundesrechnungshof fordert messbare Ziele Microsoft 365: EU-Kommission stellt Schutz sensibler Behördendaten auf dünnes Eis Deutschland-Stack: Schleswig-Holstein legt Impulspapier vor Verwaltungsdigitalisierung – Die unendliche Geschichte?

Welche Kompetenzen brauchen wir zukünftig?

Die daten- und softwareaffine Zivilgesellschaft hat sich auch mit Verwaltungsdigitalisierung beschäftigt, z.B. auf der FROSCON 2025 (Aufzeichnungen) und der MRMCD 2025 (Aufzeichnungen)

heise, Tagesspiegel u.a. (nach AFP-Meldung): Hunderttausend inaktive BundId-Konten gelöscht

Umfrage im Rahmen der Nutzer- und Bedarfsanalyse für die Geodateninfrastruktur Deutschland der GDI-DE mit der Frankfurt University of Applied Science

Unterstützer:innendank

Ralf, Malte, Claudia, Heiko, Florian, André, Michael, Niels, Kalli und Heinz

Termine

Veranstaltungskalender: https://egovernment-podcast.com/events/monat/2025-10/

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Teilnehmer:innen Moderator:in Gäste Ähnliche Episoden Musik

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Das Intro enthält einen Sound von: https://freesound.org/people/ehohnke/ unter der Lizenz CC0.

Transcript

Torsten

Hallo und herzlich willkommen zur Monatsstau September 2025. Ich bin Thorsten Frenzel und ich habe heute drei Gäste dabei. Einen kennt er schon und zwei sind neu. Ich fange mal an mit dem, den ihr schon kennt. Hallo Malte, ich grüße dich.

Malte

Hallo Thorsten.

Torsten

Und dann haben wir die Lisa. Hallo Lisa.

Lisa

Hallo Thorsten.

Torsten

Und wir haben den Stefan, ich grüße dich.

Stephan

Hallo Thorsten.

Torsten

Und damit ihr die beiden Neuen auch noch besser kennenlernt, dann fängt die Lisa gleich mal an, sich kurz vorzustellen.

Lisa

Sehr gerne. Ich bin Lisa, ich bin Direktorin für Cloud und KI bei Deloitte und schon länger im Bereich Verwaltungsdigitalisierung unterwegs. Ursprünglich im Land Berlin für die E-Government-Strategie, Online-Zugangsgesetz und alles, was wir heute vielleicht auch so besprechen. Zwischendrin bei Microsoft für die Innovationsstrategie und jetzt für alle Zukunftstechnologien bei Deloitte.

Torsten

Ja, schön, dass du mit dabei wirst und ich hoffe, wir verkraulen dich nicht jetzt nach der ersten Sendung und du bist öfter dabei.

Lisa

Ich freue mich riesig. Mal schauen.

Torsten

Stefan, stell du dich doch mal kurz vor.

Stephan

Hallo. Ja, ich bin Stefan, Stefan Bartolmeier. Ich bin bei der FITCO als Abteilungsleiter fürs Produktmanagement seit 2020. Davor war ich an der Deutschen Nationalbibliothek, habe mich da mit Kultur beschäftigt und ganz ursprünglich bin ich Physiker und bin in den 90ern dann über Apparatursteuerung, Simulation und Auswertung in die IT-Stärker reingerutscht.

Und damals gab es noch nicht so viele Informatiker und Informatikerinnen und dann bin ich immer näher an den Nutzer, an den Kunden gerutscht. Und ja, so bin ich heute da, wo ich bin und freue mich sehr auf die Sendung. Bin bisher ein großer Fan und freue mich, das erste Mal dabei zu sein.

Torsten

Ja, schön, dass du auch dabei bist und auch bei dir hoffe ich, dass ich dich nicht verkraule jetzt mit der Sendung, weil wir haben einiges vor. und ihr habt alle schon schön eure Themen mitgebracht und ich fange mal an, damit ihr euch dran gewöhnen könnt, wie wir das hier handhaben. Ich habe mitgebracht einmal einen ganzen kurzen Bericht zum SCS Summit. SCS ist, sagen wir mal, ein Cloud Stack. Da war gestern, war der SCS Summit, wo der Cloud Stack die Community sich getroffen hat und die...

Ziemlich viel, also unter anderem ziemlich viel nerdigen Tech-Talk gemacht haben, was teilweise so tief ging, dass ich da wirklich auch ausgestiegen bin und nicht verstanden habe, was sie da machen. Aber es war super interessant, eine super tolle Community, die da dabei war, sehr entspannte Atmosphäre. Und was ich dort auch gemacht habe, ich habe dort auf der Bühne einen Live-Podcast aufgenommen, den werdet ihr wahrscheinlich dann in der nächsten Woche hören, zum Deutschlandstack.

Ich hatte ganz, ganz, ganz tolle Leute auf dem Podium. Und es gab echt eine schöne Diskussion, dann am Ende auch noch Diskussionen mit dem Publikum. Und ich kann nur sagen, freut euch auf die Sendung. Habt ihr vom Sovereign Cloud Stack schon was gehört?

Malte

Ja, nicht nur das. Ich habe auch mal ins Programm geschmult. Und da war auch ein Vortrag von einer Firma, die umgestellt hat von VMware auf den Sovereign Cloud Stack. Und das fand ich furchtbar interessant, weil das zeigt nochmal, dass das durchaus möglich ist und derzeit auch ein heiß diskutiertes Thema. Wie komme ich möglicherweise von VMware weg und wo könnte man da hin? Und gerade der Sovereign Cloud Stack ist eine souveräne Alternative, von der man denn beim nächsten Mal nicht weg muss.

Denn was man jetzt auch gerade merkt, ist, dass das wahrscheinlich ziemlich schmerzhaft ist zum Teil, weil man doch stärker da im Lock-In ist bei VMware, als man gedacht hatte.

Torsten

Die haben diese Umstellung von VMware zum SCS automatisiert. Und das war ziemlich cool. Also die haben das nicht direkt gezeigt, aber vorgeführt, wie es geht. Und das war ziemlich cool. Mit ganz wenig Admin-Interaktion. Also alles über Proxmox unten drunter gelaufen. Also sah gut aus.

Malte

Wow. Gibt es dazu ein Video? Oder das hatte ich nicht gesehen, leider.

Torsten

Es wird Videos geben. Es wird Videos geben. Auf YouTube ist auch ein Cloudstake. Findet man da. Sehr wahrscheinlich auch ganz groß im Fähdivers, weil die haben ganz großen Wert darauf gelegt, möglichst souveräne Dinge zu bevorzugen. Ja, dann mache ich mal weiter. Was auch noch rausgekommen ist, ist der E-Government Monitor 2025. Und längere Zuhörerinnen und Zuhörer werden sich wundern, warum ich noch keine Sendung gemacht habe. Die Sendung wird aber kommen. Die ist geplant.

Das hat alles Zeitprobleme. Und da wird es tatsächlich eine Sendung zu geben zum Monitor, weil der ist wieder recht interessant. Hat den einer von euch sich schon mal angeschaut?

Lisa

Na klar. Ich habe den selbstverständlich schon angeschaut. Aber ich muss sagen, nicht nur mit Freude, weil ja gerade beim Vertrauen in den Staat es sich nicht verbessert hat. Ich möchte hier nicht zu viel spoilern. Was ich dieses Jahr besonders schön fand, war, dass sie ja noch einen zusätzlichen Digital Skills Gap-Bericht rausgebracht haben.

Und der hat mich irgendwie bewegt, weil man doch, je tiefer man reinliest, feststellt, naja, digitale Fähigkeiten sind wohl auch ein Thema für Sozial, oder ist auch ein Sozialthema, weil eben doch je nach Elternhaus, Bildungsgrad, Einkommen, das doch stark abweicht. Und das hat mich berührt, dieser Bericht.

Stephan

Ja, ich habe auch nur die Highlights mir angeschaut. Ich bin so ein bisschen enttäuscht, dass man immer die Chancen liegen lässt, um mal elektronischen Personalausweis, Bund-ID, ich habe unten in den sonstigen Links noch was verlinkt. Es ging eine Meldung im September jetzt über die Ticker, dass sich hunderttausende Bund-ID-Konten gelöscht wurden. Und das waren wohl die Studierenden, die da ihre Zulage bekommen haben.

Und ja, das ist so schade. Wenn man schon mal, so wie der Pastor in der Weihnachtsmesse, der hatte einmal das Haus voll und da muss man was draus machen. Und genau, das kriegen wir noch zu wenig hin. Und ja, das machen, das wissen wir aber auch, das machen die skandinavischen Länder besser, indem sie das. Mit einfach Dingen, die man häufiger macht als einen Behördenbesuch kombinieren und teilweise mit anderen Ausweisfunktionen. Genau, deswegen ist da noch ganz viel Luft nach oben.

Aber ich bin auch gespannt und wir kooperieren als FITGO ja schon seit einem Jahr und ich glaube jetzt für den nächsten werden wir auch noch spezifischere Fragen mit einbringen. Aber dazu kann ich auch spoilern, gibt es auch einen Talk mit André Göbel, unserem Präsidenten, glaube am 15. Oktober.

Torsten

Gut, dann mache ich weiter und zwar zu einem meiner Lieblingsthemen, die Dresdner Forderungen. Und da gab es jetzt tatsächlich so eine Art Neuauflage der Dresdner Forderungen.

