¶ Wichtiger Hinweis und Episoden-Vorschau
Hey Leute, hier ist Manuel mit einem kurzen Hinweis, bevor es losgeht. Später in dieser Episode sprechen wir unter anderem über eine Podcast-Empfehlung, in der es um die Lage im Iran geht. Und wir nehmen dabei keinen Bezug auf die aktuellen Ereignisse. Das liegt daran, dass wir diese Episode bereits letzte Woche aufgenommen haben.
¶ Caris Neuseelandreise und Ausdruck der Woche
Hallihallo und willkommen zurück im Easy German Podcast, heute mit Manuel aus Berlin. Und mit Kari Safari in Neuseeland. Wo genau, weiß ich leider nicht. Wo steckt ihr? Manuel, wir sind immer noch unterwegs. Es ist wahnsinnig lang unsere Reise, oder? Wir sind schon seit vier Wochen weg. Ja, ihr seid schon eine Weile unterwegs und auch noch ein bisschen länger. Erzähl mal, wo seid ihr gerade?
Wir bewegen uns jetzt auf der Nordinsel in Neuseeland. Wir sind heute unfassbar schön durch die Natur gefahren. Und wir sind jetzt noch eine Weile unterwegs. Wir werden noch ungefähr zwei Wochen durch Neuseeland fahren. Und jetzt beginnt endlich mal der Urlaub-Manuel. Bisher habe ich ja gearbeitet. Ja, das stimmt. Du bist zwar viel auf Reisen, aber trotzdem immer fleißig.
Und gut, du hast beim letzten Mal erzählt, dass du auch mal die Seele baumeln gelassen hast, aber das war nur so für einen Nachmittag oder so. Ja, am Wochenende. Und jetzt geht Der große Urlaub los. Das ist deine letzte Podcast-Aufnahme. Nee, stimmt nicht. Du willst auch in deinem Podcast noch ab und zu mit mir podcasten, hast du gesagt. In der nächsten Episode. Da machst du Urlaub und danach hören wir uns wieder. Genau. Ich werde immer mal wieder da sein. Ich bin nicht ganz weg. Keine Sorge.
Was ich mich frage, Kari, nach vier Wochen in Australien und Neuseeland, hast du dich noch nicht satt gesehen an der schönen Natur? Genau das habe ich nicht, Manuel. Ich bin heute stundenlang. Durch die wunderschöne Landschaft gefahren. Wenn du an Neuseeland denkst, woran denkst du da? An gar nicht so richtig, weil ich noch nie da war. Ja, weil man hat doch ein Bild. Ja, einfach so an.
Natur, aber ich kann das gar nicht so genauer beschreiben. Also sehr viel Grün, sehr viel Wasser stelle ich mir vor, viele Vögel, viele Tierarten, die es bei uns nicht gibt. Hast du Herr der Ringe gesehen? Ne. Ah, na dann hast du natürlich keine Vorstellung. Wer Herr der Ringe gesehen hat, hat diese Vorstellung von Neuseeland mit riesigen grünen Hügeln, saftigen Wiesen. Und genau da sind wir heute durchgefahren. Es ist unfassbar schön.
Und ich muss sagen, als ich heute so durch die Straßen gefahren bin, stundenlang, Habe ich gedacht, ich kann mich an der Natur einfach nicht satt sehen. Und das ist unser Ausdruck der Woche heute. Sich satt sehen, Manuel. Woher kennt man das Wort satt? Ja, satt ist man, wenn man so viel gegessen hat, dass man keinen Hunger mehr hat. Mhm. Und Wenn man sich satt sieht, dann hat man so viel gesehen, dass man nichts mehr sehen will. Also eigentlich ein total logischer Ausdruck.
Richtig. Und das Schöne ist, ich habe dann mit Janosch darüber gesprochen und wir sind dem Ganzen ein bisschen auf die Spur gegangen. Satt ist ja eigentlich ein Wort, was wir benutzen, vor allem wenn wir keinen Hunger mehr haben. Und das ist ja irgendwie etwas. Äh, und dafür gibt es keine richtige Übersetzung im Englischen, ne? Weil man sagt, ich bin satt, wie würdest du das auf Englisch sagen?
