Ja, hallo und herzlich willkommen zur 219. Ausgabe der Monatsschau, wie ihr schon gehört habt. Ich habe heute wieder zwei Gäste. Einmal Peter. Hallo Peter, ich grüße dich.
Hallo Thorsten.
Und einmal bei mir im Bild in der Mitte, Malte. Hallo.
Hallo Thorsten.
Ich glaube, ich brauche beide nicht mehr vorstellen. Ihr kennt sie alle. Wer nicht guckt in die Show Notes, da steht alles über sie drin. Und wir haben uns hier wieder zusammengesetzt, um über die Geschehnisse im letzten Monat, also im Mai, zu sprechen. Und damit wir diesen großen rosa Elefanten gleich aus dem Raum bekommen, was muss man im Mai ansprechen, Mai 2025? Unser neuen Digitalminister Carsten Wildberger. Ich habe mir diverse Dinge von ihm angehört, durchgelesen.
Und neulich war er jetzt auch bei der Republika und ich habe mir mal so ein bisschen Notizen gemacht, was er so erzählt hat. Das zieht sich übrigens durch alle seine Auftritte durch. Mein insgesamter Eindruck ist bisher ziemlich positiv bis auch hoffnungsvoll. Natürlich hat er den Fax-Gag auch gebracht, dass er keine Faxgeräte fürs Ministerium einkauft oder bestellt.
Er spricht die Dinge an, die wir eigentlich in der Public-Sector-Bubble schon seit Langem fordern und diskutieren, unter anderem Zentralisierung. Lernen von erfolgreichen Projekten, digitale Souveränität, Demokratieerhalt, also alles, was wir irgendwie hier im Podcast auch schon seit Jahren ventilieren und darüber diskutieren. Er spricht auch von einem digitalen Next Germany. Also wir müssen jetzt hier ein bisschen Gas geben.
Auf der Republika hat er auch nochmal deutlich drei Fokusthemen in den Raum gestellt. Die hat einmal digitaler Staat, digitale Infrastruktur und Wirtschaft. Digitaler Staat, da soll es dann einen Deutschland-Stack geben mit einheitlicher Infrastrukturarchitektur. Wir machen nicht mehr alles mehrfach, sondern es gibt hier zentrale Vorgaben, definierte Schnittstellen und Open Source. Er hat im ganzen Vortrag zweimal Open Source gesagt, also mindestens zweimal.
Manche behaupten, er hätte auch dreimal gesagt, also ich habe nur zweimal gehört. Einheitliche europäische ID-Wallet setzt er voll drauf. Also Führerschein, Fahrkarten sollen alles mit in diese ID-Wallet dran. Er will dafür sorgen, dass da die Akzeptanz in der Wirtschaft da ist. Digitales Bezahlen scheint ihm sehr am Herzen zu liegen. Da hat er mehrfach drauf angesprochen. Also er sagt, dass 80 Prozent der Zahlungen in Deutschland oder in Europa mit nicht-europäischen Zahlsystemen erfolgt.
Also das habe ich, glaube ich, auch schon mal gesagt. Und da will er was dran ändern. Da will er auch eine Interoperabilität mit der ID-Wallet herstellen, will eine Vertrauensinfrastruktur schaffen, will mehr Akzeptanz schaffen. Ja, und ganz wichtig, was er mehrfach betont hat, ist, er will BürgerInnen mitnehmen, zuhören und informieren. Und alles das, was es sich so vorstellt, soll natürlich einfach und barrierefrei sein.
Also alles No-Brainer und alles Themen, über die wir hier schon mehrfach diskutiert haben. Digitale Infrastruktur, Rechenzentren, Glasfaser, 5G, flächendeckend, selbstredend müssen wir gar nicht tiefer reingehen, digitale Souveränität Deutschlands und Europas, aber hier in einem fairen Wettbewerb und keine Abschottung. Auch hier wieder Thema Open Source mit angebracht. Und er setzt ein ganz, ganz großes Vertrauen in die europäische Kreativität. Das sage ich auch die ganze Zeit.
Kreativität haben wir genügend. Wir haben wahnsinnig viele Gavdeck-Startups in Deutschland. Die schaffen es bloß nicht. Also ich muss mir da auch noch ein bisschen was einfallen lassen, wie ich die ein bisschen mehr nach vorn bringen kann hier. Und auch das Thema Wirtschaft, da spricht er genauso auch auf die Startups an. Und KMUs vor allen Dingen nimmt er auch mit ins Feld. auch wenn man überlegt, wo er herkommt. Er kommt ja von Media Saturn und die würde ich jetzt nicht als KMU und schon
gar nicht als Startup bezeichnen. Also die gehören schon eher zu den Größeren. Aber an Startups und KMUs scheint er wohl großen Gefallen gefunden zu haben. Also hier will er auf jeden Fall ein bisschen mehr tun. Und auch das Thema Datenschutz und Datensicherheit hat er nochmal ganz deutlich betont. Das ist und bleibt ein Grundpfeiler für alles, was wir in Deutschland machen
und darf aber auch Innovation nicht im Wege stehen. Also das Thema Datenschutz, europäische Werte sind unsere Chancen, wir brauchen, digitale Zukunft steht vor der Tür, wir müssen unsere Chancen jetzt ergreifen und vorangehen und da will das Digitalministerium oder LR mit dem Digitalministerium viel mehr tun und ja, wie ist euer Eindruck über ihn in den letzten Wochen?
Du hast ja schon ganz viel gesagt und hast schon ganz viel vorweggenommen. Ich würde ein paar Sachen noch ganz kurz ergänzen. Also das, was du gesagt hast, Bürgerinnen und Bürger. Er hat aber auch die Länder und die Kommunen angesprochen, mit denen er zusammenarbeiten möchte. Dann, was ich auch ganz interessant finde zum Thema Cyber Security, hat er dann auch noch gesagt, dass man die Risiken nur beherrschen kann, wenn man auch technologieführend ist.
Das finde ich eine ganz interessante Aussage. Er hat auch diesen Binnenmarkt von 450 Millionen Menschen angesprochen, wo er sagt, da könnte man schon ein bisschen was tun.
Und den Datenschutz, hast du ja schon gesagt, den will er nicht als Innovationsbremse sehen, sagt aber trotzdem, der Datenschutz ist wichtig und er ist auch ein bisschen in seiner Rede im Bundestag auf das Thema Staatsverwaltung eingegangen, also weniger Gesetze, klarer, einfacher umzusetzen, weniger Bürokratie, die Prozesse in der Verwaltung sich anschauen und so weiter.
Also ausgerufen hat er das, was du gesagt hast, dieses Next Germany als sozusagen positive Zukunftserzählung und irgendwie war so die Aussage auch, dass er so einen besonderen Spirit spürt und das Gefühl habe ich schon. Also wenn wir jetzt über das Ministerium reden, dann sagt da jeder im Moment, dass Aufbruchstimmung herrscht, dass das positiv gesehen wird und auch, also es gab keine Fraktion im Bundestag, die bei seiner Rede irgendwas gegen das Thema gesagt hätte.
Also jeder hat das positiv aufgenommen, jeder hat das unterstützt. Was ich noch ganz gerne machen möchte, ist ganz kurz, es gibt also diesen Erlass des Bundeskanzlers vom 6. Mai, in dem die Kompetenzen des Ministeriums beschrieben worden sind und ich glaube auch da ist alles richtig gemacht worden.
