Ja, hallo und herzlich willkommen zur 232. Ausgabe des e-Government-Podcasts. Ich bin Thorsten Frenzel und ich habe heute wieder einen Gast bei mir im Studio. Der sitzt diesmal im fernen Frankfurt. Hallo Frank, ich grüße dich.
Moin. Ursprünglich aus Norddeutschland, aber ich sitze auch in Marburg, nicht in Frankfurt. Aber meine Behörde sitzt natürlich in Frankfurt. Ich bin Frank, arbeite im Produktmanagement der FITCO und um was es heute genau geht, erzählt euch Thorsten gleich.
Genau. Und wir haben extra darüber gesprochen, dass wir diesmal den Titel nicht spoilern. Und es geht heute um die deutsche Verwaltungscloud. Und der Frank kennt sich da ganz besonders aus, weil er ist da im Produktmanagement tätig. Und jetzt wird wahrscheinlich nicht jeder die Sendung vom 29.01.2022 gehört haben, wo ich über die deutsche Verwaltungscloud-Strategie gesprochen habe. Deswegen frage ich jetzt den Frank, Frank, was ist denn die DVC- bzw. Deutsche Verwaltungscloud?
Die deutsche Verwaltungsplaut, ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, dass es ein wirklich grundlegender Ansatz ist, es zu ermöglichen, über föderale Grenzen hinweg in der öffentlichen IT-Lehrtschaft zusammenzuarbeiten. Also wenn man sich die Situation heute und auch wenn man mal zum Startpunkt der DEVS später zurückguckt.
Gibt es ganz viele öffentliche IT-Dienstleister. Die einen haben Fokus für kommunale Kunden, andere sind nur für Bundesbehörden zuständig, wieder andere sind nur für ein Land zuständig. Und wie die beauftragt, gesteuert und auch agieren können, ist ganz stark von ihrem Mandat abhängig. Und so gesehen ist der Nukleus, woraus die DVC entstanden ist, dass wir das schaffen müssen, diese IT-Dienstleister zu befähigen, dass sie untereinander zusammenarbeiten können.
Und dann kommen wir zu dem Punkt, ja, wie machen wir das technisch? Und dann kommen wir aber auch ganz schnell zu dem Punkt, wie machen wir das organisatorisch? Und wie machen wir das auch rechtlich? Und das sind dann verschiedene Bretter, die man bohren muss. Ich würde sagen, heute ist die DVC am anfassbarsten an den Cloud-Service-Leistungen, die da rausfallen aus dieser Zusammenarbeit, aus diesem Zusammenarbeitsmodell, was in den letzten Jahren tatsächlich geschaffen wurde.
Das ist für die Kunden das Interessanteste. Für die IT-Dienstleister ist die deutsche Verwaltungs-Cloud vor allen Dingen eine neue Art, interföderal zusammenzuarbeiten. Da reden wir nicht nur auf Entscheidungsebene tatsächlich, sondern runter auch auf die Fachebene. Also, dass wirklich in dem Moment entsandte Personen von den verschiedenen IT-Dienstleistern sich zum Beispiel bei uns in einem Architekturbord der DVC in Themenkreisen wirklich on-detail mit Einzelherausforderungen beschäftigen.
Das ist ein wichtiger Part. Und wenn man das nochmal weiter dekliniert, für die Kunden natürlich, dann die sind vor allen Dingen interessiert, dass sie Services beziehen können, die nach vergleichbaren Standards sind, die belastbar sind. Aber da würden wir gleich nochmal so drauf kommen. Und das ist, glaube ich, auch mit einer der Herausforderungen bei der DVC. Was die DVC genau ist, hängt sehr stark davon ab, welche Rolle man einnimmt.
Wenn ich jetzt beauftragender oder beschaffender Kunde, IT-Dienstleister oder vielleicht außerpolitisch steuernden Ebene ist, da ist die Antwort immer ein bisschen anders, was die DVC ist und was ich von ihr erwarte.
Ja, das ist schon mal ein guter Einstieg und ich glaube, du hast ganz viele Fragen aufgeworfen, die wir jetzt im Laufe des Gesprächs nochmal im Detail eingehen. Aber ich hatte am Anfang mal gesagt, DVS, also Deutsche Verwaltungs-Cloud-Strategie, wie viel DVS steckt denn in der aktuellen DVC oder überhaupt in der DVC?
Also man kann sagen, dass die DVC, wie sie jetzt ist, eigentlich eine Teilmenge der DVS ist, weil wir haben noch lange nicht alles erreicht, was dadurch dekliniert wurde. In einigen Bereichen sind wir schon ganz gut dabei. Ich würde sagen gerade so, dass wir es ermöglicht haben, dass jetzt auf einer einheitlichen AGB-Basis zum Beispiel Cloud-Dienste dargestellt werden. Das ist schon richtig gut.
Aber wir haben noch große Baustellen, glaube ich, würde ich sagen, was noch möglich wäre Richtung das, man könnte ja mal weiter die Spinnen, wie IT-KI-Cluster betrieben werden. Also heute ist ja KI ein ganz großes Thema gerade. Dann ist immer die Frage, wie trainieren wir denn genau diese großen Large-Language-Models jetzt? Für mich als Produktmanager kommt dann die Frage, ey, aber warum werden dann jetzt überall gerade Rechenzentren gebaut, wo das Training stattfindet?