I'm vogue, aber das ist irgendwie kein eigenes Wort, sondern also voll. Das Wort voll haben wir auch auf Deutsch, aber das benutzen wir irgendwie in diesem Kontext nicht. Das ist zu generell. Satt ist spezifisch.
¶ Manuels positive Dresden-Erfahrung
Für Essen. Ich bin Ich habe keinen Hunger mehr, ich habe genug gegessen. Und da ist uns aufgefallen, es gibt zwar keine direkte Übersetzung im Englischen, aber ein verwandtes Wort, nämlich satisfied. Ah, stimmt. Hab bestimmt den gleichen Wortursprung oder die gleiche Herkunft. Genau, aus dem Lateinischen satis, genug. Ich habe ja mal Latein gelernt. Manuel, da konnte ich das noch übersetzen. Und wenn man satisfied ist, dann ist man.
Zufrieden. Man hat genug von allem. Wenn man satt ist, hat man auch genug. Wenn man sich nicht satt sehen kann, dann kann man nicht genug sehen. Also irgendwie sind die Wörter alle miteinander verwandt, aber im Deutschen ist es Ein bisschen besonders, weil normalerweise, wenn man satt hört, denkt man an diesen Kontext Essen und nicht an irgendwas Emotionales. Und der englische Ausdruck Satisfied ist eher emotional und nicht
Körperlich, ne? Stimmt. Wahrscheinlich sind wir Deutschen einfach nicht so emotional und eher rational. Deswegen haben wir dafür dann die richtigen Wörter. Was noch fehlt, Kari, ist. Ein Wort fürs Trinken. Also, wenn ich Durst habe und dann trinke ich ein Glas Wasser und dann habe ich keinen Durst mehr, was bin ich dann? Um da gibt's ein Wort für, ne?
Ich glaube nicht. Ich glaube, es gab mal den Vorschlag, dass man das dann Sit nennt. Aber das hat sich, glaube ich, nicht durchgesetzt und klingt auch ein bisschen komisch. Ja, es gibt auch noch den Ausdruck, etwas satt haben. Das ist dann interessanterweise, wenn man zu viel hat, wenn es nervt. Ja, genau. Nicht unbedingt zu viel, sondern wenn man ja, oder zu viel im negativen Sinne. Also wenn du mich
permanent nervst Kari mit diesen Abenteuerberichten, die mir immer nur FOMO machen, dann kann ich sagen, Kari, ich habe es wirklich satt mit diesen Berichten, ich möchte jetzt mal über was anderes reden. So richtig. Könnte man den Ausdruck benutzen. Toll, jetzt haben wir drei Ausdrücke oder drei verschiedene Möglichkeiten mit dem Wort SAP.
¶ Neuseelands dunkle Seite: Road Rage
Und ja, das war doch mal eine interessante Diskussion, die Janisch und ich heute hatten, als wir durch die wunderschöne Landschaft gefahren sind. Kari, während du und Janusz Neuseeland erkundet, Ist in Deutschland so langsam der Frühling im Anmarsch? Die Sonne kommt heraus. Die Menschen schauen wieder nach oben, nicht mehr nur auf die Straße. Es wird langsam schön hier. Und wir haben einen kleinen Ausflug gemacht.
Und zwar Chris, Sourouche, Pauline und ich, also zwei unserer Videoproduzenten. Und Pauline kennt ihr auch aus unserem Community-Team, und sie moderiert ja mittlerweile auch viele Videos. Und wir waren in Dresden. Woran musst du denken, wenn du an die Stadt Dresden denkst? An die Frauenkirche, den Zwinger, die Elbe, eine schöne Stadt. Definitiv architektonisch eine beeindruckende Stadt. Aber was mir aufgefallen ist, es lag sicher auch am Wetter. Also ich glaube auch, dass in Berlin die Menschen.
