Monatsschau 06/ - podcast episode cover

Monatsschau 06/

Jun 28, 20251 hr 4 minEp. 222
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Episode description

Wieder ist ein ereignisreicher Monat vorbei und wir sitzen zusammen um darüber zu sprechen. In der aktuellen Monatsschau sprechen wir u.a. über den Zukunftskongress 2025 in Berlin und rätseln über den Deutschlandstack.

Kommentare  unter: https://egovernment-podcast.com/egov222-monatsschau-06-25/


Monatsrückschau Torsten

Recap Zukunftskongress 2025

M365

Malte

Souveränität: EU-Kommission liebäugelt mit Ersatz von Microsofts Cloud Azure

Modernisierung der Behörden-IT Das teuerste Digitalprojekt der Regierung droht zu scheitern (2019)

Kritik des Bundesrechnungshofs Regierung bekommt teure Berater nicht in den Griff

Links die es nicht in die Sendung geschafft haben

Digitalrendite oder Digitale Dividende

Digitalisierungsindex 2025 veröffentlicht

Dr. Markus Richter: Abschied vom IT-Planungsrat

BSI stellt Kriterienkatalog für KI vor

Mehr Souveränität dank OpenTalk-Rollout

Digitale Souveränität: Wird Deutschland zum Vorbild in Europa?

Grundgesetzänderung für Digitalisierung: „Die Infrastruktur für föderale Lösungen soll einheitlich sein“

Digitale Souveränität: Wie das EU-Parlament Europa unabhängiger machen will

National-Once-Only-Technical-System: Staatsvertrag für „Datenautobahn“

Cloud wird 100-Prozent-Standard – Souveränität bleibt Wunsch

Digitale Souveränität im Spannungsfeld von Innovation und Abhängigkeit

Ministerium für Digitales – und sonst noch was?

Kabinett bringt NOOTS-Gesetz auf den Weg

Open Internet Stack: Die vagen Open-Source-Pläne der EU-Kommission

Digitale Souveränität durch ein digitales Wirtschaftswunder

Digitale Souveränität braucht offene Technologien und starke Zivilgesellschaft

Digitale Souveränität braucht Menschen und Kooperationen – nicht nur Papier

Digitale Souveränität: EU-Parlament stimmt über entscheidenden Vorschlag ab

Markus Beckedahl kritisiert fehlende digitale Souveränität Deutschlands auf re:publica25

Bitkom-Analyse: US-Politik sorgt für Umdenken bei deutschen Cloud-Nutzern – Business Punk

Keine digitale Souveränität ohne Komfortverlust

Souveränitäts-Washing in der Cloud

Digitale Souveränität: EU startet eigenen DNS-Dienst mit praktischen Funktionen

Wie das ZenDiS Alternativen zur IT-Abhängigkeit etablieren will

Digitale Souveränität: Eine echte Alternative zu Microsoft 365

Neue Cloud-Suite für Europa

Digitale Souveränität ist mehr als Technologie

Digitale Souveränität: Mauern führen nicht zur Unabhängigkeit

Jenseits von Microsoft und Google – Wie wird Deutschland digital souverän?

Keine digitale Souveränität ohne Open Source

Digitale Souveränität ist ein Luftschloss

Ausgaben des Bundes für Software deutlich gestiegen

Den Cyber-Vorfall üben

Digitale Verwaltung: Wo man sich online ummelden kann – und wo nicht

Unterstützer:innendank

Ralf, Malte, Claudia, Heiko, Florian, André, Michael, Niels, Kalli, Heinz und Matthäus

Termine

Termine im Juli 2025

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Das Intro enthält einen Sound von: https://freesound.org/people/ehohnke/ unter der Lizenz CC0.

Transcript

Torsten

Ja, hallo und herzlich willkommen zur 222. Sendung des E-Government-Podcasts. Was für eine schöne Zahl. Dreimal die zwei. Ich bin Thorsten Frenzel und wir machen heute wieder Monatsschau. Und ich habe zwei Gäste bei mir im Studio, im virtuellen. Einmal den Malte, der war letzten Monat auch dabei. Und dann haben wir einen Gast, der schon lange nicht mehr dabei war. Hallo Christian, ich grüße dich.

Christian

Hallo.

Malte

Hallo.

Torsten

Alle Stimme habt ihr ihn schon erkannt. Malte, hallo dir natürlich auch. Einen schönen Abend.

Malte

Guten Abend, Thorsten. Schön, dass ich wieder dabei sein darf. Es macht immer großen Spaß hier.

Torsten

Dann fangen wir gleich an. Und Malte, du darfst direkt loslegen mit den Themen, die du mitgebracht hast.

Malte

Danke, Thorsten. Und ich habe direkt was aus dem Bund mitgebracht, wo ich auch arbeite. Und zwar kam am Montag, ich glaube, das war beim Zukunftskongress oder bei einer so einer Veranstaltung oder am Dienstag, die Neuigkeit, dass das ITZ-Bund noch nicht im BMDS angekommen ist, beziehungsweise noch nicht auf die Reise geschickt wurde. Und dass die Staatssekretärin dort, die Frau Luise Hölscher, noch wartet. Die kommt auch aus dem BMF, also aus dem Finanzressort, dort aus dem Ministerium.

Und da gibt es wohl noch Schwierigkeiten, denn das BMF möchte nicht gerne auf das ITZ-Bund verzichten. Das halte ich für nachvollziehbar. Ja, Thorsten?

Torsten

Nachvollziehbar finde ich das aber einen großen Fehler, wenn das nicht zum Digitalministerium wandert. Wir haben genau das gleiche Problem bei uns hier in Bayern. Es gibt das Digitalministerium und es gibt das Finanzministerium und zum Finanzministerium gehört das ITDLZ. Und alles, was digital ist, ist zum Digitalministerium gegangen, außer die Vermessung und das ITDLZ. Und das behindert an vielen Stellen die Arbeit tatsächlich.

Aber ich verstehe auch, warum das Finanzministerium da die Finger drauf haben will, weil das ist einer der größten Kostenassets und die Finanzen brauchen IT, damit der Rubel rollt oder besser gesagt der Euro.

Malte

Ja, nicht nur das. Und um zu erklären, worum es genau geht, würde ich gerne ein klein wenig ausholen, wenn ich darf, Thorsten. Und zwar ist die IT-Konsolidierung, die ja der Hintergrund des ITZ-Bundes, die ist ja schon ein bisschen älter. Es gab 2015 einen Kabinettsbeschluss zur IT-Konsolidierung Bund und dort hat man beschlossen, dass man die IT der Bundesverwaltung konsolidieren möchte. Und daraufhin wurde auch das ITZ-Bund als IT-Dienstleister für die gesamte Bundesverwaltung erschaffen.

Nur war das damals noch etwas anders. Das heißt, es gab damals zum Beispiel noch einen weiteren Dienstleister, die BWI GmbH, zu der Sicherheitsbehörden konsolidiert werden sollten. Und tatsächlich ist das BSI damals zur BWI konsolidiert worden. Das heißt also, da wurden auch schon in der Richtung Dinge unternommen. Und dann ist aber irgendwann die BWI verschwunden aus der Konsolidierung und sollte dann nicht mehr als Dienstleister zur Führung stehen.

Also wir haben schon eine sehr wechselvolle Geschichte hinter uns. Da gab es dann 2018, 2019 ungefähr auch eine große Zäsur. Und das gipfelte in einem sehr kritischen Bericht des Bundesrechnungshofs 2019. Dort hatte man schon eine Menge Geld in die Hand genommen. und dann festgestellt, dass die Konsolidierung kaum vorankam.

Gerüchteweise war es auch so, das kann ich jetzt leider nicht direkt bestätigen, habe ich gesucht, dass bei der Planung der Konsolidierung in den Jahren nach 2015, 2016 ungefähr, die Netze, die die einzelnen Behörden benutzen, um sich miteinander zu vernetzen und auch zu den Dienstleistern zu kommen, nicht in der Planung berücksichtigt wurden, also out of scope bei der Betrachtung waren.

Das sind die Netze des Bundes in der Bundesverwaltung und die sind inzwischen bei der BDBOS angekommen, also ich glaube 2020 dahingewechselt, vorher waren sie beim BSI und diese Netze, das bedeutet ja am Ende, wenn du ein Rechenzentrum hast und zum Beispiel dort deine Dateiserver, um an deine Dateien zu kommen, die vielleicht manchmal ein bisschen größer sind. Und dieses Rechenzentrum, das soll zum ITZ-Bund wechseln. Dann musst du durch diese Leitung der Netze des Bundes.

Und wenn die relativ dünn ist, dann kommst du sehr langsam an deine Dateien. Oder wenn du Anwendungen hast, die eine niedrige Latenz benötigen. Es gibt noch viele Anwendungen, die direkt auf Datenbanken zugreifen. Dann ist es technisch sehr, sehr schwierig, das irgendwo mit einer hohen oder mit einer halbwegs akzeptablen Qualität umzusetzen.

Und das heißt also, alleine schon beim Design gab es große Schwierigkeiten und das hat sich, 2019 gab es ja diese Zäsur, das hat sich da so ein bisschen geändert. Es war zum Beispiel vorher so, dass das Element der Betriebskonsolidierung damals zum BMF gewechselt ist. Und das ist ja auch ein Kritikpunkt gewesen, dass nämlich das BMI zwar bei sich die Betriebskonsolidierung hatte, das umsetzende Haus des ITZ-Bund aber im anderen Ressort war.

Das heißt, schon damals hat man ja auch erkannt, wenn man das in unterschiedlichen Ressorts macht, dann ist das schwierig. Das Gleiche gilt ja für die Netze. Und deswegen ist es grundsätzlich schon so, und da muss ich dir voll zustimmen, dass wenn diese Behörden alle im neuen BMDS sind, dann sind sie alle in einem Ressort.