Eigentlich würde es ja Sinn machen, das jetzt so zu haben, dass man Rechenzentren gemeinsam betreibt und dann auch gemeinsam nutzt, weil man hat ja, wenn man diese Trainings dann letztendlich durchführt, auch immer Ruhezeiten.
Genau, darauf wollte ich gleich nochmal drauf eingehen. was ist denn der Vorteil von so einer Cloud-Infrastruktur gegenüber einer Rechenzentrums-Infrastruktur? Also ich komme ja auch ursprünglich von kommunalen IT-Dienstleistern. Da war es klar, wir haben unser Rechenzentrum, im Rechenzentrum läuft alles. Der Kunde hat teilweise sogar sein eigenes Blech da drin. Was ist denn der Unterschied, wenn ich das jetzt alles so in so eine Virtualität gebe?
Ich glaube, einer der Kernpunkte, die wirklich wichtig ist zu verstehen, dass Cloud nicht irgendwo stattfindet. Also Cloud könnte auch in dem Nachbarraum sein. Es könnte die Rechen-Hardware sein. Ich glaube, das Wichtige ist es, dass man die zugrunde liegende Ressource-Hardware gemeinsam betreiben kann und gemeinsam dann auch auslasten kann. Und wir haben nicht in allen Ländern gleichzeitig zum Beispiel Landtagswahlen.
Aber wenn wir eine haben in einem Land, ist die Anfrage und die Belastung natürlich für die Lösungen, die wir da brauchen, sehr hoch oder wenn wir im Bereich Steuererklärung gehen oder wenn wir zu anderen Punkten gehen.
Und dieses gemeinsame Moment, dass wir Synergien erschließen, dass über Landesgrenzen hinaus Hardware betrieben werden kann und genutzt werden kann, das ist einer so der größten Punkte, also das ist auch einer der größten sozusagen Interessen eigentlich, dass wir möglichst darüber natürlich Kosteneinsparungen haben. Also die Herausforderung ist da natürlich, dass bisher, das rechtlich teilweise gar nicht möglich ist.
Da ist dann vorgeschrieben, der Rechenprozess oder diese Lösung, die muss in dem Land dann stattfinden, in dem Bundesland in dem Moment. Und diese Cloud-Infrastruktur, Die Cloud-basierten Lösungen, die haben halt einfach enorme Skalierungs- und Synergiepotenziale und ganz praktisch gesehen setzt sich das häufig in monetären Einsparungen einfach um. Und das ist auch die Hoffnung, die wir natürlich damit verbinden.
Also wenn ich es dann richtig verstehe, ist das große Ziel, dass wir zwar weiterhin verschiedenste kommunale Rechenzentren haben in Deutschland oder sagen wir mal regionale Rechenzentren, aber die quasi zusammengeschlossen sind zu einem großen virtuellen Rechenzentrum, wo dann die Services dort laufen, wo momentan gerade die Kapazitäten am günstigsten sind.
Wie genau die Ausgestaltung ist, das würde ich mal offen lassen, aber es sollte auf jeden Fall organisatorisch, rechtlich und technisch möglich sein. Das heißt, das ist ja jetzt schon eines der Ziele in der DVC, dass es zum Beispiel, wenn wir es mal durchdeklinieren wollen würden von so einem Rollenverständnis, kann ich übrigens das Schaubild sehr empfehlen, können wir ja vielleicht mal verlinken auch zu den Rollen in der DVC.
Wenn man das mal nämlich nicht durchdekliniert, das sollte möglich sein, dass zum Beispiel ein IT-Dienstleister einen Rahmenvertrag ausschreibt und dort eine Lösung drin hat, zum Beispiel ein digitales Whiteboard, diese Lizenzen weiterverkauft und als erster sozusagen Anbieter auftritt. Das ist jetzt auch schon möglich in der DVC.
Gleichzeitig soll er aber möglichst auch noch Ressourcen von einem anderen IT-Dienstleister, zum Beispiel aus Norddeutschland und dann noch einen aus Bayern, hinzubuchen können, wenn er merkt, dass da sehr viel Traffic einfach draufkommt und dass das halt dynamisch auch möglich ist. Und dann müsste man es aber natürlich noch weiterdenken und das ist dann auch durchdekliniert.
Das hilft ja auch. Dem Kunden ist ja jetzt nicht nur geholfen, dass diese Bezugsmöglichkeit, das Cloud Service zur Verfügung steht, Dann ist ja noch die Frage, wie integriere ich das jetzt in meine IT vor Ort? Und dann braucht man halt noch einen Integrator, der in dem Moment halt tatsächlich auch noch das vornimmt, wie der eigentliche End-User in dem Moment, der Behördenmitarbeiter oder Mitarbeiter da den Zugriff drauf hat.
Und das komplett durchzudeklinieren und dann halt auch noch so Support-Prozesse abzubilden. Wer macht denn jetzt den First-Level-Support? Wer macht Second-Level-Support? Und wer vielleicht noch Third-Level-Support? Das ist, glaube ich, so mit die Herausforderung. Und das sollte, wie gerade schon gesagt, so rechtlich, technisch und organisatorisch möglich sein.
