Ja, hallo und herzlich willkommen zur 179. Ausgabe des E-Government-Podcasts. Ich bin Thorsten Frenzel und ich habe heute wieder drei Gäste bei mir. Und wir haben heute auch einen neuen Gast. Aber fangen wir ganz vorne an mit altbewährt Peter Ondascheka. Hallo Peter, schön, dass du dabei bist.
Hallo Thorsten, hallo zusammen.
Und den Stefan Reimer. Hallo Stefan, schön, dass du auch da bist.
Jawohl, moin aus dem Norden.
Und dann haben wir heute jemand Neues dabei. Endlich mal wieder eine Dame an Bord. Katrin Giebel. Hallo, ich grüße dich.
Hallo, danke. Schön, dass ich hier sein kann.
Katrin, magst du vielleicht ganz kurz noch was zu dir erzählen?
Ja, gerne.
Von den beiden Herren wissen das schon alle, die zuhören.
Ja, gerne, mache ich. Ich bin die Geschäftsständelleiterin von VitaCo, der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister. Und freue mich jetzt mal auf eurer Seite des Podcastes zu stehen sozusagen, weil sonst verfolge ich euch immer auf der Hörerinnen-Seite.
Ja, schon Hörer zu Teilnehmern zu machen, das freut mich. Schön, dass du da bist. Und wir gehen jetzt gleich in medias res mit der News-Rückschau. Und Stefan, du darfst anfangen.
Ja, ich darf leider nicht in Berlin sein. Republika, wer auch immer gerade da ist. Ich bin so ein bisschen neidisch, aber dieses Jahr war es leider nicht drin. Ich habe ein Beitrag mitgebracht. Man versucht ja so ein bisschen dann halt die Berichterstattung zu verfolgen. Und für mich ist eben so der Dauerläufer Vorratsdatenspeicherung in einer Session einmal kommentiert worden.
Den Link habe ich mitgebracht. Und ja, die Fragestellung natürlich, können wir da das 20 Jahre schon tote Pferd tatsächlich dann nochmal wiederbeleben oder brauchen wir eigentlich andere Mechanismen, um entsprechend Kriminalitätsbekämpfung ohne Massenüberwachung hinzubekommen? Das heißt, hier halt die Frage.
Und die Zusammenfassung aus einem Podium und im heiße Ticker ist dazu halt eben aus meiner Sicht eine sehr gute Zusammenfassung geschrieben worden und von daher das als sehr aktueller Hinweis. Es gibt außerdem für diejenigen, die sich so rund um AI-Act interessieren, aus meiner Sicht noch eine sehr, sehr schöne Ergänzung. Dazu dann halt sogar eine Videokonserve. Das heißt, mein Gesicht, mein Körper, meine Daten, meine Freiheit, die Gesichtserkennung stoppen.
Also hier die Gesellschaft für Freiheitsrechte. Aus meiner Sicht ein sehr, sehr schöner 20-minütiger Beitrag. Wer also auch entsprechend da nicht dabei sein konnte, hat die Möglichkeit, zumindest so ein bisschen einen Eindruck zu bekommen. Ja, nächster Beitrag aus meiner Sicht ist das, wo wir alle vielleicht schon ein bisschen auch Hornhaut haben, was das Thema angeht beim höheren KI hier und da und überall.
Und ich glaube, so der Peak ist noch nicht erreicht. Wir müssen dann wahrscheinlich dann warten, bis der nächste Gartner Hype Cycle dann vielleicht im Sommer rauskommt, um zu sehen, was jetzt tatsächlich dann noch weiter passiert. Aus meiner Sicht eben ein spannender Monat in dem Thema.
Einmal halt die Google I.O. mit der Idee, wie sich Google halt die Zukunft vorstellt oder eben dann auch das Chat-GPT-4.0-Modell mit dann der Möglichkeit, Text, Video und ähnliches entsprechend ganz anders zu nutzen für Training oder eben auch für Objekterkennung und andere Funktionen. Ja und dann war natürlich nicht lange auf sich zu warten, dann zu sehen, wie denn vielleicht die Zukunftsvisionen von Microsoft und Apple aussehen. Und hier sind eben zwei Beiträge dazu.
Einmal entsprechend eine Woche alt ungefähr die Überlegung, wie denn die Zukunft des PCs, des Personal Computers aussieht, wenn wir tatsächlich dieser Idee von Microsoft folgen, dass man entsprechend vielleicht alle paar Sekunden einen Screenshot speichert.
Und die Fragestellung, was bedeutet das eigentlich für die Arbeit mit einem PC, wenn ich weiß, hier wird im großen Umfang gespeichert und ich weiß vielleicht auch gar nicht, es heißt ja, es bleibt erstmal alles lokal, aber wenn man es erstmal hat und da größere Datenbestände erzeugt hat, dann ist natürlich die Frage, was passiert damit oder was passiert damit, wenn es vielleicht auch dann nicht wie gedacht genutzt wird, wenn in ein System eingebrochen wird.
Und von daher finde ich diese Zukunftsvision hier eben im Kommentar vor dem Heise-Ticker der Hinweis, das ist das Ende des PCs, so wie wir ihn kannten, spannende Überlegung und die Frage ist dann eben tatsächlich, was wird davon so kommen und was bedeutet das eigentlich für die Nutzung von Betriebssystemen? Können wir da halt im Verwaltungskontext überhaupt noch damit arbeiten?
Also aus Datenschutzgründen speichere ich ja noch nicht mal mehr einen Verlauf in meinem Browser. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass meine ganze Arbeit den ganzen Tag am PC gespeichert wird.