Also es ist wirklich so, er hat die Kompetenzen, die wir auch, ich erinnere nur an den Podcast, also an den Megapodcast, der fünf Podcasts, die sich da zusammengefunden haben und die Forderungen, die ihr da gestellt habt, also die sind im Prinzip alle da eingehalten, also bis hin zu diesem Allvorbehalt, die Herrschaft über das Gesamtbudget des ITZ-Bund und so weiter.
Also da ist, glaube ich, alles an der Stelle am Schluss in dem Ministerium gelandet, was wichtig ist, damit das auch, sage ich mal, erfolgreich werden kann. Von dem her, glaube ich, ist insgesamt schon eine sehr positive Stimmung da und das war mir auch ganz wichtig.
Jetzt habe ich bloß gerade geschaut gehabt, ich wollte eigentlich nur auf ein paar Aussagen aus den Reden im Bundestag eingehen, weil ich eine auch unter anderem ganz interessant gefunden habe, nämlich der, na, ah, jetzt weiß ich was ich, ich habe meine Unterlagen einen in den Saustall, tut mir leid.
Das lasse ich alles so drin, Peter.
Ja, macht nichts. Ich habe mir meine Screenshots, leider erst ein paar Screenshots später gemacht und die sind dann in meiner Aufzeichnung natürlich viel weiter hinten.
Und was mir wichtig ist, also es gab einerseits eine Erwiderung von der Rebecca Lennart von den Grünen und die hat ihre erste Rede im Bundestag gehalten, ist also eine der neuen Abgeordneten und hat da aus meiner Sicht eine sehr schöne Rede gehalten und hat also auch, obwohl sie Opposition sind, zu dem Thema ein wirklich völliges, Offenheitsangebot gegenüber der Regierung macht, dass sie konstruktiv zusammenarbeiten wollen, dass sie für die Menschen in Deutschland arbeiten wollen und so.
Das andere, was ich sehr spektakulär gefunden habe, war auch diese Rede von dem Ralf Brinkhaus, CDU, CSU-Fraktion. Der gesagt hat, es war überfällig, dass wir so ein Ministerium bekommen haben und dass aber insgesamt dieses Thema Staatsmodernisierung auch ein Thema ist und das wollte ich deshalb aufgreifen, weil es gerade eine Diskussion ist, um das Vertrauen in den Staat wieder herzustellen.
Und ich komme später noch auf eine Veranstaltung, auf der wir waren und da habe ich auch die Sendian von D21 getroffen und die hat auch gesagt, also im E-Government Monitor wird es auch ganz viel, also im neuen E-Government Monitor, wird es ganz viel um Vertrauen und Staat gehen.
Und da gibt es also durchaus, sage ich mal, gerade im Moment eine sehr deutliche Korrelation Und die Digitalisierung ist halt an der Stelle wirklich das Instrument, von dem jeder hofft, dass auch das Vertrauen in den Staat wieder besser wird. Und insofern ist das mir auch ganz wichtig an dieser Stelle mit dem neuen Ministerium.
Ich muss auch sagen, ich bin sehr, ich habe erstmal einen sehr positiven Eindruck bekommen von dem, was er so sagt. Also muss ich auch mal nicken. Das hat er ja auch Thorsten so gesagt. Und er ist ja auch, die Personalie als solche war ja nicht ganz unumstritten, wie es losging. Also bevor er irgendwas gesagt hat. Und Media Saturn ist ein Händler erstmal nur, in Anführungsstrichen nur.
Und da war ich am Anfang auch ein bisschen skeptisch, bin jetzt aber doch, ja, auch muss diese positive Stimmung, die teile ich, das muss ich so sagen. Und unter anderem auch wegen dem Zuschnitt. Wir haben es ja gesagt, es sind eine Menge Bereiche zusammengekommen. Da gibt es im Bund aus Infrastruktursicht eine Premiere. Und zwar haben sie tatsächlich die Netze des Bundes, die sind untergebracht bei der BDBOS.
Das sind die, die den Blaulichtfunk sonst nur gemacht haben, aber seit einigen Jahren machen die auch die Netze des Bundes. Die gehören jetzt auch zum Digitalministerium. Und damit untersteht die Behörde zwei Ministerien, was interessant wird. Aber damit und mit dem ITZ-Bund ist es jetzt aus Bundes-IT-Sicht so, dass Netze und Infrastruktur ITZ-Bund in einem Ressort sind.
Und das war früher tatsächlich schwierig, denn die IT sollte zum ITZ-Bund konsolidiert werden, aber der Weg, wie ich da hinkomme, war dann durch die Netze des Bundes über ein anderes Ressort. Und das hat durchaus nicht immer so gut geklappt, wie gedacht.
Also ich sehe das auch positiv. Also Malte, du wirst ja wahrscheinlich auch in deiner beruflichen Tätigkeit mit dem Digitalministerium sehr oft in Berührung kommen, also auf Bundesebene. Und es freut mich, dass auch ihr meine positiven Eindrücke teilt. Und jetzt schauen wir mal, wie es wird. Und ich hoffe, dass ich mit ihm sprechen darf, wenn er seine 100 Tage voll hat.
Ich habe gehört, in einem Podcast von Table Media war er zu Gast und hat selber gesagt, das ist zwar sein erster Podcast, in dem er teilnimmt, aber er hört ganz viele Podcasts und ich hoffe ja immer noch, dass er auch den E-Government-Podcast hört, entweder schon historisch oder vielleicht jetzt angefangen, um sich schnell in die Themen reinzuhören, was kommt. Also, lieber Carsten Wildberger, herzlich willkommen im E-Government-Podcast. Einfach melden, ich warte.
Aber ich habe auch etwas getestet, was wir schon in der digitalen Umsetzung haben für euch da draußen. Und zwar, ich hatte in einem letzten Monat schon vom digitalen Fahrzeugschein gesprochen und ich habe mich da angemeldet zur Pilotphase und ich bin genommen worden und habe den jetzt durchgetestet. Was heißt durchtesten? Ich habe den installiert. Das ging total easy. Ich habe mein Auto dort registriert. Ging auch total easy.
Da gab es zwei Möglichkeiten. Entweder einen QR-Code scannen oder mit dem NPA. Und ich habe das mit dem NPA gemacht. Dann habe ich noch mein Kennzeichen eingegeben. Zack, war alles da. Also echt total einfaches Onboarding. Was man machen kann, ist, man kann den Fahrzeugschein oder ZB1, wie die Insider sagen, Zulassungsbescheinigung 1, auch mit anderen teilen. Also ich könnte den meiner Frau quasi dauerhaft geben.
Ich könnte aber jetzt sagen, keine Ahnung, ich muss Peter jetzt mal mit meinem Auto für zwei Tage fahren, dann gebe ich einfach den Fahrzeugschein für zwei Tage. Das kann ich sogar nicht nur mit Datum einschränken, sogar mit Uhrzeit einschränken. Wenn ich sage, um 18 Uhr steht das Auto wieder bei mir vor der Tür, dann kann ich das bis 18 Uhr beschränken. Das geht. Voraussetzung ist, dass alle auch diese App haben.
Die kann natürlich noch nicht jeder haben, weil bisher die tatsächlich nur im Pilotbetrieb sind. Ich hätte gern, Peter, mal mein Auto ausgeliehen. Schon allein digital.
Zumindest die App, oder?
Zumindest digital hätte ich sie gern mal ausgeliehen, Peter. Malte, wenn du die App hast, würde ich dir auch mal mein Auto digital ausleihen. Also bisher habe ich das noch nicht geschafft. Das konnte ich noch nicht testen. Aber das funktioniert ganz gut. Die App sieht übersichtlich aus oder halbwegs übersichtlich, was sehr interessant ist. Da hat mich übrigens Peter draufgebracht. Dem habe ich nämlich die App gezeigt.