Also sowohl die Konsolidierung als auch die Netze des Bundes, das BDBOS, also der Teil der Netze des Bundes macht, die sollen ja jetzt auch zum BMDS kommen, dann hätte man alles unter einem Dach. Und ich denke schon, dass das ein Riesenvorteil ist. Dass das aber schwierig wird und auch viel, viel Kraft erfordern wird, das ITZ-Bund zu bewegen, das ist auch klar. Und also dieser Teil ist definitiv schwierig. Und das sieht man jetzt schon. Und warum ist es schwierig?

Naja, ich hatte ja vorhin gesagt, am Anfang gab es mehr als eine Dienstleiste. Jetzt gibt es nur noch eine Dienstleiste. Das heißt, als Behörde oder als Ministerium habe ich dann einen Dienstleister, einen IT-Dienstleister, der nicht in meiner Behörde sitzt, sondern extern ist.

Torsten

Aber das ist etwas, was ich nicht verstehe. Das BWI gibt es doch immer noch. Und die arbeiten auch immer noch für die Bundeswehr zum Beispiel und das Bundesverteidigungsministerium. Und da ist das BWI sogar eine nachgeordnete Behörde. Aber die gehören und werden von da gesteuert.

Malte

Das ist richtig, aber sie sind auch weiterhin Dienstleister für das Verteidigungsministerium und ich habe jetzt nicht nachgeguckt, ob die weiterhin für das BSI die IT machen oder Teil der IT, was also konsolidiert wurde, aber sie stehen im Rahmen der IT-Konsolidierung nicht mehr zur Verfügung.

Torsten

Ja, das ist ziemlich schade.

Malte

Und wenn du das so bewertest, dann stellt sich ja schon die Frage, beziehungsweise es hätte da schon eine Art Konkurrenzsituation gegeben zwischen diesen beiden Häusern, ITZ Bund und BWI GmbH, die jetzt ja nicht mehr existiert. Und grundsätzlich ist es so, dass wenn ich nur einen Dienstleister habe und ich bin gezwungen, zu dem zu gehen, kann ich auch nicht zu einem anderen Dienstleister wechseln.

Das heißt, die Möglichkeiten, dort Druck auszuheben, wenn Dinge nicht funktionieren, sind äußerst beschränkt.

Torsten

Ja, vor allem widerspricht das ja eigentlich auch dieser Zwei-Vendor-Strategie, die der Bund überall fährt oder in vielen Bereichen fährt, leider nicht ganz überall. Also man braucht ja zwei Möglichkeiten zur Auswahl.

Malte

Ja, wenn man eine Zwei-Wendor-Strategie haben möchte, dann braucht man natürlich zwei Anbieter. Das ist richtig. Letzten Endes ist es so, dass wenn ich die IT bei mir im eigenen Haus habe, dann kann ich da als Abteilungsleitung oder als Fachabteilung hingehen und mit diesen Personen direkt sprechen und auch über die Hausleitung einen gewissen Druck ausüben. Man sitzt gemeinsam zusammen, der Dienst wird irgendwo erbracht.

Wenn das alles außerhalb des Hauses ist, dann wird das sehr viel schwieriger. Und diese Erfahrung haben viele Behörden gemacht.

Torsten

Ja, aber dann wäre das die einzige Lösung, dass jedes Haus wieder seine eigene IT hat.

Malte

Es gibt ja neben der Betriebskonsolidierung noch die Dienstekonsolidierung. Um das mal ganz kurz zu erklären, die Betriebskonsolidierung war die Idee, um das mal so ein bisschen bildlich zu beschreiben, das Blech zusammenzuschieben. Das heißt, ich nehme einfach meine Server, die ich in Hunderten von Rechenzentren über die ganze Bundesverwaltung habe und schiebe die in großen Rechenzentren zusammen. Und dort kann ich aber weiter meine eigene IT betreiben.

Also im Grunde ist das mehr oder weniger das Auslagern von meinen Rechnern. Das macht eigentlich schon sehr viel Sinn. Es ist so ein bisschen schwieriger geworden, weil diese Rechenzentren des IDZ-Bund müssen sehr hohe Anforderungen erfüllen. Sprich, die haben natürlich Behörden mit hohen Sicherheitsanforderungen, die haben Behörden mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen.

Wenn ich jetzt eine Behörde bin, die diese nicht hat, weil ich nur Verwaltung mache, was nicht zeitkritisch ist oder ich mache Forschung, dann muss ich trotzdem diese ganzen Anforderungen irgendwo mit erfüllen, weil es dann hohe Sicherheitsanforderungen gibt.

Das ist zum einen zwar ein bisschen schwierig, auf der anderen Seite hat es, gerade wenn wir jetzt anschauen, was im IT-Sicherheitsbereich passiert, vielleicht auch ein paar Vorteile, wenn man zu einer höheren Sicherheitsforderung gezwungen ist.

Torsten

Aber das ist doch hinlänglich bekannt. Und es gibt auch immer noch mehr als 100 Rechenzentren. Also es gibt so viele Rechenzentren. Ich weiß, Anke Domscheit-Berg hat bis zum Ende der letzten Legislatur regelmäßig angefragt, wie viele Rechenzentren es gibt. Und die Listen sind sehr interessant, weil es sind mal mehr, mal weniger gewesen. Und der Bund an sich hat noch neue Rechenzentren zusätzlich gebaut. Also an der Rechenzentrumskonsolidierung ist ja nicht viel passiert.

Malte

Das spricht dafür, dass die Betriebskonsolidierung nicht besonders erfolgreich war.

Torsten

Ich glaube, ich finde das auch nicht nötig. Also wenn ich viele kleine Rechenzentren habe, habe ich doch eine viel höhere Ausfallsicherheit, als wenn ich nur zwei so riesen Blöcke irgendwo stehen habe. Dann, ich muss die halt nur schlau miteinander verbinden. Und das geht heutzutage.

Malte

Ja, wobei, überleg mal, wie viel Kosten du hast, so ein Rechenzentrum zu betreiben, insbesondere wenn du tatsächlich Auflagen erfüllen musst.

Torsten

Ja, natürlich, aber du hast ja die Rechenzentren jetzt schon da. Die musst du ja nicht nochmal bauen. Also so eine diffizile kleine Struktur würde ich niemals aufbauen, wenn ich es neu aufbauen müsste. Aber wenn die schon mal da ist, dann kann ich doch das Beste draus machen.

Malte

Du hast recht und das ist tatsächlich ein Argument gegen einen hohen Druck für die Betriebskonsolidierung. Es gibt sehr viele Argumente dafür und dagegen und die IT-Konsolidierung, wie sie 2015 beschlossen wurde, ist wahrscheinlich eher vor dem Hintergrund entstanden, dass man sich über die ganze Komplexität damals noch nicht so richtig im Klaren war. Das ist ja dann auch 2018, 2019 zum Tragen gekommen.

Nun ist es aber schon so, dass was sich konsolidieren kann, wenn ich das unter einem Haus vereinige, habe ich da vielleicht mehr Erfolg. Allerdings, und hier kommt der Punkt, Thorsten, es gibt ja neben der Betriebskonsolidierung noch den Teil Dienstekonsolidierung. Also die Frage, ob ich jetzt bestehende Rechenzentren abreiße, deswegen auch nochmal ganz viel breite Netze schaffen muss, damit ich zu diesen neuen Rechenzentren hinkomme.

Das ist ja nur ein Teil. Der andere Teil wäre die Dienstekonsolidierung, die ist die ganze Zeit im BMI geblieben. Und bei der ist es so, dass ich gemeinsam große Anwendungen nutze. Also wenn wir zum Beispiel die E-Akte haben, dass wir alle die gleiche E-Akte nutzen.

Torsten

Jetzt mal eine Frage. Was würdest du dir wünschen? Du in deiner Situation als Mitarbeiter der IT eines Ministeriums oder einer Behörde, sagen wir mal so. Was würdest du dir wünschen?

Malte

Ich denke, dass wir, wenn uns gute zentralisierte Dienste angeboten würden, also die Dienstekonsolidierung, die hat eigentlich auch immer viel Gegenliebe gestoßen. Und naja, Verhalten. Also es ist dann so, die E-Akte ist manchmal schwierig umzusetzen und es werden vielleicht auch nicht alle Anforderungen erfüllt. Auf der anderen Seite ist es eine stabil zu verwendende Anwendung, die überall gleich ist. In Anführungsstrichen.

Und hier kommen wir zu einem Punkt, der, ich weiß nicht, ob ich in dem schon mal im Podcast berichtet habe, und zwar... Haben wir in der Bundesverwaltung die E-Akte bunt eingeführt, allerdings keinen einheitlichen Aktenplan verwendet. Das heißt, jedes Ressort hat einen anderen Aktenplan.

Torsten

Das ist das Schöne im kommunalen Bereich. Es gibt den Einheitsaktenplan und den müssen alle verwenden. Es gibt ein paar, die den nicht verwenden, die haben aber halt tatsächlich ein Problem.

Malte

Und das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich komme nicht aus dem Orgabereich. Nur hat mir jemand aus einer Landesbehörde berichtet, dass er es als Learning mitgenommen hat, aus seiner Einführung einer E-Akte in einem Innenministerium, dass es wahrscheinlich sinnvoll gewesen wäre, bei den Landesbehörden des Bundeslandes, wo er arbeitet, über den gleichen Aktenplan zu verwenden, weil eine Aufgabe gerne auch mal den Geschäftsbereich wechselt und dann den Aktenbestand mitnehmen muss.