Jetzt wieder ein bisschen besser drauf sind und vielleicht auch freundlicher sind. Aber Wir waren In manchen Momenten so erschrocken fast, wie. Freundlich und gechillt und lieb und nett die Menschen waren zu uns auf der Straße. Also wir haben Menschen, die Ob sie uns ein Interview geben können an einem irgendwie Mittwochmittag. Die meisten waren irgendwie gerade in ihrer Mittagspause oder hatten vielleicht einen freien Tag. Und es war wirklich
Also, das vergisst man, wenn man länger in Berlin wohnt. Und ich sag das gar nicht so, um jetzt abzuhalten auf Berlin. Ich. Doch. Ich mag ja Berlin auch und irgendwie gehört es auch dazu. Aber es ist mir gerade wirklich nochmal aufgefallen. Es ist nicht nur ein Stereotyp, dass die Menschen hier
Ein bisschen abweisender sind. Zunächst. Also, wenn man sich, wenn man Freunde findet, wenn man Arbeitskollegen hat, sind wir, glaube ich, genauso warm. Aber diese Interaktionen im Alltag, in der Öffentlichkeit, auch dann. Als ich dann wieder in Berlin in der U-Bahn war, ist mir aufgefallen, boah, irgendwie in Dresden.
War so eine andere, wärmere Stimmung. Und das war irgendwie total schön. Wir sind auch in so einen Laden gegangen. Chris und ich sind in so einen Laden gegangen, der schöne Kleidung hatte. Und die Verkäuferin, die da saß, Hat uns so überschwänglich begrüßt. Hallo, herzlich willkommen, wie geht's euch? Dass ich fast, ich dachte fast, das ist so versteckte Kamera. Also, ich hab fast gedacht.
Ist das irgendwie ein Trick oder so? Aber nein, die war einfach wirklich gut drauf und freundlich und höflich. Ha, das sagt man aber so über Sachsen, ne, dass die Menschen da so nett sind. Und ich muss sagen, ich habe das die letzten Male, als wir in Leipzig und Dresden waren, auch so empfunden, dass die Menschen irgendwie netter sind, als wir es aus Berlin kennen. Ja.
¶ Detaillierte Podcast-Empfehlungen zur Politik
Das Ergebnis seht ihr dann, ich glaube, in einer Woche, nächsten Sonntag, nicht diesen Sonntag. Und es war wirklich ein schöner Tag. Und Dresden hat auch. Zwei ganz unterschiedliche Seiten, nämlich die Altstadt, wo die Sehenswürdigkeiten sind und die Gebäude, die du gerade Erwähnt hast, die Frauenkirche und so weiter, aber es gibt auch eine ganz alternative Hippe Neustadt. Da waren Chris und ich unterwegs. Ja, es ist
Interessant. Es ist lustig. Vielleicht kann ich noch eine Geschichte anhängen, Manuel. Denn den positiven Kulturschock, den du in Dresden hattest. Den hatte ich umgekehrt. Was denkst du, wie sind die Menschen in Neuseeland so drauf im Vergleich zu vielleicht Menschen in Deutschland? Ach, ich würde vermuten, dass die auch total. warm und freundlich sind und
Ja, wahrscheinlich auch nicht so viele Touristen kommen jetzt. Es ist ja einfach ein weiter Weg nach Neuseeland, eigentlich egal, wo man herkommt, und dass die deswegen einen Recht. Freundlich begrüßen, würde ich vermuten. Ja, also die sind tatsächlich extrem freundlich. Übrigens zum Thema Touristen, du wirst lachen, aber es ist hier wirklich alles voll von Deutschen. Echt? Und es sind erstaunlich viele Touristen hier und du fragst dich, hä?
Ich dachte, wir sind die einzigen, die so weit geflogen sind, aber Neuseeland ist voll mit Deutschen so weit. Wir haben heute beim Roadtrip ein anderes Pärchen gesehen. Die immer wieder an den gleichen Aussichtspunkten gehalten haben. Und irgendwie, ich weiß nicht warum, aber ich dachte, die sind bestimmt deutsch. Und Janisch meinte: Hey, kommt ihr aus Deutschland?
Und sie waren tatsächlich aus Deutschland, was sehr lustig ist. Das ist aber auch wirklich auf der ganzen Welt so. Also, egal in welches Land man fährt, die Deutschen sind einfach überall. Haben wir ja schon mal ein paar Mal auch drüber gesprochen. Wir haben einfach relativ viel Urlaub, ein relativ hohes Gehaltsniveau und ja, haben guten Pass, können in viele Länder einfach einreisen und deswegen findet man uns überall.