Es sind jetzt endlich mal alle Einträge auch erklärt, was diese komischen Zahlen, Ziffern, Nummern, Buchstaben oder Abkürzungen bedeuten. Das ist alles dort auch schön aufgeführt und beschrieben. Ja, genau, zum Teilen habe ich noch was vergessen. Das Teilen geht auch total einfach. Ich generiere einen QR-Code, der andere scannt den QR-Code quasi mit seiner App ab und fertig ist die Zulassung geteilt.
Was mir aufgefallen ist, oder was ich noch nicht gefunden habe, ist, wie kann die Polizei, wenn die mich jetzt anhält und mein Fahrzeug schon haben möchte, wie kann ich der Polizei meinen Fahrzeugschein digital aushändigen? Es gibt keine Möglichkeit, hier irgendwie einen QR-Code oder Ähnliches zur Prüfung einzublenden, aber ich möchte dem Polizisten ja auch nicht mein Handy in die Hand geben. Also irgendwie diesen Prüfmechanismus, den habe ich noch nicht gesehen.
Also ich habe mir die App durchgeklickt von oben bis unten, aber ich habe noch nichts gefunden. Und was mir auch aufgefallen ist, aber auch nur, weil ich gerade da mitarbeiten darf, ist, die App hält sich nicht an die DIN-Spec 66336. Vielleicht kommt das noch, weil die sind ja schon ein bisschen länger in der Mache. Und was ich mich auch noch frage ist, wie schaut es mit dieser App aus, wenn die EU-DI-Wallet kommt?
Verschwindet die App? Das ist ja die IKFZ-App. Also die ist darauf angelegt, dass man da schon zukünftig auch andere Sachen mitmachen kann. Wahrscheinlich kann man dann irgendwann sein Fahrzeug auch zulassen damit, so wie die angelegt ist, die App. Aber wandert das dann alles in die Wallet? Wäre sinnvoll, weil sonst habe ich dann wieder zwei Apps.
Also du hast mir ja die App auch gezeigt. Also was für mich erst einmal total interessant war, war das, dass da nicht, so sage ich einmal, ein alter Fahrzeugschein nachgebildet wird. Also, dass man da nicht so ein Bild von einem Fahrzeugschein quasi hat und das Design, sondern dass das eher einem so vorkommt. Also, ich hätte jetzt gesagt, das ist eher wie ein XML-Browser oder sowas. Also, man geht an einem Baum entlang in die Datenfelder quasi.
Das ist erst einmal vom Design her für mich ziemlich befremdlich, hat aber den Vorteil, dass man das alles lesen kann. Weil sonst ist ja immer alles klein und so. Und da hat man dann normale Schriftarten und so weiter. Kann dann in die einzelnen Rubriken quasi abtauchen. Insofern, also ich habe es ganz nett gefunden. Nicht spektakulär, aber ganz nett.
Was ich auch gut fand, ist, man kriegt direkt auf der ersten Seite auch angezeigt, wann die nächste HU ansteht. Da hoffe ich mir, meine nächste HU steht im Dezember an. Und ich hoffe, dass ich da irgendwie einen Alarm bekomme. Nee, im Januar steht die an. Ich hoffe, dass ich irgendwie einen Alarm davor bekomme, ein, zwei Monate vorher. Achtung, HU steht an, weil das wäre eigentlich ein ganz nettes Feature, was total einfach umsetzbar ist.
Hast du der App denn erlaubt, dich zu benachrichtigen?
Nee, die hat mir noch nicht mal die Möglichkeit gegeben. Also sehr wahrscheinlich, hat es diese Funktion noch gar nicht. Aber ich werde es sehen. Spätestens im Januar, wenn ich die Benachrichtigung nicht bekommen habe. Also, ich habe das für euch getestet. Ich kann nur sagen, wenn die App kommt, kann man sie so benutzen. Ein paar mehr Features werden ganz nett, aber das ist jetzt ein Pilotbetrieb. Also, ich muss mal sagen, gut gemacht. So kann Digitalisierung auch funktionieren.
Und apropos Digitalisierung, Malte hat mir einen hervorragenden Link geschickt und ich habe den gleich ausprobiert. Und zwar hat mir Malte einen Link geschickt zu einer Fax-KI. Und ich habe die Fax-KI natürlich ausprobiert. Ich habe mir ja im Dezember letzten Jahres im Rahmen des Chaos Communication Kongresses, da haben wir viel mit Faxgeräten rumgespielt, habe ich mir ein Faxgerät gekauft, also gebraucht. Und da habe ich direkt diese Fax-KI angeschrieben mit zwei Fragen.
Die habe ich handschriftlich auf ein Papier geschrieben und dann hingefaxt. Erste Frage, wer ist Digitalminister von Deutschland? Und zweite Frage, wer ist verpflichtet, das OZG umzusetzen? Also das ist auch mit Abkürzungen. Und die Antworten sind nicht zufriedenstellend, aber auf jeden Fall verstanden worden, weil der Digitalminister von Deutschland ist aktuell Volker Wissing. Also der war noch nie Digitalminister, der war immer nur Verkehrsminister.
Und zur Umsetzung des OZG, unter den Klammern, Gesetz zur Verbesserung des Online-Zugangs zu Verwaltungsleistungen, sind die öffentlichen Stellen, insbesondere die Bundesländer und Kommunen. Stimmt auch nicht ganz, aber immerhin, Kontext verstanden. Und da scheint irgendwie ein Jet Chibiti oder irgendwas hinten dran zu hängen. Aber das war ganz nett. Malte, du hast da einen meiner Tage versüßt.
Danke. Und zu dem Volker Wissing, der war doch Minister, Ministerium für Digitales und Verkehr, oder? Das war sogar in der Reihenfolge.
Ja, aber ich nenne ihn immer nur Verkehrsminister.
Ja, du, aber die... Wobei die Reihenfolge weiß ich jetzt nicht mehr, aber auf jeden Fall.
BMDV, also Digitales und Verkehr hieß es. Aber für mich war er immer nur der Verkehrsminister, weil mit Digitalisierung hat er ja nichts am Mut gehabt. Außer digitale Deutschland-Ticket und das war's schon.
5G, Glasfaser.
Ja, hast du Glasfaser zu Hause? Ich nicht.
Ja, ich schon.
Ich auch.
Seht ihr? Und ich habe noch zwei ganz interessante und amüsante Themen mitgebracht. Ich brauche euch nicht zu sagen, das Thema Open Source und Digital-Souveränität, das liegt mir sehr, sehr am Herzen. Und auch das Thema PDFs und Excel sind halt Themen, die in der öffentlichen Verwaltung immer präsent sind. Und was läuft sowohl auf PDF als auch in Excel? Linux. Also ich habe euch zwei Links hier reingetan.
Linux läuft im PDF. Also ich hatte euch letzte Monatschau gezeigt, dass man Doom in PDF implementiert hat. Aber man hat auch Excel implementiert in PDF. Linux, Linux, Linux, Linux. Und das funktioniert. Es ist zwar ein abgespecktes, einfaches, kleines Linux, aber es geht. Und man hat auch Linux in ein Excel-Tabellenblatt eingebaut. Und auch das funktioniert. Und jetzt mal meine Frage an euch, also zumindest an Peter und Malte, wo läuft Linux nicht?
In der Bundesverwaltung?