Da gibt es eine Initiative, die heißt Neustart Kfz und die machen auch nochmal ganz, ganz deutlich, dass die Kommunen am liebsten viele Dinge, die sie digital machen müssen, wie zum Beispiel Kfz-Anmeldungen, Führerscheinwesen, Meldewesen, alles, was irgendwie aus der Bundesregelung kommt und in der Bundesverantwortung liegt, das möchten die am liebsten alles wieder abgeben. Nicht das Vor-Ort-Geschäft, weil dafür sind sie gut und dafür sind sie da und das ist genau das, was die Vor-Ort brauchen.

Aber das ganze Thema digital, damit wollen die sich nicht mehr beschäftigen, weil die haben einfach keine Zeit mehr dafür. Die haben nicht die richtigen Leute dafür. Es gibt zig Fachverfahren, die muss man alle immer wieder ausschreiben. Und das ist ein riesen Overhead, ein riesen Aufwand. Und den würden Sie gerne wieder an den Bund zurück überweisen.

Stephan

Ich habe beim Thema IKFZ so ein bisschen Déjà-vu vor einem guten Jahr, startete, glaube ich, die vierte Ausbaustufe. Und dann kriegten wir über den Eva-Marktplatz, ja, einer für alle, kriegten wir ganz viele Support-Anfragen, wo man denn jetzt am PVOG bestimmte Zuständigkeiten eintragen könnte. Und ja, das PVOG, Partalverbund Online-Genferien, ein anderes Produkt, das nutzt aber nur Daten nach. Ach, das ist nichts, wo Daten editiert werden.

Die kommen aus den Redaktionssystemen der FIM, Landes- und Bundesredaktion. Und dann stellte sich raus, dass an einer gewissen Stelle, ja, ich glaube, in der Anleitung was unglücklich ausgedruckt war, wo es eigentlich um Jesaja, ein Produkt von Datapod ging, und dann aber direkt im nächsten Satz gesagt wurde, ach, da kann man am PVOG nachgucken. Und das hatte dann wirklich, hat einiges nach sich gezogen, um das wieder aufzuklären.

Und das zeigt einfach auch, dass mit dem Auslaufen jetzt vom OZG dass da ganz viele Leitfäden so jetzt anfangen vor sich hin zu rotten und dass das auch ein Riesenproblem ist in der Nachnutzung dann. Und deswegen bin ich da ganz froh, dass es diese Initiativen gibt.

Torsten

Da muss ich jetzt mal shameless self-plug machen. Die Bay-Kommunen, die Firma, bei der ich arbeite, wir bringen genau das zusammen und räumen den ganzen Kram auf und bereiten jede einzelne Abfrageliste und Sonstiges. Das bereiten wir so auf, dass die bayerischen Kommunen das verstehen und es aktuell ist. Also wir gehen da teilweise den Dienstleistern ganz schön auf den Keks, damit wir die richtigen Versionen haben, dass wir hier mit dem Rollout richtig schnell vorankommen.

Stephan

Na, ihr macht jetzt ja auch gemeinsame Sachen im Bund, habe ich gelesen.

Torsten

Nicht wir als bei Kommunen, sondern das macht der Freistaat Bayern, genauso wie Hessen. Aber habt ihr noch was zu dem Thema Dresdner Forderungen? Dann gebe ich direkt mal an die Lisa weiter, weil ich glaube, ihr Thema, das schließt so ein bisschen an die Dresdner Forderungen an, beziehungsweise an die Zentralisierung.

Lisa

Ja, ich bin ganz begeistert, wie gut das passt. Ich habe zwei Themen mitgebracht, die da, denke ich, reinspielen. Das eine ist mein erster Besuch in Wuppertal, wobei jetzt nicht das Highlight ist, dass ich in Wuppertal war, sondern dass ich das erste Mal auf der Civicon war. Und das war eine Veranstaltung, die beschäftigte sich mit digitaler Souveränität in der Kommune.

Und was ich besonders spannend fand, schon so beim Vorabend-Dinner, und man ist ja doch auch relativ vielen Veranstaltungen, wurde klar, jetzt wird es praktisch. Also die Gespräche waren nicht mehr auf so einer theoretischen Metaebene von Souveränitätsdefinition, sondern wirklich um die Frage, wie gehen wir das denn jetzt an und was machen wir mit unseren Daten. Und das setzte sich am nächsten Tag auf der Messe auch sofort.

Ich durfte ein Gespräch dann haben, das war ein Panel mit dem Leonard Kugler vom Zendes und dem Staatssekretär Fromm aus Hamburg. Und auch da war es wirklich schön zu sehen, wie die Puzzleteile so ineinander gehen. Also es war ganz klar, man muss die Daten sich ansehen, man muss abwägen, wo möchte ich meine Abhängigkeiten reduzieren und wo will ich wirklich auch meine Innovationsfähigkeit fördern.

Und das fand ich irgendwie bereichernd, das erleben zu dürfen, dass die Diskussion sich da so in die Praxis verlagert hat und wo man es dann ganz konkret spüren kann. Und da würde ich vielleicht dann einfach zur Sozialplattform so ein bisschen ausführen, weil da finde ich, wird das erlebbar, was das heißt, wenn man was zentralisiert.

Weil das waren eben auch Fragen im Raum, wo die Kommunen gesagt haben, also auch was du gerade sagtest, kann ich nur bestätigen, die möchten gern sich auch entlasten lassen vom Bund und von zentralen Lösungen. Und ich finde das in diesem Bereich Sozialstaat so spannend, weil du eben da eine irrsinnig komplexe Regulatorik hast mit den verschiedenen Begriffen und den Vor- und Nachrangigkeitsprinzip und sowas.

Mit einer total organisatorischen Zersplitterung, du hast die Sozialämter, die Jobcenter, die Kassen, dann ist noch technologisch völlig die Fragmentierung angesagt. Und dann hast du aber trotzdem, und da gab es eben ein Gutachten schon im letzten Jahr auch vom Normenkontrollrat zu, das hat die Leute damals unterstützt, ganz konkrete Möglichkeiten, das anzugehen.

Und ich finde, das macht es so greifbar, was eben auch die Mehrwerte wären, wenn du all diese unterschiedlichen Dinge nimmst, das vereinfachst, bündelst, auch eine Governments herstellst und zentral dafür sorgst, dass die Bürgerinnen und Bürger an einer Stelle alle Sozialleistungen beantragen können.

Das macht es nicht nur greifbar, sondern da kann auch jeder nachvollziehen, dass natürlich ein Mehrwert da wäre, zum einen für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die verwaltenden Stellen, die dann eine extreme Entlastung hätten. Also das fand ich ein schönes Beispiel.

Torsten

Ganz konkret bei der Sozialplattform kann ich das bestätigen, weil das ist bei uns auch im Rollout. Und die Kommunen sind richtig froh, wenn es dann irgendwann noch läuft. Also das ist leider nicht so ganz einfach wie bei allen EVA-Leistungen, weil die Kommunen doch alle unterschiedlich sind. Aber wenn es bei der Kommune einmal läuft, dann sind die ziemlich entspannt.

Lisa

Und auch nochmal habe ich eben gerade gedacht, mit Hinweis auf diesen Digital Skills Gap. Vielleicht sind eben auch digitale Lösungen wie KI Teil von Sozialplattformen. Kann man, glaube ich, auch mal drüber überlegen, was man denn der Gesellschaft da eigentlich zentral alles zur Verfügung stellen könnte?

Torsten

Ja, KI sehe ich im Sozialwesen ganz deutlich. Also die meisten Entscheidungen sind ja individuelle Entscheidungen, weil jeder Sozialfall irgendwie anders geartet ist.

Die ganzen alten Hasen, Sachbearbeiterinnen, die wissen, ah, vor drei Jahren habe ich schon mal einen ähnlichen Fall gehabt und vor vier Jahren nochmal einen, holen die sich den aus dem Keller, aus dem Archiv, legen sich den hin und dann entscheiden sie den neuen Fall, indem sie die beiden alten Fälle vergleichen und dann entscheiden die den neuen Fall. Das ist eine perfekte Aufgabe für eine KI.

Malte

Ja, sich die alten Fälle, die dann digitalisiert wurden, aus dem Datenkeller zu holen und vorzulegen.

Lisa

Hoffentlich den zentralen Datenkeller, das wäre schön.

Malte

Den datengeschützten zentralen Datenkeller. Ja, also gerade bei den Sozialleistungen, da ist auch die Anzahl der Bürgerkontakte viel höher. Also da ist Digitalisierung sehr interessant.

Lisa

Ja, nach meinem Verständnis sind die Personen auch häufig, haben Bedarf an mehreren Sozialleistungen und da hast du ja nochmal einen viel größeren Mehrwert, wenn du die dann unterschiedliche Leistungen zentral auf einer Plattform eben bereitstellst und auch beantragen kannst.

Torsten

Ja, da kommen wir jetzt dann so langsam in eine politische Richtung, wo man vielleicht auch nochmal überlegen muss, ob es wirklich so viele unterschiedliche Sozialleistungen geben muss oder ob man nicht eine Sozialleistung hat, die alles abdeckt.

Malte

Beziehungsweise, lieber Thorsten, dein Lieblingsthema, warum muss das überhaupt beantragt werden?

Torsten

Das stimmt.

Lisa

Ich glaube, da ändern sich die Lebensländerungen. Ich würde denken, bei Sozialleistungen hängt das doch sehr an der Lebenslage. Und so ein Kind, ja, das bleibt, aber ich glaube, nicht jede Sozialleistung wird ja fortlaufend bezogen.