Ja, und das ist wirklich lustig, weil ich habe an so vielen Orten Deutsche gesehen. Und man hat so das Gefühl, irgendwie 60, 70 Prozent an den Turi-Orten sind aus Deutschland. Und auch der Typ hier heute in dem Motel, wo wir wohnen, Meinte, ah, Germany. Yeah, lots of Germans this year. Und ich dachte so Hä, wie wie wieso? Wenn so viele Deutsche. Aber ja, es gibt auch eine dunkle Seite von Neuseeland, Manuel. Und die kommt völlig unerwartet, wenn man weiß, wie nett die Menschen im Alltag sind.
Und das, diese dunkle Seite, heißt Road Rage. Was ist Road Rage? Und gibt es dafür ein deutsches Wort? Also Road Rage ist, wenn man im Straßenverkehr wütend wird und dann gefährlich überholt, hupt, die Lichthupe benutzt. Menschen vielleicht irgendwelche unfreundlichen Gestern zeigt. Ich weiß nicht, ob wir da ein Wort für haben. Ich würde einfach sagen: Wut im Straßenverkehr oder so. Genau. Würde man ja eigentlich von den Deutschen erwarten, ne? Wut im Straßenverkehr.
Aber hier hat das irgendwie, ich habe jetzt noch nicht so viele Beispiele, aber es haben mir auch Leute bestätigt, die hier wohnen, die meinten, Neuseeländer im Auto und außerhalb des Autos sind zwei unterschiedliche. Typen Mensch. Und es war lustig. Gestern Abend sind wir auf einer Landstraße gefahren, aus einer Kleinstadt raus an den Strand. Also wirklich, da wohnten nur noch vielleicht. 20, 30 Leute an diesem Ort, wo wir hingefahren sind.
Und wir fahren dann auf einer engen Landstraße. Offiziell war dort 100, was für mich unvorstellbar war, denn es war so eng, dass ich eigentlich mit meinem Auto wirklich die Hälfte der Straße eingenommen habe. Und ich bin 60 gefahren. Und dann kommt von hinten jemand vorbeigefahren und zwar hupend, schon 100 Meter vorher hat die Hupe angemacht, hat durchgehubt, hat dann das Fenster runtergemacht, beim Überholen rausgeschrien,
Und ist vorbeigefahren und ich dachte, hä, was, was, was ist hier los? Haben wir irgendwas falsch gemacht? Haben wir Haben wir das Licht vergessen? Ja, Kari, du bist 40 Kilometer zu langsam gefahren, 40 Stunden Kilometer. Das ist gefährlich.
Das ist doch kein also, da war niemand auf dieser Straße, musst du dir vorstellen. Da war nur diese andere Frau. Das Lustige ist dann, die hat uns überholt, ist dann 200 Meter vor uns, aber wieder in die Einfahrt reingefahren. Also, die war schon quasi zu Hause.
¶ Hörerfrage: Modalpartikel „Halt“ erklärt
Hat dann ist aus dem laufenden Auto ausgestiegen, hat mit einer Hand so eine riesige Mülltonne in die Hand genommen, die sie so rumgezogen hat. Und mit der anderen Hand hat sie wild gestikuliert und uns angeschrien. Weil erst dachte ich, ich will ja dazulernen. Ich halte kurz an und frage die Frau, hey, warum haben Sie denn gehugt?
Aber die war so am Schrein, dass ich dann schnell weitergefahren bin. Und dann war ich später im Airbnb und hab die Frau gefragt, die der das Haus gehörte und meinte, hey. Mir ist gerade das passiert und ich bin völlig geschockt gewesen. Was könnte das, was könnte ich falsch gemacht haben? Und sie meinte, sie war definitiv zu langsam gefahren. Ich bin gestern selber auf der Straße 100 gefahren und wurde mit 150 überholt. Wow, das hätte ich nicht erwartet von den Kiwis.