Christian

Und ich will euch da bei der Fachsimpelei mal kurz unterbrechen. Ich verstehe die Thematik schon und dazu bin ich auch zu lang dabei, als dass ich das nicht auch schon mal erlebt habe, diesen Kampf um Rechenzentren und wer wie was. Und auch aktuell in der Presse rund um das neue BMDS ist das ja noch nicht zu Ende, das Thema. Ich will aber meine Unternehmensperspektive da reinwerfen.

Es macht für mich ein bisschen den Eindruck, als ob ein eigenes Rechenzentrum zu haben aus Verwaltungssicht, aus Ministeriumssicht, aus Behördensicht mit Macht zu übersetzen ist, weil es Budget, Planstellen, Blech im Keller, neues Gebäude vielleicht mit schöner Klimatisierung, zweiter Standort. Also das ist alles Ausweitung der Machtsphäre und wir diskutieren, glaube ich, in der Thema Rechenzentrumskonsolidierung zumindest sehr oft.

Dass aus wirtschaftlichen Gründen das total Sinn macht, zu konsolidieren, aber dass dieses Abgeben von Macht eben doch unendlich viele Schmerzen bereitet den Lenkern und Denkern in den jeweiligen Häusern. Als Unternehmen, das will ich euch mal zurückspiegeln, wir sind ein IT-Unternehmen, wo IT durchaus auch wichtig ist dafür, wie wir als Unternehmen funktionieren. Als Unternehmen ist für mich meine interne IT ein Kostenfaktor.

Nichts anderes. Und ja, da wollen wir bestimmte Dinge selbst betreiben, aber nicht um jeden Preis. Und wenn es Möglichkeiten gäbe, den Kostenblock an der Stelle kleiner zu machen, unter Wahrung aller Randbedingungen, die mir wichtig sind, wie Sicherheit und Co., würde ich das sofort tun.

Und ich glaube, die öffentliche Verwaltung könnte vielleicht eine Brille aufsetzen, die ein bisschen unternehmerischer ist und könnte ihre vermeintlich hohen Anforderungen, die ja oft als Hutschild gegen Konsolidierung dienen, einfach sauber über LSLAs und Agreements miteinander klären.

Und wenn jemand bereit ist, ein bestimmtes Niveau an Datenschutz und Verfügbarkeit und Service und was weiß ich was zu gewährleisten aus der öffentlichen Sphäre, dann sollte das doch einer Behörde herzlich egal sein, ob die Rechner im eigenen Keller mit der eigenen Klimaanlage laufen oder ob das das Nachbarressort mitmacht, weil einfach Preis-Leistung passen.

Also vielleicht sehe ich das zu unromantisch, aber ich finde die Diskussion in weiten Teilen auch tatsächlich ein bisschen sinnlos, weil da einfach Kriege gekämpft werden, die vollkommen unnütz sind.

Torsten

Da gebe ich dir vollkommen recht. Es gibt nur ein winzig kleines Problem. Das ist der Unterschied zwischen einem staatlichen Rechenzentrum und einem privatwirtschaftlichen Rechenzentrum. Privatwirtschaftliches Rechenzentrum kann ich in der SLA machen und wenn die das nicht einhalten, müssen sie blechen. Wenn ich das zwischen zwei staatlichen Stellen mache, Dann kann ich nur einen bösen Brief schreiben, du hast wieder nicht eingehalten und das war's.

Da fließt kein Geld, da fließen keine Strafen, da ist nix. Das steht im Zeichen nicht mal in der Presse. Und das ist der große Unterschied. Aber ansonsten gebe ich dir vollkommen recht, wir müssen die, gerade das Thema Rechen zentren, das ist ein Kostfaktor, ein großer.

Christian

Ja, also ich war gestern, vorgestern beim Wirtschaftsrat in einer Runde und da ging es um Staatsmodernisierung und Messung von Effizienz. Und vollkommen anderes Thema, aber denkst letztlich auch drum, welche Kennzahlen geben wir uns eigentlich aus Sicht eines Ministeriums, um zu messen, ob wir effizient und gut arbeiten. Und du hast schon vollkommen recht, ich meine, mit Gewährleistung, Haftung und Vertragsstrafen braucht man sich unter Behörden nicht kommen, das funktioniert nicht.

Aber warum kann man für öffentliche Rechenzentren nicht KPI-basiert mit Kennzahlen arbeiten und kann dann entsprechend über die politischen Kanäle auch die Erfüllung solcher Kennzahlen, ergo Service Level und Co. Tatsächlich zu einem wichtigen Steuerungskriterium machen, um zu bewerten, ob so ein Haus gut oder schlecht geführt ist. Und also da würden mir schon Methoden einfallen, abseits der Euros, so eine Dynamik einzuführen.

Aber ich fürchte, IT hat an der Stelle dann auch doch wieder nicht so einen hohen Stellenwert, dass man die quasi wie eine Staatsmodernisierung oder die Effizienz der Bundeswehr misst und da auch sich akribisch daran abarbeitet. Dazu ist es dann doch zu sehr Nischenthema, fürchte ich.

Malte

Ja, nicht nur das. Also ich muss Thorsten an der Stelle auf jeden Fall recht geben und muss da auch sehr nicken. Und Christian und Thorsten, es gibt vielleicht auch Fälle, wo man sich nicht hinter hohen Anforderungen versteckt, sondern, hatte ich eben schon gesagt, wo es vielleicht viel niedrige Anforderungen gibt und vielleicht die Leistungen eines ETZ-Bund, was sehr, sehr hohe Standards einhalten muss, wesentlich teurer sind als das alte eigene Rechenzentrum, was es ja noch macht.

Wobei, ja, das ist im Einzelfall schwer zu beantworten und grundsätzlich halte ich es für richtig, in Richtung Rechenzentrumskonsolidierung zu gehen. Ja, worauf ich kurz aber noch eingehen wollte, war eben die Satell-Dienste-Konsolidierung. Warum wollte ich darauf eingehen? Weil abgesehen jetzt mal von diesem neuen Trend KI, wo die Hardware von NVIDIA plötzlich wieder unglaublich teuer und zum Teil unglaublich wichtig wurde. Ist dieser ganze Teil Server, den halte ich nicht für so relevant.

Also in der Dienstekonsolidierung, da reden wir darüber, neue Verfahren einzuführen, wie wir miteinander arbeiten in der Verwaltung. Und da müssen sich alle Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung irgendwo anpassen und neuen Verfahren auseinandersetzen. Das heißt, der Teil Dienstekonsolidierung und das Vereinheitlichen von IT-Diensten halte ich für wesentlich größer und wichtiger.

Und deswegen auch immer die Frage und letzten Endes sogar bei der Verschiebung des ITZ-Bund, wie viel Arbeit und wie viel Aufwand möchte ich in Dinge stecken, wo am Ende vielleicht gar nicht so viel Ertrag dem gegenübersteht? Und wo sind eigentlich die großen und wichtigen Dinge? Und die sind vielleicht doch eher bei der Vereinheitlichung und Verbesserung von Fachverfahren, von der Digitalisierung und Neuordnung.

Torsten

Also letztendlich hat der Bund die gleichen Probleme wie der kommunale Bereich, nur in der Größen und Skala. Ich würde gerne die Diskussion jetzt mal ein bisschen in eine andere Richtung lenken. Du hattest noch ein Thema mitgebracht, Malte.

Malte

Genau, und zwar die digitale Souveränität. Dort gibt es eine Neuigkeit, und zwar letzte Woche ist das gekommen. Die EU-Kommission schaut sich um, ob sie vielleicht sich von Microsoft 365 und von Azure verabschiedet und spricht mit unterschiedlichen IT-Dienstleistern aus dem europäischen Raum. Grundsätzlich ist es so, dass sie schon angemahnt wurden von letztes Jahr, weil sie ganz viel mit Microsoft machen, von ihrer eigenen Datenschutzbeauftragten.

Und dann gibt es auch noch die Eurostack-Initiative, über die ich im letzten Podcast berichtet hatte, falls du dich erinnerst. Und dann gibt es ganz aktuell einen Auslöser. Ich glaube, über den hatten wir beim letzten Mal auch gesprochen. Und zwar dieser Karim Khan, der Ankläger vom Internationalen Strafgerichtshof, der von seinem Microsoft-Konto abgekoppelt wurde aufgrund von Sanktionen.

Und das hat jetzt Folgen. Und die sind eben dahingehend, dass die EU-Kommission überlegt, sich da von Microsoft zu verabschieden.

Torsten

Genau, da übernehme ich direkt, weil ich habe nämlich auch M365 mitgebracht und wollte auch mit euch über dieses Thema sprechen, weil inzwischen wird das Ganze echt heftig und virulent und ich habe hier auch einen Artikel, wo war das dann, wo Microsoft bestätigt oder sagt, dass sie solche Sanktionen nicht mehr durchführen möchte. Also Microsoft will keine Konten wegen US-Sanktionen sperren, habe ich einen Artikel verlinkt.

Das glaube ich noch nicht so ganz, weil sie können natürlich von ihrem Staat gezwungen werden. Und weil dem so ist, hat zum Beispiel Dänemark jetzt entschieden, komplett Microsoft außen vor zu lassen im staatlichen Bereich. Also die schaffen M365 ab oder beziehungsweise steigen gar nicht drauf um und führen nach und nach komplette digitale Open-Source-Lösungen ein.

So wie es Schleswig-Holstein jetzt auch schon gemacht hat. Und ich finde momentan wirklich die Diskussion, M365 findet, ich würde mal sagen, bei informierten Menschen findet das statt. Alle anderen sehen das als easy, einfache Lösung. Ach ja, das haben wir ja schon, machen wir einfach einen Vertrag und dann läuft der Laden wieder. Ohne sich darüber Gedanken zu machen, welche Auswirkungen das langfristig hat.