Torsten

Ja, aber es gibt dieses Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens zum Beispiel. Wenn man das auf Sozialleistungen anwenden würde, dann bräuchte ich diese ganzen vielen einzelnen Ämter und Anträge gar nicht mehr. Weil wenn ich bedürftig bin, kriege ich meinen Satz, das bekomme ich. Und wenn es mir nicht reicht, kann man ja noch irgendwelche Dinge tun und fertig. Thema läuft bedingungslos.

Malte

Beziehungsweise, um nochmal zurückzukommen, die Sozialleistung, auch wenn sie nicht bedingungslos ist, ist ja an Bedingungen geknüpft. Und wenn diese Bedingungen erfüllt sind, dann kann eine moderne Verwaltung diese Sozialleistung auch auszahlen, ohne dass ein Antrag gestellt wird. Und das ist ja das Ziel so einer Digitalisierung.

Torsten

Genau, ganz speziell beim Wohngeld gibt es so viele, die kein Wohngeld beantragen, die eigentlich recht drauf hatten. Weil die es erstens nicht wissen und zweitens war es zu kompliziert, es zu beantragen. Da gibt es noch andere Beispiele auch. Aber machen wir mal weiter, oder?

Lisa

Ja, du gerne. Ich war so ein bisschen am Lesen diesen Monat, weil sich so viel an Veröffentlichungen getan hat. Ich freue mich darüber, komme gar nicht so richtig hinterher und fand aber spannend, in wie vielen unterschiedlichen Bereichen, nicht nur der Bitkom, sondern zum Beispiel auch Hurti und Sopra haben was zusammen gemacht. Der IT-Planungsrat hat was veröffentlicht. Die Leute veröffentlicht auch dauernd was, aber natürlich sehr gute, gute zentrale Papiere.

Was ich schön fand oder wo ich das Gefühl habe, da können alle immer direkt mitreden, ist beim Smart City Index. Also sich anzusehen, wie gut ist mein Wohnort, meine Stadt gerade in der Digitalisierung. Ich habe natürlich auch sofort geguckt, Berlin ist jetzt auf Platz 33. Braunschweig, da komme ich her, aus 35. Das heißt Mittelfeld, würde ich mal sagen, obwohl gerade für Berlin, ich musste eine Lanze brechen.

Ich musste jetzt neulich oder wollte ich gerne den Code für meine E-ID verändern, um beim Jobwechsel ein Führungszeugnis zu beantragen. Und das hat super gut geklappt. Ich habe festgestellt, ich habe die PIN nicht mehr. Ich bin in mein Rathaus gegangen. Ich habe sofort, vielleicht hatte ich einfach Glück, aber ich habe wirklich sofort mit jemandem gesprochen, konnte meine PIN zurücksetzen und hatte auch wenige Tage später mein Führungszeugnis. Das heißt, das hat einfach gut geklappt.

Und ich habe mir auch sagen lassen, da gibt es jetzt ganz viele Termine in Berlin. Also ich glaube, nächstes Jahr, Smart City Index, da geht es bergauf.

Torsten

Ja, bei der PIN, da hat bürgerservice.org, die haben da ordentlich Lobbyarbeit gemacht. Die nennen das Flotte Bin. Geht eigentlich schon immer. Seit der Ausweis vorhanden ist, kann man ins Amt gehen und sagen, ändere mal die PIN. Und die haben das quasi aber nochmal wieder nach vorne getragen und haben gesagt, Leute, stellt euch an den Counter eine Ente hin, also so ein Änderungsterminal. Und dann kann jeder, der am Counter arbeitet, schnell die PIN ändern.

Das dauert zwei Minuten und der Bürger muss nicht warten, sondern kann gleich weitergehen.

Lisa

Ich war begeistert. Es hat wirklich super geklappt.

Torsten

Genau, zu den Studien. Da ist mir eins aufgefallen. Während früher so die Studien einmal so vor den Sommerferien kamen und einmal nochmal eine große Masse so gegen Jahresende, so vor den Weihnachtsferien, kommen die jetzt immer vor das Smart Country Convention. Ich glaube, die Leute brauchen Gesprächsmaterial auf das Smart Country Convention.

Stephan

Ja gut, aber so Konferenzsaison ist ja immer schon September, Oktober. Deswegen, also in anderen Branchen und Disziplinen ist das, glaube ich, schon eher noch üblicher, dass man das auch ein bisschen timet, dass man bestimmte Releases hat, um in dieser heißen Phase darüber sprechen zu können.

Lisa

Und ich habe noch ein Thema mitgebracht, weil du ja sagtest, ja, bring ruhig mal was mit, was dich interessiert oder vielleicht auch inspiriert hat. Ich war auf einer Veranstaltung und das hatte ich gar nicht kommen sehen, dass mich das dann doch so sehr an die digitale Verwaltungstransformation erinnert. Die Uranier hier in Berlin hatte Spielzeiteröffnung und hat sich keiner geringeren Frage gewidmet, als in welcher Zukunft wollen wir leben. Also ein ganz großes Thema auch gemacht.

Und dafür dann Gerald und Francesca Knaus und die Anne Rabe eingeladen. Und einer oder zwei hatten das Buch zu welches Europa brauchen wir geschrieben und Anne zu das M-Wort, also gegen die Verachtung der Moral. Und es war eine total schöne Diskussion, die damit, oder es war fast am Ende, dass eben Anne Rabe sagte, naja, wer in der Vergangenheit lebt, der hat ja zumindest noch Zukunft.

Und das fand ich so für die, die schon ganz lange an der digitalen Verwaltungstransformation rumdoktern und sich manchmal denken, oh Mann, warum geht es nicht voran, hier ist alles irgendwie noch so veraltet. Einen ganz schönen Satz, um sich irgendwie vielleicht auch selber zu motivieren, dass die Themen natürlich noch Zukunft haben und wie wir jetzt ja auch festgestellt haben, dass wir ein viel besseres Gefühl dafür gekriegt haben, wo die Zukunft liegen könnten.

Nämlich für mich in Government as a Platform, in zentralen Plattformen, Nachnutzung, Austausch und eben den Zukunftstechnologien. Und das fand ich irgendwie nett. Das hat mir gut gefallen. Wie geht es euch? Wie motiviert ihr euch?

Torsten

Ich werde mir das auf jeden Fall mal angucken. Du hast ja den Link hier in unserer Pet-Cache.

Lisa

Ja, guck dir das mal an. Da kann man eh einfach gut hingehen. Da gibt es immer super coole Diskussionen zu Themen, die man vielleicht auch nicht zusammengesehen hat oder gar nicht so sehr sonst in seinem Alltag findet. Und ich finde, das ist ein inspirierender Ort.

Torsten

Ja, du wolltest wissen, wie wir uns informieren.

Stephan

Stimmt, das hatte ich unten mal aufgeschrieben. Also ich bin ja tatsächlich noch jemand, der gerne noch Bücher liest und habe jetzt auch, als du, Lisa, eben erzählt hast, dass es in Berlin anscheinend jetzt besser geht, habe ich auch an ein Buch gedacht, das ich jetzt gerade heute durchgelesen habe, vom Patrick Bernau, der ist FATS, ich glaube, Wirtschaftsressortleiter und hat ein Buch geschrieben über die bürokratische Republik Deutschland und unter anderem wird, glaube ich,

die Martina Klemmt in Berlin dafür gelobt, dass sie da jetzt einiges anders macht. Ja, ich war so ein bisschen genervt am Anfang, weil ich bin nicht so ein Freund, es gibt ja auch so ein paar Leute, die ziehen durch die Lande, erzählen immer wieder dieselben Anekdoten, was die Verwaltung alles schlecht macht und das geht mir krank.

Gelinde gesagt, ganz schön auf den Senkel. Und auch am Ende, also ich denke jetzt für unseren Kreis kommen da jetzt keine Augenöffner raus, aber er kriegt doch noch die Kurve und macht ein paar gute Vorschläge. Aber das sind so Sachen, die werden auch in unseren Kreisen schon lange erzählt. Also, dass man auch auf Vertrauen setzen muss, Dinge weglassen muss und so weiter und so fort. Aber trotzdem, fand ich auf jeden Fall interessant nochmal so eine Perspektive von außen zu haben.

Sonst muss ich ja gestehen, lese ich viel so, ja wie hast du es gesagt, nerdigen Kram, Thorsten. Weiter oben, genau, da wollte ich mal für zwei Sachen Werbung machen. Ich bin ein großer Freund von dem Team Topologies-Ansatz. Das ist eine Methodik, wie man den Fallen vom Convays-Gesetz entgehen kann. Und Convays-Gesetz sagt, jede Organisation ist dazu verdammt, ihre Kommunikationsstrukturen in allem, was sie schafft, unter anderem eben auch Software wieder abzubilden.

Wenn man sich so anguckt, was so im Ökosystem des IT-Planungsrats gebaut wird, findet man nicht bessere Beweise dafür, dass dieses Gesetz nämlich wirklich ein Gesetz ist. Aber es gibt auch Ansätze, um das eben auseinanderzuziehen. Gab es vielleicht schon ein bisschen länger, so do mind-driven design, aber bei Team Topologies werden halt bestimmte Arten von Teams und wie sie miteinander kollaborieren beschrieben.