Du brauchst ja eigentlich nur ein paar Gigabyte Festplattenspeicher aufhalten und dann musst du auch keinen Browserverlauf oder ähnliches entsprechend mehr irgendwo hinspeichern, weil dein Betriebssystem macht das ja schon für dich. Und du kannst dann wahrscheinlich auch natürlich sprachlich nachfragen, was habe ich den letzten Dienstag im Internet aufgesucht, was habe ich bei der Steuererklärung angegeben oder wem habe ich eine Mail geschrieben.
Das ist für mich erstmal so keine wirklich tolle Zukunftsvision, weil man ja immer mehr sieht, dass Großunternehmen da auch alles, was ich mit einem Endsystem tue, ja in irgendeiner Form als nutzenswert ansehen. Im letzten Sommer hatten wir die große Mozilla-Studie, was machen denn Kfz-Hersteller mit den Daten, die ich dann mit meinem Auto erzeuge oder vielleicht dann auch deine Interaktion, wenn ich entsprechend dann mein Handy anschließe und Apps dann Daten mitliefern.
Also was wird da weiterverkauft, was für große Datenbestände sind da? Ich habe also nicht mehr das Nutzungsrecht für ein Produkt, sondern es geht mehr und mehr in die Richtung, dass alle Daten, die ich mit dem Produkt oder in dem Fall mit dem Betriebssystem erstelle, ja erstmal per se dem Anbieter gehören und der dann damit neue Funktionen, neue Programme, neue Leistungen eben erstellen kann.
Und das ist auch so in der Logik natürlich eine spannende Sache, dass ich das nicht mehr besitze oder selber entscheiden kann.
Was wohl die Personalräte dazu sagen?
Ja, auch das wäre, also die ganzen rechtlichen Dinge, das stimmt.
Aber die Vorbereitung der Monatsshow wäre wesentlich einfacher.
Das stimmt. Wenn die KI die Shownotes gleich noch mitschreibt.
Wir haben vorhin schon überlegt, ob wir denn überhaupt noch persönlich antreten müssen. Wenn man dann eben eine Kopie der eigenen Stimme abgibt und den Text vielleicht noch halbautomatisch erzeugt, dann haben wir vielleicht in ein paar Jahren dann eine automatische Produktionsstrecke oder sowas.
Ja, weil wir gerade so schön über Security sprechen. Vielleicht kann sich der eine oder die andere noch erinnern, wir hatten im letzten Jahr ganz kurz darüber berichtet, auch in der Monatsshow, Also es gab eine OZG-Security-Challenge im letzten Jahr und da wurde ein Tool vorgestellt und man konnte da seine OZG-Leistungen durchtesten lassen. Und genau dieses Tool ist jetzt Open Source und natürlich auch auf Open Code verfügbar. Schaut euch das mal an.
Damit könnt ihr so eine Art Mini-Webcheck machen. Pentest würde ich es jetzt nicht nennen. Das ist eher so ein Mini-Webcheck. Da könnt ihr gucken, wie eure OZG-Leistungen, wie sicher die sind, zumindest im Ansatz. Dann habe ich einen ganz interessanten Artikel gelesen in der E-Government Computing. Und zwar heißt der, Kommunalpolitik wird dank Podcasts und Co. nahbarer. Also das, was ich eigentlich schon die ganze Zeit propagiere und auch bei Pod4Gov auch veröffentliche. Es gibt immer mehr...
Podcasts aus der öffentlichen Verwaltung und vor allen Dingen auch von Kommunalpolitikern und die beschäftigen sich dann tatsächlich mit den Fragen ihrer Bürgerinnen und Bürger direkt. Das heißt, man kann bei vielen hier auch direkt Fragen stellen oder sich direkt mit in den Podcast der Kommunalpolitiker mit reinsetzen und mit denen über die Kommunalpolitik sprechen.
Zusätzlich gibt es immer mehr Kommunalpolitiker, also das gilt auch für die große Politik auf Landes- und Bundesebene, die hier auf den sozialen Netzwerken tiefer vertreten sind. Sogar auf TikTok wurden schon einige gesehen und Instagram, Facebook und sogar LinkedIn sind die Politiker inzwischen auch immer mehr vertreten. Das finde ich eine ganz gute Entwicklung und macht Politik anfassbarer.
Und jetzt gibt es quasi die sicherste Variante von den unsicheren E-Mails. Nein, umgekehrt. Also egal, die E-Mail war ja einmal das Mittel der Wahl. Inzwischen gibt es ja Aussagen, die E-Mail wäre eingestellt. Das war natürlich nichts, sondern nur die Telekom hat es eingestellt. Aber die Bundesregierung hat dann daraufhin auch gesagt, dass die Bundesbehörden nicht mehr verpflichtet sein sollen, die E-Mail-Zugänge zu eröffnen und irgendwie
bröckelt das Kartenhaus auch allmählich. Nutzen tut es eh niemand. Und jetzt hat konsequenterweise als weiterer die United Internet, also die Marken 1&1, GMX und Web.de auch den Dienst eingestellt bzw. Haben angekündigt, den Dienst einzustellen innerhalb eines Jahres. Und dann gibt es eigentlich nicht mehr so viele Anbieter. Früher waren ja quasi das die Anbieter für die Endkunden.
Und die T-Systems und die Mentana Claimsoft, die dann später irgendwann Franco Type Postalia geheißen hat, hat dann den eher kommerziellen Bereich übernommen. Und wenn jetzt die Endkunden alle keine E-Mail mehr haben, dann gibt es auch wahrscheinlich nicht mehr viel. Sinn, wenn die sozusagen die gewerblichen oder die kommerziellen Anbieter oder die Behörden das anbieten, insofern das bricht allmählich zusammen. Es ist noch nicht ganz tot, aber es ist ziemlich stark abgekündigt.