Malte

Ja, also die Reaktion von Microsoft ist sogar noch ein bisschen weitgehender. Was ich beobachtet habe, ich habe den Artikel leider jetzt dazu nicht, ist, dass sie das, was sie schon angeboten haben, nämlich den Betrieb einer Microsoft Cloud für in Deutschland, diese Delos Cloud, dass sie das tatsächlich noch ausweiten möchten, also weiteren Unternehmen zur Verfügung stellen.

Ich bin jetzt nicht ganz sicher, ob das mit Azure Local vollständig abgedeckt ist oder ob man eben Azure Local benötigt, um darauf dann eine M365 Cloud zu bauen. Jedenfalls möchten Sie damit praktisch sicherstellen, dass Kunden weiterhin die eigene Software verwenden, aber Sie bestehen jetzt nicht mehr darauf, dass das alles in den Rechenzentren von Microsoft stattfindet, auf das Sie direkten Zugriff haben.

Torsten

Und für Updates schlägt dann einer von Redmond mit einem Koffer voller CDs rüber und macht die Updates auf den Servern in Deutschland.

Malte

Ja, hier kommen wir zu einem ganz interessanten Punkt. Und zwar glaube oder bin ich mir sicher, dass es sich hier um ein Compliance-Thema handelt. Wenn ich nämlich die Microsoft-Software bei mir im Rechenzentrum betreibe, dann bin ich mit den Datenschutzbestimmungen und auch mit den Geheimschutzbestimmungen in Übereinstimmung. Allerdings ist das kein Souveränitätsthema, denn ich bin ja weiterhin vollständig abhängig von Microsoft und verwende deren Tech.

Und ich muss auch sagen, ich bin bei den aktuellen Plänen leicht skeptisch, denn Microsoft bringt eben einen riesen Vorteil mit. Und darüber hatten wir schon ein paar Mal gesprochen. Das sind diese Netzwerkeffekte. Einfach weil Microsoft so viele Kunden hat und so viele Anbieter hinter sich, ist das ein sehr großer Vorteil für Kunden und auch für Support-Anbieter, die dann nur diesen einen Stack unterstützen müssen.

Torsten

Ja, aber in erster Linie ist es ein Vorteil für Microsoft. Also ich darf jetzt hier und da mal in so Gremien mitarbeiten und da geht es auch aktuell um M365 und die Verträge, das sichert Microsoft zu, dass man eine Kündigungsfrist von einem Jahr hat oder zwölf Monaten und wenn man gekündigt hat, darf man Microsoft 365 auch noch zwölf Monate lang weiterverwenden. Das heißt, sie wollen hier sicherstellen, dass man ein Jahr lang Zeit hat, mindestens um umzusteigen.

Und wenn ich mir anschaue, wie schnell so ein Umstieg von Software geht, das ist vollkommen hirnrissig. Die könnten zehn Jahre Garantie geben und es wäre trotzdem noch viel zu wenig. Also wenn ich mich einmal für M365 entscheide, bin ich für immer, für immer, immer, immer auf M365 gefangen.

Christian

Ja, ich will euch da noch ein paar Perspektiven dazu werfen. Die vor das alles digitale Souveränität hieß, gab es 2017, 2018 schon mal einen Versuch von Microsoft, damals zusammen mit T-Systems die sogenannte Microsoft Cloud Deutschland aufzubauen. Das ist nach einem Jahr sang- und klanglos wieder in der Schublade verschwunden. Das sollte in so einem Rechenzentrum in Magdeburg stattfinden mit einem zweiten Rechenzentrum, damit das alles vernünftig funktioniert.

Und damals waren die Versprechen schon super ähnlich wie heute. Nämlich, dass das ganze Airgap ist, dass man eigentlich das, was damals als Azure bekannt war, bekommen, dass man da auch das Office in der Cloud bekommen kann und neben der Tatsache, dass es richtig viel teurer war als das Normale, was Microsoft so aus der Cloud angeboten hat, hat es einen riesengroßen Hinkefuß, es war immer 5, 6, 7, 20 Releases hintendran.

Heißt, man hatte nie die neuesten Patche, man hatte nie die neuesten Funktionen und es ist letztlich wirtschaftlich nicht erfolgreich gewesen. Zwischendurch hatte Google dann auch mal noch einen Versuch mit, auch wieder der bekannten T-Systems unternommen. Da weiß ich gar nicht mehr, wie das hieß. Und das gibt es auch wahrscheinlich noch. Und heute ist einfach das Konstrukt mit der DLOS letztlich nichts anderes.

Nur, dass die DLOS ein Joint Venture ist aus Microsoft und SAP und eine neue GmbH dadurch entstanden ist. Und vorher hat man das probiert unter einer Datentreuhänderschaft der T-Systems laufen zu lassen. mit dem Versprechen, dass nur die Systems-Mitarbeiter dort in den Keller gehen und die Patch-CDs einspielen und so weiter und so weiter.

Aber eigentlich ist die Delos-Idee meiner Meinung nach zumindest nichts Neues und wird schon seit sechs, sieben Jahren in anderen Nuancen, vielleicht auch anderen vertraglichen Rahmen ausprobiert. Mir konnte noch keiner erklären, was heute bei Delos anders ist. Und den zweiten Impuls, den ich euch noch geben wollte, ich war am Dienstag auf dem Zukunftskongress und habe mir durch Zufall 45 Minuten einen Slot angeguckt.

Wo das ITZ-Bund, hatten wir heute schon, berichtet hat, wie sie ihren Behördenarbeitsplatz von Microsoft On-Prem jetzt in die Microsoft 365-Welt heben. Und auf der Bühne stand der Dienstleister, der das begleitet, Accenture, und jemand von der Delos Cloud. Und tatsächlich muss ich sagen, dass die ihre Vorteile sehr, sehr, sehr, sehr gut verkaufen und erklären. Und tatsächlich kommt das super gut an, wird den Behördenkunden als sehr einfach, sehr gut unter Kontrolle, alles sicher.

Das BSI gibt da noch seinen Stempel obendrauf. Also das ist schon so, dass man da jetzt nicht viel dran rummäkeln kann. Tatsächlich sind aber die Kritikpunkte natürlich, Torsten, wie du auch gerade anbrachtest, auf einer ganz anderen Ebene zu finden. Was alle im Raum vergessen haben, ist, dass das Dilemma überhaupt erst entstanden ist, weil Microsoft seine Anbietermacht ausgenutzt hat und die On-Prem-Lizenzen abgekündigt wurden.

Dadurch ist man in diesem Dilemma, sich jetzt neu zu orientieren oder in die Cloud von Microsoft zu gehen.

Und Delos ist eigentlich nur sowas wie ein trojanisches Pferd, meiner Meinung nach, wo in der Hülle von Delos, die alle toll finden und SAP auch noch seinen Seriositätsstempel drauf gibt, eigentlich drin genau das gleiche Microsoft wie vorher in meine Behörde hoppelt und am Ende mit genau den gleichen Nachteilen, nämlich, dass da sämtliche Hintertürchen der Welt drin sein können, dass es gar keiner weiß und so weiter und so weiter.

Und die Abhängigkeiten, Drosten hast du es schon erwähnt, will ich jetzt nicht weiter ausführen, ist man da einmal drin in der Nummer, kommt man nicht wieder raus. Also das ist tatsächlich absolut abstrus und ganz letzter Impuls, auch nur ein Satz. Ich fürchte leider, das ist ein Thema, was ausschließlich in unserer kleinen Bubble so eskaliert und so groß ist. Die große weite Welt interessiert das gar nicht.

Malte

Christian, vielen Dank für diese Impulse, denn du hast ganz wichtige Sachen gesagt, so wie Thorsten. Ich möchte das mal kurz zusammenführen und darauf mein Argument aufbauen. Thorsten hat das Lock-In beschrieben, was unglaublich stark ist und von dem ich glaube, dass es auch massiv unterschätzt wird, gerne, um eben auch Microsoft einzuführen. Weil, hey, wir machen jetzt mal Microsoft und es wäre kein Problem, wenn irgendwas ist, zu wechseln. Und dem ist eben nicht so.

Lock-In ist viel stärker. und was du gesagt hast mit der Telekom und dem Delos, das ist und dass das möglicherweise viel teurer und viel schlechter ist wie du es bei der Telekom beschrieben hast, Das ist vielleicht das Feigenblatt. Das heißt also auch an der Stelle sagen wir, naja, wir hätten ja hier eine Möglichkeit und dann können wir ja weiter Microsoft machen und dann führen wir weiter Microsoft ein, weil es gibt ja jetzt DELOS und da können wir es machen.

Und in fünf Jahren stellen wir dann fest, dass DELOS, genauso wie damals Telekom, zu teuer, nicht mehr mit den Features ist. Dann sind wir aber schon mal Microsoft und dann wechseln wir einfach in die Rechenzentren von Microsoft selbst.

Christian

Stichwort Brückenstrategie.

Torsten

Genau, und Microsoft baut auch schon Rechenzentren in Deutschland, beziehungsweise ist es angekündigt, große Rechenzentren hier zu bauen. Also die ebnen schon den Weg in die Richtung.

Malte

Das heißt, Delos und Feuertelekom dienen eben dazu, so zu tun, als wenn es anders gänge oder gehen würde. Was es aber in der Erfahrung nicht tut. Und es gibt ja schon einige Bundesländer, die schon auf Microsoft 365 sind, die jetzt sagen können, naja, wenn es denn schlimm wird, kommen wir ja auch zu Delos irgendwann.