Und das ist natürlich so für meine Tätigkeit unheimlich wichtig, weil wir viel mit Partnern zusammenarbeiten, viel mit IT-Dienstleistern und dann ist ja immer die Frage, wie strukturiert man die Arbeit. Deswegen bin ich da ein Freund von, da gibt es jetzt gerade eine neue zweite Auflage mit neuen Fallstudien und die kann ich immer jedem und jeder ans Herz legen. Genau, ich weiß nicht, seid ihr dem schon mal begegnet? Sagt euch das was oder...

Torsten

Also das im Konkreten sagt mir nichts, aber ich habe natürlich auch diverse von diesen Büchern gelesen und Schulungsveranstaltungen besucht, wie man Teams zusammenstellt, wie man Teams strukturiert, wie man mit externen Teams zusammenarbeitet. Aber das klingt ganz interessant, das werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.

Stephan

Genau, dann ist noch eine andere Sache rausgekommen von der Susanne Kaiser. Die hat vor zwei Jahren mal einen ganz schönen Vortrag, also zumindest gab es den auf YouTube, wo so ein paar von diesen Modethemen, ja, also muss man ja auch gestehen, es gibt auch im Technikbereich ja immer mal wieder neue Trends, sei es DevOps seit einiger Zeit oder eben Team Topologies ist auch eine Geschichte.

Es gibt auch noch Org Topologies und genau eine andere Geschichte, die auch so seit, ich denke schon seit so 5, 6 Jahren doch auch einen ziemlichen Hype hat, weil der Simon Wortley war auch in die Verwaltungsdigitalisierung in UK eingebunden. Ich glaube sogar auch verantwortlich an einer Stelle. Und der hat so ein Werkzeug, die sogenannten Wortley Maps entwickelt, mit dem man ja so Strategie abbilden kann.

Und es ist ganz spannend. Ich muss gestehen, ich habe mehrere Anläufe unternommen und habe es noch nicht so richtig in meinen Arbeitsalltag integrieren können. Aber es gibt eben einen ganz schönen YouTube-Vortrag von der Susanne Kaiser. Das ist eine selbstständige Beraterin in dem Bereich aus Hamburg, glaube ich. Und die hat jetzt, ich warte da schon seit einem Jahr drauf, die hat immer wieder verschoben.

Jetzt gibt es das Buch Architecture for Flow, wo sie genau Team Topologies und Domain-Driven Design und eben auch diese Wortley-Maps miteinander verbindet. Und das habe ich noch nicht gelesen, aber da bin ich ganz, ganz begierig drauf, weil ich immer noch glaube, da ist was zu holen und dass das gut ist, wenn ich mir das nochmal ein bisschen näher zu Gemüte führe. Wie informiert ihr euch denn sonst so? Also ich habe sonst drei von Newslettern abonniert und so weiter.

Ich hatte auch mit Lisa, wir hatten im Vorgespräch schon mal miteinander gesprochen und sagte, ja, ist ja auch mindestens zehn Jahre jünger als ich, informiert sich wahrscheinlich noch ganz anders. Ja, Lisa.

Lisa

Ich kaufe die Bücher. Ich kaufe die Bücher und lese sie dann ein halbes Jahr später im Urlaub oder gar nicht. Was mir da besser gelingt, ist hören tatsächlich. Also ich höre relativ viele Podcasts. Ich weiß gar nicht, Thorsten, wahrscheinlich darf man keine nennen. Dann nenne ich jetzt. Ich will natürlich nur den E-Government-Podcast.

Torsten

Man darf hier immer Podcasts empfehlen, weil ich bin ein großer Vernetzer und ein großer Empfehler, was Podcasts angeht. Weil ich halte das für eine wichtige Sache.

Lisa

Ich bin auch tatsächlich, würde ich gar nicht sagen, so ein Stammhörer oder Stammhörerin. Ich höre immer, wie ich gerade Lust habe. Und manchmal habe ich Lust auf Fachpodcasts, dann höre ich die. Und manchmal habe ich aber auch Lust, was ganz anderes zu hören. Und dann, ich höre gerne Machtwechsel oder auch mal was zu Longevity oder sonst wie. Wenn es dann aber dann in die Fachthemen geht, bin ich tatsächlich...

Mag ich bezahlten Journalismus. Das heißt, ich bin wirklich Abonnentin von so Newslettern. Also ich denke, die, die wir alle haben. SZ, Dossier und Tagesspiegel, Background. Die lese ich, obwohl man auch da ehrlich sein muss, lese ich sie jeden Tag, wie es mir möglich ist. Ich nehme es mir vor, häufig schaffe ich es manchmal auch nicht und habe aber auch gern gedruckte Magazine einfach zu Hause.

Also eine Brand 1 oder auch ein Tipp für Berlin finde ich klasse und mag das da so ein bisschen eine Mischung zu haben aus Fachlichkeit und aber auch neuen Inspirationen. Also nur E-Government-Podcast ist dann vielleicht auch ein bisschen wenig fürs ganze Leben. Da finde ich es schon schön, dann nochmal in eine Zeitschrift zur Kunst oder Musik oder sonst was zu schauen. Und ich spreche mit Leuten.

Also möchte ich auch mal kurz sagen, ich kriege viele Informationen dadurch, dass ich mit Personen aus meinem Freundeskreis oder beruflichen Netzwerk mich nett treffe und mich unterhalte und irgendwie Sachen abwäge und schätze das sehr. Gespräch ist meine Informationsquelle.

Malte

Dem schließe ich mich an. Also die Kongresse werden ja immer digitaler. Das heißt, man kann an vielen Tagungen auch vom eigenen Schreibtisch aus teilnehmen. Und dann auch mal nur eine Stunde oder zwei, weil man ja noch andere Dinge zu tun hat. Und das hält dann auch ganz schön fit. Und was so die Literatur angeht, muss ich sagen, ich beschäftige mich auch gerne mit den Fragen, wie wir denn hier hingekommen sind. Und ich habe gerade meinen aktuellen Lesestoff hier rausgezogen.

Das ist von 1975, der Mythos vom Mythos des Mannmonats. Das sind so Aufsätze aus dem Software Engineering. Ja, und das war eben der Weg in die 90er Jahre und in die Zeit der gescheiterten großen Projekte und praktisch so der Grund, warum wir dann das Agile Manifest bekommen haben. Und das kann man eins zu eins noch nachlesen, wie das damals gemacht wurde. Also das ist diese wunderschöne Wasserfallarchitektur von solchen Projekten.

Also die haben damals angefangen mit der Dokumentation einer Software. Das war der erste Schritt, das wird da beschrieben. Und dann ging es erst an das Schreiben der Software.

Torsten

Also Dokumentation von Software habe ich ja schon in Basic gemacht.

Malte

Genau.

Lisa

Nehmen wir mit, ihr hört nicht so viel Longevity-Podcast.

Torsten

Longevity eher nicht so. Aber ich höre auch wahnsinnig viele Podcasts. Also ich habe bestimmt 300, 400 Stück abonniert zu verschiedensten Themen. Zurzeit sind die Politik-Podcasts mit mir ganz vorn. Aber ansonsten geht es mir ähnlich. Also ich rede mit Leuten. Also nicht nur im Podcast spreche ich mit Leuten, sondern den meisten Spaß macht es, wenn ich einen Podcast vorbereite und mich mit den Leuten abzustimmen.

Zu reden darüber, was wir überhaupt für Themen haben. Da kriegt man so, so viele Informationen, so viele Ideen und auch Konferenzen. Also das Konferenzprogramm ringsrum, das braucht es für mich gar nicht. Weil ich treffe die Leute auf den Gängen, rede mit den Leuten auf den Gängen. Also ich nehme mir immer vor, irgendwo zu einem Vortrag zu gehen und dann schaffe ich es nicht, weil ich wieder jemanden treffe, mit dem ich reden will.

Also das ist, selbst wenn der Vortrag super interessant ist, hoffe ich immer, dass der aufgezeichnet wird, dass ich den dann, keine Ahnung, auf dem Heimweg oder so im Zug noch anschauen kann. Weil mir ist auch wichtig, mit den Leuten zu reden und da kriege ich auch viel Informationen. Und klar, die Newsletter, die habe ich auch alle. Zeit-Abo habe ich, Zeit-Online. Und da gibt es viele Informationen.

Lisa

Ich habe auch das Gefühl, auf den Messen wird es partizipativer. Also es gibt nicht mehr nur noch Panels und Frontalvortrag, sondern vielmehr so kleinere Arbeitsgruppen, Workshops und Austauschformate. Und das finde ich richtig gut. ist.

Stephan

Ich weiß nicht, ob ich das so wahrnehme. Also ich war jetzt zuletzt auf dem Zuko und ich meine, ich bin dann ja auch immer so ein bisschen anarchisch und wenn ich irgendwie auf dem Panel sitze, ich marschiere dann auch mal ins Publikum oder frage die Leute, weil ich das selber so langweilig finde, wenn da vier Leute vorne miteinander quatschen.

Ich meine, beim Podcast hat immer noch den Vorteil, da kann man was nebenbei machen, da kann man bügeln, da kann man nochmal ein bisschen abwaschen oder so. Ich finde, das ist ein total gutes Medium, aber wenn ich mich auch noch visuell auf vier Leute konzentrieren muss, das finde ich ganz schwierig. Aber Lisa, wenn das so ist, toll, also dann hoffe ich ja, dass das immer mehr so wird. Also beim Zuko war ich noch so ein bisschen...

Lisa

Also Smart Country Convention, aber sprechen wir bestimmt noch drüber, hat richtig viele Angebote dieses Jahr, wo man sich auch in so kleineren Runden zusammenfinden kann.

