GovStack - podcast episode cover

GovStack

Aug 03, 202435 minEp. 189
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Episode description

Was ist GovStack, wer arbeitet alles daran und wie können die Ergebnisse auch in Deutschland genutzt werden?

Diese Fragen und noch andere Themen rund um GovStack habe ich in dieser Episode mit Andrea Donath und Nico Lück besprochen.

Kommentare  unter:  https://egovernment-podcast.com/egov189-govstack/


Linksammlung Teilnehmer Moderator:in Gäste
  • Nico Lück
  • Andrea Donath
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Transcript

Torsten

Hallo und herzlich willkommen zur 189. Ausgabe des E-Government-Podcast. Ich bin Thorsten Frenzel und ich habe wieder zwei Gäste bei mir im Studio. Einmal die Andrea und einmal den Nico. Hallo zusammen.

Nico

Hallo.

Torsten

Andrea, magst du anfangen, dich kurz vorzustellen?

Andrea

Sehr gerne. Hallo Thorsten. Ich bin die Andrea. Ich bin Programmleiterin der GovStack Initiative bei der GIZ. Das ist die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit.

Torsten

Und Nico, magst du vielleicht auch noch mal kurz was zu sagen?

Nico

Genau, ich bin, danke für die Einladung, ich bin der Nico Lück. Ich bin technischer Leiter des deutschen GaffStack-Teams, auch bei der GIZ.

Torsten

Ja, Nico, wir beide kennen uns schon ein Weilchen. Wir haben vor langer, langer Zeit, wir haben gerade versucht zu überlegen, wie lange das schon her ist. Also das war ganz am Anfang von GaffStack, haben wir drüber gesprochen über GaffStack und ich fand das eine coole Geschichte. Und endlich gibt es Ergebnisse, über die wir sprechen können. Und da freue ich mich total, dass du auch die Andrea mitgebracht hast.

Nico

Ja, wir freuen uns auch. Das ist jetzt fast zwei Jahre her.

Torsten

Ja, genau.

Nico

Im allseits bekannten Stammtisch.

Torsten

Das stimmt. Dann fangen wir direkt mal an. GuffStack, was ist denn das überhaupt?

Andrea

Ja, da würde ich mal anfangen und zwar die GuffStack Initiative ist so, ich würde mal anfangen mit einem Zitat, was die Doreen Bogdan-Martin, das ist die erste gewählte Generalsekretärin der ITU, der International Telecommunication Union, hat das als eine Bold Vision beschrieben in 2021, als die Initiative gestartet wurde. Und sie ist gestartet mit dem Ziel, allen Ländern weltweit gute, günstige und flexible digitale Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Und das mittels, also die Lösung, wie wollen wir das tun? Und das ist ein Open-Source-Baukasten nach dem Building-Block-Prinzip. Und die GaffTech Initiative hat vier Gründungsmitglieder oder Gründungspartner. Das ist zum einen die ITU, die eben schon genannte International Telecommunications Union, eine UN-Organisation. Dann Estland, insbesondere das estische Außenministerium.

Die DAIL, das ist die Digital Impact Alliance, das ist auch eine UN-Organisation, die in Seattle sitzt und die der Verbreitung guter digitaler Lösungen für alle verschrieben hat. Und Deutschland und hier unser Auftraggeber, das Deutsche Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und umgesetzt eben von der GIZ, wie vorhin schon vorgestellt. Das ist ganz knapp die GASDAG-Initiativ.

Torsten

Und du hast es vielleicht schon ganz kurz anklingen lassen, was macht ihr denn ganz konkret?

Andrea

Also vielleicht nochmal grob, warum wurde das Ganze auch initiiert und warum haben wir damit angefangen, daran zu arbeiten? Es ist so, dass wir gesehen haben, dass auch spätestens seit der Corona-Pandemie das Thema digitale Transformation von öffentlichen Verwaltungen und Regierungen weltweit sehr hoch auf der Agenda steht.

So ein Beispiel mal zu nennen, eingangs zum Beispiel in Kenia, da hat es vor zwei Jahren Wahlen gegeben, da wurde vom kenianischen Digitalministerium der digitale Masterplan 2022 bis 2023 rausgegeben mit dem Ziel, Achtung, auch in Deutschland kann man da nur staunen, innerhalb von zwei Jahren 5000 Services digital zur Verfügung zu stellen für die Bevölkerung.

Und das ist auch deswegen so wichtig, weil man sehen muss, dass Kenia auf jeden Fall in der Region Ostafrika eines der Länder ist, was da sehr hoch beachtet ist. Das heißt, es hat großen Einfluss auch auf das Verhalten der anderen Länder drumherum. Das heißt, die Gasdeck-Initiative hat sich deswegen überlegt, treten wir an, wie können wir Länder global dabei unterstützen, das zu tun? Und haben deswegen im Angebot, also unser Baukasten, wie vorhin schon erwähnt,

besteht aus vier Bausteilen. Das erste und das Herzstück der Gasttechnische Stiftung sind die Gastbets, sogenannte Spezifikationen. Damit meinen wir Anforderungen und Baupläne, die auf Best Practices aufbauen und diese sollen Ländern dabei helfen an unterschiedlichen Stellen. Wir gehen da später nochmal genauer drauf ein, was sind das für Spezifikationen und für Baupläne, für was für Bestandteile der digitalen Architektur.