Genau, in der öffentlichen Verwaltung läuft Linux nicht. Wobei ich muss jetzt mal die Kollegen in Schleswig-Holstein loben, die haben das Thema Linux nochmal angegangen und diesmal tatsächlich mit neuen Möglichkeiten. Die haben den ersten Linux-Verwaltungsrechner der aktuellen Generation quasi vorgestellt und der scheint auch ganz gut zu funktionieren.
Ich möchte jetzt nicht so sehr auf Linux rumbaschen und auch gar nicht den Schwenk nach München machen, weil mich nervt langsam immer diese Aussage, in München hat es ja auch nicht funktioniert. Peter, ich brauche dir das glaube ich nicht erzählen.
Aber es geht ja nicht. Also du hast es ganz allgemein Linux erwähnt und Linux läuft natürlich in der öffentlichen Verwaltung auf ganz vielen Rechnen, nämlich im Rechenzentrum, aber halt nicht auf dem Desktop und schon gleich gar nicht im PDF und schon gleich gar nicht im Excel.
Aber Excel und PDF sind die wichtigsten Fachverfahren, die es gibt.
Okay, dann sind wir wieder beieinander.
Genau, aber jetzt gebe ich direkt weiter. Ich gebe direkt ab an Peter, du hast auch noch ein paar Themen mitgebracht, über die wir gerne reden wollen.
Warte mal, diese Geschichte mit Linux auf dem Desktop, ich weiß nicht, ob wir die kurz aufmachen wollen, weil ich habe dieses, ihr erinnert vielleicht noch an Ubuntu, der Bug 1, Microsoft Windows ist das dominierende Desktop-Betriebssystem, und wir sind mit Ubuntu mal angetreten oder auch damals mit Linux, um dieses Monopol zu brechen. Inzwischen findet aber das meiste auf dem Browser statt. Und im Grunde ist Linux sogar auf den meisten Kleingeräten, nämlich auf Android.
Also Linux ist ja die Basis von Android. Insofern ist es ja einen Schritt weiter gegangen. Das heißt, heutzutage ist das Betriebssystem, was ich auf dem Endgerät habe, das hat stark an Bedeutung verloren. Es hat immer noch eine starke Bedeutung, aber es hat viel stärker an Bedeutung verloren und viel größere Bedeutung hat dann eben das Backend, also die Anwendungen, die dann im Browser laufen. Und dort hat ja Microsoft auch reagiert. Ich glaube, das war 2014 oder 2015 oder 2013 schon.
Da hat Microsoft gesagt Mobile first, Cloud first. Mit Mobile sind sie dann mit Nokia irgendwie untergegangen, aber Cloud first machen sie ja immer noch. Und wollen sie auch in Deutschland dann mit Delos fortsetzen. Das heißt also, da ist die Diskussion, Thorsten, ja.
Microsoft hat sogar eine eigene Linux-Distribution.
Genau.
Mit dem sie nämlich ihre ganzen Rechenzentren betreiben. Aber ich wollte einfach ein bisschen oberflächlich bleiben. Malte, dass du bis ins Detail das ganze Thema weißt, ist mir vollkommen klar.
Und ich wollte einfach hier ein bisschen oberflächlich bleiben, weil ich finde das ein Funfact, dass Linux auf PDF auf Excel läuft, aber wir in der öffentlichen Verwaltung das Thema, Linux auf dem Desktop immer noch nicht so richtig im Griff haben, obwohl wir inzwischen große Möglichkeiten haben, wenn sowieso alles im Browser läuft, ist auch vollkommen egal, ob da Microsoft oder Linux drauf ist. Also warum nicht Linux drauf machen und die ganzen Microsoft-Dizenzen sparen.
Genau.
Genau. Also jetzt, Peter. Ja, okay.
Was ich ganz kurz nochmal ansprechen wollte, wir haben in der letzten Sendung über den Normenkontrollmacht gesprochen und über das Gutachten über die verfassungsrechtlichen Spielräume und Aufgabenbündelung im Föderalstaat.
Ich wollte kurz nur nachtragen, da hat inzwischen eine Veranstaltung stattgefunden in Kooperation vom NEGZ, Nationalen E-Government-Kompetenzzentrum und Normenkontrollrat, da waren 180 Leute in der Sitzung und das war eine hervorragende Veranstaltung, die genau mit dem Thema sich auseinandergesetzt hat.
Also genau mit dieser Schlussfolgerung, dass man auch heute in unserem verfassungsrechtlichen Rahmen und in unserem Rechtssystem, so wie wir es heute haben, durchaus eine ganze Menge Dinge tun kann. Und sowohl das Gutachten als auch diese Veranstaltung kann ich nur nochmal empfehlen.
Es war auch dann der Philipp Amthor dabei, der ja jetzt im Digitalministerium auch tätig ist als Staatssekretär und insofern war das also schon eine ziemlich hochrangige und wichtige Veranstaltung und den Link haben wir natürlich in den Show Notes. Also das soweit als Nachtrag.
Peter? Entschuldigung, dass ich dich da unterbreche. Das hat sogar auch noch ein bisschen einen geschichtlichen Hintergrund an der Stelle. Und zwar gibt es in Deutschland, beziehungsweise in Berlin steht die Behörde, das Deutsche Institut für Bautechnik. Und da steht im Wikipedia-Artikel, Bauaufsicht und Bauordnung fielen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland in den Zuständigkeitsbereich der Bundesländer.
Bei der Zulassung von Bauprodukten sahen diese sich mit zwei Problemen konfrontiert. Zum einen wuchs die fachliche Komplexität der Zulassungsverfahren und die Zahl an neuen Produkten und Konstruktionen in der Zeit des Wirtschaftswunders stark an. Zum anderen forderte die Baustoffindustrie Zulassungen mit bundesweiter Gültigkeit. Das kommt uns irgendwie bekannt vor, diese Zunehmung der Komplexität und wir hätten gerne eine Zuständigkeit.
Naja, als Antwort darauf wurde 1968 auf Grundlage eines Bund-Länder-Abkommens das Institut für Bautechnik gegründet. Das Institut übernahm bundeseinheitlich das Zulassungswesen und im Laufe der Zeit zahlreiche weitere bautechnische Aufgaben. Und dafür haben wir keine Reform des Grundgesetzes gebraucht.
Ja, also wie gesagt, das ganze Gutachten befasst sehr genau mit dem Thema, dass also viel mehr geht, als man sich vorstellt. Wir haben aber in der letzten Monatschauer auch darüber geredet gehabt und ich wollte das aufgreifen, weil es eben nochmal eine Veranstaltung gab, weil es nochmal ein schönes Video dazu gibt. Das ist vielleicht auch leichter zu lesen als das Gutachten und insofern, also leichter zu hören als das Gutachten zu lesen ist und insofern wollte ich das Thema nochmal aufgreifen.
Ansonsten waren der Thorsten und ich und viele andere auch auf einer ganz wunderbaren Veranstaltung über Europas digitale Zeitenwende und dort die Tagung zur Cybersicherheit, Resilienz und Souveränität veranstaltet. Von der Gesellschaft für Informatik zusammen mit der Politischen Akademie in Tutzing und der Initiative D21 und dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht von der Universität Passau. Und die alle miteinander haben also eine wunderbare Veranstaltung durchgeführt.