Torsten

Also was mich bei den Panels immer ärgert und das ärgert mich jedes Mal, weil die Leute sprechen halt nicht miteinander. Es gibt einen Moderator, der ruft die Leute nacheinander auf. Vielleicht geht mal einer auf den Vorredner ein, aber ansonsten sprechen die nacheinander, die sprechen nicht miteinander, die sprechen über Dinge und nicht miteinander über Dinge und das finde ich ziemlich schade.

Malte

Ja und ich muss so ein bisschen sagen, dass dieses zwar ist das Panel oder das Vortragen hat sicherlich so, wie das der Stefan gerade beschrieben hat, gewisse Hürden, weil man muss sich ja man kann ja nur konsumieren, also man muss sich ja konzentrieren und zuhören. Man darf nicht selber senden. Umgekehrt, diese modernen Workshop-Formate sind aber auch ein bisschen schwierig, wenn sie dann nur noch auf Senden setzen, also wenn gar kein Vortrags- oder Informationsteil mehr vorhanden ist.

Auch das habe ich inzwischen erleben dürfen.

Torsten

Also ich finde das Worldcafé-Format ziemlich cool. Also ich habe da Montag erst wieder eins gehabt. Da sind so tolle Ergebnisse rausgekommen. Und dadurch, dass die Leute durchwechseln, gibt es total viel Austausch. Und die Gruppen kommen auch irgendwann zusammen und sprechen dann miteinander. Also ich finde dieses Worldcafé-Format echt ein schönes. Und das kann man wunderbar machen mit einem kleinen Impuls von fünf bis zehn Minuten. Und dann haben die Leute noch viel, viel mehr zu diskutieren.

Lisa

Ja, und über Social Media, finde ich, hat man schon mittlerweile die Möglichkeit, das, was man da konsumiert, auch wieder nach draußen zu geben und zu diskutieren und ja wirklich teilweise auch in Echtzeit. Deswegen nehme ich das gar nicht so wahr, dass das Panel nur so einseitig ist. Ich verarbeite die Informationen da schon auch und gebe die wieder raus.

Stephan

Wir machen bei uns immer an jedem dritten Donnerstag im Monat einen Teamtag im Produktmanagement und wir versuchen auch immer so ein bisschen, weil wir sehr divers zusammengesetzt sind, immer mal neue Formate auszuprobieren. Also ich denke, wir machen jetzt auch relativ bald mal einen Hackathon intern, weil wir, ich habe einen meiner Kollegen da auch tatsächlich auf einem Hackathon, den ich mit ins Leben gerufen habe, kennengelernt.

Wir haben letztens irgendwie Fischboden mal wieder rausgeholt, das war total gut oder ein Barcamp und so und ja, ich meine, es gibt so viel, wir machen jetzt auf der Scone auch so ein bisschen die, Tagesvorträge an unserem Stand, am FITGO- und IT-Planungsrat-Stand, machen wir so ein bisschen so, das kennt man vielleicht von wissenschaftlichen Konferenzen, so eine Minute Madness, so eine Pitch-Session, wo man einfach, wenn man da hinkommt, kriegt man mit, ah,

darum geht's und dann komme ich später wieder und wir sprechen mal tiefer darum, aber das ist auch ganz unterhaltsam, das kann man auch mal wirklich eine Dreiviertelstunde lang machen, was unglaublich, was da so an Informationen an einem vorbeifließt und wie lustig das sein kann, wenn die Leute sich ein bisschen Mühe geben, das auch ein bisschen unterhaltsam zu gestalten.

Torsten

Stefan, du hast noch ein paar mehr Themen mitgebracht.

Stephan

Ach so, stimmt. Ja, genau. Ich bin hinten eingestiegen in meiner Liste.

Torsten

Aber das macht ja nichts. Wir müssen ja nicht chronologisch vorgehen.

Stephan

Das stimmt, genau. Und ja, ein Thema, das mich jetzt seit einiger Zeit, seit dem Frühjahr eigentlich beschäftigt und was jetzt auch so noch mehr Fahrt aufnimmt, sind eben die Marktplätze und die Konsolidierung der Marktplätze im sogenannten Marktplatz der Zukunft, den der IT-Planungsrat im Frühjahr beschlossen hat. Und ja, das ganze Thema Erleichterung von Beschaffungen, von Vergaben und da ist ja auch einiges passiert.

Im Juli, glaube ich, das Positionspapier der Bitkom ist veröffentlicht worden. Da hatten wir jetzt auch nochmal einen Austausch mit einer Arbeitsgruppe beim Bitkom, wo wir was zum Marktplatz der Zukunft erzählt haben. Wir kriegen auch gute Signale aus dem BMDS, die das wirklich ernst nehmen mit dem Auftrag aus dem Koalitionsvertrag zur Modernisierung des öffentlichen Beschaffungswesens.

Und ja, ich habe den Eindruck, da läuft im Moment einiges zusammen, auch weil da gute Leute am Werk sind, die miteinander Vertrauensverhältnisse aufgebaut haben und miteinander über die Dinge sprechen. Genau. Und da kann ich ja schon mal ein bisschen Werbung für dich wiederum machen, Thorsten. Du hast ja dazu einen Live-Podcast auf der Scon, wenn ich das richtig abgespeichert habe.

Torsten

Auf der Scon habe ich, genau, zu den Marktplätzen, da ist ja sogar jemand von der Fitco dabei.

Stephan

Ja, genau. Und siehst du, was ich für ein guter Chef bin? Ich dränge mich da nicht in den Vordergrund, sondern ich schicke meine Leute. Und naja, ganz ehrlich ist das auch nicht wahr. Letztens bei der DVC wäre ich auch gern dabei gewesen, aber da habe ich mich leider mit dem Scooter lang gemacht und war deswegen nicht in der Lage. Aber der Frank hat sich ja auch sehr gut geschlagen bei dir.

Torsten

Genau, der hat einen tollen Podcast gemacht. Bei dem Podcast auf der Scone wird für mich sehr schwierig, weil ich bin ja selber fürs Produktmanagement eines Marktplatzes zuständig. Aber ich bringe einen Kollegen mit, der quasi dann meine Argumentation übernehmen muss. Also ich werde da die neutrale Moderationsrolle halten und wir haben da echt ganz tolle Gäste dabei.

Malte

Das hört sich unheimlich spannend an, Marktplatz der Zukunft. Wollt ihr uns jetzt auf die Folter spannen oder könnt ihr noch ein bisschen was dazu sagen?

Stephan

Also ich kann zum Marktplatz der Zukunft, kann ich sagen, dass es sozusagen, es gibt ja mindestens drei, wenn man noch etwas ausführlicher erzählt, vier.

Föderale Marktplätze, das ist die Planungsrate, ist na einmal den EFA-Marktplatz und dann gibt es den Fitstore, der einerseits in digitaler Variante auf dem EFA-Marktplatz spielt und dann andererseits ja eigentlich ein Konstrukt von Inhouse und Inverse-Inhouse-Verträgen und den zugehörigen AGBs ist, also im Wesentlichen auch ein juristisches Konstrukt. Und genau, da gab es lange Zeit auch eine Papiervariante. Und genau, dann gibt es noch das Cloud Service Portal der deutschen Verwaltungscloud.

Und ja, um da einfach sowohl technisch zu konsolidieren, als auch eben organisatorisch das zusammenzufassen und vielleicht auch noch weitere Marktplätze anzubinden oder zu integrieren. Ja, da hat der IT-Kleinungsrat im Frühjahr einen Beschluss gefasst und deswegen gibt es da auf unserer Seite gerade starke Konsolidierung. Und gleichzeitig sind natürlich noch viele Themen damit verbunden. Beschleunigung von Beschaffungsverfahren, Vereinheitlichung.

Wir haben ganz unterschiedliche Schwellwerte für freihändige Vergaben und ähnliches. Also da kommt man noch mit.

Malte

Du spoilerst und spoilerst und spoilerst und spoilerst. Aber du machst es gleichzeitig aber auch sehr spannend. Also zum Beispiel ja, also ich ähm, ich, ich, Ich bin gespannt wie ein Flitzbogen. Mal hören, was da kommt.

Stephan

Das ist das, was ich von unserer Seite beitragen kann. Weil da passieren noch viele interessantere Dinge und das wird dann alles der Torsten auflösen auf Discord.

Lisa

Stefan, ist Marki dann da auch dabei? Dieser Marktplatz der Möglichkeiten? Ja, genau. Der KI-Möglichkeiten dann wahrscheinlich.

Stephan

Wir hatten auch Anfang des Monats, jetzt am 2.9. war wieder mal Sitzung der Abteilungsleiterrunde. Und da kann ich sagen, mit unseren Produkten haben wir da 75 Prozent der Agenda bestritten. Unter anderem ging es eben auch um Produktübernahmen.

Also wir haben ja letzten Herbst so ein einheitliches Produktmanagementmodell verabschiedet, um da so ein bisschen in die organisch gewachsene Produktwelt etwas Einleitigkeit reinzubinden und eines dieser Kernelemente des Produktmanagementmodells ist auch ein Produktübernahmeprozess und den durchlaufen wir dieses Jahr zum ersten Mal und wir hatten, ah ja genau im Mai, Juni hatten wir glaube ich acht Interessenten.