Das besprechen wir hier eigentlich, soll aber insbesondere dabei helfen, die Ausschreibung für die Länder und auch die Beschreibung dessen, was so eine digitale Infrastruktur leisten muss, deutlich zu beschleunigen. Das Zweite, was wir im Baukasten haben, ist das sogenannte GovTest. Das ist unsere Sandbox oder unser Sandbox Environment, eine Referenzplattform, die aufzeigen soll oder die aufzeigt ganz konkret inzwischen.

Da geht der Nico nachher nochmal genauer drauf ein, wie dieser Ansatz funktioniert und wie diese Bausteine miteinander spielen in der digitalen Architektur. Und das dritte ist GovLearn. Das ist unsere Lernplattform und das sind E-Learning-Programme, also Kapazitätsentwicklungs- und Aufbausysteme, die wir zur Verfügung stellen.

Da haben wir gerade in Genf auch unseren Learning oder E-Learning Hub gelauncht, also hervorgestellt und damit können sich quasi Regierungen und die Mitarbeitenden von Regierungen weltweit selber weiterbilden über die Architektur des Ansatzes, aber auch wie die einzelnen Spilling Blocks angewendet werden.

Und viertens, da bin ich auch fertig, ist GovMarket und das ist quasi unser Marktplatz der digitalen Lösungen, die nach dem Ansatz gut funktionieren und damit machen wir das Matchmaking zwischen Nachfrage, also Regierung und dem Angebot der Software anbieten.

Torsten

Wir werden natürlich in den Shownotes einige Informationen auch verlinken, weil wir sind ja kein Videopodcast, von daher kann man sich da so ein bisschen was auch besser vorstellen. Wie kann ich mir konkret das ganze Bausteinsystem vorstellen? Also es gab jetzt vier Bausteine oder Building Blocks. Wie kann ich mir das konkret vorstellen? Wie sieht denn sowas aus überhaupt?

Nico

Also das, was Andrea gerade beschrieben hat, sind unsere Angebote sozusagen an Regierungen und Ländern. Die Building Blocks sind der erste Teil, also Building Blocks, die wir spezifizieren. Und wenn Regierungen vor der Herausforderung stehen, hunderte von Dienstleistungen für ihre Bürgerinnen zu digitalisieren und das über diverse Fachbereiche, Verkehr, Soziales, Bau und so weiter und dann für jede eigene Dienstleistung eine eigene Anwendung entwickeln, dann skaliert das sehr schlecht.

Aber wenn man sich diese Dienstleistungen oder diese Prozesse anschaut, sieht man, man hat eigentlich immer wiederkehrende Abläufe, die egal in welchem Fachbereich sich wiederholen. Also sei es die Registrierung beziehungsweise das Ausfüllen von Formularen, eine Bezahlung, der Nachrichtenversand oder eine Terminvereinbarung zum Beispiel. Und in diesen wiederkehrenden Abläufen gibt es natürlich auch Funktionen von Software, die immer wieder genutzt werden.

Und diese Funktionen werden bereitgestellt von diesen Bausteinen, also von diesen Building Blocks, die im Prinzip Softwarekomponenten sind. Und das kennt man, dass es gang und gäbe, dass irgendwie ID, Bezahlsysteme, Register als wiederverwendbare Blöcke in Landessystemen genutzt werden. Aber bei uns ist das im Prinzip das Minimum, diese drei. Bei uns geht es darüber hinaus, in weitere Bausteine hinein. Also zum Beispiel der Workflow-Building-Block, die Abarbeitung von logischen Prozessschritten.

Zum Beispiel, wenn eine Person über 18 Jahre alt ist, dann müssen Daten von einem Register X abgefragt werden. Oder ein Baustein, der sich um Konsent dreht, also das Management von Konsent, also der Zustimmung von Datenverarbeitungen durch Bürgerinnen und Bürger. Oder auch ein Geoinformations-Building-Block, wenn zum Beispiel Kartenmaterial in einer Dienstleistung dargestellt werden muss.

Und wir haben noch neun weitere dieser Building-Blocks definiert, beziehungsweise auch dieses Repertoire baut sich immer weiter aus. Und definiert heißt bei uns, dass unsere Initiative oder sagen wir eher unsere Community schreibt die Anforderungen an die Software nieder, die zu diesem Baustein passt. Wir nennen das Spezifikation. Also wir entwickeln keine Software. Wir schreiben, was die Software können muss, denn unsere Annahme ist, dass auf dem Markt.