Und nachdem das also so die Uraltlösung ist, würde ich meinen, es gibt noch andere Dinge, die schon 75 Jahre alt sind und Und das wäre doch das Schlagwort für die Katrin.
Ich möchte an dieser Stelle unser Grundgesetz würdigen. Das ist am 23. Mai 75 Jahre alt geworden. Und ja, es bildet das Fundament für unseren Rechtsstaat, für unser Zusammenleben, für unsere Freiheit, die wir hier in diesem demokratischen Rechtsstaat haben. Wir sollten uns das nochmal bewusst machen. Das ist die Grundlage unseres täglichen Arbeitens. Wir haben so viel geschafft in diesem Staat.
Und im Hinblick auf die Krisen, die im Augenblick global aktiv sind, die Dinge, die passieren, sollten wir wirklich diese Errungenschaft bewahren und alles daran setzen, dass wir dieses Grundgesetz auch möglichst lange aktiv und kraftvoll für uns wirken lassen können.
Ja, das ist eines der großartigsten Gesetze, die es auf der Welt gibt, unser Grundgesetz.
Die nächste Meldung bezieht sich auf die VITACO. Wir hatten nämlich am 18. Und 19. April unsere Mitgliederversammlung in Hannover gehabt, wo unter anderem ein neuer Vorstand gewählt worden ist. Und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem Vorstand, der auch um eine Person erweitert worden ist.
Das sind jetzt also acht Personen im Vorstand und wir planen gemeinsam hier wirkungsvoll, lösungsorientiert und mit noch mehr Kraft und Energie die Themen anzugehen, die auf der kommunalen Ebene, auf der Ebene der öffentlichen Verwaltungen jetzt so dringend notwendig sind, bearbeitet zu werden.
Ein Schwerpunkt dabei liegt auf der Cyber Security, auf der Thematik, aber auch die klassischen Verwaltungs-Digitalisierungsthemen wie Registermodernisierung, Onlinezugangsgesetz, digitale Identitäten, Bund-ID, Eudi-Wallet etc. Stehen bei uns auf dem Programm. Ich freue mich wirklich auf die Zusammenarbeit mit den Vorständen und der Vorständin, insbesondere auch mit unserem neu gewählten und damit bestellten geschäftsführenden Vorstand. Der Lars Hoppmann wird uns in der Geschäftsstelle ergänzen.
Das wird im Herbst der Fall sein und so können wir dann gemeinsam und nochmal verstärkt in die Arbeit gehen. Ich freue mich drauf.
Ja, und weil wir gerade so schön über Netzwerke sprechen... Jeder oder viele kennen Mastodon als soziales Netzwerk und Mastodon ist unter anderem ein deutsches Unternehmen und dem Unternehmen haben sie jetzt leider gerade die Gemeinnützigkeit entzogen und das ist ziemlich schade, weil jetzt kann Mastodon nicht mehr so frei agieren wie bisher, Aber die haben vorgesorgt und haben zusätzlich noch eine gemeinnützige Organisation in den USA gegründet.
Das heißt, wir haben hier schon was Großartiges gehabt hier in Deutschland mit Mastodon als gemeinnützige GmbH und die wandern jetzt ab in die USA und wir haben wieder mal Dinge oder Technologie ans Ausland verloren und zwar ans nicht-europäische Ausland. Das ist schade und das sollte so nicht sein.
Kennst du einen Hintergrund dazu? Also ich finde zumindest in der Pressedarstellung und dem Blogpost von dem Gründer interessant, dass eben hier ja 21 das Finanzamt einmal eine Gemeinnützigkeit für eine Gemeinnützige GmbH anerkennt und das dann halt relativ kurzfristig auch wieder zurückzieht. Und die Begründung lag zumindest dann ja Anfang Mai glaube ich noch nicht vor.
Konkrete Hintergründe kenne ich nicht. Also ich habe mit ein paar Leuten gesprochen, die haben alle Meinungen dazu, aber konkrete Hintergründe kenne ich dazu nicht.
Eine grundsätzliche Frage wäre das ja für mich, wenn man sagt, okay, wir wollen hier eben offene Software, spendenfinanziert in irgendeiner Form abbilden, ist das dann technisch in Deutschland genauso möglich?
Ich sage nur, mit Freifunk haben wir es auch hingekriegt in Deutschland und vielleicht kann man sich da einfach mal ein Beispiel dran nehmen.
Okay, aber das ist dann offenbar nicht so ganz einfach, wie man sich das vorstellt vielleicht.
Genau.
Dann würde ich weitermachen mit der Idee der Digitallotsen. Digitallotsen sind ja in einigen Bundesländern, ich kenne die sehr gut aus Bayern, habe da auch schon hunderte geschult, aber gibt es natürlich auch in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz diese Idee. Und dort sind aber Digitallotsen immer Leute, die innerhalb der Verwaltung sozusagen als Multiplikatoren auftreten oder als zentrale Ansprechpartner und das Thema Verwaltungsdigitalisierung in der Verwaltung vorantreiben.
Hamburg hat jetzt den Begriff Digital Lotsen auch verwendet, allerdings in einer anderen Form. Nämlich in Hamburg wird das gemacht, was ich auch sehr wichtig halte und was ich auch immer wieder Werbung dafür mache, nämlich dass die Ersteinrichtung des Kontos, die Nutzung der Authentifizierungsmittel, wie beispielsweise den neuen Personalausweis oder der grundsätzliche Einstieg in das Thema sozusagen, hier den Bürgerinnen und Bürgern näher gebracht wird.