Das hat sich dann alles immer etwas weiter fokussiert und jetzt hat die AL-Runde für zwei Produktübernahme-Kandidaten gesagt, ja, prüft nochmal intensiver. Das eine ist eben Kern, kann man schon wieder, aber der Thorsten, der ist so am Puls der Zeit, auch gerade einen Podcast zugemacht und genau und also das Design-System der UX-Standard, Kern und dann eben als zweiter Kandidaten den Marktplatz der KI-Möglichkeiten und genau.

Und da ist eben die Frage jetzt auch, wie weit man da Dinge sinnvoll integrieren kann. Der Markey ist ja kein Marktplatz in dem Sinne, dass da Dinge verkauft werden, hat auch noch die Funktion eines Transparenzregisters für die KI-Verordnung. Deswegen ganz spannend, wie sich das jetzt auch entwickeln wird. Auf jeden Fall tolle Kollaboration auch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg und vom BMDS. Ja, also genau, das ist auch ein Aspekt.

Vielleicht wird es stark integriert, vielleicht auch nicht. Also das muss man immer noch ein bisschen sehen. Es gibt dann ja unterschiedliche Aspekte. Zum Beispiel hat er die Marktplätze, die es bisher rund um den Eintragungsrat gibt, haben nicht so wahnsinnig viel Community-Funktion. Da ist der Marki zum Beispiel weiter vorne. Genau, deswegen jetzt einfach sinnvoll gucken, so in den nächsten anderthalb Jahren, wie man das gut zusammenkriegt. Genau.

Malte

Wo der Stefan jetzt ohne Ende gespoilert hat, Thorsten. Würde ich gerne noch einen einzigen Punkt nachschieben. Der Marki, der Marktplatz der KI-Möglichkeiten, der hat eine Webseite und die kann man sich vorab schon mal angucken und im Podcast auf der SCON wird der Thorsten dann herausfinden, was es daraus alles zu entdecken gibt.

Torsten

Genau, also ihr könnt dann vorbeikommen. Wir sind ja nachher noch dabei, die Termine für den Monat vorzustellen. Und da werde ich auch nochmal sagen, wann der Podcast aufgenommen wird. Stefan, warst du durch oder hast du noch ein paar Sachen?

Stephan

Ja genau, ich mache zwei noch Sachen, noch ganz kurz. Ich bin diesmal so ein bisschen, wie gesagt, ihr hattet ein bisschen früher eingetragen und die ganzen anderen Themen eigentlich schon staubsaugermäßig abgeräumt. Genau, deswegen habe ich mal so ein bisschen näher am eigenen Herzen nochmal gesucht.

Ich bin auch Mitglied im Föderalen IT-Architektur-Board und das hat jetzt noch mal Mitte September getagt und ich wollte einfach mal darauf hinweisen, wir verlinken das dann auch unter docsfitco.de, also auf dem Föderalen Entwicklungsportal gibt es auch, wie gesagt, den Link, den gibt es dann ja in den Shownotes, gibt es auch eine Übersicht über das, was das Architektur-Board so macht, auch mit den Sitzungsterminen. Da sind auch ein paar Sitzungsunterlagen veröffentlicht.

Nicht alles, was jetzt behandelt wurde, aber ich will vielleicht mal eine Sache rausgreifen, weil das auch ganz interessant ist. Es läuft schon eine gewisse Zeit, eine Zielarchitektur für die Postfach- und Kommunikationslösungen zu entwickeln, weil das wissen wir mit mein Justizpostfach, mit dem EGVP, mein Unternehmenskonto, Zentralen Bürgerpostfach.

Also es gibt eine Vielfalt von solchen Postfachlösungen und da hat man jetzt auch gesagt im Ökosystem des Antiplanungsrates, hier Mensch, lass uns da doch mal rangehen, das zu vereinheitlichen und ich kann nur empfehlen, sich mal die Antiplanungsratsbeschlüsse rauszuholen und sich gerade jetzt auch von der 47. Sitzung aus dem Sommer, wo da die Zielarchitektur mal vorgestellt wurde, das ist wirklich schön gemacht. Also der Andreas Altmann aus Sachsen-Anne Focke.

Wie heißt denn der Focke mit Nachnamen? Muss ich nochmal nachschlagen, genau. Also Hamburg und dann eben natürlich unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem föderalen Architekturmanagement bei der FITCO, die haben wirklich einen geilen Job gemacht, muss man sagen. Und das kann man sich mal angucken.

Also ich glaube, das kann so eine Blaupause auch sein, wie wir in vielen anderen Themen, wo wir im Moment noch einiges dezentral und so haben, wie man da mal wirklich zu guten Lösungen kommt und auch alle mitnimmt. Jetzt auch nicht immer unter dem Not-Invent-Heart-Syndrom sagt, wir machen alles neu, sondern man macht auch eine vernünftige Transition. Also ich bin da ein großer Fan von und natürlich auch für eines der Produkte

bei uns fürs Unternehmenskonto ist das natürlich auch eine relevante Zukunftsentwicklung. Genau. Und sonst gab es noch viele andere Themen, aber kann man auch einfach mal auf die FITAB-Seite gehen. Genau.

Torsten

Du bist ja jetzt hoffentlich öfter dabei, dann kannst du die Themen nachher noch nachbringen.

Stephan

Absolut, genau. Also das mache ich gerne, genau. Dann vielleicht noch eine kurze Sache, weil ich hatte, sorry, Elisa muss schon lachen, genau.

Lisa

Ja, genau. Einer geht noch.

Stephan

Genau, weil ich doch vorher, ich war doch vorher in einer Nationalbibliothek und da kann man gar nicht anders als infiziert zu werden mit, ja, Semantik-Webstack, Linked Data, strukturierte Metadaten. Also die Bibliotheken haben es erfunden, machen das auch schon seit 1965 und genau deswegen ist das immer noch was, was mir so am Herzen liegt und es gibt da so ein Cluster rund um die Uni Jena.

Unter dem Stichwort OpenDVA. Ich vergesse immer, was das ist. Das ist auf einer, Und Dateninfrastruktur für Verwaltung, also genau, auf jeden Fall machen die tolle Sachen, da sind tolle Leute und ich habe mal ein paar Sachen jetzt auch verlinkt und erwähnt, also von uns war jemand dabei, der die Neuentwicklung vom FIM-Portal auch nochmal oder was sich das getan hat, vorgestellt hat, da sind wir auch neue Wege beschritten, mal tatsächlich konsequent auf Open Code entwickelt, komplett offen,

regelmäßige Demos und so weiter, einfach mal gezeigt, man muss nicht einmal alles einsammeln, dann für drei Jahre abtauchen, Und dann kommt man wieder hoch und sagt, ach hier, das haben wir gebaut. Und alle sagen, ja, ach Moment, die Welt hat sich hier weiterentwickelt. Also das gefällt mir sehr gut, was das Team da gemacht hat. Und genau, dann war noch, glaube ich, ein sehr spannender Vortrag auch zum Rule Mapping.

Habe ich aber auch schon mir einen kleinen Maulkorb abgeholt vom Torsten, der gesagt hat, habe ich auch einen Podcast dazu? Also das ist ja immer so. Den habe ich noch nicht.

Torsten

Der ist in Planung. Ach, der ist in Planung, der Podcast. Also du kannst ruhig ein bisschen was dazu erzählen, wenn du willst.

Stephan

Nee, nee, nee. Dann ist gut. Ich erzähle dann lieber was, von dem ich auch noch ein bisschen mehr mich auskenne.

Also ein Thema ist eben in dieser ganzen Link-Data-Welt sind Knowledge-Graphen, Wissens-Graphen und da gibt es den Stefan Kaufmann, der hat früher das Verschwörhaus in Ulm gemacht, ist jetzt bei der Wikimedia und der zieht seit einiger Zeit mit einem tollen Vortrag über verschiedene, Konferenzen, ich glaube bei der Gulasch-Programmier-Nacht habe ich auch einen Link mitgebracht, gibt es ein YouTube oder ein, CCC-Video, war jetzt aber auch

auf der Tagung und erzählt ein bisschen was über eine andere Art von KI, nämlich diesen Wissensgrafen und für mich, also ist ja so ein Effekt, ich weiß nicht, ob ihr das auch habt, ich beobachte das im Moment, ist immer so, alle sagen, naja, generative KI alleine nicht, aber generative KI plus und dann je nachdem, wo man so herkommt und ich komme halt auch aus der Welt und ich sage halt auch generative KI plus Wissensgraf, das ist es, ne, und genau und der Stefan erklärt da sehr schön,

was das Tolle an Wissensgrafen, an Linkdata ist, genau, deswegen Das kann ich nur empfehlen, sich den Vortrag anzugucken, sich die Sitzungsunterlagen, die Foliensätze von dieser Open DVA-Kongress in Jena sich anzuschauen. Das ist auf jeden Fall ganz spannend und es sind auch tolle Leute. Und wenn man auf die mal wieder trifft, auf der SCON oder auch im Fachkongress, so kann ich wieder meinen Altiplanungsrat unterbringen.

Ja, immer hingehen, Katjeni, Renrich, Felicitas, Höffler, also genau, also die Leute kann man sich immer einfach angucken, die machen immer gute Sachen.

Lisa

Da schließt sich total der Kreis, Stefan. Weißt du neben wem ich in Wuppertal beim Dinner saß? Nämlich neben Stefan Kaufmann. Ich hatte wirklich mit ihm ein ganz schönes Gespräch, weil wir kannten uns ein bisschen, hatten an dem Tag auch im SZ-Dossier was veröffentlicht und wussten so voneinander, die findet große KI gut, der findet kleine KI gut.