Torsten

Ist das dann so eine Art globale Digitalisierungsstrategie oder ist das eher so eine Hilfestellung für die Digitalstrategien?

Nico

Genau, es kann genutzt werden oder es ist eine Methodik oder ein Tool, um eine Strategie zu erreichen. Denn es ist nicht auf strategischer Ebene, sondern es ist, wie können die Leute, die die Strategie umsetzen, diese einfacher erreichen.

Und in der Strategie würde ich zum Beispiel sagen, wir setzen auf eine dezentrale Architektur, ein modulares System und dann würden die Leute, die digitalen Teams, die sie wirklich umsetzen müssen, Entwickler, Beschaffer oder wer auch immer, würden dadurch unterstützt werden.

Torsten

Ah okay, dann eher so eine Art Prozess- und Standardkatalog. Genau.

Nico

Denn wir sagen, die Annahme ist, auf dem Markt gibt es schon ausreichend Software, Open Source oder proprietär. Die Herausforderung ist, das System zu planen und zu wissen, was Länder eigentlich benötigen. Also im Deutschen würde man wahrscheinlich sagen, Lastenheft. Wir stellen eine Blaupause für ein Lastenheft bereit.

Torsten

Und gleich die Frage, wie nutzt das Deutschland inzwischen schon?

Nico

Also in Deutschland werden unsere Spezifikationen, soweit wir wissen, noch nicht genutzt. Deswegen sind wir eigentlich auch in diesem Podcast, um genau in diesen Dialog zu kommen, wie kann Gas-Stack in Deutschland oder ob es genutzt werden kann. Da sind wir auch auf deine Antwort gespannt.

Torsten

Also ich halte ja Standardisierung immer für enorm wichtig und vor allen Dingen auch das Thema Open Source. Und habt ihr schon mal mit dem Zendes gesprochen, dass das Ganze Richtung Open Code und so weiter geht?

Andrea

Vielleicht kann ich an der Stelle aber ganz kurz, genau, weil wir tatsächlich, das habe ich ganz auch vergessen am Anfang zu erwähnen, wir sind Gastag Teil der deutschen Digitalstrategie und dadurch auch eng austauschen mit eben Zendes und OpenCode, aber eben auch dem Sovereign Tech Fund und unterschiedlichen anderen, die im Bereich arbeiten und tauschen uns relativ intensiv aus und auch zunehmend und sind dort dabei, gerade auch zum Beispiel mit OpenCode auch uns gemeinsam

anzuschauen und da nochmal ein bisschen tiefer einzuschauen. Zu tauchen, inwieweit wir da eventuell auch Teile der Angebote, die wir als Gasdeck unterbreiten, eben entsprechend da auf den Plattformen zur Verfügung stellen.

Aber genau diese Arbeit und Vernetzung auch in Deutschland, wie Nico gerade schon gesagt hat, freuen wir uns sehr, Thorsten, dass wir auch heute hier sein können, um das nochmal ein bisschen bekannter zu machen und vielleicht auch noch ein bisschen mehr Interessenten auf den Plan zu rufen.

Torsten

Aber da habt ihr ja schon einen Großteil der Arbeit gemacht. Also dann sehe ich nichts, was dem im Wege steht, dass man die Building Blocks auch in Deutschland benutzt.

Andrea

Das klingt doch schon mal vielversprechend.

Torsten

Schauen wir doch mal weiter. Wie sieht es denn aus mit Gavstek? Gavstek Global ist ja der Titel auch von der Sendung. Wie sieht es denn aus, wie wird Gavstek weltweit oder mit den Partnerländern, in den Partnerländern gesehen und verwendet? Estland wird wahrscheinlich natürlich ganz vorn dabei sein.

Andrea

Ja, sehr gerne. Genau, das ist tatsächlich eine große Frage. Und zwar zum einen kann man, glaube ich, nochmal einleitend sagen, auch um das besser zu verstehen, wie wir agieren. Zum einen ist es so, dass wir eben den sogenannten Einteil unserer Arbeit, dass wir im Global-Team diesen Baukasten bauen und zur Verfügung stellen. Das tun wir schon mit dem globalen Team, was wir vorhin aufgezählt haben.

Auf der anderen Seite haben wir den Auftrag, auch als GIZ, in sechs Ländern bisher diesen Ansatz zu pilotieren. Das heißt, mit sechs Ländern zu schauen, inwieweit dieser Ansatz, den wir da entwickeln, angewendet werden kann und dort von Interesse ist. Und da kann ich vielleicht mal ganz kurz auch nochmal darauf eingehen, wie wir dort mit den Ländern arbeiten.

Das ist von Land zu Land unterschiedlich, das muss man gleich sagen, liegt aber natürlich auch daran, dass wir auch alle festgestellt haben und das uns auch neu war, dass kein Land bei Null anfängt. Also es ist kein Land natürlich, mit dem wir zusammenarbeiten, das sagt, wir haben noch gar nichts und jetzt erklärt uns doch mal Gasdeck und dann geht's los, sondern wir kommen natürlich immer in Länder, die schon auch digitale Infrastrukturen haben und die sich dann den Gasdeck-Ansatz anschauen.