Und in Hamburg haben die jetzt auch den Begriff Digital Lotsen verwendet. Allerdings jetzt, wie gesagt, für diese Hilfestellung durch Beratung in der Zielrichtung auf die Bürgerinnen und Bürger und nicht so sehr auf die Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das scheint aber gut zu laufen. Die Menschen interessieren sich dafür und das Angebot hat eine sehr positive Resonanz und ich kann mir das natürlich auch vorstellen, weil ich immer wieder feststelle, dass die Ersteinrichtung des Kontos und des Personalausweises ganz viele Menschen überfordert und dass man da wirklich an der Stelle Unterstützung braucht.
Klingt so ein bisschen wie in Dänemark. In Dänemark machen das ja die Bibliotheken mit und die unterstützen einen da auch bei den ganzen Einrichtungen.
Ja, also ich halte das für extrem wichtig und für extrem sinnvoll, weil das ist genau die Hürde, die besteht. Wenn man die Hürde abbaut, dann kommen die Leute schon auf die Idee. Allerdings ist es natürlich auch sehr, sage ich mal, arbeitsintensiv, weil wenn man mal die Bevölkerungszahl dann anschaut, dann ist halt da, sage ich mal, wenn man sich um jeden Einzelnen quasi kümmern will, dann hat man schon was zu tun. Also da ist schon was passiert.
Aber ich denke mal, die Zielgruppe ist ja vielleicht dann auch gar nicht so groß. Und ich denke auch, so das Gegenargument Digitalisierung kann halt eben nicht funktionieren. Oder wir haben da eben Menschen oder Bevölkerungsschichten, die wir abkoppeln, dass wir genau das Gegenargument, um hier halt eben auch Lösungen zu unterstützen und eine breite Nutzung und breite Akzeptanz hinzubekommen. Also ich halte es auch für ein tolles Beispiel.
Ja, mir ist eigentlich unter anderem darum gegangen, auch mal das nochmal deutlich zu machen, dass der Begriff Digitallotsen an der Stelle auch halt einfach anders verwendet wird wie in anderen Bundesländern. Aber die Idee finde ich auf jeden Fall extrem wichtig. Ja, ich habe noch was anderes mitgebracht, nämlich die Nutzerzufriedenheit ist ja auch immer ein Thema. Die Nutzerzufriedenheit sollte auch gemessen werden.
Deshalb haben wir auch den E-Government Monitor, der sich ja seit 11 oder jetzt im 12. Jahr etabliert hat, der mit der Technischen Universität München und der insbesondere also getragen durch die Initiative D21 durchgeführt wurde bisher, muss ich sagen. und jetzt ist eingestiegen mit der IT-Planungsrat und der FITCO.
Es gibt also eine neue Kooperation mit dem Ziel, den E-Government Monitor quasi, also die FITCO ist da, wie man so schön sagt, fachlicher Premium-Partner und soll also in der Kooperation mit unterstützen und die Expertise der FITCO mit einbringen. Und die Kommentare im Netz waren durchgängig, dass hier also einfach die besten Dinge, die hier zusammenpassen können, auch zusammengefunden haben. Und das ist also grundsätzlich mit einer sehr, sehr positiven Resonanz aufgenommen worden.
Also da an der Stelle ist, glaube ich, eine große Begeisterung da, dass sich die richtigen Kooperationspartner einfach gewunden haben.
Ich halte es auch für wichtig, dass wir genau das als Selbstverständlichkeit einbringen. Bei allen möglichen Dienstleistungen, die wir sonst halt außerhalb der Verwaltung nutzen, wird regelmäßig nachgefragt, wie zufrieden sind sie. Da wird so ein Net Promoter Score oder ähnliches hinterhergeschickt, würden Sie das weiterempfehlen?
Und diese Denkweise und diese Haltung, ich glaube, das brauchen wir auch für ganz viele Verwaltungsleistungen, sodass es halt nicht nur auf einem blauen Plakat für eine Service-Standard-OZG-Umsetzung steht, sondern auch Selbstverständlichkeit wird.
Absolut, das ist bei uns in der Mitgliedschaft auch ein großes Thema, letztendlich in Richtung Kundenzufriedenheit, dann auch hier das als einen wesentlichen und auch in gewisser Weise selbstverständlichen Ansatzpunkt mit aufzunehmen in die Arbeit. Aber hier braucht es doch tatsächlich, glaube ich, auch noch eine Art Mindshift, damit das wirklich auch in diese Breite der Selbstverständlichkeit mit hineinkommt, in gewisser Weise.
Ja, also ich bin ja ein großer Fan des E-Government-Monitors, warte jeden Herbst immer darauf, dass der neue E-Government-Monitor kommt und orientiere mich dann eigentlich vor allem immer auch an dem, was nicht funktioniert, interessanterweise. Also das heißt, für mich sind die interessantesten Zahlen immer das, welche Dienstleistungen wurden aus welchen Gründen auch nicht genutzt. Also insofern, da kann man eine ganze Menge lernen und das ist sicher ein guter Weg.
Okay, dann mache ich gleich noch weiter mit dem nächsten Thema. Ein Hinweis, wir sprechen ja gerade EU-weit sehr viel über Datenschutz bei erhöhter Datenmobilität, wie es so schön heißt, oder um es anders zu sagen, der Data Governance Act. Und da geht es ja darum, die Daten auf dem europäischen Binnenmarkt sozusagen zu verwenden. Und wie das hier so festgestellt wurde vom Bayerischen Datenschutzbeauftragten, ist dieses Gesetz kein Gesetz, das selbsterklärend ist.
Und deshalb hat er eine Orientierungshilfe, so 40, 50 Seiten rausgegeben. Und diese Orientierungshilfe habe ich hier auch mitgebracht und verlinkt. Was da ganz lustig ist, da geht es halt um Datenvermittlungsdienste und um Datenaltruismus und ich habe dann einen Moment gezuckt noch, was ist denn eigentlich Datenaltruismus, habe dann nochmal zur Sicherheit nachgeschaut und habe auch hier nochmal eine Quelle verlinkt.