Torsten

Ich versuche immer wieder wenigstens, also diese Zwei-Vendoren-Strategie sollte man hier auch fahren. Also ich bin mir ziemlich sicher, wenn es ein Angebot gibt und es gibt ein Angebot mit OpenDesk zum Beispiel, wenn es hier ein Angebot gibt, was parallel in einem Rechensender oder bei einem Dienstleister, bei so einem zentralen Dienstleister wie zum Beispiel dem ITZ-Bund oder dem ITDLZ in Bayern, parallel angeboten wird.

Und die Behörden die Wahl haben zwischen A und B, dann bin ich davon überzeugt, dass es Behörden gibt, die B wählen und nicht A. Und je mehr diese B-Version wählen, desto mehr Geld ist im System und desto mehr können wir an dem Thema OpenDesk auch weiterentwickeln. Das Ding ist Open Source. Und ja, jetzt gebe ich erstmal an Christian, bevor ich hier platze.

Christian

Ich finde das mit den zwei Vendoren richtig gut, weil einerseits natürlich allein die theoretische Alternative dafür sorgt, dass der Monopolanbieter sich anders verhält in Verhandlungen bei Preissetzungen und Ähnlichem? Aber ich muss da auch leider ein bisschen Salz in die Wunde streuen, weil ich glaube, wir reden bei Office versus Open Desk ein bisschen wie über fahre ich ein Dieselauto oder fahre ich ein Elektroauto.

Du musst dich, weil du eben diesen starken Login-Effekt hast, für eins entscheiden, weil es keinen Sinn ist. Du kannst nicht jederzeit umsteigen, weil da einfach starke Hürden dazwischen sind. Und das betrifft nicht nur die Software und die Bedienbarkeit der Software und die Möglichkeit, die öffnen zu können auf deinem Computer, sondern das Schlimme bei Microsoft ist ja, dass es so unendlich tief verwoben in die restliche Behördensoftware-Welt ist.

In jedem Fachverfahren ist ein Button drin, exportier mir diesen Brief in Word, mach mir diese Liste in Excel. Das ist der Feind, den man bekämpfen muss. Und da ist leider bei aller Liebe für OpenDesk tatsächlich noch eine ungelöste Front, diese Verwebung und krakenartigen Verbindungen von Office 365 in die normale Behördenwelt zu kappen. Insofern schön mit zweien, aber ich fürchte, das ist nicht so einfach.

Torsten

Malte, ich möchte gerne, bevor du drankommst, möchte ich ganz kurz hier ein. Dieser Button, wo draufsteht in Word oder egal, zu Dollar Microsoft exportieren, dieser Button kostet richtig Geld. Dafür muss man richtig viele Lizenzen bezahlen. Es gibt IT-Dienstleister bzw. Fachverfahrenshersteller, die standardmäßig den Button drin haben, wo man RTF oder ähnliches exportieren kann, Was man dann auch wieder in Microsoft importieren kann übrigens.

Und dieser Button kostet nichts, weil das ist alles in Open-Source-Bibliotheken, die kann man wunderbar verwenden und damit auch die Kosten für die Fachverfahren senken. Und es wird nur nicht konsequent verwendet. Und wenn du als Fachverfahrenshersteller nur diesen RTF-Button drin hast und nicht den Microsoft-Button drin hast und dann sagst, wenn du den Microsoft-Button drin haben willst, zahlst du nochmal pro Lizenz 20 Euro pro Person mehr, weil es kostet es einfach.

Das ist noch nicht mal was, was beim Dienstleister hängen bleibt, dann heißt es, die Dienstleister sind teuer.

Malte

Ja, und ich wollte mal ganz kurz etwas kaltes Wasser über die Idee der Zwei-Vendor-Strategie gießen. Und zwar deshalb, und was du auch vorher gesagt hast, Christian, dass diese ganze Geschichte nur in unserer Bubble diskutiert wird und in der weiten Welt da draußen herrscht Microsoft. Das sind massive Netzwerkeffekte, also massive Vorteile dadurch, dass überall Microsoft ist, weil es wird überall supported. Es gibt überall die Dateiformate.

Es wird die ganzen Leute, die auf dem Arbeitsmarkt sind, die kennen alle Microsoft. An den Unis wird es gelehrt. Die ganzen Software-Hersteller weltweit, die produzieren für Microsoft. Und Microsoft selbst nutzt und kennt diese Netzwerkeffekte sehr und kennt sich da sehr gut aus. Das heißt, wenn wir eine Alternative wollen, dann muss diese Alternative Netzwerkeffekte mitbringen. Das heißt, das Ding müssten wir drei Nummern, nein, zehn Nummern größer aufziehen.

Also nicht, wir bieten den Ministerien Microsoft oder OpenDesk an, sondern alle machen OpenDesk als Plattform und nicht nur die Ministerien, sondern das muss so attraktiv sein, dass auch die Privatwirtschaft mitzieht. Denn die Abhängigkeit, die besteht, die besteht ja auch im privaten Sektor. Also wenn Microsoft oder die US-Regierung darüber Druck ausüben möchte, dann betrifft das natürlich in erster Linie die Verwaltung, aber nicht nur die Verwaltung.

Die würden ja genauso die Privatwirtschaft lahmlegen können und auch das ist ja ein massives Druckmittel.

Torsten

Also zwei Gedanken dazu. Gedanke eins, Microsoft spielt da immer weniger eine Rolle, weil die meisten arbeiten mit Smartphones, Tablets und da gibt es keine sinnvollen Microsoft-Anwendungen. Die gibt es zwar da auch, aber das kannst du mit allen anderen Onboard-Mitteln bei Android oder iOS genauso gut machen und da musst du dir nicht zusätzlich was installieren.

Des Weiteren, wenn es wirklich politisch gewollt wird und das sehen wir in Schleswig-Holstein, ich gehe gar nicht nach Dänemark, die komplett umstellen, das ist ein anderes Land, ich gehe nach Schleswig-Holstein, das gehört zu Deutschland meines Wissens immer noch und die haben angefangen zu sagen, ja wir haben unser Microsoft, wir wissen, dass die On-Prem abkündigen, das haben sie schon lange im Voraus gewusst und haben das auch einberechnet und haben angefangen Open-Office-Produkte

oder Libre-Office-Produkte, auf jedem Desktop zu installieren. Am Anfang freiwillige Nutzung, irgendwann Pflichtnutzung. Das waren aber auch lange Zyklen. Und jetzt sind die so weit zu sagen, wir sind komplett auf OpenDesk umgestiegen und die sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Die experimentieren jetzt komplett mit Linux-Rechnern. Das sind schon die ersten Linux-Laptops ausgeliefert. Das habe ich, glaube ich, in einem letzten Monat schon auch gesagt.

Und das sieht ganz gut aus. Also ich möchte gerne einmal so einen kompletten Linux-Laptop mal sehen, wie der ausschaut für die Verwaltung. Aber das, was ich von Menschen, die den benutzen oder die den gesehen haben, gehört habe, funktioniert das für die Verwaltung. Und das ist nur ein politischer Wille, der dahinter steckt. Das geht nicht von heute auf morgen, aber es geht.

Christian

Ja, und vielleicht ist es auch, wenn man in andere Länder guckt, eine Art, wie man langfristig auf so ein Thema guckt. Ich habe jetzt vor ein paar Monaten schon gelesen, dass die ersten anfangen, wie damals in allen Schulen Computer und Internet verpflichtend zu machen und damit ihre digitale Elite von heute zu züchten. Das machen die jetzt mit KI. Wie wäre es denn, wenn wir beispielsweise OpenDesk für alle Schüler kostenfrei zur Verfügung stellen?

Dann hätten alle Schüler mal vernünftige Tools, um Word, Excel, PowerPoint, nenne ich es mal, zu benutzen. Dann wäre nämlich diese Gewöhnung an Microsoft Office in jungen Jahren weg. Man hätte diesen, quasi diesen sanften Weg in die Abhängigkeit gekattet, das gleiche in den Universitäten. Und ja, das kostet Geld, aber das ist vielleicht sogar sinnvoll angebrachtes Geld, auch wenn ich mir das Desaster rund um die Lernmanagement-Plattformen und Co. in den Ländern angucke.

Das sind Strategien, die dann in 10, 15 Jahren wirken, wenn nämlich genau die Leute sowohl in den Arbeitsmarkt und Unternehmen als auch in die Verwaltung gehen. Und dann ist eben nicht mehr der Punkt, oh, ich muss erst mal geschult werden, weil das ist ja hier gar kein Word, sondern dann kennen die Leute was anderes und so ähnlich, also so anders sind die Tools ja gar nicht mehr.

Also das muss man viel langfristiger denken als in einer Legislatur, wo das sicherlich mal Geld kostet, weil die so krass ist, die Abhängigkeit, dass das nicht in ein, zwei Jahren wegzuschneiden ist. Und das ist leider politisch sehr unattraktiv, sich solchen Problemen zu widmen, weil wenn man die löst, ist man nicht der Held, zumindest nicht kurzfristig.

Torsten

Ich sage nur russisches Gas und wir haben immer noch nicht daraus gelernt. Malte, du bist stumm, beziehungsweise vielleicht gibt es auch nichts mehr zu sagen. Ich würde dann auch noch zum anderen Thema übergehen. Oder hast du noch was?

Malte

Dem kann ich erstmal nichts hinzufügen, außer dass ich dem allen voll zustimme.

Torsten

We agree to agree. Wir hatten es vorhin schon ein, zwei Mal anklingen lassen, sowohl Christian als auch ich. Wir waren auf dem Zukunftskongress, da haben wir uns auch getroffen übrigens. Und Christian, wie fandest du denn den Zukunftskongress?