Das heißt, wir sind immer erstmal eingestiegen mit, wir nennen das sogenannte, den Ansatz vorzustellen, dann in Deep Dives einzusteigen, also unsere genauen Assessments der Architekturen vorzunehmen mit Teams, auch immer aus Estland und der ITU gemeinsam, um dann zu schauen, was machen wir dort. Zum Beispiel jetzt, um mal da ein Beispiel schon mal zu nennen, in Ägypten.

Ägypten ist ein Land, mit dem wir als Pilotland zusammenarbeiten. Dort sind wir, Ägypten hat tatsächlich auch eine Architektur, die verstärkt auf dem Building-Block-Ansatz aufbaut und die jetzt bei der Weiterentwicklung ihrer gesamten Architektur immer auf dem Gaff-Stack-Ansatz weiterbauen. Und deswegen auch sehr stark jetzt gerade dabei ist, die Erfahrungen in der Community immer stärker zu teilen.

Also wir waren letzte Woche bei WISIS, das ist das World Information Society, wo wir ein High Level nochmal hatten, wo der stellvertretende Digitalminister, der dafür verantwortlich ist, vorgestellt hat, wie Ägypten damit umgeht und auch einen E-Health-Use-Case vorgestellt hat, der gerade relativ groß in Ägypten ausgerollt wird und das eben auch auf dem GAS-Stack-Ansatz aufbauend macht. Das ist quasi ein Beispiel für ein Land, wie wir dort arbeiten.

Ein anderes Beispiel, mit dem wir arbeiten, ist die Ukraine. Und wir wissen alle, die Ukraine hat bemerkenswerte digitale Transformationsreise vorzuweisen in den letzten drei Jahren und das trotz der Situation, in der sich die Ukraine befindet.

Dort ist es so, dass wir insbesondere, also das, was wahrscheinlich in dieser Runde hier gut bekannt ist, die sogenannte DIA-App, die dort stark beachtet ist, das ist das Citizen-Portal, was auf großes Interesse auch international stößt, unter anderem, weil es so toll aussieht. Also es ist wirklich, wenn man sich das mal anschaut, eine sehr schicke Lösung, aber auch eine sehr leistungsfähige Lösung.

Und leistungsfähig ist die DIA-App unter anderem, weil sie eine DIA-Engine hat, Also ein sehr leistungsfähiges Backend als eine Registerplattform, die wir dabei sind in Zusammenarbeit mit dem Digitalministerium der Ukraine, gerade als GaffDeck-Compliant-Prototyp umzubauen und dann irgendwie weltweit auch über den GaffDeck-Ansatz und über den GaffDeck-Baukasten verbreiten zu können. Das ist zum Beispiel ein anderes Beispiel, wie wir mit Ländern zusammenarbeiten.

Torsten

Also Ukraine suche ich übrigens immer noch deutsch sprechende Menschen, die mir erklären können, was da in der Ukraine gerade in der Verwaltungsdigitalisierung vorangeht. Also wenn ihr jemanden kennt, immer gern zu mir. Ich möchte gern diese Fortschritte auch mal in Deutschland bekannt machen. Aber ich glaube, so langsam verstehe ich auch das ganze Thema Gavstek.

Das heißt, die Gavstek-Initiative, die arbeitet gemeinsam, egal welches Land, mit Partnerländern zusammen, um diesen Partnerländer zu befähigen und zu unterstützen bei ihrer Digitalisierung.

Andrea

Gut zusammengefasst, ja.

Torsten

Sehr gut. Also das ist ein schöner globaler Ansatz, also nicht nur in Europa gedacht, sondern weltweit. Finde ich gut.

Nico

Und der Wissenstransfer geht aber nicht nur in eine Richtung. Das heißt, in unseren Arbeitsgruppen, die diese Spezifikationen schreiben, sind auch Experten und Experten aus Ländern involviert.

Torsten

Und ihr fahrt einen rigorosen Open-Source-Ansatz. Habt ihr auch sowas wie ein Repository, wo die ganzen Sachen dann drinstehen? Also so ein globales Repository?

Nico

Genau, also unsere eigenen Produkte sind alle Open Source, sei es die Spezifikationen oder Guidelines zu Methodiken oder jegliches, was wir erstellen, veröffentlichen wir unter Open Source Lizenz. Die Software, die compliant oder sagen wir mal konform unserer Spezifikationen sind, die kann Open Source sein, die kann auch proprietär sein. Das ist dann dem Land überlassen, nach welchem Lizenzmodell sie auswählt, das Land auswählt.