Technisch ist manchmal das kleinste Problem. Rechtlich und organisatorisch ist teilweise eine deutlich längere Baustelle oder größere Baustelle.
Naja, Cloud-Infrastrukturen gibt es ja weltweit gigantische und da kann ich sogar auswählen, in welchem Land meine Anwendung laufen soll oder meine Daten liegen sollen. Vielleicht können wir noch ein bisschen drauf eingehen, was sind denn die größten Hindernisse generell, dass die DVC funktioniert, so wie wir uns das vorstellen und vor allem, dass die auch genutzt wird?
Ich glaube, wir bewegen uns da in einer relativen Gemengelage, weil häufig das Gründe gibt, die sich einander bedingen und das Auflösen relativ schwierig war. Also zum Beispiel, was die aktuellen Services, die über die DVC oder die nach DVC-Mindeststandards angeboten werden, was sie alle vereint, ist, dass sie zum Beispiel so eine durchgehende AGB haben. Und dass wir da hingekommen sind, war wirklich eine ziemliche Mammutaufgabe.
Und wenn man heute da hinkommt oder von heute drauf guckt, was die größten Herausforderungen sind, würde ich zum Beispiel sagen, dass wir einen gewissen Mentalitätswandel auf der Kundenseite natürlich brauchen. Heute gibt es viele Lösungen, die wirklich sehr passgenau auf eine Behörde und die Bedürfnisse zugeschnitten sind. wird gerne auch so Goldrandlösung in dem Moment genannt.
Wenn wir da die Ansprüche vielleicht etwas zurückschrauben, sodass wir so bei 80, 90 Prozent liegen, würde auf einmal diese Lösung für viel mehr Behörden interessant werden. Gleichzeitig muss es aber natürlich auch ein Shift in der Beauftragung letztendlich stattfinden. Also wenn ich heute als Behörde einen Bedarf sehe, zum Beispiel, ich habe einen großen Personalmangel in fünf Jahren und ich muss das irgendwie abdecken, Das kann ich heute ganz klar beziffern.
Ich sehe eigentlich nur das möglich, wenn ich wirklich meine IT so umstelle, dass ich das automatisiert auffangen kann. Und ich beauftrage heute jemanden, mir eine passende Lösung zu entwickeln. Da muss der erste Gedanke sein, Moment, das will ich nicht allein betreiben und das will ich nicht allein entwickeln.
Und da gibt es ja mit den DVC-Mindeststandards tatsächlich jetzt das Instrument, daran kann ich mich orientieren, so muss ich die Ausschreibung gestalten und wenn ich das danach mache, dann habe ich Langfristig extreme Einsparungen beim Betrieb, mittelfristig vermutlich auch in der Entwicklung, wenn man das gemeinsam entwickelt dann.
Und diesen Shift hinzubekommen oder diese Veränderung in diesem Denkprozess und auch, dass man seine eigenen Ansprüche sozusagen, wie genau so eine Softwarelösung aussehen muss, teilweise auch ein bisschen verändern muss. Das ist, glaube ich, mit eine der größten Herausforderungen, neben ganz vielen technischen Kleinigkeiten dann noch. Also wir sprechen dann zum Beispiel auch noch, wie kann man denn diese Cloud-Lösung über die Netze ordentlich verschalten.
Das ist halt auch eine große Herausforderung. Und technisch gibt es aber häufig eine Lösung. Dickenbretter sind häufig daran, wie kann man diese organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen auch nochmal so weiterentwickeln, dass wir das auch ermöglichen.
Ja, wir sagen ja in der IT immer so bösartig, es würde alles funktionieren, wenn die Juristen nicht wären. Aber du sprichst die ganze Zeit von Zusammenarbeit, von vielen verschiedenen Teilnehmern, gerade von den kommunalen IT-Dienstleistern. Wer ist denn überhaupt beteiligt an dem Thema DVC? Und gibt es irgendein Steuerungsgremium, was das alles irgendwie einfängt? Weil sonst haben wir ja wieder Wildwuchs in alle Richtungen.
Gut ist, glaube ich, zu verstehen. Der Ursprung liegt mit Richtung von der AG Cloud, das IT-Planungsrat mit der DVS tatsächlich. Also da gibt es so einen Dunstkreis, sage ich mal, an Förderern von der DVC. Ideell, aber auch so von der Motivation. Und die sind uns natürlich heute auch noch sehr stark verbunden und tragen das Thema halt auch in viele Häuser mit rein.
Aber ganz praktisch gesehen ist es ja heute ein Produkt des IT-Planungsrats, hat in dem Moment natürlich dann auch das Produktmanagementmodell der FITCO zugrunde liegen. Also das gibt ganz praktisch gesehen, wenn wir mal wirklich jetzt runterbrechen, das Produktboard, da sitzen verschiedene Länder drin. Eines der Produktboards tatsächlich auch noch mit einem Vertreter aus der kommunalen Ebene und einen ständigen Gast aus dem Architekturboard.