Mit Datenaltruismus geht es halt darum, dass also Einzelpersonen oder Unternehmen die Zustimmung zur Verwendung ihrer Daten geben, also die Daten quasi für Forschungszwecke und ähnliches Verfügung zu stellen. Und das ist also hier auch an dieser Stelle mit gemeint quasi. Und wenn wir schon beim Datenschutz sind, dann gibt es da noch eine Nachricht, die uns der Thorsten...
Genau, wir sind heute ziemlich datenschutzlastig und zwar habe ich hier einen Knaller und zwar Ulrich Kelber, der aktuelle und scheitende Bundesdatenschutzbeauftragte, der verklagt den BND. Hintergrund ist der, der BFDI, also der Bundesdatenschutzbeauftragte, der ist natürlich auch für den BND zuständig und im Rahmen seiner Kontrolle oder seiner regelmäßigen Kontrollen wollte er natürlich auch Einsicht nehmen in Unterlagen vom BND. BND und er hat ein sogenanntes Anordnungsrecht.
Das heißt, er kann Bundesbehörden anordnen, dass sie ihm Unterlagen zur Verfügung stellen und das hat er beim BND versucht und die haben gesagt, Und das klagt er jetzt ein. Und da bin ich sehr, sehr gespannt, was dabei rauskommt. Also er wird ja den Posten verlassen. Es gibt ja eine neue Bundesdatenschutzbeauftragte. Und mal sehen, was da rauskommt dabei.
Erwartungsgemäß haben wir das dann vielleicht nicht im Juli schon vorliegen, aber die grundsätzliche Klärung kann dann, denke ich, auch eine Zeit lang dauern. Halte ich für wichtig, auf jeden Fall.
Wurzhafte Stimmen haben ja gesagt, er ist nicht mehr wiedergewählt worden, weil er, sage ich mal, nicht ganz so regierungsfreundlich war. Und ich glaube, da hat er dann nochmal ein kleines Abschiedsgeschenk genau an dieser Stelle gemacht. In dem Zusammenhang würde ich das gerne noch kurz aufgreifen. Die neue Datenschutzbeauftragte, also die Luisa Specht-Riemenschneider, haben wir ja letztes Mal erwähnt im Podcast.
Wir haben aber so ein bisschen den Eindruck hinterlassen, das wäre schon alles entschieden. Tatsächlich war die Wahl natürlich in diesem Monat, also am 16. Mai und sie ist mit 476 zu 647 Stimmen gewählt worden, also 476 von insgesamt 647 Stimmen und die Amtsübergabe wird jetzt am 06.06. Erfolgen, also 06. Juni ist der Tag, an dem auch der Staffelstab vom Ulrich Käber dann übergeben wird.
Und dann schauen wir mal, ob dann das weiter Bestand hat, was wir gehört haben von Okay, und jetzt habe ich noch einen kleinen Hammer. Ich hoffe, dass es ein Hammer ist. Es ist eine relativ neue Mitteilung und die hat in den einschlägigen E-Government-Gazetten noch keinen Niederschlag gefunden.
Trotzdem habe ich aus einem Bankenblatt quasi, also aus der Finanzszene, habe ich eine Mitteilung gefunden, dass die Banken bei der Bundesregierung ertrotzt haben, so war die Aussage dort, den PIN-Rücksetzbrief wieder einzuführen.
Der Artikel ist leider hinter einer Paywall und ehrlich gesagt ist es so, dass ich die Finanzszene nicht unbedingt abonnieren wollte, aber ich habe Aber rausbekommen, es ist also geplant, den PIN-Rücksetzbrief wieder einzusetzen und die Gebühren sollen dann bei 15 Euro liegen. Und die Kreditwirtschaft hat das halt deshalb gepusht, weil die für die Kontoerste Eröffnung halt wahnsinnig gern auch den Online-Ausweis wieder verwendet hätten. Und die Bundesregierung das halt jetzt durch die...
Das Einstellen des PING-Rücksichtsbriefes nicht einfacher gemacht hat und die Finanzwirtschaft hat offensichtlich eine gute Lobbyarbeit geleistet.
Wie lange haben wir jetzt den neuen Personalausweis schon, der nicht mehr neuer Personalausweis heißt? 15 Jahre sind es schon, 13 Jahre sind es glaube ich. Ich bin von Anfang an dabei und die Banken waren auch von Anfang an dabei. Da haben sich die Banken aber ganz zurückgehalten und haben gesagt, ja um Gottes Willen, der Ausweis, das geht überhaupt nicht für unsere Bankensysteme.
Und jetzt auf sich auf einen einzigen Anwendungsfall eingelassen haben, was in Kunden bringt, jetzt machen sie der Bundesregierung Druck oder dem Bund Druck, damit dieser blöde PIN-Rücksetzbrief wieder kommt. Also ich weiß nicht.
Naja, ich glaube, dass das jetzt über die Diskussion, über die Reform der EIDAS-Verordnung, die EUDI-Wallet und so weiter, dass das schon irgendwie, glaube ich, jetzt alles ein bisschen so mehr in den Fokus gerückt ist. Und die Banken haben ja schon jetzt angefangen, schön langsam einen nach der anderen das auch zu machen. Übrigens, also da heißt es immer deutsche Kreditwirtschaft, aber wer da ganz stark dabei war, waren die Sparkassen auch.
Und die Sparkassen kenne ich ja bis jetzt nur ganz wenige, die die Kontoeröffnung mit dem Personalausweis ermöglichen. Aber vielleicht haben die da mehr vor. Also ich hoffe, dass da auch jetzt Dynamik reinkommt. Stefan?