Und gerade frisch vor zwei Wochen haben wir veröffentlicht unseren GavMarket, wo wir eine App haben, die es erleichtert zu prüfen, ist meine Software konform der Spezifikationen. Also kann ich dort durch ein Formular hinterlegen, inwieweit ich die Anforderungen erfülle und mache so transparent für Regierungen, ob meine Software für einen der Building Blocks genutzt werden kann.

Torsten

Ah, okay. Und das ist eine Selbstauskunft oder gibt es tatsächlich eine Zertifizierung dazu?

Nico

Das ist eine Selbstauskunft beziehungsweise eine Kombination aus einer manuellen Selbstauskunft und API-Tests, also Skripte, die ich gegen meine eigene Software laufen lassen kann und dann das Ergebnis hochladen kann.

Torsten

Und hast du schon mal Beispiele, was für Software sich da schon hinterlegt hat?

Nico

Ja, also gerade arbeiten wir mit Camunda zusammen, diesen Test durchzuführen. Camunda ist bekannt als eine Workflow-Software. Aktuell haben wir aber auch MoSIP beispielsweise, eine Lösung, die aus Indien kommt für ID-Systeme. OpenFN, eine Workflow-Lösung, iGrant.io für Consent Management. Also auf der Webseite unter GovMarket ist eine Liste der wachsenden Softwarelösungen, die zu unseren Spezifikationen passen.

Torsten

Da fällt mir gerade noch eins ein. In Deutschland hat man ja das Thema Open Source in der öffentlichen Verwaltung vermeintlich gerade erst neu entdeckt. Und es gibt trotzdem noch jede Menge Gegner. Ich weiß, das ist europäisch bei unseren Nachbarländern da durchaus anders ausschaut. Was sind eure Erfahrungen? Wie machen das andere Länder denn? Oder halten die das mit Open Source für öffentliche Verwaltung?

Andrea

Niko, soll ich mal anfangen? Oh, das dauert länger.

Torsten

Das ist gut.

Andrea

Nein, ich glaube, da muss man sagen, also wir sind ja vor allem, muss man sagen, auch recht fokussiert. Also wir sind natürlich sehr eng mit Estland verbunden, aber sonst natürlich recht stark auch Richtung globale Süden orientiert mit der Umsetzung des Ansatzes bisher. Das erhoffen wir aber auch, dass sich das noch weiter ändert. Da kommen wir aber auch später nochmal dazu. Wir sehen das auf jeden Fall, dass es diese Vorbehalte natürlich gibt.

Was wir sehen und womit wir natürlich auch viel arbeiten, ist hier ja auch schon oft vorgestellte X-Road, also der Information-Mediator, der Gas-Stack-Compliant ist und der auch recht starkes Herzstück der Architektur ist, auf der der Ansatz aufbaut.

Da haben wir zum Glück jetzt auch ein Produkt im Angebot, muss man sagen, was es sehr gut geschafft hat, sich am Markt zu etablieren und wo man sehr genau weiß, dass diese Software auch weiter gut gewartet wird, Bestand hat, dass es ein gutes Geschäfts- und Organisationsmodell drumherum gibt, was das gut absichern kann.

Was wir weiterhin versuchen und vielleicht auch mit dem Grund, warum es Gasdeck gibt, ist, dass wir versuchen wollen, mit dem Ansatz, den wir haben und auch einer weiteren Bereitstellung eines quasi interoperableren Systems, was wir hier anbieten, eben auch deutlich mehr Unternehmen auch dazu zu bringen, quasi sich in diese Richtung mit uns zu bewegen.

Das heißt, auch die Angebote, die auch dann für andere Märkte interessant sein könnten, sich nach dem Gastwerksspezifikation noch ein bisschen mit auszurichten oder die vielleicht auch alternativ noch zur Verfügung zu stellen. Um dort sich vielleicht auch mal ein bisschen an dem zu orientieren, wie Estland und viele andere das schon aufgebaut haben im Open-Source-Bereich, um dort vielleicht langfristig auch mehr und bessere Angebote in dem Bereich entwickeln zu können.

Das ist vielleicht nicht genau die Antwort auf die Frage, aber vielleicht so ein bisschen an der Seite.

Torsten

Das klingt mir nach einer sehr, sehr interessanten Initiative alles. Wenn jetzt in Deutschland jemand auf die Idee kommen sollte, da mitmachen zu wollen, weil wir haben ja in Deutschland durchaus einige Hersteller von Software, wir haben einige Ministerien, die für die Gesetzgebung zuständig sind, wir haben einige Ideengeber in Deutschland und die wollen jetzt einfach finden, ein GaffStack, eine tolle Geschichte. An wen wenden die sich und wie können die Kontakt zu euch auch?

Nico

Also es gibt mehrere Variationen, wie sie mit uns zusammenarbeiten können. Einmal das, was wir entwickelt haben, nutzen. Und ich glaube, da gibt es viele verschiedene Wege, wie das andockbar ist, sei es in der Architekturplanung in Kommunen oder ich habe letztens gesehen, die Basisdienste im föderalen IT-Architekturbord sind auch sehr passend zu den Building Blocks, die wir definiert haben.