Da sind wir beim zweiten Part tatsächlich. Es gibt das DVC-Architektur-Board, was ursprünglich halt aus dieser Entstehung der DVC mit gegründet wurde durch den IT-Planungsrat und in dem Architektur-Board, der jetzt diese Rolle des Beirats eigentlich auch ausfüllt in dem Produkt. Da sammeln sich die ganzen Abgeordneten aus den IT-Dienstleistern, aber auch aus Bund, Ländern, Kommunen. Also das ist wirklich ein sehr großer Mix und vor allen Dingen auch über die Fachebenen verstreut.
Also teilweise sind da wirklich die Netzexperten drin, teilweise sind da Personen drin, die eher auf der Entscheidungsebene oder Portfolio-Management für ihre Behörde machen, teilweise sind da Architekten drin und das ist so einer der Kernpunkte damit. Und daneben gibt es natürlich noch die Koordinierungsstelle, wovon ich ein Teil bin. Und in der Koordinierungsstelle, die ist angesiedelt bei der FITGO, sitzen ich, eine Kollegin, die sozusagen die juristischen Part noch abdeckt.
Und mein anderer Kollege Kai-Uwe Fechner, der auch noch das Produktmanagement gemeinsam macht. Und daneben haben wir dann natürlich noch den Betreiber, der für uns mit GovDigital ein wichtiges Vehikel darstellt, wie wir überhaupt diese Inhouse-Ketten, gehen wir später, glaube ich, nochmal darauf ein, herstellt. Und aber natürlich auch sozusagen den anfassbaren Teil mit dem Cloud-Service-Portal oder der Präsenz, wo wir diese Cloud-Services letztendlich vertreiben, darstellt.
Und gemeinsam mit dem Architektur-Board bilden wir da sozusagen das Produkt-Team und da sind wir halt auch wirklich am Weiter-Iterieren, wo arbeiten wir jetzt dran, was sind die Themen, was sind unsere Zielsetzungen, wo sind aktuelle Aktivitäten, wie können wir die DVC halt auch repräsentieren.
In-House-Ketten gibt mir natürlich ein schönes Stichwort. Zum Thema, wer finanziert es und wer darf es nutzen. Fangen wir einfach mal an. Wie wird die DVC aktuell finanziert?
Aktuell haben wir ein Budget durch den IT-Planungsrat tatsächlich innerhalb des Haushalts von der Fitco. Und man sollte es aber nicht so klein erwähnen, viel der Arbeit gerade in dem Architekturbord ist natürlich durch die IT-Dienstleister auch nochmal getragen. Die sind entsendet und das ist schon auch nochmal ein merklicher Beitrag. Aber prinzipiell ist das grob, das Budget. Und was war die zweite Frage?
Wer es nutzen darf, also wer darf überhaupt von der DVC profitieren oder partizipieren?
Also partizipieren können zunächst einmal alle öffentlichen Stellen eigentlich. Das heißt, wenn Sie Mitarbeiter von der Behörde, von dem Amt oder anderen Art des öffentlichen Dienstes sind, können Sie tatsächlich bei uns auf die Seite deutscherverwaltungscloud.de sich für das CSP, das ist Cloud Service Portal, registrieren und dann sehen Sie die erweiterte Ansicht tatsächlich auch von allen Services, die da aktuell angeboten werden.
Und beziehen darf es tatsächlich so ziemlich jede öffentliche Stelle oder Behörde, wobei es da dann immer nochmal eine Prüfung gibt, ob da wirklich die Vertragsbeziehungen passen. Also registrieren ist nochmal das eine, aber beziehen, da findet dann nochmal eine individuelle Prüfung statt, aber für 90 Prozent oder 95 Prozent der Personen oder Behörden klappt das eigentlich. Wir haben manchmal so spezielle Konstellationen, wenn das eine Stiftung ist, ob das genau passt oder nicht genau.
Genau, da ist ja das glückliche Wort Inhouse-Verkettung oder Inhouse-Ketten. Welche Voraussetzungen muss ich denn da erfüllen, dass ich in dieser Kette auch ein Glied bin?
Also wir haben ja das Vehikel, was es häufig erleichtert in der Beschaffung tatsächlich mit der Inhouse-Kette. Wesentlich ist dabei eigentlich, dass der mir zugeordnete IT-Dienstleister eine
Beziehung zu GovDigital hat. Und, Der anbietende Dienstleister halt dann auch und man hat zwar immer die Möglichkeit, auch einen Direktvertrag zu schließen und die Leistung aus dem Cloud-Service zu beziehen, aber wesentlich erleichtert wird es halt tatsächlich über dieses Umklappverfahren, über die Inhouse-Ketten und falls Sie da Fragen haben, da haben wir halt eine offene Sprechstunde, wo man das auch mal mit anbringen kann und mit einbringen kann, gilt diese Inhouse-Kette für mich.
Aber ganz kurz gesagt, ist Ihr IT-Dienstleister Mitglied bei GovDigital, dann ist das sehr, sehr, sehr wahrscheinlich. Es gibt einige Sonderfälle, kann man dann aber einfach in der Sprechstunde klären. Und für viele ist es das gegeben, genau. Und das macht es halt deutlich leichter, die Services zu beziehen. Sonst hat man ja häufig so Verausgabungsgrenzen oder Ausschreibungsgrenzen, die da relevant sind, oder Vergabegrenzen. Und das ist aber auch von Land zu Land dann nochmal unterschiedlich.