Und ich wollte hier an dieser Stelle einfach das ganz kurz aufgreifen und sagen, Wir haben einerseits einen wunderschönen Bericht hier in unseren Shownotes zu dieser Veranstaltung. Ich wollte aber auch ganz kurz auf einen dieser Vorträge sozusagen eingehen. Und das Lustige war das, das ist der Vortrag, der auch eigentlich eingeschoben
war. Also da ist jemand ausgefallen und dann ist eine Dame aus dem Publikum, nämlich die Dr. Julia Borggräfe, da auch eingesprungen und was da ganz nett war, die hat also dann so ein bisschen aus ihrem Leben und aus ihrer Beratungstätigkeit auch berichtet, war aber auch schon mal Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist Aufsichtsratsvorsitzende der Digital Services, also durchaus nicht jemand ganz Unbekannter.
Und die hat also einerseits über ihre Formularlegasthenie quasi gesprochen, obwohl sie Juristin ist. Hat dann mir aus dem Herzen gesprochen, indem sie auch darüber, also auch das erwähnt hat, dass es eben nicht nur um die hoheitlichen Leistungen geht, sondern um die alltäglichen Leistungen, die Bürgerinnen und Bürger mit der Verwaltung haben.
Ist ja immer so mein Credo, dass ich sage, wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie halt auch leben und nicht bloß alle zehn Jahre mit dem Personalausweis. Und hat dann auch verwiesen auf eine. Also auf eine Untersuchung der Agora Digitale Transformation, in der auch sechs interessante Handlungsfelder hier besprochen worden sind.
Die Untersuchung haben wir auch hier verlinkt. Was aber für mich total wichtig und interessant war, ist das, dass sie sehr viel Erfahrung mit der Verwaltung gehabt hat, dass sie auch ganz vieles gesagt hat, wo ich durchaus extrem einverstanden war und trotzdem war ich sehr, sehr erstaunt, weil das, was sie so berichtet hat, war ganz typisch das, was man aus Bundesministerien an Erfahrungen mitnimmt.
Und Thorsten und ich sind ja typischerweise eher immer so in den Kommunalbehörden unterwegs und sind dort, wo die Bürgerinnen und Bürger sozusagen in der analogen Welt zumindest vor der Tür stehen und ansonsten ihre alltäglichen Probleme adressieren. Und was ich schon interessant finde, da ist kulturell, und das hat sie auch angesprochen, dass es also eine kulturelle Dimension gibt, also so diesen berühmten kleinen Dienstweg.
Und da habe ich so das Gefühl, dass in der Kommunalverwaltung das Leben völlig anders stattfindet als in den Bundesministerien. Und ich erinnere mich immer noch, vor vielen, vielen Jahren sind der Thorsten und ich gemeinsam auf der CeBIT gestanden und haben also an dem Stand des Bundesinnenministeriums hier mit den Leuten gesprochen. Und auch da war es interessant, dass die immer gesagt haben, sie haben überhaupt keine Anwendungen und so.
Und wir haben immer bloß den Kopf geschüttelt und haben gesagt, wir haben hunderte von Anwendungen aus unserem Alltag. Und man merkt, also wir haben in der Digitalisierung zwei Ebenen. Also eine top-down strategische Ebene, die aber von der Alltagspraxis gar nichts hat und dann die Ebene von unten, von den Leuten, die mit den Bürgern und Bürgern ständig Kontakt haben und die immer so nach oben um Hilfe schreien. Und es ist für mich so ganz deutlich geworden wieder in diesem Vortrag auch.
Insgesamt ist aber natürlich in dem Vortrag oder in der ganzen Veranstaltung ganz viel um Cybersicherheit gegangen. Es waren auch Leute von der Bundeswehr da und so weiter. Und wie gesagt, wir haben einen schönen Erfahrungs- oder Konferenzbericht quasi verlinkt in den Unterlagen und das rentiert sich durchaus, da mal drauf zu schauen. Ja, Thorsten?
Genau, also erstmal muss ich mich bei der Julia Borggräfe entschuldigen, weil die saß direkt vor uns und Peter und ich, wir quatschen immer die ganze Zeit. Und es tut uns jetzt im Nachhinein leid, dass wir hier und da etwas vielleicht gestört haben, aber das waren einfach Themen, die mussten raus und die mussten... Aber was ich bei der Julia Borggräfe noch im Vortrag mitgenommen habe, ist ein recht interessanter Ausdruck.
Brauchbare Illegalität. Peter, rinnest du dich noch? Brauchbare Illegalität, das ist quasi ein Workaround oder der kleine Dienstweg. Also alles, was irgendwie nicht legitim ist, aber trotzdem irgendwie geduldet wird, weil sonst geht gar nichts voran. Ich glaube, dieser kleine Dienstweg ist gerade in der Bundesverwaltung ganz, ganz, ganz wichtig. Während das in der öffentlichen Verwaltung, im kommunalen Bereich eigentlich dazugehört.
Austausch zwischen den Kommunen, da muss man oftmals nicht irgendwelche Dienstwege einhalten. Da geht vieles einfach so. Und auch ihren Aufruf zu mehr Ko-Kreation leben oder mehr Ko-Kreation einfordern. Das ist im Prinzip auch, was wir auf Kommunalebene die interkommunale Zusammenarbeit nennen, das scheint auf Bundesebene gar nicht so gut zu funktionieren.
Ja, also ich wollte ja nicht den ganzen Vortrag sozusagen referieren, aber sie hat ja auch noch ganz viele andere Dinge angesprochen. Also sie ist ja ausgegangen von dem Beispiel aus dem Bildungssystem, hat dann auch über den Frust der Lehrer zum Beispiel gesprochen und hat aber dann so deutlich gemacht, dass man eine gewisse Hilflosigkeit gegenüber dem Staat auch hat, weil man ja selber zu dem System und zu der Veränderung des Systems so wenig beitragen kann.
Und diesen emotionalen Druck, den man dann da an der Stelle auch verspürt. Und nochmal wieder, jetzt kommen wir wieder zurück an das, was so ein Thema ist, das sich glaube ich insgesamt durchzieht, also was am Schluss dann auch natürlich zum Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat beiträgt oder eben nicht beiträgt. Und das ist glaube ich ein Thema, das wir uns den ganzen Sommer noch beschäftigen, habe ich so das Gefühl.
Ja, ich glaube, da wird noch viel passieren.
Jetzt habe ich noch ein ganz anderes Thema mitgebracht. Wir haben ja vorher das Digitalministerium angesprochen und in dem Digitalministerium. Gab es ja auch, wie soll ich sagen, ganz schnell einen neuen Internetauftritt. Und da ist es ja so, wo hat man die ersten Tage versucht, seine Informationen herzubekommen? Naja, indem man halt sozusagen auf die Internet-Homepage des Digitalministeriums geschaut hat.
Und es gibt natürlich auch im Netz Leute, die sich gerade aus Social-Media-Sicht immer wieder mit dem Thema beschäftigen. Da gibt es also unter anderem die Christiane Germann, die da einmal wieder sich über verschiedene Internetauftritte auslässt und die hat sich mal diese Homepage des Digitalministeriums, also Digitales und Staatsmonetisierung, angeschaut und hat gesagt, also genau bei der digitalen Kommunikation haben die die ersten Tage also nicht so ein optimales Bild abgegeben.
Sie hat das als Fred Feuerstein Niveau bezeichnet, hat dann gesagt, also das ist halt mit dem Government Side Build gebaut, man hat die Oldschool Fotos von den Männern in Anzügen mit irgendwelchen eingeblendeten Zitaten gebracht und so weiter und hat halt aber eigentlich die Chance verpasst hier auch auf LinkedIn und mit ein bisschen modern das Ganze aufzubauen.