Oder sei es einfach nur der internationale Austausch, die zwei Beispiele, die Andrea genannt hat, oder mehr, das ist unglaublich erfrischend, erfolgreiche Beispiele aus dem Ausland zu hören. Also sagen wir mal eher auf der Konsumentenseite, aber auch auf der Seite der beisteuernden Expertise in den Arbeitsgruppen, empfangen wir alle mit offenen Armen aus Deutschland.

Also wir arbeiten schon beispielsweise mit dem Server & Cloud Stack zusammen zu unseren in der Zeit arbeitbefindlichen, Infrastrukturspezifikationen oder der Open Model Foundation zu den Wallet-Spezifikationen und einigen Freelancern bzw. Einzelpersonen, die in unseren Arbeitsgruppen aus Deutschland Teil sind. Aber wir würden gerne eine stärkere Repräsentation aus Deutschland oder der EU in unseren Arbeitsgruppen haben. Also sehr gerne auf uns zukommen.

Ich denke, Kontaktpunkte schreiben wir in die Shownotes.

Torsten

Sehr gut. Ich habe das, glaube ich, im Podcast schon mal erzählt. Ich habe gearbeitet in dem Projekt IPBL in Deutschland und hatte hier auch tatsächlich Kontakt zu Österreich. Ich hatte Österreicher, mit denen ich mich unterhalten habe, die wollten unbedingt IPBL nutzen, haben sich das angeschaut und die haben aber dann festgestellt, das ist für Österreich nicht nutzbar, weil es voll auf die deutsche Verwaltung ausgelegt ist.

Wie sind denn da eure Erfahrungen mit der Software, die hier so unter anderem gelistet ist, wie verwendbar ist die in anderen Ländern?

Nico

Also unserer Erfahrung nach sind die Softwarelösungen, mit denen wir bisher diese Tests gemacht haben auf Konformität, die sind schon darauf entwickelt worden, in mehreren Ländern angewandt zu werden. Also entweder sind das Entwicklungen von Konsortien mehrerer Länder, wie beispielsweise X-Road, oder einfach internationale Initiativen, die möglicherweise aus einem Fachbereich hinaus entstanden sind, sich dann aber expandiert haben, wie Bezahllösungen oder dergleichen.

Also bisher hatten wir dazu keine Probleme. Wir haben die tatsächlich, einige dieser Lösungen, auch in unserer eigenen Testumgebung integriert. Also wir haben eine klassische EU-Ausschreibung mit unseren eigenen Spezifikationen gemacht. Und von Hause aus sind diese Lösungen natürlich nicht eins zu eins passend zu den Spezifikationen, die unsere Arbeitsgruppen entwickelt haben. Aber mit wenig Aufwand konnten wir zum Beispiel die Schnittstellen anpassen, sodass sie integrierbar sind in das System.

Torsten

Okay, aber vielleicht nochmal für mich zum Verständnis, das was ihr jetzt alles erwähnt habt, STS mit ihr zusammenarbeitet, X-Road, Open Wallet, Foundation und so weiter, das klingt alles für mich nach Infrastruktur. Geht es dabei hauptsächlich um Infrastruktur oder geht ihr auch so weit in Richtung Fachverfahren, zum Beispiel ein HKR, Haushaltkassenrechnungssystem oder ein Meldeverfahren oder ähnliches?

Nico

Ja, also genau, diese Building Blocks stellen vor allem die Infrastruktur, das Backend dar und die sind alle, die Funktionen werden alle per API zur Verfügung gestellt innerhalb des Systems. Und dann sind... Oben drauf sozusagen die Anwendungsfälle oder Fachverfahren, wie man in Deutschland wohl sagen würde.

Hier haben wir auch Referenzen, wir nennen sie Use Cases, also beispielhafte Darstellungen von solchen Dienstleistungen und wie die Prozessschritte wären und welche Building Blocks man nutzen würde. Allerdings wäre das Repertoire dort so groß, dass wir nicht alles abbilden können oder dergleichen. Was wir aber bereitstellen, ist eine Methodik, wie ich möglichst nutzerzentriert diese Prozesse modelliere und aufschreibe und dann das User-Interface möglichst nutzerfreundlich gestalte.

Wir haben sogenannte Design-Patterns, also Muster für Darstellungen dieser Fachverfahren oder Dienstleistungen.

Torsten

Oh, da fällt mir direkt das Projekt Kern in Deutschland ein.

Nico

Sind wir auch schon im Austausch mit.

Torsten

Perfekt. Also ihr seid ja schon hervorragend in Deutschland aufgestellt und vernetzt. Das ist super. Das klingt mir tatsächlich so, dass ihr eher auf der Meta-Ebene quasi unterwegs seid und gar nicht so tief in die einzelnen Fachlichkeiten reingeht. Ist wahrscheinlich auch weltweit nicht möglich.