Wir sprechen ja hier von der deutschen Verwaltungs-Cloud. Jetzt hat die deutsche IT-Landschaft bzw. Die IT-Landschaft der vor allen Dingen kommunalen IT-Dienstleister jetzt nicht diese Größe wie die internationale. Sind solche internationalen und internationalen Cloud-Anbieter irgendwie damit involviert? Können die da auch mit andocken?
Also einer der Kernaspekte ist ja tatsächlich, dass die deutsche Verwaltungslaut von der Verwaltung für die Verwaltung ist. So gesehen bräuchte es dann immer sozusagen noch so einen IT-Dienstleister, der das letztendlich dann verantwortet auch, weil das ist schon wichtig, dass auch diese Haftungsbeziehung letztendlich da ist und jemand, der das garantiert. Insofern... Klar durchdekliniert, was die Anforderung an Souveränität ist, wenn wir in das Reifegradmodell gehen.
Da würde das auch klar bewertbar sein, wo zum Beispiel das gehostet wird und nach welcher Art und Weise. Wichtig ist aber bei uns, dass es eigentlich physisch auf jeden Fall in Deutschland steht. Und angedacht tatsächlich, wenn wir jetzt mal so Richtung Hyperscaler das weiterdenken, für uns ist es natürlich schon interessant, diese Ressource auch in unser Portfolio zu erschließen.
Es gibt ja von GovDigital diesen Cloud-Broker und so aus dem Produktmanagement fände ich das jetzt natürlich sehr attraktiv, das auch buchbar zu machen. Ich glaube, das ist dann nicht unbedingt für jede kleine Kommune was, aber die Möglichkeit zu haben, auf so skalierbare Lösungen von Hyperscalern in dem Moment zurückzugreifen, auch als Behörde für ein POC oder whatever, was ich da plane, die sollten wir eigentlich als DVC bereitstellen.
Und das ist auch ein Arbeitspaket, wo wir tatsächlich dran sind. Ich kann es noch nicht genau spezifizieren, wann das sein wird und wie genau das aussehen wird. Aber das ist ein wichtiger Punkt für mich, den ich für das Portfolio so identifiziert habe und der aber auch, glaube ich, so im Produktteam mitgetragen wird und wo wir jetzt einfach dran arbeiten. Und ich hoffe, dass wir da eigentlich nächstes Jahr bei einer Buchbarkeit dann irgendwann sind.
Du hast vorhin von dem Cloud-Service-Portal gesprochen, wo man sich registrieren kann. Und ich nehme an, man kann dort auch diese Cloud-Services, die in der DVC verfügbar sind, kann man dort wahrscheinlich auch buchen. Hast du Beispiele von Cloud-Services, die schon buchbar sind?
Also wir haben aktuell, ich glaube, 47 oder 48 Cloud-Services, die buchbar sind. Und an Beispielen... Ich würde jetzt wirklich tatsächlich mal auffordern, gehen Sie einfach auf die Seite von der Deutschen Verwaltungscloud, also deutsche-verwaltungscloud.de und da klicken Sie einfach auf Cloud-Service, können Sie durchgehen. Aber das reicht von Conceptboard, was man zum Beispiel über IT-NRW buchen kann.
Das wäre so ein digitales Whiteboard, übrigens ganz interessant, privat entwickelt, über einen Rahmenvertrag dann sozusagen von IT-NRW ausgeschrieben und wird jetzt als Cloud-Service da angeboten. Oder geht auch sowas wie Sprengstoffverwaltung, die Databox, was dann irgendwie die Richtung wie Dropbox geht oder sowas und dann gibt es aber auch so tatsächlich, also jetzt habe ich gerade nur Software-as-a-Service-Angebote.
Dargestellt, aber interessant finde ich, persönlich wird es eigentlich, wenn wir dann auf einmal zu Platform-as-a-Service, also so ein Kubernetes-Cluster, den man beziehen kann oder Infrastructure-as-a-Service gehen, also wo es tatsächlich um Hardware geht, Weil das ist der Punkt, über den man schnell hinwegblickt. Kunden können nicht nur Behörden im Sinne von, dass das eine Kommune oder ein Amt oder eine Landesbehörde ist, sein, sondern tatsächlich auch IT-Dienstleister.
Also es ist wirklich so gedacht, dass IT-Dienstleister untereinander auch die Rahmenbedingungen haben, sich Services und Angebote verkaufen zu können. Und mittelfristig ist eines der Ziele der DVC natürlich, dass auch die Möglichkeit für Konsolidierung und Spezialisierung unter den IT-Dienstleistern besteht. Weil, machen wir uns mal jetzt nichts vor, wenn jeder IT-Dienstleister von A bis Z alles in einer hohen Qualität darbieten muss, das ist ja super aufwendig.