Also ich halte das für eine ganz wichtige Funktionalität, dass das in der Form auch so einfach zur Verfügung steht. Meinetwegen kostenpflichtig, damit das nicht jeder zum Spaß macht, aber da sind 15 Euro für mich auch fair. Aber so diese Leichtigkeit und Einfachheit, das brauchen wir eigentlich genauso wie die Digitallotsen.
Dass eben das nicht ein Schmerz ist, dass ich da erst einmal zum Bürgeramt muss, dass ich einen Termin brauche und all das, um dann vielleicht eine notwendige PIN-Rücksetzung anzutriggern. Das heißt gerne mit einer Schmerzgebühr, aber dafür diese Einfachheit.
Mal schauen, ob diese Meldung, die jetzt wie gesagt hier aus einer Seitenlinie kommt, ob sich die dann durchgängig bestätigt. Aber das klingt schon sehr seriös und klingt auch durchaus mit, mit, sage ich mal, gewaltig vorgetragen. Also die haben ja ganz deutlich gesagt, sie haben das der Bundesregierung abgetrotzt. Also da sind offensichtlich auch harte Verhandlungen dahinter gewesen. Naja, die Bundesregierung hat das ja als Einsparpaket gesehen.
Ich drücke schon mal die Daumen, dass das so stimmt.
Harte Lobbyarbeit. Okay, dann machen wir einfach weiter mit dem nächsten Programmpunkt. Und zwar sind wir da wieder bei den Empfehlungen. Und ich beginne mit einer Aufzeichnung eines Brownback-Meetings vom NEGZ. Und zwar der Rechtsanspruch auf digitale Verwaltungsleistung nach dem OZG 2.0. Sehr interessant. Wir hatten das im E-Government-Podcast auch schon mal besprochen. Wir sind in einem der letzten Monate schon, wie es mit so einem Rechtsanspruch ausschaut.
Und ich empfehle diese Aufzeichnung sich anzuschauen und vielleicht findet man auch einige Pro- und Kontra-Argumente.
Dann mache ich mit dem Stichwort Verwaltungsdigitalisierung weiter. Es geht um die Registermodernisierung als die Grundlage aller vernetzten dezentralen Register. In dem Zusammenhang ist in diesem Monat die Registerlandkarte veröffentlicht worden und sie stellt eine Übersicht über die bestehenden Register in Deutschland dar, beziehungsweise wird jetzt kontinuierlich vervollständigt und ist wirklich sehr empfehlenswert.
Schaut da mal rein, verschafft euch einen Eindruck darüber, wie viele Register existieren, wie viele Register in irgendeiner Weise an das NUTS angebunden werden müssen, beziehungsweise miteinander verknüpft werden müssen. Es lässt sich erahnen, was da auf uns allesamt zukommt, um Once-Only zu gewährleisten und diese Interoperabilität der Register hinzubekommen.
Und den Verwaltungsnerds unter euch empfehle ich da einfach mal so ein bisschen zu gucken. Da gibt es sehr, sehr lustige Register, von denen man noch nie was gehört hat.
287 insgesamt aktuell registriert.
Ja, da gibt es aber lustige Register. Also da kann man, ich glaube, da kann man sogar ein Spiel draus machen. Register oder Fake.
Vielleicht können wir das noch mit verschiedenen Leica-IDs oder sowas und Leica-Bezeichnungen sonst ergänzen. Ja, ich habe als Nordlicht noch ein Thema aus Schleswig-Holstein mitgebracht. Keine Ahnung, ob das auch an anderer Stelle vielleicht so wahrgenommen wurde. Aus meiner Sicht aber tatsächlich ein Hinweis, wie denn digitale Souveränität aussehen kann und was in Schleswig-Holstein hier passiert.
Das ist einmal auf dem Barcamp in Flensburg von unserem Digitalisierungsminister vorgestellt worden.
Und ich habe außerdem noch den entsprechenden Hinweis zu einem LinkedIn-Post, das Open-Source-Haus Schleswig-Holstein mit der Idee, wie denn zukünftig der digital souveräne IT-Arbeitsplatz aussehen soll mit den verschiedenen Säulen, das eigentliche Betriebssystem in der Plus-1-Umgebung, dann entsprechend die Lösung für ein Office-Paket, Kollaboration und Groupware, einen eigenen Verzeichnisdienst, der entsprechend genauso Open-Source-basiert
sein soll, wie aber auch entsprechend dann Schnittstellen zu Fachverfahren. Da ist erstmal eine Bestandsaufnahme natürlich zu machen, weil es ja erstmal nicht in erster Linie darum geht, abzulösen, sondern eben perspektivisch zu gucken, wie lässt sich hier entsprechend dann zum Beispiel Richtung Office-Paket die richtigen Schnittstellen finden und letztendlich auch sogar eine Open-Source-basierte Telefonie-Lösung.
Und ja, für mich dann eben aus dem Hochschulkontext die spannende Frage, wenn das alles so kommt, was machen wir dann im Kontext von Aus- und Weiterbildung, um genau dieses zu unterstützen, weil die Technik allein ist es halt nicht, sondern wie bei allen Themen der digitalen Transformation muss das Ganze halt eben dann auch Akzeptanz finden und gut unterstützt werden.
Je mehr Open Source, desto besser. Also ich bin für Open Source immer zu haben.
Also die Neugier ist da und dann muss man sich genau angucken, wie in der Praxis dann halt gute Umsetzungen aussehen.
Ja und dann kommen wir direkt zum nächsten Programmpunkt. Sehr beliebt, auch hier unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Monatsshow. Ich mache das heute ohne Musik. Cyber, Cyber. Unsere Cyber-Kategorie und die hat es heute wieder in sich. Und zwar war, warnt das LKA in Nordrhein-Westfalen vor aktuellen Cyberattacken über Office 365 Komponenten. Die Überschrift klingt ein bisschen reiserischer, als tatsächlich hier wirklich Microsoft 365 betroffen ist.