Nico

Und wir setzen dort auch dann auf schon bereits existierende Standards. Wir wollen nicht was wiederholen und den x-ten Standard schaffen. Deswegen sagen wir aktuell, es ist auch vor allem eine Blaupause und eine Referenz, aus der man sich das nehmen kann, was man gerade für den eigenen Zweck braucht.

Und wir referenzieren womöglich bereits existierende Standards, sei es bei ID, aber auch in den verschiedenen Fachbereichen, weil das für eine Initiative wie unsere unmöglich wäre, für alle Fachbereiche Standards zu setzen von Datenstruktur und so weiter.

Torsten

Und finde ich bei euch auf den Seiten auch so eine Art Success-Stories und ähnliches, wo ich mir angucken kann, was schon erfolgreich gelaufen ist?

Andrea

Ja, das gibt es natürlich auf unserer Website zu finden. Da laden wir alle sehr herzlich ein, da mal vorbeizuschauen. Aber nennen Sie doch gleich nochmal. Unsere Success-Stories?

Torsten

Nein, unsere Webseite.

Andrea

Ach, die Webseite, die lerne ich sehr gerne. Das ist www.gaffstack.global. Und genau, da freuen wir uns auf jeden Fall über Besucher und sind genau auch der Meinung, dass da alle Angebote, die wir hier so vorstellen, relativ gut sortiert aufwendbar sind, auch genauso die Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu treten.

Und da wird auch, glaube ich, nochmal ganz gut deutlich, dass wir als GovStack eben, wie Nico das auch schon erwähnt hat, neben diesen Angeboten, die wir machen, auch wirklich sehr stark versuchen, als so Plattform zu agieren.

Das heißt, eine Plattform, in der sowohl Anbieter als auch Nachfrager ganz gut eine Bühne finden, sich auszutauschen über die Erfahrungen, dem Ansatz, mit dem wir dort arbeiten, Aber vor allem auch für Länder, mit denen wir zusammenarbeiten und auch Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, um nochmal gegenseitig voneinander zu lernen, wie das Ganze funktioniert hat. Und genau, das wird da, glaube ich, ganz gut deutlich.

Und herzlich willkommen auf der Seite. Wir freuen uns über jeden Besuch.

Torsten

Ich würde gerne nochmal ganz kurz auf den Gaff-Market eingehen, was euer vierter Building-Block ist. Was ist da konkret drin und kann ich da konkret auch einkaufen gehen? Also ich denke jetzt, ich bin jetzt in der Kommune in Deutschland. Kann ich da hingehen und sagen, oh, das gefällt mir, das hätte ich gern?

Nico

Also nochmal eine kleine Korrektur. GAF Market ist kein Building-Block, sondern ein Angebot von uns. Also eines der vier Angebote, die auf der Webseite zu finden sind. Und die Building-Blocks sind dann sozusagen die Beschreibungen der Bausteine eines Backends. Garth Market hat zum ersten Mal das Ziel, zwischen Angebot und Nachfrage zu vermitteln und Transparenz in den Markt zu bringen.

Das heißt, wenn ich als zum Beispiel Einheit, die Beschaffungen durchführt, Markterkundungen machen muss oder will und verstehen will, welche meiner Anforderungen würde denn welche Software erfüllen, wenn ich jetzt ausschreibe. Und vielleicht auch, welche Firma könnte denn, wenn es eine Open-Source-Lösung ist, diese Open-Source-Lösung implementieren? Können ja verschiedene sein. Dann finde ich das dort.

Torsten

Also eher Katalog als Shop?

Nico

Ja, genau, Katalog als Shop. Ich muss dann von dort aus dann natürlich zu den Webseiten der einzelnen Lösungen navigieren, wenn ich den Container runterladen will oder die Software runterladen will oder wenn ich Anbieter suche, die genau die Implementierung unterstützen oder dergleichen.

Torsten

Wie wir ja anfangs schon gesagt haben, wir haben vor zwei Jahren schon mal gesprochen und da hattet ihr quasi noch nichts Vorzeigbares. Jetzt gibt es ja einiges, was ihr inzwischen geschafft habt. Wie geht es denn weiter?

Andrea

Ja, wie geht es weiter? Wir sind, also fangen wir da an, genau, wir sind Projekt, das beauftragt ist erstmal bis Ende 2025 und bis dahin machen wir nochmal in dem Modus weiter, den wir gerade haben.

Also das heißt, wir versuchen noch die Angebote, die wir jetzt beschrieben haben, die sich alle anschauen können, noch weiter zu verbessern, noch hoffentlich viel mehr Lösungen zu finden auf dem GovMarket und auch in unseren Ländern noch mit den Implementierungen oder den Pilotierungen, die wir dort machen, gut weiterzukommen.