Okay, gut zu wissen. So habe ich heute in mein Tagebuch geschrieben Idylle und Road Rage. in der Woche. Manuel, wir haben Sie schon oft empfohlen. Die Lage der Nation, was ist das? Das ist ein sehr bekannter, großer deutscher Politik-Podcast. Vom Sprachniveau Ähm, definitiv ein bisschen komplexer und höher als das, was wir hier machen. Aber inhaltlich sehr gut. Sie
fassen die Ereignisse in Deutschland und auf der Welt zusammen und nehmen sich dafür sehr viel Zeit jede Woche. Also es ist eine gute Möglichkeit, ein bisschen tiefer in die Nachrichtenthemen einzusteigen. Und wir haben es oft empfohlen. Da man da natürlich eine kleine Challenge hat fürs Deutschverständnis und gleichzeitig Viel mehr erfährt, was so in Deutschland passiert, auch in der Politik, als das, was wir hier in unserem Format ausbreiten können. Richtig.
¶ Hörerfrage: Wichtigkeit deutscher Artikel
Und die letzten beiden Episoden, die ich mir hier angehört habe, während ich durch die, durch Neuseeland gefahren bin, haben mir beide richtig gut gefallen und ich möchte die gerne beide empfehlen. Weil sie dort mehrere Themen ziemlich gut Und kompakt aufgearbeitet haben. Hast du die zufällig gehört, die beiden letzten Episoden? Die erste habe ich gehört.
Die zweite ist heute Morgen meiner Uhrzeit nach herausgekommen. Die konnte ich noch nicht hören. Aber in der ersten Episode ging es um die Epstein-Akten. Und da haben sie relativ ausführlich noch mal erklärt. ähm diesen gan also der ganze Werdegang ähm von dem Jeffrey Epstein und wie er da seine Machtstrukturen und dieses globale Netzwerk an Missbrauch aufgebaut hat und wer da alles mit verwickelt ist.
Und es ging vor allem auch um die Aufarbeitung. Und ich muss sagen, man hat ja jetzt in den letzten Wochen und auch schon Monaten Sehr viel gehört über dieses ganze Thema, aber das, wie Sie das zusammengefasst haben, da war auch als Gasthost Anne Will dabei, eine deutsche Journalistin. Die haben das einfach so gut aufgearbeitet, dass man da wirklich nochmal in 20 Minuten die ganze Abfolge, was passiert ist. gelernt hat und das auch noch eingeordnet bekommen hat und auch noch mal erklärt wurde.
wo wir jetzt stehen und wie irrsinnig das ist, dass das eigentlich in den USA überhaupt nicht verfolgt wird im Moment. Ähm dann also nicht juristisch verfolgt wird. Also da ist ja im Prinzip juristisch gab es ja keine Konsequenzen in den jetzt aus den neuesten Veröffentlichungen. Und das ist ja schon wirklich haarsträubend. Dann gab es in dieser gleichen Folge ein Interview mit Katayun Amipur, eine Islamwissenschaftlerin.
Zur Lage im Iran, das ist ja auch ein Thema, worüber wir hier oft gesprochen haben, und das war auch so interessant, diese Zusammenfassung dort. Auch zu sehen, wie verzwickt die Lage ist, wie brutal das Regime vorgeht, wissen wir schon, aber was dahinter steckt und worauf die Menschen jetzt hoffen und was da realistisch passieren kann. auch wie zerstritten die Opposition ist, die im Ausland lebt. fand ich wirklich gut zusammengefasst.
Ja, das fand ich auch nochmal interessant. Wir haben uns ja selbst auch auf zwei verschiedenen Demos wiedergefunden und dann so ein bisschen aus erster Hand erfahren, welche unterschiedlichen Strömungen und Oppositionsbewegungen es jetzt gibt, aber ich hatte das damals noch gar nicht so verstanden, welche. Oder welche Gruppierung jetzt eigentlich was will bzw. nicht will. Und das wurde in diesem Interview sehr gut erklärt.
¶ Abschied und Ausblick auf nächste Episode
Und dann gab es in der neusten Episode einen Bericht aus Kiew. Denn der Grund, warum Ulf in der Episode davor nicht da war, ist, dass er. Eingeladen wurde, im Pressekorps mitzufliegen oder mitzufahren von Ursula von der Leyen. Die EU-Kommissionspräsidentin und er war tatsächlich zum Jahrestag, zum Gedenktag, vierjährigen Jahrestag des Kriegsanfangs oder beziehungsweise des
vollen Kriegsanfangs in Kiew und berichtet dort, wie eigentlich die Lage ist aktuell. Und ja, was mir da nochmal so richtig klar geworden ist, was die beiden Die beiden Moderatoren dort sehr gut erklärt haben, ist, was die EU eigentlich für eine Rolle spielt bei dem Ukraine-Krieg. Ich meine, das ist jetzt keine große Neuigkeit, aber die haben das nochmal so richtig gut zusammengefasst.