Und wir kamen aber im Gespräch total schön über die Use Cases zusammen und tatsächlich mit der, oh, jetzt weiß ich gar nicht, ob ich das spoilern darf. Wann veröffentlichen wir das, Thorsten?

Torsten

Das wird jetzt am Samstag veröffentlicht.

Lisa

Achso, nee, dann sage ich, wir machen mit einem Bundesministerium auf der SCON auch einen Hackathon zu eben Gesetzgebung und KI. Und da könnten vielleicht die Personen, die du gerade genannt hast, auch beteiligt sein. Und ich finde, die machen einen super Job.

Torsten

Aber wenn der Hackathon schon geplant ist, da kannst du doch gleich das Datum, Uhrzeit und Ort nennen.

Lisa

Nein.

Torsten

Da kommen doch Leute.

Lisa

Guck doch mal, wo die Leute die Slots hat. Ich kann das natürlich, aber du hast recht. Ich schaue auch gleich nochmal und dann sage ich es euch am Ende bei der Event-Vorschau.

Torsten

Genau, dann darfst du noch was dazu sagen. Vielleicht muss ich Stefan Kaufmann auch mal wieder einen Podcast holen. Den treffe ich ja regelmäßig auf Open-Data-Veranstaltungen. Und ja, das ist ein guter Kerl. Aber jetzt gehen wir mal weiter zu Malte. Der hat auch eins meiner Leib- und Magenthemen mitgebracht. Payment, E-Payment vor allen Dingen.

Malte

Genau. Und zwar hat sich der Sparkassenpräsident aus Hessen positioniert, der Stefan G. Reuss, und der fordert mehr Tempo beim Vero und hat sich über den digitalen Euro beschwert. Denn der digitale Euro ist so ein bisschen der heilige Gral des E-Payments in Europa. Und solange der den Banken und anderen möglichen Partnern vor die Nase gehalten wird, sind sie alle etwas weniger enthusiastisch sich noch mit anderen Lösungen, wie zum Beispiel dem Vero oder Vero.

Ich weiß gar nicht, wie das ausgesprochen wird. Thorsten, weißt du das?

Torsten

Das heißt Vero.

Malte

Okay, Vero. Möchten die jetzt nicht so sehr in den Vero investieren, denn bei solchen großen Plattformen lohnt es sich in der Regel auf den Gewinner zu setzen und solange die Kommission sich mit dem potenziellen Gewinner digitalem Euro beschäftigt, ist dem der Vero etwas weniger interessant und deshalb sagen die Sparkassen, in Person eben der Sparkassenpräsident aus Hessen, dass, dass die damit aufhören sollen und dass sie den Vero priorisieren sollen gegenüber anderen Lösungen. Ja, Thorsten?

Torsten

Also ich weiß nicht, ob einer von euch schon mal Vero genutzt hat. Also Stefan, wir beide hören einen Podcast gemeinsam, also nicht gemeinsam, sondern einen gleichen Podcast an. Und da haben sie sich neulich über Vero ausgelassen. Also ich habe Vero tatsächlich verlinkt mit einem meiner Konten und wollte das mit meinem zweiten Konto verlinken. Und das geht nicht, weil an einer Telefonnummer kann nur ein Konto hängen.

Und das ist schon mal problematisch, weil ich möchte ja auswählen, weil wenn ich online bezahle, kann ja sein, dass ich einmal vom Familienkonto bezahlen will und einmal von einem ganz anderen Konto, zum Beispiel meinem Geschäftskonto für den Podcast. Und das hängt alles an der gleichen Handynummer.

Stephan

Oh, da kann ich mir vorstellen, wie Tim gerantet hat in dem Podcast, den du da wahrscheinlich ansprichst, ja.

Torsten

Genau so ist es.

Malte

Ja, Thorsten, aber wenn ich mit so einem Projekt durch die Tür will, dann kann ich nicht von Anfang an alle Use Cases mitbachten. Also ich finde, das ist generell für so große Projekte und für große Plattformen immer wieder ein wunderbares Beispiel. Denn wir haben die Platzhirschen und das ist ja auch der Grund, warum in Europa da auch viel drum gestritten wird. Denn das ist ein riesen Souveränitätsthema.

Payment ist ganz stark aus den USA dominiert mit den großen Dienstleistern, Mastercard, Visa und natürlich Paypal. Und da muss man sich irgendwie gegen positionieren, wenn man da souverän sein möchte im Payment. Und da sagen die von Vero ganz klar, ja, wir müssen mal loslegen, auch wenn wir vielleicht noch nicht alles können, ja, vielleicht noch nicht jedes Konto mit deiner Telefonnummer verknüpfen. Das ist dann eben in der Version 2.0 nächstes Jahr drin.

Torsten

Wenn ich aber als Paypal-Killer antrete, dann muss ich doch mindestens die Basisfunktionen von Paypal auch anbieten und nicht nur ein einziges Konto verknüpfbar machen. Paypal bietet auch die Möglichkeiten, Kreditkarten anzubinden. Und ich glaube, auch wenn die Kreditkarten ausschließlich amerikanische Kreditkarteninstitute sind, kann man die trotzdem mit anbinden, weil ich will ja Marktmacht.

Ich will ja in den Markt rein und dann muss ich mindestens das anbieten, was mein Konkurrent auch anbietet und dann besser sein.

Malte

Ja, da muss man auf jeden Fall hin und auch sehr schnell. Ich finde es trotzdem nicht schlimm, dass sie jetzt erstmal ohne gestartet sind. Allerdings, und das ist der springende Punkt, das einzig Wichtige ist die Marktmacht, ist die Anzahl der Nutzenden, denn damit kommen die Netzwerkeffekte. Und das ist letzten Endes das Einzige, was hier zählt, Thorsten.

Lisa

Da hat Thorsten schon einen Punkt. Mit der Usability steigen schon auch die Anzahl der Nutzenden. Das kann man schon nachvollziehen.

Malte

Ja.

Torsten

Ja und vor allen Dingen, ich brauche ja genau als E-Payment-Anbieter, brauche ich Shops, die das implementieren. Wenn ich das als Shop implementiere und ich weiß, es gibt keine Nutzer, dann brauche ich es nicht implementieren, weil das implementieren kostet Geld.

Malte

Genau.

Torsten

Ich muss zumindest irgendwas programmieren, auch wenn die Schnittstelle nichts kostet.

Malte

Genau. Das Henne-Ei-Problem, Wenn ich so eine Plattform habe, dann kommen die indirekten Netzwerkeffekte zum Tragen und die gibt es nur, wenn es auf beiden Seiten der Plattform, also bei den Anbietern und bei den Kunden zu größeren Nutzerzahlen kommt. Ähm, genau. Und deshalb muss man sich da auch auf eine Lösung einigen. Sonst kann man, wenn man, sonst kann man, braucht man gar nicht loslegen. Also, das ist der springende Punkt. Wir haben einen Markt, der dominiert ist von großen Anbietern.

Und wenn ich gegen die antreten will und dann aber mit mehreren kleinen Lösungen komme, ich aber weiß, dass der springende Punkt, dass der wichtigste Faktor die Anzahl der User ist und ich die aber jetzt auf meine kleinen Lösungen verteile. Die einen machen das eine, die anderen machen das andere. Ja, dann kann das auch nichts sein.

Torsten

Sonst sind wir bei 15 Euro.

Malte

Okay. Alles klar. Dann gibt es noch eine meiner Meinung nach gute Neuigkeit. Und zwar hat sich Microsoft bereit erklärt, die Sicherheitsupdates für Privatkunden noch für ein Jahr kostenlos für Windows 10 zur Verfügung zu stellen. Normalerweise hätte Microsoft die Sicherheitsupdates am 14.10. Eingestellt für Windows 10. Also alle, die das nutzen, bekommen dann, wenn es eine neue Sicherheitslücke gibt, dagegen keinen Schutz mehr.

Und jetzt ist es so, dass es ein Extended Security Updates Programm gibt von Microsoft. Das gibt es schon länger. Das war aber immer kostenpflichtig, ist auch weiterhin kostenpflichtig für Unternehmen und Organisationen, aber für privaten Nutzer in Europa. Für die ist das kostenlos. Kleine Wehmutstropfen an der Stelle, man muss sich anmelden mit einem Microsoft-Konto. Das werden aber die meisten wahrscheinlich schon haben.

Und hier an der Stelle hört das auch auf, so ein bisschen uneigennützig von Microsoft zu sein. Denn weitere Kunden, also weitere Personen zu bekommen, die sich ein Microsoft-Konto zulegen und sich anmelden, stellt durchaus einen Wert für Microsoft dar. Und insofern kriegen die auch was, nämlich weitere Nutzer für ihre Microsoft-Konten und Europa bekommt für die Privatnutzer noch ein Jahr Sicherheitsupdates für Windows 10, denn das gilt nur für Europa.

Dann habe ich noch eine Umfrage und zwar den europäischen Interoperabilitätsrahmen. Der erhält eine neue Fassung und die alte ist die EIF 3.0, also EIF 3.0 von 2017 und gemäß dem Gesetz über ein interoperables Europa, den Interoperability Act, muss dieser europäische Interoperabilitätsrahmen ab und zu mal überarbeitet werden.

Ziel ist es, dass die einzelnen Länder in Europa erstmal eben die Verwaltung untereinander Daten austauschen können, aber auch, dass eben Bürger mit anderen europäischen Regierungen ihre Daten austauschen können.