Bisher ist es auch so, dass wir den GovStack-Ansatz schon in über 80 Ländern insgesamt mit den Partnern gemeinsam vorgestellt haben und implementiert wird GovStack bisher in neun Ländern. Wir versuchen natürlich, die Anzahl der Länder noch mal ein bisschen nach oben zu bekommen, auch in dieser Laufzeit. Jetzt nicht unbedingt über uns, aber auch über die ITU und Estland.

Danach wird es spannend und zwar bereiten wir uns jetzt schon ein bisschen darauf vor, was kann eigentlich das nachhaltige Modell für diese GovStack-Industrie sein. Das heißt, so ein bisschen auch öffentliche Geber, also das Gemeininteresse in dieser Initiative ein bisschen runter, nicht runterzufahren, aber das öffentliche Geld runterzufahren und dafür aber nochmal das Geld von anderer Seite wieder dazu zu holen.

Das heißt, damit wollen wir da beweisen, dass es quasi ein Ansatz ist, der es auch über ein Stiftungsmodell oder auch eine andere Entity, die wir gründen können, dann schafft, diese Angebote, die wir da haben, so attraktiv zu gestalten, dass es genug Interessenten gibt, die bereit sind, da als Mitglieder oder…. Genau, in so eine Stiftung einzuzahlen möglicherweise oder Mitgliedsbeiträge zu veräußern.

Auf der anderen Seite sind wir dabei, zu schauen, wie die jeweiligen Organisationen, die jetzt an Gasdeck arbeiten und das schon verbreiten, das weiter in ihre originalen, ich sag mal, Geschäftsmodelle oder Organisationen übernehmen, dass das Modell so weitergetragen werden kann.

Also wir also im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit über die GIZ, über die Governance-Programme, aber auch Sektorprogramme, also Agrar- und aber auch im Bildungsbereich in unterschiedlichen Bereichen zu schauen, wie da digitale Use Cases weiter aufgebaut werden können nach dem Ansatz und nachgefragt werden von den Regierungen.

Das Gleiche seitens der UN und das Gleiche auch über Estland, die auch sowohl über ihre Entwicklungsagenturen, aber auch über ihre ICT-Cluster und so weiter dabei sind, den Ansatz weiterzutragen.

Genau, und dann an dritter Stelle versuchen wir natürlich weiterhin auch, dadurch, dass wir dann vielleicht diese Entität am Ende des Tages haben werden, hoffentlich auch die Open-Source-Community, die wir ja jetzt schon haben, die jetzt schon mit uns Reprodukte in der Form überhaupt erst zum Leben erweckt hat, weiter zu motivieren, den Ansatz weiterzutragen und ihn mit uns weiterzuentwickeln in den Working Groups und auch vielleicht noch immer weitere Building Blocks

hinzuzufügen und Angebote, die die Welt gut brauchen kann, um das ein bisschen als Sprungbrett zu nehmen, um Global-Digitalisierung besser und more affordable, also besser kostengünstig anbieten zu können.

Torsten

Du hast gerade Working Groups gesagt. Sind die Working Groups öffentlich? Und vor allen Dingen, wenn die öffentlich sind, welche gibt es denn? Und wie kann ich da mitmachen?

Andrea

Over to you, Nico.

Nico

Wir haben für jeden Building-Block, den wir definieren, eine Working Group, die öffentlich auch dokumentiert, was sie macht. Das heißt, alles ist auch auf unserem Confluence einsehbar und natürlich das Endergebnis ist auf GitHub zu sehen.

Wir freuen uns einerseits über einfach Feedback auf GitHub oder Gitbook, einfach zu finden über den Link in den Shownotes, aber natürlich umso mehr über aktive Mitarbeit in den Arbeitsgruppen und dafür einfach uns schreiben und wir vermitteln dann und dann können die Personen gerne bei uns in diesen Terminen und Meetings teilnehmen in diesen Arbeitsgruppen.

Torsten

Ich wäre soweit durch mit meinen Fragen. Haben wir noch was vergessen, was ihr unbedingt noch anbringen wollt?

Nico

Also wir als Open-Source-Community sind wie auch ein Open-Source-Software-Projekt auf die Mitarbeit von Freiwilligen und Mitwirkenden angewiesen und wir freuen uns einerseits, wie schon beschrieben, auf die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen, aber andererseits auch von Initiativen oder Softwareunternehmen, die über Gavstack ihre Lösungen anbieten wollen. Darauf sind wir einfach angewiesen als gemeinsame Initiative.

Torsten

Also meldet euch bei Gavstack. Die Kontaktdaten findet ihr alle in den Shownotes und weitere Informationen auch zu Gavstack und den Webseiten genauso. so. Also, Nico und Andrea, vielen, vielen Dank, dass ihr bei mir hier im Podcast wart. Ich werde das Projekt auf jeden Fall weiter beobachten und wenn ihr Neuigkeiten habt, dann kommt einfach auf mich zu und wir nehmen quasi nochmal ein Update auf. Und euch liebe Hörerinnen und Hörer, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Andrea

Dankeschön. Tschüss.

Nico

Vielen Dank. Ciao.

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