Und wenn man da also nur drei Tage vorher zum Beispiel irgendeine vernünftige Agentur beschäftigt hätte, dann wäre halt die Chance dieses ersten Auftritts oder dieses ersten Eindrucks gewesen. Und das kann ich schon irgendwie ganz gut nachvollziehen, dass man da halt am Schluss eigentlich, sag ich einmal, auf der einen Seite etwas getan hat, was gut, richtig und notwendig war, dass man aber eigentlich jetzt, sag ich einmal, genau das gemacht hat, was man halt sonst auch immer macht.
Also da ist man schon mal ziemlich bürokratisch und nicht unbedingt als Influencer oder sonst was unterwegs gewesen. Ich weiß nicht, habt ihr auf die Homepage des Digitalministeriums schon mal draufgeschaut? Habt ihr euch das angeschaut? Hat euch die irgendwie beeindruckt?
Es sieht halt aus wie alle Ministerien-Webseiten. Macht auch Sinn, auch wenn ein Digitalministerium hier durchaus ein bisschen mehr machen kann. Aber es macht Sinn, dass es Wiedererkennungswerte gibt zwischen Ministerien. Und gerade bei so einem ganz neuen Ministerium, was noch keiner so wirklich kennt, dass man da deutlich sagt, guck mal, das ist wirklich ein Ministerium, was zu uns gehört.
Das technische Hintergrund hier, das ist ja eben gesagt, Peter, der Government Site Builder ist ein Content Management System, was alle Bundesbehörden nutzen. Und dass die Inhalte da jetzt noch nicht so reichlich sind, hängt vielleicht eigentlich damit zusammen, dass es das Ministerium noch nicht so lange gibt, Wir waren jetzt eher beeindruckt, dass da schon so schnell eine Seite war und dass da überhaupt schon Inhalte drauf sind.
Also was ich interessant finde, ist tatsächlich, dass hier schon erste Elemente von dieser Dienstbeck umgesetzt wurden. Es ist ganz oben der schmale Balken, eine offizielle Webseite der Bundesrepublik Deutschland. Gut, der ist nicht grau hinterlegt, aber das ist ein Abzug in der B-Note. Und ganz unten steht auch nochmal ganz genau erklärt, das Bundesdigitalwappen, was jetzt auch vermehrt auftreten wird und sichtbar werden wird.
Also ja, man hätte das durchaus besser machen können, aber der Government-Zeitbilder gilt erstens nicht mehr her und zweitens musste das auch alles schnell mit heißer Nadel gestrickt werden. Also ich möchte da gerne das Digitalministerium etwas verteidigen.
Okay, ich hätte noch einen ganz kleinen anderen Hinweis auf eine Diskussion, Die ich gerade zurzeit ganz gut wahrnehme und die mündet unter anderem in dem, dass ich also von der Wieser Froschhammer, die in Landshut, also in einer mittleren bayerischen Kommune für die Verwaltungsdigitalisierung verantwortlich ist, die hat einen netten Artikel auf LinkedIn geschrieben zu einem Thema.
Da hat nämlich ein Kollege bei ihr ganz groß ein Plakat an die Wand gehängt und das lautet, kein Titel, keine Vorlesungen, nur 25 Jahre Erfahrungen. Und Spoiler, auch ich kann ohne Abschluss Ahnung haben. Was steckt hinter diesem Plakat? Und es gibt ja immer so diese Aussage, hinter jedem Schild steckt irgendeine Geschichte.
Und an der Stelle gibt es so eine gewisse Diskussion zwischen einerseits Leuten, die halt sehr lange in der Verwaltung tätig waren und sehr lange sozusagen die Verwaltung beruflich kennengelernt haben. Und diesen, jetzt sage ich es andersrum, diesen jungen Wilden, die akademische Laufbahn haben, die zur Verwaltung kommen und dann sich mit dem Thema Digitalisierung hier auch beschäftigen. Und da merkt man durchaus so ein gewisses Spannungsfeld.
Lest euch einfach mal vielleicht den Artikel durch, den wir hier verlinkt haben. Ich finde das ganz spannend und auch dieses Thema nehme ich zurzeit wahr. Da gibt es einen gewissen, sage ich mal, kulturellen Zusammenstoß zwischen zwei Strömungen und da gibt es durchaus viele interessante Diskussionen im Moment.
Ich habe bei dem Artikel auch kommentiert und ein bisschen aus meiner Geschichte erzählt. Und ich muss sagen, ich nehme hier einen tatsächlichen Kulturwandel wahr. Also es gibt, die Verwaltung wird immer durchlässiger, auch für Nichtstudierte, die viel Know-how mitbringen, viel Erfahrung mitbringen. Die einzigen, die hier noch so ein bisschen Ressentiments pflegen, das sind eher die Ministerien auf Landes- und Bundesebene.
Also in der kommunalen Welt trifft man überall Leute, die eher aus der Fachrichtung kommen, statt aus der Akademie.
Ja, und wir haben ja ganz oft darüber diskutiert, dass wir vor allem eines waren, nämlich eine wahnsinnige Begeisterungsfähigkeit und ein wahnsinniges Engagement der Leute. Also man weiß ja, für was man arbeitet und das ist für mich natürlich wichtiger. Aber ich finde das interessant, dass es hier schon so eine gewisse Diskussion gibt und die wollte ich bloß einmal so als Hinweis mit einbringen.
Ja, ich glaube, eine Diskussion, die könnten wir auch mal im Podcast führen. Ich spreche Lisa mal an.
Ja, ich hätte noch ein paar andere Kolleginnen und Kollegen, die man da mit einbeziehen könnte.
Ja, ich glaube, das ist tatsächlich ein spannendes Thema, weil ich kann da auch viel aus eigener Erfahrung tatsächlich mit erzählen. Aber Malte, du warst auch fleißig und hast Themen gesammelt. Oder ein Thema gesammelt und das hat es dafür in sich.
Genau. Ich würde heute gerne die Eurostack-Initiative vorstellen. Und zwar Was ist das erstmal überhaupt? Das war vor sechs Monaten erstmal nur eine Veranstaltung beim EU-Parlament und daraus ist eine ganze Menge geworden. Inzwischen im Februar war das dann ein langes White Paper und an diesem White Paper tauchen eine Menge großer Namen auf. Das wurde publiziert von der Bertelsmann Stiftung und unterstützt auch von der Mercator Stiftung.
Der Hauptautor Prof. Francesca Briga, ich hoffe, den habe ich jetzt richtig ausgesprochen. Aber hier tauchen aber auch andere Namen auf unter der Reviewerliste. Zum Beispiel der Frank Rieger, das ist ja vom Chaos Computer Club. Auch ein Podcaster ist das. Oder Dr. Stefan Heumann von Agora Digital und auch der Rafael Laguna de la Vera. Kai Zenner ist auch ein Vorkämpfer von dieser Eurostack-Initiative. Und dann wurden am 14.03. diesen Jahres und am 6.05.
Diesen Jahres offene Briefe geschrieben an die EU-Kommission, um da Druck zu machen. Und am 14.03. gab es noch 100 Unterzeichner, aber am 6.05. War es schon 200 Unterzeichnende CEOs von europäischen Tech-Unternehmen. Und worum geht es da im Inhalt? Eurostack. Was ist das? Das betrachtet den gesamten Stack. Und zwar hat man gemerkt, bei den amerikanischen Tech-Reason, die ja die digitale Welt dominieren und dadurch, dass wir in Europa so dominiert sind.