Also Microsoft 365 ist natürlich betroffen, weil es natürlich aus dem Internet erreichbar ist und nicht in irgendwelchen geschützten Intranets oder Behörden-Netzwerken stattfindet. Das heißt, die Credentials für den Zugriff auf Office 365 der Verwaltungsmitarbeiter sind natürlich auch über das Internet möglich.
Und hier werden über verschiedenste Phishing-Attacken oder ähnliches, werden hier natürlich diese Login-Credentials abgegriffen und im Namen dann von Hochwert-Adressen, nenne ich sie jetzt einfach mal, Schadsoftware bzw. Schadcode und schadhafte Anhänge verschickt.
Das heißt, wir kommen hier langsam in einen Bereich, wo die Sicherheit der öffentlichen Verwaltung beziehungsweise die Sicherheit von Microsoft 365 nochmal einen ordentlichen Schritt machen muss, damit es auch für die öffentliche Verwaltung funktioniert und hier auch sicher betrieben werden kann und solche Phishing-Attacken weniger möglich sind. Also es gibt ja diverse Möglichkeiten mit Zertifikaten, Intranet, Behörden-Netzwerk und Ähnlichem. Aber mal sehen, was da Microsoft für Lösungen bietet.
Der nächste Punkt ist, das BSI hat Kritis-Zahlen veröffentlicht. Das ist sehr interessant. Und zwar bringen die hier tatsächlich nochmal eine Definition von Kritis auf ihrer Webseite. Die beschreiben Betreiber und Anlagen im Kritis-Sektor. Und was auch ganz interessant ist, sind die gemeldeten Vorfälle im letzten Jahr. Also ich empfehle, sich die Seite mal anzuschauen. und zu gucken, was hier tatsächlich in welchem Sektor an Vorfällen gab.
Und wenn man sich das anguckt, ist zum Beispiel der Energiesektor ganz vorn mit dabei. Und wenn ich jetzt noch Wasser zur Energie mit dazu mache, ist das bei Weitem der größte Anteil und doppelt so groß als das nächste Finanzen- und Versicherungswesen. Und schaut euch das mal an, super interessante Zahlen und man sieht, wo hier Geld zu holen ist. Dann, das BKA hat auch ein Bundeslagebild für Cybercrime 2023 erstellt und das ergibt erneut eine steigende Tendenz.
Also das ist ein wieder umfangreiches Papier, schaut euch das an und wir werden immer weiter und immer mehr unter Angriff stehen und ich glaube, es ist nur noch eine Frage von wann und nicht von ob jemand auf sowas einfällt. Und da hilft natürlich sowas wie Microsoft 365, was auch von jeder Stelle der Welt zugänglich ist, auch nicht viel weiter. Stefan?
Ja, für mich wäre die Frage, ob wir da vielleicht nicht nur ein jährliches PDF bekommen, sondern cool wäre ja ein Live-Dashboard oder sowas, dass man in irgendeiner Form auch dann reagieren kann. Ansonsten ist es ja eher so eine Rückbetrachtung, was dann in dem Fall vorgelegt wurde. Der Bericht 2023, der im Mai vorgelegt wird, ob ich da noch Maßnahmen daraus ableiten kann, ist eine spannende Frage.
Ja, die Live-Dashboards gibt es, aber die sind halt nicht öffentlich zugänglich.
Ja, na klar, na klar, na klar.
Also die Lagezentren da...
Die Frage ist, was ist veröffentlichbar, ne?
Ja, ich glaube, fast jeder von uns hier hat schon mal so ein Lagezentrum gesehen. Und da sind die Dashboards live, da sieht man die Lämpchen blinken. Und wenn wir gerade da so schön sind bei Kritis, die Akikritis hat eine schriftliche Stellungnahme zum Referentenentwurf des NIST-2-Umsetzungsgesetzes von Deutschland geschrieben. Und ja, man kennt die Akikritis. ist.
Die sind, so wie ihr Name auch sagt, kritisch und die haben ein paar ordentliche Punkte hier rausgearbeitet, was noch zu verändern ist und, weil der Kollege hier auch gelegentlich Gast im E-Government-Podcast ist, kommunaler Notbetrieb, das wird hier mit hervorgehoben und darauf auch abgesetzt, dass es nicht sein kann, dass solche wichtigen Dashboards hier im ehrenamtlichen Bereich geführt werden und nicht öffentlich durch öffentlich finanzierte Gelder.
Ja, das war es mit der beliebten Cyber-Cyber-Kategorie und wir gehen jetzt direkt über zu Veranstaltungen. Und da fange ich direkt an in eigener Sache. Und zwar ab heute ist es möglich für die 10-Jahres-Feier des E-Government-Podcasts am 14.10. Tickets zu kaufen bzw. Tickets zu klicken. Also ich hatte es vielleicht in einer der letzten Sendungen schon mal erklärt. Die Tickets sind prinzipiell kostenlos. Es gibt aber die Möglichkeit, hier auch Supporter-Tickets zu bestellen.
Und damit unterstützt ihr den E-Government-Podcast und tragt ein bisschen zur Deckung meiner Kosten für diese Veranstaltung bei. Und erstaunlicherweise, den Link, den habe ich heute generiert und es gibt tatsächlich schon die erste Bestellung. Also es scheint beliebt zu sein, irgendjemand scheint hier zu warten und zu hoffen, dass der Link veröffentlicht wird. Haltet euch ran, die Tickets sind rar, es gibt genau 50 Stück und ihr müsst
euch leider registrieren über diese Tickets. Es geht nicht einfach so, dass er vorbeikommt, weil das ist im Gavtek Campus in Berlin und da muss man sich am Empfang einmal anmelden. Und deswegen muss ich da eine Liste hinterlegen, deswegen geht es am allerbesten über Tickets. Und jetzt gebe ich direkt mal weiter an die Katrin, weil die hat auch was mitgebracht.