Die EU könnte, wenn sie wollte, die Ukraine so unterstützen, dass sie sich gegen Russland effektiv wehren können. Aber sie machen das nicht, weil sie mehr Angst davor haben, dass.
Ja, was passiert, wenn, weiß nicht, wenn sie quasi mehr Macht gegen Es ist die Angst vor der Atombombe. Es ist, also man kann es doch darauf runterbrechen, oder? Also, dass Russland atomare Waffen besitzt, hält Den Westen oder jetzt aktuell eben vor allem Europa davon ab, die Ukraine so weit zu unterstützen, dass sie sich wirklich wehren kann im Sinne von diesem Krieg. Das ist doch d Also, ich hab' ein Déjà-vu. Also, genau diese Formulierung, genau dieses Gespräch haben wir vor vier Jahren als
Die vollständige Invasion der Ukraine begann, geführt, oder vor dreieinhalb, also kurz nach Kriegsbeginn, war genau das schon klar und schon Thema und schon politische Diskussion. Und vier Jahre später ist es. Immer noch so. Richtig. Und die beiden haben dann auch nochmal aufgearbeitet, was jetzt eigentlich die Optionen sind. Es wird ja verhandelt und also. Im Prinzip
Geht es am Ende darum, wenn irgendwie ein Frieden zustande kommen soll, muss es irgendwie Gebietsabtretungen geben? Die will natürlich niemand in der Ukraine. Und das Krasse ist, was ich auch nicht wusste, ist, Dass wenn es dazu kommen sollte, muss das eigentlich mit einem Volksreferendum beschlossen werden. Das kann jetzt nicht Zelensky alleine beschließen oder die Regierung. Und das ist ja quasi unmöglich, dass das Volk dem zustimmt.
Und deshalb hofft quasi, oder so war ihre Analyse in der Lage der Nation, deswegen hofft Zelensky und Pocht darauf, dass im Gegenzug das Land eine EU-Mitgliedschaft und dadurch eine Eine Art Schutz bekommt und diese Lage ist dann doch irgendwie sehr verzwickt und überhaupt. Unfassbar brutal, dass das immer noch passiert. Jeden Tag, also wir haben jetzt lange nicht drüber gesprochen, aber jeden Tag fliegen Raketen und Bomben auf die Ukraine, Menschen sterben.
Mitten in Europa und irgendwie sind wir alle machtlos oder ja, weiß ich nicht. Ich Schrecklich, aber wir können das auch nicht so gut zusammenfassen wie Ulf und Philipp in der Lage der Nationen. Ulf war ja auch schon bei uns zu Gast ein paar Mal. Und ich freue mich einfach diesen
Podcast empfehlen zu können für diejenigen von euch, die sich mehr Politik wünschen, was wir hier ja nicht unbedingt bieten können, aber diese beiden Episoden kann ich euch wirklich empfehlen. Ihr findet die Links in unseren Shownotes. Kari Kascha aus Polen hat uns eine Nachricht geschrieben. Hallo, rein zufällig habe ich euren Podcast entdeckt. Und mit großem Interesse und oft einem Lächeln folge ich euch. Manuel hat seine drei Lieblingswörter. Und zwar schreibt Kascha: genial, krass,
Und halt. Stimmt das, dass ich diese Wörter übermäßig viel benutze, Kari? Genial. HALT, nee, aber nicht HALT, das Halt stop, sondern Genau, darum geht es auch in der Frage. Also, Kascha schreibt: Das letztere, also das Wörtchen HALT, wird von ihm ziemlich oft benutzt. Ich kenne das Wort eben. Gibt es in der deutschen Sprache konkrete Kontexte, in denen man Halt benutzt? Also es geht hier um diese, was ist das? Eine
Das ist so ein Füllwort, was nicht wirklich eine Bedeutung hat. Das ist halt so, wenn ich dir was erkläre und ich weiß halt nicht genau, was ich. noch sagen will, dann kann ich halt manchmal so ein kleines Füllwort benutzen. Halt! Es gibt wahrscheinlich einen, einen, einen professionelleren linguistischen Terminus für dieses Wörtchen. Genau, das Wort gehört zu den sogenannten Modalpartikeln.