Wir haben das glaube ich mal berechnet, irgendwie zwischen 80 und 90 Prozent unserer Digitalleistungen kaufen wir ein vom Tech-Stack von außerhalb Europas. Das heißt also, wir sind in sehr, sehr hohem Maße abhängig und da hat man gemerkt, dass die großen Tech-Riesen inzwischen einen sehr hohen Anteil vom Stack, dass die den betrachten und dass wir den vielleicht auch betrachten sollten. Und zwar geht das schon bei der Energie und bei den Mineralen, also bei den Rohstoffen los.
Und Microsoft oder Google, die wollen ja inzwischen sogar Kraftwerke bauen. Und dann dazu gehört Muralstack, die Chips natürlich, da gibt es ja bereits große Initiativen in Europa. Die Netzwerke, auf denen eben die 5G-Initiative, findet da Erwähnung, dann als weiterer Baustein IoT, die ganzen Sensoren, die wir in Europa haben oder eben international. Cloud, das ist ja ein häufig erwähntes Thema.
Dann die laufende Software, die Applikationen und Betriebssysteme und dann als oberste Ebene die Daten und die künstliche Intelligenz. Und dass man eben den gesamten Stack betrachtet und da schaut, wie können wir Europa souveräner machen, aber nicht isolieren. Und da gibt es dieses Whitepaper, hat irgendwie mehr als 100 Seiten, also das ist schon sehr umfangreich.
Und sie beschreiben darin Möglichkeiten, was man da tun kann und sie betrachten überhaupt erstmal, in welcher Position wir uns befinden, dass sowohl die USA als auch China inzwischen strategische Maßnahmen ergriffen haben, jetzt neben den Tech-Giganten. Ich würde die sogar nebeneinander stellen. Also in Google oder in Microsoft digital sind die ja bedeutender als viele Nationen.
Und das heißt, deren Strategien und wie sie vorgehen in ihrer technischen Dominanz, da muss man als Nation oder als Staatenverbund wie die EU eben mit umgehen. Aber eben auch die Länder wie die USA und China haben da Maßnahmen ergriffen. Und die USA haben zum Beispiel Huawei ins Visier genommen oder China hat auch so eine große Initiative gestartet, wo sie 40 Milliarden investieren in IT und in dem Papier steht drin, was kann man dagegen tun.
Und Thorsten, du hattest es auch vorhin erwähnt in der Rede von Thorsten Wildberger, ganz häufig steht da natürlich Open-Source-Software drin. Zum Beispiel, Open-Source macht inzwischen 70 bis 90 Prozent der modernen Code-Basen aus. Also das ist für uns auch immer so eine Sache, dass wir Open-Source überhaupt erst erklären oder verteidigen müssen, erscheint für uns inzwischen etwas anachronistisch. Denn der Standard ist eigentlich Open Source.
Also eigentlich ist heutzutage Closed Source eher der Anachronismus und Open Source der Standard. Und das hat auch einen guten Grund. Gerade in Europa ist das eben die weitere Förderung von Open Source ein Weg, um unsere digitale Souveränität zu stärken.
Da gibt es auch eine Studie der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2021, die hat ergeben, oder die haben herausgefunden in ihrer Studie, dass eine Milliarde Euro, die in Open Source investiert wird, bis zu 95 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Auswirkungen generieren kann. Das ist Wahnsinn, was man da erreichen kann, was man da einen Hebel für hat.
Und ganz interessant fand ich auch zum Beispiel RISC-V findet dem, also RISC-5, diese Chip-Architektur findet Erwähnung, aber auch ARM als Hersteller, dass man das strategisch betrachten müsste und dann die, dass man auch, ganz wichtig, die Grundsätze der digitalen Almende muss man betrachten.
Das heißt also, dass wir in Europa unsere Stärke darin haben, dass wir kollektiv unsere Ressourcen verwalten und sie auch zum Wohl aller zur Verfügung stellen sollten, die Daten und nicht irgendwo in irgendwelchen Silos isolieren. Gleichzeitig aber auch verantwortlich damit umgehen, dass diese Daten nicht missbraucht werden. Und die Initiative fordert, dass man dann, was sollen wir tun? Das ist da eine ganze Reihe von Maßnahmen, die sie vorschlagen.
Ganz große Säulen sind natürlich, dass man durch strategische Einkaufspolitik der öffentlichen Hand europäische Hersteller und europäische Produkte fördert und eben auch europäische Werte. Und dass sich ein Fonds etabliert wird. In dem Papier stand die Zahl 30 Milliarden über zehn Jahre und dann dort strategisch Forschung gefördert wird.
Genau, ich möchte da gerne anschließen, weil das ganze Thema Eurostack, das hat ja auch Carsten Wildberger immer wieder erwähnt, zwar nicht als Eurostack, sondern als Deutschlandstack oder Deutschlandstack und auch das ganze Thema digitale Souveränität. Das klingt mir alles, als wäre das schlüssig und tatsächlich aus einem Guss. Und ich hoffe, das ist auch aus einem Guss gedacht. Und wir machen nicht in Deutschland einen Deutschland-Stack, der vielleicht nicht kompatibel ist mit dem EU-Stack.
Ja, und er hat ja in der Rede auch diesen 450 Millionen Supermarkt erwähnt und hat sich ja auch ganz klar in Richtung Europa bekannt, auch wenn es darum gegangen ist, um die Partnerschaften und um die Zusammenarbeit. Also ich glaube da schon droht, dass das zumindest einmal auf der programmatischen Ebene auch ernst gemeint ist.
Also auf jeden Fall ein sehr, sehr interessantes Thema, was du mitgebracht hast, Waltenmalte. Das macht unsere ganze Sendung heute sogar sehr rund.
Dankeschön. Ich finde das auch, ich habe das erst vor ein paar Wochen entdeckt und ich bin super gespannt, wie es da weitergeht. Und ich hoffe sehr, dass das weiter an Fahrt aufnehmen wird und dann auch von der Europäischen Kommission angenommen und gefördert wird.
Genau und wer mehr wissen will zum Eurostack, findet jede Menge Links dazu in den Shownotes Da findet ihr auch einen Link direkt zu dem Whitepaper Was mit Final bezeichnet ist Ich liebe solche Bezeichnungen von Dokumenten Final, Final 1, Final 2 Final 3.
Das heißt, glaube ich, sogar Final 1, oder?
Das heißt Final und ein Datum dahinter. Und da hinten dran noch eine 3. Ah, okay. Ja, das ist das Final von heute.
Das dritte Final von heute.
Das dritte Final von heute. Versionierung My Ass. Ja, Malte, willst du noch was ergänzen?
Nein, das hast du, glaube ich, schon alles gesagt. Also ja, dass nämlich der Deutschland-Stack ja hoffentlich nicht dagegen arbeitet und vielleicht noch, du hattest ja so ein bisschen was zum Deutschland-Stack gesagt, dass wir da gerade die EU-ID beziehungsweise die Deutschland-ID, also dass die identifizierten Wichtige...
Die ID-Wallet.
Die ID-Wallet, genau das ist ja im White Paper auch, also die Identität ist da ein ganz wichtiger Eckpfeiler im Eurostack auch.
Ja, macht ja auch durchaus Sinn. Und da gibt es ja auch schon Standards inzwischen, siehe Podcasts, die ich dazu gemacht habe. Also IDWallet ist ein großes Thema. Ja, Malte, vielen Dank fürs Mitbringen.
Ja, vielleicht noch eine, natürlich auch, hattest du vorhin auch schon drüber gesprochen, Zahlung. Wer hatte das erwähnt in der Rede von Carsten Wildberger, Zahlungsdienstleister, Mastercard, Visa, PayPal. Alles ist ausländisch, amerikanisch in diesem Fall, also außereuropäisch. Und der digitale Euro, der würde das dann hoffentlich besser machen.