Also dass zum Beispiel jemand aus Frankreich auch in Deutschland einen Antrag stellen kann und nungekehrt uns da sowohl die Daten zwischen Bürgern und Verwaltungen fließen, als auch dann zwischen den Verwaltungen untereinander, wenn nämlich Daten aus unterschiedlichen Verwaltungen über ganz Europa ausgetauscht werden müssen. Dazu wurde jetzt eine Umfrage veröffentlicht, um da weiterzukommen und diesen überarbeiten zu können.

Und da sind hier alle aus unserer Verwaltung gefragt, ihre Meinung kundzutun, wie dieser europäische Interoperabilitätsrahmen weiterentwickelt werden soll.

Torsten

Ja, dann klarer Aufruf, nehmt an dem Survey, an der Umfrage teil. Vielen Dank, Malte. Und dann gehen wir direkt mal weiter zu den Hausmeisterthemen. Wir haben jetzt hier schon ganz, ganz viel von der SCON gesprochen. Die Smart Country Convention, die geht am Dienstag los und ich denke, am Montag werden schon die meisten da hinfahren. Wer von euch ist alles da?

Lisa

Beide Arme oben.

Torsten

Lisa, Stefan und Malte und ich. Also wir sind alle da. Ihr trefft uns alle auf der Scon. Stefan mit Sicherheit am Fitco-Stand, die Lisa am Deloitte-Stand. So ähnlich.

Lisa

So ähnlich, kurzer Spoiler. Wir haben, damit ihr mal ein bisschen euch mal beruhigen könnt, nach dieser anstrengenden Trubbelei unten im zweiten Stock. Grau-Gamma-4 für euch. Da könnt ihr vorbeikommen. und da gibt es KI-Scopings und der KI-Hackathon-Läufer.

Torsten

Achso, ich dachte, ihr habt da so eine schöne Chill-Area oder so.

Stephan

Das habe ich auch gerade kommen sehen.

Lisa

Ich habe einen Stehtisch und drei Barhocker bestellt, aber da können wir chillen, Trosten, kein Problem.

Torsten

Und der Malte wird auf den Gängen zu finden sein, genauso wie ich auch, beziehungsweise ich bin auch in der Podcast-Area, da kommen nachher noch zum Termin. Und, also ich spreche jetzt mal für mich, ich weiß nicht, ob ich für euch auch sprechen kann, Und wenn ihr mich seht auf den Gang, sprecht mich gern an. Ich beiß nicht, also ganz selten. Und ich freue mich immer, wenn ich neue Sachen erfahre und neue Sachen entdecke.

Malte

Und dann entstehen da ganz interessante Themen daraus aus diesen Gesprächen. Deswegen bringt eure eigenen Themen mit. Zu denen wollen wir gerne was hören.

Stephan

Kann ich nur unterschreiben, genau. Das gilt auch für die ganze FITGO-Truppe am FITGO- und ALTI-Planungsratstand. gibt auch ein bisschen was zu den Produkten in unserem Portfolio. Genau, wir versuchen es auch so ein bisschen witziger zu machen. Genau, deswegen kommt vorbei, sprecht uns an und, Wir freuen uns immer.

Lisa

Und falls ihr eine neue Innovation mal sehen möchtet, wir unterstützen dies ja auch die Startup Awards. Und das freut mich besonders, da auch den Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit zu geben. Das ist am zweiten Tag. Der Award ist um 17.30 Uhr an der Plaza Stage. Da könnt ihr euch inspirieren lassen. Und ich glaube, danach ist auch Startup Night und es gibt was zu trinken und Brezeln. Und das ist nett.

Torsten

Genau. Und weil wir jetzt schon von so vielen Veranstaltungen sprechen, kommen wir jetzt auch zum Veranstaltungskalender. Und wir haben rausgemacht, dass der Stefan anfängt, weil der hat auch ganz, ganz viele interessante Sachen. Ja, genau.

Stephan

Also, Spun haben wir ja schon abgefrühstückt, dass ich das ja noch sagen wollte. Es gibt auch ganz viele Wortmeldungen zum alten Planungsrat und vom alten Planungsrat, die sind da auch in einer dieser Lab-Hallen und anscheinend sollen da auch andere Formate ausprobiert werden. Genau, ich bin auch ganz gespannt.

Genau. Für ihn noch mal ein bisschen Werbung machen, wollte ich jetzt eben einen Call from Paper für den Schürze Infarkt-Komberst ist eine klare Fahrt, von der Verwaltung für die Verwaltung. Zum einen ist es eine echt tolle Location, Hohelbühne, Bahn und Münde. Und ja, also Maccombe richtet aus und deswegen gibt es auch fünf Themenstränge, die sind alle sehr maritim. Also sichere Hafen, alle entdecken, Kompass, Maschinenraum und Steuerrad. Deswegen da ist jetzt nächste Woche 2.10.

Call for Papers, End of Day und reicht doch alle nach Möglichkeit aus der Verwaltung da spannende Vorträge ein und erzählt, was ihr macht oder macht ein interessantes Format. Wir haben jetzt über so viele interessante Formate gesprochen. Genau, deswegen. Das ist ein bisschen Werbung für unsere Kommunikationsabteilung. Thorsten, und jetzt hören wir endlich, wann genau denn dein digitale Marktplätze live abgab ist.

Torsten

Genau, ich wollte aber gerade noch zum IT-Planungsrat sagen. Wir haben schon eingereicht und ich hoffe, wir werden angenommen, weil dann kommen wir nämlich auch nach Warnung.

Stephan

Alles klar. Wie gesagt, hab ich da nicht Teil des Programmkomitees, aber wenn mich jemand fragt, dann verwende ich mich.

Torsten

Ja, also, auf jeden Fall. Stefan hatte vorhin gesagt, wir haben das schon abgefrühstückt, die Scone. Und abgefrühstückt bei der Scone ist eigentlich direkt eine perfekte Einleitung. Also die Scone ist vom 30. September bis zum 2. Oktober. und überraschenderweise gibt es dieses Jahr wahnsinnig viele Frühstücksevents, die quasi das Kontrastprogramm zu den Abend-Events gibt. Beginnend am 1. Oktober mit dem Public Sector & Friends Scon Frühstück.

Da bekommt man nur die Information wann und wo das ist, wenn man sich dort anmeldet. Dann gibt es Scon Strategic Breakfast Roundtable Digital Foundation for Europe. Das ist auch am 1. zwischen 9 und 11. Dann am 1. ist auch mein Podcast am 1. Oktober zwischen 10 und 11.30 Uhr in der Podcast-Area. Interessanterweise haben sie mir den Slot für eine halbe Stunde verlängert. Also wir können hier sehr, sehr lange reden. Dann gibt es am 2. wieder ein Frühstück. Das ist das Netzwerk Frühstück Open

Source in der Verwaltung. Das geht von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Dann geht es weiter um 10.45 Uhr mit der Preisverleihung des Open Source-Wettbewerbs. Dann kommt wieder ein Thema außerhalb des GON am 2. Oktober, Public Sector and Friends in Wien. Also auch unsere österreichischen Hörerinnen und Hörer treffen sich, also nicht die Hörer treffen sich, sondern der Public Sector in Österreich trifft sich. Dann haben wir am 3. Oktober 2. Berliner Fediverse Day in der Seabase.

Leider bin ich da schon wieder in München, sonst wäre ich da auch sehr, sehr gerne hingegangen. Am 9. Oktober ist Public Sector and Friends in Frankfurt. Am 15. Oktober ist der GavTalk 2025 das Netzwerkevent zum digitalen Start von der Initiative D21. Am 16. Oktober OpenCodeConnect Oktober 2025 digitale Bildungsnachweise. Brücke zwischen Schule, Beruf und Weiterbildung. Das ist sicherlich auch ein sehr interessanter.

Die Reihe ist übrigens auch immer empfehlenswert. Es sind immer nette und interessante Sprecher dabei. Am 16. Oktober Public Sector & Friends in Hamburg diesmal. Am 21. Oktober Public Sector & Friends in Nürnberg. Und zwar ist das der Vorabend der Kommunale. Die Kommunale ist vom 22. bis zum 23. Oktober. Das ist eine bundesweite Fachmesse und Kongress.

Da werde ich auf jeden Fall auch vor Ort sein, weil das ist eine meiner wichtigsten Messen in einem Jahr oder alle zwei Jahre in dem Fall. Es ist auch jede Menge zu tun. Das ist Konferenzherbst und ich glaube, wir werden...

Lisa

Ich dachte, es sei Herbst der Reform.

Torsten

Wir werden uns alle immer wieder sehen in den nächsten, ich würde mal sagen, vier bis sechs Wochen, wenn wir uns alle irgendwo treffen. Und last but not least möchte ich mich sehr, sehr gern bei meinen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Und das ist in diesem Monat gewesen Ralf, Malte, Claudia, Heiko, Florian, André, Michael, Nils, Kalli und Heinz. Und wie ihr den eGauman-Podcast unterstützen könnt, erfahrt ihr auf der Webseite im Bereich Unterstützen.

Malte, Stefan, Lisa, vielen Dank, dass ihr da wart. Ich finde, es hat sehr, sehr gut funktioniert mit uns.

Stephan

Ja, es hat viel Spaß gemacht. Gerne wieder.

Malte

Vielen Dank, dass wir kommen durften.

Torsten

Immer herzlich willkommen und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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