Christian

Ja, vielleicht muss man für alle dazu der Offenheit halber sagen, dass wir mit der Firma natürlich als Aussteller da sind. Jetzt nicht das erste Jahr, sondern schon das dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte Jahr, keine Ahnung, also sehr lange.

Und tatsächlich ist die Location, mir ehrlich gesagt mittlerweile, fangen wir mal bei den Basics an, ein bisschen ans Herz gewachsen, weil sie dann doch tatsächlich am Wasser, auch wenn es dieses Jahr ein bisschen geregnet hat, ein bisschen Offenheit, Luftigkeit, Bewegungsraum bietet. Ich muss aber leider sagen, dass die Location nicht alles ist, zumal die sich, glaube ich, im nächsten Jahr wechselt, sondern man ja auch ein bisschen auf die Inhalte guckt, wenn man auf so ein Event geht.

Und da hätte ich fast ketzerisch gesagt, dass das Programm eigentlich eine Kopierstrecke vom letzten Jahr darstellt und sehr, sehr, sehr viele Themen inklusive dem KI-Hype und Co. Einfach immer noch da sind. Wenn man das mal aus dem Programm rauskehrt, bleibt eigentlich das, was wirklich neu war, Nämlich alles rund ums Digitalministerium, Deutschlands Deck.

Ja, ich glaube, das war es auch schon fast. Und da gab es tatsächlich Slots, die es natürlich vorher so noch nicht gab, weil es die Themen vorher noch nicht so gab. Aber ein bisschen ist es, dass jeder da ist, weil man halt da ist. Aber der echte Neuigkeitswert oder Erkenntnisgewinn ist wie die Jahre vorher auch ein bisschen ausgeblieben. Vielleicht bin ich auch zu naiv und erwarte immer total was von solchen Riesenevents. Und das ist total unfair, dass ich das jetzt so abklassifiziere.

Ja, aber das ist vielleicht so mal ganz kurz mein Versuch eines Impulses zu dem Thema.

Torsten

Also ich glaube, warum dieses Jahr die Themen so eingeschränkt waren. Also KI, Registermodernisierung, ein bisschen Cloud, das war eigentlich schon die Hauptthemen. Digitale Souveränität hat fast gar nicht stattgefunden. Das hängt an mehreren Dingen. Zum einen war bisher die Schirmherrschaft beim BMI. Und das BMI stand da jedes Jahr mit einem großen Stand.

Alle BMI-Mitarbeiter, die da waren, waren ansprechbar. Es war auch aus allen Projekten immer jemand da und man konnte direkt mit denen interagieren, Fragen stellen. Die hatten ihre Slots, wo sie was vorgetragen haben und so weiter. In diesem Jahr hat die Schirmherrschaft relativ kurzfristig das BMDS übernommen. Die hatten natürlich, natürlich sind die auch ein ganz, ganz junges Ministerium, die haben noch nicht mal die Power, den Stand aufzubauen.

Wahrscheinlich haben die aber noch nicht mal das Know-how, den Stand aufzubauen, aktuell aufgebaut. Und demzufolge waren diese ganzen BMDS-Mitarbeiter zwar auf den Bühnen, aber so auf den Gängen, also nur auf den Gängen präsent. Und dann musste man auf den Batch gucken, oh, das ist ein BMDS-Mitarbeiter, den kann ich mal anquatschen. Oder man kennt natürlich seine Leute, die ins BMDS gewechselt sind aus den anderen Ministerien, Und konnte mit denen sprechen.

Also von daher wurden diese Themen, die das BMDS tatsächlich hat und treiben möchte, gar nicht so wirklich dargestellt, weil sie einfach nicht vor Ort sein konnten. Das ist kein Vorwurf, das ist halt so. Liegt einfach daran, wie momentan die Legislatur ausschaut. Wenn wir die Neuwahlen nicht schon gehabt hätten, dann wären die Wahlen jetzt direkt im Anschluss an den Zukunftskongress gewesen. Das wäre vielleicht ein bisschen anders geworden, aber wahrscheinlich wären

die Themen dann auch ähnlich gewesen. Was mich so ein bisschen geärgert hat, ist, es waren kaum Behörden da. Es waren fast nur Dienstleister, Berater und Softwarehersteller da. Und zwar fast ausschließlich die, die auch ausgestellt haben. Ich habe wenige getroffen. Gut, ich habe viele Leute getroffen, mit denen ich viel gesprochen habe. Und ich fand die Konferenz, die quasi auf den Gängen stattgefunden hat, viel interessanter als die Konferenz in den Vorträgen.

Das heißt, unterm Strich war es für mich gut, weil ich habe von den Vorträgen fast nichts mitbekommen. Ich habe mir zwei angeschaut. Einmal zur digitalen Rendite und einmal zur Registermodernisierung. Die waren ganz interessant.

Aber ansonsten lässt mich diese Location, die du so gut findest, Christian, ich meine, ihr habt einen coolen Stand da an der Stelle, weil da ist ständig was los, da kommen immer Leute vorbei und quatschen ganz entspannt mit euch und ihr habt da nicht so die Flyerschlacht oder ähnliches. Also das finde ich schon auch ziemlich cool, weil auch immer Leute von euch da sind.

Aber ansonsten finde ich die Location ziemlich anstrengend. Wenn man auf einem Vortragsslot ist, in den großen Rauben schwitzt man, weil dort die Klimaanlage nicht funktioniert. Wenn man auf einem Vortragsslot ist, auf einem der Schiffe schwitzt man, weil die Räume so klein sind. Und sobald da 20 Leute drin sind, ist dort Dampf drin. Ich finde das nicht optimal. Mal, was ich in diesem Jahr sehr, sehr schön fand, war diese Pontons, die da lagen, mit dieser großen Sitzfläche.

Das fand ich sehr, sehr gut. Da fand auch sehr viel Austausch statt. Also da konnte man sich schön auf so Sitzecken setzen und auch Gespräche führen und man konnte tatsächlich auch mal in Ruhe irgendwo telefonieren. Das war ganz gut gemacht. Aber ansonsten finde ich diese Location sehr schwierig.

Christian

Tja, haben wir noch was Inhaltliches, was irgendwie hervorgestochen ist? Ich überlege gerade, aber du hast es schon gut gesagt, Regmo, klar.

Torsten

Ich habe noch was. Ich werde direkt hier noch im Anschluss ein paar O-Töne einspielen. Ich habe nämlich mit dem Mikrofon ein bisschen auf den Gängen rumgestanden und die Leute genervt. Was mir da aufgefallen ist, ist, dass der Deutschland-Stack überall genannt wurde. Und immer wenn ich gefragt habe, ja Deutschland-Stack, wisst ihr überhaupt, was das ist?

Es konnte mir keiner sagen, was es ist. Auch die, die auf der Bühne das Thema Deutschland-Stack in den Mund genommen haben, konnten eher nur so halb sagen, was es ist oder vielleicht sein könnte. Also es ist mal wieder ein Buzzword, was so durch die Gegend fliegt. Vielleicht kommt irgendwann mal einer der großen Beratungsinstituten oder Dienstleister um die Ecke und schreibt auf sein Produkt Deutschland Stack drauf oder Deutschland Stack Ready drauf, weil es kann eh keiner nachprüfen.

Christian

Ja, es ist ganz spannend, dass du es sagst, weil tatsächlich habe ich diverse Interpretationsversuche gehört, was das sein könnte. Natürlich immer ein bisschen gebiased von der Person, mit der ich da gesprochen habe, weil jeder sich das vor dem Hintergrund seiner Realität bestmöglich ausmalt. Fragste Rechenzentren, ist es natürlich irgendwas Betriebsnahes, Kontainerisierung, DVC, also Deutsche Verwaltungscloud irgendwie, das muss doch jetzt der Deutschland-Stack sein.

Fragste Softwareanbieter, geht es bei denen darum, ja dann bist du drin oder bist du nicht drin in diesem Stack, weil dann entweder machst du Business oder fliegst raus. Und das ist schon tatsächlich das Schöne an so einem ambivalenten Begriff, finde ich. Da kann jeder sich was ausmalen. Jeder findet das erstmal gut, weil er eine Idee hat, wie seine Welt da reinpasst.

Das Schlechte, was ich da so sehe, ist natürlich, dass aus Seiten der Politik oder ob das wirklich Impact hat, diese Idee auf was auch immer in der Zukunft, lässt sich gar nicht messen, weil man natürlich auch vor dem Hintergrund dessen, dass der Begriff nicht klar ist, eine Messbarkeit ganz klar nicht hinbekommt.

Heißt, da haben wir wieder einen schönen Begriff, der benutzt werden kann, und wenn es nicht klappt, dann kann man auch blumig erklären, warum nicht, weil ja sowieso von vornherein nicht klar war, was das genau bedeutet.

Malte

Wenn ich mal mit meiner Interpretation vorpreschen darf, Naja, du lachst, Thorsten, aber das ist doch mein Thema, die Netzwerkeffekte. Und bei den indirekten Netzwerkeffekten brauchst du eine Plattform in der Mitte. Und je mehr bei der Plattform dabei sind, desto besser. Und je weniger Plattformen du hast, desto besser, weil dann sind mehr auf deiner Plattform. Wenn ich jetzt sage, ich habe einen einheitlichen Stack, bei dem alle mitmachen, dann wäre das ein Riesenvorteil.

Also wenn ich mir den Deutschland-Stack jetzt als die große einheitliche digitale Plattform vorstelle, dann ergibt das für mich sehr viel Sinn und dann verbinde ich damit sehr viel Hoffnung. Und sie sagen ja auch schon, die ID, die Wallet, die soll da direkt dabei sein und das soll direkt ein Teil von diesem Stack sein.