Und manche Sachen sind einfach richtig kompliziert, gerade wenn wir uns im hochsicherten Bereich bewegen. Warum sollte es da nicht auch Spezialisierung stattfinden? Und diese Spezialisierung sind dann aber für andere IT-Dienstleister nachnutzbar. Und ich glaube, das ist ein Bereich, der wenig Aufmerksamkeit vielleicht erfährt, weil da ein bisschen schwieriger zu erklären ist, aber wo ganz viel Musik in der Zukunft noch drin sein wird.
Und insofern finde ich den Bereich, der nur einen kleinen Teil unseres Portfolios aktuell ausmacht, aber einen besonders spannenden Teil davon.
Ja, vor allem, wenn man in Richtung KI-Services denkt zum Beispiel, also da braucht man große Rechenkapazitäten und das kann eigentlich gar nicht jeder aufbauen.
Ja, absolut. Gut, einer unserer ersten Services war übrigens KI-Gebäudeerkennungs-Service. Da ging es halt tatsächlich darum, anhand von so Bildern zu erkennen, genau was für eine Art Schritt das Gebäude ist. Kann man sich das genau angucken. Also ich glaube, da wird es halt auch wirklich spannend dann auf einmal.
Und kann ich mir die Leistung, gibt es da irgendwie so Demos oder ähnliches?
Ja, es gibt Demo-Versionen von einigen Sachen. Und ich würde da jetzt auch gerade nochmal Werbung machen. Wenn Sie sich darüber informieren, melden Sie sich wirklich an. Sie sehen dann mehr als Teil der öffentlichen Verwaltung. Dann sehen Sie zum Beispiel schon mal Preisinformationen. Das ist gar nicht so normal, gerade wenn man das mal durchlaufen hat, dass man direkt ab Front die Preise sieht. Und vor allen Dingen, wenn man so.
Einen Auftrag, eine Markterkundung zum Beispiel zu machen, kann man da sich auch an der Struktur mal durchklicken, weil jeder Service von uns hat einheitliche AGBs. Es gibt dann nochmal spezielle AGBs für den Service, wenn eine Ergänzung notwendig ist. Das ist aber ganz klar dargestellt und immer im gleichen Format. Da gibt es halt dieses Reifegradmodell, wonach der Service tatsächlich dann durchdekliniert ist. Wie ist die Souveränität zu bewerten? Wie ist der Datenschutz zu bewerten?
Und da können IT-Dienstleister auch angeben tatsächlich, ja aktuell bewerte ich einen als ein 4. Ich strebe aber Niveau 6 an oder sowas. Und ich glaube, das ist heute schon total der Mehrwert, wenn man vor der Herausforderung einer Markterkundung steht oder sich prinzipiell erstmal auch nur informieren will, was es so an Möglichkeiten gibt oder wie man das auch aufbauen könnte. Und da ist das, selbst wenn man jetzt noch gar keine Bestellabsicht hat, auf jeden Fall ein ziemlicher Mehrwert.
Ansonsten gibt es tatsächlich, das haben wir auch festgestellt, gerade jetzt am Anfang haben viele diese Demo-Bestellungen auch mal wahrgenommen oder so kleinere Bestellungen, sage ich jetzt mal, um das einmal durchzudeklinieren. Wie sieht denn das jetzt bei mir aus? Also, die sind teilweise gar nicht gewohnt, dass es so feste SLAs gibt.
Wir haben ja auch feste Lieferbedingungen, also innerhalb von 30 Tagen muss dieser Service bereitstellen, es sei denn, ist was anderes dadurch dekliniert und man kann den provisionieren. Teilweise kann man sich einstellen, in dem Ausbaustufe möchte ich das haben, und das haben viele Behörden tatsächlich erstmal einmal durchgespielt, um zu gucken, wie der Prozess ist. Genau. Und insgesamt kann man halt aber sagen, das wird damit, glaube ich, ein ganzes.
Spannendes Portfolio, aber auch noch ein sehr ausbaufähiges Portfolio mit ein bisschen Eigenkritik jetzt aktuell haben.
Aber gibt es auch konkurrierende Angebote? Also du hast von der D-Data-Box gesprochen, was so eine Dropbox ist. Gibt es vielleicht noch Dienstleister, die eine Nextcloud anbieten oder ähnliches?
Ja, klar. Also das ist ja auch eine Ergänzung sozusagen. Also ganz häufig gibt es ja auf Landesebene dann Portale, wo man dann von dem lokalen IT-Dienstleister auch Sachen buchen kann. Beziehungsweise es gibt ja auch noch die ganzen öffentlichen oder privaten privatwirtschaftlichen Angebote, die man dann über ein Ausschreibungsverfahren zum Beispiel buchen könnte. Ich glaube, da ist es als ein Teil sozusagen des Abwägungsprozesses, wie ich was buchen möchte.
Also ich glaube, die Stärke bei der DVC ist teilweise, dass zum Beispiel Lücken im Portfolio von lokalen oder den zugeordneten IT-Dienstleistern abgedeckt werden. Teilweise bietet sich das für POCs mal vielleicht an. Man möchte ja vielleicht mal auch ein System haben, was gar nicht so eingebunden ist in die normale Rechteverwaltung, weil man weiß, das schalte ich in einem halben Jahr wieder ab, weil dann ist meine Veranstaltung durch so ungefähr.