Die Partikel ist das Wort. Das ist etwas, was ich immer noch nicht richtig verstehe, weil das komisch ist. Es gibt nämlich im Deutschen der Partikel und die Partikel. Der Partikel ist etwas physisches, die Partikel ist etwas Linguistisches und die Modalpartikel halt. Ist ein Wort, was man nicht direkt übersetzen kann. Es transportiert eher ein Gefühl oder eine
Zugrunde liegende Erwartung oder ein Wissen, was geteilt wird. Halt ist ein bisschen schwieriger zu erklären. Ja, ist auch ein Modalpartikel, eine Modalpartikel. Das kann man einfacher erklären, wenn man sagt, Du weißt ja, dass ich gerade in Neuseeland bin, dann bedeutet dieses Ja in diesem Satz nicht Yes, sondern es ist quasi eine Bestätigung, Dass wir ein gemeinsames Wissen haben. Du weißt ja, das bedeutet. Du weißt genauso gut wie ich, dass.
Das war jetzt eine Modalpartikel, die einfach zu erklären ist. Halt ist ein bisschen schwieriger zu erklären und kann auch verschiedene Bedeutungen haben, aber da habe ich schon mal ein Video zu gemacht, Manuel. Unglaublich. Also Halt und eben. Deutsche Modalpartikel erklärt. Super Easy German hundert 97.
Mit dir auf dem Cover, Kari, und du erklärst diese beiden Wörter. Das werden wir für dich verlinken in den Shownotes, Kascha. Dann kannst du es dir nochmal ausführlicher anschauen. Ist das doof, dass ich das jetzt nicht hier erkläre? Nee. Ich habe das Gefühl, dass ich es nicht so gut erklären könnte wie in dem Video. Deswegen leite ich einfach diese Frage weiter an Kari in der Vergangenheit im Video. Das ist perfekt. Kari, ich möchte dich bitte noch.
aufmuntern und dir ganz explizit den Auftrag geben. Dass du mich darauf hinweist und ihr übrigens auch, liebe HörerInnen, wenn ich so Ticks habe, wenn ich so Wörter viel zu viel benutze. Ich habe zum Beispiel früher ständig das Wort quasi. Darüber haben wir auch schon mal gesprochen in einer Episode. Und das habe ich mir abgewöhnt, weil mir jemand gesagt hat, du sagst das in jedem zweiten Satz. Das ist ein bisschen nervig.
Und wenn ich wirklich so oft halt und krass und genial sage, dass das schon Leuten auffällt, dann. Spiegelt mir das bitte. Ich sag dir Bescheid, mir ist es aber bisher nicht aufgefallen. Wir haben noch eine weitere sprachliche Frage, und die kommt von unserem Hörer Bassam aus Ägypten. Hallo Carrie und Manuel, ich bin Bassam aus Ägypten. Um ich habe gemerkt beim Artikel diese der die das bin ich oft unsicher. Also ich verwechsle immer das und der mit die. Oder sage ich einfach ne.
Und ehrlich, ich habe immer das Gefühl, wenn ich das mit einer Muttersprache mache, denke ich, Muttersprache sollte lieber auf Englisch wechseln. Oder mein Deutsch ist total schlecht. zu der Frage, ist das wirklich so? Also sind Artikel und Grammatik beim Sprechen wirklich so wichtig? Oder geht es vor allem darum, die Gefühle, die Gedanken auszudrucken und die passende Worte einfach zu finden? Ähm, liebe Große und Dankeschön.