Und genau das ist ja das, wo man inzwischen gemerkt hat, da wollen wir bitte nur eine haben, nicht nur eine Landes-ID, eine Europa-ID und eine Bundes-ID, sondern wir wollen eine Identifikation haben, mit der wir alles machen. Das heißt, da hat man es schon verstanden, dass wir eine Plattform brauchen und die soll schon Teil vom Deutschland-Stack sein. Also ich verbinde damit schon so ein bisschen Hoffnung.

Torsten

Also die Idee eines Deutschland-Stacks kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Finde ich auch gut, die Idee. Aber ich kann nicht so ein Buzzword raushauen und ohne Futter dahinter. Das finde ich funktioniert nicht. Aber ich denke, das Thema Deutschland-Stack, das behandeln wir, wenn da ein bisschen mehr Fleisch dahinter ist. Ich schneide jetzt direkt hier in den Anschluss die O-Töne und ich wünsche euch viel Spaß bei den O-Tönen direkt vom Zukunftskongress.

Zukunftskongress dieses Jahr, 2025. Was sind deine Highlights und was nimmst du aktuell mit?

Gäste

Ich bin im vierten Jahr jetzt in Folge auf der Zukunft und erlebe sehr ähnliche Veranstaltungen, sehr ähnliche Agendas. Was das Wichtigste war dieses Jahr für mich, ist das Thema Not insgesamt. Das ist, glaube ich, das Highlight für mich, was eigentlich die letzten Jahre zuvor immer auch angekündigt wurde und jetzt wird das real.

Wir wissen, was genau kommt, was genau uns erwartet. Ich glaube, mehr Eindrücke für die Kommunen auch mitzuteilen, was auf denen zukommt, welche Aufgaben auf denen quasi lastet und was die zu tun haben, das wäre noch interessanter. Es wurden sehr viel über Pflichten und Mitwirkungen gesprochen. Allerdings, es wäre schön, wenn es konkreter wäre. Ich glaube, dann alle Beteiligten und auch sowohl aus der Dienstleister-Ebene als auch auf

der kommunalen Ebene wussten genau, was zu tun wäre, das wäre etwas schöner. Hallo.

Torsten

Wir sind hier auf dem Zukunftskongress. Und was sind deine Highlights, deine Takeaways aktuell?

Gäste

Ja, das ist eine gute Frage. Wir sind seit gestern da und gestern durften wir vor allem die Eröffnungsseremonie erleben. Das fand ich ganz interessant. Vor allem mal Frau Staatssekretärin Hölscher anzuhören und ihre sehr interessanten Messages und auch ein bisschen, So das Chaos im Hintergrund mal sich anzuhören, was gerade im BMDS natürlich abgeht und was der Deutschland stackt und die vielen Initiativen rund um Next Germany.

Das war sehr interessant für uns als Land Dänemark zu hören und können da natürlich auch etwas beitragen dazu, weil was das Thema Infrastruktur angeht, was das Thema digitale Kommunikation, Registermodernisierung und so weiter, die sie natürlich als ganz großen Themenblöcke für BMDS angesprochen hat, sind das natürlich Bereichen, wo wir Erfahrungen so über die Jahre gesammelt haben.

Torsten

You know, now for our international guests.

Gäste

It's exciting for me to be here in Germany again and again and being at the Zukunftkongress, listening to the topics and some of the speeches that are taking place. And I think for me, some of the most eye-opening things is that things are actually moving in Germany. They are starting to move. There's a course, big investment plans. I think right now the search is how are we going to invest? Where are we going to invest?

And what is the structure around this? And I think there's big questions around that, but I think at least we're starting to talk about it. And then there's the famous German stack. We don't know quite yet what it is.

Torsten

Me neither.

Gäste

I am thinking whether I should bring down the Danish stack and rename it, but we'll have to talk about that. But I think for me, the positive is, finally, they are talking about how to get out of the legacy trap you're in and how do we move to the next level. But I think there are many, many questions. And I think today is a good place to start this discussion.

Torsten

Was sind deine Highlights?

Gäste

Zwei.

Torsten

Dann sag.

Gäste

Registermodernisierung ist natürlich ein Thema. Wir stecken da in den Anfängen und ich hoffe und glaube, dass wir die Fehler, die wir in OZG gemacht haben oder wo ganz viel Optimierungsbedarf besteht in der Registermodernisierung, nicht mehr machen. Das heißt, dass wir aus OZG gelernt haben.

Torsten

Und hast du diese Ansätze?

Gäste

Ja.

Torsten

Und dein zweites Highlight?

Gäste

Wieder zusammen zu kommen und das ist jetzt seit Corona jedes Mal die Veranstaltungen und so tickt Public halt Präsenz. Und es gibt nichts über Präsenz mit Menschen in einen persönlichen Austausch zu gehen. Ist durch Teams nicht machbar.

Torsten

Was sind denn deine Highlights?

Gäste

Highlights? Ich war in einem Vortrag von Marco Holz, den hast du auch schon bei dir gehabt. Er hat zum Beispiel gesagt, dass wir in der Verwaltung zwar ein Umsetzungsproblem haben, aber das Problem, was uns zu lösen ist, wir müssen die Leute einstellen, die fast von IT verstehen. Wir müssen das Wissen eins zu eins in der IT haben, sonst können wir Dienstleister nicht sinnvoll steuern. Sonst wird es nichts mit der Modernisierung.

Torsten

Wo soll man die einstellen? Bei den Dienstleistern oder bei den Kommunen?

Gäste

Bei der Verwaltung selber, bei den Kommunen, bei den Ländern, beim Bund, wo auch immer. Aber wir brauchen die.

Torsten

Da müssen wir mal bei Gelegenheiten länger diskutieren, weil ich bin ja der Meinung, dass die Verwaltung verwalten soll und nicht digitalisieren. Dafür gibt es Dienstleister.

Gäste

Ja, wo es wenn wir nicht anleiten können, was er tun soll, dann passiert irgendwas und dann kommen wir auch nicht voran.

Torsten

Hast du noch ein Highlight?

Gäste

Das Essen?

Torsten

Das Essen, ja. Du bist der Erste, der nichts von Deutschlandstech sagt. Ich habe ganz viele heute am Deutschlandstech gesagt.

Gäste

Ja, klingt gut, aber was ist das? Das weiß keiner. Ja, Passworts mag ich auch ganz viele. Nein, bitte nicht nochmal.

Torsten

Schön, dich hier auf dem Zukunftskongress zu sehen. Es ist heute zweiter Tag. Du bist es auch schon seit gestern da. Was sind denn deine zwei Tage?

Gäste

Oh, Highlights. Ja, ehrlich gesagt, so viele habe ich nicht gesehen. Eigentlich spielt sich alles so im Bereich von KI, Registermodernisierung ab. Hier mal ein bisschen Slack und Co. Aber eigentlich hatte ich ein bisschen mehr erwartet. Aber ich bin weiter gespannt. Es sind ja noch ein, zwei Tage. Also spannend fand ich auf jeden Fall gestern die große Show der Elefanten.

Der Altmaiers und Steinbrücks und Elefant bei Amthor ist ja so eine Sache, aber er wurde ja schon als designierter Bundesminister vorgestellt vom Kollegen Altmaier. Ich glaube, die haben sich ganz gut die Bälle zugespielt. Das war auch interessant, wie das da weitergehen kann.

Torsten

Und Christian, hast du noch ein Thema mitgebracht?

Christian

Ja, tatsächlich auch ein bisschen an den Anschluss des Zukunftskongresses. Ich habe da nämlich das Panel gesehen zum Thema Zielarchitektur für Postfach- und Kommunikationslösung ZAPUG.

Und da muss ich zwei, drei Worte zu verlieren, weil das wahrscheinlich einigen hier noch nichts sagt, Der IT-Planungsrat hat letzten Herbst, ich glaube im September, wenn ich nicht ganz schief gewickelt bin, beschlossen, dass man gerne die Situation mit den verschiedenen Behördenpostfächern erfassen, analysieren und sich mal anschauen soll seitens der FITCO. Da ist dann eine Arbeitsgruppe entstanden.

Das war die FITCO, Sachsen-Anhalt und ich glaube Hamburg oder Bremen, da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher. Und die haben sich tatsächlich angeguckt, was es da heute so gibt. Mein Unternehmenspostfach, mein Elsterpostfach, mein zur Deutschland ID passendes Bürgerpostfach.

Dann gibt es noch ein, zwei, drei andere Nischen-Postfachlösungen in OZG-Portalen und alle haben quasi gleich, dass ich mir da ein Account aufmachen soll und wenn ich mich da einlogge, kann ich rechtsverbindlich Ende zu Ende verschlüsselt lesen, was die Verwaltung mir zustellt und kann auch entsprechend wieder rückkommunizieren.

Und das ist ein ziemlicher Wildwuchs und der IT-Planungsrat und die FITCO haben meiner Meinung nach zu Recht gesagt, das schauen wir uns mal an, weil wenn der Wildwuchs noch stärker wird, haben wir da auch wieder eine absolute Defragmentierung dieses Bereichs.

Und ich glaube ein bisschen angelehnt an die Learnings aus der Deutschland-ID, die ja aus den verschiedenen Länder-ID-Lösungen hervorgegangen ist, hat man gesagt, bevor es zu spät ist und wir 18 plus oder 20 plus Postfächer haben, gucken wir uns das jetzt mal an.

Ich hatte das erst gar nicht so mitbekommen letzten Herbst und obwohl die das auf OpenCode sehr offen dokumentieren und begleiten, es gab auch einen Call for Participation vor noch gar nicht allzu langer Zeit, ein, zwei, drei Monaten und auf dem Zukunftskongress haben sie letztlich den Start der Dinge berichtet und jetzt ganz tagesaktuell, Torsten in der Sendung zum IT-Planungsrat von heute kam das glaube ich auch vor, hat der IT-Planungsrat beschlossen den nächsten Schritt zu gehen,

nämlich aus der Zielarchitektur tatsächlich in Richtung, wie kann man das denn entwickeln, wie kann man sowas aufsetzen, zu denken.