Oder um POC durchzuführen oder solche Geschichten. Und an dem gibt es dann halt aber auch noch einfach ergänzende Angebote, wenn man irgendwie sowas zum Interamt oder sowas geht, was der eigene IT-Dienstleister vielleicht gar nicht anbietet. Und da ist, glaube ich, auch wirklich die Stärke dann, dass es halt ein ergänzendes Angebot ist. Und das soll aber gar nicht die anderen so stark verdrängen.
Angenommen, ich bin jetzt ein privatwirtschaftlicher Softwarehersteller. Wie kriege ich meine Lösungen in die DVC beziehungsweise in den Cloud-Store?
Ganz praktisch wäre das. Also man braucht für, also wichtig ist, glaube ich, nochmal zu unterscheiden. Also wir reden jetzt gerade über Cloud-Services, die DVC-Mindeststandards entsprechen und damit auch durch den öffentlichen IT-Dienstleister angeboten werden müssen. Es gibt ja noch das Vorhaben tatsächlich mit dem Marktplatz der Zukunft, wo es auch möglich sein soll, für private Anbieter direkt ihre Leistungen anzubieten. Wie genau das aussehen wird, müssen wir mal gucken.
Das wird, glaube ich, auf der Scone jetzt einfach auch nochmal besser präsentiert. Da möchte ich gar nicht zu sehr jetzt mit eingehen. Wichtig zu verstehen, wenn ich das als DVC-konformen Service einstellen möchte, also gemeinsam mit dem öffentlichen IT-Dienstleister, brauche ich den erstmal als Partner. Kann man ein oder mehrere haben. Wie man da hinkommt? Ein Weg ist zum Beispiel, dass man beim Rahmenvertrag gewinnt.
Also ITNRW hatte ja diesen Rahmenvertrag für ein digitales Whiteboard zum Beispiel ausgeschrieben und da hat er Conceptboard gewonnen. Und dem Moment ist jetzt Conceptboard für Behörden über die DVC als DVC-Cloud-Service bereitgestellt durch ITNRW. Und durch so eine Kooperation könnte man jetzt eigentlich alles Mögliche an Service reinbringen. Es könnte so ein klaudifiziertes Fachverfahren sein, wenn man da ein oder mehrere Partner hat, die das anbieten.
Aber auch, wenn man das weiterdenkt, zum Beispiel Kollaborationsplattformen oder andere Sachen.
Also ich denke jetzt an die ganzen GavTech-Startups. Da haben wir ja echt eine gute Szene hier in Deutschland mit wirklich innovativen Anwendungen. Also die Empfehlung wäre, wenn einer von den GravTech-Startups ihre Leistungen in der DVC vermarkten will, dann müssen sich ein IT-Dienstleister suchen, der das quasi bei ihnen einkauft und dann in die DVC bringt.
Ja, oder in Kooperation sozusagen. Ja, genau. Also das wäre aber wirklich so der niederschwelligste Weg und man hat ja auch da einen großen Vorteil davon, weil der würde ja vermutlich relativ viel von dem Support Part tatsächlich übernehmen, das man als kleine Startup vielleicht in dem Moment noch nicht leisten möchte. Und wenn man damit das direkt anbieten möchte, dem ist es ja auch nicht ausgeschlossen.
Also das ist tatsächlich in dem Moment tatsächlich vor allen Dingen ein ergänzender Zugangsweg, würde ich sagen.
Mir ist noch eins aufgefallen, die Mindeststandards, die sind irgendwo niedergeschrieben oder?
Genau, wir haben ja von der Fitgo so einen sehr schönen Docs-Bereich, also docs.fitgo.de. Da kann man slash dvc weiterschreiben und dann kommt man auf den Bereich, wo die Detailstandards sind, die Mindeststandards, verschiedene Leitfäden, zum Beispiel Leitfaden für Softwarelieferanten. Da wäre dann auch nochmal durchdekliniert, wie kann man denn Softwarelieferant für die dvc, für den Cloud-Service werden. Und da kann man dann wirklich sich gut durcharbeiten auch.
Ansonsten haben wir halt tatsächlich auch noch Sprechstunden für Kunden, aber auch Anbieter und in so einer Anbietersprechstunde könnte natürlich in dem Moment auch jemand interessiertes kommen, der es dann vermittelt haben möchte, mit wem kann ich dann sprechen, um meinen Service da reinzubekommen, den ich jetzt privat entwickelt habe.
Jetzt gehen wir doch mal ein bisschen in die Zukunft. Wie sieht die DVC in drei Jahren aus?
Spannende Frage, weil wir gerade in einer ziemlichen Umbruchphase sind. Ich glaube, was wir nicht haben sollten, ist, dass wir nur jetzt knapp 50, vielleicht 100 Services oder 150 Services drauf haben. Wir haben jetzt aktuell 200 registrierte Organisationen. Also wenn man sich das anschaut, dass wir über 11.000 Kommunen haben, also es müsste eigentlich ein großer Teil der Kommunen mitregistriert sein.
Wir müssten ein attraktives Portfolio anbieten und dieses Portfolio sollte halt Chancen auf günstigere Services bieten und vor allen Dingen, ich glaube, ein Punkt, der auch noch sehr wichtig ist. Dadurch, dass wir in die DVC in so viele Bereiche der öffentlichen Verwaltung reinragen über verschiedene Ebenen, sollten wir das halt auch nutzen, Katalysator zu sein für weitere Entwicklungen.