Bassam, das ist eine richtige Top-Frage. Und die habe ich tatsächlich gerade noch vorletzte Woche mit Nick diskutiert, der in der Easy German Summer School war, den wir hier. In Neuseeland wieder getroffen haben. Und die Wahrheit ist so ein bisschen beides, würde ich sagen. Also, die Artikel sind wichtig und man sagt das auch immer, dass man die direkt am Anfang lernen muss.
weil es einfach einfacher ist, wenn du neue Vokabeln lernst, immer mit Artikeln, immer lernen der Tisch, der Schrank, das Bett, weil es ist Gerade in dem Moment so einfach, die zu lernen. Und später ist es dann schwierig, sage ich mal, wenn man sich die falsch eingeprägt hat. Das nachzulernen. Gleichzeitig würde ich aber sagen, man darf sich auch nicht verrückt machen. Und das hat mir nämlich der Nick erzählt. Ich hoffe, ich darf das weitererzählen, aber er meinte, ha,
Er ist immer am Zögern beim Sprechen, weil er immer versucht, alles perfekt zu machen. Und dann muss er so lange nachdenken, ist das jetzt der oder die oder das? Und dadurch ist er dann aber nicht so flüssig im Sprechen. Und ihm habe ich dann das Gegenteil gesagt. Ich habe ihm gesagt, du musst das ein bisschen abschalten, dass du zu viel nachdenkst. Weil das flüssige Sprechen, und da hat Bassam einen guten Punkt, ist wichtiger als den korrekten Artikel zu benutzen, denke ich. Also zumindest
Wenn du erstmal flüssig werden möchtest. Und wenn dir das so im Weg steht, dass du ständig nachdenkst, Dann ist es auf jeden Fall zu viel. Also, dann würde ich eher sagen: Es ist wichtiger, dass du fließend sprichst und dass die Leute dich verstehen. Als dass jede Endung perfekt ist. Und die Leute verstehen dich ja auch, wenn die Endung nicht perfekt ist. Und auch Janusch macht nach 40 Jahren noch.
Fehler zu den Artikeln. Also, dann ist man einfach ein Wort mit der falschen Endung. Das ändert aber nichts daran, dass er Deutsch auf einem sehr, sehr hohen Niveau spricht und alle ihn verstehen. Also, vielleicht kann man sagen, man muss schon alle Aspekte der Sprache lernen. Man kann jetzt nicht sagen, ich lerne die Artikel einfach nicht, ich nuschel einfach, also für immer und sage einfach immer nur.
Einfach immer, das ist keine gute Strategie. Man sollte schon alles wirklich lernen. Aber nur weil man das nicht von jetzt auf gleich lernt, sondern das ein Jahre- oder jahrzehntelanger Prozess ist, Darf man sich nicht bremsen lassen im Sprechen. Und in dem Moment, wo man dann spricht, ist es völlig okay, wenn man.
den Artikel gerade nicht weiß, dann halt einfach zu raten. Dann wird man halt korrigiert, wenn es falsch ist. Genau. Und dann würde ich sagen, lieber den falschen Artikel selbstbewusst sagen Als überall nur Nuscheln. Es ist ja sowieso eine 30% Chance, dass du richtig liebst. Und man kann auch, da möchte ich auch noch mal ein ein Video von mir empfehlen, Manuel. Das Video haben wir vor vielen Jahren in Ghana aufgenommen. Das heißt Easy German, How to Know a Word.
Gender. Man kann sich ein paar Regeln merken. Also es gibt so ein paar Regeln, dass zum Beispiel, ich habe die jetzt nicht mehr im Kopf, aber es ist so, dass zum Beispiel bestimmte Artikel häufiger sind. Es gibt auch bestimmte Muster, dass Wörter mit den gleichen Endungen immer einen Artikel haben, zum Beispiel Wörter mit
Sind immer die, die Gelassenheit, die Faulheit. Und wenn man sich diese Regeln schon mal merkt, dann kann man auch besser raten im Zweifelsfall. Das würde ich empfehlen. Fantastisch. Kari, ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub. In der nächsten Episode wirst du vertreten von Esti und Erik. Ich habe mir ein Top-Thema für die beiden ausgedacht. Da kannst du dich schon drauf freuen. Was denn? Und Es ist noch eine Überraschung. Und in der Episode drauf möchte ich dann hören.
was ihr so Neues erlebt habt und ob ihr euch mittlerweile satt gesehen habt an Neuseeland. Das werde ich dann berichten und ich hoffe, dass es nicht zu weiteren Road Rage-Begegnungen kommt. Das werde ich dann auch berichten. Das hoffe ich auch. Fahr weiterhin vorsichtig, Kari. Lass dich nicht beirren. Nein, mach ich. Bis bald. Bis bald, Manuel. Ciao.