Danke dir. Genau, ich würde gerne zwei Ankündigungen machen. Zum einen ist schon am kommenden Montag, am 3.6. Ein Spitzendialog der Agatech. Es geht um die Effizienz und Agilität der öffentlichen Verwaltung und wie man sie erhöhen kann. Es wird in dem Zusammenhang eine Studie vorgestellt, die darauf gute Antworten findet, gute Lösungsansätze formuliert. findet in Berlin statt, im SAP Data Space Rosenthaler Straße.
Los geht's da um 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr, findet die Präsentation statt, mit einem Panel dann kombiniert, an dem ich auch teilnehmen darf. Ich freue mich sehr auf diese Diskussion und vor allem auch auf diese Studienansätze, wo ich ja schon ein bisschen hineinschnuppern durfte. Die zweite Ankündigung bezieht sich auch auf die VITACO. Wir werden nämlich am 12. Juni unseren parlamentarischen Abend, unseren Frühjahrsempfang ausrichten.
Wieder wie üblich Haus der Bundespressekonferenz. Das Thema wird sein Cybersicherheit, wie wir das auf der kommunalen Ebene in der kommunalen Verwaltung hinbekommen, dort möglichst ein einheitliches Niveau zu gestalten. Kleiner Spoiler, es geht nur gemeinsam. Wir werden dort auch unser aktuelles Papier präsentieren und auch hier freue ich mich wahnsinnig auf die Panel-Teilnehmenden, ein hochkarätig besetztes Panel.
Wir haben geschaut, dass wirklich Repräsentanten und Repräsentantinnen jeder kommunalen Ebene dabei sind und ich freue mich, diese Leute dann miteinander in Verbindung zu bringen, auf dem Panel einfach mal zu diskutieren. Wie können wir das denn jetzt am besten angehen?
Und wie du schon erwähnt hast, wer dich treffen möchte, kann dich auf diesen beiden Panels auch sehen. Wahrscheinlich sogar ansprechen.
In der Tat. Herzlich willkommen.
Dann machen wir direkt weiter. Es gibt im Juni wahnsinnig viele Veranstaltungen. Und zwar fängt es an am 5. Juni mit der Hertie School. Da gibt es eine Minikonferenz, die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen der Verwaltungsdigitalisierung. Eine Bestandsaufnahme und Möglichkeiten der Verbesserung. Das ist präsent in Berlin. Dann am 6. Juni gibt es den Gavtech Promptathon 2024 von Wolters Klüver. Sehr interessant, wie man hier mit KI-Modellen arbeiten kann.
Auch am 6. gibt es Gescheiter weiter Nummer 14, Machgeschichten aus der Verwaltung. Das ist eine Online-Veranstaltung und da geht es so ein bisschen um Dinge, die umgesetzt wurden und wo sie hier und da vielleicht nicht so optimal gelaufen sind, wie man sich das vorgestellt hat. Am 12. Und 13. Juni ist die Public IT Security, auch PITS genannt. Die ist auch in Berlin und hier im Hotel Adlon, also hochkarätig von der Location her. Am 13. und 14.
Juni ist Interdisziplinäres Perspektiven auf die Smart City, also die IPSEC, Fraunhofer-Institut für experimentelle Software in Kaiserslautern. Am 13. Juni und 14. Juni ist die Forum Kommunal 2024 in Augsburg. Am 13. Juni ist auch das Creative Bureaucracy Festival in Berlin. Am 13. Juni außerdem abends E-Government After Work wieder online wie gewohnt. Am 19. Juni die ADV-Konferenz 2024, E-Government-Konferenz in Österreich in Linz. Am 19. Juni ist der EVBIT Anwendertag 2024. Am 21.
Juni ist Next Level Verwaltungsdigitalisierung, gemeinsame Ende-zu-Ende-Plattform Einmalzahlung 200. Das ist eine Veranstaltung von NEGZ. Auch am 24. eine unserer wichtigsten Konferenzen der Branche, der Zukunftskongress in Berlin.
So, es ist einiges los. Ich werde sehr wahrscheinlich an keinem außer an dem E-Government Afterwork teilnehmen können, aber ich weiß, dass viele von euch da draußen dabei sind und ich wünsche euch viel Spaß und berichtet gern auch im E-Government Podcast, was ihr dazu erlebt habt.
Und dann kommen wir tatsächlich schon zum Abschluss der Monatsschau vom Mai 2024 und, ich möchte mich bei meinen Hörerinnen und Hörern bedanken, die mich regelmäßig über Steady oder auch über andere Möglichkeiten finanziell unterstützen. Und das sind in diesem Monat gewesen der Heiko, der Florian, der André, der Sascha, der Michael, der Nils, der Kalli, der Heinz, der Adrian und die Claudia. Und dann habe ich noch was ganz was Feines. Ich habe einen, ich habe Fanpost
bekommen. So richtig per Papierbrief war das bei mir im Podcast im Briefkasten. Ich habe mich sehr, sehr gefreut. Gern mehr davon. Und was ich vielleicht noch zur Motivation sagen kann, es gibt neue Sticker mit neuen Stickermotiven. Ich verrate euch noch nicht welche, aber ihr könnt es rausfinden. So dann, Katrin, Peter, Stefan, vielen, vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei wart. Katrin, ich hoffe, wir sehen dich jetzt öfter.
Das wird so sein, ja.
Sehr schön. Dann wünsche ich euch allen da draußen und auch euch dreien einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal.
Dankeschön.
Danke sehr. Ciao.
Tschüss.