Also es kann angedockt an die DVC sein, dass wir da zum Beispiel eine Art Community bieten, wie man Rahmenbedingungen weiterentwickeln kann, aber gleichzeitig halt auch, dass wir die bereits geschaffenen Leistungen weiter fördern und dass wir tatsächlich diese Arbeit von dem Architekturboard und dieses Zusammenarbeitsmodell zwischen den IT-Dienstleistern wirklich so weiterentwickeln, dass wir dann in drei Jahren auch sehen, hey, die betreiben dynamisch auslassbare Cloud-Kapazitäten,
wo mehrere IT-Dienstleister darauf zugreifen. Und dann haben wir wirklich einen ganz schönen Schritt getan. Und prinzipiell ist das, glaube ich, für uns als Produkt, und da sind wir jetzt auch an so einem Punkt, so nach knapp einem Jahr, als Produkt DVC vom IT-Planungsrat, auch an dem Punkt, wo wir uns jetzt wirklich auch nochmal die Karten legen müssen und Resümee ziehen müssen, wo sind wir jetzt?
Und es gibt ja ein ganz spannendes Konzept tatsächlich auch, wie die Justiz-Cloud zum Beispiel vorgegangen ist. Die haben das ganz interessant an Business-Cases runtergebrochen. Und das ist etwas, da gucke ich drauf, ey, warum haben wir das denn jetzt nicht so klar ausdefiniert? Also das sehe ich als großes To-Do für uns, weil ich glaube, dann könnten wir nochmal sehr, viel besser und deutlicher auch kommunizieren. Wo sind denn die Mehrwerte? Wo sind denn die Einsparpotenziale für uns? Und.
Insofern würde ich sagen, klar, wir brauchen ein gutes Portfolio, mehr Zusammenarbeit, aber wir müssen auch, glaube ich, nochmal deutlich klarer sagen, wo sind die Mehrwerte für die DVC, da auch für Unterstützung werben und das auch gut nach außen transportieren, dass es klar ist für die Person.
Und wenn ich jetzt einen Service entwickle, dann mache ich das natürlich angelehnt an die DVC-Mindeststandards, wenn ich das ausschreibe als private Stelle, weil ich will doch auf gar keinen Fall diesen Service allein entwickeln und vor allen Dingen nicht allein betreiben. Und wenn das in den Köpfen drin ist, dann haben wir drei Jahre schon ziemlich viel erreicht und das ist auch mit unser Ziel.
Ja, so langsam ergibt sich in der deutschen Verwaltungsdigitalisierung so eine runde Geschichte. Also wir haben technische Standards, wir haben Standards, was die Servicequalität angeht, mit den Servicestandards und wir haben Standards, was UI, UX angeht. Und das gibt langsam so ein rundes Bild und zeigt mir wieder, Verwaltungsdigitalisierung können wir und wir sind auf dem Weg und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.
Wir müssen vielleicht noch ein bisschen mehr Mut beweisen und ein bisschen mehr mitspielen bei der ganzen Geschichte.
Ja, und selbst teilweise auch die eigene Rolle immer mal wieder kritisch hinterfragen und ob man das auch nicht weiterentwickeln kann. Weil manche Sachen sind tatsächlich eigentlich viel leichter möglich, als man initial gedacht hätte, gerade so diese Weiterentwicklung von Rahmenbedingungen. Und ich glaube, da ist es auch wirklich gut ambitioniert einfach zu sein. Und ich glaube, dann kriegen wir das auch hin.
Ja, ich glaube, das war eine ganz runde Geschichte, was wir jetzt gerade gemacht haben. Haben wir noch was vergessen oder hast du noch irgendwas, was dir noch auf den Nägeln brennt?
Nur Dankeschön an dich, weil ich finde das Format super und vielleicht so als kleine lustige Geschichte zum Schluss. Ich habe die Folge zur deutschen Verwaltungscloud-Strategie auf der Bahnfahrt zu meinem Vorstellungsgespräch bei der FITGO damals gehört gehabt. Und das war natürlich die beste Vorbereitung, weil es viel tatsächlich darum ging, kriegen wir das denn hin? Was ist eine Multicloud-Strategie? Was sind denn die Unterschiede dazu?
Da war das extrem hilfreich in der Vorbereitung und ich glaube, dass es schön ist, dann auch mal in die Details abzutauchen und mal auch wirklich zu nerden, sage ich jetzt mal, aber trotzdem schaffst du in dem Format irgendwie diese Balance zwischen allgemein, verständlich und zugänglich mit Detailtiefe. Und ich glaube, das ist total die Bereicherung und deswegen würde ich zum Abschied nochmal Danke sagen.
Ja, vielen Dank. Und das ist natürlich eine klare Empfehlung, wenn man zum Vorstellungsgespräch in der deutschen Verwaltung fährt, die entsprechende Podcast-Folge anhören. Frank, vielen Dank für die netten Worte und vielen Dank, dass du da warst. Danke, dass du uns die DVC nähergebracht hast. Und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Ciao.