Torsten

Da möchte ich aber noch gleich einen Haken, das wurde mir auch nochmal deutlich gesagt von dem André und der Ina Maria, das ist eine Zielarchitektur. Das ist kein neues Postfach. Das ist eine Zielarchitektur und mal sehen, was daraus wird. Also ich sehe da noch nicht die Lösung drin. Ich sehe da einen Ansatz, aber noch keine Lösung.

Christian

Ja, und da habe ich mich da ein bisschen mit auseinandergesetzt, weil ich das ganz spannend fand. Und tatsächlich finde ich, nachdem, was ich jetzt gesehen habe, das Vorgehen, jetzt bin ich erstmal ganz oben auf der Metaebene, was man da betrieben hat seitens der FITCO Sachsen-Anhalt und Bremen, finde ich richtig, richtig gut.

Die haben sich die verschiedenen Postfachlösungen angeguckt, haben die vermeintlichen Anforderungen erfasst, haben das wirklich super sauber softwareanalytisch, architektonisch durchgerödelt, geklastert und quasi die Quintessenz extrahiert und daraus die Zielarchitektur entworfen, wie eigentlich die gemeinsame Schnittmenge dieser verschiedenen Postfächer aussieht und wie das in eine vernünftige Architektur zu packen ist.

Also ich bin jetzt nicht der Hardcore-Techie, aber das fand ich tatsächlich mega, mega gut gemacht. Und noch besser fand ich, dass das gar nicht so lang gedauert hat. Das waren jetzt irgendwie sechs, sieben Monate und dann haben die das für so ein komplexes Thema tatsächlich didaktisch sauber, offen dokumentiert auf OpenCode durchgeführt. Wenn uns das in der Verwaltungsdigitalisierung für so ein paar andere Knackpunkte gelingen würde, mit denen wir uns fast schon Jahrzehnte auseinanderschlagen.

Also das wäre genial und das als Blaupause zu nehmen, dieses Vorgehen, finde ich richtig, richtig gut. Punkt zwei, ob das jetzt eine Lösung für irgendwas ist, da habe ich eine etwas differenziertere Haltung. Da muss man sich mal selbst an die eigene Nase fassen, wann man selbst zuletzt eins dieser genannten Postfächer bedient hat. Das ist ja tatsächlich mehr oder minder oft ein Once-in-a-Lifetime-Event für viele von uns.

Und jetzt quasi für eine der seltensten Interaktionen vom Christian mit der Verwaltung, so ein riesen Architekturbild zu malen und sich dafür quasi die Nischenkommunikation, eine Lösung zu überlegen, da ist meine Kritik gelagert, weil tatsächlich ist die Realität ja, dass ich Post bekomme von der Verwaltung, dass ich E-Mails bekomme von der Verwaltung und dass ich, wenn es ganz gut läuft, meine SMS bekomme, dass mein neuer Ausweis zum Abholen bereit ist.

Und wenn man wirklich, wirklich zu einer zentralen, einheitlichen Kommunikation mit dem Bürger kommen möchte, muss man sich eigentlich nicht der Postfach für Einheitlichung annehmen, sondern muss eigentlich gucken, wie ich die ganzen anderen, viel populäreren Kommunikationskanäle zusammengefahren bekomme, um da entsprechend Kosten zu sparen und den Komfort für den Bürger zu erzeugen.

Das ist eigentlich mein Kritikpunkt, trotzdem ich für das Thema ganz, ganz, ganz viel Lob übrig habe, habe ich gerade ausgeführt.

Malte

Ich sehe das ganz ähnlich wie du, Christian. Auch hier wieder ganz klar Netzwerkeffekte-Thema. Wir haben sehr viele Messenger und Postfächer für den gleichen Zweck eigentlich, nämlich für die Kommunikation. Wenn ich da vereinheitliche, wenn ich da vergrößere, am einen Zugang schaffe, ein Konzept, dann birgt das sehr große Potenziale.

Wenn es aber immer noch dann, das hast du ja im zweiten Satz auch gesagt, immer noch zu klein ist, also sprich der Messenger, der ganz viele bestehende Systeme vereinheit, in sich vereint, dann immer noch nicht groß genug ist, dass viele Leute ihn benutzen, dann reicht das noch nicht.

Dadurch, dass ich aber die technische Infrastruktur der Hälfte sehr attraktiv finde, nämlich, dass sie da gesagt haben, okay, wir machen jetzt nicht noch ein weiteres Postfach mit irgendwelchen alten Mail-Standards, sondern wir machen mal was Modernes, in diesem Fall das Matrix-Protokoll, wäre ich dafür, dass man weitere Anwendungsfälle sucht, dass man das tatsächlich dann erfolgreich macht und dass eben darüber noch mehr Kommunikation stattfindet, noch mehr vereinheitlicht.

Es wäre ein Riesenunterfang, Also das ist nicht zu unterschätzen, aber auch das Potenzial, was da drin steckt, wenn man da erfolgreich ist, halte ich für gigantisch.

Torsten

Jo, damit haben wir das Thema abschließend besprochen. Oder hast du, hat Christian, das ist ja dein Thema, hast du noch Ergänzung?

Christian

Nein, ich merke, wir sind uns heute bei vielen Themen super einig. Das beschleunigt die Diskussion ein klein wenig.

Torsten

Vielleicht sollten wir uns mal jemanden von Microsoft einladen, das wäre vielleicht noch eine Idee. Zu viel Konsens hier in diesem Podcast. Aber wir sind jetzt durch mit unseren Themen, die wir mitgebracht haben und ich möchte gerne übergehen zu dem Thema Hausmeisterthemen. Ich freue mich immer, wenn ihr mich auf Veranstaltungen ansprecht. Ich grüße auch hiermit alle, die mich angesprochen haben. Es war toll, mit euch auch mich zu unterhalten.

Es war schön zu sehen, wie viele Leute da draußen, egal wie wir einen Podcast hören und vor allen Dingen auch mögen. Aber ich habe eine Bitte. Siezt mich bitte nicht. Weil immer, wenn mich jemand sieht, sage ich, ich höre Ihren Podcast, da habe ich Angst, dass er mir was verkaufen will. Also wenn ihr mir was verkaufen wollt, dann dürft ihr mich gern sitzen.

Aber wenn ihr mit mir in den lockeren Austausch gehen wollt, dann bitte duzt mich, weil dann weiß ich direkt, in welchem Kontext ich unterwegs bin und Podcaster unter sich sitzen sich auch nicht und ich duze euch ja auch alle da draußen und alle meine Gäste duze ich auch. Also ihr dürft mich auch jederzeit duzen. Und wenn ihr mich sieht, gebe ich euch meine Business-Visitenkarte und dann sprechen wir uns in zwei Wochen, wenn wir einen Termin ausgemacht haben.

Also sprecht mich gerne an. Ich freue mich immer. Ich habe auch meistens Sticker dabei. Ich bin tatsächlich auch angesprochen worden und habe Sticker hergegeben. Also immer wieder, ihr trefft mich das nächste Mal, trefft ihr mich wahrscheinlich auf der Smart Country Convention. Da werde ich die ganze Zeit da sein. Und dann gehen wir direkt weiter zum Veranstaltungskalender.

Und im Juli gibt es natürlich jede Menge Veranstaltungen, weil alles vor den Ferien noch schnell veranstaltet werden muss und durchgehen muss. Und es geht los am 2. Juli mit der Vorstellung von Kern 2. Das ist online. Weiter noch am 2. Juli ist ein Tag zur digitalen Souveränität von der IHK Nürnberg. Super interessant. Am 3. Juli ist Baden-Württemberg 4.0 in Stuttgart. Dann hat am 3. Juli auch die Firma Public Plan den Anwendertag.

Open Source in der öffentlichen Verwaltung, das ist in Düsseldorf. Auch am 3. Juli online Wissenkompakt um zwei Open Desk. Auch für Kommunalverwaltungen ist da die Frage. Am 4. bis 6. Juli ist Chaos Feminist Convention. 8. Juli Infoveranstaltung, die FITCO stellt vor, Baikonet Digitalmarkt, Baikonet erfolgreicher digitaler Rollout in Bayern. Am 9. Juli zweite bundesweite Werkstatt der Mutigen in Berlin.

Am 10. Open Code Connect, Juli 2025 und zwar geht es da um GA-Lotsen, Zukunftsfähigkeit, Verwaltungsdigitalisierung für Gesundheitsämter. Am 15. Juli ist Public Sector & Friends in München, direkt vor dem Bayerischen Anwenderforum der Infora vom 16. bis zum 17. Juli. Und am 16. Juli ist, ich kann es da nicht aussprechen, das ist von Connected Urban Twins, Bürgerdaten für digitale Zwillinge, Chancen und Perspektiven. Christian, Malte, habt ihr noch Veranstaltungen, die ich vergessen habe?

Malte

Nein.

Christian

Nein.

Torsten

Dann sind wir hiermit durch und ich bedanke mich wie immer bei meinen Unterstützerinnen und Unterstützern und das waren im letzten Monat Ralf, Malte, Claudia, Heiko, Florian, André, Michael. Nils, Kalli, Heinz und Matthäus. Vielen Dank und euch allen vielen Dank fürs Zuhören. Christian, Malte, danke, dass ihr dabei wart und so viel mit mir diskutiert habt und dann wünsche ich euch allen eine schöne Zeit. Bis zur nächsten Sendung.

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