Ja, und es gibt auch inzwischen sowas wie PayPal in Europa, Vio heißt das. Äh, Vero heißt das. Ich habe mir das tatsächlich auch geklickt. Ich habe gar keine Chance damit zu bezahlen bisher. Aber ich habe es da und sobald es möglich ist, zahle ich damit.
Kannst du dazu auch einen Link in die Show Notes machen?
Zu Vero mache ich einen Link in die Show Notes, ja. Das ist ein bisschen diffizil mit dem Einrichten, weil nicht alle Banken mitmachen, aber ich mache da einen Link in die Show Notes.
Ja dann, vielen Dank Malte und dann sind wir schon ziemlich am Ende unserer Sendung und ich habe noch ein Hausmeister Thema, weil es mir sehr am Herzen liegt, ihr habt es vielleicht gemerkt, das Thema Fax ist gerade ein Thema, mit dem ich mich immer mal wieder beschäftige und ich habe es auch in der letzten Sendung schon gesagt. Es gibt ein Behördenkummerfax und es ist tatsächlich ein Fax mit einer Faxnummer 08142 655 3738. Schickt mir gerne eure Digitalisierungskummer zu an dieses Fax.
Ich lese die auch gerne in der Sendung vor, in der nächsten Monatsshow, Weil ich sage immer, wer Digitalisierungskummer hat, hat auch noch ein Faxgerät dastehen und kann mir einen Fax schicken. Ich hoffe, dass irgendwann mal diese Faxe nicht mehr da sind. Aber das ist gerade eins meiner Lieblings-Nebenhobbys, was ich habe, Faxgeräte. Ja, und dann kommen wir direkt zum Veranstaltungskalender. Da fange ich an und dann wird der Malte direkt noch was ergänzen.
Es gibt im Juni, es geht wieder auf die Sommerferien zu und da gibt es natürlich wieder jede Menge Veranstaltungen noch schnell vor den Sommerferien. Und zwar geht es los am 2. Und 3. Juni mit der Memo 2025 in Münster. Dann haben wir die PITS 2025 in Berlin, also geht es um Public IT Security. Dann das IHK-Forum Verwaltung und Neu Denken in Berlin. Dann Digital Shift 4.0 Hochschulverwaltungsdigitalisierung und OZG. Also wenn ich Zeit hätte am 4. und 5. Juni, würde ich da sehr gern dabei sein.
Das gibt es aber im Internet und online. Dann gibt es Open Code Connect im Juni 2025. Da geht es um Umweltnavi, länderübergreifende Zusammenarbeit für transparente Umweltdaten. Das ist auch online. Am 19. bis 22. hier wieder was für die Connoisseure, die Gulasch-Programmier-Nacht. Am 19. Juni gibt es GovTech Goes Public Sector & Friends Hamburg, Volume 2325. Also das ist ein Public Sector Meetup. Ich selber durfte da schon mehrmals Gast sein hier in München oder bei anderen Gelegenheiten.
Das ist hier die Hamburg-Version. Dann am 23. bis zum 25. Juni ist der 11. Zukunftskongress Staat und Verwaltung. Dort werdet ihr mich auch treffen, da werde ich auch vor Ort sein. Und wir haben im Juni am 26. die IT-Planungsratssitzung, die 47. Und wenn alles gut geht, werde ich darüber wieder im e-Government-Podcast berichten mit den beiden bekannten Teilnehmern. Auch am 26. Juni, BSI im Dialog, sicherer Umgang mit KI, mit Bildung fängt es an.
Also da sind auch diese BSI im Dialog, sind immer ganz interessante Webinare, nennen sie das. Also ich finde es auch recht interessant. Dann gibt es am 26. Juni ein GavTech Promptathon von Wolters Klüver. Promptathon, das ist der neue Hackathon. Da werden Prompts in KIs eingegeben, um hier die richtigen Ergebnisse zu bekommen. Das ist auch eine recht interessante Veranstaltung, vor allem relativ niederschwellig. Da muss man noch nicht mal programmieren können.
Und am 26. Juni ist der Thementag Digitale Souveränität jetzt erst recht Im Internet ist es so eine Digitalveranstaltung, die zum digitalen Start dazugehört. Das war es erstmal von den Dingen, die schon im Kalender, auf der E-Government-Podcast-Seite stehen und der Malte hat noch zwei Ergänzungen mitgebracht.
Genau, danke Thorsten. Und zwar findet am 5. Juni in Berlin die Cloud Edge Continuum Konferenz IT-Sicherheit und industrielle Anwendungen statt. Und zwar im Siemens Research and Innovation Excellence Berlin. Und zwar wird beleuchtet, wie Unternehmen ihre industrielle Edge-Umgebungen in ihrer Produktion integrieren, gleichzeitig den vollen Mehrwert aus ihren Daten schöpfen können.
Und dort machen sie Breakout Sessions und wollen dann zeigen, wie Unternehmen konkrete Implementierungsschritte umsetzen können und es wird ein wenig Hands-on-Knowledge vermittelt. Und am 1. Juli findet dann der Building Smart Roundtable BIM für die öffentliche Hand statt. Der richtet sich an alle Mitarbeiter von Bau- und Liegenschaftsverwaltung aller Gebietskörperschaften von Landes- und Bundesbehörden und deren Eigenbetriebe.
Wim ist auch ein Thema, was in meinem Podcast hoffentlich auch demnächst mal kommt. Ich plane noch. Peter, du hast auch noch was zu ergänzen.
Ja, mir ist gerade vorher aufgefallen, du hast zwar den Public Sector & Friends in Hamburg erwähnt, steht aber offensichtlich noch nicht in deinem Kalender, müssen wir sofort nachtragen. Aber am Donnerstag, den 12. Juni, ist der Public Sector & Friends, der normalerweise in München stattfindet, diesmal in Pfaffenhofen bei München, also ein paar Kilometer vor den Toren von München.
Und den tragen wir natürlich selbstverständlich noch nach, aber wenn du den anderen schon erwähnt hast, dann müssen wir den, glaube ich, auch nochmal erwähnen.
Genau, den müssen wir noch mit einpacken, aber ist der nicht in der Women's Edition diesmal?
Nein, die war schon, glaube ich, oder ist extra. Also das ist die ganz normale, aber diesmal in Pfaffenhofen.
Ah, sehr gut. Pfaffenhofen ist, ja, gleich um die Ecke von München, würde ich mal sagen. Also wer immer aktuell sein möchte, wenn wir auch die Kalenderdaten nachgetragen haben, kann sich den Kalender auch durchaus abonnieren. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten, das in seinen Outlook-Kalender zum Beispiel zu integrieren. Also schaut einfach auf die Seite, abonniert den Kalender und ihr habt immer die aktuellen Veranstaltungen bei euch im Kalender stehen.
Und last but not least, weil ihr seid die wichtigsten Personen hier im Podcast, möchte ich mich sehr gern bei meinen Unterstützerinnen und Unterstützer bedanken. Das waren im letzten Monat Ralf, Malte, Claudia, Heiko, Florian, André, Michael, Nils, Kalli und der Heinz. Vielen Dank euch. Und auch nochmal vielen Dank an euch, Peter und Malte. Es hat mir wieder echt Spaß gemacht mit euch.
Ja, ist immer lustig.
Und danke euch allen Zuhörerinnen und Zuhörern und dann wünsche ich euch einen guten nächsten Monat Endspurt in Richtung Sommerferien und dann bis bald, Macht's gut.
